<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/dr.-anja-bettina-irmler/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Dr. Anja Bettina Irmler</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Dr. Anja Bettina Irmler</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/dr.-anja-bettina-irmler</link><lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 02:44:09 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Wie Polyphenole aus Obst und Gemüse unsere Gesundheit unterstützen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/wie-polyphenole-aus-obst-und-gemuese-unsere-gesuntheit-unterstuetzen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2025/AdobeStock_811262270.jpeg"/>Polyphenole sind eine Gruppe von natürlichen Verbindungen, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln und Getränken vorkommen. Diese Verbindungen haben ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_Y8ch__R7RTymucBqn-8gpw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_E8bz5vG2SwyM9O2qoKTAnQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_uLhF1RJUS7uc-8uVdB5x0Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_r6GsA8W2tJwXMOw8C7n8BA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span><strong>Polyphenole sind eine Gruppe von natürlichen Verbindungen, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln und Getränken vorkommen. Diese Verbindungen haben in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, da zahlreiche wissenschaftliche Studien auf ihre beeindruckenden gesundheitlichen Wirkungen für den menschlichen Körper hinweisen.</strong></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_H20QaXympyd4RkYO3oi_OQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_H20QaXympyd4RkYO3oi_OQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/AdobeStock_811262270.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_rfGPSCZJQFS0bF7Zd-_Xvw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Groß angelegte Studien zeigen, dass pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Tee, Kakao und Gewürze einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Dieser Effekt wird vor allem auf die Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe zurückgeführt. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (SPS) werden von Pflanzen im Sekundärstoffwechsel gebildet und bestehen aus sehr unterschiedlichen chemischen Strukturen. Sie dienen den Pflanzen entweder als Lockstoff (z. B. Farbstoffe) oder zur Abwehr gegen Schädlinge (z. B. Glukosinolate). In ihren Eigenschaften als Farb-, Duft- und Geschmacksstoffe nehmen sie Einfluss auf die Auswahl unserer Lebensmittel und können aufgrund ihrer pharmakologischen Wirkungen als Arzneimittel eingesetzt werden. Für den Menschen sind diese SPS nicht essenziell, wie Vitamine oder Mineralstoffe. Die Forschung ist sich jedoch darüber einig, dass SPS aus Obst, Gemüse, Tee, Kaffee und auch Gewürzen wesentlich zur Gesundheit des Menschen beitragen können. Ein hoher Grad an Verarbeitung gepaart mit wenig abwechslungsreicher Ernährung und geringer Nährstoffdichte führt dazu, dass wir zu geringe Mengen dieser bioaktiven Substanzen zu uns nehmen.</span></p><div style="color:inherit;"><br/><div style="text-align:left;">Eine besonders hervorzuhebende Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe sind die Polyphenole. Sie sind in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten, darunter Obst, Gemüse, Nüsse, Samen, Tee, Kaffee und Kakao. Sie sind für die charakteristischen Farben, Aromen und Geschmacksrichtungen vieler dieser Lebensmittel verantwortlich. Es gibt Tausende verschiedener Polyphenole, die in verschiedene Kategorien unterteilt werden können, darunter Flavonoide, Phenolsäuren, Curcumin und Stilbene.</div><div style="text-align:left;"><br/></div><div style="text-align:left;"><div style="color:inherit;"><div>Die gesundheitlichen Wirkungen von Polyphenolen auf den menschlichen Körper sind vielfältig und beeindruckend. Hier sind einige der wichtigsten Effekte:</div><div><ol><li><span style="color:inherit;">Antioxidative Wirkung: Polyphenole sind starke Antioxidantien, die dazu beitragen, freie Radikale im Körper zu neutralisieren. Freie Radikale sind instabile Moleküle, die Zellschäden verursachen können und mit verschiedenen Krankheiten, einschließlich Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, in Verbindung gebracht werden.</span></li><li>Entzündungshemmende Eigenschaften: Einige Polyphenole haben entzündungshemmende Eigenschaften, die dazu beitragen können, Entzündungen im Körper zu reduzieren. Chronische Entzündungen sind ebenfalls mit vielen chronischen Krankheiten verbunden.</li><li>Schutz für das Herz-Kreislauf-System: Polyphenole können dazu beitragen, den Blutdruck zu senken, den Cholesterinspiegel zu verbessern und die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems zu fördern. Dies kann das Risiko von Herzkrankheiten verringern.</li><li>Unterstützung des Immunsystems: Einige Polyphenole können die Immunfunktion stärken und die Abwehrkräfte des Körpers gegen Infektionen verbessern.</li><li>Positive Wirkung auf den Darm: Alle Polyphenole haben eine ähnliche Wirkung wie Präbiotika. Sie gelangen auf Grund ihrer Komplexität, ähnlich wie Ballaststoffe, in den Dickdarm. Dort werden sie von Mikroorganismen gespalten. Diese Metabolite wiederum wirken direkt vor Ort positiv auf das Wachstum und die „Gesundheit“ der Mikrobiota.</li><li>Potenzielle Krebsprävention: Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte Polyphenole, wie etwa Resveratrol in Rotwein und Epigallocatechingallat (EGCG) in grünem Tee, das Risiko für bestimmte Krebsarten verringern können.</li><li>Förderung der Gehirngesundheit: Einige Studien deuten darauf hin, dass Polyphenole die Gehirngesundheit unterstützen können, indem sie die kognitive Funktion verbessern und das Risiko von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson verringern.</li></ol><p><br/></p><p>Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirkungen von Polyphenolen von der Art der Polyphenole und ihrer Menge in der Ernährung abhängen. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an polyphenolreichen Lebensmitteln ist, kann dazu beitragen, die Gesundheit zu fördern. Sinnvoll ist es deswegen, so Lebensmittel so vielfältig und bunt wie möglich auszuwählen. Sollte dies nicht möglich sein, z. B. wegen Unverträglichkeiten, Erkrankungen oder in besonders stressigen Lebenssituationen, kann auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Polyphenole möglichst in der ursprünglichen Matrix verbleiben, also z. B. als Vitalstoffkonzentrat. Zudem sollte auf dem Etikett die Menge und die Art der enthaltenen Polyphenole ausgewiesen sein. Eine tiefrote Farbe eines solchen Vitalkomplexes ist ein guter Indikator dafür, dass viele der zur Gruppe der Polyphenole gehörenden Anthocyane enthalten sind.<br/></p><ul></ul></div></div></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_CY9dVcGh4BFYN9AyxLX7GQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_7CD9p_bQ0oi60pPUlnkriQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_53_1123_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 53 (Nov./Dez. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Ewiges Leben</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Wissenschaft und Technik arbeiten am Sieg des Menschen über den Tod. Dr. Klaus Mohr findet das ethisch und sozial fraglich und plädiert stattdessen für eine natürliche Gesunderhaltung.</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/ewiges-leben-nr-53/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[BROKKOLI: Gesund – aber schlecht bioverfügbar]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/brokkoli-gesund-aber-schlecht-bioverfuegbar</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2019/AdobeStock_977440474.jpeg"/>Brokkoli ist ein sehr gesundes Nahrungsmittel, das ist mittlerweile allgemein bekannt. Wenige wissen jedoch, dass von den gesundheitsfördernden Inhalt ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_Fwd_nXvWQ0KRJWzqeGTgcA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm__woRxXC4TtysicQXChtrNg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_E_dZiVW4RB--U8PvhLARtQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_KMp7w2b2lLwYdlmqMgOqIg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_KMp7w2b2lLwYdlmqMgOqIg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2019/AdobeStock_977440474.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_4fnmMcPTSHaYXfHj5osm4w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;"><strong>Brokkoli ist ein sehr gesundes Nahrungsmittel, das ist mittlerweile allgemein bekannt. Wenige wissen jedoch, dass von den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen in der Regel wenig vom Körper aufgenommen wird. Doch es gibt Möglichkeiten, von der gesundheitsfördernden Wirkung des Brokkolis zu profitieren.</strong></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3gcqFNoWJnZUdR-yyxu0ig" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die grünen „Röschen“ der Brokkolipflanze kamen ursprünglich im 16. Jahrhundert aus Kleinasien zu uns nach Europa. Brokkoli gehört zur Pflanzenfamilie der Kreuzblütengewächse, tatsächlich ist es also eine Blüte, die wir essen. Er ist verwandt mit einigen Kulturformen des Gemüsekohls, wie Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl, aber auch Senf, Meerrettich und Wasabi oder Raps gehören zu dieser Familie. Brokkoli enthält zahlreiche Mineralstoffe, wie Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink, Vitamine, wie Vitamin C, B1, B6, E, Folsäure und Beta-Carotin. Der Ballaststoffgehalt ist ebenfalls vergleichsweise hoch. Das Besondere am Brokkoli sind jedoch dessen Sekundäre Pflanzenstoffe wie das Polyphenol Quercetin und das Glucosinolat Glucoraphanin sowie dessen Abbauprodukte, die Isothiocyanate, die auch Senföle genannt werden. Sie sind für den charakteristischen Geruch des Kohls und für die Schärfe in Senf verantwortlich.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_7H8qa_g_Q8a9fytHKyEBmg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_7H8qa_g_Q8a9fytHKyEBmg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Glucosinolate</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_x1mYKYGLicME0I9ITvWmzw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Die Abbauprodukte dieser Glucosinolate haben zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit. Sie wirken beispielsweise antimikrobiell und können so vor bakteriell verursachten Erkrankungen im Mundraum, Magen oder der Harnwege schützen. Insbesondere Helicobacter pylori, ein Bakterium, welches bei uns Magenschleimhautentzündungen auslösen kann, wird im Wachstum gehemmt. Zudem wirken Glucosinolate und ihre Abbauprodukte entzündungshemmend, aktivieren Entgiftungsmechanismen im Körper und wirken sich positiv auf den Hormonhaushalt aus. Die Krebsforschung hat sich ebenfalls bereits intensiv mit diesen Sekundärstoffen auseinandergesetzt. Senföle greifen in einige Prozesse der Krebsentstehung auf für den Körper positive Weise ein. Im Gehirn können Senföle eine Schädigung von Nervenzellen verhindern, was beispielsweise bei Erkrankungen wie Alzheimer von Bedeutung ist.</p><p><br/></p><p>Glucosinolate und ihre Abbauprodukte sind folglich Multitalente. Sie wirken antioxidativ, antientzündlich, antimikrobiell, hemmen Krebszellen und schützen Nervenzellen. Dazu müssen sie jedoch auch in der richtigen Menge aufgenommen werden. Diese Substanz wird nach dem Verzehr mithilfe des ebenfalls im Brokkoli enthaltenen Enzyms Myrinase in das hochwirksame Sulforaphan umgewandelt. Dabei entsteht der typische Kohlgeruch und -geschmack. Im Darm setzen Darmbakterien diesen Umwandlungsprozess weiter fort. Besonders reichhaltig findet man Glucoraphanin in Brokkolisamen der Sorte Brassica oleracea italica. Auch der gelbe Farbstoff Quercetin, ein weiterer wertvoller Sekundärer Pflanzenstoff, findet sich im Brokkoli.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_nwQe3x81OwTlpORolgjDcQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_nwQe3x81OwTlpORolgjDcQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Lagerung und Zubereitung zerstört wertvolle Inhaltsstoffe</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_Dp5H-FrAaYAWEaWClZnj0w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Wer nun glaubt, sich durch reichlich Brokkoliverzehr etwas Gutes zu tun, wird ein Stück weit enttäuscht. Denn bei den meisten neueren Züchtungen ist leider nicht mehr viel Glucoraphanin enthalten. Auch werden durch die Lagerung, durch Tiefgefrieren und die Zubereitung die wertvollen Inhaltstoffe im Brokkoli zerstört. Denn die Abbauprodukte des Glucoraphanins, die gesundheitsfördernden Senföle, sind sehr instabil. Sie liegen in der Pflanzenzelle nämlich nicht frei vor.</p><p><br/></p><p>Das Enzym, das die Glucosinolate zu diesen aktiven Abbauprodukten spaltet, wird erst durch Auftauen, Zerschneiden, Zerkauen oder Raspeln freigesetzt. Dadurch sind meist schon beim Zubereiten des Brokkolis die meisten wertvollen Pflanzenstoffe zerstört. Noch vorhandene, durch Zubereitung nicht zerstörte Senföle sind fettlöslich und werden deswegen relativ schnell in oberen Darmabschnitten aufgenommen. Glucoraphanin wird dort zu Sulforaphan umgewandelt. Dies geschieht durch das Enzym Myrosinase, das entweder aus den Pflanzenzellen des Brokkolis selbst oder von Darmbakterien im Dickdarm stammt.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_jndA1MsOEjpFTI8AUg7c8w" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_jndA1MsOEjpFTI8AUg7c8w"] .zpimage-container figure img { width: 693px !important ; height: 518px !important ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-original zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2019/brokkoli.jpg" size="original" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_A7SR-Zq7spQJEwbqWn9OmQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Am meisten setzt dem Brokkoli Hitze zu. Die hitzeempfindlichen Glucosinolate und das zur Umwandlung in Sulforaphan notwendige Enzym Myrosinase werden beim Kochen größtenteils zerstört oder im inaktiven Zustand wieder durch den Darm ausgeschieden. Auch der Quercetingehalt verringert sich durch Lagerung und Verarbeitung deutlich. So wird durch Kochen 75 bis 80 Prozent des Quercetins zerstört.</p><p><br/></p><p>Im Durchschnitt nehmen wir pro Tag etwa 30–40 mg Glucosinolate über eine normale Mischkost auf. Ein höherer Wert wäre auf Grund der positiven Wirkungen jedoch wünschenswert. Doch das ist nicht ganz einfach.</p><p><br/> Bis die geschmackvollen Brokkoliröschen bei uns auf dem Teller landen, haben sie meist&nbsp;schon einen weiten Weg zurückgelegt: von der Ernte auf dem Feld über den Transport bis hin zur Lagerung. Dabei werden einige der wertvollen Inhaltsstoffe bereits unwiederbringlich abgebaut.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_pdTt5DrdPCIrIFEQky0taQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_pdTt5DrdPCIrIFEQky0taQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schonende Zubereitung notwendig</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_oDDAbK7Eb1X6aROoxaGu-g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wer Brokkoli vor allem wegen der gesundheitsfördernden Wirkung essen möchte, müsste dies aus den genannten Grund eigentlich direkt nach der Ernte roh tun, um einen ausreichenden Anteil der wertvollen Inhaltstoffe aufzunehmen. Brokkoli ist also am gesündesten, wenn er möglichst erntefrisch und wenig verarbeitet ist. Das ist oft aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Zudem kann roher Brokkoli zu Verdauungsbeschwerden führen. Durch geeignete Zubereitung und Lagerung können wir aber selbst Einfluss nehmen. Möglichst roh oder wenig gekocht, als Keimlinge und Sprossen können sie im Darm und in den Zielorganen ihre positive Wirkung am erfolgreichsten entfalten.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_0oxkZz_ZZIbBzIYTfr3ygw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_0oxkZz_ZZIbBzIYTfr3ygw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;font-weight:400;"><strong>Daher hier ein paar Tipps für die schonende Zubereitung des Brokkolis:</strong></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_ItB_0s8CL6gEZ7SDqTY4iQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><ul><li>Wenn nicht roh verzehrt, sollte die Zubereitung möglichst schonend und kurz erfolgen (Dampfgaren, Blanchieren, Kochen in wenig Wasser)<br/></li><li>Rohen Brokkoli gut kauen. So werden die Enzyme im Mund bereits freigesetzt und die Bioverfügbarkeit erhöht.<br/></li><li>Das Kochwasser möglichst weiterverarbeiten, z. B. für Saucen und Suppen. So gehen Glucosinolate, Quercetin und Vitamine aus dem Kochwasser nicht verloren. Eine Alternative sind Nahrungsergänzungsmittel. Hier sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Brokkolisamenextrakt mit einer ausgewiesenen Menge an Glucoraphanin und Quercetin handelt. Am besten ist, wenn der Extrakt zugleich auch das Enzym Myrosinase enthält. Dann kann nämlich der wichtige Sekundäre Pflanzenstoff Glucoraphanin durch die Myrosinase frisch im Darm in die aktive Substanz Sulforaphan umgewandelt und so vom Körper genutzt werden.</li></ul></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_kSH89mckUxU6Lgniq6wW1A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_GZbaVwot1Si5pb7jmTEU8Q" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_25_0319_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 25 (März/April 2019)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">(Ei)WEIS(S)e Ernährung</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Proteinversorgung durch vegetabile Kost</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/eiwess-nr-25/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_mBDfmbOClMNQeBaAPEbT8g" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Mar 2019 00:00:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>