<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/stille-Entzündungen/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #stille Entzündungen</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #stille Entzündungen</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/stille-Entzündungen</link><lastBuildDate>Tue, 14 Apr 2026 11:38:45 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Eine neue Ernährungsweise zum Schutz vor Demenz und Krebs und noch mehr Krankheiten]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/neue-ernaehrung</link><description><![CDATA[»Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.« Jean Paul Kann ein einzelnes Mittel, sei es ein Nahrungsmittel ode ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_JojjBQUDRoqLbeE_LMOb8Q" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_-QvDvdL4Q5KeF0d3z0fOIg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Sk7WZvrMS42lwCKi-sT-Aw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_cmy0wY52Ttupp1eoi_WKyw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p class="has-text-align-center">»Die Erinnerung ist das einzige Paradies,<br/>aus dem wir nicht vertrieben werden können.«<br/>Jean Paul</p><p>Kann ein einzelnes Mittel, sei es ein Nahrungsmittel oder eine Heilpflanze oder ein Medikament, vor Krebs oder vor Demenz schützen? Manche Menschen hoffen auf die Wunderpille. Oder besser noch auf mehrere Wunderpillen: eine gegen alle Arten von Krebs, eine gegen alle Arten von Demenz, eine gegen Herz-Kreislauf- Krankheiten, eine gegen alle neurologischen Erkrankungen, nicht nur gegen Morbus Parkinson und Multiple Sklerose, eine gegen Angst und Depression. Daher wären mindestens fünf Wunderpillen erforderlich. Die zudem möglichst völlig nebenwirkungsfrei sein sollten.</p><h2>Keine Wunderpille</h2><p>Eine derartige Wunderpille gibt es nicht. So effektiv und spezialisiert die moderne Medizin auch ist: ein derartiges Wundermittel oder gar fünf davon hat sie noch nicht gefunden. Gleichwohl hat die Natur (die bekanntlich schon weitaus länger besteht als die moderne Medizin) eine Reihe von Schutzstoffen entwickelt, die sogar im Menschen wirken. Auch diese Schutzstoffe sind keine Wundermittel, jedoch kann im Zusammenwirken der Sekundärstoffe mehrerer bewährter Pflanzenarten ein solider Schutz der Gesundheit entstehen – sowie ein wichtiger Beitrag zum Überwinden von Krankheiten. Die bewährtesten Schutzstoffe sind im Basisprogramm für längere Gesundheit zusammengefasst und erklärt. Erklärt, weil es erforderlich ist, selbst zu verstehen, warum ein bestimmter Schutzstoff notwendig ist – und wie er wirkt. Damit wird auch verständlich, warum und wie diese Schutzstoffe im und mit dem Menschen die Flut der Zivilisationskrankheiten eindämmen können:</p><p>Warum und wie sie ebenso vor chronischen Entzündungen, vor Krebs, vor Demenz, vor Arteriosklerose, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie vor neurologischen Erkrankungen schützen können. Wofür natürlich die sorgfältige und konsequente Anwendung erforderlich ist. Gleichzeitig ist die alltägliche Nahrung ein wesentlicher Faktor, der entweder zum Entstehen oder zum Verhindern, bzw. zum Bewältigen der Krankheiten beiträgt. Die Meisten von uns wissen wohl, dass es gut ist, möglichst wenig Nahrungsmittel (idealerweise keine davon) zu essen, die der Gesundheit abträglich sind. Und statt dieser möglichst viele Nahrungsmittel, die der Gesundheit zuträglich sind.</p><h2>Individuelle Ernährungsberatung</h2><p>Es gibt gute Gründe dafür, täglich Obst, Gemüse, Nüsse und Vollkorngetreide zu essen. Falls das verträglich ist. Vor allem die Glutenunverträglichkeit und die Fruktoseintoleranz scheinen zum häufigeren Krankheitsfaktor zu werden. Dann ist individuelle Ernährungsberatung erforderlich, wozu ihr Reformhaus beitragen kann- auch mit alternativen Produkten.</p><p>Wenn jedoch all das problemlos vertragen wird, ist dann das Prinzip »Viel hilft viel« das Beste? Möglichst viel Obst, Gemüse und Vollkorngetreide zu verzehren? Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und ebenso die WHO empfiehlt, täglich 650 Gramm Obst und Gemüse zu essen: zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse pro Tag. Und sagt darüber hinaus noch: </p><blockquote class="wp-block-quote"><p>»Je mehr Obst und Gemüse gegessen wird, desto geringer ist das Risiko nicht nur für bestimmte Krebskrankheiten, sondern auch für Adipositas, Bluthochdruck und koronare Herzkrankheiten.« </p><cite>Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) - DGE 2007, DGE 2008, Takachi et al.</cite></blockquote><p>Schließlich entstanden schon nach ersten Auswertungen der großen European Prospektive Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC-Studie) sogar Zweifel daran, ob die hohe Zufuhr von Obst und Gemüse zumindest vor Krebs schützen kann. Wahrscheinlich können manche Obst- und Gemüsesorten einen Beitrag zum Krebsschutz erbringen, obwohl daraus keine Gesamtwirkung resultiert, die statistisch signifikant ist. Deshalb gilt es, die bewährtesten Pflanzenarten für die Gesundheit zu bevorzugen. Diese Pflanzenarten werden im Basisprogramm für längere Gesundheit erklärt. </p><h2>Pflanzenkost und Kohlenhydrate</h2><p>Für den relativ geringen Gesamtnutzen hohen Verzehrs von Obst und Gemüse zur Krebsprävention (wie von der EPIC-Studie aufgezeigt) gibt es eine ganz einfache Erklärung: Wer sehr viel Obst und Gemüse isst, nimmt damit auch sehr viele Kohlenhydrate auf. Aufgrund neuer Erkenntnisse ist aber die hohe Zufuhr von Kohlenhydraten der Gesundheit nicht sehr zuträglich. Demnach wird die Wirkung der Schutzstoffe aus großen Mengen Gemüse und Obst von der Wirkung der gleichzeitig zugeführten Kohlenhydrate erheblich gemindert oder gar ins Gegenteil verkehrt. Natürlich war das schon lange bekannt. Deshalb hatten die Lebensreformer früh schon empfohlen, alles Weißmehlgebäck und alle gezuckerten Produkte konsequent zu meiden – und besser Vollkornbrot sowie Müsli aus Vollkorngetreide, Beeren (und sogar Vollmilch oder Sahne: Bircher Müsli) zu essen. Damit war im Vergleich mit der damaligen kohlenhydratreichen und fleischhaltigen Zivilisationskost ein wesentlicher Fortschritt für die individuelle Gesundheit entstanden.</p><h2>Weiterentwicklung der bewährten Refomkost</h2><p>Aufgrund weiteren ernährungsphysiologischen Wissens kann die bewährte Reformkost nun weiter entwickelt werden, indem der Kohlenhydratanteil etwas weiter reduziert – und dafür mehr Energie aus geeigneten Pfl anzenölen (s.u.) aufgenommen wird. Die Zivilisationskost enthält über 50, oft 60 Prozent Kohlenhydrate und ungefähr 30 Prozent Fette, teilweise tierischer Herkunft. Das ist die Relation, mit der – zumindest als Co-Faktor – sehr viele Zivilisationskrankheiten entstehen. Selber Reformköstler, zwar nicht von Kindheit an, aber seit meiner Studentenzeit (aber auch dabei aufgeschlossen, liberal und tolerant, nicht fundamentalistisch) habe ich die Ernährungsweise der Lebensreform sorgfältig aufgenommen und für viele Patienten, für meine Familie und auch mich weiter entwickelt. Und die Wirkungen ständig überprüft. Als Konsequenz daraus ist eine ganze Reihe von Empfehlungen (nicht Vorschriften) entstanden:</p><ul><li>Vegetabile Ernährung mit höherem Anteil an Leinöl und Kokosöl als bisher&nbsp;üblich.</li><li>Ausreichende, aber nicht übermäßige&nbsp;Aufnahme von pflanzlichen Schutzstoffen<br/>aus Gemüse, Obst und Getreide&nbsp;(falls keine Unverträglichkeit besteht).</li><li>Wegen des signifikant höheren Gehaltes&nbsp;an Schutzstoffen in Pflanzen aus&nbsp;Bioanbau sind kleinere Portionen davon&nbsp;ausreichend.</li><li>Somit wird – ohne Verzicht auf einen&nbsp;Apfel (die Weisheit sagt: one apple a&nbsp;day keeps the doctor away), ein Vollkornmüsli&nbsp;und zwei bis drei nicht übergroße&nbsp;Gemüse- oder Rohkostsalat-Portionen&nbsp;pro Tag - die Kohlenhydratzufuhr nicht&nbsp;übermäßig sein.</li><li>Die Versorgung mit wichtigen pflanzlichen&nbsp;Schutzstoffen kann mit Aufnahmen<br/>von Grüntee, Granatapfel Muttersaft und&nbsp;Curcuma (siehe Basisprogramm für längere<br/>Gesundheit) optimiert werden –&nbsp;ohne Belastung der Kohlenhydratbilanz.</li><li>Die Zufuhr von isolierten Kohlenhydraten&nbsp;sowie von Pflanzenarten mit hohem<br/>Kohlenhydratgehalt bei niedrigem&nbsp;Schutzstoffgehalt (zum Beispiel Kartoffeln,<br/>geschälter Reis) sollte gemieden&nbsp;werden.</li></ul><p>Mit all diesen Maßnahmen kann eine gute Versorgung mit pflanzlichen Schutzstoffen und gleichzeitig eine Reduktion der Kohlenhydratzufuhr auf ungefähr 30 Prozent erreicht werden. Eine radikale Umstellung der bewährten Reformkost ist dafür nicht erforderlich, nur eine vorsichtige, neuem ernährungsphysiologischem Wissen entsprechende Reform dieser Kost.</p><h2>Reduktion von Kohlenhydraten bei pflanzenbasierter Kost</h2><p>Die behutsame Reduktion der Kohlenhydratzufuhr kann sehr einfach – und erstaunlich wirksam – zum besseren Schutz vor Krebs und Demenz, vor neurologischen Erkrankungen, vor Autoimmunerkrankungen sowie vor Arteriosklerose und resultierenden Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Infarkten und Schlaganfällen beitragen und – last but not least – zur Normalisierung des Körpergewichtes sein.</p><p>Obwohl die schlichte Kohlenhydratreduktion gegen das Entstehen und die Progredienz vieler völlig unterschiedlicher Krankheiten wirkt, ist sie kein Wundermittel: die Wirkung kohlenhydratreduzierter Kost ist wissenschaftlich erklärbar (siehe im Folgenden und in weiteren Texten in reformleben). Selber bin ich aus langer ärztlicher und persönlicher Erfahrung von dieser Ernährungsweise überzeugt. Natürlich ist für eine Verminderung der Kohlenhydratzufuhr von bisher etwa 60 Prozent auf etwa 30 Prozent in der Nahrung ein Ausgleich erforderlich. Der durchschnittliche Energiebedarf einer/eines Erwachsenen in unserer Gesellschaft mit vielen technischen Erleichterungen, sitzender Tätigkeit und relativ wenig Bewegung ist selten höher als 2000– 2200kcal pro Tag – wird aber oft, vor allem mit kohlenhydratreicher Kost, überschritten. Bei einem Kohlenhydrat-Anteil von 60 Prozent kommen 1320 kcal des Gesamtenergiebedarfs aus Kohlenhydraten, was rund 320g entspricht.</p><h2>Gesunde Fette</h2><p>Wenn diese Menge bewusst auf rund 30 Prozent der Energiezufuhr, also auf rund 650 kcal, bzw. rund 160g Kohlenhydrate pro Tag vermindert wird, ist darin immer noch Luft für die ausreichende Aufnahme von Gemüse, Salat, Früchten und einem Frischkornbrei oder Müsli zum Frühstück. Für die Gesundheit ist Weißmehlgebäck und Kartoffelstärke entbehrlich. Dafür kann nun mehr Energie aus hochwertigen Pflanzenölen (im Reformhaus erhältlich), vor allem aus Leinöl (siehe reformleben Ausg.1) und Kokosöl zugeführt werden.</p><p>Selber leiste ich mir zum Tagesanfang, vor der Praxis, drei Esslöffel Leinöl und dazu einen Esslöffel Joghurt sowie ein bis zwei Esslöffel Magerquark (aus biologischer Landwirtschaft), 10ml Granatapfel Muttersaft, einen Esslöffel Linufit oder Vollkorngetreide. Wobei mir bewusst ist, dass auch eine geringe Menge Joghurt und Quark veganer Korrektheit ebenso wenig entspricht, wie zum Beispiel das Kaufen und Tragen von Lederschuhen. Dennoch möchte ich meine Ernährungsweise offen und ehrlich, ohne Heuchelei, darlegen. Zweifellos ist die strenge vegane Ernährungs- und Lebensweise ethisch sehr hoch stehend. Dabei sollte aber das Ganze nicht außer Acht gelassen werden.</p><p>Selbstverständlich kann die erforderliche Proteinzufuhr konsequent vegan statt aus Milchprodukten sehr gut aus Mandelmehl, Süßlupinensamenpulver, Hanfproteinpulver, Erbsenproteinpulver oder Reisproteinpulver kommen. Wie auch immer: aus drei Esslöffeln Leinöl (35 – 40 ml) am Morgen kommt eine Energiezufuhr, die rund 320 –360kcal entspricht. Viele Menschen in der Zivilisation nehmen mit ihrem kohlenhydratreichen Frühstück und ebensolchen Folgemahlzeiten deutlich mehr Kilokalorien zu sich – aber daraus anscheinend nicht mehr wirksame Energie: sie sind – und fühlen sich – häufig müde und schlapp.</p><h2>Kokosöl eine sinnvolle Alternative</h2><p>Mit drei Esslöffeln Leinöl am Morgen, statt einem Übermaß an Kohlenhydraten, kann das vielleicht – so meine Erfahrung – ganz anders sein. Aber nicht jeder will und verträgt das. Es kann jedoch möglich sein, sich mit kleinsten Mengen und Umstellungen zum Optimum hin zu bewegen.</p><p>Das pflanzenölreiche Frühstück gibt stetigen Schwung bis zur Mittagszeit. Heißhungerattacken, die typischerweise schon ein bis zwei Stunden nach einem Frühstück mit schnellresorbierbaren Kohlenhydraten auftreten – und nach Süßem verlangen – gibt es da kaum. Wenn sich, etliche Stunden nach dem Frühstück mit Öl, leiser Hunger meldet und den Nachschub weiterer Energie anfordert, empfehle ich, diese Energie aus Kokosöl zu beziehen. Kokosöl enthält ungefähr 65 Prozent mittelkettige, gesättigte Fettsäuren. </p><p>Allgemein gelten gesättigte Fettsäuren als gesundheitsschädlich bzw. als Mitverursacher von häufigen Krankheiten. Ist es daher widersinnig, natives Kokosöl als Zwischenmahlzeit – und als Element im Basisprogramm für längere Gesundheit – zu empfehlen? Das ist keineswegs widersinnig. Die Besonderheit des Kokosöls ist der hohe Gehalt an mittelkettigen gesättigten Fettsäuren. Fette bzw. Öle mit mittelkettigen Fettsäuren werden von unserem Organismus sehr leicht aufgenommen, auch ohne besondere Gallen- und Pankreassekretion, die für alle Fette und Öle mit langkettigen gesättigten Fettsäuren zwingend erforderlich ist. </p><p>Langkettige gesättigte Fettsäuren dienen dem Organismus vor allem zum Speichern von Betriebsstoffen, als Depot zum Schutz vor Verhungern. Bei übermäßiger Nahrungszufuhr bildet der Körper langkettige gesättigte Fettsäuren aus Kohlenhydraten und lagert sie in den Zellen des Fettgewebes ein. Ebenso werden auch die langkettigen und gesättigten Fettsäuren tierischer Herkunft aus üppiger Mischkost abgelagert.</p><h2>Mittelkettige Fettsäuren (MCT - Medium Chain Triglycerides)</h2><p>Da sind die mittelkettigen Fettsäuren (MCT) aus Kokosöl vor allem bei isokalorischer Ernährung eine sehr gute Alternative, obgleich sie gesättigt sind. Die MCTs gelangen leicht, schnell und natürlich ohne Anforderung von Insulinausschüttung ins Blut und von da direkt in aktive Körperzellen, zur Energiegewinnung daraus, vor allem in die Leber, aber nicht ins Gehirn. MCTs überwinden die Bluthirnschranke nicht. Ein großer Teil der MCTs wird von der Leber aufgenommen. Dadurch entsteht aber anders als bei üppiger Kohlenhydratzufuhr, keine Fettleber, weil die Leber mit MCTs Energie gewinnt und aus deren Fettsäuren leicht Ketonkörper bilden kann. Die MCTs sind daher gut für die Leber (weitaus gesünder als Kohlenhydrate, die sie verfetten lassen).</p><p>Und für unser Gehirn, für die Nervenzellen, sind die Ketonkörper die ursprünglichen und bestgeeigneten Nährstoffe, weil sie viel Energie liefern: und das ohne Bildung von Schadstoffen und Ablagerungen, ohne Entstehen von Beta Amyloid und Alzheimer-Fibrillen. Im Vergleich mit den Ketonkörpern schneidet Glucose (die reichlich auch aus Polysacchariden entsteht) als Nährstoff für Gehirn und Nerven und auch für andere Zellen ziemlich schlecht ab. Ursprünglich war die üppige Zufuhr von Kohlenhydraten ein seltener Luxus für die Menschen. In unserer Zeit und Gesellschaft wird diese üppige Zufuhr aber als normal oder gar als wünschenswert angesehen. Gleichzeitig steigt die Flut der Zivilisationskrankheiten: chronische Entzündungen, Arteriosklerose, Krebs, Demenz, neurologische Erkrankungen, Allergien, seelische Erkrankungen. Zur Bekämpfung all dieser Erkrankungen mit scheinbar ganz unterschiedlicher Genese ist die moderne Medizin hoch effektiv mit einer Heerschar von Spezialisten entstanden. Die Prävention der Zivilisationskrankheiten könnte jedoch einfacher und wirksamer sein.</p><h2>Demenz- und Krebserkrankungen</h2><p>So könnte die Reduktion der Kohlenhydratzufuhr und die kalorisch entsprechende Aufnahme von Omega-3-reichen Pflanzenölen, vor allem von Leinöl, und mittelkettigen, ketogenen Fettsäuren aus Kokosöl sehr wirksam zur Prävention vieler Zivilisationskrankheiten beitragen – und auch zur komplementären Therapie dieser Krankheiten!</p><p>Vor allem zur Prävention von Demenz und Krebs erachte ich diese Ernährungsweise als essenziell. Selbstverständlich bleibt es Ihrer Einsicht und Ihrer persönlichen Entscheidung überlassen, wie weit sie damit gehen wollen. Ob Sie angesichts wesentlicher Erkenntnisse zur ursprünglichen artgerechten Nahrung der Menschen (die gewiss nicht aus großen Mengen Tierfleisch, Kartoffeln, Weißmehlprodukten und Süßigkeiten bestand) zurückkehren, ihre Ernährungsgewohnheiten so beibehalten und die daraus resultierenden Krankheitsrisiken in Kauf nehmen möchten, oder ob sie ihre bewährte Reformkost, mit der es Ihnen gut geht, mit zusätzlichen Erkenntnissen noch weiter optimieren möchten. </p><p>Ob sie ihre bisherige Kohlenhydratzufuhr nur ein wenig reduzieren möchten und dafür ein wenig mehr Leinöl und Kokosöl essen. Wahrscheinlich werden sie sich damit schon ein wenig wohler fühlen und ihre neue Ernährungsweise daraufhin weiter entwickeln wollen. Diese Ernährungsweise ist kein zwanghaftes System. Sie kann individuell, vegetabil oder streng vegan, gestaltet werden. Viele Patienten, denen ich diese Ernährungsweise (nach langer eigener Erprobung) erklärt habe, berichten begeistert von positiven Wirkungen für ihre Gesundheit und für ihr Leben.</p><h2>Eigene Anwendung und Empfehlung</h2><p>Natürlich kann in einem einzigen Beitrag in dieser Ausgabe von reformleben nicht alles Erforderliche erschöpfend beschrieben werden. Ohnehin ist es besser für Sie, mit dieser Ernährungsweise individuell und behutsam zu beginnen. Die tägliche Aufnahme von Leinöl (siehe 1. Ausgabe von reformleben) und zunächst einem Teelöffel nativen Kokosöls pro Tag kann schon ein guter Anfang zur Verbesserung ihrer Gesundheit sein. </p><p>Gerne bin ich zur ausführlichen Erklärung dieser Ernährungsweise, sowie zu Antworten auf offene Fragen zu (in eventuellen weiteren Ausgaben von reformleben erscheinenden) Gesundheitselementen, Schritt für Schritt bereit. Dazu bitte ich aber um Ihr Verständnis, dass ich aus Zeitgründen, über die Arbeit in der Praxis hinaus und für reformleben, für alle Leserinnen und Leser, und auch aus rechtlichen Gründen keine individuelle Beratung zu speziellen Anfragen erbringen kann. </p><p>Möge dennoch die Anregung zu dieser Ernährungsweise ein Zündfunke für ihre Gesundheit und ihre Krankheitsbewältigung sein. Gerne will reformleben mit fundierten Informationen in jeder Ausgabe dazu beitragen, dass dieser Zündfunke kein Strohfeuer entzündet, sondern zu einer nachhaltigen, guten Entwicklung führt.</p></div></div>
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Französisches Sprichwort Die beste Therapie von Krankheit ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_OdJZxNt8TL-urjY2XPfVoA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_O1-M7BQVTwGdbr3w9chMKQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_A4fshqrtS9ueQkPwIBAWng" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_UfRPS0PsS8aZW6hOx6l7Ww" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><blockquote class="wp-block-quote has-text-align-right"><p class="has-text-align-center"><strong><em>»Dans les petits sacs sont les bonnes épices.«</em><br/><em>(In den kleinen Säcken sind die besten Gewürze.)</em></strong></p><cite><em>Französisches Sprichwort</em></cite></blockquote><p>Die beste Therapie von Krankheiten ist wohl die: das Entstehen von Krankheiten bestmöglich zu verhindern. Von der modernen Medizin wird diese Vorgehensweise als Primärprävention bezeichnet – und kritisch betrachtet. Zumal die essenziellen Wirkstoffe für die Gesundheit aus dem Pflanzenreich, aus der Natur kommen und nicht der modernen Medizin zu verdanken sind. Primärprävention kann durch das Verbinden von altem mit neuem Wissen wirksamer werden, kann ein gesunderes Leben möglich machen. Bestmögliche Primärprävention kann – wissenschaftlich korrekt formuliert – das Risiko allfälliger, häufiger Krankheiten deutlich reduzieren. Aber nicht auf null bringen. Ein Nullrisiko – oder hundertprozentiger Behandlungserfolg – kann mit keinem Mittel, keiner Maßnahme, keinem Apparat, keiner Studie erwirkt und garantiert werden. Weder mit natürlichen noch mit künstlichen Mitteln. </p><h2>Curcumin - Vorbeugende Medizin</h2><p>Es gibt jedoch Pflanzenstoffe, die seit Langem bewährt und relativ sicher sind – und auch wissenschaftlichen Überprüfungen standhalten können. Ein derartiger Pflanzenstoff ist das Curcumin aus der Curcumapflanze, aus ihren Rhizomen. Aber auch da ist die bewusste und sorgfältige Anwendung wichtig. Die längste Erfahrung mit diesem Stoff hat die ayurvedische Medizin. Die frühesten ayurvedischen Schriften entstanden vor über 3.000 Jahren. Damals verfügten indische Ärzte schon über erstaunliche Kenntnisse der Anatomie und Physiologie – und wendeten bestimmte Pfl anzenarten (Heilpflanzen) zur Therapie von Krankheiten an. Wichtiger noch war ihnen wohl die Stärkung der Gesundheit. Für beides war ihnen der Gebrauch von Curcuma (Stammpflanze: Curcuma longa, »gelber Ingwer«) wichtig. Neuerdings erst haben auch amerikanische und europäische Wissenschaftler die Curcumapflanze bzw. ihren Hauptwirkstoff, das Curcumin, wahrgenommen. Angeregt wurde die hiesige Wissenschaft von seriösen Hinweisen auf die krebshemmende und nervenzellschützende Wirkung des Curcumins. </p><h2>Über 6000 Studien</h2><p>Daraufhin entstand innerhalb weniger Jahre eine große Zahl (über 6.000) wissenschaftlicher Untersuchungen, Studien und Publikationen zu diesem Wirkstoff.&nbsp;Wahrscheinlich kann Curcumin den Organismus des Menschen vor ungünstiger Oxidation und daraus resultierender Schädigung von Zellstrukturen schützen, entzündungshemmend und nebenbei auch antiseptisch (gegen Infektionen) wirken. alte ayurvedische Schriften berichten schon über Curcuma Gewiss sind das wichtige Wirkungen, die man aber auch bei einigen anderen Pflanzenarten und ihren Wirkstoffen finden kann. Was zeichnet also die Curcumapflanze bzw. das Curcumin besonders aus? Wie ist es zu erklären, dass ein besonderer und bewährter Wirkstoff sowohl vor Krebs als auch vor Demenz schützen könnte? Ausgerechnet vor den häufigen und gefürchteten Krankheiten unserer Zivilisation?&nbsp;Diese Wirkungen beruhen auf vielfältigen Interaktionen des Curcumins mit Botenstoffen und Funktionen in unserem Organismus, in unseren Zellen. </p><h2>Seit Jahrtausenden bewährt</h2><p>Intuitiv und empirisch wird daher die Curcumapflanze in den Ursprungsländern seit Jahrtausenden angewendet. Daher kann sie, auch im Hinblick auf eventuelle ungünstige Nebenwirkungen, wohl als relativ sicher gelten. Weil Curcumin als Hauptwirkstoff der Curcumapflanze offensichtlich zum Schutz vor häufigen Zivilisationskrankheiten, zur Neuroprotektion und zur Hemmung von Krebszellen beitragen kann, werden die biologischen, molekularen Wirkungen intensiv erforscht. Dass die medizinische Wissenschaft unserer Zeit sich in über 6.000 Studien und Publikationen mit dem Curcumin, einem Naturstoff, befasst ist durchaus bemerkenswert. Möglichkeit zur Prävention gegen Krebs und Demenz In einigen wissenschaftlichen Studien wurde geklärt, wie Curcumin vor dem Entstehen und Wachsen von Krebs sowie vor Demenz schützen kann.</p><h2>Schutz vor Zivilisationskrankheiten</h2><p>Oberflächlich betrachtet sind das Krankheiten von ganz unterschiedlicher Art, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Mindestens eine Gemeinsamkeit besteht aber darin: an der Entstehung von Krebs wie von Demenz (vom Alzheimertyp) sind chronische Entzündungen beteiligt. Eine weitere Gemeinsamkeit ist: nach einer mehr oder weniger langen Prodromalphase mit relativ geringen Symptomen nimmt der Schweregrad dieser Krankheiten immer mehr – und vom betroffenen Organismus kaum noch aufzuhalten – zu. Wie eine gefährliche Lawine am Berg aus ein wenig rutschendem Schnee oder bröckelndem Gestein entsteht und zerstörend wird, so entstehen auch diese Krankheiten aus kleinsten Anfängen: aus molekularen Unfällen in den Körperzellen. Die meisten derartigen Mikroschäden können unbemerkt vom Organismus selbst repariert werden, aber nicht alle. Wenn der Schaden bleibt, breitet er sich aus. Bis der Krankheitsprozess unumkehrbar, die Krankheit unheilbar wird.</p><h2>Entstanden um Zellschäden zu vermeiden und zu beheben </h2><p>Geeignete Pflanzenstoffe können aufgrund ihrer Verwandtschaft und strukturellen Ähnlichkeit dem Organismus bei der Reparatur von Zellschäden helfen. Und – falls das versäumt wurde – sogar helfen, die weitere Krankheitsausbreitung einzudämmen. Je früher, desto besser. </p><p>Die heute noch lebenden Pflanzenarten haben ein inneres Wissen zur Zellreparatur, das weitaus älter und bewährter ist als der Organismus und das äußere Wissen des Menschen. Primär dient dieses innere Wissen der Pflanze selbst – und ihrer Art. Daher muss keineswegs jede Pflanzenart und jeder Pflanzenstoff auch dem Menschen zuträglich sein. Manche davon können im Organismus des Menschen ungünstig und sogar sehr giftig wirken. Unsere Vorfahren, auch in anderen Kulturen, die sich überwiegend vegetarisch ernährten,&nbsp;lernten schon früh, zwischen Nahrungs- und Giftpflanzen zu unterscheiden. Zudem fanden sie von Generation zu Generation immer deutlicher heraus, dass einige Nahrungs- bzw. Gewürzpflanzen sich günstig auf ihre Gesundheit auswirkten. So waren die günstigen Wirkungen der Curcumapflanze schon lange bekannt. </p><h2>Verwandtschaft zwischen pflanzlichen und menschlichen Zellstrukturen</h2><p>Im Ayurveda (Wissen vom Leben) leistet Curcuma einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Stärkung der Gesundheit, aber auch zur Linderung und Behandlung etlicher Krankheiten. Verständlicherweise ist der modernen Medizin ein derart ganzheitlicher Therapieansatz äußerst suspekt. Zumal unsere Medizin mit einer Vielzahl von hoch speziellen, synthetischen Mitteln auch die häufigsten Krankheiten oft nur eindämmen – und selten heilen – kann. </p><p>Der Ansatz bewährter und geprüfter Pflanzenwirkstoffe ist anders, ist grundlegender. Weil eine uralte Verwandtschaft zwischen manchen pflanzlichen Zellstrukturen mit unseren Zellstrukturen besteht.&nbsp;Heute sind wir in der Lage, bewährte Wirkstoffe sorgfältig wissenschaftlich zu prüfen, um die bestgeeigneten davon sorgfältig anzuwenden. Angesichts der Flut chronisch verlaufender, oft zur Invalidität führenden Zivilisationskrankheiten ist der Schutz der Gesundheit mithilfe geeigneter Pflanzenarten dringend erforderlich. Oftmals werden diese Pflanzenstoffe auch komplementär (ergänzend) zur konventionellen Therapie eingesetzt. Prinzipiell rate ich nie zum Absetzen von verordneten, indizierten Mitteln und Maßnahmen. Wohl aber zum sorgfältig geprüften Einbeziehen bewährter Pflanzenstoffe für die Gesundheit. </p><h2>Curcumin hemmt Initiation und Progression häufiger Krebszellarten </h2><p>Die Wissenschaftler Prof. Dr. med. R. Béliveau und Dr. med. D. Gingras vom Labor für Molekulare Medizin, Universität Montreal, berichten in ihrem Buch &quot;<em>Les Aliments contre le Cancer</em>&quot;, dass Curcumin nicht nur die Initiation (Entstehung), sondern auch die Progression (Vermehrung und Ausbreitung) häufiger Arten von Krebszellen hemmt. Diese Wirkung konnte an Zellkulturen nachgewiesen werden. Besonders wirksam kann damit anscheinend das Entstehen von Polypen der Dickdarmschleimhaut gehemmt werden, aus denen häufig Darmkrebs entsteht. In der Praxis verordne ich Patienten, bei den Polypen entdeckt und abgetragen wurden, stets die regelmäßige Einnahme von Curcumin. </p><p>Bei all diesen Patienten entstanden seitdem keine Polypen mehr. Dass Curcumin auch vor dem Entstehen von Demenz und anderen entzündlichen/degenerativen Nervenerkrankungen schützen könnte, ist in der offiziellen Medizin noch nicht angekommen und auch noch nicht untersucht worden. Bisher ist diese Schutzwirkung, von der ich überzeugt bin, nur aus epidemiologischen Daten (deutlich weniger Demenz in Regionen mit kontinuierlicher Aufnahme von Curcumin) und aufgrund der Entzündungshemmung plausibel. </p><h2>Prospektive Studien - Curcumin nicht patentierbar</h2><p>Die moderne Medizin wird aber kaum interessiert sein, große prospektive Studien zur Wirkung von Curcumin durchzuführen, eher dagegen. Deshalb gründet die Anwendung von Curcumin »nur« auf traditionellem Wissen, auf seriöser Erfahrung und auf molekular-pharmakologischen Studien. Nach sorgfältiger Prüfung all dieser Erkenntnisse kann die persönliche Entscheidung für oder gegen die Aufnahme von Curcuma bzw. Curcumin getroffen werden. </p><h2>Eigene Erfahrung und Anwendung</h2><p>Daher habe ich mich selbst für die tägliche Aufnahme entschieden, mit der ich mich seit vielen Jahren schon wohlfühle. Allerdings wende ich Curcuma nicht allein an, sondern im Verbund mit sämtlichen Komponenten des Basisprogramms für längere Gesundheit.&nbsp;</p><p>In der Medizin gilt Curcumin nicht als Arzneimittel, nicht als Medikament, sondern als Nahrungsergänzungsmittel und Antioxidans. Neue synthetische Medikamente sind für die moderne Medizin neben operativen und anderen technischen Maßnahmen sehr wichtig. Daneben oder dazu sind natürliche Mittel nicht sehr erwünscht. Das kommt auch in einem Beitrag des Nachrichtenmagazins Focus, »Das Vitamin-Märchen« zum Ausdruck, der sich hauptsächlich auf eine Studie von Prof. Dr. M. Ristow an der Universität Leipzig (2009) stützt: 39 Probanden absolvierten da vier Wochen lang (!) ein standardisiertes Sportprogramm. 19 Teilnehmer erhielten gleichzeitig 1.000 mg Vitamin C und 400 IU Vitamin E in Form von ACE-Sportgetränken. 20 Teilnehmer trainierten ohne diesen Zusatz (Placebogruppe). In dieser Gruppe konnte eine positive Wirkung des Sports (höhere Insulinsensitivität, Verbesserung des Glukosestoffwechsels) festgestellt werden – jedoch nicht in der Verumgruppe. </p><p>Aus dieser Kurzzeitstudie mit installierten hoch dosiertem Vitamin C und E kann allerdings keine wissenschaftlich seriöse und auch keine pauschale Warnung vor allen Antioxidantien abgeleitet werden. Das behauptet auch der Initiator der Studie, Prof. Dr. Michael Ristow, Professor für Energiestoffwechsel an der ETH Zürich, nicht. Gleichzeitig weist er aber – völlig zu Recht – auf eine positive Wirkung von kurzfristig entstehenden freien Radikalen (ROS) in den Körperzellen (Mitochondrien) hin. Was aber bei langfristiger übermäßiger Freisetzung von ROS aus den Körperzellen, aus dem Organismus wird, das steht auf einem ganz anderen Blatt. </p><p>Daher bestreitet auch Prof. Ristow die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst und Gemüse nicht. Obwohl mit den bewährten Nahrungspflanzen unterschiedliche Mengen an Antioxidantien aufgenommen werden. Offen für seriöse alte und neue, nachhaltige Erkenntnisse lernen wir immer weiter dazu: Gewiss ist nicht jedes Antioxidans – ob aus dem Pflanzenreich oder chemischer Produktion stammend – gleich gut geeignet für unsere Gesundheit. Isolierte und überdosierte Antioxidantien können sogar schädlich wirken.</p></div></div>
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