<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/dr.-mathias-oldhaver/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Dr. Mathias Oldhaver</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Dr. Mathias Oldhaver</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/dr.-mathias-oldhaver</link><lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 02:36:34 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[CURCUMIN - Mittel der Wahl bei Gelenkschmerzen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/curcumin-mittel-der-wahl-bei-gelenkschmerzen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_874862272.jpeg"/>Gelenkschmerzen gelten als Volksleiden. Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Arthrose und rund 700.000 unter Osteoarthritis. Viele ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ZT7_k6t5R0u2rDTSZKHH1A" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_spMbBrrOS0WbQUaN8R-eoA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_XMuS4jI6TXqwZ4bI5WMe7A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_10clgAlcpnMy2lFMMnFZHQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_10clgAlcpnMy2lFMMnFZHQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_874862272.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_PgazPsMrTiKiGS4eQlr63A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><span style="color:inherit;">Gelenkschmerzen gelten als Volksleiden. Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Arthrose und rund 700.000 unter Osteoarthritis. Viele möchten schulmedizinische Behandlungsmethoden mit naturheilkundlichen Therapien unterstützen. Neue Studien zeigen: Bestimmte Pflanzenstoffe wie Curcumin können hier effektiv entgegenwirken.</span><br/></div></div>
</div><div data-element-id="elm_2ajeUjChL06BTYRtGWX-Jw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mit zunehmendem Alter oder bei Überbeanspruchung der Muskulatur durch Sport und Beruf kann es zu einem Verlust der Knorpelsubstanz kommen. Gelenkerkrankungen wie Osteoarthritis und rheumatoide Arthritis können zu Gelenkschäden führen, die sich oft mit ausgeprägten peripheren Schmerzen in Verbindung mit Bewegungseinschränkungen in den Gelenken von Händen, Füßen, Schultern, Ellbogen, Hüften und Knien manifestieren. Hauptauslöser für dieses Krankheitsbild sind chronische entzündliche Prozesse, insbesondere in der Synovialmembran. Diese Schleimhaut kleidet die Gelenke von innen aus, produziert Gelenkflüssigkeit und schützt das Gelenk vor mechanischen Schäden. Ein Entzündungsprozess an der Synovialmembran kann zu Knorpelschäden führen, die den Schmerz verstärken.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_geZb9tjYReXJ6zQGWQOomA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Anlaufschmerzen mindern Bewegungsfreude</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_hZProl0l1sNvuku2yN0d1g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Nicht nur die Gelenke, auch Sehnen und Muskeln sind von den Schädigungen betroffen und schränken die Beweglichkeit ein. Dies äußert sich oft am Morgen durch geschwollene Gelenke und Steifheit. Diese ‚Anlaufschmerzen‘ führen oft dazu, dass man sich weniger bewegt. Aber genau das ist bei Arthrose und Arthritis wichtig. Zugleich gehen durch diesen schmerzbedingten Bewegungsmangel natürlich auch die allgemeinen gesundheitlichen Vorteile regelmäßiger körperlicher Aktivität verloren. Mögliche Folgen: Insulinresistenz, erhöhter intramuskulärer Fettanteil und letztendlich Sarkopenie – also altersbedingter Muskelschwund - , welche auch das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen erhöhen.</span><br/></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_yDOtgoRHNgzQALljoaSa1g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Naturheilkundliche Behandlungsansätze</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_P52PBn1Sp1xozRZ27YGkkg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Die aktuelle Behandlung von Arthritis, die auf Immunmodulation oder Immunsuppression und symptomatischer Antirheumatika-Therapie beruht, führt nicht zur Heilung der Krankheit. Stattdessen zielt sie darauf ab, die durch die Krankheit verursachten Schmerzen und Entzündungen zu lindern. Dennoch erreichen viele Patienten nicht die gewünschten therapeutischen Ziele. Daher sind kostengünstige, unterstützende Maßnahmen auf natürlicher Basis wünschenswert, um die Beschwerden bei einer großen Anzahl von Betroffenen positiv zu beeinflussen. Der Lebensstil, insbesondere angemessene Bewegung und Ernährung, spielt eine wesentliche Rolle bei der Prävention und Therapie dieser chronischen Erkrankung.</div><br/><div>Im Rahmen einer Metaanalyse an der Universität Sydney wurden zahlreiche Studien zur naturheilkundlichen Behandlung von Osteoarthritis gesichtet und die eingesetzten Wirkstoffe miteinander verglichen. Dabei kam heraus: Ganz oben auf der Wirksamkeitsskala rangierten folgende Pflanzenstoffe: Curcumin, Boswellia serrata (Weihrauch) und Pycnogenol®, einer Kombination sekundärer Pflanzenstoffe aus der französischen Meereskieferrinde. Mittlerweile gibt es im Reformhaus Präparate, die alle drei Natursubstanzen miteinander kombinieren. Gemeinsam ist diesen drei Substanzen, dass sie starke Antioxidantien sind, entzündlichen Prozessen entgegenwirken und Schmerzen lindern. Bei Arthrose geraten die Knorpelzellen nämlich zunehmend unter oxidativen Stress, was wiederum entzündliche Prozesse fördert und dazu führt, dass verstärkt Enzyme gebildet werden, die zum Knorpelabbau beitragen – sogenannte Matrix-Metalloproteinasen. Da oxidativer Stress und Entzündungen ein wesentlicher Faktor in der Entstehung von Gelenkerkrankungen sind, stellen antientzündlich und antioxidativ wirkende Pflanzenstoffe ideale Mittel für die Behandlung von Osteoarthritis dar.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_It_znkeoDq0F-fs84AzTUQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_It_znkeoDq0F-fs84AzTUQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Curcumin wirkt antientzündlich und schmerzlindernd</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_Yd7IBDhQ1wg4AREPAeP-FA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Die entzündungshemmenden Eigenschaften von Kurkuma und seine Rolle bei der Schmerzbehandlung sind seit Jahrhunderten in asiatischen Kulturen bekannt. Im Jahr 1815 wurde das zentrale Polyphenol Curcumin erstmals aus dem Rhizom der Kurkumawurzel (Curcuma longa) isoliert. Aktuelle wissenschaftliche Studien haben die traditionellen Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Kurkuma bei Arthritis bestätigt. Die Curcuminoide Curcumin, Desmethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin wirken ähnlich wie nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), einer gängigen Behandlungsoption bei Osteoarthritis. Sie können durch Hemmung bestimmter Signalwege dazu beitragen, Gelenke vor entzündlichen Schäden zu schützen und langfristig Arthritis-bedingte Schmerzen effektiv zu lindern.</span></div><div><br/><div>Curcumin erhöht bei regelmäßiger Einnahme auch körpereigene Antioxidantien auf Zellebene. Zahlreiche Studien haben diesen Wirkmechanismus bestätigt. Darüber hinaus wirkt Curcumin auch direkt auf synoviale Osteoarthritis-Zellen, indem es die Bildung der knorpelabbauenden Enzyme, der Matrix-Metalloproteinasen, hemmt, was zu einer Verringerung von Entzündungen, Knorpelabbau und Schmerzen führt. Im Vergleich zu NSAR, die bei längerer Einnahme Risiken wie gastrointestinale Nebenwirkungen und Nierenschäden bergen können, bietet Curcumin als natürliche Alternative eine wirksame und nebenwirkungsarme Schmerztherapie für Arthritis.</div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_aR5BaRc50J80p5Uj5ixNKg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Problem: Bioverfügbarkeit von Curcumin</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_nF1U9xkwLHO4oPGGm6Q4AA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wer Curcumin zur unterstützenden Therapie bei Gelenkbeschwerden anwenden möchte, sollte beachten, dass Kurkuma nur einen geringen Anteil an Curcuminoiden enthält – ungefähr zwei bis fünf Prozent. Zudem ist Curcumin fettlöslich und wird deshalb in der wässrigen Umgebung des Darmes nur schlecht absorbiert. Der Körper scheidet es zu rund 90 Prozent wieder aus. Therapeutischen Nutzen haben also nur Curcumin-Extrakte, bei denen die Bioverfügbarkeit des Curcumins deutlich erhöht wurde. Die beste Möglichkeit, um die Bioverfügbarkeit von Curcumin zu erhöhen, ist zum aktuellen Stand der Forschung die Nutzung von Cyclodextrin. Hier kann eine rund 40-fach höhere Bioverfügbarkeit der Gesamtcurcuminoide erreicht werden. Dabei werden die fettlöslichen (lipophilen) Curcuminmoleküle in einen Ring von Glucosemolekülen (Cyclodextrine) eingebettet, und zwar so, dass sich eine hydrophile (wasserliebende) Außenseite und in ihrem Innern ein lipophiler, also fettfreundlicher Hohlraum ergibt. In diesem Hohlraum hält sich das Curcuminmolekül auf, bis es im Darm angelangt ist. Dort wird es von den Cyclodextrinmolekülen einzeln zur Darmwand transportiert, wo es aufgenommen werden kann, während das Cyclodextrin abgebaut und ausgeschieden wird. Im Gegensatz zu anderen Methoden wie Piperin oder Micellen, also PVP („Aromen“) oder Polysorbaten, greift das aus Stärke gewonnene Cyclodextrin nicht nachteilig in den menschlichen Stoffwechsel ein, hat also keine Nebenwirkungen.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_KkYZyIWs9uXc8l-ZB176Hg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_TOTOHMXtxK3FcKmcGUM31A" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_59_1124_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 59 (Nov./Dez. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Akut geschützt, langfristig gefährdet</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Warum unser Gesundheitssystem uns nicht vor chronischen Krankheiten bewahrt</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/akut-geschuetzt-nr-59/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Nov 2024 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Unser Darm ist unsere Apotheke!]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/unser-darm-ist-unsere-apotheke</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_648105750.jpeg"/>Dass die Bedeutung unseres Darms weit über die eines bloßen Verdauungsorgans hinausgeht, ist mittlerweile vielen bekannt. So ist er zugleich auch unse ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_mCZhMOJYQBSbhWTKkgsKkQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_QXtGeefSSwWN_9HdRJPK1g" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_yHmbZMieRUu1aUvt_ICgHA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ClXm8PqoDIfa3ZWasqPP0A" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_ClXm8PqoDIfa3ZWasqPP0A"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_648105750.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_CVEC5_m6RxedZLhS4iGxHg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Dass die Bedeutung unseres Darms weit über die eines bloßen Verdauungsorgans hinausgeht, ist mittlerweile vielen bekannt. So ist er zugleich auch unser größtes Immunorgan und unser zweites Gehirn (Stichwort „Darm-Hirn-Achse“). Aber was bisher unterschätzt wurde, ist die Rolle unseres Darms als körpereigene Apotheke. Er ist nämlich in der Lage, mithilfe der Darmflora, unseres Mikrobioms, therapeutisch wirksame Substanzen herzustellen und so über die Ernährung unsere Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Entscheidend sind hierbei die Sekundären Pflanzenstoffe.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XgZ04pSW4lbdpBwrbG8kew" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Sekundäre Pflanzenstoffe für das Mikrobiom</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_wM1XKCJvM5-5SbIMVmtnzA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Sekundäre Pflanzenstoffe sind wichtige Substanzen, mit denen sich Pflanzen vor UV-Licht oder Fraßfeinden schützen oder Insekten zur Bestäubung anlocken. Bisher sind etwa 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, wovon ca. fünf bis zehn Prozent in der menschlichen Ernährung eine Rolle spielen. Zu ihnen gehören unter anderem die Carotinoide aus orangem Obst und Gemüse, die blauen, roten oder violetten Phenole aus dunklem Obst und Gemüse oder auch Tee und Gewürzen sowie die Glukosinolate aus Kohl, Kresse oder Senf.</div><br/><div>Auch für den Darm sind sekundäre Pflanzenstoffe von besonderer Bedeutung, denn sie fungieren&nbsp;<span style="color:inherit;">hier quasi als Präbiotika, also Substanzen, die den guten Bakterien in der Darmflora als Nahrung dienen. Der größte Anteil (90-95 %) der sekundären Pflanzenstoffe erreicht nämlich unverändert den Dickdarm, wo zahlreiche Bakterien sie zu Stoffwechselprodukten umwandeln, die eine wichtige Rolle bei unserer Gesunderhaltung spielen. Umfangreiche Studien haben gezeigt, dass sekundäre Pflanzenstoffe die Aktivität und die Zusammensetzung der Mikrobiota im Darm zum positiven hin verändern können.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_X047LDaPBN4fdjlzAEHVGw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_X047LDaPBN4fdjlzAEHVGw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Bioverfügbarkeit wird durch&nbsp;</span><span style="font-size:24px;color:inherit;">Darmflora erhöht</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm__q1aXHDnAx2nEAr1Cpw_DQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Zunächst wird in der Darmmikrobiota die Bioaktivität dieser sekundären Pflanzenstoffe erhöht. Sie sind quasi ein „symbiotischer Partner“ der Darmbakterien, deren Zusammensetzung und Vielfalt durch sie verändert wird. Aus den sekundären Pflanzenstoffen fermentieren die Bakterien kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat oder Propionat, die unter anderem eine wichtige Energiequelle für unsere Darmschleimhaut sind.</div><br/><div>Viele der sekundären Pflanzenstoffe werden in der Darmflora auch abgebaut bzw. umgewandelt, und zwar durch spezielle Enzyme, die nur im Darmmikrobiom vorkommen. Dabei entstehen Stoffwechselprodukte, die man als&nbsp;<span style="color:inherit;">phytochemischen Metaboliten bezeichnet. Diese werden von den Epithelzellen des Darms aufgenommen und könne dann im Körper ihre therapeutischen Wirkungen entfalten. Sie wirken als Signalmoleküle in antioxidativen, entzündungshemmenden und metabolischen Prozessen. Die mithilfe der Darmflora gebildete Metaboliten der Sekundären Pflanzenstoffe können allerdings bei Personen, die die gleiche Nahrung zu sich nehmen, wegen der individuellen Zusammensetzung des Darmmikrobioms unterschiedlich sein. Wenn man das hört, ist klar: Man sollte mehr Obst und Gemüse essen, oder?</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_D2-15O3D8giXa8_rDZxmhg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Metabolite wirken besser</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_qVo-mxClUvHjiSe-9cXZvA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Ein Beispiel für solche Stoffwechselprodukte, die von den Darmbakterien aus sekundären Pflanzenstoffen fermentiert werden, ist das Tetrahydrocurcumin, das als Metabolit des sekundären Pflanzenstoffes Curcumin im Mikrobiom gebildet wird. Dieses Stoffwechselprodukt hat teilweise noch größere Wirkung als das Curcumin selbst. So ist Tetrahydrocurcumin dafür bekannt, dass es aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften therapeutische Wirkungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen entfaltet. Wegen seiner entzündungshemmenden Aktivität schützt Tetrahydrocurcumin zudem Mikrogliazellen im Gehirn vor Verletzungen durch Bakteriengifte.</div><br/><div>Ein anderer Metabolit ist das Propionat 3-HPPA, das von Dickdarmbakterien aus den Catechinen aus rotem Wein sowie aus Quercetin fermentiert wird, einem gelben sekundären Pflanzenstoff, der unter anderem in Zwiebeln, Äpfeln und Brokkoli vorkommt. Dieser Metabolit 3-HPPA hat eine gefäßerweiternde Wirkung und wirkt sich positiv auf die Knochen- und Nervengesundheit aus.</div><br/><div>Auch die roten Farbstoffe der Anthocyane, die in Aronia oder Blaubeeren zu finden sind, haben wegen ihrer geringen Bioverfügbarkeit eine bessere Wirkung, wenn sie durch Bifidobakterien und Laktobazillen zu Protocatechusäure und Gallussäure fermentiert wurden, denen antioxidative und kardiovaskulär schützende Wirkungen zugeschrieben werden.</div><br/><div>Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Metabolite, die im Mikrobiom aus sekundären Pflanzenstoffen gebildet werden und die dann im Körper als „körpereigene Medikamente“ wirken. Auf diese Weise können Sekundäre Pflanzenstoffe den Körper besser gegen Krankheiten wappnen. Denn sie verändern die Zusammensetzung und/oder Diversität der Darmmikrobiota und erhöhen die Häufigkeit bestimmter Darmbakterien, die nützliche Substanzen produzieren.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_mGi0GLKauHBunq9CFkuJFg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Welche Nahrungsergänzungen sind sinnvoll?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_qoiL-dW7ufrMO3gR35Z4Bg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Um sekundäre Pflanzenstoffe mit der Nahrung aufzunehmen, muss eine ausreichende Menge an Obst und Gemüse verzehrt werden, laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) mindestens fünf Portionen pro Tag. Diese Menge wird jedoch in Deutschland von den wenigsten erreicht und bedeutet für Menschen mit sensiblem Darm oft eine Herausforderung, weil&nbsp;</span><span style="color:inherit;">die in Obst und Gemüse enthaltenen Ballaststoffe&nbsp;</span><span style="color:inherit;">häufig nicht gut vertragen werden und&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Blähungen verursachen können. Daher kann es&nbsp;</span><span style="color:inherit;">sinnvoll sein, auf Nahrungsergänzungsmittel&nbsp;&nbsp;</span><span style="color:inherit;">zurückzugreifen. Doch Achtung: Vitaminpillen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">oder Vitalstoffkonzentrate machen hier&nbsp;</span><span style="color:inherit;">meist keinen Sinn, weil sie entweder gar keine&nbsp;</span><span style="color:inherit;">oder nur sehr wenige sekundäre Pflanzenstoffe&nbsp;</span><span style="color:inherit;">enthalten. Zur Unterstützung der mikrobiologischen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Therapie sind nur solche Mikronährstoffkonzentrate&nbsp;</span><span style="color:inherit;">sinnvoll, welche die&nbsp;</span><span style="color:inherit;">sekundären Pflanzenstoffe in standardisierter&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Menge und Qualität enthalten und dies auch&nbsp;</span><span style="color:inherit;">auf der Verpackung ausweisen. Mittlerweile&nbsp;</span><span style="color:inherit;">gibt es auch probiotische Milchsäurebakterienpräparate,&nbsp;</span><span style="color:inherit;">die mit sekundären Pflanzenstoffen&nbsp;</span></div><div style="color:inherit;"><div>kombiniert sind.</div></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Q0ARWHqx-0EUkvPtlSCe8g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_-4_m-XK4yDiIqMHL96ziwg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_58_0924_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 58 (Sep./Okt. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Chronisch gesund</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/chronisch-gesund-nr-58/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Sekundäre Pflanzenstoffe - Unterschätzte Helfer für den Darm]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/sekundaere-pflanzenstoffe-helfer-fuer-den-darm</link><description><![CDATA[Dass ein intaktes Mikrobiom eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass unser Körper die guten Mikronährstoff e aufnimmt und die schlechten Erreger au ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_47h0ZMHmRCS4se4SmfMoNg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_gJIv0i9zQg64q030bbNweg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_p7BAnanNQsWcnr1t2N1ZUA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_MflJauyWRXewt4NQJbH92w" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_MflJauyWRXewt4NQJbH92w"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_740302558.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_TZqr9-HPSx2Ll7rvu7lt7A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Dass ein intaktes Mikrobiom eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass unser Körper die guten Mikronährstoff e aufnimmt und die schlechten Erreger aussperrt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Auch dass die Ernährung hier eine sehr wichtige Rolle spielt. Die nützlichen Bakterien lieben besonders Obst und Gemüse. Aber nicht nur wegen der darin enthaltenen Ballaststoff e, sondern auch wegen der Sekundären Pflanzenstoffe. Denn auch sie haben wie viele Ballaststoffe eine prebiotische Wirkung, dienen also den Darmbakterien als Futter. Darüber hinaus wirken Sekundäre Pflanzenstoffe im Darm antioxidativ und antientzündlich.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_6oAXVfSOKZxrkQbTkuDbQw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_6oAXVfSOKZxrkQbTkuDbQw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Metastudie identifiziert beste Pflanzenstoffe</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_r-swjADfIl-Xa3SPDOaE5A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Durch die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten in den letzten Jahrzehnten hin zu mehr Fastfood und Süßigkeiten anstatt Obst und Gemüse, ist die Ballaststoffaufnahme stark zurück gegangen. Im Durchschnitt sind es rund 20 Gramm pro Tag. Empfehlenswert wären laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) jedoch mindestens 30 Gramm. Die DGE empfiehlt zudem Erwachsenen mindestens 400 g Obst und Gemüse pro Tag zu verzehren, und zwar nicht nur für eine ideale Vitamin- bzw. Mineralstoff zufuhr, sondern auch wegen der enthaltenen Sekundären Pflanzenstoffe. Diese Substanzen schützen die Pflanzen vor widrigen Umwelteinflüssen und haben auch auf den menschlichen Organismus eine gesundheitsfördernde Wirkung. Neueste Studien belegen, dass Stoff e wie die Anthozyane aus roten Früchten, das Lycopin aus der Tomate, das OPC aus Äpfeln oder das Glucoraphanin aus Brokkoli einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesundheit leisten. In ihrer Gesamtheit können sie antioxidativ, antimikrobiell, antithrombotisch und immunmodulierend wirken.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_nL1OOEnj0MQfrRn9PpiCoQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_nL1OOEnj0MQfrRn9PpiCoQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Bioaktive Pflanzenstoffe fördern&nbsp;<span style="color:inherit;">das Gleichgewicht im Darm</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_UyosIdaH67UGDgAChzojPw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Und auch das darmbasierte Immunsystem profitiert von der immunmodulierenden Funktion der Sekundären Pflanzenstoffe. Denn sie können, bei einer ausreichenden Zufuhr, das Darmgleichgewicht beeinflussen und eine präventive oder sogar therapeutische Wirkung ausüben. Darüber hinaus können Sekundäre Pflanzenstoffe Einfluss auf die Mikrobiota in Bezug auf Allergien, chronische oder kardiovaskuläre Erkrankungen, Zellveränderungen, den Energiestoffwechsel und den Appetit nehmen. So belegt beispielsweise eine Studie, dass bei einer regelmäßigen Aufnahme von Kakaoflavanolen die Barrierefunktion des Darms verbessert werden kann.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Im Schnitt schaff en es rund 90 bis 95 Prozent der Sekundären Pflanzenstoff e, unbeschadet im Dickdarm anzukommen. Was viele nicht wissen: Diese Pflanzenstoffe werden wie Ballaststoffe von den Darmbakterien als Futter genutzt und haben damit auch einen prebiotischen Effekt. Die aufgespalteten bioaktiven Substanzen gelangen dann über die Darmschleimhaut in die verschiedenen Gewebe, in denen sie ihre volle Wirkung entfalten können. Der Abbau dieser natürlichen Stoff e ist dabei besonders wertvoll für die Darmflora. Die dabei entstehenden kurzkettigen Fettsäuren versorgen die Darmschleimhaut mit Energie. Das ist deshalb besonders wichtig, weil die Darmzellen, die Enterozyten, zu den sich am häufigsten erneuernden Zellen gehören und daher besonders viel Energie benötigen. Zudem senken die kurzkettigen Fettsäuren den pH-Wert im Darm und machen es damit pathogenen Keimen schwerer, sich langfristig im Darm anzusiedeln.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_v4EunXpbKSIxJGon9E5SaA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_v4EunXpbKSIxJGon9E5SaA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Besonders wirksam: Zitrusflavonoide</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_fqW9OWnAO1FsQtxM0vvrJw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Eine Gruppe von Sekundären Pflanzenstoff en ist in Bezug auf die Darmgesundheit offenbar ganz besonders zu empfehlen: Flavonoide aus Zitrusfrüchten wie Orangen und Zitronen. Dazu zählen das Hesperidin und Naringin. Es gibt mittlerweile Präparate für die Darmflora, die durch solche Flavonoidkomplexe ergänzt werden. Der Grund: Neueste Studien zeigen, dass sie im Darm eine antioxidative und antientzündliche Wirkung entfalten und auch die Darmbarriere stärken. So konnte unter anderem gezeigt werden, dass durch eine 12-wöchige Einnahme dieser Zitrusflavonoidkomplexe ein deutlich niedriger Wert des sogenannten „fäkalen Calprotectins“ gemessen werden konnte. Das Calprotectin ist ein Marker für eine Entzündung der Darmschleimhaut und eine hohe Pathogenbelastung im Darm. Auch die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren wie Butyrat und Propionat konnte durch die Einnahme von Zitrusflavonoidkomplexen erhöht werden, wodurch wiederum die Darmbarriere gestärkt und Entzündungsprozessen entgegengewirkt wird.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_SXcwJGCj497X5j_2Pt597w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_SXcwJGCj497X5j_2Pt597w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schon ein Burger kann folgen haben</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_CMo7IR7lmeoZxlDwmq_kMg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wie wichtig es ist, Entzündungsprozesse im Darm einzudämmen, zeigt eine Untersuchung eines Wissenschaftlerteam aus Hamburg, die vor Kurzem im Fachmagazin Nature Immunology beschrieben wurde. So kann nämlich bereits eine kurzfristige Umstellung der Ernährung von normalem Essen auf Fast Food das Immunsystem beeinträchtigen und zu einer höheren Anfälligkeit für bakterielle Infektionen führen. Dafür reiche den Forschern zufolge bereits ein einziger Besuch im Fast Food Restaurant. Eine andere Studie von Forschern der Universität Pittsburgh, USA, hat gezeigt: 14 Tage fettreiche und ballaststoffarme Ernährung, die hauptsächlich aus Hamburgern, Wurst, Pommes frites und Süßigkeiten besteht, führt dazu, dass Entzündungswerte im Darm ansteigen.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_NFaWLicin_UxIlsdhzI64w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_NFaWLicin_UxIlsdhzI64w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Bei der Wahl des Probiotikums auf Qualität achten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_27K67JGAt2qcu2zZdcD9Tw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Neben den Sekundären Pflanzenstoffen sind auch Probiotika eine gute Möglichkeit, die Darmflora zu unterstützen. Ein wichtiges Qualitätskriterium für Probiotika ist das ‚Multi-Species-Konzept‘. Man könnte es auch kurz mit dem Slogan ‚Viele Bakterienstämme für viele Anforderungen‘ beschreiben. Mittlerweile gibt es Darmflora-Präparate mit über 20 Stämmen. Wichtig ist auch eine hohe Dosierung, das heißt zwischen 24 und 160 Milliarden Milchsäurebakterien pro Tag. Gute Probiotika-Präparate zeichnen sich zudem dadurch aus, dass die ausgewählten Stämme eine überdurchschnittlich hohe Stabilität gegen unterschiedliche antibiotische Substanzen aufweisen und gut an der Darmschleimhaut anhaften. Optimal ist es, wenn die Bakterien durch eine säureresistente pflanzliche Cellulosekapsel gegen Magenund Gallensäure geschützt werden. Auch die Ergänzung mit B-Vitaminen ist sinnvoll, da diese das Wachstum der guten Bakterien im Darm fördern.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><strong>Fazit: Für die Pflege einer gesunden Darmflora ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst, Ballaststoffen und fermentierten Lebensmitteln wichtig. Unterstützen lässt sich dies mit hochwertigen Vitalstoffkonzentraten, die einen standardisierten Anteil an Sekundären Pflanzenstoffen beinhalten und hochdosierten Darmflora-Präparaten, die idealerweise mit Sekundären Pflanzenstoffen kombiniert sind.</strong></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_AJQNNFw1jSMt4THN1ZvAkg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_33hJgXnEeCX99JtkZYW27A" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_55_0324_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 55 (März/April 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">MCT-Öl</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">der extra Kick für Energie und Konzentration</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/mct-oel-nr-55/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Mar 2024 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[SCHNELLER WIEDER FIT - mit Geleé Royale und Enzym-Hefezellen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/schneller-wieder-fit-mit-gelee-royale-und-enzym-hefezellen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/AdobeStock_1039065310.jpeg"/>Wer schon einmal Phasen durchgemacht hat, die mit extremem beruflichem oder privatem Stress verbunden waren, weiß, was gemeint ist: Man fühlt sich so ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_i_MFDhcHQxC1UAsCJBTBhg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_18Zuk0s-TDWNA30ArlCAaw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_TU__6TmIS3anp3V9jmeQBA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_aV34nNtGiDSNvHrt3jrSIw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_aV34nNtGiDSNvHrt3jrSIw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/AdobeStock_1039065310.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_E3166rkqW6q2bdl0Hp35cA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_E3166rkqW6q2bdl0Hp35cA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Wie man nach Krankheiten und&nbsp;<span style="color:inherit;">hoher Stressbelastung die Regeneration&nbsp;</span></span></div><div><span style="font-size:24px;">beschleunigen kann</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_bst9IJIKTnmmM31J5AOPwg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Wer schon einmal Phasen durchgemacht hat, die mit extremem beruflichem oder privatem Stress verbunden waren, weiß, was gemeint ist: Man fühlt sich so müde und schlapp, dass man am liebsten eine Auszeit nehmen würde, um richtig regenerieren zu können. Aber meist fehlen dafür Zeit und Möglichkeiten, weil der Alltag eine solches „Retreat“ nicht zulässt. Auch nach Erkrankungen, zum Beispiel einer schweren Erkältung oder einer&nbsp;</span><span style="color:inherit;text-align:center;">Grippe, dauert es eine gewisse Zeit, bis man sich vollständig erholt hat. Aktuell leiden zudem viele Menschen unter den Nachwirkungen einer COVID-19-Infektion. Dieser Zustand ist oft geprägt von Schlappheit, Antriebslosigkeit und bleierner Müdigkeit bis hin zu Erschöpfungszuständen. Auch Kopf- und Gelenkschmerzen können Nachwirkungen einer durch Krankheiten oder Stress verursachten Belastung für den Körper sein.</span></p><div style="color:inherit;"><br/><div style="text-align:left;">Was kann man nun in solchen Fällen tun, um diesen Zustand zu lindern und die Regeneration zu beschleunigen? Wichtig ist zuallererst, seinen Körper nicht zu viel zuzumuten und ihm auseichend Ruhe zu gönnen. Dazu gehört vor allem viel Schlaf. Zudem sollte man genug trinken, um die Funktion der Nieren zu unterstützen. Auf belastende Stoffe wie Nikotin oder Alkohol, aber auch fette und zuckerreiche Speisen sollte möglichst verzichtet werden. Eine aktuelle Studie konnte nachweisen, dass der Verzehr von Fast Food im&nbsp;<span style="color:inherit;text-align:center;">Körper Entzündungsprozesse auslöst – dazu reicht leider schon eine einzige Mahlzeit in einem Fast Food Restaurant aus. Am besten ist es, sich unverarbeitete Lebensmittel selbst zuzubereiten, idealerweise mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und gesunden Fetten.</span></div><div style="color:inherit;"><br/><div style="text-align:left;">Darüber hinaus gibt es auch bestimmte Natursubstanzen, mit denen man die Regeneration ganz gezielt unterstützen kann. Dazu gehört auf jeden Fall Gelée Royale zu dessen klassischem Anwendungsgebieten Erschöpfung, Mattigkeit, Antriebs- und Lustlosigkeit bis hin zum Burn out und das chronische Müdigkeitssyndrom gehören. Als natürliches Vitalitätstonikum bei diesen Symptomatiken hat sich Gelée Royale in der Vergangenheit hervorragend bewährt. Zahlreiche erfahrungswissenschaftliche Dokumente belegen die vitalisierende, aufbauende und kräftige Wirkung von Gelée Royale. Es optimiert den Energiehaushalt, so dass die Reserven weniger angegriffen zu werden brauchen, die Kräfte halten länger halten und die Erholungsphasen besser genutzt werden.</div><br/><div style="text-align:left;">Japanische Forscher konnten die ausdauersteigernde Wirkung von Gelée Royale in einem Versuch auch wissenschaftlich untermauern. Dazu mussten Mäuse, deren vergleichbare physische Fitness vorher getestet worden war, in einem Pool mit einer Gegenstromanlage schwimmen. Eine Gruppe war vorher mit Gelée Royale gefüttert worden, die andere nicht. Ergebnis: Die Schwimm-Ausdauer der Gelée Royale-Gruppe war signifikant höher als bei der anderen Gruppe. Zudem zeigten die Mäuse in der Gelée Royale-Gruppe deutlich zurückgegangene Werte beim Serum-Laktat und Serum-Ammoniak sowie einen verminderten Abbau von Glykogen in den Muskeln. Diese Befunde legen nahe, dass Gelée Royale die körperliche Ermüdung nach körperlichen Anstrengungen verringert. Kein Wunder, dass Gelée Royale Präparate auch bei Sportlern sehr beliebt sind. Als „Hauptfrischefaktor“ des Gelée Royale identifizierten die Forscher das so genannte „5 7- kDa-Protein“. Da dies allerdings leicht abgebaut wird, empfehlen die Forscher, immer Präparate mit frischem Gelée Royale zu verwenden (erhältlich in Ihrem Reformhaus).</div><br/><div style="text-align:left;">Auch die regelmäßige Einnahme von Hefe in Form von Enzym-Hefezellen unterstützt offenbar die Regeneration. Dies konnte kürzlich am Beispiel von COVID-19 gezeigt werden. In einer aktuellen Studie der New Vision Universität Tiflis, erhielten 37 Personen, die an COVID-19 erkrankt waren, in der Rehabilitierungsphase über vier Wochen ein Präparat mit Enzym-Hefezellen. Bei den Probanden konnte im Vergleich zu einer Kontrollgruppe eine signifikante Verbesserung beim Atemstatus und bei der nach einer COVID-Erkrankung oft zu beobachtenden Müdigkeit festgestellt werden.</div><br/><div style="text-align:left;">Die Forscher nehmen an, dass die verabreichten Enzym-Hefezellen eine Aktivierung der für die Produktion des Energieträgers ATP zuständigen Mitochondrien auslösen könnten. Da sich Hefe unter aeroben Bedingungen sehr schnell vermehrt - alle ein bis zwei Stunden verdoppelt sie sich - hat sie viele Mitochondrien, die viel ATP zur Zellvermehrung erzeugen. Im Rahmen der Zellatmung entstehen in den Mitochondrien der Hefezelle viele freie Radikale, die durch vielfältige antioxidative Schutzsysteme (z.B. reduziertes Glutathion, Enzyme, Vitamine) entgiftet werden müssen. Diese Schutzsysteme ermöglicht der Hefe die schnelle Teilung.</div><div style="text-align:left;"><br/></div><div style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Auch in den Mitochondrien der menschlichen Zelle entstehen insbesondere bei Erkrankungen oder bei intensiver sportlicher Betätigung viele Freie Radikale, welche die Mitochondrien schädigen. Bei mangelnder Aktivität der Schutzsysteme kommt es zu Zellschädigungen bis hin zum Zelltod. Hier kann die Hefe – insbesondere die mit einem bestimmten Verfahren hergestellten Enzym-Hefezellen, die in Ihrem Reformhaus erhältlich sind - mit ihren vielfältigen antioxidativen Schutzsystemen also offenbar den menschlichen Organismus unterstützen und eine Regeneration beschleunigen.</span></div></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_E1cjPokuORm8e8F3DbTdVg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_1rMVrqTS4lLyIvVrHKycTQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_53_1123_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 53 (Nov./Dez. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Ewiges Leben</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Wissenschaft und Technik arbeiten am Sieg des Menschen über den Tod. Dr. Klaus Mohr findet das ethisch und sozial fraglich und plädiert stattdessen für eine natürliche Gesunderhaltung.</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/ewiges-leben-nr-53/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Welche NAHRUNGSERGÄNZUNG brauche ich wirklich?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/welche-nahrungsergänzung-brauche-ich-wirklich</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/AdobeStock_697480648.jpeg"/>Nahrungsergänzungsmittel werden in vielen Medien oft kritisch gesehen. Und dennoch sind sie sehr beliebt, immer mehr Menschen nutzen bestimmte Präpara ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_TOyFEt7ZTeOy84WijS5S0w" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_E9iXn6JuQg-wVO6irOVPLQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_v3ZPlBgTTxSZYplgvSNhxw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Oq5QSJv0byrqkvVIOH-wXw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Oq5QSJv0byrqkvVIOH-wXw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/AdobeStock_697480648.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_enfnNqt1RsmVO27f41xa8A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Nahrungsergänzungsmittel werden in vielen Medien oft kritisch gesehen. Und dennoch sind sie sehr beliebt, immer mehr Menschen nutzen bestimmte Präparate, um ihre Ernährung zu ergänzen. Das meistgehörte Gegenargument lautet: „Wer sich gesund und abwechslungsreich ernährt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel“. Diesen Satz kann man zweifellos unterschreiben. Der Punkt ist jedoch: Wer ernährt sich heute gesund und abwechslungsreich? Der Trend geht weiter zu stark verarbeiteten Lebensmitteln und Fast Food. Diese Ernährung enthält nicht nur viele Farb- und Aromastoffe, sie ist in der Regel auch sehr zucker-, fett- und salzhaltig. Die wirklich wichtigen Bausteine einer gesunden Ernährung wie Mikronährstoffe, probiotische Mikroorganismen oder hochwertige Ballaststoffe findet man in diesen stark verarbeiteten Lebensmitteln dagegen meist nur in geringem Maße.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_MFAbQdgiQmc-Lf6smH08DA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_MFAbQdgiQmc-Lf6smH08DA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Es werden zu wenig Ballaststoffe verzehrt</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_5zW13jSRPWNnGGhoUG-Pfg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Nur ein geringer Teil der Bevölkerung schafft zum Beispiel den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. empfohlenen Verzehr von 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag in Form von Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten oder Obst und Gemüse. Dabei sind Ballaststoffe sehr wichtig. Ihre prebiotischen Eigenschaften sind zum Beispiel gut für unsere Darmflora. So stimulieren Ballaststoffe das Wachstum von Bifidobak</span><span style="color:inherit;">terien und Lactobacillen, die dann vermehrt kurzkettigen Fettsäuren produzieren, die für die Energiegewinnung der Darmschleimhaut erforderlich sind. Zudem steigern Ballaststoffe das Stuhlvolumen und verbessern so die Verdauung, schützen vor krankmachenden Keimen und steigern die Aufnahme von Calzium.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Der Verzehr von ausreichend Ballaststoffen hat eine große präventive Wirkung hinsichtlich vieler körperlicher Probleme und Erkrankungen wie einem zu hohen Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas, gastrointestinalen Erkrankungen wie z.B. Hämorrhoiden, Obstipation, Divertikel sowie Herz-Kreislauferkrankungen und sogar Krebs. Wer also hier mit seiner normalen Ernährung nicht auf die täglichen 30 Gramm Ballaststoffe kommt, der kann ruhig etwas nachhelfen – am besten mit einem Pulver, das mehrere prebiotische Ballaststoffe wie Inulin, Akazienfaser, GOS und XOS (Xylo- und Gluco- Oligosaccharide) miteinander kombiniert.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_NoAzPnCnW4lukw6xiAbPdQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_NoAzPnCnW4lukw6xiAbPdQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Ausgeprägter Vitaminmangel eher selten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_rOoYXTwOW98omH2MFPQh0w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Mit dem Obst- und Gemüsekonsum nimmt man nicht nur Ballaststoffe auf, sondern auch zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und vor allem sekundäre Pflanzenstoffe. Deshalb empfiehlt die DGE den Verzehr von fünf faustgroßen Portionen Gemüse und Obst pro Tag. Neue Untersuchungen gehen davon aus, dass sogar noch mehr notwendig ist, um eine effektive Prävention vor Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs und damit eine Lebensverlängerung mit hoher Lebensqualität zu erreichen.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt sogar neun Einheiten Gemüse und Obst täglich. Ein Vitamin- und Spurenelementemangel ist in Deutschland nicht wirklich flächendeckend ein Problem. Achten sollte man jedoch auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D (vor allem im Winter und bei Kindern und älteren Personen), Folsäure (bei Schwangeren) sowie Vitamin B12 und Jod (Veganer). Alkohol, Nikotin und Medikamente können Nährstoffräuber sein. So stören zum Beispiel ACE-Hemmer, Betablocker und Kalziumantagonisten die Versorgung mit B-Vitaminen. Medikamente gegen Zuckerkrankheit können die Versorgung des Körpers mit Vitamin B12 beeinträchtigen, da sie dessen Aufnahme im Magen-Darm-Trakt stören. Die zur Cholesterinsenkung verschriebenen Statine stören die körpereigene Synthese von Coenzym Q10. Wegen der selenarmen Böden kann es auch zu einem Selenmangel kommen.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_UMeBjFxqqAvwrZOu2EFf5Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_UMeBjFxqqAvwrZOu2EFf5Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Ernährungslücke bei sekundären Pflanzenstoffen&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_XX4MX-J6t8MoW0lanoPHLA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Ein Mikronährstoffmangel der jedoch durchaus häufiger auftreten kann, ist der bei den sekundären Pflanzenstoffen. Das sind Substanzen, mit denen die Pflanze sich gegen widrige Umstände wappnet. Zum Beispiel der rote Farbstoff Lycopin, der die Tomate gegen UV-Strahlen schützt, oder Bitterstoffe wie Glucoraphanin im Brokkoli, die Fressfeinde abschrecken. In zahlreichen Studien hat man herausgefunden, dass diese sekundären Pflanzenstoffe eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit haben. So haben viele Sekundäre Pflanzenstoffe eine antioxidative Wirkung, schützen also unsere Körperzellen vor Schäden durch freie Sauerstoffradikale. Andere Pflanzenstoffe wirken antientzündlich oder können eine Krebsentstehung hemmen. Wieder andere schützen unsere Blutgefäße und können mithelfen, den normalen Cholesterinspiegel aufrecht zu erhalten.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Diese Substanzgruppe der sekundären Pflanzenstoffe ist nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse und Kräutern enthalten. Und genau davon essen wir zu wenig.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">So hat eine vom Deutschen Institut für Sporternährung e.V. und dem Gesundheitspräparatehersteller Dr. Wolz in Auftrag gegebene und von TNS Infratest durchgeführte repräsentative Befragung gezeigt: Das Ziel, fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, ist unrealistisch. In Deutschland wird einfach zu wenig Obst und Gemüse gegessen! Die Gründe sind vielfältig: Viele haben keine Zeit oder Lust, sich Obst oder Gemüse verzehrfertig zuzubereiten, anderen schmecken Fastfood oder Süßigkeiten einfach besser, wieder andere können aufgrund gesundheitlicher Probleme (Schluck- oder Verdauungsbeschwerden, Fructoseunverträglichkeit, alters- oder krankheitsbedingte Appetitlosigkeit) kein Obst und Gemüse essen.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_cRFtYuws_bEzLZsfJfkp5g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_cRFtYuws_bEzLZsfJfkp5g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Bei Nahrungsergänzung auf sinnvolle Zusammensetzung achten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_wmcRuob0egkou6V4SKEGcw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Ein zu geringer Obst- und Gemüsekonsum lässt sich nicht mit Vitaminpräparaten ausgleichen, weil diese in der Regel keine sekundären Pflanzenstoffe enthalten. Wer es aus welchen Gründen auch immer nicht schafft, mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, sollte seine Ernährung also mit einem Produkt ergänzen, das sekundäre Pflanzenstoffe in einer angemessenen Menge (d. h. zum Beispiel ca. 400 mg Polyphenole) konkret auf der Verpackung ausweist.</span></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_UiK38xjpdr-nP3ZsVp6YKg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_umPDWaqiGVJtBHttyPEcxQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_52_0923_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 52 (Sept./Okt. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Die Wirksamkeit von Placebo</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/die-wirksamkeit-von-placebo-nr-52/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Sep 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item></channel></rss>