<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/gesundheit/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog , Gesundheit</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog , Gesundheit</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/gesundheit</link><lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 00:12:18 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Meine Gesundheit 3.0 - Gesundheit mit System]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/meine-gesundheit</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2025/mg30_grundkreis_b700.jpg"/>Die Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen – das ist die zentrale Botschaft von „Meine Gesundheit 3.0“, dem neuen Gesundheits-Informations-System v ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_M2GK60wbTimjmcm4A37dbQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_sMjH7oNoQLqaH_m72QZjaA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_aDY0rHcrRY-cMB-MamxitA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_IshoQYx3Y0dDM7jZlM4OMQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_IshoQYx3Y0dDM7jZlM4OMQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 546.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2025/mg30_grundkreis_b700.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_VbIJRS0aT-KQwBzPihOzJg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Die Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen – das ist die zentrale Botschaft von „Meine Gesundheit 3.0“, dem neuen Gesundheits-Informations-System von reformleben.</strong></p><p style="text-align:left;"><strong><br/></strong></p><div><div style="color:inherit;text-align:left;">Aufbauend auf neuesten wissenschaftlichen&nbsp;<span style="color:inherit;">Erkenntnissen und inspiriert vom Begriff&nbsp;</span><span style="color:inherit;">„Medizin 3.0“, den der US-amerikanische Arzt&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Dr. Peter Attia in seinem Buch &quot;Outlive&quot; geprägt&nbsp;</span><span style="color:inherit;">hat, bietet dieses System eine strukturierte,&nbsp;</span><span style="color:inherit;">praxisorientierte Herangehensweise zur Optimierung&nbsp;</span><span style="color:inherit;">des persönlichen Stoffwechsels und&nbsp;</span><span style="color:inherit;">der Gesundheit.</span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;">Besonders stolz sind wir darauf, dass wir das bewährte Basisprogramm für längere Gesundheit von Dr. med. Klaus Mohr in das System integriert haben. Dieses Programm bildet das Herzstück des Elements „Ernährung“, das den Startpunkt für viele Leserinnen und Leser darstellen wird.&nbsp;</span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;">In diesem Beitrag möchten wir Ihnen „Meine Gesundheit 3.0“ im Detail vorstellen und die vier zentralen Elemente des Systems erklären: Ernährung, Schlaf, Bewegung und Verbindung. Mit diesem Wissen können Sie gezielt die Bereiche Ihrer Gesundheit angehen, die Ihnen die schnellsten und nachhaltigsten Erfolge bringen.&nbsp;</span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div style="color:inherit;text-align:left;"><span style="color:inherit;">Das Verständnis von Gesundheit hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Mit der rasanten Zunahme an wissenschaftlichen Erkenntnissen über den Stoffwechsel und die Auswirkungen unseres Lebensstils auf die Gesundheit wurde klar: Die Verant</span><span style="color:inherit;text-align:center;">wortung für unsere Gesundheit liegt zu einem großen Teil in unseren eigenen Händen. Hier setzt das Gesundheits-Informations-System &quot;Meine Gesundheit 3.0&quot; von reformleben an. Es bietet einen systematischen Ansatz, um den Stoffwechsel zu verstehen, zu optimieren und so die Grundlage für ein gesundes, leistungsfähiges Leben zu schaffen.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_3tCAaBrL-ibKBHjJpAIGmQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_3tCAaBrL-ibKBHjJpAIGmQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Der Name: „Meine Gesundheit 3,0“</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_tNp_PmnZmk3tUWBUBZC2tg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Die Idee hinter dem Begriff „Medizin 3.0“ stammt aus dem Buch &quot;Outlive&quot; von Dr. Peter Attia, einem US-amerikanischen Arzt und Experten für Präventivmedizin und Langlebigkeit. Dr. Attia verwendet diesen Begriff, um eine tiefgreifende Veränderung im Verständnis und in der Praxis der Medizin zu beschreiben, die notwendig ist, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Im Kern steht der Übergang von einer rein symptomorientierten Behandlung hin zu einer- ursachenorientierten, präventiven Medizin, die langfristige, nachhaltige Gesundheit in den Mittelpunkt stellt.&nbsp;</div><br/><div>Dr. Peter Attia unterteilt die Entwicklung der Medizin in drei Phasen: &quot;Medizin 1.0&quot;, &quot;Medizin 2.0&quot; und &quot;Medizin 3.0&quot;.&nbsp;</div><br/><div><div style="color:inherit;"><div><strong style="color:inherit;">Medizin 1.0&nbsp;</strong>bezieht sich auf die Zeit vor dem späten 19. Jahrhundert, als medizinisches Wissen weitgehend auf Aberglauben und un- bewiesenen Theorien basierte. Behandlungen wurden ohne wissenschaftliche Grundlage durchgeführt, und es gab kein systematisches Verständnis von Krankheiten.&nbsp;</div><br/><div><strong style="color:inherit;">Medizin 2.0</strong>&nbsp;begann im späten 19. Jahrhundert mit der Einführung wissenschaftlicher Metho- den, der Akzeptanz der Keimtheorie und der Entwicklung von Impfstoffen und Antibiotika. Diese Phase konzentrierte sich auf die Behandlung akuter Erkrankungen und führte zu&nbsp;<span style="color:inherit;">bedeutenden Fortschritten in der öffentlichen Gesundheit. Allerdings lag der Schwerpunkt hauptsächlich auf der Reaktion auf bestehende Krankheiten, anstatt deren Entstehung zu verhindern.</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><strong style="color:inherit;">Medizin 3.0</strong><span style="color:inherit;">&nbsp;stellt einen Paradigmenwechsel dar, bei dem der Fokus auf Prävention, Personalisierung und proaktiver Gesundheitsförderung liegt. Anstatt nur Symptome zu behandeln, zielt Medizin 3.0 darauf ab, die individuellen genetischen, lebensstilbedingten und umweltbedingten Faktoren eines Menschen zu berücksichtigen, um Krankheiten frühzeitig zu verhindern oder deren Fortschreiten zu verlangsamen. Dies erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der moderne Technologien, fortschrittliche Diagnostik und personalisierte Behandlungspläne integriert.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Dr. Attia betont, dass wir uns derzeit im Übergang von Medizin 2.0 zu Medizin 3.0 befinden und dass die Geschwindigkeit dieses Wandels davon abhängt, wie schnell sowohl die medizinische Gemeinschaft als auch die Gesellschaft diese neuen Ansätze übernehmen und umsetzen.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Zusammenfassend markiert Medizin 1.0 eine vorwissenschaftliche Ära, Medizin 2.0 eine wissenschaftlich fundierte, reaktive Behandlung akuter Erkrankungen, und Medizin 3.0 eine präventive, personalisierte und proaktive Herangehensweise an die Gesundheit.</span></div></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_Z4ZzafQKNH1GAxV1esldAQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Z4ZzafQKNH1GAxV1esldAQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Die Ausgangslage: Warum ein neues System&nbsp;<span style="color:inherit;">notwendig ist</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_LR4Q5hwCNjiLv4qwXcOuMg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Unsere moderne Lebensweise hat zu einem immer größeren Auseinanderdriften zwischen unserem Wissen über Gesundheit und der Praxis unseres Alltags geführt. Hochverarbeitete, nährstoffarme Lebensmittel dominieren unsere Ernährung, während Bewegungsmangel, Schlafprobleme und soziale Isolation oft vernachlässigte Faktoren sind. Die Folge ist eine zunehmend eingeschränkte Stoffwechselgesundheit, die die Basis für viele chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und stillen Entzündungen bildet. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, kombiniert „Meine Gesundheit 3.0“ aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisorientierten Ansätzen, die jeder individuell umsetzen kann.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_dlnlRc_f0ieMsA-Kb-zsFg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_dlnlRc_f0ieMsA-Kb-zsFg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">1. Ernährung: Der Schlüssel zur</span></div><div><span style="font-size:24px;">Stoffwechselgesundheit</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_zylZ3zva1vadasTlSjbWUA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Ernährung bildet die Basis für jeden gesunden Stoffwechsel. Ohne eine gezielte Versorgung mit Mikronährstoffen, Proteinen und unverarbeiteten Lebensmitteln können die Prozesse im Körper nicht reibungslos ablaufen. Genau hier setzt das Element „Ernährung“ in „Meine Gesundheit 3.0“ an.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Das „Basisprogramm für längere Gesundheit“ von Dr. med. Klaus Mohr</strong></p><p><strong><br/></strong></p><p><span style="color:inherit;">Das Herzstück des Ernährungselements ist das Basisprogramm für längere Gesundheit von Dr. med. Klaus Mohr. Es legt den Fokus auf:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">Mikronährstoffe: Eine gezielte Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zur Unterstützung wichtiger Stoffwechselprozesse.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Unverarbeitete Nahrungsmittel: Diese enthalten eine intakte Nahrungsmittel-Mat</span>rix, die für eine gleichmäßige Freisetzung von Nährstoffen sorgt und die Organe entlastet (s. u.a. reformleben Nr. 48).&nbsp;</li><li>Low Carb und intermittierendes Fasten: Gesund formuliert, helfen diese Ansätze, Blutzuckerspitzen zu vermeiden, die Insulinsensitivität zu verbessern und zeigen in aktuellen Studien eine bessere Gewichtsregulation, Nährstoffversorgung und Sättigung.&nbsp;</li></ul><p>Dr. Mohr‘s Basisprogramm zeigt auf, wie einfache Veränderungen in der täglichen Ernährung zu nachhaltigen Verbesserungen der Gesundheit führen können.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Ein Beispiel: Das bewusste Einbauen von Nahrungspausen regt nicht nur die Fettverbrennung an, sondern auch die Autophagie – einen Prozess, der geschädigte Zellen recycelt und den Körper regeneriert.</p><p><br/></p><p><strong>Warum Ernährung so wichtig ist</strong></p><p><br/></p><p>Chronische Krankheiten wie Insulinresistenz oder stille Entzündungen werden oft durch eine ungesunde Ernährung ausgelöst. Gleichzeitig bietet eine nährstoffreiche Ernährung das Potenzial, diese Prozesse umzukehren. Studien zeigen, dass bereits kleine Anpassungen, wie das Ersetzen verarbeiteter Lebensmittel durch frische, unverarbeitete Alternativen, große Effekte haben können.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_1PoDuoMvNjgqcxGQ4U6ejA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_1PoDuoMvNjgqcxGQ4U6ejA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">2. Schlaf: Regeneration und Rhythmus</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_YRIRZJ7fPyREPai5yQCgqg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ein erholsamer Schlaf ist genauso wichtig wie die richtige Ernährung. Im Element „Schlaf“ von „Meine Gesundheit 3.0“ lernen Sie, wie Sie Ihre Schlafqualität verbessern und so die Grundlage für Regeneration, Hormonbalance und mentale Gesundheit schaffen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Die Bedeutung des Schlafs</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Der menschliche Körper benötigt Schlaf, um die Stoffwechselprozesse zu regulieren, das Immunsystem zu stärken und Entzündungen zu bekämpfen. Eine Störung des Schlafrhythmus kann zu hormonellen Dysbalancen führen, die unter anderem Gewichtszunahme, Insulinresistenz und chronische Müdigkeit begünstigen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Systematisches Vorgehen im Element „Schlaf“</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">„Meine Gesundheit 3.0“ hilft Ihnen, Ihren Schlaf systematisch zu verbessern:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">Rhythmus: Regelmäßige Schlafzeiten unterstützen die innere Uhr.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Schlafumgebung: Dunkle, ruhige Räume mit einer optimalen Temperatur fördern die Schlafqualität.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Störfaktoren vermeiden: Künstliches Licht, z.B. von Handy, Tablet oder Fernseher stört beim Einschlafen&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Vorbereitung: Entspannungsrituale wie Lesen oder Meditation vor dem Schlafen helfen, den Geist zu beruhigen. Auch hier gilt: Kleine Veränderungen können&nbsp;</span>große Wirkung haben. Bereits das Reduzieren von Bildschirmzeit vor dem Schlafen oder das Vermeiden schwerer Mahlzeiten am Abend kann die Schlafqualität deutlich verbessern.</li></ul></div>
</div><div data-element-id="elm_FV2ACkDJ0it-udh5BCpMiQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_FV2ACkDJ0it-udh5BCpMiQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">3. Bewegung: Die Basis für&nbsp;</span><span style="font-size:24px;color:inherit;">Stoffwechselgesundheit</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_zdxzjQM-CIO1SkmX_uFnDQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bewegung ist ein zentraler Faktor für einen gesunden Stoffwechsel. Mit zunehmendem Alter wird sie immer wichtiger, um Muskelmasse zu erhalten, den Energieverbrauch zu steigern und den Hormonhaushalt zu stabilisieren.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Warum Bewegung so wichtig ist</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Die Forschung zeigt, dass Muskelmasse nicht nur für Kraft und Mobilität entscheidend ist, sondern auch aktiv am Stoffwechsel beteiligt ist. Ein niedriger Muskelanteil und ein hoher Anteil an viszeralem Fett (Fett in der Bauchhöhle) sind wichtige Risikofaktoren für stille Entzündungen und chronische Erkrankungen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Das Element „Bewegung“ im Überblick</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">„Meine Gesundheit 3.0“ legt einen besonderen Fokus auf:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">Krafttraining: Muskelaufbau ist essenziell für die Gesundheit, insbesondere im Alter.</span></li><li>Kardio-Training: Herz-Kreislauf-Übungen fördern die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung.&nbsp;</li><li>Beweglichkeit: Übungen wie Yoga oder Stretching verbessern die Mobilität und beugen Verletzungen vor.&nbsp;</li><li>Erholung: Regenerative Phasen sind genauso wichtig wie das Training selbst.&nbsp;</li></ul><p>Das System zeigt Ihnen, wie Sie auch mit wenig Zeit eine effektive Routine aufbauen können, die langfristig Ihre Gesundheit unterstützt.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_e0eM-qSppG5oku649lti_A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_e0eM-qSppG5oku649lti_A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">4. Verbindung: Gemeinschaft und Selbstreflexion</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_TmyKaCLPv57KYCq2GXdJmQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der letzte, oft unterschätzte Pfeiler von „Meine Gesundheit 3.0“ ist die Verbindung – sowohl zu anderen Menschen als auch zu sich selbst.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><strong>Warum soziale und persönliche Verbindungen wichtig sind</strong></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Studien belegen, dass Menschen mit starken sozialen Netzwerken länger und gesünder leben. Gleichzeitig ist es wichtig, einen Sinn im Leben zu finden und sich selbst gut zu kennen, um langfristig motiviert zu bleiben.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Das Element „Verbindung“ im Detail&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">Gemeinschaft: Positive soziale Beziehungen fördern die mentale Gesundheit und reduzieren Stress.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Selbstreflexion: Das bewusste Auseinandersetzen mit den eigenen Zielen und Werten stärkt die Resilienz.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Bestimmung und andere: Die Suche nach Sinn und ein Bewusstsein für die eigene Rolle in der Gemeinschaft tragen zur Lebensqualität bei.&nbsp;</span></li></ul><p><span style="color:inherit;">Auch hier gilt: Kleine Schritte, wie regelmäßige Treffen mit Freunden oder das Führen eines Tagebuchs, können langfristig einen großen Unterschied machen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aRYlJ-N5jSCMVRXVHfAzqg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aRYlJ-N5jSCMVRXVHfAzqg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Fazit: Gesundheit mit System</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_SeNj7lbinF18DMfCwO_M7Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Idee von „Medizin 3.0“ ist revolutionär, weil sie die Art und Weise, wie wir über Gesundheit und Krankheit denken, grundlegend verändert. Anstatt Krankheiten als unvermeid</span><span style="color:inherit;">bare Schicksale zu betrachten, ermutigt sie uns, aktiv Verantwortung für unsere Gesundheit zu übernehmen und präventiv zu handeln.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Mit „Meine Gesundheit 3.0“ bringt reformleben dieses Konzept auf eine praktische Ebene. Es verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit umsetzbaren Strategien, die es jedem ermöglichen, die Kontrolle über die eigene Gesundheit zu übernehmen – ganz im Sinne der Medizin der Zukunft.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_1wLSHwJHwH9Eib6GrAT1lQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ARrtMBF0D2XczvW0zjMA6Q" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_60_0125_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 60 (Jan./Feb. 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Meine Gesundheit 3.0</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesundheit mit System</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/meine-gesundheit-nr-60/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_pMQdvmIvISoc4G769pZcKg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div><div data-element-id="elm_AqJMHQul7Lq-0VGon1l6bA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><!-- /105011585/reformleben.de_ad1_sidebar_300x728 --><div id='div-gpt-ad-1736425815036-0' style='min-width:300px;min-height:768px;'><script>
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</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jan 2025 20:55:15 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Akut geschützt, langfristig gefährdet]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/akut-geschuetzt</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_953686371.jpeg"/>Unser Gesundheitssystem hat in den letzten Jahrzehnten immense Fortschritte erzielt. Durch bahnbrechende Entwicklungen in der Akutmedizin können heute ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_dFX781RVSGWMV7rfGecb2w" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_JId91PPOQ4afGw7SDL4Zdw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ZQ9n3PFwRfWDeEi84ND_QA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_TQn70g5Sqjan0uapenvcCA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_TQn70g5Sqjan0uapenvcCA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 162.34px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_953686371.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_wSp0GR0lR0GMG_wszDzpow" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_wSp0GR0lR0GMG_wszDzpow"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Warum unser Gesundheitssystem uns nicht vor chronischen Krankheiten bewahrt</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_k0w-_0NKQz2kpmoNaJ1kqw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><strong>Unser Gesundheitssystem hat in den letzten Jahrzehnten immense Fortschritte erzielt. Durch bahnbrechende Entwicklungen in der Akutmedizin können heute Krankheiten und Verletzungen behandelt werden, die früher unweigerlich zum Tod geführt hätten.</strong><span style="color:inherit;">&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;">Hightech-Geräte, innovative Medikamente und spezialisierte Fachkräfte ermöglichen es, akute medizinische Probleme schnell und effektiv zu lösen. Doch während wir in der Behandlung akuter Symptome brillieren, geraten die eigentlichen Ursachen chronischer Erkrankungen zunehmend aus dem Blickfeld. Das hat weitreichende Konsequenzen für die Gesundheit der Bevölkerung.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_kri8iVdPasGpTEIcDSi1FQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Errungenschaften der Akutmedizin</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_AprnGGoLV0Bk_GB2ZMRs7g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Es ist unbestreitbar, dass die Akutmedizin lebensrettend ist. Notfallinterventionen bei Herzinfarkten, Schlaganfällen oder schweren Unfällen retten täglich Menschenleben. Intensivmedizinische Behandlungen, Organtransplantationen und minimalinvasive chirurgische Techniken haben das Überleben und die Lebensqualität vieler Patienten verbessert. Diese Leistungen sind das Ergebnis jahrelanger Forschung und Hingabe und verdienen höchste Anerkennung.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_05BE-oSFDEPuAHAZAQkTOA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_05BE-oSFDEPuAHAZAQkTOA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Die vernachlässigten Ursachen&nbsp;<span style="color:inherit;">chronischer Krankheiten</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_5PayUffrUWpLS0Xy8Bo2Sg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Dennoch steht die Medizin vor einer neuen Herausforderung: der steigenden Prävalenz chronischer Erkrankungen. Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten nehmen weltweit zu. Diese Erkrankungen entwickeln sich oft über Jahre oder Jahrzehnte und sind eng mit modifizierbaren Risikofaktoren wie Ernährung, Bewegung und Lebensstil im Allgemeinen verbunden.</div><br/><div>Unser derzeitiges Gesundheitssystem ist jedoch primär darauf ausgerichtet, akute Symptome zu behandeln anstatt präventiv die Ursachen dieser Symptome anzugehen. Dies führt dazu, dass viele Menschen erst dann medizinische Hilfe suchen, wenn bereits Schäden eingetreten sind.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_31DfcD39D-o8qw52a5pfVg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wirtschaftliche und soziale Folgen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_nQmnYm4TE8hLLhLBrssEXw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Vernachlässigung der Prävention und frühen Intervention hat nicht nur gesundheitliche, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Folgen. Chronische Krankheiten sind für einen Großteil der Gesundheitsausgaben verantwortlich. Hohe Krankenstände belasten Unternehmen und führen zu Produktivitätsverlusten. Die Arbeitskraft der Bevölkerung wird durch chronische Erkrankungen beeinträchtigt, was langfristig die Wirtschaft schwächt und die sozialen Sicherungssysteme belastet.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_g9hm8kpsjOuREPYWcUDefA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Darüber hinaus führen chronische Krankheiten zu einem Verlust an Lebensqualität. Schmerzen, Einschränkungen in der Mobilität und Abhängigkeit von Medikamenten können das tägliche Leben stark beeinträchtigen. Psychische Belastungen wie Depressionen und Angstzustände treten häufig als Begleiterscheinungen auf.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Wb_o1J9tFVExhhXq-_ymwA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Aktuelle Lebensstilrisiken</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_nAzen9-w0nEaJtUHrGZYKg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In unserer modernen Gesellschaft sind ungesunde Lebensgewohnheiten weit verbreitet. Übermäßiger Konsum von verarbeiteten Lebensmitteln, hoher Zucker- und Fettkonsum, Bewegungsmangel und chronischer Stress sind zu alltäglichen Begleitern geworden. Die Digitalisierung hat dazu geführt, dass viele Menschen überwiegend sitzende Tätigkeiten ausüben. Gleichzeitig fördern Werbung und Medien den Konsum ungesunder Produkte.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Yby5jnCiBifLpvxnzYdRGw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der Schlaf wird oft vernachlässigt, obwohl er für die Regeneration essenziell ist. Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung und Lärmbelastung tragen zusätzlich zum gesundheitlichen Risiko bei.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Vkd3IZzZEdKoRzMGEiBJXw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Vkd3IZzZEdKoRzMGEiBJXw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Metabolisches Syndrom und Insulinresistenz: Die unterschätzten Bedrohungen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_AqEWVBgKfCOz2oEDd3G9UA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Besonders besorgniserregend sind das metabolische Syndrom und die Insulinresistenz. Das metabolische Syndrom ist eine Kombination aus mehreren Stoffwechselstörungen, darunter:</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_l1zUguyThcFBdlj3-sPU8w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><ul><li><span style="color:inherit;">Abdominelle Adipositas (Bauchfett)</span></li><li>Hypertonie (Bluthochdruck)</li><li>Dyslipidämie (ungünstige Blutfettwerte)</li><li>Hyperglykämie (erhöhter Blutzucker)</li></ul></div>
</div><div data-element-id="elm__JLzIufG-QE7b8Ksj7DC2g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Insulinresistenz ist ein Zustand, bei dem die Körperzellen nicht mehr angemessen auf das Hormon Insulin reagieren. Dies führt zu erhöhten Blutzuckerspiegeln und kann in Typ-2-Diabetes münden.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_OUsfRCr7vhBvoK02vOE1cA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Diese Gesundheitsprobleme entwickeln sich oft unbemerkt. Standarduntersuchungen beim Hausarzt können frühe Warnsignale übersehen, da z.B. Symptome wie Müdigkeit oder leichte Gewichtszunahme häufig anderen Ursachen zugeschrieben werden. Ohne gezielte Tests bleiben Insulinresistenz und das metabolische Syndrom häufig unentdeckt, bis ernsthafte Komplikationen auftreten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Zxzc645rwLwKpHMxf8w_Hg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Die Verantwortung des Einzelnen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_qd3iopTbx6HC9t_3W4Js_A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Angesichts dieser stillen Bedrohungen ist es entscheidend, dass jeder Einzelne proaktiv handelt. Informieren Sie sich über Risikofaktoren und nutzen Sie Vorsorgeuntersuchungen. Spezielle Gesundheits-Checks können dabei helfen, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen.</div><br/><div>Eine gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und effektives Stressmanagement sind Schlüsselelemente für die Prävention. Kleine Veränderungen im Alltag können&nbsp;<span style="color:inherit;">große Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Bereits 30 Minuten moderate Bewegung pro Tag können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen signifikant senken.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_ObqaQ6rE3NgtxGr1qceaag" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Moderne Möglichkeiten zur&nbsp;<span style="color:inherit;">Gesundheitsvorsorge</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_PnrkeAm_8hCJSZ9ac8BQrQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Medizin bietet heute zahlreiche Technologien, um den Gesundheitszustand umfassend zu beurteilen:</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_WjR0TRX90wZHY7KGtcvyBw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><ul><li>Genetische Tests: Können individuelle Risiken aufdecken (z.B. Lp (a))</li><li>Moderne Blutanalysen: Identifizieren Marker für Entzündungen, Nährstoffdefizite und Stoffwechselstörungen.</li><li>Wearables und Apps: Überwachen Vitaldaten wie Herzfrequenz, Schlafqualität und Aktivitätsniveau.</li></ul></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_wKQvqFlnwq0IDnzpxlCWew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Durch die Nutzung dieser Möglichkeiten können Sie einen detaillierten Einblick in Ihre Gesundheit erhalten und frühzeitig Maßnahmen ergreifen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_9tUHqZUSwrNhh_DIkIkUbg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_9tUHqZUSwrNhh_DIkIkUbg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Ausblick: Gemeinsam gegen&nbsp;<span style="color:inherit;">chronische Krankheiten</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_vCCOcNwy9KmTPrSw7mQePA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Es ist an der Zeit, dass unser Gesundheitssystem und wir als Gesellschaft einen medizinisch nachhaltigeren Ansatz verfolgen. Prävention und Gesundheitsförderung müssen stärker in den Fokus rücken. Bildungsprogramme, gesundheitsfördernde Arbeitsumgebungen (s. betriebliche Gesundheitsförderung) und der Zugang zu gesunden Lebensmitteln sind wichtige Bausteine.</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><div style="color:inherit;"><div>Krankheiten zu vermeiden oder deren Verlauf positiv zu beeinflussen. Themen wie Ernährungsumstellung, Bewegungsprogramme, mentale Gesundheit und innovative Therapien stehen dabei im Mittelpunkt.</div><br/><div>Freuen Sie sich auf inspirierende Geschichten von Menschen, die durch Veränderungen in ihrem Lebensstil ihre Gesundheit verbessert haben. Experteninterviews und praktische Tipps unterstützen Sie dabei, Ihren eigenen Weg zu finden.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_avlEBZxQxR00Knb-jG2tPA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schlusswort</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ehjd51Rwaudt5JncMNc0Ew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Gesundheit ist unser höchstes Gut, und es liegt in unserer Verantwortung, sie zu schützen und zu fördern. Indem wir uns informieren, bewusste Entscheidungen treffen und aktiv handeln, können wir die Kontrolle über unser Wohlbefinden übernehmen. Lassen Sie uns gemeinsam den Wandel gestalten – für ein Leben in Gesundheit und Vitalität.</span><br/></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;font-style:italic;">Bleiben Sie dran und nehmen Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand!</span><span style="color:inherit;"><br/></span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm__QO20LUr6c2ohQRTMwPx-Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_D7kWYkCjJz1PDqzJRGkk2A" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_59_1124_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 59 (Nov./Dez. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Akut geschützt, langfristig gefährdet</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Warum unser Gesundheitssystem uns nicht vor chronischen Krankheiten bewahrt</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/akut-geschuetzt-nr-59/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Nov 2024 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Chronisch gesund]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/chronisch-gesund</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/featured images/chronisch gesund.jpg"/>In der Verbindung klingt das merkwürdig. Chronisch krank, chronisch krank sein, ist geläufiger. Irgendeine Krankheit hat gerade fast Jeder und Jede. U ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_CdjrXCo8TuiG7R6ri6oe8A" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_XrnIFeuNRiyjGHbLdKRDIA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_R2xYEtFDQE61iMbfXYsOMQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_CeI_OR2PPQ8Kg4m-tYdZWw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_CeI_OR2PPQ8Kg4m-tYdZWw"] .zpimage-container figure img { width: 648px ; height: 432.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/featured%20images/chronisch%20gesund.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_ZD9wnUY6REaZ4OFqDxJQcg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">In der Verbindung klingt das merkwürdig. Chronisch krank, chronisch krank sein, ist geläufiger. Irgendeine Krankheit hat gerade fast Jeder und Jede. Und wenn diese Krankheit bleibt, wenn sie nicht heilt, und in ihrem Verlauf meist schlimmer wird, ist sie chronisch. Die Zahl der Betroffenen wächst. In unserer Gesellschaft sind mehr als 40 Prozent aller Mitmenschen chronisch erkrankt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_hsMWUqLJYLhC3VApEGc1nQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Gesundheit hingegen, vor allem die chronische, ist in der Zivilisation selten. Chronisch bedeutet hier: beinahe lebenslang gesund. Ein sinnvolles Ziel. Um das zu erreichen, ist täglicher Einsatz erforderlich. Zumal wir stets von Störung und Krankheit bedrängt sind.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Jb1OJ119znr34qXKUbvuhg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Immerhin sind in der Zivilisation, in unserer Gesellschaft, akute Krankheiten deutlich seltener als die chronischen. Die meisten akuten überwindet der Organismus aus eigener natürlicher Kraft. Selbstheilung wurde das mal, vor allem in der Naturheilkunde, genannt. Von der eingreifenden Medizin wird die nicht mehr so gerne gesehen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_s64RiaewVdnHkbk9C3q0dw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Vor der modernen Medizin war es so: Entweder wurde eine Krankheit vom Organismus mithilfe traditionell bewährter Naturstoffe selber geheilt oder sie führte zum Tode. Auch deshalb waren chronische Krankheiten selten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_n1ayW4m6H0k6In9XKKk01g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mithilfe hygienischer Maßnahmen und wirksamer (noch immer umstrittener und auch gefürchteter – ich weiß) Impfungen, konnten potentiell tödliche Infektionen, vor allem Diphtherie und Pneumonie eingedämmt, zudem mit Antibiotika bekämpft werden. Ehemalige Seuchen, wie die Pest und die Pocken sind nahezu ausgerottet, obgleich nicht endgültig. Die Tuberkulose hingegen, früher Begleiter der Zivilisation und der Industrialisierung, flackert global immer wieder auf. Neue Erreger und Seuchen kommen dazu, befördert durch Klimaveränderung, Tierfleischverzehr, Flugverkehr und Globalisierung. Am Covid-Virus, Erreger von COVID 19, sind bis zum April 2024 (letzter Stand der Statistik) weltweit über sieben Millionen Menschen verstorben.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zIqqyZm8i1LMNPKwFVV0Fw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Chronische Krankheiten sind nicht gleich tödlich. Doch sehr viel häufiger – und anhaltend:</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XoKqX_f7MHZAml7ADq8bPQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><ul><li><span style="color:inherit;"><strong>Arteriosklerose</strong>, bedingt von Einlagerungen tierischer Fette und resultierender Entzündungen der Gefäßwände, gefolgt von Verengungen und Thrombosen, verursacht</span></li></ul></div><div><ul><li><span style="color:inherit;"><strong>Durchblutungsstörungen</strong>, Herzerkrankungen, Infarkte, Schlaganfälle.</span></li></ul></div><div><ul><li><span style="color:inherit;"><strong>Autoimmunerkrankungen</strong>, in unserer Gesellschaft, in der Zivilisation, weiterhin zunehmend. Rheumatische Krankheiten, Fibromyalgien, Depressionen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, neurologische Erkrankungen, auch Morbus Parkinson und Demenz vom Alzheimertyp können derartig verursacht sein – vom eigenen, fehlgeleiteten Immunsystem.</span></li><li><span style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;"><strong style="color:inherit;">Stoffwechselkrankheiten</strong>. In deren Zentrum Adipositas und Diabetes mellitus vom Typ II stehen. Mehrheitlich verursacht von Überernährung, besonders durch Zuckerkonsum. Wodurch die Körperzellen insulinresistent werden. Worauf hin chronische Entzündung, autoimmun, vermutlich auch Krebs und Demenz befeuert werden. Hauptrisikofaktor, neben dem Zuckerverzehr, ist der Bewegungsmangel. In der Zivilisation. Die Bahn spielt (immerhin war es im zwanzigsten Jahrhundert noch üblich, wenigstens zum Bahnhof zu laufen), hierzulande zumindest, kaum eine Rolle mehr. Schließlich gibt es (zu) viele Automobile, Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, überwiegend noch von Verbrennungsmotoren angetrieben. Weshalb sollte man sich da noch selbst bewegen? Die Antwort ist einfach und schlicht: für die Gesundheit. Für die Gesundheit des Ökosystems (da erzeugt weniger Verbrennung ganz einfach weniger Hitze, weniger Dürre, weniger Überflutung). Und darüber hinaus für die eigene Gesundheit.</span></div></div></span></li></ul></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_XUiC284KzIGgrDdGAsmNuA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Vielleicht denken Sie nun: das ist mir aber zu viel. Kann ich verstehen. Nur eine Frage dazu noch: Woran denken Sie denn, wenn sie sagen: das ist mir zu viel? Zu viel herumfahren, zu viel Verbrennung fossiler Energieträger, zu viel Hitze (hatten wir jüngst wieder) zu viel Dürre (schrecklich, dass Obst und Olivenöl so teuer geworden sind), dazu mehr Platzregen und Flutung. Apokalyptische Bilder. Die Influencer von: weiter so beschwichtigen. Und treiben weiter an.: Business und Verbrennung, wie gewohnt. Ob das noch gut und gesund ist, können Sie selbst am besten entscheiden. Ob das Verbrennungs-System, ob unsere Art, unsere Gesellschaft, unsere Zivilisation gut für die Natur, sowie gut für die Gesundheit ist. Am Rande des Abgrunds. Da kann man/frau durchaus ins Grübeln kommen – und verzweifeln. Weitermachen. Aufgeben. Davon hilft gar nichts.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_QaVoqhdjUC9awZ_UmkuYzg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Doch hier kommt die gute Nachricht: Jeder Schritt heilt. Ob zum Bäcker, zum Supermarkt oder gar zum Reformhaus, und/oder zur Hausarztpraxis. Mindestens siebentausend Schritte pro Tag sind gut für die Gesundheit. Die Zahl ist, wie viele andere auch in unserer Gesellschaft, umstritten, je nach persönlicher Situation und Bequemlichkeit auch. Manchen, keineswegs unsympathischen, Mitmenschen, erscheinen schon tausend Schritte pro Tag als gerade mal unzumutbar, während weitere Menschen zehntausend Schritte, Tag für Tag wohl gemerkt, für unzureichend erachten. Dazu könne man doch, von Programmen und Maschinen bestärkt, noch viel mehr tun und bekommen. Ja, kann man, kann frau genau damit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_dDZd0C7PIc2UrO7ijnswLQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Und gibt es den Aufwand auch kleiner? Ganz klar. Jeder einzelne, eigene Schritt zählt – auch ohne Smartwatch, ohne Wearable – zählt für den Naturschutz und auch die eigene Gesundheit. Jeder Schritt dieser Art wirkt heilend und erspart gleichzeitig Verbrennung. Allerdings hat sich unsere Zivilisation und unsere Gesellschaft vom Selbstheilungsprinzip wie von der Wahrheit zunehmend entfernt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_GqUFckHxubRgBOyrr3ZmAg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Neuerdings sind, den Daten der Deutschen Stiftung Gesundheitswesen zufolge, um 40 Prozent (vermutlich noch mehr) unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger chronisch krank. Wer sich auf Familienfesten umhört und dazu noch aus Internetforen informiert, wird auf noch höhere Zahlen kommen. Die Einschätzung des amtierenden Gesundheitsminister- Professors klingt noch verheerender. Dessen Hilfe und Unterstützung scheinen wir alle sehr, sehr zu benötigen. Nur gut für uns, dass er so klug ist.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_GVPvdr7fbw_JfqV43DSgDA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die moderne Medizin hat derartige Fortschritte gemacht, dass kaum noch ein Mensch gesund ist, hatte Aldous Huxley bald darauf schon erkannt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Osrzht1DX8SKr2xZLjntGw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Aber irgendwie kam es noch schlimmer. Denn wer würde sich heute noch als wirklich gesund ansehen? Wie sollte das schließlich den Sozial- und den Rentenkassen gegenüber aussehen?</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_eF22ecyNmiYLIp2BZByATQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bitte seien Sie achtsam und liebevoll mit sich selbst und ihren Liebsten und bleiben sie wertschätzend und rücksichtsvoll im Umgang miteinander, schrieb herzlichst Ihr Rainer Plum, ehemals Geschäftsführer der Reformhaus eG in deren Magazin. Ja, das hört sich wundersam an. Hoffentlich bewährt es sich in der Realität.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3HP6TAe_8nhQkfEfiUcacA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Kürzlich schrieb eine Leserin zum Beitrag „Sicher sein“, in dem es vor allem um Wahrheit ging und darum, was zu tun ist, sie sei davon genervt und würde den gleich in die Tonne werfen. Sie hätte lieber mehr Gesundheitstipps und Rezepte erwartet. Mit denen alleine aber, ohne Wahrheit und Sicherheit, wird keine Gesundheit sein. Entscheidend ist die Mentalität. Die Entscheidung für das Gute, für den Sinn, für die Gesundheit. Für das Notwendige. Für die Veränderung zur Nachhaltigkeit. Für die Zukunft.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_COP39wrj9Kn7eGVPEjIiXw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Und woher kann all das kommen? Aus Ihnen selbst. Aber nicht allein aus Ihrer Krankheit. Immer ist daneben auch ein wenig Gesundheit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_obsf15U7vICH1fhszJevKw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">„Gar net krank is a net gsund“, hat Karl Valentin mal gesagt. Der selbst sehr an seiner Hypochondrie litt. Irgendwie ist die Devise nun aber zur Grundeinstellung unseres „Gesundheits-&quot; und Sozialsystems geworden. Unserer Zivilisation.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zUIKlVacLssFfY-W7Ne8Qw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Derzeit ist allzu viel verkehrt. Die Erdtemperatur steigt, mit Hitze, mit Dürre und folgenden Überschwemmungen. Gleichzeitig wird auf Teufel heraus umhergefahren, gereist und geflogen (als ob da alles in Ordnung wäre) und dafür das Heizen von Wohnraum mit Holz verboten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_-0ONyFBQd7J0XWKQEDEQvg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Offensichtlich hat die Zivilisation derartige Fortschritte gemacht, dass wirklich nichts und niemand mehr gut und gesund ist. Bald nichts mehr wahrhaftig ist. Wie soll das weitergehen? Ist die Menschheit endgültig global verrückt geworden? Ein Symptom dafür ist das Wählen populistischer Heilsversprecher und Irrer. Durch Mitmenschen, die von der Wahrheit genervt sind.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_7vlsJgQ4VPknRlVRVepbIw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Letztlich geht es immer um Wahrheit. Um die Wirklichkeit und das Sein, die/das letztlich noch wichtiger als die Gesundheit ist. Thich Nhat Hanh, mein buddhistischer Lehrer – wenn ich das so sagen darf – hat mal erklärt, dass im Chinesischen das Schriftzeichen für Wahrheit aus dem Zeichen von Wort und von Gott besteht. Das derzeit von der kommunistischen Partei Chinas samt ihrer Führung anscheinend nicht so beherzigt wird. Wie es auch internationaler Brauch ist.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zNKwhqc4jEkUCB2gFucy2g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">All dem gegenüber wieder gesund zu werden und dauerhaft (chronisch, d.h. lebenslang) gesund zu bleiben, ist schwierig. Herausfordernd, wie man heute so sagt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_k2KewsybNg0fYmeSZGMlqA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die einfachste, grundlegendste Lösung, der ursprünglichste Weg zur Gesundheit ist und bleibt die körperliche Bewegung. Aber auch darüber wird viel gestritten. Einerseits ist da das Geschäftsmodell Fitnesscenter, andererseits ist es doch auf dem Sofa, ebenso wie im Auto, sehr, sehr bequem. Genau so ist unsere Zivilisation.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_TYCNp5Rtbib36aLDs-5_Ww" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Auf der Strecke bleibt unsere eigene, einfache Gesundheit. Zumal die, ebenso wie die Entstehung der Krankheiten inzwischen höchst komplex und widersprüchlich geworden ist. Gesundheit ist nicht nur Gegenpol, sondern auch Spiegelbild sämtlicher Krankheiten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zpYuJn7GamPDLmiCGGgKdw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Das ereignete sich, nachdem unsere eigene körperliche Aktivität und Bewegung durch die Produktion von Automobilen, von Kraftfahr</span><span style="color:inherit;">zeugen, Flugzeugen, auch Landmaschinen, die von Verbrennungsmotoren angetrieben wurden, samt resultierender industrieller Produktion ersetzt wurde. Mental ist das keineswegs bewältigt, mitunter dient Rehasport als eine Art Ausgleich. Entscheidend jedoch ist der Alltag. Auch dafür sind Krankenkassen aktiv, die sich neuerdings gerne Gesundheitskassen nennen. Kann gut sein. Allerdings kann man Gesundheit nicht in gleicher Weise entwickeln, wie man Krankheiten behandelt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_UWstwBorzL0aFxAzFKiZ3g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Viele Krankheiten können von der eingreifenden Medizin auch ohne großes Zutun des Patienten/der Patientin wirksam behandelt werden. Manchmal ist es schon günstig, wenn da kein massiver Nocebo-Effekt (s. Reformleben Ausgabe Nr. 52) entsteht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jYOfCb-yfek3OMahb0NTCQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bei Gesundheit, wie auch bei Heilung ist jedoch stets die eigene Mentalität, die eigene Einstellung unabdingbar. Heilung ist unmöglich ohne Selbstheilung. Deshalb ist die Frage „Willst Du gesund werden? Willst Du wirklich gesund werden?“, die man/frau sich selbst stellt – oder eben nicht – so entscheidend.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_sGKLpMXobQj3tXq3LTmgxg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Daraufhin kommt man/frau erstaunlicherweise mit ziemlich einfachen, natürlichen, nachhaltigen Mitteln aus, um gesund zu werden, zu sein und erstaunlicherweise zu bleiben. Dass zu dem bei vorhandenen chronischen Krankheiten dann notwendige Mittel und eingreifende Medizin eingesetzt werden, ist ratsam und steht dagegen nicht im Widerspruch.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_KvAxwlJ60DKPyKuKvpm1Uw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Im derzeitigen Gesundheitswesen, das de facto ein – wirklich effektives –Krankheitsbehandlungs- wie Krankheitsverwaltungs-System (Disease-Management-System) ist, fehlt Grundlegendes: die Selbstverantwortung. Deshalb ist es einerseits hoch effektiv, zweifellos, und andererseits – das sagen auch viele Patientinnen und Patienten dazu – wenig wirksam. Zwar werden sie nun scheinbar mehr eingebunden, können ihre Patientendateien anfordern und kommentieren, können dagegen vorgehen, aber das ist überhaupt nicht der Knackpunkt. Es wird das System lediglich noch etwas aufwendiger, komplexer und teurer machen. Doch letzteres ist es schon lange und bald wird es unbezahlbar sein.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PO_lahVtNhGHP_bS1G8JPg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Es sei denn, mehr Mitmenschen würden und blieben länger gesund. Selbst verantwortlich. Wobei Selbstverantwortung nicht bedeutet, man/frau wisse daraufhin selbst alles besser, was für die Gesundheit zu tun sei. Beraten von Influencern und Spezialisten aller Art. Meine Frage dazu ist dann: Geht es vielleicht ein wenig kleiner? Ohne gigantischen Aufwand?</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_-RGBCHmL-_5zf3QV2iqiYQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der einfachste, bescheidenste, nachhaltigste und wahrscheinlich auch wirksamste Weg zur Gesundheit ist der Fußweg. Der in der Zivilisation durch Autobahnen und Flugterminals (mit den Bahnen klappt es derzeit nicht ganz so gut) abgelöst, asphaltiert und obsolet wurde. Nicht mehr gebraucht. Es sei denn für die Gesundheit. Die aber nun auch mehr und mehr kommerzialisiert wird.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aNzY71snWy-dpaZESKK9CQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Krankheiten, Zivilisationskrankheiten zumal, resultieren aus Risikofaktoren.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_pp0tgQ2CP2xtn7MnSYJeUg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Denen stellen wir hier, mit dem Basisprogramm für längere Gesundheit, einfache Schutzfaktoren entgegen, Gesundheitsfaktoren, mit besonders geeigneten, bewährten Naturstoffen. Mit einem guten Maß körperlicher Bewegung. Mit unserer Einstellung – Gelassen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_EO18LtMgKCca5BWWJMXJgA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Die Basis des Basisprogramms ist körperliche Bewegung. Gewiss ist nicht jeder und jede von uns Superathletin/Superathlet. Das muss man/frau auch nicht sein. Dreißig Minuten kräftiges Gehen sind schon gut, selbstverständlich darf es hiervon etwas mehr sein. Mit den Naturstoffen unseres Basisprogramms erleichtern wir das – und verstärken gleichzeitig dessen&nbsp;<span style="color:inherit;">Wirkungen: zur Ausdauer, zur Gesundheitsstärkung, zur seelischen Orientierung, zur Mentalität.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_iW6aVf1f5aI__PQkHvoBpQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wie viele Schritte pro Tag sind essenziell, sind notwendig für die Erhaltung der Gesundheit? Wie viele Schritte pro Tag sind notwendig zum Ausbau und zum Stärken der Gesundheit? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen, die verständlicherweise auch abhängig und mitbestimmt sind von der eigenen täglichen Anzahl der Schritte.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_a6sBfZUZmPIWEQOT6VFYeg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Für manche Mitmenschen sind das eintausend Schritte pro Tag, wenn es gut lief. Mitunter auch weniger. Für den Stoffwechsel, für das Herz und den Kreislauf, für das Immunsystem, für das Nervensystem, für die Gesundheit, sind das leider zu wenige Schritte. Ohnehin sind die klaren Zusammenhänge zwischen dem Bewegungsmangel und dem Entstehen sowie Verschlechtern der Zivilisationskrankheiten – bis hin zur Demenz – allgemein nicht so bewusst. Werden von Bewegungsprofilen auch gerne ignoriert.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_7Wny5Ztbj6Kb6sTO4PPn1A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p>You can edit text on your website by double clicking on a text box on your website. Alternatively, when you select a text box a settings menu will appear. your website by double clicking on a text box on your website. Alternatively, when you select a text box</p></div>
</div><div data-element-id="elm_1_MO8g2j6lMk48IuZ5ONlw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Weiterhin ist die Frage noch nicht beantwortet: Wie viele Schritte pro Tag sollten wenigstens sein – und wie viele sind optimal. Meine persönliche Empfehlung, aus unterschiedlichen seriösen Studien abgeleitet, ist: viertausend Schritte täglich sind gerade so ausreichend zum Erhalt wesentlicher Gesundheitsfunktionen (die äquivalente Schulnote wäre eine schwache vier). Auf jeden Fall wirksamer für die Gesundheit sind 7000-10.000 Schritte pro Tag. Jahraus, jahrein.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_5VKhLzG150NEUaIuXc803A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ursprünglich, vor dreißig Jahren, waren vom Hersteller eines Schrittzählers mindestens zehntausend Schritte angeraten worden. Vielleicht wurden die Kunden dadurch angeregt – zum Kauf des Zählers, womöglich auch, diese Schrittzahl täglich zu übertreffen. Die meisten Mitmenschen fühlen sich aber von dieser Hürde mehr abgeschreckt: Die schaffe ich doch nicht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_4wa2fqP2Kx_oHBrZ9qHdmA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Letzteres kann bei bereits fortgeschrittener chronischer Krankheit leider der Fall sein. Selbst dann ist, mit erforderlicher eingreifender Therapie und zusätzlicher komplementärer Behandlung, schon eine zusätzliche tägliche Leistung von ein paar Schritten günstig und gewöhnlich auch ausbaufähig.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zVkw3tPDYmlH-qa1ZREDbA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Aber manche Mitmenschen haben schlicht eine Aversion gegen Bewegung. Lieber möchten sie transportiert werden: vom Auto zum Bäcker, nachher zum Supermarkt. Dazu bewegen rund 2 Tonnen Stahl (bei manchen SUVs ein paar 100 kg mehr) durch Verbrennung fossiler Energie, alternativ neuerdings mittels elektrischem Strom, eine – meist einzeln – fahrende Person, die selbst vielleicht fünfzig, sechzig Kilogramm wiegt. Aber mit diesem Lebensstil doch selbst bald mehr. Vieles in unserem Fortschritt ist unverhältnismäßig. Über die Zustände sollte man/frau sich da nicht wundern. Ist doch Gedankenlosigkeit und Hybris im Trend.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_e_3Zj6REfzFINY-RxJEwcw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Fünftausend Schritte pro Tag bewirken schon was für die Gesundheit. Immer wieder ist das meine Empfehlung für meine Patientinnen und Patienten. Selbstverständlich darf es etwas mehr sein. Manche erachten aber schon fünftausend für viel zu viel. Und kommen in die nahe gelegene Hausarztpraxis selbstverständlich mit dem Auto, das nicht so gern auf dem Parkplatz, weniger als einhundert Meter vom Eingang entfernt, geparkt wird, sondern direkt davor. Selbstverständlich ist das erlaubt. Everything is allowed here, hatte ein Jugendfreund, der leider früh verstorben ist, von einem Ureinwohner in Irland gehört, vor Jahrzehnten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_wSV0HU7mIzaFuhJkiVGQPA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In der Hausarztpraxis Staufenberg, die von drei empathisch und sorgfältig arbeitenden Kolleginnen betreut und geleitet wird, arbeite ich im fünfundsiebzigsten Lebensjahr als Gründer und Alter immer noch ein wenig mit, je nach Anforderung fünfzig bis sechzig Stunden pro Woche, gerne weniger, aber manchmal auch ein paar mehr. Doch um den Einsatz geht es hier nicht, sondern um das eigene Bewegen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_AIW9KroZjPNXc0P6KsS1JQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In Anbetracht meiner eigenen, nebensächlichen „Krankheitsgeschichte&quot;: Nach erforderlichem, operativem Ersatz der Aortenherzklappe vor fünf Jahren aufgrund erblicher Disposition und Durchtrennen der Verbindung zwischen rechtem Herzvorhof und den Herzkammern (Ventrikeln), kompensiert durch Schrittmacherimplantation. Hätte zur Invalidität beitragen, bzw. führen können. Statt deren laufe ich weiterhin um die fünftausend bis sechstausend Schritte pro Tag in der Praxis (an manchen Tagen auch ein paar mehr) und ungefähr noch mal genauso viel in Haus, Garten und Umgebung.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_JicALDO0ouZ2CcHAFuFStA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Dokumentiert von der iWatch, die meine Tochter, um einiges mehr noch als sanfte, wirksame, empathische, sorgfältige Ärztin mir damals schenkte. Als relativ kann ich nun meine Gesundheit bezeichnen. Relativ zu chronischer Krankheit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_gOK6gEl58JgKmUOUIwMzqg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Formal – und im Sinne des Sozialgesetzgebers – bin ich nach Aortenklappenstenose – mit der mein geliebter und verehrter Großvater fünfundsechzigjährig verstarb –, dazu der Läsion des His-Bündels und Schrittmacherimplantation chronisch krank.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_2pV-3wRH78lzna8Gu0PvyA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Fühle mich aber gesund und leistungsfähig, auch angesichts meines Lebensalters. Ist einfach so. Bin dankbar für. Vielleicht ist die Mentalität beteiligt daran. Die, zugegeben, sehr schlicht und natürlich ist. Simpel, könnte man wohl sagen. Dankbar und akzeptierend, sage ich. Dazu die Bewegung. Anstrengungslos, jedoch stetig und beharrlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_m_3lYAU2iY2hozItxQQadg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Sowie die ausgewählten Naturstoffe. Mein Basisprogramm für lebenslange Gesundheit.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_ERbyYrFd3QvGGCjMn8kP2A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_4O420BccpkuwjAZX3zSDVA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_58_0924_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 58 (Sep./Okt. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Chronisch gesund</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/chronisch-gesund-nr-58/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div><div data-element-id="elm_EaAh8q9tLxw1xRvLxsm2AQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items-flex-start zpjustify-content-flex-start zpdefault-section zpdefault-section-bg " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ZDog90qoNQHFum3N7bYu3g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_BIrCGOAB03yApY6_OsPsNA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_BIrCGOAB03yApY6_OsPsNA"] .zpimage-container figure img { width: 559px !important ; height: 1451px !important ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-original zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/featured%20images/media_library_export-2024_09_20_13_49_39/mistelkraut.jpg" size="original" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Sicher sein - Was ist heute noch sicher?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/sicher-sein-was-ist-heute-noch-sicher</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_105623388.jpeg"/>Die Rente vielleicht? Vor 38 Jahren hatte der einstmalige, wohlwollende Sozialminister Norbert Blüm plakatiert „Eines ist sicher: die Rente“. Der Satz ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_8zY4Y0RASI66gU0Xst2HuQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_jLus0wRUTE2HAWo-VGFmcw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_g5Dk0ie0QkutjXTlk2IaWw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_0Vwu64XjYcrVdulhCWNFNA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_0Vwu64XjYcrVdulhCWNFNA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_105623388.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_YNK8j6euSuaqlrOUpPEJfA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Die Rente vielleicht? Vor 38 Jahren hatte der einstmalige, wohlwollende Sozialminister Norbert Blüm plakatiert „Eines ist sicher: die Rente“. Der Satz wurde legendär. Das Versprechen besteht weiterhin. Der Generationenvertrag aus Adenauers Zeiten wird treu erfüllt. Die Idee ist gut: Die jeweils erwerbstätige Generation erbringt mit ihren Beiträgen die Renten für die vorhergehenden. Wie üblich gibt es derzeit auch daran Kritik. Sozialverbände beklagen Altersarmut und fordern Rentenerhöhungen, verständlicherweise. Ohnehin ist das System in sich nicht nachhaltig. Die Relation zwischen Erwerbstätigen und Rentenempfängern schrumpft. Derzeit schon werden über die Beiträge der Erwerbstätigen an die Rentenkassen hinaus um die einhundertzehn Milliarden Euro an Steuergeld pro Jahr eingebracht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_OvO7v9_pDXopH0WyYLs6WQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_OvO7v9_pDXopH0WyYLs6WQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Norbert Blüm: &quot;Eines ist sicher&quot;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_214qk0Gc4zKRgJkHjBMimw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Unser System ist nicht nachhaltig. Politiker betonen, zumindest nach außen hin, die Rentenversicherung sei solide finanziert. Norbert Blüm war ein einfacher, ehrlicher und kluger Politiker. Sein Statement „Eines ist sicher“ wies damals schon darauf hin, dass keineswegs alles sicher ist. Allerdings werden Probleme und Konflikte in unserem Land relativiert durch die Gefahren, die von Staaten mit aggressiver Außenpolitik, flankiert von Raketenarsenalen. Das muss jetzt nicht in Panik versetzen. Panik ist niemals ein guter Ratgeber. Die potentielle Gefahr sollte jedoch bei den oft egozentrischen internen Auseinandersetzungen nicht außer Acht bleiben. Bewusstsein ist die Voraussetzung für Problemlösung.</div><br/><div>Inzwischen scheint überhaupt nichts mehr sicher.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_iDtAU1TDqMUzIV-FsJ9Kcw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_iDtAU1TDqMUzIV-FsJ9Kcw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wem kann man noch vertrauen?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_6lix4JBHoiyW68R7OVAeZw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ehrlichkeit, Vernunft und Wahrheit schwinden. Demokratien werden von innen her ausgenutzt und zerstört. Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten werden mit Empörung und Wut ausgetragen. Weltweit prosperieren Autokratien und Diktaturen. Hass, Gewalt und Zerstörung breiten sich aus. Ein europäisches Land wurde brutal überfallen und wird weiter mit mörderischem Krieg überzogen. Der aber im Land des Aggressors nicht als Krieg bezeichnet werden darf, stattdessen Spezialoperation genannt werden muss. So wird Lüge und Verbrechen als neue Wahrheit verkauft. Kellyanne Conway, ehemalige Beraterin des Expräsidenten Trump, verwandelte die unwahren Behauptungen ihres Auftraggebers in alternative Fakten. Wem kann man künftig noch glauben, wem noch vertrauen? Vertraut denen, die an sich selbst zweifeln, hat Erich Fried sinngemäß mal geschrieben. Bei Autokraten scheinen Selbstzweifel nicht gerade ausgeprägt. Vielmehr die Selbstgerechtigkeit. Immer geht es um Macht, die als Fürsorge zum Besten des Volkes verkauft wird. Mittels alternativer Fakten. Die Macht ist da mit dem Abschöpfen von Geld eng verknüpft. Erhält sich mit Geld, das in Überwachung und Rüstung fließt – und Korruption. Bedrohlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aPjThSFird3joygVJx5XOw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aPjThSFird3joygVJx5XOw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Flucht in alternative Fakten</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_JqhAnPaNLlSASg_HuitAtg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Gewiss, Politik mit dem Geld gibt es in unserer Demokratie, unserer Gesellschaft auch. Zumal von Interessengruppen und Verbänden stets mehr Geld gefordert wird. Und ein wenig sind die Kämpfe um Lohnsteigerungen auch Machtkämpfe, besonders wirksam betrieben von systemrelevanten Berufsgruppen. Selbstverständlich muss Armut behoben werden. Häufig wird von Armutsbekämpfung gesprochen. Gleichzeitig wird das Verkürzen der Arbeitszeit verlangt. Immerhin ist die Rente sicher. Zumindest so lange sicher, wie Erwerbstätige arbeiten (in 2030 werden das vermutlich zwei sein für einen Rentner/eine Rentnerin) und solange das Steueraufkommen hoch genug ist. Unter den Belastungen durch die Klimaveränderung, die sich auch wirtschaftlich ungünstig auswirken wird, sind die erforderlichen Steigerungen sehr unwahrscheinlich. Ohnehin wird die Volkswirtschaft schon vom Wachstum bisheriger Belastungsfaktoren geschwächt, von wuchernder Bürokratie mit nicht immer sinnvollen Auflagen (gegen die unsere Politik anscheinend nichts tun kann – oder nichts tun will), von hohen Energiekosten, von Lohnsteigerungen bei Arbeitszeitkürzungen. Von daher wird kaum etwas sicherer. Wir müssen uns ehrlich machen und die Tatsachen sehen, nicht auf alternative Fakten abfahren. Immerhin verkündet der Bundeskanzler die Zeitenwende und weist auf seine Besonnenheit hin. Das ermutigt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_oCf9rxYWyWxYhWs8coxChw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_oCf9rxYWyWxYhWs8coxChw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Frieden und Respekt</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm__nakcqAlEeyjkIl1ZYS1zg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ebenso ehrenwert ist es, RESPEKT zu plakatieren, zu fordern, und FRIEDEN. Wer wollte den nicht. Klar, da gibt es einiges noch zu tun. Zumal Respekt ebenso wie der Frieden in letzter Zeit auch in unserer Gesellschaft doch eher im Rückzug war. Umso mehr preisen wir den Fortschritt, auch den sozialen, mit dem aber die Verantwortung für das Ganze wie auch die Selbstverantwortung mehr und mehr verloren ging.</span><br/></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><div style="color:inherit;"><div>Geradezu aberwitzig preist eine aufstrebende Parteipolitikerin die Friedlichkeit eines Herrn W. Putin, dessen Verhandlungsbereitschaft, die immerhin zum Überfall auf die Ukraine führte. Und wohl mit voller Wucht einsetzen würde, wenn alle Kinder, Frauen und Männer da getötet, ersatzweise verschleppt, das Land in Schutt und Asche gelegt und vermint wäre, und dieser Herrscher sich dann ebenso freundlich den anderen europäischen Staaten zuwenden könnte.</div><br/><div>Manchmal verheißt ein netter Traum uns, morgen früh sanft aufzuwachen und zu befinden, dass alles wieder so ist, wie es war. So wie wir es uns vorgestellt hatten. Noch besser sogar. Wenn das überhaupt geht. Dass wir so weitermachen können wie bisher. Aber all das ist eine Illusion. Wir müssen uns ehrlich machen. Den Tatsachen ins Auge sehen. Arbeiten für die Gegenwart und die Zukunft. Von Politikern, aus dem linken Spektrum vor allem, wird unsere Gesellschaft als wohlhabend und reich angesehen. Warum sollte man noch arbeiten. Oder gar arbeiten müssen. Klar, da sind Millionen auf Konten, und Milliarden im Umlauf. Unfassbare Zahlen. Die könnten doch ausgezahlt werden. Trotz dieses Reichtums gelten ungefähr 16 Prozent unserer Bevölkerung, also fast dreizehn Millionen Menschen in Deutschland, als arm. Sozialverbände gehen sogar von noch höheren Zahlen aus, die darüber hinaus in Zukunft noch steigen könnten. Trotz allen Fortschritts, trotz aller Versprechungen. Oder vielleicht deshalb. Jedenfalls muss bis 2030 der Bundeszuschuss an die Rentenkasse (siehe oben) auf ungefähr 180 Milliarden Euro pro Jahr steigen. Hinzu kommen 62 Milliarden Euro von Bund, Ländern und Gemeinden für die Beamtenpensionen. Zinszahlungen für Staatsschulden kommen dazu. Ausgaben für die Landes- und Bündnisverteidigung. Für die Bahn, für die Infrastruktur, für Demokratieförderung. Für FRIEDEN. Für RESPEKT. Wie wird all das zu stemmen sein?</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_R8aczJG43JYbwdjwmbPbsw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_R8aczJG43JYbwdjwmbPbsw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Zurück zur Wahrhaftigkeit</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_U0VIEIxcbuAUugcaHCfLOg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wir müssen wieder ehrlich, klar und wahrhaftig sein. Sehen, was wahr ist und was falsch. Wahrheit und Wirklichkeit, Realität von alternativen Fakten und Verdrehen unterscheiden. De facto kämpft die Menschheit gegen sich selbst und die Erde. Das ist so in Autokratien und Diktaturen (die florieren, und das ist fatal), das ist so bei Überfällen und Kriegen, das ist so bei aller Gewalt. Und nicht ganz wenig ist es auch in unserer Gesellschaft so, obgleich wir das nicht gerne so sehen wollen. Lieber halten wir uns für respektvoll, für friedlich und besonnen. Woke. Doch sind wir das wirklich? Herr Putin, kein Wunder, sieht es gerade umgekehrt. Noch müssen wir uns seinen alternativen Fakten nicht anschließen, seiner militärischen Spezialoperation. Besser dagegenhalten. Nicht ihn preisen und nicht ihn beschwichtigen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_QlNm0ODgwZqHNS9ss2W7HQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_QlNm0ODgwZqHNS9ss2W7HQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mit- und Selbstverantwortung</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_JQDLGVv-B7hjk1CavKACKg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wahrhaftig sein. Gewiss ist es einfacher, die Ursachen eigener Probleme und die Schuld überwiegend bei anderen zu suchen. Das entlastet (scheinbar) von eigener Mit- und Selbstverantwortung. Bringt aber nicht weiter. Ähnlich ist es mit dem Fordern und dem Verlangen. Es wird sehr viel gefordert, aber selten nachgedacht, wie das Verlangte zu ermöglichen sei. Sollen Andere doch sehen, wie die das stemmen. Das Beschuldigen Anderer, das Verbreiten von Fakenews bis hin zu Verschwörungstheorien ist das Erfolgsgeheimnis von Populisten. Notwendig ist, dagegen auf der Wahrheit zu bestehen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_RhBSgdmBSV7I_OuL0Vse_Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_RhBSgdmBSV7I_OuL0Vse_Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Notwendige Dialogbereitschaft</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_51OzbXlW5_XaDZ4tcbHXUA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Doch was ist wahr? Selbst Philosophen fällt es schwer, das zu klären und zu erklären. Natürlich hat Wahrheit immer auch etwas Subjektives: Was nehmen wir wie wahr? Oftmals&nbsp;</span><span style="color:inherit;">spielen da Vorurteile mit, und Erwartungen. Hätte demnach jeder/jede eine eigene Wahrheit? Dann wäre Verständigung kaum möglich.</span><br/></p><div style="color:inherit;"><br/><div>Wozu der Philosoph Hans-Georg Gadamer bemerkt hat, Voraussetzung eines Gesprächs sei die Annahme, dass der andere Recht haben könnte. In unserer Gesellschaft werden Gespräche allerdings oft mit der Prämisse geführt, der andere habe selbstverständlich Unrecht. Dann wird Konsens nicht entstehen können.</div><br/><div>Tatsächlich scheint Dissens und Polarisierung derzeit im Auftrieb. Was dem Ganzen, dem Zusammenwirken wie auch der Zukunftsfähigkeit gewiss nicht förderlich ist. Ein Symptom von vielen ist das Verhalten auf den Straßen. Dass der Kraftverkehr mittels Verbrennungsmotoren signifikant an der Klimaveränderung beteiligt ist, steht außer Zweifel. Wobei ein Großteil sämtlicher Fahrten wahrscheinlich unnötig, überflüssig und sinnlos ist. Selbstverständlich kann man über die Bewertung streiten, der Fahrt etwa zum Supermarkt, zum weit entfernten Schnäppchenmarkt oder häufige Bestellungen im Internet, für die der Lieferwagen rollen muss. Da wir in einem liberalen System leben, sind diese Fragen zugegebenermaßen unzulässig. Ebenso wie die Fragen nach der Notwendigkeit dröhnender Motorradfahrten einfach so zum Vergnügen. Trotzdem müssen mit den Auswirkungen auf das Klima letztendlich alle zurechtkommen.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_CRNbxrjXqicGQF38AS27gA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CRNbxrjXqicGQF38AS27gA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Konsens und Vernunft</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_mFTkcO0cAZkqW-S9aWETeQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Zur Wahrheit übrigens hat Karl Otto Apel (1922-2017), der als Professor an der Universität Frankfurt Philosophie lehrte, und gemeinsam mit Jürgen Habermas die Kommunikationstheorie entwickelte, festgestellt, sie komme im Konsens aller Beteiligten zustande, wofür deren Vernunft vorauszusetzen sei. Hört sich vielleicht etwas kompliziert an. Kernthese ist&nbsp;</span><span style="color:inherit;">der Konsens aller Vernünftigen. Ohne allzu sehr zeitkritisch sein zu wollen, kommen wir aber an dem Empfinden nicht ganz vorbei, dass in unserer Gesellschaft Vernunft und Konsens nicht mehr besonders ausgeprägt ist. Kommen auch an der Sorge nicht ganz vorbei, dass eine Gesellschaft ohne Vernunft und Konsens nicht wahrheitsfähig und nicht zukunftsfähig ist.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_KwPXW78o0Gx_ZQzM4uya9g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_KwPXW78o0Gx_ZQzM4uya9g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wie können wir zukunftsfähig werden?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_6mg03nbXd6gRcY_ffPHarg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Doch fragen wir uns besser umgekehrt: Wie könnten wir zukunftsfähig werden und sein? Als Faktoren wurden Wahrheit, Vernunft und Konsens schon genannt. Ehrlichkeit. Etliche Mitbürger/Mitbürgerinnen werden all das vielleicht für unnütz halten. Und meinen, Ehrlichkeit sei eine Zier, doch weiter komme man ohne ihr. Der vortreffliche Wilhelm Busch (den ich auch als Philosophen verehre) hat das mal über die Höflichkeit gesagt. Aber was soll all die Philosophie, im Grund geht es doch immer wieder um Macht und um Geld. Die Zukunft, die Klimakatastrophen, die Infrastruktur, die insuffiziente Bahn, der Mangel an Erzieherinnen/Erziehern und Kitaplätzen, die medizinische Versorgung, die Rente, die Pflege, die Motivation von Fachkräften, für all das und noch viel mehr, muss – wie gern gesagt wird – endlich mal genug Geld in die Hand genommen werden. Gewiss muss einiges bezahlt und gut entlohnt werden. Gewiss gibt es Armut – Mangel an Geld – in unserer Gesellschaft. Gibt es Kreditaufnahmen und Schulden, die irgendwann und irgendwie in ferner Zukunft (die auch dadurch schwieriger werden könnten) zu tilgen werden. Ehrlich und wahrhaftig dürfen wir die nicht außer Acht lassen. Und auch pragmatisch. Eminente Belastungen durch Klimakatastrophen, die heute verursacht werden (der irrsinnige Straßenverkehr ist nur ein Faktor) werden dazu kommen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PB58ZLYCn5XcMveSky7RZA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_PB58ZLYCn5XcMveSky7RZA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wahrheit und Mentalität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ztVzY1KAwy5p1QsFe-VlLA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Was und wer wird dann noch sicher sein? Niemals in der Menschheitsgeschichte, definitiv, ist so viel Aufwand (und Bürokratie) für die Sicherheit, so viel Medizin, betrieben worden, wie heute. Für die individuelle Sicherheit, genauer gesagt. Für die Sicherheit der Verbraucher. Das ist löblich. Ehrlicherweise müssen wir aber auch feststellen: wir verbrauchen sehr viel. Wir fahren, fliegen, bestellen, konsumieren sehr viel. Wir wollen sehr viel. Wir verlangen sehr viel. Wir fordern sehr viel. Und offen gesagt: sehr viel ist zu viel. Für die Erde, und damit auch für uns selbst. Mehr Geld, mehr Kontrolle, mehr Überwachung, um sicher zu sein. Punktuell mag das funktionieren. Von all dem gibt es schon viel. Genug wird es nie sein. Völlig sicher werden wir auch niemals sein. Etliche Sicherungsmaßnahmen in unserer Zeit belasten, ebenso wie der Irrsinn, die Zukunft. Geld allein, oder wenig? Geld allein, auch noch mehr Geld, wird uns nicht retten. Schon gar nicht, wenn es verkehrt eingesetzt wird. Rüstung allein wird uns nicht retten. Aber das ist irrelevant, wir sind gar nicht gerüstet. Vielleicht könnte die Mentalität uns retten. Der Geist. Zu dem manch einer/eine sagt: was ist das denn? Die Wahrheit. Das Vertrauen in das Richtige. Selbstlosigkeit. Bewahrung. Gesundheit.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_PrEIs5W8Cdo0uCwu2luy6A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Mm4CR9cE1fRxv_4_4pLtSw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_57_0724_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 57 (Juli/Aug. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Raus aus der Hungerfalle</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">So wichtig ist gesunder Schlaf</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/raus-aus-der-hungerfalle-nr-57/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 Jul 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Multimedikation - Wie viel Medizin braucht der Mensch]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/multimedikation</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/titel-AdobeStock_620975491.jpg"/>Es ist ungewohnt: Derzeit ist manches Medikament – kurzfristig oder auf längere Zeit – in deutschen Apotheken nicht erhältlich. Kolportiert wird, nahe ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ZnIbSbZiQ32FLyx3GVGAsA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_iNR1E69-QdGfgXHci_nyyw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_7LcbDnRARHaTn-kDohI9MQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_q7Yd7-CgOrB_pfcpG-iRAg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_q7Yd7-CgOrB_pfcpG-iRAg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/titel-AdobeStock_620975491.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_17NLdq62QqCsQist8aeM5w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Es ist ungewohnt: Derzeit ist manches Medikament – kurzfristig oder auf längere Zeit – in deutschen Apotheken nicht erhältlich. Kolportiert wird, nahezu 30 Prozent der Rezepte seien betroffen. Für schwerkranke Patientinnen/Patienten ist das bedrohlich. Eine Hauptursache der Lieferstörungen ist wahrscheinlich der harte Preisdruck auf rezeptpflichtige Medikamente, vor allem auf die ohnehin günstigen Generika (Arzneimittel, das den identischen Wirkstoff wie ein ehemals patentgeschütztes Präparat enthält und deshalb genauso wirkt - Anm. d. Redaktion) in unserem Land. Für die meistverordneten Mittel müssen alljährlich Rabattverträge zwischen den Krankenkassen und den Arzneimittelherstellern geschlossen werden. Auf Kassenrezept sollen/können in den Apotheken dann nur die entsprechend preisreduzierten Medikamente abgegeben werden.</strong><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XVKmMfNaN0X2Jwc0hXVfsQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_XVKmMfNaN0X2Jwc0hXVfsQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">„Das steht mir zu&quot;</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_wEVYQ2ypgXpe8Ts1ZLi0ig" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Um bei, den politisch verordneten Auktionen, mithalten zu können, verlagerten viele einheimische Hersteller ihre Produktion, vor allem von Grundstoffen, in Länder mit niedrigeren Löhnen und vermutlich auch niedrigeren Auflagen. Wesentlich mitbestimmt wurde die Einführung der Rabattverträge von dem Professor für Gesundheitsökonomie und damaligen Staatssekretär im Gesundheitsministerium Dr. Karl Lauterbach. Bundesministerin für Gesundheit war damals, von Januar 2001 bis Oktober 2009, Frau Ulla Schmidt bekannt, aufgrund ihrer Paradigmen: „Das Gerede von der demographischen Katastrophe ist Unsinn&quot;, sowie: „Ältere Menschen sind ein wichtiger Faktor für die Marktwirtschaft“.<br/></span><br/><span style="color:inherit;">Auf die Expansion der Pflegewirtschaft und deren Problemen zur Gewinnung von Pflegekräften trifft das durchaus noch zu. Frau Schmidts Statement zum (vollständig nachgezahlten) Einsatz ihres Dienstwagens nahe ihres Urlaubsortes in Spanien: „Das steht mir zu“&nbsp;</span><span style="color:inherit;">wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache sogar zum Satz des Jahres 2009 gewählt. Noch trefflicher hätte man die weiter steigende Anspruchshaltung in unserer Gesellschaft wohl auch nicht wiedergeben können. Davon soll hier aber gar nicht die Rede sein. Es geht um die medizinische Versorgung – mit Medikamenten. Auch da aber spielt die Anspruchshaltung eine Rolle.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_awMjKlfoYi8hIRgY2yMu_Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_awMjKlfoYi8hIRgY2yMu_Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Gesundheitskioske?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_iQe8fraex1RTHrRcx4i0FQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Hier ist nun Herr Professor Dr. Karl Lauterbach als Gesundheitsminister (seit 12/2021) hochaktiv und mit dem Problem fehlender Arzneimittel – besonders betroffen sind krebskranke Menschen, aber auch Kinder, noch mehr deren Eltern – konfrontiert. Höchst wirksam, gewiss auch publikumswirksam, will er gegen die Engpässe, gegen den Mangel, vorgehen. Die Produktion von Schmerzmitteln, Antibiotika und Fiebersäften soll bis zum technischen Limit erhöht werden, ordnete er bereits an. Und Apotheken sollen nicht nur für die Abgabe, sondern auch für den bedarfsweisen Austausch von Medikamenten zu vergüten sein. Übung dafür gibt es schon wegen der Substitution zur Erfüllung sämtlicher Rabattverträge. <br/><br/>Regelmäßig waren Patientinnen und Patienten dadurch verunsichert. Hoffen wir mal, dass neuerdings nicht allzu viel schief geht. Zumal der Gesundheitsminister Apotheken auf dem Land ohne Apothekerin/ohne Apotheker ermöglichen will. Gleichzeitig Gesundheitskioske (Was auch immer das sein soll? Möchte er da zeitgeistig Gesundheit neben Snacks und Sixpacks offerieren?) einrichten, und Gutscheine für Vorsorgeuntersuchungen in Apotheken (ob mit oder ohne Apothekerin/ Apotheker?) ausgeben, nebenbei auch medizinische Versorgungszentren regulieren. Und Digitalisierung von oben vorantreiben. Herr Lauterbach hat sich viel vorgenommen. Und irgendwie sind da noch die traditionellen Arztpraxen, für die er wenig Empathie, wenig Verständnis zeigt, die gleichwohl nach wie vor die Basis grundlegender medizinischer Versorgung sind. So viel zu den Streiflichtern aktueller Gesundheitspolitik.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_a9JGVUiYl2vKq0utyfCxIw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_a9JGVUiYl2vKq0utyfCxIw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehrproduktion bis zum technischen Limit</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_VD5jetnI6MMCrPt3EiMOKw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ganz profan und analog ist da nun Mehrproduktion von Schmerzmitteln, von Antibiotika und von Fiebersäften angesagt. Bis zum technischen Limit. Was ein Knüller. Klar betrachtet, werden dafür eher mehr Grundstoffe aus China und Indien erforderlich sein als weniger. Für die Endproduktion, das Pressen von Tabletten aus den synthetisierten Wirkstoffen, das Bereiten von Fiebersäften, das Abfüllen und Verpacken sollen einheimische Hersteller nun sogar Prämien bekommen. Die irgendwie das Gegenteil zu Rabattverträgen darstellen. Hü und Hott riefen die Kutscher einstmals den erschöpften Pferden zu, um sie zu lenken.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Den Apotheken werden nun Vergütungen (die sie verständlicherweise als unzureichend ansehen) in der Größenordnung von einem Euro für den Ersatz eines verordneten, aber nicht lieferfähigen Medikamentes gegen ein ähnliches zugesagt. Weil das vielleicht mickrig scheint, soll ihnen künftig erlaubt werden, Impfungen anzubieten, gegen Grippe vor allem, und Vorsorgeuntersuchungen. Das Ausstellen von Kassenrezepten hingegen, von der Ärztin/ dem Arzt bleibt trotz der Verantwortung dafür und allem Haftungsrisiko vollkommen gratis. Darüber hinaus werden Arztpraxen künftig von besorgten Patientinnen/Patienten aufgesucht werden, nachdem sie in der Apotheke mit ihrem Gutschein vorstellig und mit ein paar Parametern vorsorgeuntersucht wurden.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ieuQSgY3aDBz5CxBpLjMqA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_ieuQSgY3aDBz5CxBpLjMqA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehr Medikamente – mehr Gesundheit?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_SJwlTthyybPIAKfZcqXSew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Professor Karl Lauterbachs schöne neue Gesundheitspolitik, fern von Arztpraxen, fern von Apotheken, ohne sonderliches Alltagsverständnis, vielversprechend immerhin für Patientinnen und Patienten. Die Produktion von Schmerzmitteln, Antibiotika und Fiebersäften bis zum technischen Limit steigern. Klingt äußerst entschlossen. Zwar wurde vor langer Zeit schon die übermäßige Verordnung der übermäßige Konsum gerade dieser Mittel als Gefahr für die Gesundheit erkannt. Aber jetzt gilt es, die Produktion zu steigern. Manches, um nicht zu sagen alles, in der aktuellen Gesundheitspolitik erscheint widersprüchlich.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/>Unbeirrt von seriösen Warnungen, trotz der Versorgungslücken hiesiger Arzneiproduktion steigt der Umsatz. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für rezeptpflichtige Medikamente erreichten mit 52,9 Milliarden Euro im vorigen Jahr einen neuen Höchststand&nbsp;</span><span style="color:inherit;">und damit eine Steigerungsrate um 88 Prozent im Zehnjahreszeitraum der Absatz patentgeschützter Medikamente sogar um 100 Prozent. All das muss ja erst mal geschluckt werden – und dazu erstattet bzw. finanziert werden. Signifikant mehr Gesundheit scheint damit nicht entstanden zu sein. Allerdings ist die Medizin effektiver geworden. In der Dekade von 2012-2021 ist die durchschnittliche Lebenserwartung um knapp ein Jahr gestiegen, im ersten Jahr mit Corona ungefähr einen Monat rückläufig gewesen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_va-GilWHHnnxSqZNf5IXXA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_va-GilWHHnnxSqZNf5IXXA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Überproportionaler Anstieg&nbsp;<span style="color:inherit;">von Wechselwirkungen</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_ZrayryBXZLbqq0AwvrVltw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Betreut (angebunden, wird manchmal geschrieben) von der eingreifenden, evidenzbasierten Medizin leben die Menschen im Schnitt etliche Monate länger, im Einzelfall können durchaus Jahre, sogar ein paar Jahrzehnte, erreicht werden, wertvolle Lebenszeit geschenkt werden. Dazu tragen hochwirksame Medikamente zweifellos bei. Selbstverständlich muss dabei sorgfältig auf Risiken, unerwünschte Arzneimittelwirkungen (meist als UAW abgekürzt), geachtet werden. Mit der Zahl parallel verordneter verschiedener Medikamente steigt das Risiko und die Gefahr von Wechselwirkungen in der Regel überproportional.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Au0XSY0bam1cEPsEq0sK-Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Au0XSY0bam1cEPsEq0sK-Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehr Symptome, mehr Medikamente</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_qYyt9KddsGHbT7L334ofnA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Denn nur noch selten sind Menschen, die völlig gesund sind, und noch seltener Menschen, die bloß an einer Krankheit leiden. In der zweiten Lebenshälfte sind hierzulande drei oder fünf oder mehr chronische Krankheiten eher die Regel als die Ausnahme. In Entlassbriefen von Krankenhäusern nehmen die zeilenweise aufgeführten Krankheiten (codiert, wichtig auch für die pauschalierte Vergütung) bereits eine halbe Seite und mehr ein.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Ein Teil dieser Krankheiten wird als abhängig klassifiziert, das bedeutet, dass die eine chronische Krankheit die andere bedingt, beispielsweise Niereninsuffizienz von Herzinsuffizienz und/oder von Diabetes mellitus.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Je länger Patienten/Patientinnen mit chronischen Krankheiten von der Medizin erhalten werden können, umso mehr wächst logischerweise die Zahl weiterer chronischer Krankheiten, die Komorbidität. Dazu kommen oft weitere Krankheiten, die ziemlich unabhängig davon entstanden sind. All das zusammen bildet die Multimorbidität, die in unserer Gesellschaft, salopp formuliert, immer mehr „Multi&quot; wird. Und selbstverständlich mehr Medikation erfordert. Das ist dann die Multimedikation.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_r--doiYAp-O81TvWMXLBCQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_r--doiYAp-O81TvWMXLBCQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Öfter mal ans Absetzen denken</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_45R-wRqvV6PwkLTtcdy6FA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Geht man davon aus, dass für jede Krankheit mindestens ein Medikament zu verordnen ist, gewöhnlich sind es zwei oder drei, dann sind das pro Patientin/Patient bestenfalls drei, in manchen Fällen auch zehn und sogar noch viel mehr Medikamente. Wobei es zusätzlich geboten ist, gegen die Nebenwirkungen des einen oder anderen Medikamentes weitere, davor schützende Medikamente zu verordnen. So ist die Skala der Multimedikation nach oben offen. Wozu noch der psychologisch verständliche Faktor kommt, dass mit leichterer Hand verschrieben und angesetzt als abgesetzt wird. Da Anglizismen in der Medizin das frühere Gelehrten-Latein ersetzt haben: Prescribing ist populärer als Deprescribing. Was irgendwie auch verständlich ist: Patienten kommen ins Krankenhaus oder die Praxis, weil sie Beschwerden und Probleme haben. Dann liegt es näher, ein Mittel anzusetzen als ein vorhandenes abzusetzen. Was durchaus mal die bessere Option sein könnte.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_iE_CkxFzaXceIxHQHh1pHA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_iE_CkxFzaXceIxHQHh1pHA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Zunehmende Mulitmorbidität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_LbbD_uCwIRyMWh50GLeOvA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p>Y<span style="color:inherit;">Gefühlt kommen immer mehr Patientinnen/ Patienten in die Hausarztpraxen – dazu in die Facharztpraxen (die heutzutage meist Zentren heißen), sowie in die Krankenhäuser, die an immer mehr Krankheiten leiden, d.h. multimorbide sind. Eigenartigerweise ist die Tendenz dazu mit der Leistungskraft, selbstverständlich auch mit der diagnostischen und technischen Potenz eingreifender Medizin weiter gewachsen. Wie auch immer. Zudem bringen etliche Patientinnen und Patienten Verdachtsdiagnosen mit, die sie im Internet, mit diversen Suchmaschinen und Foren, „recherchiert“ haben (wie sie zeitgemäß sagen). Weiteres wird derzeit „auf Covid&quot; zurückgeführt. Unser Gesundheitsminister Professor Karl Lauterbach hat persönlich Long-Covid Patienten besondere Hilfe mit einem Sonderetat von etlichen Millionen an Euros zugesagt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_pY7F8tzc_qoBH0-WSPpR2A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_pY7F8tzc_qoBH0-WSPpR2A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Notwendige Behandlung&nbsp;<span style="color:inherit;">in ausreichendem Maß</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_odPjoAa7U0D0BqHl55FTXQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mit der Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung vor ungefähr 150 Jahren war den Kranken die notwendige Behandlung in ausreichendem Maß zugesichert worden. Seitdem ist die Medizin leistungsfähiger und zweifellos auch (vielleicht überproportional)&nbsp;</span><span style="color:inherit;">teurer geworden. Und die Patientinnen und Patienten wussten immer besser (erinnert von der Gesundheitsministerin im Jahr 2009, mit dem heute noch gültigen Satz des Jahres): Das steht mir zu.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Keineswegs will ich hier einseitig Politik kritisieren. Sogenannte Gesundheitspolitik. Politik, die vor allem nachhaltig und zukunftsschützend sein sollte. Auch der Medizin ist Marketing kein Fremdwort mehr. Wird vielerorts, in etlichen Zentren, praktiziert. Davon sind auch die Krankenkassen, die in heftigem Wettbewerb um die Beitragszahler stehen (den es bei der Gründung der Reichsversicherungsordnung noch nicht gab), die sich nun wohlklingender Gesundheitskassen nennen, nicht ganz frei.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">So hängt alles mit allem zusammen. Wunderschöne Etiketten. Aber wie so oft ist das Ergebnis all dieser Fortschritte nicht ganz so gut. Um nicht zu sagen: problematisch. Oder: bedenklich. Und schon gar nicht zu sagen: gefährlich. Da würde keiner sagen: Das steht mir zu. Hingegen ist der Staat, die Gesellschaft, die Krankenkasse (pardon: die Gesundheitskasse), die moderne Medizin, das MRT, die Pharmazie, doch da, uns zu behüten. Was ja bestmöglich geschieht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_CmRNvPuXRXtcfbrmXWjEfg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CmRNvPuXRXtcfbrmXWjEfg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Überversorgung schon im Kindesalter?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ldOm3F5dCEZDkg0EuxV9wQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Nun wächst aber der Bedarf bzw. der Verbrauch (keineswegs ist das das Gleiche, verbrauchen wir doch zunehmend mehr, als wir benötigen) an Antibiotika, Schmerzmitteln und Fiebersäften, schneller als der Nachschub aus fernen Ländern. Außerdem wächst die Multimorbidität und die Multimedikation. Gleichzeitig klagen Kinderärzte über fehlende Antibiotika und Fiebersäfte. In meiner hausärztlichen Praxis benötige ich diese Mittel auch manchmal, jedoch selten. Gerade für Kinder. Denn da wird doch die Grundlage für spätere Gesundheit erbaut, mit nachhaltiger Entwicklung des Immunsystems und der Förderung gesundheitsfördernder Darmflora. Ohne sonderliches Pipapo.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_qNVwnGlYfo0IA9Clez2uYw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_qNVwnGlYfo0IA9Clez2uYw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Mulitmorbidität u. -medikation:&nbsp;<span style="color:inherit;">Ursache oder Wirkung?</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_CSQRqRHQcOSmS5xGFmgraA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Im Weltbild zeitgemäßer Medizin und neuester Gesundheitspolitik kann es (keinesfalls will ich sagen: darf es) eigentlich keine gesunden Menschen mehr geben. So bedenklich und problematisch diese Einsicht auch scheinen mag, leider ist es die Realität. Vielmehr angesagt ist Multimorbidität und Multimedikation. Gewiss können einige Medikamente hilfreich und sogar segensreich sein. Wenn es, ganz einfach gesagt, nicht zu viele sind, nicht zu viele sein müssen. Wenn aus der Vielzahl nicht noch weitere Risiken entstehen. Genaue Daten zu den Gefahren der Multimedikation werden aus verständlichen Gründen nicht so gern und klar publiziert, werden vielleicht auch gar nicht so gerne erfasst. Seriösen Schätzungen zufolge werden ungefähr 5 Prozent aller Krankenhauseinweisungen in Deutschland erforderlich wegen Arzneimittelnebenwirkungen, bei älteren Menschen rund 10 Prozent. Zur Relativierung sollte bewusst sein, das betrifft überwiegend chronisch vorerkrankte Patienten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_fWbs94jHqxNquSznLbTELg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_fWbs94jHqxNquSznLbTELg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Gesundheitsversorgung&nbsp;<span style="color:inherit;">muss nachhaltig werden</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_XBmtrVZcx0mfSaN45dCzjA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Multimorbide Patienten, da gilt es anzusetzen. Die Krankheitsanfälligkeit, die Krankheitsentstehung und später die Multimorbidität möglichst niedrig halten – schon von Kindheit an. Antibiotika und Schmerzmittel schon in dieser Phase restriktiv und nachhaltig, nur bei unbedingter Notwendigkeit einzusetzen, statt deren Produktion bis zum technischen Limit zu steigern. Irgendwie ist da doch ein Widerspruch. Es ist auch der Widerspruch zwischen:&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Das ist notwendig oder: Das steht mir zu. Mehr und mehr für die Agenda geprägt von dem vermeintlichen Mantra: das steht mir zu, statt von: das kann ich tun, das sollte ich tun, das will ich tun.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Vielmehr wird die neueste Gesundheitspolitik geprägt von der Produktion bis zum technischen Limit, gerne ausgelagert in ferne Länder. Nachhaltig und zukunftsbewahrend ist sie nicht. Allerdings ist das nicht nur in der Medizin und der Gesundheitspolitik so, es durchdringt die gesamte Gesellschaft. Und wenn sich da nichts wirklich grundlegend ändert, am Anspruch, am Fordern und am Verlangen („Das steht mir zu“) ist nicht nur die Gesundheit, sondern damit auch die Zukunft nicht zu retten. Der/die Letzte macht dann das Licht aus.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_-0vGdeQ_U1jAMc8zcpB-4w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_-0vGdeQ_U1jAMc8zcpB-4w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Mangel an Nachhaltigkeit&nbsp;<span style="color:inherit;">zu Lasten der Betroffenen</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_0CkRcja_Ul_bl5U1D8BJeA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In dieser, leider nicht unrealistischen, Vision ist die Multimorbidität und die Multimedikation bloß eine Marginalie. Für heutige Patientinnen/ Patienten ist das Problem aber höchst bedeutend. Vielleicht hätte mit rechtzeitiger Prävention, mit bewusster, naturgemäßer Ernährung, manche Erkrankung verhindert werden können. Aber nun gilt es nach vorne zu schauen, in die Zukunft. Nachhaltig zu werden, und zu bleiben. Bei bereits chronischer Erkrankung werden Maßnahmen und Mittel der eingreifenden Medizin unverzichtbar bleiben.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Deren Einsatz kann sehr hilfreich, in manchen Fällen aber auch gefährlich sein. Da gilt es abzuwägen. Einseitiger Fundamentalismus, das Propagieren von Vorurteilen, ist nicht besonders hilfreich. Verheddert sich leicht.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Notwendig ist Klarheit. Nicht aller Fortschritt ist gut. Die moderne Medizin hat große Fortschritte gemacht. Die sind notwendig und hilfreich, aber nicht die Welt rettend. Mitunter abträglich.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Gesundheit gibt es kaum noch. Trotz aller Etiketten, auf denen Gesundheit steht. Hingegen sind mehr Krankheiten entstanden. Multimorbidität. Und daraufhin Multimedikation. Einerseits hilfreich. Potenziell aber gefährlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_rOV_3q2q82UnMygcUNe9Jw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rOV_3q2q82UnMygcUNe9Jw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">USA Vorreiter auch bei Mentalität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_w4m4FfSaHR3L2wHsmKNFjg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Lange bevor sie hier ankamen, sind Gesundheitsverluste in den USA schon entstanden, dem Land, das die hiesige Zivilisation und deren Wissenschaft markant geprägt hat. Bedingt durch übermäßigen Konsum, vor allem von Zucker und tierischem Fett. Übergewicht war da die logische Folge, Arteriosklerose, Diabetes mellitus vom Typ zwei, Übergewicht, Anfälligkeit für Depressionen und Schlafstörungen, Entzündungen. Und gegen all das gibt es selbstverständlich immer mehr Medikamente. Deren Absatz und Produktion bis zum technischen Limit (von dem Herr Professor Dr. Karl Lauterbach, der in den USA studiert hatte, nun sprach) bisher wenig reduziert wurde.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Tatsächlich kann Krankheit aus Mangel entstehen/ bestehen, auch aus Mangel an Medikation, was derzeit die herrschende Überzeugung ist. Krankheit kann aber auch aus Übermaß entstehen, aus übermäßigem Fordern und Verlangen, wie auch aus übermäßiger Medikation. Was derzeit nicht beachtet wird.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Wirklich sinnvoll ist Gleichgewicht. Nachhaltigkeit. Weder Hypo- noch Hypermedikation. Nicht zu wenig und nicht zu viel. Die aktuelle Tendenz in unserer Gesellschaft ist aber: Viel hilft viel. So viel wie möglich. Das steht mir zu. Letzteres kann aber in allem schädlich sein.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Multimorbidität (viel Krankheit) erfordert Multimedikation (viele Mittel). Zweifellos. Dabei kann ein Medikament hilfreich sein, vielleicht noch ein weiteres und ein drittes. Oder viel mehr. Den Leitlinien evidenzbasierter Medizin entsprechend, sowie unserer Mentalität.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Kkxunr21c3TvtbxXcHMaaQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Kkxunr21c3TvtbxXcHMaaQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Unangemessen riskante Medikation</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ed-99HQ3tWpA1XbStr_UgA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Weil die Multimedikation nicht nur nützlich ist, wurden in den fortschrittsanführenden USA PIM-Listen erstellt, in denen unangemessen riskante Medikamente (potentially inadequate medication) aufgeführt sind. Das hiesige Äquivalent dazu ist das PRISCUS-Verzeichnis, in dem 177 Medikamente mit besonderen Risiken für ältere Menschen benannt sind, samt erforderlichen Dosisanpassungen und Therapiealternativen. <br/><br/>Mit abnehmender körperlicher und muskulärer Aktivität, mit häufiger Fehlernährung, mit überlastetem Bindegewebe, mit schwindender Nierenfunktion, Leberfunktion und Herzmuskelleistung steigt das Risiko unerwünschter Arzneimittelwirkungen. Und bei resultierender Multimorbidität auch das Risiko unerwünschter Wechselwirkungen. <br/><br/>Ratsam ist: So viel wie nötig. Und davon so wenig wie möglich. Höchste Priorität hat das Bewahren, bedarfsweise Wiederherstellen und Erhalten von Gesundheit. Im Basisprogramm für längere Gesundheit finden Sie Anregungen, Informationen und essentielle Mittel dazu.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_6jGjz0kXHfLGHsq28j9Enw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_jPa6_u6daEBiVHKQhjep2g" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_54_0124_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 54 (Jan./Feb. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Multimedikation</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Nicht zu wenig und nicht zu viel - dieser generelle Leitsatz von Dr. Klaus Mohr trifft auch auf das Thema Arzneimittel zu. Vor allem jetzt, in Zeiten von Lieferengpässen.</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/multimedikation-nr-54/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 Jan 2024 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Die Wirksamkeit von PLACEBOS]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/die-wirksamkeit-von-placebos</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/AdobeStock_290922835.jpeg"/>Das ist doch bloß ein Placebo. Abfällig wird das manchmal so dahergeredet, gerade über präventiv oder therapeutisch genutzte Naturstoffe. Etwas verärg ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ch-vNC0rSZCHhsoCWt0lkQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_2JuycwNwRa-ZbPUyo9NmlA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_egP7jFubTbaGDjqx7gNxzA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_lUXYPnjD6bamBwX3k7T6Gg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_lUXYPnjD6bamBwX3k7T6Gg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 323.66px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/AdobeStock_290922835.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_z20fm6v5RHS6QT-_ynMaTg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Das ist doch bloß ein Placebo. Abfällig wird das manchmal so dahergeredet, gerade über präventiv oder therapeutisch genutzte Naturstoffe. Etwas verärgert auch, denn da gibt es doch einige Patientinnen/Patienten, die aus persönlicher guter Erfahrung von besonderen Naturstoffen überzeugt sind. Als Einbildung wird deren Erleben abgetan. Als Placebo eben. Dass damit zum Kampfwort missbraucht wird. Statt zum Segen.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_voAK5COmhm54SsDaxWvmHw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_voAK5COmhm54SsDaxWvmHw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Placebo- und Nocebo-Wirkung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_-mVzOELN_LGISr9UOZTzRg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ironischerweise werden Placebos speziell in der evidenzbasierten Medizin eingesetzt, obgleich nur als Scheinmedikamente, die an die Probandinnen/ Probanden in den Kontrollgruppen verabreicht werden. Im placebokontrollierten Doppelblindversuch, der als Goldstandard im Studiendesign gilt, dürfen Teilnehmende zudem nicht wissen, ob sie das Prüfmedikament (Verum) oder ein gleichbeschaffenes Mittel ohne diesen Wirkstoff verabreicht bekamen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Naiv könnte man da fragen: wozu dieser Aufwand? Könnte man nicht gleichgut der einen Gruppe den neuen Wirkstoff andienen und der ähnlich zusammengestellten Vergleichsgruppe gar kein Mittel? Das geht natürlich gar nicht, weil auch in der evidenzbasierten Medizin irgendwie bekannt ist, dass jedes Mittel, jede Maßnahme, wie gut oder schlecht, wie wirksam oder unwirksam, wie sinnvoll oder wie substanzlos, sinnlos und unvernünftig sie auch sein mag, bei der Anwendung im Menschen irgend eine Wirkung auslöst, bzw. verursacht. Im günstigen Fall kann das eine Placebo-Wirkung sein, dann geht es den Probandinnen/Probanden (über die sogenannte Verum-Wirkung hinaus besser. Im ungünstigeren Fall wird das eine Nocebo- Wirkung sein, dann geht es den Untersuchten daraufhin schlechter.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_nZV8JJtn4SsxnPNoViuckQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_nZV8JJtn4SsxnPNoViuckQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Nocebo in der Medizin&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_fhmuW3lB8YgrpUbOYbNp_g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Wenn man Patientinnen/ Patienten zuhört, treten heute, gerade in der evidenzbasierten und eingreifenden Medizin die Nocebo-Wirkungen signifikant häufiger auf. Die Ursachen dieses irritierenden Phänomens sind komplex, sind einerseits in den vielversprechenden Möglichkeiten der modernen Medizin zu finden, in geringer Selbstverantwortung und Selbstbeteiligung, und andererseits in hohen und unerfüllten (schwer erfüllbaren) Erwartungen unserer Gesellschaft. Patienten und Patientinnen, die über die Defizite dieser Medizin klagen, sollten dabei auch das Ausmaß ihrer eigenen Ansprüche sowie die Realität im Blick haben. Wenn&nbsp;</span><span style="color:inherit;">beispielsweise ein Patient sagt , „ich brauche dringend ein MRT, weil mir das vor einem halben Jahr so gut geholfen hat”, macht das schon nachdenklich. Gewiss, das kann damals notwendig und maßgeblich gewesen sein. Wie weit aber ist dieser Bedarf aktuell realistisch? Oder subjektiv? Wird dieses MRT nun zu einer Placebo-Maßnahme? Und mehr noch: wie viele Leute kommen aus der MRT-Diagnostik mit wenig krankheitsrelevanten, obgleich auffälligen Befunden – und sehen sich fortan als schwer krank? Manch ein Nocebo Effekt ist so entstanden. Andererseits hat diese Art Diagnostik schon die eine oder andere schwere – und bei frühzeitigem Erkennen- noch effektiv therapierbare Organläsion entdeckt. Das hätte keinesfalls unterbleiben dürfen. Den Mittelweg zwischen Notwendigem und Überflüssigem (das die Ressourcen für Notwendiges abzweigt) bis Schädlichem zu finden, ist immer schwierig. Zumal all das ausreichend vielleicht sogar mehr als ausreichend, zur Verfügung steht, wenn auch mit Wartezeiten. Und in der Regel von den Krankenkassen/Sozialkassen ohne Zuzahlung finanziert wird. Merkwürdig, dass ein klärender (hoffe ich) Text zu den Wirkungen von Placebos bzw. Nocebos mitten in unser Sozialsystem der gesetzlichen Krankenkassen und die Möglichkeiten der technisierten Medizin führt.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_ftiuSFoYPf09lgTpB_ik3Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_ftiuSFoYPf09lgTpB_ik3Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Warum Placebo in Studien?</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_EpUbKnQn-_2RACGZz4501Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ausgegangen waren wir jedoch von der Frage warum gerade die evidenzbasierte, scheinbar so hochobjektive Medizin gegen Placebo testet, anstatt – viel weniger aufwendig – gegen Null-medikation. Die klare Antwort ist: das Placebo hat tatsächlich eine Wirkung, positiver oder negativer Art. In derzeitiger Mentalität, im derzeitigen System überwiegend negativer Art. Den Nocebo Effekt. In Doppelblindstudien für die evidenzbasierte Medizin muss daher die Placebooder Nocebo-Wirkung um möglichst objektiv zu sein von den Wirkungen des Verums (Nomen est Omen) abgezogen (subtrahiert) werden. Dann ist der Objektivität Genüge getan.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Wenngleich nicht so sehr der Lebensrealität. Vielleicht resultiert der Konflikt zwischen evidenzbasierter Medizin und Lebenswirklichkeit aus der Differenz zwischen bestmöglicher mitunter vermeintlicher Objektivität einerseits und Subjektivität andererseits. Wobei die körperorientierten, objektiven Leistungen der evidenzbasierten und technisierten Medizin selbstverständlich außerhalb jedes Zweifels stehen. Ein jedes Ding (auch jeder Mensch) hat aber zwei Seiten.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Uws0N-dygW7YlNyN1RlOvA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Uws0N-dygW7YlNyN1RlOvA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Körperliche und mentale Wirkung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_iAlDZK08yYsZicdKzfD9Cw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">So hat auch jedes Medikament, jedes Mittel jede Maßnahme, ob natürlicher oder synthetischer Herkunft (mindestens) zweierlei Wirkung:&nbsp;</span></p><ul><li><span style="color:inherit;">die körperliche Wirkung mittels Veränderung von Körperzellen, Geweben, Organen&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">die mentale Wirkung die aus der Erwartung Hoffnung/Sinngebung von Patientinnen und Patienten erwächst.&nbsp;</span></li></ul><p><span style="color:inherit;">Beide Wirkungsarten sind wichtig. Keine davon sollte überschätzt, aber auch keine unterschätzt werden. Medizin, gleich welcher Orientierung, die eine der beiden Seiten nicht kennt, wird fehlgehen. Selbstverständlich steht in der Medizin unserer Zeit die Wirkung deutlicher im Mittelpunkt als der Sinn der Maßnahmen.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">So ist es auch verständlich, dass von den Patientinnen/ Patienten nicht nur die neuen hochwirksamen Medikamente mitunter gefürchtet werden, sondern auch manche Prozeduren. Zahlreiche Mittel werden als potentielle Nocebos empfunden, aufgrund sorgfältigen Lesens der korrekt, manchmal erschreckend wirkenden Beipackzettel durchaus nachvollziehbar. Daraus resultiert Ambivalenz: einerseits werden die Mittel benötigt und ersehnt, manchmal werden sogar unnötige Mittel verlangt/empfohlen/genommen, andererseits werden dieselben Mittel und Prozeduren gefürchtet. Da hilft das Bewusstsein, was ist Wirkung und was Sinn, was ist notwendig und was ist schädlich, was wird benötigt und was ist überflüssig, zu viel, was ist Placebo und was ist Nocebo. Was hilft und was schadet.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_9IOPxtXPs81HWscuovYNEA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_9IOPxtXPs81HWscuovYNEA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Vorverständnis des Patienten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_EaZ6dCub2JM34AYzU2aThQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ob eine Placebo-Wirkung oder eine NoceboWirkung entsteht, hängt weniger von dem jeweiligen Medikament bzw. der Maßnahme ab, als von der Einstellung des Patienten/der Patientin. Diese Einstellung wiederum wird von der Notwendigkeit und dem Sinn der Therapie geprägt sowie von den Erklärungen und den Informationen dazu. Letztere werden häufig aus Internetforen bezogen, (Ärztinnen/ Ärzte spielen da keine ganz große Rolle mehr) und sind unterschiedlich korrekt, mehr oder weniger objektiv, mehr oder weniger hilfreich. Warnungen mit unterschiedlicher Intention und Qualität, auch ganz unberechtigte, finden da jedenfalls mehr Aufmerksamkeit als die schlichte Wahrheit und ehrliches Bemühen.</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Zweifellos werden da auch wirkungsarme, sogar wirkungslose und potentiell schädliche Mittel angepriesen, wodurch bei naiven Gemütern durchaus Placebo-Effekte, zumindest kurzfristig, aufkommen können. Die scheinbar besonders wirksam sind, wenn sie besonders viel kosten. Derartigen Placeboeffekt, der aus hohen Selbstkosten resultieren könnte, hat die hoch entwickelte Medizin in unserem Land, unserer Zeit jedenfalls nicht, da für jede/jeden Bedürftigen, alles Notwendige sozial, ohne eigene Zuzahlung, ohne Selbstleistung gewährt wird. Obgleich manch einer/manch eine meint, Alles sollte besser und mehr sein. Das ist aber ein Thema für die Sozialpolitik und nicht so sehr für die Medizin, in der und mit der die meisten da Arbeitenden wohl ihr Bestes tun: die nicht so sehr fordern und klagen, sondern leisten und wirken.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Was hohl ist, wird keinen Bestand haben. Was viel fordert, und selbst wenig leistet; was viel verspricht und selbst wenig beiträgt, wird vergehen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_LFUdiR74y2fqFM2beyEbYQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_LFUdiR74y2fqFM2beyEbYQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Selbstverantwortung und Placebo</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_afAIoutu7gL15MlxAGGlBw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Schließlich verweist uns die Placebo-Wirkung an uns selber zurück: wie bin ich? Wie geht es mir? Bin ich selber dafür verantwortlich? Was tue, was leiste ich dazu? Was mache ich verkehrt? Sehe ich Fehler ein? Und genauso wichtig: was mache ich richtig? Was ist richtig? Was kann ich für die Zukunft, in der Zukunft leisten? Wie kann das geschehen? Wie kann ich das leisten, erfüllen? Was brauche ich? Was ist mein Sinn? Eine jede, ein jeder wird diese Fragen – wenn überhaupt – anders beantworten. Dankbar für Gutes vielleicht, oder undankbar. Hilfreich, oder schädlich. Bewahrend, oder zerstörend.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Placebo oder Nocebo? Teilweise liegt es an uns selber. Nicht allein an der Hardware, eher noch an der Software. An unserem Betriebssystem. Immerhin können/müssen wir an beidem arbeiten: konstruktiv oder destruktiv. Wir können die Hoffnung bewahren und die Zuversicht und im Kleinen unser Bestes tun – oder alles schlecht reden und schlecht machen. Wobei mir selbstverständlich bekannt ist, dass gut gemeint nicht das Gleiche wie gut gemacht ist. Dass reale Arbeit oft wichtiger ist als großes Tönen. Irgendwie geschätzt wird beides.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Aber manches ist paradox. Der placebokontrollierte Doppelblindversuch (ist nomen da omen? Müssen wir wirklich doppel blind sein?) sollte, wie das Thema schon sagt, das placebohafte ultimativ kontrollieren, sollte die Medizin höchst objektiv entzaubern. Gewiss wurde manch Gutes damit erwirkt, manche Wirkung bestätigt und manche bestritten, für schädlich befunden. Gleichzeitig sehen immer mehr Menschen in den Mitteln und Prozeduren dieser Medizin auch Nocebo-Wirkung.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_NWyMyrNPn5EZjpTGJWOIHA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_NWyMyrNPn5EZjpTGJWOIHA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Kann uns der Fortschritt retten?&nbsp;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_PxyHIy8Knk5nxvZOGIA9CQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Es ist unübersehbar: unser hochverschuldetes System, auch unsere bisherige Effizienz ist im Niedergang. Wir sind nicht mehr nachhaltig. Immer mehr von uns werden hilflos und weniger hilfreich. Wir haben nicht mehr viel Grund zur Hoffnung und Zuversicht. Ob die Technik, die mit ihren hoch effektiven Geräten zur Ausbeutung und Zerstörung der Erde wesentlich beigetragen hat, uns retten wird, ist fragwürdig. Wie weit uns dabei die technisierte Medizin retten wird. Selbst der Tod stirbt, schreibt der Philosoph Michel Onfray in seinem Buch Niedergang: Aufstieg und Fall der abendländischen Kultur.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_m1sFnMCpYD96f3sxV7rjpw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_m1sFnMCpYD96f3sxV7rjpw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Unser Leben - lieber Placebo als Nocebo</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_FbF8Cfb-F8tuK-eJakQwbQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Eine kleine Nische noch ist uns verblieben. Das ist die Natur. Klar, auch die kann bedrohlich wirken und schaden, und doch ist sie unser Leben. Wer das als Placebo-Effekt verächtlich macht, dem ist nicht zu helfen. Zumal mehr und mehr Nocebo wird.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Doch da ist noch die kleine Nische. Die Natur kämpft nicht gegen den technischen Fortschritt, gegen die Zerstörung, die er ermöglicht und anrichtet, stattdessen erträgt und überwindet sie ihn. Lächelt gütig zurück, wenn sie als unwirksam und als Placebo verhöhnt wird. Zumal manch einer, der von Placebo spricht gar nicht so gut weiß, was das eigentlich ist und kann.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Letztlich ist all unser Leben Placebo, zumindest sollte es möglichst wenig Nocebo sein. Letzteres hingegen sehen wir derzeit global mit größtem Bedauern und tiefster Trauer.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Tröstlich bleiben bewährte Naturstoffe für unsere Gesundheit. Solide, bewährte, gesundheitsfördernde Wirkung verbindet sich da mit Hoffnung, Zuversicht und Beständigkeit.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_pjiTQHuRx4vrnjtc7NKUVg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_IfNTesEXj2IRQOIwsh-x8Q" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_52_0923_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 52 (Sept./Okt. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Die Wirksamkeit von Placebo</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/die-wirksamkeit-von-placebo-nr-52/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Sep 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Entwurzelt]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/entwurzelt</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/rl0323_entwurzelt.jpg"/>Wenn gesagt wird, ein Mensch sei entwurzelt, bedeutet das, er habe den Bezug zu den Lebensgrundlagen verloren sowie zu den Kraftquellen. Die Metapher ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_3vEFkj2mQHKtGr-ooE2zcQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_JLMo4RutRxyUGVihTsWKYg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_qYveMfyCQ-y6OxCG1jzzlQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_8Tozzju0dWwqZc4kOENOYw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_8Tozzju0dWwqZc4kOENOYw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/rl0323_entwurzelt.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_S57y0mFN2qGyEh1PeHdUdQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><strong style="color:inherit;">Wenn gesagt wird, ein Mensch sei entwurzelt, bedeutet das, er habe den Bezug zu den Lebensgrundlagen verloren sowie zu den Kraftquellen. Die Metapher stellt einen Vergleich mit dem Pflanzenreich her.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_FsaAT12EQzikncQA8-91hg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Stabilitas Loci&nbsp;</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_BaziVSdBpaO--7ql4QJcpg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mobil sind wurzelnde Pflanzen jedenfalls nicht; sie können ihren Standort nicht nach Bedarf, Lust und Laune verlassen — sie sind ortsfest und bleiben. Im Zisterzienserorden war die stabilitas loci — das Verbleiben an ihrem Ort — eine Grundregel der Mönche, neben Gebet, Liturgie und weiteren Pflichten. Im Zuge der Reformation wurde mit dem Vermögen des Zisterzienserklosters Heina die Philipps Universität Marburg gegründet (in der ich wurzele, die meine Ausbildung ermöglicht und meine Entwicklung mitgeprägt hat). Zisterzienser kultivierten Heilgärten — an der Seite von Kreuzgang und Kirche — und bildeten frühe Pharmazeuten aus. In der Autarkie der Klosterwirtschaft (die nicht romantisch verklärt werden sollte) findet sich eine faszinierende Analogie zum Pflanzenreich. Wurzelnde Pflanzen können bei Beeinträchtigungen und Krankheitsgefahr nicht mal eben zu einer Apotheke oder einem medizinischen Versorgungszentrum gehen. Ohnehin wäre im Zentrum ein Termin mit Versichertenkarte erst nach geraumer Wartefrist — und in Apotheken nicht immer ein eingreifendes Medikament oder ein Hustensaft erhältlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_eUhY4N7mgRMJ0gb3Z3lLow" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Verwurzelung fördert Heilung und Resilienz</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_Y_6FZG9PJgiNgGsbv5i7Dw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Pflanzen sind nicht krankenversichert — und brauchen das nicht. Weil im Pflanzenreich während einiger hunderttausend Jahre notwendige, genial anmutende Schutzstoffe für die eigenen Zellen entwickelt wurden, in unterschiedlicher Art und Wirksamkeit in verschiedenen Pflanzenarten. Etliche davon wirken toxisch (abhängig auch von der Dosierung), wenn sie vom Menschen aufgenommen werden. Einige Pflanzenarten jedoch bilden Wirkstoffe, die auch unsere Körperzellen schützen können, und werden deswegen seit Generationen als Heilpflanzen gebraucht. Nachdem deren molekulare und zelluläre Wirkmechanismen ansatzweise entschlüsselt sind, ist die Anwendung dieser Pflanzenarten vor allem zur Prävention von Zivilisationskrankheiten geradezu essenziell geworden (konkrete Kombinationen dazu finden Sie im Basisprogramm für längere Gesundheit). Einige Evolutionsbiologen erklären die allmähliche Entwicklung hocheffektiver Schutzstoffe mit der Notwendigkeit eigener Selbstmedikation für die ortsfesten Pflanzen — da sie nun mal nicht fliehen, nicht ausweichen konnten.</p><p>Mit ihrer Wurzel nehmen Kräuter, Sträucher und Bäume Wasser und Mineralstoffe aus der Erde auf — und sind damit fest verankert. Zusammen mit der Energie aus dem Sonnenlicht und dem Kohlendioxid aus der Luft, das sie aufnehmen, um Struktur-, Funktion- und Speicherstoffe zu bilden, sind diese Pflanzen autark, selbstständig, nachhaltig. Klar, Derartiges kann kein Mensch leisten. Menschen haben ganz andere Fähigkeiten, grandiose, weniger essenzielle und leider auch destruktive.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_L1Vj0fZNMPnbi9fv4mjj8w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;"><span style="font-size:24px;">Einfluss des Menschen&nbsp;</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_C9PUfc_DVmq4n83PUlPc6g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bei der Bildung ihrer Schutzstoffe haben die Pflanzen gewiss nicht an den/die Menschen gedacht: Die kamen zur Schöpfung erst viel später hinzu hinzu. Aber dann umso heftiger, effektiver und gefährlicher. Auch für sich selber, was den Pflanzen fremd wäre. So hat es die Menschheit geschafft, in ungefähr 200 Jahren (ein Zeitraum, der für Pflanzen nanowinzig ist und von gerade mal sieben Generationen des Menschen „gestaltet“ wurde) die Temperatur an der Erdoberfläche um 1,5 °C zu steigern. Was geringfügig scheint — Menschen steigern seitdem sehr viel mehr: technisches Wissen, Kredite und Schulden, Inflationsraten, Hunger und Elend, Hass und Gewalt, und zudem ihre Zahl, acht Milliarden gerade.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_79IKsK-M35HCO6eSgfFkAw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Klimawandel</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ZONqNo6Qm72xQtSDV2HfpA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Tatsächlich ist die Klimaveränderung, die steigende Übererwärmung der Erdoberfläche wahrscheinlich die größte Herausforderung und Gefahr seit es Menschen gibt. Die unbeirrte Raserei auf den Autobahnen, das Abwehren von Tempolimits, zeigt die Unbelehrbarkeit vieler Menschen.</p><p>Pflanzenarten, die lange vor dem Erscheinen der Menschheit schon hier waren, halten durch Aufnahme von Kohlendioxid die Erderwärmung noch so gut es geht ein wenig auf — und werden auch noch da sein, wenn die Menschheit mit all ihrem Irrsinn nicht länger bestehen kann. Temporär können die meisten Pflanzenarten mit hoher Einstrahlung von UV-Licht (und, sofern sie gut verwurzelt sind, auch mit dem Temperaturanstieg ) einigermaßen umgehen; sie haben bereits vor der Klimaveränderung effektive Schutzstoffe gegen oxidative Beschädigungen sowie Reparaturstoffe für ihre Zellen hervorgebracht — und können auch nach zu befürchtendem kollektivem Selbstmord der Menschheit wieder zu ihrer Tagesordnung übergehen: im Sonnenlicht Kohlendioxid aufnehmen, nachts einen Anteil davon wieder abgeben, statt einseitig immer mehr davon zu produzieren. Ungefähr so wie Matthias Claudius das im Gedicht „Der Mond ist aufgegangen“ skizziert hat: „ … der Wald steht still und schweiget, und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wundersam. …“</p><p>Im Pflanzenreich hat das Verwurzeltsein zur Bildung hochwirksamer Schutzstoffe und Wirkstoffe zur Eigenheilung geführt. Derartige Wurzeln mit der Bindung, dem Bezug zur Erde haben Tiere und Menschen nicht, jedoch sind die mobil (manche Menschen sogar hypermobil). Existenziell wurzelte der Mensch ursprünglich im Pflanzenreich</p><ul><li style="text-align:left;">von dem der Sauerstoff freigesetzt wird, den wir einatmen</li><li style="text-align:left;">von dem — im Primärstoffwechsel — Proteine, Kohlenhydrate und Öle bzw. Fette hergestellt werden, die Grundelemente unserer Nahrung</li><li style="text-align:left;">von dem — im Sekundärstoffwechsel einiger Pflanzenarten — gesundheitsfördernde, stärkende und regenerierende Schutzstoffe gebildet werden, die für unser Leben, unsere Gesundheit essenziell sind.</li></ul></div></div>
</div><div data-element-id="elm_-PcjSPZSuykUidk4DhTFfw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Nachhaltige Pflanzenwelt&nbsp;</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_FgJ_kaBmJ4Z9kBgtYEQfWw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>In den letzten Jahren wird häufig von Nachhaltigkeit gesprochen. Pflanzen sind wirklich nachhaltig. Indem sie mit dem Wasser, das sie durch ihre Wurzeln aus der Erde beziehen, dem Kohlendioxid aus der Luft und dem Sonnenlicht eigenständig ihre Primärstoffe bilden — und dazu noch faszinierend wirksame Schutzstoffe. Und was tut der Mensch/die Menschin/die Menschheit? Derzeit trotz aller Versprechungen meistens das Gegenteil: rodet Wälder, asphaltiert/betoniert/schüttet Grünflächen zu, verheizt und verfährt Öl und Gas aus uralten Beständen, produziert Giftstoffe und Müll, zerstört Leben und ganze Arten, ist gierig, da wurzellos, unzufrieden und ängstlich, lügt und betrügt. Macht sich/nimmt sich sehr wichtig. Macht andere und sich selbst unglücklich. Selbstverständlich: Es geht auch anders und gibt auch andere Mitmenschen. Beglückend.</p><p>Begünstigt wurde die Fehlentwicklung der Mehrheit durch den Übergang von einer agrarischen, produzierenden Lebensweise hin zur konsumierenden Gesellschaft.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_HPymyrRqZwPDp0a350GnBQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2>Entwurzelung in der Konsumgesellschaft&nbsp;</h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_BTVpCKtBhYcwS6DcqFlKqA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Consumo ergo sum: solange ich konsumiere, bin ich, ist zum unbewussten Credo unserer Gesellschaft geworden. Eine Zeit lang ging das ganz gut. Mit der Industrialisierung wurde die technische Produktion, aber auch die Landwirtschaft effektiver, die Produkte billiger und die Sozialversicherung ermöglicht. Hoher Wohlstand, Luxus, schließlich Hybris, entstand. Narzissmus. Einige Weitsichtige warnten schon in den sechziger und siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts vor einer gefährlichen Veränderung der Atmosphäre, vor dem Artensterben und der Zerstörung der Zukunft („stummer Frühling“).</p><p>Spät wird nun erkennbar, dass eine grundlegende Zeitenwende da schon notwendig gewesen wäre. Trotz wachsender Einsicht geschieht aber noch immer zu wenig. Zum Klimaschutz werden zwar Gesetze, Vorschriften und Regelungen beschlossen, die Selbstverantwortung und Selbstbeteiligung der Verbraucher scheint dabei wenig erforderlich, als ob die Politik alles richten könnte. Wegen des weiter wachsenden Energieverbrauchs wird trotz der Verteuerung nun noch mehr Kohle, mehr Gas, mehr Erdöl verstromt, verheizt und verfahren. Für Unnötiges. Die Mehrheit will fahren, und das möglichst schnell, will Komfort und sich damit amüsieren. Die Mehrheit ist für den Konsum — und gegen Verzicht.</p><p>Getrieben war der Konsum bisher vom üppigen Angebot an Waren, Brennstoffen und Reisen, das — ungeachtet der Umweltbelastung — für ziemlich niedrige, erschwingliche Preise sorgte. Bei steigenden Preisen intervenieren Politiker nun, um die Kosten für Heizen und den Strom zu dämpfen, sicher nötig, um Härten zu lindern — aber auch dienlich, um Kaufkraft der Verbraucher zu erhalten, und die Wirtschaft am Laufen.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_gum2zdYJPnNpKbm-zRCOqg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Die Macht der Konsumenten</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_K3SYRrtsR1yKCBBnWJpB0w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Verbraucherschutz hat in unserer Gesellschaft zu Recht hohe Priorität. Gesetzliche Regelungen und Rechtsverordnungen wurden eingeführt, um eventuelle organisatorische und strukturelle Übermacht global agierender Konzerne gegenüber einzelnen Konsumenten auszutarieren (erinnernd an die Geschichte von dem Riesen Goliath und dem Hirtenjungen David). Natürlich könnten Verbraucher zum Abbau der Macht dieser Konzerne beitragen, indem sie auf einschlägigen Konsum verzichten. Bloß wenige sind aber dazu bereit. Nach wie vor ist die Selbstverantwortung der Verbraucher nicht sehr ausgeprägt. Ein wenig Kompensation dafür leisten gesetzliche Vorschriften zur Beachtung des Umweltschutzes und zum Verhindern von Ausbeutung, vor allem von Kinderarbeit in den Herkunftsländern der Waren, jedoch keinen Ersatz für die Selbstverantwortung. Dafür hat die EU ein 400-seitiges Regelwerk für die Einhaltung ethischer und ökologischer Standards geschaffen und damit jedenfalls für mehr Bürokratie und Haftpflichten gesorgt. Mögen die Bedingungen in Ländern, die den Konsum beliefern, damit hoffentlich besser werden.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_1_EYFYHFExa6nRKHpJRG8Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Die Macht des Geldes&nbsp;</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_OwPJSJXmluOgtDzSW_nW3Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>In den Jahrzehnten des Wohlstands — in einigen Regionen — , des globalen Fortschritts, der üppigen Versorgung wie der erweiterten Sozialleistungen von manchen Staaten, hat sich die Mentalität vieler Menschen offensichtlich verändert. Bis vor kurzem galt es als selbstverständlich, dass diese Art von Wohlstand weiter erhalten bleibt bzw. noch zunimmt, dass die Wissenschaft und die Technik die meisten Probleme der Menschen (auch die selber bereiteten) lösen wird. Betriebsstoff bei all dem ist das Geld, von dem immer mehr verlangt wird.<br/></div><p>Bereitgestellt wird es aus Löhnen, Erträgen, Beiträgen zu den Sozialkassen, Steuern und in hohem Maß aus Kreditaufnahmen der Staaten. Um die Zinsen dafür niedrig zu halten — eine Rückzahlung ist nahezu utopisch — erhöhten die Notenbanken „einfach&quot; enorm die Geldmenge. Die inflationär wirkt. Für Dienstleistungen und Waren, für den Lebensunterhalt wird dann mehr Geld verlangt. Zunehmend mehr Berufsgruppen weisen nun auf ihre Wichtigkeit für die Gesellschaft hin, auf den Mangel an Fachkräften, sowie auf die Notwendigkeit von Entlastung und höherer Vergütung.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_jxA8j5PxVSZR5sGZFq37tQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Nie genug?</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_8ScV6F0DRwWvVxWa-YZgJA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;">Wenn nicht genügend Geld geboten wird, stehen manche Dinge nicht mehr in bisherigem Maß zur Verfügung, werden viele Medikamente nicht mehr hergestellt/nicht geliefert, werden manche Dienstleistungen nicht mehr erbracht. Für die Konsumgesellschaft ist das eine neue Erfahrung. Mit mehr Geld, heißt es dann, sei der eklatante Mangel zu beheben. Mit diesem Geld könnten mehr Mitarbeitende eingestellt und motiviert werden, die Arbeitsbedingungen verbessert und wieder mehr Produkte geliefert werden. Von dem Mehr heißt es dann aber oft, das sei unzureichend. Genug wird in der Konsumgesellschaft wohl niemals genug sein.</span><br/></div>
<p style="text-align:left;">In praktisch allen Bereichen gilt die Finanzierung als absolut notwendige Voraussetzung jedweder Problemlösung. Gewiss ist unsere Gesellschaft auch ethik- und werteorientiert (besonders in der Rhetorik), aber ganz besonders ist sie geldorientiert. Pflanzen wurzeln nach wie vor in der Erde, seit Urzeiten. Die Konsumgesellschaft hingegen wurzelt im Geld, ihrem eigentlichen Treib- und Betriebsstoff.</p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_eOg-P26HW6x-jVD6plF_nw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Schwinden von Selbstverantwortung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_-ysOPeSnD4knbqrSECatiw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Was macht das mit den Menschen in dieser Gesellschaft? Das Schwinden von Selbstverantwortung, Selbstbeteiligung und persönlicher Fürsorge für Andere führt zu weiter wachsenden Problemen. Die Mentalität ist dann mehr von Egoität, Fordern und Verlangen, von dem Mangel an Resilienz geprägt, weniger von eigenem Einsatz und Teilen, weniger vom Verzichten. Besser, ausdauernder, kräftiger, nachhaltiger, resilienter, gesünder wird man so nicht. So ist auch in der Medizin permanent Mehr erforderlich: mehr Untersuchungen, mehr Studien, mehr Leitlinien, mehr Medikamente, mehr Kosten — und, scheinbar paradox, mehr Krankheiten. Gewiss verhilft das frühere und präzisere Entdecken von Krankheiten, dank intensiver Diagnostik, zu besseren Therapiechancen. Was zu begrüßen ist. Ein großer Teil von hinzukommenden Krankheiten ist aber systembedingt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_HI5yfr8l2laoQaKmhlKKHQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Ist am Ende weniger mehr?&nbsp;</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_y-yLcUKuGNrBjua_7Gx27g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der gewöhnliche Ansatz zur Problemlösung in unserer Gesellschaft ist das Mehr: mehr Aufwand, mehr Ausgaben, mehr Geld, mehr Belastungen, mehr Kosten, mehr Gegeneinander, mehr Polemik, mehr Unsicherheit. Mehr in allen Bereichen. Dürfte es hier und da vielleicht weniger sein? Selbstverständlich wird sich die Mehrheit gegen jeglichen eigenen Verzicht verwahren. Weil man darin keinen Vorteil erkennt. Weil man auf Ansprüche und Forderungen pocht. Und als geeignetstes Substrat, um doch irgendwie zu wurzeln, den legendären Geldspeicher herbeiwünscht. Der aber inzwischen zum Schuldenturm mutiert ist. Weniger. Weniger Beschleunigung, weniger Tempo, weniger Kohlendioxidemission, weniger Egoität, weniger Belastung der Erde, weniger Veränderung des Klimas, weniger Unsinn, weniger Hass, weniger Polemik, weniger Gewalt, weniger Verschuldung. Dazu nicht im Geld wurzeln. Das bedeutet nicht, wie uns oft weisgemacht wird, dass wir so unsere Existenz verlieren, unseren Wohlstand, unsere Teilhabe, unsere Gesundheit, unser Leben. Dass wir mit dem Prinzip weniger von alldem plötzlich entwurzelt wären. Im Gegenteil.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_fuEsbHqVQ0qlnMt11bPpBQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Wurzeln bilden – Vorbild Pflanzenreich</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_RQ4PP94rH_5nYTjl0rqrFQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Natürlich können wir nicht so in der Erde wurzeln wie ein Nussbaum oder ein Teestrauch oder ein Löwenzahnkraut. Wie das Pflanzenreich. Dafür ist es schon hilfreich, wenn wir die Erde nicht weiter zupflastern, nicht mit Chemikalien vergiften, nicht die Zukunft belasten, nicht das Klima noch massiver verändern. Nicht Mobilität über alles stellen. Gerade dann können wir wurzeln. Solange Pflanzen in der Erde wurzeln, können Menschen im Pflanzenreich wurzeln. Können von geeigneten Pflanzenarten die Nahrung sowie Schutzstoffe für ihre Gesundheit beziehen, gegen häufige Krankheiten.</p><p>Dass vegetabile Nahrung unersetzlich und viel besser geeignet zum Verhüten von Krankheiten ist, wird immer wieder bestätigt. Dabei sind die Schutzstoffe besonderer Pflanzenarten essenziell für die Gesundheit (siehe dazu das Basisprogramm für längere Gesundheit). Der zuverlässige und beste Gewinn aus der Beziehung zum Pflanzenreich ist die Mentalität, die uns daraus erwächst. Mit Worten allein kann das nicht erklärt werden. Jede Gärtnerin/ jeder Gärtner allerdings kann das bezeugen. Erfahrbar wird es schon mit der Kultur in der Pflanzschale am Küchenfenster. Stofflich und emotional gedeiht gute Mentalität, seelisches Verwurzeltsein, Akzeptanz, Bescheidenheit, Resilienz, Glück, Zufriedenheit und Gesundheit in unserem Leben mit Pflanzen. Mehr soll dazu hier nicht geschrieben werden.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_ezvfI3F814YiA11k2Fq5HA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_20EXSfRgux2EbLHBNBZUNQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_49_0323_title.png" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 49 (März/April. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Entwurzelt</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Viele Krisen unserer Zeit hat der Mensch sich selbst eingebrockt. Helfen kann - so Dr. Klaus Mohr - eine Rückbesinnung auf unsere Wurzeln und eine Orientierung an der Pflanzenwelt. Weniger ist eben oft mehr!</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/entwurzelt-nr-49/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Mar 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[ADRENALINgesteuert]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/adrenalingesteuert</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/rl_0123_adrenalingesteuert.png"/>Geist, Körper und Seele ist eins. Die einstmalige Vorstellung, eine Krankheit sei entweder „rein“ körperlich oder „rein“ seelisch bedingt ist mit zune ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_-E8iz4OpS0O7pS6HkpLQcw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_XnRBbbY6RMWSyvCzwsg41A" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_5uwwrFY0ROKcXryixS5isA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_oYOr5r_jKn67RYJ0JElkhQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_oYOr5r_jKn67RYJ0JElkhQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 457.20px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/rl_0123_adrenalingesteuert.png" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_6QfYSHMaTT-G56Ux44wnqQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;"><strong>Geist, Körper und Seele ist eins. Die einstmalige Vorstellung, eine Krankheit sei entweder „rein“ körperlich oder „rein“ seelisch bedingt ist mit zunehmender Erkenntnis nicht mehr gültig.</strong></span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3JDVrGAYZzcrIdvDaURAaw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_3JDVrGAYZzcrIdvDaURAaw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Wirkung der Hormone</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_9GWwopm_qq4LjBuLvvUpEA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Hormone steuern nicht nur Körperfunktionen, sie prägen auch Verhaltensweisen und Stimmungen. Botenstoffe des Immunsystems, Zytokine, Interleukin, Tumornekrosefaktor-Alpha, wirken nicht nur gegen Krankheitserreger und bösartige Körperzellen, sondern auch auf das Zentralnervensystem sowie auf das seelische Befinden. Neurotransmitter, Botenstoffe im Nervensystem, beeinflussen auch das Immunsystem sowie die Hormonsekretion.<br/><br/></p><p>Der Botenstoff im parasympathischen Teil (Vagus) des autonomen Nervensystems, das Acetylcholin, wirkt auch auf rund neunzig Prozent aller Synapsen zwischen Nervenzellen im Gehirn, essenziell für das Denken und das Gedächtnis, ist notwendig auch für die Übertragung von Nervenimpulsen auf die Muskulatur. Von der Molekülstruktur nahe miteinander verwandt sind die Katecholamine Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin. Sie werden auch als adrenerge Überträgerstoffe bezeichnet, weil sie im sympathischen Teil des vegetativen Nervensystems aktiv sind. Gebildet werden sie im Nebennierenmark aus der Aminosäure Tyrosin und speziell das Dopamin auch im Gehirn (Substantia nigra, Hypothalamus). Noradrenalin ist der Haupt-Botenstoff im Sympathikus.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_WmEIka5qQz11lPra2rdA1w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_WmEIka5qQz11lPra2rdA1w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Dopamin</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_MWBmkBXtrLFPEdHfxF96tg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Dopamin wirkt aufmerksamkeits- und antriebssteigernd, schmerzkontrollierend auf Rückenmarksebene sowie auf die Motorik. Dopaminmangel bei Verlust dopaminerger Nervenzellen in der Substantia nigra des Mittelhirns führt zur Parkinsonchen Erkrankung (Morbus Parkinson).</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_4Z9ifbKFvvW7RUDBi7H8RA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_4Z9ifbKFvvW7RUDBi7H8RA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Serotonin</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_hxOUcFKcgv05hX7ytIScMg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Serotonin, das vierte biogene Amin, wird aus der Aminosäure Tryptophan in der Darmschleimhaut gebildet, zu einem kleineren Teil auch im Gehirn. Es steuert die Magen-Darmperistaltik, kann bei sehr hoher Konzentration zu Übelkeit und Erbrechen führen, wirkt tendenziell blutdrucksenkend und stimmungsaufhellend (antidepressiv). Selektive Serotonin- Reuptake-Inhibitoren (SSRIs) erhöhen die Serotonin-Konzentration im synaptischen Spalt zwischen Gehirnzellen und werden als Antidepressiva eingesetzt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_7Fw8KE8o7_NYQqkzHW200w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_7Fw8KE8o7_NYQqkzHW200w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Adrenalin</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_mrA-tbP4dkmdhU6Pnq5bvA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p>Y<span style="color:inherit;">Adrenalin entsteht als Folgeprodukt der Katecholaminbildung aus der Aminosäure Tyrosin bzw. aus Noradrenalin. Die Bildung bzw. die Ausschüttung von Adrenalin wird getriggert durch reale oder befürchtete Gefahr, bei Angst oder Stress, oder bei Blutzuckerabfall. Mit der Ausschüttung von Adrenalin aus dem Nebennierenmark korreliert ist die Ausschüttung von Cortisol aus den Nebennierenrinden. So erhöht Alarm im Körper, gleich welcher Art, Angst und Stress, die Adrenalin und die Cortisolspiegel im zirkulierenden Blut. Bei Daueralarm ist der Pegel der Stresshormone chronisch erhöht. Letzteres hat für den Organismus sehr ungünstige Auswirkungen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_hHhqZoqhADbNdg-DNfulEg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_hHhqZoqhADbNdg-DNfulEg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Das Kampf- und Fluchthormon</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_X-Awon4B261qYZg4BbQ7Pw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Hingegen wirkt Adrenalin bei kurzfristiger Ausschüttung, etwa als Reaktion auf akute Gefahr, als Überlebenshormon:</p><ul><li style="text-align:left;">Herzfrequenz steigt kurzfristig,</li><li style="text-align:left;">etliche Blutgefäße werden verengt, in Muskeln dagegen erweitert,</li><li style="text-align:left;">Blutdruck steigt kurzfristig,</li><li style="text-align:left;">Muskulatur wirkt stärker durchblutet,</li><li style="text-align:left;">Bronchien werden erweitert, die Atmung wird beschleunigt,</li><li><div>Energiereserven werden mobilisiert - durch Bildung und Bereitstellung von Glukose im Blut und</div><div>durch Lipolyse im Fettgewebe</div></li><li style="text-align:left;">Magen-Darm Tätigkeit wird verlangsamt</li><li style="text-align:left;">Schließmuskel der Harnblase wird kontrahiert</li><li style="text-align:left;">Zentralnervensystem wird alarmiert</li><li style="text-align:left;">Schweißproduktion, das Schwitzen, wird angeregt,</li><li style="text-align:left;">Mund wird trocken</li><li style="text-align:left;">Blut wird gerinnbarer</li><li style="text-align:left;">Pupillen werden erweitert.</li></ul><p>Ursprünglich waren das sinnvolle Vorbereitungen des Organismus auf Auseinandersetzungen, Kampf oder Flucht , ab und an mal erforderlich. Dann wurde die schnelle Bereitstellung von Energieträgern (Anstieg von Glucose und Fettsäuren im Blut) gleich wieder abgearbeitet – daraufhin gingen die beschleunigte Herzfrequenz, der erhöhte Blutdruck, die gesteigerte Blutgerinnung bald nach der Rettung wieder zurück. Für die war intensive körperliche Aktivität, Muskelkraft und Fokussierung erforderlich. Muskeleinsatz wird in der Zivilisation jedoch kaum mehr benötigt.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_EZrGJ7ikTPEo-LKHt4usFA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_EZrGJ7ikTPEo-LKHt4usFA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Wie macht sich das bemerkbar?</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_U8yBAJA11OtbRH0MN7hz6Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Da ergeben die genannten Reaktionen das typische Bild einer Angst oder Stressreaktion. Davon Betroffene verspüren heftiges, schnelles, manchmal unregelmäßiges Herzklopfen, atmen hastig, schnappen nach Luft, fürchten nicht genug Luft zu bekommen, schwitzen heftig, während der Mund trocken wird, die Haut im Stirn-, Wangen- und Halsbereich rötet sich („roter Kopf“) verspüren Druck im Oberbauch, manchmal Übelkeit, Magen- und Darmperistaltik ist wie gelähmt, manchmal drückt die Blase, während die Entleerung erschwert ist. Das Denken ist leicht benommen, es ist schwer einen klaren Gedanken zu fassen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jrBLAPfIKcQZCl1UAcrBmw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_jrBLAPfIKcQZCl1UAcrBmw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Stress abarbeiten</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_ZmkEgOB2ImcilHRFL69S8w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Das einstmalige Bestehensprogramm für Kampf oder Flucht wendet sich in der Zivilisation gegen den eigenen Organismus, weil es nicht muskulär abgearbeitet wird. Heute findet ein Großteil der Auseinandersetzungen vom Sessel aus, vor dem Bildschirm oder auf dem lederbezogenen Sportsitz des Autos statt, manchmal sehr heftig. Das unnütze Adrenalin treibt nun zur Empörung und Wut an. Für die Mitwelt ist das belastend, mitunter verheerend. Gleichzeitig laufen im Organismus des/ der Aufgeregten, Empörten die nun schon bekannten Reaktionen ab: der Blutdruck steigt und der Blutzucker, die Fette im Blut, der Puls wird beschleunigt. Ursprünglich wurde das – mit möglichst sinnvollem Tun – körperlich, muskulär abgearbeitet – was heute nicht mehr so gerne geleistet wird. Statt zu laufen und zu gehen, benutzt man lieber das Auto. Und gegen die Reaktion des Organismus nimmt man Medikamente. Beides, Medikamente schlucken und Autofahren, ist bequemer und reichlich verfügbar.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Sul19oCBRtNk75JLWQrhtQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Sul19oCBRtNk75JLWQrhtQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Den Teufelskreis durchbrechen</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_QxyM99MYR8iOzu3JZ8fLfw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Nun gibt es da aber auch Probleme, über die bisher bekannten Nebenwirkungen hinaus. Die Preise für Benzin und Diesel sind signifikant gestiegen. Und Medikamente, deren Grund- und Wirkstoffe zumindest teilweise in China oder in Indien produziert werden, sind manchmal nicht sicher erhältlich. Auch darüber kann man besorgt oder/und empört sein. Was die Adrenalinspirale weiter antreibt, unglücklich und ungünstig. Hingegen könnte man, zumindest im eigenen Bereich doch konkret und konstruktiv helfend aktiv werden. Der Adrenalinpegel sinkt dann in erfreulicher, gesundheitsfördernde Weise. Im eigenen Bereich ist das ganz einfach.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_55e-a3e6fX5WTuzHrESScw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_55e-a3e6fX5WTuzHrESScw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Kraft der Selbstverantwortung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_iBo3JcnpoNQ-EjIl5dF2iA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Dennoch bleiben die Sorgen und Befürchtungen wegen etlicher Fehlentwicklungen – global sowie regional. Gewiss könnte man da verzweifeln. Aber das führt nicht weiter. Friedliche, nachhaltige Lösungen sind erforderlich. Aber in unserer – bisher – doch sehr gut versorgten Gesellschaft (wobei erhebliche Verteilungsprobleme in den letzten Jahren noch weiter verschärft wurden), herrscht vielmehr Empörung, zunehmend populistisch genährt und instrumentalisiert. Zuletzt war Selbstverantwortung gerade in den europäischen Demokratien wenig erwünscht, um die Rolle des Sozialstaats als Versorger nicht infrage zu stellen. Nur scheinbar paradox wurde dem Aufsteigen von Autokratien damit Vorschub geleistet.</p><p><br/></p><p>Warnen, drohen, fordern sind Schlüsselvokabeln unserer Zeit, täglich mehrfach in der Zeitung zu lesen, häufig in Statements von Interessenvertretern, stets mit dem Hinweis, für die Fortsetzung der eigenen Arbeit müsse wesentlich mehr Geld fließen. Angesichts der absehbaren Klimakatastrophe mutet das Klagen über höhere Treibstoff- und Flugpreise ziemlich egoistisch bzw. ignorant an. Gewiss sind hohe Benzinpreise ein großes Problem für Menschen, die mit dem Auto zur Arbeit fahren. Vor allem für die Menschen, deren Auto groß und schwer ist – und nur eine Person transportiert. Da entsteht schon mal mehr Reizbarkeit und entsprechende Adrenalinausschüttung.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_m05EYg_FPtOfMbgczYo_0w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_m05EYg_FPtOfMbgczYo_0w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Chronische Krankheiten auf dem Vormarsch</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_bOs4lrzrPU4GFuHC70kjFw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Ein großes – und schon aus demographischen Gründen – wachsendes Problem in unserer Gesellschaft ist die medizinische Versorgung und die Pflege. Patienten müssen auf Termine, etwa zum MRT oder zu Untersuchungen bei Spezialisten, oftmals lang warten. Gleichzeitig wächst das Defizit zwischen Ausgaben und Einnahmen der Krankenkassen. Besonders problematisch ist die Situation in der Pflege. In der gesetzlichen Pflegeversicherung (SPV, seit 1995, da war der Beitragssatz noch kaum ein Prozent des Bruttolohns) sind alle Beitragszahler pflichtversichert. In diesem Jahr, 2022, ist neben den Beiträgen zur Pflegeversicherung (nunmehr 3,05 bzw. 3,4 Prozent des Bruttoeinkommens) neben Steuerzuschüssen eine zusätzliche Darlehensaufnahme von 1 Milliarde € erforderlich, rückzahlbar 2023.</p><p><br/></p><p>Demnach ist die SPV ebenfalls defizitär. Allerdings klagen Pflegebedürftige nicht selten über unzureichende Pflege. Und Pflegekräfte über unzureichende Entlohnung. In Deutschland sind derzeit rund 1,7 Millionen Pflegekräfte beschäftigt, 12 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Pflegebedürftig sind rund 4,1 Millionen Menschen, am Ende dieses Jahrzehnts voraussichtlich über 1 Million mehr. Die Relation zwischen Pflegebedürftigen und Pflegenden , ca. 3 zu 1, ist in Deutschland etwas niedriger als in vergleichbaren Industriestaaten, die Relation zwischen Pflegekräften und der Gesamtbevölkerung allerdings höher, wobei die Zahl der inoffiziell arbeitenden Pflegekräfte noch nicht in die Rechnung einbezogen ist. Mit der zunehmenden Zahl von Pflegebedürftigen und zunehmendem Pflegebedarf wird die Situation, ähnlich wie in der Krankenversorgung absehbar schwieriger. Für alle.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_JxlmCqWpR7_CzQzJYSKUWw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_JxlmCqWpR7_CzQzJYSKUWw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Risikofaktoren</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_ET8LqTPQBFZFrwasc0hL3w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ein Grund zunehmender Pflegebedürftigkeit ist zweifellos der demographische Wandel mit längerer Lebenserwartung. Die selbstverständlich erfreulich ist. Dazu kommt jedoch die Zunahme metabolischer Zivilisationserkrankungen, der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Stoffwechselerkrankungen, an erster Stelle der Häufigkeitsstatistik Typ 2 Diabetes mellitus, der Krebserkrankungen, der degenerativen Nervenerkrankungen, der Demenzerkrankungen, der Seelenerkrankungen. All diese Erkrankungen sind nicht allein, doch wesentlich mitbedingt durch Bewegungsmangel, ausgerechnet in unserer hochmobilen Gesellschaft. Mit dem Auto umherfahren kann Gehen und Laufen nun mal nicht ersetzen, auch noch so viel Digitalisierung kann das nicht leisten. Mitbedingt auch von Fehlernährung: zu viel Junk food, zu wenig essenzielle gesundheitsschützende Naturstoffe. Im Zentrum der Entstehung von Zivilisationskrankheiten steht das metabolische Syndrom, die Verbindung von gestörtem Kohlenhydratstoffwechsel mit erhöhten Blutfetten, von bauchbetontem Übergewicht und von Bluthochdruck.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_moe2suf1PXyAC1FIqZbJHw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_moe2suf1PXyAC1FIqZbJHw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Stille Entzündung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_1RDR6MJDBOIgMNBFUw_l8g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Zunächst wurde diese Kombination „nur“ als möglicherweise zufälliges, ungünstiges Zusammentreffen von Risikofaktoren bei ischämischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen angesehen, bei Infarkten und Schlaganfällen. Seitdem wurde jedoch zunehmend klarer, dass es sich hier um den eigentlichen Kern fast aller Zivilisationskrankheiten handelt, gewöhnlich begleitet, wie später erkannt wurde, von chronischen stummen Entzündungsprozessen. Denn die genannten Faktoren erhöhen nicht nur das Risiko herzkrank oder durchblutungsgestört, kurzatmig und schwindlig zu werden signifikant, sondern auch das Risiko von neurodegenerativen Erkrankungen sowie von Demenz betroffen zu werden, und von Tumorleiden. Gewiss gibt es bei diesen Erkrankungen weitere und speziellere Entstehungsfaktoren. Doch stets wirkt das metabolische Syndrom, der Bewegungsmangel, die Fehlernährung, als Mitursache und als Verstärker, als Ausbreitungs- und Verschlimmerungsfaktor. Da setzt Komplementärmedizin an.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_dxGkHXHdJyOhJJkA2B9tnQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_dxGkHXHdJyOhJJkA2B9tnQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Unterschätzter Risikofaktor</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_Lu7RrQTdMAKWZWQPhYMnTg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mehr als bisher beachtet, ist am Entstehen dieser Risikofaktoren, sowie der resultierenden Erkrankungen, das ursprüngliche Überlebenshormon Adrenalin wesentlich beteiligt. Das sich in der Zivilisation ziemlich sinnlos gegen andere, gegen die Umwelt und gegen die unglücklichen, chronischen Adrenalinproduzenten selber wendet. Genauer betrachtet geht es da um ungünstiges Neben- und Gegeneinanderwirken von Insulin, Adrenalin und Cortisol, das vom stressgeplagten Gehirn gesundheitswidrig provoziert wird. Das war bei der Schöpfung des Menschen, als es noch nicht so viel gab, vor allem keinen Überfluss gab, wohl ganz anders gedacht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_h5X6QCPHHeesX7xqBdS30g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_h5X6QCPHHeesX7xqBdS30g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Folgen für den Stoffwechsel</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_2n4VHWiYkVCuF8EvXJJoeA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ursprüngliche Aufgabe des Insulins ist es, den Teil der Glucose, der bei üppiger Nahrungsaufnahme (was selten vorkam) zum Aufrechterhalten der Muskel- und Gehirnfunktion gerade nicht benötigt wird, in die Körperzellen, vor allem zum Lagern in Fettzellen, zu schaffen – und dadurch nebenbei den Blutzuckerspiegel zu normalisieren. Wenn aber häufig mehr Kohlenhydrate konsumiert werden als unmittelbar nötig, als für die Muskelarbeit gebraucht werden, d.h. bei Bewegungsmangel, wird das zum Problem: Zunächst muss mehr Insulin ausgeschüttet werden, um die überschüssige Glucose aus dem Blut in die Körperzellen, vor allem die Fettzellen, die sich gerne in der Körpermitte ansiedeln, zu verbringen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_EGtfwJFPBXfiIRaEBah-rQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_EGtfwJFPBXfiIRaEBah-rQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Stille Entzündung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_fkN5TXCFyq_2iMx1jqUKZQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Für den Gesamtorganismus ist das nicht gut. Zumal sich in dem abdominalen Fettgewebe auch proinflammatorische Botenstoffe bilden, entzündungsfördernde Zytokine. Die wiederum machen, verstärkt durch weitere Kohlenhydratflutung die Insulinrezeptoren auf den Zelloberflächen stumpf, unempfindlicher für das eigene Insulin. Darüber hinaus fügen sie sie dem Bindegewebe, den Gelenken, dem Nervensystem, dem Gehirn, nahezu allen Organen, erheblichen Schaden zu. Und von der Bauchspeicheldrüse muss immer mehr Insulin gebildet und ausgeschüttet werden, um den Blutzucker wenigstens ansatzweise zu regulieren. Manchmal geschieht das auch überschießend: der Blutzucker sinkt schnell, stürzt gewissermaßen ab.</p><p><br/></p><p>Das empfindet das Gehirn als Bedrohung, zumal wenn es vorher großzügig mit Zucker versorgt wurde. Um sich diese Versorgung zu erhalten, veranlasst das Gehirn ohne Rücksicht auf andere Organe die Ausschüttung von Adrenalin aus dem Nebennierenmark. Die gewöhnlich von vermehrter Cortisolsekretion aus der Nebennierenrinde begleitet wird. Spürbar wird erst mal die Adrenalinausschüttung: Das Herz klopft hart und schnell, die Haut wird blass, Schweiß bricht aus, Angst kommt auf und Benommenheit.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_ZxW07I_pNPG8T35nIntEXQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_ZxW07I_pNPG8T35nIntEXQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Blutzucker außer Kontrolle</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_NSPvM6nVDVX20C_r5cW9rA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p>Y<span style="color:inherit;">Mildere Hypoglykämien werden nicht ganz so heftig bemerkt. Hinweisend kann postprandiale Müdigkeit und Benommenheit sein, und Konzentrationsstörung. Sowie Heißhunger auf Süßes. Das Gehirn ist oft egoistisch und ein wenig kurzsichtig. Es will dann Glucose, koste es, was es wolle, und reagiert deswegen mit der Ausschüttung von Stresshormonen. Unterzuckerungen können präventiv vermieden und abgewendet werden, wenn keine schnellresorbierbaren Kohlenhydrate verzehrt werden. Was erst mal paradox scheint: Unterzuckerungen vermeiden durch das Meiden schnellresorbierbarer Kohlenhydrate. Damit auch die unnötige Freisetzung von Adrenalin vermeiden, die damit verbundene Schädigung von Herz und Gefäßen vermeiden, die emotionale Belastung, die Angst. Wobei gerade die Angst viele Menschen zu unsinnigem Handeln treibt. Gut ist es, die Angst mittels körperlicher Aktivität, Laufen und Gehen abzubauen. So einfach sich das auch anhört, es funktioniert. Leider ist das vielen Mitmenschen dennoch zu mühsam. So bleibt die übermäßige Adrenalinausschüttung, die Unruhe, die Reizbarkeit – und immer mehr desselben. Es ist eine Art Teufelskreis.</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><div style="color:inherit;"><p>Im Gehirn entstehen bei häufigem, tragischerweise selbstausgelöstem Fluten mit Adrenalin sowie Cortisol schon mittelfristig Funktion- und Strukturschäden. Frühe Hinweise liefert die anfallsartige Tagesmüdigkeit mit Schwindel und einer Art dumpfen Gefühl, mit Konzentrations- und mit Denkstörungen. Auch die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) scheint Adrenalin assoziiert zu sein. Betroffen sind nicht nur Kinder und Jugendliche. Bei Erwachsenen wird das Syndrom nicht immer, bzw. ziemlich spät erst erkannt.</p><p><br/></p><p>Übermäßige, anhaltende Adrenalinausschüttung kann, wie bereits skizziert, durch die Art und Menge der Nahrung getriggert sein, durch Bewegungsmangel, aber auch emotional, durch Angst oder Wut, durch ungute Emotionen. Adrenalin steht da beispielhaft für die wechselseitige Verbindung zwischen Geist, Seele und Körper. Die im Falle der Adrenalindominanz gesundheitsschädigend ist, körperlich und emotional.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_KCtGIvUWiu24xg4xKGtCAA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_KCtGIvUWiu24xg4xKGtCAA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Gelassenheit üben</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_KxHfMvr54brpKTTEimcyew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Alternative und Gegengewicht dazu ist Gelassenheit. Die ist erstaunlich leicht zu erlernen und zu praktizieren. Voraussetzung dafür ist Vertrauen. Das aus Urvertrauen, Gottvertrauen und Selbstvertrauen sowie aus konkretem, sinnvollem, hilfreichen Handeln erwächst. Einige Anregungen und Anleitungen dazu, mit Rat zum entschleunigten Atmen, zum Meditieren, zu guter Ernährung ohne Übermaß, vor allem ohne ein Übermaß an Kohlenhydraten, zu sinnvoller Nahrungsergänzung können Sie vertieft in früheren Ausgaben ihres Magazins reformleben nachlesen. Möge all das ein wenig Hilfe sein zum gelassenen Bestehen in unserer Zeit, angesichts wachsender Bedrohungen, neuer, weiterer Gefahren, und des Zerstörungspotenzials, das leider von immer mehr Menschen ausgeht. Das Meiste davon, und etliche Menschen sind Adrenalin- und somit von Angst gesteuert. Vieles davon müsste nicht sein.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_YlbecW0YB_jxNymnYwsLXA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_m8d02a4zWxsQuSlw20P2Ng" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_48_0123_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 48 (Jan./Feb. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Adrenalingesteuert</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);" target="_blank">Adrenalin ist eigentlich ein echter Lebensretter. Dr. Klaus Mohr zeigt, wie falsche Nahrung, Bewegungsmangel, Stress und Ängste das Hormon anfeuern - und so Körper, Geist und Seele schaden.</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/adrenalingesteuert-nr-48/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Jan 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Nahrungsergänzung - Für und Wider]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/nahrungsergaenzung-fuer-und-wider</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2020/AdobeStock_999784495.jpeg"/>Viele Menschen sind überzeugt von hochwertiger Nahrungsergänzung, zumal sie sich gut fühlen damit. Andere sind völlig dagegen. Die Diskussion in den M ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ZJts8hg0Q6eWns4EIy5eZg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm__UhM4wnASiWexppuAPmyUw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_7qsK9NqSQl2JiPFCjsYxLg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ULtWk6JCBLnP91JRQFxrkg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_ULtWk6JCBLnP91JRQFxrkg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 303.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2020/AdobeStock_999784495.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_gb_rg703R_OoNU4bl4AXNw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Viele Menschen sind überzeugt von hochwertiger Nahrungsergänzung, zumal sie sich gut fühlen damit. Andere sind völlig dagegen. Die Diskussion in den Medien – und auch in der Medizin – ist kontrovers und mitunter arg aufgeregt. Wie kann/sollte man sich da orientieren?</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_VNRA0XBGwfP5_kCFSOIpTA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_VNRA0XBGwfP5_kCFSOIpTA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><div style="color:inherit;"></div></h2><h2><span style="font-size:24px;">Klärung ist notwendig</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_g-v-W_t5P6nGC0JqUXrTSQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><p>Vorab sei erinnert: Nahrungsergänzungsmittel sind keine Medikamente. In einer ARD-Monitor-Sendung ging es zumindest da durcheinander. Zur Erkennung und Behandlung von Krankheiten sind diese Mittel nicht zugelassen. Und ebenfalls nicht als Ersatz vielfaltiger, ausgewogener Ernährung. So sagt es auch der Gesetzgeber. Allerdings ernähren sich viele Menschen gerade nicht so. Vielleicht weil sie reformleben nicht kennen. Bedeutsam stellen jedenfalls die United States National Institutes of Health fest, Nahrungsergänzungsmittel konnten für Verbraucher mit unausgewogener Kost doch wohl von Nutzen sein. Anscheinend beziehen mehr als 50 Prozent aller Erwachsenen in den USA diese Empfehlung auf sich und nehmen Nahrungsergänzungsmittel, vor allem Multivitaminpräparate.</p><p><br/></p><p>Ob damit eine Kompensation für die verbreitete Fehl- und Überernährung in den USA wie in anderen westlichen Wohlstandsländern geschaffen werden kann, ist zu bezweifeln. Zweifelhaft ist zudem auch die Art, die Dosierung und die Qualität zahlreicher Nahrungsergänzungsmittel. Komplementär zum nationalen Gesundheitsinstitut der USA empfiehlt reformleben gesundheitsfordernde vegetabile Nahrung und zusätzlich einige hochwertige Nahrungsergänzungen. So kann die kontinuierliche, sichere Versorgung mit natürlichen Schutzstoffen erreicht werden.</p></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_cIVYJg6RVoLIGrQn6fwfxA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_cIVYJg6RVoLIGrQn6fwfxA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><div style="color:inherit;"></div></h2><h2><span style="font-size:24px;">Gegenstimmen</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_jUgHxR5IqIc_isyNGLcuhQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><p>Es gibt aber auch Gegenstimmen. Die Argumente von Gegnern der Nahrungsergänzungsmittel beziehen sich hauptsächlich auf die Vitaminsubstitution und da ganz besonders auf die Alpha Tocopherol Beta Carotin Cancer Prevention Study (ATBC- Studie), die 1985- 1991 in Finnland durchgeführt wurde. Da war bei insgesamt 30.000 starken Rauchern nach täglicher Einnahme von 20 mg synthetisiertem, isolierten Betacarotin und/oder 50 mg Tocopherol eine um 18 Prozent höhere Lungenkrebshäufigkeit festgestellt worden. Selbstverständlich ist dieses Studienergebnis sehr ernst zu nehmen: Im Organismus von Rauchern, besonders im Bronchialepithel entstehen vermehrt freie Radikale, die krebsfordernd sind. Dadurch wird auch Vitamin C schneller verbraucht. Das aber war in der Studie nicht verabreicht und nicht untersucht worden.</p><p><br/></p><p>Die freien Radikale werden vom Beta-Carotin zunächst einmal aufgefangen, das dabei jedoch selber zum Radikal wird. Und wegen fehlendem Vitamin C kann es nicht zum ursprünglichen Molekül regeneriert werden, um weiter Radikale aufzufangen.</p><p>Im ganzheitlichen Verbund von Beta-Carotin mit anderen Pflanzenstoffen, deren allmählicher Freisetzung aus den Zellen der Stammpflanze und bei vermehrter kontinuierlicher Aufnahme von Vitamin C wäre die Studie höchstwahrscheinlich zu einem anderen, besseren Ergebnis gekommen. So aber war das manchen Medien und Klinikern anscheinend willkommen, mit vorauseilender, wissenschaftlich unzulässiger Übertragung auf alle Vitamine und gleich auch auf sämtliche Nahrungsergänzungen. So äußerte ein Redakteur im Deutschen Ärzteblatt etwas hämisch: „Seit der Beta-Carotin Cancer Prevention Study haben Vitamine bei Onkologen ihre Unschuld verloren“. Das aber wäre sehr schade.</p></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_v2z8R1UylpwwzeYqlziBcw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_v2z8R1UylpwwzeYqlziBcw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Vitaminmangel verbreitet</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_eEjw0vPvIcKFNYuIo8H-kQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Dann wurde nämlich die Vergangenheit vergessen, in der zahllose Menschen wegen Vitaminmangel erkrankten und starben. Und die Not heutiger Zivilisationskranker. Erschütternderweise ist Vitaminmangel in ein paar paar Ländern immer noch häufig, was leicht zu beheben wäre. Am Ende des 19. Jahrhunderts beginnend, ist die Struktur und die Notwendigkeit der seitdem bekannten Vitamine weitgehend erforscht worden. Trotzdem findet sich noch immer bei ca. 60 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland, die sorgfältig untersucht wurden, ein Mangel an Vitamin D. Der wiederum ist wie die Cardiovaskular Health Study (CHS-Studie) unter anderem erwies ein wesentlicher Risikofaktor von Demenz. Und Krebs. Damit verliert aber mancher Vitamingegner an Unschuld. Zumal weiterer Vitaminmangel auch hierzulande nicht ganz selten ist.</p><p><br/></p><p>Der Mangel an einem Vitamin oder einem anderen gesundheitswichtigen Pflanzenstoff kann anfänglich nur geringfügig und schwer zu erkennen sein, aber allmählich, oft erst nach Jahren, zu schwerwiegenden Funktionsstörungen und Schaden führen. Sorgfältige Diagnostik ist ratsam – und je nach Ernährungsgewohnheit, die Nahrungsergänzung mit Vitaminen, dosiert im physiologischen Bereich, mindestens den Empfehlungen der Fachgesellschaften entsprechend. Dazu die Versorgung vor allem mit den Vitaminen C und D3, die wahrscheinlich höher sein sollte als bisher empfohlen. Das konnten zwei- bis dreimal täglich 250 mg Vitamin C, am besten mit den Begleitstoffen der ganzen Pflanze sein sowie 1000IE Vitamin D pro Tag, bei besonderem Bedarf mehr.</p><p><br/></p><p>In klinischen, Kohorten- und Fall-Kontroll-Studien konnte der protective Nutzen von Alpha-Tocopherol gegen Prostatakrebs, von Vitamin A (Retinol) zusammen mit Zink, Beta-Carotin, Alpha-Tocopherol und Selen gegen Magenkrebs, von Selen gegen Lungen-, Prostatakrebs und andere Krebsarten und von Vitamin C gegen Blasen- und Mundhöhlenkrebs nachgewiesen werden. Das sind keine Riesenstudien, wie die pharmazeutische Industrie sie initiieren kann. Dennoch sollten die Ergebnisse beachtet und auch in der Prävention berücksichtigt werden.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_xkA2HIds1WqIw9rIEXMMHg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_xkA2HIds1WqIw9rIEXMMHg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Empfehlung laut Basisprogramm</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_-ku390hEdfQNWniQvZrp9g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Zu den Empfehlungen von reformleben, konzentriert im Basisprogramm für längere Gesundheit, zahlen außerdem besondere pflanzliche Schutzstoffe, die ursprünglich aus alten asiatischen Kulturkreisen kommen und da lange und gut bewahrt sind. Und nun auch mit aktuellen wissenschaftlichen Methoden geprüft und bestätigt sind. Sehr klar und eindringlich haben die Krebsforscher und Molekularbiologen Professor Dr. med. R. Beliveau und Dr. med. D. Gingras schon 2005 in ihrem Buch „Les aliments contre le cancer“ (Titel der deutschen Übersetzung: Krebszellen mögen keine Himbeeren) auf die Erfordernis stetiger, optimal dosierter Aufnahme bestimmter Nahrungspflanzen bzw. derer Wirkstoffe zum Schutz vor Krebs hingewiesen. So können die Körperzellen wohl bestmöglich mit Naturstoffen geschützt werden und funktionsfähig bleiben.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_-lSwjGK4i7KZAsEapecxrg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_-lSwjGK4i7KZAsEapecxrg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Dosierung</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_QXT9Nt1W8HZauko9Kx7K_Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Die dafür erforderliche Regelmäßigkeit und Dosierung ist allerdings erst mit sorgfältig zusammengestellter vegetabile Nahrung (die relativ wenig Kohlenhydrate und einen höheren Anteil von omega3-reichen Pflanzenölen aufweisen sollte) plus intelligenter Ergänzung erreichbar.</p><p><br/></p><p>Zu dieser Ergänzung zählt</p><ul><li>Vitamin D3: in der Regel 500-2000 IE bzw. 12,5-50 μg pro Tag, bei besonderem Bedarf mehr, bei Dosierungen über 1000 IE zusätzlich Vitamin K2<br/></li><li>Vitamin C (zwei bis dreimal 250 mg pro Tag, bei besonderem Bedarf auch hoher dosiert) das Spurenelement Selen (Richtdosis 50-100 μg pro Tag<br/></li><li>Tocopherol (Vitamin E) wird mit kaltgepressten Pflanzenölen in der Regel in ausreichender Menge zugeführt, bei besonderem Bedarf zusätzlich 50 mg Tocotrienol oder Alpha Tocopherol.</li></ul><p><br/></p><p>Dazu sollten besondere&nbsp;<strong>Schutzstoffe&nbsp;</strong>kommen:</p><ul><li>Curcumin aus dem Rhizom von Curcuma longa<br/></li><li>Epigallocatechingallat aus dem Grüntee<br/></li><li>Ellagitannin aus dem Granatapfel<br/></li><li>Glucosinolate bzw. Sulphoraphan aus Grünkohl und Brokkoli<br/></li><li>Schwefelverbindungen aus Knoblauch und<br/></li><li>Zwiebeln (aus der Zwiebel auch das Flavonoid Quercetin)<br/></li><li>Flavanoide aus Zitrusfrüchten.</li></ul><p><br/>Um die optimale Versorgung mit Vitaminen alltäglich zu gewährleisten, kommen – je nach Art der Ernährung – sicher dosierte Nahrungsergänzungsmittel durchaus infrage. Gerade zum Vitamin C und Vitamin D besteht einiger Konsens, dass bisher für ausreichend erachtete Aufnahmemengen für das Erreichen optimaler Zell- und Körperfunktionen doch allzu niedrig waren.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_nBd39AE-bX0hmGIHTRgLXg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_nBd39AE-bX0hmGIHTRgLXg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><h2><span style="font-size:24px;">Pflanzliche Schutzstoffe</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_GT0MorBxy6egnPX1K25pWg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Pflanzliche Schutzstoffe können ganz gut direkt aus der Stammpflanze-als Rohkostsalat, Obst, Gemüse, Tee oder Presssaft zubereitet – in Verbindung mit ihren Begleitstoffen bezogen werden. Dafür spricht einiges, vor allem die Aufnahme des Wirkstoffes mit all seinen Vorstufen aus den Pflanzenzellen, die allmähliche Freisetzung und bei einigen Pflanzenarten auch der Genuss. Zu bedenken ist aber: Üblicherweise wird kaum eine dieser Pflanzenarten alltäglich aufgenommen – und noch seltener mehrmals pro Tag. Ausgenommen vielleicht Grüntee mit mehreren Tassen. Aber essen Sie an jedem Tag zwei bis dreimal ein ordentliches Stuck Curcumarhizom?&nbsp;</p><p><br/></p><p>Wie bereiten Sie das dann zu, um die notwendige Resorption des enthaltenen Curcumins zu erreichen? Mindestens ausreichende Resorption ist, neben korrekter Dosierung,, die Grundvoraussetzung des Wirkens.</p><p><br/></p><p>Das kann mit noch so abwechslungsreicher, ausgewogener Ernährung alleine nicht sicher gewährleistet werden. Zumal die Auffassungen, wie derartige Ernährung zusammengestellt sein sollte, höchst unterschiedlich sind. Die gut ausreichende Versorgung mit Gesundheitsstoffen, geradezu lebenswichtigen pflanzlichen Schutzstoffen, Mineralien, Spurenelementen sowie Proteinen sollte nicht dem Zufall überlassen bleiben- oder zum Glücksspiel geraten.</p><p>Meine Empfehlung ist daher, wie schon gesagt, vegetabile Nahrung mit möglichst niedrigem Anteil stark kohlenhydrathaltiger Komponenten und relativ hohem Gehalt an Pflanzenproteinen (Hülsenfrüchte, Kürbiskern- und Reisproteinen) sowie an Omega3- reichen Ölen (vor allem Leinöl). Auch damit kann aber je nach Zusammenstellung, Appetit und Abwechslungsgrad, die stetige, ausreichend hohe Zufuhr auch nur der wichtigsten Schutzstoffe nicht garantiert werden.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Zusätzlich empfehle – und nehme – ich deshalb die alltägliche, wohldosierte Aufnahme entsprechender Nahrungsergänzungen. Die wichtigsten davon sind im Basisprogramm für längere Gesundheit kombiniert und erklärt. Diese Naturstoffe wirken am besten zusammen: zum Schutz der Körperzellen vor degenerativen Schaden, für gute Zellfunktionen, gegen vorzeitige Zellalterung, für längere Bewahrung der Telomere. Damit erwachst eine solide Grundlage für längere Gesundheit, zum Schutz vor Zivilisationskrankheiten, vor degenerativen Nervenerkrankungen, vor Krebs und Demenz.</p><p>Überdosierungen sind mit den Produkten im Basisprogramm bei korrekter Dosierung nicht zu befürchten.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_S52Q15hbrah0-5zq88BHMw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_KhKG_Klc8Ed2lZ7hcT3yXg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_30_0120_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 30 (Jan./Feb. 2020)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Nahrungsergänzung</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Für und Wider</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/nahrungsergaenzung-fuer-wider-nr-30/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Snv6IAAdsh0EvkDYOz6WKg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jan 2020 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Stille Entzündung - Risiken und Hilfe]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/stille-entzuendung-risiken-und-hilfe</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2018/AdobeStock_887992295.jpeg"/>Trotz hocheffektiver Medizin sind in unserer Gesellschaft nur noch wenige Menschen gesund. Mehr Menschen werden – und bleiben – krank. Und fast alle P ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_i6w2jYMMSLCCwdj5cipfpw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_ddyK64wrT9OHKseuKxrKZw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_POiYYz7RQ0aWLjG6A0dh1A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ZMTW6vFJPokN4n9u7nuz_A" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_ZMTW6vFJPokN4n9u7nuz_A"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2018/AdobeStock_887992295.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_rKqvpWXK9rh7C5hvL48v-A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rKqvpWXK9rh7C5hvL48v-A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div><h2></h2><h2><span style="font-size:24px;">Gegen latente Entzündung&nbsp;Naturstoffe für dauerhafte Gesundheit</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_IobkuO3V9PauToSa4YLosw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Trotz hocheffektiver Medizin sind in unserer Gesellschaft nur noch wenige Menschen gesund. Mehr Menschen werden – und bleiben – krank. Und fast alle Patienten sind von mehreren, unterschiedlichen Krankheiten betroffen. Besonders häufig Arteriosklerose für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Infarkte, Schlaganfälle), Autoimmunerkrankungen, Diabetes mellitus, Krebserkrankungen, Neuropathien und Demenzerkrankungen.</p><p>Die wachsende Zahl dieser Erkrankungen wurde mit zivilisatorischen Faktoren (Fehlernährung, Stress), mit individuellen Risikofaktoren (Insulinresistenz) und längerer Lebensdauer (&quot;Alterskrankheiten&quot;) erklärt. Damit ist aber die wesentliche gemeinsame Ursache dieser unterschiedlichen Erkrankungen nicht erfasst: latente, stille Entzündung.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_HJKIFt8h6SuJ33pmaGh8BA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_HJKIFt8h6SuJ33pmaGh8BA"] h2.zpheading{ line-height:24px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div><h2></h2><h2><span style="font-size:24px;">Stille Entzündungen</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_cq50RhkbCaDLSiIRAafCdw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Diese Art von Entzündung, angloamerikanisch als „silent inflammation“ bezeichnet, bleibt bis zum Ausbruch der Folgeerkrankungen relativ unbemerkt. Unerkannt treibt sie jedoch das Entstehen und das Fortschreiten etlicher Krankheiten an. Sie beschädigt Körperzellen, Gewebe und Organe. Die Anfangssymptome chronischer Entzündung sind unspezifisch: Tagesmüdigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Kraftverlust, Muskelschwäche, depressive Stimmung. Betroffene denken da häufig an Nahrungsunverträglichkeiten oder – nach symptomatischer Behandlung – an Arzneimittelnebenwirkungen. Selbstverständlich<br/>erfordern die Symptome sorgfältige Klärung. Auf stille Entzündung wird dabei aber nur selten geachtet.</p><p><br/></p><p>Allgemein bekannt sind akute, meist regionale Entzündungen, zum Beispiel der Atemwege, der Blase, des Darmes, der Nieren, der Gelenke oder der Haut. Die Symptome: Schmerz, Schwellung, Rötung, Überwärmung und beeinträchtigte Funktion sind meist heftig und warnend. Biologisch ist akute Entzündung als Abwehrreaktion gegen Krankheitserreger zu verstehen. Wenn die Selbstheilungskräfte unzureichend sind oder Komplikationen entstehen könnten, ist medizinische Hilfe erforderlich.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_BEJbfkNXqEbeQGh3jeJ-5w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_BEJbfkNXqEbeQGh3jeJ-5w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div><h2></h2><h2><span style="font-size:24px;">Stille Entzündung betrifft&nbsp;nahezu jeden Menschen</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_6DyWmviWQDRVsex-TYCqvA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Hingegen wird stille Entzündung kaum bemerkt – und kaum behandelt. Deshalb ist in der pharmazeutischen Industrie kaum Interesse vorhanden, synthetische Mittel zur Therapie dieser Entzündungen zu entwickeln. Zumal dafür wirksame und bewährte Naturstoffe verfügbar sind, die es jedoch konsequent anzuwenden gilt.</p><p><br/></p><p>Stille Entzündung betrifft nahezu jeden Menschen, mit jedem Lebensjahr mehr. Jahrzehntelang unbemerkt, beschädigt sie zunehmend die Körperzellen, das Bindegewebe und die Organe. Die ursprünglich sinnvolle akute Reaktion zur Abwehr von Krankheitserregern wendet sich in chronischer Form, besonders ausgeprägt unter zivilisatorischen Bedingungen, gegen den eigenen Organismus. Gegen eigene Körperzellen, Zellfunktionen und Gene. Davon besonders betroffen sind Arterienwandzellen, Immunzellen, Muskelzellen sowie Nerven- und Gehirnzellen. Arteriosklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs- und Demenzerkrankungen sowie Nervenerkrankungen entstehen manchmal schon in jüngeren Jahren – und scheinbar gesetzmäßig im Alter.</p><p><br/></p><p>Die Korrelation dieser funktions- und lebensschädigenden Erkrankungen mit der Zivilisation und dem Lebensalter ist offensichtlich. Gewöhnlich wird da von Zivilisations- und von Alterskrankheiten gesprochen – und immer mehr Pflege erforderlich. Die innere Ursache dieser Erkrankungen bleibt dabei aber unbeachtet – und unbehandelt: die stille, chronische Entzündung. Weitaus besser wäre das präventive alltägliche Löschen dieser generalisierten Entzündung mit geeigneten Naturstoffen, die im Basisprogramm für längere Gesundheit erklärt und konsequent angewendet werden.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_0mYeSiodmuqoPiDnZ9r4wg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_0mYeSiodmuqoPiDnZ9r4wg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div><h2></h2><h2><span style="font-size:24px;">Dazu sollte bewusst sein:</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_oZRHOWGPCtxvbpqzSOEbJQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><ul><li>mit jeder Sekunde, mit jedem Lebenstag und mit jedem Lebensjahr wächst, vermehrt bei Über- und Fehlernährung, die Zahl entzündungsfördernder und zellschädigender Stoffwechselprodukte. Deren Summe erzeugt Funktionsverluste und Alterungsprozesse.</li><li>in der Zivilisation ist Fehl- und Überernährung&nbsp;häufig</li><li>mit hohem Anteil von Kohlenhydraten und tierischen Fetten und Mangel an pflanzlichen Schutzstoffen</li><li>und chronischem Leistungs- und Konsumsstress.</li><li>Auch die Feinstaub- und Stickstoffdioxidemissionen, nicht nur aus Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren befördern chronische Entzündungen. Gewiss könnte auf etliche Fahrten verzichtet werden.</li></ul><p>Welche Konsequenzen sind nun erforderlich?&nbsp;Wie können Sie entzündungsfreier und damit<br/>länger gesund sein?</p><ol><li>Auf Übermäßiges, gleich welcher Art, verzichten.</li><li>Überernährung vermeiden. Ein Übermaß von Nahrung, vor allem von kohlenhydratreicher Kost, wird als Fett in der Körpermitte gespeichert (Bauchfett); in Fettzellen, die sich vermehren und vergrößern. Davon werden Immunzellen angeregt, entzündungsfördernde Botenstoffe auszuschütten. So entsteht aus Bauchfett chronische Entzündung im Organismus. Der Verzicht auf üppige Nahrungszufuhr fällt aber vielen Mitmenschen angesichts des reichlichen und billigen Überangebotes sehr schwer. In Deutschland sind über 50 % aller Frauen und fast 70 % aller Männer übergewichtig. Der hohe Kohlenhydratanteil in der “Normalkost“ trägt massiv dazu bei. Die Aufnahme kohlenhydratreicher Kost stimuliert die Insulinausschüttung und folglich das Hungergefühl. Hohe Insulinspiegel, vor allem bei Insulinresistenz, wirken zusätzlich entzündungsfördernd.</li><li>Chronischen Stress mit Gelassenheit und&nbsp;mit körperlicher Aktivität abbauen</li><li>Stress entsteht aus Gefahr und Belastung. Kurzfristiger Stress ist unserem Organismus seit Urzeiten vertraut, wirkt aktivierend und manchmal lebensrettend.</li><li>Hingegen wirkt andauernder, chronischer Stress entzündungs- und krankheitsfördernd. Chronischer Stress ist in der Zivilisation häufig. Da kommen Stressfaktoren von außen und innen her. Gelassenheit bedeutet da: Nicht alles haben und erzwingen wollen und nicht alles mitmachen. Das ist eine befreiende Entscheidung. Gelassenheit wirkt gegen chronischen Stress.</li><li>Naturstoffe gegen chronische Entzündung&nbsp;konsequent einsetzen</li></ol></div></div>
</div><div data-element-id="elm_CbosnmP7079dtcjyHO9wGw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CbosnmP7079dtcjyHO9wGw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div><h2></h2><h2><span style="font-size:24px;"><span>Gesundheitsschützende</span> Wirkung&nbsp;durch Leinöl</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_8HEu2aXbZaRZit2StEHpdw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Die gesundheitsschützenden Wirkungen der Alphalinolensäure (Leinöl) sind fast allen unseren Leserinnen und Lesern auch aus eigener Erfahrung bestens bekannt. Mit der alltäglichen Aufnahme von Leinöl in ausreichender&nbsp;Dosierung (0,5 g/kg Körpergewicht) löschen Sie schwelende Entzündungsprozesse an und in ihren Körperzellen dauerhaft in natürlicher Weise.</p><p><br/></p><p>Ergänzt und potenziert wird diese Entzündungshemmung durch geeignete pflanzliche Sekundärstoffe: Curcumin, Ellagitannine (aus Granatapfelmuttersaft), Epigallocatechingallat (aus Grüntee). Die aus gutem Grund im Basisprogramm für längere Gesundheit kombiniert sind.</p><p><br/></p><p>Etlichen Studien und guten Erfahrungen zufolge ist die alltägliche Anwendung dieser Pflanzenstoffe zum Schutz vor</p><ul><li>arterioskleroischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen</li><li>Krebserkrankungen</li><li>Demenzerkrankungen</li></ul><p>sinnvoll.&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_JP488Ow0tmpkwNMsTtv61g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_JP488Ow0tmpkwNMsTtv61g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div><h2></h2><h2><span style="font-size:24px;">Von der Natur&nbsp;zur Verfügung gestellt</span></h2></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_-ahzVZFTR8FQ6lOfX_SPnA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die schützende Wirkung gegen derart unterschiedliche Krankheitsarten mag – oberflächlich betrachtet – an Gaukelei denken lassen. Bei genauerer Kenntnis wird aber klar: Diese Pflanzenstoffe wirken – in unterschiedlicher Weise – entzündungshemmend und damit gegen die Wurzel, aus der diese Krankheiten heranwachsen. Wer es schafft, diese Wurzel zu kappen, der kann viele Krankheiten eindämmen. Die erforderlichen Mittel werden von der Natur zur Verfügung gestellt. Gewiss kann kein Schutzprinzip absolut und hundertprozentig wirken. Mit sinnvoller Kombination einschlägig bewährter, synergistisch wirkender Pflanzen- und Naturstoffe kann jedoch längere Gesundheit entstehen.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_eCM4x80rgbKLDM_nUYa6Cw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_IhSV3Cp2CPkWbtpHCnIfLQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_20_0518_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 20 (Mai/Juni 2018)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Stille Entzündung</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/stille-entzuendung-nr-20/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_MpC4ZN3q7LbwnaY9sVIu9Q" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 May 2018 00:00:00 +0200</pubDate></item></channel></rss>