<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Selen/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Selen</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Selen</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Selen</link><lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 07:40:15 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Das Basisprogramm - 2. Element - Regeneration]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/das-basisprogramm-teil-2-regeneration</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/rl_bp2.png"/>Fein abgestimmte Prozesse sorgen in unserem Körper täglich dafür, dass er trotz Verschleiß und Belastung reibungslos funktioniert. Diese „Regeneration ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ic3EfuMuSKusBSKe89syzw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_d5XPAnsVS5OIoNBstsX_xw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Ww7htbEYTWKUHc-S9MWfzA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_vxt3UcVytUyIExryuUI1iQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_vxt3UcVytUyIExryuUI1iQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 330.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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</div><div data-element-id="elm_xh59jKxIRiKX1VLsx1uFdQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Fein abgestimmte Prozesse sorgen in unserem Körper täglich dafür, dass er trotz Verschleiß und Belastung reibungslos funktioniert. Diese „Regeneration“, wörtlich „Wiederherstellung“, bildet die Basis für anhaltende Gesundheit und Vitalität. Wie gut Ihr Körper das kann, hängt von vielen Lebensumständen ab. Die tragenden Säulen sind gesunder Schlaf, eine ausgewogene Vitalstoffversorgung und auch ausreichend Zeit ohne Nahrungsaufnahme, während der ihr Körper sich dieser wichtigen Arbeit widmen kann.</strong></p><p>Während es – wie Sie spätestens seit der letzten Ausgabe (<a href="https://shop.reformleben.de/produkt/protein-der-vergessene-naehrstoff-nr-46/">reformleben Nr. 46</a>) wissen – durch Nahrungsergänzung ein Leichtes ist eine optimale Vitamin-D-Versorgung sicherzustellen, stellt das Element &quot;Regeneration&quot; des Basisprogramms für längere Gesundheit für viele Menschen schon eine größere Herausforderung dar. Stellen Sie sich Ihren Körper wie ein Haus vor, in dem Sie wohnen. Es müssen immer wieder Teile gewartet, repariert oder ersetzt werden. Je vollständiger, gewissenhafter und regelmäßiger das geschieht, desto länger hält es. Mit Ihrer Unterstützung ein Leben lang. Wir sagen Ihnen wie das gelingt.</p><h2>Intervallfasten - die gesunde Antwort auf den Überfluss</h2><p>Regeneration findet rund um die Uhr statt, besonders aber wenn der Körper Zeit dafür findet: nachts, wenn wir schlafen und in längeren Essenspausen. Werfen wir zunächst einen Blick auf die Essenspausen. Unser Körper ist auf den Wechsel zwischen Kalorienverbrauch (jagen/sammeln/schlafen) und Kalorienaufnahme (essen) programmiert und da sollten wir in Zeiten von Fast-Food und Völlerei auch wieder hin. In vielen Kulturkreisen gehören regelmäßige Entlastungskuren, das „Fasten“, zum gesunden Leben. Wer regelmäßig verzichtet, gönnt seinem Körper und seinem Geist eine Auszeit. Wissenschaftler wissen heute, dass wir die Nahrungspausen dringend zur Regeneration benötigen.</p><h2>Die körpereigene „Müllabfuhr“ aktivieren</h2><p>Das Intervallfasten, z. B. täglich 16 Stunden (über Nacht) fasten und 8 Stunden essen, hat hier neue Möglichkeiten geschaffen. Dauerhaft anwendbar ist es, strenggenommen, kein Fasten mehr. Eher eine gesunde Ernährungsform oder – provokant formuliert – eine Rückkehr zur Normalität. Intervallfasten kombiniert die alltagstaugliche Möglichkeit zur Gewichtskontrolle mit den heilenden Impulsen des Fastens. „Autophagie“, heißt das Schlüsselwort fachsprachlich. Erhält der Körper keine Nahrung, beginnt er bei sich selbst aufzuräumen, zu essen, was an Ballast „rumliegt“. Das hat zwei Vorteile. </p><p>Über den Stoffwechselweg der Glukoneogenese produziert er so bei fehlender Nahrungszufuhr aus diversen zurückgelassenen und nicht mehr verwertbaren Verbindungen Zucker für die Energieproduktion und räumt damit gleichzeitig mal so richtig auf. Ausschließlich schadhafte Zellbestandteile werden vertilgt, wie etwa das fehlerhaft gefaltete Eiweiß „Beta-Amyloid“ im Gehirn, das mit der Alzheimer-Erkrankung in Verbindung gebracht wird. Angestoßen wird dieses „Recycling“ durch Moleküle, die bei Blutzuckermangel produziert werden, darunter das Hormon Glukagon und Spermidin, ein Enzym, das auch bekannt ist, Entzündungen zu unterdrücken und die Stressresistenz von Zellen zu erhöhen.</p><h2>Autophagie - Studienlage </h2><p>Studien zeigen, dass Autophagie eine wichtige Säule im Schutz vor Alterungsprozessen ist, vor der Verlangsamung des Stoffwechsels, vor nachlassenden Immunfunktionen, vor rigiden Geweben, schlechter Wundheilung, erhöhter Infektionsgefahr und verminderter Regeneration. Alle samt degenerative Prozesse, die zu Bluthochdruck, Herzversagen, Demenz und schwer verlaufenden Infekten führen, zu Bewegungseinschränkungen, Verdauungsproblemen, Schmerzen und Krebsleiden. Störungen in der Autophagie werden mit all diesen Leiden in Verbindung gebracht. Autophagie ist das tägliche „Anti-Aging“ der Evolution. Es kommt in jeder Zelle vor, von der Bäckerhefe bis zum Menschen.</p><figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img src="https://shop.reformleben.de/wp-content/uploads/2022/12/84472866_3_colour-1024x912.jpg" alt="Autophagie" class="wp-image-5696" width="785" height="699"><figcaption class="wp-element-caption"> Darstellung des Autophagie-Prozesses in einer tierischen Zelle. Querformat 135 x 120 mm; Grafik: D. Dytert, Redaktion: A. Stober </figcaption></figure><h2>Besser gewappnet, auch gegen Infekte</h2><p>Auch der Insulin-Spiegel sinkt beim Intervallfasten täglich für ein paar Stunden, die Konzentration des Blutzuckers regulierenden Hormons. Das beugt nicht nur der Zuckerkrankheit vor. Es schult den Körper auch flexibel zwischen Zucker und Fetten als Energiequelle zu wechseln und uns so durchgehender leistungsfähig und schlanker zu halten. Die entstehenden Ketone aus dem Fettstoffwechsel wirken ergänzend bösartigem Tumorwachstum entgegen, unterstützen die Darmgesundheit und die Immunkompetenz und wir schlafen auch besser, wenn wir nach 18 Uhr nichts mehr essen.<br/><br/>Interessanterweise haben wir bei Infekten weniger Hunger. Nicht nur weil wir uns schlecht fühlen. </p><p>Der sogenannte „Fasten Instinkt“ unterstützt die Immunabwehr. Ohne Nahrungsnachschub hungern auch die Bakterien in unserem Blut und regulatorische Mechanismen sorgen für einen stabileren Blutdruck, für mehr entzündungskontrollierendes Cortisol im Blut und für Autophagie, die den Körper bei der Zellsäuberung von Viren und Bakterien unterstützt. </p><p>COVID-19 hat uns aufmerksam gemacht. Diabetes und Übergewicht gehören zu den Hauptrisikofaktoren für schwere Verläufe bei den unter 65-Jährigen. Allein Übergewicht schlägt hier mit über 30 Prozent zu Buche. Groß angelegte Studien haben inzwischen gezeigt, dass Intervallfasten zwar nicht unbedingt das Infektionsrisiko senkt, wohl aber das Risiko für schwere Covid-Verläufe und das um um etwa 50 Prozent.</p><h2>Jungbrunnen Schlaf</h2><p>Im Schlaf finden, neben der Autophagie, auch Reparatur- und Aufräumarbeiten statt. Eine zweite Ebene der Regeneration. Eine gezielt erhöhte Zellteilung lässt Wunden heilen und hilft beanspruchte Organe gesund zu erhalten, darunter die entgiftenden Nieren, die Leber, die Schleimhäute des Darms, das Herz und die Blutgefäße. Nachts hat der Körper aber auch Kapazitäten, um neue Immun- und Nervenzellen zu bilden oder verbrauchte Stoffwechselenzyme zu ersetzen, den Blutzuckerspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Entzündungen zu bekämpfen. Die Muskeln verbrennen nachts Fett, um Kraft für den nächsten Tag zu sammeln. Das Gehirn sortiert die Eindrücke des Tages. Auch Stress wird nachts abgebaut. </p><h2>Gesunder Schlaf ist unerlässlich für die Regeneration </h2><p>Er sorgt für unser tägliches Wohlbefinden, erhält die Leistungsfähigkeit und beugt vielen chronischen Krankheiten vor, darunter dem Diabetes (der Zuckerkrankheit), Herz-Kreislauf-Leiden, Demenz, Übergewicht, chronische Entzündungen und Infekte. Schlaf wird über das Auf- und Ab chemischer Botenstoffe gesteuert. Mit Einsetzen der Dämmerung macht uns das Hormon Melatonin müde und schiebt die Regeneration an. Mit Tagesbeginn sorgt das Hormon Cortisol wieder für Leistungsbereitschaft. Mehrere Zyklen mit Leichtschlaf, Tiefschlaf und Traumphasen (REM-Phasen) folgen dabei aufeinander. In den Tiefschlafphasen überwiegen die körperlichen Regenerationsprozesse. In den Traumphasen verarbeitet das Gehirn das Erlebte und Gelernte. Es erweitert sein Wissen und Entlastet sich. So haben wir nachts auch oft die besten Ideen und sehen morgens klarer. Chronische Schlafstörungen sind ein Risikofaktor für Demenz. </p><p>Als gesunder Durchschnitt gelten für einen Erwachsenen 7 bis 8 Stunden täglich. Manchen brauchen nur 6, andere 9. Auch der Rhythmus, „Nachteule“ oder „Früher Vogel“, schwanken individuell. Ausschlaggebend ist, dass sie sich tagsüber erholt fühlen.</p><p class="has-white-color has-vivid-purple-background-color has-text-color has-background"><span class="td_text_columns_two_cols"><strong>Tipp! - Abends auf &quot;Schlafräuber&quot; verzichten</strong></span><br/><br/>- Cola, Kaffee, Schwarztee oder Alkohol.<br/>- Fernsehen und PC-Spiele.<br/>- üppige Mahlzeiten<br/>- zu warme, schlecht gelüftete und unruhige Schlafräume.<br/>- Nikotin<br/><br/>und zur Ruhe kommen<br/><br/>- Ein Abendspaziergang und eine Tasse Kräuter-Tee<br/>- kein intensiver Sport abends,<br/>- frische Luft, kühle Temperaturen, Ruhe und eine körpergerechte Matratze mit angenehmer Bettwäsche im Schlafraum<br/>- etwas „Hygge“ im Schlafraum für Augen und Seele<br/>- Schlaf-Tagebuch, manchmal ist es nur der Espresso am Abend<br/>- Kurse zum Stressmanagement oder psychotherapeutische Unterstützung gegen das Sorgenkarussell im Kopf,<br/>- regelmäßige Entspannung ist unerlässlich<br/><br/>Bewahren sie vor allem Ruhe. Nicht jede unruhige Nacht ist eine Schlafstörung. Treten die Probleme nicht über Monate und mehrmals wöchentlich auf, einfach wieder aufstehen, Tee trinken, Lesen, Baden. Irgendwann klappt es schon.</p><h2>Die besten „Anti-Ager“ unter den Vitalstoffen</h2><h3>Magnesium</h3><p>Magnesium ist wichtig für die Muskelfunktion und damit auch für die Leistungsfähigkeit. Insgesamt ist es an mehr als 300 Stoffwechselwegen beteiligt. Es wirkt auch der Müdigkeit entgegen, ist wichtig für eine ausbalancierte Psyche, für die Nervenfunktion, die Zellerneuerung und für die Herz- Kreislauf- Funktion, für den Energiestoffwechsel, die Knochendichte, die Regulation des Blutzuckers und zur Vorbeugung von Blutgerinnseln. Durch Magnesiumgaben lassen sich Stressreaktionen, Migräne und Depressionen positiv beeinflussen. Empfohlen werden täglich 5 mg pro kg Körpergewicht, bei erhöhtem Bedarf auch mehr. Der Mikronähstoff kommt breit verteilt in unserer Nahrung vor. Beim Wässern, Blanchieren und Kochen sowie beim Ausmahlen von Getreide geht allerdings viel verloren.</p><h3>Selen</h3><p>Selen ist in winzigen Mengen fein über unsere Zellen im Körper verteilt, denn es ist Bestandteil der Glutathionperoxidase. Das Enzym ist das wichtigste körpereigene Schutzsystem gegen Schäden durch aggressive Sauerstoffverbindungen (Freie Radikale). Es schützt die Zellstrukturen und die darin enthaltenen Enzyme und Erbanlagen. Unter einer ausreichenden Selenversorgung kann sich der Körper besser gegen Krebs schützen, gegen degenerative Erkrankungen, wie chronische Entzündungen, gegen Parkinson und Demenz. Pflanzliche Lebensmittel enthalten in unseren Breiten wenig Selen. Die Empfehlung für eine Nahrungsergänzung liegt bei 100 μg täglich.</p><h3>Coenzym Q10</h3><p>Coenzym Q10 kommt u.a. in Nüssen, Samen, Avocado, Brokkoli, Sardinen und Mais vor und wir können es in geringen Mengen auch selbst herstellen. Mit zunehmendem Alter geht die Eigenproduktion jedoch zurück und der Bedarf steigt. Eine Nahrungsergänzung von 1 mg pro kg Körpergewicht wird empfohlen, das sind rund 50-100 mg täglich. Als Antioxidans (Radikalfänger) kooperiert Coenzym Q10 mit der Glutathionperoxidase und mit Vitamin C und E im Zellschutz und kann diese auch „recyceln“. Als fettlösliches Antioxidans nimmt es außerdem eine zentrale Rolle in der Energieproduktion des Körpers ein und im Schutz von Zellen und Blutfetten, was Gefäßschäden und Herz-Kreislaufleiden vorbeugt. Organe, denen eine Schlüsselrolle im Stoffwechsel zukommt, sind wegen ihrer hohen Regenerationsleistung auf besonders hohe Coenzym-Q10-Spiegel angewiesen. Dazu zählen das Herz, die Niere und die Leber, die Muskeln und auch die Haut und die Schleimhäute.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_J7buKu4qGkbLnofIsUTDpA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 18 Dec 2022 22:40:52 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Fehlinformationen zu OMEGA-3-FETTSÄUREN]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/fehlinformationen-zu-omega-3-fettsaeuren</link><description><![CDATA[Die Berichterstattung zur Covid-19-Pandemie war zeitweise erschöpft. Da musste anscheinend eine andere Sensation her, um das Sommerloch des angesehene ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_vm-C1poXQDmKZNeFwkhbcA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_WM75cCq3SHKvYRjRsfzkTg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_WfPfvhV8Ski1q17E-6tFNw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_tZFopj6RQzautKBne14vRA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Die Berichterstattung zur Covid-19-Pandemie war zeitweise erschöpft. Da musste anscheinend eine andere Sensation her, um das Sommerloch des angesehenen Nachrichtenmagazins zu füllen. Da könnten etwa Omega-3- Fettsäuren wieder mal angegriffen werden, zumal einigen Leserinnen/Lesern die optimale Versorgung damit wichtig – und hilfreich – ist.</p><h2>Falsches Heilmittel?</h2><p>Da kann man mal ordentlich auf die Pauke hauen, dachte der Journalist Jörg Blech wohl, als er flott schrieb: „Omega-3-Fettsäuren fördern angeblich die Gesundheit. Nun gibt es Hinweise, dass sie im Übermaß den Darm krank machen können“. Tatsächlich im Übermaß wurden die Leserinnen und Leser dieses Journals mit zweifelhaften, unbegründeten und verkehrten Informationen versorgt. Gekrönt wurde das Werk von dem Titel „Falsches Heilmittel“. Meines Erachtens wäre Fehlinformation als Titel zutreffender gewesen.</p><p>Herr Blech, der Autor, mag es ja gut gemeint und vielleicht nicht besser gewusst haben. Er beruft sich auf „eine Studie unter Federführung der Medizinischen Universität Innsbruck, die im Fachblatt ‚Nature Communications‘ veröffentlicht wurde.“ Die Forscher gaben Mäusen Futter zu fressen, das mit Fischöl angereichert war. Daraufhin entwickelten etliche Nager eine Entzündung des Dünndarms. Der an dem Experiment beteiligte Arzt Timon Adolph befürchtet „mehrfach ungesättigte Fettsäuren könnten auch bei Menschen den Darm krank machen“.</p><h2>Zweifelhafte Begründung</h2><p>Zweifelhafte Ergebnisse von Experimenten mit Mäusen werden hier flockig auf die Genese einer multifaktoriell bedingten Krankheit des Menschen, Morbus Crohn, übertragen. Äußerst fragwürdig ist das. Wer sich jedoch die Mühe macht, die Ausgangspublikationen zu studieren „Mehrfach ungesättigte Fettsäuren lösen Morbus-Crohn-ähnliche Darmentzündungen aus“, liest da erst mal Banales: „auf der Suche nach entzündlichen Nahrungsbestandteilen haben wir einen neuen Ansatz verfolgt. Wir haben für unsere Untersuchungen im Labor eine Diät zusammengestellt, die der Zusammensetzung einer westlichen Ernährungsweise entspricht. Dabei wurden nicht nur gesättigte Fettsäuren, sondern auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die gehäuft in Fleisch, verschiedenen Ölen und Eiern vorkommen, in einer Diät angereichert und Labormäusen über 3 Monate gefüttert“, so Adolph.</p><h2>Studie - keine Rede von Omega-3-Fettsäuren</h2><p>Von den Omega-3-Fettsäuren, die Herr Blech im Spiegel so heftig attackiert, ist da explizit gar nicht die Rede. Bestimmt wissen die Autoren der Studie genau, dass die Arachidonsäure – eine vierfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure aus Fleisch und Eiern – entzündungsfördernd ist. Dagegen wirken Omega-3-Fettsäuren etwa aus Alphalinolensäure/Leinöl entzündungshemmend. Aber so differenziert wird das in der Studie aus Innsbruck von L. Mayr, F. Grabherr und T. Adolph Diaetary Lipids fuel GPX4-restricted enteritis resembling Crohns disease nicht ausgesagt. Auch daher sind die Behauptungen von Herrn Blech zu Omega- 3-Fettsäuren „Falsches Heilmittel“ schlicht daneben. Der Kern der angeführten Experimente mit Mäusen war übrigens die gentechnische Veränderung der Glutathionperoxidase 4. Das ist ein wichtiges körpereigenes Enzym, das die essenziellen Omega-3-Fettsäuren im Organismus vor allem in den Zellwänden und Mitochondrien vor Oxidation schützt.</p><h2>Oxidationsschutz ausgeschaltet</h2><p>Im einfachen Klartext: Das Studienergebnis „Nahrungsfette feuern … Morbus-Crohn-ähnliche Entzündungen an&quot; konnte erst dargestellt werden, wenn das schützende Enzym Glutathionperoxidase experimentell ausgeschaltet war.</p><p>Daraufhin kann sich nun jede/jeder den eigenen Reim machen.</p><p>Im Basisprogramm für längere Gesundheit übrigens wird neben optimal dosierter Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren, vorzugsweise aus hochwertigem Leinöl, auch die Nahrungsergänzung mit 50–100 μg Selen/Tag empfohlen. Selen ist essenziell für die körpereigene Bildung der Glutathionperoxidase, deren Wirkung im Mäuseexperiment gentechnisch verhindert wurde.</p><p>Hätte Herr Blech die Studie genauer gelesen oder/und unser Basisprogramm gekannt, wäre ihm die Aufregung wegen vermeintlich darmentzündungsfördernder Omega- 3-Fettsäuren wohl erspart geblieben. Zumal anhaltende Erregung chronische Entzündung anheizt und das Immunsystem schwächt. Gerade da ist die optimale Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren und Selen ratsam.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_nJJgNbiLI-JqNgHM-cf98w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 Sep 2020 20:01:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Keine Chance für ATEMWEGSINFEKTE]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/keine-chance-fuer-atemwegsinfekte</link><description><![CDATA[Die größte Bedrohung, der wir in der modernen Welt ausgesetzt sind, ist winzig. Es sind Viren. Im Grunde sind wir darauf gut vorbereitet, vorausgesetz ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_BC2bLy5ySnqPkg0eaFkkiA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_4F7DEy2uQVuLTtr6No_xQA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_vzaCgFzZQZelVm1oCLubOg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_axPkwKNqTDy8QIZ7gswFcw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Die größte Bedrohung, der wir in der modernen Welt ausgesetzt sind, ist winzig. Es sind Viren. Im Grunde sind wir darauf gut vorbereitet, vorausgesetzt wir geben unserem Körper, was er zur Abwehr braucht: die richtigen Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren. Ein Mangel erhöht die Chancen des Virus beträchtlich. </p><p>Das Virus, vor dem gerade alle Angst haben, ist nur rund 100 nm (milliardstel Meter) groß: SARS-CoV-2, aus der Gruppe der Corona- Viren. Viele davon lösen Atemwegsinfekte aus sowie auch über 300 andere Virusarten, darunter Adeno-, Rhino- und Influenzaviren. Sie alle überrollen uns vorzugsweise in der nasskalten Jahreszeit, wenn Räume schlecht gelüftet und voll mit Menschen sind und wenn unsere Atemwegsschleimhäute unter der trockenen Luft leiden. Dann haben Viren leichtes Spiel. In den allermeisten Fällen „rauschen“ sie kurz durch, hinterlassen Erkältungssymptome und verschwinden wieder. Von der Grippe (Influenzaviren) kennen wir auch schwere Verläufe. Auch SARS-CoV-2 hat es in sich. Aber wir können auch solchen Viren trotzen. Es gibt da ein paar Nährstoffe, an denen es nicht fehlen sollte. Schauen wir uns das Virus und unsere Verteidigung<br/>genauer an!</p><h2>Der Angreifer</h2><p>Wie jedes Virus ist SARS-CoV-2 nicht mehr als eine Hülle aus Eiweiß, die die Erbinformation des Virus transportiert. Auf der Außenseite sitzen „Landevorrichtungen“, um Strukturen in unserem Körper zu binden. SARS-CoV-2 dockt an sogenannte „ACE-Rezeptoren“ im Körper an, die sich vor allem in den Atemwegen und in der Lunge finden, aber z. B. auch auf den Wänden der Blutgefäße oder in der Leber. Einmal angedockt, dringt verklumpen und lahm legen. Die Gewebe heilen. Wir werden wieder gesund.</p><p>Bei guter Gesundheit und starker Immunabwehr spüren wir den Eindringling und den Kampf des Immunsystems nur als Schwäche, mit Kopfweh, Fieber und Hustenreiz und mit entzündlich schmerzenden Atemwegen. Nur, wenn die Immunabwehr versagt, wandert das Virus bis in die Lunge weiter. Die Schlagkraft des Immunsystems ist ausschlaggebend für den Krankheitsverlauf. Auch die Balance der Immunantwort spielt eine entscheidende Rolle. Ab einem gewissen Punkt kann Übereifer schaden, wie es bei Covid-19 manchmal in der Lunge passiert, wenn die Immunzellen so massiv einwandern, dass die resultierende Entzündung und Schwellung den Sauerstoffaustausch, das „Atmen“, an den sonst dünnen Gewebsbrücken unmöglich machen.</p><h2>Nährstoffe stützen die Immunabwehr</h2><p>Mikronährstoffe erfreuen uns nicht mit Geruch oder Geschmack und liefern auch keine Energie oder Baustoffe. Ihre Aufgabe im Körper ist weit filigraner. Vitamine, jedes einzigartig in Bau und Funktion, sowie auch Mineralstoffe und essenzielle Fettsäuren, sind unverzichtbare Assistenten des Stoffwechsels. In winzigen Mengen, in Tausendstel (mg) und Millionstel Gramm (μg), sorgen sie dabei auch für eine stabile Immunfunktion. Einzige Quelle ist die Nahrung. Nur Vitamin D<br/>kann der Körper in nennenswerten Mengen selbst herstellen, unter Einwirkung des Sonnenlichts in der Haut. Aber auch hier reichen die Mengen allein in der Regel nicht aus.</p><p>Zur Unterstützung der Immunfunktion ist vor allem eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen A, C und D wichtig, mit Zink, Selen und Omega-3-Fettsäuren. Viele Studien weisen heute darauf hin. Trotzdem wird die stützende Rolle der Nährstoffe zur Vorbeugung oder Therapie von Atemwegsinfekten noch immer wenig beachtet. Eine gemischte und abwechslungsreiche Kost bildet die Basis für die Versorgung. Viel Obst und Gemüse, dazu Samen, Nüsse und Hülsenfrüchte, ergänzt durch Vollkorn- und Milchprodukte, Eier und etwas magerem Fleisch und Fisch. Zur Vorbeugung oder Therapie von Atemwegsinfekten ist, besonders im Alter, ist zusätzlich eine Nahrungsergänzung zu empfehlen.</p><h2>Vitamin A und D</h2><p>Untersuchungen weisen darauf hin, dass die meisten Europäer unzureichend mit Vitamin D versorgt sind, allen voran Senioren (Zielwert: 40 bis 80 ng/ml). Vitamin D ist wichtig für stabile Knochen, für die Herzgesundheit<br/>und für den Elektrolythaushalt (Nierenfunktion). Über seinen Einfluss auf die Eiweiß- Produktion von Zellen übt es auch einen großen Einfluss auf die Immunfunktion aus und viele Wirkungen erfolgen in Kooperation mit Vitamin A, weshalb eine kombinierte Zufuhr sinnvoll ist. Vitamin A ist unerlässlich für die Gesundheit von Haut und Schleimhäuten und durch die Umwandlung in Retinsäure aktiviert es dort, zusammen mit Vitamin D, auch direkt die T- und B-Lymphozyten der<br/>Immunabwehr und unterstützt ihr „homing“, ihre Ansammlung in den Schleimhäuten. Vitamin A ist ansonsten auch essenziell für die Sehkraft und für Wachstumsprozesse von Zellen, auch der Immunzellen.</p><p>Vitamin A beschreibt eine Stoffgruppe, darunter Retinol. Außerdem gibt es Vorstufen (Provitamine), wie das Beta-Carotin. Viele Europäer haben aber nicht die geeignete Enzymform, um daraus in ausreichenden muten, dass Selen-abhängige Enzyme auch den Rezeptor für das Corona-Virus blockieren können (ACE2-Rezeptor).</p><h2>Zink</h2><p>Zink ist „treibender“ Co-Faktor von über 3000 Enzymen im Stoffwechsel, wichtig vor allem für die Knochen- und Muskelstruktur, die Herstellung von Eiweißbausteinen, für Wachstumsprozesse und das Immunsystem. Die Immunzellen werden im kindlichen Thymus sogar zinkabhängig gebildet. Außerdem kann Zink, als chemisch positiv geladenes Teilchen (Kation), an der Außenhülle der Viren binden und ihr Eindringen in die Schleimhautzellen erschweren. So wirkt Zinksalbe auch lokal gegen Herpesviren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 16 mg, mit<br/>bester Aufnahme am Abend.</p><h2>Omega-3-Fettsäuren</h2><p>Omega-3-Fettsäuren sind essenzielle Fettsäuren. Wir brauchen sie als Bausteine von Zellmembranen und als Vorstufen der Signalmoleküle EPA und DHA, die entzündungshemmend und gefäßerweiternd wirken und damit z. B. Embolien vorbeugen. Im Entzündungsgeschehen sind sie wichtige Gegenspieler der in unserer Nahrung reichlich vorhandenen entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren.</p><h2>Risiko Alter</h2><p>Mit zunehmendem Alter schwindet der Appetit. Hinzu kommen Kau- und Schluckprobleme und Schwierigkeiten beim Einkaufen und Stehen für die Zubereitung. Gute Nährstoffquellen für das Immunsystem, wie Seefisch, knackiges Gemüse oder Zitrusfrüchte verschwinden zunehmend vom Speiseplan. Gekocht wird, was schnell geht und weich ist. Fehl- und Mangelernährung können die Vitaminzufuhr dann drastisch senken, mit gravierenden Folgen für den Immunstatus –<br/>und das, wo die Leistung des Immunsystems ohnehin nachlässt. Eine hochwertige Nahrungsergänzung (Reformhaus) mit den oben genannten Nährstoffen, ist mit Blick auf das Infektionsrisiko und den Krankheitsverlauf, hier besonders zu empfehlen.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_xCzHd3lMbY-A7xBIOKCMLw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 Sep 2020 10:59:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Selen – wichtiges Spurenelement und Detoxpartner]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/selen-wichtiges-spurenelement-und-detoxpartner</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2017/AdobeStock_439057493.jpeg"/>Nur ein Wasserdunst stieg von der Erde auf und netzte den Boden. Da bildete Gott, der Herr, den Menschen aus dem Staub der Erde und hauchte ihm den At ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_7LiGBBCST7SR_K5_tAIe8Q" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_vJRZDVoeRD-msmqibrpPgQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_2U2Nj9_kRdaIv9tnOGGILQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_XTHgMTaHF-apMc7GAap8Jg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_XTHgMTaHF-apMc7GAap8Jg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2017/AdobeStock_439057493.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_6-gfIX5fR42-PR1LUGlcZA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Nur ein Wasserdunst stieg von der Erde auf und netzte den Boden. Da bildete Gott, der Herr, den Menschen aus dem Staub der Erde und hauchte ihm den Atem des Lebens ein. Diese allegorische Beschreibung von der Entstehung des Menschen im Buch Genesis (1. Moses 2,6) scheint aus heutiger wissenschaftlicher Sichtweise naiv. Und doch ist da ganz viel Wahres dran. Besteht doch unser Organismus aus Wasser, aus Mineralien (Erde), Biomolekülen und Geist. Wobei die Erde grundlegend ist: aus Erde bist du und zur Erde musst du wieder werden (1. Mose 3,19). Tatsächlich enthält unser Körper eine Reihe von irdischen Elementen, ohne die er nicht sein könnte. Einige dieser Elemente nur in winzigen Mengen (weniger als 50 mg/kg): die Spurenelemente, wie zum Beispiel Selen. Ein paar davon unverzichtbar für Leben und Gesundheit. Deshalb werden sie als essentiell bezeichnet.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_0O1eTxir1AfpxH5s3qdDqA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_0O1eTxir1AfpxH5s3qdDqA"] h2.zpheading{ font-family:'Spectral'; font-weight:400; line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Das essentielle Spurenelement Selen –&nbsp;im Basisprogramm für längere&nbsp;Gesundheit</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_YB-ufTkMEN5yxlCTSqs8Qw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h6><span style="color:inherit;font-family:&quot;PT Sans&quot;, sans-serif;">Wohl das wichtigste essentielle Spurenelement ist das Selen, von dem im Körper erwachsener Menschen insgesamt nur 5-15 μg enthalten sind, fein verteilt in sämtlichen Zellen, Geweben und Organen. Die relativ höchsten Gehalte davon finden sich in der Schilddrüse, den Nieren, Nebennieren, der Leber, der Milz, der Muskulatur, im Herzen und im Gehirn.</span></h6></div></div>
</div><div data-element-id="elm_1w6NBOHNGS1MWhjQA9kl9Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_1w6NBOHNGS1MWhjQA9kl9Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Wichtigstes körpereigenes Schutzsystem gegen schädliche Oxidation</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_xc556bDxE1q9lNSIB6acAw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Selen ist notwendiger Bestandteil der Glutathionperoxidasen, die in sämtlichen Körperzellen wirksam sind. Diese Enzyme bilden das weitaus wichtigste körpereigene Schutzsystem gegen schädliche Oxidation. Mit ihnen werden sämtliche Zellstrukturen (u. a. die Zellkerne samt Genen) gegen oxidative Schäden und Mutationen verteidigt. Deshalb trägt das Selen in den Glutathionperoxidasen zur Prävention von Krebserkrankungen und anderen degenerativen Erkrankungen wesentlich bei. Bezeichnenderweise findet sich bei krebskranken Patienten oftmals ein Selenmangel. Auch da könnte aber Selen, etlichen Studien zufolge, noch die Tumorprogression mindern. Aspekte zur Tumortherapie (mit einer Dosierungen um 300 μg Selen pro Tag und sogar mehr) sollen aber hier nicht referiert werden. Eine Therapie sollte immer in Vereinbarung mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten erfolgen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ILSnYQDTIeyY9qLNpQ3Oqw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_ILSnYQDTIeyY9qLNpQ3Oqw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Prävention von Krankheiten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_HwQNaEWhfmOXt9WXGk259Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;">Das Anliegen dieses Textes ist die Bewahrung der Gesundheit, bzw. die Prävention von Krankheiten und vorzeitigem Altern. Mit dem essentiellen Spurenelement Selen&nbsp;kann sich der Körper selber besser vor<ul><li>Zellschäden und Genmutationen</li><li>chronischen Entzündungen: - des Bindegewebes - der Arterienwände - der Gelenke - der Muskulatur - der Nervenzellen - der Darmschleimhaut - der Schilddrüse</li><li>vor degenerativen Nervenerkrankungen (u. a. von Parkinson und Demenz) und</li><li>vor Krebs</li></ul>schützen. Um dies nachhaltig leisten zu können,&nbsp;muss jedoch die Selenversorgung optimal sein.</div></div>
</div><div data-element-id="elm_ONGe5fbAWSFNAGoMXVfdWQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Zuwenig Selen aus pflanzlicher Nahrung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_A9ZCvcUKF0sURcfFBT2NDg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Pflanzliche Nahrung aus unserer Region enthält&nbsp;relativ wenig Selen, weil die hiesigen Böden&nbsp;selenarm sind. Viele Menschen in Mitteleuropa&nbsp;nehmen daher mit ihrer Nahrung relativ wenig Selen auf. Optimal heißt aber:&nbsp;nicht zu wenig und nicht zu viel. Nicht nur der Mangel, sondern auch das Übermaß an&nbsp;Selen kann der Gesundheit schädlich sein. Deshalb meiden manche Menschen diese Nahrungsergänzung.&nbsp;Allerdings gilt die langzeitige&nbsp;Aufnahme von 300 μg Selen/Tag (in den&nbsp;USA von 400 μg pro Tag) als sicher unbedenklich. (Selber nehme ich seit Jahrzehnten 100 μg Selen pro Tag ergänzend zur vegetabilen Kost.)&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Im Zweifelsfall kann der Selenstatus mit einer Blutprobe näherungsweise bestimmt werden, wobei die Messung im Vollblut aussagekräftiger ist als im Serum. Selenspiegel unter 100 μg/Liter weisen da auf chronischen Mangel hin. Andererseits sind Selenkonzentrationen über 400 μg/Liter im Blut toxisch. Derartige Überdosierungen würden nach Zufuhr von mehr als 300 μg Selen/Tag entstehen. Als optimal gelten 121–168 μg Selen/Liter im Vollblut. Die meisten Menschen in unserer Region haben jedoch weniger Selen in ihrem Blut und entsprechend in ihrem Körper.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3IrTiJyHIiR7mId4n64m9g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_3IrTiJyHIiR7mId4n64m9g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Nicht zu viel und nicht zu wenig</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_j4UQWs_J79vAqlxE_bls4g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;">Die optimale Glutathionperoxidase-Aktivität zum Schutz vor<ul><li>oxidativen Zellschäden und Mutationen</li><li>chronischen Entzündungen</li><li>Muskel- und Herzmuskelschwäche</li><li>degenerativen Nervenerkrankungen und</li><li>Krebs</li></ul>resultiert wohl bei Selenspiegeln von 121– 168 μg/Liter im Vollblut. Bei Menschen mit diesem Selenstatus ist die Sterblichkeitsrate kleiner als bei Menschen mit Selenmangel oder übermäßiger Selenaufnahme. Allerdings ist übermäßige Selenzufuhr selten und der relative Mangel ziemlich häufig. Mit der vorsichtigen Aufnahme von 100 μg Selen pro Tag können Sie Selenmangel verhindern und in den optimalen Versorgungsbereich kommen, ohne gravierende Überdosierung befürchten zu müssen.</div></div>
</div><div data-element-id="elm_5G88bOVyDC8aFQRSZaDvBw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_5G88bOVyDC8aFQRSZaDvBw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Täglich 100 μg Selen empfehlenswert</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_G3kEeYh7lwTIoy6TWO1NzA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Einige von uns lehnen aber jede Nahrungsergänzung, deshalb auch die zusätzliche Aufnahme von Selen, prinzipiell ab. Ihnen sei die Messung des Selenbestandes (im Vollblut gemessen, siehe oben) besonders empfohlen. Das gilt besonders bei vegetabiler (rein pflanzlicher) Vollwertkost (siehe oben). Den meisten Menschen kann meines Erachtens die tägliche Nahrungsergänzung mit 100 μg Selen guten Gewissens empfohlen werden. Höchstwahrscheinlich wird Ihnen diese vorsichtige Dosierung keinen Schaden zufügen, wohl aber ihre Gefährdung durch die genannten Erkrankungen wesentlich mindern.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_GrAFzr2zSn6N_iRsQDULUg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ij7vOfq6JDn00FbXltzJ5g" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_13_0317_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 13 (März/April 2017)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Granatapfel</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">für gesunde Langlebigkeit</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/granatapfel-nr-13/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_uppXIDMk4UGCBX6N3lQUVQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Mar 2017 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Basisprogramm für längere Gesundheit]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/basisprogramm</link><description><![CDATA[»Die medizinische Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten derart große Fortschritte gemacht, dass es praktisch keinen gesunden Menschen mehr gibt. ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_h5Tq0KtpSiy-tJHS-LFyiw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_4ri9hJQXQ5yLilIR7mmeeA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_2UQAFCZ3SXOHO2cE38NDIA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_-CbYJVr0Q_iHcs6sv1CY_w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><blockquote class="wp-block-quote has-text-align-right"><p class="has-text-align-center"><em>»Die medizinische Wissenschaft hat in den letzten Jahrzehnten</em><br/><em> derart große Fortschritte gemacht,</em><br/><em> dass es praktisch keinen gesunden Menschen mehr gibt.«</em></p><cite>Aldous Huxley</cite></blockquote><p>Seit Aldous Huxley das vor fast hundert Jahren pointiert angemerkt hat, machte die Medizin noch viele weitere Fortschritte, die nicht zu verachten sind. Viele Menschen können mit Hilfe der modernen Medizin länger leben, und etliche Krankheiten können effektiver bekämpft werden. Was gewiss positiv zu bewerten ist. Allerdings werden, sind und bleiben immer mehr Menschen chronisch krank. Die moderne Medizin kann hoch effektiv therapieren und Leben verlängern, aber offensichtlich nicht Gesundheit erzeugen.</p><h2>Natürliche Schutzstoffe zur Prävention von Erkrankungen unverzichtbar</h2><p>Meines Erachtens sind zur Bewahrung und Stärkung der Gesundheit sowie zur Prävention von Erkrankungen natürliche Schutzstoffe unverzichtbar. Um deren alltägliche Anwendung in optimaler Dosis zu fördern, habe ich mein Basisprogramm für längere Gesundheit entwickelt, das sich meinen Patienten (und natürlich auch mir) seit vielen Jahren, manchen schon seit Jahrzehnten, bewährt hat. Mein Anliegen dabei ist die bestmögliche Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, von chronischen Entzündungen, von degenerativen Nervenerkrankungen sowie von Krebs und Demenz mit geeigneten und bewährten natürlichen Schutzstoffen. Natürlich wird keine Prävention, gleich welcher Art, sämtliche Krankheiten auf immer und ewig verhindern können – und die Medizin nicht entbehrlich machen. Das Gegenteil zu behaupten, wäre unseriös.</p><h2>Prävention wird zunehmend&nbsp;wichtiger</h2><p>Aufgrund epidemiologischer Daten, biopharmakologischer und molekularbiologischer Erkenntnisse sowie langer guter Erfahrungen kann jedoch wesentlich längere Gesundheit bzw. Verminderung des Risikos, von den genannten Erkrankungen betroffen zu werden, zu erreichen sein. Weil viele Menschen dank moderner Medizin erheblich länger leben können, aber in den hinzu gewonnenen Lebensjahren oft chronisch krank sind, wird die Prävention zunehmend wichtiger.</p><h2>Auch bei vegetarischer und veganer Kost auf Low-Carb achten</h2><p>Das geht aber nicht mit einem Tässchen Tee, dass ab und an mal getrunken wird, und auch nicht mit veganer Kost allein (die sehr unterschiedlich zusammengestellt sein kann und meist nicht genau bilanziert wird). Damit pauschal zu versprechen, man könne »den Alterungsprozess messbar regelrecht herunter drehen « (A. Hildmann: Vegan for Youth) scheint ziemlich verwegen.</p><p>Gewiss ist vollwertige vegetarische und die ethisch noch höher stehende vegane Ernährungsweise eine gute und geradezu notwendige Basis für längere Gesundheit – in nahezu jeder Hinsicht besser als Mischkost mit Fleisch und Wurst. Vor allem die vegane Kost sollte dann aber nicht übermäßig kohlenhydratlastig sein, sondern höhere Anteile an Nüssen (falls keine Allergie besteht), an Rapsöl und Walnussöl und vor allem an Leinöl sowie ausreichende Anteile an essenziellen Aminosäuren, dazu genügend Kalzium, Eisen, Vitamin B12 und Vitamin D aufweisen.</p><h2>Leinöl ist ein notwendiger,&nbsp;geradezu essenzieller Teil gesunder&nbsp;Ernährung</h2><p>Gerade das Leinöl ist außerordentlich wichtig zum Schutz der Gesundheit (s. reformleben 1/2015). Selber gestehe ich mir seit Jahren alltäglich 40 ml (drei Esslöffel voll) zu. Früher schon berichteten mir begeisterte Leserinnen und Leser, dass sie ohnehin mehrmals pro Woche in ihrer Vollwertkost Rohkost und zum Salat Leinöl nehmen. Das ist gut, zumal das hochwertige Öl keinesfalls erhitzt, sondern dunkel und kühl gelagert und möglichst frisch genommen werden sollte. Zutreffend ist auch, dass das Leinöl notwendiger, geradezu essenzieller Teil gesunder Ernährung ist. Entscheidend für die hervorragende gesundheitsfördernde Wirkung des Leinöls ist jedoch, täglich eine mindestens ausreichende Dosis davon aufzunehmen. Wenn größere Mengen von Omega-6-Fettsäuren aus anderen Pflanzenarten oder gar aus Schlachtprodukten verzehrt werden, wächst der Bedarf an Leinöl.</p><p>Anderenfalls würde das Risiko für chronische Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Demenz zunehmen. Die jeweils erforderliche Leinöldosis hängt von den Ernährungsgewohnheiten, den individuellen Belastungen und Krankheitsrisiken ab. In der Regel können Sie mit 30 ml Leinöl pro Tag schon eine deutliche Reduktion dieses Risikos erreichen. Der individuelle Bedarf kann jedoch höher sein. Im Zweifelsfall sollte der Omega-6/Omega-3-Quotient gemessen werden.</p><p>Mit diesen Voraussetzungen empfehle ich auch die vegane Ernährungsweise. Obgleich die vegetarische Ernährungsweise, aus der die vegane erwuchs (und der ich selber auch traditionell näher stehe) ethisch und ökologisch schon eine gute Alternative zum Verzehr von Fleisch und Wurst ist.</p><h2>Ergänzung aufgrund mangelnder Schutzstoffkonzentration meist unverzichtbar</h2><p>Besonders strenge Veganer lehnen Nahrungsergänzung mit pflanzlichen Schutzstoffen oftmals total ab. Weil sie die für sich selber nicht für erforderlich halten. Das hat sich aber manchmal schon als Irrtum erwiesen. Auch die moderne Medizin, die weitaus mehr therapieorientiert als präventionsbegeistert ist – und auf synthetische Medikamente spezialisiert – will von pflanzlichen Schutzstoffen, Nahrungsergänzungsmitteln wie auch von pflanzlichen Arzneien nicht viel wissen. Selber kenne ich die moderne Medizin gut und schätze sie sehr – aber auch die Heilpflanzenkunde. Beides komplementär anzuwenden, dürfte sich als sinnvoll erweisen. Meine Empfehlung zur Prävention ist</p><ul><li>ausreichende körperliche Bewegung und Entspannung</li><li>vegetarische oder vegane Vollwertkost als Basis und</li><li>dazu sicherheitshalber sinnvolle Nahrungsergänzung in optimaler Dosierung (nicht zu viel, und nicht zu wenig).</li></ul><h2>Vollwertkost nicht zuverlässig</h2><p>Auf die häufig geäußerte Behauptung, in Vollwertkost, gleich welcher Art, sei doch alles Erforderliche enthalten, mag ich mich nicht verlassen. Mir geht es um die alltägliche, zuverlässige und konstante Aufnahme der wichtigsten Schutzstoffe in optimaler Dosierung. Deswegen habe ich mein Basisprogramm für längere Gesundheit entwickelt, ursprünglich im Selbstversuch, dass inzwischen in der Praxis seit vielen Jahren bewährt ist. Vorher hatte ich aus Studienergebnissen und anderen seriösen Befunden sorgfältig herausdestilliert, welche Schutzstoffe zur Prävention von Demenz und Krebs, aber auch von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders geeignet sind. Da kamen allerdings nur einige Pflanzenarten infrage, die in ihren Ursprungsländern seit Jahrhunderten, während vieler Generationen angewendet werden und bewährt sind.</p><h2>Weitgehend nebenwirkungsfreie Anwendung</h2><p>Daher kann deren Anwendung im Bereich traditioneller, physiologischer Zufuhrmengen (Dosierungen) als ziemlich frei von unerwünschten Nebenwirkungen, Schäden und Risiken gelten. Die anderenfalls längst bekannt wären. Dennoch können seltene individuelle Unverträglichkeiten niemals ausgeschlossen werden. Auf das betreffende Element des Basisprogramms muss dann verzichtet werden. Selber konnte ich übrigens bisher – wie fast alle meiner Patienten – sämtliche Elemente des Basisprogramms sehr gut vertragen, was ich auf mentale Gelassenheit (s. Seite 34 in diesem Heft) und die relativ hohe Aufnahme von Leinöl zurückführe.</p><h2>Komponenten des Basisprogramm wirken synergistisch</h2><p>Etliche Komponenten des Basisprogramms weisen synergistische Wirkmechanismen auf, zum Beispiel Curcumin, Granatapfel Muttersaft, und Grüntee (auch in vegetarischen Kapseln erhältlich) und Leinöl. D.h.: von der gemeinsamen Anwendung ist eine überadditive Wirkung zu erwarten: Das Ganze wirkt besser, umfassender als die einfache Addition der Einzelwirkungen. Um diese Synergie zu erreichen, müssen die Komponenten des Basisprogramms nicht simultan, zum Beispiel in einem Glas gemischt oder in wenigen Minuten nacheinander&nbsp;aufgenommen werden. Die parallele, jedoch kontinuierliche Aufnahme im Laufe jedes Tages genügt. Dass ich Ihnen damit dennoch einige Logistik abverlange, ist mir bewusst. Zumal ich Ihnen pro Tag 5-6 Tassen Grüntee (Sencha aus Bioanbau), mindestens 30 ml Leinöl, 2 × 10 ml Granatapfel Muttersaft und 2-3 Curcumin- Kapseln empfehle (und selber nehme). Aus langer, auch eigener Erfahrung, bin ich überzeugt, dass dieser Aufwand auch für Sie, für Ihre Gesundheit sehr lohnend sein wird.</p><h2>Wirkung abhängig von Qualität und optimaler Dosierung</h2><p>Im Grunde ist mein Basisprogramm für längere Gesundheit gar nichts Besonderes: Die einzelnen Komponenten sind lange bekannt und bewährt. Trotzdem werden sie oftmals nicht optimal angewendet, weil deren Wirkungen sogar in manchen Reformhäusern nicht genau erklärt wurden. Das Besondere am Basisprogramm für längere Gesundheit ist lediglich die Zusammenstellung wichtiger synergistisch wirkender natürlicher Schutzstoffe und der Rat zu deren alltäglicher kontinuierlicher Aufnahme in optimaler Dosierung.</p><p>Diese Schutzstoffe werden in reformleben sorgfältig und verantwortungsbewusst erklärt. Sämtliche Komponenten können Sie im Reformhaus in der erforderlichen Bio-Qualität und in Relation dazu preiswert beziehen. Sämtliche Erklärungen gründen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie auf eigenen Erfahrungen und Überzeugungen. Das unabhängige Magazin reformleben ist allein der Förderung Ihrer Gesundheit mit bestem Wissen und Gewissen verpflichtet. Und nicht in allen Reformhäusern erhältlich.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_RI878x4DNeEcIzoL7N3WYg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Thu, 01 Sep 2016 00:00:11 +0200</pubDate></item></channel></rss>