<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Nahrungsergänzung/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Nahrungsergänzung</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Nahrungsergänzung</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Nahrungsergänzung</link><lastBuildDate>Thu, 16 Apr 2026 18:19:38 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Welche NAHRUNGSERGÄNZUNG brauche ich wirklich?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/welche-nahrungsergänzung-brauche-ich-wirklich</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/AdobeStock_697480648.jpeg"/>Nahrungsergänzungsmittel werden in vielen Medien oft kritisch gesehen. Und dennoch sind sie sehr beliebt, immer mehr Menschen nutzen bestimmte Präpara ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_TOyFEt7ZTeOy84WijS5S0w" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_E9iXn6JuQg-wVO6irOVPLQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_v3ZPlBgTTxSZYplgvSNhxw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Oq5QSJv0byrqkvVIOH-wXw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Oq5QSJv0byrqkvVIOH-wXw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/AdobeStock_697480648.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_enfnNqt1RsmVO27f41xa8A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Nahrungsergänzungsmittel werden in vielen Medien oft kritisch gesehen. Und dennoch sind sie sehr beliebt, immer mehr Menschen nutzen bestimmte Präparate, um ihre Ernährung zu ergänzen. Das meistgehörte Gegenargument lautet: „Wer sich gesund und abwechslungsreich ernährt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel“. Diesen Satz kann man zweifellos unterschreiben. Der Punkt ist jedoch: Wer ernährt sich heute gesund und abwechslungsreich? Der Trend geht weiter zu stark verarbeiteten Lebensmitteln und Fast Food. Diese Ernährung enthält nicht nur viele Farb- und Aromastoffe, sie ist in der Regel auch sehr zucker-, fett- und salzhaltig. Die wirklich wichtigen Bausteine einer gesunden Ernährung wie Mikronährstoffe, probiotische Mikroorganismen oder hochwertige Ballaststoffe findet man in diesen stark verarbeiteten Lebensmitteln dagegen meist nur in geringem Maße.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_MFAbQdgiQmc-Lf6smH08DA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_MFAbQdgiQmc-Lf6smH08DA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Es werden zu wenig Ballaststoffe verzehrt</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_5zW13jSRPWNnGGhoUG-Pfg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Nur ein geringer Teil der Bevölkerung schafft zum Beispiel den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. empfohlenen Verzehr von 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag in Form von Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten oder Obst und Gemüse. Dabei sind Ballaststoffe sehr wichtig. Ihre prebiotischen Eigenschaften sind zum Beispiel gut für unsere Darmflora. So stimulieren Ballaststoffe das Wachstum von Bifidobak</span><span style="color:inherit;">terien und Lactobacillen, die dann vermehrt kurzkettigen Fettsäuren produzieren, die für die Energiegewinnung der Darmschleimhaut erforderlich sind. Zudem steigern Ballaststoffe das Stuhlvolumen und verbessern so die Verdauung, schützen vor krankmachenden Keimen und steigern die Aufnahme von Calzium.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Der Verzehr von ausreichend Ballaststoffen hat eine große präventive Wirkung hinsichtlich vieler körperlicher Probleme und Erkrankungen wie einem zu hohen Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas, gastrointestinalen Erkrankungen wie z.B. Hämorrhoiden, Obstipation, Divertikel sowie Herz-Kreislauferkrankungen und sogar Krebs. Wer also hier mit seiner normalen Ernährung nicht auf die täglichen 30 Gramm Ballaststoffe kommt, der kann ruhig etwas nachhelfen – am besten mit einem Pulver, das mehrere prebiotische Ballaststoffe wie Inulin, Akazienfaser, GOS und XOS (Xylo- und Gluco- Oligosaccharide) miteinander kombiniert.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_NoAzPnCnW4lukw6xiAbPdQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_NoAzPnCnW4lukw6xiAbPdQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Ausgeprägter Vitaminmangel eher selten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_rOoYXTwOW98omH2MFPQh0w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Mit dem Obst- und Gemüsekonsum nimmt man nicht nur Ballaststoffe auf, sondern auch zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und vor allem sekundäre Pflanzenstoffe. Deshalb empfiehlt die DGE den Verzehr von fünf faustgroßen Portionen Gemüse und Obst pro Tag. Neue Untersuchungen gehen davon aus, dass sogar noch mehr notwendig ist, um eine effektive Prävention vor Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs und damit eine Lebensverlängerung mit hoher Lebensqualität zu erreichen.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt sogar neun Einheiten Gemüse und Obst täglich. Ein Vitamin- und Spurenelementemangel ist in Deutschland nicht wirklich flächendeckend ein Problem. Achten sollte man jedoch auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D (vor allem im Winter und bei Kindern und älteren Personen), Folsäure (bei Schwangeren) sowie Vitamin B12 und Jod (Veganer). Alkohol, Nikotin und Medikamente können Nährstoffräuber sein. So stören zum Beispiel ACE-Hemmer, Betablocker und Kalziumantagonisten die Versorgung mit B-Vitaminen. Medikamente gegen Zuckerkrankheit können die Versorgung des Körpers mit Vitamin B12 beeinträchtigen, da sie dessen Aufnahme im Magen-Darm-Trakt stören. Die zur Cholesterinsenkung verschriebenen Statine stören die körpereigene Synthese von Coenzym Q10. Wegen der selenarmen Böden kann es auch zu einem Selenmangel kommen.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_UMeBjFxqqAvwrZOu2EFf5Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_UMeBjFxqqAvwrZOu2EFf5Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Ernährungslücke bei sekundären Pflanzenstoffen&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_XX4MX-J6t8MoW0lanoPHLA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Ein Mikronährstoffmangel der jedoch durchaus häufiger auftreten kann, ist der bei den sekundären Pflanzenstoffen. Das sind Substanzen, mit denen die Pflanze sich gegen widrige Umstände wappnet. Zum Beispiel der rote Farbstoff Lycopin, der die Tomate gegen UV-Strahlen schützt, oder Bitterstoffe wie Glucoraphanin im Brokkoli, die Fressfeinde abschrecken. In zahlreichen Studien hat man herausgefunden, dass diese sekundären Pflanzenstoffe eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit haben. So haben viele Sekundäre Pflanzenstoffe eine antioxidative Wirkung, schützen also unsere Körperzellen vor Schäden durch freie Sauerstoffradikale. Andere Pflanzenstoffe wirken antientzündlich oder können eine Krebsentstehung hemmen. Wieder andere schützen unsere Blutgefäße und können mithelfen, den normalen Cholesterinspiegel aufrecht zu erhalten.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Diese Substanzgruppe der sekundären Pflanzenstoffe ist nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse und Kräutern enthalten. Und genau davon essen wir zu wenig.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">So hat eine vom Deutschen Institut für Sporternährung e.V. und dem Gesundheitspräparatehersteller Dr. Wolz in Auftrag gegebene und von TNS Infratest durchgeführte repräsentative Befragung gezeigt: Das Ziel, fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, ist unrealistisch. In Deutschland wird einfach zu wenig Obst und Gemüse gegessen! Die Gründe sind vielfältig: Viele haben keine Zeit oder Lust, sich Obst oder Gemüse verzehrfertig zuzubereiten, anderen schmecken Fastfood oder Süßigkeiten einfach besser, wieder andere können aufgrund gesundheitlicher Probleme (Schluck- oder Verdauungsbeschwerden, Fructoseunverträglichkeit, alters- oder krankheitsbedingte Appetitlosigkeit) kein Obst und Gemüse essen.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_cRFtYuws_bEzLZsfJfkp5g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_cRFtYuws_bEzLZsfJfkp5g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Bei Nahrungsergänzung auf sinnvolle Zusammensetzung achten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_wmcRuob0egkou6V4SKEGcw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Ein zu geringer Obst- und Gemüsekonsum lässt sich nicht mit Vitaminpräparaten ausgleichen, weil diese in der Regel keine sekundären Pflanzenstoffe enthalten. Wer es aus welchen Gründen auch immer nicht schafft, mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, sollte seine Ernährung also mit einem Produkt ergänzen, das sekundäre Pflanzenstoffe in einer angemessenen Menge (d. h. zum Beispiel ca. 400 mg Polyphenole) konkret auf der Verpackung ausweist.</span></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_UiK38xjpdr-nP3ZsVp6YKg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_umPDWaqiGVJtBHttyPEcxQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_52_0923_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 52 (Sept./Okt. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Die Wirksamkeit von Placebo</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/die-wirksamkeit-von-placebo-nr-52/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Sep 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Nahrungsergänzung - Für und Wider]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/nahrungsergaenzung-fuer-und-wider</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2020/AdobeStock_999784495.jpeg"/>Viele Menschen sind überzeugt von hochwertiger Nahrungsergänzung, zumal sie sich gut fühlen damit. Andere sind völlig dagegen. Die Diskussion in den M ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ZJts8hg0Q6eWns4EIy5eZg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm__UhM4wnASiWexppuAPmyUw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_7qsK9NqSQl2JiPFCjsYxLg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ULtWk6JCBLnP91JRQFxrkg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_ULtWk6JCBLnP91JRQFxrkg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 303.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2020/AdobeStock_999784495.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_gb_rg703R_OoNU4bl4AXNw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Viele Menschen sind überzeugt von hochwertiger Nahrungsergänzung, zumal sie sich gut fühlen damit. Andere sind völlig dagegen. Die Diskussion in den Medien – und auch in der Medizin – ist kontrovers und mitunter arg aufgeregt. Wie kann/sollte man sich da orientieren?</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_VNRA0XBGwfP5_kCFSOIpTA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_VNRA0XBGwfP5_kCFSOIpTA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><div style="color:inherit;"></div></h2><h2><span style="font-size:24px;">Klärung ist notwendig</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_g-v-W_t5P6nGC0JqUXrTSQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><p>Vorab sei erinnert: Nahrungsergänzungsmittel sind keine Medikamente. In einer ARD-Monitor-Sendung ging es zumindest da durcheinander. Zur Erkennung und Behandlung von Krankheiten sind diese Mittel nicht zugelassen. Und ebenfalls nicht als Ersatz vielfaltiger, ausgewogener Ernährung. So sagt es auch der Gesetzgeber. Allerdings ernähren sich viele Menschen gerade nicht so. Vielleicht weil sie reformleben nicht kennen. Bedeutsam stellen jedenfalls die United States National Institutes of Health fest, Nahrungsergänzungsmittel konnten für Verbraucher mit unausgewogener Kost doch wohl von Nutzen sein. Anscheinend beziehen mehr als 50 Prozent aller Erwachsenen in den USA diese Empfehlung auf sich und nehmen Nahrungsergänzungsmittel, vor allem Multivitaminpräparate.</p><p><br/></p><p>Ob damit eine Kompensation für die verbreitete Fehl- und Überernährung in den USA wie in anderen westlichen Wohlstandsländern geschaffen werden kann, ist zu bezweifeln. Zweifelhaft ist zudem auch die Art, die Dosierung und die Qualität zahlreicher Nahrungsergänzungsmittel. Komplementär zum nationalen Gesundheitsinstitut der USA empfiehlt reformleben gesundheitsfordernde vegetabile Nahrung und zusätzlich einige hochwertige Nahrungsergänzungen. So kann die kontinuierliche, sichere Versorgung mit natürlichen Schutzstoffen erreicht werden.</p></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_cIVYJg6RVoLIGrQn6fwfxA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_cIVYJg6RVoLIGrQn6fwfxA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><div style="color:inherit;"></div></h2><h2><span style="font-size:24px;">Gegenstimmen</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_jUgHxR5IqIc_isyNGLcuhQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><p>Es gibt aber auch Gegenstimmen. Die Argumente von Gegnern der Nahrungsergänzungsmittel beziehen sich hauptsächlich auf die Vitaminsubstitution und da ganz besonders auf die Alpha Tocopherol Beta Carotin Cancer Prevention Study (ATBC- Studie), die 1985- 1991 in Finnland durchgeführt wurde. Da war bei insgesamt 30.000 starken Rauchern nach täglicher Einnahme von 20 mg synthetisiertem, isolierten Betacarotin und/oder 50 mg Tocopherol eine um 18 Prozent höhere Lungenkrebshäufigkeit festgestellt worden. Selbstverständlich ist dieses Studienergebnis sehr ernst zu nehmen: Im Organismus von Rauchern, besonders im Bronchialepithel entstehen vermehrt freie Radikale, die krebsfordernd sind. Dadurch wird auch Vitamin C schneller verbraucht. Das aber war in der Studie nicht verabreicht und nicht untersucht worden.</p><p><br/></p><p>Die freien Radikale werden vom Beta-Carotin zunächst einmal aufgefangen, das dabei jedoch selber zum Radikal wird. Und wegen fehlendem Vitamin C kann es nicht zum ursprünglichen Molekül regeneriert werden, um weiter Radikale aufzufangen.</p><p>Im ganzheitlichen Verbund von Beta-Carotin mit anderen Pflanzenstoffen, deren allmählicher Freisetzung aus den Zellen der Stammpflanze und bei vermehrter kontinuierlicher Aufnahme von Vitamin C wäre die Studie höchstwahrscheinlich zu einem anderen, besseren Ergebnis gekommen. So aber war das manchen Medien und Klinikern anscheinend willkommen, mit vorauseilender, wissenschaftlich unzulässiger Übertragung auf alle Vitamine und gleich auch auf sämtliche Nahrungsergänzungen. So äußerte ein Redakteur im Deutschen Ärzteblatt etwas hämisch: „Seit der Beta-Carotin Cancer Prevention Study haben Vitamine bei Onkologen ihre Unschuld verloren“. Das aber wäre sehr schade.</p></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_v2z8R1UylpwwzeYqlziBcw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_v2z8R1UylpwwzeYqlziBcw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Vitaminmangel verbreitet</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_eEjw0vPvIcKFNYuIo8H-kQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Dann wurde nämlich die Vergangenheit vergessen, in der zahllose Menschen wegen Vitaminmangel erkrankten und starben. Und die Not heutiger Zivilisationskranker. Erschütternderweise ist Vitaminmangel in ein paar paar Ländern immer noch häufig, was leicht zu beheben wäre. Am Ende des 19. Jahrhunderts beginnend, ist die Struktur und die Notwendigkeit der seitdem bekannten Vitamine weitgehend erforscht worden. Trotzdem findet sich noch immer bei ca. 60 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland, die sorgfältig untersucht wurden, ein Mangel an Vitamin D. Der wiederum ist wie die Cardiovaskular Health Study (CHS-Studie) unter anderem erwies ein wesentlicher Risikofaktor von Demenz. Und Krebs. Damit verliert aber mancher Vitamingegner an Unschuld. Zumal weiterer Vitaminmangel auch hierzulande nicht ganz selten ist.</p><p><br/></p><p>Der Mangel an einem Vitamin oder einem anderen gesundheitswichtigen Pflanzenstoff kann anfänglich nur geringfügig und schwer zu erkennen sein, aber allmählich, oft erst nach Jahren, zu schwerwiegenden Funktionsstörungen und Schaden führen. Sorgfältige Diagnostik ist ratsam – und je nach Ernährungsgewohnheit, die Nahrungsergänzung mit Vitaminen, dosiert im physiologischen Bereich, mindestens den Empfehlungen der Fachgesellschaften entsprechend. Dazu die Versorgung vor allem mit den Vitaminen C und D3, die wahrscheinlich höher sein sollte als bisher empfohlen. Das konnten zwei- bis dreimal täglich 250 mg Vitamin C, am besten mit den Begleitstoffen der ganzen Pflanze sein sowie 1000IE Vitamin D pro Tag, bei besonderem Bedarf mehr.</p><p><br/></p><p>In klinischen, Kohorten- und Fall-Kontroll-Studien konnte der protective Nutzen von Alpha-Tocopherol gegen Prostatakrebs, von Vitamin A (Retinol) zusammen mit Zink, Beta-Carotin, Alpha-Tocopherol und Selen gegen Magenkrebs, von Selen gegen Lungen-, Prostatakrebs und andere Krebsarten und von Vitamin C gegen Blasen- und Mundhöhlenkrebs nachgewiesen werden. Das sind keine Riesenstudien, wie die pharmazeutische Industrie sie initiieren kann. Dennoch sollten die Ergebnisse beachtet und auch in der Prävention berücksichtigt werden.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_xkA2HIds1WqIw9rIEXMMHg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_xkA2HIds1WqIw9rIEXMMHg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Empfehlung laut Basisprogramm</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_-ku390hEdfQNWniQvZrp9g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Zu den Empfehlungen von reformleben, konzentriert im Basisprogramm für längere Gesundheit, zahlen außerdem besondere pflanzliche Schutzstoffe, die ursprünglich aus alten asiatischen Kulturkreisen kommen und da lange und gut bewahrt sind. Und nun auch mit aktuellen wissenschaftlichen Methoden geprüft und bestätigt sind. Sehr klar und eindringlich haben die Krebsforscher und Molekularbiologen Professor Dr. med. R. Beliveau und Dr. med. D. Gingras schon 2005 in ihrem Buch „Les aliments contre le cancer“ (Titel der deutschen Übersetzung: Krebszellen mögen keine Himbeeren) auf die Erfordernis stetiger, optimal dosierter Aufnahme bestimmter Nahrungspflanzen bzw. derer Wirkstoffe zum Schutz vor Krebs hingewiesen. So können die Körperzellen wohl bestmöglich mit Naturstoffen geschützt werden und funktionsfähig bleiben.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_-lSwjGK4i7KZAsEapecxrg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_-lSwjGK4i7KZAsEapecxrg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Dosierung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_QXT9Nt1W8HZauko9Kx7K_Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Die dafür erforderliche Regelmäßigkeit und Dosierung ist allerdings erst mit sorgfältig zusammengestellter vegetabile Nahrung (die relativ wenig Kohlenhydrate und einen höheren Anteil von omega3-reichen Pflanzenölen aufweisen sollte) plus intelligenter Ergänzung erreichbar.</p><p><br/></p><p>Zu dieser Ergänzung zählt</p><ul><li>Vitamin D3: in der Regel 500-2000 IE bzw. 12,5-50 μg pro Tag, bei besonderem Bedarf mehr, bei Dosierungen über 1000 IE zusätzlich Vitamin K2<br/></li><li>Vitamin C (zwei bis dreimal 250 mg pro Tag, bei besonderem Bedarf auch hoher dosiert) das Spurenelement Selen (Richtdosis 50-100 μg pro Tag<br/></li><li>Tocopherol (Vitamin E) wird mit kaltgepressten Pflanzenölen in der Regel in ausreichender Menge zugeführt, bei besonderem Bedarf zusätzlich 50 mg Tocotrienol oder Alpha Tocopherol.</li></ul><p><br/></p><p>Dazu sollten besondere&nbsp;<strong>Schutzstoffe&nbsp;</strong>kommen:</p><ul><li>Curcumin aus dem Rhizom von Curcuma longa<br/></li><li>Epigallocatechingallat aus dem Grüntee<br/></li><li>Ellagitannin aus dem Granatapfel<br/></li><li>Glucosinolate bzw. Sulphoraphan aus Grünkohl und Brokkoli<br/></li><li>Schwefelverbindungen aus Knoblauch und<br/></li><li>Zwiebeln (aus der Zwiebel auch das Flavonoid Quercetin)<br/></li><li>Flavanoide aus Zitrusfrüchten.</li></ul><p><br/>Um die optimale Versorgung mit Vitaminen alltäglich zu gewährleisten, kommen – je nach Art der Ernährung – sicher dosierte Nahrungsergänzungsmittel durchaus infrage. Gerade zum Vitamin C und Vitamin D besteht einiger Konsens, dass bisher für ausreichend erachtete Aufnahmemengen für das Erreichen optimaler Zell- und Körperfunktionen doch allzu niedrig waren.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_nBd39AE-bX0hmGIHTRgLXg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_nBd39AE-bX0hmGIHTRgLXg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Pflanzliche Schutzstoffe</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_GT0MorBxy6egnPX1K25pWg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Pflanzliche Schutzstoffe können ganz gut direkt aus der Stammpflanze-als Rohkostsalat, Obst, Gemüse, Tee oder Presssaft zubereitet – in Verbindung mit ihren Begleitstoffen bezogen werden. Dafür spricht einiges, vor allem die Aufnahme des Wirkstoffes mit all seinen Vorstufen aus den Pflanzenzellen, die allmähliche Freisetzung und bei einigen Pflanzenarten auch der Genuss. Zu bedenken ist aber: Üblicherweise wird kaum eine dieser Pflanzenarten alltäglich aufgenommen – und noch seltener mehrmals pro Tag. Ausgenommen vielleicht Grüntee mit mehreren Tassen. Aber essen Sie an jedem Tag zwei bis dreimal ein ordentliches Stuck Curcumarhizom?&nbsp;</p><p><br/></p><p>Wie bereiten Sie das dann zu, um die notwendige Resorption des enthaltenen Curcumins zu erreichen? Mindestens ausreichende Resorption ist, neben korrekter Dosierung,, die Grundvoraussetzung des Wirkens.</p><p><br/></p><p>Das kann mit noch so abwechslungsreicher, ausgewogener Ernährung alleine nicht sicher gewährleistet werden. Zumal die Auffassungen, wie derartige Ernährung zusammengestellt sein sollte, höchst unterschiedlich sind. Die gut ausreichende Versorgung mit Gesundheitsstoffen, geradezu lebenswichtigen pflanzlichen Schutzstoffen, Mineralien, Spurenelementen sowie Proteinen sollte nicht dem Zufall überlassen bleiben- oder zum Glücksspiel geraten.</p><p>Meine Empfehlung ist daher, wie schon gesagt, vegetabile Nahrung mit möglichst niedrigem Anteil stark kohlenhydrathaltiger Komponenten und relativ hohem Gehalt an Pflanzenproteinen (Hülsenfrüchte, Kürbiskern- und Reisproteinen) sowie an Omega3- reichen Ölen (vor allem Leinöl). Auch damit kann aber je nach Zusammenstellung, Appetit und Abwechslungsgrad, die stetige, ausreichend hohe Zufuhr auch nur der wichtigsten Schutzstoffe nicht garantiert werden.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Zusätzlich empfehle – und nehme – ich deshalb die alltägliche, wohldosierte Aufnahme entsprechender Nahrungsergänzungen. Die wichtigsten davon sind im Basisprogramm für längere Gesundheit kombiniert und erklärt. Diese Naturstoffe wirken am besten zusammen: zum Schutz der Körperzellen vor degenerativen Schaden, für gute Zellfunktionen, gegen vorzeitige Zellalterung, für längere Bewahrung der Telomere. Damit erwachst eine solide Grundlage für längere Gesundheit, zum Schutz vor Zivilisationskrankheiten, vor degenerativen Nervenerkrankungen, vor Krebs und Demenz.</p><p>Überdosierungen sind mit den Produkten im Basisprogramm bei korrekter Dosierung nicht zu befürchten.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_S52Q15hbrah0-5zq88BHMw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_KhKG_Klc8Ed2lZ7hcT3yXg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_30_0120_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 30 (Jan./Feb. 2020)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Nahrungsergänzung</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Für und Wider</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/nahrungsergaenzung-fuer-wider-nr-30/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Snv6IAAdsh0EvkDYOz6WKg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jan 2020 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Warum VOLLWERTkost?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/warum-vollwertkost</link><description><![CDATA[Es ist ein lohnendes Ziel, körperlich und geistig gesund und leistungsfähig zu sein. Ernährung beeinflusst den Organismus langfristig. Einzelne gesund ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_4sk1noMfTWuKMuxDMdlQWw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_-F3Xr-EpTNyN3Q3lwK9UsQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ECcJKHu_R-2oDgsGpsd3gg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_SIhMSwXPQ-euv-CDV26gZg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Es ist ein lohnendes Ziel, körperlich und geistig gesund und leistungsfähig zu sein. Ernährung beeinflusst den Organismus langfristig. Einzelne gesunde Lebensmittel sind Bausteine, aber noch keine Vollwerternährung. Sie ergibt sich aus der grundsätzlichen Bevorzugung vollwertiger Lebensmittel in der Summe.</p><p>Nahrungsergänzung und Vollwerternährung werden oft als Widerspruch gesehen. Ist vollwertige Ernährung nicht oder nur bedingt möglich, kommen bestimmte Präparate in Frage. Verhaltensbedingte Defizite oder Mehrbedarf aufgrund besonderer Lebenssituationen oder Erkrankungen sollen ausgeglichen werden. Das Basisprogramm für längere Gesundheit geht einen Schritt weiter: gute statt nur ausreichende Versorgung mit Schutzstoffen für die Gesundheit.</p><h2>Gründe für Vollwerternährung </h2><p> Die Elemente des Basisprogramms für längere Gesundheit werden in reformleben immer wieder dargelegt. In diesem Beitrag geht es um den Kontext. Denn die Elemente des Basisprogramms wirken umso besser, wenn der Trend insgesamt stimmt, nicht ungünstige Ess- und Trinkgewohnheiten einen Teil davon wieder kaputt machen. Dies sind die häufigsten „Ernährungsfehler“:</p><ul><li>Zufuhr zu vieler Kalorien und dadurch Belastung durch zu viele Kilos</li><li>Aufnahme zu vieler Kohlenhydrate, in erster Linie als Raffinadezucker und in Backwaren</li><li>Aufnahme ungünstiger Fette – zu viele gesättigte, vielleicht sogar gehärtet, zu wenig ungesättigte, vor allem eine zu geringe Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren bei gleichzeitiger Zufuhr von reichlich Omega-6-Fettsäuren </li><li> zu hohe Cholesterinaufnahme und zu viele harnsäurebildende Purine durch reichlichen Verzehr tierischer Produkte</li><li> mehr als gelegentlich alkoholische Getränke</li><li> zu viel Kochsalz</li><li> zu geringe Menge an verdauungsfördernden Ballaststoffen</li></ul><p>Vollwertige Ernährung ist also nicht nur Zufuhr von allen Stoffen, die essenziell, das heißt lebensnotwendig sind, sondern auch das Vermeiden unnötiger Belastungen des Stoffwechsels. Anders ausgedrückt: Gesund und schlank wird man nicht nur vom Essen und Trinken, sondern auch davon, einiges stehen zu lassen.</p><h2>Die wichtigsten Tipps </h2><p>Umgekehrt ergibt sich die Frage, was gehört zu einer vollwertigen Ernährung? Als entscheidende Punkte sind zu nennen:</p><ul><li>Auswahl der Lebensmittel nach Qualität und Gesundheitswert – frisch, naturbelassen, schonend verarbeitet, reich an lebensnotwendigen Inhaltsstoffen</li><li>auch im eigenen Haushalt wertschonende und frische Zubereitung der Speisen</li><li>Bevorzugung pflanzlicher Lebensmittel</li><li>täglich Rohkost – Salat, Gemüse zum Knabbern, Obst</li><li>Lebensmittel der Saison, Produkte aus Bioanbau sowie artgerechter Tierhaltung bevorzugen</li><li>Gewürze und Kräuter statt Salz und Zucker</li><li>Bekömmlichkeit individuell anpassen</li><li>zurückhaltender Umgang mit Genussmitteln. Das heißt, vollwertige Ernährung geht sowohl verantwortungsbewusst mit dem eigenen Körper um als auch mit der Umwelt.</li></ul><h2>Vollwerternährung &amp; Nahrungsergänzung </h2><p>Die Basis für eine gute Versorgung mit essenziellen, also lebensnotwendigen Nährstoffen sollte das Praktizieren einer abwechslungsreichen und vollwertigen Ernährung sein. Durch sie bekommt der menschliche Körper am sichersten alles, was er braucht – auch Substanzen, deren Gesundheitswert vielleicht noch gar nicht erkannt wurde. Es gibt beispielsweise Pflanzenstoffe, die noch vor wenigen Jahren wenig bis gar nicht beachtet wurden und jetzt als Schutzstoffe im Focus der Wissenschaft stehen. Vermutlich gibt es weitere zu entdecken.</p><p>Bei anderen Substanzen wie denen aus dem Basisprogramm von Dr. Mohr sprechen ärztliche Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse für eine gezielte Zufuhr. Der Bedarf an Schutzstoffen steigt mit dem Älterwerden, der Kalorienbedarf sinkt. Mitunter führen individuelle Gegebenheiten zu einer schlechten Aufnahme oder erhöhten Ausscheidung bestimmter Substanzen. Das sind gute Gründe, zu Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen. Bei Unsicherheiten, ob sinnvoll, überflüssig oder zu viel gibt bei den meisten Substanzen eine Blutuntersuchung Auskunft, die der Hausarzt bzw. die Hausärztin durchführen kann und im Kontext des allgemeinen Gesundheitszustandes interpretieren.</p><p>Im Reformhaus wird eine Reihe von Produkten angeboten, die von Natur aus konzentriert bestimmte Mineralstoffe, Vitamine oder sonstige biologisch aktive Wirkstoffe enthalten. Hier ist der Übergang zwischen bewusster Lebensmittelauswahl und Nahrungsergänzung fließend. Dahinter steht die Überzeugung, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile, also lieber ein Pflanze als eine isolierte Substanz.</p><h2>Hand in Hand am Beispiel Omega 3 </h2><p>An einem Beispiel soll erläutert werden, warum das bewusste Verzehren bestimmter Nahrungsergänzung eine Bilanz verbessern und anderer seits falsche Ernährung die positiven Effekte zunichte machen kann. Omega-6- und Omega- 3-Fettsäuren sind beide zufuhrnotwendig, weil sie der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Während aber die Zufuhr von Omega- 6-Fettsäuren meist gesichert ist, bei üblicher Ernährung sogar in der Regel zu hoch, mangelt es vielen Menschen an Omega-3-Fettsäuren. Ihnen gilt jedoch inzwischen eine besondere Aufmerksamkeit, da sie Entzündungsreaktionen im Körper dämpfen können, die zahlreiche Erkrankungen fördern, während Omega-6-Fettsäuren diese eher ankurbeln. </p><p>Eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren ist Leinöl (57 Prozent der enthaltenen Fettsäuren). Das ist einsame Spitze, da an zweiter Stelle mit 15 Prozent das Walnussöl folgt. Omega-3-Fettsäuren sind außerdem besonders in Meeresfischen wie Lachs, Hering und Makrele enthalten. Ob Omega-6-Fettsäuren – ihr bekanntester Vertreter ist die Linolsäure – als Gesundheits- oder Krankheitsfaktor wirken, hängt von der täglichen Zufuhrmenge und entscheidender noch vom Omega-6- zu Omega-3-Quotienten ab. Bei heute üblicher Kost ergibt sich ein Quotient von bis zu 20:1. Auch bei vegetarischer Ernährungsweise kann der Quotient noch bei 10:1 liegen. Wahrscheinlich sind aber schon Quotienten über 5:1 belastend für den Körper, als ideal gilt ein Wert von 4:1 oder noch etwas niedriger. Das ist am besten mit dem Lebensmittel Leinöl zu erreichen, nicht ganz so natürlich, aber einfacher mit Omega-3-Kapseln. </p><p>Durch ein Zuviel an Omega-6-Fettsäuren jedoch werden Omega-3-Fettsäuren blockiert. Ihre Bioverfügbarkeit für den Körper verschlechtert sich, denn Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren konkurrieren im Körper um die gleichen Stoffwechselwege, wobei Omega- 6-Fettsäuren sozusagen etwas durchsetzungsfähiger sind. Das bedeutet, dass die Einnahme von Leinöl bzw. Omega-3-Kapseln nicht den gewünschten Effekt hat, wenn gleichzeitig zu viel Omega-6-Fettsäuren verzehrt werden. Die Wirkung verpufft quasi, lediglich der Quotient ist nicht ganz so mies wie er ohne die Einnahme wäre.</p><h2>Unnötige Belastungen vermeiden </h2><p>Nicht auf einzelne Substanzen bezogen, sondern auf das Stoffwechselmilieu insgesamt ist die Frage, ob die Ernährung säureüberschüssig ist oder genügend Basenbildner zugeführt werden. Die stecken vor allem in Gemüse, Obst, Kräutern. Die heutige Kost mit vielen tierischen Produkten, isoliertem Zucker und Weißmehl ist säurelastig. Der Körper kann dies im Normalfall ausgleichen, weshalb die Frage oft als unnötig abgetan wird. Doch muss der Körper zum Ausgleich seinen Vorrat an Mineralstoffen einsetzen oder Säuren im Körper zwischenlagern. Die Bedürfnisse sind dabei in den einzelnen Organen unterschiedlich. Im Magen beispielsweise muss ein sehr saures Milieu sein. </p><p>Der Ausgleich hat Priorität, weil sich der Säuregrad im Organismus auf die Beschaffenheit von Eiweißmolekülen, die Struktur von Zellbestandteilen und die Durchlässigkeit der Zellwände auswirkt. Außerdem hat er Einfluss auf die Wirksamkeit von Enzymen und Hormonen sowie die Fließfähigkeit des Blutes. Es ist ähnlich wie bei den Omega-3-Fettsäuren, die durch zu viel Omega-6-Fettsäuren an die Wand gedrückt werden, dass basische Lebensmittel und Mineralstoffe ihre positiven Effekte nicht entfalten können, wenn die Säurebildner als Gegenspieler zu zahlreich sind.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_1Si9bo5ME2z-u1tbc5CU3g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Sep 2019 08:00:22 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Schwangerschaft - Essen für 2?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/schwangerschaft</link><description><![CDATA[Werdende Mütter müssen besonders auf Ihre Ernährung achten. Für die Gesundheit des Kindes, für eine stabile Schwangerschaft und ihr eigenes Wohlergehe ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_KNdfGbDeRpGTegF_xlI1BQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_20NvllwfQ9GJded--RQmBQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_agVCFuJRT0ySi7G4GrFfsw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_K7F9gPSiQq-92ohi84GSeg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Werdende Mütter müssen besonders auf Ihre Ernährung achten. Für die Gesundheit des Kindes, für eine stabile Schwangerschaft und ihr eigenes Wohlergehen. Das heißt viel Gesundes bei kaum mehr Kalorien.</p><h2>Ansprüche von Mutter und Kind</h2><p>Eingebettet in Fruchtwasser führt der Fötus im Mutterleib ein abhängiges Leben. Alles was er für Wachstum und Entwicklung benötigt, muss er über den „Mutterkuchen“, die Placenta, aus dem Blut der Mutter ziehen. Das Kind isst quasi immer mit, auch Ungesundes. Doch während wir in der Schwangerschaft mit Alkohol, Tabletten und anderen Risiken streng umgehen, sind wir bei dem was wir essen nachsichtiger. Dabei muss das Essen alle Bau- und Vitalstoffe liefern, die das Kind für sein Wachstum und die Entwicklung seines Nervensystems braucht. Bis in die Stillzeit heißt das täglich das Richtige in der richtigen Menge zu essen. Und nicht nur das Kind hat Ansprüche. Der Körper der Frau ist darauf ausgelegt, den Fötus im Bauch bevorzugt zu versorgen. So kann auch die werdende Mutter in puncto Vitalstoffversorgung ins Hintertreffen geraten, mit Auswirkungen auf das eigene Wohlbefinden und auf den Schwangerschaftsverlauf.</p><h2>Vorsicht vor Übergewicht!</h2><p>„Essen für zwei“ klingt nach Freischein für neun Monate Schlemmermarathon. Der Kalorienbedarf aber steigt kaum. Dem wachsenden Energieverbrauch des Kindes steht häufig die zunehmende Bewegungslosigkeit der Mutter gegenüber. Der durchschnittliche Mehrbedarf liegt bei nur 225–500 kcal pro Tag, im zweiten beziehungsweise letzten Schwangerschaftsdrittel. Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen dagegen steigt deutlich. Schwangere brauchen zum Beispiel doppelt so viel Eisen und rund 50 Prozent mehr Folsäure.</p><h2>Gesund essen – so geht´s</h2><p>Frisches Obst und Gemüse, sowie Vollkornprodukte liefern viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für eine gesunde Entwicklung, Ballaststoffe für gute Verdauung und wenig Kalorien. Hiervon darf es reichlich sein. Proteine (Eiweiße) liefern wichtige Bausteine für die Zellentwicklung des Kindes. Stammen sie aus Sauermilchprodukten (z.B. Joghurt), ist Calcium für das Zahn- und Knochenwachstum gleich mit dabei. Dazu reichlich Mineralwasser, Tee und verdünnte Fruchtsäfte. Süßes und Weißmehlprodukte möglichst weglassen. Das sind nur „tote“ Kalorien.</p><p>Durch pflanzliche Öle, wie Lein-, Walnussoder Rapsöl und mit ein bis zwei Portionen fettreichem Fisch pro Woche (Lachs, Hering), kann die in der Schwangerschaft empfohlene Menge an Omega-3-Fettsäuren gedeckt werden. Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für die Entwicklung des kindlichen Gehirns und der Sehfunktion und sie dämpfen auch Entzündungen. Meeresfisch liefert zusammen mit Milchprodukten und jodiertem Speisesalz außerdem ausreichend Jod.</p><p>Da kein Lebensmittel alle wichtigen Nährstoffe gleichzeitig liefert, ist eine abwechslungseiche, bunte Kost Voraussetzung für eine gute Versorgung. Sie kann den Bedarf von Mutter und Kind im Wesentlichen decken.</p><h2>Nahrungsergänzung: Wo gesund essen allein nicht reicht</h2><p>Für einige Vitamine und Mineralstoffe steigt der Bedarf in der Schwangerschaft so stark an, dass selbst ein gut durchdachter Speiseplan nicht ausreicht. Hier wird eine frühzeitige Nahrungsergänzung empfohlen. Das gilt besonders für Eisen und Folsäure. Aber auch an anderen Vitalstoffen kann es mangeln. Hier die Wichtigsten Im Überblick:</p><h2>Eisen: unverzichtbar</h2><p>Als Transportvehikel des Sauerstoffs im Blut ist Eisen der Dreh- und Angelpunkt für Leistungsfähigkeit und Wohlergehen bei Mutter und Kind. Etwa zwei Drittel des Spurenelements sind dazu auf den roten Blutzellen gebunden. Doch auch das Wachstum und die Gehirnentwicklung des Kindes sind auf Eisen angewiesen, die Produktion der Hormone und die wichtiger Nervenbotenstoffe im Gehirn. Kind und Placenta zehren dazu von den Eisenvorräten der Mutter. Jede zweite Schwangere entwickelt einen Mangel. Die Frauen sind schneller erschöpft, blass und antriebslos, haben öfter Infekte und auch ein höheres Risiko für Frühgeburten. Die Kinder wachsen langsamer und kommen mit weniger Geburtsgewicht zur Welt. Ihre Leistungsfähigkeit kann bis weit in die Schulzeit hinein vermindert sein, mit Lern- und Konzentrationsschwächen und Auswirkungen auf das Sozialverhalten.</p><p>Ärzte raten Schwangeren frühzeitig die Speicher zu füllen, denn der Bedarf verdoppelt sich. Durch die Nahrung allein, durch rotes Muskelfleisch, grünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn und Samen, ist er kaum zu decken. Bei Nahrungsergänzungsmitteln ist „weniger mehr“: Flüssige Präparate mit niedrig dosiertem zweiwertigem Eisen kann der Körper besonders gut verwerten.</p><p>Wo Eisen nicht vertragen wird oder Entzündungen drohen, können Schwangere auf „Lactoferrin“ ausweichen. Das natürliche Eisenbindungsprotein sorgt im Darm für eine bessere Eisenausbeute aus der Nahrung und dämpft gleichzeitig das Entzündungsgeschehen.</p><h2>Folsäure (Vitamin B9): in der Regel knapp</h2><p>Bei Folsäuremangel (Vitamin B9) steigt für das Ungeborene das Risiko für Fehlbildungen, vor allem am Zentralnervensystem, wie der „offene Rücken“ als schwere Fehlbildung der Wirbelsäule. Folsäurequellen sind grünes Gemüse, wie Blattsalate, Spinat, Mangold oder Brokkoli sowie Vollkorn und Nüsse. Das Vitamin ist aber extrem empfindlich gegenüber Hitze und Lagerung und baut sich in Nahrungsmitteln schnell ab. Mehr als 80 Prozent der Schwangeren schaffen es nicht, damit den Tagesbedarf zu decken. Folsäure wird gern kombiniert mit Eisen zur Nahrungsergänzung empfohlen.</p><h2>B12: Knackpunkt für Veganer</h2><p>Auch Vitamin B12 ist unentbehrlich für Wachstum und Entwicklung. Ein Mangel kann zu Blutarmut (Anämie) führen und die Nervenund Gehirnentwicklung empfindlich stören. Für den Fötus im Bauch drohen bleibende Schäden. Vegan lebende Schwangere müssen den Bedarf durch eine dauerhafte Einnahme von Vitamin-B12-Präparaten decken, denn in pflanzlicher Kost kommt das Vitamin praktisch nicht vor. Quellen sind Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier.</p><p>Zu den potenziell kritischen Nährstoffen für vegane Schwangere gehören auch einige Aminosäuren, Omega-3-Fettsäuren sowie die Vitamine Riboflavin (B2) und Vitamin D und Mineralstoffe, wie Calcium, Eisen, Jod, Zink und Selen.</p><h2>Vitamin D: viel diskutiert</h2><p>Vitamin D reguliert den Calcium- und Phosphatspiegel im Körper und ist daher besonders für die Entwicklung und Gesunderhaltung von Knochen, Zähnen und Muskeln wichtig. Studien lassen aber zunehmend vermuten, dass ein Vitamin D-Mangel auch mit Schwangerschaftskomplikationen in Verbindung steht, mit Wachstumsstörungen beim Kind und mit einem erhöhten Risiko für Frühgeburten. Eine Nahrungsergänzung soll bei Säuglingen auch die zukünftigen Risiken für chronisches Asthma und Erkältungsleiden mindern. Den größten Teil des Vitamin D-Bedarfs produzieren wir, unter Einwirkung des Sonnenlichts, in der Haut. In unseren Breiten kann es aber schwierig sein, genug UV-Strahlung abzubekommen, da wir uns im Sommer mit Sonnenschutz eincremen und im Winter dick einpacken. Eine Erhebung von 2017 zeigte den weit größten Teil der Schwangeren unterversorgt, auch mit zu wenig Vitamin D in der Muttermilch.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_BljIJAV0xdilj-yvWZujRw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 Jul 2019 08:00:32 +0200</pubDate></item></channel></rss>