<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/tag/ACT/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #ACT</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog #ACT</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/tag/ACT</link><lastBuildDate>Wed, 13 May 2026 15:14:17 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Heilsames Akzeptieren]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/heilsames-akzeptieren</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2018/AdobeStock_924250730.jpeg"/>Nicht immer geht alles gut und nicht immer entwickelt sich das Leben nach eigenen Wünschen, eigenem Wollen und eigenem Plan.&nbsp; Wie verhalten wir un ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_Ah63s4GrQ0a1uM9jT7GlZQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_0kwWnq0ZRnqR0cMcpxJArQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items-flex-start zpjustify-content- " data-equal-column="false"><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_s50pZZqKQ9SyKoMoUv2f3A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Ugfk7VUza4ZirhDgO51XgA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Ugfk7VUza4ZirhDgO51XgA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 224.10px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2018/AdobeStock_924250730.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_pTt4Mh99TXmbdVVvccfieA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style> [data-element-id="elm_pTt4Mh99TXmbdVVvccfieA"].zpelem-text { line-height:32px; } [data-element-id="elm_pTt4Mh99TXmbdVVvccfieA"].zpelem-text :is(h1,h2,h3,h4,h5,h6){ line-height:32px; } </style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p><strong>Nicht immer geht alles gut und nicht immer entwickelt sich das Leben nach eigenen Wünschen, eigenem Wollen und eigenem Plan.&nbsp;</strong></p><p>Wie verhalten wir uns dann? Wie reagieren wir? Mit Hadern? Mit Empörung und Fordern von Abhilfe? Oder mit Verzweiflung, mit Angst und mit Depression? Leider wird so manches noch schlimmer.</p><p>Aber es gibt einen einfachen Weg aus der Verschlimmerungsspirale. Den Weg zu gehen, scheint vielen Menschen jedoch ungewohnt und bedenklich. Denn der erste Schritt auf diesem Weg besteht darin, die Umstände und auch die eigenen Probleme erstmal so anzunehmen, wie sie gerade sind. Das ist ungewohnt. Wurden wir doch ganz anders erzogen: die Mitmenschen, die Dinge und uns selber und unsere Probleme kritisch zu sehen und zu hinterfragen. Was haben Sie damit erreicht?</p><p><br/></p><p>Das scheint auch bedenklich. Wurden wir doch zum Widerstand angeleitet und gleichzeitig zum Fordern. „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“, war die (fragwürdige) Parole. Kampf auch gegen das Selbst, gegen Gefühle, auch gegen das Mitgefühl. Kampf auch gegen Ängste und Depressionen. Was wurde in dieser Art erreicht?</p><h2><span style="font-size:24px;">Akzeptieren gründet auf Achtsamkeit</span></h2><p>Achtsamkeit wurde in alten spirituellen Lehren geübt, ist aber in unserer Zeit und in unserer Gesellschaft bei der Mehrheit verkümmert.</p><p>In der buddhistischen Philosophie ist die Achtsamkeit von zentraler Bedeutung. Achtsamkeit ist gedankenlose (im eigentlichen Wortsinn), d. h. wertungsfreie Wahrnehmung. Üblicherweise wird nämlich alles, das wir sehen, hören, erfahren, spüren, glauben und denken in unserem Geist automatisch mit einer Bewertung verknüpft, zum Beispiel mit:</p><ul><li>gefährlich oder ungefährlich</li><li>schlecht oder gut</li><li>schmerzhaft oder erträglich</li><li>unnütz oder nützlich</li><li>unangenehm oder angenehm</li><li>unerwünscht oder erwünscht etc</li></ul><p>Wobei es gewiss noch mehr Bewertungsarten gibt. Bei sämtlichen Bewertungen nehmen wir aber - entwicklungsgeschichtlich erklärbar – das Negative (auf der linken Seite obiger Attributpaare) intensiver wahr und versuchen das zu meiden, als das Positive. Das ist logisch: ursprünglich schon war die intensive Beachtung des Gefährlichen lebensrettendund die Sorglosigkeit nicht.</p><p><br/></p><p>Nun wirkt diese – prinzipiell sinnvolle – Einstellung auch in der Bewertung des eigenen Fühlens und eigener Emotionen weiter, vor allem bei Angst, Antriebsstörung, Depression oder Zwangsgedanken: und da ebenfalls abwehrend und bekämpfend, dabei besonders die negativen Aspekte wahrnehmend.</p><p><br/></p><p>Derartige Abwehr ist aber kaum hilfreich. Meistens wird damit die innere Problematik, das seelische Leiden, sogar noch vermehrt. So entsteht eine andauernde, eskalierende Serie von negativen Rückkopplungen, umgangssprachlich als Teufelskreis bezeichnet. Die Betroffenen leiden, verzweifeln daran und resignieren.</p><p>Es gibt aber einen wohl unkonventionellen, ziemlich einfachen Weg, auf dem wir seelisches Leiden verlassen können: den Weg der Achtsamkeit und der Akzeptanz.</p><h2><span style="font-size:24px;">Achtsamkeit und Akzeptanz</span></h2><p>Das sind allerdings schon zwei Schritte: Achtsamkeit ist einigen von uns aus der buddhistischen Lehre und der Meditationspraxis vertraut, als vorurteilsloses, nicht wertendes Gewahrsein. Vor allem in den USA (deren aktueller Präsident nicht gerade als besonders achtsam bekannt ist) wurden schon von der Mitte des vorigen Jahrhunderts an achtsamkeitsbasierte Therapien zur Lösung von psychischen Problemen sowie zur Bewältigung chronischer Schmerzen, zur Stressreduktion und zur Überwindung des Leidens entwickelt.</p><h2><span style="font-size:24px;">Eigenes Denken gelassen betrachten</span></h2><p>Achtsamkeit ermöglicht konzentriertes, reines Gewahrsein, unabhängig vom erinnernden, vorstellenden, analysierenden, denkenden, planenden und fantasierenden Bewusstsein. So kann das eigene Denken gelassen betrachtet, statt darin verstrickt zu werden. Man geht, bildlich gesprochen, ein wenig zurück, hinter die Bühne, um das Denken, das Wünschen, das Wollen und Fühlen, auch die Probleme von da aus zu beobachten, statt davon getrieben zu werden. Dieses Klären wird wissenschaftlich als kognitive Defusion bezeichnet, als Auflösen der Verwirrung. Defusion ist der Gegenpol von Konfusion, von Verwirrung. Defusion bezeichnet geistige Klarheit.</p><p><br/></p><p>Mit dieser Klarheit können wir auch unangenehme Gefühle und Emotionen, Ängste, Depressionen und Zwänge, gelassen ansehen und annehmen, statt sie konfus zu bekämpfen. Gewiss ist nicht alles so, wie wir es für gut und richtig halten und wie wir es wollen. Indem wir aber unsere Probleme, unser Fühlen und auch die Umstände erst mal so sehen und akzeptieren, wie sie gerade sind, werden wir sie effektiver zum Besseren verändern als mit erbittertem Kampf oder Resignation.</p><p><br/></p><p>Der dritte, darauf folgende Schritt ist achtsames Handeln: lebensförderndes, wohltuendes Wirken und Sein. Achten, akzeptieren und lebensfördernd aktiv werden: könnte das ein befreiendes, gut wirksames Konzept für Sie sein?</p><p><br/></p><p>Die Akzeptanz-und Commitment-Therapie (Akronym ACT: handle, werde aktiv), deren Impulse meine Arbeit für die Patienten der Praxis sowie für die Leserinnen und Leser von reformleben mit prägen, lehrt das: einfach und wirksam.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_kkJxEX3RGWmmk2jIaYGUCQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_CRE6-YHyV_SNH12PmG--xA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_22_0918_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 22 (Sept./Okt. 2018)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">DARMgesundheit</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">beginnt im Magen</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/darmgesundheit-nr-22/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_a0aNlPgzAof-kp6OMLYIRw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sat, 01 Sep 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Sinnvoll sein]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/sinnvoll-sein</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2015/AdobeStock_165529054.jpeg"/>Wie oft am Tag denken oder sagen Sie: Ist das sinnvoll? oder: Ist das sinnlos? Vielleicht erfolgt aus diesem Bewerten auch eine allmähliche Veränderung ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_AiMrln_gQ5udE6FDRIHErQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_omO4jKUJRiODyXMFyynkYQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_q8hyHR1MTV6PvKo_-jIT-g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_8y3a--RfWemTCldTW7EO_Q" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_8y3a--RfWemTCldTW7EO_Q"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2015/AdobeStock_165529054.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_mAnCRTh2QF6yLjCA7JXsWA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p></p><div style="text-align:left;"><strong style="color:inherit;">Wie oft am Tag denken oder sagen Sie: Ist das sinnvoll? oder: Ist das sinnlos?</strong></div><div style="text-align:left;"><strong style="color:inherit;"><br/></strong></div><strong><div style="text-align:left;"><strong style="color:inherit;">Vielleicht erfolgt aus diesem Bewerten auch eine allmähliche Veränderung: indem sie vorrangig Sinnvolles tun – und mehr und mehr das Sinnlose unterlassen. aber was ist sinnvoll?</strong></div><div style="text-align:left;"><strong style="color:inherit;"><br/></strong></div></strong><p></p><p style="text-align:left;">Gewiss gibt es unterschiedliche persönliche Kriterien für die Unterscheidung was für sinnvoll erachtet wird – und was nicht. Dabei kann die bisherige Lebenserfahrung, vielleicht die Erfahrung von Krankheit, Leid und Verzweiflung, von Vergänglichkeit, von Scheitern oder gar von Schuld richtungsweisend sein. Kaum ein Mensch kann von sich sagen, er habe bisher alles richtig gemacht und keinerlei Schaden verursacht. Mit diesen Erfahrungen wird man materielle Dinge nicht mehr für allein ausschlaggebend halten.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_PY72wznoVBOCD5SA1ipPFA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_PY72wznoVBOCD5SA1ipPFA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Klares Bewusstsein entwickeln</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_kXx0vXzh4e93jFMfZEvShg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Ratsam ist es, ein klares Bewusstsein zu entwickeln, was man selbst für sinnvoll erachtet und dabei herauszufinden, was besonders sinnvoll ist – nicht immer wird es das sein, was einem selbst äußerst nützlich ist, was man unbedingt haben wollte. Das Sinnvolle ist nicht unbedingt das Gleiche wie das persönlich Nützliche. Wer nur auf den eigenen Nutzen achtet, kann seinen Sinn verfehlen und verlieren. Absichtslos kann das Sinnvolle jedoch zum Guten, auch eigenen Nutzen, gereichen.</p><p><br/></p><p>So scheint auf den ersten Blick der Altruismus, die Achtsamkeit, das Mitgefühl, die Hingabe, die Sorge für andere, das Gemeinwohl, die Selbstlosigkeit dem eigenen Nutzen abträglich zu sein. Selbstverständlich kann man kalkulieren: »Was ich ehrlich für andere, für deren Leben, für die Bewahrung der Umwelt und die Zukunft des Lebens leiste und gebe, auch ohne Mindestlohn, das geht mir selber, meinem Besitz und Genuss, meinem Einkommen ab. Und das wäre schlecht für mein Geschäft und mein eigenes Leben.« Tatsächlich ist der Altruismus sinnvoller und wirksamer, intelligenter und hilfreicher als der Gegenpol: der Egoismus.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_E3NWw0o15-L5lPeuZPGh9A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_E3NWw0o15-L5lPeuZPGh9A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Altruismus und Egoismus</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_6akPEBY0blaQu0L0uK2cYA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Das Denken, Fühlen und Handeln vieler Menschen ist aber mehr von Egoismus als von Altruismus bestimmt. Deren Motto ist: »Jeder ist sich selbst der Nächste.« Womit die Denk- und Verhaltensweise in den westlichen Noch-Wohlstandsländern – vom Kapitalismus genauso geprägt wie von sozialistischer Umverteilung und weit entfernt von dem christlichen Rat »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst« – wenig zukunftsfähig ist. Auch der religionskritische Mathematiker und Philosoph Auguste Comte, der wenige Jahrzehnte nach der französischen Revolution den Begriff &quot;Altruismus&quot; geprägt hatte, meinte zunächst, altruistisch handelnde Menschen hätten Egoistischen gegenüber mehr Nachteile als Gewinne.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_I8jSu7z1fjFNCHzD3z4M2g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_I8jSu7z1fjFNCHzD3z4M2g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Erfolgreicher Altruismus</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_j5qBGuz41wln-_cmAzizow" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Neueren Forschungen zufolge erbringt altruistisches Handeln meist keinen schnellen Gewinn – wohl aber langfristig: für beide Seiten, für das gesamte System. Also ein wirkliches WIN-WIN-Ergebnis. Altruismus-Forscher sprechen sogar – über den ethisch gebotenen moralischen Altruismus hinausgehend – vom rationalen Altruismus, den auszuüben vernünftig und klug sei.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">In seinem Buch Rationaler Altruismus (Universitätsverlag Rasch, 2000) begründet Christoph Lumer, Professor für Moralphilosophie, Universität Siena, wissenschaftlich präzise, dass Altruismus nicht nur gut für die (heute sogenannten) Leistungsempfänger ist, sondern auch für die Leistungserbringer. Insofern könnten auch eingefleischte Egoisten davon profitieren, altruistisch zu werden. In der Novelle A Christmas Carol (erschienen am 19.12.1843), »Eine Weihnachtsgeschichte« von Charles Dickens&nbsp;mit der Wandlung des hartherzigen Egoisten und Geizhalses Ebenezer Scrooge zu einem neuen Altruisten klang das schon an.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_8vTs31LKauET-T_19DuDIQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_8vTs31LKauET-T_19DuDIQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Sinnstiftender Altruismus</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_DrhFvRIJS2q1pc5gGEmIrQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Altruismus ist eine wichtige, meines Erachtens essenzielle Komponente sinnvollen Lebens, aber gewiss nicht die Einzige. Ohnehin kann ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, nicht sagen (das wäre anmaßend) was ihr Sinn sei. Den eigenen Sinn (bitte nicht mit Eigensinn verwechseln) zu entdecken und zu beachten, auch zu entwickeln, ist höchst individuelle Aufgabe.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Verständlicherweise fragen Menschen solange es ihnen halbwegs gut geht, solange sie von Schicksalsschlägen und Herausforderungen verschont bleiben, kaum nach dem Sinn ihres Lebens. Ihnen geht es um ganz andere, scheinbar wichtigere Dinge. Umfragen zufolge ist jede/jeder Dritte der Befragten am Sinn des eigenen Lebens nicht interessiert. In schwierigen Lebensphasen kann sich das als nachteilig erweisen – in Verzweiflung münden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_AX1Uac1X6U8x34mBabPSgw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_AX1Uac1X6U8x34mBabPSgw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Risikofaktor - Mangel an Sinnhaftigkeit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_GxAroVgerZPFkNcrW_57fg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Sinnfreien Personen fällt es schwerer Belastungen, Enttäuschungen und Verluste, sowie Krankheiten zu überwinden. Oft ist dann zu hören, alles sei sinnlos. Mit dieser Einstellung neigen Kranke dazu, die rationalen Chancen ihrer Therapie zu unterschätzen und deren gewiss sorgfältig zu beachtende Nebenwirkungen zu überschätzen. Aber manchmal setzt dann doch eine Sinnsuche ein, wodurch die Heilungschancen wachsen. Manchen Menschen wird erst nach vielen Jahren klar, dann oft sehr plötzlich, dass ihr Lebenssinn ihnen bisher nicht bewusst war. Weil sie vor allem äußeren Dingen – und noch mehr dem dafür erforderlichen Geld – nach jagten. Wenn diese Erkenntnis sehr spät kommt – mitunter zu spät – kann vieles schon schief gelaufen und Tragik entstanden sein. Dann wächst die Gefahr, depressiv zu werden.</p><p><br/></p><p>Die Depression ist eine potentiell lebensverneinende Krankheit und eine der quälendsten. Häufig berichten Patienten, die an einer Depression leiden, dass ihnen ihr Leben sinnlos erscheine, dass ihnen alles sinnlos geworden sei. Die ursächlichen Zusammenhänge zwischen Depression und Sinnverlusten sind wechselseitig. Was davon zuerst entstand – das Fehlen von Sinn oder die Depression – soll und kann nicht apodiktisch beurteilt, oder gar verurteilt werden.</p><p><br/></p><p>Wahrscheinlich werden Depressionen von einem Mangel an bestimmten Neurotransmittern (Botenstoffen im Zentralnervensystem) mit verursacht. Daher sind Mittel (pflanzlicher oder auch synthetischer Herkunft) zur Bildung von Neurotransmittern auch hilfreich zum Lindern von Depressionen. Andererseits kann der Mangel an diesen Botenstoffen – und damit die Depression – auch aus Erschöpfung und Überforderung resultieren, vor allem dann, wenn das eigene Leben als sinnlos empfunden wird. Auch deshalb ist es sinnvoll, statt sinnleer oder gar sinnlos, sinnvoll zu sein.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_tXu2yi4oLVzFjU4m17AHtw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_tXu2yi4oLVzFjU4m17AHtw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Auf der Suche nach Sinn</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_GM0-_BBTT7q45QymBiqeAA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der Sinn kann jedoch nicht erzwungen oder verordnet, auch nicht gekauft werden. Zudem wirkt auch eine bevormundende Politik, die alles und jedes regeln und kontrollieren will, mit Gesetzen, deren Nachhaltigkeit keineswegs sicher ist, deren Risiken und Nebenwirkungen weit weniger überprüft sind, als die von Medikamenten, individuell nicht gerade sinnstiftend.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><strong><em><br/></em></strong></span></p><p><span style="color:inherit;"><strong><em>Quem deus vult perdere, prius dementat</em></strong>, sagt eine lateinische Weisheit aus alter Zeit: Wen Gott zerstören will, dem nimmt er vorher den Verstand bzw. den Sinn. Ist das ein Menetekel für unsere Zeit, in der Demenz immer häufiger wird? Aus dem lateinischen Verb dementare ist der Begriff Demenz entstanden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_h1dKbqWZOdjvwPqnXrNp4w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_h1dKbqWZOdjvwPqnXrNp4w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Viktor E. Frankl (1905 –1997)</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_qOjMKGvjkWPHwTqY7Ia8vA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Einer der hilfreichsten und wirksamsten Psychotherapeuten im vorigen Jahrhundert war der Neurologe und Psychiater Viktor E. Frankl (1905 –1997). Die von ihm aus der Existenzphilosophie entwickelte Logotherapie geht von der Frage nach dem Sinn des Menschen, bzw. des jeweiligen Patienten aus.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Viktor Frankl hat das in einem Vortrag 1976 in Wien in seiner besonderen Art so erklärt: „Der Mensch auf der Suche nach Sinn“, um den Buchtitel zu gebrauchen, wird unter den gesellschaftlichen Bedingungen von heute eigentlich nur frustriert! Und das rührt daher, dass die Wohlstandsgesellschaft bzw. der Wohlfahrtsstaat praktisch alle Bedürfnisse des Menschen zu befriedigen imstande ist, ja, einzelne Bedürfnisse werden von der Konsumgesellschaft überhaupt erst erzeugt.</p><p><br/></p><p>Nur ein Bedürfnis geht leer aus, und das ist das Sinnbedürfnis des Menschen , sein „Wille zum Sinn“, wie ich ihn nenne. Das dem Menschen zutiefst innewohnende Bedürfnis, in seinem Leben oder vielleicht besser gesagt, in jeder einzelnen Lebenssituation, einen Sinn zu finden und hin zu gehen und ihn zu erfüllen! Um solcher Sinnerfüllung willen ist der Mensch auch bereit zu leiden, wenn es nötig sein sollte. Umgekehrt aber, wenn er um keinen Sinn des Lebens weiß, dann pfeift er aufs Leben auch wenn es ihm äußerlich noch so gut gehen mag und unter Umständen schmeißt er es dann weg.“</p><p><br/></p><p>Viktor Frankl wusste aus eigenem Überleben in Konzentrationslagern sehr genau, wovon er da sprach. Von diesem besonderen Arzt sind etliche, meines Erachtens hochwirksame Bücher erschienen, die meine eigene Arbeit wesentlich mit geprägt haben.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_t3V3KkLOnaWmRqAdpXYthw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm__PpIpTlTqU3lQArCRjNDcw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_1_0315_title.png" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 1 (März/April 2015)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Leinöl</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesunde Öle und Pflanzenfette</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/leinoel-nr-1/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_qje9eN8PzvgyCU40tIRUuA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Mar 2015 00:00:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>