<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/Anthocyane/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Anthocyane</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #Anthocyane</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/Anthocyane</link><lastBuildDate>Thu, 16 Apr 2026 13:43:56 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Unser Darm ist unsere Apotheke!]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/unser-darm-ist-unsere-apotheke</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_648105750.jpeg"/>Dass die Bedeutung unseres Darms weit über die eines bloßen Verdauungsorgans hinausgeht, ist mittlerweile vielen bekannt. So ist er zugleich auch unse ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_mCZhMOJYQBSbhWTKkgsKkQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_QXtGeefSSwWN_9HdRJPK1g" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_yHmbZMieRUu1aUvt_ICgHA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ClXm8PqoDIfa3ZWasqPP0A" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_ClXm8PqoDIfa3ZWasqPP0A"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_648105750.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_CVEC5_m6RxedZLhS4iGxHg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Dass die Bedeutung unseres Darms weit über die eines bloßen Verdauungsorgans hinausgeht, ist mittlerweile vielen bekannt. So ist er zugleich auch unser größtes Immunorgan und unser zweites Gehirn (Stichwort „Darm-Hirn-Achse“). Aber was bisher unterschätzt wurde, ist die Rolle unseres Darms als körpereigene Apotheke. Er ist nämlich in der Lage, mithilfe der Darmflora, unseres Mikrobioms, therapeutisch wirksame Substanzen herzustellen und so über die Ernährung unsere Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Entscheidend sind hierbei die Sekundären Pflanzenstoffe.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XgZ04pSW4lbdpBwrbG8kew" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Sekundäre Pflanzenstoffe für das Mikrobiom</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_wM1XKCJvM5-5SbIMVmtnzA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Sekundäre Pflanzenstoffe sind wichtige Substanzen, mit denen sich Pflanzen vor UV-Licht oder Fraßfeinden schützen oder Insekten zur Bestäubung anlocken. Bisher sind etwa 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, wovon ca. fünf bis zehn Prozent in der menschlichen Ernährung eine Rolle spielen. Zu ihnen gehören unter anderem die Carotinoide aus orangem Obst und Gemüse, die blauen, roten oder violetten Phenole aus dunklem Obst und Gemüse oder auch Tee und Gewürzen sowie die Glukosinolate aus Kohl, Kresse oder Senf.</div><br/><div>Auch für den Darm sind sekundäre Pflanzenstoffe von besonderer Bedeutung, denn sie fungieren&nbsp;<span style="color:inherit;">hier quasi als Präbiotika, also Substanzen, die den guten Bakterien in der Darmflora als Nahrung dienen. Der größte Anteil (90-95 %) der sekundären Pflanzenstoffe erreicht nämlich unverändert den Dickdarm, wo zahlreiche Bakterien sie zu Stoffwechselprodukten umwandeln, die eine wichtige Rolle bei unserer Gesunderhaltung spielen. Umfangreiche Studien haben gezeigt, dass sekundäre Pflanzenstoffe die Aktivität und die Zusammensetzung der Mikrobiota im Darm zum positiven hin verändern können.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_X047LDaPBN4fdjlzAEHVGw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_X047LDaPBN4fdjlzAEHVGw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Bioverfügbarkeit wird durch&nbsp;</span><span style="font-size:24px;color:inherit;">Darmflora erhöht</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm__q1aXHDnAx2nEAr1Cpw_DQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Zunächst wird in der Darmmikrobiota die Bioaktivität dieser sekundären Pflanzenstoffe erhöht. Sie sind quasi ein „symbiotischer Partner“ der Darmbakterien, deren Zusammensetzung und Vielfalt durch sie verändert wird. Aus den sekundären Pflanzenstoffen fermentieren die Bakterien kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat oder Propionat, die unter anderem eine wichtige Energiequelle für unsere Darmschleimhaut sind.</div><br/><div>Viele der sekundären Pflanzenstoffe werden in der Darmflora auch abgebaut bzw. umgewandelt, und zwar durch spezielle Enzyme, die nur im Darmmikrobiom vorkommen. Dabei entstehen Stoffwechselprodukte, die man als&nbsp;<span style="color:inherit;">phytochemischen Metaboliten bezeichnet. Diese werden von den Epithelzellen des Darms aufgenommen und könne dann im Körper ihre therapeutischen Wirkungen entfalten. Sie wirken als Signalmoleküle in antioxidativen, entzündungshemmenden und metabolischen Prozessen. Die mithilfe der Darmflora gebildete Metaboliten der Sekundären Pflanzenstoffe können allerdings bei Personen, die die gleiche Nahrung zu sich nehmen, wegen der individuellen Zusammensetzung des Darmmikrobioms unterschiedlich sein. Wenn man das hört, ist klar: Man sollte mehr Obst und Gemüse essen, oder?</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_D2-15O3D8giXa8_rDZxmhg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Metabolite wirken besser</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_qVo-mxClUvHjiSe-9cXZvA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Ein Beispiel für solche Stoffwechselprodukte, die von den Darmbakterien aus sekundären Pflanzenstoffen fermentiert werden, ist das Tetrahydrocurcumin, das als Metabolit des sekundären Pflanzenstoffes Curcumin im Mikrobiom gebildet wird. Dieses Stoffwechselprodukt hat teilweise noch größere Wirkung als das Curcumin selbst. So ist Tetrahydrocurcumin dafür bekannt, dass es aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften therapeutische Wirkungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen entfaltet. Wegen seiner entzündungshemmenden Aktivität schützt Tetrahydrocurcumin zudem Mikrogliazellen im Gehirn vor Verletzungen durch Bakteriengifte.</div><br/><div>Ein anderer Metabolit ist das Propionat 3-HPPA, das von Dickdarmbakterien aus den Catechinen aus rotem Wein sowie aus Quercetin fermentiert wird, einem gelben sekundären Pflanzenstoff, der unter anderem in Zwiebeln, Äpfeln und Brokkoli vorkommt. Dieser Metabolit 3-HPPA hat eine gefäßerweiternde Wirkung und wirkt sich positiv auf die Knochen- und Nervengesundheit aus.</div><br/><div>Auch die roten Farbstoffe der Anthocyane, die in Aronia oder Blaubeeren zu finden sind, haben wegen ihrer geringen Bioverfügbarkeit eine bessere Wirkung, wenn sie durch Bifidobakterien und Laktobazillen zu Protocatechusäure und Gallussäure fermentiert wurden, denen antioxidative und kardiovaskulär schützende Wirkungen zugeschrieben werden.</div><br/><div>Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Metabolite, die im Mikrobiom aus sekundären Pflanzenstoffen gebildet werden und die dann im Körper als „körpereigene Medikamente“ wirken. Auf diese Weise können Sekundäre Pflanzenstoffe den Körper besser gegen Krankheiten wappnen. Denn sie verändern die Zusammensetzung und/oder Diversität der Darmmikrobiota und erhöhen die Häufigkeit bestimmter Darmbakterien, die nützliche Substanzen produzieren.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_mGi0GLKauHBunq9CFkuJFg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Welche Nahrungsergänzungen sind sinnvoll?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_qoiL-dW7ufrMO3gR35Z4Bg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Um sekundäre Pflanzenstoffe mit der Nahrung aufzunehmen, muss eine ausreichende Menge an Obst und Gemüse verzehrt werden, laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) mindestens fünf Portionen pro Tag. Diese Menge wird jedoch in Deutschland von den wenigsten erreicht und bedeutet für Menschen mit sensiblem Darm oft eine Herausforderung, weil&nbsp;</span><span style="color:inherit;">die in Obst und Gemüse enthaltenen Ballaststoffe&nbsp;</span><span style="color:inherit;">häufig nicht gut vertragen werden und&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Blähungen verursachen können. Daher kann es&nbsp;</span><span style="color:inherit;">sinnvoll sein, auf Nahrungsergänzungsmittel&nbsp;&nbsp;</span><span style="color:inherit;">zurückzugreifen. Doch Achtung: Vitaminpillen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">oder Vitalstoffkonzentrate machen hier&nbsp;</span><span style="color:inherit;">meist keinen Sinn, weil sie entweder gar keine&nbsp;</span><span style="color:inherit;">oder nur sehr wenige sekundäre Pflanzenstoffe&nbsp;</span><span style="color:inherit;">enthalten. Zur Unterstützung der mikrobiologischen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Therapie sind nur solche Mikronährstoffkonzentrate&nbsp;</span><span style="color:inherit;">sinnvoll, welche die&nbsp;</span><span style="color:inherit;">sekundären Pflanzenstoffe in standardisierter&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Menge und Qualität enthalten und dies auch&nbsp;</span><span style="color:inherit;">auf der Verpackung ausweisen. Mittlerweile&nbsp;</span><span style="color:inherit;">gibt es auch probiotische Milchsäurebakterienpräparate,&nbsp;</span><span style="color:inherit;">die mit sekundären Pflanzenstoffen&nbsp;</span></div><div style="color:inherit;"><div>kombiniert sind.</div></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Q0ARWHqx-0EUkvPtlSCe8g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_-4_m-XK4yDiIqMHL96ziwg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_58_0924_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 58 (Sep./Okt. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Chronisch gesund</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/chronisch-gesund-nr-58/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[SPORTLICH LEISTUNGSFÄHIGER mit sekundären Pflanzenstoffen natürlich unterstützen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/sportliche-leistungsfaehigkeit</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_327395572.jpeg"/>Viele Sportlerinnen und Sportler müssen sich, unabhängig von ihrem Leistungsniveau, neben den physischen Herausforderungen des Trainings und Wettkampf ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_txriIqbTQ3-VJrG44KR-lA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_sUG9tOD4SSOGqHBw7CQOLQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_FhQd7qVkQkO2OVSkdR3oqw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_-oMkXKCrM1839eUhcHPbvA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_-oMkXKCrM1839eUhcHPbvA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 355.72px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_327395572.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_8_hBOoznQjutu2sHuu5SVA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><div><div style="color:inherit;text-align:left;"><strong>Viele Sportlerinnen und Sportler müssen sich, unabhängig von ihrem Leistungsniveau, neben den physischen Herausforderungen des Trainings und Wettkampfs mit weiteren Stressoren aus Beruf, Schule oder Umwelt auseinandersetzen. Die Summe der Belastungsfaktoren kann zu längeren Regenerationszeiten und einem erhöhten Infektions- und Verletzungsrisiko führen. Die bewusste Auswahl von Lebensmitteln mit vielen sekundären Pflanzenstoffen kann diese negativen Auswirkungen deutlich reduzieren. Bei Bedarf helfen gezielte Nahrungsergänzungen, die Versorgung mit diesen wichtigen Schutz- und Reglerstoffen zu optimieren.</strong></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_aqDbHF4aTb_ViOopzZKD9Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aqDbHF4aTb_ViOopzZKD9Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Sport führt zu mehr freien&nbsp;<span style="color:inherit;">Sauerstoffradikalen</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_zlsIKBZoIHKn0Kr-sOC-8w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Intensive körperliche Aktivität führt zu einem deutlichen Anstieg von oxidativen Prozessen. Typisch ist ein Anstieg der Sauerstoffaufnahme um das 10- bis 20-fache im Vergleich zum Ruhezustand. Mit diesem höheren Sauerstoffumsatz geht eine vermehrte Bildung freier Sauerstoffradikale einher, die zu oxidativem Stress führen kann. Als Folge treten Muskelzellenschäden auf, deren Abbauprodukte sogar im Blut nachgewiesen werden konnten.</div><div><br/></div><div>Zudem spielt der Blutfluss eine entscheidende Rolle für die Sauerstoffversorgung der Muskeln und die Ableitung von Milchsäure (Laktat) zur Leber. Die Kapazität des Blutflusses ist somit ein mitentscheidender Faktor für eine individuell hohe Leistungsfähigkeit.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_c-wDJ7lv3vPZWcS0GHaQlg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_c-wDJ7lv3vPZWcS0GHaQlg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Polyphenole – vielfältige Verbündete der sportlichen Leistung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_8Eqfy9qaOycjKmPAiBskeA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Polyphenole sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (SPS), die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Nüssen, Kakao und Grüntee vorkommen. Sie sind für Farbe, Geschmack und Geruchseigenschaften vieler Pflanzen verantwortlich. Allgemein gilt: je dunkler die Farbe, desto höher ist die Konzentration der SPS.</div><div><br/></div><div>Polyphenole und ihre Unterkategorien wie Flavonoide oder Anthocyane werden von Pflanzen als Reaktion auf Stresssituationen produziert. Nachdem sie verzehrt wurden, fungieren sie auch als wichtige Signalmoleküle im Körper. Sie können Stoffwechselwege stimulieren, die durch Proteine wie Sirtuine vermittelt werden. Sie nehmen direkt Einfluss auf Rezeptorproteine oder indirekt auf die Modulation von Transkriptionsfaktoren und Schlüsselenzymen.</div><div><br/></div><div>SPS sind als nahezu essenziell zu bezeichnen, um den Körper bei der Bekämpfung von oxidativem Stress zu unterstützen. Epicatechine zum Beispiel, die in Kakao oder grünem Tee enthalten sind, können über genetische Mechanismen die Expression antioxidativer Enzyme fördern. Zudem besitzen sie ausgeprägte entzündungshemmende Eigenschaften.<br/><br/><span style="color:inherit;">Ein umfassender Schutz wird durch die möglichst vielfältige Kombination unterschiedlicher Gemüse- und Obstsorten erzielt. Allerdings dokumentiert die Auswertung zahlreicher Ernährungsprotokolle sportlich Aktiver am Deutschen Institut für Sporternährung e.V. (DiSE e.V.), Bad Nauheim, dass im sportiven Alltag in der Regel nicht auf Lebensmittel mit hoher Nährstoff- und Sekundärer Pflanzenstoff-Dichte zurückgegriffen wird, was als weiterer Stressor die Belastung mit freien Sauerstoffradikalen verschärfen kann.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_xgqGHnawSqtILQTGzXf2WA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_xgqGHnawSqtILQTGzXf2WA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehrfach-Vorteile für Aktive</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_3sA96683jI9ofcyowHBEow" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Es ist gut belegt, dass Nahrungspolyphenole vielfältige positive Auswirkungen auf die sportliche Leistung haben. So vermindern z.B. Anthocyane aus Beeren und roten Trauben sportbedingten, oxidativen Stress. SPS modulieren die mitochondriale Biogenese und unterstützen so die aerobe Energieproduktion im Körper. Sie aktivieren wichtige Enzyme und Transkriptionsfaktoren. Damit helfen sie bei Produktion und Regulation wichtiger, körpereigener antioxidativer Proteine wie SOD, Katalasen und dem Glutathionsystem. Sie können die nach intensivem Sport auftretenden, entzündlichen Prozesse modulieren deren Intensität abmildern und die Dauer der Inflammation verkürzen. Zudem beeinflussen sie das Gleichgewicht körpereigener Immunreaktionen. Einige Polyphenole wie Kakaoflavanole wirken regulierend auf die Endothelfunktion der Blutgefäße und optimieren damit den Sauerstoff- und Nährstofftransport zum Muskel.</div><br/><div>Sportlerinnen und Sportler profitieren weiterhin von sekundären Pflanzenstoffen, indem diese nach der Belastung die Regenerationszeit verkürzen und Schmerzen vermindern und oxidativen Stress auf das für adaptive Prozesse notwendige Maß reduzieren. Daneben interagieren Polyphenole auch mit der Darmmikrobiota. Deren Zusammensetzung beeinflusst die sportliche Leistungsfähigkeit direkt über den Energiestoffwechsel und indirekt durch die Modulation der Nährstoffverfügbarkeit.</div><div><br/></div><div><span style="color:inherit;">Um im sportlichen (Trainings-)Alltag eine optimale Versorgung mit SPS zu gewährleisten, hat sich bei aktiven Sportlern der Einsatz von Vitalstoffkonzentraten bewährt, deren Gehalt an SPS konkret ausgewiesen wird. Hier gibt es im Reformhaus spezielle Präparate, die mit der Tagesdosis von 20ml ca. 400 mg Polyphenole liefern, ähnlich der Menge, die in ca. 800 g unterschiedlichstem Gemüse und Obst enthalten ist.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_qiEowH7QJQrPs-ZCXJUi7Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_qiEowH7QJQrPs-ZCXJUi7Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Meereskieferextrakt zur Leistungssteigerung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_8WI83QMCySMpdjlLzXfKIg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Ein Extrakt aus der Rinde der französischen Meereskiefer, als Pycnogenol® bezeichnet, weist einen hohen Gehalt bestimmter SPS, sogenannter oligomere Proanthocyanidine (OPC), auf. In Studien konnte die sportliche Leistungsfähigkeit mit Pycnogenol® verbessert werden. Es gilt als eines der leistungsstärksten Antioxidantien und kann die antioxidative Kapazität des menschlichen Blutes um bis zu 40 % steigern. Zudem trägt es zu einer besseren Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Muskeln bei.</div><br/><div>Die Ergebnisse mehrerer klinischer Studien deuten darauf hin, dass Pycnogenol® einen wirksamen Schutzmechanismus für die durch sportliche Aktivitäten beanspruchte Muskulatur bietet. Besonders in Kombination mit weiteren sekundären Pflanzenstoffen wie Curcumin und Boswellia kann Pycnogenol® auch inflammatorische Prozesse modulieren, trägt dadurch zur Förderung der Leistungsfähigkeit bei und beschleunigt die Regenerationszeit. Kombinationspräparate mit diesen Wirkstoffen sind im Reformhaus erhältlich.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_CgIgQJqtuAW2l2MbHq6MAg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CgIgQJqtuAW2l2MbHq6MAg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Sekundäre Pflanzenstoffe nicht in zeitlicher Nähe zum Sport einnehmen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_9ynW_inBK9XRZcIpWFUBKQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Es ist empfehlenswert, eine SPS-Ergänzung deutlich vor oder mit größerem zeitlichem Abstand zum Sport und nicht während oder unmittelbar danach einzunehmen. Denn die durch das Training provozierten Entzündungsprozesse nach der Belastung sind für körperliche Adaptationsmechanismen wie die Muskelhypertrophie wesentlich.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_k89Fkvh1lbAbl6xze5r0EQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_0tCSka0eHXQuPJohbOTHFQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_56_0524_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 56 (Juli/Aug. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Zur Biologie des Alterns</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Faktoren des Alterns</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/biologie-des-alterns-56/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Heidelbeere - Lebensmittel mit Gesundheitsplus]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/heidelbeere-lebensmittel-mit-gesundheitsplus</link><description><![CDATA[Heidelbeeren sind eine beliebte Beerensorte. Die Früchte enthalten viel Carotin, Vitamin B6, Magnesium und Vitamin C. Aufgrund der enthaltenen Anthocy ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_iYpLgbhmTQGTtmAMhHCFig" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_cXG1QS-GTuWdz3qmZvD4qg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_QYo-4oDHTZC_7wihmTLcFw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_nqXRZi2ETxWgx2DdCA6jtw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Heidelbeeren sind eine beliebte Beerensorte. Die Früchte enthalten viel Carotin, Vitamin B6, Magnesium und Vitamin C. Aufgrund der enthaltenen Anthocyane färben sie beim Verzehr den Mund und die Zähne zwar bläulich, doch sind die Anthocyane in den Beeren auch für ihre antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften verantwortlich.</p><h2>Pflanzenkunde</h2><p>Die Heidelbeeere (Vaccinium myrtillus), auch Blaubeere, Schwarzbeere, Wildbeere, Waldbeere, Bickbeere genannt, ist eine Art aus der Gattung der Heidelbeeren (Vaccinium) in der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Die hochdeutsche Bezeichnung Heidelbeere hat ihren Ursprung wohl in „auf der Heide wachsende Beere”. Der zehn bis 60 Zentimeter hohe Zwergstrauch wächst stark verzweigt mit aufrechten, grün gefärbten, glatten Ästen. Die Blätter sind zwei bis drei Zentimeter lang, eiförmig und beiderseits grasgrün. Blüten wachsen einzeln aus Blattachseln. Sie erscheinen ab April/Mai. Von Juli bis in den September tragen die Pflanzen schwarzblaue, im Durchmesser maximal einen Zentimeter große, abgeplattet runde, einzelnstehende Früchte, die als reife Beeren blaugrau bereift sind. Ab dem Spätsommer beginnt die Herbstfärbung der Sträucher. Im Gegensatz zur verwandten Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) sind sie nicht immer-, sondern sommergrün, werfen also ihre Blätter ab.</p><h2>Anthocyane</h2><p>Der Strauch erreicht ein Alter von bis zu 30 Jahren. Durch Vermehrung in Form von Ausläuferbildung (Wurzelkriecher) kann eine Pflanze „indirekt“ jedoch noch älter werden. Trotz häufiger unmittelbarer Nachbarschaft zur Preiselbeere kommt es nur selten zu Hybriden zwischen den beiden Arten. </p><p>Von der Amerikanischen Heidelbeere (Vaccinium corymbosum) unterscheidet sich die eurasische (Vaccinium myrtillus), indem sich die farbgebenden Anthocyane sowohl in der Schale als auch im Fruchtfleisch befinden, sie so durch und durch blau gefärbt ist. Bei der seit etwa 1900 aus der Amerikanischen Heidelbeere gezüchteten Kulturheidelbeere befinden sich die Farbstoffe nur in der Schale, weshalb diese ein helles Fruchtfleisch aufweist. Außerdem ist die Kulturheidelbeere doppelt bis mehrfach so groß wie die echte Blaubeere und schmeckt weniger aromatisch als die Wildfrüchte. </p><p>Die Blätter der Heidelbeerpflanzen sind schwach giftig. Der Schwerpunkt der Verbreitung der Heidelbeeren liegt in den gemäßigten und nordischen Zonen Europas, Asiens und Amerikas. Sie besiedelt dabei Gebiete von der Ebene bis ins Gebirge (in den Alpen etwa bis 2350 Meter über NN).</p><h2>Kulturheidelbeere</h2><p>Heidelbeeren wachsen als Halbschattenpflanzen in bodensauer-humosen Laub- und Nadelwäldern (besonders in Kiefernwäldern und Gebirgs-Fichtenwäldern), in Moor- und Bergheiden. Sie zehren mit Hilfe von Wurzelpilzen von Rohhumus. Industriellen Immissionen gegenüber zeigt sie sich wenig resistent. Vermutlich wird der Wurzelpilz der Pflanze, mit dem sie in Symbiose lebt, insbesondere durch Schwefeldioxid geschädigt. In den Wäldern findet man daher weniger wilde Heidelbeeren als in früheren Zeiten. </p><p>Leider gibt es von der europäischen Heidelbeere auch bisher keine Kulturvariante. Für den Anbau stehen nur Kulturpflanzen zur Verfügung, die aus der amerikanischen Heidelbeere gezüchtet wurden. Diese werden auch verbreitet im Obsthandel angeboten. Beim kommerziellen Großanbau der Heidelbeere werden dafür die Standorte sorgfältig ausgewählt. Benötigt wird ein leicht sandiger, humoser, feuchter und luftdurchlässiger Boden. Wer in einer entsprechenden Gegend wohnt, wird mit dem Anbau der Kulturheidelbeere Erfolg haben. Wer die Standortansprüche dagegen nicht bieten kann, muss entweder viel Mühe aufwenden, um den Boden vor der Pflanzung entsprechend vorzubereiten oder kann sich allenfalls über eine kleine Ernte freuen.</p><h2>Auf Fuchsbandwurm achten</h2><p>Vor dem Verzehr selbst gepflückter, ungewaschener Blaubeeren wird aufgrund der möglichen Anhaftung von Eiern des Fuchsbandwurms abgeraten. Gerichte mit Heidelbeeren sind zum Beispiel Heidelbeerkompott, Heidelbeermarmelade, Heidelbeereis, Heidelbeerkuchen, Hefeklöße sowie Pfannkuchen mit Heidelbeeren. Als getrocknete Früchte haben Heidelbeeren heilende Wirkung bei Durchfällen. Dies kommt von dem hohen Gehalt an Gerbstoffen. In frischem Zustand können Heidelbeeren aber abführend wirken, also nicht verwechseln. Heidelbeersaft wird bei Entzündungen des Mund- und Rachenbereichs genommen. Die Beeren oder daraus hergestellte Nahrungsergänzungsmittel sind außerdem ein Mittel zur Verbesserung des Nacht- und Dämmerungssehens. Als Wirkstoffe werden dabei speziell die blauen Anthocyane der Heidelbeere genannt. Probieren Sie mal unsere Rezepte!</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_SAXkqo2keLuyJo4wNUic9g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jul 2020 09:07:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Lebensmittel mit Gesundheitsplus - die Weintraube]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/traube</link><description><![CDATA[Weintrauben werden in biblischen Geschichten erwähnt, sind allgegenwärtig als Kulturgut, auf dem Obstteller und im Glas. Vor allem in südlichen Länder ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_bEyrrdTTTkC5PTCzfYBSUw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_l6j0ybx3QaeAlL6Gj4AW1g" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_fX2o6Y1ITBmmpee1CWXJTg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_5Io2ghmjQJKGeRNVsgY0BQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Weintrauben werden in biblischen Geschichten erwähnt, sind allgegenwärtig als Kulturgut, auf dem Obstteller und im Glas. Vor allem in südlichen Ländern ist der Traubenanbau verbreitet, denn Wein mag Wärme und Sonne. Aber auch bei uns werden Sonnenecken gern dafür genutzt. Zum Genuss und der Rolle in den Kirchen kommen gesundheitliche Aspekte, die für die Beschäftigung mit den Reben und ihren Früchten sprechen.</p><h2>Traubensorten</h2><p>Im Anbau wird unterschieden zwischen Tafeltrauben, die zum Verzehr als Obst angebaut werden, und Keltertrauben für die Weinherstellung. Letztere haben mehr Säure und Gerbstoffe. Rote oder blaue Traubensorten gelten als etwas gesünder als helle Trauben, weil sie wesentlich mehr Anthocyane enthalten, die zellschützend wirken. Dafür bevorzugen die meisten Traubenesser die weißen wegen ihrer Milde.</p><h2>Inhaltsstoffe</h2><p>Trauben sind besonders reich an Trauben- und Fruchtzucker. Mit durchschnittlich 67 Kalorien pro 100 Gramm zählen sie nicht zu den kalorienärmsten Obstsorten, aber auch nicht zu&nbsp;denen an der Spitze. Das liegt an ihrem hohen Wassergehalt. Der Gehalt an B-Vitaminen und&nbsp; Vitamin C ist beachtlich, zudem enthalten Trauben Folsäure, die Mineralstoffe Magnesium und Kalium in nennenswerten Mengen und das Spurenelement Mangan. Ihre Schale punktet darüber hinaus mit sekundären Pflanzenstoffen wie Polyphenolen, Resveratrol, Anthocyanen und Ballaststoffen, die inzwischen alle als Schutz für die Gesundheit eingestuft werden. Bis auf die Ballaststoffe sind sie auch im Traubensaft und Wein (besonders Rotwein) zu finden. Aber auch wenn Wein reichlich gesundheitlich wertvolle Antioxidantien liefert, sollte man nie vergessen, dass diese vom eindeutig ungesunden Alkohol begleitet werden.</p><p>Traubensaft hat diesen Nachteil nicht, wurde nur zur Haltbarmachung kurz erhitzt. Jetzt im Herbst schmecken frische Trauben optimal – am besten aus Bio-Anbau, denn nicht selten weisen andere eine Belastung mit Pestiziden auf. Da Trauben den Stoffwechsel ankurbeln, sind Traubenkuren ein Klassiker unter den Gesundheitstipps. Gegessen werden dabei über zwei oder mehr Tage nur oder fast nur Trauben.</p><h2>Sekundären Pflanzenstoffe</h2><p>Die genannten sekundären Pflanzenstoffe oder Antioxidantien stecken, plus weitere, die OPCs (oligomere Proanthocyanidine), die als besonders wertvoll unter den Flavonoiden gelten, verstärkt in den Kernen. Das spricht dafür, diese mitzuessen. Aus ihnen hergestelltes Traubenkernöl ist unter diesem Aspekt ebenfalls wertvoll. Wermutstropfen ist allerdings das ungünstige Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren im Traubenkernöl. Auf nur ein Prozent Omega-3 kommen fast 70 Prozent Omega-6-Fettsäuren. Daneben sind weitere Fettsäuren enthalten, unter anderem Omega-9 und wieder als Pluspunkte die Vitamine E und K. Fazit: Das gut schmeckende Öl durchaus verwenden, aber auf jeden Fall in der Küche mehr andere wie Leinöl einsetzen, die viel Omega-3-Fettsäuren enthalten. Bewährt hat sich das Traubenkernöl noch in der Hautpflege.</p><h2>Die getrockneten Weintrauben - Rosinen</h2><p>Wenn von Trauben die Rede ist, denken alle Müsli- und Gebäckliebhaber bald auch an Rosinen. Die getrockneten Weintrauben sind vielfältig einsetzbar. Rosine ist dabei sowohl Oberbegriff wie auch Bezeichnung für eine bestimmte Sorte. Charakteristisch für Rosinen ist die dunkle Färbung. Sultaninen sind hingegen hellgelb. Dies liegt zum einen daran, dass sie aus hellen Weintrauben der Sorte Sultana gewonnen werden, zum anderen an der Art der Trocknung. Sie werden mit einer Pottasche-Olivenöl-Lösung besprüht, wodurch sich die äußere Schale beim Trocknen löst und die helle Farbe erhalten bleibt. Rosinen trocknen meist direkt in der Sonne. Beim Kauf insbesondere von Sultaninen sollte darauf geachtet werden, ob sie geschwefelt sind. Einige Hersteller machen dies, damit sie noch heller und länger haltbar bleiben. Weinbeeren ist eine andere Bezeichnung für Rosinen – zum Beispiel für ein gängiges Markenprodukt im Reformhaus.</p><p>Korinthen werden aus der griechischen Rebsorte Korinthiaki hergestellt. Es handelt sich um eine sehr kleine und kräftig schmeckende Rosinenart. Bleiben die bei uns unüblichen Zibeben, Weinbeeren, die direkt am Stock getrocknet wurden.</p><p>Weinlaub ist als gefüllte Weinblätter in den Küchen Südosteuropas und Vorderasiens zu Hause. Rotes Weinlaub einer speziellen Art ist Arzneimittel bei Venenerkrankungen und Krampfadern. Wird ein Extrakt daraus eingenommen, lindert das Ödeme und Spannungsgefühle in den Beinen. Vor allem die enthaltenen Flavonoide und der rote Pflanzenfarbstoff sind für die Abdichtung der Blutgefäße verantwortlich. Mittlerweile gibt es neben Kapseln Salben und Cremes mit Weinlaubextrakt für die äußerliche Anwendung.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_tc2j1xvLPfr09yBiNUqAww" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sat, 01 Sep 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Aronia - Reichhaltige Quelle von Vitalstoffen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/aronia</link><description><![CDATA[Die Apfelbeere (Aronia melanocarpa) ist eine in Deutschland noch weitgehend unbekannte Frucht. Da sie jedoch als Heilpflanze an Bedeutung gewinnt, ist ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_RtapYP4gRTiFLx5u8-te9Q" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_9_AY1Dy5QUGQHP6wsF48Lg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_RtTDyC5sTnuQJBvDxQuTLQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_yq8Egt5HRiOMA2FI3niCUQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Die Apfelbeere (Aronia melanocarpa) ist eine in Deutschland noch weitgehend unbekannte Frucht. Da sie jedoch als Heilpflanze an Bedeutung gewinnt, ist sie im Kommen. </p><p>Die Früchte enthalten eine geballte Ladung an gesundheitsfördernden, antioxidativ wirksamen Polyphenolen, die derzeit im Fokus der medizinischen Forschung stehen. </p><p>Wer möchte nicht bei guter Gesundheit und Fitness ein hohes Alter erreichen? Eine vitalstoffreiche Ernährung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Was den Gesundheitswert von Aronia angeht, kann sie sich sowohl mit anderen Beeren, denen sie äußerlich gleicht, als auch mit Äpfeln messen, mit denen sie verwandt ist. Wer genauer hinschaut, erkennt ihre Ähnlichkeit zu einem Miniapfel mit Kernhaus und Fruchtstiel.</p><h2>Robustes Gewächs </h2><p>Die Botanik zählt Aronia zu den Rosengewächsen und ihre Beerenfrüchte zum Kernobst. Damit teilt sie das Schicksal von Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Holunder und Sanddorn, die botanisch auch woanders eingeordnet werden als es dem allgemeinen Beerenbegriff entspricht, der von klein und rund ausgeht. Die Aronia- oder Apfelbeere sieht jedenfalls auf den ersten Blick wie eine etwas zu groß geratene Heidelbeere aus und wächst an Sträuchern. Diese gedeihen am besten bei eher kühleren Temperaturen und damit in nördlichen Regionen. </p><p>Die ursprüngliche Heimat der Aronia ist Nordamerika. Aufgrund ihrer Kälteunempfindlichkeit wurde sie im 18. Jahrhundert mit nach Russland genommen, verbreitete sich dann auch in Skandinavien und Polen. Der Anbau in Deutschland ist ebenfalls möglich und nicht mehr ganz und gar unüblich. Wer einen Garten hat, kann sich sogar in einer Baumschule oder über einen Gartenversand eine Pflanze besorgen und selbst Aronia anbauen. </p><p>Im Mai bilden die bis zu drei Meter hohen Sträucher kleine, weiße Blüten, die zu Dolden zusammengefasst sind. Aus diesen werden im Laufe des Sommers zunächst rötliche, dann blauschwarze Beeren. Sie sind durchaus dekorativ, eignen sich aber nicht zum Rohverzehr. Nah verwandt ist die Aronia übrigens mit der Eberesche. </p><h2>Starker Inhalt </h2><p>Zu Saft verarbeitet sind die Gerbstoffe und blausäurehaltigen Verbindungen, die gegen den Rohverzehr sprechen, durch das Erhitzen zwecks Haltbarmachung draußen und immer noch jede Menge gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe drin. Aronia enthält sehr viele Vitamine und Mineralstoffe. So stärkt ein hoher Gehalt an Folsäure, Vitamin K und Vitamin C das Immunsystem und damit die Abwehrkräfte. Auch Beta-Carotin und B-Vitamine gehören zum Repertoire der Aroniabeeren, weiter Kalium, Calcium, Magnesium, Zink, Jod und Eisen. Wundheilung, Blutbildung, Knochen, Muskeln, Nerven brauchen diese Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. </p><p>Bekannt geworden ist Aronia jedoch wegen ihrer sekundären Pflanzenstoffe, die als natürliche Antioxidantien gelten. Allen voran ist der Anthocyangehalt der Aroniabeeren zu nennen, der bei über 2000 Milligramm pro 100 Gramm Früchten liegt, während andere Beeren nur bis zu 800 aufweisen. Anthocyane, Antioxidantien benötigt der Körper um so genannte Freie Radikale unschädlich zu machen. </p><p>Diese aggressiven Sauerstoffverbindungen sind einerseits normale Stoffwechselprodukte, andererseits schädlich. Sie stürzen sich in den einzelnen Zellen auf Fette, die dabei (umgangssprachlich ausgedrückt) in einen ranzigen Zustand übergehen und schädigen auch Eiweiße bzw. Proteine. Da diese wichtige Bausteine für Enzyme und Hormone darstellen, kann die Regelung von Stoffwechselprozessen durcheinander geraten oder stocken. </p><p>Außerdem sind Proteine „Gerüststoffe“ für Bindegewebe, Sehnen, Knorpel, Haut, Haare und Nägel. Ungesunde Lebensweise (Nikotin, Alkohol, Stress), schädliche Umwelteinflüsse (Smog, UV-Strahlung) und Erkrankungen kurbeln die Radikalproduktion an. Reparatur und Entgiftungsvorgänge werden dann umso mehr gestört, der Alterungsprozess und die Entstehung von Erkrankungen gefördert. </p><h2>Gesundheitliche Vorteile</h2><p>Aronia als Heilpflanze? Sie setzt da an, wo alles mit allem zu tun hat. Freie Radikale im Übermaß und unzureichende Versorgung des Körpers mit Antioxidantien, auch „Radikalfänger“ genannt, begünstigen die Entstehung chronisch-degenerativer Erkrankungen, die mit steigendem Alter immer wahrscheinlicher werden. Dabei sind Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse, von denen die Aroniabeeren besonders viele haben, eine Art Bremse. </p><p>Sie sind kein Wundermittel gegen dies oder das, sondern schützen allgemein die Zellen, fördern Gesundheit und Widerstandskraft und können das von Natur aus vorprogrammierte Altern des Körpers verlangsamen. Das mag auch ein wenig frustrierend klingen, aber zehn Jahre mehr, vor allem zehn aktive Jahre mehr sind doch besser als resignieren, nicht wahr? </p><p><strong>Die Liste der Erkrankungen und Abnutzungserscheinungen, die mit oxidativem Stress in Verbindung gebracht werden, ist lang:</strong></p><ul><li> Gefäßerkrankungen, Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen<br/></li><li> Immunschwäche <br/></li><li> Krebs <br/></li><li> Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Alzheimer <br/></li><li> Grauer Star, Makuladegeneration <br/></li><li> Rheuma, Gelenkbeschwerden <br/></li><li> Asthma <br/></li><li> Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Leber- und Nierenschädigungen <br/></li><li> Diabetes mit seinen Folgeproblemen <br/></li><li> Hautalterung</li></ul><p><strong>Immer gilt:</strong> Oxidativer Stress ist nicht die alleinige Ursache, aber ein Co-Faktor bei der Entstehung und Verschlimmerung von Problemen. Die Möglichkeiten, oxidativen Stress zu reduzieren und den Körper gut mit Antioxidantien zu versorgen sollten daher genutzt werden, zum Beispiel durch Verzicht aufs Rauchen und viel Gemüse und Obst essen. Um Aroniabeeren zu nutzen, sind hochwertige Säfte am einfachsten in der Handhabung. Es gibt sie pur als hundertprozentigen Direktsaft, im Mix mit anderen Früchten und kombiniert als Rundumversorgung mit Vitalstoffen. </p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_jNHc0Q7Ra22hLrp1OG1rEw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Sep 2017 09:34:42 +0200</pubDate></item></channel></rss>