<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Ballaststoffe/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Ballaststoffe</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Ballaststoffe</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Ballaststoffe</link><lastBuildDate>Tue, 14 Apr 2026 08:26:34 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Welche NAHRUNGSERGÄNZUNG brauche ich wirklich?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/welche-nahrungsergänzung-brauche-ich-wirklich</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/AdobeStock_697480648.jpeg"/>Nahrungsergänzungsmittel werden in vielen Medien oft kritisch gesehen. Und dennoch sind sie sehr beliebt, immer mehr Menschen nutzen bestimmte Präpara ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_TOyFEt7ZTeOy84WijS5S0w" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_E9iXn6JuQg-wVO6irOVPLQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_v3ZPlBgTTxSZYplgvSNhxw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Oq5QSJv0byrqkvVIOH-wXw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Oq5QSJv0byrqkvVIOH-wXw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/AdobeStock_697480648.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_enfnNqt1RsmVO27f41xa8A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Nahrungsergänzungsmittel werden in vielen Medien oft kritisch gesehen. Und dennoch sind sie sehr beliebt, immer mehr Menschen nutzen bestimmte Präparate, um ihre Ernährung zu ergänzen. Das meistgehörte Gegenargument lautet: „Wer sich gesund und abwechslungsreich ernährt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel“. Diesen Satz kann man zweifellos unterschreiben. Der Punkt ist jedoch: Wer ernährt sich heute gesund und abwechslungsreich? Der Trend geht weiter zu stark verarbeiteten Lebensmitteln und Fast Food. Diese Ernährung enthält nicht nur viele Farb- und Aromastoffe, sie ist in der Regel auch sehr zucker-, fett- und salzhaltig. Die wirklich wichtigen Bausteine einer gesunden Ernährung wie Mikronährstoffe, probiotische Mikroorganismen oder hochwertige Ballaststoffe findet man in diesen stark verarbeiteten Lebensmitteln dagegen meist nur in geringem Maße.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_MFAbQdgiQmc-Lf6smH08DA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_MFAbQdgiQmc-Lf6smH08DA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Es werden zu wenig Ballaststoffe verzehrt</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_5zW13jSRPWNnGGhoUG-Pfg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Nur ein geringer Teil der Bevölkerung schafft zum Beispiel den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. empfohlenen Verzehr von 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag in Form von Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten oder Obst und Gemüse. Dabei sind Ballaststoffe sehr wichtig. Ihre prebiotischen Eigenschaften sind zum Beispiel gut für unsere Darmflora. So stimulieren Ballaststoffe das Wachstum von Bifidobak</span><span style="color:inherit;">terien und Lactobacillen, die dann vermehrt kurzkettigen Fettsäuren produzieren, die für die Energiegewinnung der Darmschleimhaut erforderlich sind. Zudem steigern Ballaststoffe das Stuhlvolumen und verbessern so die Verdauung, schützen vor krankmachenden Keimen und steigern die Aufnahme von Calzium.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Der Verzehr von ausreichend Ballaststoffen hat eine große präventive Wirkung hinsichtlich vieler körperlicher Probleme und Erkrankungen wie einem zu hohen Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas, gastrointestinalen Erkrankungen wie z.B. Hämorrhoiden, Obstipation, Divertikel sowie Herz-Kreislauferkrankungen und sogar Krebs. Wer also hier mit seiner normalen Ernährung nicht auf die täglichen 30 Gramm Ballaststoffe kommt, der kann ruhig etwas nachhelfen – am besten mit einem Pulver, das mehrere prebiotische Ballaststoffe wie Inulin, Akazienfaser, GOS und XOS (Xylo- und Gluco- Oligosaccharide) miteinander kombiniert.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_NoAzPnCnW4lukw6xiAbPdQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_NoAzPnCnW4lukw6xiAbPdQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Ausgeprägter Vitaminmangel eher selten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_rOoYXTwOW98omH2MFPQh0w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Mit dem Obst- und Gemüsekonsum nimmt man nicht nur Ballaststoffe auf, sondern auch zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und vor allem sekundäre Pflanzenstoffe. Deshalb empfiehlt die DGE den Verzehr von fünf faustgroßen Portionen Gemüse und Obst pro Tag. Neue Untersuchungen gehen davon aus, dass sogar noch mehr notwendig ist, um eine effektive Prävention vor Herz-Kreislauferkrankungen oder Krebs und damit eine Lebensverlängerung mit hoher Lebensqualität zu erreichen.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt sogar neun Einheiten Gemüse und Obst täglich. Ein Vitamin- und Spurenelementemangel ist in Deutschland nicht wirklich flächendeckend ein Problem. Achten sollte man jedoch auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D (vor allem im Winter und bei Kindern und älteren Personen), Folsäure (bei Schwangeren) sowie Vitamin B12 und Jod (Veganer). Alkohol, Nikotin und Medikamente können Nährstoffräuber sein. So stören zum Beispiel ACE-Hemmer, Betablocker und Kalziumantagonisten die Versorgung mit B-Vitaminen. Medikamente gegen Zuckerkrankheit können die Versorgung des Körpers mit Vitamin B12 beeinträchtigen, da sie dessen Aufnahme im Magen-Darm-Trakt stören. Die zur Cholesterinsenkung verschriebenen Statine stören die körpereigene Synthese von Coenzym Q10. Wegen der selenarmen Böden kann es auch zu einem Selenmangel kommen.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_UMeBjFxqqAvwrZOu2EFf5Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_UMeBjFxqqAvwrZOu2EFf5Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Ernährungslücke bei sekundären Pflanzenstoffen&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_XX4MX-J6t8MoW0lanoPHLA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Ein Mikronährstoffmangel der jedoch durchaus häufiger auftreten kann, ist der bei den sekundären Pflanzenstoffen. Das sind Substanzen, mit denen die Pflanze sich gegen widrige Umstände wappnet. Zum Beispiel der rote Farbstoff Lycopin, der die Tomate gegen UV-Strahlen schützt, oder Bitterstoffe wie Glucoraphanin im Brokkoli, die Fressfeinde abschrecken. In zahlreichen Studien hat man herausgefunden, dass diese sekundären Pflanzenstoffe eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit haben. So haben viele Sekundäre Pflanzenstoffe eine antioxidative Wirkung, schützen also unsere Körperzellen vor Schäden durch freie Sauerstoffradikale. Andere Pflanzenstoffe wirken antientzündlich oder können eine Krebsentstehung hemmen. Wieder andere schützen unsere Blutgefäße und können mithelfen, den normalen Cholesterinspiegel aufrecht zu erhalten.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Diese Substanzgruppe der sekundären Pflanzenstoffe ist nur in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse und Kräutern enthalten. Und genau davon essen wir zu wenig.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">So hat eine vom Deutschen Institut für Sporternährung e.V. und dem Gesundheitspräparatehersteller Dr. Wolz in Auftrag gegebene und von TNS Infratest durchgeführte repräsentative Befragung gezeigt: Das Ziel, fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, ist unrealistisch. In Deutschland wird einfach zu wenig Obst und Gemüse gegessen! Die Gründe sind vielfältig: Viele haben keine Zeit oder Lust, sich Obst oder Gemüse verzehrfertig zuzubereiten, anderen schmecken Fastfood oder Süßigkeiten einfach besser, wieder andere können aufgrund gesundheitlicher Probleme (Schluck- oder Verdauungsbeschwerden, Fructoseunverträglichkeit, alters- oder krankheitsbedingte Appetitlosigkeit) kein Obst und Gemüse essen.&nbsp;</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_cRFtYuws_bEzLZsfJfkp5g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_cRFtYuws_bEzLZsfJfkp5g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Bei Nahrungsergänzung auf sinnvolle Zusammensetzung achten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_wmcRuob0egkou6V4SKEGcw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Ein zu geringer Obst- und Gemüsekonsum lässt sich nicht mit Vitaminpräparaten ausgleichen, weil diese in der Regel keine sekundären Pflanzenstoffe enthalten. Wer es aus welchen Gründen auch immer nicht schafft, mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, sollte seine Ernährung also mit einem Produkt ergänzen, das sekundäre Pflanzenstoffe in einer angemessenen Menge (d. h. zum Beispiel ca. 400 mg Polyphenole) konkret auf der Verpackung ausweist.</span></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_UiK38xjpdr-nP3ZsVp6YKg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_umPDWaqiGVJtBHttyPEcxQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_52_0923_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 52 (Sept./Okt. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Die Wirksamkeit von Placebo</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/die-wirksamkeit-von-placebo-nr-52/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Sep 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Ein hoher Obst- und Gemüseverzehr ​kann das Risiko für viele Krankheiten senken]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/ein-hoher-obst-und-gemuseverzehr-kann-das-risiko-fur-viele-krankheiten-senken</link><description><![CDATA[Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt den Verzehr von mindestens fünf faustgroßen Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Doch gerade im Winter ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_EYTMduW3TZydCBJoftaPiQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_7SI98ZlOQP28N0Zio19qgg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_e900zuTWQLayTUJ5l0AOfQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_BdiruGQ0TFaWemSjN8Qxnw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt den Verzehr von mindestens fünf faustgroßen Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Doch gerade im Winter und in Frühjahr schaff en die meisten Menschen diese Menge nicht. Welche Folgen kann ein zu geringer Obst- und Gemüseverzehr haben? Reformleben sprach darüber mit der Ernährungswissenschaftlerin und Expertin für sekundäre Pflanzenstoff e, Dr. rer. nat. Anja Bettina Irmler.</strong></p><h2>Ist es denn wirklich so schlimm, wenn man nur wenig Obst und Gemüse isst? </h2><p>Leider ja, denn viele langfristig angelegte Studien haben gezeigt, dass der Obst- und Gemüseverzehr ein ganz wesentlicher Faktor ist, um den Alterungsprozess zu verlangsamen und das Risiko für viele Erkrankungen zu mindern. Mangelnder Obst- und Gemüseverzehr kann mittel- bis langfristig zu gesundheitlichen Problemen wie körperlichem und geistigem Leistungsabfall, Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen führen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat konstatiert, dass ein gesteigerter Verzehr von Obst und Gemüse das Risiko für Krebserkrankungen, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten und Schlaganfall senken kann. Viele Studien zeigen, dass offenbar auch die Risiken für Demenz, bestimmte Augenkrankheiten wie Makuladegeneration, rheumatische Arthritis, Osteoporose, bestimmte Lungenkrankheiten und Fettleibigkeit gesenkt werden kann, wenn man viel Obst und Gemüse in seinen Speiseplan einbaut. </p><h2>Was macht Obst und Gemüse eigentlich so gesund? </h2><p>Es sind natürlich die Ballaststoffe und die vielfältigen Mikronährstoff e im Obst und Gemüse, welche die positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit haben. Aber es geht hier nicht nur um die Vitamine, Mineralstoff e und Spurenelemente – die natürlich auch. Einen großen Teil kann man auch über Fleisch, Fisch oder Milch aufnehmen. Entscheidend sind vielmehr die sogenannten „sekundären Pflanzenstoffe“. Diese sind nur in Obst und Gemüse bzw. wie der Name schon sagt, in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. </p><h2>Was sind sekundäre Pflanzenstoffe? </h2><p>Sekundäre Pflanzenstoffe sind Substanzen, mit denen die Pflanze sich gegen widrige Umstände wappnet. Zum Beispiel der rote Farbstoff Lycopin, der die Tomate gegen UV-Strahlen schützt, oder Bitterstoffe wie Glucoraphanin im Brokkoli, die Fressfeinde abschrecken. In zahlreichen Studien hat man herausgefunden, dass diese sekundären Pflanzenstoffe eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit haben. So haben viele sekundäre Pflanzenstoffe eine antioxidative Wirkung, schützen also unsere Körperzellen vor Schäden durch freie Sauerstoffradikale. Andere Pflanzenstoffe wirken antientzündlich oder können eine Krebsentstehung hemmen. Wieder andere schützen unsere Blutgefäße und können mithelfen, den normalen Cholesterinspiegel aufrecht zu erhalten. </p><h2>Was raten Sie denen, die aus welchen Gründen auch immer die empfohlene Menge nicht schaffen? Kann man die Ernährungslücke mit Nahrungsergänzungsmitteln schließen? </h2><p>Bei Nahrungsergänzungsmitteln muss man sehr genau hinschauen. Es bringt zum Beispiel überhaupt nichts, eine Multi-Vitamintablette oder ein einfaches Vitalstoffkonzentrat zu nehmen. Denn es mangelt den Leuten, die zu wenig Obst und Gemüse essen, ja nicht in erster Linie an Vitaminen oder Mineralstoffen – ihnen fehlen vor allem die in Obst und Gemüse vorkommenden sekundären Pflanzenstoffe. Eine Kapsel mit isolierten und synthetisch hergestellten sekundären Pflanzenstoffen hilft ebenfalls nur eingeschränkt, denn sekundären Pflanzenstoffen wirken wie in der Natur im Verbund am effektivsten. Daher spricht man ja auch gern von der Ampel-Wirkung: Es sollten nicht nur Äpfel sondern möglichst viele unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten - rote, gelbe und grüne – gegessen werden. Wer die Ernährungslücke im Bereich Obst und Gemüse schließen möchte, sollte ein flüssiges Vitalstoffkonzentrat nehmen, das die sekundären Pflanzenstoffe wie Phenole, Anthocyane oder Carotinoide ganz konkret auf der Verpackung ausweist.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_vbE3RSbK9TlobhxzSKUXzw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Mar 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Der DARM unsere verkannte Mitte]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/der-darm-unsere-verkannte-mitte</link><description><![CDATA[Unsauber und nicht gesellschaftsfähig im Gespräch führt unser Darm ein Schattendasein und mit ihm die „Darmflora“, eine Ansammlung gutartiger Mikroben ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ginhYfNbRjKfILczkxwjiw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_PQvIItjTTrStUzcvlJJM4g" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_s6JDnoOiQOKCcj6J6yxZ9A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_gJW-lZmORJ2DAvjuWwBx3Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Unsauber und nicht gesellschaftsfähig im Gespräch führt unser Darm ein Schattendasein und mit ihm die „Darmflora“, eine Ansammlung gutartiger Mikroben, die weit mehr leistet als nur Verdauungshilfe.</p><p>Ob Torte, Tablette oder Tomate, alles was wir schlucken hat eine Reise von zwei bis drei Tagen durch dunkle Gänge, Säurebäder und zersetzende Enzyme vor sich - den „Verdauungstrakt“. Verdauung ist die Hauptmission des Darms: Die Nahrung wird zerkaut und mit Speichel zu einem gleitfähigen Brei verarbeitet, der im Säurebad des Magens grob zersetzt und von mitgereisten Keimen befreit wird, bevor er im Dünndarm auf die Verdauungsenzyme trifft.</p><p>Diese zerlegen alles in Grundbausteine und die Darmschleimhaut übergibt diese „Nährstoffe“ an unser Blut. So gewinnen wir Eiweiße, die uns als Baustoffe dienen, Kohlenhydrate und Fette, aus denen wir Energie schöpfen und Vitamine und Mineralstoffe, die für einen reibungslosen Ablauf unserer Stoffwechselprozesse sorgen.</p><p>Der Dickdarm recycelt aus den verbleibenden Resten die Flüssigkeit und schiebt alles weiter zur Ausscheidung in den Enddarm, wo ein kräftiger Schließmuskel den „Stuhlgang“ reguliert. Mission erfüllt. Doch der Darm leistet weit mehr.</p><h2>Zentrale der Immunabwehr</h2><p>Um den Aufgaben der Verdauung gerecht zu werden, ist das Innere der Darmwand durch Millionen Ausstülpungen, die Zotten, auf eine Oberfläche von rund 400 Quadratmeter aufgefaltet, fast so groß, wie zwei Tennisplätze. Damit ist der Darm unsere größte Kontaktfläche zur Außenwelt. Rund 30 Tonnen Speisen und 50.000 Liter Flüssigkeit passieren hier in einem Leben und mit dabei sind kiloweise Schadstoffe, Viren, Pilze und Bakterien. Der Darm muss so nicht nur zwischen brauchbar und unbrauchbar entscheiden, auch zwischen Gut und Böse. Zur Unterstützung sitzen hier fast 80 Prozent aller Immunzellen des Körpers. Organisiert zu einem dichten Netzwerk umschließen sie den Verdauungstrakt und bauen einehochspezialisierte Abwehr gegen alles auf, was schädlich ist und in den Körper einzudringen versucht. Wer den „Feind“ einmal getroffen hat, patrouilliert ein Leben lang. Ein immunologisches „Gedächtnis“. Kein Erreger erhält eine zweite Chance.</p><h2>Bakterien halten uns gesund</h2><p>Rund hundert Billionen Bakterien tummeln sich außerdem im Darm, mehr als der Mensch Zellen hat. Ein komplexes Ökosystem aus über 1000 verschiedene Spezies, die hier friedlich siedeln und die wir als „Mikrobiom“ oder „Darmflora“ bezeichnen. Lange dachte man, die Kolonie der Winzlinge sei nur Verdauungsassistent. Sie zersetzen für uns Ballaststoffe, die harten Pflanzenfasern aus Obst, Gemüse und Getreide, die wir selbst nicht aufspalten können. Im Gegenzug erhalten sie Kost und Logis. Ein Tauschgeschäft. Doch bei ihrer Arbeit fallen auch Stoffe an, die die Darmschleimhautzellen mit Energie versorgen und die rhythmische Darmbewegung unterstützen. Die Bakterien produzieren Enzyme und Vitamine, sind an der Aufnahme von B-Vitaminen beteiligt, zersetzen Gifte und scheiden Stoffe aus, die Krankheitserreger abwehren und uns vor Darmkrebs schützen.</p><h2>Was Sie für Ihre Darmgesundheit tun können</h2><ul><li><strong>Vollwertige Mischkost</strong> mit viel frischem Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ist die Grundlage einer gesunden Darmflora und Darmschleimhaut und einer gut funktionierenden Verdauung.</li></ul><ul><li><strong>Schränken Sie Kaffee, Zucker und Alkohol ein.</strong></li></ul><ul><li><strong>Bewegung</strong> regt die Darmtätigkeit an. Gehen Sie möglichst viel zu Fuß, wechseln Sie zwischen Sitzen und Stehen beim Arbeiten und nehmen Sie auch mal das Fahrrad.</li></ul><ul><li><strong>Viel trinken</strong> unterstützt die Produktion der Verdauungssäfte und den Abtransport der Giftstoffe.</li></ul><ul><li><strong>Darmgesunde Pflanzenstoffe</strong> – Pfefferminze wirkt schmerzlindernd und krampflösend, Manna-Feige hält den Stuhl weich, Kümmel, Anis und Fenchel beugen Blähungen und Koliken vor und Curcuma regt die Verdauung an, wirkt keimtötend, schmerzlindernd, entkrampfend und fördert den Gallenfluss. Apotheken und Reformhäuser bieten sie in unterschiedlichsten Zubereitungen an.</li></ul><ul><li><strong>Probiotika </strong>– viele Lebensmittel sind heute mit „probiotischen“ (lebenden) Bakterienkulturen angereichert, die die Darmflora stärken. Wer sicher gehen will, dass die Kulturen auch in ausreichenden Mengen im Darm ankommen, setzt auf geprüfte Probiotika aus der Apotheke und aus Reformhäusern.</li></ul><ul><li><strong>Gezielte Ballaststoffzufuhr</strong> unterstützt die Darmflora. Geeignet sind Indischer Flohsamen, Leinsamen oder Haferkleie oder spezielle Ballaststoff-Präparate (Präbiotika). Zuviel des Guten kann Blähungen und Durchfall auslösen.</li></ul><ul><li><strong>Synbiotika</strong> – sie transportieren eine Extraportion guter Darmbakterien gleich zusammen mit der speziell auf sie zugeschnittenen Form und Menge an Ballaststoffen. Das garantiert gutes Gedeihen ohne Nebenwirkungen. Je nach Zusammensetzung sind Synbiotika (Kombination aus Probiotika und Präbiotika) zur Pflege oder zum Wiederaufbau der Darmflora nach Antibiotika geeignet oder helfen besonder</li></ul></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_iR7RDIlclJqGa1d2-zzr1Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sat, 01 Sep 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Lebensmittel mit Gesundheitsplus - die Walnuss]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/walnuss</link><description><![CDATA[Regelmäßiger Verzehr naturbelassener Walnüsse hat einen positiven Effekt auf den Fettstoffwechsel, sogar unabhängig vom Verzicht auf andere Nahrungsmi ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_MRjHX7qzQB6YTwDY8mPOJA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_cvesDYdPSiemZ9Lu-lwMtg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_RiTAmDkeScWyd1M65kWb1Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_pKXQ_R5nQNm-RsqC3VHlcA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Regelmäßiger Verzehr naturbelassener Walnüsse hat einen positiven Effekt auf den Fettstoffwechsel, sogar unabhängig vom Verzicht auf andere Nahrungsmittel, so das Ergebnis einer Studie des Klinikums der Universität München. Walnüsse enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die Aminosäure Arginin, B-Vitamine, Antioxidantien, Mineralstoffe, Spurenelemente, Melatonin. Walnüsse sind gesund, das hat sich herumgesprochen. Dennoch meiden sie viele Menschen, da sie pro 100 Gramm satte 600 bis 650 kcal liefern. Allenfalls zur Weihnachtszeit gönnt man sie sich. Doch es wäre gut, Nüsse, insbesondere Walnüsse, das ganze Jahr über zu essen. Denn sie verbessern so viele Werte – Cholesterinspiegel, Elastizität der Gefäße, Blutdruck, Blutzucker, Zusammensetzung der Darmflora. Ein gesunder Darm hat bekanntlich viel mit einem intakten Immunsystem zu tun.</p><h2>Nüsse machen schlank</h2><p>Überhaupt der Darm, neuere Erkenntnisse zeigen, dass die Zusammensetzung der Darmflora auch Einfluss auf das Gewicht eines Menschen hat. Nicht allein der Kaloriengehalt der Nahrung entscheidet, ob Körperfett gespeichert wird. Studien wie zum Beispiel die Iowa Women’s Health Study ermittelten, dass ein niedriger Body-Mass-Index mit dem Konsum von etwa fünf Portionen Nüssen je ca. 30 Gramm pro Woche korreliert. In einer weiteren Untersuchung nahmen Probanden bei gleichem Kaloriengehalt der Nahrung je nach Zusammensetzung unterschiedlich viel ab, wobei in der „Nussgruppe“ die Muskelmasse geschont, also wirklich Fett reduziert wurde. Erklärt wird dies damit, dass Nussverzehr zu einer höheren Fettausscheidung im Stuhl führt, was den Stoffwechsel beschleunigt. Gleichzeitig soll die Wärmebildung gesteigert und der Appetit verringert werden. Der Kohlenhydratanteil ist niedrig.</p><h2>Walnüsse als Nahrung für's Gehirn</h2><p>Kalorienzählen ist also nicht alles, wenn es um eine gute Figur geht, und wenn es um Fitness geht schon gar nicht. Walnüsse gelten dabei auch als Nahrung fürs Gehirn. Die halbierte Walnuss ähnelt in ihrer Form bereits diesem Organ. Der Effekt beruht darauf, dass durch die verbesserte Durchblutung und Erweiterung der Blutgefäße im Gehirn die Gedächtnisleistung gestärkt wird – ein Grund, warum Nüsse ins „Studentenfutter“ zur Förderung der Konzentration gehören. Das enthaltene Melatonin, ein Hormon, beruhigt die Psyche in Stresssituationen.</p><p>Arginin, genauer L-Arginin, das in nennenswerten Mengen in Walnüssen steckt, ist unter&nbsp;den Aminosäuren besonders, denn es enthält mit vier Stickstoffgruppen mehr Stickstoff als alle anderen Aminosäuren. Daher resultiert die vermutlich wichtigste Eigenschaft von Arginin. Mit Arginin bildet der Körper eine Substanz, mit der er die Weitung der Gefäße, Durchblutung und Blutdruck steuert.</p><p>Ebenfalls vier, dieses Mal Vitamin-E-Varianten bescheren Walnüssen einen hohen ORACWert. ORAC steht für Oxygen Radical Absorbance Capacity, also für die Fähigkeit eines Lebensmittels, Sauerstoffradikale unschädlich zu machen. Das hilft, Herz-Kreislauf-Leiden zu vermeiden und hemmt Tumore.</p><p>Walnüsse sind also ein wunderbares Lebensmittel, das nicht nur hervorragend in Gebäck, Müslis und Knabbermischungen passt, sondern ebenso in Salate und in Gemüsegerichte. Darauf möchten unsere Rezept-Beispiele Lust machen.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_QAlZgJIxzwWSzOkaEG2Jdw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Jul 2018 08:00:59 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Knacken lohnt sich - Kernige GeNüsse]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/nuesse</link><description><![CDATA[Wenn es auf Weihnachten zugeht, haben Nüsse wieder Hochsaison. Ob zum Knabbern oder als Backzutat, überall tauchen die kleinen und großen Kerne auf. D ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ukvnP2yxTr2KJBa2cggoCA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_lgwsSiabQXy-Sd3vhpekpA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_BybsgzcZS9yhPiJz7yYUtg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Z0bnZA0TSUWWdZS_MF-D3g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Wenn es auf Weihnachten zugeht, haben Nüsse wieder Hochsaison. Ob zum Knabbern oder als Backzutat, überall tauchen die kleinen und großen Kerne auf. Doch nicht nur jetzt lohnt es sich, die gesunden Energiespender zu knacken. Nüsse enthalten zwar nicht gerade wenig Fett, aber genau das richtige. Sie sind eine Wohltat für die Gesundheit. In jeder Sorte steckt zudem eine eigene Kombination aus Vitaminen und Mineralstoffen, wertvollen Proteinen sowie Lecithin und Cholin, welche Bausteine für Gehirn- Botenstoffe sind. Es hat schon seinen Grund, warum die Mischung aus Trockenfrüchten und Nüssen Studentenfutter genannt wird.</p><h2><strong>Nussige Zeiten</strong></h2><p>In Nüssen steckt alles, was der Mensch benötigt: hochwertige Fette, wertvolles Eiweiß, langsam verdauliche Kohlenhydrate, begleitet von Ballaststoffen. Sie sind Kraftpakete, aber wer<br/>sie nicht gerade in rauen Mengen verzehrt, kann in jedem Fall profi tieren, ohne an Gewicht zuzulegen. Bei den Fetten handelt es sich um gesunde Varianten, wie bei allen Pfl anzen ohne Cholesterin. Positiv auf Herz und Kreislauf wirken außerdem Antioxidantien sowie die Mineralstoffe Magnesium und Kalium. Den enthaltenen B-Vitaminen verdanken Nüsse das Prädikat »Nervennahrung«.</p><p><strong>Haselnüsse:&nbsp;</strong>Sie sind sehr reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E, eignen<br/>sich sowohl frisch und pur zum Knabbern als auch zum Backen.</p><p><strong>Walnüsse:&nbsp;</strong>Gesund ist diese weitverbreitete Nussart besonders aufgrund des hohen Anteils an<br/>Alpha-Linolensäure, die einen positiven Einfl uss auf das Arteriosklerose-Risiko hat. Denn der Körper<br/>kann sie zu Omega-3 umwandeln. In der Verwendung sind Walnüsse ausgesprochen vielseitig.<br/>Am besten täglich einige genießen, ob schon morgens im Müsli, in einem Obstsalat oder nur so<br/>zwischendurch als Snack.</p><p><strong>Macadamianüsse:&nbsp;</strong>Die kugelförmigen aromatischen Kerne aus Australien sind eine Delikatesse.<br/>Sie besitzen besonders viele günstige ungesättigte Fettsäuren und jede Menge verdauungsfördernde<br/>Ballaststoffe. Ihr Geschmack ist besonders mild.</p><p><strong>Erdnüsse:&nbsp;</strong>Gesalzen schmecken sie nach immer mehr. Doch Vorsicht, Salz macht die Nuss-<br/>Vorteile zunichte. Lieber nur geröstet genießen oder mal Erdnussbutter probieren.</p><p><strong>Pekannüsse:&nbsp;</strong>Auch wenn die glatte Schale es nicht vermuten lässt, die nordamerikanischen Pekannüsse<br/>sehen geknackt den Walnüssen ähnlich. Sie haben allerdings einen höheren Fettgehalt<br/>und schmecken kräftiger.</p><p><strong>Mandeln:&nbsp;</strong>Umso milder sind Mandeln – vorausgesetzt es hat sich keine bittere eingeschmuggelt.<br/>Mandeln sind besonders reich an Kalium, Calcium und Ballaststoffen und sehr beliebt in der Weihnachtsbäckerei.</p><p><strong>Pistazien:&nbsp;</strong>Ob in der Schale zum selbst Knacken oder als grüne Kerne gekauft, Pistazien enthalten<br/>viel wertvolles Eiweiß sowie auffallend viel Kalium. Sie eignen sich ideal zum Verfeinern von<br/>Desserts.</p><p><strong>Paranüsse:&nbsp;</strong>Das mühevolle Öffnen der harten Schale lohnt sich. Der große Kern der brasilianischen<br/>Paranüsse schmeckt süßlich aromatisch und enthält viel Selen sowie Vitamin B1, das für das<br/>Nervensystem und den Energiestoffwechsel eine wichtige Rolle spielt. Selbstverständlich gibt es<br/>sie auch nervenschonend schon geknackt, also verzehrfähig.</p><p><strong>Kokosnüsse:&nbsp;</strong>Kokosraspeln, Kokoschips, Kokosmilch, Kokosöl, Kokosmus, Kokoswasser, Kokosblütensirup,<br/>dazu jede Menge Produkte mit Kokos, die großen Nüsse haben Hochkonjunktur. Zu<br/>Recht, Kokosnüsse spenden rasch Energie und fördern die Gesundheit.</p><p><strong>Cashewkerne:&nbsp;</strong>Süßlich-würzig und etwas mandelähnlich ist der Geschmack dieser gebogenen<br/>Nüsse. Im Vergleich zu anderen Arten enthalten sie weniger Fett und viel Magnesium.</p><p><strong>Pinienkerne:&nbsp;</strong>Reif werden sie in den Zapfen des Pinienbaumes und gelten aufgrund des geringen<br/>Ernteertrages als wahre Kostbarkeit. Ob über den Obstsalat gestreut oder mit Basilikum, Olivenöl,<br/>Knoblauch und Parmesan zu dem bekannten Pesto alla genovese verarbeitet – ein Gedicht!</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_DXWhC-5g6nmGflZ1gZsoYg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 Nov 2016 09:00:13 +0100</pubDate></item></channel></rss>