<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Sekundäre-Pflanzenstoffe/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Sekundäre Pflanzenstoffe</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Sekundäre Pflanzenstoffe</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Sekundäre-Pflanzenstoffe</link><lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 09:46:44 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Unser Darm ist unsere Apotheke!]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/unser-darm-ist-unsere-apotheke</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_648105750.jpeg"/>Dass die Bedeutung unseres Darms weit über die eines bloßen Verdauungsorgans hinausgeht, ist mittlerweile vielen bekannt. So ist er zugleich auch unse ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_mCZhMOJYQBSbhWTKkgsKkQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_QXtGeefSSwWN_9HdRJPK1g" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_yHmbZMieRUu1aUvt_ICgHA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ClXm8PqoDIfa3ZWasqPP0A" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_ClXm8PqoDIfa3ZWasqPP0A"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_648105750.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_CVEC5_m6RxedZLhS4iGxHg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Dass die Bedeutung unseres Darms weit über die eines bloßen Verdauungsorgans hinausgeht, ist mittlerweile vielen bekannt. So ist er zugleich auch unser größtes Immunorgan und unser zweites Gehirn (Stichwort „Darm-Hirn-Achse“). Aber was bisher unterschätzt wurde, ist die Rolle unseres Darms als körpereigene Apotheke. Er ist nämlich in der Lage, mithilfe der Darmflora, unseres Mikrobioms, therapeutisch wirksame Substanzen herzustellen und so über die Ernährung unsere Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Entscheidend sind hierbei die Sekundären Pflanzenstoffe.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XgZ04pSW4lbdpBwrbG8kew" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Sekundäre Pflanzenstoffe für das Mikrobiom</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_wM1XKCJvM5-5SbIMVmtnzA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Sekundäre Pflanzenstoffe sind wichtige Substanzen, mit denen sich Pflanzen vor UV-Licht oder Fraßfeinden schützen oder Insekten zur Bestäubung anlocken. Bisher sind etwa 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, wovon ca. fünf bis zehn Prozent in der menschlichen Ernährung eine Rolle spielen. Zu ihnen gehören unter anderem die Carotinoide aus orangem Obst und Gemüse, die blauen, roten oder violetten Phenole aus dunklem Obst und Gemüse oder auch Tee und Gewürzen sowie die Glukosinolate aus Kohl, Kresse oder Senf.</div><br/><div>Auch für den Darm sind sekundäre Pflanzenstoffe von besonderer Bedeutung, denn sie fungieren&nbsp;<span style="color:inherit;">hier quasi als Präbiotika, also Substanzen, die den guten Bakterien in der Darmflora als Nahrung dienen. Der größte Anteil (90-95 %) der sekundären Pflanzenstoffe erreicht nämlich unverändert den Dickdarm, wo zahlreiche Bakterien sie zu Stoffwechselprodukten umwandeln, die eine wichtige Rolle bei unserer Gesunderhaltung spielen. Umfangreiche Studien haben gezeigt, dass sekundäre Pflanzenstoffe die Aktivität und die Zusammensetzung der Mikrobiota im Darm zum positiven hin verändern können.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_X047LDaPBN4fdjlzAEHVGw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_X047LDaPBN4fdjlzAEHVGw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Bioverfügbarkeit wird durch&nbsp;</span><span style="font-size:24px;color:inherit;">Darmflora erhöht</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm__q1aXHDnAx2nEAr1Cpw_DQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Zunächst wird in der Darmmikrobiota die Bioaktivität dieser sekundären Pflanzenstoffe erhöht. Sie sind quasi ein „symbiotischer Partner“ der Darmbakterien, deren Zusammensetzung und Vielfalt durch sie verändert wird. Aus den sekundären Pflanzenstoffen fermentieren die Bakterien kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat oder Propionat, die unter anderem eine wichtige Energiequelle für unsere Darmschleimhaut sind.</div><br/><div>Viele der sekundären Pflanzenstoffe werden in der Darmflora auch abgebaut bzw. umgewandelt, und zwar durch spezielle Enzyme, die nur im Darmmikrobiom vorkommen. Dabei entstehen Stoffwechselprodukte, die man als&nbsp;<span style="color:inherit;">phytochemischen Metaboliten bezeichnet. Diese werden von den Epithelzellen des Darms aufgenommen und könne dann im Körper ihre therapeutischen Wirkungen entfalten. Sie wirken als Signalmoleküle in antioxidativen, entzündungshemmenden und metabolischen Prozessen. Die mithilfe der Darmflora gebildete Metaboliten der Sekundären Pflanzenstoffe können allerdings bei Personen, die die gleiche Nahrung zu sich nehmen, wegen der individuellen Zusammensetzung des Darmmikrobioms unterschiedlich sein. Wenn man das hört, ist klar: Man sollte mehr Obst und Gemüse essen, oder?</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_D2-15O3D8giXa8_rDZxmhg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Metabolite wirken besser</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_qVo-mxClUvHjiSe-9cXZvA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Ein Beispiel für solche Stoffwechselprodukte, die von den Darmbakterien aus sekundären Pflanzenstoffen fermentiert werden, ist das Tetrahydrocurcumin, das als Metabolit des sekundären Pflanzenstoffes Curcumin im Mikrobiom gebildet wird. Dieses Stoffwechselprodukt hat teilweise noch größere Wirkung als das Curcumin selbst. So ist Tetrahydrocurcumin dafür bekannt, dass es aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften therapeutische Wirkungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen entfaltet. Wegen seiner entzündungshemmenden Aktivität schützt Tetrahydrocurcumin zudem Mikrogliazellen im Gehirn vor Verletzungen durch Bakteriengifte.</div><br/><div>Ein anderer Metabolit ist das Propionat 3-HPPA, das von Dickdarmbakterien aus den Catechinen aus rotem Wein sowie aus Quercetin fermentiert wird, einem gelben sekundären Pflanzenstoff, der unter anderem in Zwiebeln, Äpfeln und Brokkoli vorkommt. Dieser Metabolit 3-HPPA hat eine gefäßerweiternde Wirkung und wirkt sich positiv auf die Knochen- und Nervengesundheit aus.</div><br/><div>Auch die roten Farbstoffe der Anthocyane, die in Aronia oder Blaubeeren zu finden sind, haben wegen ihrer geringen Bioverfügbarkeit eine bessere Wirkung, wenn sie durch Bifidobakterien und Laktobazillen zu Protocatechusäure und Gallussäure fermentiert wurden, denen antioxidative und kardiovaskulär schützende Wirkungen zugeschrieben werden.</div><br/><div>Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Metabolite, die im Mikrobiom aus sekundären Pflanzenstoffen gebildet werden und die dann im Körper als „körpereigene Medikamente“ wirken. Auf diese Weise können Sekundäre Pflanzenstoffe den Körper besser gegen Krankheiten wappnen. Denn sie verändern die Zusammensetzung und/oder Diversität der Darmmikrobiota und erhöhen die Häufigkeit bestimmter Darmbakterien, die nützliche Substanzen produzieren.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_mGi0GLKauHBunq9CFkuJFg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Welche Nahrungsergänzungen sind sinnvoll?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_qoiL-dW7ufrMO3gR35Z4Bg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Um sekundäre Pflanzenstoffe mit der Nahrung aufzunehmen, muss eine ausreichende Menge an Obst und Gemüse verzehrt werden, laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) mindestens fünf Portionen pro Tag. Diese Menge wird jedoch in Deutschland von den wenigsten erreicht und bedeutet für Menschen mit sensiblem Darm oft eine Herausforderung, weil&nbsp;</span><span style="color:inherit;">die in Obst und Gemüse enthaltenen Ballaststoffe&nbsp;</span><span style="color:inherit;">häufig nicht gut vertragen werden und&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Blähungen verursachen können. Daher kann es&nbsp;</span><span style="color:inherit;">sinnvoll sein, auf Nahrungsergänzungsmittel&nbsp;&nbsp;</span><span style="color:inherit;">zurückzugreifen. Doch Achtung: Vitaminpillen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">oder Vitalstoffkonzentrate machen hier&nbsp;</span><span style="color:inherit;">meist keinen Sinn, weil sie entweder gar keine&nbsp;</span><span style="color:inherit;">oder nur sehr wenige sekundäre Pflanzenstoffe&nbsp;</span><span style="color:inherit;">enthalten. Zur Unterstützung der mikrobiologischen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Therapie sind nur solche Mikronährstoffkonzentrate&nbsp;</span><span style="color:inherit;">sinnvoll, welche die&nbsp;</span><span style="color:inherit;">sekundären Pflanzenstoffe in standardisierter&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Menge und Qualität enthalten und dies auch&nbsp;</span><span style="color:inherit;">auf der Verpackung ausweisen. Mittlerweile&nbsp;</span><span style="color:inherit;">gibt es auch probiotische Milchsäurebakterienpräparate,&nbsp;</span><span style="color:inherit;">die mit sekundären Pflanzenstoffen&nbsp;</span></div><div style="color:inherit;"><div>kombiniert sind.</div></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Q0ARWHqx-0EUkvPtlSCe8g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_-4_m-XK4yDiIqMHL96ziwg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_58_0924_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 58 (Sep./Okt. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Chronisch gesund</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/chronisch-gesund-nr-58/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[SPORTLICH LEISTUNGSFÄHIGER mit sekundären Pflanzenstoffen natürlich unterstützen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/sportliche-leistungsfaehigkeit</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_327395572.jpeg"/>Viele Sportlerinnen und Sportler müssen sich, unabhängig von ihrem Leistungsniveau, neben den physischen Herausforderungen des Trainings und Wettkampf ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_txriIqbTQ3-VJrG44KR-lA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_sUG9tOD4SSOGqHBw7CQOLQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_FhQd7qVkQkO2OVSkdR3oqw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_-oMkXKCrM1839eUhcHPbvA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_-oMkXKCrM1839eUhcHPbvA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 355.72px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_327395572.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_8_hBOoznQjutu2sHuu5SVA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><div><div style="color:inherit;text-align:left;"><strong>Viele Sportlerinnen und Sportler müssen sich, unabhängig von ihrem Leistungsniveau, neben den physischen Herausforderungen des Trainings und Wettkampfs mit weiteren Stressoren aus Beruf, Schule oder Umwelt auseinandersetzen. Die Summe der Belastungsfaktoren kann zu längeren Regenerationszeiten und einem erhöhten Infektions- und Verletzungsrisiko führen. Die bewusste Auswahl von Lebensmitteln mit vielen sekundären Pflanzenstoffen kann diese negativen Auswirkungen deutlich reduzieren. Bei Bedarf helfen gezielte Nahrungsergänzungen, die Versorgung mit diesen wichtigen Schutz- und Reglerstoffen zu optimieren.</strong></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_aqDbHF4aTb_ViOopzZKD9Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aqDbHF4aTb_ViOopzZKD9Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Sport führt zu mehr freien&nbsp;<span style="color:inherit;">Sauerstoffradikalen</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_zlsIKBZoIHKn0Kr-sOC-8w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Intensive körperliche Aktivität führt zu einem deutlichen Anstieg von oxidativen Prozessen. Typisch ist ein Anstieg der Sauerstoffaufnahme um das 10- bis 20-fache im Vergleich zum Ruhezustand. Mit diesem höheren Sauerstoffumsatz geht eine vermehrte Bildung freier Sauerstoffradikale einher, die zu oxidativem Stress führen kann. Als Folge treten Muskelzellenschäden auf, deren Abbauprodukte sogar im Blut nachgewiesen werden konnten.</div><div><br/></div><div>Zudem spielt der Blutfluss eine entscheidende Rolle für die Sauerstoffversorgung der Muskeln und die Ableitung von Milchsäure (Laktat) zur Leber. Die Kapazität des Blutflusses ist somit ein mitentscheidender Faktor für eine individuell hohe Leistungsfähigkeit.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_c-wDJ7lv3vPZWcS0GHaQlg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_c-wDJ7lv3vPZWcS0GHaQlg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Polyphenole – vielfältige Verbündete der sportlichen Leistung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_8Eqfy9qaOycjKmPAiBskeA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Polyphenole sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (SPS), die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Nüssen, Kakao und Grüntee vorkommen. Sie sind für Farbe, Geschmack und Geruchseigenschaften vieler Pflanzen verantwortlich. Allgemein gilt: je dunkler die Farbe, desto höher ist die Konzentration der SPS.</div><div><br/></div><div>Polyphenole und ihre Unterkategorien wie Flavonoide oder Anthocyane werden von Pflanzen als Reaktion auf Stresssituationen produziert. Nachdem sie verzehrt wurden, fungieren sie auch als wichtige Signalmoleküle im Körper. Sie können Stoffwechselwege stimulieren, die durch Proteine wie Sirtuine vermittelt werden. Sie nehmen direkt Einfluss auf Rezeptorproteine oder indirekt auf die Modulation von Transkriptionsfaktoren und Schlüsselenzymen.</div><div><br/></div><div>SPS sind als nahezu essenziell zu bezeichnen, um den Körper bei der Bekämpfung von oxidativem Stress zu unterstützen. Epicatechine zum Beispiel, die in Kakao oder grünem Tee enthalten sind, können über genetische Mechanismen die Expression antioxidativer Enzyme fördern. Zudem besitzen sie ausgeprägte entzündungshemmende Eigenschaften.<br/><br/><span style="color:inherit;">Ein umfassender Schutz wird durch die möglichst vielfältige Kombination unterschiedlicher Gemüse- und Obstsorten erzielt. Allerdings dokumentiert die Auswertung zahlreicher Ernährungsprotokolle sportlich Aktiver am Deutschen Institut für Sporternährung e.V. (DiSE e.V.), Bad Nauheim, dass im sportiven Alltag in der Regel nicht auf Lebensmittel mit hoher Nährstoff- und Sekundärer Pflanzenstoff-Dichte zurückgegriffen wird, was als weiterer Stressor die Belastung mit freien Sauerstoffradikalen verschärfen kann.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_xgqGHnawSqtILQTGzXf2WA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_xgqGHnawSqtILQTGzXf2WA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehrfach-Vorteile für Aktive</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_3sA96683jI9ofcyowHBEow" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Es ist gut belegt, dass Nahrungspolyphenole vielfältige positive Auswirkungen auf die sportliche Leistung haben. So vermindern z.B. Anthocyane aus Beeren und roten Trauben sportbedingten, oxidativen Stress. SPS modulieren die mitochondriale Biogenese und unterstützen so die aerobe Energieproduktion im Körper. Sie aktivieren wichtige Enzyme und Transkriptionsfaktoren. Damit helfen sie bei Produktion und Regulation wichtiger, körpereigener antioxidativer Proteine wie SOD, Katalasen und dem Glutathionsystem. Sie können die nach intensivem Sport auftretenden, entzündlichen Prozesse modulieren deren Intensität abmildern und die Dauer der Inflammation verkürzen. Zudem beeinflussen sie das Gleichgewicht körpereigener Immunreaktionen. Einige Polyphenole wie Kakaoflavanole wirken regulierend auf die Endothelfunktion der Blutgefäße und optimieren damit den Sauerstoff- und Nährstofftransport zum Muskel.</div><br/><div>Sportlerinnen und Sportler profitieren weiterhin von sekundären Pflanzenstoffen, indem diese nach der Belastung die Regenerationszeit verkürzen und Schmerzen vermindern und oxidativen Stress auf das für adaptive Prozesse notwendige Maß reduzieren. Daneben interagieren Polyphenole auch mit der Darmmikrobiota. Deren Zusammensetzung beeinflusst die sportliche Leistungsfähigkeit direkt über den Energiestoffwechsel und indirekt durch die Modulation der Nährstoffverfügbarkeit.</div><div><br/></div><div><span style="color:inherit;">Um im sportlichen (Trainings-)Alltag eine optimale Versorgung mit SPS zu gewährleisten, hat sich bei aktiven Sportlern der Einsatz von Vitalstoffkonzentraten bewährt, deren Gehalt an SPS konkret ausgewiesen wird. Hier gibt es im Reformhaus spezielle Präparate, die mit der Tagesdosis von 20ml ca. 400 mg Polyphenole liefern, ähnlich der Menge, die in ca. 800 g unterschiedlichstem Gemüse und Obst enthalten ist.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_qiEowH7QJQrPs-ZCXJUi7Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_qiEowH7QJQrPs-ZCXJUi7Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Meereskieferextrakt zur Leistungssteigerung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_8WI83QMCySMpdjlLzXfKIg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Ein Extrakt aus der Rinde der französischen Meereskiefer, als Pycnogenol® bezeichnet, weist einen hohen Gehalt bestimmter SPS, sogenannter oligomere Proanthocyanidine (OPC), auf. In Studien konnte die sportliche Leistungsfähigkeit mit Pycnogenol® verbessert werden. Es gilt als eines der leistungsstärksten Antioxidantien und kann die antioxidative Kapazität des menschlichen Blutes um bis zu 40 % steigern. Zudem trägt es zu einer besseren Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Muskeln bei.</div><br/><div>Die Ergebnisse mehrerer klinischer Studien deuten darauf hin, dass Pycnogenol® einen wirksamen Schutzmechanismus für die durch sportliche Aktivitäten beanspruchte Muskulatur bietet. Besonders in Kombination mit weiteren sekundären Pflanzenstoffen wie Curcumin und Boswellia kann Pycnogenol® auch inflammatorische Prozesse modulieren, trägt dadurch zur Förderung der Leistungsfähigkeit bei und beschleunigt die Regenerationszeit. Kombinationspräparate mit diesen Wirkstoffen sind im Reformhaus erhältlich.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_CgIgQJqtuAW2l2MbHq6MAg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CgIgQJqtuAW2l2MbHq6MAg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Sekundäre Pflanzenstoffe nicht in zeitlicher Nähe zum Sport einnehmen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_9ynW_inBK9XRZcIpWFUBKQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Es ist empfehlenswert, eine SPS-Ergänzung deutlich vor oder mit größerem zeitlichem Abstand zum Sport und nicht während oder unmittelbar danach einzunehmen. Denn die durch das Training provozierten Entzündungsprozesse nach der Belastung sind für körperliche Adaptationsmechanismen wie die Muskelhypertrophie wesentlich.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_k89Fkvh1lbAbl6xze5r0EQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_0tCSka0eHXQuPJohbOTHFQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_56_0524_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 56 (Juli/Aug. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Zur Biologie des Alterns</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Faktoren des Alterns</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/biologie-des-alterns-56/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Sekundäre Pflanzenstoffe - Unterschätzte Helfer für den Darm]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/sekundaere-pflanzenstoffe-helfer-fuer-den-darm</link><description><![CDATA[Dass ein intaktes Mikrobiom eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass unser Körper die guten Mikronährstoff e aufnimmt und die schlechten Erreger au ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_47h0ZMHmRCS4se4SmfMoNg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_gJIv0i9zQg64q030bbNweg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_p7BAnanNQsWcnr1t2N1ZUA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_MflJauyWRXewt4NQJbH92w" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_MflJauyWRXewt4NQJbH92w"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_740302558.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_TZqr9-HPSx2Ll7rvu7lt7A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Dass ein intaktes Mikrobiom eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass unser Körper die guten Mikronährstoff e aufnimmt und die schlechten Erreger aussperrt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Auch dass die Ernährung hier eine sehr wichtige Rolle spielt. Die nützlichen Bakterien lieben besonders Obst und Gemüse. Aber nicht nur wegen der darin enthaltenen Ballaststoff e, sondern auch wegen der Sekundären Pflanzenstoffe. Denn auch sie haben wie viele Ballaststoffe eine prebiotische Wirkung, dienen also den Darmbakterien als Futter. Darüber hinaus wirken Sekundäre Pflanzenstoffe im Darm antioxidativ und antientzündlich.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_6oAXVfSOKZxrkQbTkuDbQw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_6oAXVfSOKZxrkQbTkuDbQw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Metastudie identifiziert beste Pflanzenstoffe</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_r-swjADfIl-Xa3SPDOaE5A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Durch die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten in den letzten Jahrzehnten hin zu mehr Fastfood und Süßigkeiten anstatt Obst und Gemüse, ist die Ballaststoffaufnahme stark zurück gegangen. Im Durchschnitt sind es rund 20 Gramm pro Tag. Empfehlenswert wären laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) jedoch mindestens 30 Gramm. Die DGE empfiehlt zudem Erwachsenen mindestens 400 g Obst und Gemüse pro Tag zu verzehren, und zwar nicht nur für eine ideale Vitamin- bzw. Mineralstoff zufuhr, sondern auch wegen der enthaltenen Sekundären Pflanzenstoffe. Diese Substanzen schützen die Pflanzen vor widrigen Umwelteinflüssen und haben auch auf den menschlichen Organismus eine gesundheitsfördernde Wirkung. Neueste Studien belegen, dass Stoff e wie die Anthozyane aus roten Früchten, das Lycopin aus der Tomate, das OPC aus Äpfeln oder das Glucoraphanin aus Brokkoli einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesundheit leisten. In ihrer Gesamtheit können sie antioxidativ, antimikrobiell, antithrombotisch und immunmodulierend wirken.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_nL1OOEnj0MQfrRn9PpiCoQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_nL1OOEnj0MQfrRn9PpiCoQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Bioaktive Pflanzenstoffe fördern&nbsp;<span style="color:inherit;">das Gleichgewicht im Darm</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_UyosIdaH67UGDgAChzojPw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Und auch das darmbasierte Immunsystem profitiert von der immunmodulierenden Funktion der Sekundären Pflanzenstoffe. Denn sie können, bei einer ausreichenden Zufuhr, das Darmgleichgewicht beeinflussen und eine präventive oder sogar therapeutische Wirkung ausüben. Darüber hinaus können Sekundäre Pflanzenstoffe Einfluss auf die Mikrobiota in Bezug auf Allergien, chronische oder kardiovaskuläre Erkrankungen, Zellveränderungen, den Energiestoffwechsel und den Appetit nehmen. So belegt beispielsweise eine Studie, dass bei einer regelmäßigen Aufnahme von Kakaoflavanolen die Barrierefunktion des Darms verbessert werden kann.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Im Schnitt schaff en es rund 90 bis 95 Prozent der Sekundären Pflanzenstoff e, unbeschadet im Dickdarm anzukommen. Was viele nicht wissen: Diese Pflanzenstoffe werden wie Ballaststoffe von den Darmbakterien als Futter genutzt und haben damit auch einen prebiotischen Effekt. Die aufgespalteten bioaktiven Substanzen gelangen dann über die Darmschleimhaut in die verschiedenen Gewebe, in denen sie ihre volle Wirkung entfalten können. Der Abbau dieser natürlichen Stoff e ist dabei besonders wertvoll für die Darmflora. Die dabei entstehenden kurzkettigen Fettsäuren versorgen die Darmschleimhaut mit Energie. Das ist deshalb besonders wichtig, weil die Darmzellen, die Enterozyten, zu den sich am häufigsten erneuernden Zellen gehören und daher besonders viel Energie benötigen. Zudem senken die kurzkettigen Fettsäuren den pH-Wert im Darm und machen es damit pathogenen Keimen schwerer, sich langfristig im Darm anzusiedeln.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_v4EunXpbKSIxJGon9E5SaA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_v4EunXpbKSIxJGon9E5SaA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Besonders wirksam: Zitrusflavonoide</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_fqW9OWnAO1FsQtxM0vvrJw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Eine Gruppe von Sekundären Pflanzenstoff en ist in Bezug auf die Darmgesundheit offenbar ganz besonders zu empfehlen: Flavonoide aus Zitrusfrüchten wie Orangen und Zitronen. Dazu zählen das Hesperidin und Naringin. Es gibt mittlerweile Präparate für die Darmflora, die durch solche Flavonoidkomplexe ergänzt werden. Der Grund: Neueste Studien zeigen, dass sie im Darm eine antioxidative und antientzündliche Wirkung entfalten und auch die Darmbarriere stärken. So konnte unter anderem gezeigt werden, dass durch eine 12-wöchige Einnahme dieser Zitrusflavonoidkomplexe ein deutlich niedriger Wert des sogenannten „fäkalen Calprotectins“ gemessen werden konnte. Das Calprotectin ist ein Marker für eine Entzündung der Darmschleimhaut und eine hohe Pathogenbelastung im Darm. Auch die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren wie Butyrat und Propionat konnte durch die Einnahme von Zitrusflavonoidkomplexen erhöht werden, wodurch wiederum die Darmbarriere gestärkt und Entzündungsprozessen entgegengewirkt wird.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_SXcwJGCj497X5j_2Pt597w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_SXcwJGCj497X5j_2Pt597w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schon ein Burger kann folgen haben</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_CMo7IR7lmeoZxlDwmq_kMg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wie wichtig es ist, Entzündungsprozesse im Darm einzudämmen, zeigt eine Untersuchung eines Wissenschaftlerteam aus Hamburg, die vor Kurzem im Fachmagazin Nature Immunology beschrieben wurde. So kann nämlich bereits eine kurzfristige Umstellung der Ernährung von normalem Essen auf Fast Food das Immunsystem beeinträchtigen und zu einer höheren Anfälligkeit für bakterielle Infektionen führen. Dafür reiche den Forschern zufolge bereits ein einziger Besuch im Fast Food Restaurant. Eine andere Studie von Forschern der Universität Pittsburgh, USA, hat gezeigt: 14 Tage fettreiche und ballaststoffarme Ernährung, die hauptsächlich aus Hamburgern, Wurst, Pommes frites und Süßigkeiten besteht, führt dazu, dass Entzündungswerte im Darm ansteigen.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_NFaWLicin_UxIlsdhzI64w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_NFaWLicin_UxIlsdhzI64w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Bei der Wahl des Probiotikums auf Qualität achten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_27K67JGAt2qcu2zZdcD9Tw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Neben den Sekundären Pflanzenstoffen sind auch Probiotika eine gute Möglichkeit, die Darmflora zu unterstützen. Ein wichtiges Qualitätskriterium für Probiotika ist das ‚Multi-Species-Konzept‘. Man könnte es auch kurz mit dem Slogan ‚Viele Bakterienstämme für viele Anforderungen‘ beschreiben. Mittlerweile gibt es Darmflora-Präparate mit über 20 Stämmen. Wichtig ist auch eine hohe Dosierung, das heißt zwischen 24 und 160 Milliarden Milchsäurebakterien pro Tag. Gute Probiotika-Präparate zeichnen sich zudem dadurch aus, dass die ausgewählten Stämme eine überdurchschnittlich hohe Stabilität gegen unterschiedliche antibiotische Substanzen aufweisen und gut an der Darmschleimhaut anhaften. Optimal ist es, wenn die Bakterien durch eine säureresistente pflanzliche Cellulosekapsel gegen Magenund Gallensäure geschützt werden. Auch die Ergänzung mit B-Vitaminen ist sinnvoll, da diese das Wachstum der guten Bakterien im Darm fördern.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><strong>Fazit: Für die Pflege einer gesunden Darmflora ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst, Ballaststoffen und fermentierten Lebensmitteln wichtig. Unterstützen lässt sich dies mit hochwertigen Vitalstoffkonzentraten, die einen standardisierten Anteil an Sekundären Pflanzenstoffen beinhalten und hochdosierten Darmflora-Präparaten, die idealerweise mit Sekundären Pflanzenstoffen kombiniert sind.</strong></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_AJQNNFw1jSMt4THN1ZvAkg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_33hJgXnEeCX99JtkZYW27A" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_55_0324_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 55 (März/April 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">MCT-Öl</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">der extra Kick für Energie und Konzentration</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/mct-oel-nr-55/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Mar 2024 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Welche NAHRUNGSERGÄNZUNG brauche ich wirklich?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/welche-nahrungsergänzung-brauche-ich-wirklich</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/AdobeStock_697480648.jpeg"/>Nahrungsergänzungsmittel werden in vielen Medien oft kritisch gesehen. Und dennoch sind sie sehr beliebt, immer mehr Menschen nutzen bestimmte Präpara ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_TOyFEt7ZTeOy84WijS5S0w" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_E9iXn6JuQg-wVO6irOVPLQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_v3ZPlBgTTxSZYplgvSNhxw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Oq5QSJv0byrqkvVIOH-wXw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Oq5QSJv0byrqkvVIOH-wXw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/AdobeStock_697480648.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_enfnNqt1RsmVO27f41xa8A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Nahrungsergänzungsmittel werden in vielen Medien oft kritisch gesehen. Und dennoch sind sie sehr beliebt, immer mehr Menschen nutzen bestimmte Präparate, um ihre Ernährung zu ergänzen. Das meistgehörte Gegenargument lautet: „Wer sich gesund und abwechslungsreich ernährt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel“. Diesen Satz kann man zweifellos unterschreiben. Der Punkt ist jedoch: Wer ernährt sich heute gesund und abwechslungsreich? Der Trend geht weiter zu stark verarbeiteten Lebensmitteln und Fast Food. Diese Ernährung enthält nicht nur viele Farb- und Aromastoffe, sie ist in der Regel auch sehr zucker-, fett- und salzhaltig. Die wirklich wichtigen Bausteine einer gesunden Ernährung wie Mikronährstoffe, probiotische Mikroorganismen oder hochwertige Ballaststoffe findet man in diesen stark verarbeiteten Lebensmitteln dagegen meist nur in geringem Maße.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_MFAbQdgiQmc-Lf6smH08DA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_MFAbQdgiQmc-Lf6smH08DA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Es werden zu wenig Ballaststoffe verzehrt</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_5zW13jSRPWNnGGhoUG-Pfg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Nur ein geringer Teil der Bevölkerung schafft zum Beispiel den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. empfohlenen Verzehr von 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag in Form von Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten oder Obst und Gemüse. Dabei sind Ballaststoffe sehr wichtig. Ihre prebiotischen Eigenschaften sind zum Beispiel gut für unsere Darmflora. So stimulieren Ballaststoffe das Wachstum von Bifidobak</span><span style="color:inherit;">terien und Lactobacillen, die dann vermehrt kurzkettigen Fettsäuren produzieren, die für die Energiegewinnung der Darmschleimhaut erforderlich sind. Zudem steigern Ballaststoffe das Stuhlvolumen und verbessern so die Verdauung, schützen vor krankmachenden Keimen und steigern die Aufnahme von Calzium.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Der Verzehr von ausreichend Ballaststoffen hat eine große präventive Wirkung hinsichtlich vieler körperlicher Probleme und Erkrankungen wie einem zu hohen Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas, gastrointestinalen Erkrankungen wie z.B. Hämorrhoiden, Obstipation, Divertikel sowie Herz-Kreislauferkrankungen und sogar Krebs. Wer also hier mit seiner normalen Ernährung nicht auf die täglichen 30 Gramm Ballaststoffe kommt, der kann ruhig etwas nachhelfen – am besten mit einem Pulver, das mehrere prebiotische Ballaststoffe wie Inulin, Akazienfaser, GOS und XOS (Xylo- und Gluco- Oligosaccharide) miteinander kombiniert.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_NoAzPnCnW4lukw6xiAbPdQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_NoAzPnCnW4lukw6xiAbPdQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Ausgeprägter Vitaminmangel eher selten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_rOoYXTwOW98omH2MFPQh0w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Mit dem Obst- und Gemüsekonsum nimmt man nicht nur Ballaststoffe auf, sondern auch zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und vor allem sekundäre Pflanzenstoffe. Deshalb empfiehlt die DGE den Verzehr von fünf faustgroßen Portionen Gemüse und Obst pro Tag. Neue Untersuchungen gehen davon aus, dass sogar noch mehr notwendig ist, um eine effektive Prävention vor Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs und damit eine Lebensverlängerung mit hoher Lebensqualität zu erreichen.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt sogar neun Einheiten Gemüse und Obst täglich. Ein Vitamin- und Spurenelementemangel ist in Deutschland nicht wirklich flächendeckend ein Problem. Achten sollte man jedoch auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D (vor allem im Winter und bei Kindern und älteren Personen), Folsäure (bei Schwangeren) sowie Vitamin B12 und Jod (Veganer). Alkohol, Nikotin und Medikamente können Nährstoffräuber sein. So stören zum Beispiel ACE-Hemmer, Betablocker und Kalziumantagonisten die Versorgung mit B-Vitaminen. Medikamente gegen Zuckerkrankheit können die Versorgung des Körpers mit Vitamin B12 beeinträchtigen, da sie dessen Aufnahme im Magen-Darm-Trakt stören. Die zur Cholesterinsenkung verschriebenen Statine stören die körpereigene Synthese von Coenzym Q10. Wegen der selenarmen Böden kann es auch zu einem Selenmangel kommen.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_UMeBjFxqqAvwrZOu2EFf5Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_UMeBjFxqqAvwrZOu2EFf5Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Ernährungslücke bei sekundären Pflanzenstoffen&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_XX4MX-J6t8MoW0lanoPHLA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Ein Mikronährstoffmangel der jedoch durchaus häufiger auftreten kann, ist der bei den sekundären Pflanzenstoffen. Das sind Substanzen, mit denen die Pflanze sich gegen widrige Umstände wappnet. Zum Beispiel der rote Farbstoff Lycopin, der die Tomate gegen UV-Strahlen schützt, oder Bitterstoffe wie Glucoraphanin im Brokkoli, die Fressfeinde abschrecken. In zahlreichen Studien hat man herausgefunden, dass diese sekundären Pflanzenstoffe eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit haben. So haben viele Sekundäre Pflanzenstoffe eine antioxidative Wirkung, schützen also unsere Körperzellen vor Schäden durch freie Sauerstoffradikale. Andere Pflanzenstoffe wirken antientzündlich oder können eine Krebsentstehung hemmen. Wieder andere schützen unsere Blutgefäße und können mithelfen, den normalen Cholesterinspiegel aufrecht zu erhalten.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Diese Substanzgruppe der sekundären Pflanzenstoffe ist nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse und Kräutern enthalten. Und genau davon essen wir zu wenig.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">So hat eine vom Deutschen Institut für Sporternährung e.V. und dem Gesundheitspräparatehersteller Dr. Wolz in Auftrag gegebene und von TNS Infratest durchgeführte repräsentative Befragung gezeigt: Das Ziel, fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, ist unrealistisch. In Deutschland wird einfach zu wenig Obst und Gemüse gegessen! Die Gründe sind vielfältig: Viele haben keine Zeit oder Lust, sich Obst oder Gemüse verzehrfertig zuzubereiten, anderen schmecken Fastfood oder Süßigkeiten einfach besser, wieder andere können aufgrund gesundheitlicher Probleme (Schluck- oder Verdauungsbeschwerden, Fructoseunverträglichkeit, alters- oder krankheitsbedingte Appetitlosigkeit) kein Obst und Gemüse essen.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_cRFtYuws_bEzLZsfJfkp5g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_cRFtYuws_bEzLZsfJfkp5g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Bei Nahrungsergänzung auf sinnvolle Zusammensetzung achten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_wmcRuob0egkou6V4SKEGcw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Ein zu geringer Obst- und Gemüsekonsum lässt sich nicht mit Vitaminpräparaten ausgleichen, weil diese in der Regel keine sekundären Pflanzenstoffe enthalten. Wer es aus welchen Gründen auch immer nicht schafft, mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, sollte seine Ernährung also mit einem Produkt ergänzen, das sekundäre Pflanzenstoffe in einer angemessenen Menge (d. h. zum Beispiel ca. 400 mg Polyphenole) konkret auf der Verpackung ausweist.</span></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_UiK38xjpdr-nP3ZsVp6YKg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_umPDWaqiGVJtBHttyPEcxQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_52_0923_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 52 (Sept./Okt. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Die Wirksamkeit von Placebo</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/die-wirksamkeit-von-placebo-nr-52/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Sep 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Ein hoher Obst- und Gemüseverzehr ​kann das Risiko für viele Krankheiten senken]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/ein-hoher-obst-und-gemuseverzehr-kann-das-risiko-fur-viele-krankheiten-senken</link><description><![CDATA[Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt den Verzehr von mindestens fünf faustgroßen Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Doch gerade im Winter ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_EYTMduW3TZydCBJoftaPiQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_7SI98ZlOQP28N0Zio19qgg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_e900zuTWQLayTUJ5l0AOfQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_BdiruGQ0TFaWemSjN8Qxnw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt den Verzehr von mindestens fünf faustgroßen Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Doch gerade im Winter und in Frühjahr schaff en die meisten Menschen diese Menge nicht. Welche Folgen kann ein zu geringer Obst- und Gemüseverzehr haben? Reformleben sprach darüber mit der Ernährungswissenschaftlerin und Expertin für sekundäre Pflanzenstoff e, Dr. rer. nat. Anja Bettina Irmler.</strong></p><h2>Ist es denn wirklich so schlimm, wenn man nur wenig Obst und Gemüse isst? </h2><p>Leider ja, denn viele langfristig angelegte Studien haben gezeigt, dass der Obst- und Gemüseverzehr ein ganz wesentlicher Faktor ist, um den Alterungsprozess zu verlangsamen und das Risiko für viele Erkrankungen zu mindern. Mangelnder Obst- und Gemüseverzehr kann mittel- bis langfristig zu gesundheitlichen Problemen wie körperlichem und geistigem Leistungsabfall, Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen führen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat konstatiert, dass ein gesteigerter Verzehr von Obst und Gemüse das Risiko für Krebserkrankungen, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten und Schlaganfall senken kann. Viele Studien zeigen, dass offenbar auch die Risiken für Demenz, bestimmte Augenkrankheiten wie Makuladegeneration, rheumatische Arthritis, Osteoporose, bestimmte Lungenkrankheiten und Fettleibigkeit gesenkt werden kann, wenn man viel Obst und Gemüse in seinen Speiseplan einbaut. </p><h2>Was macht Obst und Gemüse eigentlich so gesund? </h2><p>Es sind natürlich die Ballaststoffe und die vielfältigen Mikronährstoff e im Obst und Gemüse, welche die positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit haben. Aber es geht hier nicht nur um die Vitamine, Mineralstoff e und Spurenelemente – die natürlich auch. Einen großen Teil kann man auch über Fleisch, Fisch oder Milch aufnehmen. Entscheidend sind vielmehr die sogenannten „sekundären Pflanzenstoffe“. Diese sind nur in Obst und Gemüse bzw. wie der Name schon sagt, in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. </p><h2>Was sind sekundäre Pflanzenstoffe? </h2><p>Sekundäre Pflanzenstoffe sind Substanzen, mit denen die Pflanze sich gegen widrige Umstände wappnet. Zum Beispiel der rote Farbstoff Lycopin, der die Tomate gegen UV-Strahlen schützt, oder Bitterstoffe wie Glucoraphanin im Brokkoli, die Fressfeinde abschrecken. In zahlreichen Studien hat man herausgefunden, dass diese sekundären Pflanzenstoffe eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit haben. So haben viele sekundäre Pflanzenstoffe eine antioxidative Wirkung, schützen also unsere Körperzellen vor Schäden durch freie Sauerstoffradikale. Andere Pflanzenstoffe wirken antientzündlich oder können eine Krebsentstehung hemmen. Wieder andere schützen unsere Blutgefäße und können mithelfen, den normalen Cholesterinspiegel aufrecht zu erhalten. </p><h2>Was raten Sie denen, die aus welchen Gründen auch immer die empfohlene Menge nicht schaffen? Kann man die Ernährungslücke mit Nahrungsergänzungsmitteln schließen? </h2><p>Bei Nahrungsergänzungsmitteln muss man sehr genau hinschauen. Es bringt zum Beispiel überhaupt nichts, eine Multi-Vitamintablette oder ein einfaches Vitalstoffkonzentrat zu nehmen. Denn es mangelt den Leuten, die zu wenig Obst und Gemüse essen, ja nicht in erster Linie an Vitaminen oder Mineralstoffen – ihnen fehlen vor allem die in Obst und Gemüse vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe. Eine Kapsel mit isolierten und synthetisch hergestellten sekundären Pflanzenstoffen hilft ebenfalls nur eingeschränkt, denn sekundären Pflanzenstoffen wirken wie in der Natur im Verbund am effektivsten. Daher spricht man ja auch gern von der Ampel-Wirkung: Es sollten nicht nur Äpfel sondern möglichst viele unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten - rote, gelbe und grüne – gegessen werden. Wer die Ernährungslücke im Bereich Obst und Gemüse schließen möchte, sollte ein flüssiges Vitalstoffkonzentrat nehmen, das die sekundären Pflanzenstoffe wie Phenole, Anthocyane oder Carotinoide ganz konkret auf der Verpackung ausweist.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_vbE3RSbK9TlobhxzSKUXzw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Mar 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Entwurzelt]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/entwurzelt</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/rl0323_entwurzelt.jpg"/>Wenn gesagt wird, ein Mensch sei entwurzelt, bedeutet das, er habe den Bezug zu den Lebensgrundlagen verloren sowie zu den Kraftquellen. Die Metapher ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_3vEFkj2mQHKtGr-ooE2zcQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_JLMo4RutRxyUGVihTsWKYg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_qYveMfyCQ-y6OxCG1jzzlQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_8Tozzju0dWwqZc4kOENOYw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_8Tozzju0dWwqZc4kOENOYw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/rl0323_entwurzelt.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_S57y0mFN2qGyEh1PeHdUdQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><strong style="color:inherit;">Wenn gesagt wird, ein Mensch sei entwurzelt, bedeutet das, er habe den Bezug zu den Lebensgrundlagen verloren sowie zu den Kraftquellen. Die Metapher stellt einen Vergleich mit dem Pflanzenreich her.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_FsaAT12EQzikncQA8-91hg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Stabilitas Loci&nbsp;</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_BaziVSdBpaO--7ql4QJcpg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mobil sind wurzelnde Pflanzen jedenfalls nicht; sie können ihren Standort nicht nach Bedarf, Lust und Laune verlassen — sie sind ortsfest und bleiben. Im Zisterzienserorden war die stabilitas loci — das Verbleiben an ihrem Ort — eine Grundregel der Mönche, neben Gebet, Liturgie und weiteren Pflichten. Im Zuge der Reformation wurde mit dem Vermögen des Zisterzienserklosters Heina die Philipps Universität Marburg gegründet (in der ich wurzele, die meine Ausbildung ermöglicht und meine Entwicklung mitgeprägt hat). Zisterzienser kultivierten Heilgärten — an der Seite von Kreuzgang und Kirche — und bildeten frühe Pharmazeuten aus. In der Autarkie der Klosterwirtschaft (die nicht romantisch verklärt werden sollte) findet sich eine faszinierende Analogie zum Pflanzenreich. Wurzelnde Pflanzen können bei Beeinträchtigungen und Krankheitsgefahr nicht mal eben zu einer Apotheke oder einem medizinischen Versorgungszentrum gehen. Ohnehin wäre im Zentrum ein Termin mit Versichertenkarte erst nach geraumer Wartefrist — und in Apotheken nicht immer ein eingreifendes Medikament oder ein Hustensaft erhältlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_eUhY4N7mgRMJ0gb3Z3lLow" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Verwurzelung fördert Heilung und Resilienz</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_Y_6FZG9PJgiNgGsbv5i7Dw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Pflanzen sind nicht krankenversichert — und brauchen das nicht. Weil im Pflanzenreich während einiger hunderttausend Jahre notwendige, genial anmutende Schutzstoffe für die eigenen Zellen entwickelt wurden, in unterschiedlicher Art und Wirksamkeit in verschiedenen Pflanzenarten. Etliche davon wirken toxisch (abhängig auch von der Dosierung), wenn sie vom Menschen aufgenommen werden. Einige Pflanzenarten jedoch bilden Wirkstoffe, die auch unsere Körperzellen schützen können, und werden deswegen seit Generationen als Heilpflanzen gebraucht. Nachdem deren molekulare und zelluläre Wirkmechanismen ansatzweise entschlüsselt sind, ist die Anwendung dieser Pflanzenarten vor allem zur Prävention von Zivilisationskrankheiten geradezu essenziell geworden (konkrete Kombinationen dazu finden Sie im Basisprogramm für längere Gesundheit). Einige Evolutionsbiologen erklären die allmähliche Entwicklung hocheffektiver Schutzstoffe mit der Notwendigkeit eigener Selbstmedikation für die ortsfesten Pflanzen — da sie nun mal nicht fliehen, nicht ausweichen konnten.</p><p>Mit ihrer Wurzel nehmen Kräuter, Sträucher und Bäume Wasser und Mineralstoffe aus der Erde auf — und sind damit fest verankert. Zusammen mit der Energie aus dem Sonnenlicht und dem Kohlendioxid aus der Luft, das sie aufnehmen, um Struktur-, Funktion- und Speicherstoffe zu bilden, sind diese Pflanzen autark, selbstständig, nachhaltig. Klar, Derartiges kann kein Mensch leisten. Menschen haben ganz andere Fähigkeiten, grandiose, weniger essenzielle und leider auch destruktive.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_L1Vj0fZNMPnbi9fv4mjj8w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;"><span style="font-size:24px;">Einfluss des Menschen&nbsp;</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_C9PUfc_DVmq4n83PUlPc6g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bei der Bildung ihrer Schutzstoffe haben die Pflanzen gewiss nicht an den/die Menschen gedacht: Die kamen zur Schöpfung erst viel später hinzu hinzu. Aber dann umso heftiger, effektiver und gefährlicher. Auch für sich selber, was den Pflanzen fremd wäre. So hat es die Menschheit geschafft, in ungefähr 200 Jahren (ein Zeitraum, der für Pflanzen nanowinzig ist und von gerade mal sieben Generationen des Menschen „gestaltet“ wurde) die Temperatur an der Erdoberfläche um 1,5 °C zu steigern. Was geringfügig scheint — Menschen steigern seitdem sehr viel mehr: technisches Wissen, Kredite und Schulden, Inflationsraten, Hunger und Elend, Hass und Gewalt, und zudem ihre Zahl, acht Milliarden gerade.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_79IKsK-M35HCO6eSgfFkAw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Klimawandel</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ZONqNo6Qm72xQtSDV2HfpA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Tatsächlich ist die Klimaveränderung, die steigende Übererwärmung der Erdoberfläche wahrscheinlich die größte Herausforderung und Gefahr seit es Menschen gibt. Die unbeirrte Raserei auf den Autobahnen, das Abwehren von Tempolimits, zeigt die Unbelehrbarkeit vieler Menschen.</p><p>Pflanzenarten, die lange vor dem Erscheinen der Menschheit schon hier waren, halten durch Aufnahme von Kohlendioxid die Erderwärmung noch so gut es geht ein wenig auf — und werden auch noch da sein, wenn die Menschheit mit all ihrem Irrsinn nicht länger bestehen kann. Temporär können die meisten Pflanzenarten mit hoher Einstrahlung von UV-Licht (und, sofern sie gut verwurzelt sind, auch mit dem Temperaturanstieg ) einigermaßen umgehen; sie haben bereits vor der Klimaveränderung effektive Schutzstoffe gegen oxidative Beschädigungen sowie Reparaturstoffe für ihre Zellen hervorgebracht — und können auch nach zu befürchtendem kollektivem Selbstmord der Menschheit wieder zu ihrer Tagesordnung übergehen: im Sonnenlicht Kohlendioxid aufnehmen, nachts einen Anteil davon wieder abgeben, statt einseitig immer mehr davon zu produzieren. Ungefähr so wie Matthias Claudius das im Gedicht „Der Mond ist aufgegangen“ skizziert hat: „ … der Wald steht still und schweiget, und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wundersam. …“</p><p>Im Pflanzenreich hat das Verwurzeltsein zur Bildung hochwirksamer Schutzstoffe und Wirkstoffe zur Eigenheilung geführt. Derartige Wurzeln mit der Bindung, dem Bezug zur Erde haben Tiere und Menschen nicht, jedoch sind die mobil (manche Menschen sogar hypermobil). Existenziell wurzelte der Mensch ursprünglich im Pflanzenreich</p><ul><li style="text-align:left;">von dem der Sauerstoff freigesetzt wird, den wir einatmen</li><li style="text-align:left;">von dem — im Primärstoffwechsel — Proteine, Kohlenhydrate und Öle bzw. Fette hergestellt werden, die Grundelemente unserer Nahrung</li><li style="text-align:left;">von dem — im Sekundärstoffwechsel einiger Pflanzenarten — gesundheitsfördernde, stärkende und regenerierende Schutzstoffe gebildet werden, die für unser Leben, unsere Gesundheit essenziell sind.</li></ul></div></div>
</div><div data-element-id="elm_-PcjSPZSuykUidk4DhTFfw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Nachhaltige Pflanzenwelt&nbsp;</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_FgJ_kaBmJ4Z9kBgtYEQfWw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>In den letzten Jahren wird häufig von Nachhaltigkeit gesprochen. Pflanzen sind wirklich nachhaltig. Indem sie mit dem Wasser, das sie durch ihre Wurzeln aus der Erde beziehen, dem Kohlendioxid aus der Luft und dem Sonnenlicht eigenständig ihre Primärstoffe bilden — und dazu noch faszinierend wirksame Schutzstoffe. Und was tut der Mensch/die Menschin/die Menschheit? Derzeit trotz aller Versprechungen meistens das Gegenteil: rodet Wälder, asphaltiert/betoniert/schüttet Grünflächen zu, verheizt und verfährt Öl und Gas aus uralten Beständen, produziert Giftstoffe und Müll, zerstört Leben und ganze Arten, ist gierig, da wurzellos, unzufrieden und ängstlich, lügt und betrügt. Macht sich/nimmt sich sehr wichtig. Macht andere und sich selbst unglücklich. Selbstverständlich: Es geht auch anders und gibt auch andere Mitmenschen. Beglückend.</p><p>Begünstigt wurde die Fehlentwicklung der Mehrheit durch den Übergang von einer agrarischen, produzierenden Lebensweise hin zur konsumierenden Gesellschaft.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_HPymyrRqZwPDp0a350GnBQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2>Entwurzelung in der Konsumgesellschaft&nbsp;</h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_BTVpCKtBhYcwS6DcqFlKqA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Consumo ergo sum: solange ich konsumiere, bin ich, ist zum unbewussten Credo unserer Gesellschaft geworden. Eine Zeit lang ging das ganz gut. Mit der Industrialisierung wurde die technische Produktion, aber auch die Landwirtschaft effektiver, die Produkte billiger und die Sozialversicherung ermöglicht. Hoher Wohlstand, Luxus, schließlich Hybris, entstand. Narzissmus. Einige Weitsichtige warnten schon in den sechziger und siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts vor einer gefährlichen Veränderung der Atmosphäre, vor dem Artensterben und der Zerstörung der Zukunft („stummer Frühling“).</p><p>Spät wird nun erkennbar, dass eine grundlegende Zeitenwende da schon notwendig gewesen wäre. Trotz wachsender Einsicht geschieht aber noch immer zu wenig. Zum Klimaschutz werden zwar Gesetze, Vorschriften und Regelungen beschlossen, die Selbstverantwortung und Selbstbeteiligung der Verbraucher scheint dabei wenig erforderlich, als ob die Politik alles richten könnte. Wegen des weiter wachsenden Energieverbrauchs wird trotz der Verteuerung nun noch mehr Kohle, mehr Gas, mehr Erdöl verstromt, verheizt und verfahren. Für Unnötiges. Die Mehrheit will fahren, und das möglichst schnell, will Komfort und sich damit amüsieren. Die Mehrheit ist für den Konsum — und gegen Verzicht.</p><p>Getrieben war der Konsum bisher vom üppigen Angebot an Waren, Brennstoffen und Reisen, das — ungeachtet der Umweltbelastung — für ziemlich niedrige, erschwingliche Preise sorgte. Bei steigenden Preisen intervenieren Politiker nun, um die Kosten für Heizen und den Strom zu dämpfen, sicher nötig, um Härten zu lindern — aber auch dienlich, um Kaufkraft der Verbraucher zu erhalten, und die Wirtschaft am Laufen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_gum2zdYJPnNpKbm-zRCOqg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Die Macht der Konsumenten</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_K3SYRrtsR1yKCBBnWJpB0w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Verbraucherschutz hat in unserer Gesellschaft zu Recht hohe Priorität. Gesetzliche Regelungen und Rechtsverordnungen wurden eingeführt, um eventuelle organisatorische und strukturelle Übermacht global agierender Konzerne gegenüber einzelnen Konsumenten auszutarieren (erinnernd an die Geschichte von dem Riesen Goliath und dem Hirtenjungen David). Natürlich könnten Verbraucher zum Abbau der Macht dieser Konzerne beitragen, indem sie auf einschlägigen Konsum verzichten. Bloß wenige sind aber dazu bereit. Nach wie vor ist die Selbstverantwortung der Verbraucher nicht sehr ausgeprägt. Ein wenig Kompensation dafür leisten gesetzliche Vorschriften zur Beachtung des Umweltschutzes und zum Verhindern von Ausbeutung, vor allem von Kinderarbeit in den Herkunftsländern der Waren, jedoch keinen Ersatz für die Selbstverantwortung. Dafür hat die EU ein 400-seitiges Regelwerk für die Einhaltung ethischer und ökologischer Standards geschaffen und damit jedenfalls für mehr Bürokratie und Haftpflichten gesorgt. Mögen die Bedingungen in Ländern, die den Konsum beliefern, damit hoffentlich besser werden.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_1_EYFYHFExa6nRKHpJRG8Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Die Macht des Geldes&nbsp;</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_OwPJSJXmluOgtDzSW_nW3Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>In den Jahrzehnten des Wohlstands — in einigen Regionen — , des globalen Fortschritts, der üppigen Versorgung wie der erweiterten Sozialleistungen von manchen Staaten, hat sich die Mentalität vieler Menschen offensichtlich verändert. Bis vor kurzem galt es als selbstverständlich, dass diese Art von Wohlstand weiter erhalten bleibt bzw. noch zunimmt, dass die Wissenschaft und die Technik die meisten Probleme der Menschen (auch die selber bereiteten) lösen wird. Betriebsstoff bei all dem ist das Geld, von dem immer mehr verlangt wird.<br/></div><p>Bereitgestellt wird es aus Löhnen, Erträgen, Beiträgen zu den Sozialkassen, Steuern und in hohem Maß aus Kreditaufnahmen der Staaten. Um die Zinsen dafür niedrig zu halten — eine Rückzahlung ist nahezu utopisch — erhöhten die Notenbanken „einfach&quot; enorm die Geldmenge. Die inflationär wirkt. Für Dienstleistungen und Waren, für den Lebensunterhalt wird dann mehr Geld verlangt. Zunehmend mehr Berufsgruppen weisen nun auf ihre Wichtigkeit für die Gesellschaft hin, auf den Mangel an Fachkräften, sowie auf die Notwendigkeit von Entlastung und höherer Vergütung.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_jxA8j5PxVSZR5sGZFq37tQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Nie genug?</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_8ScV6F0DRwWvVxWa-YZgJA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Wenn nicht genügend Geld geboten wird, stehen manche Dinge nicht mehr in bisherigem Maß zur Verfügung, werden viele Medikamente nicht mehr hergestellt/nicht geliefert, werden manche Dienstleistungen nicht mehr erbracht. Für die Konsumgesellschaft ist das eine neue Erfahrung. Mit mehr Geld, heißt es dann, sei der eklatante Mangel zu beheben. Mit diesem Geld könnten mehr Mitarbeitende eingestellt und motiviert werden, die Arbeitsbedingungen verbessert und wieder mehr Produkte geliefert werden. Von dem Mehr heißt es dann aber oft, das sei unzureichend. Genug wird in der Konsumgesellschaft wohl niemals genug sein.</span><br/></div>
<p style="text-align:left;">In praktisch allen Bereichen gilt die Finanzierung als absolut notwendige Voraussetzung jedweder Problemlösung. Gewiss ist unsere Gesellschaft auch ethik- und werteorientiert (besonders in der Rhetorik), aber ganz besonders ist sie geldorientiert. Pflanzen wurzeln nach wie vor in der Erde, seit Urzeiten. Die Konsumgesellschaft hingegen wurzelt im Geld, ihrem eigentlichen Treib- und Betriebsstoff.</p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_eOg-P26HW6x-jVD6plF_nw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Schwinden von Selbstverantwortung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_-ysOPeSnD4knbqrSECatiw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Was macht das mit den Menschen in dieser Gesellschaft? Das Schwinden von Selbstverantwortung, Selbstbeteiligung und persönlicher Fürsorge für Andere führt zu weiter wachsenden Problemen. Die Mentalität ist dann mehr von Egoität, Fordern und Verlangen, von dem Mangel an Resilienz geprägt, weniger von eigenem Einsatz und Teilen, weniger vom Verzichten. Besser, ausdauernder, kräftiger, nachhaltiger, resilienter, gesünder wird man so nicht. So ist auch in der Medizin permanent Mehr erforderlich: mehr Untersuchungen, mehr Studien, mehr Leitlinien, mehr Medikamente, mehr Kosten — und, scheinbar paradox, mehr Krankheiten. Gewiss verhilft das frühere und präzisere Entdecken von Krankheiten, dank intensiver Diagnostik, zu besseren Therapiechancen. Was zu begrüßen ist. Ein großer Teil von hinzukommenden Krankheiten ist aber systembedingt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_HI5yfr8l2laoQaKmhlKKHQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Ist am Ende weniger mehr?&nbsp;</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_y-yLcUKuGNrBjua_7Gx27g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der gewöhnliche Ansatz zur Problemlösung in unserer Gesellschaft ist das Mehr: mehr Aufwand, mehr Ausgaben, mehr Geld, mehr Belastungen, mehr Kosten, mehr Gegeneinander, mehr Polemik, mehr Unsicherheit. Mehr in allen Bereichen. Dürfte es hier und da vielleicht weniger sein? Selbstverständlich wird sich die Mehrheit gegen jeglichen eigenen Verzicht verwahren. Weil man darin keinen Vorteil erkennt. Weil man auf Ansprüche und Forderungen pocht. Und als geeignetstes Substrat, um doch irgendwie zu wurzeln, den legendären Geldspeicher herbeiwünscht. Der aber inzwischen zum Schuldenturm mutiert ist. Weniger. Weniger Beschleunigung, weniger Tempo, weniger Kohlendioxidemission, weniger Egoität, weniger Belastung der Erde, weniger Veränderung des Klimas, weniger Unsinn, weniger Hass, weniger Polemik, weniger Gewalt, weniger Verschuldung. Dazu nicht im Geld wurzeln. Das bedeutet nicht, wie uns oft weisgemacht wird, dass wir so unsere Existenz verlieren, unseren Wohlstand, unsere Teilhabe, unsere Gesundheit, unser Leben. Dass wir mit dem Prinzip weniger von alldem plötzlich entwurzelt wären. Im Gegenteil.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_fuEsbHqVQ0qlnMt11bPpBQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Wurzeln bilden – Vorbild Pflanzenreich</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_RQ4PP94rH_5nYTjl0rqrFQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Natürlich können wir nicht so in der Erde wurzeln wie ein Nussbaum oder ein Teestrauch oder ein Löwenzahnkraut. Wie das Pflanzenreich. Dafür ist es schon hilfreich, wenn wir die Erde nicht weiter zupflastern, nicht mit Chemikalien vergiften, nicht die Zukunft belasten, nicht das Klima noch massiver verändern. Nicht Mobilität über alles stellen. Gerade dann können wir wurzeln. Solange Pflanzen in der Erde wurzeln, können Menschen im Pflanzenreich wurzeln. Können von geeigneten Pflanzenarten die Nahrung sowie Schutzstoffe für ihre Gesundheit beziehen, gegen häufige Krankheiten.</p><p>Dass vegetabile Nahrung unersetzlich und viel besser geeignet zum Verhüten von Krankheiten ist, wird immer wieder bestätigt. Dabei sind die Schutzstoffe besonderer Pflanzenarten essenziell für die Gesundheit (siehe dazu das Basisprogramm für längere Gesundheit). Der zuverlässige und beste Gewinn aus der Beziehung zum Pflanzenreich ist die Mentalität, die uns daraus erwächst. Mit Worten allein kann das nicht erklärt werden. Jede Gärtnerin/ jeder Gärtner allerdings kann das bezeugen. Erfahrbar wird es schon mit der Kultur in der Pflanzschale am Küchenfenster. Stofflich und emotional gedeiht gute Mentalität, seelisches Verwurzeltsein, Akzeptanz, Bescheidenheit, Resilienz, Glück, Zufriedenheit und Gesundheit in unserem Leben mit Pflanzen. Mehr soll dazu hier nicht geschrieben werden.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_ezvfI3F814YiA11k2Fq5HA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_20EXSfRgux2EbLHBNBZUNQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_49_0323_title.png" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 49 (März/April. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Entwurzelt</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Viele Krisen unserer Zeit hat der Mensch sich selbst eingebrockt. Helfen kann - so Dr. Klaus Mohr - eine Rückbesinnung auf unsere Wurzeln und eine Orientierung an der Pflanzenwelt. Weniger ist eben oft mehr!</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/entwurzelt-nr-49/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Mar 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Ist Obst und Gemüse wirklich gesund?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/obst-und-gemuese-wirklich-gesund</link><description><![CDATA[Zugegeben, diese Frage ist provokant. Natürlich ist Obst und Gemüse gesund. Es hat zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften. Wer viel Obst und Ge ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_T65fBx7YTWare3Wt6TzQJg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_NOcRk0QISGmFB254eXftFw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_QqvLUIgFRU-oWhS6an27UA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_930KT9yFRzKdTt-J4C-_gw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Zugegeben, diese Frage ist provokant. Natürlich ist Obst und Gemüse gesund. Es hat zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften. Wer viel Obst und Gemüse isst, bleibt länger gesund und lebt länger. </strong></p><p>Ein hoher Obst- und Gemüsekonsum wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf- System aus, hemmt entzündliche Prozesse im Körper und reduziert das Risiko, an Krebs zu erkranken. Die Frage müsste daher präzisiert werden: Ist das Obst und Gemüse, das wir heutzutage auf den Teller bekommen, noch gesund? Und diese Frage kann leider nicht immer uneingeschränkt mit ‚Ja‘ beantwortet werden. Denn zwei problematische Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte können einem die Lust auf Obst und Gemüse verleiden. Zum einen sind in den neueren Sorten viele der Substanzen herausgezüchtet, die Obst und Gemüse so gesund machen. Und zum anderen gelangen durch Verarbeitung und Verpackung immer mehr Schadstoffe in unser Obst und Gemüse.</p><h2>Sekundäre Pflanzenstoffe werden herausgezüchtet</h2><p>Der Grund, warum Obst und Gemüse so gesund ist, sind natürlich die enthaltenen Inhaltsstoffe. Neben Ballaststoffen sind dies bekannte Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – vor allem aber eine Substanzgruppe, die nur in Kräutern, Früchten und Gemüsesorten enthalten ist, nämlich die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Sie geben der Pflanze die Farbe und den Geruch oder schützen sie vor der Sonne und vor Fraßfeinden. Zu diesen bioaktiven Pflanzenstoffen, die auch für den Menschen viele gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen, gehören zum Beispiel Anthozyane aus roten Früchten, Lycopin aus der Tomate, Glucoraphanin aus Brokkoli oder OPC aus Äpfeln. </p><h2>Alte Apfelsorten besser als Neuzüchtungen</h2><p>Nun schmecken diese sekundären Pflanzenstoffe in der Regel bitter oder säuerlich. Das scheint im Massengeschmack – zumindest nach Ansicht einiger industrieller Obst- und Gemüseproduzenten – nicht anzukommen. Und deshalb wurden diese Substanzen aus vielen Obst- und Gemüsesorten kurzerhand herausgezüchtet. Ein Beispiel ist der beliebte Apfel: Die in Äpfeln enthaltenen Polyphenole sorgen für den leicht säuerlichen Geschmack. In den alten Apfelsorten wie z. B. Alkmene, Freiherr von Berlepsch, Boskoop, Goldparmäne, Prinz Albrecht von Preußen oder Ontario findet sich noch ein recht hoher Polyphenol-Anteil. Die neu gezüchteten Apfelsorten enthalten dagegen nur noch wenige dieser Polyphenole, weil sie schlichtweg herausgezüchtet wurden, um dem Apfel den säuerlichen Geschmack zu nehmen. Dass damit auch die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Apfels weggezüchtet wurden, nahm man dabei offenbar in Kauf. Der Spruch „One Apple a day keeps the doctor away” trifft damit nur noch für wenige allgemein erhältliche Sorten zu.</p><h2>Auch in Brokkoli oft kaum noch sekundäre Pflanzenstoffe</h2><p>Ein anderes Beispiel ist der Brokkoli. Das darin enthaltene zu den Senföl-Glykosiden gehörende Glucoraphanin wird durch Zerschneiden oder Kauen mithilfe des ebenfalls enthaltenen Enzyms Myrosinase in ein Senföl mit großer Heilkraft umgewandelt, dem Sulforaphan. Es hilft nicht nur, Entzündungen in Magen und Darm zu lindern und den Blutzuckerspiegel zu senken, sondern soll auch eine Antikrebswirkung haben. Da Sulforaphan bitter schmeckt, wurde auch das Glucoraphanin im Laufe der Zeit aus dem Brokkoli herausgezüchtet, so dass nur noch wenige Sorten wirklich empfehlenswert sind. Am meisten Glucoraphanin enthalten die Sprossen. Übrigens: Das Kochen des Brokkoli zerstört das Enzym Myrosinase, so dass fast nichts von dem wertvollen Sulforaphan entstehen kann. Daher sollte Brokkoli am besten roh oder nur leicht gedünstet verzehrt werden.</p><h2>Plastikverpackung belastet Obst und Gemüse</h2><p>Ein weiteres Problem stellt die Pestizidbelastung dar. So wurde bei einer Untersuchung in Frankreich bei fast allen der 6848 untersuchten Personen das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat im Körper gefunden. Auch das mittlerweile verbotene Insektizid DDT belastet immer noch unsere Böden. Bei jedem Kleinkind in Deutschland finden sich schon einige Mikrogramm pro Körpergewicht im Blut. Aber auch ein bisher nur wenig beachtetes Phänomen bietet Anlass zur Sorge: Obst und Gemüse – gerade wenn es aus fernen Ländern eingeführt wird – kommt auf seinem Weg zum Verbraucher über Förderbänder, Tanks und Container unzählige Male mit Materialien wie Plastik, Gummi, Metall, Fetten, Desinfektionsmitteln usw. in Berührung. Spätestens Im Regal liegt es dann noch eingeschweißt in Plastikfolie, so dass es am Ende einer Vielzahl von Gelegenheiten ausgesetzt war, bei der Schadstoffe und Weichmacher in das Obst und Gemüse übergehen konnten.</p><h2>Wie profitiert man dennoch von Obst und Gemüse?</h2><p>Welche Empfehlung leitet sich aus dieser Erkenntnis ab? Sollte man lieber weniger Obst und Gemüse verzehren? Das kann es natürlich nicht sein, denn in Deutschland wird ohnehin schon zu wenig Obst und Gemüse gegessen. Dies zeigen Untersuchungen wie die Nationale Verzehrsstudie. Die beste Gewähr, möglichst wenig Schadstoffe mit zu verspeisen, ist der Kauf von regionalen Produkten, am besten aus der Biolandwirtschaft. Hier wird man auch am ehesten fündig, wenn man statt der neuen, hochgezüchteten, lieber alte Sorten kaufen möchte, die reich an sekundären Pflanzenstoffen sind. Auch Nahrungsergänzungsmittel können eine Möglichkeit sein, bei geringem Obst- und Gemüseverzehr, den Mangel auszugleichen und ein rückstandsfreies Produkt zu konsumieren. Hier sollte man aber unbedingt darauf achten, dass auf der Packung die Menge der enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe konkret ausgewiesen wird.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_44aGRuxi8uX29k12iKP3Lg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Jan 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[KURKUMA - Gegenspieler gefährlicher Entzündungen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/kurkuma-gegenspieler-gefaehrlicher-entzuendungen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2022/kurkuma.jpg"/>Pflanzliche Wirkstoffe können chemisch konstruierten in puncto Wirksamkeit oft „das Wasser reichen“ und punkten meistens durch das Fehlen von Nebenwir ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_2sfJRrR9Spy1-xyd4ekevw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_oxbd4w-UQyajpyser75gxg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_hctmiFc8QmOgY6PgNW_bOw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Hnc0SoKICbGiulx92r4NSQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Hnc0SoKICbGiulx92r4NSQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 303.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2022/kurkuma.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_5x4JSkdFTqak_nnaCtS3Jw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Pflanzliche Wirkstoffe können chemisch konstruierten in puncto Wirksamkeit oft „das Wasser reichen“ und punkten meistens durch das Fehlen von Nebenwirkungen. Ein exzellentes Beispiel ist Curcumin, aus dem Wurzelstock der Kurkuma-Heilpflanze. Ein potenter Entzündungshemmer, der sich mit moderner „Verpackung“ stabil im ganzen Körper nutzen lässt.</p><p>Kurkuma (Curcuma longa L.), auch als Gelbwurz, Safranwurzel oder Gelber Ingwer bekannt, gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae), mit Heimat in Indien, China und Südostasien. Hier wird die Heilpflanze seit Jahrtausenden kultiviert, aus kulturellen, kulinarischen und medizinischen Gründen. Der unterirdische, knorrige Wurzelstock wird gekocht, getrocknet und zu feinem Pulver vermahlen. So entsteht das farbintensive gelb-orange Gewürz „Kurkuma“, das mit erdig, fein-bitterem Unterton auch Hauptbestandteil des „Curry“ ist.</p><p>Kurkuma hat in seinen Heimatländern aber auch einen hohen Stellenwert in der traditionellen Medizin. Die in Indien beheimatete Ayurveda-Lehre schätzt den Wurzelstock als Basissubstanz zur „Reinigung, Stärkung und Vitalisierung“ bei Verdauungs- und Leberproblemen, Hautleiden und Wunden. In der traditionell chinesischen Medizin (TCM) gilt Kurkuma als „wärmend und bewegend“, zur Linderung von Schmerzen. Seit die moderne Forschung in den letzten drei Jahrzehnten das Potenzial des Hauptwirkstoffs Curcumin erkannt hat, wurden mehr als 18.000 Studien dazu veröffentlicht. Kurkuma gilt als einer der größten Hoffnungsträger zur natürlichen Vorbeugung und Behandlung zahlreicher chronischer Leiden.</p><h2>Potenter Entzündungshemmer mit Mehrwert</h2><p>Wirksamkeitsbestimmend bei der Kurkuma sind sogenannte Curcuminoide, darunter vor allem das Curcumin. Es macht über 75 Prozent der Curcuminoide aus. Curcumin konnte in zahlreichen Studien eindrucksvoll zeigen, dass es in der Lage ist, verschiedene entzündungsfördernde Stoffwechselwege auszubremsen. Es unterdrückt die Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe (z.B. Prostaglandine) und Signalwege. Als Fänger aggressiver Stoffwechselprodukte, sogenannter Freier Radikale, bremst es deren zerstörerische und damit entzündungsfördernde Wirkung an den Geweben (antioxidative Eigenschaften) und Curcumin aktiviert körpereigene entzündungsdämmende Schutzsysteme, wie radikalfangende Enzyme oder antientzündliche Proteine. Da es sich bei all dem um grundlegende Mechanismen des Stoffwechsels handelt, die überall im Körper stattfinden, ist das medizinische Potenzial von Curcumin sehr groß. Das gilt umso mehr, da es über eine große Bandbreite günstiger Nebeneffekte verfügt. Es entkrampft die Magen-DarmMuskulatur und regt den Gallenfluss an, was Verdauungsbeschwerden entgegenwirkt. Es kann krebshemmende Wirkung haben, was sich vorbeugend oder unterstützend bei Krebspatienten nutzen lässt. Darüber hinaus wirkt es sich günstig auf die Blutfettwerte und auf das Immunsystem aus. Die Wirkung der Curcuminoide wird durch ätherische Öle, Bitterstoffe und andere sekundäre Pflanzenstoffe der Curcuma abgerundet, antioxidativ, antimikrobiell und verdauungsfördernd.</p><h2>Ideal zur Vorbeugung und als Therapiebegleiter vieler chronischer Leiden</h2><p>Curcumin steht besonders als Entzündungshemmer hoch im Kurs. Sogenannte „Stille Entzündungen“ (Silent Inflammations) legen den Grundstein für viele chronische Erkrankungen, darunter auch die typischen „Altersleiden“. Zu den Auslösern zählen erhöhter oxidativer Stress (z. B. durch Fehlernährung, Übergewicht oder Medikamente) und Fehlleitungen des Immunsystems, deren Ausgangsort oft ein kranker Darm ist. Entzündungsprozesse begünstigen u. a. Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus (Typ II), Krebs, die Chronisch-Obstruktive Lungenerkrankung (COPD), chronisch entzündete Darmleiden und entzündete Gelenke. Eine ausreichende Zufuhr entzündungshemmender Gegenspieler leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung und Therapie solcher Leiden. Da das eine langfristige Einnahme erfordert, punkten hier nebenwirkungsfreie natürliche Wirkstoffe, wie das pflanzliche Curcumin.</p><h2>Herausforderung Bioverfügbarkeit</h2><p>Kurkuma ist traditionell als wirksam gegen Darmbeschwerden bekannt. Der „fettige“ Charakter des Wirkstoffs, der auch in herkömmlichen Curcumin-Extrakten unverändert vorliegt, erschwert seine Überführung ins Blut und konzentriert ihn entsprechend im Darm, wo er umso besser wirkt. So zeigte sich Kurkuma schon immer wirksam bei Verdauungsbeschwerden und Reizdarmsyndrom und wurde 2019 offiziell in die Behandlungsempfehlungen (Leitlinien) für die chronische Darmentzündung Colitis ulcerosa mit aufgenommen.</p><p>Um die vielfältigen positiven Wirkungen des Curcumins zu nutzen, muss der Pflanzenstoff aber in ausreichenden Mengen im Blut anfluten und dort auch ausreichend lange verbleiben. Der intensive Konsum von naturbelassener Kurkuma allein, z. B. als Gewürz, ist hier wenig erfolgsversprechend. Curcumin verklumpt im Darm und macht eine Aufnahme über die Darmschleimhaut damit quasi unmöglich.</p><p>Zielführender sind Extrakte, die Curcumin in geeigneter Dosierung transportieren und durch moderne Techniken so verpacken, dass es seinen Weg durch die Darmschleimhaut ins Blut findet und dort ausreichend lange zirkuliert. Man spricht von einer verbesserten „Bioverfügbarkeit“. Wer sich eine solche körperübergreifende (systemische) Wirkung erhofft, ist mit einer Extrakt-Technologie gut beraten, einem Curcuma-Extrakt-Komplex. Die Curcumin-Moleküle sind hier fein verteilt in eine wasserlösliche Matrix eingearbeitet. Löst sich die Matrix im Darm auf, gibt sie die Curcumin-Moleküle langsam und nachhaltig an die Darmschleimhaut ab. Eine Studie konnte eindrucksvoll bestätigen, dass damit eine 136-fach erhöhte Aufnahmerate und eine Wirkdauer von mindestens 12 Stunden erzielt wird. Das ebnet den Weg, um das ganze Potenzial des Curcumins zu nutzen. </p><p>(Jaeger et al. Comparative absorption of curcumin formulations, Nutr J. 2014 Jan 24;13:11.)</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_zHhVgBwSKbaRu40iKml25A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Feb 2022 08:32:42 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Mit der richtigen Ernährung zu mehr geistiger Leistung]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/mit-der-richtigen-ernaehrung-zu-mehr-geistiger-leistung</link><description><![CDATA[Wer geistig fit ist, hat in unserer Wissensgesellschaft entscheidende Vorteile. Er ist intellektuell leistungsfähiger, fühlt sich wohler und kann oft ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_qXHityNcS4mJ1kr6Hi5FUg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_2q7PFb2lRTe7S67s4dLB3Q" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_bI6j5y-jQJapNbTPfK7MBA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_nAePYibgTzW5I-A2zBtyhQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Wer geistig fit ist, hat in unserer Wissensgesellschaft entscheidende Vorteile. Er ist intellektuell leistungsfähiger, fühlt sich wohler und kann oft auch körperlich mehr leisten. Damit verbunden ist eine höhere Lebensqualität. Zudem sind geistig fitte Personen in der Schule und im Beruf erfolgreicher, haben ein höheres Einkommen und leben länger.</p><h2>Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr?</h2><p>Diese Aussage stimmt für die geistige Fitness nicht. Es ist nie zu spät, mit dem Richtigen zu beginnen. Dabei muss man sich gar nicht hart quälen und schinden, um mehr aus sich herauszuholen. Man muss nur wissen und umsetzen, wie man sein Gehirn cleverer gebraucht, um das wecken zu können, was in einem steckt: Durch regelmäßiges Gehirnjogging, moderate Bewegung und die richtige Ernährung lässt sich der IQ relativ schnell erhöhen! </p><p>Denn wichtige Faktoren der geistigen Leistungsfähigkeit wie die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und die Merkspanne lassen sich durch das, was wir täglich essen und trinken, erfolgreich verbessern. Und wer seinen IQ verbessert, hat danach nicht nur bessere Schul- und Examensnoten, er dürfte dabei durchaus auch einen geldwerten Vorteil haben. So konnte der amerikanische Professor Dr. Charles Murray bereits 1998 aufzeigen, dass jeder zusätzliche IQ-Punkt jährlich rund 460 US-Dollar zusätzliches Einkommen bedeutet. Dieses kann, wenn man es durchrechnet, im Laufe von zwei oder gar drei Jahrzehnten beruflicher Aktivität ein zusätzliches Vermögen von einem oder mehreren Häusern einbringen.</p><h2>Neurotrition und das Modell für eine clevere Ernährung</h2><p>Nicht zu Unrecht sagt der Volksmund: Du bist, was Du isst. Aber welche Lebensmittel und Mikronährstoffe machen uns nun schlauer? Antworten geben die Erkenntnisse aus dem Bereich der Neurotrition. Dieses Wort setzt sich aus den Begriffen „Neurofunktion“ und Nutrition zusammen, und befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen Gehirnfunktion und Ernährung. Neurotrition führt erstmals Neurowissenschaften und Ernährungswissenschaften zusammen, mit dem Ziel, Wege für eine höhere geistige Leistungsfähigkeit in Verbindung mit einer besseren Gehirngesundheit aufzuzeigen.</p><h2>„5 am Tag“ für ein Mehr an geistiger Fitness</h2><p>Entscheidend sind vier Aspekte, die nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand jeweils wesentlich zur Förderung der geistigen Leistungsfähigkeit beitragen. Erstens die Abwechslung in der Ernährung mit ausreichend viel Gemüse und Obst zur Sicherung der Zufuhr an Sekundären Pflanzenstoffen, zweitens die Blutzuckerstabilisierung, also die Vermeidung einer Unter- und Überzuckerung durch den favorisierten Konsum von Lebensmitteln mit einem mittleren bis niedrigen glykämischen Index. Die Faktoren drei und vier bestehen aus der Durstvermeidung und der Dopaminoptimierung.</p><p>Dass die Sekundären Pflanzenstoffe aus Obst und Gemüse wichtige Funktionen im Gehirnstoffwechsel unterstützen, wurde jüngst durch eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Gehirntraining (GfG) eindrucksvoll belegt. An dieser Studie nahmen deutschlandweit 47 Erwachsene nach einem von der Ethikkommission Erlangen überprüften und freigegebenen Studiendesign teil. Sie ergänzten ihre Ernährung über sechs Wochen lang täglich mit 20 Milliliter eines naturnahen Obst- und Gemüsekonzentrats. Mit dieser naturnahen Ergänzung der täglichen Ernährung nahmen die Teilnehmer die Menge an Sekundären Pflanzenstoffen auf, die in 800 Gramm ausgewähltem Obst und Gemüse enthalten sind. Die Studienteilnehmer wurden am Anfang, nach zwei und nach sechs Wochen mit Hilfe eines standardisierten und weltweit etablierten Messverfahrens auf ihre geistige Leistungsfähigkeit getestet.</p><h2>Ergebnis eindeutig</h2><p>Das Ergebnis war eindeutig: Nach sechs Wochen war der IQ der Teilnehmer im Durchschnitt von 110 auf 115 Punkte angestiegen. Dies bedeutete, dass sie schneller rechnen und lesen sowie komplexere Aufgaben bewältigen konnten als zu Beginn der Studie. Wichtig ist diese Erkenntnis nicht nur für Schulkinder, Studenten oder Berufstätige mit hohen geistigen Anforderungen, sondern für alle Personen, die ihre geistige Leistungsfähigkeit wie die Merkspanne und die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit verbessern wollen.</p><p>Aber Achtung: Mit den klassischen Vitamin- und Mineralstofftabletten kann eine unzureichende Aufnahme von Gemüse und Obst nicht adäquat und vollständig ausgeglichen werden. Wichtige Sekundäre Pflanzenstoffe wie die Flavonoide, Phenolsäuren oder Anthozyane sind in solchen Nahrungsergänzungen nicht oder nur in isolierter und synthetischer Form enthalten. Sekundäre Pflanzenstoffe wirken in der Natur im Verbund aber am effektivsten. Wer regelmäßig weniger als die empfohlenen drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag verzehrt, kann dies mit der Einnahme eines naturnahen Mikronährstoffkonzentrates (z. B. Vitalkomplex Dr. Wolz) ausgleichen, um sich und seinem Körper eine ausreichende Zufuhr an Sekundären Pflanzenstoffen zu garantieren.</p><p><strong>Autor: Günter Wagner</strong></p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_hKEWTKBH2xZ8dowJKT9O0w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Nov 2020 11:28:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Heidelbeere - Lebensmittel mit Gesundheitsplus]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/heidelbeere-lebensmittel-mit-gesundheitsplus</link><description><![CDATA[Heidelbeeren sind eine beliebte Beerensorte. Die Früchte enthalten viel Carotin, Vitamin B6, Magnesium und Vitamin C. Aufgrund der enthaltenen Anthocy ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_iYpLgbhmTQGTtmAMhHCFig" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_cXG1QS-GTuWdz3qmZvD4qg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_QYo-4oDHTZC_7wihmTLcFw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_nqXRZi2ETxWgx2DdCA6jtw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Heidelbeeren sind eine beliebte Beerensorte. Die Früchte enthalten viel Carotin, Vitamin B6, Magnesium und Vitamin C. Aufgrund der enthaltenen Anthocyane färben sie beim Verzehr den Mund und die Zähne zwar bläulich, doch sind die Anthocyane in den Beeren auch für ihre antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften verantwortlich.</p><h2>Pflanzenkunde</h2><p>Die Heidelbeeere (Vaccinium myrtillus), auch Blaubeere, Schwarzbeere, Wildbeere, Waldbeere, Bickbeere genannt, ist eine Art aus der Gattung der Heidelbeeren (Vaccinium) in der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Die hochdeutsche Bezeichnung Heidelbeere hat ihren Ursprung wohl in „auf der Heide wachsende Beere”. Der zehn bis 60 Zentimeter hohe Zwergstrauch wächst stark verzweigt mit aufrechten, grün gefärbten, glatten Ästen. Die Blätter sind zwei bis drei Zentimeter lang, eiförmig und beiderseits grasgrün. Blüten wachsen einzeln aus Blattachseln. Sie erscheinen ab April/Mai. Von Juli bis in den September tragen die Pflanzen schwarzblaue, im Durchmesser maximal einen Zentimeter große, abgeplattet runde, einzelnstehende Früchte, die als reife Beeren blaugrau bereift sind. Ab dem Spätsommer beginnt die Herbstfärbung der Sträucher. Im Gegensatz zur verwandten Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) sind sie nicht immer-, sondern sommergrün, werfen also ihre Blätter ab.</p><h2>Anthocyane</h2><p>Der Strauch erreicht ein Alter von bis zu 30 Jahren. Durch Vermehrung in Form von Ausläuferbildung (Wurzelkriecher) kann eine Pflanze „indirekt“ jedoch noch älter werden. Trotz häufiger unmittelbarer Nachbarschaft zur Preiselbeere kommt es nur selten zu Hybriden zwischen den beiden Arten. </p><p>Von der Amerikanischen Heidelbeere (Vaccinium corymbosum) unterscheidet sich die eurasische (Vaccinium myrtillus), indem sich die farbgebenden Anthocyane sowohl in der Schale als auch im Fruchtfleisch befinden, sie so durch und durch blau gefärbt ist. Bei der seit etwa 1900 aus der Amerikanischen Heidelbeere gezüchteten Kulturheidelbeere befinden sich die Farbstoffe nur in der Schale, weshalb diese ein helles Fruchtfleisch aufweist. Außerdem ist die Kulturheidelbeere doppelt bis mehrfach so groß wie die echte Blaubeere und schmeckt weniger aromatisch als die Wildfrüchte. </p><p>Die Blätter der Heidelbeerpflanzen sind schwach giftig. Der Schwerpunkt der Verbreitung der Heidelbeeren liegt in den gemäßigten und nordischen Zonen Europas, Asiens und Amerikas. Sie besiedelt dabei Gebiete von der Ebene bis ins Gebirge (in den Alpen etwa bis 2350 Meter über NN).</p><h2>Kulturheidelbeere</h2><p>Heidelbeeren wachsen als Halbschattenpflanzen in bodensauer-humosen Laub- und Nadelwäldern (besonders in Kiefernwäldern und Gebirgs-Fichtenwäldern), in Moor- und Bergheiden. Sie zehren mit Hilfe von Wurzelpilzen von Rohhumus. Industriellen Immissionen gegenüber zeigt sie sich wenig resistent. Vermutlich wird der Wurzelpilz der Pflanze, mit dem sie in Symbiose lebt, insbesondere durch Schwefeldioxid geschädigt. In den Wäldern findet man daher weniger wilde Heidelbeeren als in früheren Zeiten. </p><p>Leider gibt es von der europäischen Heidelbeere auch bisher keine Kulturvariante. Für den Anbau stehen nur Kulturpflanzen zur Verfügung, die aus der amerikanischen Heidelbeere gezüchtet wurden. Diese werden auch verbreitet im Obsthandel angeboten. Beim kommerziellen Großanbau der Heidelbeere werden dafür die Standorte sorgfältig ausgewählt. Benötigt wird ein leicht sandiger, humoser, feuchter und luftdurchlässiger Boden. Wer in einer entsprechenden Gegend wohnt, wird mit dem Anbau der Kulturheidelbeere Erfolg haben. Wer die Standortansprüche dagegen nicht bieten kann, muss entweder viel Mühe aufwenden, um den Boden vor der Pflanzung entsprechend vorzubereiten oder kann sich allenfalls über eine kleine Ernte freuen.</p><h2>Auf Fuchsbandwurm achten</h2><p>Vor dem Verzehr selbst gepflückter, ungewaschener Blaubeeren wird aufgrund der möglichen Anhaftung von Eiern des Fuchsbandwurms abgeraten. Gerichte mit Heidelbeeren sind zum Beispiel Heidelbeerkompott, Heidelbeermarmelade, Heidelbeereis, Heidelbeerkuchen, Hefeklöße sowie Pfannkuchen mit Heidelbeeren. Als getrocknete Früchte haben Heidelbeeren heilende Wirkung bei Durchfällen. Dies kommt von dem hohen Gehalt an Gerbstoffen. In frischem Zustand können Heidelbeeren aber abführend wirken, also nicht verwechseln. Heidelbeersaft wird bei Entzündungen des Mund- und Rachenbereichs genommen. Die Beeren oder daraus hergestellte Nahrungsergänzungsmittel sind außerdem ein Mittel zur Verbesserung des Nacht- und Dämmerungssehens. Als Wirkstoffe werden dabei speziell die blauen Anthocyane der Heidelbeere genannt. Probieren Sie mal unsere Rezepte!</p></div></div>
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</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jul 2020 09:07:00 +0200</pubDate></item></channel></rss>