<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Pflanzenprotein/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Pflanzenprotein</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Pflanzenprotein</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Pflanzenprotein</link><lastBuildDate>Thu, 16 Apr 2026 02:01:00 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[PROTEIN - der vergessene Nährstoff]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/protein-der-vergessene-naehrstoff</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2022/genug_protein.jpg"/>Alle Welt redet über Fett und Kohlenhydrate, doch wird in der Diskussion der dritte Hauptnährstoff, das Protein, oft gänzlich übersehen. Tatsächlich s ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_4mEFVyvESzmP4HZABZLpOw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_TM8TyvvnRHiUWoVZEsib5Q" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_rtC6wzMqS4q31rGtFWHm8A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_1zIzEtPBFSz0W9n4cF_LgA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_1zIzEtPBFSz0W9n4cF_LgA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 405.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2022/genug_protein.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_U4pW_S6FR-O4BTMQkyQorQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Alle Welt redet über Fett und Kohlenhydrate, doch wird in der Diskussion der dritte Hauptnährstoff, das Protein, oft gänzlich übersehen. Tatsächlich sollte das Protein den Platz im Rampenlicht einnehmen. Ist es doch so zentral in allen Lebensprozessen.</p><h2>Aminosäuren – Bausteine des Lebens</h2><p>Proteine, im Deutschen auch einfach als Eiweiße bezeichnet, sind unglaublich komplexe Moleküle. Winzige, biologische Maschinen, die eine Vielzahl an Aufgaben in unserem Körper erfüllen. Alle Proteine bestehen aus einzelnen Aminosäuren. Es gibt 22 verschiedene Aminosäuren und die Reihenfolge der einzelnen Aminosäuren bestimmt, ähnlich einem Fingerabdruck, die Art des Proteins. Proteine bestehen aus mehreren, ineinander gefalteten, langen Ketten von Aminosäuren. Dadurch können Proteine komplizierte, dreidimensionale Strukturen bilden, die dann zum Beispiel als Transportkanäle in der Zellmembran eingebettet sind. </p><p>Das Protein ist unter den Makronährstoffen einzigartig. Auch wenn Aminosäuren, die aus Proteinen gewonnen werden, für Energiezwecke verwendet werden können, steht es in der Regel nicht ganz oben auf der Liste. Dies bildet einen Gegensatz zu Kohlenhydraten und Fetten, die in erster Linie als Energieressourcen des Körpers fungieren.</p><h2>Wofür braucht man Proteine?</h2><p>Wenn Sie das Wort „Proteine“ hören, welche Bilder kommen Ihnen in den Sinn? Bodybuilder? Muskelprotze? Keine Sorge, diese Assoziation haben sicher ein Großteil der Menschen. Wie schon angedeutet, Proteine können so vieles mehr. Ich darf Ihnen auch gleich die Sorge, oder die Hoffnung nehmen, je nachdem in welches Lager Sie fallen, Sie werden nicht automatisch zu Arnold Schwarzenegger werden, nur weil Sie mehr Protein essen. Dazu gehört noch viel, viel mehr. </p><p>Proteine sind wichtig für Aufbau und Erhalt von Muskelmasse, aber Proteine sind ebenfalls essenziell für: Knochendichte, Knorpel, Sehnen und Bänder, Enzyme, Haut und Haare, Hormone und Nervenbotenstoffe. </p><p>Auch wenn die echten Proteinmangelerkrankungen wie Marasmus und Kwashiorkor in den Industrieländern sehr selten sind, ist ein latenter Proteinmangel bzw. eine Proteinunterversorgung sehr häufig.</p><h2>Zeichen für Proteinmangel - Übersicht</h2><ul><li>Verlust von Muskelmasse</li><li>Heißhungerattacken</li><li>Schlafstörungen</li><li>Stimmungsschwankungen</li><li>Trockene Haut und trockene Augen</li><li>Verminderte Knochendichte</li><li>Cellulite und schlechtes Bindegewebe</li><li>Gestörte Wundheilung</li><li>Häufige Infekte</li></ul><h2>Wie viel Protein brauche ich?</h2><p>Der Proteinbedarf ist in erster Linie vom Körpergewicht und vom Alter abhängig. Hat man hier eine Basismenge ermittelt, dann kommen noch weitere Faktoren hinzu, die den Proteinbedarf noch weiter erhöhen, wie sportliche Aktivität, Stress oder chronische Erkrankungen. </p><p>Viele Fachgesellschaften, wie die DGE, empfehlen eine tägliche Proteinaufnahme von 0,8 g pro kg Körpergewicht. Das ist jedoch viel zu wenig. Dieser Wert kommt aus Empfehlungen der WHO zur Minimalversorgung mit Protein, um schwere Mangelerkrankungen zu vermeiden, nicht jedoch um eine optimale Versorgung zu gewährleisten. </p><p>Aktuelle Arbeiten, bei denen mit modernsten Techniken der tatsächliche Proteinbedarf gemessen wurde, zeigten ein anderes Bild. Wenig aktive Personen haben einen minimalen Proteinbedarf von 1,2–1,6 g pro kg Körpergewicht, also rund das Doppelte der aktuell geltenden Empfehlungen.1 Die Ernährungsgesellschaften sind hier gefordert, die Empfehlungen, entsprechend der aktuellen Wissenschaft, schnellstmöglich anzupassen, denn die Unterversorgung mit lebenswichtigen Proteinen hat, wie wir schon besprochen haben, schwerwiegende Konsequenzen. Eine kürzlich veröffentlichte Arbeit, in der die Daten von rund 20.500 Patienten ausgewertet wurden, kommt zu dem Ergebnis, je weniger Protein gegessen wird, umso höher ist das Risiko für Osteoporose.2</p><h2>Zu viel Protein, geht das?</h2><p>Kurz gesagt, es gibt keine wissenschaftliche Evidenz, die zeigen würde, dass eine übermäßige Proteinzufuhr nachteilige Folgen hat. Als hohe Proteinzufuhr wird im Allgemeinen eine Menge von mehr als 200 g pro Tag bezeichnet. 3 </p><p>Ich möchte es noch einmal betonen: „Viel Protein“ heißt: deutlich über dem Bedarf. Wenn der Bedarf bei 1,5 g pro kg Körpergewicht liegt, dann muss ein 75 kg schwerer Mensch rund 113 g Protein pro Tag zu sich nehmen. Es bedarf schon einer bewussten Anstrengung, diese Menge an Protein täglich unterzubringen. Es ist daher beinahe unmöglich, über einen längeren Zeitraum hinweg, übermäßig Protein zu sich zu nehmen. </p><h2>Protein ist nicht gleich Protein </h2><p>Vielleicht haben Sie schon einmal den Begriff „Bioverfügbarkeit“ gehört. Das bedeutet, je nachdem aus welcher Quelle das Protein kommt, wird es besser oder schlechter vom Körper aufgenommen und anschließend auch in körpereigene Proteine umgesetzt. Grundsätzlich ist tierisches Protein besser bioverfügbar als pflanzliches Protein. </p><h2>Wie wird die Bioverfügbarkeit bestimmt? </h2><p>Proteine bestehen aus Aminosäuren. Die Qualität von Protein richtet sich nach drei Merkmalen. Erstens, wie viel von welchen Aminosäuren enthalten ist. Zweitens die Menge, die aufgenommen werden kann und drittens die Rate, mit der neue Proteine im Körper aufgebaut werden (= Proteinsyntheserate). </p><p>All diese Aspekte werden im sogenannten DIAAS abgebildet. DIAAS steht für „Digestible Indispensible Amino Acid Score“. Der DIAAS wird von der FAO (Food and Agricultural Organisation of the United Nations) seit 2013 zur Einschätzung der Proteinqualität für die menschliche Ernährung empfohlen. Sie soll den veralteten PDCAAS ablösen.4 </p><p>Leider wird in den meisten Empfehlungen immer noch der veraltete PDCAAS verwendet, der viele pflanzliche Proteinquellen in ihrer Qualität überschätzt. Als Daumenregel gilt: Bei pflanzlichen Proteinen müssen ca. 30 % abgezogen werden, um auf die tatsächlich verfügbare Proteinmenge zu kommen. </p><p>Um sich das besser vorstellen zu können, habe ich in der nebenstehenden Tabelle 1 einige Beispiele gerechnet. Sie sehen den DIAAS Faktor, den ausgewiesenen Proteingehalt je 100 g und dann den tatsächlich verfügbaren Proteinanteil je 100 g. </p><p>Nicht nur hat der durchschnittliche Erwachsene allein mit der erforderlichen Menge Linsen schon die Tagesmenge an erlaubten Kalorien erreicht. Die Linsen liefern auch die nicht unerhebliche Menge von 218 g Kohlenhydraten. Bitte bedenken Sie, da haben Sie aber sonst noch nichts gegessen. </p><p>Die pauschale Empfehlung durch die Politik und verschiedene Ernährungsgesellschaften einer primär pflanzlichen Ernährung ist hinsichtlich dieser Daten mit Vorsicht zu begegnen. Besonders ältere Personen und Kinder laufen Gefahr einer mangelhaften Versorgung mit Protein bei gleichzeitigem Überschuss an Kohlenhydraten – mit schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit. Hier wird auch in Zukunft die große Herausforderung für die Entwickler pflanzlicher Proteinalternativen liegen. </p><p>Viele pflanzliche Alternativen sind zwar geschmacklich und optisch schon sehr nah am „Original“, können aber oft in Sachen Nährwerte noch nicht überzeugen (siehe Tabelle 2). </p><h2>Welche Alternativen zu tierischem Protein gibt es? </h2><p>Es gibt viele Menschen, die z. B. Milchprodukte nicht vertragen oder aus anderen Gründen keine tierischen Produkte zu sich nehmen können oder wollen. </p><p>Für diese Personengruppe stellt die Versorgung mit hochwertigen Proteinen eine besondere Herausforderung dar. Es gibt mittlerweile die unterschiedlichsten pflanzlichen Proteinpulver am Markt, doch nicht alle sind gleichwertig. </p><p>Bei der <strong>Auswahl pflanzlicher Proteinquellen</strong> sind drei Hauptkriterien von Bedeutung: </p><ol><li><strong>hoher Proteingehalt </strong><br/></li><li><strong>niedriger Kohlenhydratgehalt </strong><br/></li><li><strong>wenig Anti-Nährstoffe</strong></li></ol><h2>Am besten Reis- und Erbsenprotein wählen </h2><p>Reisprotein enthält wenig Lysin, weist dafür aber einen hohen Wert an Tyrosin und Methionin auf. Erbsenprotein wiederum enthält viel Lysin, aber wenig Tyrosin und Methionin. Die Ergänzung dieser beiden Aminosäurenprofile macht Reisprotein und Erbsenprotein zu einer sinnvollen, und folglich beliebten Proteinmischung. Zudem ergänzen sich die beiden Proteine geschmacklich sehr gut.</p><h2>Fazit </h2><p>Machen Sie die Versorgung mit hochwertigen Proteinen zu einer Priorität und vergessen Sie eventuelle Sorgen zum Überkonsum. Machen Sie sich einmal die Mühe, und erfassen Sie die Proteinmenge, die Sie pro Tag zu sich nehmen. Errechnen Sie Ihren Proteinbedarf und stellen Sie sich einen Tagesteller mit all Ihren Lieblingsproteinen zusammen. Wählen Sie hochwertige Proteinquellen und achten Sie auf eine ausreichende Proteinzufuhr für optimale Gesundheit.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_pEB4Ne19ktiLluY2ms5oRA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Thu, 01 Sep 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Pflanzenstoffe schützen vor Herztod]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/pflanzenstoffe-herztod</link><description><![CDATA[Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch Todesursache Nummer 1. Die gute Nachricht: Kaum eine Gruppe von Krankheiten wird durch den Lebensstil so s ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_uLyGZbzXRsCgrcWtTmSMuQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_5wjgRamERvyvlxr5li3mUA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_q0SJQtm0SpO4bFBdzdbekA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_TxawedNeQ3KOS1Uo7gMZ-A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p><span>Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch Todesursache Nummer 1. Die gute Nachricht: Kaum eine Gruppe von Krankheiten wird durch den Lebensstil so stark beeinflusst, wie diejenige des HerzKreislauf-Systems. Das heißt: Mit ausgewogener Ernährung, genügend Bewegung, Nichtrauchen und einer gezielten Stressbewältigung kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden. Auch bei bereits bestehender Arteriosklerose beziehungsweise koronarer Herzkrankheit ist die Ernährungsumstellung neben der Bewegungsförderung eine wirkungsvolle Maßnahme zur Verbesserung.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_4xtDQJVDMJ3gqyJ2WZqJHQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Zur Vorbeugung von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wird heute vor allem die mediterrane Ernährung empfohlen. Denn nicht umsonst treten in den Mittelmeerländern Gefäßkrankheiten wesentlich seltener auf. Diese Ernährungsform zeichnet sich aus durch frische Zutaten, eine einfache, schonende Zubereitung sowie einen reichlichen Verzehr von Getreideprodukten, Gemüse, Früchten und Milchprodukten. Olivenöl ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren und die Hauptfettquelle. Weitere Bestandteile des mediterranen Speiseplans sind Fisch aufgrund der enthaltenen Omega-3-Fettsäuren, Geflügel und Eier. Rotes Fleisch und Wurstwaren werden eher selten verzehrt. Nüsse, Kerne und Samen gehören hingegen zur täglichen Ernährung.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_6-Gpg5qCSuKqNecC-fFIWQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_6-Gpg5qCSuKqNecC-fFIWQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Früchte und Gemüse liefern Vielzahl nützlicher Inhaltsstoffe</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_NLh2ffIPRGOYNpHzRbqbzQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Nahrungsfasern helfen bei der Senkung eines erhöhten Cholesterinspiegels. Antioxidative Vitamine wie Beta-Carotin, Vitamin E und Vitamin C schützen die Fette im Organismus vor gesundheitsschädigenden Stoffen wie den sogenannten freien Radikalen, die zum Beispiel durch Inhaltsstoffe des Zigarettenrauches im Körper entstehen können. Die Deutsche&nbsp;</span><span>Gesellschaft für Ernährung (DGE) schreibt aufgrund der umfangreichen Studienlage auch den sekundären Pflanzenstoffen – also diejenigen Substanzen, die Geschmack, Farbe oder Geruch der Pflanze bestimmen – einen schützenden Effekt auf das HerzKreislauf-System zu.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_N9Ucp9F4gvXZmeXoBU7apw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_N9Ucp9F4gvXZmeXoBU7apw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Tomaten für den Blutfluss</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_xYYxGhfg_uUZ21Bx3umCRw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>So halten zum Beispiel die sekundären Pflanzenstoffe aus der Tomate die Blutplättchen geschmeidig. Aus dem Gel, das die Tomatenkerne umgibt, wird mittlerweile ein Tomatenextrakt (WSTC) gewonnen, das aus 30 verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen besteht und dessen positive Wirkung auf den Blutfluss von der EU mit der Vergabe eines sogenannten Health Claims anerkannt wurde. Das Wirkprinzip ist wie bei der Acetylsalicylsäure (ASS), nur dass der Tomatenextrakt völlig nebenwirkungsfrei ist. Dieser Tomatenextrakt hemmt die Aktivierung der Blutplättchen und hält sie geschmeidig, sodass sie besser durch die Blutgefäße zirkulieren können. Dadurch kann die Gefahr, dass die Blutplättchen miteinander verklumpen, deutlich verringert werden. Auf die normale Blutgerinnung – also darauf, dass das Blut seine Aufgabe erfüllt und im Falle einer Verletzung eine Wunde verschließen muss – hat der Tomatenextrakt keine Auswirkung. Er verhindert&nbsp;<span>vielmehr, dass die Blutplättchen ohne Grund aktiviert werden, also ohne dass eine Verletzung vorliegt. Dies passiert zum Beispiel, indem die Blutplättchen gegen Cholesterinablagerungen in den Adern stoßen. Je älter man ist, desto größer ist diese Gefahr, weil die Verkalkung der Blutgefäße (Arteriosklerose) leider mit zunehmendem Alter fortschreitet. Auch Raucher, Diabetiker, Vielflieger oder Menschen mit Bluthochdruck oder Übergewicht sind einem erhöhtem Risiko ausgesetzt.</span></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_G8AiOnQsW2KpRFLG9rpaeg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_G8AiOnQsW2KpRFLG9rpaeg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Tomatenextrakt auf Langstreckenflügen</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_nA2Y4CFPU6mkN8f9QHwZVw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Vor diesem Hintergrund wird auch klar, warum sich im Flugzeug viele Passagiere für den Tomatensaft entscheiden, obwohl sie dieses Getränk am Boden in der Regel nicht anrühren würden. Offenbar folgen sie einem Instinkt: Die Pflanzenstoffe der Tomate fördern nämlich den gesunden Blutfluss und beugen so der bei Flugreisenden so gefürchteten Beinvenenthrombose vor.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_5HzIDBgVAHT80wqVkreEyA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_5HzIDBgVAHT80wqVkreEyA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Kakao für die Elastizität der Blutgefäße</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_8_JPZoGiXvePWYK5fZ_JRQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Dass Schokolade nicht nur lecker schmeckt, sondern auch gesundheitsfördernde Eigenschaften hat, ist bekannt. Grund sind auch hier die in der Kakaobohne enthaltenen Kakaoflavanole. Sie setzen bei den Innenwänden der Blutgefäße an und lassen den Gehalt von Stickstoffmonoxid ansteigen. Dadurch entspannt sich der Gefäßmuskel und die Adern weiten sich. Ergebnis: Das Blut kann besser fließen. Von der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) anerkannte Studien bestätigen diesen Zusammenhang.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_KYh86MoX5sv4e3h-sz4Gkg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_KYh86MoX5sv4e3h-sz4Gkg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Kakaoflavanole können Risiko für Herztod senken</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_v8E80F8yFYoIADe3RhqW2Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Dass der regelmäßige Konsum von Kakaoflavanolen offenbar das Risiko für einen Tod durch Herzkrankheiten senkt, fanden Forscher des Brigham and Women’s Hospital in Boston, Massachusetts (USA) in einer groß angelegten Studie mit 21.000 Teilnehmern heraus, die jetzt im „American Journal of Clinical Nutrition“ vorgestellt wurde. Die Probanden nahmen nach dem Zufallsprinzip über einen Zeitraum von 3,6 Jahren entweder ein Multivitaminpräparat oder 500 Milligramm Kakao-Flavanole ein. Ergebnis: Bei allen Testpersonen, die über den gesamten Zeitraum regelmäßig Kakaoflavanole eingenommen hatten, traten rund 15 Prozent weniger kardiovaskuläre Ereignisse und 39 Prozent weniger Todesfälle durch Herzkrankheiten auf. Demgegenüber hatte die tägliche Einnahme von Multivitaminpräparaten keine signifikanten Auswirkungen auf die Gesamtzahl der kardiovaskulären Ereignisse oder Todesfälle.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PUtcNSHzw3EKvzCog5Rfgg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_PUtcNSHzw3EKvzCog5Rfgg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Schokolade gegen Herzinfarkt?</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_amSUXUg-h3XOfVyoyaGNzA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Wer von der gesundheitsfördernden Wirkung der in Schokolade enthaltenen Kakaoflavanole profitieren, aber nicht zunehmen will, hat ein Problem: Die vielen Kalorien und der Zucker machen die gesundheitliche Wirkung des Kakaos wieder völlig zunichte. Der Energiegehalt von Zartbitterschokolade unterscheidet sich kaum von der Vollmilchvariante und liegt bei rund 540 Kilokalorien pro Tafel. Zusätzlich schränkt die Milch in der Schokolade die Wirkung ein und auch bei der Herstellung der Schokolade geht ein großer Teil der Kakaoflavanole verloren. Glücklicherweise kann man Kakaoflavanole inzwischen auch konzentriert mit Nahrungsergänzungen in Kapselform aufnehmen.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_H5IEBX-geuUoCDgHjlJInA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_qXOTG8nAUdQlKBe6W4dAVA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_46_0922_title.png" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 46 (Sept./Okt. 2022)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Protein – der vergessene Nährstoff!</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Eiweiße sind für den Menschen ebenso wichtig wie Fette und Kohlenhydrate. Biologin Julia Tulipan erklärt, warum wir dem Nährstoff mehr Beachtung schenken sollten.</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/protein-der-vergessene-naehrstoff-nr-46/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_xezU4-tvjuXv33sFqbm52A" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Thu, 01 Sep 2022 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Die Eiweiß-Frage - Welches und wie viel Eiweiß ist gesund?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/welches-und-wieviel-eiweiss-ist-gesund</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2019/AdobeStock_702380102.jpeg"/>Sollten wir weniger Eiweiß essen? Oder mehr? Die Frage ist heftig, oft ideologisch geprägt, umstritten, kann aber einfach und sachlich geklärt werden. ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ZrwvRdZVQKGj165mtn6HHg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_r02B81tkR8agLfkATCaBlw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ToMQbeKARvu9IV_aWF2DKA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_5iZjSI3h3iSo3H9KVBffZQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_5iZjSI3h3iSo3H9KVBffZQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2019/AdobeStock_702380102.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_l6PAkOaFQ9qQ4bdWpPcJ7w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;"><em><strong>Sollten wir weniger Eiweiß essen? Oder mehr? Die Frage ist heftig, oft ideologisch geprägt, umstritten, kann aber einfach und sachlich geklärt werden.</strong></em></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_xn2BVvX1pR-m1b08ECYp7A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_xn2BVvX1pR-m1b08ECYp7A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Proteine</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_mGV5wajBV27rE-hLPouH-Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p><strong>Grundsätzlich enthält unsere Nahrung drei verschiedene Gruppen von Nährstoffen:</strong>&nbsp;Proteine, Fette und Kohlenhydrate.</p><p>Umgangssprachlich werden Proteine oft noch als Eiweiß bezeichnet. Dieser Name ist historisch entstanden, aus der Vorstellung, dass Protein tierischer Herkunft, so auch das „Weiße vom Ei“, besonders hochwertig sei. Sämtliche Proteine bestehen – in Pflanzen ebenso wie in Tieren – aus einer unterschiedlich langen Reihe verschiedener, miteinander verbundener Aminosäuren. Wobei die Aminosäureprofile tierischer Proteine denen des Menschen ähnlicher sind als Pflanzenproteine.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_nEbyUDesWDPYqKYKBBe78g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_nEbyUDesWDPYqKYKBBe78g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Biologische Wertigkeit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_EZbF37taJNCbvj5ZOmGrjA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Als Maß dieser Ähnlichkeit dient die biologische Wertigkeit, „geeicht“ auf das Protein aus dem Hühnerei, dem die biologische Wertigkeit 100 zuerkannt wurde. Aus einem Protein dieser Wertigkeit kann im Organismus des Menschen die gleiche Menge (100 Prozent) an Körperprotein aufgebaut werden: beispielsweise aus 8 g Hühnereiweiß (ungefähr so viel ist in einem Hühnerei) 8 g Körperprotein. Oder, zum Vergleich: Aus 8 g eines Proteins mit der biologischen Wertigkeit 80 (zum Beispiel aus Roggenmehl stammend) würden, vollständige Resorption vorausgesetzt, gut 6 g Körperprotein entstehen können. Hundertprozentige Umsetzung ist da nicht möglich, weil der Gehalt an essenziellen Aminosäuren (im Roggen an Lysin) relativ niedrig ist.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Selbstverständlich könnte unser Proteinbedarf auch mit Roggenmehl alleine gedeckt werden, wenn auch mit ziemlich hohen Mengen (ungefähr 800 g pro Tag). Wobei dann nicht nur die gleichzeitige Kohlenhydratzufuhr, sondern auch die überschießende Proteinaufnahme – über den Lysin-Bedarf hinaus (das wird weiter unten erklärt) problematisch wäre. Trotzdem muss die Aminosäureversorgung nicht pedantisch gemessen werden. Unser Organismus ist einigermaßen tolerant.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_0GThIM2ATWIaN7hH3-ypIw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_0GThIM2ATWIaN7hH3-ypIw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Eiweiß hat Priorität</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_5dCp2VgW5JyoZiBhj4JO3w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Dabei hat aber die Versorgung mit essenziellen Aminosäuren, auf die unser Organismus unbedingt angewiesen ist, weil er sie selber nicht bilden kann, hohe Priorität.&nbsp;<br/><br/></div><div><strong style="color:inherit;">Essenziell (unentbehrlich) sind die Aminosäuren:&nbsp;</strong><span style="font-style:italic;">Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin.</span> Wenn diese Aminosäuren in ausreichendem Maß aufgenommen werden, kann unser Organismus die&nbsp;</div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><strong style="color:inherit;">Semi-essenziellen Aminosäuren:</strong><span style="color:inherit;">&nbsp;<span style="font-style:italic;">Arginin, Cystein, Glutamin, Glycin, Prolin, Tyrosin</span>, unter günstigen Bedingungen und – etwas einfacher – die&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><strong style="color:inherit;">nicht essenziellen Aminosäuren:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;"><span style="font-style:italic;">Alanin, Asparaginsäure, Asparagin, Glutaminsäure, Serin</span> selber bilden.&nbsp;</span></div><div><br/></div><div><strong>All diese Aminosäuren werden als Bausteine für die Struktur- und die Funktionsproteine in unserem Organismus stetig gebraucht.&nbsp;</strong></div><div><br/></div><div><strong style="color:inherit;">Strukturbildend&nbsp;</strong>sind Proteine in sämtlichen Körperzellen und überall im Bindegewebe.&nbsp;</div><br/><div><strong>Funktionswichtig sind Proteine</strong></div><div><ul><li><span style="color:inherit;">für den Transport lebenswichtiger Substrate im Blut und im Zellplasma&nbsp;</span></li><li>für das Immunsystem (Immunglobuline)&nbsp;</li><li>für die Zellregulation (Signalstoffe und Rezeptoren)</li><li>für die Muskelkraft (Myoglobine) als Katalysatoren im Körperbetrieb (bisher bekannt sind gut 2000 verschiedene Enzyme)</li><li>für die Wundheilung, die Blutgerinnung und noch einige weitere Faktoren.&nbsp;</li></ul><p><br/>Bei Funktionsstörungen in diesen Bereichen wird aber nur selten an einen Mangel an essenziellen Aminosäuren gedacht.</p></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_h7IqBDRwUfEG-6qDaEf7XQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_h7IqBDRwUfEG-6qDaEf7XQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Sind wir ausreichend versorgt?</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_apE4FTHjAS1iYlkoy6mERg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Wir sind normalerweise dank vielfältiger vollwertiger pflanzlicher Nahrung ganz gut mit Proteinen versorgt. Bedeutende Ernährungsreformer: Are Waerland, Ralph Bircher, John Robbins (Ernährung für ein neues Jahrtausend) und andere hielten daher eine zusätzliche Aufnahme von Proteinen für unnötig oder gar schädlich.</p><p>Dennoch erachtete Are Waerland kleine Quanten an schwedischer Langmilch für günstig – und im ernährungstherapeutischen Konzept von Johanna Budwig ist die Quark-Leinöl-Diät von zentraler Bedeutung.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Hingegen wendet sich J. Robbins, der selbst keine Therapieexpertise hat, sogar gegen die Empfehlung von Frances Moore Lappe (Die Öko-Diät: Wie man mit wenig Fleisch gut isst und die Natur schont) zur Kombination verschiedener pflanzlicher Lebensmittel: „Viele von Lappes Lesern bekamen den Eindruck als müsste man, wenn man den Verzicht auf tierisches Eiweiß in Erwägung zieht, über einen Doktortitel in Chemie verfügen und die eigene Küche mit allen möglichen Tabellen bestücken. Nicht wenige hielten es aufgrund dieses Buches für notwendig, vor dem Anrichten einer Gemüsemahlzeit erst einmal die Aminosäurezusammensetzung der verwendeten Lebensmittel genau zu studieren.“</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_-Y0-yQOyrUOSk1Z2N_1Ojg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Pflanzenprotein kombinieren</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_BXk32QX0RsFw2yF3eLS9TA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Selbstverständlich muss man das nicht, der Autor selber hat das schon relativiert. Hingegen scheint Robbins’ beißende, populistische Rhetorik da überzogen und ziemlich daneben. Denn es ist sinnvoll, auf die intelligente Kombination unterschiedlicher Nahrungspflanzen zu achten: um die biologische Wertigkeit der enthaltenen Proteine zu erhöhen&nbsp;<strong>– und so mit weniger Gesamtproteinaufnahme<br/>gut auszukommen</strong>.&nbsp;</p><p><br/></p><p>In der Regel enthält vegetabile Nahrung weniger Proteine als Mischkost, was kein Nachteil sein muss, wie weiter in diesem Text erklärt wird. Waerland hatte bereits den Verzehr von Fleisch, Fisch und Eiern abgelehnt, den er als Ursache von Fäulnis im Dickdarm und Übersäuerungen und damit als Ursache vieler Zivilisationskrankheiten ansah.</p><p><br/></p><p>Zudem hatte Prof. Dr. Lothar Wendt in den 1940er Jahren seine Lehre von den Eiweißspeicherkrankheiten entwickelt. Er hielt Verstopfungen der Kapillarwände durch Proteine für die eigentliche Ursache von Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Typ2-Diabetes – und riet deswegen zum&nbsp;<strong>Eiweißfasten</strong>. In der Folgezeit haben diese Hypothesen aber wenig Bestätigung gefunden. Einigen Untersuchungen zufolge tragen jedoch Proteine aus Kuhmilch bei manchen Menschen anscheinend zur Entstehung von Diabetes mellitus bei. Sicherlich ist die verbreitete hohe Zufuhr von Kohlenhydraten aber auch ein Risikofaktor für Diabeteserkrankungen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_j1EexbX4CHq7phPLUFwsDQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_j1EexbX4CHq7phPLUFwsDQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Was sollte man also bevorzugt essen?</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_DDOF8MFl1rIxq0h8ISggNA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Ein relativ hoher Anteil guter Pflanzenöle mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (vor allem Leinöl), dazu ein paar Gramm mittelkettige gesättigte Fettsäuren (ein bis zwei Teelöffel Kokosöl), Rohkostsalate und reichlich Gemüse könnten eine ganz gute Basis sein.</p><p><br/></p><p>Obgleich Proteine zu den Nährstoffen gezählt werden, sollten sie nicht als „Brennstoffe&quot; – infolge übermäßiger Zufuhr – missbraucht werden: das wäre Vergeudung essenzieller Struktur- und Funktionsstoffe und sehr belastend für den Zellstoffwechsel. Überschüssig aufgenommene Proteine bzw. Aminosäuren werden im Inneren der Körperzellen oxidiert und nur sehr langsam ausgeschieden. Höhere Konzentrationen davon können zum Entstehen von Arteriosklerose, Diabetes mellitus und neurodegenerativen Erkrankungen beitragen. Derartige Überschüsse im Zellinneren bilden sich auch beim Verzehr von Proteinen mit geringer biologischer Wertigkeit, weil denen essenzielle Aminosäuren zur körpereigenen Proteinbildung fehlen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_SEr4P2n4TBEzs2Dp7iBeTA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_SEr4P2n4TBEzs2Dp7iBeTA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Wäre es demnach besser, relativ wenig Proteine aufzunehmen?</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_WEFERoA1y5M9IsFc8JYSEQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Früher empfohlene Zufuhrmengen wurden schon reduziert. In den 1920er Jahren hatte eine Kommission des Völkerbundes 1 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht und Tag empfohlen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt nun für Erwachsene mittleren Alters 0,8 g pro kg Körpergewicht täglich. Selbst 0,4 bis 0,6 g, je nach Belastung und noch etwas weniger könnten ausreichend sein, sagen hingegen Befürworter veganer Kost.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_67jxEYnkkwUKdtoBGTQs3A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Welche Menge ist am besten für die Gesundheit?</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_wVTqAe4-1ts9HF-FQ9kJcA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Weitaus wichtiger als der Gesamtproteinverzehr ist die ausreichende Versorgung mit essenziellen Aminosäuren. Wenn diese Aminosäuren fehlen, können lebenswichtige Proteine im Organismus, Transportproteine, Regulationsproteine, Immunglobuline, Myoglobine, Enzyme und andere nicht optimal gebildet werden. Für optimale Funktion erforderlich sind Mengen im Grammbereich: alltäglich ca. 1,8 g Phenylalanin, 1,8 g Leucin, 1,7 g Methionin, 1,5 g Lysin, 1,4 g Histidin, 1,3 g Valin usw.</p><p><br/></p><p>Der Tagesbedarf an allen essenziellen Aminosäuren zusammen beträgt ungefähr 15 g, auf das normale Körpergewicht von Erwachsenen bezogen ca. 0,2 bis 0,4 g pro kg, je nach Körperlänge. Die Proteine in unseren natürlichen Nahrungsmitteln bestehen allerdings aus dem gesamten Spektrum an Aminosäuren: außer denen, die für uns essenziell sind, auch aus den semi-essenziellen und den nicht essenziellen Aminosäuren.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Daher ist der Mindestproteinbedarf sicherlich etwas höher anzusetzen: 0,5 bis 0,6 g pro Kilogramm Körpergewicht und Tag dürften wohl sinnvoll sein. Und von Proteinen mit relativ niedriger biologischer Wertigkeit, d. h. mit relativ niedrigem Gehalt an essenziellen Aminosäuren, ist mehr erforderlich. Selbstverständlich müssen Sie deswegen Ihre Nahrung nicht chemisch analysieren und nicht kalkulieren. Wichtige Zusammenhänge sollten Sie aber doch kennen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_gXEQLS7L4dLl3qBllTBC0w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_gXEQLS7L4dLl3qBllTBC0w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Hunger und Blutzuckerspiegel</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_2SwOii1yj7k2AjkGv-wx0w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der Hunger und damit der Impuls zur Nahrungsaufnahme wird nur wenig vom Proteinbedarf, sondern vielmehr von sinkenden Blutzuckerspiegeln bestimmt. Wird der Hunger daraufhin mit stärkereicher oder gar mit gezuckerter Kost gestillt, steigt der Blutzuckerspiegel zunächst steil an und stimuliert dabei schnelle, heftige Insulinausschüttung. Und fällt deshalb bald wieder ab. Damit beginnt – bei übermäßig kohlenhydratreicher oder gar gezuckerter Kost – ein achterbahnartiges Auf und Ab des Blutzuckerspiegels mit Heißhungerattacken, steigendem Körpergewicht und metabolischem Syndrom (siehe S. 10) – und zunehmender Anfälligkeit für Zivilisationskrankheiten aller Art.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_tzmR03oPMx1DaYuIdpMfdA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_tzmR03oPMx1DaYuIdpMfdA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">&quot;Beifang&quot; Proteine</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_n0ZCIjyDEGjteKhc8hYdLg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Proteine werden dabei, völlig ungeachtet ihrer Wertigkeit und des wirklichen Bedarfs, als „Beifang“ aufgenommen. So ist der Proteinbedarf, auch aus Mischkost meistens üppig gedeckt und wenig beachtet – aber nicht unbedingt der Bedarf an essenziellen Aminosäuren. Zur Bildung der Struktur- und Funktionsproteine sind sämtliche essenziellen Aminosäuren erforderlich. Wenn auch nur eine Aminosäureart unzureichend vorhanden ist, können lebenswichtige Proteine nicht ausreichend gebildet werden.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Bei relativem Mangel sind aber Struktur- und Funktionsdefizite nicht gleich und nicht einfach zu erkennen. Mitunter kann der Organismus zudem einen Mangel an essenziellen, limitierenden Aminosäuren mit entsprechend höherer Proteinaufnahme kompensieren. Andere Aminosäuren aus erhöhter Zufuhr, die eigentlich nicht gebraucht werden, werden dann in mehr oder weniger großem Ausmaß in den Körperzellen oxidiert, mit belastender, störender Wirkung auf die Zellfunktionen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Bei unklaren, sonst schwer erklärbaren Funktionsstörungen und unspezifischen Symptomen, wie Tagesmüdigkeit, allgemeiner Schwäche, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörung sollte daher auch an einen Mangel an essenziellen Aminosäuren aus Proteinen hoher biologischer Wertigkeit, bzw. an eventuelle bisherige Belastung mit Proteinen von niedriger biologischer Wertigkeit gedacht werden. Die Analyse des Aminosäurenprofils im Blut/Serum ist möglich, aber keine übliche Kassenleistung. Zur spezifischen Wirkung einzelner Aminosäuren für die Gesundheit soll in der nächsten Ausgabe von reformleben berichtet werden.</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><div style="color:inherit;"><div>Als „Eiweißrichtlinie“ für die Ernährung gilt ganz einfach:&nbsp;</div><div><ol><li>Auf gut ausreichende Versorgung mit den neun essenziellen Aminosäuren&nbsp;</li><li>aus Proteinen mit möglichst hoher biologischer Wertigkeit (aus kenntnisreich zusammengestellten Nahrungspflanzen) und&nbsp;</li><li>insgesamt sparsame, nicht üppige Proteinzufuhr achten.</li></ol></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_Q96u95iekBEAPTGMbrtxoA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Q96u95iekBEAPTGMbrtxoA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Ohnehin ist das ein Grundprinzip weiser Ernährung:</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_RQx8EgDRw3Z8JIDp4UUX-A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Bewusst und besser ausreichend wenig Nahrung von hoher biologischer Qualität als massenhaft Junk Food.</p><p>Mit vegetabiler Nahrung kann die Proteinversorgung in gesunder Weise, ethisch und ökologisch verantwortungsbewusst erreicht werden. Dazu sollten Ihnen aber die biologischen Wertigkeiten der enthaltenen Proteine in Grundzügen bekannt sein.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_YmiM_fFjkyOt7imSGfVUwg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_YmiM_fFjkyOt7imSGfVUwg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h3><span style="font-size:24px;">Biologische Wertigkeit des Proteins in:</span></h3></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_dcY4-UlBWsBr0667IQBhTg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Sojabohnen: 85<br/>Reis: 83<br/>Quinoa: 82<br/>Quark: 80<br/>Roggenmehl: 80<br/>Kartoffeln: 76<br/>Kasein (aus Kuhmilch): 77<br/>Lachs: 75<br/>Hafer: 60<br/>Linsen: 60<br/>Erbsen: 59<br/>Weizen (Vollkorn): 56<br/>Hasselnüsse: 50<br/>Karotten: 36</p><p>(Nur zum Vergleich: Protein aus Schweinefleisch: 85, aus Rindfleisch: 84).&nbsp;<span style="color:inherit;">Einige Pflanzenarten enthalten aber insgesamt relativ wenig Proteine.</span></p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_FLF3ySUnPFHOIyvtC_uqkA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_FLF3ySUnPFHOIyvtC_uqkA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h3>Hier die Zahlen zum Gesamtproteingehalt:</h3></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_lS3NbNfVAgl-BIlst2yOWQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Äpfel: ca. 0,3 %<br/>Kartoffeln: ca. 2 %<br/>Spinat: 2,5 %<br/>Walnusskerne: 15 %<br/>Mandeln: 20 %<br/>Bohnen (Kerne): 21 %<br/>Linsen: 23 %<br/>Sojabohnen: 33 %.</p><p><br/></p><p>Damit ist die gesamte Proteinzufuhr aus vegetabiler Nahrung nur selten defizitär. Je nach bevorzugten Pflanzenarten und Zusammenstellungen kann aber die Versorgung mit essenziellen Aminosäuren unzureichend sein. Deshalb kann vor allem bei Stoffwechselerkrankungen, Immunstörungen, Nervenerkrankungen, Bindegewebs-, Muskel- und Gelenkserkrankungen die Labor-Analyse des Aminosäuregehaltes im Blut in Betracht gezogen werden.</p><p>&nbsp;Daraufhin sind gezielte Nahrungsergänzungen eventuell möglich. Grundlegend wichtig ist stets die Aufnahme von möglichst hochwertigen Proteinen in ausreichend geringen Mengen (siehe dazu die konkreten Erklärungen im Text) aus vielfältiger vegetabiler Nahrung.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_ModsjPeZ-zBxoEUXUiSw9w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_j2nsuafP5VuLl0hsXR9Yag" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_25_0319_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 25 (März/April 2019)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">(Ei)WEIS(S)e Ernährung</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Proteinversorgung durch vegetabile Kost</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/eiwess-nr-25/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Mar 2019 00:00:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>