<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Hallmarks-of-Aging/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Hallmarks of Aging</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Hallmarks of Aging</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Hallmarks-of-Aging</link><lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 02:17:20 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Die Bedeutung der Hallmarks of Aging für unsere tägliche Gesundheit – Teil 1 - Einleitung]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/die-hallmarks-of-aging-interview-mit-dr-andreas-raab</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/gr1_lrg.jpg"/>Bernhard Sillich (BS): Guten Tag, Herr Dr. Raab. Es ist mir eine Freude, Sie bei reformleben begrüßen zu dürfen. Bevor wir in das Thema der „Hallmarks ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_WYRY8rsYgUt8CZ1no2HCsg" data-element-type="section" class="zpsection zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_LUnNAOEhhP1m0AeLc_sLOg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items-flex-start zpjustify-content-flex-start zpdefault-section zpdefault-section-bg " data-equal-column="false"><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_2hmJB-_scyNOb0nQD0lvNQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_TksiH9vBjHYU4ubdUeOIxQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;font-style:italic;font-family:Arimo, sans-serif;">Interview mit Dr. Andreas Raab</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_TwIaceSMoOI-9Jq6tB1wug" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_TwIaceSMoOI-9Jq6tB1wug"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/Raab%20412.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_NwCaCBHwbcxVhEykSQ1smw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><div><strong>Bernhard Sillich (BS): </strong>Guten Tag, Herr Dr. Raab. Es ist mir eine Freude, Sie bei reformleben begrüßen zu dürfen. Bevor wir in das Thema der „Hallmarks of Aging&quot; eintauchen, möchten unsere Leserinnen sicherlich mehr über Ihren bemerkenswerten Werdegang erfahren.</div></div><br/><div><div><strong>Dr. Andreas Raab (AR):</strong> Vielen Dank, Herr Sillich. Es ist mir eine Ehre, hier zu sein.</div></div><br/><div>Mein beruflicher Weg begann mit dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und der Biotechnologie in Dresden und Berlin.</div><br/><div>Nach meiner Promotion im Bereich Molekular- und Mikrobiologie habe ich praktische Erfahrungen in verschiedenen Positionen eines mittelständischen Biotechnologieunternehmens in Berlin gesammelt. Im Jahr 2013 bin ich dann dem überraschenden Ruf meines Onkels und Firmengründers Michael Raab gefolgt und in die Raab Vitalfood GmbH eingetreten. 2015 habe ich die Geschäftsführung von meinem Onkel übernommen.</div><br/><div><div><strong>BS: </strong>Das ist wirklich beeindruckend. Mit ihrer wissenschaftlichen und praktischen Erfahrung können Sie sicher in einzigartiger Weise zum Nutzen und zur Qualität der Produkte ihres Unternehmens beitragen.</div></div><br/><div>Können Sie uns erzählen, wie Sie auf die „Hallmarks of Aging&quot; gestoßen sind und warum Sie sich entschieden haben, dieses Thema zu vertiefen?</div><br/><div><div><strong>AR:</strong> Die &quot;Hallmarks of Aging&quot; sind ein faszinierendes Konzept, das erstmals 2013 in einer wegweisenden Veröffentlichung von Carlos López-Otín und seinen Kollegen vorgestellt wurde. Diese Forscher identifizierten neun Schlüsselprozesse, die den Alterungsprozess in unseren Zellen und Geweben steuern. Kürzlich wurde das Konzept auf zwölf Merkmale erweitert, um den wissenschaftlichen Fortschritten und unserem besseren Verständnis des Alterns Rechnung zu tragen.</div></div><br/><div>Die Idee, dass das Altern durch bestimmte biologische Prozesse gesteuert wird, hat mich sofort fasziniert. In meiner Arbeit bei Raab Vitalfood ist es unser Ziel, Menschen dabei zu helfen, ein gesünderes und längeres Leben zu führen. Die &quot;Hallmarks of Aging&quot; bieten dabei eine wissenschaftliche Grundlage, um gezielt Maßnahmen zu ergreifen, die den Alterungsprozess verlangsamen oder sogar umkehren können.</div><div><br/></div><div><div style="color:inherit;"><div><div><strong>BS: </strong>Das klingt sehr vielversprechend. Könnten Sie uns eine kurze Übersicht über diese zwölf &quot;Hallmarks of Aging&quot; geben?</div></div><br/><div><div><strong>AR: </strong>Natürlich. Die zwölf &quot;Hallmarks of Aging&quot; umfassen eine Reihe von biologischen Prozessen und Mechanismen, die alle auf zellulärer Ebene stattfinden. Hier sind sie im Überblick:</div></div></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_I-F-alaN-jXad2LASS9ORw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_I-F-alaN-jXad2LASS9ORw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 539.66px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/gr1_lrg.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_ixHhH891kZHqIu5xwpkS7w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><ol><li><div style="color:inherit;"><div><strong>Genomische Instabilität </strong>(genomic instability) – Schäden an der DNA, die im Laufe der Zeit auftreten.&nbsp;</div></div></li><li><strong>Telomerabnutzung </strong>(telomere attrition)– Die Verkürzung der Telomere, die die Chromosomenenden schützen.</li><li><strong>Epigenetische Veränderungen </strong>(epigenetic alterations)<strong></strong>– Modifikationen an der DNA, die die Genexpression beeinflussen.</li><li><strong>Proteostaseverlust </strong>(loss of proteostasis)<strong></strong>– Der Verlust der Fähigkeit der Zellen, Proteine korrekt zu falten und zu entsorgen.</li><li><span style="font-weight:bold;">Autophagie </span>(disabled macroautophagy) – Der Prozess, durch den Zellen beschädigte Bestandteile abbauen und recyceln.</li><li><strong>Deregulierte Nährstoffsensorik </strong>(deregulated nutrient-sensing) – Veränderungen in der Art und Weise, wie Zellen Nährstoffe wahrnehmen und darauf reagieren.</li><li><strong>Mitochondriale Dysfunktion </strong>(mitochondrial dysfunction)– Beeinträchtigung der Mitochondrien, die als Energiekraftwerke der Zelle fungieren.</li><li><strong>Zelluläre Seneszenz </strong>(cellular senescence) – Der Zustand, in dem Zellen aufhören sich zu teilen und beginnen, schädliche Substanzen freizusetzen.</li><li><strong>Stammzellerschöpfung </strong>(stem cell exhaustion)<strong></strong>– Der Rückgang der Fähigkeit von Stammzellen, sich zu erneuern und zu differenzieren.</li><li><div><span style="color:inherit;"><strong>Veränderte interzelluläre Kommunikation </strong>(altered intercellular communication) – Störungen in der Kommunikation zwischen Zellen.</span></div></li><li><span style="color:inherit;"><strong>Chronische Entzündung</strong> (chronic inflammation) – Lang anhaltende Entzündungen, die zu Gewebeschäden führen können.</span><br/></li><li><div><span style="color:inherit;"><strong>Mikrobiomdysbiose</strong> (dysbiosis) – Ungleichgewichte in der Zusammensetzung der Mikroorganismen, die unseren Körper bewohnen.</span></div></li></ol></div>
</div><div data-element-id="elm_xwFiHcpMprBs8dLVFLuiYg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><div><strong>BS:</strong> Vielen Dank für diesen umfassenden Überblick. Wie wurden diese „Hallmarks“ ursprünglich entdeckt und kategorisiert?</div></div><br/><div><div><strong>AR:</strong> Die Entdeckung und Kategorisierung der „Hallmarks of Aging“ war das Ergebnis jahrelanger Forschung in der Biogerontologie. Wissenschaftler untersuchten verschiedene Organismen, von Hefen bis hin zu Säugetieren, und identifizierten gemeinsame Muster und Mechanismen des Alterns. Durch die Kom<span style="color:inherit;">bination von genetischen, molekularen und biochemischen Ansätzen konnten sie diese zwölf Hauptmerkmale herausarbeiten, die das Altern auf zellulärer und molekularer Ebene vorantreiben. Diese Erkenntnisse wurden in einer wegweisenden Publikation zusammengefasst, die das Fundament für viele weitere Forschungsarbeiten legte.</span></div></div><div style="color:inherit;"><br/><div><div><strong>BS:</strong> Das ist faszinierend. Können Sie uns etwas darüber erzählen, wie dieses Wissen in der Praxis angewendet werden kann, insbesondere im Hinblick auf die Gesundheit unserer Leser und Leserinnen?</div></div><div><br/></div><div><span style="color:inherit;"><span style="font-weight:bold;">AR:</span> Gerne. Das Verständnis der „Hallmarks of Aging“ hat das Potenzial, neue Wege zur Prävention und Behandlung altersbedingter&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Krankheiten zu eröffnen. Indem wir die zugrunde liegenden Mechanismen ansprechen, können wir möglicherweise den Alterungsprozess verlangsamen und die Lebensqualität verbessern. Das kann durch Ernährung, Lebensstiländerungen und möglicherweise auch durch gezielte medizinische Interventionen geschehen. Es ist ein spannendes Feld, das ständig neue Erkenntnisse liefert.</span><br/></div><div style="color:inherit;"><br/><div><div><strong>BS:</strong> Vielen Dank, Dr. Raab, für diese einleitenden Worte und den umfassenden Überblick über die „Hallmarks of Aging“. In den kommenden Teilen unserer Serie werden wir tiefer in die einzelnen „Hallmarks“ eintauchen und praktische Tipps geben, wie unsere Leser und Leserinnen ihre Gesundheit optimieren können.</div></div><br/><div><div><strong>AR:</strong> Sehr gerne. Ich freue mich darauf, mein Wissen zu teilen und hoffentlich vielen Menschen zu helfen, ihre gesundheitlichen Ziele zu erreichen.</div></div><br/><div><div><strong>BS:</strong> Dann lassen Sie uns gemeinsam diesen Weg gehen. Bis zum nächsten Mal, Herr Dr. Raab!</div></div><br/><div><div><strong>AR:</strong> Bis zum nächsten Mal, Herr Sillich.</div></div><br/><div><span style="font-style:italic;">Mit diesem ersten Teil unserer sechsteiligen Serie haben wir Dr. Andreas Raab kennengelernt und einen Überblick über die „Hallmarks of Aging“ erhalten. In den nächsten Teilen werden wir detaillierter auf jede dieser „Hallmarks“ eingehen und erfahren, wie sie unsere Gesundheit beeinflussen und was wir tun können, um den Alterungsprozess positiv zu beeinflussen.</span></div><div><br/></div><div><div><span style="color:inherit;"><strong>Bleiben Sie dran!</strong></span></div></div></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_LGB8DpQaxUWMu2bkrfw5vw" data-element-type="button" class="zpelement zpelem-button "><style></style><div class="zpbutton-container zpbutton-align-left zpbutton-align-mobile-left zpbutton-align-tablet-left"><style type="text/css"></style><a class="zpbutton-wrapper zpbutton zpbutton-type-link zpbutton-size-lg " href="https://www.reformleben.de/blogs/post/die-hallmarks-of-aging-interview-mit-dr-andreas-raab-t2"><span class="zpbutton-content">Hier geht's zu Teil 2</span></a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_2oT7HOWc1PIuCWaoLlqvHQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Gjxfw55Y76jx0BcCqgfbNg" data-element-type="dividerText" class="zpelement zpelem-dividertext "><style type="text/css"> [data-element-id="elm_Gjxfw55Y76jx0BcCqgfbNg"] .zpdivider-container.zpdivider-text .zpdivider-common{ font-size:24px; } [data-element-id="elm_Gjxfw55Y76jx0BcCqgfbNg"].zpelem-dividertext{ } </style><style></style><div class="zpdivider-container zpdivider-text zpdivider-align-center zpdivider-align-mobile-center zpdivider-align-tablet-center zpdivider-width100 zpdivider-line-style-solid zpdivider-style-none "><div class="zpdivider-common">Teile der Serie</div>
</div></div><div data-element-id="elm_6vlRFziEbGwjFbzpgvApkw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style> [data-element-id="elm_6vlRFziEbGwjFbzpgvApkw"].zpelem-text { line-height:32px; } [data-element-id="elm_6vlRFziEbGwjFbzpgvApkw"].zpelem-text :is(h1,h2,h3,h4,h5,h6){ line-height:32px; } </style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><div><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;">1. Einleitung</span></h2><h2><div style="line-height:1;"><div></div>
<p></p></div></h2><h2><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;"><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/die-hallmarks-of-aging-interview-mit-dr-andreas-raab-t2" title="2. Teil - Genetische Instabilität und Telomerabnutzung" rel="">2. Genetische Instabilität und Telomerabnutzung</a></span></h2><h2><div><div></div>
</div></h2><h2><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;"><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/hallmarks-of-aging-t3" title="3. Epigenetische Veränderungen und der Verlust der Proteostase" rel="">3. Epigenetische Veränderungen und der Verlust der Proteostase</a></span></h2><h2><div style="line-height:1;"><div></div>
</div></h2><h2><div style="line-height:1.5;"></div></h2><h2><div style="line-height:1.5;"></div></h2><h2><p></p></h2><h2><div style="line-height:1.5;"></div></h2><h2><p></p></h2><h2><p></p></h2></div>
<h2><div><div></div><div><div><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;"><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/hallmarks-of-aging-t4" title="4. Autophagie und deregulierte Nährstoffsensorik&nbsp;" rel="">4. Autophagie und deregulierte Nährstoffsensorik</a></span><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/hallmarks-of-aging-t4" title="4. Autophagie und deregulierte Nährstoffsensorik&nbsp;" rel="" style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;">&nbsp;</a></div></div><div><div><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;"><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/hallmarks-of-aging-t5" title="5. Mitochondriale Dysfunktion und molekulare Seneszenz" rel="">5. Mitochondriale Dysfunktion und molekulare Seneszenz</a></span></div></div><div><div><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;"><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/hallmarks-of-aging-t6" title="6. Stammzellerschöpfung und veränderte Zellkommunikation" rel="">6. Stammzellerschöpfung und veränderte Zellkommunikation</a></span></div><div><div><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;"><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/hallmarks-of-aging-t7" title="7. Wie chronische Entzündung und Mikrobiomdysbiose das Altern befeuern" rel="">7. Wie chronische Entzündung und Mikrobiomdysbiose das Altern befeuern</a></span></div></div></div>
</div><p></p></h2><h2><p></p></h2><h2><p></p></h2><h2><p></p></h2><div><h2><p></p></h2></div>
</div></div><div data-element-id="elm_mW3nCHS6iE81Aj3SFT2N8Q" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_58_0924_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 58 (Sep./Okt. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Chronisch gesund</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/chronisch-gesund-nr-58/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_rc6u2AYBan3eUpALyYkG0w" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Die Bedeutung der Hallmarks of Aging für unsere tägliche Gesundheit – Teil 2 - Genetische Instabilität und Telomer-Abnutzung]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/die-hallmarks-of-aging-interview-mit-dr-andreas-raab-t2</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/gr1_lrg.jpg"/>Im ersten Teil unserer Serie haben Sie uns die „Hallmarks of Aging“ vorgestellt, die uns das wissenschaftliche Verständnis des Alterns erleichtern und ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_WYRY8rsYgUt8CZ1no2HCsg" data-element-type="section" class="zpsection zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_LUnNAOEhhP1m0AeLc_sLOg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items-flex-start zpjustify-content-flex-start zpdefault-section zpdefault-section-bg " data-equal-column="false"><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_2hmJB-_scyNOb0nQD0lvNQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_TksiH9vBjHYU4ubdUeOIxQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;font-style:italic;font-family:Arial, sans-serif;">Interview mit Dr. Andreas Raab</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_TwIaceSMoOI-9Jq6tB1wug" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_TwIaceSMoOI-9Jq6tB1wug"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/Raab%20412.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_QyKNtjd6hHlRft-flZumCg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><strong>Im ersten Teil unserer Serie haben Sie uns die „Hallmarks of Aging“ vorgestellt, die uns das wissenschaftliche Verständnis des Alterns erleichtern und uns Hinweise geben, wie wir den Alterungsprozess verlangsamen können.</strong></div><br/><div><strong>Heute möchten wir uns genauer mit den ersten zwei der zwölf „Hallmarks“ beschäftigen: der genetischen Instabilität und der Telomer-Abnutzung.</strong></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_opNZ1Vd0lZGaCQJ3heKT4A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Genetische Instabilität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_NwCaCBHwbcxVhEykSQ1smw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><div><strong>Bernhard Sillich (BS):</strong> Bitte erklären Sie uns zunächst, was der Begriff „genetische Instabilität“ bedeutet?</div></div><br/><div><div><strong>Dr. Andreas Raab (AR):</strong> Sehr gerne, Herr Sillich. Genetische Instabilität bezieht sich auf die Zunahme von Veränderungen und Schäden in unserem Erbgut, also der DNA, die im Laufe des Lebens auftreten. Solche Veränderungen können auf unterschiedliche Weise entstehen, zum Beispiel durch sogenannte Strangbrüche, bei denen die DNA-Fäden, die unsere Erbinformation tragen, an einer oder mehreren Stellen reißen. Ebenso können Basentauschfehler auftreten, bei denen einzelne Bausteine der DNA falsch zusammengefügt werden. In extremen Fällen gehen sogar ganze DNA-Segmente verloren.</div></div><br/><div>Diese Schäden führen dazu, dass sich Mutationen anhäufen – also Veränderungen in der genetischen Information, die weitergegeben werden, wenn die Zelle sich teilt. Besonders problematisch ist es, wenn solche Mutationen in Keimzellen, also den Zellen, die an der Fortpflanzung beteiligt sind, oder in Stammzellen auftreten. Hier können sie sich dauerhaft im Organismus festsetzen und so die Grundlage für Krankheiten wie Krebs schaffen. Der&nbsp;<span style="color:inherit;">Verlust von wichtigen Genabschnitten und die fehlerhafte Reparatur von DNA-Schäden beeinträchtigen die Funktion der Zellen. Dies führt dazu, dass Zellen ihre Aufgaben nur noch eingeschränkt erfüllen können und der Alterungsprozess beschleunigt wird.</span></div><div style="color:inherit;"><br/><div>Krebs entsteht beispielsweise, wenn Mutationen Gene betreffen, die das Zellwachstum und die Zellteilung regulieren. Wenn solche Gene geschädigt sind, verlieren die Zellen ihre normale Wachstumshemmung und beginnen, sich unkontrolliert zu vermehren. Daraus können sich Tumore entwickeln, die wiederum auf andere Organe übergreifen und lebensbedrohlich werden können.</div></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_su57VGYiwSOmARI52EDbUA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Was wir dagegen tun können</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_T5SdbuTOP55xhxAhsxAi9A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><div><strong>BS:</strong> Das klingt sehr komplex und alarmierend. Können wir denn selbst etwas tun, um unsere DNA zu schützen und die genetische Instabilität zu verringern?</div></div><br/><div><span style="font-weight:bold;">AR:</span> Absolut! Auch wenn genetische Instabilität ein natürlicher Teil des Alterns ist, können wir durch bestimmte Verhaltensweisen und eine angepasste Lebensführung dazu beitragen, Schäden an unserer DNA zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_Vm2ZHJXNmlGdAu2eW5fLEQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Äußere Einflüsse</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_GE0D-xDnyoLS8DM98CqlIw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Ein wichtiger Faktor ist es, äußere Einflüsse zu minimieren, die unsere DNA schädigen. Dazu gehören beispielsweise UV-Strahlung, Röntgenstrahlung und die Verwendung von Kontrastmitteln bei bestimmten medizinischen Untersuchungen. Solche Einflüsse können das Risiko für DNA-Schäden und somit für Mutationen deutlich erhöhen.</div><br/><div>Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Vermeidung von chemischen Stressoren wie dem Rauchen. Tabakrauch enthält viele schädliche Substanzen, die die DNA direkt angreifen und die genetische Instabilität fördern. Auch der Konsum von stark verarbeiteten Lebensmitteln und übermäßiger Alkoholkonsum sollten vermieden werden.</div><br/><div>Faszinierenderweise verfügt unser Körper über umfassende DNA-Reparatur-Mechanismen, die Schäden erkennen und ausbessern können. Diese Reparaturprozesse funktionieren jedoch im Alter immer schlechter, was die Wahrscheinlichkeit von dauerhaften Schäden erhöht.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_SuLFFBt3dsJqg4iUg1FB8g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Lebensstiländerungen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_E4wFqQViYCe2hIg4TSeIvQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Längere Nahrungspausen, wie beim intermittierenden Fasten, können eine unterstützende Rolle spielen: Untersuchungen haben gezeigt, dass durch Fasten bestimmte Proteine wie die Sirtuine aktiviert werden, die wiederum die DNA-Reparatur-Mechanismen anregen. Diese Proteine helfen dabei, DNA-Schäden effizienter zu beheben und tragen so dazu bei, die genetische Stabilität zu fördern.</div><br/><div>Auch ein gesunder Lebensstil mit ausreichender Bewegung und der Vermeidung von&nbsp;<span style="color:inherit;">unnötigen chemischen Belastungen kann dazu beitragen, die genetische Instabilität zu verringern. Besonders wertvoll sind Antioxidantien aus frischem Obst und Gemüse, da sie freie Radikale neutralisieren, die ansonsten die DNA angreifen könnten.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_I-F-alaN-jXad2LASS9ORw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_I-F-alaN-jXad2LASS9ORw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 539.66px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/gr1_lrg.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span><figcaption class="zpimage-caption zpimage-caption-align-left"><span class="zpimage-caption-content">Quelle DOI: https://doi.org/10.1016/j.cell.2022.11.001, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/</span></figcaption></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_lvW2SwZxC9LH1NpTlMhpfQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Telomer-Abnutzung</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_2UeqJPFPmH_lRossB9kuZw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><div><strong>BS</strong>: Ein weiteres zentrales „Hallmark“ ist die Telomer-Abnutzung. Was genau versteht man darunter?</div></div><br/><div><div><strong>AR</strong>: Telomere sind spezialisierte Kappen auf den Enden unserer Chromosomen. Man kann sie sich wie die Schutzkappen an den Enden von Schnürsenkeln vorstellen, die verhindern, dass diese ausfransen. Bevor eine Zelle sich teilt, muss der gesamte Chromosomensatz, der aus 46 Chromosomen besteht (außer in den Keimzellen – hier sind es nur die Hälfte), vollständig dupliziert werden, damit beide entstehenden Tochterzellen wieder den gleichen Chromosomensatz besitzen.</div></div><br/><div>Für diese Duplizierung ist ein hochkomplexer molekularer Apparat verantwortlich, der präzise an der Telomerregion jedes Chromosoms ansetzt. Das Problem ist jedoch, dass bei jeder Zellteilung ein kleines Stück der Telomere nicht mitkopiert werden kann. Dadurch verkürzen sich die Telomere nach jeder Teilung. Irgendwann sind die Telomere so stark verkürzt, dass keine weitere Zellteilung mehr möglich ist.</div><br/><div>Wenn eine Zelle sich nicht mehr teilen kann, sollte sie idealerweise den Prozess der natürlichen Apoptose, also des kontrollierten Zelltods (Apoptose), durchlaufen, um Platz für neue, gesunde Zellen zu machen. Mit zunehmendem Alter ist jedoch häufig zu beobachten, dass viele dieser alternden Zellen nicht mehr absterben, sondern stattdessen im Gewebe verbleiben. Diese Zellen nennt man auch „Zombiezellen“ oder seneszente Zellen. Sie erfüllen keine Funktion mehr, stören aber die umliegenden Gewebe, indem sie niederschwellige Entzündungsreaktionen hervorrufen. Auf diese Weise tragen sie zur Gewebealterung bei und fördern die Entstehung von chronischen Krankheiten.</div><br/><div>Glücklicherweise verfügt unser Körper über Telomerasen, Enzyme, die in der Lage sind, die Telomerregionen wieder aufzubauen und so die Teilungsfähigkeit der Zellen aufrechtzuerhalten. Leider nimmt auch die Aktivität dieser Telomerasen im Alter ab, was bedeutet, dass der Schutz unserer Chromosomenenden mit der Zeit immer weiter abnimmt und das Altern beschleunigt wird.</div><br/><div><div><strong>BS</strong>: Das klingt nach einem komplexen und schwer zu beeinflussenden Prozess. Gibt es dennoch Möglichkeiten, die Telomer-Abnutzung durch unseren Lebensstil zu verlangsamen?</div></div><br/><div><div><strong>AR</strong>: Ja, es gibt einige Ansätze, mit denen wir die Aktivität der Telomerasen fördern und somit die Telomer-Abnutzung verlangsamen können. Ein gesunder Lebensstil mit einem ausgeglichenen Stoffwechsel spielt dabei eine Schlüsselrolle. Studien haben gezeigt, dass regelmäßiger, moderater Sport die Telomerase-Aktivität anregen kann. Bewegung fördert den Stoffwechsel und verbessert die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. So können Zellen effizienter arbeiten und besser mit schädlichen Einflüssen umgehen, was die Abnutzung der Telomere verlangsamt.</div></div><br/><div>Und auch hier zeigt das Fasten eine positive Wirkung auf die Telomeraseaktivität. Fastenperioden führen zu einer verbesserten zellulären Autophagie, einem Selbstreinigungsprozess der Zellen, bei dem alte oder geschädigte Zellbestandteile abgebaut und recycelt werden. Dieser Prozess entlastet die Zellen und kann dazu beitragen, dass die Enzyme, die für den&nbsp;<span style="color:inherit;">Wiederaufbau der Telomerregionen verantwortlich sind, vermehrt aktiv werden. Auf diese Weise unterstützt Fasten die Zellgesundheit und kann die Telomer-Abnutzung zumindest teilweise verlangsamen.</span></div><div style="color:inherit;"><br/><div>Das Meiden äußerer Einflüsse, ein gesunder Stoffwechsel durch viel Bewegung (Kraft u. Ausdauer) und eine ausgewogene Ernährung reich an Antioxidantien und Mikronährstoffen, ausreichende Nahrungspausen (s. z.B. intermittierendes Fasten) und Schlaf ist wohl der beste Schutz gegen das Altern.</div><br/><div><div><strong>BS</strong>: Vielen Dank, Dr. Raab, für diese wertvollen Einblicke. Es ist beruhigend zu wissen, dass wir durch bewusste Entscheidungen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser biologisches Alter nehmen können.</div></div><br/><div>Es liegt also in unserer Hand, viele dieser schädlichen Einflüsse zu vermeiden und die Selbstheilungskräfte unseres Körpers zu unterstützen. So können wir dazu beitragen, den Alterungsprozess positiv zu beeinflussen und die genetische Instabilität und die Telomer-Abnutzung – zumindest teilweise – in Schach zu halten.</div><br/><div>Für unsere Leser stellen wir noch eine Liste an Lebensmittel und Nährstoffen bereit, zu deren Wirksamkeit in Hinblick auf die Verlangsamung des biologischen Alterungsprozesses wissenschaftliche Nachweise bekannt sind.</div><br/><div><span style="font-style:italic;">Im nächsten Teil unserer Serie beschäftigen wir uns mit dem Thema „Epigenetische Veränderungen“ sowie „Verlust der Proteaseaktivität“ und wie diese unser Altern und unsere Gesundheit beeinflussen.</span></div><div><br/></div><div><div><strong>Bleiben Sie dran!</strong></div></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_mr_F36Bo4KPfC6qzJ3KAUA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/die-bedeutung-der-hallmarks-of-aging-t3" rel="">Hier geht`s zu Teil 3</a><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/die-bedeutung-der-hallmarks-of-aging-t3" rel=""></a></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_2oT7HOWc1PIuCWaoLlqvHQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ujBtbtQXV5BjipVJ67OhOw" data-element-type="dividerText" class="zpelement zpelem-dividertext "><style type="text/css"> [data-element-id="elm_ujBtbtQXV5BjipVJ67OhOw"] .zpdivider-container.zpdivider-text .zpdivider-common{ font-size:24px; } [data-element-id="elm_ujBtbtQXV5BjipVJ67OhOw"].zpelem-dividertext{ } </style><style></style><div class="zpdivider-container zpdivider-text zpdivider-align-center zpdivider-align-mobile-center zpdivider-align-tablet-center zpdivider-width100 zpdivider-line-style-solid zpdivider-style-none "><div class="zpdivider-common">Teile der Serie</div>
</div></div><div data-element-id="elm_B7yhy4fqD5jNFOStKgv5gw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style> [data-element-id="elm_B7yhy4fqD5jNFOStKgv5gw"].zpelem-text { line-height:32px; } [data-element-id="elm_B7yhy4fqD5jNFOStKgv5gw"].zpelem-text :is(h1,h2,h3,h4,h5,h6){ line-height:32px; } </style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><div><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><div style="line-height:1;"><p></p></div></h2><h2><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;"><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/die-hallmarks-of-aging-interview-mit-dr-andreas-raab" title="1. Teil - Einleitung" rel="">1. Einleitung</a></span></h2><h2><div style="line-height:1;"><div></div>
<p></p></div></h2><h2><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;">2. Genetische Instabilität und Telomerabnutzung</span></h2><h2><div><div></div>
</div></h2><h2><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;"><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/hallmarks-of-aging-t3" title="3. Epigenetische Veränderungen und der Verlust der Proteostase" rel="">3. Epigenetische Veränderungen und der Verlust der Proteostase</a></span></h2><h2><div style="line-height:1;"><div></div>
</div></h2><h2><div style="line-height:1.5;"></div></h2><h2><div style="line-height:1.5;"></div></h2><h2><p></p></h2><h2><div style="line-height:1.5;"></div></h2><h2><p></p></h2><h2><p></p></h2></div>
<h2><div><div></div><div><div><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;"><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/hallmarks-of-aging-t4" title="4. Autophagie und deregulierte Nährstoffsensorik&nbsp;" rel="">4. Autophagie und deregulierte Nährstoffsensorik</a></span><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/hallmarks-of-aging-t4" title="4. Autophagie und deregulierte Nährstoffsensorik&nbsp;" rel="" style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;">&nbsp;</a></div></div><div><div><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;"><a href="/index" title="5. Mitochondriale Dysfunktion und molekulare Seneszenz" rel="">5. Mitochondriale Dysfunktion und molekulare Seneszenz</a></span></div></div><div><div><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;"><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/hallmarks-of-aging-t6" title="6. Stammzellerschöpfung und veränderte Zellkommunikation" rel="">6. Stammzellerschöpfung und veränderte Zellkommunikation</a></span></div><div><div><span style="font-family:&quot;PT Sans&quot;;font-size:18px;"><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/hallmarks-of-aging-t7" title="7.&nbsp;Wie chronische Entzündung und Mikrobiomdysbiose das Altern befeuern" rel="">7.&nbsp;</a><a href="https://www.reformleben.de/blogs/post/hallmarks-of-aging-t7" title="7.&nbsp;Wie chronische Entzündung und Mikrobiomdysbiose das Altern befeuern" rel="">Wie chronische Entzündung und Mikrobiomdysbiose das Altern befeuern</a></span></div></div></div>
</div><p></p></h2><h2><p></p></h2><h2><p></p></h2><h2><p></p></h2><div><h2><p></p></h2></div>
</div></div><div data-element-id="elm_RHPYyLlGf6RW5cMYRWsgdw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_59_1124_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 59 (Nov./Dez. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Akut geschützt, langfristig gefährdet</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Warum unser Gesundheitssystem uns nicht vor chronischen Krankheiten bewahrt</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/akut-geschuetzt-nr-59/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Zur Biologie des Alterns]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/zur-biologie-des-alterns</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/biologie des alterns.jpeg"/>Die Lebensmitte ist ein bedeutsamer Moment. Selbstverständlich kann niemand genau sagen in welchem Jahr – und schon gar nicht an welchem Tag – dieser ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_hyoJO8XSSGKRWH9ncGi94w" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_hUmmK0qVSjC9zFn5YuR3bg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_KCPCS2OdSAe9SOTdCoV7VA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_rnWOnkRv7Y_AB4MFLpvxBA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_rnWOnkRv7Y_AB4MFLpvxBA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 332.10px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/biologie%20des%20alterns.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_TMGqJPYeS0KsJbPf2hIb2Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Die Lebensmitte ist ein bedeutsamer Moment. Selbstverständlich kann niemand genau sagen in welchem Jahr – und schon gar nicht an welchem Tag – dieser Zeitpunkt erreicht wird bzw. erreicht wurde. Erst im Nachhinein könnte man das sagen, wenn die eigene Lebensdauer bekannt ist. Aber dann kann man selber nicht mehr viel Konstruktives damit anfangen. Sinnvoller ist es, möglichst lange vorher das Notwendige für eine gute, gesunde Zeit zu tun.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ymC-hgV4i1NfSf0-4-ukdA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Gipfelerfahrung der Lebensmitte</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_z0dCUVKDGm12PGUKylyElA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ohnehin wird die Lebensmitte auch ohne exaktes Datum gut spürbar: als eine Art Gipfelerfahrung. War bis dahin der Aufstieg, manchmal steil, manchmal mühsam, mit etlichen Rückschlägen, ist irgendwann ein Plateau erreicht, mehr oder weniger hoch befindlich, und von dieser Höhe aus sieht man/frau schon den&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Pfad des Abstiegs, der sich durch grüne Felder, Wälder, aber auch durch steinige Abschnitte, vielleicht auch durch ein Sumpfgebiet, ins Tal schlängelt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_RdYZJUCm_kvWRWFkCh3YQw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Stoffwechsel pflegen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_gDDrrGiUkxZ9PShJpypYnA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ahnend gefühlt wird die Lebensmitte, wenn die eigenen Kräfte nicht mehr so deutlich weiterwachsen, wenn Phasen von Müdigkeit und Schwäche belasten, wenn hier und da eine marginale Funktionsstörung auftritt. Oftmals geht es dann auch wieder mal besser. Im Laufe der Zeit aber nehmen körperliche Probleme doch zu – manch eine Krankheit entsteht und geht, anders als in der ersten Lebenshälfte, nicht mehr von selbst weg, wird chronisch. Nach dem ersten Impuls, Probleme bzw. Krankheit zu ignorieren/verdrängen, ist es doch klug, sorgfältige Diagnostik und Therapie aufzusuchen. Darüber hinaus ist es sehr sinnvoll, die Zellfunktionen zu pflegen, zu schützen und zu verbessern mithilfe bewährter Naturstoffe.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_CEHDDyNoVGdG3cC9bpiqOg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Hallmarks of Aging</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_whXj3VATfKLp_Hm5wnVg-g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Seit ungefähr fünfzehn Jahren hat die Alterungsforschung aus vorher fragmentarischen wissenschaftlichen Erkenntnissen grundlegende Konzepte erstellt. So stellte Dr. Carlos Lopez-Otin, Professor für Biochemie und Molekularbiologie an der Universität Oviedo (Spanien) für einen Beitrag zur National Library of Medicine die Hallmarks of Aging (Faktoren des Alterns) vor:</span><br/></p><div style="color:inherit;"><div><ul><li>Geninstabilität&nbsp;</li><li>Telomerverkürzungen</li><li>Epigenetische Veränderungen</li><li>Verlust der Proteostase</li><li>Deregulierte Nährstoffsensoren</li><li>Mitochondriale Dysfunktion</li><li>Zelluläre Senezenz</li><li>Stammzellenerschöpfung</li><li>Veränderte zelluläre Kommunikation.</li></ul><div><span style="color:inherit;">In folgenden Ausgaben von reformleben könnten diese Faktoren genau erklärt werden, mit guten Möglichkeiten zur Prävention.</span><br/></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_C82X_q3idJjUc978q6HPLA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Verlust von Zellfunktion</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_6YWghhh3XflUupJppJKtOw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Faszinierend sind die Bezüge der Alterungsforschung zur aktuellen Krebsforschung, aber auch zu dem bisherigen Wissen von der Entstehung der Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der neurodegenerativen Erkrankungen. Das Altern wird da verstanden als fortschreitender Verlust von Zellfunktionen nach Schäden an den Zellstrukturen, den Membranen etwa, den Proteinen, den Chromosomen. Aus der beeinträchtigten Funktion resultiert Krankheitsanfälligkeit und vorzeitige Sterblichkeit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_9hBfgapAPBbcAWSp39kh1w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Geninstabilität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_BcK1ezMdKEmu2L6dYGFOiQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Alterungsforschung zeigt nun näherungsweise genetische Wege und biochemische Reaktionen auf, von denen die Alterungsrate kontrolliert wird. Zu Recht steht bei den Alterungsfaktoren die Geninstabilität an erster Stelle. Von Zellteilung zu Zellteilung nimmt die Wahrscheinlichkeit von Replikationsfehlern zu. Und die Telomere werden kürzer, weitere Zellteilungen schwieriger. Epigenetische Faktoren kommen dazu, nicht zuletzt aus der Lebensweise und auch aus der Mentalität.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_9Wqz0TseUF2cMtrj2mHemQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Selen und Cystein</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_l-1lFASDlCL1kltnXuCPFA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mit dem Sauerstoff, den wir atmen, entsteht nicht nur die notwendige Energie zum Betrieb unserer Körperzellen und des Stoffwechsels, sondern auch eine kleine Rate an Radikalen. Radikale sind hochreaktionsfähige, aggressive Moleküle, die Mikroschäden an Zellwänden, Zellstrukturen, vor allem an Mitochondrien und Chromosomen produzieren können. Natürlich weiß der Organismus davon – und verfügt über Radikalenfänger sowie über Reparaturmöglichkeiten. Die allerdings begrenzt sind und endlich. Für den Radikalenfang übrigens ist das Spurenelement Selen hochwichtig, aus dem zusammen mit der Aminosäure Cystein das Redoxsystem Glutathion entsteht. Das Selen ist daher elementarer Teil des Basisprogramm für längere Gesundheit von reformleben (s. reformleben #14).</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_GwB6S6NkAOfpWext8lLDpg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Naturstoffe schützen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_GRwedOU1dvOb2jBGHugz0g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Von Geburt an, von Tag zu Tag mehr, altern wir, wirken schädigende Faktoren auf unsere Körperzellen ein. Einige davon können wir meiden, reduzieren zumindest, zudem können&nbsp;<span style="color:inherit;">wir regelmäßig Schutzfaktoren: geeignete, bewährte Naturstoffe aufnehmen. Die zu meiden oder abzulehnen, wäre unklug. Ohnedies nagt der Zahn der Zeit an unseren Körperzellen, an unserem Organismus.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_IJEPwMsGNdiWp5Kl7Ir2kg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Arteriosklerose vorbeugen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm__kjDf9HbRD9VIIdZzaj8Dg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ungünstige Nahrung wirkt dabei mit. Langkettige gesättigte Fettsäuren, die ganz überwiegend aus dem Verzehr tierischer Produkte stammen, belasten den Zellstoffwechsel und lagern Lipidpartikel (LDL-C) an den Innenwänden der Arterien ab, erzeugen Arteriosklerose, die gefolgt wird von Durchblutungsstörungen und Infarkten. Mit konsequenter Ernährungsumstellung – und bei veranlagungsbedingter Hypercholesterinämie auch mit Medikamenten (Statinen) – kann entsprechender Krankheitsanfälligkeit samt vorzeitiger Sterblichkeit ziemlich gut begegnet werden. Je früher einsetzend, umso besser.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PGoud-lpbWpaLPT-3aKSTQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Metabolisches Syndrom</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_vFHtYayllmm5BJ3ZVTSolA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Besonders problematisch ist die Glucose, die aus langkettigen Polysacchariden langsam und – weit problematischer noch – aus raffinierten zugesetzten Zuckern (Saccharose, Rohrzucker, Traubenzucker) schnell freigesetzt wird. Daraufhin die Ausschüttung von Insulin stimuliert, die bei häufiger Wiederholung mit der Zeit zu Insulinresistenz der Körperzellen führt, danach zu Bauchfett und zum metabolischen Syndrom, mit Gefäßwandverfettung (Arteriosklerose), Fettleber, Bluthochdruck, später auch Niereninsuffizienz und Demenz. Bei den Schädigungsfaktoren greift da ein Zahnrad ins andere.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zWMunGXL-b_2jRUmviQjXA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">This is a Heading</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_wPzGRQWwdjRWdncp6yrRnQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In den Körperzellen verursachen permanent erhöhte Glucosespiegel aus dem Blut sowie dem Bindegewebe die Glykosylierung von Proteinen: Strukturproteine werden mit Zuckermolekülen überschwemmt, belastet und verbunden. Wodurch nicht nur ihre Struktur, sondern auch ihre Funktion leidet. Die Proteine werden daraufhin abnorm gefaltet, werden unlöslich und für den Stoffwechsel gewissermaßen unverdaulich. Sie bleiben deshalb in den Zellen abgelagert, verstopfend. Als Amyloid wird die klebrige Masse bezeichnet, mit der die Zellen erstickt werden und schließlich zu Grunde gehen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_bw_9JP2u64_eDElhYy9kMg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Beschleunigte Zellalterung - Seneszenz</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_eGOEHBq9nVdNDlhOAW6sBA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Der quälende Prozess, über Jahre hinweg, wird auch Seneszenz genannt, d.h. ganz schlicht Zellalterung. In diesen Jahren aber werden die Zellen nicht nur insulinresistent, zudem geben sie auch eine Kaskade von Entzündungsmediatoren ab, von Interleukinen und entzündungspropagierenden Prostaglandinen. Die wiederum erzeugen Schmerzen im Bindegewebe, in den Sehnen, in den Gelenken, in der Muskulatur. Bewegung fällt schwerer. Entzündungsmediatoren sorgen auch für Müdigkeit und Schwächegefühl. Beeinflussen auch das Zentralnervensystem, das Fühlen, das Empfinden, das Denken. Ein Großteil der Probleme, von denen oft gesagt wird, das ist das Alter, resultiert mit daraus: die Schmerzen im Bindegewebe, die Schlafstörung, die Müdigkeit am frühen Morgen, die Schwäche, die Unlust, der Leistungsknick. Wundermittel dagegen werden angeboten, doch es könnte viel einfacher sein.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_uoWFppHSyDlejdgPU9gLeg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Unsere Medizin bekämpft die Folgen, aber nicht die Ursachen des Alterns</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_5maFz9JdDxt0xZn1jdC80g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Alterungsfaktoren, die Hallmarks of Aging, sind im Grunde identisch mit den Faktoren häufiger Zivilisationserkrankungen, den sogenannten Risikofaktoren. Der Unterschied ist bloß die Reihenfolge: Erst Zellalterung, dann Krankheit. Dann erst setzt die moderne, eingreifende Medizin mit all ihrer Effektivität ein.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Und bald darauf die Pflege. Kaum ein Bereich unserer Gesellschaft erfährt höhere Wachstumsraten. Pflege ermöglichen und fördern, pflegen ist gut, Pflege entbehrlich zu machen noch besser. Dem entsprechend haben die Vereinten Nationen die Dekade des gesunden Alterns – United Nations Decade of Healthy Aging 2021-2030 – verkündet. Der Pflegebedarf aber wird wahrscheinlich, zivilisatorisch bedingt, weiterwachsen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ge-B7i-77baPhHLyeS7DaA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Jetzt das Altern verlangsamen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_HfF6K098te5phIQ6JkWMYw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><p>Wir müssen frühzeitig, lange vor dem Typ II Diabetes, lange vor dem Bluthochdruck, lange vor dem Schlaganfall, lange vor der Herzinsuffizienz, lange vor dem offenen Bein, lange vor der Demenz präventiv aktiv sein. Lange vor der Seneszenz unserer Körperzellen.</p><ul><li><span style="color:inherit;">An erster Stelle steht die Bewegung, die körperliche Aktivität. Mindestens 30 Minuten pro Tag, gerne auch mehr.</span></li><li>Dann die Ernährung. Tierische Fette, gesättigte Fettsäuren, Arachidonsäure minimieren, nicht nur Tierfleisch, sondern auch Milch, Milchprodukte und Eier.</li><li>Kohlenhydrate weitgehend reduzieren, raffinierte Zucker sowie Produkte damit vollkommen meiden.</li><li>Klar, ab und an eine Ausnahme darf sein. Und Kompromisse sind besser als gar keine Besserung.</li><li>Gerade dann sind Schutzfaktoren noch wichtiger. Alphalinolensäure aus Leinöl, regelmäßig. Mindestens drei Esslöffel Leinöl pro Tag. Selen, ca. 100 μg täglich.</li><li>Pflanzenstoffe gegen die Seneszenz unserer Körperzellen.</li></ul></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_s7X9utiPoVCJ3iwIwu0VlA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Seneszenz mit bewährten Pflanzenstoffen begegnen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_6KVWOepYiVoiAfPBvRdyUQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Körperzellen, die seneszent sind, verlieren ihre Funktionen und belasten den Organismus mit Entzündungsmediatoren, erzeugen Entzündung, diffuse Schmerzen, sind gefährdet, bösartig zu werden. Natürlicherweise gehen sie mittels Apoptose zu Grunde, um durch jüngere, durch Zellteilung generierte Zellen ersetzt zu werden. Häufig ist aber gerade bei seneszenten Zellen auch die Apoptose gestört. Ansatzweise kann diese Störung mit geeigneten, lange bewährten Pflanzenstoffen behoben werden.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_xrbTO2n6jeI_jlbSUIpGUg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Catechine und Flavonoide</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_Dgk45DhhVxIiJNVkzmSfVQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Epigallocatechingallat aus dem Grüntee wirkt gegen Amyloidablagerungen, und parallel dazu Apoptose induzierend. Verwandte, synergistische Wirkstoffe (Ellagitannine) kommen aus dem Granatapfel, sowie aus der Heidelbeeren (Anthocyane). Vermutlich ist das eine Gruppenwirkung von Catechinen und Flavonoiden. Auch das Quercetin gehört dazu, in der Küchenzwiebel reichlich, aber auch in Apfel enthalten. Oligomere Procyanidine aus Weißdornfrüchten, Blättern und Blüten, sowie Resveratrol aus den Traubenkernen.</div><br/><div>Ebenfalls Apoptose fördernd, sowie entzündungshemmend, wirken die Curcumine aus den Curcuma-Rhizomen.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_T-uV8Cv3w0oV_ku3Z1enPQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Synergien der Pflanzenwirkstoffe</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_xbHFEo8-V2nHR3VqenqCgQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Besonders sinnvoll – große Studien mit synergistisch wirkenden Naturstoffen wurden bisher kaum durchgeführt – dürfte das Zusammenwirken der genannten Pflanzenarten sein, für das dann wahrscheinlich keine außerordentlich hohen Dosierungen erforderlich sein werden. Lange schon werden diese Pflanzenarten in alten langlebigen Kulturen, allerdings noch nicht besonders standardisiert, gebraucht. Auch die hiesige Zivilisation sollte davon guten Nutzen haben.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_TdI9xL5kxK2Kp_SiikeL2w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schopenhauer über „wirkliche“ Gelassenheit</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_rx9DQcqXc83e7qpK7B_6hA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>So können wir gelassen sein und bleiben.</div><br/><div>Wirkliche Gelassenheit könnte ohnehin erst im Alter entstehen, schrieb Arthur Schopenhauer:</div><br/><div>„Nur wer alt wird, versteht das Leben in seinem natürlichen Verlauf, in dem er es nicht bloß von der Eingangs – sondern auch von der Ausgangsseite übersieht ... Wodurch er dann die Nichtigkeit desselben vollkommen erkennt. Während die Übrigen stets doch in dem Wahne befangen sind, das Rechte werde erst noch kommen.&quot; Arthur Schopenhauer verstarb in seinem dreiundsiebzigsten Lebensjahr. Seit ein paar Wochen hatte er beim täglichen Spaziergang „Atmungsbeschwerden mit starkem Herzklopfen im Gehen&quot; bemerkt. Die Symptome weisen hin auf Herzinsuffizienz, die durch eine Aortenklappenstenose&nbsp;<span style="color:inherit;">verursacht gewesen sein könnte. Obwohl es&nbsp;</span></div><div style="color:inherit;"><div>die pflanzlichen Schutzstoffe natürlich damals&nbsp;<span style="color:inherit;">schon gab, war die notwendige konsequente&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Anwendung noch gar nicht bekannt.</span></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_-nf43TXFXF9vlUJXDhn0nQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Notwendiger Einsatz für nachhaltige&nbsp;</span><span style="font-size:24px;color:inherit;">Gesundheit</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_irrMGmDv575jqOUfu82p-Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ahnungsvoll schrieb der Philosoph, das Leben in den Jahren des Alters gleiche dem „fünften Akt eines Trauerspiels: man weiß, dass ein tragisches Ende nahe ist; aber man weiß noch nicht welches es seyn wird.“ Für viele Mitmenschen in unserer Zeit scheint diese Prognose noch zutreffender zu sein.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">„Allerdings hat man, wenn man alt ist nur noch den Tod vor sich. Aber wenn man jung ist, hat man das Leben noch vor sich. Und es frägt sich, welches von Beiden bedenklicher sei.&quot;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">&nbsp;Schopenhauers Frage an uns, die wir mit dem massiv angewachsenen destruktiven Potenzial der Menschheit, mit dem wachsenden Hass, brutaler Gewalt, all der Zerstörung von Leben, Umwelt und Zukunft heute noch viel intensiver konfrontiert sind, ist sogar noch bedrängender als damals. Nicht zur Resignation, sondern zur Bewältigung und Besserung. Der Einsatz für Bewahrung, Verteidigung, Frieden, Verständigung und Gesundheit ist notwendig.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_q5zijYyF_saTExqBhkzfoA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_GM55oBiPwwimnymmTvO0jA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_56_0524_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 56 (Juli/Aug. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Zur Biologie des Alterns</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Faktoren des Alterns</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/biologie-des-alterns-56/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Zum EWIGEM LEBEN]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/zum-ewigen-leben</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/ewiges_leben.jpg"/>Der Klimawandel schreitet scheinbar unaufhaltsam und bedrohlich weiter voran, getrieben vom Konsum und der Gier der Menschen, der Verbrennung unserer ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_9cS-hrkGScCmrNkY18vuoQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_ZWJbjT64QRyrIN_7XUwe7Q" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Y6nNHMKAQsqZRU78DmSo4w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_a03JFsbR-w_iwx6PAsAeXg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_a03JFsbR-w_iwx6PAsAeXg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 215.10px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/ewiges_leben.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_spBsPIVSQiapYMqzq4e8wQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><div><div style="color:inherit;text-align:left;"><strong>Der Klimawandel schreitet scheinbar unaufhaltsam und bedrohlich weiter voran, getrieben vom Konsum und der Gier der Menschen, der Verbrennung unserer Ressourcen, der Achtlosigkeit, global. Die Krankhaftigkeit wächst und die Industrialisierung der Medizin. Und der Pflegebedarf.</strong></div><div style="text-align:left;"><br/></div><div style="text-align:left;color:inherit;">Und gleichzeitig verspricht der Ingenieur (!) Jose Cordeiro Mateo (geboren 1962), ein Protagonist der Longevity-Bestrebungen (dt. in etwa: Langlebigkeit – Anm. d. Redaktion), in seinem Buch gleichen Titels nicht viel weniger als den Sieg über den Tod. Ob das ein sehr kluger Plan ist, mit hochintelligenten und äußerst fortschrittlichen Strategien und Prozeduren, oder Wahn, bedarf es weiterer Forschenden und weiterer Forschung. Insgeheim erwarten das aber viele Mitmenschen von der eingreifenden Medizin. Egal was es kostet.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_deYt2U4ynQISDV4KjmEwhA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_deYt2U4ynQISDV4KjmEwhA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Ist das Altern eine Krankheit?</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_tMpr9mW8kKfCRlArTGb-xg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Das Altern bezeichnet Cordeiro Mateo als die &quot;schlimmste Krankheit des Menschen&quot;, die nun bald heilbar sei. Etliche Mitmenschen werden das wünschen und gerne hören. Deshalb dürfte mit derartigen Versprechungen ein gigantisches Geschäft zu machen sein. Etliche Startups im Silicon Valley, die mit großem Geld aus dem Internet-Kommerz gegründet wurden, kündigen die Heilung vom Altern, das Besiegen des Todes, unendliches Leben (für manche von uns gruselig) bereits an.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_sL5hSRX5cmxVdpHGSbmWfA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_sL5hSRX5cmxVdpHGSbmWfA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">120 Jahre sind möglich</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_utP0lg-_rJNHtqvBkZVbLw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Völlig neu ist das nicht, derartige Utopien gibt es schon länger. Und ein wenig, ansatzweise strebt auch die moderne Medizin in die Richtung. Wahrscheinlich wird eine Lebensdauer von etwa einhundertzwanzig Jahren für immer mehr Menschen möglich sein.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_eGl3O3NRyqvtghQjpDGr3A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_eGl3O3NRyqvtghQjpDGr3A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Attraktiv nur bei langer Gesundheit</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_l88dLDMYk2rQqWjz48JEXg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Wozu aber das Problem vermehrter und verlängerter Krankheit in der hinzugefügten Zeit besser gelöst werden sollte. Und was wird in dieser Zeit, wenn Funktionen schwinden, wenn Schmerzen permanent quälen werden, wenn das Atmen schwerfällt, wenn Ängste überwältigen, wenn vielfältige Abhängigkeit&nbsp;</span><span style="color:inherit;">entsteht, wenn die äußeren Bedingungen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">schwieriger, die Versorgungsressourcen knapper&nbsp;</span><span style="color:inherit;">werden?</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_0GXK5qvo2DGquqlXT_UP0Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_0GXK5qvo2DGquqlXT_UP0Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Recht zu sterben</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_cc-WI4l6a6spW4oj_lslug" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Aus der Erfahrung mit schwerem Leid wurde im Fachjournal Current Oncology sehr differenziert und einfühlsam gefragt: Should there be a legal right to die? – Sollte es ein gesetzliches Recht geben, zu sterben? Das ist eine schwere, tiefernste, niemals leichtfertig zu beantwortende Frage. Die parallel zu den Erfolgen eingreifende Medizin verständlicherweise notwendiger wird.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XgqqBo-IS8g6H5kiMN-e9g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_XgqqBo-IS8g6H5kiMN-e9g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;font-size:24px;">Gesetzliche verankertes Sterberecht&nbsp;</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_ASGBWW-aF0X9eSmUgf0ATA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Vor kurzem hat sich bekanntlich auch der Deutsche Bundestag damit befasst. Dabei ist sorgfältig zu unterscheiden, ob und wie weit es um den natürlichen Sterbeprozess geht, Begleitung und Unterstützung dabei, oder um Selbsttötung in aussichtslos scheinender Situation (die vielleicht besser abgewendet werden könnte) oder um assistierten Suizid. Oder um Lebensüberdruss. All das wird ethisch, politisch, juristisch diskutiert.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_VungZVr9iIlaXAnmBh_n2A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_VungZVr9iIlaXAnmBh_n2A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;font-size:24px;">Selbsttötung in den Religionen&nbsp;</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_Muwzr1HHIvxoJ5kZd0ERig" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Im katholischen Glauben darf Leiden gelindert und Trost gespendet werden, hingegen gilt Selbsttötung als sündhaft. Im Buddhismus ist Suizid bedauerliches Vergehen, dem Prinzip der Gewaltlosigkeit, des Nichtverletzens zuwider. Buddha selber, so wird berichtet, sei meditierend ins Nirwana gelangt. Im Hinduismus, wie auch im Jainismus wird es – wenn die Zeit gekommen scheint – als ideal angesehen, fastend den Tod anzunehmen. Mein Vater hat das in seinem neunzigsten Lebensjahr mit klarem Verstand ganz bewusst so praktiziert, von uns, seiner Familie umgeben, geachtet und respektiert. Und so will ich selber auch schließlich loslassen.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_CZ5xaVxtGHifmm4aZbwggg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CZ5xaVxtGHifmm4aZbwggg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Intensivmedizinische Maßnahmen&nbsp;<span style="color:inherit;">um jeden Preis</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_6IyhiykWPYwd-rHfmcD2Ww" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Muss man/frau hingegen bei aussichtsloser, quälender Krankheit alles tun, um am Leben zu bleiben? Müssen lebensverlängernde Maßnahmen durchgeführt werden, um jeden Preis, auch auf Teufel komm raus? In unserer Zeit intensivmedizinischer Möglichkeiten sind diese Fragen sehr dringlich. Und leichtfertige Antworten nicht angebracht. Bei jeder Einweisung zur stationären Behandlung wird seit ein paar Jahren schon nach der Patientenverfügung gefragt.</div><br/><div>&quot;Die Pflicht, Demütigung, Schmach und Verlust der Unabhängigkeit/Eigenständigkeit zu verhindern, gebietet es, den Personen, die das ertragen, selber die Entscheidung zu überlassen, ob sie weiterleben können/wollen – oder nicht &quot;, schrieb David Benatar, Philosophy Department der Universität Kapstadt, im oben genannten Beitrag zu Current Oncology.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_7BN33BE-6FgaXN8Xa5BEuQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_7BN33BE-6FgaXN8Xa5BEuQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;font-size:24px;">Sind wir im Tod alle gleich?</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_j_EFASIUBKmZkgtxFKNpLg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Die Bemühungen etwa von Jose Cordeiro Mateo, die einleitend schon genannt wurden, sowie die einschlägigen Investitionen von Internet-Milliardären stehen dazu in eigenartigem Kontrast. Hieß es im Mittelalter noch, im Tod seien alle gleich, ob Kaiser oder Bettler, wurde später im Kapitalismus beklagt, weil Du arm bist, musst Du früher sterben. Ansatzweise wurde das durch die Sozialversicherungen, vor allem die gesetzliche Krankenversicherung (deren Finanzierung heutzutage unzureichend ist) behoben, wenngleich nicht absolut. Aus vielschichtigen Gründen. Woran auch das Ausschalten der Selbstverantwortung schädigend beteiligt ist.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_tCZMX56EOwT9THW6sBBZSQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_tCZMX56EOwT9THW6sBBZSQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;font-size:24px;">Milliardäre streben nach dem ewigen Leben</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_dCxbNCFlXmM-vBx1Ovt-rw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">In egoistischer Weise, geschäftstüchtig, scheinbar nur altruistisch, streben in unserer Zeit nun Milliardäre, die sich mit ihrem Geld selber alles leisten können, mit Milliarden-Investitionen nach dem ewigen Leben. Vielleicht hat der geniale Walt Disney das im vorigen Jahrhundert schon vorausgesehen, als er die Comics mit Dagobert Duck zeichnen ließ. In denen versuchte sich der ansonsten sehr geizige legendäre Trilliardär mit regelmäßigen Bädern in seinem Geldspeicher zu erfrischen und zu verjüngen. Real kann man mehr Gesundheit auch mit deutlich weniger Geld erreichen, mit natürlichen Mitteln.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_509HEKa7QYyg-uz0uSq4rA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_509HEKa7QYyg-uz0uSq4rA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Longevity-Science - Wissenschaft der Langlebigkeit</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_9f0PWUrgCY8_4ZGAU5M87A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Dagegen sind die Strategien der &quot;Sieg über das Altern/Sieg über den Tod&quot;-Science aufwendiger, komplizierter und kostspieliger. Unterschiedliche Ansätze dazu sind in der Planung/ Entwicklung und Hoffnung:&nbsp;</div><div><ul><li>Reparaturen und Modifikationen des Genoms, d.h. der DNA in den Zellkernen mithilfe der &quot;Genschere&quot; CRISP-Cas9&nbsp;</li><li>Stimulation von Stammzellen und daraus Organzüchtung/Organersatz&nbsp;</li><li>Senolyse, d.h. Entfernen von Zellen, die ihre Funktionen verloren/eingestellt haben und dadurch die Gewebs/Organ- Funktionen behindern&nbsp;</li><li>Gehirn-Backup (Mindload) d.h. Speicherung von Hirnfunktionen und von Fühlen auf vernetzten Computern&nbsp;</li><li>Kryokonservierung (Cryonik), das Einfrieren des Körpers gleich nach dem Tod mit Injizieren von Frostschutzmittel, mit dem Ziel des wieder beleben sobald die zum Tod führende Krankheit heilbar geworden ist und befallene Organe ersetzt werden können.&nbsp;</li></ul></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_81O_EJlk5BvIWx_BTB3i3Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_81O_EJlk5BvIWx_BTB3i3Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wie könnte die Entwicklung aussehen?&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_1XSrZTVk-h6RIY4Dd5Mrdw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Extrapoliert man bisherige Fortschritte der Medizin, sowie bisherigen industriellen Wohlstand (auch das muss mal gesagt werden), der sie ermöglichte, bisheriges Beitrags- und Steueraufkommen, weiter, dann könnte manches davon gelingen. Aber nur dann. Vielleicht ein wenig davon. Könnte die Lebensdauer der Menschen vielleicht um zehn, zwanzig oder dreißig (wer bietet mehr?) Jahre gesteigert, vielleicht verdoppelt oder gar endlos werden.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_SFtqOJakAsEG9tysDtBB1A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_SFtqOJakAsEG9tysDtBB1A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Forschungsmittel müssen erwirtschaftet werden</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_09mP2k7m_o9Z-S5xJacIeA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Möge dann bitte auch die Gesundheit, der Frieden und der Sinn mindestens genauso gut wachsen.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Bis dahin ist aber einiges noch zu klären. Der Rentenzahlung erst vom hundertsten Lebensjahr an, bei einer voraussichtlichen Lebenserwartung von hundertdreißig Jahren und mehr, würden sich vermutlich, schon aus Prinzip, die Gewerkschaften und die Sozialverbände widersetzen. Eventuell könnte Künstliche Intelligenz die erforderlichen Mittel beibringen/erwirtschaften.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_8UGzFmQOEqbLnjSyPL-B6w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_8UGzFmQOEqbLnjSyPL-B6w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Lebensqualität wichtiger als -quantität&nbsp;</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_ddjAWFDQp3AujIcq5A-GHA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Pflege wäre nach dem angekündigten Sieg über Altern und Krankheit wohl nicht mehr erforderlich. Die freigesetzten Pflegekräfte könnten an den Terminals für die Marsflüge gesunder, reicher, langlebiger viel besser und leichter verdienend tätig werden. Für die Ernährung könnte mit höheren Ernten aufgrund digitalisierter und industrialisierter Landwirtschaft gesorgt werden, falls die Erderwärmung, die Dürre und Überflutung nicht weiterwächst und die Kornspeicher in der Ukraine nicht weiter zerbombt werden. Falls die Erde nicht weiter zur Stätte von Kriegen, Zerstörungen und Verwüstungen wird. Dagegen anzugehen, hat noch höhere Priorität als die bloße Lebensverlängerung.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_88agaDRXv-9gSFtbjboyaQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_88agaDRXv-9gSFtbjboyaQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Bevölkerungsexplosion?&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_sXkxoYppl2_9Az-MwlVNUg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Könnte doch mit der angekündigten Lebensverlängerung die Zahl lebender Menschen auf der Erde, derzeit um acht Milliarden, in ein paar Jahrzehnten auf das Doppelte steigen. Derartige Lebensverlängerung zumindest wird in Aussicht gestellt. Für die erforderliche Logistik ist nicht nur mehr Digitalisierung und erneuerbare Energie erforderlich, sondern – das wird politisch nicht so klar gesagt – auch entscheidend mehr Askese und mehr Frieden. Derzeit produziert die Menschheit schon mit ihren acht Milliarden ständig mehr Ansprüche, mehr Konsum, mehr Konflikte, mehr Gewalt, mehr Kriege, mehr Zerstörung, als sie zu verhindern bereit, bzw. imstande ist. Was würden hingegen wohl zwölf, vierzehn oder gar sechzehn Milliarden von uns tun?&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Jbu8fMNu5pppg0Y34vx86w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Jbu8fMNu5pppg0Y34vx86w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Zukunft steht in den &quot;Sternen&quot;&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_jQ8Irjpw-LV5VTmrEYL7BQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Elon Musk, Ingenieur, harter Geschäftsmann und großer Utopist, sieht eine Lösung mehrere Probleme in der Umsiedlung auf den Mars. Das könnte bei Realisierung noch lukrativer werden als die Produktion von noch mehr Tesla – und anderen Automobilen für noch mehr verstopfte Straßen. Bei einer Lebensverlängerung auf das Doppelte und mehr dürfte auch die Flugzeit von kaum einem Jahr auf den Mars zu verschmerzen sein, es sei denn für regelmäßige Pendler und Vielreisende. Wie behaglich die hinzugefügte Lebenszeit da sein wird, ob es da künftig auch Bäume, breite Straßen und Ladestationen für Tesla, aber auch Reformhäuser geben wird, geht gewissermaßen in den Sternen.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_6bRr3eFPUjvn41clliHxLg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_6bRr3eFPUjvn41clliHxLg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wachsende Unsicherheit&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_pFmNKXd8vpOmDXQRrUuR3w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bisher wachsen die Probleme auf der Erde, die Zukunftsgefahren, die Auseinandersetzungen, die Konflikte, die Zerstörungen schon weit überproportional zur Zunahme der Bevölkerung mit Menschen. Migration, die Flucht&nbsp;</span><span style="color:inherit;">vor Dürren, Überflutungen, Gewalt und vor Kriegen, aber auch die Hoffnung auf soziale Unterstützungsleistungen, ist nur ein Aspekt davon. Bisher schon sind die Sozialkassen, der Kranken- und Rentenkassen voll ausgeschöpft, erschöpft. Ausgewogenheit, Gleichgewicht gibt es schon lange nicht mehr. Wahrheit geht verloren. Und nicht nur wegen der finanziellen Verschuldung hapert es an der Nachhaltigkeit.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_peqSTz8Mpluy1uig4ex2QA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_peqSTz8Mpluy1uig4ex2QA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schutz vor dem Altern - den Pflanzen abgeschaut</span></h2></div>
<div data-element-id="elm__lLPeUdL78xaQFAFYyn43A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Hingegen erinnert ein Teil wenigstens der weiter oben schon genannten Ansätze zur Lebensverlängerung und mehr noch zur Gesundheitsverlängerung an Zellreparaturfunktionen, die im Pflanzenreich entwickelt wurden:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">der Schutz/die Reparatur des Genoms, auch der Telomere&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Anregung/Stimulation von Bindegewebs- und Organfunktionen&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Induktion verlorener Apoptosefunktionen/Senolyse&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Schutz der Hirnfunktionen&nbsp;</span></li></ul></div>
</div><div data-element-id="elm_GqannMrl2MzQc8-bYBk7MQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_GqannMrl2MzQc8-bYBk7MQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Naturstoffe aus Pflanzen schützen (s. Basisprogramm)&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_Y4SowPQj4byXdUJOfqjfkA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Für die genannten Schutzfunktionen sind einige bewährte Nahrungs-/Arzneipflanzen, bzw. Wirkstoffe geradezu essenziell, vor allem Curcuma, Ginseng, Grüntee, Leinöl, Kokosöl. Obgleich der Einsatz dieser Naturstoffe auch bei den meisten Krankheiten sehr sinnvoll ist, ist deren konsequente Anwendung zur Prävention noch bedeutsamer. Im Basisprogramm für längere Gesundheit finden Sie nähere Informationen sowie Anregungen dazu, auch zu weiteren natürlichen Schutzstoffen. Damit kann die Gesundheit besser und länger bewahrt, bzw. wiederhergestellt werden.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_MPjfvPqY93CMUO-PMPDwLA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_MPjfvPqY93CMUO-PMPDwLA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">100 Jahre schon jetzt erreichbar&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_KLBwse62lqn7d1JCRrjKcg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Selbstverständlich kann mit diesen Naturstoffen allein nicht jede Krankheit derzeitigen Anforderungen entsprechend therapiert werden. Auch die Lebenszeit kann damit nicht über das natürliche Maß hinaus, derzeit gelten um einhundertzwanzig Lebensjahre als Maximum, verlängert werden. Der hundertste Geburtstag, derzeit noch selten, sollte mit maximalem Einsatz eingreifender Medizin Lebensverlängerung demnächst von der Mehrheit hiesiger Bevölkerung erreicht werden.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm__H8iRUx1yO7Z3I8f79Byag" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__H8iRUx1yO7Z3I8f79Byag"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehr Lebensqualität im Alter erreichen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_YOh6Q23Adld8GG-tLHbBww" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Trotz (oder wegen?) medizinischer Fortschritte hat sich aber schon bei Achtzigjährigen die Anmerkung verbreitet, das Alter habe nichts Schönes. Wer das so sieht, wird es nicht als großen Vorzug empfinden, einhundertzwanzig und älter zu werden. Hilfreich ist es, im Alter mehr Gesundheit und Sinn, mehr Fürsorge für andere, statt überwiegender Egoität zu entwickeln. Mit dem Akzeptieren der Vergänglichkeit und des Todes, vor allem des eigenen, geht es besser als mit Ignoranz, Verdrängen und Übertünchen. Gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf, sagt die Regel von Baltimore (Desiderata – Gedicht d. amerik. Autors Max Ehrmann, 1927 – Anm. d. Redaktion).&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_CCi-VE2axJF0KyqAuzmiYw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CCi-VE2axJF0KyqAuzmiYw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Hermann Hesse&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_-XQlLGUhwcAGHgfw7eP5eg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Einschlafen dürfen, wenn man müde ist. Eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen, das ist eine köstliche, wunderbare Sache. Diese Einsichten von Hermann Hesse werden gelegentlich in Traueranzeigen erinnert, wie auch: Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig und die, die es sind, sterben die... Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot. Diese Einsichten sind ein Gegenpol zu den – relativ dürftigen – Hoffnungen der Longevity-Ingenieure, in denen reichlich Egoität und&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Anspruch auf längere Teilhabe mitschwingt. Gewiss möchte wohl jeder/jede möglichst lange alterslos leben. Ob es gut ist, daran mit Gewalt gegen sich selber und die Mitwelt zu wirken, ist fraglich.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_QSlATrIOAwWOIPp0OMBWzA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_QSlATrIOAwWOIPp0OMBWzA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Segen der Endlichkeit des Lebens</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_HoN9M4IHlYz8sTXu9j9w3w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Trotz aller Ankündigungen, diesbezüglicher Forschungen und Utopien wird unser Leben stets endlich sein. Werden unsere Körper vergänglich sein. Ist es nur Fluch? Es kann durchaus Segen sein. Gewiss, unsere Jugend, unsere Macht, alte Zeit, auch der Wohlstand (ganz aktuell) ist vergänglich. Selbstverständlich kann das sehr schmerzlich sein. Andererseits ist es ein Segen, dass auch der Schmerz, die Angst, das Leid, die Not – und auch die Lust – vergänglich sind.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_Ld7N96AhJ83qfheehzUrqg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Ld7N96AhJ83qfheehzUrqg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Wandrers Nachtlied -&nbsp;Johann Wolfgang v. Goethe</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_oBBGS7xS4mIxmjL7QmSWrg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Ach, ich bin des Treibens müde! Was soll all die Qual und Lust? schrieb Johann Wolfgang von Goethe in Wandrers Nachtlied. Leitlinien entsprechend können Fachärzte/Fachäztinnen für Psychiatrie da die Diagnose stellen: Depressive Episode. Nach ICD, der internationalen Klassifikation der Krankheiten: F33.1G oder F33.2G. Ohne psychotische Symptome. Es könnte aber auch tiefstes, grundlegendes, klarstes menschliches Empfinden sein, das in unserer komplexen Zeit besonders verstehend und notwendig scheint. Einer Zeit, in der so viele Mitmenschen an Überforderung, Erschöpfung, Schwäche, Müdigkeit, Krankheit leiden, mitten im Überfluss und Übersättigung. Inmitten umfassender Versorgung, hocheffektiver Medizin und kaum noch bezahlbarer Pflege. Ist da irgendetwas verkehrt? Agiert/fährt/fliegt da etwas verkehrt?</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_sqetaK1Zt2hQI2ijWdlDLQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_sqetaK1Zt2hQI2ijWdlDLQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Alles erreicht?</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_24fFB_1trrtjQVOjssY9-A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Hochbetagt, lebenssatt und gesund zu sterben, war einmal Ideal. Das sieht man heute ganz anders:</div><br/><div>Hochbetagt: ja, ganz gut, aber bitte (steht mir doch zu) besser und länger, und ohne das Altern.</div><br/><div>Lebenssatt: kenne ich nicht, sagt da manch ein Mitmensch/eine Mitmenschin: entweder habe ich Hunger oder mir ist schlecht. Sättigung, genug sein ist nicht mehr so populär.</div><br/><div>Gesund sterben: was ist das denn? Heute stirbt man/frau, an einer, meist mehreren Krankheiten, mitunter auch an der Therapie, oder, viel schlimmer, an äußerer oder innerer Gewalt, an Hass und Zerstörung.</div><br/><div>Am schlimmsten ist sinnloses Leben und sinnloser Tod.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_xAHnhnGcUre1nAngfqYNvg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_xAHnhnGcUre1nAngfqYNvg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;font-size:24px;">Sinnvoll leben</span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_K6wcJSmKriSCDK9CiHYgEg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Dem sollten wir alles, das wir vermögen und können (oftmals wird da in unserem System ein mehr Geld gedacht) entgegenstellen: Akzeptanz, Sinn, Liebe. Gesundheit.<br/><br/></span></div><div><div>Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot, schrieb Hermann Hesse.</div><div><br/></div><div>Niemand, der wirklich liebt, ist jemals tot.</div></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_LW60tLAyZ6rsvybfCHSPsw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_fcHNyWDHy9Jod7b7eAUr3w" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_53_1123_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 53 (Nov./Dez. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Ewiges Leben</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Wissenschaft und Technik arbeiten am Sieg des Menschen über den Tod. Dr. Klaus Mohr findet das ethisch und sozial fraglich und plädiert stattdessen für eine natürliche Gesunderhaltung.</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/ewiges-leben-nr-53/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Wie wir das Altern verlangsamen können – „Hallmarks of Aging“]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/die-9-hallmarks-of-aging-warum-wir-altern-und-wie-wir-es-verlangsamen-koennen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/hallmarks-of-Aging.png"/>In den letzten Jahren haben Wissenschaftler eine Liste von neun sogenannten &quot;Hallmarks of Aging&quot; identifiziert, die beschreiben, wie der Kör ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_6lqG5UmuTLajQITyW_JXHA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_vAG2VuYkQNa1v40_Vz6lsQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_oMzR3iu_Q5y6fuS3sw293g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_znCk2DmLdKe8gkZl1M5BNw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_znCk2DmLdKe8gkZl1M5BNw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 385.65px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/hallmarks-of-Aging.png" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_Dtd4emneQgiGp1aDVumB7w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>In den letzten Jahren haben Wissenschaftler eine Liste von neun sogenannten &quot;Hallmarks of Aging&quot; identifiziert, die beschreiben, wie der Körper im Laufe des Lebens altert und sich verändert.<strong><sup><a href="#endref1">1</a></sup></strong> Die Entdeckung dieser Merkmale könnte dazu beitragen, unseren Lebensstil betreffende Empfehlungen zu entwickeln, die den Alterungsprozess verlangsamen und uns gesünder und länger leben lassen.</strong></p><p>In diesem Artikel werden wir uns daher einmal genauer mit diesen neun &quot;Hallmarks of Aging&quot; befassen und ihre Bedeutung klären.</p><h2>1. Genetische Instabilität</h2><p>Die genetische Instabilität ist ein Prozess, bei dem Fehler in der DNA-Vervielfältigung auftreten, die zu genetischen Mutationen führen können. Diese Instabilität kann durch äußere Faktoren wie UV-Strahlung, Chemikalien oder radioaktive Strahlung verursacht werden, aber auch durch interne Faktoren wie fehlerhafte DNA-Reparaturmechanismen. Die Folgen können Krebs, altersbedingte Krankheiten und generell ein erhöhtes Risiko für Krankheiten sein.</p><h2>2. Telomerverkürzung</h2><p>Telomere sind wiederholte DNA-Sequenzen, die an den Enden unserer Chromosomen zu finden sind. Sie schützen unsere DNA vor Schäden, aber sie verkürzen sich bei jeder Zellteilung, was letztendlich dazu führt, dass Zellen altern und absterben. Die Telomerverkürzung kann auch durch Umweltfaktoren und Stress beschleunigt werden. Wenn die Telomere zu kurz werden, verliert die Zelle ihre Fähigkeit, sich zu teilen, was zur Alterung beiträgt.</p><h2>3. Epigenetische Veränderungen</h2><p>Die Epigenetik beschreibt Veränderungen in der Genexpression, die nicht auf Veränderungen in der DNA-Sequenz zurückzuführen sind (z.B. DNA-Methylierung). Diese Veränderungen können durch äußere Faktoren wie Ernährung und Umweltbedingungen sowie durch interne Faktoren wie Alterung und Krankheit verursacht werden. Epigenetische Veränderungen können dazu führen, dass Gene ausgeschaltet werden oder umgekehrt, was wiederum zu altersbedingten Krankheiten und Funktionsstörungen führen kann.</p><h2>4. Verlust von Proteostase</h2><p>Proteine sind wichtige Bausteine in unserem Körper und spielen eine entscheidende Rolle bei vielen biologischen Prozessen. Proteostase beschreibt den Prozess, bei dem Proteine korrekt gefaltet, abgebaut und recycelt werden. Im Laufe des Alterns kann dieser Prozess jedoch gestört werden, was zu einer Ansammlung fehlgefalteter oder beschädigter Proteine führen kann. Dies kann wiederum zu einer Vielzahl von Krankheiten führen, wie beispielsweise Alzheimer, Parkinson und ALS.</p><h2>5. Deregulierte Nährstoffsensibilität</h2><p>Im Laufe des Alterns reagieren unsere Zellen nicht mehr richtig auf die Aufnahme und Verarbeitung von Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen. Dies kann zu einer Fehlfunktion des Stoffwechsels führen und das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Dies kann zu verminderter Energie und zu Stoffwechselstörungen führen.</p><h2>6. Mitochondriale Fehlfunktion</h2><p>Im Laufe des Alterns können Zellen geschädigt werden und es kann zu Problemen in der Energieproduktion kommen. Dies kann zu einer ineffizienten Nutzung von Sauerstoff und einem Anstieg der oxidativen Belastung führen. Diese Dysfunktion kann verschiedene Auswirkungen auf den Körper haben, wie z.B. einen Rückgang der körperlichen Leistungsfähigkeit und ein erhöhtes Risiko für verschiedene Krankheiten.</p><h2>7. Zelluläre Seneszenz</h2><p>Seneszenz beschreibt den Prozess, bei dem Zellen nicht mehr in der Lage sind, sich zu teilen und sich zu erneuern. Dies kann durch DNA-Schäden, oxidativen Stress oder andere Faktoren verursacht werden. Obwohl Zelluläre Seneszenz ein wichtiger Schutzmechanismus gegen Krebs ist, kann sie auch dazu führen, dass sich Zellen nicht mehr erneuern können, was zur Alterung und Funktionsstörungen im Körper beitragen kann.</p><h2>8. Verlust von Stammzellen</h2><p>Stammzellen sind wichtige Zellen, die in der Lage sind, sich in verschiedene Arten von Zellen zu entwickeln. Mit zunehmendem Alter nimmt die Anzahl und die Funktion der Stammzellen im Körper ab, was zu einer verminderten Regenerationsfähigkeit und einem erhöhten Risiko für altersbedingte Krankheiten führen kann.</p><h2>9. Veränderte interzelluläre Kommunikation</h2><p>Im Alterungsprozess treten Veränderungen in der Art und Weise auf, wie Zellen miteinander kommunizieren. Diese Veränderungen können zu einem gestörten Austausch von Informationen und Signalen zwischen Zellen führen, was zu einer Fehlfunktion des Gewebes und Organen beitragen kann. Dies kann das Risiko für altersbedingte Krankheiten erhöhen und den Körper anfälliger für Stress und Entzündungen machen.</p><h2>Zusammenfassung</h2><p>Die Identifizierung der neun Hallmarks of Aging bietet ein besseres Verständnis dafür, wie der Alterungsprozess funktioniert und welche Faktoren dazu beitragen. Dieses Verständnis könnte dazu beitragen, neue Therapien und Behandlungen zu entwickeln, die darauf abzielen, die Auswirkungen dieser Merkmale zu minimieren und den Alterungsprozess zu verlangsamen. In der Tat haben Forscher bereits begonnen, sich auf die &quot;Hallmarks of Aging&quot; zu konzentrieren, um neue Wege zur Verbesserung der Gesundheit und Lebensdauer zu finden. </p><p>Einige der vielversprechendsten Ansätze konzentrieren sich auf die Wiederherstellung der Telomerverlängerung, die Verbesserung der Proteostase und die Hemmung von Entzündungen.<sup><a href="#endref2">2</a></sup> Es gibt auch vielversprechende Forschungen im Bereich der Stammzelltherapie, die darauf abzielt, die Regenerationsfähigkeit des Körpers wiederherzustellen.<sup><a href="#endref3">3</a></sup></p><p>Natürlich gibt es auch Maßnahmen, die wir selbst ergreifen können, um den Alterungsprozess zu verlangsamen und unsere Gesundheit zu verbessern. Eine gesunde Ernährung (s. Basisprogramm - Ernährung - Zurück auf Normal) und regelmäßige Bewegung sind hierfür entscheidend, ebenso wie der Schutz vor übermäßiger UV-Strahlung und die Vermeidung von schädlichen Umweltfaktoren wie Rauchen und Umweltgiften.</p><p>Insgesamt bieten die neun &quot;Hallmarks of Aging&quot; ein besseres Verständnis für den Alterungsprozess und die Faktoren, die dazu beitragen.<sup><a href="#endref4">4</a></sup> Indem wir uns auf diese Merkmale konzentrieren, können wir neue Wege finden, um den Alterungsprozess zu verlangsamen und die Gesundheit im Alter zu verbessern.</p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><p id="endref1"><sup>1</sup> López-Otín, Carlos; Blasco, Maria A.; Partridge, Linda; Serrano, Manuel; Kroemer, Guido (2013-06-06).&nbsp;<a href="https://dx.doi.org/10.1016/j.cell.2013.05.039">&quot;The Hallmarks of Aging&quot;</a>.&nbsp;<em>Cell</em>.&nbsp;153&nbsp;(6): 1194–1217.</p><p id="endref2"><sup>2</sup> Kennedy, B. K., Berger, S. L., Brunet, A., Campisi, J., Cuervo, A. M., Epel, E. S., ... &amp; Rando, T. A. (2014). Geroscience: linking aging to chronic disease. Cell, 159(4), 709-713.</p><p id="endref3"><sup>3</sup> Kirkland, J. L., Tchkonia, T., Zhu, Y., Niedernhofer, L. J., &amp; Robbins, P. D. (2017). The clinical potential of senolytic drugs. Journal of the American Geriatrics Society, 65(10), 2297-2301.</p><p id="endref4"><sup>4</sup> Fontana, L., Kennedy, B. K., Longo, V. D., Seals, D., &amp; Melov, S. (2014). Medical research: treat ageing. Nature, 511(7510), 405-407.<a href="https://doi.org/10.1016%2Fj.cell.2013.05.039"></a><a href="javascript%3A"></a></p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_1FY0c-S6dsnghMQszIY4hg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Thu, 30 Mar 2023 13:10:56 +0200</pubDate></item></channel></rss>