<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/seelische-gesundheit/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog , Seelische Gesundheit</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog , Seelische Gesundheit</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/seelische-gesundheit</link><lastBuildDate>Wed, 13 May 2026 23:30:06 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Die heilende Kraft im Verzichten]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/die-heilende-kraft-im-verzichten</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_787367486.jpeg"/>Verzichten ist nicht gerade üblich in unserer Gesellschaft . Weiter verbreitet ist Fordern und Verlangen. Das Motto ist: Das steht mir zu. Vorwurfsvol ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_m9skmMbcRnSa_OT05TGpgg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_CsLMaSoWQfW6EPjy6RAMtw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_m-8fyx11S_e1DusrYtJ_rg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Lr19DvHgjcXj8y8Q6jBsDA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Lr19DvHgjcXj8y8Q6jBsDA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_787367486.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_sNReziXXQTyrjQp-pVimiQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Verzichten ist nicht gerade üblich in unserer Gesellschaft . Weiter verbreitet ist Fordern und Verlangen. Das Motto ist: Das steht mir zu. Vorwurfsvoll, manchmal anklagend. Hingegen ist dieser Satz von Mitmenschen, die bedürft ig, krank, schwach, notleidend sind und in Schwierigkeiten, die wirklich unsere Hilfe brauchen und Zuwendung nur ganz selten zu hören.</strong><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_7hoMfQhChtCJ000nnxbW-g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_7hoMfQhChtCJ000nnxbW-g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Satz des Jahres 2009: „Das steht mir zu“</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_9wFFJdCLx7oSqaCUL5OgSw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p>Y<span style="color:inherit;">Ausgesprochen von einer bedeutenden, selber wirtschaft lich durchaus erfolgreichen Sozialpolitikerin wurde „Das steht mir zu“ von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Satz des Jahres 2009 erkoren. Ein wahrhaft denkwürdiger Satz. Inzwischen gibt es schon etliche Ratgeber dazu. Einer davon mit dem Titel „Was steht mir zu? - Das müssen Sie über Renten, Rechte und Versicherungen wissen“, ist als kartonierte Broschüre für bescheidene 39 Euro erhältlich.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Gewiss ist es ein edles Anliegen, Mitmenschen über ihre Ansprüche aufzuklären, die davon noch nicht wussten. Inzwischen haben in unserem ebenso hoch entwickelten wie komplizierten Sozialwesen allenfalls noch Spezialisten den Durchblick. Bedürft ige benötigen da Beratung.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_c8K-m_d_AHMiyc3PrFlXHg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_c8K-m_d_AHMiyc3PrFlXHg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Starker Sozialstaat?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_-96tVXzu9F3MfU4uppAWDg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Politiker sprechen gern und oft vom starken Sozialstaat. Wobei nicht ganz klar ist, was stark als Attribut da bedeutet. Stark in der Sozialleistung (gut 30 Prozent des Bruttosozialproduktes wird von Verbänden gewöhnlich als unzureichend bezeichnet) oder stark in der Verteidigung? Die Ausgaben für die Landesverteidigung liegen deutlich unter 2 Prozent des BSP.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_64O52HWfMMTW0AHhPa_t2g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_64O52HWfMMTW0AHhPa_t2g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">„Das steht mir zu“ in der&nbsp;<span style="color:inherit;">medizinischen Versorgung</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_DWgGlgpzGWSzryyXVMNhgA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Institutionen gegenüber, oder der Allgemeinheit, gerichtet an die Krankenkasse, die Rentenversicherung, die Sozialkassen, die Medizin oder den Staat, ist „Das steht mir zu“ überaus deutlich: Das ist mein Recht. In der medizinischen Versorgung fällt der Satz manchmal, wenn es um besondere Diagnostik und Therapien geht, die von Influencern, nicht nur im Internet, oder von Bekannten als unbedingt nötig gepriesen („Das steht dir doch zu“), jedoch noch nicht vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen empfohlen wurden. Die Behandlungsergebnisse damit sind oftmals nicht überzeugend.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jttdSqlUieprAfH1BoqnnQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_jttdSqlUieprAfH1BoqnnQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">FOMO – Angst etwas zu versäumen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_YCZp602AVQ1hlbfC53K9ow" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Schließlich macht „Das steht mir zu!“ auch etwas mit uns selber, verändert uns. Dahinter steckt nämlich die Angst, irgendeine Möglichkeit, irgendein Angebot, irgend einen Anspruch auszulassen, zu versäumen. Setzt uns selbst damit unter Druck. Früher traf das wohl nur auf ein paar Leute zu. Ausgelöst und verstärkt von sozialen Medien sind derartige Störungen, erstmals beschrieben 1996 und als FOMO bezeichnet (Fear of Missing out) relativ häufig geworden. Unter jüngeren Menschen soll schon mehr als jede/jeder vierte von der Angst, etwas zu versäumen, betroffen sein. In der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) ist die Störung noch nicht aufgeführt, obgleich sie für die Betroffenen und ihnen Nahestehende sehr belastend sein kann und vermutlich das Entstehen von Ängsten, Depressionen und Burnout fördert. FOMO medikamentös zu behandeln, wäre sicherlich keine gute Idee. Als Gegenmittel, wenngleich nicht ganz leicht zu vermitteln, ist JOMO (Joy of missing out), die Freude daran, nicht an allem teilhaben zu müssen gewiss sinnvoller. Die kann man/frau entwickeln und stärken durch Meditation. Durch Achtsamkeit für die Lebenssituation und durch Dankbarkeit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_a-sECkZhCfy0mxeH4ibzYw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_a-sECkZhCfy0mxeH4ibzYw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Die Befreiung von FOMO</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_AYf9GfvmdWlIk1my0N1wdA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Genau diese Freude, inneres Glück und Resilienz erwächst auch aus dem Verzichten, aus der Befreiung von FOMO. Aus dem Glück, nicht alles haben, brauchen und tun zu müssen. Nicht alles kaufen zu müssen. Aus der Gelassenheit. „Wie zahllos sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf“, hatte Sokrates lapidar angemerkt. Ohne diese Dinge kann es uns wirklich viel besser gehen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_VMBR76YgojF5ZdwcDhelFg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_VMBR76YgojF5ZdwcDhelFg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Zivilisationskrankheiten und Konsumstress</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_3sczQkPSf2u3vuILgCXL6Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der permanente Kauf-, Konsum- und Verbrauchsdruck in unserer Wohlstandsgesellschaft, angefeuert von der Angst, irgendein Angebot, irgendeine Möglichkeit zu verpassen, ist der Gelassenheit abträglich. Sowie der Gesundheit. Die Unfähigkeit, zu verzichten macht anfälliger für verbreitete Krankheiten, unter anderem für Zivilisationskrankheiten. Otfried Höffe, emeritierter Professor für politische und praktische Philosophie (Universität Tübingen sowie Tsinghua-Universität Peking) weist in dem Buch „Die hohe Kunst des Verzichts“ auf die Notwendigkeit des Verzichtenkönnens für das Entwickeln von Besonnenheit hin. Die Besonnenheit galt schon den griechischen Philosophen Platon und Aristoteles als Kardinaltugend, neben der Tapferkeit, der Gerechtigkeit und der Klugheit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_QsZO-2_TVOiE67kjdEn5Kw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_QsZO-2_TVOiE67kjdEn5Kw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schlüssel zur Resilienz</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_UgoN8qMBMJxoEWrtyhQM-w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Besonnenheit ist in der heutigen Zivilisation mit ihren enormen wirtschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Möglichkeiten notwendiger, wie Professor Höffe erklärt, als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Nicht verzichten können ist zudem ein wesentlicher Risikofaktor des Sündigens. Zugegeben, in unserer Wohlstandsgesellschaft wirkt der Begriff Sünde antiquiert. Heute ist viel mehr von Angst, Burnout, Depression, Verlieren, Versagen, Scheitern, Verzweifeln zu hören. Verständlicherweise, denn das sind weitverbreitete und massiv belastende Probleme. Bei deren Entstehung die Unfähigkeit oder die fehlende Bereitschaft, zu verzichten zumindest ein Cofaktor ist.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PyoyR2ZD2Gtgw2tzVTdtZQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_PyoyR2ZD2Gtgw2tzVTdtZQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Was können wir aus der Geschichte lernen?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_MUGmlfk_vZfhcSFPRoPi8Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In früheren Gesellschaften wurde es für gut und sinnvoll, ganz einfach vernünftig erachtet, die Kardinalsünden nicht zu begehen, ihnen nicht zu verfallen, ihnen bestmöglich aus dem Weg zu gehen. Obgleich in der katholischen Kirche auch als Todsünden bezeichnet, wussten auch die Menschen im Mittelalter selbstverständlich schon, dass sich vor den Sündhaften die Erde nicht auftun würde, um sie zu verschlingen. Als Zurückweisen von Gott und seinem Bund der Liebe hat Papst Johannes Paul II. den Begriff „Todsünde erklärt“.</span><br/></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Dazu zählt:&nbsp;</span></p><p><strong>Invidia:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">Missgunst, Neid, Eifersucht Superbia: Überheblichkeit, Übermut, Eitelkeit&nbsp;</span></p><p><strong>Avaritia:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">Habsucht, Gier, Geiz&nbsp;</span></p><p><strong>Luxuria:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">Begehren, Genusssucht, Luxus&nbsp;</span></p><p><strong>Gulia:</strong><span style="color:inherit;">&nbsp;Selbstsucht, Völlerei&nbsp;</span></p><p><strong>Acedia:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">Trägheit, Ignoranz, Feigheit&nbsp;</span></p><p><strong>Ira:</strong><span style="color:inherit;">Zorn, Wut, Empörung, Hass&nbsp;<br/><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Das nennt ihr Todsünde, werden manche Zeitgenossen und Zeitgenossinnen hier zweifelnd fragen: Das ist doch heutiger, realer Alltag! Und weil das so ist, ist unsere Gesellschaft und die Zukunft in ernster Gefahr. Zeitgemäßer würde man wohl von Einstellung sprechen statt von Sünde. Und feststellen: Mit diesen Einstellungen sind die Konflikte zwischen Gruppen und Staaten sowie einzelnen Menschen unlösbar. Und mit diesen Einstellungen ist auch die Klimaveränderung nicht abzuwenden.</span><span style="color:inherit;"><br/></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm__meO10W47D2tjjVWtMGZcA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__meO10W47D2tjjVWtMGZcA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">„Das steht mir zu“ in der Politik</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_OnLbq7j3UGr5Vw7JPPWGbg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Dass die fehlende Bereitschaft und daher auch die Unfähigkeit zu verzichten, hinter diesen Einstellungen (bzw. Sünden) steckt, ist evident. Heftig und wortreich wird die Selbstsucht etwa verteidigt („Das steht mir doch zu“) – und stets empört. Das Muster ist in Forderungen höchst selbstbewusster Berufsgruppen zu erkennen, die Schlüsselpositionen in unserer Gesellschaft einnehmen. Es ist in Verbänden und Organisa</span><span style="color:inherit;">tionen zu finden. Manchmal scheint es geradezu kennzeichnend für unsere Zeit zu sein. Manch eine/einer wird da vielleicht auch an einen absurd verehrten Präsidentschaftskandidaten in den USA denken, an dessen Überheblichkeit, Selbstsucht, Ignoranz und Demagogie. Von Klima- und Naturschutz will Trump nichts wissen. Sein großes, häufig betriebenes Privatflugzeug würde dazu auch nicht passen. Die mögliche Wiederwahl Trumps würde das Gefahrenpotenzial auf der Erde weiter verschärfen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_AC3sfBNFoFGEGQV78SzWEw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_AC3sfBNFoFGEGQV78SzWEw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">… und Gesellschaft</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_-pj2tUyiLzDmihgRXxE78g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Welt ist ohnehin schon voller Auseinandersetzungen, voller Forderungen, voller Überfälle, voller Unrecht, voller Kriege, voller Wut, Hass und Zerstörung. Hilflos steht demgegenüber Ignoranz, Trägheit und Feigheit. Absolut und fundamental keine Bereitschaft auf irgend einen, noch so kleinen Verzicht ist da zu erkennen, vielmehr das Gegenteil: Das steht mir doch zu. Entsetzlich und schlimm, grauenhaft ist vieles, das in der Welt, um uns herum geschieht. Doch damit habe ich nichts zu tun, das liegt nicht an mir, denkt manch einer/eine da. Das bisschen, das ich fordere und verlange und will, macht nichts aus. Selbstverständlich muss ich das fordern, weil es mir schlecht geht. Weil ich mehr brauche. Vor allem mehr Geld. So schlüssig ist die Argumentation häufig. Während ich das schreibe, stehen wieder mal Bahnen still, Fahrgäste werden abgewiesen,</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_O7pZdp27ZyK-0-xwEWHvMg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">der Volkswirtschaft entsteht Schaden in Höhe von fast einer Milliarde Euro, während im Sozialwesen Geld fehlt. Der Gewerkschaftsführer erklärt dazu stolz und von sich selbst überzeugt, ohne erkennbaren Selbstzweifel, das sei rechtmäßig. Von Gerichten bestätigt. Ja dann ist es wohl so. Der entstandene volkswirtschaftliche Schaden wird irgendwie anders behoben werden, vielleicht durch Neuverschuldung, durch Mehrarbeit gewiss nicht. Und die Welt wird sich weiterhin um unser kleines Wohlstandsland drehen, um die systemrelevanten Berufe. Und die Erdtemperatur wird wieder so wie in 1750 sein. Frühling, Sommer, Herbst und Winter aufeinanderfolgen wie einst, Jahr für Jahr. Realistisch betrachtet wird das gar nicht mehr so sein. Weil es im Wesen der Menschen liegt, auf keine Möglichkeit verzichten zu können. Nicht verzichten zu wollen. Dafür zu zerstören.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_eva0nU6W2jRqDDK7IGj0cA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_eva0nU6W2jRqDDK7IGj0cA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Der Fluch des Prometheus</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_IRC_fe9w_vNAqflJ2R6g7g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ihr Schöpfer hatte das bald schon erkannt, dass die Lizenz „Macht euch die Erde untertan“ nicht besonders gut war für die Erde – und schließlich auch nicht gut für die Menschen selber. Um da vielleicht noch ein wenig retten zu können, wurde den Menschen einiges Wissen zuteil, Erkenntnis. So auch die Selbsterkenntnis, dass Sündhaftigkeit weit verbreitet, den Menschen geradezu eigentümlich ist. Und nur vom Menschen selber überwunden, zumindest minimiert und eingehegt werden kann. Wobei Ignoranz, Habsucht und Gier oftmals stärker scheint. Was vorhanden und möglich ist, wird eingesetzt. So geschah es auch mit dem Feuer. Sloterdijk (dt. Autor, Philosoph u. Kulturwissenschaftler, Buch: Die Reue des Prometheus, suhrkamp) erinnert an den Fluch des Prometheus.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm__IN4giiiJ7aw_hSmOZZiHQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__IN4giiiJ7aw_hSmOZZiHQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Technischer Fortschritt auf Abwegen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ZyZ2XBVH5BeMWgkpvB-X_Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Nach kleinen Anfängen, dem Nutzen des Feuers um sich daran zu wärmen und Brot zu backen, wurden Brennstoffe, anfangs Holz, später Kohle, Erdöl und Gas in großem Maßstab zum Betrieb von Maschinen genutzt. Zum Roden von Wäldern und Asphaltieren/Betonieren von Autobahnen. Und Erdöldestillate, Benzin, Diesel, Kerosin zum Umherfahren und zum Umherfliegen. Jährlich werden (Stand 2022) um 4,39 Milliarden Tonnen Erdöl verbrannt, davon 357 Milliarden Liter als Kerosin, 11.500 Liter/Sekunde. Allein für die „zivile“, kommerzielle Luftfahrt. Der militärische Verbrauch kommt dazu. Zudem wird da verbrannt und zerstört mit Sprengstoffen und verheerenden Raketen. Hinter derartigem Einsatz des technischen Fortschritts steckt Überheblichkeit, Selbstsucht mit dem Streben nach Macht, Ignoranz, Rücksichtslosigkeit. Die Machthaber&nbsp;</span><span style="color:inherit;">autokratisch regierter Staaten versuchen ihre Pfründe zu sichern. Gewaltsam unterdrückt, lassen die Völker das zu. In anderen Ländern finden sich erstaunlich viele Autokratenversteher. Die Kriegsgefahr wächst allenthalben.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Was im Mittelalter Todsünde genannt wurde, und in unserer säkularen Gesellschaft Einstellung (hört sich neutraler an, schien manchen sogar clever und smart zu sein) erweist sich nun als Triebfeder der Klimaveränderung, des Kriegführens, der Zukunft sverhinderung. Mehrheitlich, möglichst vollzählig, sollte die Menschheit darauf verzichten. De facto als tödlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_NCzqBn7oqduYPwYsnRqBuA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_NCzqBn7oqduYPwYsnRqBuA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;"><span>Mitverantwortung des Einzelne</span>n</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_GrIDjpi5PaeZTKRUaxLygA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der/die Einzelne kann daran wenig, fast gar nichts ändern. Wird uns beschwichtigend zugerufen. Demnach würde individueller Verzicht fast nichts bringen. Die Politik wird es richten für uns, wird behauptet, mit Auflagen, Beschränkungen, Gesetzen, Verboten, Gängelungen. Häufig ist da von Gerechtigkeit die Rede. Wirkliche Gerechtigkeit würde aber vielmehr Verzicht erfordern. Verzicht auf alles Unnötige. Ursprünglich war Verzicht im Rechtswesen bedeutsam, worauf Professor Otfried Höffe hinweist: für die Gemeinschaft, den Staat, für dessen Gewaltmonopol, musste der einzelne, die einzelne auf Selbstjustiz etwa oder Verfolgung verzichten. Aufgrund des weltweiten Zerstörungspotenzials, nicht nur militärisch, sondern auch an Tankstellen oder durch Buchung von Flugtickets verfügbar, mittels Konsumentscheidungen, ist individueller Verzicht in den Wohlstandsländern auf alles Unnötige grundlegende Voraussetzung für die Gerechtigkeit. Geradezu ignorant und armselig mutet es da an, wenn Gerechtigkeit bloß als Umverteilung von Geld propagiert wird.</span><span style="color:inherit;">&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_tpUMhllzMIpOXIf5CTZPHQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_tpUMhllzMIpOXIf5CTZPHQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Notwendiger Mentalitätswandel</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_f25q5Fbr2KD1K2mA26wHug" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ist die Menschheit überhaupt noch zu retten? Das ist nicht so sicher. Mit der bisherigen Mentalität, mit „das steht mir zu“, wohl nicht. Darauf sich einstellen, ist besser als die Gefahr ignorieren. Was wird dann besser sein: Alles das möglich ist/war mitgenommen zu haben, um noch mal in Saus und Braus zu leben, hedonistisch? Oder asketisch, auf alles verzichtend, das nicht unbedingt notwendig ist? Wäre wohl aussichtsreicher. Denn die Strategie „Mehr desselben“ war nur ganz selten hilfreich. Wird aber sehr, sehr häufi g versucht. Und die Alternative? Natürlich weiß niemand genau, was unbedingt notwendig ist. Man/frau muss das nicht zwanghaft praktizieren, nicht bis zur zweiten Stelle nach dem Komma, nicht fundamentalistisch. Besonnenheit hilft .<br/></span><br/><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_om9iU41TlV8u-kkCjlQVVg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_om9iU41TlV8u-kkCjlQVVg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mangel im Überfluss</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_mu2synwhRaq2AoBaMAMd2A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Auf die Frage, was ihnen wichtig sei, antworten und wünschen viele Mitmenschen in Frieden, frei, möglichst unabhängig und möglichst gesund, vor allem mental, arbeiten, lieben und verantwortlich leben zu können. All das muss andauernd verteidigt, erarbeitet und gestärkt&nbsp;</span><span style="color:inherit;">werden, um zu bleiben. Der Verzicht auf Unnötiges und Schädliches trägt ganz wesentlich dazu bei. In einer Gesellschaft, die auf Konsum, Verbrauch und Wachstum programmiert ist, mag das paradox scheinen. Tatsächlich besteht da viel Mangel im Überfluss.</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Auf Unnötiges verzichten, um Notwendiges besser zu tun, ist sicher ratsam. Scheint so einfach. Ist aber im Alltag, im Einzelfall schwierig abzuwägen, oft mals komplex. Grundsätzlich ist Verzichten sinnvoller als Konsumieren. Macht resilienter.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Besser vorbeugen, Gesundheit entwickeln und bewahren als eingreifende Medizin benötigen. Nicht alle Krankheiten können verhindert werden, jedoch ein wesentlicher Teil.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Im Basisprogramm für längere Gesundheit werden wichtige Naturstoffe dafür erklärt.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">(Die halte ich für unbedingt notwendig und möchte selber darauf nicht mehr verzichten.)</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_YwuAManqKz6Grk2AWTrZHQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_KD0foMmXLNcwLA-_6sMKeg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_55_0324_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 55 (März/April 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">MCT-Öl</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">der extra Kick für Energie und Konzentration</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/mct-oel-nr-55/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Mar 2024 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Zuversicht und Gesundheit]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/zuversicht-und-gesundheit</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2020/AdobeStock_927285431.jpeg"/>Zuversicht, das scheint eine Kraftquelle aus anderen Zeiten. Denn wer kann heute noch zuversichtlich sein? Von jeher hofften Menschen auf eine gute Zuk ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_56yqBw_5QWerzUip0X80SA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_sFYjVIAQT4CIreWhppZDBw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_3HHq6NycT4Guq38qPSD2qg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_-7fkCvW7hjODSe5r4d5Vuw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_-7fkCvW7hjODSe5r4d5Vuw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2020/AdobeStock_927285431.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_sWQK_yn_RVu4EDgj0Q60gw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p style="text-align:left;"><strong>Zuversicht, das scheint eine Kraftquelle aus anderen Zeiten. Denn wer kann heute noch zuversichtlich sein?</strong></p><p style="text-align:left;">Von jeher hofften Menschen auf eine gute Zukunft. Besserung, Befreiung, Erlösung wurde ersehnt. Vor allem das Weitergehen und das Bestehen. Obgleich es dafür keine Garantie, keine Versicherung gab, waren die Kräfte orientiert auf das Bewahren.</p><p style="text-align:left;">Neuerdings kippt das. Zwar verfügen wir nun über eine Menge von Versorgungen, Zertifizierungen und Zusicherungen, von Optimierungen und Kontrollen. Und tun real wenig zum Bewahren, aber sehr viel zum Zerstören der Zukunft allen Lebens. Der irrsinnige Individualverkehr mit völlig sinnlosen Autofahrten und Flügen wird wahrscheinlich nicht mehr lange möglich sein. Berechtigte Furcht vor der Zukunft mit Klimakatastrophen und Not wächst schon. Daher besteht kaum Grund zu guter Hoffnung. Die Science- Fiction-Verheißungen paradiesischer Zustände mit perfekter technischer Lösung sämtlicher Probleme erweisen sich zunehmend als illusionär. Da wird die Digitalisierung als Allheilmittel versprochen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_VGLTB-HXjGTgGGq6-6Bnpg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_VGLTB-HXjGTgGGq6-6Bnpg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2>Optimismus</h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_EYHG01u1VyzW31slBqTQTg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Kann naiver Optimismus mit der Einschätzung „alles halb so schlimm“ und „wird schon gut gehen“ noch helfen, mit der Devise „Augen zu und durch“? Wahrscheinlich wird das nicht gut gehen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_vdUsbwh31nilnPEexDCJ5w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_vdUsbwh31nilnPEexDCJ5w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h3>Pessimismus</h3></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_ACDAR0M2jSId3JNHKtcP4w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Pessimismus mag realistischer sein, ist aber auch kein guter Ratgeber.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ThBZ_UBfQZUVW56rZBZlMA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_ThBZ_UBfQZUVW56rZBZlMA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h3>Zuversicht</h3></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_wGR6r5oiqTMdwaAXhoQ69g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Zuversicht ist anders. Der ursprüngliche Wortsinn – in die Zukunft sehen – hat in früheren Generationen eine positive Konnotation erfahren: dass die Zukunft wohl noch zu bewältigen sein wird. In dieser Erwartung unterscheiden sich weiterhin zuversichtliche Menschen von anderen.</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><div style="color:inherit;"><p>Was bringt sie zu dieser Vermutung? Ist doch die Zukunft für alle Menschen ähnlich ungewiss: Oft schon gab es Brüche, Disruptionen, Katastrophen. Und derzeit ist eine günstige Prognose, angesichts hoher Bevölkerungszahlen, der Klimaveränderung, der Zerstörung von Ökosystemen, von populistischer Politik, von Rücksichtslosigkeit, Hass und Gewalt wenig realistisch. Optimismus ist da völlig unrealistisch.</p><p>Und doch kann Zuversicht bleiben: Falls Genügsamkeit, Demut, Selbstverantwortung und Selbstvertrauen wieder entstehen. Wobei unter Selbstvertrauen nicht nur das Vertrauen in die eigene Kraft, Ausdauer, Resilienz und, ja, auch Intelligenz zu verstehen ist. Sondern auch das Vertrauen, das wieder erwächst aus dem Abkoppeln, dem Sichenthalten von den Fehlentwicklungen. Obgleich der Einfluss Einzelner auf globale Fehlentwicklungen minimal ist, bleibt es doch unbenommen und notwendig, selbst zur Zerstörung möglichst wenig beizutragen – idealerweise gar nicht, besser noch zum Bewahren. Was nicht immer leicht fällt. Und gerne in Zweifel gezogen wird. Oftmals wird uns vorgerechnet, dass vermeintlich gut ökologisches Handeln in anderen Bereichen nachteilig ist.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_3Qq_BLdVEbSk08Wzp3F49A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_3Qq_BLdVEbSk08Wzp3F49A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Überwinden des eigenen Narzissmus</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_ple-xij4F1hv6lx0509zSw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Demut hilft, wahrhaftig, bemüht und geerdet zu bleiben. Demut, abgeleitet von dem mittelalterlichen Wort dionon = dienen, ist zu verstehen als Mut zum Dienen. Und, wie Erich Fromm gelehrt hat, die Voraussetzung zum Überwinden des eigenen Narzissmus, der unbehoben die persönliche Entwicklung und Leistung arg einschränken kann.</p><p><br/></p><p>Demut erleichtert die Akzeptanz von Unabänderlichem, von Gegebenem. Das bedeutet nicht Kapitulation gegenüber Unrecht und Lebensfeindlichem, nicht Unterwerfung, sondern – scheinbar paradox – erhöhte Widerstandskraft.</p><p><br/></p><p>„Demut wird mit Bescheidenheit und Nachgiebigkeiassoziiert, mit mangelndem Selbstwertgefühl bis hin zu Unterwürfigkeit und Selbstabwertung, jedenfalls mit Defensive oder gar Kapitulation und Niederlage&quot;, schreibt Gotthard Fuchs (Widerstand und Demut. Eulenfisch. Limburger Magazin für Religion und Bildung, 2/2019, S. 6).</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_g1FAVJxvNEvTCjD20ijecg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_g1FAVJxvNEvTCjD20ijecg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Nicht ohne Mut sein!</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_iCZswFHYrXf5npqypWMNaA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Schon vom Wortsinn her bedeutet Demut nicht ohne Mut sein, sondern wie G. Fuchs erklärt, dienstwillig sein, d. h. im Lebenssinn zur Verfügung zu stehen. Ein Merkmal der Demut ist Selbstlosigkeit, sie verfolgt keinen eigenen egoistischen Zweck, wirkt befreiend von Selbstsucht und daraus resultierender Angst. Deshalb erwächst aus Demut gerade nicht Unterwürfigkeit und nicht Kapitulation, sondern Resilienz und Widerstandskraft.</p><p><br/></p><p>Zum Widerstand gegen Hass und Gewalt, gegen Zerstörung, gegen Elend, Leid und Not. Dienstwillgkeit und Selbstlosigkeit ist in unserer Gesellschaft, in der es doch mehr um Bezahlung und Geld geht, allerdings nicht besonders selbstorientierend.</p><p><br/></p><p>Viele Menschen in unserer Zeit/unserer Gesellschaft sorgen lieber für ihren eigenen Körper, ihre Einnahmen, ihren Konsum, wobei ihnen Ökologie und Nachhaltigkeit über Lippenbekenntnisse hinaus immer noch gleichgültig sind. Womit sie letztlich weder ihrer Gesundheit noch ihrem Sinn nach ihrer Zukunft einen guten Dienst erweisen. So kann Zuversicht nicht entstehen.</p><p><br/></p><p>Dass Demut für alle und alles, auch einen selbst gut ist, ist anfangs schwer glaubwürdig. Tatsächlich ist Demut der Humus, auf dem Resilienz und Widerstandskraft gedeihen.</p><p><br/></p><p>Wer kann heute noch zuversichtlich sein? Nach Jahrzehnten der Euphorie und fragwürdiger Versprechungen überbieten sich Experten und Spezialisten aller Art sowie Medien nun wechselseitig mit Szenarien der Düsternis und der Bedrohung. Misstrauen breitet sich aus. Selbstverantwortung, Selbstvertrauen ebenso wie das Vertrauen in andere wurde abgelöst von Forderungsmentalität und Empörung. An die Stelle von Dialog und Verständnis trat Egoität, Missgunst, Häme, Hass und Gewalt – oftmals geschürt in sozialen Medien. Dem entsprechend ist die globale Veränderung, nicht nur des meteorologischen Klimas. Der Unmut darüber wächst, bisher leider mit dürftigen Besserungen.</p><p><br/></p><p>Individuell kann dennoch Zuversicht bleiben bzw. wieder entstehen. Die notwendigen Faktoren wurden genannt:</p><ul><li><strong>Selbstverantwortung und Selbstvertrauen</strong></li></ul><ul><li><strong>Genügsamkeit</strong></li></ul><ul><li><strong>Demut</strong></li></ul><p>samt daraus erwachsender</p><ul><li><strong>Resilienz und innerer Gesundheit.</strong></li></ul><p>Diese Faktoren mögen unzeitgemäß und weich anmuten, sind jedoch derzeit besonders notwendig. Denn daraus erwächst Lebenskraft, Resilienz und Gesundheit ganz anders als aus „harten Faktoren“. Weiterhin erforderlich dazu sind essenzielle Naturstoffe, die im Basisprogramm für längere Gesundheit erklärt werden. Wer diese sanften Wirkstoffe konsequent anwendet, kann sehr zuversichtlich sein. Und die Zukunft wiederum trägt synergistisch zur Wirkung bewährter Naturstoffe bei.</p><p><br/></p><p><strong>Daher: Bleiben – oder werden – Sie zuversichtlich.</strong></p><p><strong>Aus gutem Grund.</strong></p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_lpq6a9pcSbX7msKzshEQ0Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_7vJhQixYTL2inLoSAhqUCg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_33_0720_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 33 (Juli/Aug. 2020)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Angst</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Ob Infektionsgefahr, Isolation oder Existenzsorgen: Covid-19 macht vielen Menschen Angst. Damit die Corona-Krise nicht zur persönlichen Krise wird, stellt Dr. Klaus Mohr die wichtigsten Anti-Angst-Strategien vor.</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/angst-nr-33/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_El1v49K8tkDaQxwwOJ8Pbg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jul 2020 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Heilung von innen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/heilung-von-innen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2019/AdobeStock_962999363.jpeg"/>Dem Vernehmen nach, aus medizinischen und technischen Untersuchungen oder aus Internetforen, gibt es in unserer Zeit aber kaum noch gesunde Menschen. ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_sqrzRbblRxy8wsnBawoX6w" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_Hzbg8dnsSmO0n-Fphb8aiQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_9ypa01RxTDu2sL59jP9PJQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_mL419RrcIJdV2i_BSFGYtw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_mL419RrcIJdV2i_BSFGYtw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 540.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2019/AdobeStock_962999363.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_pZ7ZwpucuVKLR-OMAnDCDA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_pZ7ZwpucuVKLR-OMAnDCDA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Wer krank ist, möchte geheilt und gesund werden.</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_nvKGTy1sgurdqaSk4yfDcg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Dem Vernehmen nach, aus medizinischen und technischen Untersuchungen oder aus Internetforen, gibt es in unserer Zeit aber kaum noch gesunde Menschen. Aldous Huxley hatte das schon vor beinahe hundert Jahren vorausgesagt. Und die moderne Medizin spricht – korrekterweise und um keine unerfüllbaren Hoffnungen hervorzurufen – schon lange nicht mehr von Heilung, sondern von Remissionen und verminderten Komplikations-, Hospitalisierungs- und Mortalitätsraten. Und allenfalls noch von&nbsp;<strong>Wundheilungen</strong>, ohne die Operationen scheitern würden. Da ist dann das Mitwirken des Organismus doch noch gefragt.</p><p><br/></p><p>Aber nicht nur da ist durch noch so perfekte medizinische Prozeduren von außen her ohne inneres Mitwirken,&nbsp;<strong>ohne Selbstbeteiligung,</strong><strong>ohne Natur&nbsp;</strong>wirkliche Heilung nicht zu erreichen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_1HODYPXo8Ui-X6tBD1A44Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_1HODYPXo8Ui-X6tBD1A44Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Medicus curat, natura sanat.</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_EYxXhDAXsxxoxdPeN6HNEw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Medicus curat, natura sanat: der Arzt behandelt, die Natur heilt, wussten die Alten.</p><p><br/></p><p>Das&nbsp;<strong>Anregen und Fördern der Selbstheilungskräfte im Organismus mit natürlichen Mitteln ist wesentliches Grundprinzip der Naturheilkunde</strong>.<strong></strong>Seitens moderner, synthetisch<strong></strong>und technisch eingreifender Medizin werden<strong></strong>die natürlichen inneren Heilkräfte allerdings<strong></strong>für wenig wirksam und obsolet erachtet. Jedoch<strong></strong>wurden unsere Vorfahren davon – lange<strong></strong>bevor es die moderne Medizin gab – davon so<strong></strong>weit erhalten, dass sie die Erbanlagen und das<strong></strong>Leben nachhaltig weitergeben konnten.<strong></strong></p><p><br/></p><p>Inzwischen ist aber, nach ein paar Jahrzehnten enormen, mitunter irrwitzigen Fortschritts, das Leben künftiger Generationen so weit absehbar arg belastet. Und die Selbstheilungskraft verkümmert. Der Klimawandel, klarer gesagt: die katastrophenerzeugende, vom Fortschritt der Menschheit verursachte Veränderung des Erdklimas mit Dürren, Bränden, verheerenden Stürmen und Überschwemmungen in vielen Regionen kann allenfalls noch vom derzeitigen Präsidenten der USA geleugnet werden. Hierzulande hat sich die politische Diskussion und die Rechtsprechung, getrieben von einer streitbaren Umwelthilfsorganisation, am - etwas weniger kohlendioxidproduzierenden - Dieselmotor verhakt.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Der Hauptfaktor ist aber: viele Menschen in unserer Gesellschaft verbrauchen und fahren und fliegen unnötig viel. Auch die persönliche Selbstverantwortung ist verkümmert.</p><p><br/></p><p>Da werden immer mehr Mitmenschen krank – und abhängig von immer mehr eingreifender Medizin. Die mit synthetischen Medikamenten, ausgefeilten Programmen, Prozeduren und Technik auf die Kranken einwirkt: hoch effektiv, oft rettend und hilfreich – aber auch belastend. Und selten nur nachhaltig heilend. Für viele Menschen in unserer Gesellschaft ist diese Art von Medizin jedoch unverzichtbar.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_a2z-bnsGFYQV8zv904PwKg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_a2z-bnsGFYQV8zv904PwKg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Innere und mentale Kräfte</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_l5SOH0FcLCKsY_i0Bu9rbw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Die inneren Kräfte im Organismus, die reparieren und heilen, waren schon lange vor jeder Medizin da. Und auch die mentalen Kräfte.</p><p><strong>„Willst du wirklich gesund werden?“</strong>, hatte Jesus den Kranken am Teich Betesda gefragt (Johannes 5,6) und ihm auf den Einwand: „Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich trägt, wenn das Wasser sich bewegt“ gesagt:&nbsp;<strong>„Stehe auf, nimm dein Bett und</strong><strong>wandle.“&nbsp;</strong>Sofort wurde der Mensch gesund, er nahm sein Bett und konnte gehen“, berichtet der Evangelist lapidar.</p><p><br/></p><p>War da ein Wunder geschehen, das eigentlich vom Wasser des Teiches Betesda, von einem Engel in Wallung gebracht, erhofft worden war? Das Wunder entstand aus der grundlegend veränderten Einstellung (nicht Einbildung!) des Lahmen, der daraufhin selber sein Bett aufhob und wieder gehen konnte. Wissenschaftlich kann das als psychosomatische Heilung deklariert werden.&nbsp;</p><p><br/></p><p>In unserer Zeit ist jedoch psychosomatische Kränkung häufiger als psychosomatische Heilung. Vom weiteren Schicksal des Geheilten wird im Evangelium nicht berichtet. Vermutlich waren mit der heilsamen Intervention nicht alle Gebrechen seines Körpers behoben. Hingegen war seine Selbstheilung in Gang gekommen.&nbsp;<strong>Wandle</strong>&nbsp;steht nicht bloß für gehen, sondern auch für&nbsp;<strong>verwandeln</strong>.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_tNucA228uUnt4oudtypWpA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_tNucA228uUnt4oudtypWpA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Optimale Substratzufuhr aus gesundheitsfördernder Nahrung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_dAO_60H7zijNPw5kf8FRxQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wobei es missverständlich wäre, von der Selbstheilung das sofortige, wundersame Hinwegnehmen sämtlicher Störungen und Krankheiten zu erhoffen. Das wäre Wunderheilung, die rational völlig unwahrscheinlich ist. Real sind hingegen mikrokleine Heilungsprozesse in unserem Körper, deren Wirken von äußeren und inneren Bedingungen abhängt, vor allem von optimaler Substratzufuhr aus gesundheitsfördernder Nahrung und bedarfsweise Nahrungsergänzung und – oftmals entscheidend – von der mentalen Einstellung.&nbsp;<strong>Der Geist ist's, der den Körper baut,&nbsp;</strong>war Friedrich Schiller, der Dichter&nbsp;<strong>und&nbsp;</strong>Arzt, überzeugt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_P22F92XFa5FZC0PO7t2ujA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_P22F92XFa5FZC0PO7t2ujA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Selbstheilungskräfte</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_CmLkKWU7aO9aXRFf0lXOIQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Damit wird eventuelle Notwendigkeit eingreifender Medizin keineswegs in Abrede gestellt. Ohne komplementäres Wirken der Selbstheilungskräfte bleiben aber alle äußeren Maßnahmen vergeblich.</p><p><br/></p><p>Derartige – komplementäre oder autonome – Selbstheilungskraft entsteht aus den Programmen und den damit gebildeten Funktionsstoffen, die von Natur aus in den Zellen und Geweben, da vor allem im Bindegewebe und im Immunsystem unseres Körpers, angelegt sind. Überlagert von äußeren Bedingungen und Belastungen können die inneren Heilkräfte aber beeinträchtigt sein.</p><p><br/></p><p>Überwachende, regulierende und reparierende Mikrowerkzeuge – Enzyme und Polypeptide – sind schon bei der Selbstreplikation der DANN in sämtlichen Zellkernen erforderlich: zur Weitergabe möglichst unbeschadeter Erbinformation an die Tochterzellen im Organismus und an die Keimzellen (Replikation).</p><p><br/></p><p>Teile der Information werden von der DNA auf Ribonukleinsäuren übertragen (Transkription), mit deren Anleitung (Translation) lebens- und gesundheitswichtige Funktionsproteine gebildet werden. Schon während der Replikation können aber Schäden an der DNA entstehen, induziert von Oxidation, von mutagenen Chemikalien oder ionisierender Strahlung und Mangel an pflanzlichen Schutzstoffen. Nachfolgende Zellgenerationen verlieren dann wesentliche Funktionen, gehen zu Grunde - oder in bösartiges Wachstum über.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_-eYe0abc03D9edUqk_CynA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_-eYe0abc03D9edUqk_CynA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Rolle des Immunsystems</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_4cL0fkL30MEcaM-IJ2kdQw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Zuständig für die Abwehr von Krankheiten, besonders von Infektionen und ansatzweise auch von bösartig veränderten Körperzellen, ist das Immunsystem. Da sind aber auch Grenzen der Selbstheilung ersichtlich: das Immunsystem kann nämlich&nbsp;<strong>nicht alle&nbsp;</strong>krankheitserregenden Mikroorganismen jederzeit vollständig eliminieren – und Tumorzellverbände alleine nicht sicher bekämpfen.</p><p><br/></p><p>Darüber hinaus kann das Wirken unseres Immunsystems durchaus zweischneidig sein: Indem es nicht nur Krankheitserreger und bösartig veränderte Zellen angreift, sondern auch körpereigene Strukturen. Dann entstehen schwer heilbare Autoimmunkrankheiten, Kollagenosen, rheumatische Erkrankungen, chronische entzündliche Darmerkrankungen, chronisch entzündliche Nerven- und Gehirnerkrankungen, Lungenerkrankungen, Nierenerkrankungen. Sämtliche Organe können betroffen sein.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_j7urT-5h-SmAfaWf9E3o0A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_j7urT-5h-SmAfaWf9E3o0A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Macht Zivilisationskost krank?</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_9hY1aDs5lV0HBmgaNJhXNw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Warum entstehen in unserer Zeit immer mehr Autoimmunerkrankungen?&nbsp;</p><p><br/></p><p>Bisher ist es wenig geklärt. Vermutlich ist das Immunsystem überfordert und überreizt:</p><p><span style="color:inherit;">Die Zivilisationskost mit&nbsp;</span><strong style="color:inherit;">übermäßiger Zufuhr&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">von raffinierten Zuckern und polymeren&nbsp;</span><strong style="color:inherit;">Kohlenhydraten&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">und dazu noch arachidonsäurehaltigen</span><strong style="color:inherit;">&nbsp;tierischen Fetten&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">wirkt, anfangs&nbsp;</span><strong style="color:inherit;"></strong><span style="color:inherit;">wenig bemerkt, später arg intensiv entzündungsfördernd&nbsp;</span><strong style="color:inherit;"></strong><span style="color:inherit;">im Organismus.</span></p><p><strong>Akute&nbsp;</strong>Entzündung wird durch Ausschüttung von Cortisol aus den Nebennierenrinden reguliert und limitiert.&nbsp;</p><p><strong><br/></strong></p><p><strong>Chronische Entzündung&nbsp;</strong>induziert&nbsp;<strong>dauerhaft</strong>&nbsp;erhöhte Cortisolausschüttung, die schließlich zur Erschöpfung der Nebennierenrinden führt. Dadurch gerät das Immunsystem aus dem Gleichgewicht. Sind die Cortisolspiegel andauernd hoch ist die Immunabwehr gegen Viren und mutierte Körperzellen unterdrückt. Symptomatisch dafür ist das Aufflackern von Herpesbläschen an den Lippen oder Aphthen der Mundschleimhaut und später abnorme Müdigkeit. Chronische Entzündung steigert das Risiko, an Autoimmunkrankheiten, an Krebs, an entzündlichen Nervenerkrankungen und an Demenz zu erkranken.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm__mFt7L7Gncc57duc76qsKA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__mFt7L7Gncc57duc76qsKA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Welche Konsequenzen sind sinnvoll?</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_NXlBXPNiI04CE9rPkZG9uw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><ol><li><strong>Ernährung</strong></li></ol><ol><li>1. Weniger Kohlenhydrate zuführen</li></ol><ol><li>2. Zum Ausgleich Pflanzenöle mit hohem Anteil von Omega-3-Fettsäuren (Leinöl, Walnussöl) und einfach ungesättigten Fettsäuren (Olivenöl) und mittelkettigen gesättigten Fettsäuren (Kokosöl) aufnehmen – und tierische Fette mit hohem Arachidonsäuregehalt meiden.</li></ol><ol><li>3. Für ausreichende Versorgung mit essenziellen Aminosäuren aus Hülsenfrüchten, Kürbiskern- und Reisprotein sorgen.</li></ol><ol start="2"><li><strong>Mentalität</strong></li></ol><ol start="2"><li>1.&nbsp;<strong>Weil es gut für die Gesundheit ist, habe ich mich entschieden, glücklich zu sein,&nbsp;</strong>hatte Voltaire – damals ironisch – empfohlen.<strong></strong>Neuere Studienergebnisse von psychosomatisch<strong></strong>und neuroimmunologisch<strong></strong>forschenden Wissenschaftlern bestätigen:<strong></strong>Optimismus und Glücksempfinden wirkt<strong></strong>positiv auf bestimmte Immunfunktionen.<strong></strong>Aber wie kann man optimistisch und<strong></strong>glücklich sein? Das hängt weniger von<strong></strong>den Umständen und mehr von der eigenen<strong></strong>Entscheidung ab. Die Umstände sind immer<strong></strong>weniger erfreulich. Zudem kann man<strong></strong>jahrzehntelang praktizierten Missmut<strong></strong>nicht sofort mit Knopfdruck löschen wie<strong></strong>ein obsoletes Programm. Stattdessen ist es<strong></strong>sinnvoll, ganz einfach achtsamer, bewusster<strong></strong>und selbstverantwortlicher zu werden.</li></ol><ol start="2"><li>2. Bestärkt diese Entwicklung von Mitgefühl, Toleranz, Humor und (ja!) Fatalismus. Letzterer ist in unserer Zeit, angesichts aller Umstände, besonders erforderlich. Dazu empfehle ich Ihnen, das Buch von Matthias Drobinski zu lesen (das gute Freunde mir schenkten). Damit erwächst auch Gelassenheit (statt Ichhaftigkeit und Selbsthaftigkeit). All das ist gut für die Gesundheit.</li></ol><ol start="2"><li>3. Meditieren (s.&nbsp;<a href="https://shop.reformleben.de/produkt/meditation/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reformleben 11/2018</a>), um zur Ruhe zu kommen, achtsam und klar zu sein, ist ein guter Begleiter dieser Entwicklung.</li><li><strong>Naturstoffe für die Gesundheit</strong><br/>Sind die Zellen im Körper des Menschen intelligenter als die Zellen der Pflanzen? Menschen können denken, planen, konstruieren, streiten und zerstören. Und sind zunehmend krankheitsanfällig, befallen von Arteriosklerose und von Infarkten, von Autoimmunerkrankungen, von Ängsten und Depressionen, von Krebs, von entzündlichen Nervenerkrankung und von Demenz.<br/><br/>Pflanzenzellen haben sich in Millionen von Jahren, lange vor dem Erscheinen des Menschen, anders, gesünder und nachhaltiger entwickelt. Und dazu eigene Schutzstoffe gebildet. Einige davon können zur Gesundheit, wie zur Genesung, des Menschen wesentlich beitragen.</li><li><br/></li></ol><p>Die notwendigsten und bewährtesten davon sind im Basisprogramm für längere Gesundheit (erklärt in Ihrem Kompetenzmagazin reformleben) kombiniert. Erinnert sei hier besonders an die Alphalinolensäure aus Leinöl, an das Curcumin, an das Epigallocatechingallat aus Grüntee, und an die Ellagitannine des Granatapfels.</p><p><br/></p><p>Werden Sie damit künftig besser und nachhaltiger gesund.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_HfOUu83NbE9tseqlKDqZmw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_cgPgyFSJm1T4S2yDXur-xw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_24_0119_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 24 (Jan./Feb. 2019)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Innere Heilkraft</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/innere-heilkraft-nr-24/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Vcb71qSJQmRlYyt621IDWA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 Jan 2019 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Heilsames Akzeptieren]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/heilsames-akzeptieren</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2018/AdobeStock_924250730.jpeg"/>Nicht immer geht alles gut und nicht immer entwickelt sich das Leben nach eigenen Wünschen, eigenem Wollen und eigenem Plan.&nbsp; Wie verhalten wir un ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_Ah63s4GrQ0a1uM9jT7GlZQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_0kwWnq0ZRnqR0cMcpxJArQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items-flex-start zpjustify-content- " data-equal-column="false"><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_s50pZZqKQ9SyKoMoUv2f3A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Ugfk7VUza4ZirhDgO51XgA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Ugfk7VUza4ZirhDgO51XgA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 224.10px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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</div><div data-element-id="elm_pTt4Mh99TXmbdVVvccfieA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style> [data-element-id="elm_pTt4Mh99TXmbdVVvccfieA"].zpelem-text { line-height:32px; } [data-element-id="elm_pTt4Mh99TXmbdVVvccfieA"].zpelem-text :is(h1,h2,h3,h4,h5,h6){ line-height:32px; } </style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p><strong>Nicht immer geht alles gut und nicht immer entwickelt sich das Leben nach eigenen Wünschen, eigenem Wollen und eigenem Plan.&nbsp;</strong></p><p>Wie verhalten wir uns dann? Wie reagieren wir? Mit Hadern? Mit Empörung und Fordern von Abhilfe? Oder mit Verzweiflung, mit Angst und mit Depression? Leider wird so manches noch schlimmer.</p><p>Aber es gibt einen einfachen Weg aus der Verschlimmerungsspirale. Den Weg zu gehen, scheint vielen Menschen jedoch ungewohnt und bedenklich. Denn der erste Schritt auf diesem Weg besteht darin, die Umstände und auch die eigenen Probleme erstmal so anzunehmen, wie sie gerade sind. Das ist ungewohnt. Wurden wir doch ganz anders erzogen: die Mitmenschen, die Dinge und uns selber und unsere Probleme kritisch zu sehen und zu hinterfragen. Was haben Sie damit erreicht?</p><p><br/></p><p>Das scheint auch bedenklich. Wurden wir doch zum Widerstand angeleitet und gleichzeitig zum Fordern. „Wer nicht kämpft, hat schon verloren“, war die (fragwürdige) Parole. Kampf auch gegen das Selbst, gegen Gefühle, auch gegen das Mitgefühl. Kampf auch gegen Ängste und Depressionen. Was wurde in dieser Art erreicht?</p><h2><span style="font-size:24px;">Akzeptieren gründet auf Achtsamkeit</span></h2><p>Achtsamkeit wurde in alten spirituellen Lehren geübt, ist aber in unserer Zeit und in unserer Gesellschaft bei der Mehrheit verkümmert.</p><p>In der buddhistischen Philosophie ist die Achtsamkeit von zentraler Bedeutung. Achtsamkeit ist gedankenlose (im eigentlichen Wortsinn), d. h. wertungsfreie Wahrnehmung. Üblicherweise wird nämlich alles, das wir sehen, hören, erfahren, spüren, glauben und denken in unserem Geist automatisch mit einer Bewertung verknüpft, zum Beispiel mit:</p><ul><li>gefährlich oder ungefährlich</li><li>schlecht oder gut</li><li>schmerzhaft oder erträglich</li><li>unnütz oder nützlich</li><li>unangenehm oder angenehm</li><li>unerwünscht oder erwünscht etc</li></ul><p>Wobei es gewiss noch mehr Bewertungsarten gibt. Bei sämtlichen Bewertungen nehmen wir aber - entwicklungsgeschichtlich erklärbar – das Negative (auf der linken Seite obiger Attributpaare) intensiver wahr und versuchen das zu meiden, als das Positive. Das ist logisch: ursprünglich schon war die intensive Beachtung des Gefährlichen lebensrettendund die Sorglosigkeit nicht.</p><p><br/></p><p>Nun wirkt diese – prinzipiell sinnvolle – Einstellung auch in der Bewertung des eigenen Fühlens und eigener Emotionen weiter, vor allem bei Angst, Antriebsstörung, Depression oder Zwangsgedanken: und da ebenfalls abwehrend und bekämpfend, dabei besonders die negativen Aspekte wahrnehmend.</p><p><br/></p><p>Derartige Abwehr ist aber kaum hilfreich. Meistens wird damit die innere Problematik, das seelische Leiden, sogar noch vermehrt. So entsteht eine andauernde, eskalierende Serie von negativen Rückkopplungen, umgangssprachlich als Teufelskreis bezeichnet. Die Betroffenen leiden, verzweifeln daran und resignieren.</p><p>Es gibt aber einen wohl unkonventionellen, ziemlich einfachen Weg, auf dem wir seelisches Leiden verlassen können: den Weg der Achtsamkeit und der Akzeptanz.</p><h2><span style="font-size:24px;">Achtsamkeit und Akzeptanz</span></h2><p>Das sind allerdings schon zwei Schritte: Achtsamkeit ist einigen von uns aus der buddhistischen Lehre und der Meditationspraxis vertraut, als vorurteilsloses, nicht wertendes Gewahrsein. Vor allem in den USA (deren aktueller Präsident nicht gerade als besonders achtsam bekannt ist) wurden schon von der Mitte des vorigen Jahrhunderts an achtsamkeitsbasierte Therapien zur Lösung von psychischen Problemen sowie zur Bewältigung chronischer Schmerzen, zur Stressreduktion und zur Überwindung des Leidens entwickelt.</p><h2><span style="font-size:24px;">Eigenes Denken gelassen betrachten</span></h2><p>Achtsamkeit ermöglicht konzentriertes, reines Gewahrsein, unabhängig vom erinnernden, vorstellenden, analysierenden, denkenden, planenden und fantasierenden Bewusstsein. So kann das eigene Denken gelassen betrachtet, statt darin verstrickt zu werden. Man geht, bildlich gesprochen, ein wenig zurück, hinter die Bühne, um das Denken, das Wünschen, das Wollen und Fühlen, auch die Probleme von da aus zu beobachten, statt davon getrieben zu werden. Dieses Klären wird wissenschaftlich als kognitive Defusion bezeichnet, als Auflösen der Verwirrung. Defusion ist der Gegenpol von Konfusion, von Verwirrung. Defusion bezeichnet geistige Klarheit.</p><p><br/></p><p>Mit dieser Klarheit können wir auch unangenehme Gefühle und Emotionen, Ängste, Depressionen und Zwänge, gelassen ansehen und annehmen, statt sie konfus zu bekämpfen. Gewiss ist nicht alles so, wie wir es für gut und richtig halten und wie wir es wollen. Indem wir aber unsere Probleme, unser Fühlen und auch die Umstände erst mal so sehen und akzeptieren, wie sie gerade sind, werden wir sie effektiver zum Besseren verändern als mit erbittertem Kampf oder Resignation.</p><p><br/></p><p>Der dritte, darauf folgende Schritt ist achtsames Handeln: lebensförderndes, wohltuendes Wirken und Sein. Achten, akzeptieren und lebensfördernd aktiv werden: könnte das ein befreiendes, gut wirksames Konzept für Sie sein?</p><p><br/></p><p>Die Akzeptanz-und Commitment-Therapie (Akronym ACT: handle, werde aktiv), deren Impulse meine Arbeit für die Patienten der Praxis sowie für die Leserinnen und Leser von reformleben mit prägen, lehrt das: einfach und wirksam.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_kkJxEX3RGWmmk2jIaYGUCQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_CRE6-YHyV_SNH12PmG--xA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_22_0918_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 22 (Sept./Okt. 2018)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">DARMgesundheit</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">beginnt im Magen</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/darmgesundheit-nr-22/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_a0aNlPgzAof-kp6OMLYIRw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sat, 01 Sep 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Wenn der Körper für die Seele spricht]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/wenn-der-koerper-fuer-die-seele-spricht</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2017/AdobeStock_251015764.jpeg"/>Es ist der Geist, der sich den Körper baut, schrieb Friedrich Schiller in Wallensteins Monolog. Der Dichter wusste, wovon er sprach. Von Kindheit an w ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_hUYGo1k5RAW7I8ZFXb3mYw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_Qf2mbHPSR7qCxljDCrhk0w" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_lDrGfZEtRfW89YabS173jg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ibYwKijPAYZoUGT1xjVrqQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_ibYwKijPAYZoUGT1xjVrqQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2017/AdobeStock_251015764.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_0GSXAxIxRlK-zRRk8MPpKw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p style="text-align:left;">Es ist der Geist, der sich den Körper baut, schrieb Friedrich Schiller in Wallensteins Monolog. Der Dichter wusste, wovon er sprach. Von Kindheit an war er körperlich schwach und oftmals krank gewesen. Doch obwohl er von »schwächlicher Natur« war, hatte er sein Studium der Medizin erfolgreich abgeschlossen und war mit seiner Dissertation &quot;Versuch über den Zusammenhang der tierischen Natur des Menschen und seiner geistigen&quot; zum Doktor der Medizin promoviert worden.</p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;">Wegen politischer Auseinandersetzungen gab er jedoch sein erstes Amt als Regiments-Medicus auf und entschied sich für seine höchste Begabung, die Dichtkunst. Mit seinen Dramen und seiner Philosophie inspirierte er viele Menschen, weit über seinen frühen Tod (im 46. Lebensjahr) hinaus.&nbsp;Da war sein Körper, der wahrscheinlich jahrzehntelang gegen die Infektion mit Tuberkulosebakterien bestanden hatte, völlig erschöpft. Vielleicht hätte Friedrich Schiller mit den Mitteln der modernen Medizin länger leben können. Jedoch wäre eben auch dann wohl der Geist wichtiger als sein Körper gewesen. Dement im Pflegeheim hätte er vermutlich nicht erlöschen wollen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_DSxg8zA7utIptw7g3wZJWw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_DSxg8zA7utIptw7g3wZJWw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h6></h6><h6></h6><h6><strong><span style="font-size:24px;font-weight:400;">Die pharmazeutische Industrie&nbsp;und die moderne Medizin leistet mit&nbsp;sehr viel Geld und Aufwand&nbsp;viel für den Körper,&nbsp;aber kaum etwas für den Geist</span></strong></h6></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_JXdWd4jQ0xLHXZvD0Qhn3A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>In unserer Zeit, in unserer Gesellschaft wird aber der Körper, dessen Erhaltung, für wichtiger befunden als der Geist. Zumal die pharmazeutische Industrie und die moderne Medizin&nbsp;mit sehr viel Geld und Aufwand sehr viel für den Körper leisten kann. Aber kaum etwas für den Geist. Manches in der modernen Medizin und auch in der Sozialpolitik handelt sogar gegen den Geist. Daher scheint es inzwischen sogar schon verdächtig, überhaupt doch vom Geist zu sprechen. Da zählt der Körper, und da gilt der Geist entweder als Einbildung oder als kontraproduktiv. Gleichzeitig sind aber immer mehr Menschen von Demenz betroffen. Wobei die wörtliche Bedeutung von Demenz ist: <em>ohne Geist sein</em>.</p><p><br/></p><p>Ohnehin wird heute nicht mehr gern von Geist und Seele gesprochen, sondern objektiver klingend, von der Psyche. Aber auch das Wirken der Psyche – als Zutun oder Abtun bei Krankheiten ist in der körperorientierten Medizin nicht so gern gesehen – und in Doppelblindstudien herausgerechnet.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_G8K3U0KjkzhacOkuTsdZfQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_G8K3U0KjkzhacOkuTsdZfQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h6></h6><h6></h6><h6></h6><h6></h6><h6></h6><h6><strong><span style="font-size:24px;font-weight:400;">Immer mehr Menschen leiden&nbsp;</span></strong><strong><span style="font-size:24px;font-weight:400;">an Ängsten, Depressionen und&nbsp;</span></strong><strong><span style="font-size:24px;font-weight:400;">Zwangskrankheiten –</span></strong><br/><strong><span style="font-size:24px;font-weight:400;">mit wachsendem Wohlstand,&nbsp;</span></strong><strong><span style="font-size:24px;font-weight:400;">äußerer Sicherheit und Überfluss&nbsp;</span></strong><strong><span style="font-size:24px;font-weight:400;">treten psychische Störungen&nbsp;</span></strong><strong><span style="font-size:24px;font-weight:400;">sogar häufiger auf</span></strong></h6></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_reTpcZLwzZzhIK-Dj9cf4A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Trotzdem kann auch die erfolgreichste Medizin des Körpers nicht leugnen, dass es immer mehr Menschen seelisch schlecht geht obgleich deren Körper maximal behandelt wurde. Tatsächlich nahm die Häufigkeit und Schwere psychischer Probleme noch weiter zu als die Häufigkeit von Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft leiden an Ängsten, Depressionen und Zwangskrankheiten: An psychischen Störungen. Studien zeigen, dass Depressionen und Ängste mit wachsendem Wohlstand, äußerer Sicherheit und Überfluss keineswegs schwinden, sondern häufiger werden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_BQE0Gvn6fGXmhhwej5o97g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_BQE0Gvn6fGXmhhwej5o97g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h6></h6><h6></h6><h6><strong><span style="font-size:24px;font-weight:400;">Heilung kann nur dann entstehen,&nbsp;wenn die Seele mitwirkt</span></strong></h6></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_3qlf3C7-CcTusrqahn6MMQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Wahrscheinlich werden auch etliche körperliche Störungen und Erkrankungen des Menschen von der Psyche mitbewirkt und beeinflusst. Ganzheitlich achtsame und behandelnde Ärzte und Therapeuten haben das stets gewusst – und positives Seelenwirken gefördert. Den Zusammenhang zwischen Seele und Körper einzusehen, fällt aber manchen Kranken sehr schwer. Zumal die moderne Medizin den kranken Körper auch ohne Mitwirken der Seele und der Natur hoch effektiv behandeln kann. Heilung jedoch entsteht so nicht. Heilung kann, falls überhaupt, nur dann entstehen, wenn die Seele mitwirkt.</p><p><br/></p><p>Allerdings scheint manche notleidende Seele die Behandlung und die Genesung des Körpers sogar zu blockieren. Dabei wird dieses Blockieren, das von der Seele ausgeht, Angehörigen, Freunden und Therapeuten eher bewusst als den Betroffenen selber. Deren Aussage, manchmal mit leicht triumphierendem Unterton vorgetragen, ist dann: »Das hilft mir nicht!« oder »Das vertrage ich nicht!« Selbstverständlich kann unzureichende Wirkung oder Unverträglichkeit körperliche Gründe haben, oder auf insuffiziente Behandlung zurückzuführen sein.</p><p><br/></p><p>Unzureichende Wirkung oder Unverträglichkeit kann aber auch von der Seele geprägt sein. In diesem Fall wird auch bei Wechsel und Intensivierung der Therapie wieder die Botschaft sein: <em>»Das hilft mir nicht!«</em> oder/und: <em>»Das vertrage ich nicht!«</em> und <em>»Das bekommt mir nicht!«</em> Hier sollte vorbehaltslos und respektvoll geklärt werden, ob die Wirkungslosigkeit bzw. die Unverträglichkeit sorgfältig durchgeführter Therapie vielleicht auch seelisch mitbedingt sein könnte. So könnte auch erklärbar werden, warum immer mehr Menschen in unserer Zeit auch bewährte Naturstoffe nicht mehr vertragen, die für unsere Vorfahren lebenswichtig und stets gut verträglich waren. Die Klärung psychosomatischer Genese erfordert Achtsamkeit, Offenheit, Respekt und beiderseitiges Vertrauen von Patient und Arzt. Gewiss ist nicht <em>»alles psychisch«</em>, wie manchmal gesagt wird. Aber ohne das Mitwirken der Seele kann keine Heilung entstehen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm__i63bNJWD2UsoYRAIjI9pg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h6></h6><h6></h6><h6><strong><em><span style="font-size:24px;font-weight:400;">»Willst du den Körper heilen, musst du zuerst die Seele heilen«</span></em></strong></h6></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_wdQPyTcPfpii65VlVh9H8g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Dieser Rat des Philosophen Platon aus dem dritten Jahrhundert vor Christus kann selbstverständlich in den Intensivstationen, Operationssälen und Herzkatheterlaboratorien unserer Zeit keine Handlungsanweisung mehr sein. Aber manche Behandlungsnotwendigkeit wäre bei optimaler Prävention vermeidbar gewesen. In der Prävention aber auch in der Therapie sämtlicher chronischer Erkrankungen ist Platons Rat wichtiger als zuvor. Aber wie geht das: die Seele heilen? Bei anhaltenden seelischen Störungen wird Psychotherapie erforderlich und oftmals hilfreich sein, dazu gibt es ganz unterschiedliche Therapieschulen und Methoden, von der Psychoanalyse bis zur Verhaltenstherapie.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_P7C9xA5084rhqlR0aEU4Pg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_P7C9xA5084rhqlR0aEU4Pg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h5><strong><span style="font-size:24px;font-weight:400;">Logotherapie</span></strong></h5></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_mXE4ij-AvUK_qs3YL9xKrA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In der Praxis hat sich mir die Logotherapie, die von Victor E. Frankl entwickelt wurde, besonders bewährt – samt Einsatz paradoxer Interventionen (»Symptomverschreibung « nach V. Frankl und P. Watzlawick). Dazu sind auch für Patienten die Bücher von Victor Frankl: Ärztliche Seelsorge, sowie Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn und von Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein sowie Lösungen empfehlenswert. Ganz einfache Hinweise zur seelischen Gesundheit können Sie in der Ausgabe 5/2016 (Nr. 10) von reformleben finden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_MyIVTndmhv7gXnYo47WDiA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_MyIVTndmhv7gXnYo47WDiA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h5><strong><span style="font-size:24px;font-weight:400;">Natürliche Pflanzenstoffe</span></strong></h5></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_MopiItL9vhPLch9CvbkCbg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Aus ganzheitlicher Einsicht wirkt die Seele auf den Körper – und der Körper auf die Seele. tweder positiv oder negativ. Eine positive körperliche Wirkung für die Seele wird auch mit der kontinuierlicher Aufnahme bewährter Naturstoffe erreicht: mit Alphalinolensäure aus gutem Leinöl, mit Safran/Rhodiola, mit Epigallocatechingallat aus hochwertigem Grüntee und mit hochbioverfügbarem Curcumin.</p><p><br/></p><p>Damit werden Entzündungen in unseren Nervenzellen (die Grundfaktor von Demenz ist) »gelöscht«. BDNF ist das Protein, dass die Regeneration unserer Nerven- und Gehirnzellen fördert. Bei Patienten, die an Depressionen, Burnout und Gedächtnisstörungen leiden finden sich regelmäßig niedrige BDNF-Spiegel, die mit einer Schrumpfung der Hippocampus- Region im Gehirn korreliert sind. Der Hippocampus ist die Schaltzentrale für das Gedächtnis und damit für alle Hirnfunktionen. Niedrige BDNF-Spiegel wurden auch bei Patienten die an unbewältigtem Stress und Konfl ikten, an posttraumatischen Störungen und an chronischen Schlafstörungen litten, gefunden.</p><p><br/></p><p>Selbstverständlich können pflanzliche Schutzstoffe keine psychischen Konflikte und Probleme für uns lösen. Das können und müssen wir selber tun. Jedoch können Pflanzenstoffe zur Stimmungsaufhellung und besseren Hirnfunktion und damit zur eigenen Problemlösung sowie zur Bewältigung von Herausforderungen beitragen. In unserer Zeit ist die Seele zahlreichen Verlockungen, Belastungen und Konflikten ausgesetzt. »Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne, und nähme doch Schaden an seiner Seele?«. Diese Frage aus dem Matthäus Evangelium (16/26) ist in unserer Zeit noch wichtiger als vor 2000 Jahren. Jeder Mensch kann – und muss – diese Frage selbst beantworten. Und dazu die Frage: »Willst du wirklich gesund werden?«</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_59VbsB3yyypX9Cdt1B2TFQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_i_3woZ8E9wXuxd7hrgFe2w" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_12_0117_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 12 (Jan./Feb. 2017)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Coenzym Q10</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Warum die ausreichende tägliche Versorgung so wichtig ist.</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/coenzym-q10-nr-12/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_IcwNZvQHtIjacHZ8Zb1jhw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Jan 2017 00:00:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>