<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Milchsäurebakterien/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Milchsäurebakterien</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Milchsäurebakterien</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Milchsäurebakterien</link><lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 09:34:24 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Darmflora pflegen heißt Immunsystem stärken]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/darmflora-pflegen-heisst-immunsystem-staerken</link><description><![CDATA[Prophylaxe und Therapie mit Probiotika Aufgabe unseres Immunsystems ist der Schutz und Erhalt der biologischen Individualität. Für die Funktionalität u ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_Rh430x3JREyrbRiknUcrFg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_cdoeLvseTqyborPkGd4Y3A" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_6jY52QCyRxaccLV-jpUbDQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ub5m8McwT0iR87W021ZIwg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><h2>Prophylaxe und Therapie mit Probiotika</h2><p>Aufgabe unseres Immunsystems ist der Schutz und Erhalt der biologischen Individualität. Für die Funktionalität unseres Immunsystems ist dabei ein gesunder, intakter und leistungsfähiger Darmtrakt unabdingbar. Schließlich sind 70 bis 80 Prozent aller aktiven Immunzellen im Darm angesiedelt, sodass es das größte Immunsystem des Menschen darstellt. Ohne Signale aus der Darmflora, auch intestinale Mikrobiota genannt, können die für die Erkennung von Fremdem und der Initiierung der Immunantwort verantwortlichen Immunzellen nicht aktiv werden. Fehlfunktionen des Immunsystems entstehen nicht selten durch Störungen dieser Mikrobiota, deren Aufbau, Entwicklung und Vielfalt sich dem Alter und der Lebenssituation anpassen. So sollte jeder, der etwas für seine Immunabwehr tun möchte unbedingt seinen Darm im Blick haben, umso den größtmöglichen Schutz der eigenen Abwehr zu gewährleisten.</p><p>Die Funktion der intestinalen Mikrobiota liegt in einer wichtigen Abwehrbarriere gegen krankmachende Darmkeime, sie hemmt das Wachstum dieser Keime. Denn durch den Verbrauch von Sauerstoff nehmen die in der gesunden Mikrobiota lebenden rund 500 verschiedenen Bakterienarten schädlichen Bakterien die Lebensgrundlage. Zudem besetzt eine gesunde Darmflora deren Lebensraum und verhindert so, dass schädliche Bakterien sich im Darm ansiedeln können.</p><p>Die intestinale Mikrobiota hat daneben noch Stoffwechselfunktionen, trainiert die Immunzellen und moduliert die Darm-Hirn-Achse.</p><h2>Störung der intestinalen Mikrobiota</h2><p>Eine Veränderung oder Störung geschiehtdurch Ernährungsfehler, den Lebensstil (Stress, Rauchen, Reisen), aber besonders durch Medikamenteneinnahme, hier insbesondere Antibiotika. Diese stören den physiologischen Schutzmechanismus der Darmschleimhaut gegenüber Krankheitserregern. So führen Antibiotika unerwünschter Weise auch zu Veränderungen, welche die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten lässt. Ist beispielsweise die Anzahl der Milchsäurebakterien dezimiert, können sie den pH-Wert im Darm nicht mehr leicht sauer halten und keine ausreichende Barriere für schädliche Eindringlinge bilden. Leicht wird der Betroffene anfällig für die unterschiedlichsten Krankheiten. Eine Antibiotikaeinnahme verschiebt die Bakteriendiversität in der Darmflora und begünstigt somit das ungehemmte Wachstum unerwünschter Bakterienarten, wodurch Entzündungen entstehen können, die Durchfallerkrankungen zur Folge haben.</p><h2>Unterstützung durch Probiotika</h2><p>Für den Schutz und die Wiederherstellung einer stabilen Darmflora empfiehlt sich eine Therapie mit sogenannten Probiotika, also Präparaten mit Milchsäurebakterien oder bioaktiven Hefestämmen. Sie stärken die Barrierefunktion, modulieren das Immunsystem, hemmen die Invasion pathogener Keime und wirken antientzündlich. Ihr prophylaktischer und therapeutischer Einsatz ist nicht nur bei Erkrankungen des Darmes wie Reizdarm, Verstopfung oder entzündlichen Veränderungen angezeigt. Auch bei Hautkrankheiten, Stoffwechselstörungen (z. B. Laktose-Malabsorption), Diabetes mellitus und Urogenitalinfektionen haben Studien positive Ergebnisse gezeigt. Um einen gesundheitsfördernden Effekt zu erzielen, müssen Probiotika allerdings auch in ausreichender Zahl als lebende Mikroorganismen den Gastrointestinaltrakt erreichen. Dies gewährleisten Präparate mit hohen Dosierungen, also zum Beispiel 24 Milliarden pro Tagesdosis, die durch eine säureresistente Kapselhülle geschützt sind. Sinnvoll ist es auch, sogenannte Multi-Species-Präparate zu wählen, also solche, die mehrere Bakterienstämme enthalten, die in verschiedenen Darmabschnitten aktiv werden und sich auch gegenseitig positiv beeinflussen.</p><h2>Das Bifidobacterium lactis BI-04</h2><p>Beispiel für einen lebenden Milchsäurebakterienstamm ist das Bifidobacterium lactis Bl-04. Studien zufolge steigert er die Produktion von Antikörpern (Immunglobulinen) und sorgt so für eine schnellere Immunantwort des Körpers. Zudem hat sich gezeigt, dass Menschen, denen dieser Stamm verabreicht wurde, besser mit Rhinoviren, also den Viren, die den berüchtigten Schnupfen verursachen, fertig wurden. Daher gilt das Bifidobacterium lactis Bl-04 als ein nützlicher Stamm, zur Verringerung des Infektionsrisikos der oberen Atemwege.</p><h2>Der Lactobacillus paracasei MCC1849</h2><p>Nicht nur lebende sondern auch bestimmte inaktivierte Milchsäurebakterien unterstützen das Immunsystem. Beispielhaft sei hier der Lactobacillus paracasei MCC1849 genannt. Tierversuche ergaben, dass oral verabreichtes MCC1849 die Produktion von Antikörpern fördert, die für die Abwehr von krankmachenden Keimen im Darm, im Blut und in der Lunge zuständig sind. Auf dieser Basis führte man mehrere doppelblinde, placebo-kontrollierte Humanstudien mit diesem inaktivierten Lactobacillus-Stamm durch. Es zeigte sich, dass L. paracasei MCC1849 das Potenzial hat, die Resistenz gegen Erkältungsinfektionen bei anfälligen Personen zu verbessern. Zudem wirkte der L. paracasei MCC1849 Abgeschlagenheit entgegen und hielt einen wünschenswerten Stimmungszustand auch unter psychischen Stressbedingungen aufrecht. Dies ist als Hinweis auf die für immer mehr Interesse sorgende Mikrobiota – Darm-Hirn-Achse – zu verstehen. </p><p>Auch bei älteren Menschen scheint dieser Stamm eine besondere Wertigkeit zu haben. Es ist bekannt, dass die Erfolgsrate der Grippeimpfungen bei älteren Menschen leider oft nicht derjenigen bei Jüngeren entspricht. Hintergrund ist, dass die Menge der im Thymus gebildeten Abwehrzellen im Laufe des Lebens abnimmt. Dieses Defizit kann der Lactobacillus paracasei MCC1849 ausgleichen. So profitierten bei einer Untersuchung an Bewohnern von Pflegeheimen besonders die über 85-Jährigen von der Einnahme dieses probiotischen Stammes: Bei ihnen war die entsprechende Antikörperbildung nach einer Grippeimpfung signifikant höher als bei der Placebogruppe.</p><h2>Zusammenfassung</h2><p>Milchsäurebakterien (Bifido- und Lactobacillen) sind unsere wertvollen Begleiter:</p><ul><li>beruhigen die Schleimhaut, wenn sie gereizt ist</li><li>regen den Stoffwechsel und die Bildung/Regeneration der gesunden Darmschleimhaut an</li><li>wirken gegen Fremdkeime</li><li>dämpfen Stress (Darm-Hirn-Achse)</li><li>wirken antientzündlich und antiviral</li><li>stärken unser Immunsystem</li></ul></div></div>
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Denn aufgrund seiner großen Oberfläche, ähnlich der eines Tennisplatzes, kommt er mit einer Vielzahl von Fremdstoffen und Krankheitserregern in Kontakt. Wird die Zahl der nützlichen Darmbakterien zum Beispiel durch Stress, falsche Ernährung oder Antibiotika-Einnahme verringert, verliert er seine Schutzfunktion gegenüber unerwünschten Eindringlingen. Die Folge: Bakterien, Viren, Pilze oder Pollen können leicht in den Körper gelangen und unser Immunsystem überfordern. Wichtig ist daher eine gesunde Ernährung mit vielen Ballaststoffen – aber auch Sekundären Pflanzenstoffen. </p><h2>Vitalstoffe aufnehmen – Erreger aussperren </h2><p>Damit unser Körper die guten Mikronährstoffe aufnimmt und die schlechten Erreger aussperrt, ist er auf eine intakte Darmflora angewiesen. Hier spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Während Fastfood und Süßigkeiten den schlechten Bakterien helfen, lieben die nützlichen Bakterien besonders Ballaststoffe sowie Obst und Gemüse. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt Erwachsenen mindestens 650 g Obst und Gemüse pro Tag zu verzehren. Dabei zielt diese Empfehlung nicht nur auf eine ideale Vitamin- bzw. Mineralstoffzufuhr ab, sondern im Besonderen auf die enthaltenen Sekundären Pflanzenstoffe. Diese Substanzen schützen die Pflanzen vor widrigen Umwelteinflüssen und haben auch auf den menschlichen Organismus eine gesundheitsfördernde Wirkung, wie die DGE erklärt. Neueste Studien belegen, dass Stoffe wie die Anthozyane aus roten Früchten, das Lycopin aus der Tomate, das OPC aus Äpfeln oder das Glucoraphanin aus Brokkoli einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesundheit leisten. In ihrer Gesamtheit können sie antioxidativ, antimikrobiell, antithrombotisch und immunmodulierend wirken. </p><h2>Natürliches Darmgleichgewicht dank bioaktiver Pflanzenstoffe</h2><p>Besonders das darmbasierte Immunsystem profitiert von der immunmodulierenden Funktion der Sekundären Pflanzenstoffe. Denn sie können, bei einer ausreichenden Zufuhr, das Darmgleichgewicht beeinflussen und eine präventive oder sogar therapeutische Wirkung ausüben. Darüber hinaus können Sekundäre Pflanzenstoffe Einfluss auf die Mikrobiota in Bezug auf Allergien, chronische oder kardiovaskuläre Erkrankungen, Zellveränderungen, den Energiestoffwechsel und den Appetit nehmen. So belegt beispielsweise eine Studie, dass bei einer regelmäßigen Aufnahme von Kakaoflavanolen die Barrierefunktion des Darms verbessert werden kann.</p><h2>Besonders effektiv im Dickdarm</h2><p>Im Schnitt schaffen es rund 90 bis 95 Prozent der Sekundären Pflanzenstoffe unbeschadet im Dickdarm anzukommen. Was viele nicht wissen: diese Pflanzenstoffe werden wie Ballaststoffe von den Darmbakterien als Futter genutzt und haben damit auch einen präbiotischen Effekt. Die aufgespalteten bioaktiven Substanzen gelangen dann über die Darmschleimhaut in die verschiedenen Gewebe, in denen sie ihre volle Wirkung entfalten können. Der Abbau dieser natürlichen Stoffe ist dabei besonders wertvoll für die Darmflora. Die dabei entstehenden kurzkettigen Fettsäuren versorgen die Darmschleimhaut mit Energie und können den pHWert im Darm senken. Damit haben es pathogene Keime schwerer, sich langfristig im Darm anzusiedeln.</p><h2>Auf die richtige Zusammensetzung kommt es an</h2><p>Um die Sekundären Pflanzenstoffe vollständig ausnutzen zu können, ist neben einer hohen Konzentration der bioaktiven Substanzen, die richtige Zusammensetzung entscheidend. Denn nur wenn die Stoffe in ihrer natürlichen Matrix erhalten bleiben, können sie ideal auf den Organismus wirken. Beim Kauf eines Vitalstoffkonzentrats sollte man daher immer auf die Inhaltstoffe achten. Idealerweise sind die verschiedenen Sekundären Pflanzenstoffe in ihren enthaltenen Mengen auf der Verpackung aufgeschlüsselt. Denn nur dann kann man sicher sein, dass das Präparat auch wirklich hält, was es verspricht. Dabei sind die Naturstoffkonzentrate nicht nur bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung empfehlenswert, sondern auch bei einer Darmsanierung der beste Begleiter. </p><h2>Probiotika und sekundäre Pflanzenstoffe gemeinsam stark </h2><p>Neben ausreichend Ballast- und Sekundären Pflanzenstoffen kann das Mikrobiom auch mit sogenannten Probiotika unterstützt werden, also Lebensmitteln, die lebende Milchsäurebakterien oder Hefen enthalten. Dazu zählen zum Beispiel Joghurts, eingelegtes Gemüse, Sauerkraut, Ayran oder Kefir. Leider sind traditionell fermentierte Lebensmittel heutzutage kaum noch Bestandteil unseres Speiseplans. Fermentierte Produkte aus dem Supermarkt, wie Bier oder Milchprodukte, sind in der Regel pasteurisiert. Brot wird nicht mehr mit natürlichem Sauerteig, sondern mit kommerzieller Hefe gebacken. Als hilfreiche Unterstützung haben sich deshalb probiotische Pulver oder Kapseln erwiesen. Doch Achtung: hier sollte man genau auf die Qualität achten. </p><h2>Woran erkennt man ein gutes Präparat? </h2><p>Ein wichtiges Qualitätskriterium für Probiotika ist das ‚Multi-Species-Konzept‘. Man könnte es auch kurz mit dem Slogan ‚Viele Bakterienstämme für viele Anforderungen‘ beschreiben. Während einfache Produkte nur einen Mikroorganismenstamm einer bestimmten Art beziehungsweise Gattung enthalten, kombinieren gut konzipierte Multi-Spezies-Präparate unterschiedliche Merkmale verschiedener Stämme miteinander, die auch in unterschiedlichen Darmabschnitten aktiv sind. Aufgrund ihrer synergistischen Kombination erzielen sie deutlich bessere Ergebnisse als Monopräparate. Wichtig ist daher eine sorgfältige Auswahl sicherer, genetisch charakterisierter Stämme, damit womöglich nicht Stämme kombiniert werden, die sich gegenseitig hemmen.</p><p>Wichtig ist auch eine hohe Dosierung, das heißt zwischen 24 und 140 Milliarden Milchsäurebakterien pro Tag sowie eine individuelle Dosierbarkeit. Denn durch die Aufteilung der Tagesdosis auf beispielsweise vier Kapseln, kann sichergestellt werden, dass alle Darmabschnitt über den ganzen Tag gleichmäßig versorgt werden. Wird hingegen nur eine Kapsel am Morgen eingenommen, werden die Bakterien über den Tag ausgeschieden und können sich nicht langfristig ansiedeln. Gute Probiotika-Präparate zeichnen sich zudem dadurch aus, dass die ausgewählten Stämme eine überdurchschnittlich hohe Stabilität gegen unterschiedliche antibiotische Substanzen aufweisen und gut an der Darmschleimhaut anhaften. Optimal ist es, wenn die Bakterien durch eine säureresistente pflanzliche Cellulosekapsel gegen Magen- und Gallensäure geschützt werden. Auch die Ergänzung mit B-Vitaminen ist sinnvoll, da diese das Wachstum der guten Bakterien im Darm fördern.</p><h2>Fazit</h2><p>Für die Pflege einer gesunden Darmflora ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst, Ballaststoffen und fermentierten Lebensmitteln wichtig. Spätestens, wenn die Darmflora zum Beispiel im Zuge einer Antibiotika-Therapie aus dem Gleichgewicht geraten ist, sollte man auch auf hochwertige Vitalstoffkonzentrate mit einem standardisierten Anteil an Sekundären Pflanzenstoffen in Kombination mit hochdosierten Darmflora-Präparaten zurückgreifen. </p></div></div>
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</div></div><div data-element-id="elm_u234g-tFOEgg9d309PhrRg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 Jan 2018 00:00:22 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Aktiver Darmschutz - was essen?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/aktiver-darmschutz</link><description><![CDATA[Genau wie der gesamte Organismus gut versorgt werden will, um leistungsfähig zu bleiben, profitiert der Darm von einer gesunden Lebensweise. Neben ein ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_lUhvO_V6TaaNo1ut7aRWuA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_tweHIcmLS7m-O-MfVvooPQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_RnGdQ13fQDiF_ZQCP8df-w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_b1N6MJHZQ5Wf3X-E2BWpPQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Genau wie der gesamte Organismus gut versorgt werden will, um leistungsfähig zu bleiben, profitiert der Darm von einer gesunden Lebensweise. Neben einer ausgewogenen Ernährung können spezielle Ballaststoffe und positive Bakterien-Kulturen dabei helfen, den Darm funktionstüchtig zu halten.</strong></p><h2><strong>Keime für's Leben</strong></h2><p>Im Darm leben etwa 500 unterschiedliche Bakterienarten. Behalten die guten Bakterien die Oberhand, können die im Verhältnis wenigen negativen nichts anrichten. Ändert sich jedoch die Zusammensetzung, zum Beispiel durch schlechte Ernährung, Stress oder eine Antibiotikabehandlung, kann es passieren, dass die positiven Bakterien verdrängt werden und die »bösen« den Körper schwächen.</p><p>Damit die Darmflora im Gleichgewicht bleibt, benötigen die Bakterien die richtige Nahrung. Sie nutzen die Ballaststoffe, die vom Dünndarm unverdaut in den Dickdarm gelangen. Nimmt ein Mensch zu wenige davon auf, vermindert sich die Zahl der Milchsäurebakterien, eine der besonderes nützlichen Bakterienkulturen, was dazu führt, dass sich Fäulnisbakterien, Hefepilze etc. ausbreiten können. Außerdem nimmt das Stuhlvolumen ab, was zu Verstopfung, Divertikulose oder Hämorrhoiden führen kann. Auch andere Darmerkrankungen haben unter anderem mit einer ungünstig zusammengesetzten Darmflora zu tun.</p><h2><strong>Ernährungsfahrplan</strong></h2><p>Selbstverständlich ist die Ernährung für die Entstehung von Darmproblemen und Erkrankungen nicht allein verantwortlich. Erbanlagen, Stress, Genussmittelkonsum, Bewegungsmangel usw. mischen mit im Geschehen. Dennoch, wer folgende Punkte beachtet, unterstützt einen gesunden, leistungsfähigen Darm, eine gute Verdauung und sorgt für mehr Wohlbefinden:</p><p><strong>Viel Frisches</strong>&nbsp;– Bei Frischkost heißt es zugreifen. Obst und Gemüse sollte in allen Variationen gegessen werden, am besten fünfmal am Tag in allen Farben. Zellschützende Stoffe und Ballaststoffe liefern vor allem Kohl, Tomaten, Zwiebeln, Beeren, Zitrusfrüchte.</p><p><strong>Vollkorn statt Weißmehl&nbsp;</strong>– Brot, Brötchen, Toast, Nudeln bieten dem Körper in der Vollkornvariante mehr Ballaststoffe als Weißmehlprodukte.</p><p><strong>Täglich Müsli –</strong>&nbsp;Die Kombination aus kernigen Flocken, Nüssen, Samen und Obst ist genau richtig, um die Verdauung in Gang zu halten. Ein Müsli pro Tag als Basis sollte sein.</p><p><strong>Wenig Fleisch</strong>&nbsp;– Zu viel davon und gleichzeitig zu wenig pflanzliche Kost be-günstigt die Entwicklung von Problemen. Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, sollte Krebsforschern zufolge weißes Fleisch, also Geflügel, bevorzugen. Noch besser ist Fisch.</p><p><strong>Qualität bei Fetten</strong>&nbsp;– Für eine darmgesunde Ernährung sind kaltgepresste Pflanzenöle am besten. Sie liefern wertvolle Fettsäuren und Vitamin E. Die wichtigen Omega-3-Fettsäuren stecken hauptsächlich in Leinöl, alternativ in Seefischen sowie speziellen Pflanzenmargarinen mit Algenzusatz.<span id="selectionBoundary_1464204783066_945184186793016"></span><span id="selectionBoundary_1464204707012_819512945939008">​</span></p><p><strong>Darmpflege</strong> - der Begriff ist noch etwas gewöhnungsbedürftig. Jedoch gibt es mehrere Ansatzpunkte die Verdauung in Schwung und den Darm gesund zu erhalten: Wer es mit der täglichen Ernährung nicht schafft, genügend&nbsp;<strong>Ballaststoffe&nbsp;</strong>aufzunehmen, kann mit Leinsamen, Kleie oder indischem Flohsamen »nachhelfen«. Durch ihre löslichen Ballaststoffe – reichlich dazu trinken, damit sie aufquellen können und nicht hart und faserig bleiben – nimmt das Füllvolumen im Darm zu und signalisiert der Muskulatur, sich in Bewegung zu setzen.&nbsp;</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_LVlsJwHfJWZb_nzsjWa2Cg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 Sep 2015 00:00:00 +0200</pubDate></item></channel></rss>