<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Basisprogramm/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Basisprogramm</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Basisprogramm</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Basisprogramm</link><lastBuildDate>Fri, 13 Mar 2026 07:44:45 +0100</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Meine Gesundheit 3.0 - Gesundheit mit System]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/meine-gesundheit</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2025/mg30_grundkreis_b700.jpg"/>Die Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen – das ist die zentrale Botschaft von „Meine Gesundheit 3.0“, dem neuen Gesundheits-Informations-System v ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_M2GK60wbTimjmcm4A37dbQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_sMjH7oNoQLqaH_m72QZjaA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_aDY0rHcrRY-cMB-MamxitA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_IshoQYx3Y0dDM7jZlM4OMQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_IshoQYx3Y0dDM7jZlM4OMQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 546.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2025/mg30_grundkreis_b700.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_VbIJRS0aT-KQwBzPihOzJg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Die Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen – das ist die zentrale Botschaft von „Meine Gesundheit 3.0“, dem neuen Gesundheits-Informations-System von reformleben.</strong></p><p style="text-align:left;"><strong><br/></strong></p><div><div style="color:inherit;text-align:left;">Aufbauend auf neuesten wissenschaftlichen&nbsp;<span style="color:inherit;">Erkenntnissen und inspiriert vom Begriff&nbsp;</span><span style="color:inherit;">„Medizin 3.0“, den der US-amerikanische Arzt&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Dr. Peter Attia in seinem Buch &quot;Outlive&quot; geprägt&nbsp;</span><span style="color:inherit;">hat, bietet dieses System eine strukturierte,&nbsp;</span><span style="color:inherit;">praxisorientierte Herangehensweise zur Optimierung&nbsp;</span><span style="color:inherit;">des persönlichen Stoffwechsels und&nbsp;</span><span style="color:inherit;">der Gesundheit.</span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;">Besonders stolz sind wir darauf, dass wir das bewährte Basisprogramm für längere Gesundheit von Dr. med. Klaus Mohr in das System integriert haben. Dieses Programm bildet das Herzstück des Elements „Ernährung“, das den Startpunkt für viele Leserinnen und Leser darstellen wird.&nbsp;</span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;">In diesem Beitrag möchten wir Ihnen „Meine Gesundheit 3.0“ im Detail vorstellen und die vier zentralen Elemente des Systems erklären: Ernährung, Schlaf, Bewegung und Verbindung. Mit diesem Wissen können Sie gezielt die Bereiche Ihrer Gesundheit angehen, die Ihnen die schnellsten und nachhaltigsten Erfolge bringen.&nbsp;</span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;">Das Verständnis von Gesundheit hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Mit der rasanten Zunahme an wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Stoffwechsel und die Auswirkungen unseres Lebensstils auf die Gesundheit wurde klar: Die Verant</span><span style="color:inherit;text-align:center;">wortung für unsere Gesundheit liegt zu einem großen Teil in unseren eigenen Händen. Hier setzt das Gesundheits-Informations-System &quot;Meine Gesundheit 3.0&quot; von reformleben an. Es bietet einen systematischen Ansatz, um den Stoffwechsel zu verstehen, zu optimieren und so die Grundlage für ein gesundes, leistungsfähiges Leben zu schaffen.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_3tCAaBrL-ibKBHjJpAIGmQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_3tCAaBrL-ibKBHjJpAIGmQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Der Name: „Meine Gesundheit 3,0“</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_tNp_PmnZmk3tUWBUBZC2tg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Die Idee hinter dem Begriff „Medizin 3.0“ stammt aus dem Buch &quot;Outlive&quot; von Dr. Peter Attia, einem US-amerikanischen Arzt und Experten für Präventivmedizin und Langlebigkeit. Dr. Attia verwendet diesen Begriff, um eine tiefgreifende Veränderung im Verständnis und in der Praxis der Medizin zu beschreiben, die notwendig ist, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Im Kern steht der Übergang von einer rein symptomorientierten Behandlung hin zu einer- ursachenorientierten, präventiven Medizin, die langfristige, nachhaltige Gesundheit in den Mittelpunkt stellt.&nbsp;</div><br/><div>Dr. Peter Attia unterteilt die Entwicklung der Medizin in drei Phasen: &quot;Medizin 1.0&quot;, &quot;Medizin 2.0&quot; und &quot;Medizin 3.0&quot;.&nbsp;</div><br/><div><div style="color:inherit;"><div><strong style="color:inherit;">Medizin 1.0&nbsp;</strong>bezieht sich auf die Zeit vor dem späten 19. Jahrhundert, als medizinisches Wissen weitgehend auf Aberglauben und un- bewiesenen Theorien basierte. Behandlungen wurden ohne wissenschaftliche Grundlage durchgeführt, und es gab kein systematisches Verständnis von Krankheiten.&nbsp;</div><br/><div><strong style="color:inherit;">Medizin 2.0</strong>&nbsp;begann im späten 19. Jahrhundert mit der Einführung wissenschaftlicher Metho- den, der Akzeptanz der Keimtheorie und der Entwicklung von Impfstoffen und Antibiotika. Diese Phase konzentrierte sich auf die Behandlung akuter Erkrankungen und führte zu&nbsp;<span style="color:inherit;">bedeutenden Fortschritten in der öffentlichen Gesundheit. Allerdings lag der Schwerpunkt hauptsächlich auf der Reaktion auf bestehende Krankheiten, anstatt deren Entstehung zu verhindern.</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><strong style="color:inherit;">Medizin 3.0</strong><span style="color:inherit;">&nbsp;stellt einen Paradigmenwechsel dar, bei dem der Fokus auf Prävention, Personalisierung und proaktiver Gesundheitsförderung liegt. Anstatt nur Symptome zu behandeln, zielt Medizin 3.0 darauf ab, die individuellen genetischen, lebensstilbedingten und umweltbedingten Faktoren eines Menschen zu berücksichtigen, um Krankheiten frühzeitig zu verhindern oder deren Fortschreiten zu verlangsamen. Dies erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der moderne Technologien, fortschrittliche Diagnostik und personalisierte Behandlungspläne integriert.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Dr. Attia betont, dass wir uns derzeit im Übergang von Medizin 2.0 zu Medizin 3.0 befinden und dass die Geschwindigkeit dieses Wandels davon abhängt, wie schnell sowohl die medizinische Gemeinschaft als auch die Gesellschaft diese neuen Ansätze übernehmen und umsetzen.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Zusammenfassend markiert Medizin 1.0 eine vorwissenschaftliche Ära, Medizin 2.0 eine wissenschaftlich fundierte, reaktive Behandlung akuter Erkrankungen, und Medizin 3.0 eine präventive, personalisierte und proaktive Herangehensweise an die Gesundheit.</span></div></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_Z4ZzafQKNH1GAxV1esldAQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Z4ZzafQKNH1GAxV1esldAQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Die Ausgangslage: Warum ein neues System&nbsp;<span style="color:inherit;">notwendig ist</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_LR4Q5hwCNjiLv4qwXcOuMg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Unsere moderne Lebensweise hat zu einem immer größeren Auseinanderdriften zwischen unserem Wissen über Gesundheit und der Praxis unseres Alltags geführt. Hochverarbeitete, nährstoffarme Lebensmittel dominieren unsere Ernährung, während Bewegungsmangel, Schlafprobleme und soziale Isolation oft vernachlässigte Faktoren sind. Die Folge ist eine zunehmend eingeschränkte Stoffwechselgesundheit, die die Basis für viele chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und stillen Entzündungen bildet. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, kombiniert „Meine Gesundheit 3.0“ aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisorientierten Ansätzen, die jeder individuell umsetzen kann.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_dlnlRc_f0ieMsA-Kb-zsFg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_dlnlRc_f0ieMsA-Kb-zsFg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">1. Ernährung: Der Schlüssel zur</span></div><div><span style="font-size:24px;">Stoffwechselgesundheit</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_zylZ3zva1vadasTlSjbWUA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Ernährung bildet die Basis für jeden gesunden Stoffwechsel. Ohne eine gezielte Versorgung mit Mikronährstoffen, Proteinen und unverarbeiteten Lebensmitteln können die Prozesse im Körper nicht reibungslos ablaufen. Genau hier setzt das Element „Ernährung“ in „Meine Gesundheit 3.0“ an.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Das „Basisprogramm für längere Gesundheit“ von Dr. med. Klaus Mohr</strong></p><p><strong><br/></strong></p><p><span style="color:inherit;">Das Herzstück des Ernährungselements ist das Basisprogramm für längere Gesundheit von Dr. med. Klaus Mohr. Es legt den Fokus auf:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">Mikronährstoffe: Eine gezielte Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zur Unterstützung wichtiger Stoffwechselprozesse.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Unverarbeitete Nahrungsmittel: Diese enthalten eine intakte Nahrungsmittel-Mat</span>rix, die für eine gleichmäßige Freisetzung von Nährstoffen sorgt und die Organe entlastet (s. u.a. reformleben Nr. 48).&nbsp;</li><li>Low Carb und intermittierendes Fasten: Gesund formuliert, helfen diese Ansätze, Blutzuckerspitzen zu vermeiden, die Insulinsensitivität zu verbessern und zeigen in aktuellen Studien eine bessere Gewichtsregulation, Nährstoffversorgung und Sättigung.&nbsp;</li></ul><p>Dr. Mohr‘s Basisprogramm zeigt auf, wie einfache Veränderungen in der täglichen Ernährung zu nachhaltigen Verbesserungen der Gesundheit führen können.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Ein Beispiel: Das bewusste Einbauen von Nahrungspausen regt nicht nur die Fettverbrennung an, sondern auch die Autophagie – einen Prozess, der geschädigte Zellen recycelt und den Körper regeneriert.</p><p><br/></p><p><strong>Warum Ernährung so wichtig ist</strong></p><p><br/></p><p>Chronische Krankheiten wie Insulinresistenz oder stille Entzündungen werden oft durch eine ungesunde Ernährung ausgelöst. Gleichzeitig bietet eine nährstoffreiche Ernährung das Potenzial, diese Prozesse umzukehren. Studien zeigen, dass bereits kleine Anpassungen, wie das Ersetzen verarbeiteter Lebensmittel durch frische, unverarbeitete Alternativen, große Effekte haben können.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_1PoDuoMvNjgqcxGQ4U6ejA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_1PoDuoMvNjgqcxGQ4U6ejA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">2. Schlaf: Regeneration und Rhythmus</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_YRIRZJ7fPyREPai5yQCgqg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ein erholsamer Schlaf ist genauso wichtig wie die richtige Ernährung. Im Element „Schlaf“ von „Meine Gesundheit 3.0“ lernen Sie, wie Sie Ihre Schlafqualität verbessern und so die Grundlage für Regeneration, Hormonbalance und mentale Gesundheit schaffen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Die Bedeutung des Schlafs</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Der menschliche Körper benötigt Schlaf, um die Stoffwechselprozesse zu regulieren, das Immunsystem zu stärken und Entzündungen zu bekämpfen. Eine Störung des Schlafrhythmus kann zu hormonellen Dysbalancen führen, die unter anderem Gewichtszunahme, Insulinresistenz und chronische Müdigkeit begünstigen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Systematisches Vorgehen im Element „Schlaf“</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">„Meine Gesundheit 3.0“ hilft Ihnen, Ihren Schlaf systematisch zu verbessern:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">Rhythmus: Regelmäßige Schlafzeiten unterstützen die innere Uhr.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Schlafumgebung: Dunkle, ruhige Räume mit einer optimalen Temperatur fördern die Schlafqualität.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Störfaktoren vermeiden: Künstliches Licht, z.B. von Handy, Tablet oder Fernseher stört beim Einschlafen&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Vorbereitung: Entspannungsrituale wie Lesen oder Meditation vor dem Schlafen helfen, den Geist zu beruhigen. Auch hier gilt: Kleine Veränderungen können&nbsp;</span>große Wirkung haben. Bereits das Reduzieren von Bildschirmzeit vor dem Schlafen oder das Vermeiden schwerer Mahlzeiten am Abend kann die Schlafqualität deutlich verbessern.</li></ul></div>
</div><div data-element-id="elm_FV2ACkDJ0it-udh5BCpMiQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_FV2ACkDJ0it-udh5BCpMiQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">3. Bewegung: Die Basis für&nbsp;</span><span style="font-size:24px;color:inherit;">Stoffwechselgesundheit</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_zdxzjQM-CIO1SkmX_uFnDQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bewegung ist ein zentraler Faktor für einen gesunden Stoffwechsel. Mit zunehmendem Alter wird sie immer wichtiger, um Muskelmasse zu erhalten, den Energieverbrauch zu steigern und den Hormonhaushalt zu stabilisieren.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Warum Bewegung so wichtig ist</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Die Forschung zeigt, dass Muskelmasse nicht nur für Kraft und Mobilität entscheidend ist, sondern auch aktiv am Stoffwechsel beteiligt ist. Ein niedriger Muskelanteil und ein hoher Anteil an viszeralem Fett (Fett in der Bauchhöhle) sind wichtige Risikofaktoren für stille Entzündungen und chronische Erkrankungen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Das Element „Bewegung“ im Überblick</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">„Meine Gesundheit 3.0“ legt einen besonderen Fokus auf:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">Krafttraining: Muskelaufbau ist essenziell für die Gesundheit, insbesondere im Alter.</span></li><li>Kardio-Training: Herz-Kreislauf-Übungen fördern die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung.&nbsp;</li><li>Beweglichkeit: Übungen wie Yoga oder Stretching verbessern die Mobilität und beugen Verletzungen vor.&nbsp;</li><li>Erholung: Regenerative Phasen sind genauso wichtig wie das Training selbst.&nbsp;</li></ul><p>Das System zeigt Ihnen, wie Sie auch mit wenig Zeit eine effektive Routine aufbauen können, die langfristig Ihre Gesundheit unterstützt.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_e0eM-qSppG5oku649lti_A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_e0eM-qSppG5oku649lti_A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">4. Verbindung: Gemeinschaft und Selbstreflexion</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_TmyKaCLPv57KYCq2GXdJmQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der letzte, oft unterschätzte Pfeiler von „Meine Gesundheit 3.0“ ist die Verbindung – sowohl zu anderen Menschen als auch zu sich selbst.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Warum soziale und persönliche Verbindungen wichtig sind</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Studien belegen, dass Menschen mit starken sozialen Netzwerken länger und gesünder leben. Gleichzeitig ist es wichtig, einen Sinn im Leben zu finden und sich selbst gut zu kennen, um langfristig motiviert zu bleiben.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Das Element „Verbindung“ im Detail&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">Gemeinschaft: Positive soziale Beziehungen fördern die mentale Gesundheit und reduzieren Stress.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Selbstreflexion: Das bewusste Auseinandersetzen mit den eigenen Zielen und Werten stärkt die Resilienz.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Bestimmung und andere: Die Suche nach Sinn und ein Bewusstsein für die eigene Rolle in der Gemeinschaft tragen zur Lebensqualität bei.&nbsp;</span></li></ul><p><span style="color:inherit;">Auch hier gilt: Kleine Schritte, wie regelmäßige Treffen mit Freunden oder das Führen eines Tagebuchs, können langfristig einen großen Unterschied machen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aRYlJ-N5jSCMVRXVHfAzqg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aRYlJ-N5jSCMVRXVHfAzqg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Fazit: Gesundheit mit System</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_SeNj7lbinF18DMfCwO_M7Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Idee von „Medizin 3.0“ ist revolutionär, weil sie die Art und Weise, wie wir über Gesundheit und Krankheit denken, grundlegend verändert. Anstatt Krankheiten als unvermeid</span><span style="color:inherit;">bare Schicksale zu betrachten, ermutigt sie uns, aktiv Verantwortung für unsere Gesundheit zu übernehmen und präventiv zu handeln.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Mit „Meine Gesundheit 3.0“ bringt reformleben dieses Konzept auf eine praktische Ebene. Es verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit umsetzbaren Strategien, die es jedem ermöglichen, die Kontrolle über die eigene Gesundheit zu übernehmen – ganz im Sinne der Medizin der Zukunft.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_1wLSHwJHwH9Eib6GrAT1lQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ARrtMBF0D2XczvW0zjMA6Q" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_60_0125_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 60 (Jan./Feb. 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Meine Gesundheit 3.0</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesundheit mit System</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/meine-gesundheit-nr-60/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_pMQdvmIvISoc4G769pZcKg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div><div data-element-id="elm_AqJMHQul7Lq-0VGon1l6bA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><!-- /105011585/reformleben.de_ad1_sidebar_300x728 --><div id='div-gpt-ad-1736425815036-0' style='min-width:300px;min-height:768px;'><script>
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                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2025/AdobeStock_1045221664.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_22ahqWtlSN2vtnAuPVzz3g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Kein Mensch will leiden. Und daher am liebsten nichts hören und wissen vom Leiden. Hofft stattdessen auf das Wirken eingreifender Medizin. Aber trotz deren beachtlicher Wirkungen (die, gewiss ungewollt, mitunter das Leiden sogar mehren) ist das Leiden offensichtlich nicht weniger geworden.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XFK_Hfy-1WQOAFy69rlvgA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_XFK_Hfy-1WQOAFy69rlvgA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Der Mensch als Verursacher von Leid</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_RR0plyG_qBN4rE6METiyDw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Im Gegenteil: Weltweit entsteht mehr Leiden, tatkräftig befördert vom Handeln vieler Menschen, von deren Ignoranz, Gleichgültigkeit, Verblendung, Gewaltbereitschaft und Gier. Zudem wird in unserer Zeit die Gewalt mit allen technischen Möglichkeiten, einschließlich künstlicher Intelligenz, potenziert. Für Überfälle, grausame Kriege und andere Verbrechen. Letztendlich produziert auch der sinnlose Konsum in den Wohlstandsgesellschaften, mit unnötigem Verbrauch fossiler Brennstoffe für ebenso unnötiges Umherfahren, unnötiges Fliegen weiter zunehmende Klimaveränderung. Aus der schlimmes Leid global und letztendlich auch im eigenen Land erwächst.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Als ob sie all das nichts anginge, sind die Wohlstandsgesellschaften in keiner Weise bereit, auf irgendetwas zu verzichten. Versuchen stattdessen, das Leiden in die Zukunft zu verdrängen. Befinden sich auch deshalb in einer Abwärtsspirale, die sie noch nicht ganz realisiert haben. Ohne die Automobilproduktion, für die es schlicht keinen Platz mehr auf den Straßen und an deren zugeparkten Rändern gibt, schwindet der Wohlstand, an dem besonders auch die hohen Leistungen der Sozialkassen zehren. Längst reichen die Mittel zur Behandlung/Versorgung der Krankheiten samt anschließender Pflege nicht aus. Allein mit Geld kann Leiden ohnehin nicht behoben werden. Mit dem Wohlstand samt daraus erwachsender Mentalität scheint es tendenziell sogar mehr zu werden, paradoxerweise. Ohne das Heilen der Mentalität wird es nicht viel besser werden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_lR-gPXjzDcHuKxpEyWLnEw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_lR-gPXjzDcHuKxpEyWLnEw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Von der Philosophie des&nbsp;<span style="color:inherit;">Leidens zur Erkenntnis</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_MPTNZXNYsYkBQna5ZwMHPQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Vor dreißig Jahren schon hatte der Philosoph Pascal Brucker das Selbstgefühl: Ich leide, also bin ich“ als die Krankheit der Moderne bezeichnet. Offensichtlich nimmt diese sonderbara Krankheit (die selbstverständlich nicht in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten -ICD-gelistet ist) in unserer Wohlstandsgesellschaft zu. Bezeichnenderweise.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Cogito, ergo sum: Ich denke, also bin ich, so hatte ursprünglich früh in der Neuzeit der Philosoph und Mathematiker René Descartes beschrieben, was den Menschen fortan auszeichne. Das Denken und die Vernunft. Das Denken, der Verstand, hat seitdem tatsächlich großartige Dinge entwickelt. Aber die Weisheit und die Vernunft sind dabei mitunter auf der Strecke geblieben. Deshalb vielleicht ist in unserer | 13 Zeit das Leiden an deren Stelle getreten. Der Hinweis, die Analyse von Pascal Brucker wirkt herausfordernd. Daneben ist das, was heute als Challenge bezeichnet wird, weniger bedeutend. Leiden gibt es seit Menschen auf der Welt sind. Kein empfindendes Lebewesen ist davon völlig frei. Mit dem Auftreten des Menschen hat es jedoch viel mehr Intensität und Zerstörung „gewonnen“.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aQ0KtqI_CE5ABdasVdvTlA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aQ0KtqI_CE5ABdasVdvTlA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Historische Lehren über das Leiden</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_mb1sKSIMjVXF0vjFOuT25Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der Mensch selber bereitet sein Unglück, hatte der biblische Hiob, von Krankheit und Leiden gequält (dem Alten Testament zufolge aus einer Art Wette zwischen Teufel und Gott entstanden), schließlich erkannt, und daraufhin Heilung gefunden und ein hohes Alter erreicht. Mit seinem Eingeständnis hat die Hiob einen entscheidenden Schritt zu seiner Selbstverantwortung und folglich zu seiner Selbstheilung getan.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Nahezu gleichzeitig, vor ungefähr zweitausendsechshundert Jahren, jedoch örtlich weit davon entfernt, in Nordindien, hatte Gautama Siddhartha, in einem wohlhabenden Fürstenhaus gut behütet aufgewachsen und asketisch wie philosophisch gebildet, in meditativer Versenkung erkannt, wie und woraus Leiden entsteht - und wie es behoben werden kann. Und daraufhin seine Lehre (dharma) entwickelt. In deren Mittelpunkt stehen die vier heilsamen Wahrheiten, die in den übermittelten Texten stets Edle oder Heilige Wahrheiten genannt werden:&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><ol><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit vom Leiden. Alles Vergängliche leidet. Es gibt kein Leben ohne Leiden. Geburt ist Leiden; Altern ist Leiden; Tot ist Leiden; Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung sind Leiden; nicht bekommen, was man sich wünscht ist Leiden; Anhaften ist Leiden. Im Grunde wissen wir das aus alltäglicher Erfahrung. Alles Vergängliche leidet. Hier wird es lediglich ganz klar und offen ausgesprochen. <br/><br/>Indem wir daraufhin anerkennen, dass Leiden zum Leben gehört, werden wir nicht mehr der Illusion nachjagen, Leiden könne völlig ausgeschlossen und vermieden werden. Erst mal ist diese Einsicht ernüchternd und bitter. Doch im zweiten Schritt ermutigt sie, unnötiges Leiden anderer Lebewesen wie auch unnötiges Leiden an und in uns selber bestmöglich zu verhindern. Wohl wissend, dass das nicht absolut gelingen wird. Dennoch ist das Ahimsa- Prinzip grundlegend: Vor allem nicht schaden und Schaden von anderen abwenden sowie vom&nbsp;</span>Selbst abwenden.</li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit von der Ursache des Leidens. Primär wird das Leiden verursacht vom Geist, vom Denken der Menschen (Cogito, ergo sum – Ich denke also bin ich). Von manchen mehr, von einigen weniger. Anstelle von Geist sprechen wir heute eher von Mentalität oder Einstellung. Wenn der Geist bzw. die Einstellung von Begehren und Angst, oder gar von Gier, Neid, Hass getrieben und verblendet ist, erwächst Leiden.<br/>Erfahrungsgemäß ist da gutes Zureden, Behandeln und Verhandeln nicht so wirksam, wie es gut wäre. Typisch für unsere Gesellschaft ist der Satz: „Das ist nicht verhandelbar“. Damit besteht die Ursache des Leidens weiter.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit vom Beenden des Leidens. Das ist ein hoher Anspruch, ein kaum glaubliches Versprechen. „Leiden hört auf, wenn wir aufhören zu tun, was Leiden schafft.&quot; Und was, Freunde, ist die Wahrheit zum Aufhören von Leiden? Es ist das restlose Verschwinden und Aufgeben, der Verzicht, das Loslassen und Zurückweisen jedes Begehrens (s. dazu die zweite Wahrheit).<br/>Das ist enorme Herausforderung, in unserem System, unserer Gesellschaft beinahe undenkbar. Niemals war das Aufgeben von Begehren und Fordern, das Verzichten, so wenig entwickelt wie in unserer Wohlstandsgesellschaft. Die dritte heilsame Wahrheit vom Beenden des Leidens, kann ihr wirklich und wirksam gut tun.</span></li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit zum Zeigen des Pfades, der aus dem Leiden führt: vorurteilslose Anschauung, richtiges Denken, wahre Rede, gerechtes Handeln, gerechter Lebenserwerb, notwendige Anspannung, stetige Achtsamkeit und innere Sammlung. Aufgrund seiner meditativ erreichten Einsicht und Lehre wurde Siddhartha auch Buddha genannt, d.h. der Erwachte, der Erleuchtete. Der weiterhin ganz einfach und klar verkündete: „Ich lehre nichts anderes als das Leiden und den Weg zur Aufhebung des Leidens“. Er war vollkommen mitfühlend. Sein absolutes Verständnis und Mitgefühl hat einer seiner Schüler, Vimalakirti, übermittelt: „Die Welt ist krank. Also bin auch ich krank. Die Menschen leiden, also muss auch ich leiden.“ Budda lehrte, das Leiden am Selbst, an der eigenen Vergänglichkeit zu verwandeln. Aber nur wenige Menschen sind bereit, das anzunehmen, zu erlernen und auszuüben.</span></li></ol></div>
</div><div data-element-id="elm_5X-anE8MS6CKAwM8d0tWbQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_5X-anE8MS6CKAwM8d0tWbQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;"><span>Das moderne Leiden und seine Paradoxie</span>n</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_PIQEgf6n5HbrYp6hiCAdAQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Immer noch versucht die Mehrheit sich gegen das Leiden zu panzern, es zu verdrängen, es zu leugnen, es zu ignorieren: das Leiden anderer wohl gemerkt. Logischerweise nimmt daraufhin ihr eigenes inneres Leiden zu: das Leiden am Selbst, an Veränderungen, am Altern. Auch das versuchen sie zu verdrängen- und verstärken es dadurch weiter. Bruckers Feststellung, das Empfinden “ ich leide, also bin ich&quot; sei die Krankheit der Moderne ist jedenfalls nicht ganz unzutreffend. Deren Ursachen sieht er klar in einem Trend zur Infantilisierung sowie, damit zusammenhängend, in dem verbreiteten Gefühl, Opfer zu sein. Opfer von anderen, von anderen Gruppen, Einzelpersonen oder den Umständen. Den Infantilismus versteht er als ein Verlangen nach Sicherheit verbunden mit grenzenloser Gier, dem Wunsch versorgt zu werden, ohne selbst die erforderlichen Pflich</span><span style="color:inherit;">ten dafür übernehmen zu müssen. Verständlicherweise&nbsp;</span><span style="color:inherit;">werden die Thesen auf heftigen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Widerspruch stoßen. Vorurteilsloses Bedenken&nbsp;</span><span style="color:inherit;">ist jedoch ratsam.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jybHZVmfRcNcypkMSLG3pw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_jybHZVmfRcNcypkMSLG3pw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Die Bedeutung von Verzicht und&nbsp;<span style="color:inherit;">Leidensfähigkeit</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_a1GVegSjiVp5kjCSRqeUjA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Unsere Gesellschaft ist ebenso wie die Wirtschaft in keiner guten Verfassung. Gerade die Sozialkassen sind von der Wirtschaftsleistung abhängig. Die Finanzierung der Pflege wird schwieriger. Populisten bündeln und verstärken Verzweiflung und Wut und werden dafür gewählt. Wirksame Reformen werden daher erschwert, zumal Verzicht auf etliche Annehmlichkeiten und Bequemlichkeiten wohl unvermeidbar ist. Bereitschaft zum Verzicht ist aber in unserer Gesellschaft ebenso wenig akzeptabel das Leiden.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Selbstverständlich soll niemand auf Lebenswichtiges verzichten – sinnvollerweise aber auf Unnötiges. Das Verzichten darauf als Beitrag zum Verwandeln des Leidens schwächt keineswegs. Sondern stärkt uns. Stärkt auch die Leidensfähigkeit. Wobei Leidensfähigkeit gewiss nicht bedeutet, mehr leiden zu wollen, sondern Leiden leichter bewältigen zu können. Das ist ein ganz wesentlicher Unterschied. Wer leidensfähig ist, wer Leiden verwandeln kann, ist nicht darauf angewiesen, sich über sein Leiden zu definieren: “ also bin ich“.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_IIIdEkxet-lWBBa-54ocAw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_IIIdEkxet-lWBBa-54ocAw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Leiden als Teil des Lebens anerkennen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_eADLoN-1nDfQcgwZGZcduQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Leiden verwandeln hört sich für manche vielleicht nach Gaukelei oder Scharlatanerie an. Am liebsten möchte man gar nichts damit zu tun haben. Solange es einem halbwegs gut geht. Aber schließlich holt uns das Leiden doch ein. Nicht nur im Altern. Im Erfahren von Vergänglichkeit. Und in schwerer Krankheit wird es ganz schwierig. Im Erleben von Hilflosigkeit, Angewiesensein auf andere, Pflegebedürftigkeit. Ich lehre das Leiden (d.h. die Realität des Leidens, die Wahrheit vom Leiden) hatte Buddha gesagt, die Wahrheit von der Ursache des Leidens und den Weg zur Aufhebung des Leidens.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Diese Lehre ist weder Ideologie noch Mission, noch Indoktrination, noch Religion; sondern Einsicht und heilsame Wahrheit und ohne den Anspruch, Therapie und wirksam zu sein, erschütternd wirksam und dadurch hochwirksam. Die Herausforderung ist, das Leiden achtsam und vorurteilslos anzusehen. Dem Leiden sozusagen in die Augen zu sehen, statt zur Seite, am Leiden vorbei, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Anstatt davor weg zu laufen. Oder es ignorieren und betäuben zu wollen. Weil man fürchtet, es nicht aushalten zu können. Selbstverständlich ist bei starken und stärksten Schmerzen das Lindern mit geeigneten pharmazeutischen Mitteln völlig berechtigt. Ohnehin ist der Schmerz nicht absolut gleichbedeutend mit Leiden. Schmerzen sind unvermeidlich, hat der Dalai Lama einmal gesagt, aber Leiden hängt von der Entscheidung ab.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_rJfIOExbB7oxRqe660wiag" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rJfIOExbB7oxRqe660wiag"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Der Weg zu einem gesunden Umgang mit&nbsp;<span style="color:inherit;">Leiden</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_u-ztlcayhywFDh9R5ASEcg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wer sich entscheidet, übernimmt damit auch Verantwortung für die Konsequenzen aus Entscheidung, Mitverantwortung und Selbstverantwortung. Doch nicht jeder ist gerne verantwortlich, nicht jeder übernimmt gerne Pflichten. Das mit dem Pflichten erinnert wieder an Bruckers Analyse der Infantilisierung in unserer Gesellschaft. Der Schritt zur Empörung, zur Forderungsmentalität und zur Wut ist dann nicht weit.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_BGOrI6764uwa0duxJ-T3FQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_BGOrI6764uwa0duxJ-T3FQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Buddhas Lehre als Inspiration</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_T1F7tImR782cnAfg7HEUbw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Hingegen zeigt Buddhas Lehre in aller Demut den Pfad zur leidensverwandelnden Entscheidung, klar und bewusst, ohne irgendwelche Scharlatanerie, und spektakulär. Jedem/Jeder von uns steht dieser Weg offen. Auf diesem Weg wird dann auch klar, dass viele Prozeduren, die in der modernen, eingreifenden Medizin üblich und etabliert – und gegen viele Krankheiten eingreifend wirksam sind – nicht zu der Annahme verführen sollten, mit möglichst vielen und neuesten Hightech-Apparaten könne man dem Leiden entgehen. Manchmal kann das&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Gegenteil sogar der Fall sein. Buddhas Lehre ist realistischer, ist dem Leiden gegenüber auch hilfreicher, wirksamer, ist mitfühlender und gleichzeitig stärkender, überwindender. In vollkommener Übereinstimmung übrigens mit dem Jesus Wort: In der Welt habt ihr Angst, aber siehe, ich habe die Welt überwunden (Johannes- Evangelium 16,33).</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3_1tQYXJPlV1BCzrA7jMsw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_3_1tQYXJPlV1BCzrA7jMsw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Mein persönliches Basisprogramm für&nbsp;<span style="color:inherit;">Gesundheit</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_W5OrLxcjy5B1yTV14tBEew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>In allen Jahrzehnten ärztlicher Arbeit (fast fünf&nbsp;<span style="color:inherit;">sind es inzwischen, beginnend mit dem Dienst&nbsp;</span><span style="color:inherit;">als begeisterter, dankbarer Assistenzarzt in der Universitätsklinik und all den Stationen danach, schließlich der Hausarztpraxis), einigen Jahren der Lehre an der damals sehr inspirierenden Reformhaus-Fachakademie (samstags und sonntags) ist die anteilige Verantwortung für meine Patientinnen und Patienten von den Einsichten und der Demut geprägt worden, die ich hier angedeutet habe. Stets ging – und geht – es darum, Krankheiten zu behandeln, besser noch sie so weit wie möglich zu verhindern und vor allem darum, Leiden zu lindern, besser noch zu verwandeln. Vielleicht fragen Sie deshalb: Warum geht es in Beiträgen für reformleben dann überhaupt noch um Gesundheit? Ist das bloß schöner Schein?&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Die Antwort ist: Selbstverständlich und vor allem will ich zu ihrer Gesundheit beitragen. Wer sich damit auskennt weiß: Gesundheit entsteht nicht aus schöner Verpackung, auch nicht aus bloßem Freisein von Krankheit. Das ohnehin in unserem System medizinischer Versorgung extrem selten geworden ist. Gesundheit bedarf, so herausfordernd und paradox das jetzt anmuten mag, grundlegend auch der Leidensfähigkeit, der Fähigkeit, Leiden zu wandeln. Auf dieser Grundlage erst ist es sinnvoll, die Gesundheit mit natürlichen Mitteln bestmöglich wiederherzustellen und zu bewahren. Allein dafür habe ich in diesen Jahrzehnten mein persönliches Basisprogramm für längere Gesundheit (statt längeres Leiden) entwickelt. Das zu teilen, ich Sie herzlich einlade.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Ungewöhnlich vielleicht in unserer Zeit und in unserem System medizinischer Versorgung ist: Aus meinem Basisprogramm für längere Gesundheit beziehe ich keinerlei kommerziellen Nutzen, lediglich etwas Mehrarbeit für das Erklären in reformleben. Bin ganz einfach dankbar, dass es gut erschwingliche, seriöse, natürliche Mittel für die Gesundheit noch gibt – wer weiß wie lange noch. Die ich sie selber gerne und dankbar nutze, bei bewusster Leidensbereitschaft und ab und an Leidensfähigkeit. Bloß eigene Hilflosigkeit möchte ich gerne verhindern. Auch deshalb das Basisprogramm für längere Gesundheit ausüben.</span></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Lkz9l22HNXJhwy9bqXXFCg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_2oAw5t74yGGUmwcEq6DBzA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_60_0125_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 60 (Jan./Feb. 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Meine Gesundheit 3.0</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesundheit mit System</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/meine-gesundheit-nr-60/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_aQN1eLK2JYAY0ogOdahZDg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Der richtige Umgang mit Kohlenhydraten]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/der-richtige-umgang-mit-kohlenhydraten</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/bp_ernaehrung_T2_1200.jpg"/>Eine natürliche Ernährung enthält kaum Kohlenhydrate, die den Blutzucker und seine regulierenden Mechanismen belasten. In den vorangegangenen Teilen u ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_dHDWI7EeTXeG5W1itHFCSg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_Vt0TzZP_TKCJ9sfkluQAfw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_6tK4zxXrRXatJPBQLCPutA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_k8acIEOhdB8aqQq4YpBX5A" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_k8acIEOhdB8aqQq4YpBX5A"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 361.35px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/bp_ernaehrung_T2_1200.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_lbGecS1JQouKIaNi3BUeVQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Eine natürliche Ernährung enthält kaum Kohlenhydrate, die den Blutzucker und seine regulierenden Mechanismen belasten. In den vorangegangenen Teilen unserer Serie zum Basisprogramm haben wir erfahren, dass wir eine solche „Low Carb“ - Ernährung über den weitgehenden Verzicht auf stark verarbeitete Lebensmittel und Süßspeisen erreichen. </strong></p><p>Außerdem haben wir gelernt bei der Planung unserer Mahlzeiten die Eiweißversorgung in den Mittelpunkt zu stellen, um dem frühzeitigen körperlichen Abbau vorzubeugen. Gesunde Fette, allen voran Omega-3-Fettsäuren, unterstützen ergänzend die Herz-Kreislauf- und Gehirngesundheit und beugen Entzündungen vor. Nach den Eiweißen und Fetten kommen wir heute zu den Kohlenhydraten, der dritten großen Gruppe der Makronährstoffe. Hier heißt es, gewusst was und wann.</p><h2>Der süße Zahn</h2><p>Unser Hang zum Süßen hat viele Wurzeln. Er steckt zum einen tief in unseren Genen. Die schnell verfügbare Energie von Zucker brachte lange einen Überlebensvorteil. Die Süße reifer Früchte füllte im Spätsommer und Herbst unsere Energiespeicher und veränderte unseren Stoffwechsel, so dass wir im Winter trotz Nahrungsknappheit leistungsfähig blieben (reformleben Nr. 44, Harnsäurestoffwechsel). Das funktioniert auch heute noch, nur ist die Süße heute allgegenwärtig und der harte Winter bleibt, Dank Heizung und warmer Kleidung, aus. Wir sind das ganze Jahr im Speichermodus und bauen die Energie nicht mehr ab.</p><p>Die Lebensmittelindustrie hat unseren Geschmackssinn aber auch extrem auf süß getrimmt. Durch die Reduktion von Bitterstoffen, die den Heißhunger zügeln und durch den massiven Zusatz von Zucker (vor allem von Fruchtzucker) in zahlreichen Lebensmitteln sind wir heute zunehmend geneigt, zu viel und zu süß zu essen.</p><p>So hat sich die „Süße“ zu einem massiven Gesundheitsrisiko entwickelt. Ununterbrochen hohe Blutzuckerspiegel und vor allem auch die extremen Blutzuckerspitzen nach den Mahlzeiten lassen die Mechanismen der Blutzuckerkontrolle mit den Jahren ermüden und der resultierende Zuckerüberschuss im Blut zerstört nach und nach zahlreiche Körpergewebe. Ein Krankheitsbild das als „Diabetes mellitus Typ II“ zusammengefasst wird. Gefäßverengung (Arteriosklerose), Herzinfarkt und Schlaganfall gehen mit auf das „Zuckerkonto“, chronisches Übergewicht, Entzündungsleiden (Rheuma), Impotenz, Leberversagen und Bluthochdruck, um nur einige zu nennen.</p><p>Viele Altersleiden sind so weniger den Jahren als der jahrelangen Fehlernährung geschuldet. Im Alter nehmen erschwerend noch die Muskelmasse ab, der „Hauptverbrenner“ des Blutzuckers und auch generell die Fähigkeit überschüssigen Zucker aus dem Blut zu entfernen.</p><h2>Strategien zum richtigen Umgang mit Kohlenhydraten</h2><ol><li><strong>Low Carb</strong><br/><br/>Unser Körper kommt grundsätzlich ohne zugeführte Kohlenhydrate zurecht. Das merken wir, wenn wir länger nichts essen, wie beim Fasten. Wir sterben nicht. Im Gegenteil, wir werden leistungsfähiger. In unseren Anfängen war das überlebenswichtig, denn wer keine Nahrung fand, musste weitersuchen. Was geschieht hier im Körper, wenn keine Kohlenhydrate zur Verfügung stehen?<br/><br/>Einige unserer Gewebe sind auf den Blutzucker „Glukose“ angewiesen, darunter vor allem das Nervensystem mit Gehirn und die roten Sauerstoff transportierenden Blutkörperchen. Das Gehirn kann, als Steuerorgan aller lebenswichtigen Prozesse, bisweilen bis zur Hälfte des täglichen Kohlenhydratbedarfs verzehren. Sind die Speicher leer, beginnt der Körper die hierfür notwendige Menge Glukose selbst zu produzieren. Stoffwechselwege, die fachsprachlich als „Glukoneogenese“ zusammengefasst werden, als die „Neubildung von Blutzucker aus nicht Zuckern“. <br/><br/>Das geschieht vor allem in der Leber. Verwertet werden Bausteine des Eiweißstoffwechsels, wie die Aminosäure Glutamin, die in den Muskeln anfallende Milchsäure sowie Glycerin aus dem Fettabbau. Weil vor allem die Fette eine ergiebige Reserve für den Umbau bieten, fühlen wir uns bei dem Verzicht auf Kohlenhydrate „leichter“ und leistungsfähiger. Überschüssige Pfunde „schmilzen“ und der Blutzucker flutet stetig und immer im richtigen Maß an. Low Carb belohnt mit Leistungsfähigkeit, beugt der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus II vor und dem Übergewicht.<br/></li><li><strong>Kontrolliert den Blutzucker anfluten – die zweitbeste Lösung</strong><br/><br/>Macht es eigentlich etwas aus, in welcher Reihenfolge wir Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate essen? Die Antwort ist ganz klar „ja“! Dazu müssen wir zwischen verschiedenen Kohlenhydraten unterscheiden:<br/><ul><li>Die sogenannten Ballaststoffe beeinflussen, wie auch Fette und Eiweiße, den Blutzuckerspiegel nicht. Wir können sie selbst nicht verwerten. Auf ihre Aufgabe kommen wir im nächsten Abschnitt zurück.<br/></li><li>Die komplexen natürlichen Kohlenhydrate (Mehrfachzucker) aus Gemüse, Vollkorn und Hülsenfrüchten werden im Darm langsam abgebaut und sorgen so für einen gesunden gleichmäßigen Blutzuckerspiegel. Sie hinterlassen keine hohen Blutzuckerspitzen und belasten damit auch die Blutzucker regulierenden Mechanismen nicht.<br/></li><li>Zucker (Süßes), zuckerhaltige Getränke, Fruchtzucker und Weißmehlprodukte, wie Pizza, Pasta und Co., lassen den Blutzucker dagegen schnell ansteigen. Sie liefern Blutzucker pur. Das verlangt hohe Insulinausschüttungen zur Gegenregulation nach den Mahlzeiten und erzeugt danach, durch den starken Abfall des Blutzuckers, schnell wieder „Heißhungerattacken“.<br/></li></ul></li></ol><p>In puncto Blutzuckerbelastung geht es um die &nbsp;richtige Dosierung und Zeit für diese dritte Kohlenhydratfraktion.&nbsp;</p><p>Studien haben gezeigt, dass die Reihenfolge der Nahrungsmittel einer Mahlzeit entscheidend ist<sup>1-3</sup>. Essen wir ein belegtes Brot mit einem Glas Orangensaft (schnelle Kohlenhydrate) und danach einen Teller mit Hühnchen Fleisch, Brokkoli und Salat (langsame Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Fett, Eiweiß), steigt der Blutzucker schnell. Hohe Insulinausschüttungen zur Gegenregulation lassen ihn infolge übermäßig absinken, so dass der Blutzucker nach drei Stunden so niedrig ist, dass Heißhungerattacken folgen. Dreht man die Reihenfolge um, bleibt der Blutzucker, trotz gleicher Mahlzeit insgesamt, im Normalbereich&nbsp; und die &nbsp;Insulinausschüttung ist zeitlich um satte 50 Prozent verkürzt.</p><p>Das heißt, wir müssen auch die Struktur unserer Mahlzeiten überdenken. Kurzkettige Kohlenhydrate aus Nachspeisen, Süßem, Espresso mit Zucker, Fruchtsaft und auch Weißbrot oder Nudeln lieber am Ende essen. Vielleicht haben wir dann auch gar keinen Hunger mehr darauf, weil Eiweiß und Fett sowie komplexe Kohlenhydrate zuvor nachhaltig gesättigt haben.</p><p>Die richtige Reihenfolge der Nahrungsmittel hilft&nbsp; abzunehmen, der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus II vorzubeugen und eventuell auch bei bestehendem Diabetes Medikamente zu sparen. Darüber muss aber immer der Arzt entscheiden.</p><p>Wem es schmeckt, der kann auch einen Esslöffel Apfelessig in ein Glas Wasser rühren und vor dem Essen trinken. Die Essigsäure darin ist eine kurzkettige Fettsäure. Sie trägt zur Darmgesundheit und zu einer normalen Verdauung bei und verlangsamt die Aufnahme kurzkettiger Kohlenhydrate.</p><h2>Essen für mehr Darmgesundheit</h2><p>Epidemiologische Studien bringen eine ballaststoffreiche Ernährung konsistent mit einem verringerten Risiko für Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes mellitus II, Übergewicht, Darm- und Brustkrebs in Verbindung. Die langen, für uns Menschen nicht verdaulichen Pflanzenfasern haben es in sich. Sie dämpfen nicht nur die Blutzuckerspitzen nach den Malzeiten.</p><ul><li>Die unlöslichen unter ihnen quellen im Darm stark auf und sorgen für mehr Stuhlvolumen und damit für ein schnelles Sättigungsgefühl, was uns weniger essen lässt. Außerdem schieben sie sich wie eine sanfte Bürste durch den Darm und fördern damit die Verdauung und die Darmbewegung.<br/></li><li>Die löslichen Ballaststoffe dienen den Darmbakterien als Nahrungsquelle, mit weitreichenden Folgen.</li></ul><p>Die natürlichen Bakterienkolonien im Darm, die „Darmflora“ oder das „Mikrobiom“, verdauen für uns die löslichen Ballaststoffe, die wir als Mensch nicht aufspalten können. Im Gegenzug erhalten sie Kost und Logis. Ein Tauschgeschäft. Zu unseren Gunsten, denn die dichte Besiedelung des Darms mit Bakterien, die mit uns im Einklang leben sowie das leicht saure Milieu ihrer Ausscheidungsprodukte (Postbiotika), lassen auch keine Nischen für krank machende Keime. Ihre kurzkettigen Fettsäuren liefern dem Darm außerdem Energie für seine Arbeit. Giftstoffe werden durch die Darmflora abgebaut und die Bakterien helfen bei der Vitamin-B-Produktion. Ist das sensible Bakterienvolk gesund, sind chronische Darmentzündungen und das Reizdarm-Syndrom seltener, Allergien und Unverträglichkeiten.</p><p>Die Darmflora schult als „Body-Double“ aber auch unser Immunsystem. Im Bindegewebe rund um den Darm sind rund 70 Prozent der Körperabwehr stationiert, das GALT (gut-associated-lymphoid-tissue). Die jungen Abwehrzellen lernen am Mikrobiom den Feind zu erkennen. Ein immunologisches „Gedächtnis“, das bei Widererkennung erbarmungslos zuschlägt. Kein Erreger, kein Fremdstoff, keine Krebszelle hat so eine Chance.</p><p>Weil Botenstoffe des Darms auch eng mit denen des Gehirns kooperieren, werden sogar psychische Leiden mit Störungen im Mikrobiom in Verbindung gebracht. Die Mikroben produzieren „Glückshormone“ und ein gesunder Darm wirkt sich mit seinen Reizen und Botenstoffen stabilisierend auf den Gehirnstoffwechsel aus.</p><p>Unsere Ernährung entscheidet über die Zusammensetzung der Bakterienstämme und ihrer Ausscheidungsprodukte und damit in vielfältiger Weise über unsere Gesundheit.</p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><p>Rund 30g Ballaststoffe täglich gelten als Richtwert für den Bedarf. Besonders reich an gesunden löslichen Ballaststoffen sind z.B.</p><ul><li>Zwiebel,</li><li>Lauch,</li><li>Spargel,</li><li>Chicorée,</li><li>Artischocke,</li><li>Topinambur,</li><li>Schwarzwurzel oder</li><li>Pastinake.</li></ul><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><p>Wem es schwerfällt ausreichende Mengen aufzunehmen, der findet Einzel- oder Kombinationsprodukte unter den Nahrungsergänzungen. Sie liefern darmgesunde Ballaststoffe, wie teilhydrolysiertes Guakernmehl, in geeigneter Menge (Präbiotika) oder lebende Vertreter einer gesunden Darmflora mit passenden Ballaststoffen als „Brotzeit“ mit im Gepäck (Sym-Biotika), etwa Inulin, Faserstoffe und Milchsäurebakterien. Sym-Biotika sind ideal als Darm Kur, weil die Stämme den Weg in den Darm gut überstehen und sich dort stabil ansiedeln. Als Pulver z.B. zum Einstreuen in das morgendliche Frühstück.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_hKmuBxkuyAFNrZltA_5jxQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sat, 01 Jul 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Basisprogramm: Regeneration - Coenzym Q10]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/basisprogramm-regeneration-coenzym-q10</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/rl_bp2.png"/>Wir nehmen es als selbstverständlich hin, dass unser Körper uns stetig mit der notwendigen Lebensenergie versorgt. Meist werden wir uns dieses Umstand ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_RpdzxwaWTjSyVVi5BPPDPQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_kCBkzgsyQ86j72uBuJizTw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_0lHWMkl3QEie52PAmmTXYA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_B_M8q7XLMSjv51ntMefaBQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_B_M8q7XLMSjv51ntMefaBQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 330.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/rl_bp2.png" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_EDY2O5ROTQeDg2OPeF_5YQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Wir nehmen es als selbstverständlich hin, dass unser Körper uns stetig mit der notwendigen Lebensenergie versorgt. Meist werden wir uns dieses Umstandes erst bewusst, wenn diese Energie einmal nicht mehr zur Verfügung steht und wir uns energie- und kraftlos fühlen.</p><p>Coenzym Q10, auch Ubichinon genannt, ist ein vitaminähnlicher Stoff, der überall – in allen menschlichen und pflanzlichen Zellen – vorkommt. Was auch den Namen erklärt, denn „ubique“ bedeutet im lateinischen „überall“. Q10 ist an dem Prozess der Energieherstellung und damit der Regeneration unserer Energiespeicher als Vorstufe unmittelbar beteiligt. Es ist damit von lebenswichtiger Bedeutung und schützt den Körper darüber hinaus vor Oxidation und Entzündung – vor frühzeitiger Alterung. Die höchste Konzentration Q10 findet sich in Geweben, die viel Energie verbrauchen (z.B. Herz-, Leber- u. Nervenzellen). Warum? Diese Gewebe enthalten viele Mitochondrien, die wiederum Adenosintriphosphat (ATP) – die Hauptenergiequelle unserer Zellen – herstellen. Dafür brauchen sie Coenzym Q10. Wenn alles funktioniert, ist der biochemische Prozess der Energieherstellung unglaublich leistungsfähig und setzt pro Tag etwa das Gewicht eines Menschen in ATP um. Keine Sorge, da es sich um Umsatz handelt, werden Sie dadurch weder schwerer noch leichter. Sie können sich aber vorstellen, dass dieser Prozess möglichst ungestört in den Zellen ablaufen muss, um ausreichende Mengen Energie zur Verfügung zu stellen. Aus verschiedenen Gründen ist das nicht immer der Fall. </p><h2>Hoher Bedarf bei hoher Aktivität und Krankheit </h2><p>Nach starker Belastung durch körperliche Aktivität, aber auch bei Krankheit, steigt der Bedarf an Q10. Der Körper benötigt viel Energie und leert die Energiespeicher schneller, als dass diese wieder aufgefüllt werden könnten. Wir fühlen uns schwach – wie „ausgelaugt“. Bei vielen akut und chronisch kranken Menschen wird häufig ein niedriger Q10-Spiegel festgestellt, der auf einen erhöhten Bedarf hinweist. </p><h2>Behinderung durch Mangelernährung </h2><p>Die Biosynthese von Q10 aus der Aminosäure Tyrosin ist ein mehrstufiger Prozess, der mindestens acht Vitamine und mehrere Spurenelemente erfordert. In Anbetracht des weit verbreiteten Verzehrs von nährstoffarmem Fast Food und stark verarbeiteten Lebensmitteln, sowie der Tatsache, dass der Nährstoffgehalt unserer kommerziellen Lebensmittel seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs aufgrund des Einsatzes giftiger Chemikalien, künstlicher Düngemittel und anderer zerstörerischer landwirtschaftlicher Praktiken stetig sinkt, ist es leicht zu verstehen, warum viele Menschen einen Nährstoffmangel haben, der die Fähigkeit des Körpers zur Synthese u.a. von Coenzym Q10 behindert. </p><h2>Behinderung und Verbrauch durch Medikamente </h2><p>Medikamente helfen uns schädliche Krankheitssymptome erfolgreich zu unterdrücken. Der Preis sind häufig Nebenwirkungen. Bei 11 Medikamentenklassen konnte in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden, dass Sie die Synthese von Coenzym Q10 hemmen oder Q10 abbauen. <br/><br/>Zu diesen Medikamenten, gehören: </p><ul><li>orale Kontrazeptiva (Empfängnisverhütung) </li><li>Hormonersatztherapien (HRT) </li><li>trizyklische Antidepressiva </li><li>adrenerge Stimulanzien (z.B. Herzschwäche) </li><li>Thiaziddiuretika (z.B. zur Entwässerung) </li><li>Antipsychotika </li><li>Statine (LDL-, Cholesterinsenkung) </li><li>die meisten Chemotherapeutika (z.B. bei Krebs) </li><li>Betablocker (z.B. bei Bluthochdruck) und </li><li>orale Hypoglykämika (z.B. zur Senkung des Blutzuckerspiegels): sowohl Sulfonylharnstoffe als auch Biguanide (z.B. Metformin).</li></ul><h2>Abnehmende Q10-Spiegel im Alter</h2><figure class="wp-block-image size-full"><img src="https://shop.reformleben.de/wp-content/uploads/2023/02/image-1.png" alt="" class="wp-image-5866"></figure><p>Darüber hinaus nimmt schon etwa ab dem 20. Lebensjahr die Eigenproduktion von Q10 ab, so dass man im Herzgewebe 80-jähriger nur noch etwa die Hälfte der Q10-Konzentration findet. </p><h2>Aufnahme über die Nahrung </h2><p>Coenzym Q10 ist in kleinen Mengen in vielen Lebensmitteln zu finden. <br/><br/>Besonders reich an Q10 sind: </p><ul><li>Fleisch </li><li>Fisch (z.B. Makrelen, Sardinen) </li><li>Weizenkeime, Vollkornkleie </li><li>Gemüse (z.B. Brokkoli, Sojabohnen, grüne Bohnen, Spinat, Kohl, Knoblauch) </li><li>Obst/Nüsse (z.B. Walnüsse, Mandeln) </li></ul><p>Mit weitgehend naturbelassener Nahrung werden 5 bis 10 mg Coenzym Q10 täglich aufgenommen. </p><h2>Nahrungsergänzung </h2><p>Deshalb empfiehlt Dr. Mohr ab dem 45. Lebensjahr die alltägliche Nahrungsergänzung mit Coenzym Q10 (s. <a href="https://shop.reformleben.de/produkt/coenzym-q10/">reformleben Nr. 12 – Coenzym Q10</a>: unverzichtbar für die Energiegewinnung): „Als optimal für die Funktion und Bewahrung der Mitochondrien werden 50-100 mg Coenzym Q10 pro Tag, bzw. 1 mg pro Kilogramm Körpergewicht angesehen - und bei besonderen Belastungen mehr. Zur Prävention von Zivilisations- und Alterskrankheiten, vor allem zum Schutz vor neurodegenerativen Erkrankungen, vor Morbus Parkinson und Demenz, sowie in der komplementären Therapie von Diabetes mellitus, von Herzmuskelschwäche von Krebs und Demenz können 100 mg Coenzym Q10 in Einzelfällen sogar mehr sinnvoll sein.“</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_zBn00HBU9yfB1xGpLvTN6w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Mar 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Low Carb - Zurück auf Normal]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/basisprogramm-ernahrung-1-teil</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/rl_bp2.png"/>Basisprogramm: Ernährung - 1. Teil Im Kampf gegen eine zunehmend dicke und chronisch kranke Gesellschaft hat die Wissenschaft den einflussreichsten Tei ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_7K-jo5azQAS-BxjMpYRm1w" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_mIW9gRdjRGSp3WZxjsqsMg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_PPAwVbeDS2uKZtS4BfDcWg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_N8Adw91kDPTpQ_OiMb8Dpg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_N8Adw91kDPTpQ_OiMb8Dpg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 330.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/rl_bp2.png" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_zCUG0bVOTXms4etSD-iW8g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p class="has-medium-font-size"><strong>Basisprogramm: Ernährung - 1. Teil</strong></p><p><strong>Im Kampf gegen eine zunehmend dicke und chronisch kranke Gesellschaft hat die Wissenschaft den einflussreichsten Teil der Lösung anerkannt: das Essen. Eine gesunde Ernährung entzieht zahlreichen Zivilisations- und Altersleiden die Basis und der Weg dorthin ist verblüffend einfach. Im Grunde nicht neu, eher was „Oma“ praktizierte. Nur sind die Empfehlungen heute wissenschaftlich untermauert. Nach unseren Beiträgen zur zentralen Rolle von Vitamin D (<a href="https://shop.reformleben.de/produkt/protein-der-vergessene-naehrstoff-nr-46/">reformleben Nr. 46</a>) und zu den Mechanismen der Regeneration zur Gesunderhaltung (<a href="https://shop.reformleben.de/produkt/ohne-befund-doch-nicht-gesund-nr-47/">reformleben Nr. 47</a>, <a href="https://shop.reformleben.de/produkt/adrenalingesteuert-nr-48/">48</a>), heute einen ersten Blick auf die Ernährung. Fortsetzung folgt.</strong></p><h2>Falsche Dogmen </h2><p>Das Dilemma der Fehlernährung begann im Grunde als der Mensch sesshaft wurde. Getreideanbau und Tierzucht machten uns dauerhaft satt, ganz ohne Jagen und Sammeln. Heute zwingen uns die Errungenschaften der modernen Technik endgültig in die Bewegungsarmut und das ständig überhöhte, durch die Nahrungsmittelindustrie stark veränderte Lebensmittelangebot passt so überhaupt nicht mehr zu unserem Stoffwechsel. </p><p>Weil Übergewicht als Ausgangspunkt zahlreicher Zivilisationsleiden gilt, dachte man lange der zu hoher Konsum fettreicher Nahrungsmittel sei das Problem. Fette liefern viel Energie und was wir nicht verbrauchen, landet in den Speichern an Bauch und Hüften. So weit richtig. Doch stellt sich heraus, dass daran weniger das Fett schuld, als der überhöhte Konsum schnell verfügbarer Kohlenhydrate aus stark verarbeiteter Kost (Hinweis auf „Warum wir krank werden Teil I“, <a href="https://shop.reformleben.de/produkt/weihrauch-gegen-entzuendung-nr-37/">reformleben Ausgabe Nr. 37</a>) ist. Die „schnellen Zucker“ halten nicht nur den Blutzuckerspiegel ganztags hoch, was die Regulation des Blutzuckers ermüden lässt und zur Zuckerkrankheit Diabetes mellitus II führt. Hohe Blutzuckerspiegel lassen auch die Fette in die Speicher wandern und verschließen deren Pforten, weil der Körper sie zur Energiegewinnung schlicht nicht mehr braucht. </p><h2>LowCarb bedeutet &quot;Zurück auf Normal&quot;</h2><p>So wurde die Ära der fettreduzierten Lebensmittel der Gesundheit zuliebe sicherheitshalber durch „Low Fat“ ergänzt und keiner wurde mehr satt. Solche Diäten hält keiner durch, und sie sind auch nicht die Lösung. Sie entsprechen nicht unserem Stoffwechsel und begünstigen durch den Ausschluss zahlreicher Lebensmittel eine unausgewogene Ernährung. </p><p>Das Essen und wir haben uns entfremdet. Wohin geht also die Reise? Die Fette wurden inzwischen rehabilitiert und „Low Carb“ bedeutet nicht auf Kohlenhydrate akribisch zu verzichten, sondern wieder normal zu essen. Eine artgerechte Ernährung für uns Menschen ist automatisch „Low Carb“. Nur die industrialisierte Kost hat das Ganze aus dem Lot gebracht, vorrangig Fast Food und süße Limonaden. Sie liefert mit zu viel Zucker und reichlich ungesunden Fetten die falschen Stoffwechselsignale und ist arm an Vitalstoffen. Weil sie kaum Ballaststoffe und Eiweiß enthält, sättigt sie auch nicht nachhaltig und wir essen zu viel davon. </p><p>Ernährungswissenschaftler sprechen bei stark verarbeiteten Lebensmitteln von einer zerstörten „Food-Matrix“, die zu einer, die Kapazität des Stoffwechsels, überwältigenden Anflutung an Nährstoffen führt (lesen Sie dazu im <a href="https://shop.reformleben.de/produkt/adrenalingesteuert-nr-48/">reformleben Nr. 48</a> den Beitrag „<a href="https://reformleben.de/p/naehrstoffe-in-der-food-matrix">Nährstoffe in der Food-Matrix</a>&quot;). Die Industrie hat Nahrungsmittel entworfen, die der Schnelllebigkeit Rechnung tragen, nicht aber unserem Stoffwechsel. </p><h2>Eiweißversorgung in den Mittelpunkt stellen </h2><p>Wir essen, bis wir satt sind. Das Ziel ist, bis dahin alle wichtigen Nährstoffe in ausreichenden Mengen zugeführt zu haben. Lassen Sie uns ein Verständnis dafür entwickeln, wie eine solche Mahlzeit zusammengesetzt sein sollte und wo die Prioritäten liegen.</p><p>An vorderster Front stehen die Proteine (Eiweiße). Sie haben eine zentrale Position in allen Lebensprozessen und dienen als Bausteine dem Aufbau und Erhalt von Muskeln, Knochen, Organen und Bindegewebe. Sie konstruieren Haut und Haare, Hormone und Nervenbotenstoffe, verschließen Wunden und managen in Form winziger Biokatalysatoren (Enzyme) den gesamten Stoffwechsel (Lesen Sie dazu auch in <a href="https://shop.reformleben.de/produkt/protein-der-vergessene-naehrstoff-nr-46/">reformleben Nr. 46</a> „Proteine – der vergessene Nährstoff“). Proteine sind damit einem hohen Verschleiß und Verbrauch unterworfen und müssen ständig nachproduziert werden. 22 verschiedene winzige Bausteine sind dafür nötig, sogenannte Aminosäuren. Wir beziehen sie über die Nahrung, aus dem Abbau tierischer und pflanzlicher Eiweißquellen. Die Neuproduktion im Körper startet, wenn alle Aminosäuren in ausreichenden Mengen vorliegen, begrenzt vor allem durch die essenzielle Aminosäure „Leucin“. Mindestens 30 g in mindestens einer Mahlzeit pro Tag sollten aus hochwertigem Protein bestehen. Weil tierische Eiweiße besser bioverfügbar sind als pflanzliche, das heißt vom Körper einfacher aufzunehmen und zu nutzen sind, lohnt es sich besonders bei rein pflanzlicher Ernährung auf gute Proteinquellen zu achten.<sup>1</sup> Defiziten kann mit einer Mischung aus konzentrierten Pflanzenproteinen als Nahrungsergänzung vorgebeugt werden.</p><h2>Praxis Tipps</h2><p>Die seltene Aminosäure „Leucin“ ist der limitierende Faktor bei der Eiweißproduktion. Da pflanzliche und tierische Eiweißquellen unterschiedliche Aminosäureprofile aufweisen, ist eine Mischkost für die Versorgung ideal. </p><p><strong>Quellen für hochwertiges Eiweiß (pro 100 g)</strong></p><p><strong>Tierische Eiweißquellen:</strong></p><ul><li>Eier (16g Eigelb; 11 g Eiweiß)</li><li>Hühnchenbrust (20 g)</li><li>Hüttenkäse (11 g)</li><li>Rindersteak (23 g)</li><li>Thunfisch (25 g)</li><li>Wildlachs (20 g)</li></ul><p><strong>Planzliche Eiweißquellen:</strong></p><ul><li>Linsen (23 g)</li><li>Haferflocken (13 g)</li><li>Kichererbsen (19 g)</li><li>Kürbiskerne (30 g)</li><li>Erbsen (22 g)</li><li>Leinsamen (24 g)</li></ul><p><strong>Lucein-Quellen (vegetarisch):</strong></p><ul><li>Parmesan (36,6% Fett): 3500 mg</li><li>Gouda (45% Fett): 2620 mg</li><li>Frischkäse (50% Fett): 1400 mg</li><li>Magerquark: 1390 mg</li><li>Hühnerei: 1260 mg</li></ul><p><strong>Lucein-Quellen (vegan):</strong></p><ul><li>Sojabohnen: 2840 mg</li><li>Erbsen: 2340 mg</li><li>Weiße Bohnen: 2260 mg</li><li>Mungobohnen: 2200 mg</li><li>Linsen: 2110 mg</li></ul><h2>Keine Angst vor gesunden Fetten </h2><p>Fette sind nicht nur die ergiebigsten Energielieferanten, weshalb der Körper sie als Speicherform gewählt hat. Fette bilden im Körper auch die Grundgerüste von Zellmembranen, Geweben und Signalmolekülen, wie den Hormonen. </p><p>Essenziell sind für unseren Körper vor allem die Omega-3-Fettsäuren, ungesättigte hochwertige Fettsäuren. An erster Stelle zwei Vertreter mit den unaussprechlichen Namen Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA). Sie beeinflussen die Herzgesundheit und die Fließeigenschaften des Blutes, halten die Blutgefäße elastisch, senken den Blutdruck und wirken sich günstig auf den Gehirnstoffwechsel und auf die Sehkraft aus. Außerdem wirken sie entzündungshemmend. Die empfohlene Tagesmenge liegt bei 250mg, was 1-2 Fischmahlzeiten pro Woche entspricht. Omega-3-Fettsäuren, wie DHA und EPA, kommen besonders in fettem Seefisch reichlich vor, in Lachs, Makrele oder Hering, aber auch vegan aus Algenöl. </p><h2>Omega-6- zu Omega-3-Verhältnis</h2><p>Die ungesättigte Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren spielen bei vielen Regenerationsprozessen und bei der Produktion der Sauerstoff transportierenden roten Blutzellen eine wichtige Rolle. Im Überfluss wirken sie sich jedoch ungünstig auf die Blutfette aus und fördern Entzündungen. Omega-3-Fettsäuren wirken hier ausgleichend. Die richtige Mischung macht´s. Als gesund werden aus der Forschung Verhältnisse von 1:1 bis 5:1 (Omega-3 zu Omega-6) genannt.</p><p>Da wir mit der durchschnittlichen Ernährung reichlich Omega-6-Fettsäuren, aber zu wenig Omega-3-Fettsäuren aufnehmen, sollte unbedingt auf eine ausreichende Omega-3-Zufuhr geachtet werden. Gute Lieferanten sind fetter Seefisch, Algenöl, Leinöl aber auch speziell für den Ausgleich zusammengestellte Mischungen mit einem hohen Anteil der wirksamen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA. Achten sie beim Kauf deshalb auf lichtgeschützte Flaschen und lagern sie die Öle kühl. Am einfachsten lassen sich die erforderlichen Mengen an Omega-3-Fettsäuren durch eine hochwertige Nahrungsergänzung gewährleisten. </p><p>Bis Sie wissen, ob Sie gut versorgt sind, können Sie die Konzentration von Omega-3-Fettsäuren beim Arzt messen lassen. Für die positiven gesundheitlichen Effekte sollten Sie einen Omega-3-Index von über 8% anstreben (nach Prof. Dr. Clemens von Schacky). </p><h2>Omega-3-Quellen für Veganer </h2><p>Der rein pflanzlichen Ernährung bedarf auch hier besonderes Augenmerk. Die Fettsäurezusammensetzung bei Fischöl ist sehr günstig und kann gut vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden. Zwar gibt es auch pflanzliches Öl mit Omega-3 Fettsäuren. Pflanzliche DHA und EPA können aber nur aus Algen gewonnen werden. Die sonst einzige pflanzliche Omega-3 Fettsäure, die alpha-Linolensäure (ALA), kann nur zu geringen Teilen in EPA und DHA umgewandelt werden. Öle wie Lein-, Walnuss- und Rapsöl enthalten hohe Mengen dieser entzündungshemmenden Fettsäure.</p><p></p><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><p><strong>Fußnoten:</strong></p><p><sup>1</sup> Ph J Pinckaers, I W Kouw, S HM Gorissen et al: Die synthetische Reaktion von Muskelprotein auf die Einnahme einer pflanzlichen Proteinmischung unterscheidet sich nicht von einer äquivalenten Menge Milchprotein bei gesunden jungen Männern. J Nutr (2023). 152(12):2734-2743</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_cXxevPRdNp8sONTyd7DFJA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Mar 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Das Basisprogramm - 1. Element - Vitamin D]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/basisprogramm-einfuehrung-und-vitamin-d</link><description><![CDATA[Einführung Wollen Sie sich rundum wohlfühlen und lange gesund bleiben? Dann verlassen Sie sich nicht auf Ihren Arzt. Der mag gut sein, aber Ihre Gesund ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_qrEzCPIQSzumIsUWALJEbg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_4ID32OztTm-xP_qX4KuS8Q" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Z6IadNP6QrqqUXYC_Xd6AA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_dI7NdDr0Sey4rjpyHs5XwA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><h2>Einführung</h2><p><strong>Wollen Sie sich rundum wohlfühlen und lange gesund bleiben? Dann verlassen Sie sich nicht auf Ihren Arzt. Der mag gut sein, aber Ihre Gesundheit liegt vor allem in Ihrer Hand. In unserer Serie zum Basisprogramm zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihrem Körper täglich geben, was er braucht und vermeiden, was ihn krank macht. So können Sie sogar Ihre biologische Uhr wieder etwas zurückdrehen.</strong></p><p>Unser Gesundheitssystem ist auf das Behandeln von Krankheiten zugeschnitten. Es analysiert die Beschwerden und dämpft und bekämpft sie mit Medikamenten und Operationen. Viele Methoden richten mit ihren Nebenwirkungen dabei weitere Schäden an. Die Krankheiten werden verwaltet, während die Ursachen weiter an der Substanz graben. Ein „Perpetuum mobile“, das seit Jahrzehnten prächtig funktioniert, denn der Patient ist der Arztpraxis so ein sicherer Kunde. Den Arzt trifft selten eine Schuld. Seine berufliche Praxis lässt für alles andere wenig Spielraum.</p><p>Die Forschung ist bis auf die atomare Ebene von Organen und Strukturen vorgedrungen, hat die biochemischen Prozesse des Stoffwechsels aufgedeckt und Medikamente entwickelt, die Defizite der „Systeme“ wieder gerade rücken. Grandiose Errungenschaften, die keiner schmälern darf, aber die den Blick für das Ganze trüben. Es ist an der Zeit, Altbewährtes mit dem Wissen von heute zu verbinden. Traditionelle Heilpflanzen und Heilmethoden wer- den zunehmend wissenschaftlich untermauert und viele alte „Schätze“ werden dabei wieder- entdeckt. So auch die Prävention, die Gesunderhaltung durch einen gesunden Lebensstil und damit die Eigenverantwortlichkeit des Patienten, die der modernen Medizin im Rausch des Therapie-Fortschritts abhanden- gekommen ist. Wir müssen umdenken!</p><h3>Unser Gesundheitssystem schützt nicht vor Krankheiten, es bekämpft sie nur</h3><p>Immer mehr Menschen leiden immer früher unter chronischen Erkrankungen und die meisten davon wären, mit einem gesunden Lebensstil, vermeidbar. Über 80 Prozent der Amerikaner sind per Definition heute „krank“ und wir eifern dem fleißig nach.<sup>1</sup> Das heißt, die aktuellen Empfehlungen zur Ernährung und zum Lebensstil und die medizinische Praxis schützen uns nicht vor dem krank werden.<br/>Dafür explodieren durch immer kompliziertere Methoden und immer mehr Kranke die Gesundheitskosten, die wir immer öfter selber tragen müssen.</p><p>Die Gesundheitsindustrie trägt weltweit zu 4,4 Prozent aller klimarelevanten CO2-Emissionen bei. Das entspricht einem Äquivalent von 514 Kohlekraftwerken (2 Gigatonnen jährlich). Das Geschäft mit der Gesundheit ist zu einem Industriezweig geworden, so wenig nachhaltig wie die Medizin am Patienten. Wer gesund bleiben will, muss seine Ressourcen pflegen, nicht erst die Symptome im Verschleiß bekämpfen. Wenn jede Bewegung schmerzt oder die „Pumpe“ nicht mehr so will, können wir auch hier nicht tauschen. Die Prävention muss im Zentrum der Medizin stehen.</p><h3>Selbst handeln statt behandeln lassen</h3><p>Nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand. Finden Sie vertrauenswürdige Quellen und etablieren Sie einen gesunden Lebensstil, den Sie, selbsttätig oder auch fachkundig geführt, dauerhaft und mit Freude in Ihren Alltag integrieren können. So einfach.</p><p>Leider gibt es kaum ein wissenschaftliches Thema, das so kontrovers diskutiert wird, wie die Ernährung. Die Wissenschaft korrigiert und widerlegt sich unaufhörlich selbst, verwirrt und verunsichert. Die Beratung hat sich in schnelllebigen revidierenden Konzepten verloren. Der Grund: Aussagekräftige Studien sind teuer und die Rolle der Ernährung wird in der Medizin noch immer unterschätzt. Lehre und Praxis stützen sich entsprechend auf die Vergleiche weniger „schwammiger“ Forschungsarbeiten mit viel Spielraum für Interpretation.</p><p>Aber lernen wir doch einfach von der Natur! Unser Körper braucht nicht „das eine Superfood“ oder „die eine Therapie“. Er braucht eine möglichst naturbelassene, vollwertige und abwechslungsreiche Mischkost als artgerechte Ernährung. Er braucht Bewegung, frische Luft, körperliche und geistige Auszeiten und psychisches Wohlbefinden. Wer dazu etablierte Heilkräuter in den Alltag integriert, hält sich ergänzend sanft und natürlich im Lot, wo Schräglagen entstehen.</p><h3>Das Basisprogramm</h3><p>Das „Basisprogramm“ von Dr. Klaus Mohr gibt Ihnen dazu Ihren individuellen Leitfaden an die Hand. Ein Konzept für mehr Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Vitalität bis ins hohe Alter, basierend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen aus der Praxis. Es hilft Defizite zu erkennen und den eigenen Lebensstil möglichst ohne Verzicht anzupassen und es ist einfach. Die Empfehlungen konzentrieren sich auf ausgewählte Themen, denen Sie Aufmerksamkeit schenken sollten. Wir haben sie zwecks Übersicht im Uhrzeigersinn angeordnet. Setzen Sie Ihre eigenen Prioritäten und vor allem setzen Sie sich selbst nicht unter Druck. Bevorzugen Sie kleine Schritte, die Sie durchhalten können. Jede nachhaltige Änderung ist ein Gewinn für Ihre Gesundheit. Wir beginnen in dieser Ausgabe mit der Bedeutung von Sonnenlicht und Vitamin D.</p><h2>Vitamin D - Das Sonnenvitamin</h2><p>Vitamine sind lebensnotwendige chemische Verbindungen, die unser Körper nicht selbst herstellen kann. Wir müssen sie mit der Nahrung aufnehmen. Vitamin D beschreibt dabei eine Gruppe fettlöslicher Vitamine und hat eine Sonderstellung: Wir können es zu Anteilen auch selbst in der Haut produzieren. Unter Mitwirkung der UVB-Strahlen des Sonnenlichts bilden wir es dort aus einem Abkömmling des Blutfetts Cholesterin. So entsteht zunächst Provitamin D (Cholecalciferol), das die Leber weiter umbaut und als Calciferol ins Blut abgibt. Die Nieren bilden daraus dann nach Bedarf das aktive Vitamin D3.</p><h2>Wichtiger Stoffwechselkoordinator</h2><p>Vitamin D ist ein Steroidhormon, was es so bedeutsam macht. Steroidhormone haben allesamt zentrale Steuerfunktionen im Stoffwechsel. Vitamin D beeinflusst die Spannung der Bewegungsmuskulatur und der glatten Muskulatur von Herz und Blutgefäßen. Es hat bei der Blutgerinnung „seine Finger mit im Spiel“, bei Alterungsprozessen an Zellen und Geweben, bei der Immunabwehr und bei Entzündungen. So wurde Vitamin-D-Mangel<br/>bei Covid-Infektionen mit schweren Verläufen assoziiert.</p><p>Man weiß heute, dass Vitamin D über 1000 unterschiedliche Gene und Stoffwechselprozesse in unserem Körper kontrolliert. Seine bekannteste Rolle ist die als „Knochen- und Zahnhärter“. Vitamin D ist wichtig für deren Mineralisierung (Kalzium-Einlagerung).</p><p>Weil das fettlösliche Vitamin in Muskeln und Leber gespeichert wird und man so von Vorräten ausging, hat man einen Mangel lange unterschätzt. Tatsächlich aber sind 60 Prozent der Deutschen unterversorgt. Aktuelle Metaanalysen (Studienzusammenfassungen) gehen davon aus, dass pro Jahr allein 30 000 Krebstote durch eine optimale Versorgung verhindert werden könnten.</p><h2>Vitamin D zumindest in den Wintermonaten ergänzen</h2><p>Vitamin-D-Defizite ergeben sich hierzulande nicht nur aus dem vermehrten Aufenthalt<br/>in geschlossenen Räumen und Fahrzeugen. In unseren Breiten, nördlich des 37. Brei- tengrades, ist eine ausreichende Vitamin-<br/>D-Produktion in der Haut, aufgrund der unzureichenden Intensität und Dauer der Son- neneinstrahlung, maximal zwischen März und Oktober und bei Aufenthalt im Freien möglich. Im Winter ist die Sonne schwach, selten ohne Wolkendecke und die niedrigen Temperaturen halten uns im Haus oder von Kopf bis Fuß in Wolle und Daunen gehüllt. Naturvölker in ähnlichen Breiten haben keinen Mangel, aber sie leben draußen und essen mehr fetten Fisch, wie Lachs, Makrele oder Hering. Eine gute Nahrungsquelle für Vitamin D, die bei uns selten und bei veganer Kost gar nicht auf dem Tisch ist.</p><h2>Wer ist besonders gefährdet?</h2><p>Ein zusätzlicher Risikofaktor ist das Alter. Die Eigenproduktion von Vitamin D in der Haut nimmt mit den Jahren ab und ältere Menschen gehen seltener raus, kleiden sich wärmer und essen oft einseitiger. Auch der Haut-Typ spielt eine Rolle. Je dunkler die Haut, desto weniger Vitamin D wird gebildet, denn das Sonnenschutz-Pigment Melanin, das die Haut dunkel färbt, lässt kaum UV-Licht durch. Bei starker Sonneneinstrahlung verhindert das Hautschäden, ohne die Vitamin-D-Produktion zu begrenzen. Viele Dunkelhäutige leben heute aber in Ländern unserer Breiten, wo ihre Haut zu wenig UVB-Strahlen für die Vitamin-D- Produktion übrig lässt. Schließlich haben auch Veganer ein erhöhtes Risiko, denn sie schließen die bedeutendsten Nahrungsquellen aus.</p><h2>Wie viel Vitamin D?</h2><p>Um die Versorgung zu sichern, ist es ratsam, seine Werte regelmäßig kontrollieren zu lassen. Eine Einnahme von täglich 2000 IU (International Units) Vitamin D gilt als sicher und kann bedenkenlos zugeführt werden. Am besten zu den Mahlzeiten, denn das Vitamin ist fettlöslich. Ihr Körper kann es in täglicher Dosis auch am besten verwerten und hat nach 8–12 Wochen seine Speicher wieder voll. Las- sen Sie Ihre Werte nach zwei Monaten nachmessen, um das Optimum zu halten.</p><p>In den Medien wird immer wieder über die Gefahr einer Vitamin-D-Überdosierung berichtet. Eine Überdosierung von Vitamin D ist nur unter einer massiv überhöhten Einnahme zu erwarten. Sie kann zu Nierensteinen und zur Nierenverkalkung führen, weil der Körper dann vermehrt Calcium aus der Nahrung aufnimmt und über die Nieren auszuscheiden versucht. Durch Sonneneinwirkung oder Lebensmittel allein und bei Einhaltung der Empfehlungen kann es nicht zu einer Überdosierung kommen.</p><h2>Co-Faktor Vitamin K2</h2><p>Bei höheren Gaben von Vitamin D (ab 2.000 IU) empfehlen wir zusätzlich die Nahrungsergänzung mit Vitamin K2 (50μg täglich). Die beiden Vitamine sind Kooperationspartner im Stoffwechsel. Während Vitamin D, vereinfacht gesagt, das knochen- und zahnstabilisierende Mineral Kalzium mobilisiert, sorgt Vitamin K2 für den Einbau an den richtigen Stellen.</p><p><strong>Dr. rer. nat. Susanne Schwarzer</strong></p><p><sup>1</sup> The Lancet. Health in Trump era. Report. 11. Februar 2021<br/><sup>2</sup> Quelle: <a href="https://noharm-europe.org/ClimateFootprintReport">https://noharm-europe.org/ClimateFootprintReport</a></p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Ai6Bh8IJbe-fgFts3GtvDw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Thu, 01 Sep 2022 00:00:57 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Warum VOLLWERTkost?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/warum-vollwertkost</link><description><![CDATA[Es ist ein lohnendes Ziel, körperlich und geistig gesund und leistungsfähig zu sein. Ernährung beeinflusst den Organismus langfristig. Einzelne gesund ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_4sk1noMfTWuKMuxDMdlQWw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_-F3Xr-EpTNyN3Q3lwK9UsQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ECcJKHu_R-2oDgsGpsd3gg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_SIhMSwXPQ-euv-CDV26gZg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Es ist ein lohnendes Ziel, körperlich und geistig gesund und leistungsfähig zu sein. Ernährung beeinflusst den Organismus langfristig. Einzelne gesunde Lebensmittel sind Bausteine, aber noch keine Vollwerternährung. Sie ergibt sich aus der grundsätzlichen Bevorzugung vollwertiger Lebensmittel in der Summe.</p><p>Nahrungsergänzung und Vollwerternährung werden oft als Widerspruch gesehen. Ist vollwertige Ernährung nicht oder nur bedingt möglich, kommen bestimmte Präparate in Frage. Verhaltensbedingte Defizite oder Mehrbedarf aufgrund besonderer Lebenssituationen oder Erkrankungen sollen ausgeglichen werden. Das Basisprogramm für längere Gesundheit geht einen Schritt weiter: gute statt nur ausreichende Versorgung mit Schutzstoffen für die Gesundheit.</p><h2>Gründe für Vollwerternährung </h2><p> Die Elemente des Basisprogramms für längere Gesundheit werden in reformleben immer wieder dargelegt. In diesem Beitrag geht es um den Kontext. Denn die Elemente des Basisprogramms wirken umso besser, wenn der Trend insgesamt stimmt, nicht ungünstige Ess- und Trinkgewohnheiten einen Teil davon wieder kaputt machen. Dies sind die häufigsten „Ernährungsfehler“:</p><ul><li>Zufuhr zu vieler Kalorien und dadurch Belastung durch zu viele Kilos</li><li>Aufnahme zu vieler Kohlenhydrate, in erster Linie als Raffinadezucker und in Backwaren</li><li>Aufnahme ungünstiger Fette – zu viele gesättigte, vielleicht sogar gehärtet, zu wenig ungesättigte, vor allem eine zu geringe Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren bei gleichzeitiger Zufuhr von reichlich Omega-6-Fettsäuren </li><li> zu hohe Cholesterinaufnahme und zu viele harnsäurebildende Purine durch reichlichen Verzehr tierischer Produkte</li><li> mehr als gelegentlich alkoholische Getränke</li><li> zu viel Kochsalz</li><li> zu geringe Menge an verdauungsfördernden Ballaststoffen</li></ul><p>Vollwertige Ernährung ist also nicht nur Zufuhr von allen Stoffen, die essenziell, das heißt lebensnotwendig sind, sondern auch das Vermeiden unnötiger Belastungen des Stoffwechsels. Anders ausgedrückt: Gesund und schlank wird man nicht nur vom Essen und Trinken, sondern auch davon, einiges stehen zu lassen.</p><h2>Die wichtigsten Tipps </h2><p>Umgekehrt ergibt sich die Frage, was gehört zu einer vollwertigen Ernährung? Als entscheidende Punkte sind zu nennen:</p><ul><li>Auswahl der Lebensmittel nach Qualität und Gesundheitswert – frisch, naturbelassen, schonend verarbeitet, reich an lebensnotwendigen Inhaltsstoffen</li><li>auch im eigenen Haushalt wertschonende und frische Zubereitung der Speisen</li><li>Bevorzugung pflanzlicher Lebensmittel</li><li>täglich Rohkost – Salat, Gemüse zum Knabbern, Obst</li><li>Lebensmittel der Saison, Produkte aus Bioanbau sowie artgerechter Tierhaltung bevorzugen</li><li>Gewürze und Kräuter statt Salz und Zucker</li><li>Bekömmlichkeit individuell anpassen</li><li>zurückhaltender Umgang mit Genussmitteln. Das heißt, vollwertige Ernährung geht sowohl verantwortungsbewusst mit dem eigenen Körper um als auch mit der Umwelt.</li></ul><h2>Vollwerternährung &amp; Nahrungsergänzung </h2><p>Die Basis für eine gute Versorgung mit essenziellen, also lebensnotwendigen Nährstoffen sollte das Praktizieren einer abwechslungsreichen und vollwertigen Ernährung sein. Durch sie bekommt der menschliche Körper am sichersten alles, was er braucht – auch Substanzen, deren Gesundheitswert vielleicht noch gar nicht erkannt wurde. Es gibt beispielsweise Pflanzenstoffe, die noch vor wenigen Jahren wenig bis gar nicht beachtet wurden und jetzt als Schutzstoffe im Focus der Wissenschaft stehen. Vermutlich gibt es weitere zu entdecken.</p><p>Bei anderen Substanzen wie denen aus dem Basisprogramm von Dr. Mohr sprechen ärztliche Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse für eine gezielte Zufuhr. Der Bedarf an Schutzstoffen steigt mit dem Älterwerden, der Kalorienbedarf sinkt. Mitunter führen individuelle Gegebenheiten zu einer schlechten Aufnahme oder erhöhten Ausscheidung bestimmter Substanzen. Das sind gute Gründe, zu Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen. Bei Unsicherheiten, ob sinnvoll, überflüssig oder zu viel gibt bei den meisten Substanzen eine Blutuntersuchung Auskunft, die der Hausarzt bzw. die Hausärztin durchführen kann und im Kontext des allgemeinen Gesundheitszustandes interpretieren.</p><p>Im Reformhaus wird eine Reihe von Produkten angeboten, die von Natur aus konzentriert bestimmte Mineralstoffe, Vitamine oder sonstige biologisch aktive Wirkstoffe enthalten. Hier ist der Übergang zwischen bewusster Lebensmittelauswahl und Nahrungsergänzung fließend. Dahinter steht die Überzeugung, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile, also lieber ein Pflanze als eine isolierte Substanz.</p><h2>Hand in Hand am Beispiel Omega 3 </h2><p>An einem Beispiel soll erläutert werden, warum das bewusste Verzehren bestimmter Nahrungsergänzung eine Bilanz verbessern und anderer seits falsche Ernährung die positiven Effekte zunichte machen kann. Omega-6- und Omega- 3-Fettsäuren sind beide zufuhrnotwendig, weil sie der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann. Während aber die Zufuhr von Omega- 6-Fettsäuren meist gesichert ist, bei üblicher Ernährung sogar in der Regel zu hoch, mangelt es vielen Menschen an Omega-3-Fettsäuren. Ihnen gilt jedoch inzwischen eine besondere Aufmerksamkeit, da sie Entzündungsreaktionen im Körper dämpfen können, die zahlreiche Erkrankungen fördern, während Omega-6-Fettsäuren diese eher ankurbeln. </p><p>Eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren ist Leinöl (57 Prozent der enthaltenen Fettsäuren). Das ist einsame Spitze, da an zweiter Stelle mit 15 Prozent das Walnussöl folgt. Omega-3-Fettsäuren sind außerdem besonders in Meeresfischen wie Lachs, Hering und Makrele enthalten. Ob Omega-6-Fettsäuren – ihr bekanntester Vertreter ist die Linolsäure – als Gesundheits- oder Krankheitsfaktor wirken, hängt von der täglichen Zufuhrmenge und entscheidender noch vom Omega-6- zu Omega-3-Quotienten ab. Bei heute üblicher Kost ergibt sich ein Quotient von bis zu 20:1. Auch bei vegetarischer Ernährungsweise kann der Quotient noch bei 10:1 liegen. Wahrscheinlich sind aber schon Quotienten über 5:1 belastend für den Körper, als ideal gilt ein Wert von 4:1 oder noch etwas niedriger. Das ist am besten mit dem Lebensmittel Leinöl zu erreichen, nicht ganz so natürlich, aber einfacher mit Omega-3-Kapseln. </p><p>Durch ein Zuviel an Omega-6-Fettsäuren jedoch werden Omega-3-Fettsäuren blockiert. Ihre Bioverfügbarkeit für den Körper verschlechtert sich, denn Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren konkurrieren im Körper um die gleichen Stoffwechselwege, wobei Omega- 6-Fettsäuren sozusagen etwas durchsetzungsfähiger sind. Das bedeutet, dass die Einnahme von Leinöl bzw. Omega-3-Kapseln nicht den gewünschten Effekt hat, wenn gleichzeitig zu viel Omega-6-Fettsäuren verzehrt werden. Die Wirkung verpufft quasi, lediglich der Quotient ist nicht ganz so mies wie er ohne die Einnahme wäre.</p><h2>Unnötige Belastungen vermeiden </h2><p>Nicht auf einzelne Substanzen bezogen, sondern auf das Stoffwechselmilieu insgesamt ist die Frage, ob die Ernährung säureüberschüssig ist oder genügend Basenbildner zugeführt werden. Die stecken vor allem in Gemüse, Obst, Kräutern. Die heutige Kost mit vielen tierischen Produkten, isoliertem Zucker und Weißmehl ist säurelastig. Der Körper kann dies im Normalfall ausgleichen, weshalb die Frage oft als unnötig abgetan wird. Doch muss der Körper zum Ausgleich seinen Vorrat an Mineralstoffen einsetzen oder Säuren im Körper zwischenlagern. Die Bedürfnisse sind dabei in den einzelnen Organen unterschiedlich. Im Magen beispielsweise muss ein sehr saures Milieu sein. </p><p>Der Ausgleich hat Priorität, weil sich der Säuregrad im Organismus auf die Beschaffenheit von Eiweißmolekülen, die Struktur von Zellbestandteilen und die Durchlässigkeit der Zellwände auswirkt. Außerdem hat er Einfluss auf die Wirksamkeit von Enzymen und Hormonen sowie die Fließfähigkeit des Blutes. Es ist ähnlich wie bei den Omega-3-Fettsäuren, die durch zu viel Omega-6-Fettsäuren an die Wand gedrückt werden, dass basische Lebensmittel und Mineralstoffe ihre positiven Effekte nicht entfalten können, wenn die Säurebildner als Gegenspieler zu zahlreich sind.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_1Si9bo5ME2z-u1tbc5CU3g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Sep 2019 08:00:22 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Zur Bewahrung der Lebenskraft]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/zur-bewahrung-der-lebenskraft</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2016/AdobeStock_780942084.jpeg"/> Alten Ärzten und Naturheilkundigen – Hippokrates, Paracelsus, C. W. Hufeland,&nbsp; ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_wFrp9174QEqFjF379jInrA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_q31_7PP5RQaYM7gyNnDnlg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items-flex-start zpjustify-content- " data-equal-column="false"><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_GA6R3AI0QpuqwevrZtDIbg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_vb0URN8EmbM_KKMHR05iYQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_vb0URN8EmbM_KKMHR05iYQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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</div><div data-element-id="elm_PuhMrqZpRk6eYTEWj_daGA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p></p><div style="text-align:left;"><strong style="color:inherit;">Alten Ärzten und Naturheilkundigen – Hippokrates, Paracelsus, C. W. Hufeland,&nbsp;</strong><strong style="color:inherit;">V. Prießnitz, S. Kneipp – war das Fördern der Lebenskraft&nbsp;</strong><strong style="color:inherit;">die notwendige Basis ihrer Behandlungen.</strong></div><div style="text-align:left;"><strong style="color:inherit;"><br/></strong></div>
<div style="text-align:left;"><strong style="color:inherit;">In der modernen Medizin scheint das noch obsolet. Jedoch fühlen sich heute immer mehr Menschen ständig müde, schwach und erschöpft. Das quält sie sehr. Zudem diese Symptome stets ernst zu nehmen sind, weil sie mitunter auf das Entstehen bisher noch unerkannter Krankheiten hinweisen.</strong></div>
<div style="text-align:left;"><strong style="color:inherit;"><br/></strong></div>
<p></p><p style="text-align:left;">Daher darf die sorgfältige Untersuchung der Betroffenen nie unterlassen werden. Nicht selten findet sich jedoch mit der üblichen Routinediagnostik kein Nachweis körperlicher Krankheit. Sind demnach diese von Schwäche und Müdigkeit Betroffenen als gesund anzusehen? »Das ist psychisch«, wird oftmals salopp vermutet, wenn alle Untersuchungen mit neuester Technik »ohne Befund« bleiben.</p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;">Hätte demnach die Seele ihren Körper gezwungen, tagesmüde, schwach und erschöpft zu sein? Gewiss gibt es innerseelische Konflikte, die unbewusst sind und den Körper schwächen. Da gilt es, Bewusstsein zu schaffen und Konflikte zu lösen. Was anfangs nicht leicht fällt, aber schließlich befreiend ist. Bei einem großen Teil der Menschen in unserer Gesellschaft, die an chronischer Müdigkeit und Erschöpfung leiden, ist wahrscheinlich Überforderung die Hauptursache.</p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_RpYwj4GNL4J1zb53uzBP-g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_RpYwj4GNL4J1zb53uzBP-g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Mentale Belastung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_JWBzK-CC0-5yo8fX2z8wOg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Bei Überforderung wird meist an unerträgliche Belastung von außen her gedacht – was teilweise zutreffend ist. In unserer Gesellschaft müssen wir zwar körperlich immer weniger leisten, um existieren zu können. Da müssen – und können – nur noch wenige Menschen im Schweiße ihres Angesichtes selber auf dem Acker arbeiten, um sich davon zu ernähren.</p><p><br/></p><p>Gleichzeitig wächst aber die emotionale, kognitive und mentale Belastung der Menschen. Gewiss kommt ein Teil dieser Belastung von außen, von einem immer komplexeren, undurchschaubareren System. In dem mitzuhalten vielen Mitmenschen schwer fällt. Ein beachtlicher Teil der Belastungen kommt aber auch von innen her: aus dem Anspruch an möglichst allen Angeboten des Fortschritts teilhaben zu wollen. Und diese Ansprüche wachsen – ob sinnvoll oder nicht.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_AxvuYzwQMkKL3HEaZVbgbA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_AxvuYzwQMkKL3HEaZVbgbA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Impulse aus der Geschichte der Menschheit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_o_N2Ox4imlHM4gTYk6NHDw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Nach wie vor sind wir von Impulsen aus der Geschichte der Menschheit bestimmt, in der Mangel und Entbehrung häufig war. Da ging es darum, von Tag zu Tag Nahrung zu finden, die zum Überleben notwendig war. In unserer Gesellschaft, in unserer Zeit, ist Mangel glücklicherweise selten – und Überfluss häufig geworden.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Allerdings nur da: nicht überall auf der Erde – und wahrscheinlich nicht mehr sehr lange. Vorläufig ist aber in unserem System der Überfluss zum weitaus größeren Problem geworden als der Mangel. Immer mehr Menschen werden übergewichtig und krank. Müde und schwach. Ängstlich und depressiv. Bezeichnenderweise entstehen in unserer Zeit mehr und mehr metabolische sowie neurologische Erkrankungen – bis hin zur Demenz. Da gilt es, rechtzeitig gegenzusteuern und möglichst viele von diesen Erkrankungen präventiv zu verhindern.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_E9A8UDPGEDeCMD8MKxzv5g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_E9A8UDPGEDeCMD8MKxzv5g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Prävention mit Naturstoffen</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_qi7TXexl7YfUnvj6GtG9mQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Am besten wirkt Prävention mit sorgfältig ausgewählten Naturstoffen, die frühzeitig einsetzt: vor dem Auftreten neurologischer Erkrankungen, vor dem Schwinden der Lebenskraft. Gewöhnlich wird Hilfe aber dann erst gesucht, wenn bereits die ersten Symptome aufgetreten sind. Selbst dann kann die Anwendung dieser Naturstoffe noch hilfreich sein.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Es ist ratsam, die Chance zu nutzen, die Ihnen aus der Aufnahme lange bewährter, sicherer sowie wissenschaftlich bestätigter Naturstoffe erwächst. Im Pflanzenreich hat die Natur Schutzstoffe entwickelt, die zur Bewahrung unserer Lebenskraft, unserer kognitiven Funktionen (Gedächtnis, Bewusstsein, Verstand) und damit zur Eigenständigkeit auch und gerade im Alter beitragen können. Wozu jedes Element des Basisprogramms für längere Gesundheit wichtig ist – optimal im Zusammenwirken.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_CiB1AaYYhCLpYwOqDPMuzg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CiB1AaYYhCLpYwOqDPMuzg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Omega-3-Fettsäuren</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_TEX9QwpTfhsk-YDrOxiCGA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Unverzichtbar für die Hirnfunktionen ist die Docosahexaensäure (DHA), eine langkettige (C22) Omega 3-Fettsäure mit sechs cis-Doppelbindungen. Was sich hier so chemisch und kompliziert anhört, ist in der Schöpfung, der Natur, schon sehr früh entstanden, dem Buch&nbsp;Genesis (Erschaffung der Pflanzenwelt) zufolge am Morgen des dritten Schöpfungstages. Docosahexaensäure wird nämlich von grünen Mikroalgen gebildet, die in den Weltmeeren, im Salzwasser, gedeihen, und zur Photosynthese, zur Speicherung des Sonnenlichts in Form von Biomolekülen befähigt sind. Dieser uralte Naturstoff, der lange schon vor dem Entstehen der Menschheit da war, ist essenzieller Baustoff unseres Gehirns, unserer Nervenzellen, unserer Netzhaut.</p><p><br/></p><p>Deshalb wohl hat unser Stoffwechsel gelernt, DHA auch selber herzustellen. Was ihm aber nur dann gelingt, wenn stetig genügend Alphalinolensäure (ALA), am besten aus Leinöl (s.&nbsp;<a href="https://shop.reformleben.de/produkt/leinoel-nr-1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reformleben Nr. 1</a>), zugeführt wird – und auch dann nur in relativ kleinen, individuell unterschiedlichen, eventuell unzureichenden Raten: ungefähr zwei Prozent, nur selten wohl bis zu zehn Prozent daraus. Für die optimale Hirnfunktion kann diese Menge – abhängig auch von der Leinölaufnahme – unzureichend sein. Die Ergänzung könnte aus regelmäßigem Fischverzehr kommen.</p><p>Wogegen aber ethische Bedenken bestehen. Ohnehin sind die Fischbestände in den Weltmeeren mittels gnadenlosen Fangs in riesigen Schleppnetzen innerhalb weniger Jahrzehnte massiv dezimiert worden. Eine gute (und vegane) Alternative ist die Aufnahme von DHA aus Mikroalgen. Aber auch da gilt das Prinzip: nicht zu wenig – und nicht zu viel (s.u.). Langkettige Omega3-Fettsäuren sind biologisch hochwirksame Substanzen. Alles Hochwirksame kann entweder förderlich oder schädlich wirken: je nach Bedarf, je nach Stoffwechselsituation, je nach Dosierung.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_xB3TKf2vNhwmvRv92bIP2g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_xB3TKf2vNhwmvRv92bIP2g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Studienlage zu Omega-3</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_tJf4Rg8OrAHTJrnauy2_2g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Dementsprechend unterschiedlich sind die bisherigen Studienergebnisse mit langkettigen Omega3- Fettsäuren ausgefallen. Ohne deren genaue Kenntnisnahme ist klare Orientierung kaum noch möglich. Daher versuche ich hier das Wesentliche daraus kurz zusammenzufassen:</p><ol><li>Wahrscheinlich mindern optimale Mengen von EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) im Organismus das Risiko des Entstehens von kognitiven Störungen und Demenz.<br/></li><li>Derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechend sollten täglich mindestens 250mg EPA und DHA zugeführt werden.<br/></li><li>Der gesunde Organismus mit intaktem Stoffwechsel kann aus Alphalinolensäure (Gehalt in Leinöl: 60–70 Prozent) EPA (Umwandlungsrate bis ca. sechs Prozent) und daraus DHA (Umwandlungsrate bezogen auf die Alphalinolensäurezufuhr 0,5 bis maximal 3,8 Prozent) selber herstellen.<br/></li><li>Aus einem Esslöffel voll Leinöl mit ca. 7,5–9g Alphalinolensäure können demnach bestenfalls 0,54g EPA und 0,12g DHA entstehen.<br/></li><li>Wenn außerdem Omega-6-Fettsäuren, ob aus tierischer Kost oder aus vegetabiler Nahrung (Getreide, Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl usw.) zugeführt werden, sinkt diese Umwandlungsrate.<br/></li><li>Wahrscheinlich kann die optimale Versorgung mit DHA aus Nahrungsvorstufen nicht erreicht werden.</li></ol></div></div>
</div><div data-element-id="elm_7162-KEaI4QB33tzTy3fJg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_7162-KEaI4QB33tzTy3fJg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Empfehlung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_Hp9MyFZMYZNcgbdtUbIQ5Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Daher empfehle ich, neben der Aufnahme von 15 – 30 ml hochwertigem Leinöl aus Bioanbau, zusätzlich 250mg DHA aus Mikroalgenöl. Für die Nervenzellen, für das Gehirn, für die Netzhaut der Augen. Neuerdings werden Omega-3-Fettsäuren auch zur Prävention und sogar zur adjuvanten Therapie etlicher Krankheiten eingesetzt, vor allem gegen:</p><ul><li>kardiovaskuläre Erkrankungen (Herzrhythmusstörungen, koronare Herzkrankheiten)</li><li>Krebserkrankungen (Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Prostatakrebs)</li><li>chronische Entzündungen, vor allem bei Autoimmunreaktionen</li><li>Makuladegeneration (in einer Studie- ARED II nicht bestätigt)</li><li>Schlaganfälle, Hirninfarkte (30 Prozent Risikoreduktion)</li><li>Demenz (deutliche Risikoreduktion in Follow-up-Studien und bisher in einer kleinen Interventionsstudie</li><li>Depressionen</li><li>Aufmerksamkeitsdefizitsyndromen sowie in Schwangerschaft und Stillzeit (bessere Hirnentwicklung der Neugeborenen).</li></ul><p>diesen vielfältigen Anwendungen bleiben Studien mit widersprüchlichen Ergebnissen und Gegenstimmen nicht aus. Daher entstehen unterschiedliche Einschätzungen und Reportagen mit polemischen Überschriften wie »Das Märchen vom guten Fett«. Wie wahr das ist. Auch Märchen vermitteln uns lebensentscheidende Einsichten. Zudem sind die Wirkungen der Omega-3-Fettsäuren wissenschaftlich überprüft. Persönlich setze ich auf die Zufuhr von 30ml Leinöl pro Tag und zusätzlich 250mg DHA guter Herkunft – auch aus hochwertigen Omega-3-Kapseln (Reformwarenhaus) möglich – vor allem zum Schutz vor Demenz.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_uncFmL3jDxq5d8qONmlsPQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_uncFmL3jDxq5d8qONmlsPQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Ginseng</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_M8paHTUUlwG2kIMo7tRwJQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Diese Wirkungen können durch adaptogene Pflanzenstoffe sinnvoll ergänzt und verstärkt werden. Die bekannteste adaptogen wirkende Pflanzenart ist der Ginseng, aus asiatischen Kulturen stammend und lange bewährt. In der Praxis verordne ich hochwertige, geprüfte Ginsengpräparate bei besonderem Bedarf: bei außergewöhnlichen Belastungen und bei Erschöpfung.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_hVlQWLd4NY058YrOHqx23w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_hVlQWLd4NY058YrOHqx23w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Rhodiola rosea</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_PLgYnJ4NtnaM7KhJIyC8AQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Außerhalb der Fachkreise weniger bekannt ist Rhodiola rosea, eine Pflanzenart, die in kalten Regionen nördlicher Länder auf kargen Böden, sogar in halbschattigen Felsspalten gedeiht. Die Wirkungen dieser widerstandsfähigen, ausdauernden Pflanzenart, die aus der Kälte kam, wurden von der Wissenschaft erst vor ein paar Jahrzehnten entdeckt - und daraufhin intensiv erforscht. Dabei erwiesen sich die Wirkstoffe von Rhodiola rosea L. als hervorragende Adaptogene.</p><p><br/></p><p>Inzwischen hat das auch die streng überwachende Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) anerkannt und einen ersten Monographie-Entwurf veröffentlicht. Der EMA entsprechend gilt eine Pflanzenart nur dann als adaptogen, wenn sie: den Widerstand gegen schädliche physikalische, chemische und biologische Einwirkungen stärkt und dazu einen normalisierenden Einfluss hat nicht toxisch ist und andere Körperfunktionen möglichst gering beeinträchtigt besonders ausgeprägt wirkt, wenn pathologische Veränderungen im Organismus vorhanden sind. Gewiss ist die offizielle Anerkennung der Wirksamkeit und der Sicherheit von Rhodiola rosea bedeutsam.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_X0f1WwxrpmqIbTYUmjFsIw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Studienlage zu Rhodiola rosea</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_J6ULOVhcNND52vU9dk9vCA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>In Studien wurde die Wirkung auf Erschöpfung Konzentrationsschwäche Reizbarkeit geprüft. Bereits nach 4-wöchiger Anwendung eines Extraktes aus Rhodiola rosea (2× 200mg pro Tag) fand sich bei 67 Prozent der Patienten eine deutliche Reduktion dieser Symptome (Edwards et al: Phythother.Res.26, 2012). Aber wie bewirkt das diese Pflanze, die in der Kälte, auf nährstoffarmen Böden und auch im Halbschatten gedeiht? Wie wirkt eine derart widerstandsfähige Pflanze für Menschen, die überfordert, schwach und erschöpft sind? Pflanzen, bzw. Pflanzenextrakte, haben gewöhnlich vielfältige Wirkungen. Bei Rhodiola-Extrakten dürfte jedoch die milde Hemmung der Monoaminoxidasen (von Enzymen, die körpereigene Botenstoffe im Nervensystem abbauen) im Mittelpunkt stehen.</p><p><br/></p><p>Wenn dieser Abbau gehemmt wird bleiben die vom Organismus selbst gebildeten Botenstoffe, vor allem Dopamin, Noradrenalin und Serotonin länger erhalten. Der Mangel an diesen Botenstoffen trägt wesentlich zum Entstehen von Depressionen und Erschöpfungszuständen, sowie zu chronischer Müdigkeit bei – und gleichzeitig, scheinbar paradox, zu Schlafstörungen. Folglich sinkt die Vigilanz, die Konzentrationsfähigkeit, die Resilienz, die Fähigkeit zur Stressbewältigung – und deshalb auch die Lebenskraft. Gleichzeitig wird die Cortisolausschüttung der Nebennieren (als Notreaktion) stimuliert – bis zu deren Erschöpfung. Wodurch Immunstörungen entstehen und chronische Entzündungen angefacht werden – nicht nur in der Darmschleimhaut und den Gelenken, sondern auch im Nervensystem: neurodegenerative Erkrankungen, Neuropathien – bis hin zu Demenz.</p><p><br/></p><p>Zudem erwächst aus Mangel an Serotonin, Dopamin und Noradrenalin im Zentralnervensystem vermehrte Ängstlichkeit, Selbstbesorgnis und Antriebsstörung. Ängste aller Art, Phobien und Panikattacken nehmen zu. Rhodiola rosea ist kein Psychopharmakon und kein Beruhigungsmittel – im Gegenteil. Diese Pflanze wirkt adaptogen, d.h. resilienz- und resistenzfördernd. Wirkt entspannend, aber nicht das Bewusstsein beeinträchtigend. Dadurch entsteht Lebenskraft und Prävention gegen Demenz. Seriösen Studienergebnissen zufolge wirken hochwertige Extrakte aus Rhodiola rosea auch gegen Angst (generalisierte und subsyndromale Angststörungen), gegen Depression und chronische Müdigkeit signifikant. Hochwertige Extrakte aus Rhodiola rosea sind in der Regel gut verträglich und sicher – auch deshalb zur kontinuierlichen Anwendung geeignet. Die aufgrund der genannten Wirkungen sinnvoll ist.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_3mhuAdRx-bTRtiBVjGmYwA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Tipp: Erhaltungsdosis</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_1l7GWw9HKMBlFQN6VAlyaA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Prinzipiell sinnvoll bei jedem Mittel ist es, mit der kleinstmöglichen Erhaltungsdosis auszukommen, d.h. für Rhodiola rosea mit 300mg hochwertigen Extraktes pro Tag. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Darüber hinaus kann die Wirkung dieses Extraktes mit einem zusätzlichen Pflanzenteil zum Schutz vor Angst, Depression und Demenz – und zur Stärkung der Lebenskraft – ergänzt werden: mit Safran.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_WM2YzseQMnmu7v5RKczX2A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_WM2YzseQMnmu7v5RKczX2A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Safran</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_s4pMAxh2O75lqzMM8UxrBg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Auch für den Safran, der hierzulande allenfalls sporadisch als kostbares Gewürz eingesetzt oder gar zum (teuren) Gelbfärben von Kuchen missbraucht wurde, liegen seriöse Studienergebnisse (jedoch keine Megastudien) vor. Aufgrund dieser Studien und der traditionellen Anwendung in den Ursprungsländern kann hochwertiger Safranextrakt als wirksam und sicher gelten. Mit dem gelegentlichen Einsatz als Gewürz kann der Schutz vor Depression und Demenz jedoch nicht erreicht werden. Dafür erforderlich ist die stetige Zufuhr von mindestens 30mg hochwertigen Safranextrakt mit 0,6mg Safranal pro Tag.</p><p><br/></p><p>Safranal ist der Hauptwirkstoff aus Crocus sativus L., einer Pflanzenart, die in sonnigen Ländern gedeiht, gegen Depression und Demenz. Ebenfalls in diesem Safranextrakt enthalten sind die Carotinoide Crocin und Crocetin, mit denen Studien zufolge die Netzhaut der Augen und damit die Sehfähigkeit geschützt werden kann. Bisher werden Makuladegenerationen immer häufiger. Umso wichtiger ist ein natürlich wirksamer Schutz davor. In einer ersten, kleinen Pilotstudie aus Italien mit 29 Patienten, die an Makuladegeneration litten, berichteten die Probanden nach 15 Monaten, in denen sie täglich&nbsp;20mg Safranextrakt genommen hatten, von einer wesentlichen Verbesserung ihrer Sehfähigkeit. Allerdings stehen große Studien dazu bisher noch aus.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_mGw6EQT66JvR_GlcmzNWXA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_mGw6EQT66JvR_GlcmzNWXA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Eigene Erfahrung und Anwendung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_56n0-vOPWxZ-yV17QII5Bw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Präventiv nehme ich selber 30mg Safranextrakt und dazu 300mg Extrakt aus Rhodiola rosea täglich. Die Kombination dieser Pflanzenextrakte ermöglicht mit relativ niedriger Dosierung schon nachhaltige Wirkung. Zwei Wirkstoffe des Safrans, Crocin und Crocetin, wirken auch vor Oxidation schützend.</p><p><br/></p><p>Allerdings gehen die Wirkungen dieses Gesamtextraktes gegen Depression, Demenz und Makuladegeneration darüber hinaus. Neuerdings sind aber pflanzliche Antioxidantien pauschal sehr populär geworden. Zweifellos ist ein Mindestmaß an antioxidativ wirkenden Pflanzenstoffen im Organismus gut für die Gesundheit und die Langlebigkeit. Ein Übermaß von Antioxidantien kann jedoch – wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge – gesundheitsschädlich sein (S.Morrison et al. Nature online).</p><p><br/></p><p>Diese Erkenntnisse sollten nicht ignoriert werden. Besser als die undifferenzierte, massenhafte Zufuhr pflanzlicher Antioxidantien kann die sorgfältige Auswahl bestgeeigneter, bewährter Pflanzenstoffe für Ihre Gesundheit sein. Genau diese Mittel finden Sie, mit dem Rat zur optimalen Dosierung und Anwendung, im Basisprogramm für längere Gesundheit, in reformleben erklärt: in dieser Ausgabe zur Stärkung der Lebenskraft.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_IbpFoM6Qrcd6YTZTaVoa0Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_IbpFoM6Qrcd6YTZTaVoa0Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Leistungsfähigkeit der Organe</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_Ojv9k2iDbZmyr9PmgV3teQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Manche von ihnen werden wohl mit dem Phänomen Lebenskraft nicht viel anfangen können. Tatsächlich ist die Lebenskraft – ebenso wie die Gesundheit – kaum spürbar, solange sie noch vorhanden ist. Vor allem in der ersten Lebenshälfte. Aus meiner Arbeit mit kranken oder/und alten Menschen, weiß ich jedoch von der oftmals entscheidenden Wirkung der Lebenskraft. Deren ehemaliges Wirken dann erst&nbsp;bewusst wird, wenn es zu schwinden beginnt. Erst der Verlust belehrt uns über den wahren Wert der Dinge, merkte der Philosoph Arthur Schopenhauer an. Oftmals wird dann geklagt, dies oder jenes sei doch vor Jahren viel leichter gefallen und besser gegangen.</p><p><br/></p><p>Eine geläufige Faustregel unterstellt, die Leistungsfähigkeit der Organe nehme vom Beginn des Erwachsenenalters an jährlich um ein bis zwei Prozent ab. Bei manchen Menschen bleibt die Leistungsfähigkeit aber lange konstant – und nimmt mitunter sogar noch zu, während sie bei anderen früher und schneller schwindet. Anscheinend verfügen manche Menschen – gewiss aus vielschichtigen Gründen – über eine stärkere und längere Lebenskraft. Wesentlich mitbestimmend dürften da Seele und Geist sein – und, aus somatischer Sichtweise, die Hirnfunktionen. Derzeit sind offensichtlich die Hirnfunktionen in besonderer Gefahr: immer mehr Menschen werden dement.</p><p><br/></p><p>In dieser Ausgabe von reformleben werden besonders geeignete Naturstoffe für das Gehirn erklärt. Zur Stärkung der Lebenskraft.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_DPbR4vKKSFdyI72uGVTm_g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_NEfU1bHMlyobSI_R2h5ZDA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_6_0116_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 6 (Jan./Feb. 2016)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Lebensenergie</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Zur Bewahrung der Lebenskraft</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/lebensenergie-nr-6/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_MIo3QskN0HTlHCAbAUF0FA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Jan 2016 00:00:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>