<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Präbiotika/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Präbiotika</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Präbiotika</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Präbiotika</link><lastBuildDate>Tue, 14 Apr 2026 20:34:47 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Psychobiotika - Milchsäurebakterien für die Psyche]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/psychobiotika</link><description><![CDATA[Dass es eine Verbindung zwischen unserer Psyche und unserem Darm gibt, war bisher wohl eher eine Vermutung als eine Gewissheit. Sätze wie „Damit habe ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_gkz57vtAR6-0wGRMLHVFjA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_hNH60LS5ToO-t6cDe0piiQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_WGtjJFVeTk69l1rm-pY8zg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_YHVapv0cQ0yqIyrSpZSCmw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Dass es eine Verbindung zwischen unserer Psyche und unserem Darm gibt, war bisher wohl eher eine Vermutung als eine Gewissheit. Sätze wie „Damit habe ich Bauchschmerzen“, Davor habe ich schiss“ oder „Bei der Sache habe ich ein komisches Bauchgefühl“ deuten darauf hin, dass es diese Darm-Hirn-Achse irgendwie geben muss. Aber ist das auch wissenschaftlich belegt? In der Tat besteht zwischen dem Darm und dem Gehirn eine enge Verbindung.</strong></p><h2>Schaltzentrale &quot;Darmhirn&quot;</h2><p>Der Darm wird von mehr als 100 Millionen Nervenzellen umhüllt, welche die Darmmuskulatur steuern und den Transport der Nahrung gewährleisten. Diese Nerven werden umgangssprachlich auch oft als „Darmhirn“ bezeichnet. 90 Prozent der Informationen verlaufen vom Darmhirn in die Schaltzentrale im Kopf, aber nur zehn Prozent in umgekehrter Richtung. Dies geschieht zum einen über Nervenverbindungen im Rückenmark und zum anderen über den zehnten Hirnnerv, den Nervus vagus, der vom Hirnstamm zum Verdauungsapparat verläuft und an vielen Regulationsvorgängen im Gastrointestinal-Trakt beteiligt ist. </p><h2>Darmflora - Ursache oder Folge psychischer Erkrankungen?</h2><p>Vor diesem Hintergrund ist es naheliegend, auch unserer Darmflora, dem Mikrobiom, eine Bedeutung für die psychische Gesundheit zu unterstellen und folgerichtig eine Behandlung psychischer Erkrankungen mit Probiotika, also Präparaten mit Milchsäurebakterie oder Hefen, zu unterstützen. Die Forschung hierzu steht allerdings noch ganz am Anfang – und ist sich sogar noch nicht einmal einig darüber, ob im Hinblick auf psychiatrische Erkrankungen zuerst die Erkrankung oder zuerst eine Störung der Darmflora vorlag. Diese könnte sowohl für das Risiko der Erkrankung als auch für deren Schwere verantwortlich sein. Ebenso gut könnten eine psychische Erkrankung und der dadurch ausgelöste Stress aber auch Auslöser einer Veränderung der Darmflora sein. Denkbar ist auch, dass dieselben Risikofaktoren aus der Umwelt (wie u.a. eine schlechte Ernährung) sowohl die Gesundheit des Darmes als auch des Gehirns beeinträchtigen. </p><h2>Zusammenhang von Störungen des Darms und der Psyche </h2><p>Tatsächlich ist durch eine Vielzahl von Studien belegt, dass eine Störung der Darm-Hirn-Achse mit neuropsychologischen Erkrankungen – aber auch mit dem Auftreten des Reizdarms – verbunden ist. Die Darmbakterien spielen eine wichtige Rolle bei der Kommunikation zwischen dem Darm und dem Gehirn. In der Wissenschaft ist man zunehmend davon überzeugt, dass die große Ansammlung von Mikroorganismen im Darm einen großen Einfluss auf den Gemütszustand hat. So kann ein verändertes Mikrobiom zu neuropsychologischen Störungen, einschließlich Depressionen und Autismus-Störungen führen. Insbesondere Depressionen werden neuerdings mit einer Störung des Mikrobioms in Verbindung gebracht. In Tierversuchen führte die Manipulation der Darmflora zu einem ängstlichen oder depressiven Verhalten. In einem Versuch ließ sich ein solches ängstliches Verhalten sogar über die Darmflora auf ein anderes Tier übertragen! Als Ursache werden entzündliche Prozesse vermutet, bei denen der Darm offenbar eine wichtige Mittlerfunktion innehat. </p><h2>Können Probiotika helfen? </h2><p>Die grundlegende Erkenntnis, dass im Rahmen der Darm-Hirn-Achse ein Zusammenhang zwischen einer Störung der Darmflora und neuropsychiatrischen Erkrankungen besteht, ist sehr neu. Deshalb kann zu diesem Zeitpunkt natürlich auch noch keine endgültige Aussage darüber getroffen werden, ob Probiotika bei diesen Krankheitsbildern eine positive Wirkung entfalten können, auch wenn einige Forscher bereits euphorisch von „Psychobiotika“ sprechen. Damit sind probiotische Bakterienstämme gemeint, die in der Lage sind, direkt auf die Darm-Gehirn-Achse zu wirken. Bis solche konkreten Bakterienstämme tatsächlich identifiziert sein werden, sollte man auf hochwertige Breitbandprobiotika setzen, wenn man seine Psyche über die Darmflora unterstützen möchte. Das sind Präparate mit Milchsäurebakterien, die mit einer hohen Dosierung (über 100 Milliarden/Tag) und einer umfangreichen Zahl an Stämmen einer die psychische Erkrankung auslösende Störung der Darmflora gezielt entgegenwirken.</p></div></div>
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</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Mar 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Mit der richtigen Ernährung das Immunsystem stärken]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/mit-der-richtigen-ernaehrung-das-immunsystem-staerken</link><description><![CDATA[Ein abwehrstarkes Immunsystem ist nicht nur in Zeiten der Coronavirus-Pandemie eine wichtige Basis für unsere Gesundheit. Je besser unsere Immunabwehr ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_hlXzB0mtQOaHc3vENGfaWg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_GNrt1hV0Tm-8FwjfF8twJQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_KQvmodVrRFm7ex6VwkkUgw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_OAeP-u1TSgOD47cHuQ4IYg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Ein abwehrstarkes Immunsystem ist nicht nur in Zeiten der Coronavirus-Pandemie eine wichtige Basis für unsere Gesundheit. Je besser unsere Immunabwehr gewappnet ist, desto eher kann unser Körper mit Krankheitserregern fertig werden. Was vielen noch nicht so bewusst ist: Mit einer ausgewogenen Ernährung kann man ganz gezielt dazu beitragen, dass das Immunsystem gut funktioniert. Sowohl bei einer mangelnden Versorgung als auch bei einer verminderten Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen bioaktiven Substanzen im Magen-Darmtrakt lässt das Immunsystem nach. Anzeichen dafür sind Müdigkeit, anhaltendes Schwächegefühl oder Antriebslosigkeit.</p><h2>Sekundäre Pflanzenstoffe wirken gegen Erreger</h2><p>Zu einer ausgewogenen Ernährung im Sinne einer optimalen Mikronährstoffversorgung des Immunsystems gehört ein angemessener Verzehr von Obst und Gemüse. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt fünf faustgroße Portionen pro Tag. Da diese Empfehlung in der Realität nur schwer umzusetzen ist, sind Nahrungsergänzungen zu empfehlen, die sekundäre Pflanzeninhaltstoffe wie Anthocyane, Catechine, Isoflavone und Lignane einschließlich der damit verbundenen Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Wichtig ist, dass sie in ihrer Grundmatrix und natürlichen Komposition und Vielfalt als bioaktive Naturstoffe dem Konzentrat beigefügt werden. Die konkrete Menge der enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe sollte auf der Verpackung exakt ausgewiesen sein.</p><p>Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe schützen die Pflanzen vor Sonne und Fraßfeinden, für uns Menschen sind sie die natürlichen Schutzfaktoren unseres Immunsystems. Sie haben nämlich antioxidative und antientzündliche Effekte und können sowohl den Eintritt von Viren in die Zellen als auch die Vermehrung der Viren in den Zellen hemmen. So konnte zum Beispiel der in Brokkoli und Apfel vorkommende gelbe Pflanzenfarbstoff Quercetin im Zellversuch bestimmte Grippeviren hemmen. Anthocyane, die roten Farbstoffe aus Beeren, wirken gegen gramnegative bakterielle Erreger wie Salmonellen, Escherichia coli oder Helicobacter pylori. Grampositive Keime wie Staphylokokken oder Listerien werden dagegen durch Proanthocyanidine, zum Beispiel OPC aus Äpfeln, und den unter anderem in grünem Tee vorkommenden Catechinen gehemmt. Auch der aus der Kurkumaknolle stammende sekundäre Pflanzenstoff Curcumin hat wegen seiner antientzündlichen Eigenschaften eine ausgleichende Wirkung auf das Immunsystem. Neuere Studien zeigten, dass Curcumin auch die Bildung von immunologischen Schutzfaktoren gegen Krankheitserreger fördert. Die Qualität entsprechender Produkte orientiert sich dabei an der besonders hohen Bioverfügbarkeit von Curcumin.<br/></p><p>Ein weiterer immunstärkender Pflanzenstoff ist das Sulforaphan aus dem Brokkoli, das die Aktivität der natürlichen Killerzellen steigert.</p><h2>Pre- und Probiotika unterstützen die Darmschleimhaut</h2><p>Auch fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kefir oder frisches Sauerkraut ergänzen und unterstützen die Darmflora, die in unserem größten Immunorgan, dem Darm, einen wichtigen Teil der Abwehr übernimmt, indem sie auf der Darmschleimhaut eine Schicht bildet. Durch diese Besetzung des Lebensraums und den Sauerstoffverbrauch verhindert sie, dass schädliche Bakterien sich an der Darmwand ansiedeln können und gar in andere Organe gelangen und dort Schaden anrichten. Einen besonderen Schutz bieten dabei Bifidobakterien und Laktobazillen der Stämme acidophilus, rhamnosus und reuteri, die als Probiotika erhältlich sind. Für eine Immun-Kur eignen sich am besten qualitativ hochwertige Präparate, die mindestes 45 Milliarden Milchsäurebakterien pro Tagesdosis enthalten. Auch fermentierte Hefekonzentrate sind für das Immunsystem hilfreich. Die probiotischen Hefepilze fördern nicht nur das Mikrobiom, sie enthalten in ihren Zellwänden auch sogenannte Beta-1,3/1,6- Glucane. Diese speziellen Kohlenhydrate wurden am gründlichsten wissenschaftlich untersucht und haben die größte Wirksamkeit. Sie wirken unmittelbar auf die zentralen Schaltstellen unseres Immunsystems und sind grundsätzlich für jeden geeignet, der sein Immunsystem stärken möchte, weil er zum Beispiel täglichem Stress ausgesetzt ist oder den Alterungsprozess aufhalten möchte.</p><h2>Colostrum versorgt den Körpermit Antikörpern</h2><p>Abschließend sei hier noch Colostrum als sinnvolle Unterstützung des Immunsystems erwähnt. Dabei handelt es sich um die Erstmilch von Säugetieren, mit der die Mutter das Neugeborene mit ihrer Immunkraft versorgt. Colostrum ist ein hochkomplexes Gemisch von Immun- und Wachstumsfaktoren. Die darin enthaltenen Immunglobuline schützen gegen eine Vielzahl von Erregern. Dazu gehören bakterielle Erreger wie Escherichia coli oder Clostridium difficile genauso wie Viren, wie zum Beispiel Rotavirus, Herpes Simplex oder Respiratory syncytical virus (RS-Virus), der Bronchitis oder Pneumonien verursacht. In der Colostralmilch der Kuh sind diese Immunstoffe in 40-fach höherer Konzentration enthalten als im menschlichen Colostrum. Da diese Immunfaktoren auf andere Spezies übertragbar sind, schützen sie auch Menschen – ein insbesondere in Zeiten hoher Gefährdung durch Viruserkrankungen wichtiger Aspekt. Entsprechende Präparate sind in Pulver- oder Kapselform erhältlich.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_xZPofupC2x3H0_xiC5Wepw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 May 2020 08:38:00 +0200</pubDate></item></channel></rss>