<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/verbindung/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog , Verbindung</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog , Verbindung</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/verbindung</link><lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 20:49:59 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Leiden verwandeln]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/leiden-verwandeln</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2025/AdobeStock_1045221664.jpeg"/>Kein Mensch will leiden. Und daher am liebsten nichts hören und wissen vom Leiden. Hofft stattdessen auf das Wirken eingreifender Medizin. Aber trotz ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_iz-78mV9S_ibqAPFCBQssQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_fOMjWvP_ToO-qXtomd6woA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_diUdwcA1Tg2KBLogEGwg8Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_9X_Jubtwki09q3aM3Dt2jg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_9X_Jubtwki09q3aM3Dt2jg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 270.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2025/AdobeStock_1045221664.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_22ahqWtlSN2vtnAuPVzz3g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Kein Mensch will leiden. Und daher am liebsten nichts hören und wissen vom Leiden. Hofft stattdessen auf das Wirken eingreifender Medizin. Aber trotz deren beachtlicher Wirkungen (die, gewiss ungewollt, mitunter das Leiden sogar mehren) ist das Leiden offensichtlich nicht weniger geworden.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XFK_Hfy-1WQOAFy69rlvgA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_XFK_Hfy-1WQOAFy69rlvgA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Der Mensch als Verursacher von Leid</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_RR0plyG_qBN4rE6METiyDw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Im Gegenteil: Weltweit entsteht mehr Leiden, tatkräftig befördert vom Handeln vieler Menschen, von deren Ignoranz, Gleichgültigkeit, Verblendung, Gewaltbereitschaft und Gier. Zudem wird in unserer Zeit die Gewalt mit allen technischen Möglichkeiten, einschließlich künstlicher Intelligenz, potenziert. Für Überfälle, grausame Kriege und andere Verbrechen. Letztendlich produziert auch der sinnlose Konsum in den Wohlstandsgesellschaften, mit unnötigem Verbrauch fossiler Brennstoffe für ebenso unnötiges Umherfahren, unnötiges Fliegen weiter zunehmende Klimaveränderung. Aus der schlimmes Leid global und letztendlich auch im eigenen Land erwächst.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Als ob sie all das nichts anginge, sind die Wohlstandsgesellschaften in keiner Weise bereit, auf irgendetwas zu verzichten. Versuchen stattdessen, das Leiden in die Zukunft zu verdrängen. Befinden sich auch deshalb in einer Abwärtsspirale, die sie noch nicht ganz realisiert haben. Ohne die Automobilproduktion, für die es schlicht keinen Platz mehr auf den Straßen und an deren zugeparkten Rändern gibt, schwindet der Wohlstand, an dem besonders auch die hohen Leistungen der Sozialkassen zehren. Längst reichen die Mittel zur Behandlung/Versorgung der Krankheiten samt anschließender Pflege nicht aus. Allein mit Geld kann Leiden ohnehin nicht behoben werden. Mit dem Wohlstand samt daraus erwachsender Mentalität scheint es tendenziell sogar mehr zu werden, paradoxerweise. Ohne das Heilen der Mentalität wird es nicht viel besser werden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_lR-gPXjzDcHuKxpEyWLnEw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_lR-gPXjzDcHuKxpEyWLnEw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Von der Philosophie des&nbsp;<span style="color:inherit;">Leidens zur Erkenntnis</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_MPTNZXNYsYkBQna5ZwMHPQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Vor dreißig Jahren schon hatte der Philosoph Pascal Brucker das Selbstgefühl: Ich leide, also bin ich“ als die Krankheit der Moderne bezeichnet. Offensichtlich nimmt diese sonderbara Krankheit (die selbstverständlich nicht in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten -ICD-gelistet ist) in unserer Wohlstandsgesellschaft zu. Bezeichnenderweise.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Cogito, ergo sum: Ich denke, also bin ich, so hatte ursprünglich früh in der Neuzeit der Philosoph und Mathematiker René Descartes beschrieben, was den Menschen fortan auszeichne. Das Denken und die Vernunft. Das Denken, der Verstand, hat seitdem tatsächlich großartige Dinge entwickelt. Aber die Weisheit und die Vernunft sind dabei mitunter auf der Strecke geblieben. Deshalb vielleicht ist in unserer | 13 Zeit das Leiden an deren Stelle getreten. Der Hinweis, die Analyse von Pascal Brucker wirkt herausfordernd. Daneben ist das, was heute als Challenge bezeichnet wird, weniger bedeutend. Leiden gibt es seit Menschen auf der Welt sind. Kein empfindendes Lebewesen ist davon völlig frei. Mit dem Auftreten des Menschen hat es jedoch viel mehr Intensität und Zerstörung „gewonnen“.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aQ0KtqI_CE5ABdasVdvTlA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aQ0KtqI_CE5ABdasVdvTlA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Historische Lehren über das Leiden</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_mb1sKSIMjVXF0vjFOuT25Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der Mensch selber bereitet sein Unglück, hatte der biblische Hiob, von Krankheit und Leiden gequält (dem Alten Testament zufolge aus einer Art Wette zwischen Teufel und Gott entstanden), schließlich erkannt, und daraufhin Heilung gefunden und ein hohes Alter erreicht. Mit seinem Eingeständnis hat die Hiob einen entscheidenden Schritt zu seiner Selbstverantwortung und folglich zu seiner Selbstheilung getan.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Nahezu gleichzeitig, vor ungefähr zweitausendsechshundert Jahren, jedoch örtlich weit davon entfernt, in Nordindien, hatte Gautama Siddhartha, in einem wohlhabenden Fürstenhaus gut behütet aufgewachsen und asketisch wie philosophisch gebildet, in meditativer Versenkung erkannt, wie und woraus Leiden entsteht - und wie es behoben werden kann. Und daraufhin seine Lehre (dharma) entwickelt. In deren Mittelpunkt stehen die vier heilsamen Wahrheiten, die in den übermittelten Texten stets Edle oder Heilige Wahrheiten genannt werden:&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><ol><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit vom Leiden. Alles Vergängliche leidet. Es gibt kein Leben ohne Leiden. Geburt ist Leiden; Altern ist Leiden; Tot ist Leiden; Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung sind Leiden; nicht bekommen, was man sich wünscht ist Leiden; Anhaften ist Leiden. Im Grunde wissen wir das aus alltäglicher Erfahrung. Alles Vergängliche leidet. Hier wird es lediglich ganz klar und offen ausgesprochen. <br/><br/>Indem wir daraufhin anerkennen, dass Leiden zum Leben gehört, werden wir nicht mehr der Illusion nachjagen, Leiden könne völlig ausgeschlossen und vermieden werden. Erst mal ist diese Einsicht ernüchternd und bitter. Doch im zweiten Schritt ermutigt sie, unnötiges Leiden anderer Lebewesen wie auch unnötiges Leiden an und in uns selber bestmöglich zu verhindern. Wohl wissend, dass das nicht absolut gelingen wird. Dennoch ist das Ahimsa- Prinzip grundlegend: Vor allem nicht schaden und Schaden von anderen abwenden sowie vom&nbsp;</span>Selbst abwenden.</li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit von der Ursache des Leidens. Primär wird das Leiden verursacht vom Geist, vom Denken der Menschen (Cogito, ergo sum – Ich denke also bin ich). Von manchen mehr, von einigen weniger. Anstelle von Geist sprechen wir heute eher von Mentalität oder Einstellung. Wenn der Geist bzw. die Einstellung von Begehren und Angst, oder gar von Gier, Neid, Hass getrieben und verblendet ist, erwächst Leiden.<br/>Erfahrungsgemäß ist da gutes Zureden, Behandeln und Verhandeln nicht so wirksam, wie es gut wäre. Typisch für unsere Gesellschaft ist der Satz: „Das ist nicht verhandelbar“. Damit besteht die Ursache des Leidens weiter.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit vom Beenden des Leidens. Das ist ein hoher Anspruch, ein kaum glaubliches Versprechen. „Leiden hört auf, wenn wir aufhören zu tun, was Leiden schafft.&quot; Und was, Freunde, ist die Wahrheit zum Aufhören von Leiden? Es ist das restlose Verschwinden und Aufgeben, der Verzicht, das Loslassen und Zurückweisen jedes Begehrens (s. dazu die zweite Wahrheit).<br/>Das ist enorme Herausforderung, in unserem System, unserer Gesellschaft beinahe undenkbar. Niemals war das Aufgeben von Begehren und Fordern, das Verzichten, so wenig entwickelt wie in unserer Wohlstandsgesellschaft. Die dritte heilsame Wahrheit vom Beenden des Leidens, kann ihr wirklich und wirksam gut tun.</span></li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit zum Zeigen des Pfades, der aus dem Leiden führt: vorurteilslose Anschauung, richtiges Denken, wahre Rede, gerechtes Handeln, gerechter Lebenserwerb, notwendige Anspannung, stetige Achtsamkeit und innere Sammlung. Aufgrund seiner meditativ erreichten Einsicht und Lehre wurde Siddhartha auch Buddha genannt, d.h. der Erwachte, der Erleuchtete. Der weiterhin ganz einfach und klar verkündete: „Ich lehre nichts anderes als das Leiden und den Weg zur Aufhebung des Leidens“. Er war vollkommen mitfühlend. Sein absolutes Verständnis und Mitgefühl hat einer seiner Schüler, Vimalakirti, übermittelt: „Die Welt ist krank. Also bin auch ich krank. Die Menschen leiden, also muss auch ich leiden.“ Budda lehrte, das Leiden am Selbst, an der eigenen Vergänglichkeit zu verwandeln. Aber nur wenige Menschen sind bereit, das anzunehmen, zu erlernen und auszuüben.</span></li></ol></div>
</div><div data-element-id="elm_5X-anE8MS6CKAwM8d0tWbQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_5X-anE8MS6CKAwM8d0tWbQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;"><span>Das moderne Leiden und seine Paradoxie</span>n</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_PIQEgf6n5HbrYp6hiCAdAQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Immer noch versucht die Mehrheit sich gegen das Leiden zu panzern, es zu verdrängen, es zu leugnen, es zu ignorieren: das Leiden anderer wohl gemerkt. Logischerweise nimmt daraufhin ihr eigenes inneres Leiden zu: das Leiden am Selbst, an Veränderungen, am Altern. Auch das versuchen sie zu verdrängen- und verstärken es dadurch weiter. Bruckers Feststellung, das Empfinden “ ich leide, also bin ich&quot; sei die Krankheit der Moderne ist jedenfalls nicht ganz unzutreffend. Deren Ursachen sieht er klar in einem Trend zur Infantilisierung sowie, damit zusammenhängend, in dem verbreiteten Gefühl, Opfer zu sein. Opfer von anderen, von anderen Gruppen, Einzelpersonen oder den Umständen. Den Infantilismus versteht er als ein Verlangen nach Sicherheit verbunden mit grenzenloser Gier, dem Wunsch versorgt zu werden, ohne selbst die erforderlichen Pflich</span><span style="color:inherit;">ten dafür übernehmen zu müssen. Verständlicherweise&nbsp;</span><span style="color:inherit;">werden die Thesen auf heftigen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Widerspruch stoßen. Vorurteilsloses Bedenken&nbsp;</span><span style="color:inherit;">ist jedoch ratsam.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jybHZVmfRcNcypkMSLG3pw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_jybHZVmfRcNcypkMSLG3pw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Die Bedeutung von Verzicht und&nbsp;<span style="color:inherit;">Leidensfähigkeit</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_a1GVegSjiVp5kjCSRqeUjA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Unsere Gesellschaft ist ebenso wie die Wirtschaft in keiner guten Verfassung. Gerade die Sozialkassen sind von der Wirtschaftsleistung abhängig. Die Finanzierung der Pflege wird schwieriger. Populisten bündeln und verstärken Verzweiflung und Wut und werden dafür gewählt. Wirksame Reformen werden daher erschwert, zumal Verzicht auf etliche Annehmlichkeiten und Bequemlichkeiten wohl unvermeidbar ist. Bereitschaft zum Verzicht ist aber in unserer Gesellschaft ebenso wenig akzeptabel das Leiden.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Selbstverständlich soll niemand auf Lebenswichtiges verzichten – sinnvollerweise aber auf Unnötiges. Das Verzichten darauf als Beitrag zum Verwandeln des Leidens schwächt keineswegs. Sondern stärkt uns. Stärkt auch die Leidensfähigkeit. Wobei Leidensfähigkeit gewiss nicht bedeutet, mehr leiden zu wollen, sondern Leiden leichter bewältigen zu können. Das ist ein ganz wesentlicher Unterschied. Wer leidensfähig ist, wer Leiden verwandeln kann, ist nicht darauf angewiesen, sich über sein Leiden zu definieren: “ also bin ich“.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_IIIdEkxet-lWBBa-54ocAw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_IIIdEkxet-lWBBa-54ocAw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Leiden als Teil des Lebens anerkennen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_eADLoN-1nDfQcgwZGZcduQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Leiden verwandeln hört sich für manche vielleicht nach Gaukelei oder Scharlatanerie an. Am liebsten möchte man gar nichts damit zu tun haben. Solange es einem halbwegs gut geht. Aber schließlich holt uns das Leiden doch ein. Nicht nur im Altern. Im Erfahren von Vergänglichkeit. Und in schwerer Krankheit wird es ganz schwierig. Im Erleben von Hilflosigkeit, Angewiesensein auf andere, Pflegebedürftigkeit. Ich lehre das Leiden (d.h. die Realität des Leidens, die Wahrheit vom Leiden) hatte Buddha gesagt, die Wahrheit von der Ursache des Leidens und den Weg zur Aufhebung des Leidens.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Diese Lehre ist weder Ideologie noch Mission, noch Indoktrination, noch Religion; sondern Einsicht und heilsame Wahrheit und ohne den Anspruch, Therapie und wirksam zu sein, erschütternd wirksam und dadurch hochwirksam. Die Herausforderung ist, das Leiden achtsam und vorurteilslos anzusehen. Dem Leiden sozusagen in die Augen zu sehen, statt zur Seite, am Leiden vorbei, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Anstatt davor weg zu laufen. Oder es ignorieren und betäuben zu wollen. Weil man fürchtet, es nicht aushalten zu können. Selbstverständlich ist bei starken und stärksten Schmerzen das Lindern mit geeigneten pharmazeutischen Mitteln völlig berechtigt. Ohnehin ist der Schmerz nicht absolut gleichbedeutend mit Leiden. Schmerzen sind unvermeidlich, hat der Dalai Lama einmal gesagt, aber Leiden hängt von der Entscheidung ab.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_rJfIOExbB7oxRqe660wiag" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rJfIOExbB7oxRqe660wiag"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Der Weg zu einem gesunden Umgang mit&nbsp;<span style="color:inherit;">Leiden</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_u-ztlcayhywFDh9R5ASEcg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wer sich entscheidet, übernimmt damit auch Verantwortung für die Konsequenzen aus Entscheidung, Mitverantwortung und Selbstverantwortung. Doch nicht jeder ist gerne verantwortlich, nicht jeder übernimmt gerne Pflichten. Das mit dem Pflichten erinnert wieder an Bruckers Analyse der Infantilisierung in unserer Gesellschaft. Der Schritt zur Empörung, zur Forderungsmentalität und zur Wut ist dann nicht weit.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_BGOrI6764uwa0duxJ-T3FQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_BGOrI6764uwa0duxJ-T3FQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Buddhas Lehre als Inspiration</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_T1F7tImR782cnAfg7HEUbw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Hingegen zeigt Buddhas Lehre in aller Demut den Pfad zur leidensverwandelnden Entscheidung, klar und bewusst, ohne irgendwelche Scharlatanerie, und spektakulär. Jedem/Jeder von uns steht dieser Weg offen. Auf diesem Weg wird dann auch klar, dass viele Prozeduren, die in der modernen, eingreifenden Medizin üblich und etabliert – und gegen viele Krankheiten eingreifend wirksam sind – nicht zu der Annahme verführen sollten, mit möglichst vielen und neuesten Hightech-Apparaten könne man dem Leiden entgehen. Manchmal kann das&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Gegenteil sogar der Fall sein. Buddhas Lehre ist realistischer, ist dem Leiden gegenüber auch hilfreicher, wirksamer, ist mitfühlender und gleichzeitig stärkender, überwindender. In vollkommener Übereinstimmung übrigens mit dem Jesus Wort: In der Welt habt ihr Angst, aber siehe, ich habe die Welt überwunden (Johannes- Evangelium 16,33).</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3_1tQYXJPlV1BCzrA7jMsw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_3_1tQYXJPlV1BCzrA7jMsw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Mein persönliches Basisprogramm für&nbsp;<span style="color:inherit;">Gesundheit</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_W5OrLxcjy5B1yTV14tBEew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>In allen Jahrzehnten ärztlicher Arbeit (fast fünf&nbsp;<span style="color:inherit;">sind es inzwischen, beginnend mit dem Dienst&nbsp;</span><span style="color:inherit;">als begeisterter, dankbarer Assistenzarzt in der Universitätsklinik und all den Stationen danach, schließlich der Hausarztpraxis), einigen Jahren der Lehre an der damals sehr inspirierenden Reformhaus-Fachakademie (samstags und sonntags) ist die anteilige Verantwortung für meine Patientinnen und Patienten von den Einsichten und der Demut geprägt worden, die ich hier angedeutet habe. Stets ging – und geht – es darum, Krankheiten zu behandeln, besser noch sie so weit wie möglich zu verhindern und vor allem darum, Leiden zu lindern, besser noch zu verwandeln. Vielleicht fragen Sie deshalb: Warum geht es in Beiträgen für reformleben dann überhaupt noch um Gesundheit? Ist das bloß schöner Schein?&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Die Antwort ist: Selbstverständlich und vor allem will ich zu ihrer Gesundheit beitragen. Wer sich damit auskennt weiß: Gesundheit entsteht nicht aus schöner Verpackung, auch nicht aus bloßem Freisein von Krankheit. Das ohnehin in unserem System medizinischer Versorgung extrem selten geworden ist. Gesundheit bedarf, so herausfordernd und paradox das jetzt anmuten mag, grundlegend auch der Leidensfähigkeit, der Fähigkeit, Leiden zu wandeln. Auf dieser Grundlage erst ist es sinnvoll, die Gesundheit mit natürlichen Mitteln bestmöglich wiederherzustellen und zu bewahren. Allein dafür habe ich in diesen Jahrzehnten mein persönliches Basisprogramm für längere Gesundheit (statt längeres Leiden) entwickelt. Das zu teilen, ich Sie herzlich einlade.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Ungewöhnlich vielleicht in unserer Zeit und in unserem System medizinischer Versorgung ist: Aus meinem Basisprogramm für längere Gesundheit beziehe ich keinerlei kommerziellen Nutzen, lediglich etwas Mehrarbeit für das Erklären in reformleben. Bin ganz einfach dankbar, dass es gut erschwingliche, seriöse, natürliche Mittel für die Gesundheit noch gibt – wer weiß wie lange noch. Die ich sie selber gerne und dankbar nutze, bei bewusster Leidensbereitschaft und ab und an Leidensfähigkeit. Bloß eigene Hilflosigkeit möchte ich gerne verhindern. Auch deshalb das Basisprogramm für längere Gesundheit ausüben.</span></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Lkz9l22HNXJhwy9bqXXFCg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_2oAw5t74yGGUmwcEq6DBzA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_60_0125_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 60 (Jan./Feb. 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Meine Gesundheit 3.0</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesundheit mit System</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/meine-gesundheit-nr-60/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_aQN1eLK2JYAY0ogOdahZDg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Elementares für die seelische Gesundheit]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/elementares-fuer-die-seelische-gesundheit</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2016/AdobeStock_626814211.jpeg"/>Heute wissen die meisten Menschen ziemlich genau, was nicht gesund ist. Daher sei Ihnen hier die wiederholte Aufzählung erspart. Vergleichsweise wenig ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_3nakAMS4TMaDlR4Cssp8DQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_tub7hPPpRYi1r-EKdG_tBg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_noWHW-sTRQa2JCte22Cx7Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_3fsLxi2q7XWPQ5LqTTE3Gg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_3fsLxi2q7XWPQ5LqTTE3Gg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2016/AdobeStock_626814211.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_qIh9QwtASFuy3vMNpIgKMw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong style="text-align:center;">Heute wissen die meisten Menschen ziemlich genau, was nicht gesund ist. Daher sei Ihnen hier die wiederholte Aufzählung erspart. Vergleichsweise weniger bekannt ist jedoch, was gesund erhält. Das Immunsystem, klar, dass Krankheitserreger abwehrt. Aber das kann auch problematisch sein: das Immunsystem kann sich gegen den eigenen Körper wenden.</strong></p><p style="text-align:left;"><strong style="text-align:center;"><br/></strong></p><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Die Zahl der Autoimmunkrankheiten: im Bindegewebe, im Gehirn, im Nervensystem und der Darmschleimhaut wächst. Chronische Entzündungen werden häufiger. Es wächst aber auch die Erkenntnis, dass am Entstehen und Verlauf gerade der Autoimmunkrankheiten nervliche, vegetative bzw. seelische Faktoren wesentlich beteiligt sind. Das bedeutet keineswegs, diese Erkrankungen seien allein seelisch bedingt. Es ist aber nie verkehrt, den Maßnahmen für die körperliche Gesundheit (Basisprogramm) ein paar Basics für die seelische Gesundheit zur Seite zu stellen. Was können Sie selber für ihre seelische Gesundheit tun?</span><strong style="text-align:center;"></strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_KsEvNmaD8MAOfCWLKlEYHg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_KsEvNmaD8MAOfCWLKlEYHg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Positiv Denken: Die Kraft der Autosuggestion</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_rgMEhWuh714RL7Cdx7dEYg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Der Apotheker (!) Emile Coué entwickelte von 1885 an die bewusste Autosuggestion, die seitdem vielen Menschen außerordentlich hilfreich war. In seiner Apotheke hatte er bemerkt, dass Arznei, die er positiv kommentiert hatte: »Damit werden Sie sicher schnell wieder gesund«, besser wirkte als die gleiche Arznei ohne diesen Kommentar. Selbstverständlich mussten diese Aussagen auch seriös und fundiert sein. Coué war Naturwissenschaftler, kein Gaukler.</p><p><br/></p><p>Daraufhin lehrte er:</p><ul><li>Jeder Gedanke in uns ist bestrebt, wirklich zu werden.</li><li>Nicht unser Wille, sondern unsere Einbildungskraft, die Fähigkeit, sich etwas glauben zu machen, ist die bedeutsamste Eigenschaft in uns.</li></ul><p>Und dazu die Übung, allmorgens gleich nach dem Aufwachen und all abends vor dem Einschlafen zwanzigmal halblaut zu sprechen:<br/>„Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser.“</p><p><br/></p><p>Trotz wesentlicher Erfolge wies Emile Coué den Anspruch, ein Wunderheiler zu sein, stets zurück: „Nicht ich, sondern Sie selber haben die Heilkraft“, teilte er mit. In unserer Zeit ist Coués Wissen, Erfahrung und Lehre weitgehend in Vergessenheit geraten. Vielleicht könnte die Besinnung auf die Erkenntnisse eines intelligenten Apothekers aus dem 19. Jahrhundert auch heute wieder wirksam sein.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_YI50odUqCjmVSQUN6LS00Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_YI50odUqCjmVSQUN6LS00Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Selbstverantwortung: Warum sie für die Seele unverzichtbar ist</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_b1_7ucsXv8WNg_cGA5J_eg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>„Sie selbst haben Heilkraft, nicht ich“, hatte Emile Coué gelehrt. Was denken und tun Sie nun, wenn in Ihrem Leben etwas schiefgeht? Wenn Ihnen Unerwünschtes widerfährt? Suchen Sie dann nach konstruktiven Problemlösungen? Oder fragen Sie erst mal: Wer oder was hat das Unheil verursacht? Wer ist schuld daran?</p><p><br/></p><p>Mit diesen Fragen finden Sie Ursache und Schuld in äußeren Dingen sowie bei anderen Menschen. Selbstverantwortung bedeutet, friedlicher, fairer, konstruktiver, sozialer und ethisch korrekter zu leben, als das Gesetz bzw. die Gesellschaft befiehlt. Sie ist nicht nur für den Erhalt der Gesellschaft erforderlich, sondern auch für die eigene seelische Gesundheit.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_iFcw9wJj7EOXgRPIcLwWeg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_iFcw9wJj7EOXgRPIcLwWeg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Achtsam und bewusst leben: Ein Schlüssel zur inneren Balance</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_cM4FKGSbe6fVIbDXiptCHQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Es scheint einfach, von Tag zu Tag, von Woche zu Woche und von Jahr zu Jahr dahin zu leben, in der Hoffnung, dass alles so bleibt, wie es war. Diese Hoffnung ist nicht realistisch. Nichts bleibt, wie es war.</p><p><br/></p><p>Müssen wir deshalb angesichts des Wissens um unsere Endlichkeit in Angst, Panik und Trübsal verfallen? Das wäre genauso töricht wie das Verdrängen dieses Wissens. Mit diesem Bewusstsein können wir dankbar für jeden guten Tag sein – und auch für Tage, die nicht so gut scheinen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_bfI7F3NialyQqHh8cppc_A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_bfI7F3NialyQqHh8cppc_A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Bewältigungskompetenz stärken: So meistern Sie Herausforderungen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_tsuFM_ZOn3zZjtiltJrdQw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Oftmals stehen wir vor Herausforderungen und befürchten: „Das kann ich nicht bewältigen.“ Mit dieser Furcht werden wir unsere Probleme schwerlich – oder gar nicht – lösen können. Gewiss können wir nicht alle Probleme, die in uns und um uns sind, stets allein lösen. Ab und an wird die Mithilfe von vertrauenswürdigen Menschen und Experten erforderlich sein. Ohne eigenes Mitwirken bleibt aber auch die beste Hilfe oft vergeblich.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_C-qnSQWsUHh8JFg0S3Zi2w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_C-qnSQWsUHh8JFg0S3Zi2w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Selbstwirksamkeit: Probleme konstruktiv lösen lernen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_o2rpZROrMK-Z9p4dmx6CTA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Einen Ausweg aus diesem Teufelskreis hat der kanadische Psychologe Albert Bandura mit seinem Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung (perceived self-efficacy, 1977) aufgezeigt. Es geht um die Frage, ob wir stets Opfer äußerer Umstände sein müssen – oder all das selbst mit beeinflussen können.</p><p><br/></p><p>Wer darauf vertraut, eigene Probleme konstruktiv selbst lösen zu können, entwickelt eine höhere Bewältigungskompetenz. Am besten trainieren Sie das, indem Sie sich an jedem Tag eine Aufgabe vornehmen, die Sie bisher gemieden oder hinausgeschoben haben.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_6hiAxrYx3cv0tmLwf7hbIQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_6hiAxrYx3cv0tmLwf7hbIQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Achtsam und bewusst leben: Ein Schlüssel zur inneren Balance</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_ZaDji7SW5GAjgZDaGJRnvQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Es scheint einfach, von Tag zu Tag, von Woche zu Woche und von Jahr zu Jahr dahin zu leben, in der Hoffnung, dass alles so bleibt, wie es war. Diese Hoffnung ist nicht realistisch. Nichts bleibt, wie es war.</p><p><br/></p><p>Müssen wir deshalb angesichts des Wissens um unsere Endlichkeit in Angst, Panik und Trübsal verfallen? Das wäre genauso töricht wie das Verdrängen dieses Wissens. Mit diesem Bewusstsein können wir dankbar für jeden guten Tag sein – und auch für Tage, die nicht so gut scheinen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_EdovXT8LnAQwS186EOUSmA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_EdovXT8LnAQwS186EOUSmA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Bewältigungskompetenz stärken: So meistern Sie Herausforderungen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_9t1w-gF87SSexkjPBEnolg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Oftmals stehen wir vor Herausforderungen und befürchten: „Das kann ich nicht bewältigen.“ Mit dieser Furcht werden wir unsere Probleme schwerlich – oder gar nicht – lösen können. Gewiss können wir nicht alle Probleme, die in uns und um uns sind, stets allein lösen. Ab und an wird die Mithilfe von vertrauenswürdigen Menschen und Experten erforderlich sein. Ohne eigenes Mitwirken bleibt aber auch die beste Hilfe oft vergeblich.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_h7n05FQMSzxh_nasAceZ0A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_h7n05FQMSzxh_nasAceZ0A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Selbstwirksamkeit: Probleme konstruktiv lösen lernen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_GaevMPqSc6fTuTK5lnnxtg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Einen Ausweg aus diesem Teufelskreis hat der kanadische Psychologe Albert Bandura mit seinem Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung (perceived self-efficacy, 1977) aufgezeigt. Es geht um die Frage, ob wir stets Opfer äußerer Umstände sein müssen – oder all das selbst mit beeinflussen können.</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><div style="color:inherit;"><p>Wer darauf vertraut, eigene Probleme konstruktiv selbst lösen zu können, entwickelt eine höhere Bewältigungskompetenz. Am besten trainieren Sie das, indem Sie sich an jedem Tag eine Aufgabe vornehmen, die Sie bisher gemieden oder hinausgeschoben haben.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_d5wHWxP8LHp5qS9jz2er3g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_d5wHWxP8LHp5qS9jz2er3g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Vertrauen: Grundlage für Resilienz und Lebensfreude</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_zMvU3qEwptJbjbEUIBDVjw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ Dieses berühmte Zitat von Lenin zeigt die Ambivalenz des Themas. Kein Mensch kann alles unter ständiger Kontrolle haben – auch nicht seine Gesundheit. Gerade für die Gesundheit können wir jedoch selbst einiges tun.</p><p><br/></p><p>Urvertrauen, das in der frühen Kindheit aufgebaut wird, ist für die Entwicklung und innere Bewältigungskraft (Resilienz) von großer Bedeutung. Vertrauen mag naiv scheinen, ist aber keineswegs blind.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_zj5PksDOeoC13TjTa3fzbw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_zj5PksDOeoC13TjTa3fzbw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Dankbarkeit: Eine Haltung, die stärkt und erfüllt</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_GwORI3zAk6DXc2Yd4jWxUw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Am Ende seines erfüllten Lebens hinterließ der Arzt und Autor Oliver Sacks ein inspirierendes Werk mit dem Titel „Dankbarkeit“. Darin beschreibt er, wie diese Haltung ihn gestärkt hat. Dankbarkeit hängt weniger von dem ab, was wir bekommen, sondern mehr von unserer Einstellung.</p><p><br/></p><p>Wirkliches Dankbarsein ist bedingungslos. Es steht gegen Unrecht, Hass und Gewalt und kann uns helfen, Belastungen leichter zu bewältigen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_Pqw_C4bwSp5ql9jZ7muAdQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Pqw_C4bwSp5ql9jZ7muAdQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Gelassenheit: Der Gegenpol zu Angst und Stress</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_pDcNzEr-v9sgX7fsh8oMyg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Wer gelassen ist, kann auch in schwierigen Situationen einen klaren Kopf bewahren und ruhig bleiben. Gelassenheit ist der Gegenpol zu Narzissmus und der Selbstverwirklichungsideologie unserer Zeit.</p><p><br/></p><p>Gelassenheit erwächst, wenn wir unser Leben von seinem Ende her verstehen. Sie befreit von Ängsten und Zwängen und ist ein wichtiger Faktor für die seelische und körperliche Gesundheit.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_8kCEvG1d4HYb7vWubn39PQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_S_c3FNur7dK29xCRalEi4w" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_10_0916_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 10 (Sept./Okt. 2017)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Mein Basisprogramm</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Fundament für Ihre Gesundheit</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/mein-basisprogramm-nr-10/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_OLm6gTUUbNoZZx7d3qlxtg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Thu, 01 Sep 2016 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Vertrauen ist lebensfördernd]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/vertrauen-ist-lebensfoerdernd</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2016/AdobeStock_933658528.jpeg"/>Wem – und worauf – kann man derzeit noch vertrauen? Welcher Politik, gar welcher Polemik, welcher Behauptung, welcher Maßnahme,&nbsp; welcher Medizin, w ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_AXEgeBoXSgeAQHUaoQvXVw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_LiWjGJ_nR2iQphwOwOsTDQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_VqgWyonWQf-buZ3x_CtORA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_qapuujVA2QucCkm9s9PlaA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_qapuujVA2QucCkm9s9PlaA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 308.48px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2016/AdobeStock_933658528.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_vwXmPCyjQxe8RwgHbZsveg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p></p><div style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Wem – und worauf – kann man derzeit noch vertrauen?</span></div><div style="text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Welcher Politik, gar welcher Polemik, welcher Behauptung, welcher Maßnahme,&nbsp;</span><span style="color:inherit;">welcher Medizin, welchem Mittel? Stets wird uns Kontrolle geboten, für die wir&nbsp;</span><span style="color:inherit;">– oder andere – bezahlen müssen.</span></div><div style="text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Zum Ausgleich dafür werden wir versorgt und überwacht.</span></div><div style="text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></div><p></p><p style="text-align:left;"><strong>Ist Vertrauen noch sinnvoll? Oder ist es gefährlich geworden zu vertrauen? Ist es sicherer, stets misstrauisch zu sein? Von Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt Lenin, ist dessen Credo überliefert: »Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser«. Lenin war anscheinend kein vertrauender, sondern ein extrem misstrauischer Mensch.</strong></p><p style="text-align:left;"><strong><br/></strong></p><p style="text-align:left;">Mit Brutalität und Terror etablierte er nach Jahren im Untergrund (und Exil in der Schweiz) von 1917 an die Herrschaft der kommunistischen Partei, deren Vorsitz er hatte, in Russland. Da war aber Lenin, in seinem siebenundvierzigsten Lebensjahr, schon krank. Er litt an Zwangsvorstellungen. Fünf Jahre später wurde Lenin von einem Schlaganfall betroffen und rechtsseitig gelähmt, an dessen Folgen er 1924 starb, in seinem vierundfünfzigsten Lebensjahr.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_p8Ed5tNJ0-CV5tm0PNx4Ug" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_p8Ed5tNJ0-CV5tm0PNx4Ug"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Erfolgskontrolle</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_a3i8XPbm9Ln75d4ikkTGnA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Zweifellos hilft Misstrauen und Kontrollieren dabei, zu bekommen. Heute ist in Staaten und Konzernen, vor allem im Finanzwesen, das Controlling, zuerst in den USA etabliert, unverzichtbar geworden. Wird nun Lenins Denken in dieser Weise auch vom Kapitalismus bestätigt? Gewiss bedürfen große und komplexe Projekte, die von fehlbaren Menschen betrieben werden, stringenter Kontrollen.</p><p>Das Befolgen von Gesetzen, Rechtsnormen und Auflagen muss überwacht werden. Wenn die Vertrauenswürdigkeit der Menschen, ob Leistungserbringer oder Leistungsempfänger, ob Produzenten oder Konsumenten schwindet, muss immer mehr kontrolliert werden.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_yt6tgk_UL-TP40iYguwZZg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_yt6tgk_UL-TP40iYguwZZg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Kontrollwesen</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_ki7r6Y1DR5Fu2LrNQWQh0w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Kontrollen aller Art zu fordern und zu betreiben ist politisch opportun, obgleich es je nach Parteiideologie da unterschiedliche Schwerpunkte gibt. Im Zweifelsfall wird immer mehr kontrolliert. Das Kontrollwesen wächst unaufhaltsam. Allerdings verändert das Kontrollwesen nicht nur die Dinge, sondern auch die Menschen. Und das mehr als ihnen anfangs bewusst ist. Während die Dinge perfekter und sicherer werden, werden die Menschen selbst unsicherer und abhängiger. Sie verlieren ihre einstmalige Selbstverantwortung, ihre Selbstbestimmung und ihr Selbstvertrauen.</p><p><br/></p><p>Auch in demokratischen Staaten werden die Bürgerinnen und Bürger nicht nur behütet, sondern auch getrieben – einer Schafsherde vergleichbar, die vor Wölfen beschützt werden muss. Anscheinend wollen die meisten Wählerinnen und Wähler das so. Die einzige liberale Partei, die sich für Selbstverantwortung einsetzt, wird nur noch selten gewählt.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_3IbmgUQmfOlDQZ2BYpchiQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_3IbmgUQmfOlDQZ2BYpchiQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Kontrollen werden immer wichtiger, aber ohne Vertrauen kann unser System nicht bestehen.</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_HxGN77i20pDO9uTetSXaqw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Meine persönliche Alternative zu Lenins Doktrin ist: Kontrollen werden immer wichtiger, aber ohne Vertrauen kann unser System nicht bestehen. Misstrauen schafft wenig und zerstört mehr. Vertrauen wirkt gemeinschaftsbildend und lebensfördernd. In seiner letzten Rede zur Lage der Nation als Präsident der USA hat Barack Obama am 12. Januar 2016 bekannt: die Demokratie bedarf eines Grundvertrauens zwischen ihren Bürgern. Anderenfalls kann sie nicht bestehen.</p><p><br/></p><p>Demokratien sind auf Vertrauen und auf Vertrauenswürdigkeit gegründet. Ohne Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit kann auch der einzelne Mensch nicht gut leben. Der Mensch lebt nicht vom Brot (oder gar vom Geld) allein. Dazu brauchen Menschen Vertrauen: Gottvertrauen und Naturvertrauen sowie Selbstvertrauen. Lenin bezog seine Macht aus Misstrauen und Kontrollen. Von Schlaganfällen gelähmt starb dieser Mächtige früh.</p><p><br/></p><blockquote><p style="text-align:center;"><strong>»Urvertrauen ist lebenswichtig«</strong></p><p><strong><br/></strong></p><cite><div style="text-align:right;"><span style="color:inherit;">Erik H. Erikson</span></div></cite></blockquote></div></div>
</div><div data-element-id="elm_QF2RLVVXbTijwVy13PALGw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_QF2RLVVXbTijwVy13PALGw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Urvertrauen</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_JmcJUDgUO7RGw7uLx6tEXw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Dass Urvertrauen (Basic Trust) lebenswichtig ist, begründete der Psychoanalytiker Erik H. Erikson in seinem Buch »Childhood and Society«, das erstmals im Jahr 1950 erschien. Demnach entsteht im ersten Lebensjahr jedes Menschen, im »extra-uterinen Frühjahr« das entscheidende Grundgefühl, ob dieser Säugling auch künftig seiner Umgebung vertrauen kann – oder nicht. In seiner psychotherapeutischen Arbeit hatte Erik H. Erikson erkannt, dass Urvertrauen für den Menschen lebens- und gesundheitswichtig ist – und auch für die soziale Gemeinschaft unverzichtbar.</p><p>Menschen brauchen Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit.</p><p><br/></p><p>Grundvertrauen (Urvertrauen) bedeutet aber nicht blind zu vertrauen, sondern bewusst. Dem zu vertrauen, das ehrlich, richtig und bewährt ist: das vertrauenswürdig ist. Und derart auch anderen und sich selber so zu vertrauen. Wohl wissend, dass wir niemals vor Irrtümern und Fehlern gefeit sind.&nbsp;</p><p><strong><br/></strong></p><p><strong>Die Bereitschaft, zu vertrauen ist wohl jedem Menschen angeboren. Wird sie jedoch im ersten Lebensjahr nicht entwickelt oder gar enttäuscht, entsteht statt Grundvertrauen mehr Misstrauen, Zwanghaftigkeit und Machtstreben. Später fällt es dann schwer, von diesen Impulsen nicht völlig beherrscht zu werden.</strong></p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_gHkzmruhtkGs9VeSrZSFRA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_gHkzmruhtkGs9VeSrZSFRA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Vertrauen hilft heilen</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_82Z6RxY-mC7LKI_U7ho1AQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Der Gesundheit und dem sozialen Zusammenleben sind diese Impulse abträglich. Vertrauen hilft heilen. Es ist notwendiger Faktor zur Überwindung schwerer Krankheiten. Gewiss müssen da noch weitere Therapiefaktoren hinzukommen. Mit Vertrauen alleine kann allenfalls selten eine Art Wunderheilung erzielt werden. Andererseits wird die Wirkung auch der effektivsten Therapie vermindert oder gar völlig verändert, wenn das Vertrauen fehlt. Zutiefst misstrauische Menschen sind schwer heilbar. Vertrauen fördert und verbindet, integriert und baut auf. Während Misstrauen abwehrt und verhindert. Vertrauen wäre jedoch töricht, wenn es überhaupt keine Vertrauenswürdigkeit mehr gäbe. Tatsächlich ist unser derzeitiges System, auch die demokratische Politik, das Sozial- und das Steuerwesen und auch die moderne Medizin mehr von Misstrauen und Kontrollen als von Vertrauen bestimmt.</p><p><br/></p><p>Aus Misstrauen und Kontrollen allein entsteht jedoch keine Vertrauenswürdigkeit, sondern endlos wachsender Kontrollbedarf, an dem das gesamte System schließlich erstickt. Ohne das Vertrauen, wenn schon nicht aller, so doch einer Mehrheit ist es nicht zukunftsfähig. Allgemeines Vertrauen kann erst dann wieder entstehen, wenn das System und die Mehrheit darin wirklich ehrlich, zuverlässig und solidarisch wird – wenn aus ihm mehr Selbstlosigkeit als Verantwortungslosigkeit erwächst. Bis dahin gilt es, das persönliche Vertrauen zu bewahren, mit der Natur, die uns bisher ermöglicht hat. Gegen die Natur und auch ohne die Natur erwächst kein Vertrauen. Und ohne Vertrauen verkümmert der Mensch.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_HgKECPwjOZ-YFW1pWqH7LA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_GgQizfDocEqQWxOPzGOuyw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_7_0316_title.png" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 7 (März/April 2016)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Im Frühjahr</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Ihr Neubeginn</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/im-fruehjahr-nr-7/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_CxS5JevhCLFPnnbMxUOpgA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 Mar 2016 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Im Bewußtsein der Endlichkeit]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/im-bewusstsein-der-endlichkeit</link><description><![CDATA[Gibt es Unendlichkeit, Ewigkeit? Menschen erhoffen sie. Was wäre dann Ewigkeit? Dass alles so bleibt wie es war? Oder gar besser? Danach sieht es in uns ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_yS2193thQrCZ2IPo9NCSog" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm__k4GskiGRGeaCEIbQTZQeA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_naqhxrtRRQi4VKNAQ6lWrw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_GhtfPMzrs9Dgw8DuHQKKvA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_GhtfPMzrs9Dgw8DuHQKKvA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2015/AdobeStock_1001756427.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_77RAl9KbQeK-b4TNVLu8vg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p></p><div style="text-align:left;"><em style="color:inherit;">Gibt es Unendlichkeit, Ewigkeit? Menschen erhoffen sie. Was wäre dann Ewigkeit?</em></div><div style="text-align:left;"><em style="color:inherit;"><br/></em></div><em><div style="text-align:left;"><em style="color:inherit;">Dass alles so bleibt wie es war? Oder gar besser?</em></div><div style="text-align:left;"><em style="color:inherit;"><br/></em></div></em><em><div style="text-align:left;"><em style="color:inherit;">Danach sieht es in unserer Zeit gerade nicht aus.</em></div><div style="text-align:left;"><em style="color:inherit;"><br/></em></div></em><p></p><p style="text-align:left;"><strong>Brauchen wir die Hoffnung auf Ewigkeit, weil ohne diese Hoffnung das Bewusstsein unserer Sterblichkeit schier unerträglich für uns wäre? Tatsächlich wird dieses Bewusstsein in unserer Zeit, mit der modernen Medizin, gerne verdrängt.</strong></p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_GUhYM0i29NELRe1NJ7C3YA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_GUhYM0i29NELRe1NJ7C3YA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Natürliche Endlichkeit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_jkKZ5HKEZYxzXOolRddmRQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Der Tod wird dann nicht mehr als natürlich akzeptiert, sondern als Ergebnis ungenügender oder schlechter Medizin betrachtet, als deren Versagen. Könnten demnach – wenn die Medizin optimal funktionieren würde – die Menschen auf der Erde unsterblich ewig leben?&nbsp;</p><p><br/></p><p>Diese Erwartung wird auch von der spezialisiertesten und künstlichsten Medizin niemals erfüllt werden können. Zumal derartiger Erfolg weder für die künstlich konservierten Menschen noch für die Erde gut wäre. Selbstverständlich sollte kein Mensch – und auch kein Tier und keine Pflanze – vorzeitig sterben müssen: nicht vor der Vollendung des Lebenskreises, nicht vor der inneren Bereitschaft dazu.</p><p><br/></p><p>Aus ärztlicher Begleitung vieler hochbetagter und dazu relativ gesunder Menschen weiß ich, dass zu gegebener, dankbar erfüllter Zeit, der Tod akzeptiert und sogar ersehnt wird. Dennoch verlangen und brauchen diese Menschen, die seelisch und geistig gesund sind, keine Sterbehilfe.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_jXtJOUsWsfr5OVDf77LYug" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_jXtJOUsWsfr5OVDf77LYug"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Gesund bis Zuletzt</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_3gvg0lWTIU00qo9q8bb4AQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der von Ihnen akzeptierte Tod tritt im hohen Alter, ohne äußeres Zutun, von selber ein. Friedlich, oftmals im Schlaf. Von allen Ansprüchen, Belastungen, Pflichten und Hinterlassenschaften entbunden so friedlich zu sterben, ist auch mein persönliches Ziel: sei es heute Nacht noch oder vielleicht doch erst nach einigen weiteren Jahren. In dem ich natürlich zu sterben bereit bin, lebe ich bis dahin gelassen. Vielleicht kann ich in jedem verbleibenden Jahr noch eine Stunde oder zwei auf dem Staffelberg sein, der (nicht nur mir) ein besonderer Kraftort ist: am liebsten jeweils zur Osterzeit, wenn am Aufstieg dahin in den Wiesen die Schlüsselblumen blühen und hoch oben die Feldlerchen ihr uraltes Lied singen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Wenn die lichterfüllte Basilika von Vierzehnheiligen besonders inspiriert. Weiter muss ich nicht mehr reisen. Wozu auch? Und selbst wenn ich nur noch ein einziges Mal auf den Staffelberg steigen kann – oder gar nicht mehr: all das Empfinden da bleibt. Vielleicht wird mir deshalb ein – gewiss anmaßender – Wunsch erfüllt: ich möchte (zu welchem Zeitpunkt auch immer) möglichst gesund sterben: natürlich sterben – und dabei bewusst, klar sein – möglichst wenig dement.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_t5b9cYFr6maXbH-v2ltg7w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_t5b9cYFr6maXbH-v2ltg7w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Basisprogramm - Weg zu langer Gesundheit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_2_5W-lIliblM46IjQzYqqg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Zu derartiger Gesundheit bis zum letzten Tag, bis zur letzten Sekunde, möchte das Basisprogramm für längere Gesundheit, das in reformleben erklärt wird, beitragen. Wenn damit gar noch ein paar gesunde Jahre dazukommen, werden wir sie gut und nachhaltig nutzen.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_kEejcNBVAZkR_RPV8VGt1g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_kEejcNBVAZkR_RPV8VGt1g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Gelassenheit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_IzqEEkrSsW9nPXYOoWbVAQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Gewiss trägt die mit dem Akzeptieren der Endlichkeit wachsende Gelassenheit zum Gesundsein bzw. zum Gesundwerden wesentlich bei. Diese Gelassenheit – als Gegenpol zu Anspannung, Unruhe, Überforderung Angst – erwächst aus der Entscheidung, die eigene Sterblichkeit wahr- und anzunehmen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Die ganz einfach realistisch ist. In unserer Zeit versuchen jedoch viele Menschen, jeden Gedanken an ihre Endlichkeit aus ihrem Bewusstsein zu verdrängen, in dem sie all ihre Hoffnung auf den Fortschritt – und da vor allem auf die moderne Medizin – setzen. Die sie als nahezu allmächtig, aber gleichzeitig hochgefährlich ansehen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_B0iqXA-mA-gvfUfd2ZP8wA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_B0iqXA-mA-gvfUfd2ZP8wA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Tod als medizinischer Mißerfolg</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_1BUBbgJPnSmCq10_rdlUiw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Zunehmend wird mit der enormen Lebensverlängerung, die mit Hilfe moderner Medizin erreicht werden kann, der Tod als medizinischer Misserfolg gefürchtet. Zutiefst besorgt beschreibt der erfahrene, mitfühlende Arzt Dr. Michael de Ridder, Leiter der Rettungsstelle des Berliner Urbankrankenhauses, in seinem Buch &quot;Wie wollen wir sterben?&quot; Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur in Zeiten der »Hochleistungsmedizin« wie mechanisch mancher Sterbende im Krankenhaus behandelt wurde.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Er verurteilt aber nicht und klagt auch nicht an, sondern setzt sich für Sterben im Dialog, dem Wunsch und Willen des Patienten entsprechend, sowie für empathische Palliativmedizin ein. Und verlangt von der modernen Medizin:</p><blockquote><p>»Sie muss weit mehr noch als bisher verstehen, dass nicht das Arsenal ihrer Möglichkeiten die Aufnahme oder Fortführung einer Behandlung diktiert, sondern dass es sich gerade umgekehrt verhält: Die Behandlung hat sich nach den Zielen zu richten, die zum Besten des Patienten sind.«</p><p><br/></p><cite>Aus dem Buch&nbsp;<em>&quot;Wie wollen wir sterben?&quot;</em>&nbsp;von Dr. Michael de Ridder</cite></blockquote><p>Dieses Buch sollte nicht nur von Ärztinnen und Ärzten gelesen und beherzigt werden (zumal sie auch sterblich sind) und von Politikern, sondern von Menschen, die guten Willens sind. Manches Tabu wird davon angesprochen, mit befreiender Wirkung.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_IXk0Y_WVyrHgmMnR4DhiXg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_IXk0Y_WVyrHgmMnR4DhiXg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Parabelförmige Lebenslinie</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_1gHwmcmi3gcQXLGthxd7oQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Jeder Mensch sollte angesichts der Hochleistungsmedizin eine Patientenverfügung erstellt haben. Die meisten Menschen sind mit ihren täglichen Problemen, Dingen, Wünschen, Ängsten und Händeln voll beschäftigt. Daher denken sie kaum an ihren Lebenssinn und ihren Lebensverlauf.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Oftmals entsteht dann eine parabelförmige Lebenslinie, ähnlich einem kegelförmigen Berg: nach dem Aufstieg in den ersten Lebensjahrzehnten wird in den vierziger Jahren ein Höhepunkt und Plateau erreicht, von dem aus es mehr oder weniger schnell abwärts geht auf die Nulllinie&nbsp;(Horizontale) oder gar darunter. Dieser Verlauf wird in unserer Zivilisation als normal angesehen – und gleichzeitig der Abstieg, das Alter, gefürchtet. Gewiss wäre eine Lebenslinie idealer, die – wenn auch nicht gerade, sondern in einer Wellenlinie – von links unten nach rechts oben ansteigt und da im, möglichst hohen, Alter endet.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_cmWPZCHl39Jm79Yl1hJ2aw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_cmWPZCHl39Jm79Yl1hJ2aw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Curcumin - Schutz vor chronischer Entzündung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_max6HQksMw4xxIfPSnBoaA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Bekanntlich stehen einem solchen Verlauf körperliche Gebrechen entgegen, die mit den Jahren kommen. Von jeher hat die Natur aber im Pflanzenreich hochwirksame Substanzen entwickelt, die auf zellulärer Ebene vor Schäden und Alterungsprozessen schützen. Dafür besonders geeignete Pflanzenarten werden im Basisprogramm für längere Gesundheit erklärt. Besonders wichtig zum Schutz vor chronischen Entzündungen Krebs Demenz ist das Curcumin aus der Curcumapflanze, falls es aus einem gut resorbierbaren Produkt zugeführt wird. Ein derartiges Produkt, das nicht billig, aber dennoch preiswert ist, können Sie in Ihrem Reformhaus finden.</p><p><br/></p><p>Hochresorbierbares Curcumin (500mg/Tag) bessert auch Arthrosen und Entzündungen der Gelenke (Arthritiden) sicherer und wirksamer als synthetische Antirheumatika (200mg Celecoxib oder 50mg Diclofenac pro Tag) wie in Vergleichsstudien festgestellt wurde. Wobei keine ungünstige Auswirkung dieses Curcumins auf das Blutbild sowie die Leber und Nierenfunktion entstand. Prinzipiell besteht zwar, wie bei jedem Mittel, ob natürlicher oder synthetischer Herkunft, das Risiko von Allergien oder Unverträglichkeiten. Das Risiko bei der Einnahme von Curcumin scheint aber sehr gering zu sein.</p><p><br/></p><p>In meiner Praxis, mit vielen Patienten die von Allergien und Unverträglichkeiten betroffen sind, ist bioverfügbares Curcumin bisher stets gut verträglich gewesen. Aus all diesen Gründen (weltweit durch mehr als 2000 seriöse Studien und Erfahrungsberichte bestätigt) ist Curcumin ein ganzheitlich wirksamer und außerordentlich sicherer, gutverträglicher Pflanzenstoff im Basisprogramm für längere Gesundheit. Vielleicht fragen Sie deshalb: was hat ein Naturstoff für längere Gesundheit (im Basisprogramm sind noch elf synergistische) mit dem Akzeptieren der Endlichkeit, also auch der eigenen Sterblichkeit, zu tun? Ist das nicht ein Widerspruch? Ganz im Gegenteil!</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_dKqzXisW6rjuv_leLd5L1Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_dKqzXisW6rjuv_leLd5L1Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Akzeptanz der Endlichkeit fördert die Lebensqualität</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_vG3Bw3M-wDK4hidYz_QscA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Unser Leben gewinnt gerade mit dem Bewusstsein seiner Verletzbarkeit und seiner Endlichkeit seinen ganz besonderen Wert. Damit wird jeder Tag, jede Stunde, jeder Augenblick kostbar. Daher sollte alles Leben niemals gewaltsam verkürzt, aber auch nicht gewaltsam verlängert werden. Wem das Bewusstsein der Endlichkeit fehlt, der wird seine Lebenszeit oftmals sinnlos vergeuden.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Wer glaubt, mittels Ignorieren oder Verdrängen der Endlichkeit – vor allem der eigenen – leichter oder gar besser leben zu können, der irrt sich. Alles, das wir aus dem Bewusstsein verdrängen wollen, gewinnt gerade dadurch düstere Macht über uns. Wird die Gewissheit, dass wir sterblich sind, aus dem Bewusstsein verdrängt, schwindet die Angst vor dem Tod nicht; vielmehr wächst sie, wird übermächtig.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Diese Angst kann das Leben völlig beherrschen, kann uns und andere zerstören – und im Tod erst enden. So wie manche unheilbare Krankheit und aller Schmerz erst mit dem natürlichen Tod erlischt. Bei schwerstem Schmerz und Qual wird die Endlichkeit sogar ersehnt – und der Tod als Erlösung empfunden. Verständlicherweise.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_BS98Tgh7Umx3cLhrIYhmUw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_BS98Tgh7Umx3cLhrIYhmUw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Mehr Kontinuum als abrupter Prozess</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_V6cMDV3DHamBkQHp2EGVDQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Das Einverstandensein mit der Endlichkeit und damit auch mit der eigenen Sterblichkeit, bereits in guten Tagen, bewegt sich jedoch auf einer ganz anderen Ebene. Da wird der Tod keineswegs ersehnt, sondern ernst genommen. Da wird der Tod weder als Freund betrachtet, mit dem man sich verbünden möchte, noch als Feind, den man besiegen müsste, geschweige denn könnte.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Sondern als Teil des Lebens, der uns von Geburt an begleitet, viele Jahre lang kaum spürbar, aber stets präsent. Viele Körperzellen sterben von Geburt an: mit den Jahren werden es immer mehr. Bis schließlich der Tod im ganzen Organismus eintritt, der von Anfang an, von Geburt an, da war und ruhte. Daher ist der natürliche Tod mehr Kontinuum als abrupter Prozess. Ob dieses Kontinuum von längerer oder kürzerer Dauer sein wird, ob es mehr von Gesundheit oder Krankheit geprägt wird, kann von jedem Menschen (jedoch nicht allein) mit beeinflusst werden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_VNKW2BoAOh7Y5xm9gNsM9Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_VNKW2BoAOh7Y5xm9gNsM9Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Lange Gesundheit aus der Pflanzenwelt</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_jnFeKsdnHq_brs8zZCz--g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die besten und bewährtesten Mittel dafür hat die Natur entwickelt, im Pflanzenreich. Allerdings müssen die besten Mittel sorgfältig, mit Kompetenz, ausgewählt und konsequent angewendet werden, wie im Basisprogramm für längere Gesundheit erklärt. Eines von diesen essenziellen Mitteln ist das Curcumin mit seinen ebenso grundlegenden wie umfassenden, vor ganz unterschiedlichen, häufigen Krankheiten schützenden Wirkungen (s.o. und ausführlicher in reformleben Ausgabe zwei). Aber das ist noch nicht alles.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Wir brauchen außerdem Gelassenheit, die aus dem Bewusstsein und Akzeptieren der Endlichkeit erwächst, als Gegenpol zur grassierenden Zwanghaftigkeit und Angstgetriebenheit. Diese Gelassenheit befreit von egoistischen Motiven und Wünschen, von Angst und von Hass. Eine Welt, die nicht mehr zu retten ist, werden wir damit zwar kaum – allenfalls marginal noch –ändern. Aber uns selber. Und mindestens noch ein Apfelbäumchen pflanzen – und schließlich vielleicht im Stehen sterben. Und bis dahin möglichst lange gesund und für andere da sein.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_fWEHO5ksHZFgW1K7Rnhong" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm__kdbn7NkRgJLn6f5ZZnx6w" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_5_1115_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 5 (Nov./Dez. 2015)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Regeneration des Bindegewebes</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Sauer auf Süsses</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/bindegewebe-nr-5/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_y5sluT5wMufgAoghVqLJvw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Nov 2015 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Sinnvoll sein]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/sinnvoll-sein</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2015/AdobeStock_165529054.jpeg"/>Wie oft am Tag denken oder sagen Sie: Ist das sinnvoll? oder: Ist das sinnlos? Vielleicht erfolgt aus diesem Bewerten auch eine allmähliche Veränderung ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_AiMrln_gQ5udE6FDRIHErQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_omO4jKUJRiODyXMFyynkYQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_q8hyHR1MTV6PvKo_-jIT-g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_8y3a--RfWemTCldTW7EO_Q" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_8y3a--RfWemTCldTW7EO_Q"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2015/AdobeStock_165529054.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_mAnCRTh2QF6yLjCA7JXsWA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p></p><div style="text-align:left;"><strong style="color:inherit;">Wie oft am Tag denken oder sagen Sie: Ist das sinnvoll? oder: Ist das sinnlos?</strong></div><div style="text-align:left;"><strong style="color:inherit;"><br/></strong></div><strong><div style="text-align:left;"><strong style="color:inherit;">Vielleicht erfolgt aus diesem Bewerten auch eine allmähliche Veränderung: indem sie vorrangig Sinnvolles tun – und mehr und mehr das Sinnlose unterlassen. aber was ist sinnvoll?</strong></div><div style="text-align:left;"><strong style="color:inherit;"><br/></strong></div></strong><p></p><p style="text-align:left;">Gewiss gibt es unterschiedliche persönliche Kriterien für die Unterscheidung was für sinnvoll erachtet wird – und was nicht. Dabei kann die bisherige Lebenserfahrung, vielleicht die Erfahrung von Krankheit, Leid und Verzweiflung, von Vergänglichkeit, von Scheitern oder gar von Schuld richtungsweisend sein. Kaum ein Mensch kann von sich sagen, er habe bisher alles richtig gemacht und keinerlei Schaden verursacht. Mit diesen Erfahrungen wird man materielle Dinge nicht mehr für allein ausschlaggebend halten.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_PY72wznoVBOCD5SA1ipPFA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_PY72wznoVBOCD5SA1ipPFA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Klares Bewusstsein entwickeln</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_kXx0vXzh4e93jFMfZEvShg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Ratsam ist es, ein klares Bewusstsein zu entwickeln, was man selbst für sinnvoll erachtet und dabei herauszufinden, was besonders sinnvoll ist – nicht immer wird es das sein, was einem selbst äußerst nützlich ist, was man unbedingt haben wollte. Das Sinnvolle ist nicht unbedingt das Gleiche wie das persönlich Nützliche. Wer nur auf den eigenen Nutzen achtet, kann seinen Sinn verfehlen und verlieren. Absichtslos kann das Sinnvolle jedoch zum Guten, auch eigenen Nutzen, gereichen.</p><p><br/></p><p>So scheint auf den ersten Blick der Altruismus, die Achtsamkeit, das Mitgefühl, die Hingabe, die Sorge für andere, das Gemeinwohl, die Selbstlosigkeit dem eigenen Nutzen abträglich zu sein. Selbstverständlich kann man kalkulieren: »Was ich ehrlich für andere, für deren Leben, für die Bewahrung der Umwelt und die Zukunft des Lebens leiste und gebe, auch ohne Mindestlohn, das geht mir selber, meinem Besitz und Genuss, meinem Einkommen ab. Und das wäre schlecht für mein Geschäft und mein eigenes Leben.« Tatsächlich ist der Altruismus sinnvoller und wirksamer, intelligenter und hilfreicher als der Gegenpol: der Egoismus.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_E3NWw0o15-L5lPeuZPGh9A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_E3NWw0o15-L5lPeuZPGh9A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Altruismus und Egoismus</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_6akPEBY0blaQu0L0uK2cYA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Das Denken, Fühlen und Handeln vieler Menschen ist aber mehr von Egoismus als von Altruismus bestimmt. Deren Motto ist: »Jeder ist sich selbst der Nächste.« Womit die Denk- und Verhaltensweise in den westlichen Noch-Wohlstandsländern – vom Kapitalismus genauso geprägt wie von sozialistischer Umverteilung und weit entfernt von dem christlichen Rat »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst« – wenig zukunftsfähig ist. Auch der religionskritische Mathematiker und Philosoph Auguste Comte, der wenige Jahrzehnte nach der französischen Revolution den Begriff &quot;Altruismus&quot; geprägt hatte, meinte zunächst, altruistisch handelnde Menschen hätten Egoistischen gegenüber mehr Nachteile als Gewinne.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_I8jSu7z1fjFNCHzD3z4M2g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_I8jSu7z1fjFNCHzD3z4M2g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Erfolgreicher Altruismus</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_j5qBGuz41wln-_cmAzizow" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Neueren Forschungen zufolge erbringt altruistisches Handeln meist keinen schnellen Gewinn – wohl aber langfristig: für beide Seiten, für das gesamte System. Also ein wirkliches WIN-WIN-Ergebnis. Altruismus-Forscher sprechen sogar – über den ethisch gebotenen moralischen Altruismus hinausgehend – vom rationalen Altruismus, den auszuüben vernünftig und klug sei.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">In seinem Buch Rationaler Altruismus (Universitätsverlag Rasch, 2000) begründet Christoph Lumer, Professor für Moralphilosophie, Universität Siena, wissenschaftlich präzise, dass Altruismus nicht nur gut für die (heute sogenannten) Leistungsempfänger ist, sondern auch für die Leistungserbringer. Insofern könnten auch eingefleischte Egoisten davon profitieren, altruistisch zu werden. In der Novelle A Christmas Carol (erschienen am 19.12.1843), »Eine Weihnachtsgeschichte« von Charles Dickens&nbsp;mit der Wandlung des hartherzigen Egoisten und Geizhalses Ebenezer Scrooge zu einem neuen Altruisten klang das schon an.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_8vTs31LKauET-T_19DuDIQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_8vTs31LKauET-T_19DuDIQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Sinnstiftender Altruismus</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_DrhFvRIJS2q1pc5gGEmIrQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Altruismus ist eine wichtige, meines Erachtens essenzielle Komponente sinnvollen Lebens, aber gewiss nicht die Einzige. Ohnehin kann ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nicht sagen (das wäre anmaßend) was ihr Sinn sei. Den eigenen Sinn (bitte nicht mit Eigensinn verwechseln) zu entdecken und zu beachten, auch zu entwickeln, ist höchst individuelle Aufgabe.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Verständlicherweise fragen Menschen solange es ihnen halbwegs gut geht, solange sie von Schicksalsschlägen und Herausforderungen verschont bleiben, kaum nach dem Sinn ihres Lebens. Ihnen geht es um ganz andere, scheinbar wichtigere Dinge. Umfragen zufolge ist jede/jeder Dritte der Befragten am Sinn des eigenen Lebens nicht interessiert. In schwierigen Lebensphasen kann sich das als nachteilig erweisen – in Verzweiflung münden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_AX1Uac1X6U8x34mBabPSgw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_AX1Uac1X6U8x34mBabPSgw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Risikofaktor - Mangel an Sinnhaftigkeit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_GxAroVgerZPFkNcrW_57fg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Sinnfreien Personen fällt es schwerer Belastungen, Enttäuschungen und Verluste, sowie Krankheiten zu überwinden. Oft ist dann zu hören, alles sei sinnlos. Mit dieser Einstellung neigen Kranke dazu, die rationalen Chancen ihrer Therapie zu unterschätzen und deren gewiss sorgfältig zu beachtende Nebenwirkungen zu überschätzen. Aber manchmal setzt dann doch eine Sinnsuche ein, wodurch die Heilungschancen wachsen. Manchen Menschen wird erst nach vielen Jahren klar, dann oft sehr plötzlich, dass ihr Lebenssinn ihnen bisher nicht bewusst war. Weil sie vor allem äußeren Dingen – und noch mehr dem dafür erforderlichen Geld – nach jagten. Wenn diese Erkenntnis sehr spät kommt – mitunter zu spät – kann vieles schon schief gelaufen und Tragik entstanden sein. Dann wächst die Gefahr, depressiv zu werden.</p><p><br/></p><p>Die Depression ist eine potentiell lebensverneinende Krankheit und eine der quälendsten. Häufig berichten Patienten, die an einer Depression leiden, dass ihnen ihr Leben sinnlos erscheine, dass ihnen alles sinnlos geworden sei. Die ursächlichen Zusammenhänge zwischen Depression und Sinnverlusten sind wechselseitig. Was davon zuerst entstand – das Fehlen von Sinn oder die Depression – soll und kann nicht apodiktisch beurteilt, oder gar verurteilt werden.</p><p><br/></p><p>Wahrscheinlich werden Depressionen von einem Mangel an bestimmten Neurotransmittern (Botenstoffen im Zentralnervensystem) mit verursacht. Daher sind Mittel (pflanzlicher oder auch synthetischer Herkunft) zur Bildung von Neurotransmittern auch hilfreich zum Lindern von Depressionen. Andererseits kann der Mangel an diesen Botenstoffen – und damit die Depression – auch aus Erschöpfung und Überforderung resultieren, vor allem dann, wenn das eigene Leben als sinnlos empfunden wird. Auch deshalb ist es sinnvoll, statt sinnleer oder gar sinnlos, sinnvoll zu sein.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_tXu2yi4oLVzFjU4m17AHtw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_tXu2yi4oLVzFjU4m17AHtw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Auf der Suche nach Sinn</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_GM0-_BBTT7q45QymBiqeAA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der Sinn kann jedoch nicht erzwungen oder verordnet, auch nicht gekauft werden. Zudem wirkt auch eine bevormundende Politik, die alles und jedes regeln und kontrollieren will, mit Gesetzen, deren Nachhaltigkeit keineswegs sicher ist, deren Risiken und Nebenwirkungen weit weniger überprüft sind, als die von Medikamenten, individuell nicht gerade sinnstiftend.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><strong><em><br/></em></strong></span></p><p><span style="color:inherit;"><strong><em>Quem deus vult perdere, prius dementat</em></strong>, sagt eine lateinische Weisheit aus alter Zeit: Wen Gott zerstören will, dem nimmt er vorher den Verstand bzw. den Sinn. Ist das ein Menetekel für unsere Zeit, in der Demenz immer häufiger wird? Aus dem lateinischen Verb dementare ist der Begriff Demenz entstanden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_h1dKbqWZOdjvwPqnXrNp4w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_h1dKbqWZOdjvwPqnXrNp4w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Viktor E. Frankl (1905 –1997)</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_qOjMKGvjkWPHwTqY7Ia8vA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Einer der hilfreichsten und wirksamsten Psychotherapeuten im vorigen Jahrhundert war der Neurologe und Psychiater Viktor E. Frankl (1905 –1997). Die von ihm aus der Existenzphilosophie entwickelte Logotherapie geht von der Frage nach dem Sinn des Menschen, bzw. des jeweiligen Patienten aus.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Viktor Frankl hat das in einem Vortrag 1976 in Wien in seiner besonderen Art so erklärt: „Der Mensch auf der Suche nach Sinn“, um den Buchtitel zu gebrauchen, wird unter den gesellschaftlichen Bedingungen von heute eigentlich nur frustriert! Und das rührt daher, dass die Wohlstandsgesellschaft bzw. der Wohlfahrtsstaat praktisch alle Bedürfnisse des Menschen zu befriedigen imstande ist, ja, einzelne Bedürfnisse werden von der Konsumgesellschaft überhaupt erst erzeugt.</p><p><br/></p><p>Nur ein Bedürfnis geht leer aus, und das ist das Sinnbedürfnis des Menschen , sein „Wille zum Sinn“, wie ich ihn nenne. Das dem Menschen zutiefst innewohnende Bedürfnis, in seinem Leben oder vielleicht besser gesagt, in jeder einzelnen Lebenssituation, einen Sinn zu finden und hin zu gehen und ihn zu erfüllen! Um solcher Sinnerfüllung willen ist der Mensch auch bereit zu leiden, wenn es nötig sein sollte. Umgekehrt aber, wenn er um keinen Sinn des Lebens weiß, dann pfeift er aufs Leben auch wenn es ihm äußerlich noch so gut gehen mag und unter Umständen schmeißt er es dann weg.“</p><p><br/></p><p>Viktor Frankl wusste aus eigenem Überleben in Konzentrationslagern sehr genau, wovon er da sprach. Von diesem besonderen Arzt sind etliche, meines Erachtens hochwirksame Bücher erschienen, die meine eigene Arbeit wesentlich mit geprägt haben.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_t3V3KkLOnaWmRqAdpXYthw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm__PpIpTlTqU3lQArCRjNDcw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_1_0315_title.png" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 1 (März/April 2015)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Leinöl</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesunde Öle und Pflanzenfette</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/leinoel-nr-1/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_qje9eN8PzvgyCU40tIRUuA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Mar 2015 00:00:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>