<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/psychologie/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Psychologie</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Psychologie</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/psychologie</link><lastBuildDate>Wed, 13 May 2026 07:31:32 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Leiden verwandeln]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/leiden-verwandeln</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2025/AdobeStock_1045221664.jpeg"/>Kein Mensch will leiden. Und daher am liebsten nichts hören und wissen vom Leiden. Hofft stattdessen auf das Wirken eingreifender Medizin. Aber trotz ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_iz-78mV9S_ibqAPFCBQssQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_fOMjWvP_ToO-qXtomd6woA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_diUdwcA1Tg2KBLogEGwg8Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_9X_Jubtwki09q3aM3Dt2jg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_9X_Jubtwki09q3aM3Dt2jg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 270.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2025/AdobeStock_1045221664.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_22ahqWtlSN2vtnAuPVzz3g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Kein Mensch will leiden. Und daher am liebsten nichts hören und wissen vom Leiden. Hofft stattdessen auf das Wirken eingreifender Medizin. Aber trotz deren beachtlicher Wirkungen (die, gewiss ungewollt, mitunter das Leiden sogar mehren) ist das Leiden offensichtlich nicht weniger geworden.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XFK_Hfy-1WQOAFy69rlvgA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_XFK_Hfy-1WQOAFy69rlvgA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Der Mensch als Verursacher von Leid</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_RR0plyG_qBN4rE6METiyDw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Im Gegenteil: Weltweit entsteht mehr Leiden, tatkräftig befördert vom Handeln vieler Menschen, von deren Ignoranz, Gleichgültigkeit, Verblendung, Gewaltbereitschaft und Gier. Zudem wird in unserer Zeit die Gewalt mit allen technischen Möglichkeiten, einschließlich künstlicher Intelligenz, potenziert. Für Überfälle, grausame Kriege und andere Verbrechen. Letztendlich produziert auch der sinnlose Konsum in den Wohlstandsgesellschaften, mit unnötigem Verbrauch fossiler Brennstoffe für ebenso unnötiges Umherfahren, unnötiges Fliegen weiter zunehmende Klimaveränderung. Aus der schlimmes Leid global und letztendlich auch im eigenen Land erwächst.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Als ob sie all das nichts anginge, sind die Wohlstandsgesellschaften in keiner Weise bereit, auf irgendetwas zu verzichten. Versuchen stattdessen, das Leiden in die Zukunft zu verdrängen. Befinden sich auch deshalb in einer Abwärtsspirale, die sie noch nicht ganz realisiert haben. Ohne die Automobilproduktion, für die es schlicht keinen Platz mehr auf den Straßen und an deren zugeparkten Rändern gibt, schwindet der Wohlstand, an dem besonders auch die hohen Leistungen der Sozialkassen zehren. Längst reichen die Mittel zur Behandlung/Versorgung der Krankheiten samt anschließender Pflege nicht aus. Allein mit Geld kann Leiden ohnehin nicht behoben werden. Mit dem Wohlstand samt daraus erwachsender Mentalität scheint es tendenziell sogar mehr zu werden, paradoxerweise. Ohne das Heilen der Mentalität wird es nicht viel besser werden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_lR-gPXjzDcHuKxpEyWLnEw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_lR-gPXjzDcHuKxpEyWLnEw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Von der Philosophie des&nbsp;<span style="color:inherit;">Leidens zur Erkenntnis</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_MPTNZXNYsYkBQna5ZwMHPQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Vor dreißig Jahren schon hatte der Philosoph Pascal Brucker das Selbstgefühl: Ich leide, also bin ich“ als die Krankheit der Moderne bezeichnet. Offensichtlich nimmt diese sonderbara Krankheit (die selbstverständlich nicht in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten -ICD-gelistet ist) in unserer Wohlstandsgesellschaft zu. Bezeichnenderweise.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Cogito, ergo sum: Ich denke, also bin ich, so hatte ursprünglich früh in der Neuzeit der Philosoph und Mathematiker René Descartes beschrieben, was den Menschen fortan auszeichne. Das Denken und die Vernunft. Das Denken, der Verstand, hat seitdem tatsächlich großartige Dinge entwickelt. Aber die Weisheit und die Vernunft sind dabei mitunter auf der Strecke geblieben. Deshalb vielleicht ist in unserer | 13 Zeit das Leiden an deren Stelle getreten. Der Hinweis, die Analyse von Pascal Brucker wirkt herausfordernd. Daneben ist das, was heute als Challenge bezeichnet wird, weniger bedeutend. Leiden gibt es seit Menschen auf der Welt sind. Kein empfindendes Lebewesen ist davon völlig frei. Mit dem Auftreten des Menschen hat es jedoch viel mehr Intensität und Zerstörung „gewonnen“.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aQ0KtqI_CE5ABdasVdvTlA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aQ0KtqI_CE5ABdasVdvTlA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Historische Lehren über das Leiden</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_mb1sKSIMjVXF0vjFOuT25Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der Mensch selber bereitet sein Unglück, hatte der biblische Hiob, von Krankheit und Leiden gequält (dem Alten Testament zufolge aus einer Art Wette zwischen Teufel und Gott entstanden), schließlich erkannt, und daraufhin Heilung gefunden und ein hohes Alter erreicht. Mit seinem Eingeständnis hat die Hiob einen entscheidenden Schritt zu seiner Selbstverantwortung und folglich zu seiner Selbstheilung getan.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Nahezu gleichzeitig, vor ungefähr zweitausendsechshundert Jahren, jedoch örtlich weit davon entfernt, in Nordindien, hatte Gautama Siddhartha, in einem wohlhabenden Fürstenhaus gut behütet aufgewachsen und asketisch wie philosophisch gebildet, in meditativer Versenkung erkannt, wie und woraus Leiden entsteht - und wie es behoben werden kann. Und daraufhin seine Lehre (dharma) entwickelt. In deren Mittelpunkt stehen die vier heilsamen Wahrheiten, die in den übermittelten Texten stets Edle oder Heilige Wahrheiten genannt werden:&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><ol><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit vom Leiden. Alles Vergängliche leidet. Es gibt kein Leben ohne Leiden. Geburt ist Leiden; Altern ist Leiden; Tot ist Leiden; Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung sind Leiden; nicht bekommen, was man sich wünscht ist Leiden; Anhaften ist Leiden. Im Grunde wissen wir das aus alltäglicher Erfahrung. Alles Vergängliche leidet. Hier wird es lediglich ganz klar und offen ausgesprochen. <br/><br/>Indem wir daraufhin anerkennen, dass Leiden zum Leben gehört, werden wir nicht mehr der Illusion nachjagen, Leiden könne völlig ausgeschlossen und vermieden werden. Erst mal ist diese Einsicht ernüchternd und bitter. Doch im zweiten Schritt ermutigt sie, unnötiges Leiden anderer Lebewesen wie auch unnötiges Leiden an und in uns selber bestmöglich zu verhindern. Wohl wissend, dass das nicht absolut gelingen wird. Dennoch ist das Ahimsa- Prinzip grundlegend: Vor allem nicht schaden und Schaden von anderen abwenden sowie vom&nbsp;</span>Selbst abwenden.</li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit von der Ursache des Leidens. Primär wird das Leiden verursacht vom Geist, vom Denken der Menschen (Cogito, ergo sum – Ich denke also bin ich). Von manchen mehr, von einigen weniger. Anstelle von Geist sprechen wir heute eher von Mentalität oder Einstellung. Wenn der Geist bzw. die Einstellung von Begehren und Angst, oder gar von Gier, Neid, Hass getrieben und verblendet ist, erwächst Leiden.<br/>Erfahrungsgemäß ist da gutes Zureden, Behandeln und Verhandeln nicht so wirksam, wie es gut wäre. Typisch für unsere Gesellschaft ist der Satz: „Das ist nicht verhandelbar“. Damit besteht die Ursache des Leidens weiter.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit vom Beenden des Leidens. Das ist ein hoher Anspruch, ein kaum glaubliches Versprechen. „Leiden hört auf, wenn wir aufhören zu tun, was Leiden schafft.&quot; Und was, Freunde, ist die Wahrheit zum Aufhören von Leiden? Es ist das restlose Verschwinden und Aufgeben, der Verzicht, das Loslassen und Zurückweisen jedes Begehrens (s. dazu die zweite Wahrheit).<br/>Das ist enorme Herausforderung, in unserem System, unserer Gesellschaft beinahe undenkbar. Niemals war das Aufgeben von Begehren und Fordern, das Verzichten, so wenig entwickelt wie in unserer Wohlstandsgesellschaft. Die dritte heilsame Wahrheit vom Beenden des Leidens, kann ihr wirklich und wirksam gut tun.</span></li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit zum Zeigen des Pfades, der aus dem Leiden führt: vorurteilslose Anschauung, richtiges Denken, wahre Rede, gerechtes Handeln, gerechter Lebenserwerb, notwendige Anspannung, stetige Achtsamkeit und innere Sammlung. Aufgrund seiner meditativ erreichten Einsicht und Lehre wurde Siddhartha auch Buddha genannt, d.h. der Erwachte, der Erleuchtete. Der weiterhin ganz einfach und klar verkündete: „Ich lehre nichts anderes als das Leiden und den Weg zur Aufhebung des Leidens“. Er war vollkommen mitfühlend. Sein absolutes Verständnis und Mitgefühl hat einer seiner Schüler, Vimalakirti, übermittelt: „Die Welt ist krank. Also bin auch ich krank. Die Menschen leiden, also muss auch ich leiden.“ Budda lehrte, das Leiden am Selbst, an der eigenen Vergänglichkeit zu verwandeln. Aber nur wenige Menschen sind bereit, das anzunehmen, zu erlernen und auszuüben.</span></li></ol></div>
</div><div data-element-id="elm_5X-anE8MS6CKAwM8d0tWbQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_5X-anE8MS6CKAwM8d0tWbQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;"><span>Das moderne Leiden und seine Paradoxie</span>n</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_PIQEgf6n5HbrYp6hiCAdAQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Immer noch versucht die Mehrheit sich gegen das Leiden zu panzern, es zu verdrängen, es zu leugnen, es zu ignorieren: das Leiden anderer wohl gemerkt. Logischerweise nimmt daraufhin ihr eigenes inneres Leiden zu: das Leiden am Selbst, an Veränderungen, am Altern. Auch das versuchen sie zu verdrängen- und verstärken es dadurch weiter. Bruckers Feststellung, das Empfinden “ ich leide, also bin ich&quot; sei die Krankheit der Moderne ist jedenfalls nicht ganz unzutreffend. Deren Ursachen sieht er klar in einem Trend zur Infantilisierung sowie, damit zusammenhängend, in dem verbreiteten Gefühl, Opfer zu sein. Opfer von anderen, von anderen Gruppen, Einzelpersonen oder den Umständen. Den Infantilismus versteht er als ein Verlangen nach Sicherheit verbunden mit grenzenloser Gier, dem Wunsch versorgt zu werden, ohne selbst die erforderlichen Pflich</span><span style="color:inherit;">ten dafür übernehmen zu müssen. Verständlicherweise&nbsp;</span><span style="color:inherit;">werden die Thesen auf heftigen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Widerspruch stoßen. Vorurteilsloses Bedenken&nbsp;</span><span style="color:inherit;">ist jedoch ratsam.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jybHZVmfRcNcypkMSLG3pw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_jybHZVmfRcNcypkMSLG3pw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Die Bedeutung von Verzicht und&nbsp;<span style="color:inherit;">Leidensfähigkeit</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_a1GVegSjiVp5kjCSRqeUjA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Unsere Gesellschaft ist ebenso wie die Wirtschaft in keiner guten Verfassung. Gerade die Sozialkassen sind von der Wirtschaftsleistung abhängig. Die Finanzierung der Pflege wird schwieriger. Populisten bündeln und verstärken Verzweiflung und Wut und werden dafür gewählt. Wirksame Reformen werden daher erschwert, zumal Verzicht auf etliche Annehmlichkeiten und Bequemlichkeiten wohl unvermeidbar ist. Bereitschaft zum Verzicht ist aber in unserer Gesellschaft ebenso wenig akzeptabel das Leiden.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Selbstverständlich soll niemand auf Lebenswichtiges verzichten – sinnvollerweise aber auf Unnötiges. Das Verzichten darauf als Beitrag zum Verwandeln des Leidens schwächt keineswegs. Sondern stärkt uns. Stärkt auch die Leidensfähigkeit. Wobei Leidensfähigkeit gewiss nicht bedeutet, mehr leiden zu wollen, sondern Leiden leichter bewältigen zu können. Das ist ein ganz wesentlicher Unterschied. Wer leidensfähig ist, wer Leiden verwandeln kann, ist nicht darauf angewiesen, sich über sein Leiden zu definieren: “ also bin ich“.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_IIIdEkxet-lWBBa-54ocAw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_IIIdEkxet-lWBBa-54ocAw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Leiden als Teil des Lebens anerkennen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_eADLoN-1nDfQcgwZGZcduQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Leiden verwandeln hört sich für manche vielleicht nach Gaukelei oder Scharlatanerie an. Am liebsten möchte man gar nichts damit zu tun haben. Solange es einem halbwegs gut geht. Aber schließlich holt uns das Leiden doch ein. Nicht nur im Altern. Im Erfahren von Vergänglichkeit. Und in schwerer Krankheit wird es ganz schwierig. Im Erleben von Hilflosigkeit, Angewiesensein auf andere, Pflegebedürftigkeit. Ich lehre das Leiden (d.h. die Realität des Leidens, die Wahrheit vom Leiden) hatte Buddha gesagt, die Wahrheit von der Ursache des Leidens und den Weg zur Aufhebung des Leidens.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Diese Lehre ist weder Ideologie noch Mission, noch Indoktrination, noch Religion; sondern Einsicht und heilsame Wahrheit und ohne den Anspruch, Therapie und wirksam zu sein, erschütternd wirksam und dadurch hochwirksam. Die Herausforderung ist, das Leiden achtsam und vorurteilslos anzusehen. Dem Leiden sozusagen in die Augen zu sehen, statt zur Seite, am Leiden vorbei, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Anstatt davor weg zu laufen. Oder es ignorieren und betäuben zu wollen. Weil man fürchtet, es nicht aushalten zu können. Selbstverständlich ist bei starken und stärksten Schmerzen das Lindern mit geeigneten pharmazeutischen Mitteln völlig berechtigt. Ohnehin ist der Schmerz nicht absolut gleichbedeutend mit Leiden. Schmerzen sind unvermeidlich, hat der Dalai Lama einmal gesagt, aber Leiden hängt von der Entscheidung ab.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_rJfIOExbB7oxRqe660wiag" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rJfIOExbB7oxRqe660wiag"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Der Weg zu einem gesunden Umgang mit&nbsp;<span style="color:inherit;">Leiden</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_u-ztlcayhywFDh9R5ASEcg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wer sich entscheidet, übernimmt damit auch Verantwortung für die Konsequenzen aus Entscheidung, Mitverantwortung und Selbstverantwortung. Doch nicht jeder ist gerne verantwortlich, nicht jeder übernimmt gerne Pflichten. Das mit dem Pflichten erinnert wieder an Bruckers Analyse der Infantilisierung in unserer Gesellschaft. Der Schritt zur Empörung, zur Forderungsmentalität und zur Wut ist dann nicht weit.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_BGOrI6764uwa0duxJ-T3FQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_BGOrI6764uwa0duxJ-T3FQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Buddhas Lehre als Inspiration</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_T1F7tImR782cnAfg7HEUbw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Hingegen zeigt Buddhas Lehre in aller Demut den Pfad zur leidensverwandelnden Entscheidung, klar und bewusst, ohne irgendwelche Scharlatanerie, und spektakulär. Jedem/Jeder von uns steht dieser Weg offen. Auf diesem Weg wird dann auch klar, dass viele Prozeduren, die in der modernen, eingreifenden Medizin üblich und etabliert – und gegen viele Krankheiten eingreifend wirksam sind – nicht zu der Annahme verführen sollten, mit möglichst vielen und neuesten Hightech-Apparaten könne man dem Leiden entgehen. Manchmal kann das&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Gegenteil sogar der Fall sein. Buddhas Lehre ist realistischer, ist dem Leiden gegenüber auch hilfreicher, wirksamer, ist mitfühlender und gleichzeitig stärkender, überwindender. In vollkommener Übereinstimmung übrigens mit dem Jesus Wort: In der Welt habt ihr Angst, aber siehe, ich habe die Welt überwunden (Johannes- Evangelium 16,33).</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3_1tQYXJPlV1BCzrA7jMsw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_3_1tQYXJPlV1BCzrA7jMsw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Mein persönliches Basisprogramm für&nbsp;<span style="color:inherit;">Gesundheit</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_W5OrLxcjy5B1yTV14tBEew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>In allen Jahrzehnten ärztlicher Arbeit (fast fünf&nbsp;<span style="color:inherit;">sind es inzwischen, beginnend mit dem Dienst&nbsp;</span><span style="color:inherit;">als begeisterter, dankbarer Assistenzarzt in der Universitätsklinik und all den Stationen danach, schließlich der Hausarztpraxis), einigen Jahren der Lehre an der damals sehr inspirierenden Reformhaus-Fachakademie (samstags und sonntags) ist die anteilige Verantwortung für meine Patientinnen und Patienten von den Einsichten und der Demut geprägt worden, die ich hier angedeutet habe. Stets ging – und geht – es darum, Krankheiten zu behandeln, besser noch sie so weit wie möglich zu verhindern und vor allem darum, Leiden zu lindern, besser noch zu verwandeln. Vielleicht fragen Sie deshalb: Warum geht es in Beiträgen für reformleben dann überhaupt noch um Gesundheit? Ist das bloß schöner Schein?&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Die Antwort ist: Selbstverständlich und vor allem will ich zu ihrer Gesundheit beitragen. Wer sich damit auskennt weiß: Gesundheit entsteht nicht aus schöner Verpackung, auch nicht aus bloßem Freisein von Krankheit. Das ohnehin in unserem System medizinischer Versorgung extrem selten geworden ist. Gesundheit bedarf, so herausfordernd und paradox das jetzt anmuten mag, grundlegend auch der Leidensfähigkeit, der Fähigkeit, Leiden zu wandeln. Auf dieser Grundlage erst ist es sinnvoll, die Gesundheit mit natürlichen Mitteln bestmöglich wiederherzustellen und zu bewahren. Allein dafür habe ich in diesen Jahrzehnten mein persönliches Basisprogramm für längere Gesundheit (statt längeres Leiden) entwickelt. Das zu teilen, ich Sie herzlich einlade.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Ungewöhnlich vielleicht in unserer Zeit und in unserem System medizinischer Versorgung ist: Aus meinem Basisprogramm für längere Gesundheit beziehe ich keinerlei kommerziellen Nutzen, lediglich etwas Mehrarbeit für das Erklären in reformleben. Bin ganz einfach dankbar, dass es gut erschwingliche, seriöse, natürliche Mittel für die Gesundheit noch gibt – wer weiß wie lange noch. Die ich sie selber gerne und dankbar nutze, bei bewusster Leidensbereitschaft und ab und an Leidensfähigkeit. Bloß eigene Hilflosigkeit möchte ich gerne verhindern. Auch deshalb das Basisprogramm für längere Gesundheit ausüben.</span></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Lkz9l22HNXJhwy9bqXXFCg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_2oAw5t74yGGUmwcEq6DBzA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_60_0125_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 60 (Jan./Feb. 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Meine Gesundheit 3.0</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesundheit mit System</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/meine-gesundheit-nr-60/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_aQN1eLK2JYAY0ogOdahZDg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Hilflosigkeit und Hilfsbereitschaft]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/hilflosigkeit-und-hilfsbereitschaft</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/erlernte_hilflosigkeit_1200.jpg"/>Alles hängt mit allem zusammen. Es gibt Themen, die gerne verdrängt werden. Damit sind sie aber nicht aus der Welt – im Gegenteil. Zwar fürchten sich ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_6rwiBpcdQn25faGTDLrn9A" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_osoiu1V7SsC0oytCb36tgQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_aVb0WNAVRuio8CE6iPV7gw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_TcUb9Uyxwbhl6gThmw2Z2Q" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_TcUb9Uyxwbhl6gThmw2Z2Q"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/erlernte_hilflosigkeit_1200.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_fcqjB9tPTBuqPTQmrI8DkQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;"><strong>Alles hängt mit allem zusammen. Es gibt Themen, die gerne verdrängt werden. Damit sind sie aber nicht aus der Welt – im Gegenteil. Zwar fürchten sich viele Mitmenschen davor, hilflos zu werden, hilflos zu sein, sind aber selbst nicht besonders hilfsbereit. Individuell, persönlich und global. Manches könnte verhindert und manches geheilt werden.</strong></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_c1d0rd67ch8MiOnEQAUHvA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_c1d0rd67ch8MiOnEQAUHvA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Selbstachtung und intellektuelle Redlichkeit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_gq1WzPOVIIXvt50qOgEHZA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Zur Selbstachtung und intellektuellen Redlichkeit angesichts der planetaren Krise schreibt der Gegenwartsphilosoph Thomas Metzinger in seinem neuen Buch „Bewusstseinskultur“ (nach „Der Ego- Tunnel“, „Eine neue Philosophie des Selbst: von der Hirnforschung zur Bewusstseinsethik“), das ich hoch schätze:<br/><br/>„...&nbsp;<em>Wir müssen uns ehrlich machen. Die Menschheit befindet sich mitten in einer planetaren Krise. Die globale Krise selbstverschuldet,<strong>&nbsp;historisch, beispiellos&nbsp;</strong>– und es sieht nicht gut aus. Sowohl die politischen Institutionen als auch eine große Zahl von Einzelpersonen&nbsp;<strong>versagen</strong>&nbsp;bei der Bewältigung dieser Krise&nbsp;<strong>kläglich,</strong>&nbsp;und zwar sehenden Auges und schon sehr lange.“ Ja, ja, ja, viele von uns können/wollen davon nichts mehr hören und sehen. Letzteres ist aber keine Lösung – ganz im Gegenteil.</em>&quot;<br/></p><blockquote><cite>Thomas Metzinger, Buch: „Bewusstseinskultur&quot;</cite></blockquote></div></div>
</div><div data-element-id="elm_DooX7x_KkerpBiOnoJigUg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_DooX7x_KkerpBiOnoJigUg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;"><span style="font-size:24px;">Notwendige Hilfe</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_9Yr-Xlz0upZkSzYV43YdVQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Selbstverständlich bedürfen Mitmenschen, die in schwieriger oder gar aussichtsloser Situation sind, akut vorrangig unserer Hilfe, unserer Hilfsleistungen. Neben persönlichem, individuellem Einsatz von Helfern, Rettern und Leistungserbringern (der gleichwohl politisch koordiniert und überwacht wird) garantiert die Gesellschaft, der Staat, notwendige Hilfe. Die jedoch selten nur als optimal bewertet wird, mitunter als genügend, häufig als unzureichend. Auch da gibt es unterschiedliche Auffassungen und Bemühungen, die eigene und die anderer.</p><p><br/></p><p>Mitmenschen, die Hilfe brauchen und sich selbst nicht helfen können, sind völlig hilflos. Dieser Definition nach sind/werden immer mehr Mitmenschen hilflos. Krankheitsbedingt. Unfallbedingt. Durch Einwirken äußerer Gewalt, derzeit auch wieder brutal kriegsbedingt. Andere wiederum auch selbstbedingt.</p><p><br/></p><p><em>Hilflos</em>&nbsp;bedeutet im Wortsinn: ohne Hilfe zu sein. Das kann jedoch unterschiedlich verstanden werden:</p><ul><li><span style="color:inherit;">keine Hilfe zu bekommen, die notwendig wäre</span></li></ul><ul><li>keine Hilfe zu geben, zu leisten, die erforderlich wäre.</li></ul><p><span style="color:inherit;">Gewöhnlich wird in unserer Gesellschaft die schwerste und dringendste Hilfsbedürftigkeit als Hilflosigkeit bezeichnet und nicht mehr, dem ursprünglichen Wortsinn nach, das Verweigern von Hilfe. Individuell und persönlich geschieht das aber sehr oft. Das Helfen, die Barmherzigkeit wird an die Sozialsysteme und en Staat delegiert.</span></p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_rSgoMOGPaq5P0mYuQL5dHQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rSgoMOGPaq5P0mYuQL5dHQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Alle für Einen</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_Fk5c5YRuuuw160hOFscCqg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Formal wird im Sozialstaat jedem, jeder Hilfsbedürftigen notwendige Hilfe in ausreichendem Maß gewährt. Zugesichert und geregelt wird diese Hilfe im Sozialgesetzbuch, das aus Bismarcks Reichsversicherungsordnung hervorging. Das Grundprinzip ist<em>&nbsp;„Alle für Einen/Eine&quot;.</em>&nbsp;Von Betroffenen, Bedürftigen, Notleidenden und von Sozialverbänden wird derart gewährte Hilfe im Einzelfall oftmals als unzureichend empfunden. Derzeit werden für Hilfs- und Unterstützungsleistungen rund 32 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (Sozialleistungsquote), in absoluten Zahlen 198,3 Milliarden € pro Jahr eingesetzt. Das ist immerhin nicht ganz wenig.</p><p>Nur zum Vergleich (selbstverständlich sollte ein Etat nicht für den anderen aufgerechnet werden): Die Ausgaben für die Landesverteidigung sind wesentlich niedriger (angesichts des Krieges in Europa leider immer noch nicht zu erübrigen), deutlich unter 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Zudem ist der Sozialetat stetig ansteigend, von 18,3 Prozent in 1960, eines damals weit niedrigeren Bruttoinlandsprodukts, auf den heutigen Stand (siehe oben). Gemessen an den Bundesausgaben fließen dem Sozialetat 53 Prozent zu. Aber all das wirkt mehr und mehr unzureichend. Soll besser werden. Das heißt in unserem System mehr. Mehr Leistungen, mehr Ausgaben, mehr Abgaben. Logisch.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_UZnP7pcYa-PvM0Aor6q-zQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_UZnP7pcYa-PvM0Aor6q-zQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Quellen der Hilfeleistung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_s3Sgsju14OAjLPKnQMtQKw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Und woher nehmen? Zuerst von den Reichen. Das versuchte der edle Robin Hood schon zu praktizieren. Zumal, aus heutiger Sicht der ökologische Fußabdruck der Reichen mit ihren Yachten und SUVs, ihren Flügen auf alle möglichen Inseln, weit überproportional ist. Da kommen schon ein paar infrage, die man mit den Worten von Frau Esken als Co-Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, doch mal zur Kasse bitten kann. Tatsächlich wurde in der PHF-Studie<sup>1</sup>&nbsp;ein durchschnittliches Nettovermögen bundesdeutscher Haushalte von 232.800 € ermittelt. Davon könnte man schon mehr abgeben. Allerdings liegt der Medianwert bei 70.800 € pro Haushalt, weil viele doch weniger haben als der Durchschnitt. Klar, da muss man genau hinsehen. Und ein wenig zumindest verstehen von Statistik. Gewiss gibt es von etlichen Milliardären viel Geld zu holen. Das kann allerdings für die Sozialleistung nur einmal ausgegeben werden. Zweihundert Milliarden Euro werden jährlich benötigt, stetig. Nachhaltig.</p><p><br/></p><p>Erhöht werden könnten deshalb auch die Beiträge der Arbeitenden, der Angestellten sowie der Arbeitgeber zu den Sozialkassen, den Kranken- und Rentenkassen, zum Bundesamt für Arbeit sowie die Steuern. Die steigen, wenn die Wirtschaft wächst, und werden kontinuierlich entrichtet. Ein beachtlicher Teil des Steueraufkommens geht derzeit schon an die Sozialkassen. Soweit so gut.</p><p><br/></p><p>Kreditaufnahmen könnten dazu kommen, auch um den Preis höherer Staatsverschuldung, für die höhere Zinszahlungen erforderlich werden. Jahrzehntelang wurde die Neuverschuldung (die Bezeichnung „Neu&quot; sagt schon: bisherige Schulden waren noch nicht abgezahlt: wir sind aus dem Gleichgewicht, ohne Nachhaltigkeit) praktiziert und dazu schließlich der Kreditzins von den Notenbanken in den negativen Bereich gebracht. Anderenfalls hätten die Staaten das nicht stemmen können. Die dafür erforderliche Geldflut stimulierte zusätzlich die Aktienmärkte, den privaten Konsum und daraufhin auch die Teuerung. Die belastet nun am massivsten die Einkommensschwächsten, für die Hilfe, nicht zuletzt in Form von Ausgleichszahlungen, selbstverständlich erforderlich ist. So hängt alles mit allem zusammen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_u-WodT4ACB2gNaSkZ5smOA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_u-WodT4ACB2gNaSkZ5smOA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Spare in der Zeit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_c2U_3fJfkSU3s6vo4HsiuA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Eine Alternative zu all dem könnte das Sparen sein. Hier und da mal Verzicht. Doch das ist unpopulär. An wem und an was könnte/wollte man überhaupt sparen? Das kapitalistische, geldorientierte System ist doch auf Wirtschaftswachstum, auf immer mehr: vor allem, immer mehr Geld angewiesen.<em>&nbsp;Spare in der Zeit, so hast Du in der Not.</em>&nbsp;Hieß es einmal. Was bedeutet das heute? Sind wir noch in der Zeit – gespart haben relativ wenige – oder schon in der Not? So ist es leider. Die Not wächst. Krisen werden zu Polykrisen, zu miteinander verknüpften und unlösbaren Krisen. Und Katastrophen. Mit Geld allein nicht zu beheben, nicht abzuwenden. Persönlicher Einsatz ist erforderlich. Selbstbeteiligung. Mithilfe, Mitwirkung. Doch wer ist noch bereit persönlich zu helfen? Zu pflegen? Zu helfen? Zu leisten? Das Empfinden von Hilflosigkeit wächst und von Ohnmacht gegenüber der planetaren Krise und noch immer der Hybris der vieler Menschen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm__j8Ha_e0NGDmsaUt5_APOA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__j8Ha_e0NGDmsaUt5_APOA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Erlernte Hilflosigkeit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_IuH5VeifmJvRUeJ-GedNsw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>In den späten 1960er Jahren stellte der Psychologe Martin Seligman die Hypothese von der<strong><em>&nbsp;erlernten</em></strong><em>&nbsp;Hilflosigkeit</em>&nbsp;auf. Von der jedoch nicht alle Menschen gleichermaßen betroffen seien. Erlernte Hilflosigkeit könne aus dem Erleben bzw. Empfinden von Ohnmacht, von fehlender Kontrolle der Lage und von Hoffnungslosigkeit entstehen –&nbsp;<strong><em>und zu anhaltender Depression führen.</em></strong>&nbsp;Natürlich reagiert nicht jeder Mensch so. Wesentlich ist da die persönliche Einordnung, die Art der Attribution, so Seligman, wenn nämlich die Ursache der Hilflosigkeit</p><ul><li>in eigenem Versagen und/oder</li><li>dem Wirken übermächtiger Umstände und/oder</li><li>scheinbarer endloser Unabänderlichkeit</li></ul><p>von den Betroffenen so gesehen wird.</p><p>Primär wurde demnach die Ursache erlernter Hilflosigkeit im Menschen selbst, im Einzelnen vermutet, in dessen Bewertung der Umstände und seinem Selbstempfinden (Attributionsstil). Mit negativer Eigenerwartung wird wohl niemand sehr froh, tatkräftig und hilfreich sein.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_hdRKvrfD0IxsNWpRLVhD3Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_hdRKvrfD0IxsNWpRLVhD3Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Das sanfte Monster</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_OEeMpsywZimISuL6VWeqOQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Verstärkt werden kann diese Entwicklung von einer Politik, die – durchaus wohlmeinend – umfassend regelnd, behütend und versorgend regiert. Wie derzeit in unserer Gesellschaft, von der Mehrheit gewünscht und gewählt. Hans Magnus Enzensberger schrieb dazu schon 2011 in „Der Spiegel“ über die Europäische Union, die er als das „sanfte Monster in Brüssel“ bezeichnete:</p><p>„… die europäische Union weiß alles besser als wir …“ und „… Sie bewegt sich auf leisen Sohlen. Sie gibt sich erbarmungslos menschenfreundlich. Sie will nur unser Bestes. Wie ein gütiger Vormund ist sie besorgt um unsere Gesundheit, unsere Umgangsformen, unsere Moral. Auf keinen Fall rechnet sie damit, dass wir selbst wissen, was gut für uns ist; dazu sind wir in ihren Augen viel zu hilflos und zu unmündig, deshalb müssen wir gründlich betreut und umerzogen werden“.</p><p><br/></p><p>Das mag zugespitzt sein, erklärt aber, wie wohlmeinende Politik zum Empfinden persönlicher Hilflosigkeit beitragen kann. Dass sich daran nicht viel verändert hat, ist unter anderem an den politischen Entscheidungen in unserem Land während der COVID-Ausbreitung erkennbar. Zum Interesse von Politikern daran meinte Hans Magnus Enzensberger, wiederum zur EU-Politik: „… jede Ausdehnung ihrer Kompetenz verspricht der Institution mehr Macht, mehr Geld und mehr Planstellen. Eine bessere Erklärung für viele Entscheidungen unserer europäischen Sachwalter hat bislang niemand vorgebracht“.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_bx5f87EoRwC-OQqOkPIINQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_bx5f87EoRwC-OQqOkPIINQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Ein Quantum Eigenleistung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_jVv2bgVKBKbOro3Q-cXBzQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Eine derartig betreute Gesellschaft verändert sich verständlicherweise. Auch die Mentalität ändert sich. Weitere Fortschrittsfaktoren wirken daran mit. Verbrauch fossiler Energie, Umherfahren, Fliegen ist so einfach und scheinbar billig. Und dazu die Einstellung: wir können ohnehin nichts ändern, nicht helfen, nicht retten. Die Hypothese von der erlernten Hilflosigkeit findet weitere, selbsterfüllende Bestätigung. Wer so verlernt, selbst zu helfen –auch sich selbst zu helfen – wird dafür mehr Ansprüche und Forderungen an Andere und an die Gesellschaft stellen. Die Entwicklung ist problematisch. Keinesfalls soll Hilfsbedürftigen die notwendige und ausreichende Hilfe geschmälert oder gar verweigert werden. Ganz im Gegenteil. Wenn allerdings – weiter gedacht – die Mehrheit hilflos wird, ist notwendige Hilfe nicht mehr ausreichend zu leisten. Besonders dann, wenn die Auswirkungen des Klimawandels belastend hinzukommen. Für die muss heute schon intensiv vorgesorgt werden.</p><p>Heute schon dürfte ein Quantum an Eigenleistung und Selbsthilfe, sofern die eigenen Kräfte das hergeben, nicht völlig verkehrt sein.&nbsp;</p><p><br/></p><p>An Verzicht und an Demut. Mental ist dafür der Wandel von der Anspruchshaltung zur Hilfsbereitschaft grundlegend. Und wohltuend für Alle. Und für den Körper die Verbindung mit der Natur, gut, grundlegend mit ausreichend Bewegung im Freien: dreißig Minuten pro Tag, wenn irgend möglich. Einfache Ernährung, kalorisch knapp bemessen mit Pflanzenkost. Und zur Wiederherstellung sowie zur weiteren Stärkung der Gesundheit geeignete Pflanzenstoffe in optimaler Dosis, für Prävention und Komplementärtherapie. Die wichtigsten von diesen Pflanzenstoffen sind im Basisprogramm für längere Gesundheit erklärt. Aufgrund zunehmender Krankheitsanfälligkeit und -häufigkeit wird entsprechend mehr eingreifende Medizin nötig. Mit sinnvoller Prävention, wie oben skizziert, kann manche Krankheit verhindert und Gesundheit besser bewahrt werden.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_t76Z4cemGSnjm69lUBn5Zw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_t76Z4cemGSnjm69lUBn5Zw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Ökologischer Fußabdruck und Nachhaltigkeit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_1HdI7RpNASylyhhxu7sJ8A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>So kann der eigene Medizinbedarf sowie der ökologische Fußabdruck doch klein gehalten werden. Der würde durch Tierzucht/Verarbeitung/Fleischkost vergrößert. Darüber hinaus kann nicht geleugnet werden: Auch der Medizin- und Pflegebetrieb trägt zur Klimaveränderung bei, mit derzeit ungefähr 5 Prozent der Gesamtemissionen an Kohlendioxid. Rund 20 Prozent des Kohlendioxidausstoßes stammt aus der Landwirtschaft, 70 Prozent davon, d.h. 14 Prozent insgesamt, von der Tierzucht.</p><p>Würden sämtliche Erdbewohner so viel fahren/fliegen/verbrauchen wie das derzeit in Deutschland geschieht, wären dafür drei (!) Erden erforderlich. Derzeit kommen viele Mitmenschen zu uns, die meisten davon unfreiwillig, etliche Not leidend und hungernd wegen Dürren und Missernten im Zuge der Klimaveränderung. Und wegen Kriegen. Obgleich die Zahl der Hilfsbedürftigen und Hilflosen dadurch weiter noch ansteigt. Auch da sind wir zur Hilfe verpflichtet. Und weil die Mittel und die Wohnflächen endlich sind, auch zum Verzichten und Teilen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_t3EQiJkF1WeuPwW2PiBs3Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_t3EQiJkF1WeuPwW2PiBs3Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Erlernte Hilflosigkeit überwinden</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_-VDynEm4AFeAm-eAm9_3fA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Leider wird die Erderwärmung mit zunehmend wahrscheinlicheren Katastrophen weiter steigen, nicht bei 1,5 °C verharren. Die schon sehr verheerend sind. Leider ist die Menschheit noch nicht ausreichend bereit, ihr Verhalten zu ändern und ihren Verbrauch signifikant zu reduzieren. Auch das ist eine Form von Hilflosigkeit, die – von Mitteln und Möglichkeiten der Technik verführt –&nbsp;<em>erlernt&nbsp;</em>wurde. Eine zunehmende Form. Mit Demut, Bescheidenheit, Verbrauchsreduktion und Verzicht auf Unnötiges, durch Stärkung der Gesundheit mit natürlichen Mitteln und geeigneten Pflanzenstoffen, überwinden wir diese Art von Hilflosigkeit. Und sind dann besser in der Lage, Anderen zu helfen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm__KE8SoZex-HVMkY8nmMJFg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__KE8SoZex-HVMkY8nmMJFg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Quelle</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_C0FFgaLI5AW2Y4hWT3j3CQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;"><sup>1</sup><a href="https://www.bundesbank.de/resource/blob/794130/d523cb34074622e1b4cfa729f12a1276/mL/2019-04-vermoegensbefragung-data.pdf">PHF-Studie</a>&nbsp;- Private Haushalte und Privateinkommen 2017, Deutsche Bundesbank</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Z6ACVjnuflVKMBYyDbvFaQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_B3d9iZZfgC-EsK_l3BrDYQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_50_0523_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 50 (Mai/Juni 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Hallmarks of Aging</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Wie wir das Altern verlangsamen können</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/hallmarks-nr-50/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_lgaArN-kAPdj9Ddi_YZTRA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 May 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item></channel></rss>