<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Johanniskraut/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Johanniskraut</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Johanniskraut</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Johanniskraut</link><lastBuildDate>Thu, 16 Apr 2026 16:48:50 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Johanniskraut – Heilpflanze 2019]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/johanniskraut-heilpflanze-2019</link><description><![CDATA[Es löst jedes Jahr wieder Verwirrung aus, aber es ist schon seit 1990 so, dass es sowohl eine Heil- als auch eine Arzneipflanze des Jahres gibt. Für 2 ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_T8up9WIdSI6OSJa-Rkl_Bg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_bDtAzw4zTguzSAwyVgd39g" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_yjmTNXA9RSuQe6Y7uyaX4Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_0BmaHDb4SCe2Y0Jrsi6v5w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Es löst jedes Jahr wieder Verwirrung aus, aber es ist schon seit 1990 so, dass es sowohl eine Heil- als auch eine Arzneipflanze des Jahres gibt. Für 2019 wurde der Weißdorn als Arzneipflanze des Jahres gekürt und das Johanniskraut hat es bei den Heilpflanzen mal wieder geschafft. Denn das Johanniskraut war schon 1995 Heilpflanze des Jahres, dazu 2015 Arzneipflanze des Jahres. Weißdorn, die Arzneipflanze 2019, war 1990 Heilpflanze des Jahres. Beide sind also im Scheinwerferlicht keine Neulinge und zählen zu den bekanntesten Pflanzen in der Naturheilkunde.</p><h2>Johanniskraut, die Heilpflanze 2019</h2><p>Eine Heilpflanze des Jahres wird in Deutschland seit dem Jahr 1990 jährlich ausgerufen, zunächst durch den Verband der Heilkräuterfreunde e. V., seit 2003 durch den Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus (NHV). Ziel des Vereins ist es, Informationen zu heilenden Wirkungen von Kräutern anhand der ausgewählten Pflanzen exemplarisch zu vermitteln und auf die Bedeutung der Phytotherapie, also Pflanzenheilkunde, in der Medizin hinzuweisen.</p><p>Das Johanniskraut (Hypericum perforatum) „ist vielseitig anwendbar und ein wahrer Segenals Heilmittel bei den heute so weit verbreiteten Depressionen“, begründete Konrad Jungnickel, Erster Vorsitzender des Vereins, die Wahl. Die im Juni und Juli leuchtend gelb blühende Heilpflanze wird innerlich unter anderem angewendet im Bereich psychischer Erkrankungen und bei Verdauungsbeschwerden, äußerlich zur Wundheilung und Hautpflege. „Johanniskrautöl als sanfte Hilfe bei Verbrennungen sollte in keiner Hausapotheke fehlen“, rät Jungnickel.</p><p>Widersprüchliche Aussagen über Wirksamkeit, Neben- und Wechselwirkungen verunsichern jedoch immer wieder die Bevölkerung. Diesbezüglich begründete Heilpraktikerin Christina Schäfer, Vorsitzende der Jury, ihre Entscheidung: „Eine Heilpflanze, die so eine Odyssee durchlebt und durchlitten hat, verdient es, wiederholt gewürdigt und unter verschiedenen Aspekten der Naturheilkunde betrachtet zu werden, auch wenn sie bereits Arzneipflanze des Jahres 2015 war. Der NHV Theophrastus möchte mit dieser Kür das Vertrauen der Menschen in diese altbewährte Heilpflanze stärken.“</p><p>Bekannt ist, dass Johanniskraut gut gegen den Winterblues oder andere Verstimmungen wirkt, aber die Lichtempfindlichkeit erhöht. Ob die Einnahme die Wirkung anderer Medikamente herabsetzt oder steigert, ist eine Frage, die der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin am besten im konkreten Fall beantworten sollte.</p></div></div>
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</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 Jan 2019 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Johanniskraut - hyperici herba]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/johanniskraut</link><description><![CDATA[»Johanniskraut strahlt förmlich Sommersonne in die finstersten Winkel der Seele.« In der Antike verwendete man Johanniskraut (Hypericum perforatum) als H ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_IwLSBtYTTUiGKqgjjn0Epw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_wrgnuCURQqOAKJ09Xc6cGw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_GExBGB4fQ7Ojk6Rx3EaDuQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_CmQ69tRkRmqaKhLyMMmilQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><blockquote class="wp-block-quote"><p class="has-text-align-center"><em>»Johanniskraut strahlt förmlich</em><br/><em>Sommersonne in die finstersten Winkel</em><br/><em>der Seele.«</em></p></blockquote><p><strong>In der Antike verwendete man Johanniskraut (Hypericum perforatum) als Heilmittel gegen Brandwunden, Harnwegs- oder Menstruationsbeschwerden. Im Lorscher Arzneibuch aus dem letzten Jahrzehnt des 8. Jh. wird die Verwendung des Krautes bereits gegen Melancholie beschrieben.</strong></p><h2>Nervöse Unruhe und Schlafstörungen</h2><p>Heutzutage unterstützt das Kraut als Arzneitee angewendet die Behandlung von nervöser Unruhe und Schlafstörungen, wobei keine Akutwirkungen zu erwarten sind, denn die volle Wirkung entfaltet sich in der Regel erst nach etwa zwei Wochen. Die Apotheke bietet zudem Präparate an, die nicht nur bei Verstimmungszuständen, Angst oder Unruhe eingesetzt werden, sondern sogar bei leichter bis mittelschwerer vorübergehender depressiver Störung zugelassen sind, diese sind jedoch aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit verschreibungspflichtig. </p><h2>Verstärkt die Wirkung bestimmter Arzneimittel</h2><p>Vor der Einnahme von Johanniskrautprodukten muss in jedem Fall der Fachmann befragt werden, denn das Kraut ist bekannt dafür, dass es die Wirkung einiger Medikamente (Blutgerinnungshemmer, Immun supressiva, Anti-HIV-Mittel, Antidepressiva, Antibabypille etc.) herabsetzen kann, da es die Wirkung des Arzneimittel abbauenden Enzyms CYP 3A4 verstärkt. </p><h2>Inhaltsstoffe</h2><p>Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind die Hypericine mit antiviralem Potential und das antibakteriell wirkende Hyperforin, die beide zudem für die stimmungsaufhellende Wirkung zur Diskussion stehen, sowie entzündungshemmende Flavonoide. Zudem sind adstringierende Gerbstoffe und ätherisches Öl enthalten. </p><h2>Name führt zurück auf den St. Johannistag</h2><p>Der deutsche Name des Krautes ist auf die Zeit der beginnenden Blüte um den St. Johannistag (Johanni), den 24. Juni, zurückzuführen. Am 21. Juni, der Sommersonnenwende, soll es besonders stark heilwirksam sein, da die Sonne den höchsten Stand erreicht hat und es der Tag mit den meisten Sonnenstunden ist, weshalb die Ernte zumeist an diesem Tag empfohlen wird. Johanniskraut heißt im Volkstümlichen auch »Hartheu«, da seine Stängel besonders holzig sind und Heu hart machen. Aber auch Namen wie »Blutkraut«, »Herrgottsblut«, »Johannisblut « oder »Johanniswurz« sind überliefert.</p><h2>Schutzpflanze gegen den Teufel</h2><p>Johanniskraut galt als Schutzpflanze gegen den Teufel, Hexen und böse Geister. Deswegen hieß es im Volksmund auch »Jageteufel« oder »Fuga daemonum«, da man es als Räucherungen gegen Dämone anwendete. Der Mediziner und Botaniker Otto Brunfels (1488–1534) berichtete in seinem Contrafayt Kreüterbuch über dieses Kraut: </p><blockquote class="wp-block-quote"><p>»von etlichen auch Fuga demonum genennt darumb / das man meynet / wo solichs Kraut behalten würt / da komm der teuffel nicht hyn / möge auch kein gespenst bleiben« </p><cite>Otto Brunfels (1488–1534) - Contrafayt Kreüterbuch</cite></blockquote><p>Der Sage nach, soll der Teufel so wütend über dieses mächtige Kraut gewesen sein, dass er es vernichten wollte und mit einer Nadel die Blätter zigmal durchstach – daher das Adjektiv »perforatum« von durchlöchert /perforiert. Der Name »Hypericum« leitet sich indes von den griechischen Wörtern »hyper« und »eicon« ab, was »über dem Bild« bedeutet und den menschlichen Geist über die krankhaften Einbildungen, die inneren bedrohlichen Bilder einer Melancholie oder Angst heben soll. Doch die »Löcher« der Blätter sind keine solchen an sich. Hält man die Blätter gegen das Licht, so sieht man, dass sie mit kleinen Öldrüsen als Tüpfel – daher auch der volkstümliche Name »Tüpfelkraut« – durchzogen sind, wobei die hellen Öldrüsen in der Mitte eines Blattes ätherisches Öl und die dunklen am Blattrand rote Hypericine speichern. Die dunklen Ölbehälter finden sich auch in den Blütenblättern wieder – zerreibt man diese, so färben die darin enthaltenen Hypericine die Finger rot. </p><h2>Freya's Bettstroh</h2><p>Johanniskraut stopfte man als Frauenkraut, dem sogenannten »Freya’s Bettstroh« oder auch »Maria Bettstroh«, neben anderen Kräutern (echtes Labkraut, Thymian, Leinkraut, Majoran, Mariengras) in das Bett einer Wöchnerin, um Infektionen vorzubeugen. Aus dem gleichen Grund räucherte man nach der Geburt eines Kindes den Raum mit Johanniskraut. Da Freya eine Liebesgöttin ist, verwundert es nicht, dass junge Frauen das Johanniskraut als Liebesorakel verwendet haben. Sie füllten ein Leinensäckchen mit dem Kraut, zerdrückten es mit dem Gedanken an ihren Liebsten und sprachen: </p><blockquote class="wp-block-quote"><p>»Ist mir mein Schatz gut, kommt rotes Blut. Ist er mir gram, gibt’s nur Scham (Schaum)«. </p></blockquote><p>Im ersten Fall hatte das Mädchen das echte Johanniskraut gepflückt, im letzten Fall handelte es sich um eine andere Johanniskrautart ohne farbige Hypericine. Die Perforationen in den Blättern brachten dem Kraut auch den Namen »Wundkraut« ein, das gegen Hieb- und Stichverletzungen eingesetzt wurde. </p><h2>Johanniskrautöl</h2><p>Tatsächlich verwendet man Johanniskrautöl – wegen seiner typischen Färbung auch Rotöl genannt – heute noch bei Wunden oder Narben sowie bei muskulös bedingten oder rheumatischen Schmerzen. Innerlich angewendet hilft es bei Verdauungsbeschwerden, die mit entzündlichen Prozessen einhergehen wie Magen-Darmschleimhautentzündungen. Man erhält das rote wundheilende sowie antibakteriell wirkende Öl, indem man die Blütenstände in Olivenöl legt, einige Zeit (einige Tage bis zu zwei Monaten) ziehen lässt und abseiht – diesen Vorgang nennt man Mazeration. Die relevanten Inhaltsstoffe gehen dann in das Öl über. Die Haut wird allerdings sowohl während der innerlichen als auch der äußerlichen Therapie mit Johanniskrautextrakten lichtempfindlicher, was zu phototoxischen Reaktionen wie allergischen Ausschlägen (Johanniskrautausschlag) bis hin zum Sonnenbrand führen kann, weshalb die Sonne gemieden werden soll.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_QWy_vqnswcKHPTxXS9Iybg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 May 2015 00:00:12 +0200</pubDate></item></channel></rss>