<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Kokosöl/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Kokosöl</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Kokosöl</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Kokosöl</link><lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 08:56:02 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[KOKUSNUSS - Lebensmittel mit Gesundheitsplus]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/kokusnuss-lebensmittel-mit-gesundheitsplus</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2022/kokosnuss.jpg"/>Auf Südseebildern sind sie oft der Blickfang – die bis zu 30 Metern in die Höhe ragenden, biegsamen Palmen mit großen wedelartigen Blättern. Ihre Früc ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_qV83I_b_STyTjxtpHpSwYQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_EUeqw19OQqiDuRZV14ztFw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_klHurZyETUSoUVBPA30gfQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_j9fEhPHbn9pP-qzPeBw2og" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_j9fEhPHbn9pP-qzPeBw2og"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 303.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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</div><div data-element-id="elm_Ao5UKZmQQkmKLqfsfHZn2w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Auf Südseebildern sind sie oft der Blickfang – die bis zu 30 Metern in die Höhe ragenden, biegsamen Palmen mit großen wedelartigen Blättern.</strong> Ihre Früchte erreichen ein Gewicht von bis zu zwei Kilogramm. Was man hierzulande als Kokosnuss kaufen kann, ist nur der Samen. Im frischen Zustand wird die uns bekannte braune Nuss noch von einer faserigen Hülle und grüner, wasserdichter Haut umgeben.</p><h2>Pflanzenkunde</h2><p>Botanisch gesehen ist es noch nicht einmal eine Nuss, sondern eine Steinfrucht. Zum Wachsen benötigen Kokosnüsse viel Sonne, kontinuierliche Temperaturen über 20 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit – in den Tropen am Wasser. Nicht verwechseln sollte man Kokospalmen und Ölpalmen, aus deren Früchten das umstrittene Palmöl gewonnen wird. Kokosnussplantagen sind im Gegensatz zu Ölpalmenplantagen noch selten. Beim naturnahen Bio-Anbau wachsen Kokosnusspalmen in Mischkulturen. Zudem ist laut der EU-Öko-Verordnung Voraussetzung für eine Bio-Kennzeichnung, dass nicht nur der Anbau ökologisch erfolgen muss, sondern bei der Produktion soziale Voraussetzungen erfüllt sein müssen.</p><p>Lange Zeit kannten europäische Verbraucher und Verbraucherinnen nur zwei Kokosnussprodukte – Kokosraspel für das Weihnachtsgebäck und Kokosfett zum Braten und Frittieren, angeboten in festen Platten. Das ist einerseits schade, andererseits kein so großer Verlust, da zwischen einem solchen Produkt und einem naturbelassenen Kokosöl gewaltige Qualitätsunterschiede bestehen. Konventionelle, geschmacksneutrale Kokosfette werden mit Lösungsmitteln und unter hohen Temperaturen gewonnen. Zum Teil wird dieses Fett im Anschluss an die Raffination noch zusätzlich gehärtet. Dabei entstehen die gesundheitlich bedenklichen Transfettsäuren. Native Kokosöle dagegen stammen aus Kaltpressung und werden nicht verändert.</p><h2>Kaltpressung</h2><p>Wer Wert auf den Erhalt aller im Kokosöl vorhandenen Stoffe in ihrer naturbelassenen Form legt, sollte ein Kokosöl wählen, das bei möglichst niedriger Temperatur gewonnen wurde. Zwischen Kaltpressung und Kaltpressung gibt es noch Unterschiede, da Kaltpressung nur bedeutet, dass bei der Pressung nicht zusätzlich erhitzt wurde. Hohe Temperaturen können auch durch hohen Pressdruck entstehen. Als Qualitätsindikator hat sich der Gehalt an Laurinsäure bewährt. Bei Spitzenprodukten liegt er um 50 Prozent.</p><h2>Mittelkettige Fettsäuren (MCT)</h2><p>Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Laurins%C3%A4ure" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Laurinsäure</a> ist eine mittelkettige gesättigte Fettsäure (MCT), die mit relativ hohem Anteil auch in der Muttermilch vorkommt. Da mittelkettige Fettsäuren wie die Laurinsäure vom Körper leicht und schnell verdaut und in Energie umgewandelt werden können, wird eine Fitness-Ernährung unter Verwendung von Kokosprodukten bei Sportlern immer beliebter. Aber auch Veganer, Vegetarier, Freunde der ayurvedischen Ernährungsweise, der Low-Carb-Ernährung sowie Rohkost-Fans haben Kokosprodukte für sich entdeckt. Die im Kokosöl enthaltenen MCT-Fette benötigen für die Aufnahme durch den Körper keine Fettsäuren spaltenden Enzyme, werden bevorzugt in Energie umgesetzt, wandern also nicht „bereitwillig“ in die Fettdepots.</p><p>Weiterer Pluspunkt der Laurinsäure: Sie besitzt bakterizide und antivirale Eigenschaften. Sie kann bei umhüllten Viren die Lipidhülle zerstören und damit zu ihrem Absterben führen. Die Fettsäuren können mithelfen, das Immunsystem zu stärken und die körpereigenen Abwehrkräfte zu stabilisieren. Erschrecken Sie also nicht, wenn Sie von vielen gesättigten Fettsäuren in Kokosöl hören. Sie sind besser als ihr Ruf und die gesättigte Fettsäure Laurinsäure hat es sogar im positiven Sinne in sich. Der Verzehr von Kokosöl ist ideal, wenn anschließend Aktivitäten oder Sport geplant sind. Ungesättigte Fettsäuren, die oftmals empfohlen werden, sind insbesondere vor Ruhephasen sinnvoll. Dabei gilt es, die Omega-3-Fettsäuren nicht zu vernachlässigen. Omega-6-Fettsäuren, die in vielen Pflanzen dominieren, werden zwar gebraucht, fördern aber im Übermaß Entzündungen, während Omega-3-Fettsäuren diese dämpfen. Deshalb gehört beispielsweise das Leinöl zum Basisprogramm und Fisch gilt als gesünder als Fleisch.</p><h2>Kokosraspeln</h2><p>Doch zurück zur Kokosnuss. Kokosraspeln beispielsweise haben einen günstigen glykämischen Index – ca. 20. Was heißt das? Um den unterschiedlichen Einfluss kohlenhydrathaltiger Lebensmittel auf den Blutzucker und Insulinspiegel zu klassifizieren, wurde der Begriff Glykämischer Index (GI) eingeführt. Nach WHO-Richtlinien wird er an stoffwechselgesunden Probanden bestimmt. Dabei wird die Dauer und Höhe des Blutzuckeranstiegs nach Verzehr von 50 Gramm Glukose (Traubenzucker) als Referenzwert (100) genommen. Damit sagt ein GI von 50 aus, dass nach Verzehr von 50 Gramm Kohlenhydraten dieses Lebensmittels der Anstieg des Blutzuckerspiegels nur halb so groß ist wie nach dem Verzehr von Traubenzucker. Ein hoher GI korreliert in der Regel mit einer hohen Insulinausschüttung und einer Hemmung des Fettstoffwechsels. Ein GI bis zu 50 gilt als niedrig, von über 50 bis 70 als mittlerer GI, und ein Wert von über 70 als ein hoher GI.</p><p>Die Darstellung sollte dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen. Das Gehirn eines Menschen, der nicht fettadaptiert ist, braucht eine Zeit, um mit Ketonen genauso gut und „schnell“ zu arbeiten. Wir verfestigen die Vorstellung der Körper brauche die ständige Zufuhr von exogenen Kohlenhydraten. Diese Vorstellung leistet Krankheiten – dem metabolischen Syndrom – Vorschub. Das wollen wir nicht. Gegen den Konsum von unverarbeiteten Lebensmitteln mit Kohlenhydraten in persönlich verträglicher Menge ist nichts einzuwenden. Genauer nachlesen lässt sich dies in dem unten empfohlenen Buch.</p><p>Mit unseren Rezepten fällt es sicherlich nicht schwer, Kokosnussprodukte häufiger auf dem Tisch zu haben.</p></div></div>
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Viele Menschen können mit Hilfe der modernen Medizin länger leben, und etliche Krankheiten können effektiver bekämpft werden. Was gewiss positiv zu bewerten ist. Allerdings werden, sind und bleiben immer mehr Menschen chronisch krank. Die moderne Medizin kann hoch effektiv therapieren und Leben verlängern, aber offensichtlich nicht Gesundheit erzeugen.</p><h2>Natürliche Schutzstoffe zur Prävention von Erkrankungen unverzichtbar</h2><p>Meines Erachtens sind zur Bewahrung und Stärkung der Gesundheit sowie zur Prävention von Erkrankungen natürliche Schutzstoffe unverzichtbar. Um deren alltägliche Anwendung in optimaler Dosis zu fördern, habe ich mein Basisprogramm für längere Gesundheit entwickelt, das sich meinen Patienten (und natürlich auch mir) seit vielen Jahren, manchen schon seit Jahrzehnten, bewährt hat. Mein Anliegen dabei ist die bestmögliche Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, von chronischen Entzündungen, von degenerativen Nervenerkrankungen sowie von Krebs und Demenz mit geeigneten und bewährten natürlichen Schutzstoffen. Natürlich wird keine Prävention, gleich welcher Art, sämtliche Krankheiten auf immer und ewig verhindern können – und die Medizin nicht entbehrlich machen. Das Gegenteil zu behaupten, wäre unseriös.</p><h2>Prävention wird zunehmend&nbsp;wichtiger</h2><p>Aufgrund epidemiologischer Daten, biopharmakologischer und molekularbiologischer Erkenntnisse sowie langer guter Erfahrungen kann jedoch wesentlich längere Gesundheit bzw. Verminderung des Risikos, von den genannten Erkrankungen betroffen zu werden, zu erreichen sein. Weil viele Menschen dank moderner Medizin erheblich länger leben können, aber in den hinzu gewonnenen Lebensjahren oft chronisch krank sind, wird die Prävention zunehmend wichtiger.</p><h2>Auch bei vegetarischer und veganer Kost auf Low-Carb achten</h2><p>Das geht aber nicht mit einem Tässchen Tee, dass ab und an mal getrunken wird, und auch nicht mit veganer Kost allein (die sehr unterschiedlich zusammengestellt sein kann und meist nicht genau bilanziert wird). Damit pauschal zu versprechen, man könne »den Alterungsprozess messbar regelrecht herunter drehen « (A. Hildmann: Vegan for Youth) scheint ziemlich verwegen.</p><p>Gewiss ist vollwertige vegetarische und die ethisch noch höher stehende vegane Ernährungsweise eine gute und geradezu notwendige Basis für längere Gesundheit – in nahezu jeder Hinsicht besser als Mischkost mit Fleisch und Wurst. Vor allem die vegane Kost sollte dann aber nicht übermäßig kohlenhydratlastig sein, sondern höhere Anteile an Nüssen (falls keine Allergie besteht), an Rapsöl und Walnussöl und vor allem an Leinöl sowie ausreichende Anteile an essenziellen Aminosäuren, dazu genügend Kalzium, Eisen, Vitamin B12 und Vitamin D aufweisen.</p><h2>Leinöl ist ein notwendiger,&nbsp;geradezu essenzieller Teil gesunder&nbsp;Ernährung</h2><p>Gerade das Leinöl ist außerordentlich wichtig zum Schutz der Gesundheit (s. reformleben 1/2015). Selber gestehe ich mir seit Jahren alltäglich 40 ml (drei Esslöffel voll) zu. Früher schon berichteten mir begeisterte Leserinnen und Leser, dass sie ohnehin mehrmals pro Woche in ihrer Vollwertkost Rohkost und zum Salat Leinöl nehmen. Das ist gut, zumal das hochwertige Öl keinesfalls erhitzt, sondern dunkel und kühl gelagert und möglichst frisch genommen werden sollte. Zutreffend ist auch, dass das Leinöl notwendiger, geradezu essenzieller Teil gesunder Ernährung ist. Entscheidend für die hervorragende gesundheitsfördernde Wirkung des Leinöls ist jedoch, täglich eine mindestens ausreichende Dosis davon aufzunehmen. Wenn größere Mengen von Omega-6-Fettsäuren aus anderen Pflanzenarten oder gar aus Schlachtprodukten verzehrt werden, wächst der Bedarf an Leinöl.</p><p>Anderenfalls würde das Risiko für chronische Entzündungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Demenz zunehmen. Die jeweils erforderliche Leinöldosis hängt von den Ernährungsgewohnheiten, den individuellen Belastungen und Krankheitsrisiken ab. In der Regel können Sie mit 30 ml Leinöl pro Tag schon eine deutliche Reduktion dieses Risikos erreichen. Der individuelle Bedarf kann jedoch höher sein. Im Zweifelsfall sollte der Omega-6/Omega-3-Quotient gemessen werden.</p><p>Mit diesen Voraussetzungen empfehle ich auch die vegane Ernährungsweise. Obgleich die vegetarische Ernährungsweise, aus der die vegane erwuchs (und der ich selber auch traditionell näher stehe) ethisch und ökologisch schon eine gute Alternative zum Verzehr von Fleisch und Wurst ist.</p><h2>Ergänzung aufgrund mangelnder Schutzstoffkonzentration meist unverzichtbar</h2><p>Besonders strenge Veganer lehnen Nahrungsergänzung mit pflanzlichen Schutzstoffen oftmals total ab. Weil sie die für sich selber nicht für erforderlich halten. Das hat sich aber manchmal schon als Irrtum erwiesen. Auch die moderne Medizin, die weitaus mehr therapieorientiert als präventionsbegeistert ist – und auf synthetische Medikamente spezialisiert – will von pflanzlichen Schutzstoffen, Nahrungsergänzungsmitteln wie auch von pflanzlichen Arzneien nicht viel wissen. Selber kenne ich die moderne Medizin gut und schätze sie sehr – aber auch die Heilpflanzenkunde. Beides komplementär anzuwenden, dürfte sich als sinnvoll erweisen. Meine Empfehlung zur Prävention ist</p><ul><li>ausreichende körperliche Bewegung und Entspannung</li><li>vegetarische oder vegane Vollwertkost als Basis und</li><li>dazu sicherheitshalber sinnvolle Nahrungsergänzung in optimaler Dosierung (nicht zu viel, und nicht zu wenig).</li></ul><h2>Vollwertkost nicht zuverlässig</h2><p>Auf die häufig geäußerte Behauptung, in Vollwertkost, gleich welcher Art, sei doch alles Erforderliche enthalten, mag ich mich nicht verlassen. Mir geht es um die alltägliche, zuverlässige und konstante Aufnahme der wichtigsten Schutzstoffe in optimaler Dosierung. Deswegen habe ich mein Basisprogramm für längere Gesundheit entwickelt, ursprünglich im Selbstversuch, dass inzwischen in der Praxis seit vielen Jahren bewährt ist. Vorher hatte ich aus Studienergebnissen und anderen seriösen Befunden sorgfältig herausdestilliert, welche Schutzstoffe zur Prävention von Demenz und Krebs, aber auch von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders geeignet sind. Da kamen allerdings nur einige Pflanzenarten infrage, die in ihren Ursprungsländern seit Jahrhunderten, während vieler Generationen angewendet werden und bewährt sind.</p><h2>Weitgehend nebenwirkungsfreie Anwendung</h2><p>Daher kann deren Anwendung im Bereich traditioneller, physiologischer Zufuhrmengen (Dosierungen) als ziemlich frei von unerwünschten Nebenwirkungen, Schäden und Risiken gelten. Die anderenfalls längst bekannt wären. Dennoch können seltene individuelle Unverträglichkeiten niemals ausgeschlossen werden. Auf das betreffende Element des Basisprogramms muss dann verzichtet werden. Selber konnte ich übrigens bisher – wie fast alle meiner Patienten – sämtliche Elemente des Basisprogramms sehr gut vertragen, was ich auf mentale Gelassenheit (s. Seite 34 in diesem Heft) und die relativ hohe Aufnahme von Leinöl zurückführe.</p><h2>Komponenten des Basisprogramm wirken synergistisch</h2><p>Etliche Komponenten des Basisprogramms weisen synergistische Wirkmechanismen auf, zum Beispiel Curcumin, Granatapfel Muttersaft, und Grüntee (auch in vegetarischen Kapseln erhältlich) und Leinöl. D.h.: von der gemeinsamen Anwendung ist eine überadditive Wirkung zu erwarten: Das Ganze wirkt besser, umfassender als die einfache Addition der Einzelwirkungen. Um diese Synergie zu erreichen, müssen die Komponenten des Basisprogramms nicht simultan, zum Beispiel in einem Glas gemischt oder in wenigen Minuten nacheinander&nbsp;aufgenommen werden. Die parallele, jedoch kontinuierliche Aufnahme im Laufe jedes Tages genügt. Dass ich Ihnen damit dennoch einige Logistik abverlange, ist mir bewusst. Zumal ich Ihnen pro Tag 5-6 Tassen Grüntee (Sencha aus Bioanbau), mindestens 30 ml Leinöl, 2 × 10 ml Granatapfel Muttersaft und 2-3 Curcumin- Kapseln empfehle (und selber nehme). Aus langer, auch eigener Erfahrung, bin ich überzeugt, dass dieser Aufwand auch für Sie, für Ihre Gesundheit sehr lohnend sein wird.</p><h2>Wirkung abhängig von Qualität und optimaler Dosierung</h2><p>Im Grunde ist mein Basisprogramm für längere Gesundheit gar nichts Besonderes: Die einzelnen Komponenten sind lange bekannt und bewährt. Trotzdem werden sie oftmals nicht optimal angewendet, weil deren Wirkungen sogar in manchen Reformhäusern nicht genau erklärt wurden. Das Besondere am Basisprogramm für längere Gesundheit ist lediglich die Zusammenstellung wichtiger synergistisch wirkender natürlicher Schutzstoffe und der Rat zu deren alltäglicher kontinuierlicher Aufnahme in optimaler Dosierung.</p><p>Diese Schutzstoffe werden in reformleben sorgfältig und verantwortungsbewusst erklärt. Sämtliche Komponenten können Sie im Reformhaus in der erforderlichen Bio-Qualität und in Relation dazu preiswert beziehen. Sämtliche Erklärungen gründen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie auf eigenen Erfahrungen und Überzeugungen. Das unabhängige Magazin reformleben ist allein der Förderung Ihrer Gesundheit mit bestem Wissen und Gewissen verpflichtet. Und nicht in allen Reformhäusern erhältlich.</p></div></div>
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Manche Menschen hoffen auf die Wunderpille. Oder besser noch auf mehrere Wunderpillen: eine gegen alle Arten von Krebs, eine gegen alle Arten von Demenz, eine gegen Herz-Kreislauf- Krankheiten, eine gegen alle neurologischen Erkrankungen, nicht nur gegen Morbus Parkinson und Multiple Sklerose, eine gegen Angst und Depression. Daher wären mindestens fünf Wunderpillen erforderlich. Die zudem möglichst völlig nebenwirkungsfrei sein sollten.</p><h2>Keine Wunderpille</h2><p>Eine derartige Wunderpille gibt es nicht. So effektiv und spezialisiert die moderne Medizin auch ist: ein derartiges Wundermittel oder gar fünf davon hat sie noch nicht gefunden. Gleichwohl hat die Natur (die bekanntlich schon weitaus länger besteht als die moderne Medizin) eine Reihe von Schutzstoffen entwickelt, die sogar im Menschen wirken. Auch diese Schutzstoffe sind keine Wundermittel, jedoch kann im Zusammenwirken der Sekundärstoffe mehrerer bewährter Pflanzenarten ein solider Schutz der Gesundheit entstehen – sowie ein wichtiger Beitrag zum Überwinden von Krankheiten. Die bewährtesten Schutzstoffe sind im Basisprogramm für längere Gesundheit zusammengefasst und erklärt. Erklärt, weil es erforderlich ist, selbst zu verstehen, warum ein bestimmter Schutzstoff notwendig ist – und wie er wirkt. Damit wird auch verständlich, warum und wie diese Schutzstoffe im und mit dem Menschen die Flut der Zivilisationskrankheiten eindämmen können:</p><p>Warum und wie sie ebenso vor chronischen Entzündungen, vor Krebs, vor Demenz, vor Arteriosklerose, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie vor neurologischen Erkrankungen schützen können. Wofür natürlich die sorgfältige und konsequente Anwendung erforderlich ist. Gleichzeitig ist die alltägliche Nahrung ein wesentlicher Faktor, der entweder zum Entstehen oder zum Verhindern, bzw. zum Bewältigen der Krankheiten beiträgt. Die Meisten von uns wissen wohl, dass es gut ist, möglichst wenig Nahrungsmittel (idealerweise keine davon) zu essen, die der Gesundheit abträglich sind. Und statt dieser möglichst viele Nahrungsmittel, die der Gesundheit zuträglich sind.</p><h2>Individuelle Ernährungsberatung</h2><p>Es gibt gute Gründe dafür, täglich Obst, Gemüse, Nüsse und Vollkorngetreide zu essen. Falls das verträglich ist. Vor allem die Glutenunverträglichkeit und die Fruktoseintoleranz scheinen zum häufigeren Krankheitsfaktor zu werden. Dann ist individuelle Ernährungsberatung erforderlich, wozu ihr Reformhaus beitragen kann- auch mit alternativen Produkten.</p><p>Wenn jedoch all das problemlos vertragen wird, ist dann das Prinzip »Viel hilft viel« das Beste? Möglichst viel Obst, Gemüse und Vollkorngetreide zu verzehren? Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und ebenso die WHO empfiehlt, täglich 650 Gramm Obst und Gemüse zu essen: zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse pro Tag. Und sagt darüber hinaus noch: </p><blockquote class="wp-block-quote"><p>»Je mehr Obst und Gemüse gegessen wird, desto geringer ist das Risiko nicht nur für bestimmte Krebskrankheiten, sondern auch für Adipositas, Bluthochdruck und koronare Herzkrankheiten.« </p><cite>Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) - DGE 2007, DGE 2008, Takachi et al.</cite></blockquote><p>Schließlich entstanden schon nach ersten Auswertungen der großen European Prospektive Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC-Studie) sogar Zweifel daran, ob die hohe Zufuhr von Obst und Gemüse zumindest vor Krebs schützen kann. Wahrscheinlich können manche Obst- und Gemüsesorten einen Beitrag zum Krebsschutz erbringen, obwohl daraus keine Gesamtwirkung resultiert, die statistisch signifikant ist. Deshalb gilt es, die bewährtesten Pflanzenarten für die Gesundheit zu bevorzugen. Diese Pflanzenarten werden im Basisprogramm für längere Gesundheit erklärt. </p><h2>Pflanzenkost und Kohlenhydrate</h2><p>Für den relativ geringen Gesamtnutzen hohen Verzehrs von Obst und Gemüse zur Krebsprävention (wie von der EPIC-Studie aufgezeigt) gibt es eine ganz einfache Erklärung: Wer sehr viel Obst und Gemüse isst, nimmt damit auch sehr viele Kohlenhydrate auf. Aufgrund neuer Erkenntnisse ist aber die hohe Zufuhr von Kohlenhydraten der Gesundheit nicht sehr zuträglich. Demnach wird die Wirkung der Schutzstoffe aus großen Mengen Gemüse und Obst von der Wirkung der gleichzeitig zugeführten Kohlenhydrate erheblich gemindert oder gar ins Gegenteil verkehrt. Natürlich war das schon lange bekannt. Deshalb hatten die Lebensreformer früh schon empfohlen, alles Weißmehlgebäck und alle gezuckerten Produkte konsequent zu meiden – und besser Vollkornbrot sowie Müsli aus Vollkorngetreide, Beeren (und sogar Vollmilch oder Sahne: Bircher Müsli) zu essen. Damit war im Vergleich mit der damaligen kohlenhydratreichen und fleischhaltigen Zivilisationskost ein wesentlicher Fortschritt für die individuelle Gesundheit entstanden.</p><h2>Weiterentwicklung der bewährten Refomkost</h2><p>Aufgrund weiteren ernährungsphysiologischen Wissens kann die bewährte Reformkost nun weiter entwickelt werden, indem der Kohlenhydratanteil etwas weiter reduziert – und dafür mehr Energie aus geeigneten Pfl anzenölen (s.u.) aufgenommen wird. Die Zivilisationskost enthält über 50, oft 60 Prozent Kohlenhydrate und ungefähr 30 Prozent Fette, teilweise tierischer Herkunft. Das ist die Relation, mit der – zumindest als Co-Faktor – sehr viele Zivilisationskrankheiten entstehen. Selber Reformköstler, zwar nicht von Kindheit an, aber seit meiner Studentenzeit (aber auch dabei aufgeschlossen, liberal und tolerant, nicht fundamentalistisch) habe ich die Ernährungsweise der Lebensreform sorgfältig aufgenommen und für viele Patienten, für meine Familie und auch mich weiter entwickelt. Und die Wirkungen ständig überprüft. Als Konsequenz daraus ist eine ganze Reihe von Empfehlungen (nicht Vorschriften) entstanden:</p><ul><li>Vegetabile Ernährung mit höherem Anteil an Leinöl und Kokosöl als bisher&nbsp;üblich.</li><li>Ausreichende, aber nicht übermäßige&nbsp;Aufnahme von pflanzlichen Schutzstoffen<br/>aus Gemüse, Obst und Getreide&nbsp;(falls keine Unverträglichkeit besteht).</li><li>Wegen des signifikant höheren Gehaltes&nbsp;an Schutzstoffen in Pflanzen aus&nbsp;Bioanbau sind kleinere Portionen davon&nbsp;ausreichend.</li><li>Somit wird – ohne Verzicht auf einen&nbsp;Apfel (die Weisheit sagt: one apple a&nbsp;day keeps the doctor away), ein Vollkornmüsli&nbsp;und zwei bis drei nicht übergroße&nbsp;Gemüse- oder Rohkostsalat-Portionen&nbsp;pro Tag - die Kohlenhydratzufuhr nicht&nbsp;übermäßig sein.</li><li>Die Versorgung mit wichtigen pflanzlichen&nbsp;Schutzstoffen kann mit Aufnahmen<br/>von Grüntee, Granatapfel Muttersaft und&nbsp;Curcuma (siehe Basisprogramm für längere<br/>Gesundheit) optimiert werden –&nbsp;ohne Belastung der Kohlenhydratbilanz.</li><li>Die Zufuhr von isolierten Kohlenhydraten&nbsp;sowie von Pflanzenarten mit hohem<br/>Kohlenhydratgehalt bei niedrigem&nbsp;Schutzstoffgehalt (zum Beispiel Kartoffeln,<br/>geschälter Reis) sollte gemieden&nbsp;werden.</li></ul><p>Mit all diesen Maßnahmen kann eine gute Versorgung mit pflanzlichen Schutzstoffen und gleichzeitig eine Reduktion der Kohlenhydratzufuhr auf ungefähr 30 Prozent erreicht werden. Eine radikale Umstellung der bewährten Reformkost ist dafür nicht erforderlich, nur eine vorsichtige, neuem ernährungsphysiologischem Wissen entsprechende Reform dieser Kost.</p><h2>Reduktion von Kohlenhydraten bei pflanzenbasierter Kost</h2><p>Die behutsame Reduktion der Kohlenhydratzufuhr kann sehr einfach – und erstaunlich wirksam – zum besseren Schutz vor Krebs und Demenz, vor neurologischen Erkrankungen, vor Autoimmunerkrankungen sowie vor Arteriosklerose und resultierenden Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Infarkten und Schlaganfällen beitragen und – last but not least – zur Normalisierung des Körpergewichtes sein.</p><p>Obwohl die schlichte Kohlenhydratreduktion gegen das Entstehen und die Progredienz vieler völlig unterschiedlicher Krankheiten wirkt, ist sie kein Wundermittel: die Wirkung kohlenhydratreduzierter Kost ist wissenschaftlich erklärbar (siehe im Folgenden und in weiteren Texten in reformleben). Selber bin ich aus langer ärztlicher und persönlicher Erfahrung von dieser Ernährungsweise überzeugt. Natürlich ist für eine Verminderung der Kohlenhydratzufuhr von bisher etwa 60 Prozent auf etwa 30 Prozent in der Nahrung ein Ausgleich erforderlich. Der durchschnittliche Energiebedarf einer/eines Erwachsenen in unserer Gesellschaft mit vielen technischen Erleichterungen, sitzender Tätigkeit und relativ wenig Bewegung ist selten höher als 2000– 2200kcal pro Tag – wird aber oft, vor allem mit kohlenhydratreicher Kost, überschritten. Bei einem Kohlenhydrat-Anteil von 60 Prozent kommen 1320 kcal des Gesamtenergiebedarfs aus Kohlenhydraten, was rund 320g entspricht.</p><h2>Gesunde Fette</h2><p>Wenn diese Menge bewusst auf rund 30 Prozent der Energiezufuhr, also auf rund 650 kcal, bzw. rund 160g Kohlenhydrate pro Tag vermindert wird, ist darin immer noch Luft für die ausreichende Aufnahme von Gemüse, Salat, Früchten und einem Frischkornbrei oder Müsli zum Frühstück. Für die Gesundheit ist Weißmehlgebäck und Kartoffelstärke entbehrlich. Dafür kann nun mehr Energie aus hochwertigen Pflanzenölen (im Reformhaus erhältlich), vor allem aus Leinöl (siehe reformleben Ausg.1) und Kokosöl zugeführt werden.</p><p>Selber leiste ich mir zum Tagesanfang, vor der Praxis, drei Esslöffel Leinöl und dazu einen Esslöffel Joghurt sowie ein bis zwei Esslöffel Magerquark (aus biologischer Landwirtschaft), 10ml Granatapfel Muttersaft, einen Esslöffel Linufit oder Vollkorngetreide. Wobei mir bewusst ist, dass auch eine geringe Menge Joghurt und Quark veganer Korrektheit ebenso wenig entspricht, wie zum Beispiel das Kaufen und Tragen von Lederschuhen. Dennoch möchte ich meine Ernährungsweise offen und ehrlich, ohne Heuchelei, darlegen. Zweifellos ist die strenge vegane Ernährungs- und Lebensweise ethisch sehr hoch stehend. Dabei sollte aber das Ganze nicht außer Acht gelassen werden.</p><p>Selbstverständlich kann die erforderliche Proteinzufuhr konsequent vegan statt aus Milchprodukten sehr gut aus Mandelmehl, Süßlupinensamenpulver, Hanfproteinpulver, Erbsenproteinpulver oder Reisproteinpulver kommen. Wie auch immer: aus drei Esslöffeln Leinöl (35 – 40 ml) am Morgen kommt eine Energiezufuhr, die rund 320 –360kcal entspricht. Viele Menschen in der Zivilisation nehmen mit ihrem kohlenhydratreichen Frühstück und ebensolchen Folgemahlzeiten deutlich mehr Kilokalorien zu sich – aber daraus anscheinend nicht mehr wirksame Energie: sie sind – und fühlen sich – häufig müde und schlapp.</p><h2>Kokosöl eine sinnvolle Alternative</h2><p>Mit drei Esslöffeln Leinöl am Morgen, statt einem Übermaß an Kohlenhydraten, kann das vielleicht – so meine Erfahrung – ganz anders sein. Aber nicht jeder will und verträgt das. Es kann jedoch möglich sein, sich mit kleinsten Mengen und Umstellungen zum Optimum hin zu bewegen.</p><p>Das pflanzenölreiche Frühstück gibt stetigen Schwung bis zur Mittagszeit. Heißhungerattacken, die typischerweise schon ein bis zwei Stunden nach einem Frühstück mit schnellresorbierbaren Kohlenhydraten auftreten – und nach Süßem verlangen – gibt es da kaum. Wenn sich, etliche Stunden nach dem Frühstück mit Öl, leiser Hunger meldet und den Nachschub weiterer Energie anfordert, empfehle ich, diese Energie aus Kokosöl zu beziehen. Kokosöl enthält ungefähr 65 Prozent mittelkettige, gesättigte Fettsäuren. </p><p>Allgemein gelten gesättigte Fettsäuren als gesundheitsschädlich bzw. als Mitverursacher von häufigen Krankheiten. Ist es daher widersinnig, natives Kokosöl als Zwischenmahlzeit – und als Element im Basisprogramm für längere Gesundheit – zu empfehlen? Das ist keineswegs widersinnig. Die Besonderheit des Kokosöls ist der hohe Gehalt an mittelkettigen gesättigten Fettsäuren. Fette bzw. Öle mit mittelkettigen Fettsäuren werden von unserem Organismus sehr leicht aufgenommen, auch ohne besondere Gallen- und Pankreassekretion, die für alle Fette und Öle mit langkettigen gesättigten Fettsäuren zwingend erforderlich ist. </p><p>Langkettige gesättigte Fettsäuren dienen dem Organismus vor allem zum Speichern von Betriebsstoffen, als Depot zum Schutz vor Verhungern. Bei übermäßiger Nahrungszufuhr bildet der Körper langkettige gesättigte Fettsäuren aus Kohlenhydraten und lagert sie in den Zellen des Fettgewebes ein. Ebenso werden auch die langkettigen und gesättigten Fettsäuren tierischer Herkunft aus üppiger Mischkost abgelagert.</p><h2>Mittelkettige Fettsäuren (MCT - Medium Chain Triglycerides)</h2><p>Da sind die mittelkettigen Fettsäuren (MCT) aus Kokosöl vor allem bei isokalorischer Ernährung eine sehr gute Alternative, obgleich sie gesättigt sind. Die MCTs gelangen leicht, schnell und natürlich ohne Anforderung von Insulinausschüttung ins Blut und von da direkt in aktive Körperzellen, zur Energiegewinnung daraus, vor allem in die Leber, aber nicht ins Gehirn. MCTs überwinden die Bluthirnschranke nicht. Ein großer Teil der MCTs wird von der Leber aufgenommen. Dadurch entsteht aber anders als bei üppiger Kohlenhydratzufuhr, keine Fettleber, weil die Leber mit MCTs Energie gewinnt und aus deren Fettsäuren leicht Ketonkörper bilden kann. Die MCTs sind daher gut für die Leber (weitaus gesünder als Kohlenhydrate, die sie verfetten lassen).</p><p>Und für unser Gehirn, für die Nervenzellen, sind die Ketonkörper die ursprünglichen und bestgeeigneten Nährstoffe, weil sie viel Energie liefern: und das ohne Bildung von Schadstoffen und Ablagerungen, ohne Entstehen von Beta Amyloid und Alzheimer-Fibrillen. Im Vergleich mit den Ketonkörpern schneidet Glucose (die reichlich auch aus Polysacchariden entsteht) als Nährstoff für Gehirn und Nerven und auch für andere Zellen ziemlich schlecht ab. Ursprünglich war die üppige Zufuhr von Kohlenhydraten ein seltener Luxus für die Menschen. In unserer Zeit und Gesellschaft wird diese üppige Zufuhr aber als normal oder gar als wünschenswert angesehen. Gleichzeitig steigt die Flut der Zivilisationskrankheiten: chronische Entzündungen, Arteriosklerose, Krebs, Demenz, neurologische Erkrankungen, Allergien, seelische Erkrankungen. Zur Bekämpfung all dieser Erkrankungen mit scheinbar ganz unterschiedlicher Genese ist die moderne Medizin hoch effektiv mit einer Heerschar von Spezialisten entstanden. Die Prävention der Zivilisationskrankheiten könnte jedoch einfacher und wirksamer sein.</p><h2>Demenz- und Krebserkrankungen</h2><p>So könnte die Reduktion der Kohlenhydratzufuhr und die kalorisch entsprechende Aufnahme von Omega-3-reichen Pflanzenölen, vor allem von Leinöl, und mittelkettigen, ketogenen Fettsäuren aus Kokosöl sehr wirksam zur Prävention vieler Zivilisationskrankheiten beitragen – und auch zur komplementären Therapie dieser Krankheiten!</p><p>Vor allem zur Prävention von Demenz und Krebs erachte ich diese Ernährungsweise als essenziell. Selbstverständlich bleibt es Ihrer Einsicht und Ihrer persönlichen Entscheidung überlassen, wie weit sie damit gehen wollen. Ob Sie angesichts wesentlicher Erkenntnisse zur ursprünglichen artgerechten Nahrung der Menschen (die gewiss nicht aus großen Mengen Tierfleisch, Kartoffeln, Weißmehlprodukten und Süßigkeiten bestand) zurückkehren, ihre Ernährungsgewohnheiten so beibehalten und die daraus resultierenden Krankheitsrisiken in Kauf nehmen möchten, oder ob sie ihre bewährte Reformkost, mit der es Ihnen gut geht, mit zusätzlichen Erkenntnissen noch weiter optimieren möchten. </p><p>Ob sie ihre bisherige Kohlenhydratzufuhr nur ein wenig reduzieren möchten und dafür ein wenig mehr Leinöl und Kokosöl essen. Wahrscheinlich werden sie sich damit schon ein wenig wohler fühlen und ihre neue Ernährungsweise daraufhin weiter entwickeln wollen. Diese Ernährungsweise ist kein zwanghaftes System. Sie kann individuell, vegetabil oder streng vegan, gestaltet werden. Viele Patienten, denen ich diese Ernährungsweise (nach langer eigener Erprobung) erklärt habe, berichten begeistert von positiven Wirkungen für ihre Gesundheit und für ihr Leben.</p><h2>Eigene Anwendung und Empfehlung</h2><p>Natürlich kann in einem einzigen Beitrag in dieser Ausgabe von reformleben nicht alles Erforderliche erschöpfend beschrieben werden. Ohnehin ist es besser für Sie, mit dieser Ernährungsweise individuell und behutsam zu beginnen. Die tägliche Aufnahme von Leinöl (siehe 1. Ausgabe von reformleben) und zunächst einem Teelöffel nativen Kokosöls pro Tag kann schon ein guter Anfang zur Verbesserung ihrer Gesundheit sein. </p><p>Gerne bin ich zur ausführlichen Erklärung dieser Ernährungsweise, sowie zu Antworten auf offene Fragen zu (in eventuellen weiteren Ausgaben von reformleben erscheinenden) Gesundheitselementen, Schritt für Schritt bereit. Dazu bitte ich aber um Ihr Verständnis, dass ich aus Zeitgründen, über die Arbeit in der Praxis hinaus und für reformleben, für alle Leserinnen und Leser, und auch aus rechtlichen Gründen keine individuelle Beratung zu speziellen Anfragen erbringen kann. </p><p>Möge dennoch die Anregung zu dieser Ernährungsweise ein Zündfunke für ihre Gesundheit und ihre Krankheitsbewältigung sein. Gerne will reformleben mit fundierten Informationen in jeder Ausgabe dazu beitragen, dass dieser Zündfunke kein Strohfeuer entzündet, sondern zu einer nachhaltigen, guten Entwicklung führt.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_9vmfAQAFGJhJ8mEAfsSabQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jul 2015 00:00:12 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Die optimale Mundreinigung mit Pflanzenöl]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/oelziehen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2015/AdobeStock_963558385.jpeg"/>Das Thema zur günstigen Wirkung von Pflanzenölen für die Gesundheit bliebe unvollständig ohne die Erklärung der Ölziehkur. Viele von Ihnen (auch ich s ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_WYQczqpiSHK_br94HYCAdg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_PBX_O_7FTuKTVD4EqKfe5g" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_jlnzNE8vQfuyISyNuWYsDA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_cgTlLYMW1xWNqv56SgOxdA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_cgTlLYMW1xWNqv56SgOxdA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 303.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2015/AdobeStock_963558385.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm__Jkdal5YQ0ShQbSF1wzj6Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p style="text-align:left;"><strong>Das Thema zur günstigen Wirkung von Pflanzenölen für die Gesundheit bliebe unvollständig ohne die Erklärung der Ölziehkur. Viele von Ihnen (auch ich selbst) praktizieren sie wohl schon seit Jahren.</strong></p><p style="text-align:left;"><strong><br/></strong></p><p style="text-align:left;">War all das nur eine Legende? Das weiß ich nicht, aber wie auch immer: Immerhin wurde die uralte, einfache, aryurvedische Ölziehkur damit auch bei uns allgemein und besser bekannt. Seitdem berichten etliche Patienten, die das Ölziehen konsequent praktizieren, von einer deutlichen Verbesserung ihres Befindens. Selbst spüle ich seit Jahren an jedem Abend vor dem Schlafengehen die Mundhöhle sorgfältig mit ein wenig Olivenöl, nach dem Zähneputzen. Viele Schadstoffe, die ansonsten die Leber belasten, sind lipophil (fettlöslich). Zu ihrer allmählichen Ausleitung kann das Ölziehen beitragen. Es gibt aber auch lipophile Schutzstoffe, zum Beispiel das Coenzym Q10, das Vitamin D3, das neuerdings geächtete Betacarotin bzw. Vitamin A.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_rjEW-44hRu4hAn5maQ_E8g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rjEW-44hRu4hAn5maQ_E8g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Fettlösliche Schadstoffe</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_Ui0uxkwz8YbybbhTTXVs_A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Werden nicht nur fettlösliche Schadstoffe, sondern auch die lipophilen Schutzstoffe mit Ölziehen entfernt? Das ist meines Erachtens nicht zu befürchten, weil der von den Körperzellen benötigte Teil relativ fest an Membranrezeptoren und spezifische Transportproteine gebunden ist. Allerdings sind mir keine quantitativen Untersuchungen zu dieser Frage bekannt.</p><p><br/></p><p>Plausibel wäre aber:</p><ol><li>Ein Mangel an lipophilen Schutzstoffen könnte durch das Ölziehen weiter verschärft werden. Mein Basisprogramm (siehe Dr. Mohrs Gesundheits- Elemente) sorgt jedoch ausreichend für die Behebung des Mangels an wichtigen lipophilen Schutzstoffen wie Vitamin D und dem Coenzym Q10.</li><li><span style="color:inherit;">Ein eventueller von den Zellen nicht benötigter und im Blut zirkulierender Überschuss könnte jedoch durch das Ölziehen reduziert werden.</span></li></ol></div></div>
</div><div data-element-id="elm_9T-XmEVsuQ_9a0QB30AnbQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_9T-XmEVsuQ_9a0QB30AnbQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Die Anwendung – denkbar einfach</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_vT2Xxc5c-ip2p42Wr1-Q7w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Ein wenig Pflanzenöl, dem Volumen eines Teelöffels entsprechend, wird sorgfältig im Mund, auf und unter der Zunge, an Zähnen und Zahnfleisch entlang, durch die Zahnzwischenräume hin und her bewegt, aber nicht geschluckt und nicht aspiriert (nicht eingeatmet). Danach sollte das Öl, weil Speichel emulgiert wird, opalweiß aussehen – wie Milch. Diese Flüssigkeit darf ebenso wie die Detergenzien-Lösung (Zahncreme) nach dem Zähneputzen – oder Duschwasser – in die Kläranlage kommen.</p><p><br/></p><p>Das Ölziehen ist eine einfache, unspezifische und höchstwahrscheinlich ungefährliche Kur, deren Wirkung bisher allerdings in Studien nicht nachgewiesen ist. Begeisterte Anwender berichten auch über Linderung oder gar Heilung (Befreiung) von unterschiedlichen Krankheiten, besonders von Allergien, Asthma, Entzündungen, Fibromyalgien, Gelenkschmerzen, Magen- und Darmproblemen und Nahrungsunverträglichkeiten.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Ob das Ölziehen zur Verhütung und unterstützenden Therapie von Krebserkrankungen hilfreich sein kann, ist bisher ungeprüft. Erfahrene Therapeuten vermuten eine verbesserte biologische Situation in Mundhöhle und Rachen – unserer Haupteingangspforte. Hier befinden sich sehr viele Bakterien, Pilze und Viren, aber auch Schadstoffe – selbst in den Zahnfleischtaschen und an Gaumen- und Rachenmandeln. Daher sei dort eine Entlastung des Immunsystems zu erreichen. Wie auch immer. Das Ölziehen ist eine sehr einfache, unbedenkliche Kur.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_ZJElzdwvgSvFRdN2HEtSzA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Eigene Erfahrung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_WGcIPMXlM0ZM1RRUM76COw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ich bin seitdem von vorher häufigen, schmerzhaften Entzündungen der Mundschleimhaut, der Zunge (Aphthen), des Zahnfleischs befreit, die seit Kindheit bestanden. Bekanntlich können aus derartigen Entzündungen sowohl Krebs als auch Herzerkrankungen resultieren. Selbstverständlich kann das Ölziehen auch morgens und mehrmals täglich erfolgen, sinnvollerweise nach den Mahlzeiten und nach dem Zähneputzen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_SXk_D9hFpHLwTNjk9RLYXA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_SXk_D9hFpHLwTNjk9RLYXA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Andere Öle</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_0_NT_dveYkkOnUsUjZihtQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Beim Ölziehen ist die Lipophilie (Aufnahme fettlöslicher Stoffwechselprodukte aus der Mundhöhle) wichtig. Daher kann hierfür prinzipiell jedes reine Pflanzenöl angewendet werden. Dr. Bruce Fife empfiehlt Kokosöl mit einem Zusatz von 50 mg Coenzym Q10 (siehe Buchempfehlung). Selbst nehme ich gerne ein wenig Olivenöl zum Spülen. Unabhängig von der Art des eingesetzten Pflanzenöls berichten viele Anwender von der positiven Wirkung dieser Kur für ihr Leben und ihre Gesundheit.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_isvVYSpblCRThJ4zy6EmnQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_RN2iWLR85qC9q9lmhJMokw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_1_0315_title.png" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 1 (März/April 2015)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Leinöl</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesunde Öle und Pflanzenfette</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/leinoel-nr-1/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_pB9OKJKQlsH7Gwz7ksj44w" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Mar 2015 00:00:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>