<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/dr.-med.-klaus-mohr/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Dr. med. Klaus Mohr</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Dr. med. Klaus Mohr</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/dr.-med.-klaus-mohr</link><lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 02:42:08 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Meine Gesundheit 3.0 - Gesundheit mit System]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/meine-gesundheit</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2025/mg30_grundkreis_b700.jpg"/>Die Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen – das ist die zentrale Botschaft von „Meine Gesundheit 3.0“, dem neuen Gesundheits-Informations-System v ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_M2GK60wbTimjmcm4A37dbQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_sMjH7oNoQLqaH_m72QZjaA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_aDY0rHcrRY-cMB-MamxitA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_IshoQYx3Y0dDM7jZlM4OMQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_IshoQYx3Y0dDM7jZlM4OMQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 546.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2025/mg30_grundkreis_b700.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_VbIJRS0aT-KQwBzPihOzJg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Die Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen – das ist die zentrale Botschaft von „Meine Gesundheit 3.0“, dem neuen Gesundheits-Informations-System von reformleben.</strong></p><p style="text-align:left;"><strong><br/></strong></p><div><div style="color:inherit;text-align:left;">Aufbauend auf neuesten wissenschaftlichen&nbsp;<span style="color:inherit;">Erkenntnissen und inspiriert vom Begriff&nbsp;</span><span style="color:inherit;">„Medizin 3.0“, den der US-amerikanische Arzt&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Dr. Peter Attia in seinem Buch &quot;Outlive&quot; geprägt&nbsp;</span><span style="color:inherit;">hat, bietet dieses System eine strukturierte,&nbsp;</span><span style="color:inherit;">praxisorientierte Herangehensweise zur Optimierung&nbsp;</span><span style="color:inherit;">des persönlichen Stoffwechsels und&nbsp;</span><span style="color:inherit;">der Gesundheit.</span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;">Besonders stolz sind wir darauf, dass wir das bewährte Basisprogramm für längere Gesundheit von Dr. med. Klaus Mohr in das System integriert haben. Dieses Programm bildet das Herzstück des Elements „Ernährung“, das den Startpunkt für viele Leserinnen und Leser darstellen wird.&nbsp;</span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;">In diesem Beitrag möchten wir Ihnen „Meine Gesundheit 3.0“ im Detail vorstellen und die vier zentralen Elemente des Systems erklären: Ernährung, Schlaf, Bewegung und Verbindung. Mit diesem Wissen können Sie gezielt die Bereiche Ihrer Gesundheit angehen, die Ihnen die schnellsten und nachhaltigsten Erfolge bringen.&nbsp;</span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;">Das Verständnis von Gesundheit hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Mit der rasanten Zunahme an wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Stoffwechsel und die Auswirkungen unseres Lebensstils auf die Gesundheit wurde klar: Die Verant</span><span style="color:inherit;text-align:center;">wortung für unsere Gesundheit liegt zu einem großen Teil in unseren eigenen Händen. Hier setzt das Gesundheits-Informations-System &quot;Meine Gesundheit 3.0&quot; von reformleben an. Es bietet einen systematischen Ansatz, um den Stoffwechsel zu verstehen, zu optimieren und so die Grundlage für ein gesundes, leistungsfähiges Leben zu schaffen.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_3tCAaBrL-ibKBHjJpAIGmQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_3tCAaBrL-ibKBHjJpAIGmQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Der Name: „Meine Gesundheit 3,0“</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_tNp_PmnZmk3tUWBUBZC2tg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Die Idee hinter dem Begriff „Medizin 3.0“ stammt aus dem Buch &quot;Outlive&quot; von Dr. Peter Attia, einem US-amerikanischen Arzt und Experten für Präventivmedizin und Langlebigkeit. Dr. Attia verwendet diesen Begriff, um eine tiefgreifende Veränderung im Verständnis und in der Praxis der Medizin zu beschreiben, die notwendig ist, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Im Kern steht der Übergang von einer rein symptomorientierten Behandlung hin zu einer- ursachenorientierten, präventiven Medizin, die langfristige, nachhaltige Gesundheit in den Mittelpunkt stellt.&nbsp;</div><br/><div>Dr. Peter Attia unterteilt die Entwicklung der Medizin in drei Phasen: &quot;Medizin 1.0&quot;, &quot;Medizin 2.0&quot; und &quot;Medizin 3.0&quot;.&nbsp;</div><br/><div><div style="color:inherit;"><div><strong style="color:inherit;">Medizin 1.0&nbsp;</strong>bezieht sich auf die Zeit vor dem späten 19. Jahrhundert, als medizinisches Wissen weitgehend auf Aberglauben und un- bewiesenen Theorien basierte. Behandlungen wurden ohne wissenschaftliche Grundlage durchgeführt, und es gab kein systematisches Verständnis von Krankheiten.&nbsp;</div><br/><div><strong style="color:inherit;">Medizin 2.0</strong>&nbsp;begann im späten 19. Jahrhundert mit der Einführung wissenschaftlicher Metho- den, der Akzeptanz der Keimtheorie und der Entwicklung von Impfstoffen und Antibiotika. Diese Phase konzentrierte sich auf die Behandlung akuter Erkrankungen und führte zu&nbsp;<span style="color:inherit;">bedeutenden Fortschritten in der öffentlichen Gesundheit. Allerdings lag der Schwerpunkt hauptsächlich auf der Reaktion auf bestehende Krankheiten, anstatt deren Entstehung zu verhindern.</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><strong style="color:inherit;">Medizin 3.0</strong><span style="color:inherit;">&nbsp;stellt einen Paradigmenwechsel dar, bei dem der Fokus auf Prävention, Personalisierung und proaktiver Gesundheitsförderung liegt. Anstatt nur Symptome zu behandeln, zielt Medizin 3.0 darauf ab, die individuellen genetischen, lebensstilbedingten und umweltbedingten Faktoren eines Menschen zu berücksichtigen, um Krankheiten frühzeitig zu verhindern oder deren Fortschreiten zu verlangsamen. Dies erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der moderne Technologien, fortschrittliche Diagnostik und personalisierte Behandlungspläne integriert.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Dr. Attia betont, dass wir uns derzeit im Übergang von Medizin 2.0 zu Medizin 3.0 befinden und dass die Geschwindigkeit dieses Wandels davon abhängt, wie schnell sowohl die medizinische Gemeinschaft als auch die Gesellschaft diese neuen Ansätze übernehmen und umsetzen.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Zusammenfassend markiert Medizin 1.0 eine vorwissenschaftliche Ära, Medizin 2.0 eine wissenschaftlich fundierte, reaktive Behandlung akuter Erkrankungen, und Medizin 3.0 eine präventive, personalisierte und proaktive Herangehensweise an die Gesundheit.</span></div></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_Z4ZzafQKNH1GAxV1esldAQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Z4ZzafQKNH1GAxV1esldAQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Die Ausgangslage: Warum ein neues System&nbsp;<span style="color:inherit;">notwendig ist</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_LR4Q5hwCNjiLv4qwXcOuMg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Unsere moderne Lebensweise hat zu einem immer größeren Auseinanderdriften zwischen unserem Wissen über Gesundheit und der Praxis unseres Alltags geführt. Hochverarbeitete, nährstoffarme Lebensmittel dominieren unsere Ernährung, während Bewegungsmangel, Schlafprobleme und soziale Isolation oft vernachlässigte Faktoren sind. Die Folge ist eine zunehmend eingeschränkte Stoffwechselgesundheit, die die Basis für viele chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und stillen Entzündungen bildet. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, kombiniert „Meine Gesundheit 3.0“ aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisorientierten Ansätzen, die jeder individuell umsetzen kann.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_dlnlRc_f0ieMsA-Kb-zsFg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_dlnlRc_f0ieMsA-Kb-zsFg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">1. Ernährung: Der Schlüssel zur</span></div><div><span style="font-size:24px;">Stoffwechselgesundheit</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_zylZ3zva1vadasTlSjbWUA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Ernährung bildet die Basis für jeden gesunden Stoffwechsel. Ohne eine gezielte Versorgung mit Mikronährstoffen, Proteinen und unverarbeiteten Lebensmitteln können die Prozesse im Körper nicht reibungslos ablaufen. Genau hier setzt das Element „Ernährung“ in „Meine Gesundheit 3.0“ an.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Das „Basisprogramm für längere Gesundheit“ von Dr. med. Klaus Mohr</strong></p><p><strong><br/></strong></p><p><span style="color:inherit;">Das Herzstück des Ernährungselements ist das Basisprogramm für längere Gesundheit von Dr. med. Klaus Mohr. Es legt den Fokus auf:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">Mikronährstoffe: Eine gezielte Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zur Unterstützung wichtiger Stoffwechselprozesse.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Unverarbeitete Nahrungsmittel: Diese enthalten eine intakte Nahrungsmittel-Mat</span>rix, die für eine gleichmäßige Freisetzung von Nährstoffen sorgt und die Organe entlastet (s. u.a. reformleben Nr. 48).&nbsp;</li><li>Low Carb und intermittierendes Fasten: Gesund formuliert, helfen diese Ansätze, Blutzuckerspitzen zu vermeiden, die Insulinsensitivität zu verbessern und zeigen in aktuellen Studien eine bessere Gewichtsregulation, Nährstoffversorgung und Sättigung.&nbsp;</li></ul><p>Dr. Mohr‘s Basisprogramm zeigt auf, wie einfache Veränderungen in der täglichen Ernährung zu nachhaltigen Verbesserungen der Gesundheit führen können.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Ein Beispiel: Das bewusste Einbauen von Nahrungspausen regt nicht nur die Fettverbrennung an, sondern auch die Autophagie – einen Prozess, der geschädigte Zellen recycelt und den Körper regeneriert.</p><p><br/></p><p><strong>Warum Ernährung so wichtig ist</strong></p><p><br/></p><p>Chronische Krankheiten wie Insulinresistenz oder stille Entzündungen werden oft durch eine ungesunde Ernährung ausgelöst. Gleichzeitig bietet eine nährstoffreiche Ernährung das Potenzial, diese Prozesse umzukehren. Studien zeigen, dass bereits kleine Anpassungen, wie das Ersetzen verarbeiteter Lebensmittel durch frische, unverarbeitete Alternativen, große Effekte haben können.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_1PoDuoMvNjgqcxGQ4U6ejA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_1PoDuoMvNjgqcxGQ4U6ejA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">2. Schlaf: Regeneration und Rhythmus</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_YRIRZJ7fPyREPai5yQCgqg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ein erholsamer Schlaf ist genauso wichtig wie die richtige Ernährung. Im Element „Schlaf“ von „Meine Gesundheit 3.0“ lernen Sie, wie Sie Ihre Schlafqualität verbessern und so die Grundlage für Regeneration, Hormonbalance und mentale Gesundheit schaffen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Die Bedeutung des Schlafs</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Der menschliche Körper benötigt Schlaf, um die Stoffwechselprozesse zu regulieren, das Immunsystem zu stärken und Entzündungen zu bekämpfen. Eine Störung des Schlafrhythmus kann zu hormonellen Dysbalancen führen, die unter anderem Gewichtszunahme, Insulinresistenz und chronische Müdigkeit begünstigen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Systematisches Vorgehen im Element „Schlaf“</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">„Meine Gesundheit 3.0“ hilft Ihnen, Ihren Schlaf systematisch zu verbessern:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">Rhythmus: Regelmäßige Schlafzeiten unterstützen die innere Uhr.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Schlafumgebung: Dunkle, ruhige Räume mit einer optimalen Temperatur fördern die Schlafqualität.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Störfaktoren vermeiden: Künstliches Licht, z.B. von Handy, Tablet oder Fernseher stört beim Einschlafen&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Vorbereitung: Entspannungsrituale wie Lesen oder Meditation vor dem Schlafen helfen, den Geist zu beruhigen. Auch hier gilt: Kleine Veränderungen können&nbsp;</span>große Wirkung haben. Bereits das Reduzieren von Bildschirmzeit vor dem Schlafen oder das Vermeiden schwerer Mahlzeiten am Abend kann die Schlafqualität deutlich verbessern.</li></ul></div>
</div><div data-element-id="elm_FV2ACkDJ0it-udh5BCpMiQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_FV2ACkDJ0it-udh5BCpMiQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">3. Bewegung: Die Basis für&nbsp;</span><span style="font-size:24px;color:inherit;">Stoffwechselgesundheit</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_zdxzjQM-CIO1SkmX_uFnDQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bewegung ist ein zentraler Faktor für einen gesunden Stoffwechsel. Mit zunehmendem Alter wird sie immer wichtiger, um Muskelmasse zu erhalten, den Energieverbrauch zu steigern und den Hormonhaushalt zu stabilisieren.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Warum Bewegung so wichtig ist</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Die Forschung zeigt, dass Muskelmasse nicht nur für Kraft und Mobilität entscheidend ist, sondern auch aktiv am Stoffwechsel beteiligt ist. Ein niedriger Muskelanteil und ein hoher Anteil an viszeralem Fett (Fett in der Bauchhöhle) sind wichtige Risikofaktoren für stille Entzündungen und chronische Erkrankungen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Das Element „Bewegung“ im Überblick</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">„Meine Gesundheit 3.0“ legt einen besonderen Fokus auf:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">Krafttraining: Muskelaufbau ist essenziell für die Gesundheit, insbesondere im Alter.</span></li><li>Kardio-Training: Herz-Kreislauf-Übungen fördern die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung.&nbsp;</li><li>Beweglichkeit: Übungen wie Yoga oder Stretching verbessern die Mobilität und beugen Verletzungen vor.&nbsp;</li><li>Erholung: Regenerative Phasen sind genauso wichtig wie das Training selbst.&nbsp;</li></ul><p>Das System zeigt Ihnen, wie Sie auch mit wenig Zeit eine effektive Routine aufbauen können, die langfristig Ihre Gesundheit unterstützt.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_e0eM-qSppG5oku649lti_A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_e0eM-qSppG5oku649lti_A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">4. Verbindung: Gemeinschaft und Selbstreflexion</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_TmyKaCLPv57KYCq2GXdJmQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der letzte, oft unterschätzte Pfeiler von „Meine Gesundheit 3.0“ ist die Verbindung – sowohl zu anderen Menschen als auch zu sich selbst.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Warum soziale und persönliche Verbindungen wichtig sind</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Studien belegen, dass Menschen mit starken sozialen Netzwerken länger und gesünder leben. Gleichzeitig ist es wichtig, einen Sinn im Leben zu finden und sich selbst gut zu kennen, um langfristig motiviert zu bleiben.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Das Element „Verbindung“ im Detail&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">Gemeinschaft: Positive soziale Beziehungen fördern die mentale Gesundheit und reduzieren Stress.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Selbstreflexion: Das bewusste Auseinandersetzen mit den eigenen Zielen und Werten stärkt die Resilienz.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Bestimmung und andere: Die Suche nach Sinn und ein Bewusstsein für die eigene Rolle in der Gemeinschaft tragen zur Lebensqualität bei.&nbsp;</span></li></ul><p><span style="color:inherit;">Auch hier gilt: Kleine Schritte, wie regelmäßige Treffen mit Freunden oder das Führen eines Tagebuchs, können langfristig einen großen Unterschied machen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aRYlJ-N5jSCMVRXVHfAzqg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aRYlJ-N5jSCMVRXVHfAzqg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Fazit: Gesundheit mit System</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_SeNj7lbinF18DMfCwO_M7Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Idee von „Medizin 3.0“ ist revolutionär, weil sie die Art und Weise, wie wir über Gesundheit und Krankheit denken, grundlegend verändert. Anstatt Krankheiten als unvermeid</span><span style="color:inherit;">bare Schicksale zu betrachten, ermutigt sie uns, aktiv Verantwortung für unsere Gesundheit zu übernehmen und präventiv zu handeln.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Mit „Meine Gesundheit 3.0“ bringt reformleben dieses Konzept auf eine praktische Ebene. Es verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit umsetzbaren Strategien, die es jedem ermöglichen, die Kontrolle über die eigene Gesundheit zu übernehmen – ganz im Sinne der Medizin der Zukunft.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_1wLSHwJHwH9Eib6GrAT1lQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ARrtMBF0D2XczvW0zjMA6Q" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_60_0125_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 60 (Jan./Feb. 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Meine Gesundheit 3.0</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesundheit mit System</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/meine-gesundheit-nr-60/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_pMQdvmIvISoc4G769pZcKg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div><div data-element-id="elm_AqJMHQul7Lq-0VGon1l6bA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><!-- /105011585/reformleben.de_ad1_sidebar_300x728 --><div id='div-gpt-ad-1736425815036-0' style='min-width:300px;min-height:768px;'><script>
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                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2025/AdobeStock_1045221664.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_22ahqWtlSN2vtnAuPVzz3g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Kein Mensch will leiden. Und daher am liebsten nichts hören und wissen vom Leiden. Hofft stattdessen auf das Wirken eingreifender Medizin. Aber trotz deren beachtlicher Wirkungen (die, gewiss ungewollt, mitunter das Leiden sogar mehren) ist das Leiden offensichtlich nicht weniger geworden.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XFK_Hfy-1WQOAFy69rlvgA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_XFK_Hfy-1WQOAFy69rlvgA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Der Mensch als Verursacher von Leid</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_RR0plyG_qBN4rE6METiyDw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Im Gegenteil: Weltweit entsteht mehr Leiden, tatkräftig befördert vom Handeln vieler Menschen, von deren Ignoranz, Gleichgültigkeit, Verblendung, Gewaltbereitschaft und Gier. Zudem wird in unserer Zeit die Gewalt mit allen technischen Möglichkeiten, einschließlich künstlicher Intelligenz, potenziert. Für Überfälle, grausame Kriege und andere Verbrechen. Letztendlich produziert auch der sinnlose Konsum in den Wohlstandsgesellschaften, mit unnötigem Verbrauch fossiler Brennstoffe für ebenso unnötiges Umherfahren, unnötiges Fliegen weiter zunehmende Klimaveränderung. Aus der schlimmes Leid global und letztendlich auch im eigenen Land erwächst.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Als ob sie all das nichts anginge, sind die Wohlstandsgesellschaften in keiner Weise bereit, auf irgendetwas zu verzichten. Versuchen stattdessen, das Leiden in die Zukunft zu verdrängen. Befinden sich auch deshalb in einer Abwärtsspirale, die sie noch nicht ganz realisiert haben. Ohne die Automobilproduktion, für die es schlicht keinen Platz mehr auf den Straßen und an deren zugeparkten Rändern gibt, schwindet der Wohlstand, an dem besonders auch die hohen Leistungen der Sozialkassen zehren. Längst reichen die Mittel zur Behandlung/Versorgung der Krankheiten samt anschließender Pflege nicht aus. Allein mit Geld kann Leiden ohnehin nicht behoben werden. Mit dem Wohlstand samt daraus erwachsender Mentalität scheint es tendenziell sogar mehr zu werden, paradoxerweise. Ohne das Heilen der Mentalität wird es nicht viel besser werden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_lR-gPXjzDcHuKxpEyWLnEw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_lR-gPXjzDcHuKxpEyWLnEw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Von der Philosophie des&nbsp;<span style="color:inherit;">Leidens zur Erkenntnis</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_MPTNZXNYsYkBQna5ZwMHPQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Vor dreißig Jahren schon hatte der Philosoph Pascal Brucker das Selbstgefühl: Ich leide, also bin ich“ als die Krankheit der Moderne bezeichnet. Offensichtlich nimmt diese sonderbara Krankheit (die selbstverständlich nicht in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten -ICD-gelistet ist) in unserer Wohlstandsgesellschaft zu. Bezeichnenderweise.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Cogito, ergo sum: Ich denke, also bin ich, so hatte ursprünglich früh in der Neuzeit der Philosoph und Mathematiker René Descartes beschrieben, was den Menschen fortan auszeichne. Das Denken und die Vernunft. Das Denken, der Verstand, hat seitdem tatsächlich großartige Dinge entwickelt. Aber die Weisheit und die Vernunft sind dabei mitunter auf der Strecke geblieben. Deshalb vielleicht ist in unserer | 13 Zeit das Leiden an deren Stelle getreten. Der Hinweis, die Analyse von Pascal Brucker wirkt herausfordernd. Daneben ist das, was heute als Challenge bezeichnet wird, weniger bedeutend. Leiden gibt es seit Menschen auf der Welt sind. Kein empfindendes Lebewesen ist davon völlig frei. Mit dem Auftreten des Menschen hat es jedoch viel mehr Intensität und Zerstörung „gewonnen“.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aQ0KtqI_CE5ABdasVdvTlA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aQ0KtqI_CE5ABdasVdvTlA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Historische Lehren über das Leiden</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_mb1sKSIMjVXF0vjFOuT25Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der Mensch selber bereitet sein Unglück, hatte der biblische Hiob, von Krankheit und Leiden gequält (dem Alten Testament zufolge aus einer Art Wette zwischen Teufel und Gott entstanden), schließlich erkannt, und daraufhin Heilung gefunden und ein hohes Alter erreicht. Mit seinem Eingeständnis hat die Hiob einen entscheidenden Schritt zu seiner Selbstverantwortung und folglich zu seiner Selbstheilung getan.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Nahezu gleichzeitig, vor ungefähr zweitausendsechshundert Jahren, jedoch örtlich weit davon entfernt, in Nordindien, hatte Gautama Siddhartha, in einem wohlhabenden Fürstenhaus gut behütet aufgewachsen und asketisch wie philosophisch gebildet, in meditativer Versenkung erkannt, wie und woraus Leiden entsteht - und wie es behoben werden kann. Und daraufhin seine Lehre (dharma) entwickelt. In deren Mittelpunkt stehen die vier heilsamen Wahrheiten, die in den übermittelten Texten stets Edle oder Heilige Wahrheiten genannt werden:&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><ol><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit vom Leiden. Alles Vergängliche leidet. Es gibt kein Leben ohne Leiden. Geburt ist Leiden; Altern ist Leiden; Tot ist Leiden; Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung sind Leiden; nicht bekommen, was man sich wünscht ist Leiden; Anhaften ist Leiden. Im Grunde wissen wir das aus alltäglicher Erfahrung. Alles Vergängliche leidet. Hier wird es lediglich ganz klar und offen ausgesprochen. <br/><br/>Indem wir daraufhin anerkennen, dass Leiden zum Leben gehört, werden wir nicht mehr der Illusion nachjagen, Leiden könne völlig ausgeschlossen und vermieden werden. Erst mal ist diese Einsicht ernüchternd und bitter. Doch im zweiten Schritt ermutigt sie, unnötiges Leiden anderer Lebewesen wie auch unnötiges Leiden an und in uns selber bestmöglich zu verhindern. Wohl wissend, dass das nicht absolut gelingen wird. Dennoch ist das Ahimsa- Prinzip grundlegend: Vor allem nicht schaden und Schaden von anderen abwenden sowie vom&nbsp;</span>Selbst abwenden.</li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit von der Ursache des Leidens. Primär wird das Leiden verursacht vom Geist, vom Denken der Menschen (Cogito, ergo sum – Ich denke also bin ich). Von manchen mehr, von einigen weniger. Anstelle von Geist sprechen wir heute eher von Mentalität oder Einstellung. Wenn der Geist bzw. die Einstellung von Begehren und Angst, oder gar von Gier, Neid, Hass getrieben und verblendet ist, erwächst Leiden.<br/>Erfahrungsgemäß ist da gutes Zureden, Behandeln und Verhandeln nicht so wirksam, wie es gut wäre. Typisch für unsere Gesellschaft ist der Satz: „Das ist nicht verhandelbar“. Damit besteht die Ursache des Leidens weiter.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit vom Beenden des Leidens. Das ist ein hoher Anspruch, ein kaum glaubliches Versprechen. „Leiden hört auf, wenn wir aufhören zu tun, was Leiden schafft.&quot; Und was, Freunde, ist die Wahrheit zum Aufhören von Leiden? Es ist das restlose Verschwinden und Aufgeben, der Verzicht, das Loslassen und Zurückweisen jedes Begehrens (s. dazu die zweite Wahrheit).<br/>Das ist enorme Herausforderung, in unserem System, unserer Gesellschaft beinahe undenkbar. Niemals war das Aufgeben von Begehren und Fordern, das Verzichten, so wenig entwickelt wie in unserer Wohlstandsgesellschaft. Die dritte heilsame Wahrheit vom Beenden des Leidens, kann ihr wirklich und wirksam gut tun.</span></li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit zum Zeigen des Pfades, der aus dem Leiden führt: vorurteilslose Anschauung, richtiges Denken, wahre Rede, gerechtes Handeln, gerechter Lebenserwerb, notwendige Anspannung, stetige Achtsamkeit und innere Sammlung. Aufgrund seiner meditativ erreichten Einsicht und Lehre wurde Siddhartha auch Buddha genannt, d.h. der Erwachte, der Erleuchtete. Der weiterhin ganz einfach und klar verkündete: „Ich lehre nichts anderes als das Leiden und den Weg zur Aufhebung des Leidens“. Er war vollkommen mitfühlend. Sein absolutes Verständnis und Mitgefühl hat einer seiner Schüler, Vimalakirti, übermittelt: „Die Welt ist krank. Also bin auch ich krank. Die Menschen leiden, also muss auch ich leiden.“ Budda lehrte, das Leiden am Selbst, an der eigenen Vergänglichkeit zu verwandeln. Aber nur wenige Menschen sind bereit, das anzunehmen, zu erlernen und auszuüben.</span></li></ol></div>
</div><div data-element-id="elm_5X-anE8MS6CKAwM8d0tWbQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_5X-anE8MS6CKAwM8d0tWbQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;"><span>Das moderne Leiden und seine Paradoxie</span>n</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_PIQEgf6n5HbrYp6hiCAdAQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Immer noch versucht die Mehrheit sich gegen das Leiden zu panzern, es zu verdrängen, es zu leugnen, es zu ignorieren: das Leiden anderer wohl gemerkt. Logischerweise nimmt daraufhin ihr eigenes inneres Leiden zu: das Leiden am Selbst, an Veränderungen, am Altern. Auch das versuchen sie zu verdrängen- und verstärken es dadurch weiter. Bruckers Feststellung, das Empfinden “ ich leide, also bin ich&quot; sei die Krankheit der Moderne ist jedenfalls nicht ganz unzutreffend. Deren Ursachen sieht er klar in einem Trend zur Infantilisierung sowie, damit zusammenhängend, in dem verbreiteten Gefühl, Opfer zu sein. Opfer von anderen, von anderen Gruppen, Einzelpersonen oder den Umständen. Den Infantilismus versteht er als ein Verlangen nach Sicherheit verbunden mit grenzenloser Gier, dem Wunsch versorgt zu werden, ohne selbst die erforderlichen Pflich</span><span style="color:inherit;">ten dafür übernehmen zu müssen. Verständlicherweise&nbsp;</span><span style="color:inherit;">werden die Thesen auf heftigen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Widerspruch stoßen. Vorurteilsloses Bedenken&nbsp;</span><span style="color:inherit;">ist jedoch ratsam.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jybHZVmfRcNcypkMSLG3pw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_jybHZVmfRcNcypkMSLG3pw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Die Bedeutung von Verzicht und&nbsp;<span style="color:inherit;">Leidensfähigkeit</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_a1GVegSjiVp5kjCSRqeUjA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Unsere Gesellschaft ist ebenso wie die Wirtschaft in keiner guten Verfassung. Gerade die Sozialkassen sind von der Wirtschaftsleistung abhängig. Die Finanzierung der Pflege wird schwieriger. Populisten bündeln und verstärken Verzweiflung und Wut und werden dafür gewählt. Wirksame Reformen werden daher erschwert, zumal Verzicht auf etliche Annehmlichkeiten und Bequemlichkeiten wohl unvermeidbar ist. Bereitschaft zum Verzicht ist aber in unserer Gesellschaft ebenso wenig akzeptabel das Leiden.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Selbstverständlich soll niemand auf Lebenswichtiges verzichten – sinnvollerweise aber auf Unnötiges. Das Verzichten darauf als Beitrag zum Verwandeln des Leidens schwächt keineswegs. Sondern stärkt uns. Stärkt auch die Leidensfähigkeit. Wobei Leidensfähigkeit gewiss nicht bedeutet, mehr leiden zu wollen, sondern Leiden leichter bewältigen zu können. Das ist ein ganz wesentlicher Unterschied. Wer leidensfähig ist, wer Leiden verwandeln kann, ist nicht darauf angewiesen, sich über sein Leiden zu definieren: “ also bin ich“.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_IIIdEkxet-lWBBa-54ocAw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_IIIdEkxet-lWBBa-54ocAw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Leiden als Teil des Lebens anerkennen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_eADLoN-1nDfQcgwZGZcduQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Leiden verwandeln hört sich für manche vielleicht nach Gaukelei oder Scharlatanerie an. Am liebsten möchte man gar nichts damit zu tun haben. Solange es einem halbwegs gut geht. Aber schließlich holt uns das Leiden doch ein. Nicht nur im Altern. Im Erfahren von Vergänglichkeit. Und in schwerer Krankheit wird es ganz schwierig. Im Erleben von Hilflosigkeit, Angewiesensein auf andere, Pflegebedürftigkeit. Ich lehre das Leiden (d.h. die Realität des Leidens, die Wahrheit vom Leiden) hatte Buddha gesagt, die Wahrheit von der Ursache des Leidens und den Weg zur Aufhebung des Leidens.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Diese Lehre ist weder Ideologie noch Mission, noch Indoktrination, noch Religion; sondern Einsicht und heilsame Wahrheit und ohne den Anspruch, Therapie und wirksam zu sein, erschütternd wirksam und dadurch hochwirksam. Die Herausforderung ist, das Leiden achtsam und vorurteilslos anzusehen. Dem Leiden sozusagen in die Augen zu sehen, statt zur Seite, am Leiden vorbei, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Anstatt davor weg zu laufen. Oder es ignorieren und betäuben zu wollen. Weil man fürchtet, es nicht aushalten zu können. Selbstverständlich ist bei starken und stärksten Schmerzen das Lindern mit geeigneten pharmazeutischen Mitteln völlig berechtigt. Ohnehin ist der Schmerz nicht absolut gleichbedeutend mit Leiden. Schmerzen sind unvermeidlich, hat der Dalai Lama einmal gesagt, aber Leiden hängt von der Entscheidung ab.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_rJfIOExbB7oxRqe660wiag" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rJfIOExbB7oxRqe660wiag"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Der Weg zu einem gesunden Umgang mit&nbsp;<span style="color:inherit;">Leiden</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_u-ztlcayhywFDh9R5ASEcg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wer sich entscheidet, übernimmt damit auch Verantwortung für die Konsequenzen aus Entscheidung, Mitverantwortung und Selbstverantwortung. Doch nicht jeder ist gerne verantwortlich, nicht jeder übernimmt gerne Pflichten. Das mit dem Pflichten erinnert wieder an Bruckers Analyse der Infantilisierung in unserer Gesellschaft. Der Schritt zur Empörung, zur Forderungsmentalität und zur Wut ist dann nicht weit.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_BGOrI6764uwa0duxJ-T3FQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_BGOrI6764uwa0duxJ-T3FQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Buddhas Lehre als Inspiration</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_T1F7tImR782cnAfg7HEUbw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Hingegen zeigt Buddhas Lehre in aller Demut den Pfad zur leidensverwandelnden Entscheidung, klar und bewusst, ohne irgendwelche Scharlatanerie, und spektakulär. Jedem/Jeder von uns steht dieser Weg offen. Auf diesem Weg wird dann auch klar, dass viele Prozeduren, die in der modernen, eingreifenden Medizin üblich und etabliert – und gegen viele Krankheiten eingreifend wirksam sind – nicht zu der Annahme verführen sollten, mit möglichst vielen und neuesten Hightech-Apparaten könne man dem Leiden entgehen. Manchmal kann das&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Gegenteil sogar der Fall sein. Buddhas Lehre ist realistischer, ist dem Leiden gegenüber auch hilfreicher, wirksamer, ist mitfühlender und gleichzeitig stärkender, überwindender. In vollkommener Übereinstimmung übrigens mit dem Jesus Wort: In der Welt habt ihr Angst, aber siehe, ich habe die Welt überwunden (Johannes- Evangelium 16,33).</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3_1tQYXJPlV1BCzrA7jMsw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_3_1tQYXJPlV1BCzrA7jMsw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Mein persönliches Basisprogramm für&nbsp;<span style="color:inherit;">Gesundheit</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_W5OrLxcjy5B1yTV14tBEew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>In allen Jahrzehnten ärztlicher Arbeit (fast fünf&nbsp;<span style="color:inherit;">sind es inzwischen, beginnend mit dem Dienst&nbsp;</span><span style="color:inherit;">als begeisterter, dankbarer Assistenzarzt in der Universitätsklinik und all den Stationen danach, schließlich der Hausarztpraxis), einigen Jahren der Lehre an der damals sehr inspirierenden Reformhaus-Fachakademie (samstags und sonntags) ist die anteilige Verantwortung für meine Patientinnen und Patienten von den Einsichten und der Demut geprägt worden, die ich hier angedeutet habe. Stets ging – und geht – es darum, Krankheiten zu behandeln, besser noch sie so weit wie möglich zu verhindern und vor allem darum, Leiden zu lindern, besser noch zu verwandeln. Vielleicht fragen Sie deshalb: Warum geht es in Beiträgen für reformleben dann überhaupt noch um Gesundheit? Ist das bloß schöner Schein?&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Die Antwort ist: Selbstverständlich und vor allem will ich zu ihrer Gesundheit beitragen. Wer sich damit auskennt weiß: Gesundheit entsteht nicht aus schöner Verpackung, auch nicht aus bloßem Freisein von Krankheit. Das ohnehin in unserem System medizinischer Versorgung extrem selten geworden ist. Gesundheit bedarf, so herausfordernd und paradox das jetzt anmuten mag, grundlegend auch der Leidensfähigkeit, der Fähigkeit, Leiden zu wandeln. Auf dieser Grundlage erst ist es sinnvoll, die Gesundheit mit natürlichen Mitteln bestmöglich wiederherzustellen und zu bewahren. Allein dafür habe ich in diesen Jahrzehnten mein persönliches Basisprogramm für längere Gesundheit (statt längeres Leiden) entwickelt. Das zu teilen, ich Sie herzlich einlade.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Ungewöhnlich vielleicht in unserer Zeit und in unserem System medizinischer Versorgung ist: Aus meinem Basisprogramm für längere Gesundheit beziehe ich keinerlei kommerziellen Nutzen, lediglich etwas Mehrarbeit für das Erklären in reformleben. Bin ganz einfach dankbar, dass es gut erschwingliche, seriöse, natürliche Mittel für die Gesundheit noch gibt – wer weiß wie lange noch. Die ich sie selber gerne und dankbar nutze, bei bewusster Leidensbereitschaft und ab und an Leidensfähigkeit. Bloß eigene Hilflosigkeit möchte ich gerne verhindern. Auch deshalb das Basisprogramm für längere Gesundheit ausüben.</span></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Lkz9l22HNXJhwy9bqXXFCg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_2oAw5t74yGGUmwcEq6DBzA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_60_0125_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 60 (Jan./Feb. 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Meine Gesundheit 3.0</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesundheit mit System</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/meine-gesundheit-nr-60/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_aQN1eLK2JYAY0ogOdahZDg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Chronisch gesund]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/chronisch-gesund</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/featured images/chronisch gesund.jpg"/>In der Verbindung klingt das merkwürdig. Chronisch krank, chronisch krank sein, ist geläufiger. Irgendeine Krankheit hat gerade fast Jeder und Jede. U ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_CdjrXCo8TuiG7R6ri6oe8A" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_XrnIFeuNRiyjGHbLdKRDIA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_R2xYEtFDQE61iMbfXYsOMQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_CeI_OR2PPQ8Kg4m-tYdZWw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_CeI_OR2PPQ8Kg4m-tYdZWw"] .zpimage-container figure img { width: 648px ; height: 432.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/featured%20images/chronisch%20gesund.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_ZD9wnUY6REaZ4OFqDxJQcg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">In der Verbindung klingt das merkwürdig. Chronisch krank, chronisch krank sein, ist geläufiger. Irgendeine Krankheit hat gerade fast Jeder und Jede. Und wenn diese Krankheit bleibt, wenn sie nicht heilt, und in ihrem Verlauf meist schlimmer wird, ist sie chronisch. Die Zahl der Betroffenen wächst. In unserer Gesellschaft sind mehr als 40 Prozent aller Mitmenschen chronisch erkrankt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_hsMWUqLJYLhC3VApEGc1nQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Gesundheit hingegen, vor allem die chronische, ist in der Zivilisation selten. Chronisch bedeutet hier: beinahe lebenslang gesund. Ein sinnvolles Ziel. Um das zu erreichen, ist täglicher Einsatz erforderlich. Zumal wir stets von Störung und Krankheit bedrängt sind.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Jb1OJ119znr34qXKUbvuhg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Immerhin sind in der Zivilisation, in unserer Gesellschaft, akute Krankheiten deutlich seltener als die chronischen. Die meisten akuten überwindet der Organismus aus eigener natürlicher Kraft. Selbstheilung wurde das mal, vor allem in der Naturheilkunde, genannt. Von der eingreifenden Medizin wird die nicht mehr so gerne gesehen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_s64RiaewVdnHkbk9C3q0dw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Vor der modernen Medizin war es so: Entweder wurde eine Krankheit vom Organismus mithilfe traditionell bewährter Naturstoffe selber geheilt oder sie führte zum Tode. Auch deshalb waren chronische Krankheiten selten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_n1ayW4m6H0k6In9XKKk01g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mithilfe hygienischer Maßnahmen und wirksamer (noch immer umstrittener und auch gefürchteter – ich weiß) Impfungen, konnten potentiell tödliche Infektionen, vor allem Diphtherie und Pneumonie eingedämmt, zudem mit Antibiotika bekämpft werden. Ehemalige Seuchen, wie die Pest und die Pocken sind nahezu ausgerottet, obgleich nicht endgültig. Die Tuberkulose hingegen, früher Begleiter der Zivilisation und der Industrialisierung, flackert global immer wieder auf. Neue Erreger und Seuchen kommen dazu, befördert durch Klimaveränderung, Tierfleischverzehr, Flugverkehr und Globalisierung. Am Covid-Virus, Erreger von COVID 19, sind bis zum April 2024 (letzter Stand der Statistik) weltweit über sieben Millionen Menschen verstorben.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zIqqyZm8i1LMNPKwFVV0Fw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Chronische Krankheiten sind nicht gleich tödlich. Doch sehr viel häufiger – und anhaltend:</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XoKqX_f7MHZAml7ADq8bPQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><ul><li><span style="color:inherit;"><strong>Arteriosklerose</strong>, bedingt von Einlagerungen tierischer Fette und resultierender Entzündungen der Gefäßwände, gefolgt von Verengungen und Thrombosen, verursacht</span></li></ul></div><div><ul><li><span style="color:inherit;"><strong>Durchblutungsstörungen</strong>, Herzerkrankungen, Infarkte, Schlaganfälle.</span></li></ul></div><div><ul><li><span style="color:inherit;"><strong>Autoimmunerkrankungen</strong>, in unserer Gesellschaft, in der Zivilisation, weiterhin zunehmend. Rheumatische Krankheiten, Fibromyalgien, Depressionen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, neurologische Erkrankungen, auch Morbus Parkinson und Demenz vom Alzheimertyp können derartig verursacht sein – vom eigenen, fehlgeleiteten Immunsystem.</span></li><li><span style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;"><strong style="color:inherit;">Stoffwechselkrankheiten</strong>. In deren Zentrum Adipositas und Diabetes mellitus vom Typ II stehen. Mehrheitlich verursacht von Überernährung, besonders durch Zuckerkonsum. Wodurch die Körperzellen insulinresistent werden. Worauf hin chronische Entzündung, autoimmun, vermutlich auch Krebs und Demenz befeuert werden. Hauptrisikofaktor, neben dem Zuckerverzehr, ist der Bewegungsmangel. In der Zivilisation. Die Bahn spielt (immerhin war es im zwanzigsten Jahrhundert noch üblich, wenigstens zum Bahnhof zu laufen), hierzulande zumindest, kaum eine Rolle mehr. Schließlich gibt es (zu) viele Automobile, Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, überwiegend noch von Verbrennungsmotoren angetrieben. Weshalb sollte man sich da noch selbst bewegen? Die Antwort ist einfach und schlicht: für die Gesundheit. Für die Gesundheit des Ökosystems (da erzeugt weniger Verbrennung ganz einfach weniger Hitze, weniger Dürre, weniger Überflutung). Und darüber hinaus für die eigene Gesundheit.</span></div></div></span></li></ul></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_XUiC284KzIGgrDdGAsmNuA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Vielleicht denken Sie nun: das ist mir aber zu viel. Kann ich verstehen. Nur eine Frage dazu noch: Woran denken Sie denn, wenn sie sagen: das ist mir zu viel? Zu viel herumfahren, zu viel Verbrennung fossiler Energieträger, zu viel Hitze (hatten wir jüngst wieder) zu viel Dürre (schrecklich, dass Obst und Olivenöl so teuer geworden sind), dazu mehr Platzregen und Flutung. Apokalyptische Bilder. Die Influencer von: weiter so beschwichtigen. Und treiben weiter an.: Business und Verbrennung, wie gewohnt. Ob das noch gut und gesund ist, können Sie selbst am besten entscheiden. Ob das Verbrennungs-System, ob unsere Art, unsere Gesellschaft, unsere Zivilisation gut für die Natur, sowie gut für die Gesundheit ist. Am Rande des Abgrunds. Da kann man/frau durchaus ins Grübeln kommen – und verzweifeln. Weitermachen. Aufgeben. Davon hilft gar nichts.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_QaVoqhdjUC9awZ_UmkuYzg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Doch hier kommt die gute Nachricht: Jeder Schritt heilt. Ob zum Bäcker, zum Supermarkt oder gar zum Reformhaus, und/oder zur Hausarztpraxis. Mindestens siebentausend Schritte pro Tag sind gut für die Gesundheit. Die Zahl ist, wie viele andere auch in unserer Gesellschaft, umstritten, je nach persönlicher Situation und Bequemlichkeit auch. Manchen, keineswegs unsympathischen, Mitmenschen, erscheinen schon tausend Schritte pro Tag als gerade mal unzumutbar, während weitere Menschen zehntausend Schritte, Tag für Tag wohl gemerkt, für unzureichend erachten. Dazu könne man doch, von Programmen und Maschinen bestärkt, noch viel mehr tun und bekommen. Ja, kann man, kann frau genau damit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_dDZd0C7PIc2UrO7ijnswLQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Und gibt es den Aufwand auch kleiner? Ganz klar. Jeder einzelne, eigene Schritt zählt – auch ohne Smartwatch, ohne Wearable – zählt für den Naturschutz und auch die eigene Gesundheit. Jeder Schritt dieser Art wirkt heilend und erspart gleichzeitig Verbrennung. Allerdings hat sich unsere Zivilisation und unsere Gesellschaft vom Selbstheilungsprinzip wie von der Wahrheit zunehmend entfernt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_GqUFckHxubRgBOyrr3ZmAg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Neuerdings sind, den Daten der Deutschen Stiftung Gesundheitswesen zufolge, um 40 Prozent (vermutlich noch mehr) unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger chronisch krank. Wer sich auf Familienfesten umhört und dazu noch aus Internetforen informiert, wird auf noch höhere Zahlen kommen. Die Einschätzung des amtierenden Gesundheitsminister- Professors klingt noch verheerender. Dessen Hilfe und Unterstützung scheinen wir alle sehr, sehr zu benötigen. Nur gut für uns, dass er so klug ist.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_GVPvdr7fbw_JfqV43DSgDA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die moderne Medizin hat derartige Fortschritte gemacht, dass kaum noch ein Mensch gesund ist, hatte Aldous Huxley bald darauf schon erkannt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Osrzht1DX8SKr2xZLjntGw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Aber irgendwie kam es noch schlimmer. Denn wer würde sich heute noch als wirklich gesund ansehen? Wie sollte das schließlich den Sozial- und den Rentenkassen gegenüber aussehen?</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_eF22ecyNmiYLIp2BZByATQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bitte seien Sie achtsam und liebevoll mit sich selbst und ihren Liebsten und bleiben sie wertschätzend und rücksichtsvoll im Umgang miteinander, schrieb herzlichst Ihr Rainer Plum, ehemals Geschäftsführer der Reformhaus eG in deren Magazin. Ja, das hört sich wundersam an. Hoffentlich bewährt es sich in der Realität.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3HP6TAe_8nhQkfEfiUcacA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Kürzlich schrieb eine Leserin zum Beitrag „Sicher sein“, in dem es vor allem um Wahrheit ging und darum, was zu tun ist, sie sei davon genervt und würde den gleich in die Tonne werfen. Sie hätte lieber mehr Gesundheitstipps und Rezepte erwartet. Mit denen alleine aber, ohne Wahrheit und Sicherheit, wird keine Gesundheit sein. Entscheidend ist die Mentalität. Die Entscheidung für das Gute, für den Sinn, für die Gesundheit. Für das Notwendige. Für die Veränderung zur Nachhaltigkeit. Für die Zukunft.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_COP39wrj9Kn7eGVPEjIiXw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Und woher kann all das kommen? Aus Ihnen selbst. Aber nicht allein aus Ihrer Krankheit. Immer ist daneben auch ein wenig Gesundheit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_obsf15U7vICH1fhszJevKw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">„Gar net krank is a net gsund“, hat Karl Valentin mal gesagt. Der selbst sehr an seiner Hypochondrie litt. Irgendwie ist die Devise nun aber zur Grundeinstellung unseres „Gesundheits-&quot; und Sozialsystems geworden. Unserer Zivilisation.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zUIKlVacLssFfY-W7Ne8Qw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Derzeit ist allzu viel verkehrt. Die Erdtemperatur steigt, mit Hitze, mit Dürre und folgenden Überschwemmungen. Gleichzeitig wird auf Teufel heraus umhergefahren, gereist und geflogen (als ob da alles in Ordnung wäre) und dafür das Heizen von Wohnraum mit Holz verboten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_-0ONyFBQd7J0XWKQEDEQvg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Offensichtlich hat die Zivilisation derartige Fortschritte gemacht, dass wirklich nichts und niemand mehr gut und gesund ist. Bald nichts mehr wahrhaftig ist. Wie soll das weitergehen? Ist die Menschheit endgültig global verrückt geworden? Ein Symptom dafür ist das Wählen populistischer Heilsversprecher und Irrer. Durch Mitmenschen, die von der Wahrheit genervt sind.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_7vlsJgQ4VPknRlVRVepbIw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Letztlich geht es immer um Wahrheit. Um die Wirklichkeit und das Sein, die/das letztlich noch wichtiger als die Gesundheit ist. Thich Nhat Hanh, mein buddhistischer Lehrer – wenn ich das so sagen darf – hat mal erklärt, dass im Chinesischen das Schriftzeichen für Wahrheit aus dem Zeichen von Wort und von Gott besteht. Das derzeit von der kommunistischen Partei Chinas samt ihrer Führung anscheinend nicht so beherzigt wird. Wie es auch internationaler Brauch ist.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zNKwhqc4jEkUCB2gFucy2g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">All dem gegenüber wieder gesund zu werden und dauerhaft (chronisch, d.h. lebenslang) gesund zu bleiben, ist schwierig. Herausfordernd, wie man heute so sagt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_k2KewsybNg0fYmeSZGMlqA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die einfachste, grundlegendste Lösung, der ursprünglichste Weg zur Gesundheit ist und bleibt die körperliche Bewegung. Aber auch darüber wird viel gestritten. Einerseits ist da das Geschäftsmodell Fitnesscenter, andererseits ist es doch auf dem Sofa, ebenso wie im Auto, sehr, sehr bequem. Genau so ist unsere Zivilisation.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_TYCNp5Rtbib36aLDs-5_Ww" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Auf der Strecke bleibt unsere eigene, einfache Gesundheit. Zumal die, ebenso wie die Entstehung der Krankheiten inzwischen höchst komplex und widersprüchlich geworden ist. Gesundheit ist nicht nur Gegenpol, sondern auch Spiegelbild sämtlicher Krankheiten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zpYuJn7GamPDLmiCGGgKdw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Das ereignete sich, nachdem unsere eigene körperliche Aktivität und Bewegung durch die Produktion von Automobilen, von Kraftfahr</span><span style="color:inherit;">zeugen, Flugzeugen, auch Landmaschinen, die von Verbrennungsmotoren angetrieben wurden, samt resultierender industrieller Produktion ersetzt wurde. Mental ist das keineswegs bewältigt, mitunter dient Rehasport als eine Art Ausgleich. Entscheidend jedoch ist der Alltag. Auch dafür sind Krankenkassen aktiv, die sich neuerdings gerne Gesundheitskassen nennen. Kann gut sein. Allerdings kann man Gesundheit nicht in gleicher Weise entwickeln, wie man Krankheiten behandelt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_UWstwBorzL0aFxAzFKiZ3g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Viele Krankheiten können von der eingreifenden Medizin auch ohne großes Zutun des Patienten/der Patientin wirksam behandelt werden. Manchmal ist es schon günstig, wenn da kein massiver Nocebo-Effekt (s. Reformleben Ausgabe Nr. 52) entsteht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jYOfCb-yfek3OMahb0NTCQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bei Gesundheit, wie auch bei Heilung ist jedoch stets die eigene Mentalität, die eigene Einstellung unabdingbar. Heilung ist unmöglich ohne Selbstheilung. Deshalb ist die Frage „Willst Du gesund werden? Willst Du wirklich gesund werden?“, die man/frau sich selbst stellt – oder eben nicht – so entscheidend.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_sGKLpMXobQj3tXq3LTmgxg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Daraufhin kommt man/frau erstaunlicherweise mit ziemlich einfachen, natürlichen, nachhaltigen Mitteln aus, um gesund zu werden, zu sein und erstaunlicherweise zu bleiben. Dass zu dem bei vorhandenen chronischen Krankheiten dann notwendige Mittel und eingreifende Medizin eingesetzt werden, ist ratsam und steht dagegen nicht im Widerspruch.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_KvAxwlJ60DKPyKuKvpm1Uw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Im derzeitigen Gesundheitswesen, das de facto ein – wirklich effektives –Krankheitsbehandlungs- wie Krankheitsverwaltungs-System (Disease-Management-System) ist, fehlt Grundlegendes: die Selbstverantwortung. Deshalb ist es einerseits hoch effektiv, zweifellos, und andererseits – das sagen auch viele Patientinnen und Patienten dazu – wenig wirksam. Zwar werden sie nun scheinbar mehr eingebunden, können ihre Patientendateien anfordern und kommentieren, können dagegen vorgehen, aber das ist überhaupt nicht der Knackpunkt. Es wird das System lediglich noch etwas aufwendiger, komplexer und teurer machen. Doch letzteres ist es schon lange und bald wird es unbezahlbar sein.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PO_lahVtNhGHP_bS1G8JPg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Es sei denn, mehr Mitmenschen würden und blieben länger gesund. Selbst verantwortlich. Wobei Selbstverantwortung nicht bedeutet, man/frau wisse daraufhin selbst alles besser, was für die Gesundheit zu tun sei. Beraten von Influencern und Spezialisten aller Art. Meine Frage dazu ist dann: Geht es vielleicht ein wenig kleiner? Ohne gigantischen Aufwand?</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_-RGBCHmL-_5zf3QV2iqiYQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der einfachste, bescheidenste, nachhaltigste und wahrscheinlich auch wirksamste Weg zur Gesundheit ist der Fußweg. Der in der Zivilisation durch Autobahnen und Flugterminals (mit den Bahnen klappt es derzeit nicht ganz so gut) abgelöst, asphaltiert und obsolet wurde. Nicht mehr gebraucht. Es sei denn für die Gesundheit. Die aber nun auch mehr und mehr kommerzialisiert wird.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aNzY71snWy-dpaZESKK9CQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Krankheiten, Zivilisationskrankheiten zumal, resultieren aus Risikofaktoren.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_pp0tgQ2CP2xtn7MnSYJeUg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Denen stellen wir hier, mit dem Basisprogramm für längere Gesundheit, einfache Schutzfaktoren entgegen, Gesundheitsfaktoren, mit besonders geeigneten, bewährten Naturstoffen. Mit einem guten Maß körperlicher Bewegung. Mit unserer Einstellung – Gelassen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_EO18LtMgKCca5BWWJMXJgA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Die Basis des Basisprogramms ist körperliche Bewegung. Gewiss ist nicht jeder und jede von uns Superathletin/Superathlet. Das muss man/frau auch nicht sein. Dreißig Minuten kräftiges Gehen sind schon gut, selbstverständlich darf es hiervon etwas mehr sein. Mit den Naturstoffen unseres Basisprogramms erleichtern wir das – und verstärken gleichzeitig dessen&nbsp;<span style="color:inherit;">Wirkungen: zur Ausdauer, zur Gesundheitsstärkung, zur seelischen Orientierung, zur Mentalität.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_iW6aVf1f5aI__PQkHvoBpQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wie viele Schritte pro Tag sind essenziell, sind notwendig für die Erhaltung der Gesundheit? Wie viele Schritte pro Tag sind notwendig zum Ausbau und zum Stärken der Gesundheit? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen, die verständlicherweise auch abhängig und mitbestimmt sind von der eigenen täglichen Anzahl der Schritte.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_a6sBfZUZmPIWEQOT6VFYeg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Für manche Mitmenschen sind das eintausend Schritte pro Tag, wenn es gut lief. Mitunter auch weniger. Für den Stoffwechsel, für das Herz und den Kreislauf, für das Immunsystem, für das Nervensystem, für die Gesundheit, sind das leider zu wenige Schritte. Ohnehin sind die klaren Zusammenhänge zwischen dem Bewegungsmangel und dem Entstehen sowie Verschlechtern der Zivilisationskrankheiten – bis hin zur Demenz – allgemein nicht so bewusst. Werden von Bewegungsprofilen auch gerne ignoriert.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_7Wny5Ztbj6Kb6sTO4PPn1A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p>You can edit text on your website by double clicking on a text box on your website. Alternatively, when you select a text box a settings menu will appear. your website by double clicking on a text box on your website. Alternatively, when you select a text box</p></div>
</div><div data-element-id="elm_1_MO8g2j6lMk48IuZ5ONlw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Weiterhin ist die Frage noch nicht beantwortet: Wie viele Schritte pro Tag sollten wenigstens sein – und wie viele sind optimal. Meine persönliche Empfehlung, aus unterschiedlichen seriösen Studien abgeleitet, ist: viertausend Schritte täglich sind gerade so ausreichend zum Erhalt wesentlicher Gesundheitsfunktionen (die äquivalente Schulnote wäre eine schwache vier). Auf jeden Fall wirksamer für die Gesundheit sind 7000-10.000 Schritte pro Tag. Jahraus, jahrein.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_5VKhLzG150NEUaIuXc803A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ursprünglich, vor dreißig Jahren, waren vom Hersteller eines Schrittzählers mindestens zehntausend Schritte angeraten worden. Vielleicht wurden die Kunden dadurch angeregt – zum Kauf des Zählers, womöglich auch, diese Schrittzahl täglich zu übertreffen. Die meisten Mitmenschen fühlen sich aber von dieser Hürde mehr abgeschreckt: Die schaffe ich doch nicht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_4wa2fqP2Kx_oHBrZ9qHdmA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Letzteres kann bei bereits fortgeschrittener chronischer Krankheit leider der Fall sein. Selbst dann ist, mit erforderlicher eingreifender Therapie und zusätzlicher komplementärer Behandlung, schon eine zusätzliche tägliche Leistung von ein paar Schritten günstig und gewöhnlich auch ausbaufähig.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zVkw3tPDYmlH-qa1ZREDbA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Aber manche Mitmenschen haben schlicht eine Aversion gegen Bewegung. Lieber möchten sie transportiert werden: vom Auto zum Bäcker, nachher zum Supermarkt. Dazu bewegen rund 2 Tonnen Stahl (bei manchen SUVs ein paar 100 kg mehr) durch Verbrennung fossiler Energie, alternativ neuerdings mittels elektrischem Strom, eine – meist einzeln – fahrende Person, die selbst vielleicht fünfzig, sechzig Kilogramm wiegt. Aber mit diesem Lebensstil doch selbst bald mehr. Vieles in unserem Fortschritt ist unverhältnismäßig. Über die Zustände sollte man/frau sich da nicht wundern. Ist doch Gedankenlosigkeit und Hybris im Trend.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_e_3Zj6REfzFINY-RxJEwcw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Fünftausend Schritte pro Tag bewirken schon was für die Gesundheit. Immer wieder ist das meine Empfehlung für meine Patientinnen und Patienten. Selbstverständlich darf es etwas mehr sein. Manche erachten aber schon fünftausend für viel zu viel. Und kommen in die nahe gelegene Hausarztpraxis selbstverständlich mit dem Auto, das nicht so gern auf dem Parkplatz, weniger als einhundert Meter vom Eingang entfernt, geparkt wird, sondern direkt davor. Selbstverständlich ist das erlaubt. Everything is allowed here, hatte ein Jugendfreund, der leider früh verstorben ist, von einem Ureinwohner in Irland gehört, vor Jahrzehnten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_wSV0HU7mIzaFuhJkiVGQPA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In der Hausarztpraxis Staufenberg, die von drei empathisch und sorgfältig arbeitenden Kolleginnen betreut und geleitet wird, arbeite ich im fünfundsiebzigsten Lebensjahr als Gründer und Alter immer noch ein wenig mit, je nach Anforderung fünfzig bis sechzig Stunden pro Woche, gerne weniger, aber manchmal auch ein paar mehr. Doch um den Einsatz geht es hier nicht, sondern um das eigene Bewegen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_AIW9KroZjPNXc0P6KsS1JQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In Anbetracht meiner eigenen, nebensächlichen „Krankheitsgeschichte&quot;: Nach erforderlichem, operativem Ersatz der Aortenherzklappe vor fünf Jahren aufgrund erblicher Disposition und Durchtrennen der Verbindung zwischen rechtem Herzvorhof und den Herzkammern (Ventrikeln), kompensiert durch Schrittmacherimplantation. Hätte zur Invalidität beitragen, bzw. führen können. Statt deren laufe ich weiterhin um die fünftausend bis sechstausend Schritte pro Tag in der Praxis (an manchen Tagen auch ein paar mehr) und ungefähr noch mal genauso viel in Haus, Garten und Umgebung.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_JicALDO0ouZ2CcHAFuFStA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Dokumentiert von der iWatch, die meine Tochter, um einiges mehr noch als sanfte, wirksame, empathische, sorgfältige Ärztin mir damals schenkte. Als relativ kann ich nun meine Gesundheit bezeichnen. Relativ zu chronischer Krankheit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_gOK6gEl58JgKmUOUIwMzqg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Formal – und im Sinne des Sozialgesetzgebers – bin ich nach Aortenklappenstenose – mit der mein geliebter und verehrter Großvater fünfundsechzigjährig verstarb –, dazu der Läsion des His-Bündels und Schrittmacherimplantation chronisch krank.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_2pV-3wRH78lzna8Gu0PvyA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Fühle mich aber gesund und leistungsfähig, auch angesichts meines Lebensalters. Ist einfach so. Bin dankbar für. Vielleicht ist die Mentalität beteiligt daran. Die, zugegeben, sehr schlicht und natürlich ist. Simpel, könnte man wohl sagen. Dankbar und akzeptierend, sage ich. Dazu die Bewegung. Anstrengungslos, jedoch stetig und beharrlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_m_3lYAU2iY2hozItxQQadg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Sowie die ausgewählten Naturstoffe. Mein Basisprogramm für lebenslange Gesundheit.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_ERbyYrFd3QvGGCjMn8kP2A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_4O420BccpkuwjAZX3zSDVA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_58_0924_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 58 (Sep./Okt. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Chronisch gesund</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/chronisch-gesund-nr-58/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div><div data-element-id="elm_EaAh8q9tLxw1xRvLxsm2AQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items-flex-start zpjustify-content-flex-start zpdefault-section zpdefault-section-bg " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ZDog90qoNQHFum3N7bYu3g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_BIrCGOAB03yApY6_OsPsNA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_BIrCGOAB03yApY6_OsPsNA"] .zpimage-container figure img { width: 559px !important ; height: 1451px !important ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-original zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/featured%20images/media_library_export-2024_09_20_13_49_39/mistelkraut.jpg" size="original" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Sicher sein - Was ist heute noch sicher?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/sicher-sein-was-ist-heute-noch-sicher</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_105623388.jpeg"/>Die Rente vielleicht? Vor 38 Jahren hatte der einstmalige, wohlwollende Sozialminister Norbert Blüm plakatiert „Eines ist sicher: die Rente“. Der Satz ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_8zY4Y0RASI66gU0Xst2HuQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_jLus0wRUTE2HAWo-VGFmcw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_g5Dk0ie0QkutjXTlk2IaWw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_0Vwu64XjYcrVdulhCWNFNA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_0Vwu64XjYcrVdulhCWNFNA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_105623388.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_YNK8j6euSuaqlrOUpPEJfA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Die Rente vielleicht? Vor 38 Jahren hatte der einstmalige, wohlwollende Sozialminister Norbert Blüm plakatiert „Eines ist sicher: die Rente“. Der Satz wurde legendär. Das Versprechen besteht weiterhin. Der Generationenvertrag aus Adenauers Zeiten wird treu erfüllt. Die Idee ist gut: Die jeweils erwerbstätige Generation erbringt mit ihren Beiträgen die Renten für die vorhergehenden. Wie üblich gibt es derzeit auch daran Kritik. Sozialverbände beklagen Altersarmut und fordern Rentenerhöhungen, verständlicherweise. Ohnehin ist das System in sich nicht nachhaltig. Die Relation zwischen Erwerbstätigen und Rentenempfängern schrumpft. Derzeit schon werden über die Beiträge der Erwerbstätigen an die Rentenkassen hinaus um die einhundertzehn Milliarden Euro an Steuergeld pro Jahr eingebracht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_OvO7v9_pDXopH0WyYLs6WQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_OvO7v9_pDXopH0WyYLs6WQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Norbert Blüm: &quot;Eines ist sicher&quot;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_214qk0Gc4zKRgJkHjBMimw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Unser System ist nicht nachhaltig. Politiker betonen, zumindest nach außen hin, die Rentenversicherung sei solide finanziert. Norbert Blüm war ein einfacher, ehrlicher und kluger Politiker. Sein Statement „Eines ist sicher“ wies damals schon darauf hin, dass keineswegs alles sicher ist. Allerdings werden Probleme und Konflikte in unserem Land relativiert durch die Gefahren, die von Staaten mit aggressiver Außenpolitik, flankiert von Raketenarsenalen. Das muss jetzt nicht in Panik versetzen. Panik ist niemals ein guter Ratgeber. Die potentielle Gefahr sollte jedoch bei den oft egozentrischen internen Auseinandersetzungen nicht außer Acht bleiben. Bewusstsein ist die Voraussetzung für Problemlösung.</div><br/><div>Inzwischen scheint überhaupt nichts mehr sicher.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_iDtAU1TDqMUzIV-FsJ9Kcw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_iDtAU1TDqMUzIV-FsJ9Kcw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wem kann man noch vertrauen?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_6lix4JBHoiyW68R7OVAeZw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ehrlichkeit, Vernunft und Wahrheit schwinden. Demokratien werden von innen her ausgenutzt und zerstört. Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten werden mit Empörung und Wut ausgetragen. Weltweit prosperieren Autokratien und Diktaturen. Hass, Gewalt und Zerstörung breiten sich aus. Ein europäisches Land wurde brutal überfallen und wird weiter mit mörderischem Krieg überzogen. Der aber im Land des Aggressors nicht als Krieg bezeichnet werden darf, stattdessen Spezialoperation genannt werden muss. So wird Lüge und Verbrechen als neue Wahrheit verkauft. Kellyanne Conway, ehemalige Beraterin des Expräsidenten Trump, verwandelte die unwahren Behauptungen ihres Auftraggebers in alternative Fakten. Wem kann man künftig noch glauben, wem noch vertrauen? Vertraut denen, die an sich selbst zweifeln, hat Erich Fried sinngemäß mal geschrieben. Bei Autokraten scheinen Selbstzweifel nicht gerade ausgeprägt. Vielmehr die Selbstgerechtigkeit. Immer geht es um Macht, die als Fürsorge zum Besten des Volkes verkauft wird. Mittels alternativer Fakten. Die Macht ist da mit dem Abschöpfen von Geld eng verknüpft. Erhält sich mit Geld, das in Überwachung und Rüstung fließt – und Korruption. Bedrohlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aPjThSFird3joygVJx5XOw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aPjThSFird3joygVJx5XOw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Flucht in alternative Fakten</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_JqhAnPaNLlSASg_HuitAtg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Gewiss, Politik mit dem Geld gibt es in unserer Demokratie, unserer Gesellschaft auch. Zumal von Interessengruppen und Verbänden stets mehr Geld gefordert wird. Und ein wenig sind die Kämpfe um Lohnsteigerungen auch Machtkämpfe, besonders wirksam betrieben von systemrelevanten Berufsgruppen. Selbstverständlich muss Armut behoben werden. Häufig wird von Armutsbekämpfung gesprochen. Gleichzeitig wird das Verkürzen der Arbeitszeit verlangt. Immerhin ist die Rente sicher. Zumindest so lange sicher, wie Erwerbstätige arbeiten (in 2030 werden das vermutlich zwei sein für einen Rentner/eine Rentnerin) und solange das Steueraufkommen hoch genug ist. Unter den Belastungen durch die Klimaveränderung, die sich auch wirtschaftlich ungünstig auswirken wird, sind die erforderlichen Steigerungen sehr unwahrscheinlich. Ohnehin wird die Volkswirtschaft schon vom Wachstum bisheriger Belastungsfaktoren geschwächt, von wuchernder Bürokratie mit nicht immer sinnvollen Auflagen (gegen die unsere Politik anscheinend nichts tun kann – oder nichts tun will), von hohen Energiekosten, von Lohnsteigerungen bei Arbeitszeitkürzungen. Von daher wird kaum etwas sicherer. Wir müssen uns ehrlich machen und die Tatsachen sehen, nicht auf alternative Fakten abfahren. Immerhin verkündet der Bundeskanzler die Zeitenwende und weist auf seine Besonnenheit hin. Das ermutigt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_oCf9rxYWyWxYhWs8coxChw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_oCf9rxYWyWxYhWs8coxChw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Frieden und Respekt</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm__nakcqAlEeyjkIl1ZYS1zg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ebenso ehrenwert ist es, RESPEKT zu plakatieren, zu fordern, und FRIEDEN. Wer wollte den nicht. Klar, da gibt es einiges noch zu tun. Zumal Respekt ebenso wie der Frieden in letzter Zeit auch in unserer Gesellschaft doch eher im Rückzug war. Umso mehr preisen wir den Fortschritt, auch den sozialen, mit dem aber die Verantwortung für das Ganze wie auch die Selbstverantwortung mehr und mehr verloren ging.</span><br/></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><div style="color:inherit;"><div>Geradezu aberwitzig preist eine aufstrebende Parteipolitikerin die Friedlichkeit eines Herrn W. Putin, dessen Verhandlungsbereitschaft, die immerhin zum Überfall auf die Ukraine führte. Und wohl mit voller Wucht einsetzen würde, wenn alle Kinder, Frauen und Männer da getötet, ersatzweise verschleppt, das Land in Schutt und Asche gelegt und vermint wäre, und dieser Herrscher sich dann ebenso freundlich den anderen europäischen Staaten zuwenden könnte.</div><br/><div>Manchmal verheißt ein netter Traum uns, morgen früh sanft aufzuwachen und zu befinden, dass alles wieder so ist, wie es war. So wie wir es uns vorgestellt hatten. Noch besser sogar. Wenn das überhaupt geht. Dass wir so weitermachen können wie bisher. Aber all das ist eine Illusion. Wir müssen uns ehrlich machen. Den Tatsachen ins Auge sehen. Arbeiten für die Gegenwart und die Zukunft. Von Politikern, aus dem linken Spektrum vor allem, wird unsere Gesellschaft als wohlhabend und reich angesehen. Warum sollte man noch arbeiten. Oder gar arbeiten müssen. Klar, da sind Millionen auf Konten, und Milliarden im Umlauf. Unfassbare Zahlen. Die könnten doch ausgezahlt werden. Trotz dieses Reichtums gelten ungefähr 16 Prozent unserer Bevölkerung, also fast dreizehn Millionen Menschen in Deutschland, als arm. Sozialverbände gehen sogar von noch höheren Zahlen aus, die darüber hinaus in Zukunft noch steigen könnten. Trotz allen Fortschritts, trotz aller Versprechungen. Oder vielleicht deshalb. Jedenfalls muss bis 2030 der Bundeszuschuss an die Rentenkasse (siehe oben) auf ungefähr 180 Milliarden Euro pro Jahr steigen. Hinzu kommen 62 Milliarden Euro von Bund, Ländern und Gemeinden für die Beamtenpensionen. Zinszahlungen für Staatsschulden kommen dazu. Ausgaben für die Landes- und Bündnisverteidigung. Für die Bahn, für die Infrastruktur, für Demokratieförderung. Für FRIEDEN. Für RESPEKT. Wie wird all das zu stemmen sein?</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_R8aczJG43JYbwdjwmbPbsw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_R8aczJG43JYbwdjwmbPbsw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Zurück zur Wahrhaftigkeit</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_U0VIEIxcbuAUugcaHCfLOg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wir müssen wieder ehrlich, klar und wahrhaftig sein. Sehen, was wahr ist und was falsch. Wahrheit und Wirklichkeit, Realität von alternativen Fakten und Verdrehen unterscheiden. De facto kämpft die Menschheit gegen sich selbst und die Erde. Das ist so in Autokratien und Diktaturen (die florieren, und das ist fatal), das ist so bei Überfällen und Kriegen, das ist so bei aller Gewalt. Und nicht ganz wenig ist es auch in unserer Gesellschaft so, obgleich wir das nicht gerne so sehen wollen. Lieber halten wir uns für respektvoll, für friedlich und besonnen. Woke. Doch sind wir das wirklich? Herr Putin, kein Wunder, sieht es gerade umgekehrt. Noch müssen wir uns seinen alternativen Fakten nicht anschließen, seiner militärischen Spezialoperation. Besser dagegenhalten. Nicht ihn preisen und nicht ihn beschwichtigen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_QlNm0ODgwZqHNS9ss2W7HQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_QlNm0ODgwZqHNS9ss2W7HQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mit- und Selbstverantwortung</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_JQDLGVv-B7hjk1CavKACKg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wahrhaftig sein. Gewiss ist es einfacher, die Ursachen eigener Probleme und die Schuld überwiegend bei anderen zu suchen. Das entlastet (scheinbar) von eigener Mit- und Selbstverantwortung. Bringt aber nicht weiter. Ähnlich ist es mit dem Fordern und dem Verlangen. Es wird sehr viel gefordert, aber selten nachgedacht, wie das Verlangte zu ermöglichen sei. Sollen Andere doch sehen, wie die das stemmen. Das Beschuldigen Anderer, das Verbreiten von Fakenews bis hin zu Verschwörungstheorien ist das Erfolgsgeheimnis von Populisten. Notwendig ist, dagegen auf der Wahrheit zu bestehen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_RhBSgdmBSV7I_OuL0Vse_Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_RhBSgdmBSV7I_OuL0Vse_Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Notwendige Dialogbereitschaft</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_51OzbXlW5_XaDZ4tcbHXUA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Doch was ist wahr? Selbst Philosophen fällt es schwer, das zu klären und zu erklären. Natürlich hat Wahrheit immer auch etwas Subjektives: Was nehmen wir wie wahr? Oftmals&nbsp;</span><span style="color:inherit;">spielen da Vorurteile mit, und Erwartungen. Hätte demnach jeder/jede eine eigene Wahrheit? Dann wäre Verständigung kaum möglich.</span><br/></p><div style="color:inherit;"><br/><div>Wozu der Philosoph Hans-Georg Gadamer bemerkt hat, Voraussetzung eines Gesprächs sei die Annahme, dass der andere Recht haben könnte. In unserer Gesellschaft werden Gespräche allerdings oft mit der Prämisse geführt, der andere habe selbstverständlich Unrecht. Dann wird Konsens nicht entstehen können.</div><br/><div>Tatsächlich scheint Dissens und Polarisierung derzeit im Auftrieb. Was dem Ganzen, dem Zusammenwirken wie auch der Zukunftsfähigkeit gewiss nicht förderlich ist. Ein Symptom von vielen ist das Verhalten auf den Straßen. Dass der Kraftverkehr mittels Verbrennungsmotoren signifikant an der Klimaveränderung beteiligt ist, steht außer Zweifel. Wobei ein Großteil sämtlicher Fahrten wahrscheinlich unnötig, überflüssig und sinnlos ist. Selbstverständlich kann man über die Bewertung streiten, der Fahrt etwa zum Supermarkt, zum weit entfernten Schnäppchenmarkt oder häufige Bestellungen im Internet, für die der Lieferwagen rollen muss. Da wir in einem liberalen System leben, sind diese Fragen zugegebenermaßen unzulässig. Ebenso wie die Fragen nach der Notwendigkeit dröhnender Motorradfahrten einfach so zum Vergnügen. Trotzdem müssen mit den Auswirkungen auf das Klima letztendlich alle zurechtkommen.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_CRNbxrjXqicGQF38AS27gA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CRNbxrjXqicGQF38AS27gA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Konsens und Vernunft</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_mFTkcO0cAZkqW-S9aWETeQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Zur Wahrheit übrigens hat Karl Otto Apel (1922-2017), der als Professor an der Universität Frankfurt Philosophie lehrte, und gemeinsam mit Jürgen Habermas die Kommunikationstheorie entwickelte, festgestellt, sie komme im Konsens aller Beteiligten zustande, wofür deren Vernunft vorauszusetzen sei. Hört sich vielleicht etwas kompliziert an. Kernthese ist&nbsp;</span><span style="color:inherit;">der Konsens aller Vernünftigen. Ohne allzu sehr zeitkritisch sein zu wollen, kommen wir aber an dem Empfinden nicht ganz vorbei, dass in unserer Gesellschaft Vernunft und Konsens nicht mehr besonders ausgeprägt ist. Kommen auch an der Sorge nicht ganz vorbei, dass eine Gesellschaft ohne Vernunft und Konsens nicht wahrheitsfähig und nicht zukunftsfähig ist.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_KwPXW78o0Gx_ZQzM4uya9g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_KwPXW78o0Gx_ZQzM4uya9g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wie können wir zukunftsfähig werden?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_6mg03nbXd6gRcY_ffPHarg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Doch fragen wir uns besser umgekehrt: Wie könnten wir zukunftsfähig werden und sein? Als Faktoren wurden Wahrheit, Vernunft und Konsens schon genannt. Ehrlichkeit. Etliche Mitbürger/Mitbürgerinnen werden all das vielleicht für unnütz halten. Und meinen, Ehrlichkeit sei eine Zier, doch weiter komme man ohne ihr. Der vortreffliche Wilhelm Busch (den ich auch als Philosophen verehre) hat das mal über die Höflichkeit gesagt. Aber was soll all die Philosophie, im Grund geht es doch immer wieder um Macht und um Geld. Die Zukunft, die Klimakatastrophen, die Infrastruktur, die insuffiziente Bahn, der Mangel an Erzieherinnen/Erziehern und Kitaplätzen, die medizinische Versorgung, die Rente, die Pflege, die Motivation von Fachkräften, für all das und noch viel mehr, muss – wie gern gesagt wird – endlich mal genug Geld in die Hand genommen werden. Gewiss muss einiges bezahlt und gut entlohnt werden. Gewiss gibt es Armut – Mangel an Geld – in unserer Gesellschaft. Gibt es Kreditaufnahmen und Schulden, die irgendwann und irgendwie in ferner Zukunft (die auch dadurch schwieriger werden könnten) zu tilgen werden. Ehrlich und wahrhaftig dürfen wir die nicht außer Acht lassen. Und auch pragmatisch. Eminente Belastungen durch Klimakatastrophen, die heute verursacht werden (der irrsinnige Straßenverkehr ist nur ein Faktor) werden dazu kommen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PB58ZLYCn5XcMveSky7RZA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_PB58ZLYCn5XcMveSky7RZA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wahrheit und Mentalität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ztVzY1KAwy5p1QsFe-VlLA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Was und wer wird dann noch sicher sein? Niemals in der Menschheitsgeschichte, definitiv, ist so viel Aufwand (und Bürokratie) für die Sicherheit, so viel Medizin, betrieben worden, wie heute. Für die individuelle Sicherheit, genauer gesagt. Für die Sicherheit der Verbraucher. Das ist löblich. Ehrlicherweise müssen wir aber auch feststellen: wir verbrauchen sehr viel. Wir fahren, fliegen, bestellen, konsumieren sehr viel. Wir wollen sehr viel. Wir verlangen sehr viel. Wir fordern sehr viel. Und offen gesagt: sehr viel ist zu viel. Für die Erde, und damit auch für uns selbst. Mehr Geld, mehr Kontrolle, mehr Überwachung, um sicher zu sein. Punktuell mag das funktionieren. Von all dem gibt es schon viel. Genug wird es nie sein. Völlig sicher werden wir auch niemals sein. Etliche Sicherungsmaßnahmen in unserer Zeit belasten, ebenso wie der Irrsinn, die Zukunft. Geld allein, oder wenig? Geld allein, auch noch mehr Geld, wird uns nicht retten. Schon gar nicht, wenn es verkehrt eingesetzt wird. Rüstung allein wird uns nicht retten. Aber das ist irrelevant, wir sind gar nicht gerüstet. Vielleicht könnte die Mentalität uns retten. Der Geist. Zu dem manch einer/eine sagt: was ist das denn? Die Wahrheit. Das Vertrauen in das Richtige. Selbstlosigkeit. Bewahrung. Gesundheit.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_PrEIs5W8Cdo0uCwu2luy6A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Mm4CR9cE1fRxv_4_4pLtSw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_57_0724_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 57 (Juli/Aug. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Raus aus der Hungerfalle</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">So wichtig ist gesunder Schlaf</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/raus-aus-der-hungerfalle-nr-57/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 Jul 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Zur Biologie des Alterns]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/zur-biologie-des-alterns</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/biologie des alterns.jpeg"/>Die Lebensmitte ist ein bedeutsamer Moment. Selbstverständlich kann niemand genau sagen in welchem Jahr – und schon gar nicht an welchem Tag – dieser ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_hyoJO8XSSGKRWH9ncGi94w" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_hUmmK0qVSjC9zFn5YuR3bg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_KCPCS2OdSAe9SOTdCoV7VA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_rnWOnkRv7Y_AB4MFLpvxBA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_rnWOnkRv7Y_AB4MFLpvxBA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 332.10px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/biologie%20des%20alterns.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_TMGqJPYeS0KsJbPf2hIb2Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Die Lebensmitte ist ein bedeutsamer Moment. Selbstverständlich kann niemand genau sagen in welchem Jahr – und schon gar nicht an welchem Tag – dieser Zeitpunkt erreicht wird bzw. erreicht wurde. Erst im Nachhinein könnte man das sagen, wenn die eigene Lebensdauer bekannt ist. Aber dann kann man selber nicht mehr viel Konstruktives damit anfangen. Sinnvoller ist es, möglichst lange vorher das Notwendige für eine gute, gesunde Zeit zu tun.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ymC-hgV4i1NfSf0-4-ukdA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Gipfelerfahrung der Lebensmitte</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_z0dCUVKDGm12PGUKylyElA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ohnehin wird die Lebensmitte auch ohne exaktes Datum gut spürbar: als eine Art Gipfelerfahrung. War bis dahin der Aufstieg, manchmal steil, manchmal mühsam, mit etlichen Rückschlägen, ist irgendwann ein Plateau erreicht, mehr oder weniger hoch befindlich, und von dieser Höhe aus sieht man/frau schon den&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Pfad des Abstiegs, der sich durch grüne Felder, Wälder, aber auch durch steinige Abschnitte, vielleicht auch durch ein Sumpfgebiet, ins Tal schlängelt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_RdYZJUCm_kvWRWFkCh3YQw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Stoffwechsel pflegen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_gDDrrGiUkxZ9PShJpypYnA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ahnend gefühlt wird die Lebensmitte, wenn die eigenen Kräfte nicht mehr so deutlich weiterwachsen, wenn Phasen von Müdigkeit und Schwäche belasten, wenn hier und da eine marginale Funktionsstörung auftritt. Oftmals geht es dann auch wieder mal besser. Im Laufe der Zeit aber nehmen körperliche Probleme doch zu – manch eine Krankheit entsteht und geht, anders als in der ersten Lebenshälfte, nicht mehr von selbst weg, wird chronisch. Nach dem ersten Impuls, Probleme bzw. Krankheit zu ignorieren/verdrängen, ist es doch klug, sorgfältige Diagnostik und Therapie aufzusuchen. Darüber hinaus ist es sehr sinnvoll, die Zellfunktionen zu pflegen, zu schützen und zu verbessern mithilfe bewährter Naturstoffe.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_CEHDDyNoVGdG3cC9bpiqOg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Hallmarks of Aging</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_whXj3VATfKLp_Hm5wnVg-g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Seit ungefähr fünfzehn Jahren hat die Alterungsforschung aus vorher fragmentarischen wissenschaftlichen Erkenntnissen grundlegende Konzepte erstellt. So stellte Dr. Carlos Lopez-Otin, Professor für Biochemie und Molekularbiologie an der Universität Oviedo (Spanien) für einen Beitrag zur National Library of Medicine die Hallmarks of Aging (Faktoren des Alterns) vor:</span><br/></p><div style="color:inherit;"><div><ul><li>Geninstabilität&nbsp;</li><li>Telomerverkürzungen</li><li>Epigenetische Veränderungen</li><li>Verlust der Proteostase</li><li>Deregulierte Nährstoffsensoren</li><li>Mitochondriale Dysfunktion</li><li>Zelluläre Senezenz</li><li>Stammzellenerschöpfung</li><li>Veränderte zelluläre Kommunikation.</li></ul><div><span style="color:inherit;">In folgenden Ausgaben von reformleben könnten diese Faktoren genau erklärt werden, mit guten Möglichkeiten zur Prävention.</span><br/></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_C82X_q3idJjUc978q6HPLA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Verlust von Zellfunktion</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_6YWghhh3XflUupJppJKtOw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Faszinierend sind die Bezüge der Alterungsforschung zur aktuellen Krebsforschung, aber auch zu dem bisherigen Wissen von der Entstehung der Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der neurodegenerativen Erkrankungen. Das Altern wird da verstanden als fortschreitender Verlust von Zellfunktionen nach Schäden an den Zellstrukturen, den Membranen etwa, den Proteinen, den Chromosomen. Aus der beeinträchtigten Funktion resultiert Krankheitsanfälligkeit und vorzeitige Sterblichkeit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_9hBfgapAPBbcAWSp39kh1w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Geninstabilität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_BcK1ezMdKEmu2L6dYGFOiQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Alterungsforschung zeigt nun näherungsweise genetische Wege und biochemische Reaktionen auf, von denen die Alterungsrate kontrolliert wird. Zu Recht steht bei den Alterungsfaktoren die Geninstabilität an erster Stelle. Von Zellteilung zu Zellteilung nimmt die Wahrscheinlichkeit von Replikationsfehlern zu. Und die Telomere werden kürzer, weitere Zellteilungen schwieriger. Epigenetische Faktoren kommen dazu, nicht zuletzt aus der Lebensweise und auch aus der Mentalität.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_9Wqz0TseUF2cMtrj2mHemQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Selen und Cystein</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_l-1lFASDlCL1kltnXuCPFA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mit dem Sauerstoff, den wir atmen, entsteht nicht nur die notwendige Energie zum Betrieb unserer Körperzellen und des Stoffwechsels, sondern auch eine kleine Rate an Radikalen. Radikale sind hochreaktionsfähige, aggressive Moleküle, die Mikroschäden an Zellwänden, Zellstrukturen, vor allem an Mitochondrien und Chromosomen produzieren können. Natürlich weiß der Organismus davon – und verfügt über Radikalenfänger sowie über Reparaturmöglichkeiten. Die allerdings begrenzt sind und endlich. Für den Radikalenfang übrigens ist das Spurenelement Selen hochwichtig, aus dem zusammen mit der Aminosäure Cystein das Redoxsystem Glutathion entsteht. Das Selen ist daher elementarer Teil des Basisprogramm für längere Gesundheit von reformleben (s. reformleben #14).</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_GwB6S6NkAOfpWext8lLDpg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Naturstoffe schützen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_GRwedOU1dvOb2jBGHugz0g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Von Geburt an, von Tag zu Tag mehr, altern wir, wirken schädigende Faktoren auf unsere Körperzellen ein. Einige davon können wir meiden, reduzieren zumindest, zudem können&nbsp;<span style="color:inherit;">wir regelmäßig Schutzfaktoren: geeignete, bewährte Naturstoffe aufnehmen. Die zu meiden oder abzulehnen, wäre unklug. Ohnedies nagt der Zahn der Zeit an unseren Körperzellen, an unserem Organismus.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_IJEPwMsGNdiWp5Kl7Ir2kg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Arteriosklerose vorbeugen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm__kjDf9HbRD9VIIdZzaj8Dg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ungünstige Nahrung wirkt dabei mit. Langkettige gesättigte Fettsäuren, die ganz überwiegend aus dem Verzehr tierischer Produkte stammen, belasten den Zellstoffwechsel und lagern Lipidpartikel (LDL-C) an den Innenwänden der Arterien ab, erzeugen Arteriosklerose, die gefolgt wird von Durchblutungsstörungen und Infarkten. Mit konsequenter Ernährungsumstellung – und bei veranlagungsbedingter Hypercholesterinämie auch mit Medikamenten (Statinen) – kann entsprechender Krankheitsanfälligkeit samt vorzeitiger Sterblichkeit ziemlich gut begegnet werden. Je früher einsetzend, umso besser.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PGoud-lpbWpaLPT-3aKSTQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Metabolisches Syndrom</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_vFHtYayllmm5BJ3ZVTSolA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Besonders problematisch ist die Glucose, die aus langkettigen Polysacchariden langsam und – weit problematischer noch – aus raffinierten zugesetzten Zuckern (Saccharose, Rohrzucker, Traubenzucker) schnell freigesetzt wird. Daraufhin die Ausschüttung von Insulin stimuliert, die bei häufiger Wiederholung mit der Zeit zu Insulinresistenz der Körperzellen führt, danach zu Bauchfett und zum metabolischen Syndrom, mit Gefäßwandverfettung (Arteriosklerose), Fettleber, Bluthochdruck, später auch Niereninsuffizienz und Demenz. Bei den Schädigungsfaktoren greift da ein Zahnrad ins andere.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zWMunGXL-b_2jRUmviQjXA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">This is a Heading</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_wPzGRQWwdjRWdncp6yrRnQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In den Körperzellen verursachen permanent erhöhte Glucosespiegel aus dem Blut sowie dem Bindegewebe die Glykosylierung von Proteinen: Strukturproteine werden mit Zuckermolekülen überschwemmt, belastet und verbunden. Wodurch nicht nur ihre Struktur, sondern auch ihre Funktion leidet. Die Proteine werden daraufhin abnorm gefaltet, werden unlöslich und für den Stoffwechsel gewissermaßen unverdaulich. Sie bleiben deshalb in den Zellen abgelagert, verstopfend. Als Amyloid wird die klebrige Masse bezeichnet, mit der die Zellen erstickt werden und schließlich zu Grunde gehen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_bw_9JP2u64_eDElhYy9kMg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Beschleunigte Zellalterung - Seneszenz</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_eGOEHBq9nVdNDlhOAW6sBA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Der quälende Prozess, über Jahre hinweg, wird auch Seneszenz genannt, d.h. ganz schlicht Zellalterung. In diesen Jahren aber werden die Zellen nicht nur insulinresistent, zudem geben sie auch eine Kaskade von Entzündungsmediatoren ab, von Interleukinen und entzündungspropagierenden Prostaglandinen. Die wiederum erzeugen Schmerzen im Bindegewebe, in den Sehnen, in den Gelenken, in der Muskulatur. Bewegung fällt schwerer. Entzündungsmediatoren sorgen auch für Müdigkeit und Schwächegefühl. Beeinflussen auch das Zentralnervensystem, das Fühlen, das Empfinden, das Denken. Ein Großteil der Probleme, von denen oft gesagt wird, das ist das Alter, resultiert mit daraus: die Schmerzen im Bindegewebe, die Schlafstörung, die Müdigkeit am frühen Morgen, die Schwäche, die Unlust, der Leistungsknick. Wundermittel dagegen werden angeboten, doch es könnte viel einfacher sein.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_uoWFppHSyDlejdgPU9gLeg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Unsere Medizin bekämpft die Folgen, aber nicht die Ursachen des Alterns</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_5maFz9JdDxt0xZn1jdC80g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Alterungsfaktoren, die Hallmarks of Aging, sind im Grunde identisch mit den Faktoren häufiger Zivilisationserkrankungen, den sogenannten Risikofaktoren. Der Unterschied ist bloß die Reihenfolge: Erst Zellalterung, dann Krankheit. Dann erst setzt die moderne, eingreifende Medizin mit all ihrer Effektivität ein.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Und bald darauf die Pflege. Kaum ein Bereich unserer Gesellschaft erfährt höhere Wachstumsraten. Pflege ermöglichen und fördern, pflegen ist gut, Pflege entbehrlich zu machen noch besser. Dem entsprechend haben die Vereinten Nationen die Dekade des gesunden Alterns – United Nations Decade of Healthy Aging 2021-2030 – verkündet. Der Pflegebedarf aber wird wahrscheinlich, zivilisatorisch bedingt, weiterwachsen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ge-B7i-77baPhHLyeS7DaA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Jetzt das Altern verlangsamen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_HfF6K098te5phIQ6JkWMYw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><p>Wir müssen frühzeitig, lange vor dem Typ II Diabetes, lange vor dem Bluthochdruck, lange vor dem Schlaganfall, lange vor der Herzinsuffizienz, lange vor dem offenen Bein, lange vor der Demenz präventiv aktiv sein. Lange vor der Seneszenz unserer Körperzellen.</p><ul><li><span style="color:inherit;">An erster Stelle steht die Bewegung, die körperliche Aktivität. Mindestens 30 Minuten pro Tag, gerne auch mehr.</span></li><li>Dann die Ernährung. Tierische Fette, gesättigte Fettsäuren, Arachidonsäure minimieren, nicht nur Tierfleisch, sondern auch Milch, Milchprodukte und Eier.</li><li>Kohlenhydrate weitgehend reduzieren, raffinierte Zucker sowie Produkte damit vollkommen meiden.</li><li>Klar, ab und an eine Ausnahme darf sein. Und Kompromisse sind besser als gar keine Besserung.</li><li>Gerade dann sind Schutzfaktoren noch wichtiger. Alphalinolensäure aus Leinöl, regelmäßig. Mindestens drei Esslöffel Leinöl pro Tag. Selen, ca. 100 μg täglich.</li><li>Pflanzenstoffe gegen die Seneszenz unserer Körperzellen.</li></ul></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_s7X9utiPoVCJ3iwIwu0VlA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Seneszenz mit bewährten Pflanzenstoffen begegnen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_6KVWOepYiVoiAfPBvRdyUQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Körperzellen, die seneszent sind, verlieren ihre Funktionen und belasten den Organismus mit Entzündungsmediatoren, erzeugen Entzündung, diffuse Schmerzen, sind gefährdet, bösartig zu werden. Natürlicherweise gehen sie mittels Apoptose zu Grunde, um durch jüngere, durch Zellteilung generierte Zellen ersetzt zu werden. Häufig ist aber gerade bei seneszenten Zellen auch die Apoptose gestört. Ansatzweise kann diese Störung mit geeigneten, lange bewährten Pflanzenstoffen behoben werden.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_xrbTO2n6jeI_jlbSUIpGUg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Catechine und Flavonoide</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_Dgk45DhhVxIiJNVkzmSfVQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Epigallocatechingallat aus dem Grüntee wirkt gegen Amyloidablagerungen, und parallel dazu Apoptose induzierend. Verwandte, synergistische Wirkstoffe (Ellagitannine) kommen aus dem Granatapfel, sowie aus der Heidelbeeren (Anthocyane). Vermutlich ist das eine Gruppenwirkung von Catechinen und Flavonoiden. Auch das Quercetin gehört dazu, in der Küchenzwiebel reichlich, aber auch in Apfel enthalten. Oligomere Procyanidine aus Weißdornfrüchten, Blättern und Blüten, sowie Resveratrol aus den Traubenkernen.</div><br/><div>Ebenfalls Apoptose fördernd, sowie entzündungshemmend, wirken die Curcumine aus den Curcuma-Rhizomen.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_T-uV8Cv3w0oV_ku3Z1enPQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Synergien der Pflanzenwirkstoffe</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_xbHFEo8-V2nHR3VqenqCgQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Besonders sinnvoll – große Studien mit synergistisch wirkenden Naturstoffen wurden bisher kaum durchgeführt – dürfte das Zusammenwirken der genannten Pflanzenarten sein, für das dann wahrscheinlich keine außerordentlich hohen Dosierungen erforderlich sein werden. Lange schon werden diese Pflanzenarten in alten langlebigen Kulturen, allerdings noch nicht besonders standardisiert, gebraucht. Auch die hiesige Zivilisation sollte davon guten Nutzen haben.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_TdI9xL5kxK2Kp_SiikeL2w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schopenhauer über „wirkliche“ Gelassenheit</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_rx9DQcqXc83e7qpK7B_6hA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>So können wir gelassen sein und bleiben.</div><br/><div>Wirkliche Gelassenheit könnte ohnehin erst im Alter entstehen, schrieb Arthur Schopenhauer:</div><br/><div>„Nur wer alt wird, versteht das Leben in seinem natürlichen Verlauf, in dem er es nicht bloß von der Eingangs – sondern auch von der Ausgangsseite übersieht ... Wodurch er dann die Nichtigkeit desselben vollkommen erkennt. Während die Übrigen stets doch in dem Wahne befangen sind, das Rechte werde erst noch kommen.&quot; Arthur Schopenhauer verstarb in seinem dreiundsiebzigsten Lebensjahr. Seit ein paar Wochen hatte er beim täglichen Spaziergang „Atmungsbeschwerden mit starkem Herzklopfen im Gehen&quot; bemerkt. Die Symptome weisen hin auf Herzinsuffizienz, die durch eine Aortenklappenstenose&nbsp;<span style="color:inherit;">verursacht gewesen sein könnte. Obwohl es&nbsp;</span></div><div style="color:inherit;"><div>die pflanzlichen Schutzstoffe natürlich damals&nbsp;<span style="color:inherit;">schon gab, war die notwendige konsequente&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Anwendung noch gar nicht bekannt.</span></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_-nf43TXFXF9vlUJXDhn0nQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Notwendiger Einsatz für nachhaltige&nbsp;</span><span style="font-size:24px;color:inherit;">Gesundheit</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_irrMGmDv575jqOUfu82p-Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ahnungsvoll schrieb der Philosoph, das Leben in den Jahren des Alters gleiche dem „fünften Akt eines Trauerspiels: man weiß, dass ein tragisches Ende nahe ist; aber man weiß noch nicht welches es seyn wird.“ Für viele Mitmenschen in unserer Zeit scheint diese Prognose noch zutreffender zu sein.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">„Allerdings hat man, wenn man alt ist nur noch den Tod vor sich. Aber wenn man jung ist, hat man das Leben noch vor sich. Und es frägt sich, welches von Beiden bedenklicher sei.&quot;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">&nbsp;Schopenhauers Frage an uns, die wir mit dem massiv angewachsenen destruktiven Potenzial der Menschheit, mit dem wachsenden Hass, brutaler Gewalt, all der Zerstörung von Leben, Umwelt und Zukunft heute noch viel intensiver konfrontiert sind, ist sogar noch bedrängender als damals. Nicht zur Resignation, sondern zur Bewältigung und Besserung. Der Einsatz für Bewahrung, Verteidigung, Frieden, Verständigung und Gesundheit ist notwendig.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_q5zijYyF_saTExqBhkzfoA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_GM55oBiPwwimnymmTvO0jA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_56_0524_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 56 (Juli/Aug. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Zur Biologie des Alterns</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Faktoren des Alterns</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/biologie-des-alterns-56/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Die heilende Kraft im Verzichten]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/die-heilende-kraft-im-verzichten</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_787367486.jpeg"/>Verzichten ist nicht gerade üblich in unserer Gesellschaft . Weiter verbreitet ist Fordern und Verlangen. Das Motto ist: Das steht mir zu. Vorwurfsvol ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_m9skmMbcRnSa_OT05TGpgg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_CsLMaSoWQfW6EPjy6RAMtw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_m-8fyx11S_e1DusrYtJ_rg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Lr19DvHgjcXj8y8Q6jBsDA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Lr19DvHgjcXj8y8Q6jBsDA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_787367486.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_sNReziXXQTyrjQp-pVimiQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Verzichten ist nicht gerade üblich in unserer Gesellschaft . Weiter verbreitet ist Fordern und Verlangen. Das Motto ist: Das steht mir zu. Vorwurfsvoll, manchmal anklagend. Hingegen ist dieser Satz von Mitmenschen, die bedürft ig, krank, schwach, notleidend sind und in Schwierigkeiten, die wirklich unsere Hilfe brauchen und Zuwendung nur ganz selten zu hören.</strong><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_7hoMfQhChtCJ000nnxbW-g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_7hoMfQhChtCJ000nnxbW-g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Satz des Jahres 2009: „Das steht mir zu“</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_9wFFJdCLx7oSqaCUL5OgSw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p>Y<span style="color:inherit;">Ausgesprochen von einer bedeutenden, selber wirtschaft lich durchaus erfolgreichen Sozialpolitikerin wurde „Das steht mir zu“ von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Satz des Jahres 2009 erkoren. Ein wahrhaft denkwürdiger Satz. Inzwischen gibt es schon etliche Ratgeber dazu. Einer davon mit dem Titel „Was steht mir zu? - Das müssen Sie über Renten, Rechte und Versicherungen wissen“, ist als kartonierte Broschüre für bescheidene 39 Euro erhältlich.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Gewiss ist es ein edles Anliegen, Mitmenschen über ihre Ansprüche aufzuklären, die davon noch nicht wussten. Inzwischen haben in unserem ebenso hoch entwickelten wie komplizierten Sozialwesen allenfalls noch Spezialisten den Durchblick. Bedürft ige benötigen da Beratung.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_c8K-m_d_AHMiyc3PrFlXHg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_c8K-m_d_AHMiyc3PrFlXHg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Starker Sozialstaat?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_-96tVXzu9F3MfU4uppAWDg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Politiker sprechen gern und oft vom starken Sozialstaat. Wobei nicht ganz klar ist, was stark als Attribut da bedeutet. Stark in der Sozialleistung (gut 30 Prozent des Bruttosozialproduktes wird von Verbänden gewöhnlich als unzureichend bezeichnet) oder stark in der Verteidigung? Die Ausgaben für die Landesverteidigung liegen deutlich unter 2 Prozent des BSP.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_64O52HWfMMTW0AHhPa_t2g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_64O52HWfMMTW0AHhPa_t2g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">„Das steht mir zu“ in der&nbsp;<span style="color:inherit;">medizinischen Versorgung</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_DWgGlgpzGWSzryyXVMNhgA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Institutionen gegenüber, oder der Allgemeinheit, gerichtet an die Krankenkasse, die Rentenversicherung, die Sozialkassen, die Medizin oder den Staat, ist „Das steht mir zu“ überaus deutlich: Das ist mein Recht. In der medizinischen Versorgung fällt der Satz manchmal, wenn es um besondere Diagnostik und Therapien geht, die von Influencern, nicht nur im Internet, oder von Bekannten als unbedingt nötig gepriesen („Das steht dir doch zu“), jedoch noch nicht vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen empfohlen wurden. Die Behandlungsergebnisse damit sind oftmals nicht überzeugend.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jttdSqlUieprAfH1BoqnnQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_jttdSqlUieprAfH1BoqnnQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">FOMO – Angst etwas zu versäumen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_YCZp602AVQ1hlbfC53K9ow" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Schließlich macht „Das steht mir zu!“ auch etwas mit uns selber, verändert uns. Dahinter steckt nämlich die Angst, irgendeine Möglichkeit, irgendein Angebot, irgend einen Anspruch auszulassen, zu versäumen. Setzt uns selbst damit unter Druck. Früher traf das wohl nur auf ein paar Leute zu. Ausgelöst und verstärkt von sozialen Medien sind derartige Störungen, erstmals beschrieben 1996 und als FOMO bezeichnet (Fear of Missing out) relativ häufig geworden. Unter jüngeren Menschen soll schon mehr als jede/jeder vierte von der Angst, etwas zu versäumen, betroffen sein. In der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) ist die Störung noch nicht aufgeführt, obgleich sie für die Betroffenen und ihnen Nahestehende sehr belastend sein kann und vermutlich das Entstehen von Ängsten, Depressionen und Burnout fördert. FOMO medikamentös zu behandeln, wäre sicherlich keine gute Idee. Als Gegenmittel, wenngleich nicht ganz leicht zu vermitteln, ist JOMO (Joy of missing out), die Freude daran, nicht an allem teilhaben zu müssen gewiss sinnvoller. Die kann man/frau entwickeln und stärken durch Meditation. Durch Achtsamkeit für die Lebenssituation und durch Dankbarkeit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_a-sECkZhCfy0mxeH4ibzYw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_a-sECkZhCfy0mxeH4ibzYw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Die Befreiung von FOMO</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_AYf9GfvmdWlIk1my0N1wdA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Genau diese Freude, inneres Glück und Resilienz erwächst auch aus dem Verzichten, aus der Befreiung von FOMO. Aus dem Glück, nicht alles haben, brauchen und tun zu müssen. Nicht alles kaufen zu müssen. Aus der Gelassenheit. „Wie zahllos sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf“, hatte Sokrates lapidar angemerkt. Ohne diese Dinge kann es uns wirklich viel besser gehen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_VMBR76YgojF5ZdwcDhelFg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_VMBR76YgojF5ZdwcDhelFg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Zivilisationskrankheiten und Konsumstress</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_3sczQkPSf2u3vuILgCXL6Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der permanente Kauf-, Konsum- und Verbrauchsdruck in unserer Wohlstandsgesellschaft, angefeuert von der Angst, irgendein Angebot, irgendeine Möglichkeit zu verpassen, ist der Gelassenheit abträglich. Sowie der Gesundheit. Die Unfähigkeit, zu verzichten macht anfälliger für verbreitete Krankheiten, unter anderem für Zivilisationskrankheiten. Otfried Höffe, emeritierter Professor für politische und praktische Philosophie (Universität Tübingen sowie Tsinghua-Universität Peking) weist in dem Buch „Die hohe Kunst des Verzichts“ auf die Notwendigkeit des Verzichtenkönnens für das Entwickeln von Besonnenheit hin. Die Besonnenheit galt schon den griechischen Philosophen Platon und Aristoteles als Kardinaltugend, neben der Tapferkeit, der Gerechtigkeit und der Klugheit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_QsZO-2_TVOiE67kjdEn5Kw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_QsZO-2_TVOiE67kjdEn5Kw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schlüssel zur Resilienz</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_UgoN8qMBMJxoEWrtyhQM-w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Besonnenheit ist in der heutigen Zivilisation mit ihren enormen wirtschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Möglichkeiten notwendiger, wie Professor Höffe erklärt, als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Nicht verzichten können ist zudem ein wesentlicher Risikofaktor des Sündigens. Zugegeben, in unserer Wohlstandsgesellschaft wirkt der Begriff Sünde antiquiert. Heute ist viel mehr von Angst, Burnout, Depression, Verlieren, Versagen, Scheitern, Verzweifeln zu hören. Verständlicherweise, denn das sind weitverbreitete und massiv belastende Probleme. Bei deren Entstehung die Unfähigkeit oder die fehlende Bereitschaft, zu verzichten zumindest ein Cofaktor ist.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PyoyR2ZD2Gtgw2tzVTdtZQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_PyoyR2ZD2Gtgw2tzVTdtZQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Was können wir aus der Geschichte lernen?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_MUGmlfk_vZfhcSFPRoPi8Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In früheren Gesellschaften wurde es für gut und sinnvoll, ganz einfach vernünftig erachtet, die Kardinalsünden nicht zu begehen, ihnen nicht zu verfallen, ihnen bestmöglich aus dem Weg zu gehen. Obgleich in der katholischen Kirche auch als Todsünden bezeichnet, wussten auch die Menschen im Mittelalter selbstverständlich schon, dass sich vor den Sündhaften die Erde nicht auftun würde, um sie zu verschlingen. Als Zurückweisen von Gott und seinem Bund der Liebe hat Papst Johannes Paul II. den Begriff „Todsünde erklärt“.</span><br/></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Dazu zählt:&nbsp;</span></p><p><strong>Invidia:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">Missgunst, Neid, Eifersucht Superbia: Überheblichkeit, Übermut, Eitelkeit&nbsp;</span></p><p><strong>Avaritia:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">Habsucht, Gier, Geiz&nbsp;</span></p><p><strong>Luxuria:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">Begehren, Genusssucht, Luxus&nbsp;</span></p><p><strong>Gulia:</strong><span style="color:inherit;">&nbsp;Selbstsucht, Völlerei&nbsp;</span></p><p><strong>Acedia:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">Trägheit, Ignoranz, Feigheit&nbsp;</span></p><p><strong>Ira:</strong><span style="color:inherit;">Zorn, Wut, Empörung, Hass&nbsp;<br/><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Das nennt ihr Todsünde, werden manche Zeitgenossen und Zeitgenossinnen hier zweifelnd fragen: Das ist doch heutiger, realer Alltag! Und weil das so ist, ist unsere Gesellschaft und die Zukunft in ernster Gefahr. Zeitgemäßer würde man wohl von Einstellung sprechen statt von Sünde. Und feststellen: Mit diesen Einstellungen sind die Konflikte zwischen Gruppen und Staaten sowie einzelnen Menschen unlösbar. Und mit diesen Einstellungen ist auch die Klimaveränderung nicht abzuwenden.</span><span style="color:inherit;"><br/></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm__meO10W47D2tjjVWtMGZcA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__meO10W47D2tjjVWtMGZcA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">„Das steht mir zu“ in der Politik</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_OnLbq7j3UGr5Vw7JPPWGbg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Dass die fehlende Bereitschaft und daher auch die Unfähigkeit zu verzichten, hinter diesen Einstellungen (bzw. Sünden) steckt, ist evident. Heftig und wortreich wird die Selbstsucht etwa verteidigt („Das steht mir doch zu“) – und stets empört. Das Muster ist in Forderungen höchst selbstbewusster Berufsgruppen zu erkennen, die Schlüsselpositionen in unserer Gesellschaft einnehmen. Es ist in Verbänden und Organisa</span><span style="color:inherit;">tionen zu finden. Manchmal scheint es geradezu kennzeichnend für unsere Zeit zu sein. Manch eine/einer wird da vielleicht auch an einen absurd verehrten Präsidentschaftskandidaten in den USA denken, an dessen Überheblichkeit, Selbstsucht, Ignoranz und Demagogie. Von Klima- und Naturschutz will Trump nichts wissen. Sein großes, häufig betriebenes Privatflugzeug würde dazu auch nicht passen. Die mögliche Wiederwahl Trumps würde das Gefahrenpotenzial auf der Erde weiter verschärfen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_AC3sfBNFoFGEGQV78SzWEw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_AC3sfBNFoFGEGQV78SzWEw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">… und Gesellschaft</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_-pj2tUyiLzDmihgRXxE78g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Welt ist ohnehin schon voller Auseinandersetzungen, voller Forderungen, voller Überfälle, voller Unrecht, voller Kriege, voller Wut, Hass und Zerstörung. Hilflos steht demgegenüber Ignoranz, Trägheit und Feigheit. Absolut und fundamental keine Bereitschaft auf irgend einen, noch so kleinen Verzicht ist da zu erkennen, vielmehr das Gegenteil: Das steht mir doch zu. Entsetzlich und schlimm, grauenhaft ist vieles, das in der Welt, um uns herum geschieht. Doch damit habe ich nichts zu tun, das liegt nicht an mir, denkt manch einer/eine da. Das bisschen, das ich fordere und verlange und will, macht nichts aus. Selbstverständlich muss ich das fordern, weil es mir schlecht geht. Weil ich mehr brauche. Vor allem mehr Geld. So schlüssig ist die Argumentation häufig. Während ich das schreibe, stehen wieder mal Bahnen still, Fahrgäste werden abgewiesen,</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_O7pZdp27ZyK-0-xwEWHvMg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">der Volkswirtschaft entsteht Schaden in Höhe von fast einer Milliarde Euro, während im Sozialwesen Geld fehlt. Der Gewerkschaftsführer erklärt dazu stolz und von sich selbst überzeugt, ohne erkennbaren Selbstzweifel, das sei rechtmäßig. Von Gerichten bestätigt. Ja dann ist es wohl so. Der entstandene volkswirtschaftliche Schaden wird irgendwie anders behoben werden, vielleicht durch Neuverschuldung, durch Mehrarbeit gewiss nicht. Und die Welt wird sich weiterhin um unser kleines Wohlstandsland drehen, um die systemrelevanten Berufe. Und die Erdtemperatur wird wieder so wie in 1750 sein. Frühling, Sommer, Herbst und Winter aufeinanderfolgen wie einst, Jahr für Jahr. Realistisch betrachtet wird das gar nicht mehr so sein. Weil es im Wesen der Menschen liegt, auf keine Möglichkeit verzichten zu können. Nicht verzichten zu wollen. Dafür zu zerstören.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_eva0nU6W2jRqDDK7IGj0cA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_eva0nU6W2jRqDDK7IGj0cA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Der Fluch des Prometheus</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_IRC_fe9w_vNAqflJ2R6g7g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ihr Schöpfer hatte das bald schon erkannt, dass die Lizenz „Macht euch die Erde untertan“ nicht besonders gut war für die Erde – und schließlich auch nicht gut für die Menschen selber. Um da vielleicht noch ein wenig retten zu können, wurde den Menschen einiges Wissen zuteil, Erkenntnis. So auch die Selbsterkenntnis, dass Sündhaftigkeit weit verbreitet, den Menschen geradezu eigentümlich ist. Und nur vom Menschen selber überwunden, zumindest minimiert und eingehegt werden kann. Wobei Ignoranz, Habsucht und Gier oftmals stärker scheint. Was vorhanden und möglich ist, wird eingesetzt. So geschah es auch mit dem Feuer. Sloterdijk (dt. Autor, Philosoph u. Kulturwissenschaftler, Buch: Die Reue des Prometheus, suhrkamp) erinnert an den Fluch des Prometheus.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm__IN4giiiJ7aw_hSmOZZiHQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__IN4giiiJ7aw_hSmOZZiHQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Technischer Fortschritt auf Abwegen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ZyZ2XBVH5BeMWgkpvB-X_Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Nach kleinen Anfängen, dem Nutzen des Feuers um sich daran zu wärmen und Brot zu backen, wurden Brennstoffe, anfangs Holz, später Kohle, Erdöl und Gas in großem Maßstab zum Betrieb von Maschinen genutzt. Zum Roden von Wäldern und Asphaltieren/Betonieren von Autobahnen. Und Erdöldestillate, Benzin, Diesel, Kerosin zum Umherfahren und zum Umherfliegen. Jährlich werden (Stand 2022) um 4,39 Milliarden Tonnen Erdöl verbrannt, davon 357 Milliarden Liter als Kerosin, 11.500 Liter/Sekunde. Allein für die „zivile“, kommerzielle Luftfahrt. Der militärische Verbrauch kommt dazu. Zudem wird da verbrannt und zerstört mit Sprengstoffen und verheerenden Raketen. Hinter derartigem Einsatz des technischen Fortschritts steckt Überheblichkeit, Selbstsucht mit dem Streben nach Macht, Ignoranz, Rücksichtslosigkeit. Die Machthaber&nbsp;</span><span style="color:inherit;">autokratisch regierter Staaten versuchen ihre Pfründe zu sichern. Gewaltsam unterdrückt, lassen die Völker das zu. In anderen Ländern finden sich erstaunlich viele Autokratenversteher. Die Kriegsgefahr wächst allenthalben.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Was im Mittelalter Todsünde genannt wurde, und in unserer säkularen Gesellschaft Einstellung (hört sich neutraler an, schien manchen sogar clever und smart zu sein) erweist sich nun als Triebfeder der Klimaveränderung, des Kriegführens, der Zukunft sverhinderung. Mehrheitlich, möglichst vollzählig, sollte die Menschheit darauf verzichten. De facto als tödlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_NCzqBn7oqduYPwYsnRqBuA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_NCzqBn7oqduYPwYsnRqBuA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;"><span>Mitverantwortung des Einzelne</span>n</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_GrIDjpi5PaeZTKRUaxLygA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der/die Einzelne kann daran wenig, fast gar nichts ändern. Wird uns beschwichtigend zugerufen. Demnach würde individueller Verzicht fast nichts bringen. Die Politik wird es richten für uns, wird behauptet, mit Auflagen, Beschränkungen, Gesetzen, Verboten, Gängelungen. Häufig ist da von Gerechtigkeit die Rede. Wirkliche Gerechtigkeit würde aber vielmehr Verzicht erfordern. Verzicht auf alles Unnötige. Ursprünglich war Verzicht im Rechtswesen bedeutsam, worauf Professor Otfried Höffe hinweist: für die Gemeinschaft, den Staat, für dessen Gewaltmonopol, musste der einzelne, die einzelne auf Selbstjustiz etwa oder Verfolgung verzichten. Aufgrund des weltweiten Zerstörungspotenzials, nicht nur militärisch, sondern auch an Tankstellen oder durch Buchung von Flugtickets verfügbar, mittels Konsumentscheidungen, ist individueller Verzicht in den Wohlstandsländern auf alles Unnötige grundlegende Voraussetzung für die Gerechtigkeit. Geradezu ignorant und armselig mutet es da an, wenn Gerechtigkeit bloß als Umverteilung von Geld propagiert wird.</span><span style="color:inherit;">&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_tpUMhllzMIpOXIf5CTZPHQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_tpUMhllzMIpOXIf5CTZPHQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Notwendiger Mentalitätswandel</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_f25q5Fbr2KD1K2mA26wHug" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ist die Menschheit überhaupt noch zu retten? Das ist nicht so sicher. Mit der bisherigen Mentalität, mit „das steht mir zu“, wohl nicht. Darauf sich einstellen, ist besser als die Gefahr ignorieren. Was wird dann besser sein: Alles das möglich ist/war mitgenommen zu haben, um noch mal in Saus und Braus zu leben, hedonistisch? Oder asketisch, auf alles verzichtend, das nicht unbedingt notwendig ist? Wäre wohl aussichtsreicher. Denn die Strategie „Mehr desselben“ war nur ganz selten hilfreich. Wird aber sehr, sehr häufi g versucht. Und die Alternative? Natürlich weiß niemand genau, was unbedingt notwendig ist. Man/frau muss das nicht zwanghaft praktizieren, nicht bis zur zweiten Stelle nach dem Komma, nicht fundamentalistisch. Besonnenheit hilft .<br/></span><br/><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_om9iU41TlV8u-kkCjlQVVg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_om9iU41TlV8u-kkCjlQVVg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mangel im Überfluss</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_mu2synwhRaq2AoBaMAMd2A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Auf die Frage, was ihnen wichtig sei, antworten und wünschen viele Mitmenschen in Frieden, frei, möglichst unabhängig und möglichst gesund, vor allem mental, arbeiten, lieben und verantwortlich leben zu können. All das muss andauernd verteidigt, erarbeitet und gestärkt&nbsp;</span><span style="color:inherit;">werden, um zu bleiben. Der Verzicht auf Unnötiges und Schädliches trägt ganz wesentlich dazu bei. In einer Gesellschaft, die auf Konsum, Verbrauch und Wachstum programmiert ist, mag das paradox scheinen. Tatsächlich besteht da viel Mangel im Überfluss.</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Auf Unnötiges verzichten, um Notwendiges besser zu tun, ist sicher ratsam. Scheint so einfach. Ist aber im Alltag, im Einzelfall schwierig abzuwägen, oft mals komplex. Grundsätzlich ist Verzichten sinnvoller als Konsumieren. Macht resilienter.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Besser vorbeugen, Gesundheit entwickeln und bewahren als eingreifende Medizin benötigen. Nicht alle Krankheiten können verhindert werden, jedoch ein wesentlicher Teil.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Im Basisprogramm für längere Gesundheit werden wichtige Naturstoffe dafür erklärt.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">(Die halte ich für unbedingt notwendig und möchte selber darauf nicht mehr verzichten.)</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_YwuAManqKz6Grk2AWTrZHQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_KD0foMmXLNcwLA-_6sMKeg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_55_0324_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 55 (März/April 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">MCT-Öl</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">der extra Kick für Energie und Konzentration</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/mct-oel-nr-55/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Mar 2024 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Multimedikation - Wie viel Medizin braucht der Mensch]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/multimedikation</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/titel-AdobeStock_620975491.jpg"/>Es ist ungewohnt: Derzeit ist manches Medikament – kurzfristig oder auf längere Zeit – in deutschen Apotheken nicht erhältlich. Kolportiert wird, nahe ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ZnIbSbZiQ32FLyx3GVGAsA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_iNR1E69-QdGfgXHci_nyyw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_7LcbDnRARHaTn-kDohI9MQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_q7Yd7-CgOrB_pfcpG-iRAg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_q7Yd7-CgOrB_pfcpG-iRAg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/titel-AdobeStock_620975491.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_17NLdq62QqCsQist8aeM5w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Es ist ungewohnt: Derzeit ist manches Medikament – kurzfristig oder auf längere Zeit – in deutschen Apotheken nicht erhältlich. Kolportiert wird, nahezu 30 Prozent der Rezepte seien betroffen. Für schwerkranke Patientinnen/Patienten ist das bedrohlich. Eine Hauptursache der Lieferstörungen ist wahrscheinlich der harte Preisdruck auf rezeptpflichtige Medikamente, vor allem auf die ohnehin günstigen Generika (Arzneimittel, das den identischen Wirkstoff wie ein ehemals patentgeschütztes Präparat enthält und deshalb genauso wirkt - Anm. d. Redaktion) in unserem Land. Für die meistverordneten Mittel müssen alljährlich Rabattverträge zwischen den Krankenkassen und den Arzneimittelherstellern geschlossen werden. Auf Kassenrezept sollen/können in den Apotheken dann nur die entsprechend preisreduzierten Medikamente abgegeben werden.</strong><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XVKmMfNaN0X2Jwc0hXVfsQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_XVKmMfNaN0X2Jwc0hXVfsQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">„Das steht mir zu&quot;</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_wEVYQ2ypgXpe8Ts1ZLi0ig" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Um bei, den politisch verordneten Auktionen, mithalten zu können, verlagerten viele einheimische Hersteller ihre Produktion, vor allem von Grundstoffen, in Länder mit niedrigeren Löhnen und vermutlich auch niedrigeren Auflagen. Wesentlich mitbestimmt wurde die Einführung der Rabattverträge von dem Professor für Gesundheitsökonomie und damaligen Staatssekretär im Gesundheitsministerium Dr. Karl Lauterbach. Bundesministerin für Gesundheit war damals, von Januar 2001 bis Oktober 2009, Frau Ulla Schmidt bekannt, aufgrund ihrer Paradigmen: „Das Gerede von der demographischen Katastrophe ist Unsinn&quot;, sowie: „Ältere Menschen sind ein wichtiger Faktor für die Marktwirtschaft“.<br/></span><br/><span style="color:inherit;">Auf die Expansion der Pflegewirtschaft und deren Problemen zur Gewinnung von Pflegekräften trifft das durchaus noch zu. Frau Schmidts Statement zum (vollständig nachgezahlten) Einsatz ihres Dienstwagens nahe ihres Urlaubsortes in Spanien: „Das steht mir zu“&nbsp;</span><span style="color:inherit;">wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache sogar zum Satz des Jahres 2009 gewählt. Noch trefflicher hätte man die weiter steigende Anspruchshaltung in unserer Gesellschaft wohl auch nicht wiedergeben können. Davon soll hier aber gar nicht die Rede sein. Es geht um die medizinische Versorgung – mit Medikamenten. Auch da aber spielt die Anspruchshaltung eine Rolle.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_awMjKlfoYi8hIRgY2yMu_Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_awMjKlfoYi8hIRgY2yMu_Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Gesundheitskioske?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_iQe8fraex1RTHrRcx4i0FQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Hier ist nun Herr Professor Dr. Karl Lauterbach als Gesundheitsminister (seit 12/2021) hochaktiv und mit dem Problem fehlender Arzneimittel – besonders betroffen sind krebskranke Menschen, aber auch Kinder, noch mehr deren Eltern – konfrontiert. Höchst wirksam, gewiss auch publikumswirksam, will er gegen die Engpässe, gegen den Mangel, vorgehen. Die Produktion von Schmerzmitteln, Antibiotika und Fiebersäften soll bis zum technischen Limit erhöht werden, ordnete er bereits an. Und Apotheken sollen nicht nur für die Abgabe, sondern auch für den bedarfsweisen Austausch von Medikamenten zu vergüten sein. Übung dafür gibt es schon wegen der Substitution zur Erfüllung sämtlicher Rabattverträge. <br/><br/>Regelmäßig waren Patientinnen und Patienten dadurch verunsichert. Hoffen wir mal, dass neuerdings nicht allzu viel schief geht. Zumal der Gesundheitsminister Apotheken auf dem Land ohne Apothekerin/ohne Apotheker ermöglichen will. Gleichzeitig Gesundheitskioske (Was auch immer das sein soll? Möchte er da zeitgeistig Gesundheit neben Snacks und Sixpacks offerieren?) einrichten, und Gutscheine für Vorsorgeuntersuchungen in Apotheken (ob mit oder ohne Apothekerin/ Apotheker?) ausgeben, nebenbei auch medizinische Versorgungszentren regulieren. Und Digitalisierung von oben vorantreiben. Herr Lauterbach hat sich viel vorgenommen. Und irgendwie sind da noch die traditionellen Arztpraxen, für die er wenig Empathie, wenig Verständnis zeigt, die gleichwohl nach wie vor die Basis grundlegender medizinischer Versorgung sind. So viel zu den Streiflichtern aktueller Gesundheitspolitik.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_a9JGVUiYl2vKq0utyfCxIw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_a9JGVUiYl2vKq0utyfCxIw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehrproduktion bis zum technischen Limit</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_VD5jetnI6MMCrPt3EiMOKw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ganz profan und analog ist da nun Mehrproduktion von Schmerzmitteln, von Antibiotika und von Fiebersäften angesagt. Bis zum technischen Limit. Was ein Knüller. Klar betrachtet, werden dafür eher mehr Grundstoffe aus China und Indien erforderlich sein als weniger. Für die Endproduktion, das Pressen von Tabletten aus den synthetisierten Wirkstoffen, das Bereiten von Fiebersäften, das Abfüllen und Verpacken sollen einheimische Hersteller nun sogar Prämien bekommen. Die irgendwie das Gegenteil zu Rabattverträgen darstellen. Hü und Hott riefen die Kutscher einstmals den erschöpften Pferden zu, um sie zu lenken.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Den Apotheken werden nun Vergütungen (die sie verständlicherweise als unzureichend ansehen) in der Größenordnung von einem Euro für den Ersatz eines verordneten, aber nicht lieferfähigen Medikamentes gegen ein ähnliches zugesagt. Weil das vielleicht mickrig scheint, soll ihnen künftig erlaubt werden, Impfungen anzubieten, gegen Grippe vor allem, und Vorsorgeuntersuchungen. Das Ausstellen von Kassenrezepten hingegen, von der Ärztin/ dem Arzt bleibt trotz der Verantwortung dafür und allem Haftungsrisiko vollkommen gratis. Darüber hinaus werden Arztpraxen künftig von besorgten Patientinnen/Patienten aufgesucht werden, nachdem sie in der Apotheke mit ihrem Gutschein vorstellig und mit ein paar Parametern vorsorgeuntersucht wurden.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ieuQSgY3aDBz5CxBpLjMqA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_ieuQSgY3aDBz5CxBpLjMqA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehr Medikamente – mehr Gesundheit?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_SJwlTthyybPIAKfZcqXSew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Professor Karl Lauterbachs schöne neue Gesundheitspolitik, fern von Arztpraxen, fern von Apotheken, ohne sonderliches Alltagsverständnis, vielversprechend immerhin für Patientinnen und Patienten. Die Produktion von Schmerzmitteln, Antibiotika und Fiebersäften bis zum technischen Limit steigern. Klingt äußerst entschlossen. Zwar wurde vor langer Zeit schon die übermäßige Verordnung der übermäßige Konsum gerade dieser Mittel als Gefahr für die Gesundheit erkannt. Aber jetzt gilt es, die Produktion zu steigern. Manches, um nicht zu sagen alles, in der aktuellen Gesundheitspolitik erscheint widersprüchlich.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/>Unbeirrt von seriösen Warnungen, trotz der Versorgungslücken hiesiger Arzneiproduktion steigt der Umsatz. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für rezeptpflichtige Medikamente erreichten mit 52,9 Milliarden Euro im vorigen Jahr einen neuen Höchststand&nbsp;</span><span style="color:inherit;">und damit eine Steigerungsrate um 88 Prozent im Zehnjahreszeitraum der Absatz patentgeschützter Medikamente sogar um 100 Prozent. All das muss ja erst mal geschluckt werden – und dazu erstattet bzw. finanziert werden. Signifikant mehr Gesundheit scheint damit nicht entstanden zu sein. Allerdings ist die Medizin effektiver geworden. In der Dekade von 2012-2021 ist die durchschnittliche Lebenserwartung um knapp ein Jahr gestiegen, im ersten Jahr mit Corona ungefähr einen Monat rückläufig gewesen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_va-GilWHHnnxSqZNf5IXXA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_va-GilWHHnnxSqZNf5IXXA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Überproportionaler Anstieg&nbsp;<span style="color:inherit;">von Wechselwirkungen</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_ZrayryBXZLbqq0AwvrVltw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Betreut (angebunden, wird manchmal geschrieben) von der eingreifenden, evidenzbasierten Medizin leben die Menschen im Schnitt etliche Monate länger, im Einzelfall können durchaus Jahre, sogar ein paar Jahrzehnte, erreicht werden, wertvolle Lebenszeit geschenkt werden. Dazu tragen hochwirksame Medikamente zweifellos bei. Selbstverständlich muss dabei sorgfältig auf Risiken, unerwünschte Arzneimittelwirkungen (meist als UAW abgekürzt), geachtet werden. Mit der Zahl parallel verordneter verschiedener Medikamente steigt das Risiko und die Gefahr von Wechselwirkungen in der Regel überproportional.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Au0XSY0bam1cEPsEq0sK-Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Au0XSY0bam1cEPsEq0sK-Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehr Symptome, mehr Medikamente</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_qYyt9KddsGHbT7L334ofnA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Denn nur noch selten sind Menschen, die völlig gesund sind, und noch seltener Menschen, die bloß an einer Krankheit leiden. In der zweiten Lebenshälfte sind hierzulande drei oder fünf oder mehr chronische Krankheiten eher die Regel als die Ausnahme. In Entlassbriefen von Krankenhäusern nehmen die zeilenweise aufgeführten Krankheiten (codiert, wichtig auch für die pauschalierte Vergütung) bereits eine halbe Seite und mehr ein.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Ein Teil dieser Krankheiten wird als abhängig klassifiziert, das bedeutet, dass die eine chronische Krankheit die andere bedingt, beispielsweise Niereninsuffizienz von Herzinsuffizienz und/oder von Diabetes mellitus.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Je länger Patienten/Patientinnen mit chronischen Krankheiten von der Medizin erhalten werden können, umso mehr wächst logischerweise die Zahl weiterer chronischer Krankheiten, die Komorbidität. Dazu kommen oft weitere Krankheiten, die ziemlich unabhängig davon entstanden sind. All das zusammen bildet die Multimorbidität, die in unserer Gesellschaft, salopp formuliert, immer mehr „Multi&quot; wird. Und selbstverständlich mehr Medikation erfordert. Das ist dann die Multimedikation.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_r--doiYAp-O81TvWMXLBCQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_r--doiYAp-O81TvWMXLBCQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Öfter mal ans Absetzen denken</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_45R-wRqvV6PwkLTtcdy6FA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Geht man davon aus, dass für jede Krankheit mindestens ein Medikament zu verordnen ist, gewöhnlich sind es zwei oder drei, dann sind das pro Patientin/Patient bestenfalls drei, in manchen Fällen auch zehn und sogar noch viel mehr Medikamente. Wobei es zusätzlich geboten ist, gegen die Nebenwirkungen des einen oder anderen Medikamentes weitere, davor schützende Medikamente zu verordnen. So ist die Skala der Multimedikation nach oben offen. Wozu noch der psychologisch verständliche Faktor kommt, dass mit leichterer Hand verschrieben und angesetzt als abgesetzt wird. Da Anglizismen in der Medizin das frühere Gelehrten-Latein ersetzt haben: Prescribing ist populärer als Deprescribing. Was irgendwie auch verständlich ist: Patienten kommen ins Krankenhaus oder die Praxis, weil sie Beschwerden und Probleme haben. Dann liegt es näher, ein Mittel anzusetzen als ein vorhandenes abzusetzen. Was durchaus mal die bessere Option sein könnte.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_iE_CkxFzaXceIxHQHh1pHA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_iE_CkxFzaXceIxHQHh1pHA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Zunehmende Mulitmorbidität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_LbbD_uCwIRyMWh50GLeOvA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p>Y<span style="color:inherit;">Gefühlt kommen immer mehr Patientinnen/ Patienten in die Hausarztpraxen – dazu in die Facharztpraxen (die heutzutage meist Zentren heißen), sowie in die Krankenhäuser, die an immer mehr Krankheiten leiden, d.h. multimorbide sind. Eigenartigerweise ist die Tendenz dazu mit der Leistungskraft, selbstverständlich auch mit der diagnostischen und technischen Potenz eingreifender Medizin weiter gewachsen. Wie auch immer. Zudem bringen etliche Patientinnen und Patienten Verdachtsdiagnosen mit, die sie im Internet, mit diversen Suchmaschinen und Foren, „recherchiert“ haben (wie sie zeitgemäß sagen). Weiteres wird derzeit „auf Covid&quot; zurückgeführt. Unser Gesundheitsminister Professor Karl Lauterbach hat persönlich Long-Covid Patienten besondere Hilfe mit einem Sonderetat von etlichen Millionen an Euros zugesagt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_pY7F8tzc_qoBH0-WSPpR2A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_pY7F8tzc_qoBH0-WSPpR2A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Notwendige Behandlung&nbsp;<span style="color:inherit;">in ausreichendem Maß</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_odPjoAa7U0D0BqHl55FTXQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mit der Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung vor ungefähr 150 Jahren war den Kranken die notwendige Behandlung in ausreichendem Maß zugesichert worden. Seitdem ist die Medizin leistungsfähiger und zweifellos auch (vielleicht überproportional)&nbsp;</span><span style="color:inherit;">teurer geworden. Und die Patientinnen und Patienten wussten immer besser (erinnert von der Gesundheitsministerin im Jahr 2009, mit dem heute noch gültigen Satz des Jahres): Das steht mir zu.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Keineswegs will ich hier einseitig Politik kritisieren. Sogenannte Gesundheitspolitik. Politik, die vor allem nachhaltig und zukunftsschützend sein sollte. Auch der Medizin ist Marketing kein Fremdwort mehr. Wird vielerorts, in etlichen Zentren, praktiziert. Davon sind auch die Krankenkassen, die in heftigem Wettbewerb um die Beitragszahler stehen (den es bei der Gründung der Reichsversicherungsordnung noch nicht gab), die sich nun wohlklingender Gesundheitskassen nennen, nicht ganz frei.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">So hängt alles mit allem zusammen. Wunderschöne Etiketten. Aber wie so oft ist das Ergebnis all dieser Fortschritte nicht ganz so gut. Um nicht zu sagen: problematisch. Oder: bedenklich. Und schon gar nicht zu sagen: gefährlich. Da würde keiner sagen: Das steht mir zu. Hingegen ist der Staat, die Gesellschaft, die Krankenkasse (pardon: die Gesundheitskasse), die moderne Medizin, das MRT, die Pharmazie, doch da, uns zu behüten. Was ja bestmöglich geschieht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_CmRNvPuXRXtcfbrmXWjEfg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CmRNvPuXRXtcfbrmXWjEfg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Überversorgung schon im Kindesalter?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ldOm3F5dCEZDkg0EuxV9wQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Nun wächst aber der Bedarf bzw. der Verbrauch (keineswegs ist das das Gleiche, verbrauchen wir doch zunehmend mehr, als wir benötigen) an Antibiotika, Schmerzmitteln und Fiebersäften, schneller als der Nachschub aus fernen Ländern. Außerdem wächst die Multimorbidität und die Multimedikation. Gleichzeitig klagen Kinderärzte über fehlende Antibiotika und Fiebersäfte. In meiner hausärztlichen Praxis benötige ich diese Mittel auch manchmal, jedoch selten. Gerade für Kinder. Denn da wird doch die Grundlage für spätere Gesundheit erbaut, mit nachhaltiger Entwicklung des Immunsystems und der Förderung gesundheitsfördernder Darmflora. Ohne sonderliches Pipapo.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_qNVwnGlYfo0IA9Clez2uYw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_qNVwnGlYfo0IA9Clez2uYw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Mulitmorbidität u. -medikation:&nbsp;<span style="color:inherit;">Ursache oder Wirkung?</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_CSQRqRHQcOSmS5xGFmgraA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Im Weltbild zeitgemäßer Medizin und neuester Gesundheitspolitik kann es (keinesfalls will ich sagen: darf es) eigentlich keine gesunden Menschen mehr geben. So bedenklich und problematisch diese Einsicht auch scheinen mag, leider ist es die Realität. Vielmehr angesagt ist Multimorbidität und Multimedikation. Gewiss können einige Medikamente hilfreich und sogar segensreich sein. Wenn es, ganz einfach gesagt, nicht zu viele sind, nicht zu viele sein müssen. Wenn aus der Vielzahl nicht noch weitere Risiken entstehen. Genaue Daten zu den Gefahren der Multimedikation werden aus verständlichen Gründen nicht so gern und klar publiziert, werden vielleicht auch gar nicht so gerne erfasst. Seriösen Schätzungen zufolge werden ungefähr 5 Prozent aller Krankenhauseinweisungen in Deutschland erforderlich wegen Arzneimittelnebenwirkungen, bei älteren Menschen rund 10 Prozent. Zur Relativierung sollte bewusst sein, das betrifft überwiegend chronisch vorerkrankte Patienten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_fWbs94jHqxNquSznLbTELg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_fWbs94jHqxNquSznLbTELg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Gesundheitsversorgung&nbsp;<span style="color:inherit;">muss nachhaltig werden</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_XBmtrVZcx0mfSaN45dCzjA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Multimorbide Patienten, da gilt es anzusetzen. Die Krankheitsanfälligkeit, die Krankheitsentstehung und später die Multimorbidität möglichst niedrig halten – schon von Kindheit an. Antibiotika und Schmerzmittel schon in dieser Phase restriktiv und nachhaltig, nur bei unbedingter Notwendigkeit einzusetzen, statt deren Produktion bis zum technischen Limit zu steigern. Irgendwie ist da doch ein Widerspruch. Es ist auch der Widerspruch zwischen:&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Das ist notwendig oder: Das steht mir zu. Mehr und mehr für die Agenda geprägt von dem vermeintlichen Mantra: das steht mir zu, statt von: das kann ich tun, das sollte ich tun, das will ich tun.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Vielmehr wird die neueste Gesundheitspolitik geprägt von der Produktion bis zum technischen Limit, gerne ausgelagert in ferne Länder. Nachhaltig und zukunftsbewahrend ist sie nicht. Allerdings ist das nicht nur in der Medizin und der Gesundheitspolitik so, es durchdringt die gesamte Gesellschaft. Und wenn sich da nichts wirklich grundlegend ändert, am Anspruch, am Fordern und am Verlangen („Das steht mir zu“) ist nicht nur die Gesundheit, sondern damit auch die Zukunft nicht zu retten. Der/die Letzte macht dann das Licht aus.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_-0vGdeQ_U1jAMc8zcpB-4w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_-0vGdeQ_U1jAMc8zcpB-4w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Mangel an Nachhaltigkeit&nbsp;<span style="color:inherit;">zu Lasten der Betroffenen</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_0CkRcja_Ul_bl5U1D8BJeA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In dieser, leider nicht unrealistischen, Vision ist die Multimorbidität und die Multimedikation bloß eine Marginalie. Für heutige Patientinnen/ Patienten ist das Problem aber höchst bedeutend. Vielleicht hätte mit rechtzeitiger Prävention, mit bewusster, naturgemäßer Ernährung, manche Erkrankung verhindert werden können. Aber nun gilt es nach vorne zu schauen, in die Zukunft. Nachhaltig zu werden, und zu bleiben. Bei bereits chronischer Erkrankung werden Maßnahmen und Mittel der eingreifenden Medizin unverzichtbar bleiben.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Deren Einsatz kann sehr hilfreich, in manchen Fällen aber auch gefährlich sein. Da gilt es abzuwägen. Einseitiger Fundamentalismus, das Propagieren von Vorurteilen, ist nicht besonders hilfreich. Verheddert sich leicht.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Notwendig ist Klarheit. Nicht aller Fortschritt ist gut. Die moderne Medizin hat große Fortschritte gemacht. Die sind notwendig und hilfreich, aber nicht die Welt rettend. Mitunter abträglich.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Gesundheit gibt es kaum noch. Trotz aller Etiketten, auf denen Gesundheit steht. Hingegen sind mehr Krankheiten entstanden. Multimorbidität. Und daraufhin Multimedikation. Einerseits hilfreich. Potenziell aber gefährlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_rOV_3q2q82UnMygcUNe9Jw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rOV_3q2q82UnMygcUNe9Jw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">USA Vorreiter auch bei Mentalität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_w4m4FfSaHR3L2wHsmKNFjg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Lange bevor sie hier ankamen, sind Gesundheitsverluste in den USA schon entstanden, dem Land, das die hiesige Zivilisation und deren Wissenschaft markant geprägt hat. Bedingt durch übermäßigen Konsum, vor allem von Zucker und tierischem Fett. Übergewicht war da die logische Folge, Arteriosklerose, Diabetes mellitus vom Typ zwei, Übergewicht, Anfälligkeit für Depressionen und Schlafstörungen, Entzündungen. Und gegen all das gibt es selbstverständlich immer mehr Medikamente. Deren Absatz und Produktion bis zum technischen Limit (von dem Herr Professor Dr. Karl Lauterbach, der in den USA studiert hatte, nun sprach) bisher wenig reduziert wurde.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Tatsächlich kann Krankheit aus Mangel entstehen/ bestehen, auch aus Mangel an Medikation, was derzeit die herrschende Überzeugung ist. Krankheit kann aber auch aus Übermaß entstehen, aus übermäßigem Fordern und Verlangen, wie auch aus übermäßiger Medikation. Was derzeit nicht beachtet wird.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Wirklich sinnvoll ist Gleichgewicht. Nachhaltigkeit. Weder Hypo- noch Hypermedikation. Nicht zu wenig und nicht zu viel. Die aktuelle Tendenz in unserer Gesellschaft ist aber: Viel hilft viel. So viel wie möglich. Das steht mir zu. Letzteres kann aber in allem schädlich sein.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Multimorbidität (viel Krankheit) erfordert Multimedikation (viele Mittel). Zweifellos. Dabei kann ein Medikament hilfreich sein, vielleicht noch ein weiteres und ein drittes. Oder viel mehr. Den Leitlinien evidenzbasierter Medizin entsprechend, sowie unserer Mentalität.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Kkxunr21c3TvtbxXcHMaaQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Kkxunr21c3TvtbxXcHMaaQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Unangemessen riskante Medikation</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ed-99HQ3tWpA1XbStr_UgA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Weil die Multimedikation nicht nur nützlich ist, wurden in den fortschrittsanführenden USA PIM-Listen erstellt, in denen unangemessen riskante Medikamente (potentially inadequate medication) aufgeführt sind. Das hiesige Äquivalent dazu ist das PRISCUS-Verzeichnis, in dem 177 Medikamente mit besonderen Risiken für ältere Menschen benannt sind, samt erforderlichen Dosisanpassungen und Therapiealternativen. <br/><br/>Mit abnehmender körperlicher und muskulärer Aktivität, mit häufiger Fehlernährung, mit überlastetem Bindegewebe, mit schwindender Nierenfunktion, Leberfunktion und Herzmuskelleistung steigt das Risiko unerwünschter Arzneimittelwirkungen. Und bei resultierender Multimorbidität auch das Risiko unerwünschter Wechselwirkungen. <br/><br/>Ratsam ist: So viel wie nötig. Und davon so wenig wie möglich. Höchste Priorität hat das Bewahren, bedarfsweise Wiederherstellen und Erhalten von Gesundheit. Im Basisprogramm für längere Gesundheit finden Sie Anregungen, Informationen und essentielle Mittel dazu.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_6jGjz0kXHfLGHsq28j9Enw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_jPa6_u6daEBiVHKQhjep2g" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_54_0124_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 54 (Jan./Feb. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Multimedikation</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Nicht zu wenig und nicht zu viel - dieser generelle Leitsatz von Dr. Klaus Mohr trifft auch auf das Thema Arzneimittel zu. Vor allem jetzt, in Zeiten von Lieferengpässen.</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/multimedikation-nr-54/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 Jan 2024 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Zum EWIGEM LEBEN]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/zum-ewigen-leben</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/ewiges_leben.jpg"/>Der Klimawandel schreitet scheinbar unaufhaltsam und bedrohlich weiter voran, getrieben vom Konsum und der Gier der Menschen, der Verbrennung unserer ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_9cS-hrkGScCmrNkY18vuoQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_ZWJbjT64QRyrIN_7XUwe7Q" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Y6nNHMKAQsqZRU78DmSo4w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_a03JFsbR-w_iwx6PAsAeXg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_a03JFsbR-w_iwx6PAsAeXg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 215.10px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/ewiges_leben.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_spBsPIVSQiapYMqzq4e8wQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><div><div style="color:inherit;text-align:left;"><strong>Der Klimawandel schreitet scheinbar unaufhaltsam und bedrohlich weiter voran, getrieben vom Konsum und der Gier der Menschen, der Verbrennung unserer Ressourcen, der Achtlosigkeit, global. Die Krankhaftigkeit wächst und die Industrialisierung der Medizin. Und der Pflegebedarf.</strong></div><div style="text-align:left;"><br/></div><div style="text-align:left;color:inherit;">Und gleichzeitig verspricht der Ingenieur (!) Jose Cordeiro Mateo (geboren 1962), ein Protagonist der Longevity-Bestrebungen (dt. in etwa: Langlebigkeit – Anm. d. Redaktion), in seinem Buch gleichen Titels nicht viel weniger als den Sieg über den Tod. Ob das ein sehr kluger Plan ist, mit hochintelligenten und äußerst fortschrittlichen Strategien und Prozeduren, oder Wahn, bedarf es weiterer Forschenden und weiterer Forschung. Insgeheim erwarten das aber viele Mitmenschen von der eingreifenden Medizin. Egal was es kostet.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_deYt2U4ynQISDV4KjmEwhA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_deYt2U4ynQISDV4KjmEwhA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Ist das Altern eine Krankheit?</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_tMpr9mW8kKfCRlArTGb-xg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Das Altern bezeichnet Cordeiro Mateo als die &quot;schlimmste Krankheit des Menschen&quot;, die nun bald heilbar sei. Etliche Mitmenschen werden das wünschen und gerne hören. Deshalb dürfte mit derartigen Versprechungen ein gigantisches Geschäft zu machen sein. Etliche Startups im Silicon Valley, die mit großem Geld aus dem Internet-Kommerz gegründet wurden, kündigen die Heilung vom Altern, das Besiegen des Todes, unendliches Leben (für manche von uns gruselig) bereits an.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_sL5hSRX5cmxVdpHGSbmWfA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_sL5hSRX5cmxVdpHGSbmWfA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">120 Jahre sind möglich</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_utP0lg-_rJNHtqvBkZVbLw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Völlig neu ist das nicht, derartige Utopien gibt es schon länger. Und ein wenig, ansatzweise strebt auch die moderne Medizin in die Richtung. Wahrscheinlich wird eine Lebensdauer von etwa einhundertzwanzig Jahren für immer mehr Menschen möglich sein.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_eGl3O3NRyqvtghQjpDGr3A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_eGl3O3NRyqvtghQjpDGr3A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Attraktiv nur bei langer Gesundheit</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_l88dLDMYk2rQqWjz48JEXg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Wozu aber das Problem vermehrter und verlängerter Krankheit in der hinzugefügten Zeit besser gelöst werden sollte. Und was wird in dieser Zeit, wenn Funktionen schwinden, wenn Schmerzen permanent quälen werden, wenn das Atmen schwerfällt, wenn Ängste überwältigen, wenn vielfältige Abhängigkeit&nbsp;</span><span style="color:inherit;">entsteht, wenn die äußeren Bedingungen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">schwieriger, die Versorgungsressourcen knapper&nbsp;</span><span style="color:inherit;">werden?</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_0GXK5qvo2DGquqlXT_UP0Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_0GXK5qvo2DGquqlXT_UP0Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Recht zu sterben</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_cc-WI4l6a6spW4oj_lslug" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Aus der Erfahrung mit schwerem Leid wurde im Fachjournal Current Oncology sehr differenziert und einfühlsam gefragt: Should there be a legal right to die? – Sollte es ein gesetzliches Recht geben, zu sterben? Das ist eine schwere, tiefernste, niemals leichtfertig zu beantwortende Frage. Die parallel zu den Erfolgen eingreifende Medizin verständlicherweise notwendiger wird.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XgqqBo-IS8g6H5kiMN-e9g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_XgqqBo-IS8g6H5kiMN-e9g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;font-size:24px;">Gesetzliche verankertes Sterberecht&nbsp;</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_ASGBWW-aF0X9eSmUgf0ATA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Vor kurzem hat sich bekanntlich auch der Deutsche Bundestag damit befasst. Dabei ist sorgfältig zu unterscheiden, ob und wie weit es um den natürlichen Sterbeprozess geht, Begleitung und Unterstützung dabei, oder um Selbsttötung in aussichtslos scheinender Situation (die vielleicht besser abgewendet werden könnte) oder um assistierten Suizid. Oder um Lebensüberdruss. All das wird ethisch, politisch, juristisch diskutiert.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_VungZVr9iIlaXAnmBh_n2A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_VungZVr9iIlaXAnmBh_n2A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;font-size:24px;">Selbsttötung in den Religionen&nbsp;</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_Muwzr1HHIvxoJ5kZd0ERig" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Im katholischen Glauben darf Leiden gelindert und Trost gespendet werden, hingegen gilt Selbsttötung als sündhaft. Im Buddhismus ist Suizid bedauerliches Vergehen, dem Prinzip der Gewaltlosigkeit, des Nichtverletzens zuwider. Buddha selber, so wird berichtet, sei meditierend ins Nirwana gelangt. Im Hinduismus, wie auch im Jainismus wird es – wenn die Zeit gekommen scheint – als ideal angesehen, fastend den Tod anzunehmen. Mein Vater hat das in seinem neunzigsten Lebensjahr mit klarem Verstand ganz bewusst so praktiziert, von uns, seiner Familie umgeben, geachtet und respektiert. Und so will ich selber auch schließlich loslassen.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_CZ5xaVxtGHifmm4aZbwggg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CZ5xaVxtGHifmm4aZbwggg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Intensivmedizinische Maßnahmen&nbsp;<span style="color:inherit;">um jeden Preis</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_6IyhiykWPYwd-rHfmcD2Ww" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Muss man/frau hingegen bei aussichtsloser, quälender Krankheit alles tun, um am Leben zu bleiben? Müssen lebensverlängernde Maßnahmen durchgeführt werden, um jeden Preis, auch auf Teufel komm raus? In unserer Zeit intensivmedizinischer Möglichkeiten sind diese Fragen sehr dringlich. Und leichtfertige Antworten nicht angebracht. Bei jeder Einweisung zur stationären Behandlung wird seit ein paar Jahren schon nach der Patientenverfügung gefragt.</div><br/><div>&quot;Die Pflicht, Demütigung, Schmach und Verlust der Unabhängigkeit/Eigenständigkeit zu verhindern, gebietet es, den Personen, die das ertragen, selber die Entscheidung zu überlassen, ob sie weiterleben können/wollen – oder nicht &quot;, schrieb David Benatar, Philosophy Department der Universität Kapstadt, im oben genannten Beitrag zu Current Oncology.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_7BN33BE-6FgaXN8Xa5BEuQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_7BN33BE-6FgaXN8Xa5BEuQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;font-size:24px;">Sind wir im Tod alle gleich?</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_j_EFASIUBKmZkgtxFKNpLg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Die Bemühungen etwa von Jose Cordeiro Mateo, die einleitend schon genannt wurden, sowie die einschlägigen Investitionen von Internet-Milliardären stehen dazu in eigenartigem Kontrast. Hieß es im Mittelalter noch, im Tod seien alle gleich, ob Kaiser oder Bettler, wurde später im Kapitalismus beklagt, weil Du arm bist, musst Du früher sterben. Ansatzweise wurde das durch die Sozialversicherungen, vor allem die gesetzliche Krankenversicherung (deren Finanzierung heutzutage unzureichend ist) behoben, wenngleich nicht absolut. Aus vielschichtigen Gründen. Woran auch das Ausschalten der Selbstverantwortung schädigend beteiligt ist.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_tCZMX56EOwT9THW6sBBZSQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_tCZMX56EOwT9THW6sBBZSQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;font-size:24px;">Milliardäre streben nach dem ewigen Leben</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_dCxbNCFlXmM-vBx1Ovt-rw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">In egoistischer Weise, geschäftstüchtig, scheinbar nur altruistisch, streben in unserer Zeit nun Milliardäre, die sich mit ihrem Geld selber alles leisten können, mit Milliarden-Investitionen nach dem ewigen Leben. Vielleicht hat der geniale Walt Disney das im vorigen Jahrhundert schon vorausgesehen, als er die Comics mit Dagobert Duck zeichnen ließ. In denen versuchte sich der ansonsten sehr geizige legendäre Trilliardär mit regelmäßigen Bädern in seinem Geldspeicher zu erfrischen und zu verjüngen. Real kann man mehr Gesundheit auch mit deutlich weniger Geld erreichen, mit natürlichen Mitteln.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_509HEKa7QYyg-uz0uSq4rA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_509HEKa7QYyg-uz0uSq4rA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Longevity-Science - Wissenschaft der Langlebigkeit</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_9f0PWUrgCY8_4ZGAU5M87A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Dagegen sind die Strategien der &quot;Sieg über das Altern/Sieg über den Tod&quot;-Science aufwendiger, komplizierter und kostspieliger. Unterschiedliche Ansätze dazu sind in der Planung/ Entwicklung und Hoffnung:&nbsp;</div><div><ul><li>Reparaturen und Modifikationen des Genoms, d.h. der DNA in den Zellkernen mithilfe der &quot;Genschere&quot; CRISP-Cas9&nbsp;</li><li>Stimulation von Stammzellen und daraus Organzüchtung/Organersatz&nbsp;</li><li>Senolyse, d.h. Entfernen von Zellen, die ihre Funktionen verloren/eingestellt haben und dadurch die Gewebs/Organ- Funktionen behindern&nbsp;</li><li>Gehirn-Backup (Mindload) d.h. Speicherung von Hirnfunktionen und von Fühlen auf vernetzten Computern&nbsp;</li><li>Kryokonservierung (Cryonik), das Einfrieren des Körpers gleich nach dem Tod mit Injizieren von Frostschutzmittel, mit dem Ziel des wieder beleben sobald die zum Tod führende Krankheit heilbar geworden ist und befallene Organe ersetzt werden können.&nbsp;</li></ul></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_81O_EJlk5BvIWx_BTB3i3Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_81O_EJlk5BvIWx_BTB3i3Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wie könnte die Entwicklung aussehen?&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_1XSrZTVk-h6RIY4Dd5Mrdw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Extrapoliert man bisherige Fortschritte der Medizin, sowie bisherigen industriellen Wohlstand (auch das muss mal gesagt werden), der sie ermöglichte, bisheriges Beitrags- und Steueraufkommen, weiter, dann könnte manches davon gelingen. Aber nur dann. Vielleicht ein wenig davon. Könnte die Lebensdauer der Menschen vielleicht um zehn, zwanzig oder dreißig (wer bietet mehr?) Jahre gesteigert, vielleicht verdoppelt oder gar endlos werden.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_SFtqOJakAsEG9tysDtBB1A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_SFtqOJakAsEG9tysDtBB1A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Forschungsmittel müssen erwirtschaftet werden</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_09mP2k7m_o9Z-S5xJacIeA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Möge dann bitte auch die Gesundheit, der Frieden und der Sinn mindestens genauso gut wachsen.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Bis dahin ist aber einiges noch zu klären. Der Rentenzahlung erst vom hundertsten Lebensjahr an, bei einer voraussichtlichen Lebenserwartung von hundertdreißig Jahren und mehr, würden sich vermutlich, schon aus Prinzip, die Gewerkschaften und die Sozialverbände widersetzen. Eventuell könnte Künstliche Intelligenz die erforderlichen Mittel beibringen/erwirtschaften.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_8UGzFmQOEqbLnjSyPL-B6w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_8UGzFmQOEqbLnjSyPL-B6w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Lebensqualität wichtiger als -quantität&nbsp;</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_ddjAWFDQp3AujIcq5A-GHA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Pflege wäre nach dem angekündigten Sieg über Altern und Krankheit wohl nicht mehr erforderlich. Die freigesetzten Pflegekräfte könnten an den Terminals für die Marsflüge gesunder, reicher, langlebiger viel besser und leichter verdienend tätig werden. Für die Ernährung könnte mit höheren Ernten aufgrund digitalisierter und industrialisierter Landwirtschaft gesorgt werden, falls die Erderwärmung, die Dürre und Überflutung nicht weiterwächst und die Kornspeicher in der Ukraine nicht weiter zerbombt werden. Falls die Erde nicht weiter zur Stätte von Kriegen, Zerstörungen und Verwüstungen wird. Dagegen anzugehen, hat noch höhere Priorität als die bloße Lebensverlängerung.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_88agaDRXv-9gSFtbjboyaQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_88agaDRXv-9gSFtbjboyaQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Bevölkerungsexplosion?&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_sXkxoYppl2_9Az-MwlVNUg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Könnte doch mit der angekündigten Lebensverlängerung die Zahl lebender Menschen auf der Erde, derzeit um acht Milliarden, in ein paar Jahrzehnten auf das Doppelte steigen. Derartige Lebensverlängerung zumindest wird in Aussicht gestellt. Für die erforderliche Logistik ist nicht nur mehr Digitalisierung und erneuerbare Energie erforderlich, sondern – das wird politisch nicht so klar gesagt – auch entscheidend mehr Askese und mehr Frieden. Derzeit produziert die Menschheit schon mit ihren acht Milliarden ständig mehr Ansprüche, mehr Konsum, mehr Konflikte, mehr Gewalt, mehr Kriege, mehr Zerstörung, als sie zu verhindern bereit, bzw. imstande ist. Was würden hingegen wohl zwölf, vierzehn oder gar sechzehn Milliarden von uns tun?&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Jbu8fMNu5pppg0Y34vx86w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Jbu8fMNu5pppg0Y34vx86w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Zukunft steht in den &quot;Sternen&quot;&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_jQ8Irjpw-LV5VTmrEYL7BQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Elon Musk, Ingenieur, harter Geschäftsmann und großer Utopist, sieht eine Lösung mehrere Probleme in der Umsiedlung auf den Mars. Das könnte bei Realisierung noch lukrativer werden als die Produktion von noch mehr Tesla – und anderen Automobilen für noch mehr verstopfte Straßen. Bei einer Lebensverlängerung auf das Doppelte und mehr dürfte auch die Flugzeit von kaum einem Jahr auf den Mars zu verschmerzen sein, es sei denn für regelmäßige Pendler und Vielreisende. Wie behaglich die hinzugefügte Lebenszeit da sein wird, ob es da künftig auch Bäume, breite Straßen und Ladestationen für Tesla, aber auch Reformhäuser geben wird, geht gewissermaßen in den Sternen.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_6bRr3eFPUjvn41clliHxLg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_6bRr3eFPUjvn41clliHxLg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wachsende Unsicherheit&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_pFmNKXd8vpOmDXQRrUuR3w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bisher wachsen die Probleme auf der Erde, die Zukunftsgefahren, die Auseinandersetzungen, die Konflikte, die Zerstörungen schon weit überproportional zur Zunahme der Bevölkerung mit Menschen. Migration, die Flucht&nbsp;</span><span style="color:inherit;">vor Dürren, Überflutungen, Gewalt und vor Kriegen, aber auch die Hoffnung auf soziale Unterstützungsleistungen, ist nur ein Aspekt davon. Bisher schon sind die Sozialkassen, der Kranken- und Rentenkassen voll ausgeschöpft, erschöpft. Ausgewogenheit, Gleichgewicht gibt es schon lange nicht mehr. Wahrheit geht verloren. Und nicht nur wegen der finanziellen Verschuldung hapert es an der Nachhaltigkeit.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_peqSTz8Mpluy1uig4ex2QA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_peqSTz8Mpluy1uig4ex2QA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schutz vor dem Altern - den Pflanzen abgeschaut</span></h2></div>
<div data-element-id="elm__lLPeUdL78xaQFAFYyn43A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Hingegen erinnert ein Teil wenigstens der weiter oben schon genannten Ansätze zur Lebensverlängerung und mehr noch zur Gesundheitsverlängerung an Zellreparaturfunktionen, die im Pflanzenreich entwickelt wurden:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">der Schutz/die Reparatur des Genoms, auch der Telomere&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Anregung/Stimulation von Bindegewebs- und Organfunktionen&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Induktion verlorener Apoptosefunktionen/Senolyse&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Schutz der Hirnfunktionen&nbsp;</span></li></ul></div>
</div><div data-element-id="elm_GqannMrl2MzQc8-bYBk7MQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_GqannMrl2MzQc8-bYBk7MQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Naturstoffe aus Pflanzen schützen (s. Basisprogramm)&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_Y4SowPQj4byXdUJOfqjfkA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Für die genannten Schutzfunktionen sind einige bewährte Nahrungs-/Arzneipflanzen, bzw. Wirkstoffe geradezu essenziell, vor allem Curcuma, Ginseng, Grüntee, Leinöl, Kokosöl. Obgleich der Einsatz dieser Naturstoffe auch bei den meisten Krankheiten sehr sinnvoll ist, ist deren konsequente Anwendung zur Prävention noch bedeutsamer. Im Basisprogramm für längere Gesundheit finden Sie nähere Informationen sowie Anregungen dazu, auch zu weiteren natürlichen Schutzstoffen. Damit kann die Gesundheit besser und länger bewahrt, bzw. wiederhergestellt werden.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_MPjfvPqY93CMUO-PMPDwLA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_MPjfvPqY93CMUO-PMPDwLA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">100 Jahre schon jetzt erreichbar&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_KLBwse62lqn7d1JCRrjKcg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Selbstverständlich kann mit diesen Naturstoffen allein nicht jede Krankheit derzeitigen Anforderungen entsprechend therapiert werden. Auch die Lebenszeit kann damit nicht über das natürliche Maß hinaus, derzeit gelten um einhundertzwanzig Lebensjahre als Maximum, verlängert werden. Der hundertste Geburtstag, derzeit noch selten, sollte mit maximalem Einsatz eingreifender Medizin Lebensverlängerung demnächst von der Mehrheit hiesiger Bevölkerung erreicht werden.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm__H8iRUx1yO7Z3I8f79Byag" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__H8iRUx1yO7Z3I8f79Byag"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehr Lebensqualität im Alter erreichen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_YOh6Q23Adld8GG-tLHbBww" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Trotz (oder wegen?) medizinischer Fortschritte hat sich aber schon bei Achtzigjährigen die Anmerkung verbreitet, das Alter habe nichts Schönes. Wer das so sieht, wird es nicht als großen Vorzug empfinden, einhundertzwanzig und älter zu werden. Hilfreich ist es, im Alter mehr Gesundheit und Sinn, mehr Fürsorge für andere, statt überwiegender Egoität zu entwickeln. Mit dem Akzeptieren der Vergänglichkeit und des Todes, vor allem des eigenen, geht es besser als mit Ignoranz, Verdrängen und Übertünchen. Gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf, sagt die Regel von Baltimore (Desiderata – Gedicht d. amerik. Autors Max Ehrmann, 1927 – Anm. d. Redaktion).&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_CCi-VE2axJF0KyqAuzmiYw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CCi-VE2axJF0KyqAuzmiYw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Hermann Hesse&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_-XQlLGUhwcAGHgfw7eP5eg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Einschlafen dürfen, wenn man müde ist. Eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen, das ist eine köstliche, wunderbare Sache. Diese Einsichten von Hermann Hesse werden gelegentlich in Traueranzeigen erinnert, wie auch: Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig und die, die es sind, sterben die... Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot. Diese Einsichten sind ein Gegenpol zu den – relativ dürftigen – Hoffnungen der Longevity-Ingenieure, in denen reichlich Egoität und&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Anspruch auf längere Teilhabe mitschwingt. Gewiss möchte wohl jeder/jede möglichst lange alterslos leben. Ob es gut ist, daran mit Gewalt gegen sich selber und die Mitwelt zu wirken, ist fraglich.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_QSlATrIOAwWOIPp0OMBWzA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_QSlATrIOAwWOIPp0OMBWzA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Segen der Endlichkeit des Lebens</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_HoN9M4IHlYz8sTXu9j9w3w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Trotz aller Ankündigungen, diesbezüglicher Forschungen und Utopien wird unser Leben stets endlich sein. Werden unsere Körper vergänglich sein. Ist es nur Fluch? Es kann durchaus Segen sein. Gewiss, unsere Jugend, unsere Macht, alte Zeit, auch der Wohlstand (ganz aktuell) ist vergänglich. Selbstverständlich kann das sehr schmerzlich sein. Andererseits ist es ein Segen, dass auch der Schmerz, die Angst, das Leid, die Not – und auch die Lust – vergänglich sind.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_Ld7N96AhJ83qfheehzUrqg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Ld7N96AhJ83qfheehzUrqg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Wandrers Nachtlied -&nbsp;Johann Wolfgang v. Goethe</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_oBBGS7xS4mIxmjL7QmSWrg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Ach, ich bin des Treibens müde! Was soll all die Qual und Lust? schrieb Johann Wolfgang von Goethe in Wandrers Nachtlied. Leitlinien entsprechend können Fachärzte/Fachäztinnen für Psychiatrie da die Diagnose stellen: Depressive Episode. Nach ICD, der internationalen Klassifikation der Krankheiten: F33.1G oder F33.2G. Ohne psychotische Symptome. Es könnte aber auch tiefstes, grundlegendes, klarstes menschliches Empfinden sein, das in unserer komplexen Zeit besonders verstehend und notwendig scheint. Einer Zeit, in der so viele Mitmenschen an Überforderung, Erschöpfung, Schwäche, Müdigkeit, Krankheit leiden, mitten im Überfluss und Übersättigung. Inmitten umfassender Versorgung, hocheffektiver Medizin und kaum noch bezahlbarer Pflege. Ist da irgendetwas verkehrt? Agiert/fährt/fliegt da etwas verkehrt?</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_sqetaK1Zt2hQI2ijWdlDLQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_sqetaK1Zt2hQI2ijWdlDLQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Alles erreicht?</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_24fFB_1trrtjQVOjssY9-A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Hochbetagt, lebenssatt und gesund zu sterben, war einmal Ideal. Das sieht man heute ganz anders:</div><br/><div>Hochbetagt: ja, ganz gut, aber bitte (steht mir doch zu) besser und länger, und ohne das Altern.</div><br/><div>Lebenssatt: kenne ich nicht, sagt da manch ein Mitmensch/eine Mitmenschin: entweder habe ich Hunger oder mir ist schlecht. Sättigung, genug sein ist nicht mehr so populär.</div><br/><div>Gesund sterben: was ist das denn? Heute stirbt man/frau, an einer, meist mehreren Krankheiten, mitunter auch an der Therapie, oder, viel schlimmer, an äußerer oder innerer Gewalt, an Hass und Zerstörung.</div><br/><div>Am schlimmsten ist sinnloses Leben und sinnloser Tod.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_xAHnhnGcUre1nAngfqYNvg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_xAHnhnGcUre1nAngfqYNvg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;font-size:24px;">Sinnvoll leben</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_K6wcJSmKriSCDK9CiHYgEg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Dem sollten wir alles, das wir vermögen und können (oftmals wird da in unserem System ein mehr Geld gedacht) entgegenstellen: Akzeptanz, Sinn, Liebe. Gesundheit.<br/><br/></span></div><div><div>Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot, schrieb Hermann Hesse.</div><div><br/></div><div>Niemand, der wirklich liebt, ist jemals tot.</div></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_LW60tLAyZ6rsvybfCHSPsw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_fcHNyWDHy9Jod7b7eAUr3w" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_53_1123_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 53 (Nov./Dez. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Ewiges Leben</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Wissenschaft und Technik arbeiten am Sieg des Menschen über den Tod. Dr. Klaus Mohr findet das ethisch und sozial fraglich und plädiert stattdessen für eine natürliche Gesunderhaltung.</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/ewiges-leben-nr-53/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Die Wirksamkeit von PLACEBOS]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/die-wirksamkeit-von-placebos</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/AdobeStock_290922835.jpeg"/>Das ist doch bloß ein Placebo. Abfällig wird das manchmal so dahergeredet, gerade über präventiv oder therapeutisch genutzte Naturstoffe. Etwas verärg ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ch-vNC0rSZCHhsoCWt0lkQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_2JuycwNwRa-ZbPUyo9NmlA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_egP7jFubTbaGDjqx7gNxzA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_lUXYPnjD6bamBwX3k7T6Gg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_lUXYPnjD6bamBwX3k7T6Gg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 323.66px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/AdobeStock_290922835.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_z20fm6v5RHS6QT-_ynMaTg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Das ist doch bloß ein Placebo. Abfällig wird das manchmal so dahergeredet, gerade über präventiv oder therapeutisch genutzte Naturstoffe. Etwas verärgert auch, denn da gibt es doch einige Patientinnen/Patienten, die aus persönlicher guter Erfahrung von besonderen Naturstoffen überzeugt sind. Als Einbildung wird deren Erleben abgetan. Als Placebo eben. Dass damit zum Kampfwort missbraucht wird. Statt zum Segen.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_voAK5COmhm54SsDaxWvmHw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_voAK5COmhm54SsDaxWvmHw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Placebo- und Nocebo-Wirkung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_-mVzOELN_LGISr9UOZTzRg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ironischerweise werden Placebos speziell in der evidenzbasierten Medizin eingesetzt, obgleich nur als Scheinmedikamente, die an die Probandinnen/ Probanden in den Kontrollgruppen verabreicht werden. Im placebokontrollierten Doppelblindversuch, der als Goldstandard im Studiendesign gilt, dürfen Teilnehmende zudem nicht wissen, ob sie das Prüfmedikament (Verum) oder ein gleichbeschaffenes Mittel ohne diesen Wirkstoff verabreicht bekamen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Naiv könnte man da fragen: wozu dieser Aufwand? Könnte man nicht gleichgut der einen Gruppe den neuen Wirkstoff andienen und der ähnlich zusammengestellten Vergleichsgruppe gar kein Mittel? Das geht natürlich gar nicht, weil auch in der evidenzbasierten Medizin irgendwie bekannt ist, dass jedes Mittel, jede Maßnahme, wie gut oder schlecht, wie wirksam oder unwirksam, wie sinnvoll oder wie substanzlos, sinnlos und unvernünftig sie auch sein mag, bei der Anwendung im Menschen irgend eine Wirkung auslöst, bzw. verursacht. Im günstigen Fall kann das eine Placebo-Wirkung sein, dann geht es den Probandinnen/Probanden (über die sogenannte Verum-Wirkung hinaus besser. Im ungünstigeren Fall wird das eine Nocebo- Wirkung sein, dann geht es den Untersuchten daraufhin schlechter.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_nZV8JJtn4SsxnPNoViuckQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_nZV8JJtn4SsxnPNoViuckQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Nocebo in der Medizin&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_fhmuW3lB8YgrpUbOYbNp_g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Wenn man Patientinnen/ Patienten zuhört, treten heute, gerade in der evidenzbasierten und eingreifenden Medizin die Nocebo-Wirkungen signifikant häufiger auf. Die Ursachen dieses irritierenden Phänomens sind komplex, sind einerseits in den vielversprechenden Möglichkeiten der modernen Medizin zu finden, in geringer Selbstverantwortung und Selbstbeteiligung, und andererseits in hohen und unerfüllten (schwer erfüllbaren) Erwartungen unserer Gesellschaft. Patienten und Patientinnen, die über die Defizite dieser Medizin klagen, sollten dabei auch das Ausmaß ihrer eigenen Ansprüche sowie die Realität im Blick haben. Wenn&nbsp;</span><span style="color:inherit;">beispielsweise ein Patient sagt , „ich brauche dringend ein MRT, weil mir das vor einem halben Jahr so gut geholfen hat”, macht das schon nachdenklich. Gewiss, das kann damals notwendig und maßgeblich gewesen sein. Wie weit aber ist dieser Bedarf aktuell realistisch? Oder subjektiv? Wird dieses MRT nun zu einer Placebo-Maßnahme? Und mehr noch: wie viele Leute kommen aus der MRT-Diagnostik mit wenig krankheitsrelevanten, obgleich auffälligen Befunden – und sehen sich fortan als schwer krank? Manch ein Nocebo Effekt ist so entstanden. Andererseits hat diese Art Diagnostik schon die eine oder andere schwere – und bei frühzeitigem Erkennen- noch effektiv therapierbare Organläsion entdeckt. Das hätte keinesfalls unterbleiben dürfen. Den Mittelweg zwischen Notwendigem und Überflüssigem (das die Ressourcen für Notwendiges abzweigt) bis Schädlichem zu finden, ist immer schwierig. Zumal all das ausreichend vielleicht sogar mehr als ausreichend, zur Verfügung steht, wenn auch mit Wartezeiten. Und in der Regel von den Krankenkassen/Sozialkassen ohne Zuzahlung finanziert wird. Merkwürdig, dass ein klärender (hoffe ich) Text zu den Wirkungen von Placebos bzw. Nocebos mitten in unser Sozialsystem der gesetzlichen Krankenkassen und die Möglichkeiten der technisierten Medizin führt.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_ftiuSFoYPf09lgTpB_ik3Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_ftiuSFoYPf09lgTpB_ik3Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Warum Placebo in Studien?</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_EpUbKnQn-_2RACGZz4501Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ausgegangen waren wir jedoch von der Frage warum gerade die evidenzbasierte, scheinbar so hochobjektive Medizin gegen Placebo testet, anstatt – viel weniger aufwendig – gegen Null-medikation. Die klare Antwort ist: das Placebo hat tatsächlich eine Wirkung, positiver oder negativer Art. In derzeitiger Mentalität, im derzeitigen System überwiegend negativer Art. Den Nocebo Effekt. In Doppelblindstudien für die evidenzbasierte Medizin muss daher die Placebooder Nocebo-Wirkung um möglichst objektiv zu sein von den Wirkungen des Verums (Nomen est Omen) abgezogen (subtrahiert) werden. Dann ist der Objektivität Genüge getan.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Wenngleich nicht so sehr der Lebensrealität. Vielleicht resultiert der Konflikt zwischen evidenzbasierter Medizin und Lebenswirklichkeit aus der Differenz zwischen bestmöglicher mitunter vermeintlicher Objektivität einerseits und Subjektivität andererseits. Wobei die körperorientierten, objektiven Leistungen der evidenzbasierten und technisierten Medizin selbstverständlich außerhalb jedes Zweifels stehen. Ein jedes Ding (auch jeder Mensch) hat aber zwei Seiten.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Uws0N-dygW7YlNyN1RlOvA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Uws0N-dygW7YlNyN1RlOvA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Körperliche und mentale Wirkung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_iAlDZK08yYsZicdKzfD9Cw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">So hat auch jedes Medikament, jedes Mittel jede Maßnahme, ob natürlicher oder synthetischer Herkunft (mindestens) zweierlei Wirkung:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">die körperliche Wirkung mittels Veränderung von Körperzellen, Geweben, Organen&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">die mentale Wirkung die aus der Erwartung Hoffnung/Sinngebung von Patientinnen und Patienten erwächst.&nbsp;</span></li></ul><p><span style="color:inherit;">Beide Wirkungsarten sind wichtig. Keine davon sollte überschätzt, aber auch keine unterschätzt werden. Medizin, gleich welcher Orientierung, die eine der beiden Seiten nicht kennt, wird fehlgehen. Selbstverständlich steht in der Medizin unserer Zeit die Wirkung deutlicher im Mittelpunkt als der Sinn der Maßnahmen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">So ist es auch verständlich, dass von den Patientinnen/ Patienten nicht nur die neuen hochwirksamen Medikamente mitunter gefürchtet werden, sondern auch manche Prozeduren. Zahlreiche Mittel werden als potentielle Nocebos empfunden, aufgrund sorgfältigen Lesens der korrekt, manchmal erschreckend wirkenden Beipackzettel durchaus nachvollziehbar. Daraus resultiert Ambivalenz: einerseits werden die Mittel benötigt und ersehnt, manchmal werden sogar unnötige Mittel verlangt/empfohlen/genommen, andererseits werden dieselben Mittel und Prozeduren gefürchtet. Da hilft das Bewusstsein, was ist Wirkung und was Sinn, was ist notwendig und was ist schädlich, was wird benötigt und was ist überflüssig, zu viel, was ist Placebo und was ist Nocebo. Was hilft und was schadet.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_9IOPxtXPs81HWscuovYNEA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_9IOPxtXPs81HWscuovYNEA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Vorverständnis des Patienten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_EaZ6dCub2JM34AYzU2aThQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ob eine Placebo-Wirkung oder eine NoceboWirkung entsteht, hängt weniger von dem jeweiligen Medikament bzw. der Maßnahme ab, als von der Einstellung des Patienten/der Patientin. Diese Einstellung wiederum wird von der Notwendigkeit und dem Sinn der Therapie geprägt sowie von den Erklärungen und den Informationen dazu. Letztere werden häufig aus Internetforen bezogen, (Ärztinnen/ Ärzte spielen da keine ganz große Rolle mehr) und sind unterschiedlich korrekt, mehr oder weniger objektiv, mehr oder weniger hilfreich. Warnungen mit unterschiedlicher Intention und Qualität, auch ganz unberechtigte, finden da jedenfalls mehr Aufmerksamkeit als die schlichte Wahrheit und ehrliches Bemühen.</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Zweifellos werden da auch wirkungsarme, sogar wirkungslose und potentiell schädliche Mittel angepriesen, wodurch bei naiven Gemütern durchaus Placebo-Effekte, zumindest kurzfristig, aufkommen können. Die scheinbar besonders wirksam sind, wenn sie besonders viel kosten. Derartigen Placeboeffekt, der aus hohen Selbstkosten resultieren könnte, hat die hoch entwickelte Medizin in unserem Land, unserer Zeit jedenfalls nicht, da für jede/jeden Bedürftigen, alles Notwendige sozial, ohne eigene Zuzahlung, ohne Selbstleistung gewährt wird. Obgleich manch einer/manch eine meint, Alles sollte besser und mehr sein. Das ist aber ein Thema für die Sozialpolitik und nicht so sehr für die Medizin, in der und mit der die meisten da Arbeitenden wohl ihr Bestes tun: die nicht so sehr fordern und klagen, sondern leisten und wirken.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Was hohl ist, wird keinen Bestand haben. Was viel fordert, und selbst wenig leistet; was viel verspricht und selbst wenig beiträgt, wird vergehen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_LFUdiR74y2fqFM2beyEbYQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_LFUdiR74y2fqFM2beyEbYQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Selbstverantwortung und Placebo</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_afAIoutu7gL15MlxAGGlBw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Schließlich verweist uns die Placebo-Wirkung an uns selber zurück: wie bin ich? Wie geht es mir? Bin ich selber dafür verantwortlich? Was tue, was leiste ich dazu? Was mache ich verkehrt? Sehe ich Fehler ein? Und genauso wichtig: was mache ich richtig? Was ist richtig? Was kann ich für die Zukunft, in der Zukunft leisten? Wie kann das geschehen? Wie kann ich das leisten, erfüllen? Was brauche ich? Was ist mein Sinn? Eine jede, ein jeder wird diese Fragen – wenn überhaupt – anders beantworten. Dankbar für Gutes vielleicht, oder undankbar. Hilfreich, oder schädlich. Bewahrend, oder zerstörend.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Placebo oder Nocebo? Teilweise liegt es an uns selber. Nicht allein an der Hardware, eher noch an der Software. An unserem Betriebssystem. Immerhin können/müssen wir an beidem arbeiten: konstruktiv oder destruktiv. Wir können die Hoffnung bewahren und die Zuversicht und im Kleinen unser Bestes tun – oder alles schlecht reden und schlecht machen. Wobei mir selbstverständlich bekannt ist, dass gut gemeint nicht das Gleiche wie gut gemacht ist. Dass reale Arbeit oft wichtiger ist als großes Tönen. Irgendwie geschätzt wird beides.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Aber manches ist paradox. Der placebokontrollierte Doppelblindversuch (ist nomen da omen? Müssen wir wirklich doppel blind sein?) sollte, wie das Thema schon sagt, das placebohafte ultimativ kontrollieren, sollte die Medizin höchst objektiv entzaubern. Gewiss wurde manch Gutes damit erwirkt, manche Wirkung bestätigt und manche bestritten, für schädlich befunden. Gleichzeitig sehen immer mehr Menschen in den Mitteln und Prozeduren dieser Medizin auch Nocebo-Wirkung.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_NWyMyrNPn5EZjpTGJWOIHA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_NWyMyrNPn5EZjpTGJWOIHA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Kann uns der Fortschritt retten?&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_PxyHIy8Knk5nxvZOGIA9CQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Es ist unübersehbar: unser hochverschuldetes System, auch unsere bisherige Effizienz ist im Niedergang. Wir sind nicht mehr nachhaltig. Immer mehr von uns werden hilflos und weniger hilfreich. Wir haben nicht mehr viel Grund zur Hoffnung und Zuversicht. Ob die Technik, die mit ihren hoch effektiven Geräten zur Ausbeutung und Zerstörung der Erde wesentlich beigetragen hat, uns retten wird, ist fragwürdig. Wie weit uns dabei die technisierte Medizin retten wird. Selbst der Tod stirbt, schreibt der Philosoph Michel Onfray in seinem Buch Niedergang: Aufstieg und Fall der abendländischen Kultur.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_m1sFnMCpYD96f3sxV7rjpw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_m1sFnMCpYD96f3sxV7rjpw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Unser Leben - lieber Placebo als Nocebo</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_FbF8Cfb-F8tuK-eJakQwbQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Eine kleine Nische noch ist uns verblieben. Das ist die Natur. Klar, auch die kann bedrohlich wirken und schaden, und doch ist sie unser Leben. Wer das als Placebo-Effekt verächtlich macht, dem ist nicht zu helfen. Zumal mehr und mehr Nocebo wird.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Doch da ist noch die kleine Nische. Die Natur kämpft nicht gegen den technischen Fortschritt, gegen die Zerstörung, die er ermöglicht und anrichtet, stattdessen erträgt und überwindet sie ihn. Lächelt gütig zurück, wenn sie als unwirksam und als Placebo verhöhnt wird. Zumal manch einer, der von Placebo spricht gar nicht so gut weiß, was das eigentlich ist und kann.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Letztlich ist all unser Leben Placebo, zumindest sollte es möglichst wenig Nocebo sein. Letzteres hingegen sehen wir derzeit global mit größtem Bedauern und tiefster Trauer.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Tröstlich bleiben bewährte Naturstoffe für unsere Gesundheit. Solide, bewährte, gesundheitsfördernde Wirkung verbindet sich da mit Hoffnung, Zuversicht und Beständigkeit.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_pjiTQHuRx4vrnjtc7NKUVg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_IfNTesEXj2IRQOIwsh-x8Q" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_52_0923_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 52 (Sept./Okt. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Die Wirksamkeit von Placebo</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/die-wirksamkeit-von-placebo-nr-52/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Sep 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Hilflosigkeit und Hilfsbereitschaft]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/hilflosigkeit-und-hilfsbereitschaft</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/erlernte_hilflosigkeit_1200.jpg"/>Alles hängt mit allem zusammen. Es gibt Themen, die gerne verdrängt werden. Damit sind sie aber nicht aus der Welt – im Gegenteil. Zwar fürchten sich ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_6rwiBpcdQn25faGTDLrn9A" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_osoiu1V7SsC0oytCb36tgQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_aVb0WNAVRuio8CE6iPV7gw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_TcUb9Uyxwbhl6gThmw2Z2Q" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_TcUb9Uyxwbhl6gThmw2Z2Q"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/erlernte_hilflosigkeit_1200.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_fcqjB9tPTBuqPTQmrI8DkQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;"><strong>Alles hängt mit allem zusammen. Es gibt Themen, die gerne verdrängt werden. Damit sind sie aber nicht aus der Welt – im Gegenteil. Zwar fürchten sich viele Mitmenschen davor, hilflos zu werden, hilflos zu sein, sind aber selbst nicht besonders hilfsbereit. Individuell, persönlich und global. Manches könnte verhindert und manches geheilt werden.</strong></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_c1d0rd67ch8MiOnEQAUHvA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_c1d0rd67ch8MiOnEQAUHvA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Selbstachtung und intellektuelle Redlichkeit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_gq1WzPOVIIXvt50qOgEHZA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Zur Selbstachtung und intellektuellen Redlichkeit angesichts der planetaren Krise schreibt der Gegenwartsphilosoph Thomas Metzinger in seinem neuen Buch „Bewusstseinskultur“ (nach „Der Ego- Tunnel“, „Eine neue Philosophie des Selbst: von der Hirnforschung zur Bewusstseinsethik“), das ich hoch schätze:<br/><br/>„...&nbsp;<em>Wir müssen uns ehrlich machen. Die Menschheit befindet sich mitten in einer planetaren Krise. Die globale Krise selbstverschuldet,<strong>&nbsp;historisch, beispiellos&nbsp;</strong>– und es sieht nicht gut aus. Sowohl die politischen Institutionen als auch eine große Zahl von Einzelpersonen&nbsp;<strong>versagen</strong>&nbsp;bei der Bewältigung dieser Krise&nbsp;<strong>kläglich,</strong>&nbsp;und zwar sehenden Auges und schon sehr lange.“ Ja, ja, ja, viele von uns können/wollen davon nichts mehr hören und sehen. Letzteres ist aber keine Lösung – ganz im Gegenteil.</em>&quot;<br/></p><blockquote><cite>Thomas Metzinger, Buch: „Bewusstseinskultur&quot;</cite></blockquote></div></div>
</div><div data-element-id="elm_DooX7x_KkerpBiOnoJigUg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_DooX7x_KkerpBiOnoJigUg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;"><span style="font-size:24px;">Notwendige Hilfe</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_9Yr-Xlz0upZkSzYV43YdVQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Selbstverständlich bedürfen Mitmenschen, die in schwieriger oder gar aussichtsloser Situation sind, akut vorrangig unserer Hilfe, unserer Hilfsleistungen. Neben persönlichem, individuellem Einsatz von Helfern, Rettern und Leistungserbringern (der gleichwohl politisch koordiniert und überwacht wird) garantiert die Gesellschaft, der Staat, notwendige Hilfe. Die jedoch selten nur als optimal bewertet wird, mitunter als genügend, häufig als unzureichend. Auch da gibt es unterschiedliche Auffassungen und Bemühungen, die eigene und die anderer.</p><p><br/></p><p>Mitmenschen, die Hilfe brauchen und sich selbst nicht helfen können, sind völlig hilflos. Dieser Definition nach sind/werden immer mehr Mitmenschen hilflos. Krankheitsbedingt. Unfallbedingt. Durch Einwirken äußerer Gewalt, derzeit auch wieder brutal kriegsbedingt. Andere wiederum auch selbstbedingt.</p><p><br/></p><p><em>Hilflos</em>&nbsp;bedeutet im Wortsinn: ohne Hilfe zu sein. Das kann jedoch unterschiedlich verstanden werden:</p><ul><li><span style="color:inherit;">keine Hilfe zu bekommen, die notwendig wäre</span></li></ul><ul><li>keine Hilfe zu geben, zu leisten, die erforderlich wäre.</li></ul><p><span style="color:inherit;">Gewöhnlich wird in unserer Gesellschaft die schwerste und dringendste Hilfsbedürftigkeit als Hilflosigkeit bezeichnet und nicht mehr, dem ursprünglichen Wortsinn nach, das Verweigern von Hilfe. Individuell und persönlich geschieht das aber sehr oft. Das Helfen, die Barmherzigkeit wird an die Sozialsysteme und en Staat delegiert.</span></p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_rSgoMOGPaq5P0mYuQL5dHQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rSgoMOGPaq5P0mYuQL5dHQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Alle für Einen</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_Fk5c5YRuuuw160hOFscCqg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Formal wird im Sozialstaat jedem, jeder Hilfsbedürftigen notwendige Hilfe in ausreichendem Maß gewährt. Zugesichert und geregelt wird diese Hilfe im Sozialgesetzbuch, das aus Bismarcks Reichsversicherungsordnung hervorging. Das Grundprinzip ist<em>&nbsp;„Alle für Einen/Eine&quot;.</em>&nbsp;Von Betroffenen, Bedürftigen, Notleidenden und von Sozialverbänden wird derart gewährte Hilfe im Einzelfall oftmals als unzureichend empfunden. Derzeit werden für Hilfs- und Unterstützungsleistungen rund 32 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (Sozialleistungsquote), in absoluten Zahlen 198,3 Milliarden € pro Jahr eingesetzt. Das ist immerhin nicht ganz wenig.</p><p>Nur zum Vergleich (selbstverständlich sollte ein Etat nicht für den anderen aufgerechnet werden): Die Ausgaben für die Landesverteidigung sind wesentlich niedriger (angesichts des Krieges in Europa leider immer noch nicht zu erübrigen), deutlich unter 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Zudem ist der Sozialetat stetig ansteigend, von 18,3 Prozent in 1960, eines damals weit niedrigeren Bruttoinlandsprodukts, auf den heutigen Stand (siehe oben). Gemessen an den Bundesausgaben fließen dem Sozialetat 53 Prozent zu. Aber all das wirkt mehr und mehr unzureichend. Soll besser werden. Das heißt in unserem System mehr. Mehr Leistungen, mehr Ausgaben, mehr Abgaben. Logisch.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_UZnP7pcYa-PvM0Aor6q-zQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_UZnP7pcYa-PvM0Aor6q-zQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Quellen der Hilfeleistung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_s3Sgsju14OAjLPKnQMtQKw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Und woher nehmen? Zuerst von den Reichen. Das versuchte der edle Robin Hood schon zu praktizieren. Zumal, aus heutiger Sicht der ökologische Fußabdruck der Reichen mit ihren Yachten und SUVs, ihren Flügen auf alle möglichen Inseln, weit überproportional ist. Da kommen schon ein paar infrage, die man mit den Worten von Frau Esken als Co-Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, doch mal zur Kasse bitten kann. Tatsächlich wurde in der PHF-Studie<sup>1</sup>&nbsp;ein durchschnittliches Nettovermögen bundesdeutscher Haushalte von 232.800 € ermittelt. Davon könnte man schon mehr abgeben. Allerdings liegt der Medianwert bei 70.800 € pro Haushalt, weil viele doch weniger haben als der Durchschnitt. Klar, da muss man genau hinsehen. Und ein wenig zumindest verstehen von Statistik. Gewiss gibt es von etlichen Milliardären viel Geld zu holen. Das kann allerdings für die Sozialleistung nur einmal ausgegeben werden. Zweihundert Milliarden Euro werden jährlich benötigt, stetig. Nachhaltig.</p><p><br/></p><p>Erhöht werden könnten deshalb auch die Beiträge der Arbeitenden, der Angestellten sowie der Arbeitgeber zu den Sozialkassen, den Kranken- und Rentenkassen, zum Bundesamt für Arbeit sowie die Steuern. Die steigen, wenn die Wirtschaft wächst, und werden kontinuierlich entrichtet. Ein beachtlicher Teil des Steueraufkommens geht derzeit schon an die Sozialkassen. Soweit so gut.</p><p><br/></p><p>Kreditaufnahmen könnten dazu kommen, auch um den Preis höherer Staatsverschuldung, für die höhere Zinszahlungen erforderlich werden. Jahrzehntelang wurde die Neuverschuldung (die Bezeichnung „Neu&quot; sagt schon: bisherige Schulden waren noch nicht abgezahlt: wir sind aus dem Gleichgewicht, ohne Nachhaltigkeit) praktiziert und dazu schließlich der Kreditzins von den Notenbanken in den negativen Bereich gebracht. Anderenfalls hätten die Staaten das nicht stemmen können. Die dafür erforderliche Geldflut stimulierte zusätzlich die Aktienmärkte, den privaten Konsum und daraufhin auch die Teuerung. Die belastet nun am massivsten die Einkommensschwächsten, für die Hilfe, nicht zuletzt in Form von Ausgleichszahlungen, selbstverständlich erforderlich ist. So hängt alles mit allem zusammen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_u-WodT4ACB2gNaSkZ5smOA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_u-WodT4ACB2gNaSkZ5smOA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Spare in der Zeit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_c2U_3fJfkSU3s6vo4HsiuA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Eine Alternative zu all dem könnte das Sparen sein. Hier und da mal Verzicht. Doch das ist unpopulär. An wem und an was könnte/wollte man überhaupt sparen? Das kapitalistische, geldorientierte System ist doch auf Wirtschaftswachstum, auf immer mehr: vor allem, immer mehr Geld angewiesen.<em>&nbsp;Spare in der Zeit, so hast Du in der Not.</em>&nbsp;Hieß es einmal. Was bedeutet das heute? Sind wir noch in der Zeit – gespart haben relativ wenige – oder schon in der Not? So ist es leider. Die Not wächst. Krisen werden zu Polykrisen, zu miteinander verknüpften und unlösbaren Krisen. Und Katastrophen. Mit Geld allein nicht zu beheben, nicht abzuwenden. Persönlicher Einsatz ist erforderlich. Selbstbeteiligung. Mithilfe, Mitwirkung. Doch wer ist noch bereit persönlich zu helfen? Zu pflegen? Zu helfen? Zu leisten? Das Empfinden von Hilflosigkeit wächst und von Ohnmacht gegenüber der planetaren Krise und noch immer der Hybris der vieler Menschen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm__j8Ha_e0NGDmsaUt5_APOA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__j8Ha_e0NGDmsaUt5_APOA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Erlernte Hilflosigkeit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_IuH5VeifmJvRUeJ-GedNsw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>In den späten 1960er Jahren stellte der Psychologe Martin Seligman die Hypothese von der<strong><em>&nbsp;erlernten</em></strong><em>&nbsp;Hilflosigkeit</em>&nbsp;auf. Von der jedoch nicht alle Menschen gleichermaßen betroffen seien. Erlernte Hilflosigkeit könne aus dem Erleben bzw. Empfinden von Ohnmacht, von fehlender Kontrolle der Lage und von Hoffnungslosigkeit entstehen –&nbsp;<strong><em>und zu anhaltender Depression führen.</em></strong>&nbsp;Natürlich reagiert nicht jeder Mensch so. Wesentlich ist da die persönliche Einordnung, die Art der Attribution, so Seligman, wenn nämlich die Ursache der Hilflosigkeit</p><ul><li>in eigenem Versagen und/oder</li><li>dem Wirken übermächtiger Umstände und/oder</li><li>scheinbarer endloser Unabänderlichkeit</li></ul><p>von den Betroffenen so gesehen wird.</p><p>Primär wurde demnach die Ursache erlernter Hilflosigkeit im Menschen selbst, im Einzelnen vermutet, in dessen Bewertung der Umstände und seinem Selbstempfinden (Attributionsstil). Mit negativer Eigenerwartung wird wohl niemand sehr froh, tatkräftig und hilfreich sein.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_hdRKvrfD0IxsNWpRLVhD3Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_hdRKvrfD0IxsNWpRLVhD3Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Das sanfte Monster</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_OEeMpsywZimISuL6VWeqOQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Verstärkt werden kann diese Entwicklung von einer Politik, die – durchaus wohlmeinend – umfassend regelnd, behütend und versorgend regiert. Wie derzeit in unserer Gesellschaft, von der Mehrheit gewünscht und gewählt. Hans Magnus Enzensberger schrieb dazu schon 2011 in „Der Spiegel“ über die Europäische Union, die er als das „sanfte Monster in Brüssel“ bezeichnete:</p><p>„… die europäische Union weiß alles besser als wir …“ und „… Sie bewegt sich auf leisen Sohlen. Sie gibt sich erbarmungslos menschenfreundlich. Sie will nur unser Bestes. Wie ein gütiger Vormund ist sie besorgt um unsere Gesundheit, unsere Umgangsformen, unsere Moral. Auf keinen Fall rechnet sie damit, dass wir selbst wissen, was gut für uns ist; dazu sind wir in ihren Augen viel zu hilflos und zu unmündig, deshalb müssen wir gründlich betreut und umerzogen werden“.</p><p><br/></p><p>Das mag zugespitzt sein, erklärt aber, wie wohlmeinende Politik zum Empfinden persönlicher Hilflosigkeit beitragen kann. Dass sich daran nicht viel verändert hat, ist unter anderem an den politischen Entscheidungen in unserem Land während der COVID-Ausbreitung erkennbar. Zum Interesse von Politikern daran meinte Hans Magnus Enzensberger, wiederum zur EU-Politik: „… jede Ausdehnung ihrer Kompetenz verspricht der Institution mehr Macht, mehr Geld und mehr Planstellen. Eine bessere Erklärung für viele Entscheidungen unserer europäischen Sachwalter hat bislang niemand vorgebracht“.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_bx5f87EoRwC-OQqOkPIINQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_bx5f87EoRwC-OQqOkPIINQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Ein Quantum Eigenleistung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_jVv2bgVKBKbOro3Q-cXBzQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Eine derartig betreute Gesellschaft verändert sich verständlicherweise. Auch die Mentalität ändert sich. Weitere Fortschrittsfaktoren wirken daran mit. Verbrauch fossiler Energie, Umherfahren, Fliegen ist so einfach und scheinbar billig. Und dazu die Einstellung: wir können ohnehin nichts ändern, nicht helfen, nicht retten. Die Hypothese von der erlernten Hilflosigkeit findet weitere, selbsterfüllende Bestätigung. Wer so verlernt, selbst zu helfen –auch sich selbst zu helfen – wird dafür mehr Ansprüche und Forderungen an Andere und an die Gesellschaft stellen. Die Entwicklung ist problematisch. Keinesfalls soll Hilfsbedürftigen die notwendige und ausreichende Hilfe geschmälert oder gar verweigert werden. Ganz im Gegenteil. Wenn allerdings – weiter gedacht – die Mehrheit hilflos wird, ist notwendige Hilfe nicht mehr ausreichend zu leisten. Besonders dann, wenn die Auswirkungen des Klimawandels belastend hinzukommen. Für die muss heute schon intensiv vorgesorgt werden.</p><p>Heute schon dürfte ein Quantum an Eigenleistung und Selbsthilfe, sofern die eigenen Kräfte das hergeben, nicht völlig verkehrt sein.&nbsp;</p><p><br/></p><p>An Verzicht und an Demut. Mental ist dafür der Wandel von der Anspruchshaltung zur Hilfsbereitschaft grundlegend. Und wohltuend für Alle. Und für den Körper die Verbindung mit der Natur, gut, grundlegend mit ausreichend Bewegung im Freien: dreißig Minuten pro Tag, wenn irgend möglich. Einfache Ernährung, kalorisch knapp bemessen mit Pflanzenkost. Und zur Wiederherstellung sowie zur weiteren Stärkung der Gesundheit geeignete Pflanzenstoffe in optimaler Dosis, für Prävention und Komplementärtherapie. Die wichtigsten von diesen Pflanzenstoffen sind im Basisprogramm für längere Gesundheit erklärt. Aufgrund zunehmender Krankheitsanfälligkeit und -häufigkeit wird entsprechend mehr eingreifende Medizin nötig. Mit sinnvoller Prävention, wie oben skizziert, kann manche Krankheit verhindert und Gesundheit besser bewahrt werden.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_t76Z4cemGSnjm69lUBn5Zw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_t76Z4cemGSnjm69lUBn5Zw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Ökologischer Fußabdruck und Nachhaltigkeit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_1HdI7RpNASylyhhxu7sJ8A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>So kann der eigene Medizinbedarf sowie der ökologische Fußabdruck doch klein gehalten werden. Der würde durch Tierzucht/Verarbeitung/Fleischkost vergrößert. Darüber hinaus kann nicht geleugnet werden: Auch der Medizin- und Pflegebetrieb trägt zur Klimaveränderung bei, mit derzeit ungefähr 5 Prozent der Gesamtemissionen an Kohlendioxid. Rund 20 Prozent des Kohlendioxidausstoßes stammt aus der Landwirtschaft, 70 Prozent davon, d.h. 14 Prozent insgesamt, von der Tierzucht.</p><p>Würden sämtliche Erdbewohner so viel fahren/fliegen/verbrauchen wie das derzeit in Deutschland geschieht, wären dafür drei (!) Erden erforderlich. Derzeit kommen viele Mitmenschen zu uns, die meisten davon unfreiwillig, etliche Not leidend und hungernd wegen Dürren und Missernten im Zuge der Klimaveränderung. Und wegen Kriegen. Obgleich die Zahl der Hilfsbedürftigen und Hilflosen dadurch weiter noch ansteigt. Auch da sind wir zur Hilfe verpflichtet. Und weil die Mittel und die Wohnflächen endlich sind, auch zum Verzichten und Teilen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_t3EQiJkF1WeuPwW2PiBs3Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_t3EQiJkF1WeuPwW2PiBs3Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Erlernte Hilflosigkeit überwinden</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_-VDynEm4AFeAm-eAm9_3fA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Leider wird die Erderwärmung mit zunehmend wahrscheinlicheren Katastrophen weiter steigen, nicht bei 1,5 °C verharren. Die schon sehr verheerend sind. Leider ist die Menschheit noch nicht ausreichend bereit, ihr Verhalten zu ändern und ihren Verbrauch signifikant zu reduzieren. Auch das ist eine Form von Hilflosigkeit, die – von Mitteln und Möglichkeiten der Technik verführt –&nbsp;<em>erlernt&nbsp;</em>wurde. Eine zunehmende Form. Mit Demut, Bescheidenheit, Verbrauchsreduktion und Verzicht auf Unnötiges, durch Stärkung der Gesundheit mit natürlichen Mitteln und geeigneten Pflanzenstoffen, überwinden wir diese Art von Hilflosigkeit. Und sind dann besser in der Lage, Anderen zu helfen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm__KE8SoZex-HVMkY8nmMJFg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__KE8SoZex-HVMkY8nmMJFg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Quelle</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_C0FFgaLI5AW2Y4hWT3j3CQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;"><sup>1</sup><a href="https://www.bundesbank.de/resource/blob/794130/d523cb34074622e1b4cfa729f12a1276/mL/2019-04-vermoegensbefragung-data.pdf">PHF-Studie</a>&nbsp;- Private Haushalte und Privateinkommen 2017, Deutsche Bundesbank</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Z6ACVjnuflVKMBYyDbvFaQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_B3d9iZZfgC-EsK_l3BrDYQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_50_0523_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 50 (Mai/Juni 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Hallmarks of Aging</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Wie wir das Altern verlangsamen können</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/hallmarks-nr-50/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_lgaArN-kAPdj9Ddi_YZTRA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 May 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item></channel></rss>