<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Gemüse/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Gemüse</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Gemüse</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Gemüse</link><lastBuildDate>Mon, 13 Apr 2026 08:54:32 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Ist Obst und Gemüse wirklich gesund?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/obst-und-gemuese-wirklich-gesund</link><description><![CDATA[Zugegeben, diese Frage ist provokant. Natürlich ist Obst und Gemüse gesund. Es hat zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften. Wer viel Obst und Ge ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_T65fBx7YTWare3Wt6TzQJg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_NOcRk0QISGmFB254eXftFw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_QqvLUIgFRU-oWhS6an27UA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_930KT9yFRzKdTt-J4C-_gw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Zugegeben, diese Frage ist provokant. Natürlich ist Obst und Gemüse gesund. Es hat zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften. Wer viel Obst und Gemüse isst, bleibt länger gesund und lebt länger. </strong></p><p>Ein hoher Obst- und Gemüsekonsum wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf- System aus, hemmt entzündliche Prozesse im Körper und reduziert das Risiko, an Krebs zu erkranken. Die Frage müsste daher präzisiert werden: Ist das Obst und Gemüse, das wir heutzutage auf den Teller bekommen, noch gesund? Und diese Frage kann leider nicht immer uneingeschränkt mit ‚Ja‘ beantwortet werden. Denn zwei problematische Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte können einem die Lust auf Obst und Gemüse verleiden. Zum einen sind in den neueren Sorten viele der Substanzen herausgezüchtet, die Obst und Gemüse so gesund machen. Und zum anderen gelangen durch Verarbeitung und Verpackung immer mehr Schadstoffe in unser Obst und Gemüse.</p><h2>Sekundäre Pflanzenstoffe werden herausgezüchtet</h2><p>Der Grund, warum Obst und Gemüse so gesund ist, sind natürlich die enthaltenen Inhaltsstoffe. Neben Ballaststoffen sind dies bekannte Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – vor allem aber eine Substanzgruppe, die nur in Kräutern, Früchten und Gemüsesorten enthalten ist, nämlich die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Sie geben der Pflanze die Farbe und den Geruch oder schützen sie vor der Sonne und vor Fraßfeinden. Zu diesen bioaktiven Pflanzenstoffen, die auch für den Menschen viele gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen, gehören zum Beispiel Anthozyane aus roten Früchten, Lycopin aus der Tomate, Glucoraphanin aus Brokkoli oder OPC aus Äpfeln. </p><h2>Alte Apfelsorten besser als Neuzüchtungen</h2><p>Nun schmecken diese sekundären Pflanzenstoffe in der Regel bitter oder säuerlich. Das scheint im Massengeschmack – zumindest nach Ansicht einiger industrieller Obst- und Gemüseproduzenten – nicht anzukommen. Und deshalb wurden diese Substanzen aus vielen Obst- und Gemüsesorten kurzerhand herausgezüchtet. Ein Beispiel ist der beliebte Apfel: Die in Äpfeln enthaltenen Polyphenole sorgen für den leicht säuerlichen Geschmack. In den alten Apfelsorten wie z. B. Alkmene, Freiherr von Berlepsch, Boskoop, Goldparmäne, Prinz Albrecht von Preußen oder Ontario findet sich noch ein recht hoher Polyphenol-Anteil. Die neu gezüchteten Apfelsorten enthalten dagegen nur noch wenige dieser Polyphenole, weil sie schlichtweg herausgezüchtet wurden, um dem Apfel den säuerlichen Geschmack zu nehmen. Dass damit auch die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Apfels weggezüchtet wurden, nahm man dabei offenbar in Kauf. Der Spruch „One Apple a day keeps the doctor away” trifft damit nur noch für wenige allgemein erhältliche Sorten zu.</p><h2>Auch in Brokkoli oft kaum noch sekundäre Pflanzenstoffe</h2><p>Ein anderes Beispiel ist der Brokkoli. Das darin enthaltene zu den Senföl-Glykosiden gehörende Glucoraphanin wird durch Zerschneiden oder Kauen mithilfe des ebenfalls enthaltenen Enzyms Myrosinase in ein Senföl mit großer Heilkraft umgewandelt, dem Sulforaphan. Es hilft nicht nur, Entzündungen in Magen und Darm zu lindern und den Blutzuckerspiegel zu senken, sondern soll auch eine Antikrebswirkung haben. Da Sulforaphan bitter schmeckt, wurde auch das Glucoraphanin im Laufe der Zeit aus dem Brokkoli herausgezüchtet, so dass nur noch wenige Sorten wirklich empfehlenswert sind. Am meisten Glucoraphanin enthalten die Sprossen. Übrigens: Das Kochen des Brokkoli zerstört das Enzym Myrosinase, so dass fast nichts von dem wertvollen Sulforaphan entstehen kann. Daher sollte Brokkoli am besten roh oder nur leicht gedünstet verzehrt werden.</p><h2>Plastikverpackung belastet Obst und Gemüse</h2><p>Ein weiteres Problem stellt die Pestizidbelastung dar. So wurde bei einer Untersuchung in Frankreich bei fast allen der 6848 untersuchten Personen das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat im Körper gefunden. Auch das mittlerweile verbotene Insektizid DDT belastet immer noch unsere Böden. Bei jedem Kleinkind in Deutschland finden sich schon einige Mikrogramm pro Körpergewicht im Blut. Aber auch ein bisher nur wenig beachtetes Phänomen bietet Anlass zur Sorge: Obst und Gemüse – gerade wenn es aus fernen Ländern eingeführt wird – kommt auf seinem Weg zum Verbraucher über Förderbänder, Tanks und Container unzählige Male mit Materialien wie Plastik, Gummi, Metall, Fetten, Desinfektionsmitteln usw. in Berührung. Spätestens Im Regal liegt es dann noch eingeschweißt in Plastikfolie, so dass es am Ende einer Vielzahl von Gelegenheiten ausgesetzt war, bei der Schadstoffe und Weichmacher in das Obst und Gemüse übergehen konnten.</p><h2>Wie profitiert man dennoch von Obst und Gemüse?</h2><p>Welche Empfehlung leitet sich aus dieser Erkenntnis ab? Sollte man lieber weniger Obst und Gemüse verzehren? Das kann es natürlich nicht sein, denn in Deutschland wird ohnehin schon zu wenig Obst und Gemüse gegessen. Dies zeigen Untersuchungen wie die Nationale Verzehrsstudie. Die beste Gewähr, möglichst wenig Schadstoffe mit zu verspeisen, ist der Kauf von regionalen Produkten, am besten aus der Biolandwirtschaft. Hier wird man auch am ehesten fündig, wenn man statt der neuen, hochgezüchteten, lieber alte Sorten kaufen möchte, die reich an sekundären Pflanzenstoffen sind. Auch Nahrungsergänzungsmittel können eine Möglichkeit sein, bei geringem Obst- und Gemüseverzehr, den Mangel auszugleichen und ein rückstandsfreies Produkt zu konsumieren. Hier sollte man aber unbedingt darauf achten, dass auf der Packung die Menge der enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe konkret ausgewiesen wird.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_44aGRuxi8uX29k12iKP3Lg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Jan 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Sekundäre Pflanzenstoffe]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/pflanzenstoffe</link><description><![CDATA[Phyto-Power für die Herz-Kreislauf-Gesundheit Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Für jeden zweiten Todesfall in Mittel ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_7COvBs_ZTzGiTzx81_vBsg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_XwmNn8vSRTKDcO6pArRhOA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_PF1lGLdZQRaZWMTNM-CTtA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_4_PgjCPeQX-s7zRsvzovBw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><h2>Phyto-Power für die Herz-Kreislauf-Gesundheit</h2><p>Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Für jeden zweiten Todesfall in Mitteleuropa werden sie verantwortlich gemacht. Grund ist die Lebensweise in den Industrieländern, die geprägt ist von ungesunder Ernährung, Bewegungsarmut und Rauchen. Umso erfreulicher, dass man mit der richtigen Ernährung viel Gutes für Herz und Blutfluss tun kann. So wird zum Beispiel der Mittelmeerküche mit ihrem hohen Gehalt an Obst und Gemüse (sekundäre Pflanzenstoffe) ein hoher Nutzen für die Herz-Kreislauf-Gesundheit bescheinigt. Nicht ohne Grund sterben in Frankreich und Spanien weniger Menschen an einem Herzleiden als im EU-Durchschnitt.</p><h2>Obst und Gemüse hilft der Herzgesundheit</h2><p>Nach der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) bewerteten aktuellen Studienlage führt vor allem ein hoher Verzehr von Obst und Gemüse zur Senkung des Risikos für Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten und Schlaganfall. Grund ist allerdings weniger dessen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen – die können auch mit Fleisch oder Fisch zugeführt werden – sondern vielmehr die sogenannten Sekundären Pflanzenstoffe. Mit diesen nur in Obst, Gemüse, Getreide und Kräutern vorkommenden Substanzen schützen sich Pflanzen gegen widrige Umstände wie UV-Strahlung oder Fressfeinde. In zahlreichen&nbsp;Studien hat man herausgefunden, dass diese Sekundären Pflanzenstoffe eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit haben. Sie können unter anderem antioxidativ, antientzündlich, immunmodulierend oder antithrombotisch wirken.</p><h2>Tomaten&nbsp;für den Blutfluss</h2><p>So fördern zum Beispiel Sekundäre Pflanzenstoffe aus der Tomate die Geschmeidigkeit der Blutplättchen (Thrombozyten) und verhindern so, dass diese verkleben. Und dazu neigen die Blutplättchen leider mit zunehmendem Alter und bei bestimmten Risikofaktoren (Diabetes, Bluthochdruck, Adipositas, Rauchen). Mittlerweile gibt es schon Nahrungsergänzungen, die genau die richtige Kombination dieser Sekundären Pflanzenstoffe aus der Tomate enthalten und so einen gesunden Blutfluss fördern (z.B. Thromboflow®). Kakao macht die Gefäße elastisch Ein anderes Beispiel sind die Flavanole aus der Kakaobohne. Sie unterstützen in der Gefäßinnenwand, dem Endothel, die Bildung von Stickstoffmonoxid. Dieser Stoff ist notwendig, damit die Adern sich weiten können. Sollte man also viel Schokolade essen, um die Gefäße vor der Verkalkung zu schützen? Ganz abwegig ist das nicht, aber leider ist der Gehalt an Flavanolen in handelsüblicher Vollmilchschokolade ziemlich gering, von der Gewichtszunahme&nbsp; durch zu viel Schokokonsum ganz zu schweigen. Zum Glück gibt es mittlerweile Kapselprodukte, welche die Kakaoflavanole in wirksamen Konzentrationen enthalten (z.B. Cardio Care).</p><h2>Grüntee und rote Früchte fürs Herz</h2><p>Auch Anthocyane aus roten Früchten wirken sich sehr positiv auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit aus. Sie haben nämlich neben antioxidativen auch antientzündliche Effekte und beeinflussen den Fett- und Zuckerstoffwechsel. Ähnliche Wirkung konnte auch für Curcumin aus der Kurkumawurzel und Grüntee nachgewiesen werden. So kommen koronare Herzkrankheiten oder Schlaganfall in Ländern mit hohem Teekonsum wesentlich seltener vor. Grund ist vermutlich der im Grüntee enthaltene Sekundäre Pflanzenstoff EGCG. Dieses Catechin kann Cholesterinspiegel und Blutdruck senken und so einer Arteriosklerose vorbeugen.</p><h2>Gewürze als Anti-Stress-Nahrung</h2><p>Stress ist Gift für die Herzgesundheit. Man sollte daher für ausreichend Entspannung sorgen, z.B. über ausreichend Ruhephasen oder ein schönes Hobby. Und auch hier kann die richtige Ernährung unterstützen. So sind zum Beispiel die in Safran und Rhodiola enthaltenen Sekundären Pflanzenstoffe wahre Stresskiller. Sie aktivieren Glückshormone und das Anti?-Stresssystem des Körpers, so dass er den Stress besser bewältigen kann.</p><h2>Sekundäre Pflanzenstoffe - Mindestens 5x Obst und Gemüse pro Tag</h2><p>Früchte und Gemüse liefern also eine Vielzahl nützlicher Inhaltsstoffe für die Herz-Kreislauf-&nbsp; . Doch wie viel sollte man essen? Die&nbsp;DGE empfiehlt den Verzehr von fünf faustgroßen Portionen Obst und Gemüse täglich. Eine Portion wäre zum Beispiel ein Apfel, ein kleiner Salat oder zweieinhalb Tomaten. Eine aktuelle Studie aus England, bei der das Ernährungsverhalten von 65.226 Briten über viele Jahre untersucht wurde, kommt zu dem Schluss, man sollte besser sieben Portionen pro Tag verzehren und die Weltgesundheitsorganisation WHO schlägt sogar neun vor.</p><h2>Vitalstoffkonzentrate können Ernährungslücke schließen</h2><p>Viele schaffen diese Mengen nicht und greifen deshalb auf Nahrungsergänzungen zurück. Aber eine Multi-Vitamintablette oder ein einfaches Vitalstoffkonzentrat bringt hier leider nichts. Denn es mangelt den Personen, die zu wenig Obst und Gemüse essen, ja nicht in erster Linie an Vitaminen oder Mineralstoffen – ihnen fehlen vor allem die in Obst und Gemüse vorkommenden Sekundären Pflanzenstoffe. Und die wirken wie in der Natur im Verbund am effektivsten. Daher wird ja auch gern von der Ampel-Wirkung gesprochen: Es sollten nicht nur Äpfel sondern möglichst viele unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten – rote, gelbe und grüne – gegessen werden. Wer die Ernährungslücke im Bereich Obst und Gemüse schließen möchte, sollte ein flüssiges Vitalstoffkonzentrat nehmen, das die Sekundären Pflanzenstoffe wie Phenole, Anthocyane oder Carotinoide ganz konkret auf der Verpackung ausweist. Dies gilt insbesondere für den Vitalkomplex Dr. Wolz.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_L9CMDqU9b6lmTDC2mEreLA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 Oct 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Fenchel]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/fenchel</link><description><![CDATA[Der aus dem Mittelmeergebiet stammende Fenchel (Foeniculum vulgare) wird seit der Antike als Gemüse, Gewürz und Naturheilmittel genutzt. Heute weltwei ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_KATtQXexT-KSocf3MHYEWA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_Ud1pJZLVQ5Gd4-5r9y2vCA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_3PlnAwEKRjyHO0J_xsOgUA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_4HBzxF9PRPy-kFoF6-KRrw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><figure class="wp-block-image alignright"><img src="https://www.reformleben.de/uploads/2/5/8/6/25865610/published/fenchel-1.png?1503821935" alt="Bild"></figure><p>Der aus dem Mittelmeergebiet stammende Fenchel (Foeniculum vulgare) wird seit der Antike als Gemüse, Gewürz und Naturheilmittel genutzt. Heute weltweit verbreitet, ist Fenchel für viele Menschen die erste Heilpflanze, die bei ihnen angewendet wird. Denn Fencheltee ist eine beliebte Hilfe gegen Bauchweh bei Säuglingen. </p><h2>Verdauungsbeschwerden</h2><p>Fenchel, genauer die Samen, können gegen unspezifische Verdauungsprobleme, wie leichte krampfartige Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl und Blähungen eingesetzt werden. Ein Klassiker ist Anis, Fenchel, Kümmel, eine Kombination ähnlich wirkender Kräuter. Bei Entzündungen im Hals und Husten wird Kindern gern Fenchelhonig gegeben, weil sie ihn im Gegensatz zu manch anderen therapeutischen Zubereitungen vom Geschmack her akzeptieren und so die antibakterielle und antientzündliche Wirkung des Fenchels genutzt werden kann. Weniger bekannt ist sein hoher Gehalt an Phytoöstrogenen, obwohl auch schon in der Antike stillenden Frauen zur Anregung der Milchbildung das Trinken von Fencheltee empfohlen wurde.</p><h2>Monatsbeschwerden</h2><p>Das Ärzteblatt berichtete im Mai von einer iranischen Studie, an der Frauen zwischen 45 und 60 Jahren teilnahmen, die unter klimakterischen Beschwerden litten. Bereits nach zwei Wochen täglicher Einnahme eines Fenchelextraktes stellten die iranischen Forscherinnen eine signifikant positive Wirkung fest. Die Ergebnisse müssten allerdings durch eine größere Studie bestätigt werden. Näher nachzulesen unter:&nbsp;<em><a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/75823/Fenchel">https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/75823/Fenchel</a></em></p><h2>Fenchon und Estragol</h2><p>Fenchel gehört zu den Doldengewächsen. Angebaut werden zwei Arten: Bitter- und Süßfenchel. Die arzneilich wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich vor allem in den Früchten bzw. Samen. Sie beinhalten reichlich ätherisches Öl. Bei bitterem Fenchel enthält das Öl zu 50 bis 70 Prozent die Substanz trans- Anethol, zu zwölf bis 25 Prozent Fenchon, zu zwei bis acht Prozent Estragol. Süßer Fenchel weist mehr trans-Anethol auf, dafür nur ein Prozent Fenchon und nur wenig Estragol. In beiden kommen außerdem Flavonoide vor, die zu den so genannten sekundären Pflanzenstoffen gehören, deren positive gesundheitliche Wirkung in den letzten Jahren erkannt wurde. Medizinisch kommt vor allem der bittere Fenchel zum Einsatz, da die Wirkungen von den Substanzen trans-Anethol und Fenchon abhängen. </p><p>Andererseits gilt die Substanz Estragol als problematisch für die Gesundheit. In Tees ist die Konzentration deutlich niedriger als im Öl. Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte es wegen möglicher Atemstörungen nicht angewendet werden – bei Säuglingen auch nicht in Form von Fenchelhonig.&nbsp;<em>Quelle: <a href="http://www.apothekenumschau.de/heilpflanzen/fenchel">http://www.apothekenumschau.de/heilpflanzen/fenchel</a></em></p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_oQViGAO04AUyJvoCZF56rQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Sep 2017 09:00:47 +0200</pubDate></item></channel></rss>