<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Kurkuma/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Kurkuma</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Kurkuma</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Kurkuma</link><lastBuildDate>Sat, 14 Mar 2026 08:53:58 +0100</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[CURCUMIN - Mittel der Wahl bei Gelenkschmerzen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/curcumin-mittel-der-wahl-bei-gelenkschmerzen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_874862272.jpeg"/>Gelenkschmerzen gelten als Volksleiden. Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Arthrose und rund 700.000 unter Osteoarthritis. Viele ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ZT7_k6t5R0u2rDTSZKHH1A" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_spMbBrrOS0WbQUaN8R-eoA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_XMuS4jI6TXqwZ4bI5WMe7A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_10clgAlcpnMy2lFMMnFZHQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_10clgAlcpnMy2lFMMnFZHQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_874862272.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_PgazPsMrTiKiGS4eQlr63A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><span style="color:inherit;">Gelenkschmerzen gelten als Volksleiden. Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Arthrose und rund 700.000 unter Osteoarthritis. Viele möchten schulmedizinische Behandlungsmethoden mit naturheilkundlichen Therapien unterstützen. Neue Studien zeigen: Bestimmte Pflanzenstoffe wie Curcumin können hier effektiv entgegenwirken.</span><br/></div></div>
</div><div data-element-id="elm_2ajeUjChL06BTYRtGWX-Jw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mit zunehmendem Alter oder bei Überbeanspruchung der Muskulatur durch Sport und Beruf kann es zu einem Verlust der Knorpelsubstanz kommen. Gelenkerkrankungen wie Osteoarthritis und rheumatoide Arthritis können zu Gelenkschäden führen, die sich oft mit ausgeprägten peripheren Schmerzen in Verbindung mit Bewegungseinschränkungen in den Gelenken von Händen, Füßen, Schultern, Ellbogen, Hüften und Knien manifestieren. Hauptauslöser für dieses Krankheitsbild sind chronische entzündliche Prozesse, insbesondere in der Synovialmembran. Diese Schleimhaut kleidet die Gelenke von innen aus, produziert Gelenkflüssigkeit und schützt das Gelenk vor mechanischen Schäden. Ein Entzündungsprozess an der Synovialmembran kann zu Knorpelschäden führen, die den Schmerz verstärken.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_geZb9tjYReXJ6zQGWQOomA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Anlaufschmerzen mindern Bewegungsfreude</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_hZProl0l1sNvuku2yN0d1g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Nicht nur die Gelenke, auch Sehnen und Muskeln sind von den Schädigungen betroffen und schränken die Beweglichkeit ein. Dies äußert sich oft am Morgen durch geschwollene Gelenke und Steifheit. Diese ‚Anlaufschmerzen‘ führen oft dazu, dass man sich weniger bewegt. Aber genau das ist bei Arthrose und Arthritis wichtig. Zugleich gehen durch diesen schmerzbedingten Bewegungsmangel natürlich auch die allgemeinen gesundheitlichen Vorteile regelmäßiger körperlicher Aktivität verloren. Mögliche Folgen: Insulinresistenz, erhöhter intramuskulärer Fettanteil und letztendlich Sarkopenie – also altersbedingter Muskelschwund - , welche auch das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen erhöhen.</span><br/></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_yDOtgoRHNgzQALljoaSa1g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Naturheilkundliche Behandlungsansätze</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_P52PBn1Sp1xozRZ27YGkkg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Die aktuelle Behandlung von Arthritis, die auf Immunmodulation oder Immunsuppression und symptomatischer Antirheumatika-Therapie beruht, führt nicht zur Heilung der Krankheit. Stattdessen zielt sie darauf ab, die durch die Krankheit verursachten Schmerzen und Entzündungen zu lindern. Dennoch erreichen viele Patienten nicht die gewünschten therapeutischen Ziele. Daher sind kostengünstige, unterstützende Maßnahmen auf natürlicher Basis wünschenswert, um die Beschwerden bei einer großen Anzahl von Betroffenen positiv zu beeinflussen. Der Lebensstil, insbesondere angemessene Bewegung und Ernährung, spielt eine wesentliche Rolle bei der Prävention und Therapie dieser chronischen Erkrankung.</div><br/><div>Im Rahmen einer Metaanalyse an der Universität Sydney wurden zahlreiche Studien zur naturheilkundlichen Behandlung von Osteoarthritis gesichtet und die eingesetzten Wirkstoffe miteinander verglichen. Dabei kam heraus: Ganz oben auf der Wirksamkeitsskala rangierten folgende Pflanzenstoffe: Curcumin, Boswellia serrata (Weihrauch) und Pycnogenol®, einer Kombination sekundärer Pflanzenstoffe aus der französischen Meereskieferrinde. Mittlerweile gibt es im Reformhaus Präparate, die alle drei Natursubstanzen miteinander kombinieren. Gemeinsam ist diesen drei Substanzen, dass sie starke Antioxidantien sind, entzündlichen Prozessen entgegenwirken und Schmerzen lindern. Bei Arthrose geraten die Knorpelzellen nämlich zunehmend unter oxidativen Stress, was wiederum entzündliche Prozesse fördert und dazu führt, dass verstärkt Enzyme gebildet werden, die zum Knorpelabbau beitragen – sogenannte Matrix-Metalloproteinasen. Da oxidativer Stress und Entzündungen ein wesentlicher Faktor in der Entstehung von Gelenkerkrankungen sind, stellen antientzündlich und antioxidativ wirkende Pflanzenstoffe ideale Mittel für die Behandlung von Osteoarthritis dar.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_It_znkeoDq0F-fs84AzTUQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_It_znkeoDq0F-fs84AzTUQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Curcumin wirkt antientzündlich und schmerzlindernd</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_Yd7IBDhQ1wg4AREPAeP-FA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Die entzündungshemmenden Eigenschaften von Kurkuma und seine Rolle bei der Schmerzbehandlung sind seit Jahrhunderten in asiatischen Kulturen bekannt. Im Jahr 1815 wurde das zentrale Polyphenol Curcumin erstmals aus dem Rhizom der Kurkumawurzel (Curcuma longa) isoliert. Aktuelle wissenschaftliche Studien haben die traditionellen Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Kurkuma bei Arthritis bestätigt. Die Curcuminoide Curcumin, Desmethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin wirken ähnlich wie nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), einer gängigen Behandlungsoption bei Osteoarthritis. Sie können durch Hemmung bestimmter Signalwege dazu beitragen, Gelenke vor entzündlichen Schäden zu schützen und langfristig Arthritis-bedingte Schmerzen effektiv zu lindern.</span></div><div><br/><div>Curcumin erhöht bei regelmäßiger Einnahme auch körpereigene Antioxidantien auf Zellebene. Zahlreiche Studien haben diesen Wirkmechanismus bestätigt. Darüber hinaus wirkt Curcumin auch direkt auf synoviale Osteoarthritis-Zellen, indem es die Bildung der knorpelabbauenden Enzyme, der Matrix-Metalloproteinasen, hemmt, was zu einer Verringerung von Entzündungen, Knorpelabbau und Schmerzen führt. Im Vergleich zu NSAR, die bei längerer Einnahme Risiken wie gastrointestinale Nebenwirkungen und Nierenschäden bergen können, bietet Curcumin als natürliche Alternative eine wirksame und nebenwirkungsarme Schmerztherapie für Arthritis.</div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_aR5BaRc50J80p5Uj5ixNKg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Problem: Bioverfügbarkeit von Curcumin</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_nF1U9xkwLHO4oPGGm6Q4AA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wer Curcumin zur unterstützenden Therapie bei Gelenkbeschwerden anwenden möchte, sollte beachten, dass Kurkuma nur einen geringen Anteil an Curcuminoiden enthält – ungefähr zwei bis fünf Prozent. Zudem ist Curcumin fettlöslich und wird deshalb in der wässrigen Umgebung des Darmes nur schlecht absorbiert. Der Körper scheidet es zu rund 90 Prozent wieder aus. Therapeutischen Nutzen haben also nur Curcumin-Extrakte, bei denen die Bioverfügbarkeit des Curcumins deutlich erhöht wurde. Die beste Möglichkeit, um die Bioverfügbarkeit von Curcumin zu erhöhen, ist zum aktuellen Stand der Forschung die Nutzung von Cyclodextrin. Hier kann eine rund 40-fach höhere Bioverfügbarkeit der Gesamtcurcuminoide erreicht werden. Dabei werden die fettlöslichen (lipophilen) Curcuminmoleküle in einen Ring von Glucosemolekülen (Cyclodextrine) eingebettet, und zwar so, dass sich eine hydrophile (wasserliebende) Außenseite und in ihrem Innern ein lipophiler, also fettfreundlicher Hohlraum ergibt. In diesem Hohlraum hält sich das Curcuminmolekül auf, bis es im Darm angelangt ist. Dort wird es von den Cyclodextrinmolekülen einzeln zur Darmwand transportiert, wo es aufgenommen werden kann, während das Cyclodextrin abgebaut und ausgeschieden wird. Im Gegensatz zu anderen Methoden wie Piperin oder Micellen, also PVP („Aromen“) oder Polysorbaten, greift das aus Stärke gewonnene Cyclodextrin nicht nachteilig in den menschlichen Stoffwechsel ein, hat also keine Nebenwirkungen.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_KkYZyIWs9uXc8l-ZB176Hg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_TOTOHMXtxK3FcKmcGUM31A" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_59_1124_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 59 (Nov./Dez. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Akut geschützt, langfristig gefährdet</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Warum unser Gesundheitssystem uns nicht vor chronischen Krankheiten bewahrt</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/akut-geschuetzt-nr-59/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Nov 2024 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[KURKUMA - Gegenspieler gefährlicher Entzündungen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/kurkuma-gegenspieler-gefaehrlicher-entzuendungen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2022/kurkuma.jpg"/>Pflanzliche Wirkstoffe können chemisch konstruierten in puncto Wirksamkeit oft „das Wasser reichen“ und punkten meistens durch das Fehlen von Nebenwir ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_2sfJRrR9Spy1-xyd4ekevw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_oxbd4w-UQyajpyser75gxg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_hctmiFc8QmOgY6PgNW_bOw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Hnc0SoKICbGiulx92r4NSQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Hnc0SoKICbGiulx92r4NSQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 303.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2022/kurkuma.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_5x4JSkdFTqak_nnaCtS3Jw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Pflanzliche Wirkstoffe können chemisch konstruierten in puncto Wirksamkeit oft „das Wasser reichen“ und punkten meistens durch das Fehlen von Nebenwirkungen. Ein exzellentes Beispiel ist Curcumin, aus dem Wurzelstock der Kurkuma-Heilpflanze. Ein potenter Entzündungshemmer, der sich mit moderner „Verpackung“ stabil im ganzen Körper nutzen lässt.</p><p>Kurkuma (Curcuma longa L.), auch als Gelbwurz, Safranwurzel oder Gelber Ingwer bekannt, gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae), mit Heimat in Indien, China und Südostasien. Hier wird die Heilpflanze seit Jahrtausenden kultiviert, aus kulturellen, kulinarischen und medizinischen Gründen. Der unterirdische, knorrige Wurzelstock wird gekocht, getrocknet und zu feinem Pulver vermahlen. So entsteht das farbintensive gelb-orange Gewürz „Kurkuma“, das mit erdig, fein-bitterem Unterton auch Hauptbestandteil des „Curry“ ist.</p><p>Kurkuma hat in seinen Heimatländern aber auch einen hohen Stellenwert in der traditionellen Medizin. Die in Indien beheimatete Ayurveda-Lehre schätzt den Wurzelstock als Basissubstanz zur „Reinigung, Stärkung und Vitalisierung“ bei Verdauungs- und Leberproblemen, Hautleiden und Wunden. In der traditionell chinesischen Medizin (TCM) gilt Kurkuma als „wärmend und bewegend“, zur Linderung von Schmerzen. Seit die moderne Forschung in den letzten drei Jahrzehnten das Potenzial des Hauptwirkstoffs Curcumin erkannt hat, wurden mehr als 18.000 Studien dazu veröffentlicht. Kurkuma gilt als einer der größten Hoffnungsträger zur natürlichen Vorbeugung und Behandlung zahlreicher chronischer Leiden.</p><h2>Potenter Entzündungshemmer mit Mehrwert</h2><p>Wirksamkeitsbestimmend bei der Kurkuma sind sogenannte Curcuminoide, darunter vor allem das Curcumin. Es macht über 75 Prozent der Curcuminoide aus. Curcumin konnte in zahlreichen Studien eindrucksvoll zeigen, dass es in der Lage ist, verschiedene entzündungsfördernde Stoffwechselwege auszubremsen. Es unterdrückt die Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe (z.B. Prostaglandine) und Signalwege. Als Fänger aggressiver Stoffwechselprodukte, sogenannter Freier Radikale, bremst es deren zerstörerische und damit entzündungsfördernde Wirkung an den Geweben (antioxidative Eigenschaften) und Curcumin aktiviert körpereigene entzündungsdämmende Schutzsysteme, wie radikalfangende Enzyme oder antientzündliche Proteine. Da es sich bei all dem um grundlegende Mechanismen des Stoffwechsels handelt, die überall im Körper stattfinden, ist das medizinische Potenzial von Curcumin sehr groß. Das gilt umso mehr, da es über eine große Bandbreite günstiger Nebeneffekte verfügt. Es entkrampft die Magen-DarmMuskulatur und regt den Gallenfluss an, was Verdauungsbeschwerden entgegenwirkt. Es kann krebshemmende Wirkung haben, was sich vorbeugend oder unterstützend bei Krebspatienten nutzen lässt. Darüber hinaus wirkt es sich günstig auf die Blutfettwerte und auf das Immunsystem aus. Die Wirkung der Curcuminoide wird durch ätherische Öle, Bitterstoffe und andere sekundäre Pflanzenstoffe der Curcuma abgerundet, antioxidativ, antimikrobiell und verdauungsfördernd.</p><h2>Ideal zur Vorbeugung und als Therapiebegleiter vieler chronischer Leiden</h2><p>Curcumin steht besonders als Entzündungshemmer hoch im Kurs. Sogenannte „Stille Entzündungen“ (Silent Inflammations) legen den Grundstein für viele chronische Erkrankungen, darunter auch die typischen „Altersleiden“. Zu den Auslösern zählen erhöhter oxidativer Stress (z. B. durch Fehlernährung, Übergewicht oder Medikamente) und Fehlleitungen des Immunsystems, deren Ausgangsort oft ein kranker Darm ist. Entzündungsprozesse begünstigen u. a. Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus (Typ II), Krebs, die Chronisch-Obstruktive Lungenerkrankung (COPD), chronisch entzündete Darmleiden und entzündete Gelenke. Eine ausreichende Zufuhr entzündungshemmender Gegenspieler leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung und Therapie solcher Leiden. Da das eine langfristige Einnahme erfordert, punkten hier nebenwirkungsfreie natürliche Wirkstoffe, wie das pflanzliche Curcumin.</p><h2>Herausforderung Bioverfügbarkeit</h2><p>Kurkuma ist traditionell als wirksam gegen Darmbeschwerden bekannt. Der „fettige“ Charakter des Wirkstoffs, der auch in herkömmlichen Curcumin-Extrakten unverändert vorliegt, erschwert seine Überführung ins Blut und konzentriert ihn entsprechend im Darm, wo er umso besser wirkt. So zeigte sich Kurkuma schon immer wirksam bei Verdauungsbeschwerden und Reizdarmsyndrom und wurde 2019 offiziell in die Behandlungsempfehlungen (Leitlinien) für die chronische Darmentzündung Colitis ulcerosa mit aufgenommen.</p><p>Um die vielfältigen positiven Wirkungen des Curcumins zu nutzen, muss der Pflanzenstoff aber in ausreichenden Mengen im Blut anfluten und dort auch ausreichend lange verbleiben. Der intensive Konsum von naturbelassener Kurkuma allein, z. B. als Gewürz, ist hier wenig erfolgsversprechend. Curcumin verklumpt im Darm und macht eine Aufnahme über die Darmschleimhaut damit quasi unmöglich.</p><p>Zielführender sind Extrakte, die Curcumin in geeigneter Dosierung transportieren und durch moderne Techniken so verpacken, dass es seinen Weg durch die Darmschleimhaut ins Blut findet und dort ausreichend lange zirkuliert. Man spricht von einer verbesserten „Bioverfügbarkeit“. Wer sich eine solche körperübergreifende (systemische) Wirkung erhofft, ist mit einer Extrakt-Technologie gut beraten, einem Curcuma-Extrakt-Komplex. Die Curcumin-Moleküle sind hier fein verteilt in eine wasserlösliche Matrix eingearbeitet. Löst sich die Matrix im Darm auf, gibt sie die Curcumin-Moleküle langsam und nachhaltig an die Darmschleimhaut ab. Eine Studie konnte eindrucksvoll bestätigen, dass damit eine 136-fach erhöhte Aufnahmerate und eine Wirkdauer von mindestens 12 Stunden erzielt wird. Das ebnet den Weg, um das ganze Potenzial des Curcumins zu nutzen. </p><p>(Jaeger et al. Comparative absorption of curcumin formulations, Nutr J. 2014 Jan 24;13:11.)</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_zHhVgBwSKbaRu40iKml25A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Feb 2022 08:32:42 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Curcumin - Auf die Bioverfügbarkeit kommt es an!]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/kurkuma</link><description><![CDATA[Kurkuma wird immer beliebter. Zu Recht, liegen doch mittlerweile über 6000 Studien zur gesundheitsfördernden Wirkung der goldenen Knolle vor. Besonder ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_-Ry5Vge5SZ6igMEJneMkBQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_XAa2uXw5SWCs3-z9-u4hFw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_qS0ag1_OTO6GTb_nnAJozQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Go5utUbKTdOwBQwwJFYE8Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Kurkuma wird immer beliebter. Zu Recht, liegen doch mittlerweile über 6000 Studien zur gesundheitsfördernden Wirkung der goldenen Knolle vor. Besonders die entzündungshemmenden und antioxidativen Effekte sind gut dokumentiert. Kein Wunder, dass immer mehr Kurkuma-Produkte auf den Markt drängen. Wer wirklich von den positiven Wirkungen des Kurkumas profitieren will, sollte allerdings genauer hinschauen.</p><h2>Problem: Curcumin hat nur geringe Bioverfügbarkeit</h2><p>Der für die Gesundheit besonders wichtige Hauptinhaltsstoff ist der sekundäre Pflanzenstoff Curcumin. Während also Kurkuma die Pflanze beschreibt, ist Curcumin ist deren wichtigster Inhaltsstoff. Wichtig: Kurkuma enthält nur einen geringen Anteil an Curcumin – ungefähr zwei bis fünf Prozent. Und dieses Curcumin ist zudem auch noch fettlöslich und kann deshalb in der wässrigen Umgebung des Darmes nur schlecht aufgenommen werden. Der Körper scheidet es zu rund 90 Prozent wieder aus. Man müsste also Unmengen von Kurkuma essen, um tatsächlich eine positive gesundheitliche Wirkung zu erzielen. Die beliebte Kurkuma Milch oder auch „Golden Latte“, mag zwar „in“ sein, ist aber für therapeutische Zwecke nicht geeignet. Auch mit reinem Kurkuma-Pulver lassen sich bei weitem nicht die gesundheitlichen Effekte erzielen, von denen in den Studien die Rede ist. Wer also wirklich von der positiven Wirkung des Curcumins profitieren möchte, sollte auf einen Curcumin Extrakt in Kapseln zurückgreifen, bei dem die Bioverfügbarkeit des Curcumins deutlich erhöht wurde.</p><h2>Methoden zur besseren Aufnahme von Curcumin</h2><p>Bei dem Versuch, die Wirksamkeit von Kurkuma zu verbessern, wird es häufig mit Pfeffer (Piperin) kombiniert. Nachteile: Die bessere Aufnahme wird hier durch die Reizung der Magenschleimhaut erreicht, die bei vielen Menschen zu Magen-Darm-Beschwerden führen kann. Ein weiterer schwerwiegender Nachteil von Piperin ist, dass es die Wirkung von Medikamenten verringern oder verstärken kann. Eine andere Methode zur Erhöhung der Bioverfügbarkeit sind Micellen. Dabei wird Curcumin in chemische Emulgatoren wie Polysorbate eingebettet. Dadurch richten sich die fettlöslichen Moleküle zu Mizellen aus und werden nach außen hin wasserlöslich. Allerdings hat sich der Einsatz von Micellen aufgrund der verwendeten Polysorbate in Studien wegen der Nebenwirkungen als nachteilig erwiesen. Sie greifen in den menschlichen Stoffwechsel ein und können ungünstigen Einfluss auf die Darmflora haben. In Tierversuchen zeigte sich, dass Polysorbate Darmerkrankungen fördern. In Studien mit Menschen traten Nebenwirkungen wie Übelkeit u.a. auf. Weitere Nachteile sind, dass Micellen relativ instabil sind und nur sechs Prozent Cucuminoide enthalten. Die Höchstkonzentration von Curcumin im Blut fällt nach einer Stunde sofort stark ab. Auch die Nutzung von Polyvinyl Pyrrolidone (PVP) ist nicht zu empfehlen. Denn deren Einsatz erfordert die Nutzung von Lösungsmitteln. Zudem besteht für PVP-Partikel das Risiko eines anaphylaktischen Schocks.</p><h2>Beste Möglichkeit zur verbesserten Aufnahme: Cyclodextrin</h2><p>Was ist als die zurzeit beste Möglichkeit, um die Aufnahme von Curcumin zu verbessern, sprich die Bioverfügbarkeit zu erhöhen, ohne den Stoffwechsel negativ zu beeinflussen? Auf Basis der Studienlage ist die Einbettung des Curcumins in einen Cyclodextrin- Mantel die zurzeit beste Möglichkeit. Dadurch kann nicht nur die Bioverfügbarkeit des Curcumins deutlich erhöht werden, um dem Körper möglichst viel Curcumin zur Verfügung zu stellen. Cyclodextrin ist zudem ein reiner Naturstoff, der den menschlichen Stoffwechsel nicht beeinträchtigt. Es handelt sich dabei nämlich um Glucose, also Traubenzucker. Hier werden die fettlöslichen (lipophilen) Curcuminmoleküle in einen Ring von Cyclodextrinmolekülen eingebettet, und zwar so, dass sich eine hydrophile (wasserliebende) Außenseite und in ihrem Innern ein lipophiler, also fettfreundlicher Hohlraum ergibt. In diesem Hohlraum hält sich das Curcumin-Molekül auf, bis es im Darm angelangt ist. Dort wird es von den Cyclodextrinmolekülen einzeln zur Darmwand transportiert, wo es gut aufgenommen werden kann. Das Cyclodextrin wird abgebaut und ausgeschieden.</p><h2>Höhere Bioverfügbarkeit wissenschaftlich belegt</h2><p>Die höhere Bioverfügbarkeit des mit Cyclodextrin kombinierten Curcumins wurde auch wissenschaftlich nachgewiesen. Dabei wurde den Versuchspersonen einmal normales Curcumin gegeben sowie drei verschiedene Curcuminpräparate, von denen die Hersteller sagen, die Bioverfügbarkeit sei besonders hoch. Das Ergebnis: Das Curcumin-Präparat mit Cyclodextrin wurde bis zu 45 Mal effizienter aufgenommen als die führenden Curcuminpräparate und das reine Curcuminpulver! Durch die Einbettung in Cyclodextrin kann der Organismus das Potenzial des Curcumins also in einem wesentlich höheren Umfang zur Verfügung stellen. Eine 40fache Bioverfügbarkeit ist gleichbedeutend mit einer Steigerung der Bioverfügbarkeit um 4000 Prozent. Positiver Nebeneffekt: bei einer höheren Bioverfügbarkeit braucht man weniger Kapseln zu nehmen und spart dadurch Geld.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_1GWOw48PQEBQzJHDB3EJKg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Sep 2019 08:00:38 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[DETOX - Gut durchspülen für den Ausgleich!]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/detox</link><description><![CDATA[Die Begriffe „Entgiftung“, „Entschlackung“, „Detox“ sind einerseits allgegenwärtig, wenn Gesundheitsprodukte angeboten werden, andererseits umstritten ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_SJQmvoivT8-K4nq8BHB3cA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_M0upus69SCyvpF2U28EfGA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_haRJLrWJRtSHm7EWVSbpMA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_IFEkw8PhQ5i4ZLMNan7OVw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Die Begriffe „Entgiftung“, „Entschlackung“, „Detox“ sind einerseits allgegenwärtig, wenn Gesundheitsprodukte angeboten werden, andererseits umstritten. Sie werden unterschiedlich mit Inhalten gefüllt, was dazu führt, dass sich Fachleute über einiges lustig machen, Juristen prüfen, ob zu viel versprochen wird, verunsicherte Verbraucher zurückbleiben.</p><h2>Schadstoffe</h2><p>Tatsache ist, dass jeder Mensch über die Atemluft, den Magen-Darm-Trakt, die Haut schädlichen Stoffen ausgesetzt ist. „Beliebte“ Angewohnheiten, sich selbst kontinuierlich Gifte zuzuführen sind Rauchen und Alkoholkonsum.<br/>Die „Genusssüchtigen“ verbleiben sich die Nervengifte Nikotin und Äthanol ein – plus weitere Stoffe mit krebserzeugendem Potential. Beim Essen ließe sich auch so einiges vermeiden, was schädlich ist, angefangen bei Zusatzstoffen bis hin zu Zucker in großen Mengen, Fleisch mit Antibiotikarückständen, ranzigen Fetten usw. Jedenfalls werden Gifte aufgenommen. Bleiben die Fragen: Hilft sich der Körper selbst? Kann oder muss er dabei Unterstützung erhalten?</p><h2>Hat der Körper sein eigenes Detox-Programm?</h2><p>Das ist eindeutig mit &quot;Ja&quot; zu beantworten. Denn Entgiftung ist für den Körper überlebenswichtig. Sie erfolgt über die Verdauungsorgane, die Lunge und die Haut. Verschiedene vom Körper gebildete Enzyme wirken dabei mit, die schädliche Substanzen chemisch umwandeln, wasserlöslich machen und bereit zum Abtransport. Doch gelingt es in den wenigsten Fällen, alle Gifte vollständig auszuleiten. Schäden entstehen, die noch aufwändiger repariert werden müssen. Bleiben sie, kann es zu Zellveränderungen und schließlich zu Krebs oder anderen Erkrankungen kommen. Gewisse Giftmengen verbleiben immer im Körper – was nicht zuletzt von der persönlichen Entgiftungsfähigkeit des Körpers und dem Lebensalter abhängt – und lagern sich bevorzugt im Bindegewebe oder im Fettgewebe ein.</p><p>Zudem ist der menschliche Organismus bei der Menge der heute im Umlauf befindlichen Pestizide, Schwermetalle, diversen nicht natürlichen Stoffen, kombiniert mit ungesunder Ernährung, Bewegungsmangel, Hetze in vielen Fällen überfordert. Insofern kann es kaum ein Fehler sein, die Reinigung zu forcieren. Bleibt die Frage, ob es dafür geeignete Mittel gibt.</p><h2>Ausscheidungsfunktionen unterstützen</h2><p>Prinzip Wasser. Teekräuter wie Brennnessel, Löwenzahn, Birke, Schafgarbe, Goldrute, Mariendistel setzen zusätzlich Reize an die Organe, beim „Aufräumen“ verstärkt mitzumachen. Die Tees zum Entgiften enthalten weiter Verdauungsförderer wie Curcuma, Ingwer, Wermut, Enzian, Pfefferminzblätter, die vor allem der Bekömmlichkeit dienen, wirken basisch und schmecken nicht so langweilig wie pures Wasser. Ihre Zutaten wurden auch unter geschmacklichen Aspekten ausgewählt, beispielsweise Gerstengras im neuen Freetox oder Fruchtextrakte, die gleichzeitig die Verdauung „anschieben“.</p><p>Die Wirkung der Tees kann entweder kontinuierlich genutzt werden als Alltagsgetränk oder kurmäßig in Verbindung mit einer bewusst basischen* Ernährung. Das heißt viel Gemüse und Obst essen, auf tierische Lebensmittel, Zucker, Weißmehl, Kaffee, Schwarztee, Alkohol weitgehend verzichten. Wer lieber zum Elixier greift, verdünnt es mit Wasser, trinkt also eine Art Schorle. Für ganz Eilige, die immer unterwegs sind, gibt es Kapseln, die mit reichlich Wasser im Magen landen sollen.</p><h2>Wundermittel?</h2><p>Das sind keine Wundermittel, sondern solide Hilfen, dem Körper beim Ausbalancieren behilflich zu sein. Auf den Begriff Detox stürzen sich indessen leider auch Anbieter von Produkten, die kritisch zu sehen sind. So ist wohl kaum damit zu rechnen, dass auf die Füße geklebte Pflaster über Nacht die Giftstoffe aus dem Körper ziehen. Schön wär’s, wenn es so einfach wäre.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_3LBvYtIxeLriOM8FW55o0A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 May 2017 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Forum: Antworten zu Curcumin]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/forum-curcumin</link><description><![CDATA[Die Zahl Ihrer Zuschriften an reformleben wächst stetig. Das ist erfreulich weil daraus Ihr Interesse, Ihre Motivation und Ihr Vertrauen spricht. Sämt ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_9ysYQAAOQ4SpEhOO1MYmtA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_iN0D0jZLTy65H16aA7oaKw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_fmiqcVSQTiCxg3t8y0Grqg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Ab-KC93kTcCzrIJ6FQ0SAw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div>Die Zahl Ihrer Zuschriften an reformleben wächst stetig. Das ist erfreulich weil daraus Ihr Interesse, Ihre Motivation und Ihr Vertrauen spricht. Sämtliche Anfragen lesen und beachten wir sorgfältig. Deren große Zahl erlaubt es jedoch nicht, jede davon individuell und ausführlich zu beantworten. Dafür bitte ich um Ihr Verständnis. Eine Möglichkeit wäre jedoch, in einem reformleben-Forum wichtige Anfragen nicht nur für einzelne, sondern für alle Leserinnen und Leser, die daran interessiert sind, gemeinsam zu beantworten. Gerne können Sie da Ihre eigenen Anregungen und Erfahrungen, die für das Forum geeignet sind, einbringen. Meistens geht es in Ihren Anfragen um das Problem, was ist noch wahr und worauf kann ich mich noch verlassen. Zumal häufig zu hören ist, wir befänden uns in einer postfaktischen Gesellschaft, die von wortmächtigen Populisten dominiert wird. <h6><strong>Seriöses Wissen zu Naturstoffen wächst</strong></h6> Immerhin wächst das seriöse Wissen zu Naturstoffen für die Gesundheit stetig. Im vorigen Jahrhundert schien zwar die alte Heilpflanzenkunde von der modernen Medizin mit ihren synthetischen Mitteln überholt worden zu sein. Aber auch die moderne Medizin hat ihre Grenzen. Immer mehr Menschen leiden an chronischen Krankheiten, vor allem an Krebs, an neurodegenerativen Erkrankungen, an Parkinson und Demenz, an Depressionen und Ängsten. Künstliche Mittel zur Prävention und Abwendung dieser Erkrankungen konnten – bisher zumindest – nicht hergestellt werden. Angesichts der Krankheitsflut entsteht jedoch wieder Rückbesinnung auf die Natur. Einige Pflanzenarten können im weiteren Sinn Heilpflanzen sein, indem sie zum Schutz vor schweren chronischen Krankheiten beitragen. Deshalb ist neuerdings auch die moderne Medizin an Pflanzenarten und deren Wirkstoffen wie Curcuma/Curcumin, Granatapfel/ Ellagitannin, Grüntee/Epigallocatechingallat, Leinsamen/Leinöl interessiert. <h6><strong>Only bad news are good news ?</strong></h6> Das Magazin reformleben setzt sich für die kompetente Anwendung dieser Naturstoffe ein.&nbsp;In unserer Zeit werden sehr viele Studien mit allen möglichen Mitteln und Maßnahmen durchgeführt. Meistens sind deren Ergebnisse widersprüchlich: manche Studiendaten sprechen für die Anwendung und manche dagegen. Die Unterscheidung zwischen Gutem und Schlechtem wird schwieriger. Schlechte Nachrichten werden aber viel mehr beachtet als gute. Daraus ist ein neues Geschäftsmodell von Interessengruppen und Medien entstanden. Da gilt für diese Kreise die Devise „only bad news are good news“: nur schlechte Nachrichten sind gut. Auch deshalb gibt es neuerdings mehr Nachrichten über das Schlechte als über das Gute. Grundsätzlich empfehle ich, auch jede warnende Nachricht zu beachten und sorgfältig zu prüfen. Im derzeitigen Informationsdschungel sind aber viele Menschen überfordert und desorientiert. Möge mit dem Forum reformleben mehr Durchblick entstehen, für Ihre Gesundheit. <strong>Ein Leser schrieb:</strong> „Danke für die interessanten Artikel von Ihnen; insbesondere interessiere ich mich für Ihre Informationen zum Basisprogramm. In letzter Zeit wurde ich aufgrund von Studien der Universität Hohenheim stark verunsichert. Dort wurde berichtet, dass das Kurkuma fettlöslich ist und daher nur sehr schwer vom menschlichen Körper aufgenommen werden kann. Viele herkömmliche Curcumin Präparate bleiben daher wirkungslos. Jetzt stellt sich für mich die Frage, ob die empfohlenen Kapseln eigentlich wirkungsvoll sind. Weiterhin habe ich von einem neuen Präparat gehört, dass aufgrund der flüssigen Form von einer bis zu 185-fachen Wirkungserhöhung ausgeht. Welchen Ratschlag haben sie zu diesem Thema?“ <h6><strong>Meine Antwort darauf ist:</strong></h6> „Sie stellen eine wichtige Frage zur Anwendung von Curcumin und der Auswahl geeigneter Produkte. Die Curcumin-Wirkungen zum Schutz vor chronischen Entzündungen, vor Krebs und Demenz wurden in reformleben bereits referiert (siehe Heft Nr. 2/2015). Curcumin kann in den Geweben und Zellen des Körpers aber nur dann optimal wirken, wenn es stetig in gut ausreichenden Mengen zugeführt und resorbiert wird. Die Resorptionsquote und damit die Bioverfügbarkeit von Curcumin ist leider gering. <h6><strong>Mindestens 10g Curcuma-Pulver täglich</strong></h6> Wer seine Nahrung ab und an mit Curcuma würzt, wird damit kaum Wirkung erreichen. Zuverlässige Wirkung kann wahrscheinlich erst mit der Aufnahme von mindestens 10 g Curcuma-Pulver pro Tag (4–5 Teelöffel) entstehen. In den westlichen Ländern enthält die Nahrung nur sehr wenig – oder gar kein&nbsp;Curcumin. Da sollte die entsprechende Nahrungsergänzung in Betracht gezogen werden. Mit geeigneten Produkten aus denen das Curcumin zuverlässig gut resorbiert wird, kann die optimale Wirkung mit geringeren Mengen erreicht werden. Einfache Curcuma-Präparate enthalten zusätzlich Pfeffer bzw. Piperin als Resorptionsverstärker. Damit ist die Bioverfügbarkeit ein wenig höher, aber individuell unterschiedlich. Etliche Menschen vertragen wegen empfindlicher Schleimhäute oder Allergien den Pfeffer, bzw. das Piperin nicht. Zu anderen Produkten werden geradezu fantastische Resorptionsquoten herumgereicht. <h6><strong>Oder Ergänzung mit hoher Bioverfügbarkeit</strong></h6> Selber nehme ich ein seriöses Produkt, in dem die Curcumin Moleküle von Cyclodextrin (aus pflanzlicher Stärke hergestellt) eingehüllt sind. Damit wird das Curcumin weitaus besser bioverfügbar. Mit 50 mg Curcumin in dieser mikroverkapselten Form kann eine zuverlässigere Wirkung erreicht werden als mit 2 g Curcuma-Pulver. Der winzige Stärkeanteil ist ernährungsphysiologisch nicht relevant. <h6><strong>Höchst bedeutsam sind jedoch die Studienergebnisse, denen zufolge das Curcumin vor</strong></h6><ul><li><h6><strong>chronischer Entzündung</strong></h6></li><li><h6><strong>Krebs</strong></h6></li><li><h6><strong>Demenz </strong></h6></li></ul><h6><strong>schützen kann, falls das Curcumin bioverfügbar ist. </strong></h6> Deshalb vertraue ich auf das mikroverkapselte Curcumin, in Verbindung mit sämtlichen Elementen meines Basisprogramms für längere Gesundheit.</div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_0ZMOdJb0zrkbEKlls_FbXg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 03 Mar 2017 00:00:09 +0100</pubDate></item></channel></rss>