<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Magnesium/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Magnesium</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Magnesium</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Magnesium</link><lastBuildDate>Fri, 13 Mar 2026 02:16:14 +0100</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Das Basisprogramm - 2. Element - Regeneration]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/das-basisprogramm-teil-2-regeneration</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/rl_bp2.png"/>Fein abgestimmte Prozesse sorgen in unserem Körper täglich dafür, dass er trotz Verschleiß und Belastung reibungslos funktioniert. Diese „Regeneration ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ic3EfuMuSKusBSKe89syzw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_d5XPAnsVS5OIoNBstsX_xw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Ww7htbEYTWKUHc-S9MWfzA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_vxt3UcVytUyIExryuUI1iQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_vxt3UcVytUyIExryuUI1iQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 330.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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</div><div data-element-id="elm_xh59jKxIRiKX1VLsx1uFdQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Fein abgestimmte Prozesse sorgen in unserem Körper täglich dafür, dass er trotz Verschleiß und Belastung reibungslos funktioniert. Diese „Regeneration“, wörtlich „Wiederherstellung“, bildet die Basis für anhaltende Gesundheit und Vitalität. Wie gut Ihr Körper das kann, hängt von vielen Lebensumständen ab. Die tragenden Säulen sind gesunder Schlaf, eine ausgewogene Vitalstoffversorgung und auch ausreichend Zeit ohne Nahrungsaufnahme, während der ihr Körper sich dieser wichtigen Arbeit widmen kann.</strong></p><p>Während es – wie Sie spätestens seit der letzten Ausgabe (<a href="https://shop.reformleben.de/produkt/protein-der-vergessene-naehrstoff-nr-46/">reformleben Nr. 46</a>) wissen – durch Nahrungsergänzung ein Leichtes ist eine optimale Vitamin-D-Versorgung sicherzustellen, stellt das Element &quot;Regeneration&quot; des Basisprogramms für längere Gesundheit für viele Menschen schon eine größere Herausforderung dar. Stellen Sie sich Ihren Körper wie ein Haus vor, in dem Sie wohnen. Es müssen immer wieder Teile gewartet, repariert oder ersetzt werden. Je vollständiger, gewissenhafter und regelmäßiger das geschieht, desto länger hält es. Mit Ihrer Unterstützung ein Leben lang. Wir sagen Ihnen wie das gelingt.</p><h2>Intervallfasten - die gesunde Antwort auf den Überfluss</h2><p>Regeneration findet rund um die Uhr statt, besonders aber wenn der Körper Zeit dafür findet: nachts, wenn wir schlafen und in längeren Essenspausen. Werfen wir zunächst einen Blick auf die Essenspausen. Unser Körper ist auf den Wechsel zwischen Kalorienverbrauch (jagen/sammeln/schlafen) und Kalorienaufnahme (essen) programmiert und da sollten wir in Zeiten von Fast-Food und Völlerei auch wieder hin. In vielen Kulturkreisen gehören regelmäßige Entlastungskuren, das „Fasten“, zum gesunden Leben. Wer regelmäßig verzichtet, gönnt seinem Körper und seinem Geist eine Auszeit. Wissenschaftler wissen heute, dass wir die Nahrungspausen dringend zur Regeneration benötigen.</p><h2>Die körpereigene „Müllabfuhr“ aktivieren</h2><p>Das Intervallfasten, z. B. täglich 16 Stunden (über Nacht) fasten und 8 Stunden essen, hat hier neue Möglichkeiten geschaffen. Dauerhaft anwendbar ist es, strenggenommen, kein Fasten mehr. Eher eine gesunde Ernährungsform oder – provokant formuliert – eine Rückkehr zur Normalität. Intervallfasten kombiniert die alltagstaugliche Möglichkeit zur Gewichtskontrolle mit den heilenden Impulsen des Fastens. „Autophagie“, heißt das Schlüsselwort fachsprachlich. Erhält der Körper keine Nahrung, beginnt er bei sich selbst aufzuräumen, zu essen, was an Ballast „rumliegt“. Das hat zwei Vorteile. </p><p>Über den Stoffwechselweg der Glukoneogenese produziert er so bei fehlender Nahrungszufuhr aus diversen zurückgelassenen und nicht mehr verwertbaren Verbindungen Zucker für die Energieproduktion und räumt damit gleichzeitig mal so richtig auf. Ausschließlich schadhafte Zellbestandteile werden vertilgt, wie etwa das fehlerhaft gefaltete Eiweiß „Beta-Amyloid“ im Gehirn, das mit der Alzheimer-Erkrankung in Verbindung gebracht wird. Angestoßen wird dieses „Recycling“ durch Moleküle, die bei Blutzuckermangel produziert werden, darunter das Hormon Glukagon und Spermidin, ein Enzym, das auch bekannt ist, Entzündungen zu unterdrücken und die Stressresistenz von Zellen zu erhöhen.</p><h2>Autophagie - Studienlage </h2><p>Studien zeigen, dass Autophagie eine wichtige Säule im Schutz vor Alterungsprozessen ist, vor der Verlangsamung des Stoffwechsels, vor nachlassenden Immunfunktionen, vor rigiden Geweben, schlechter Wundheilung, erhöhter Infektionsgefahr und verminderter Regeneration. Alle samt degenerative Prozesse, die zu Bluthochdruck, Herzversagen, Demenz und schwer verlaufenden Infekten führen, zu Bewegungseinschränkungen, Verdauungsproblemen, Schmerzen und Krebsleiden. Störungen in der Autophagie werden mit all diesen Leiden in Verbindung gebracht. Autophagie ist das tägliche „Anti-Aging“ der Evolution. Es kommt in jeder Zelle vor, von der Bäckerhefe bis zum Menschen.</p><figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img src="https://shop.reformleben.de/wp-content/uploads/2022/12/84472866_3_colour-1024x912.jpg" alt="Autophagie" class="wp-image-5696" width="785" height="699"><figcaption class="wp-element-caption"> Darstellung des Autophagie-Prozesses in einer tierischen Zelle. Querformat 135 x 120 mm; Grafik: D. Dytert, Redaktion: A. Stober </figcaption></figure><h2>Besser gewappnet, auch gegen Infekte</h2><p>Auch der Insulin-Spiegel sinkt beim Intervallfasten täglich für ein paar Stunden, die Konzentration des Blutzuckers regulierenden Hormons. Das beugt nicht nur der Zuckerkrankheit vor. Es schult den Körper auch flexibel zwischen Zucker und Fetten als Energiequelle zu wechseln und uns so durchgehender leistungsfähig und schlanker zu halten. Die entstehenden Ketone aus dem Fettstoffwechsel wirken ergänzend bösartigem Tumorwachstum entgegen, unterstützen die Darmgesundheit und die Immunkompetenz und wir schlafen auch besser, wenn wir nach 18 Uhr nichts mehr essen.<br/><br/>Interessanterweise haben wir bei Infekten weniger Hunger. Nicht nur weil wir uns schlecht fühlen. </p><p>Der sogenannte „Fasten Instinkt“ unterstützt die Immunabwehr. Ohne Nahrungsnachschub hungern auch die Bakterien in unserem Blut und regulatorische Mechanismen sorgen für einen stabileren Blutdruck, für mehr entzündungskontrollierendes Cortisol im Blut und für Autophagie, die den Körper bei der Zellsäuberung von Viren und Bakterien unterstützt. </p><p>COVID-19 hat uns aufmerksam gemacht. Diabetes und Übergewicht gehören zu den Hauptrisikofaktoren für schwere Verläufe bei den unter 65-Jährigen. Allein Übergewicht schlägt hier mit über 30 Prozent zu Buche. Groß angelegte Studien haben inzwischen gezeigt, dass Intervallfasten zwar nicht unbedingt das Infektionsrisiko senkt, wohl aber das Risiko für schwere Covid-Verläufe und das um um etwa 50 Prozent.</p><h2>Jungbrunnen Schlaf</h2><p>Im Schlaf finden, neben der Autophagie, auch Reparatur- und Aufräumarbeiten statt. Eine zweite Ebene der Regeneration. Eine gezielt erhöhte Zellteilung lässt Wunden heilen und hilft beanspruchte Organe gesund zu erhalten, darunter die entgiftenden Nieren, die Leber, die Schleimhäute des Darms, das Herz und die Blutgefäße. Nachts hat der Körper aber auch Kapazitäten, um neue Immun- und Nervenzellen zu bilden oder verbrauchte Stoffwechselenzyme zu ersetzen, den Blutzuckerspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Entzündungen zu bekämpfen. Die Muskeln verbrennen nachts Fett, um Kraft für den nächsten Tag zu sammeln. Das Gehirn sortiert die Eindrücke des Tages. Auch Stress wird nachts abgebaut. </p><h2>Gesunder Schlaf ist unerlässlich für die Regeneration </h2><p>Er sorgt für unser tägliches Wohlbefinden, erhält die Leistungsfähigkeit und beugt vielen chronischen Krankheiten vor, darunter dem Diabetes (der Zuckerkrankheit), Herz-Kreislauf-Leiden, Demenz, Übergewicht, chronische Entzündungen und Infekte. Schlaf wird über das Auf- und Ab chemischer Botenstoffe gesteuert. Mit Einsetzen der Dämmerung macht uns das Hormon Melatonin müde und schiebt die Regeneration an. Mit Tagesbeginn sorgt das Hormon Cortisol wieder für Leistungsbereitschaft. Mehrere Zyklen mit Leichtschlaf, Tiefschlaf und Traumphasen (REM-Phasen) folgen dabei aufeinander. In den Tiefschlafphasen überwiegen die körperlichen Regenerationsprozesse. In den Traumphasen verarbeitet das Gehirn das Erlebte und Gelernte. Es erweitert sein Wissen und Entlastet sich. So haben wir nachts auch oft die besten Ideen und sehen morgens klarer. Chronische Schlafstörungen sind ein Risikofaktor für Demenz. </p><p>Als gesunder Durchschnitt gelten für einen Erwachsenen 7 bis 8 Stunden täglich. Manchen brauchen nur 6, andere 9. Auch der Rhythmus, „Nachteule“ oder „Früher Vogel“, schwanken individuell. Ausschlaggebend ist, dass sie sich tagsüber erholt fühlen.</p><p class="has-white-color has-vivid-purple-background-color has-text-color has-background"><span class="td_text_columns_two_cols"><strong>Tipp! - Abends auf &quot;Schlafräuber&quot; verzichten</strong></span><br/><br/>- Cola, Kaffee, Schwarztee oder Alkohol.<br/>- Fernsehen und PC-Spiele.<br/>- üppige Mahlzeiten<br/>- zu warme, schlecht gelüftete und unruhige Schlafräume.<br/>- Nikotin<br/><br/>und zur Ruhe kommen<br/><br/>- Ein Abendspaziergang und eine Tasse Kräuter-Tee<br/>- kein intensiver Sport abends,<br/>- frische Luft, kühle Temperaturen, Ruhe und eine körpergerechte Matratze mit angenehmer Bettwäsche im Schlafraum<br/>- etwas „Hygge“ im Schlafraum für Augen und Seele<br/>- Schlaf-Tagebuch, manchmal ist es nur der Espresso am Abend<br/>- Kurse zum Stressmanagement oder psychotherapeutische Unterstützung gegen das Sorgenkarussell im Kopf,<br/>- regelmäßige Entspannung ist unerlässlich<br/><br/>Bewahren sie vor allem Ruhe. Nicht jede unruhige Nacht ist eine Schlafstörung. Treten die Probleme nicht über Monate und mehrmals wöchentlich auf, einfach wieder aufstehen, Tee trinken, Lesen, Baden. Irgendwann klappt es schon.</p><h2>Die besten „Anti-Ager“ unter den Vitalstoffen</h2><h3>Magnesium</h3><p>Magnesium ist wichtig für die Muskelfunktion und damit auch für die Leistungsfähigkeit. Insgesamt ist es an mehr als 300 Stoffwechselwegen beteiligt. Es wirkt auch der Müdigkeit entgegen, ist wichtig für eine ausbalancierte Psyche, für die Nervenfunktion, die Zellerneuerung und für die Herz- Kreislauf- Funktion, für den Energiestoffwechsel, die Knochendichte, die Regulation des Blutzuckers und zur Vorbeugung von Blutgerinnseln. Durch Magnesiumgaben lassen sich Stressreaktionen, Migräne und Depressionen positiv beeinflussen. Empfohlen werden täglich 5 mg pro kg Körpergewicht, bei erhöhtem Bedarf auch mehr. Der Mikronähstoff kommt breit verteilt in unserer Nahrung vor. Beim Wässern, Blanchieren und Kochen sowie beim Ausmahlen von Getreide geht allerdings viel verloren.</p><h3>Selen</h3><p>Selen ist in winzigen Mengen fein über unsere Zellen im Körper verteilt, denn es ist Bestandteil der Glutathionperoxidase. Das Enzym ist das wichtigste körpereigene Schutzsystem gegen Schäden durch aggressive Sauerstoffverbindungen (Freie Radikale). Es schützt die Zellstrukturen und die darin enthaltenen Enzyme und Erbanlagen. Unter einer ausreichenden Selenversorgung kann sich der Körper besser gegen Krebs schützen, gegen degenerative Erkrankungen, wie chronische Entzündungen, gegen Parkinson und Demenz. Pflanzliche Lebensmittel enthalten in unseren Breiten wenig Selen. Die Empfehlung für eine Nahrungsergänzung liegt bei 100 μg täglich.</p><h3>Coenzym Q10</h3><p>Coenzym Q10 kommt u.a. in Nüssen, Samen, Avocado, Brokkoli, Sardinen und Mais vor und wir können es in geringen Mengen auch selbst herstellen. Mit zunehmendem Alter geht die Eigenproduktion jedoch zurück und der Bedarf steigt. Eine Nahrungsergänzung von 1 mg pro kg Körpergewicht wird empfohlen, das sind rund 50-100 mg täglich. Als Antioxidans (Radikalfänger) kooperiert Coenzym Q10 mit der Glutathionperoxidase und mit Vitamin C und E im Zellschutz und kann diese auch „recyceln“. Als fettlösliches Antioxidans nimmt es außerdem eine zentrale Rolle in der Energieproduktion des Körpers ein und im Schutz von Zellen und Blutfetten, was Gefäßschäden und Herz-Kreislaufleiden vorbeugt. Organe, denen eine Schlüsselrolle im Stoffwechsel zukommt, sind wegen ihrer hohen Regenerationsleistung auf besonders hohe Coenzym-Q10-Spiegel angewiesen. Dazu zählen das Herz, die Niere und die Leber, die Muskeln und auch die Haut und die Schleimhäute.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_J7buKu4qGkbLnofIsUTDpA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 18 Dec 2022 22:40:52 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Das Basisprogramm - 1. Element - Vitamin D]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/basisprogramm-einfuehrung-und-vitamin-d</link><description><![CDATA[Einführung Wollen Sie sich rundum wohlfühlen und lange gesund bleiben? Dann verlassen Sie sich nicht auf Ihren Arzt. Der mag gut sein, aber Ihre Gesund ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_qrEzCPIQSzumIsUWALJEbg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_4ID32OztTm-xP_qX4KuS8Q" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Z6IadNP6QrqqUXYC_Xd6AA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_dI7NdDr0Sey4rjpyHs5XwA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><h2>Einführung</h2><p><strong>Wollen Sie sich rundum wohlfühlen und lange gesund bleiben? Dann verlassen Sie sich nicht auf Ihren Arzt. Der mag gut sein, aber Ihre Gesundheit liegt vor allem in Ihrer Hand. In unserer Serie zum Basisprogramm zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihrem Körper täglich geben, was er braucht und vermeiden, was ihn krank macht. So können Sie sogar Ihre biologische Uhr wieder etwas zurückdrehen.</strong></p><p>Unser Gesundheitssystem ist auf das Behandeln von Krankheiten zugeschnitten. Es analysiert die Beschwerden und dämpft und bekämpft sie mit Medikamenten und Operationen. Viele Methoden richten mit ihren Nebenwirkungen dabei weitere Schäden an. Die Krankheiten werden verwaltet, während die Ursachen weiter an der Substanz graben. Ein „Perpetuum mobile“, das seit Jahrzehnten prächtig funktioniert, denn der Patient ist der Arztpraxis so ein sicherer Kunde. Den Arzt trifft selten eine Schuld. Seine berufliche Praxis lässt für alles andere wenig Spielraum.</p><p>Die Forschung ist bis auf die atomare Ebene von Organen und Strukturen vorgedrungen, hat die biochemischen Prozesse des Stoffwechsels aufgedeckt und Medikamente entwickelt, die Defizite der „Systeme“ wieder gerade rücken. Grandiose Errungenschaften, die keiner schmälern darf, aber die den Blick für das Ganze trüben. Es ist an der Zeit, Altbewährtes mit dem Wissen von heute zu verbinden. Traditionelle Heilpflanzen und Heilmethoden wer- den zunehmend wissenschaftlich untermauert und viele alte „Schätze“ werden dabei wieder- entdeckt. So auch die Prävention, die Gesunderhaltung durch einen gesunden Lebensstil und damit die Eigenverantwortlichkeit des Patienten, die der modernen Medizin im Rausch des Therapie-Fortschritts abhanden- gekommen ist. Wir müssen umdenken!</p><h3>Unser Gesundheitssystem schützt nicht vor Krankheiten, es bekämpft sie nur</h3><p>Immer mehr Menschen leiden immer früher unter chronischen Erkrankungen und die meisten davon wären, mit einem gesunden Lebensstil, vermeidbar. Über 80 Prozent der Amerikaner sind per Definition heute „krank“ und wir eifern dem fleißig nach.<sup>1</sup> Das heißt, die aktuellen Empfehlungen zur Ernährung und zum Lebensstil und die medizinische Praxis schützen uns nicht vor dem krank werden.<br/>Dafür explodieren durch immer kompliziertere Methoden und immer mehr Kranke die Gesundheitskosten, die wir immer öfter selber tragen müssen.</p><p>Die Gesundheitsindustrie trägt weltweit zu 4,4 Prozent aller klimarelevanten CO2-Emissionen bei. Das entspricht einem Äquivalent von 514 Kohlekraftwerken (2 Gigatonnen jährlich). Das Geschäft mit der Gesundheit ist zu einem Industriezweig geworden, so wenig nachhaltig wie die Medizin am Patienten. Wer gesund bleiben will, muss seine Ressourcen pflegen, nicht erst die Symptome im Verschleiß bekämpfen. Wenn jede Bewegung schmerzt oder die „Pumpe“ nicht mehr so will, können wir auch hier nicht tauschen. Die Prävention muss im Zentrum der Medizin stehen.</p><h3>Selbst handeln statt behandeln lassen</h3><p>Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand. Finden Sie vertrauenswürdige Quellen und etablieren Sie einen gesunden Lebensstil, den Sie, selbsttätig oder auch fachkundig geführt, dauerhaft und mit Freude in Ihren Alltag integrieren können. So einfach.</p><p>Leider gibt es kaum ein wissenschaftliches Thema, das so kontrovers diskutiert wird, wie die Ernährung. Die Wissenschaft korrigiert und widerlegt sich unaufhörlich selbst, verwirrt und verunsichert. Die Beratung hat sich in schnelllebigen revidierenden Konzepten verloren. Der Grund: Aussagekräftige Studien sind teuer und die Rolle der Ernährung wird in der Medizin noch immer unterschätzt. Lehre und Praxis stützen sich entsprechend auf die Vergleiche weniger „schwammiger“ Forschungsarbeiten mit viel Spielraum für Interpretation.</p><p>Aber lernen wir doch einfach von der Natur! Unser Körper braucht nicht „das eine Superfood“ oder „die eine Therapie“. Er braucht eine möglichst naturbelassene, vollwertige und abwechslungsreiche Mischkost als artgerechte Ernährung. Er braucht Bewegung, frische Luft, körperliche und geistige Auszeiten und psychisches Wohlbefinden. Wer dazu etablierte Heilkräuter in den Alltag integriert, hält sich ergänzend sanft und natürlich im Lot, wo Schräglagen entstehen.</p><h3>Das Basisprogramm</h3><p>Das „Basisprogramm“ von Dr. Klaus Mohr gibt Ihnen dazu Ihren individuellen Leitfaden an die Hand. Ein Konzept für mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Vitalität bis ins hohe Alter, basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen aus der Praxis. Es hilft Defizite zu erkennen und den eigenen Lebensstil möglichst ohne Verzicht anzupassen und es ist einfach. Die Empfehlungen konzentrieren sich auf ausgewählte Themen, denen Sie Aufmerksamkeit schenken sollten. Wir haben sie zwecks Übersicht im Uhrzeigersinn angeordnet. Setzen Sie Ihre eigenen Prioritäten und vor allem setzen Sie sich selbst nicht unter Druck. Bevorzugen Sie kleine Schritte, die Sie durchhalten können. Jede nachhaltige Änderung ist ein Gewinn für Ihre Gesundheit. Wir beginnen in dieser Ausgabe mit der Bedeutung von Sonnenlicht und Vitamin D.</p><h2>Vitamin D - Das Sonnenvitamin</h2><p>Vitamine sind lebensnotwendige chemische Verbindungen, die unser Körper nicht selbst herstellen kann. Wir müssen sie mit der Nahrung aufnehmen. Vitamin D beschreibt dabei eine Gruppe fettlöslicher Vitamine und hat eine Sonderstellung: Wir können es zu Anteilen auch selbst in der Haut produzieren. Unter Mitwirkung der UVB-Strahlen des Sonnenlichts bilden wir es dort aus einem Abkömmling des Blutfetts Cholesterin. So entsteht zunächst Provitamin D (Cholecalciferol), das die Leber weiter umbaut und als Calciferol ins Blut abgibt. Die Nieren bilden daraus dann nach Bedarf das aktive Vitamin D3.</p><h2>Wichtiger Stoffwechselkoordinator</h2><p>Vitamin D ist ein Steroidhormon, was es so bedeutsam macht. Steroidhormone haben allesamt zentrale Steuerfunktionen im Stoffwechsel. Vitamin D beeinflusst die Spannung der Bewegungsmuskulatur und der glatten Muskulatur von Herz und Blutgefäßen. Es hat bei der Blutgerinnung „seine Finger mit im Spiel“, bei Alterungsprozessen an Zellen und Geweben, bei der Immunabwehr und bei Entzündungen. So wurde Vitamin-D-Mangel<br/>bei Covid-Infektionen mit schweren Verläufen assoziiert.</p><p>Man weiß heute, dass Vitamin D über 1000 unterschiedliche Gene und Stoffwechselprozesse in unserem Körper kontrolliert. Seine bekannteste Rolle ist die als „Knochen- und Zahnhärter“. Vitamin D ist wichtig für deren Mineralisierung (Kalzium-Einlagerung).</p><p>Weil das fettlösliche Vitamin in Muskeln und Leber gespeichert wird und man so von Vorräten ausging, hat man einen Mangel lange unterschätzt. Tatsächlich aber sind 60 Prozent der Deutschen unterversorgt. Aktuelle Metaanalysen (Studienzusammenfassungen) gehen davon aus, dass pro Jahr allein 30 000 Krebstote durch eine optimale Versorgung verhindert werden könnten.</p><h2>Vitamin D zumindest in den Wintermonaten ergänzen</h2><p>Vitamin-D-Defizite ergeben sich hierzulande nicht nur aus dem vermehrten Aufenthalt<br/>in geschlossenen Räumen und Fahrzeugen. In unseren Breiten, nördlich des 37. Brei- tengrades, ist eine ausreichende Vitamin-<br/>D-Produktion in der Haut, aufgrund der unzureichenden Intensität und Dauer der Son- neneinstrahlung, maximal zwischen März und Oktober und bei Aufenthalt im Freien möglich. Im Winter ist die Sonne schwach, selten ohne Wolkendecke und die niedrigen Temperaturen halten uns im Haus oder von Kopf bis Fuß in Wolle und Daunen gehüllt. Naturvölker in ähnlichen Breiten haben keinen Mangel, aber sie leben draußen und essen mehr fetten Fisch, wie Lachs, Makrele oder Hering. Eine gute Nahrungsquelle für Vitamin D, die bei uns selten und bei veganer Kost gar nicht auf dem Tisch ist.</p><h2>Wer ist besonders gefährdet?</h2><p>Ein zusätzlicher Risikofaktor ist das Alter. Die Eigenproduktion von Vitamin D in der Haut nimmt mit den Jahren ab und ältere Menschen gehen seltener raus, kleiden sich wärmer und essen oft einseitiger. Auch der Haut-Typ spielt eine Rolle. Je dunkler die Haut, desto weniger Vitamin D wird gebildet, denn das Sonnenschutz-Pigment Melanin, das die Haut dunkel färbt, lässt kaum UV-Licht durch. Bei starker Sonneneinstrahlung verhindert das Hautschäden, ohne die Vitamin-D-Produktion zu begrenzen. Viele Dunkelhäutige leben heute aber in Ländern unserer Breiten, wo ihre Haut zu wenig UVB-Strahlen für die Vitamin-D- Produktion übrig lässt. Schließlich haben auch Veganer ein erhöhtes Risiko, denn sie schließen die bedeutendsten Nahrungsquellen aus.</p><h2>Wie viel Vitamin D?</h2><p>Um die Versorgung zu sichern, ist es ratsam, seine Werte regelmäßig kontrollieren zu lassen. Eine Einnahme von täglich 2000 IU (International Units) Vitamin D gilt als sicher und kann bedenkenlos zugeführt werden. Am besten zu den Mahlzeiten, denn das Vitamin ist fettlöslich. Ihr Körper kann es in täglicher Dosis auch am besten verwerten und hat nach 8–12 Wochen seine Speicher wieder voll. Las- sen Sie Ihre Werte nach zwei Monaten nachmessen, um das Optimum zu halten.</p><p>In den Medien wird immer wieder über die Gefahr einer Vitamin-D-Überdosierung berichtet. Eine Überdosierung von Vitamin D ist nur unter einer massiv überhöhten Einnahme zu erwarten. Sie kann zu Nierensteinen und zur Nierenverkalkung führen, weil der Körper dann vermehrt Calcium aus der Nahrung aufnimmt und über die Nieren auszuscheiden versucht. Durch Sonneneinwirkung oder Lebensmittel allein und bei Einhaltung der Empfehlungen kann es nicht zu einer Überdosierung kommen.</p><h2>Co-Faktor Vitamin K2</h2><p>Bei höheren Gaben von Vitamin D (ab 2.000 IU) empfehlen wir zusätzlich die Nahrungsergänzung mit Vitamin K2 (50μg täglich). Die beiden Vitamine sind Kooperationspartner im Stoffwechsel. Während Vitamin D, vereinfacht gesagt, das knochen- und zahnstabilisierende Mineral Kalzium mobilisiert, sorgt Vitamin K2 für den Einbau an den richtigen Stellen.</p><p><strong>Dr. rer. nat. Susanne Schwarzer</strong></p><p><sup>1</sup> The Lancet. Health in Trump era. Report. 11. Februar 2021<br/><sup>2</sup> Quelle: <a href="https://noharm-europe.org/ClimateFootprintReport">https://noharm-europe.org/ClimateFootprintReport</a></p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Ai6Bh8IJbe-fgFts3GtvDw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
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Da sie jedoch als Heilpflanze an Bedeutung gewinnt, ist ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_RtapYP4gRTiFLx5u8-te9Q" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_9_AY1Dy5QUGQHP6wsF48Lg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_RtTDyC5sTnuQJBvDxQuTLQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_yq8Egt5HRiOMA2FI3niCUQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Die Apfelbeere (Aronia melanocarpa) ist eine in Deutschland noch weitgehend unbekannte Frucht. Da sie jedoch als Heilpflanze an Bedeutung gewinnt, ist sie im Kommen. </p><p>Die Früchte enthalten eine geballte Ladung an gesundheitsfördernden, antioxidativ wirksamen Polyphenolen, die derzeit im Fokus der medizinischen Forschung stehen. </p><p>Wer möchte nicht bei guter Gesundheit und Fitness ein hohes Alter erreichen? Eine vitalstoffreiche Ernährung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Was den Gesundheitswert von Aronia angeht, kann sie sich sowohl mit anderen Beeren, denen sie äußerlich gleicht, als auch mit Äpfeln messen, mit denen sie verwandt ist. Wer genauer hinschaut, erkennt ihre Ähnlichkeit zu einem Miniapfel mit Kernhaus und Fruchtstiel.</p><h2>Robustes Gewächs </h2><p>Die Botanik zählt Aronia zu den Rosengewächsen und ihre Beerenfrüchte zum Kernobst. Damit teilt sie das Schicksal von Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Holunder und Sanddorn, die botanisch auch woanders eingeordnet werden als es dem allgemeinen Beerenbegriff entspricht, der von klein und rund ausgeht. Die Aronia- oder Apfelbeere sieht jedenfalls auf den ersten Blick wie eine etwas zu groß geratene Heidelbeere aus und wächst an Sträuchern. Diese gedeihen am besten bei eher kühleren Temperaturen und damit in nördlichen Regionen. </p><p>Die ursprüngliche Heimat der Aronia ist Nordamerika. Aufgrund ihrer Kälteunempfindlichkeit wurde sie im 18. Jahrhundert mit nach Russland genommen, verbreitete sich dann auch in Skandinavien und Polen. Der Anbau in Deutschland ist ebenfalls möglich und nicht mehr ganz und gar unüblich. Wer einen Garten hat, kann sich sogar in einer Baumschule oder über einen Gartenversand eine Pflanze besorgen und selbst Aronia anbauen. </p><p>Im Mai bilden die bis zu drei Meter hohen Sträucher kleine, weiße Blüten, die zu Dolden zusammengefasst sind. Aus diesen werden im Laufe des Sommers zunächst rötliche, dann blauschwarze Beeren. Sie sind durchaus dekorativ, eignen sich aber nicht zum Rohverzehr. Nah verwandt ist die Aronia übrigens mit der Eberesche. </p><h2>Starker Inhalt </h2><p>Zu Saft verarbeitet sind die Gerbstoffe und blausäurehaltigen Verbindungen, die gegen den Rohverzehr sprechen, durch das Erhitzen zwecks Haltbarmachung draußen und immer noch jede Menge gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe drin. Aronia enthält sehr viele Vitamine und Mineralstoffe. So stärkt ein hoher Gehalt an Folsäure, Vitamin K und Vitamin C das Immunsystem und damit die Abwehrkräfte. Auch Beta-Carotin und B-Vitamine gehören zum Repertoire der Aroniabeeren, weiter Kalium, Calcium, Magnesium, Zink, Jod und Eisen. Wundheilung, Blutbildung, Knochen, Muskeln, Nerven brauchen diese Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. </p><p>Bekannt geworden ist Aronia jedoch wegen ihrer sekundären Pflanzenstoffe, die als natürliche Antioxidantien gelten. Allen voran ist der Anthocyangehalt der Aroniabeeren zu nennen, der bei über 2000 Milligramm pro 100 Gramm Früchten liegt, während andere Beeren nur bis zu 800 aufweisen. Anthocyane, Antioxidantien benötigt der Körper um so genannte Freie Radikale unschädlich zu machen. </p><p>Diese aggressiven Sauerstoffverbindungen sind einerseits normale Stoffwechselprodukte, andererseits schädlich. Sie stürzen sich in den einzelnen Zellen auf Fette, die dabei (umgangssprachlich ausgedrückt) in einen ranzigen Zustand übergehen und schädigen auch Eiweiße bzw. Proteine. Da diese wichtige Bausteine für Enzyme und Hormone darstellen, kann die Regelung von Stoffwechselprozessen durcheinander geraten oder stocken. </p><p>Außerdem sind Proteine „Gerüststoffe“ für Bindegewebe, Sehnen, Knorpel, Haut, Haare und Nägel. Ungesunde Lebensweise (Nikotin, Alkohol, Stress), schädliche Umwelteinflüsse (Smog, UV-Strahlung) und Erkrankungen kurbeln die Radikalproduktion an. Reparatur und Entgiftungsvorgänge werden dann umso mehr gestört, der Alterungsprozess und die Entstehung von Erkrankungen gefördert. </p><h2>Gesundheitliche Vorteile</h2><p>Aronia als Heilpflanze? Sie setzt da an, wo alles mit allem zu tun hat. Freie Radikale im Übermaß und unzureichende Versorgung des Körpers mit Antioxidantien, auch „Radikalfänger“ genannt, begünstigen die Entstehung chronisch-degenerativer Erkrankungen, die mit steigendem Alter immer wahrscheinlicher werden. Dabei sind Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse, von denen die Aroniabeeren besonders viele haben, eine Art Bremse. </p><p>Sie sind kein Wundermittel gegen dies oder das, sondern schützen allgemein die Zellen, fördern Gesundheit und Widerstandskraft und können das von Natur aus vorprogrammierte Altern des Körpers verlangsamen. Das mag auch ein wenig frustrierend klingen, aber zehn Jahre mehr, vor allem zehn aktive Jahre mehr sind doch besser als resignieren, nicht wahr? </p><p><strong>Die Liste der Erkrankungen und Abnutzungserscheinungen, die mit oxidativem Stress in Verbindung gebracht werden, ist lang:</strong></p><ul><li> Gefäßerkrankungen, Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen<br/></li><li> Immunschwäche <br/></li><li> Krebs <br/></li><li> Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Alzheimer <br/></li><li> Grauer Star, Makuladegeneration <br/></li><li> Rheuma, Gelenkbeschwerden <br/></li><li> Asthma <br/></li><li> Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Leber- und Nierenschädigungen <br/></li><li> Diabetes mit seinen Folgeproblemen <br/></li><li> Hautalterung</li></ul><p><strong>Immer gilt:</strong> Oxidativer Stress ist nicht die alleinige Ursache, aber ein Co-Faktor bei der Entstehung und Verschlimmerung von Problemen. Die Möglichkeiten, oxidativen Stress zu reduzieren und den Körper gut mit Antioxidantien zu versorgen sollten daher genutzt werden, zum Beispiel durch Verzicht aufs Rauchen und viel Gemüse und Obst essen. Um Aroniabeeren zu nutzen, sind hochwertige Säfte am einfachsten in der Handhabung. Es gibt sie pur als hundertprozentigen Direktsaft, im Mix mit anderen Früchten und kombiniert als Rundumversorgung mit Vitalstoffen. </p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_jNHc0Q7Ra22hLrp1OG1rEw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Sep 2017 09:34:42 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Knacken lohnt sich - Kernige GeNüsse]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/nuesse</link><description><![CDATA[Wenn es auf Weihnachten zugeht, haben Nüsse wieder Hochsaison. Ob zum Knabbern oder als Backzutat, überall tauchen die kleinen und großen Kerne auf. D ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ukvnP2yxTr2KJBa2cggoCA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_lgwsSiabQXy-Sd3vhpekpA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_BybsgzcZS9yhPiJz7yYUtg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Z0bnZA0TSUWWdZS_MF-D3g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Wenn es auf Weihnachten zugeht, haben Nüsse wieder Hochsaison. Ob zum Knabbern oder als Backzutat, überall tauchen die kleinen und großen Kerne auf. Doch nicht nur jetzt lohnt es sich, die gesunden Energiespender zu knacken. Nüsse enthalten zwar nicht gerade wenig Fett, aber genau das richtige. Sie sind eine Wohltat für die Gesundheit. In jeder Sorte steckt zudem eine eigene Kombination aus Vitaminen und Mineralstoffen, wertvollen Proteinen sowie Lecithin und Cholin, welche Bausteine für Gehirn- Botenstoffe sind. Es hat schon seinen Grund, warum die Mischung aus Trockenfrüchten und Nüssen Studentenfutter genannt wird.</p><h2><strong>Nussige Zeiten</strong></h2><p>In Nüssen steckt alles, was der Mensch benötigt: hochwertige Fette, wertvolles Eiweiß, langsam verdauliche Kohlenhydrate, begleitet von Ballaststoffen. Sie sind Kraftpakete, aber wer<br/>sie nicht gerade in rauen Mengen verzehrt, kann in jedem Fall profi tieren, ohne an Gewicht zuzulegen. Bei den Fetten handelt es sich um gesunde Varianten, wie bei allen Pfl anzen ohne Cholesterin. Positiv auf Herz und Kreislauf wirken außerdem Antioxidantien sowie die Mineralstoffe Magnesium und Kalium. Den enthaltenen B-Vitaminen verdanken Nüsse das Prädikat »Nervennahrung«.</p><p><strong>Haselnüsse:&nbsp;</strong>Sie sind sehr reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E, eignen<br/>sich sowohl frisch und pur zum Knabbern als auch zum Backen.</p><p><strong>Walnüsse:&nbsp;</strong>Gesund ist diese weitverbreitete Nussart besonders aufgrund des hohen Anteils an<br/>Alpha-Linolensäure, die einen positiven Einfl uss auf das Arteriosklerose-Risiko hat. Denn der Körper<br/>kann sie zu Omega-3 umwandeln. In der Verwendung sind Walnüsse ausgesprochen vielseitig.<br/>Am besten täglich einige genießen, ob schon morgens im Müsli, in einem Obstsalat oder nur so<br/>zwischendurch als Snack.</p><p><strong>Macadamianüsse:&nbsp;</strong>Die kugelförmigen aromatischen Kerne aus Australien sind eine Delikatesse.<br/>Sie besitzen besonders viele günstige ungesättigte Fettsäuren und jede Menge verdauungsfördernde<br/>Ballaststoffe. Ihr Geschmack ist besonders mild.</p><p><strong>Erdnüsse:&nbsp;</strong>Gesalzen schmecken sie nach immer mehr. Doch Vorsicht, Salz macht die Nuss-<br/>Vorteile zunichte. Lieber nur geröstet genießen oder mal Erdnussbutter probieren.</p><p><strong>Pekannüsse:&nbsp;</strong>Auch wenn die glatte Schale es nicht vermuten lässt, die nordamerikanischen Pekannüsse<br/>sehen geknackt den Walnüssen ähnlich. Sie haben allerdings einen höheren Fettgehalt<br/>und schmecken kräftiger.</p><p><strong>Mandeln:&nbsp;</strong>Umso milder sind Mandeln – vorausgesetzt es hat sich keine bittere eingeschmuggelt.<br/>Mandeln sind besonders reich an Kalium, Calcium und Ballaststoffen und sehr beliebt in der Weihnachtsbäckerei.</p><p><strong>Pistazien:&nbsp;</strong>Ob in der Schale zum selbst Knacken oder als grüne Kerne gekauft, Pistazien enthalten<br/>viel wertvolles Eiweiß sowie auffallend viel Kalium. Sie eignen sich ideal zum Verfeinern von<br/>Desserts.</p><p><strong>Paranüsse:&nbsp;</strong>Das mühevolle Öffnen der harten Schale lohnt sich. Der große Kern der brasilianischen<br/>Paranüsse schmeckt süßlich aromatisch und enthält viel Selen sowie Vitamin B1, das für das<br/>Nervensystem und den Energiestoffwechsel eine wichtige Rolle spielt. Selbstverständlich gibt es<br/>sie auch nervenschonend schon geknackt, also verzehrfähig.</p><p><strong>Kokosnüsse:&nbsp;</strong>Kokosraspeln, Kokoschips, Kokosmilch, Kokosöl, Kokosmus, Kokoswasser, Kokosblütensirup,<br/>dazu jede Menge Produkte mit Kokos, die großen Nüsse haben Hochkonjunktur. Zu<br/>Recht, Kokosnüsse spenden rasch Energie und fördern die Gesundheit.</p><p><strong>Cashewkerne:&nbsp;</strong>Süßlich-würzig und etwas mandelähnlich ist der Geschmack dieser gebogenen<br/>Nüsse. Im Vergleich zu anderen Arten enthalten sie weniger Fett und viel Magnesium.</p><p><strong>Pinienkerne:&nbsp;</strong>Reif werden sie in den Zapfen des Pinienbaumes und gelten aufgrund des geringen<br/>Ernteertrages als wahre Kostbarkeit. Ob über den Obstsalat gestreut oder mit Basilikum, Olivenöl,<br/>Knoblauch und Parmesan zu dem bekannten Pesto alla genovese verarbeitet – ein Gedicht!</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_DXWhC-5g6nmGflZ1gZsoYg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 Nov 2016 09:00:13 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Brennnesselblätter - Urticae folium]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/brennessel</link><description><![CDATA[Die Haare der Brennnessel brennen und stechen bei Kontakt mit der Haut. Im lateinischen Namen ‘Urtica’ (urere=brennen) finden wir das Brennende wied ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_VByXD0GpRSanRoTpgTnKdA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_TvjK_zoBQf6FGK0IMVAesg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_TLqvZvRdTHSeX7i2SYN8VA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_NWbnb1JITAW-cc2B8N6HpQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Die Haare der Brennnessel brennen und stechen bei Kontakt mit der Haut. Im lateinischen Namen ‘Urtica’ (urere = brennen) finden wir das Brennende wieder. </strong></p><p>Der Sage nach soll die Heilpflanze so begehrt gewesen sein und im Übermaß gepflückt worden sein, dass sie sogar vom Aussterben bedroht gewesen sein soll. Sie wehrte sich in der Folge mittels Entwicklung von Brennhaaren auf den Blättern, die das Pflücken unterbanden. Diese brechen bei Berührung ab und entleeren in der Haut Methansäure sowie den Nervenwirkstoff Acetylcholin, die den brennenden Schmerz auslösen, sowie Histamin, das für den Juckreiz verantwortlich ist. Diese Substanzen und weitere verursachen die charakteristischen Haut-Quaddeln. </p><h2>Namensgeber der &quot;Nesselsucht&quot;</h2><p>Die Brennnessel fungiert bei der Hauterkrankung Nesselsucht (auch: Urticaria) als Namensgeber, da hier wie bei einem Brennnesselkontakt juckende Hautquaddeln entstehen und Histamin aus den Mastzellen der Haut ausgeschüttet wird. Die Ursachen einer Nesselsucht sind mannigfaltig. Der Wortteil ‘Nessel’, der von einem alten indogermanischen Wort (nazza = nähen) herrührt, zeugt hingegen von den Zeiten vor Einführung der Baumwolle, in denen man aus den Fasern der Brennnessel Gewebe gesponnen hat. Von ‘nazza’ leitet sich im Übrigen das englische ‘nettle’ für nähen ab. </p><h2>Donnernessel</h2><p>Die Brennnessel wird mit Blitz und Donner in Verbindung gebracht, daher ihr niederdeutscher Name ‘Dunnernettel’ oder auch ‘Donnernessel’. Ein weit verbreiteter Glaube unter Bierbrauern besagt nämlich, dass Bier bei Gewitter umschlage. Aus diesem Grund soll man einen Strauß Brennnessel auf den Rand des Braugefäßes legen, damit der Donner dem Bier nicht schade. Hinter diesem Aberglauben verbergen sich möglicherweise kosmische Begebenheiten, denn die Brennnessel soll vornehmlich an Stellen mit erhöhter Erdstrahlung wachsen, an denen sich zwei oder mehrere Erdstrahlen schneiden und die als Blitzfangpunkte gelten, was naturwissenschaftlich – im Gegensatz zum Wachstum auf stickstoffreichen Böden – allerdings nicht nachgewiesen ist. </p><h2>Skorpionstiche und Schlangenbisse</h2><p>Die Brennnessel gehörte offenbar bereits zum Heilpflanzenschatz altägyptischer Ärzte, denn man fand an der Mumie von Ramses II. deren Pollen. Der römische Gelehrte Gaius Plinius Secundus (23/24 –79) berichtete in seiner Naturgeschichte über die Gewinnung eines Öles aus der Pflanze und über dessen Samen, die als Gegengift bei Skorpionstichen und Schlangenbissen wirken sollten. Des Weiteren führte er eine Wirksamkeit bei Nasenbluten, Geschwüren, Gelenkschmerzen und Uterusbeschwerden auf. Der Auszug aus der Pflanze galt als entwässernd und hilfreich bei ‘Steinen’ (der Niere oder Galle). In der materia medica des griechischen Arztes Pedanios Dioskurides (um 1. Jh.) finden sich ähnliche Indikationen. </p><h2>Einfluss auf die Libido</h2><p>Dioskurides gibt zudem an, dass der Verzehr der Samen als sexuelles Stimulansmittel galt. Tatsächlich enthalten die Wurzeln und Samen der Brennnessel hormonähnliche Stoffe, die bei Störungen der Libido bzw. der Potenz, Prostatabeschwerden aber auch bei anderen Beschwerden der männlichen Geschlechtsorgane heilsam wirken. Das erklärt auch deren Einsatz in Liebestränken und Kraftweinen. </p><h2>New Kreüterbuch</h2><p>Der Mediziner und Botaiker Leonhard Fuchs (1501–1566), gab in seinem New Kreüterbuch&nbsp;von 1543 im Wesentlichen die Ausführungen von Plinius und Disokurides wie folgt wieder: </p><blockquote class="wp-block-quote"><p>»Nessel bletter mit saltz zerstossen und übergelegt / heylen die biß der unsinnigen hünd / unn die grossen geschwer. Deßgleichen über faule schäden / als Krebs unnd dergleichen / gelegt / reynigen sie die selbigen / unnd heylens. ... Wann sie aber frisch werden über die muter gelegt die herauß begert / so treiben sie dieselbigen wider hindersich. Der sam auß süssem wein getruncken / reitzet zur unkeüscheyt / unn eröffnet die muter. Gedachter sam mit honig vermengt / unnd ein latwerglin darauß gemacht / ist gut für das keichen / seiten oder rippen / unnd lungen geschwer. Er macht auch außwerffen / und reyniget die brust. Die bletter mit meerschnecken gesotten und getruncken / lindern den stulgang / und treiben den harn.“ </p><cite>Leonhard Fuch, New Kreüterbuch von 1543</cite></blockquote><p>Die Brennnessel galt demnach als harntreibend und fand ihre Anwendung zudem bei verschiedensten Krankheiten wie krebsartigen Geschwüren, Hundebissen oder Lungenbeschwerden. Brennnessel-Mus enthält entzündungshemmende Stoffe wie Flavonoide und Kaffeoyläpfelsäure, weshalb der Einsatz bei Hautkrankheiten sinnvoll ist. </p><h2>Inhaltsstoffe</h2><p>Aufgrund des hohen Eisengehaltes nutzt man die Pflanze auch heute noch als Stärkungsmittel zum Beispiel bei Blutungen nach der Geburt, um neues Blut zu bilden. Neben Eisen enthält die Pflanze ferner Vitamin C, Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Silizium sowie Spurenelemente. Sie fördert den Stoffwechsel und damit auch die Durchblutung der Haarwurzeln und regt zusammen mit den Mineralien sowie Spurenelementen das Wachstum der Haare an, weshalb man Brennnessel oftmals in Haarwässern oder Shampoo findet. Man wendet die Brennnessel heute traditionell zu Frühjahrs- und Blutreinigungskuren an, da sie aufgrund des hohen Kaliumgehaltes durchspülende sowie entwässernde Wirkung aufweist und den Körper somit von Giftstoffen reinigen kann. Verwendung findet sie vor allem bei Harnwegsinfektionen und Nierensteinleiden oder aufgrund der Senkung des Harnsäurespiegels bei Gicht. </p><h2>Arthritis und Rheuma</h2><p>Aber auch arthritische oder rheumatische Beschwerden können gelindert werden. Zugelassen sind die Brennnesselblätter bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und vorbeugend bei Nierengries. Aufgrund der stark ausschwemmenden Wirkung darf Brennnessel jedoch nicht bei Ödemen infolge von eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit angewendet werden. </p><p>Das Reformwarenhaus und die Apotheke bieten zahlreiche Produkte aus Brennnessel wie Tee, Pulver oder Kapseln aber auch Haarwasser und Shampoo an. In der Homöopathie wird aus der ganzen blühenden Pflanze ein Mittel gegen Nesselsucht und andere Hautausschläge mit Brennen und Jucken hergestellt.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_OnGMHlNnUCzXDERX9sVQ8A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Jan 2016 00:00:11 +0100</pubDate></item></channel></rss>