<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/author/drmohr/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog by Dr. med. Klaus Mohr</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog by Dr. med. Klaus Mohr</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/author/drmohr</link><lastBuildDate>Mon, 15 Jun 2026 09:26:36 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Zum Wirken der Sirtuine für die Erhaltung der Körperzellen und der Gesundheit]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/zum-wirken-der-Sirtuine-fuer-die-erhaltung-der-koerperzellen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/AdobeStock_1257644037.jpeg"/>Dieser Text ist, mit aufrichtigem Dank für sein Wirken und Sein, Herrn Otto Greither, der mich oftmals inspiriert und bestärkt hat, zum hundertsten Ge ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_JfdWHaPfRseO2Et_n-Q4Dg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_mfDk7IVSSIupsZfslg6o5w" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_zg9DoBYjSta0KJ5KjfMhdQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_85B7uU3XRyO1syMba3V0UQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"></p><p style="text-align:left;"><strong>Dieser Text ist, mit aufrichtigem Dank für sein Wirken und Sein, Herrn Otto Greither, der mich oftmals inspiriert und bestärkt hat, zum hundertsten Geburtstag gewidmet. Er ist kluger Mentor, weise, mutig, nachhaltig - und ein Meister auch der Sirtuin-Aktivierung, für die unter seiner Leitung einige Mittel entwickelt wurden.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ZCF63iZGoMoq4Mq8iKo2Ug" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_ZCF63iZGoMoq4Mq8iKo2Ug"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 294.64px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/AdobeStock_1257644037.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_h98qw_YE22ClmNd5FM_xag" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>In unseren Körperzellen ist Jahrmillionen lang bewährtes, jedoch wenig bekanntes und ungehobenes Potenzial für das Leben. Für den Zellschutz. Damit auch für die Erhaltung der Gewebe und der Organe. Das ist die Aufgabe, die Leistung der Sirtuine. Die in unseren Körperzellen ausreichend – aber oft unzureichend – gebildet werden können. Populär wurden sie, wurde die Sirtuin-Funktion erst zur Gewichtsreduktion. Übergewicht kann Symptom für Sirtuin-Schwäche sein.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_9LXbH7DaTJGlYy8xKVNhNw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p>Sirtuine können noch weitaus Wichtigeres. Das SIR in ihrem Namen steht für ihre Funktion: als <strong>S</strong>ilent <strong>I</strong>nformation <strong>R</strong>egulator(SIR), für stillen, schweigenden Informationsempfang und Ausgleich. Vermutlich haben Philosophen und Naturwissenschaftler zur Namensgebung beigetragen.&nbsp;</p></div>
</div><div data-element-id="elm_CwieQfrmGUYznZJBqACSpw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Sirtuine gibt es in den Zellen von Lebewesen, von Einzellern und Pflanzen schon seit ein paar hundert Millionen Jahren – sonst hätten die Arten nicht überlebt. Auch in den Körperzellen von Tieren sind Sirtuine und auch in den Körperzellen von uns Menschen – aber da durch die Zivilisation zunehmend geschwächt.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_fXaphRsfLOhRvmcuRvh41g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Die meisten von uns wissen von ihrem Blutzucker und ihrem LDL- Cholesterin, aber nicht ganz so viel von ihren Sirtuinen. Aschenputtelartig schien deren Funktion als Enzyme, als unauffällige Histon-Deacetylasen. Vielleicht denken Sie da, sowas braucht doch kein Mensch,&nbsp;</span><span>der (oder muss man schon sagen: den) hat doch die moderne Medizin. Aber so zu denken, könnte ein Irrtum sein und Fehler. Die Aufgabe der Sirtuine, also der Histon-Deacetylasen, ist, wie der Name schon sagt, das Abtrennen von Acetylgruppen, die an den Histonen, den Proteinfäden, an denen unsere Erbsubstanz sich befindet, von Lysin Molekülen. Hört sich kompliziert, diffizil, irgendwie unwichtig an. Ganz winzig. Ist aber von einiger Bedeutung für ihre Lebensdauer, mehr noch für ihre Gesundheit in dieser. In minimis Deus maximus steht über der Eingangstür des alten botanischen Instituts der Universität Marburg, meiner Alma Mater: im Kleinsten ist Gott am größten. So könnte es auch in uns sein. Ist aber oft umgekehrt. Das scheinbar Größte und das scheinbar Kleinste.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_qYSv_KCySww0-KADI7PdgA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Was ist da mit den unscheinbaren, stillen Sirtuinen. Was bringen die uns, indem sie ein paar Acetylgruppen von Lysin-Komponenten unserer Histone abtrennen?&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ULXN7ge1vCIwRxQnnbVB8A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Damit schalten sie bestimmte Genabschnitte ein, die für unsere Gesundheit und unser Leben notwendig sind. Deshalb werden Sirtuine auch dann aktiviert, wenn unsere Körperzellen unter Stress stehen. Im Pflanzenreich, in den Pflanzenzellen, war das durch Nährstoffmangel bedingt und/oder oxidativen Stress, durch übermäßige Sonnenstrahlung oder üppiges SubstratAngebot. Und natürlich ist auch für die Pflanzen schon das Altern einiger Stress, den sie mit ihren Sirtuinen so gut wie möglich bewältigen. Von Pflanzen habe ich niemals Klagen, Verlangen, Fordern gehört. Was machen Pflanzen anders? Was leisten ihre stillen Enzyme und Sekundärstoffe? Hier kommt mir ein Gedicht von Gottfried Benn in den Sinn:</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_rj5qdLJBXao4WfOrKySYng" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style> [data-element-id="elm_rj5qdLJBXao4WfOrKySYng"].zpelem-text { background-color:rgba(178,234,121,0.35); background-image:unset; border-style:dotted; border-color:#000000 !important; border-width:1px; } </style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><p><span style="font-style:italic;"><strong>Anemone</strong>&nbsp;</span></p><p><span style="font-style:italic;">Erschütterer:&nbsp;</span></p><p><span style="font-style:italic;">Anemone, die Erde ist kalt, ist nichts,</span></p><p><span style="font-style:italic;">&nbsp;da flüstert deine Krone ein Wort, des Glaubens, des Lichts.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Vu5Rz6y-P4tcyJdHTVh68g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Zur Antwort auf Stress, auf Belastung und Kälte, zur Reaktion auf Belastung und Wirklichkeit, zur Regulation, zum Verhindern von Stressfolgen induzieren Sirtuine</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PNOMc6nfaMgTgJ75pL6g8Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><p>- die <strong>Reparatur beschädigter DNA</strong>, damit die Integrität unserer Gene</p><p>- die <strong>Regulation unseres Energiestoffwechsels</strong>:&nbsp;</p><p>- <strong>Energiegewinnung aus Fettsäuren</strong> und</p><p>- <strong>regenerieren Insulinsensitivität.</strong>&nbsp;</p><p>- Zudem <strong>schützen die Sirtuine unsere Mitochondrien,&nbsp;</strong></p><p>- dienen so der <strong>Widerstandsfähigkeit gegen Stress</strong>, also&nbsp;</p><p>- der <strong>Resilienz</strong> und dazu auch&nbsp;</p><p>- der <strong>Autophagie</strong>.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_bocvAsoV0SHgnymF3CFXgA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Das ist ein ganzes Bündel von Wirkungen, die alle dem Erhalt unserer Körperzellen gerade unter schwierigen Bedingungen dienen. Gerade dann verstärkt die Autophagie unsere Regeneration. Was widersprüchlich scheint: sich selbst verzehren wird doch gewöhnlich mit Abbau und Verlust assoziiert. Hier ist aber das Gegenteil der Fall. Die sirtuininduzierte Autophagie dient dem Aussortieren defekter und schädlicher Moleküle (ein Beispiel: Tau-Protein, das als Faktor der Alzheimer-Demenz gilt), also der Zellreinigung und gleichzeitig dem Recycling noch brauchbarer Komponenten. Autophagie bewirkt also eine Art Verjüngung der Körperzellen, und damit des Organismus. Besonders wichtig zum Schutz vor Nervenzellkrankheiten. Da immer mehr Menschen an Morbus Parkinson und Alzheimer Demenz erkranken.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Z-c-BUr0eu2W8yQ8vR7Ouw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Woran fehlt es da? Ist da eventuell ein Sirtuin-Mangel? Oder sind das einzig Zivilisationskrankheiten? Trotz aller Fortschritte, Prozeduren und Erfolge der eingreifenden Medizin steigt die Flut der Zivilisationskrankheiten immer noch an. Was fehlt da?</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_al6zGR20MvF6jWsBfOgurQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Der prägnante Begriff entstand schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in der Zeit,&nbsp;</span><span>als die Industrialisierung einen ersten Höhepunkt erreicht und manches in der Gesellschaft, damals noch ansatzweise, verändert hatte. Erst mal hatte der Neurologe George Beard aus New York die Neurasthenie so genannt, die damals neuartige Nervenschwäche und Empfindlichkeit (die seitdem weiter zunahm). Heute bloß anders bezeichnet. Denn immer noch nehmen Angststörungen, depressive Episoden und bipolare Störungen, auch Zwangserkrankungen, so die neue Nomenklatur, weiterhin zu. Der Bedarf an Psychotherapie wächst.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_wYUSGGEqgwNs4MfaDOBk4A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Zudem wurden seit Beginn des vorigen Jahrhunderts, vermehrt seit den 1950er Jahren etliche Krankheiten, die bis dahin selten und kaum bekannt waren, arg häufig:</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ESTxeM8bu2J9VqBT0NnAGg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>- Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen&nbsp;</span></p><p><span>- Diabetes mellitus vom Typ II wegen Insulinresistenz&nbsp;</span></p><p><span>- Gicht, Hyperurikämie (Anm. d. Redaktion: erhöhter Harnsäurespiegel), Niereninsuffizienz&nbsp;</span></p><p><span>- Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vor allem&nbsp;</span></p><p><span>- Herzinfarkte und Schlaganfälle&nbsp;</span></p><p><span>- etliche Arten von Krebserkrankungen&nbsp;</span></p><p><span>- Depressionen und Ängste&nbsp;</span></p><p><span>- Allergien&nbsp;</span></p><p><span>- Karies&nbsp;</span></p><p><span>- Osteoporose.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3tRlQOY-qYtHybUQor5rgg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Deshalb wurden auch diese Erkrankungen als zivilisatorisch bedingt angesehen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_MNhZqWRyvADpDm9zK_VFsA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Gewiss trägt vieles von dem, dass in unserer Gesellschaft/Zivilisation geschieht – deutlicher gesagt: aus Bequemlichkeit, begleitet von Fehlund Überernährung, von Bewegungsmangel und unnötigem Umherfahren und -fliegen zum Entstehen dieser Erkrankungen bei:</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_pyTnBlXez9GsAVjhrh17ew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>- mittels Umweltbelastung – statt eigener Belastung (ist es doch leichter, den Verbrennungsmotor zu starten oder zu fliegen als zu gehen)&nbsp;</span></p><p><span>- mittels Fehl- und Überernährung (ist es doch&nbsp;</span><span>leichter zu konsumieren und zu völlen als zu verzichten und fasten)&nbsp;</span></p><p><span>- mittels Bequemlichkeit und Bewegungsmangel.&nbsp;</span></p><p><span>Dazu kommt ganz automatisch&nbsp;</span></p><p><span>- fehlende Selbstverantwortung (Schuld sind selbstverständlich immer die Anderen)&nbsp;</span></p><p><span>- Stress durch Selbsthaftigkeit („Alle denken immer nur an sich, bloß ich denke an mich&quot;)&nbsp;</span></p><p><span>- Unfähigkeit zur Selbstheilung.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_iAXthDvK0wimtD9HEhRSUQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Bei all dem fehlen vermutlich Sirtuine, wie wir nun wissen. Doch wie können wir dieses Wissen künftig anwenden?</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zKnVH-PtwCdPT0cxhjgSmg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Einiges von dem, das wir vorher schon geübt und erbracht haben, war richtig:&nbsp;</span></p><p><span>- Fasten, vor allem das Intervallfasten&nbsp;</span></p><p><span>- alltäglich so viel Bewegung wie möglich&nbsp;</span></p><p><span>- weitgehender Verzicht auf unnötige Transporte,&nbsp;</span></p><p><span>- Achtsamkeit und Bewusstsein&nbsp;</span></p><p><span>- Bescheidensein und Demut&nbsp;</span></p><p><span>- das Entwickeln von Selbstlosigkeit (die Buddha gelehrt hat)&nbsp;</span></p><p><span>- alltägliche Aufnahme notwendiger Pflanzenstoffe.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_n-4wxikHoBJ7llVVh2BqIg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Forschung und Wissenschaft bestätigt: Bestimmte Pflanzenstoffe fördern die Aktivität unserer Sirtuine. Und schützen damit vor häufigen Zivilisationskrankheiten.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_eN77KsBSdfb5hRdgMpuTPA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Eigentlich ist das doch ganz einfach. Essenzielle Pflanzenstoffe sind im Basisprogramm für längere Gesundheit und ergänzend dazu in reformleben erklärt. Die Entwicklung, die große Chance für die Gesundheit kommt aus dem Pflanzenreich. Frühere Generationen wussten und sprachen von Heilpflanzen. In der modernen Medizin wird die Bezeichnung nicht gerade gern gesehen. Die potentielle therapeutische Wirkung pflanzlicher Wirkstoffe gilt da als mickrig, schwach und entbehrlich. Oder gar ungünstig. Wie man's nimmt. Wie man es sieht.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_BBSnU3ST85Dqg1LIoCP0DQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Einerseits sind da die Zivilisationskrankheiten (die von außen und mehr noch aus unserem Verhalten entstehen). Andererseits sind da die Sekundärstoffe, die Wirkstoffe, lange bewährter Pflanzenarten. Ob Curcuma, Granatapfel, Grüntee – intuitiv und empirisch wussten die Alten von deren gesundheitlicher Wirkung, ungefähr, lange schon vor den Erkenntnissen der Molekularbiologie. Was und wie Sirtuine sind, was sie können, was sie leisten und wirken, war schlicht unbekannt. Intensiv erforscht wurden unsere Histon-Deacetylasen erst, als nach neuen Strategien zur Gewichtsreduktion gesucht wurde. Solide Erkenntnis daraus:</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_AA2w9zTtcDUcOuDWE3gmfQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Fasten, optimal Intervallfasten, erhöht die Sirtuin-Aktivität</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_GoqegzfDyDlUZZejLgxKcQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Beanspruchung der Körperzellen durch Bewegung und Sport erhöht die Sirtuin-Aktivität, besonders intensiv, wenn die Nahrungsmenge, vor allem die der Kalorienträger, knapp ausreichend statt üblich ist.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_T0O0Gq68GlAfDzP9boC0Fg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Bestimmte Pflanzenstoffe erhöhen die SirtuinAktivität. Dafür besonders bekannt ist Resveratrol, das in Traubenkernen und -schalen vorkommt. Deshalb auch in Rotwein. Die Resorptionsquote im Darm ist nicht hoch.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_LTc5VO3LfUv3zBGoK0NapA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Wie andere bekannte Flavonoide und Flavanole gilt Resveratrol als antioxidativer Wirkstoff. Während der Energiegewinnung in den Mitochondrien durch indirekte Oxidation entstehen freie Elektronen, die aufzufangen sind. Dadurch werden diese Wirkstoffe selbst oxidiert, können so selber prooxidativ wirken (was unter anderem Frau Nina Ruge in dem Buch &quot;Verjüngung ist möglich&quot; merkbar beunruhigt). Jedoch ist gerade diese Reaktion förderlich für die Freisetzung von Enzymen: Katalasen und Histondeacetylasen, besonders Sirtuin 1, von denen unser Genom, unsere DNA daraufhin überprüft, repariert und regeneriert wird. Die bewährtesten Pflanzenarten mit derartigen&nbsp;</span><span>Wirkstoffen kennen Sie aus dem Basisprogramm für längere Gesundheit:</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_B-UARkwRKM0JxVTQ_dRpsw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>- Brokkoli/Quercetin und Sulforaphan&nbsp;</span></p><p><span>- Camellia sinensis (Grüntee)/Epigallocatechingallat&nbsp;</span></p><p><span>- Curcuma longa/Curcumin&nbsp;</span></p><p><span>- Punica granatum (Granatapfel) /Ellagitannine.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3uq1BvkRNi_MGl5Smk0dcw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Natürlich sind hier noch weitere geläufige Pflanzenarten und Wirkstoffe zu nennen, so die Flavanole aus den Kakaobohnen und das Quercetin aus Äpfeln und Küchenzwiebeln. Bei all diesen Pflanzenarten und Wirkstoffen ist alltägliche, regelmäßige Aufnahme im Verbund, sinnvoller als gelegentliche Megadosierung.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_OKWI6OOw-nrCzqXJ6rX2RA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Ergänzt positiv wirksam werden diese Pflanzenstoffe durch Niacin oder Niacinamid (Vitamin B3), woraus in unseren Körperzellen NAD+ (Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid), in der Jugend besonders, gebildet werden kann. Ein Hinweis auf Niacin-Mangel kann trockene, schuppende Haut sein, die bekanntlich bei älteren Menschen nicht ganz selten ist. NAD+/NADH stimuliert die Energiegewinnung in den Körperzellen im Zitronensäurezyklus, aktiviert Sirtuin 1 und eine weitere Proteinfamilie (PARPS), die für die Reparatur beschädigter DNA zuständig ist, und die Transskriptionsregulation. Daher kommt dem NAD+/NADH, zusammen mit den genannten Pflanzenstoffen (im Basisprogramm von reformleben erklärt) besondere Bedeutung für die gesunde Lebensdauer zu. Mit den Lebensjahren nimmt der NAD/NADH-Spiegel ab. Wenn wir ihn nicht aus eigener Initiative erhalten.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_C5C4uKfQYgvgGrkoOjsFPQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_XClU9g-jcKtK7xcVHxdlsg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_63_0725_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 63 (Juli/August 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Die stille Kraft der Zelle</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/die-stille-kraft-der-zelle-nr-63/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_e9xatHJaqX4uTct_i4T1Uw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</script></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Gesund mit Sulforaphan]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/gesund-mit-sulforaphan</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/AdobeStock_410993935.jpeg"/>Kohl, roh, gedünstet oder milchsauer vergoren, wird nicht von allen Mitmenschen geschätzt. Ist aber traditioneller Teil regionaler Gerichte. Die Wider ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_4YxLQEWmTyiIscpYT61BXA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_DTPzAdEIQjKSYNBlkEZeaw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_jcSRFaC1Tcqf30keLAkePw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_xZ9oJU0ku4ybTwW58N4AtQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_xZ9oJU0ku4ybTwW58N4AtQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 359.44px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/AdobeStock_410993935.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_hvMrt-ntTvCFe71W5egRqQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_hvMrt-ntTvCFe71W5egRqQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-align-left zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Kreuzblütler: Natürliche Abwehrkräfte aus der Pflanzenwelt</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_mecQYS0SSQ6ZJG3vgR2cqQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p><span>Kohl, roh, gedünstet oder milchsauer vergoren, wird nicht von allen Mitmenschen geschätzt. Ist aber traditioneller Teil regionaler Gerichte. Die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen, auch der kräftige Geschmack, beruhen auf den enthaltenen Glucosinolaten.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_P8Wrj0eJXD4EAiJgv8o_rw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_P8Wrj0eJXD4EAiJgv8o_rw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span><span style="font-size:24px;">Glucosinolate: Die schwefelhaltigen Schutzstoffe in Kohlgewächsen</span></span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_5yWrxMuk38lZ6ZN7yBBeyQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Das sind schwefelhaltige Produkte, die auch von vielen anderen Kreuzblütler-Arten gebildet und – zunächst in aktiver Form – in deren Zellen bereitgehalten werden, sozusagen im Standby-Modus. Werden die Zellen beschädigt oder verletzt, kommen die Glucosinolate im Kontakt mit einem separat gelagerten Enzym, der Myrosinase. Dadurch werden Wirkstoffe freigesetzt, die das Wachstum von schädlichen Bakterien, Pilzen und Viren hemmen. Sowas wie Antibiotika aus der Pflanze. Für die übrigens bisher keine Resistenzentwicklung festgestellt wurde.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_TeWql7LWGRVF4SA9Wswa9g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_TeWql7LWGRVF4SA9Wswa9g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Myrosinase aktiviert die pflanzlichen „Antibiotika“</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_gcO9rteu6XfSDlvqV6yuqg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Historisch wurden die Glucosinolate auch als Senföle bezeichnet, wobei nicht immer genau zwischen der gebundenen und der freigesetzten Wirkform unterschieden wurde. Namensgeber ist der schwarze Senf (Sinapis nigra), der wegen seines Glucosinolat-Gehaltes mit scharfschmeckendem Allylsenföl gerne als Gewürz (meistens im Speisesenf), mit verdauungsfördernder und keimwidriger Wirkung genommen wird. Ebenso scharf schmecken die Blätter der Kapuzinerkresse, die aus einer verwandten Pflanzenfamilie stammt. Aus guter Erfahrung wird das Benzylsenföl von Kundigen bei Infektionen der Atem- und Harnwege, wirksam auch gegen Antibiotika resistente Mikroorganismen, angewendet. Glucosinolate sind auch im Blumenkohl, im Rettich, Radieschen, Rosenkohl, Wasabi und intensiv auch im Brokkoli.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_r3H5ihWaGm3Fhnc-WIantQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_r3H5ihWaGm3Fhnc-WIantQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Senföle: Altbewährte Heilkräfte aus Kapuzinerkresse und Senf</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_YIfuIDfHI5T-CrI-SyhXtg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Angeblich habe ich in einem Seminar an der Reformhaus-Fach-Akademie vor einigen, vielleicht vierzig, Jahren mal gesagt, Grünkohl sei der hiesige Grüntee. Damals war ich wohl schon überzeugt von den Senföl-Wirkungen. Natürlich ist das bloß eine Anekdote, meine Überzeugung vom Grüntee ist weiterhin ungebrochen. Aus heutiger Sicht aber ist an dem Vergleich was dran. Danach erst wurde nämlich, in den 1990 er Jahren, dass Sulforaphan entdeckt. Lange war es, in den Pflanzenzellen von KreuzblütlerArten ruhend, verborgen geblieben. Unscheinbar. Aber hochwirksam. Der Vergleich mit dem Grüntee war wohl nicht ganz verkehrt. Beide Pflanzenarten wirken in erstaunlicher Weise gleich protektiv, obgleich mit ganz unterschiedlichen Molekülen und auf unterschiedlichen Signalpfaden unserer Körperzellen – doch mit demselben Ergebnis: Gesundheit für unsere Zellen. Bestimmt leistet weder der Grüntee noch der Grünkohl das aus purem Altruismus: primär tun sie das für ihre eigenen Zellen. In zahllosen Generationen haben jedoch beide Pflanzenarten wie auch der Mensch davon profitiert. In den Teegärten Japans, Indiens, Chinas, Koreas wurde der Grüntee gepflegt und geerntet. Und in hiesigen Gärten der Weißkohl, zur besseren Erhaltung und Wirksamkeit milchsauer vergoren, zum Sauerkraut. Im 16. Jahrhundert kam&nbsp;</span><span>der Brokkoli dazu, aus Kleinasien stammend und zunächst in italienischen und französischen Gärten hier angebaut. In feinen Gerichten der Wohlhabenden ab und an mal ein wenig gegessen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_cLQ_79d4Wpho5Q0H0svJ_A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_cLQ_79d4Wpho5Q0H0svJ_A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">This is a Heading</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_KRmIeHvzXB18HYh_LOCr6A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Oftmals wird von modernem Fortschritt gesprochen, der sich bald darauf aber als höchst zwiespältig erweist. Ab und an ist in der Spreu aber doch mal ein gutes und hilfreiches Korn. Dass Brokkoli gut für die Gesundheit ist, war irgendwie schon lange bekannt. Nach der Entdeckung des Sulforaphans, vor ungefähr dreißig Jahren, konnte das genauer erforscht werden. Seitdem wissen (und vermögen) wir eindeutig mehr. Das ist wirklich mal Fortschritt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_N6D5lgt2LpfGrHUkzdhebA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_N6D5lgt2LpfGrHUkzdhebA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Sulforaphan wirkt</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_9QetE3n0DwuL8AKiuZfPBQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><p><strong>1. Antioxidativ und entzündungshemmend.&nbsp;</strong><strong>Gegen etliche Schadstoffe. Entgiftend.</strong></p><p> Gut, das können andere Pflanzenstoffe, aus Curcuma, Granatapfel, Grüntee auch leisten. Sollen die nun durch Brokkoli/Sulforaphan ersetzt werden? Nein. Es geht um Zusammenwirken für die Gesundheit. Sulforaphan sollte dazu kommen.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_Gg94B8Pn1BQaSb2zkGA_5Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><p><strong>2.Schützend vor Infektionen</strong>&nbsp;</p><p>Angesichts der Resistenzbildung gegen verbreitete Antibiotika ist es gut, das zu wissen. Benzylsenföl aus Kapuzinerkreise wirkt da synergistisch, mitunter noch stärker als Sulforaphan.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_ObO1Ny3Oetlscqvw0Bezfg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><p></p><p><strong>3. Potenziell krebshemmend. Vielfältig: Prokarzinogene entgiftend.</strong><strong>Karzinogene blockierend. Vermehrung von Krebszellen hemmend.&nbsp;</strong></p><p>Die Prävention, vor allem von Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Leukämien, könnte mit Sulforaphan&nbsp;wohl verbessert werden. Mit regelmäßiger Aufnahme in optimaler Dosierung.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_-uDYTnuqPiujC7Yn27dfaw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><p><strong>4. Neuroprotektive Effekte: Schutz für Gehirn und Nerven</strong>&nbsp;</p><p>Das ist derzeit das Hauptanliegen in unserer Gesellschaft, wegen der Zunahme neurodegenerativer Erkrankungen, von Depression, Neuropathie, Morbus Parkinson, Demenz. Mit Sulforaphan werden körpereigene Möglichkeiten gestärkt: zur Reparatur geschädigter Nervenzellen, zur Sanierung der DNS.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_V4EsBRyCRUOoK6NAZuLdjg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_V4EsBRyCRUOoK6NAZuLdjg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Wie viel Brokkoli braucht es für die Wirkung?</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_JVfJtirkF9zhgljKf0hT8g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Interessant ist auch die leicht blutzuckersenkende Wirkung von Sulforaphan, die bei Typ II Diabetes festgestellt wurde und ansteigend auf einer Besserung der Insulinsensitivität der Körperzellen beruht. Damit kann auch die Zunahme von Bauchfett verringert werden, einer japanischen Interventionsstudie zufolge um rund 20 Prozent. Das ist insofern bedeutsam, weil in den Fettzellen der Körpermitte ansonsten Botenstoffe gebildet werden, die Entzündungen anfeuern. Die entzündungshemmende Wirkung wiederum dient auch der Krebsprävention. Sulforaphan wirkt zudem auf einen wichtigen Transskriptionsfaktor, NF-kB, der Entzündungen im Organismus kontrolliert. Und aktiviert die Tumorsuppressorgene p53 und p21, die zum Untergang von Krebszellen beitragen. Begleitend dazu wird die Angiogenese gehemmt, die Neubildung von Kapillaren, mit denen Tumore sich aus dem Organismus ernähren.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_vAV3ScLJwKNz0KLNZfjsvQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_vAV3ScLJwKNz0KLNZfjsvQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Brokkolisprossen: Kleine Keime mit großer Wirkung</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_OfXYvAr7lZyHWe40MCcjFw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Die vielfältigen, miteinander verbundenen Wirkungen des kleinen Moleküls sind faszinierend. In bisherigen Studien zur Komplementärtherapie wurden Dosierungen um 0,4 mg/Kilogramm Körpergewicht und Tag für&nbsp;</span><span>wirksam befunden. Für Erwachsene also um 25 mg Sulforaphan pro Tag. Wie viel Brokkoli erforderlich ist, um diese Zufuhr zu erreichen, kann nur annähernd gesagt werden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_rfEMb630hSRsztGYRp_TWw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rfEMb630hSRsztGYRp_TWw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Roh verzehren oder kombinieren: Tipps für mehr Sulforaphan</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_TPVAOoI0mw_OUNM_VoNiGg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Messbar in der Pflanze ist das Glucoraphanin, aus dem unter Einwirkung der Myrosinase, wie schon skizziert, dass Sulforaphan freigesetzt wird. Je nach Anbau, Art und Qualität enthält Brokkoli ca. 10 mg bis etwa 120 mg pro 100 g Frischgewicht. Beim Dünsten oder Kochen gehen unterschiedliche Teile davon verloren. Ungewiss ist auch die Freisetzung von Sulforaphan aus dem verbliebenen Glucoraphanin, weil das Enzym nicht hitzestabil ist. In Brokkolisprossen kann der Gehalt an Glucoraphanin um das Zehnfache höher sein, die Problematik der Sulforaphan-Freisetzung besteht aber auch da. Möglicherweise, aber nicht sicher, können auch Teile der Darmflora aus Glucoraphanin ein wenig Sulforaphan bilden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_mhTKVsTZO7RSTalYuB5gbA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_mhTKVsTZO7RSTalYuB5gbA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Sulforaphan aus Kapseln: Praktisch und wirksam</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_NFElIbP5inwPSy7O9egSIQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Wer präventiv ausreichende Mengen an Sulforaphan aufnehmen möchte, muss demnach mindestens 200 g Brokkoli essen, am besten roh und fein zerkleinert, damit die Myrosinase bestmöglich einwirken kann. Wer ganz schlau ist, kann noch ein paar Gramm fein geriebener, frischer Meerrettichwurzel untermischen und das Ganze ungefähr 2 Stunden bei ungefähr 25 °C reagieren lassen. Weil das dann täglich neu erfolgen muss, erfordert es natürlich einigen Aufwand. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das wird nicht sehr lange durchgehalten.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_SCjnRM4uOAtssEjAuo0p0g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_SCjnRM4uOAtssEjAuo0p0g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Nebenwirkungen? Nur bei extrem hoher Zufuhr ein Thema</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_HvIeTW9meF37LHB5dRCwYg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Gerade weil die alltägliche Aufnahme von Sulforaphan sinnvoll ist – zur Komplementärtherapie 25 bis 50 mg, zur Prävention 10-20 mg</span><span>– kann die Einnahme von Kapseln ratsam sein, die hochwertigen Brokkoliextrakt enthalten und daneben Myrosinase, etwa aus schonend getrocknetem und fein gemahlener Meerrettichwurzel.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_93ylCE8r2JIsQUo9LkSfUw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_93ylCE8r2JIsQUo9LkSfUw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Fazit: Sulforaphan als natürliche Unterstützung für Ihre Gesundheit</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_rZfy75YiMfacXpEB3iBNDw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Schwerwiegende Nebenwirkungen sind bisherigen Erkenntnissen zufolge davon nicht zu befürchten. Zwar gibt es Berichte aus Notzeiten, in denen ein großer Teil täglicher Nahrung aus Weißkohl bestand und zudem Jodmangel, dass von der großen Menge an Glucosinolaten Kropfbildung induziert werden kann. Bei ausreichender Versorgung mit Jod, etwa aus Meeresalgen (Kelp), und den genannten Sulforaphan-Dosierungen ist das bis ca. 100 mg kaum zu erwarten. Demgegenüber steht der beachtliche Nutzen von Sulforaphan in der Prävention und etlichen Studien zufolge (unter anderem von der Universität Heidelberg) auch in der Komplementärtherapie. Und all das für relativ wenig Geld. Darüber spricht man nicht gern, wegen der verständlichen Klagen über die rapid steigenden Beiträge für das sogenannte Gesundheitssystem nebst langen Wartezeiten musste das doch mal gesagt werden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_dY31QJoHQBfAVONuhDA5gw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Sulforaphan kann Einiges, wenn auch nicht alles erwirken. Werden und bleiben Sie möglichst gesund damit. Das wünsche ich Ihnen von Herzen.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_dlt9CvQ1lwNN-2VgB1Ib6A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_XwlFh4l8byjnLcVHao2Wtg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Thu, 01 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Was fehlt dem Gesundheitssystem]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/was-fehlt-dem-gesundheitssystem</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/AdobeStock_294122033.jpeg"/>Sind Sie zufrieden mit dem Gesundheitssystem? Ungefähr jede/jeder Dritte ist es derzeit nicht. Zumindest hat das die Umfrage ergeben, die vom Meinungs ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_JDhTScHLTxikVMDapeNFqA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_5Nqf2Nn5SRa24mGlbQoe3w" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm__fCZyk_ERe-YpzHPC51rIQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_9wXxGfbHRO2RdEvoCFOAMg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_9wXxGfbHRO2RdEvoCFOAMg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-align-left zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Aktuelle Umfrage zeigt sinkende Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_QzViLISGfjaK2QGpEpq-FA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_QzViLISGfjaK2QGpEpq-FA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/AdobeStock_294122033.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_1BZWsxCqQQuoJC-UHcvBXA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p></p><p><strong>Sind Sie zufrieden mit dem Gesundheitssystem? Ungefähr jede/jeder Dritte ist es derzeit nicht. Zumindest hat das die Umfrage ergeben, die vom Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse durchgeführt wurde. Deren Vorstandsvorsitzender Dr. med. Jens Baas gab sich alarmiert: „Das ist eine Trendwende. In unseren Befragungen [Anmerkung: der Techniker Krankenkasse] ist die Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem bis 2021 kontinuierlich gewachsen, jetzt kehrt sich der Trend um. Das ist leider keine Überraschung: Seit Jahren steigt die finanzielle Belastung der Versicherten, gleichzeitig klagen Menschen vermehrt über lange Wartezeiten auf Arzttermine. Viele haben gerade das Gefühl, dass dieses System, für das sie immer mehr zahlen immer schlechter funktioniert.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_IeAsaf50fuBN9CyWarTBDg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_IeAsaf50fuBN9CyWarTBDg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Ursachen für die Krise im Gesundheitssystem</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_s9TuQrDWMb67jgxKBtDWtg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Aber warum ist das so? Was will uns der Kollege und Kassenmanager Baas damit sagen? Was bedeutet Trendwende? Was muss getan werden? Und was geändert? Wie könnte mehr Gesundheit in das System kommen? Herr CEO Baas bleibt ein wenig vage, fordert höhere Rabatte auf neue Arzneimittel sowie die Finanzierung der Beiträge für Bürgergeldempfängerinnen/ -empfänger und zitiert dazu einen Politikwissenschaftler, Herrn Professor Dr. Wolfgang Schroeder. Und der wiederum sieht hier, wer hätte das erwartet, die Politik in der Pflicht.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_qTYPTJUCfbDEXS2SbjlAzA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_qTYPTJUCfbDEXS2SbjlAzA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Fehlende Gesundheit statt schlechter Medizin?</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_rcBWm1KAeUMVrGSbfwDXxA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Als einfacher alter Arzt dachte ich bei dem Ergebnis der Umfrage ganz schlicht an fehlende Gesundheit, die Zunahme der Krankheiten, die Alterung der Gesellschaft, an technische Diagnostik und Therapie, die das Maß des Ausreichenden und Notwendigen (wie es initial in der Sozialgesetzgebung und den Regeln WAS FEHLT DEM GESUNDHEITSSYSTEM? | 11 der Krankenkassen einstmals hieß) weit überschreitet. Die naheliegendste, durchaus erreichbare Lösung könnte da die weitere und bessere Entwicklung von Gesundheit sein.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_DK9tCvQ6tZPo5j1ccL2V9Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_DK9tCvQ6tZPo5j1ccL2V9Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Gesundheit als politische Aufgabe?</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_GpLWmaZnAoA1lY-g462WlA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Herr Professor Schroeder verweist an die Politik und erklärt, warum das Gesundheitssystem hohe Priorität haben (so das TKK- Statement) müsse: „Ein funktionierendes Gesundheitssystem ist eine tragende Säule unseres Sozialstaats und damit enorm wichtig für das Vertrauen in die Demokratie. Wer Missstände im Gesundheitswesen zu lange ignoriert, spielt dem Populismus in die Hände.&quot;&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Z1xMvSs3VldIUHwIsnupZw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Z1xMvSs3VldIUHwIsnupZw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Vom Gesundheitssystem zum Krankensystem?</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_s374ni87wTG6r1Ns8zktrQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Das ganz große Besteck also. Als einfacher alter Arzt denke ich da, das „Gesundheitssystem“ (die Bezeichnung ist nicht meine: geht es da überhaupt noch um Gesundheit oder um Krankheit – oder längst mehr um System) wird hier doch wirklich stark in Anspruch genommen. Das Vertrauen in die Demokratie zu stärken, und dem Populismus nicht in die Hände zu spielen, ist gewiss notwendig, aber nicht allein die Aufgabe des Gesundheitssystems.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_6dXQssPpRWzT7Jx2S94LLg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_6dXQssPpRWzT7Jx2S94LLg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Medizin soll heilen – oder besser: Krankheiten verhindern</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_ap0PD2xsgFiyMlsDMZ-f4Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Ursprünglich war es die Aufgabe der Medizin, Krankheiten zu erkennen, zu behandeln und womöglich zu heilen. Und besser noch, Krankheit erst gar nicht entstehen zu lassen. Was selbstverständlich ein Ideal ist, mit natürlichen Mitteln aber näherungsweise wohl erreicht werden kann. In der Umfrage des Forsa-Institutes im Auftrag der Techniker Krankenkasse wurden vor allem die Beiträge der Versicherten beklagt (wegen steigender Kosten werden die Zusatzbeiträge dynamisch erhöht) sowie die Wartezeiten auf Untersuchungs- und Behandlungstermine.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_1PrY_cGQtiXxJc9koGOkVg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_1PrY_cGQtiXxJc9koGOkVg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Die Realität in deutschen Arztpraxen</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_pmiYT1NR1msPM6qp1iNZJg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Im vorigen Jahr gingen alle Einwohner von Deutschland 9,4mal zur Ärztin/zum Arzt – zur Früherkennung, zur Untersuchung, zur Therapie. Im Durchschnitt. In anderen Ländern Europas seltener. Die gefühlte Zahl ist wie man in Gesprächen hört deutlich höher. Dafür muss es wohl gute Gründe geben. Tatsächlich kommen etliche Patienten weit öfter in die Arztpraxen, in denen sie notwendige Hilfe finden. Was von der gesetzlichen Krankenversicherung gerne verschwiegen wird und nicht alle Versicherten dazu wissen wollen und müssen: An der Basis zumindest, in der Hausarztpraxis, wird sorgfältige, grundlegende Behandlung und Fürsorge von den gesetzlichen Krankenkassen pauschal vergütet mit einem Betrag, der mancher/manchem Versicherten angesichts eigener Beitragszahlungen geradezu armselig erscheinen mag.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_CPLY6dx6bpAvaoV6zu_IYw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CPLY6dx6bpAvaoV6zu_IYw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Die Kostenfalle: Technik, Apparate und teure Medikamente</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_VNpoinV_J1KmuVEl5QbahQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Teuer hingegen ist Technik, sind Apparate und Medikamente. Und allzu teuer ist das Unnötige, Übertriebene. Gerade das wird aber zunehmend verlangt. Zweifellos gibt es enorme Möglichkeiten, die aber nicht allesamt sinnvoll sind. Ironischerweise bleiben für Sinnvolles dann nur noch ganz wenige Mittel. Und das Defizit wächst. Aktuell werden für Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung bis zu 42 Prozent vom Arbeitslohn abgeführt. Die Hälfte davon trägt der Arbeitgeber. Immer mehr Diagnostik und Therapie wird erforderlich. Überproportional steigen die Kosten für Arzneimittel und für Krankenhausbehandlung.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_sYlhzQBF3x10GrC16h2N2A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_sYlhzQBF3x10GrC16h2N2A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Fehlende Wirtschaftlichkeit in der medizinischen Versorgung</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_fGB_JPRZnusdbpF2M46M4w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Eine Prüfung medizinischer Maßnahmen auf Kosten-Nutzenverhältnis gibt es in Deutschland bisher nicht. Etliche Ressourcen werden für das Erbringen von Leistungen mit geringem und fragwürdigem Nutzen aufgewendet.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zouC4z2Kba0jSKr1sTYEDw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_zouC4z2Kba0jSKr1sTYEDw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Solidarsystem unter Druck</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_ie5AJqguFuErHOzJFTMh2g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Selbstverständlich steht das Solidarsystem für die Behandlung auch schwerster und seltener Erkrankungen ein. Selbstverständlich bleibt niemand unbehandelt und unterversorgt, ungeachtet der Kosten, ungeachtet vorheriger Beiträge. Insofern können alle Versicherte und alle Beitragszahler ein gutes Gefühl haben. Anscheinend wächst aber die Unzufriedenheit, das Gefühl von Benachteiligung, wie die Umfrage der TK zeigt. Ungleichmäßig erforderliche Ausgaben gehören zu einem Sozialsystem, das auch den Schwersterkrankten und Bedürftigen beisteht. So wurde die Hälfte der fünfzig Milliarden Euro für Medikamente in 2023 für 1,7 Prozent der Versicherten erforderlich, Zahlen der Barmer Ersatzkasse zufolge.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_4O5mbJ7nQvwwJu6U6U0G2Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_4O5mbJ7nQvwwJu6U6U0G2Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Fortschritt und Krankheitslast wachsen gleichzeitig</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_tBnpWx2dp6Yr0iP5g3GvOQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Dem Fortschritt der Medizin gegenüber steht nämlich die wachsende Zahl und die Schwere der Krankheiten. Die resultiert aus der Demographie, aus dem Resilienz-Verfall in unserer Gesellschaft, und nicht zuletzt aus der modernen Medizin selber. So steigen die Anforderungen, die Bedarfe, die Kosten. Die Defizite. Der Druck und die Not. Die Politik allein kann das Problem nicht grundlegend lösen.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_H_qtuPMHBf7EC2b7F1WCYg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_H_qtuPMHBf7EC2b7F1WCYg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Gesundheit beginnt beim Menschen selbst</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_cQpZC5PCTP69ciVGM8e1Hw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Das Hauptproblem des Gesundheitssystems ist das Schwinden der Gesundheit. Die kann mit noch so viel apparativer und technischer Medizin und noch so viel Geld nicht erzeugt werden. Die kann nur von innen kommen, aus den Menschen selbst. Im Verbund mit der Natur und der Philosophie. (Dass ich selber Kraft und Gesundheit aus der buddhistischen Philosophie sowie sorgfältig angewendeten natürlichen Mitteln beziehe, konnten Sie einige Male schon ersehen.)</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_f21HrYmpt9KDOgAesvwDAg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_f21HrYmpt9KDOgAesvwDAg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Naturstoffe als Chance zur Gesundung des Systems?</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_QPC_eXeUTUicHbDNziBUFA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Dem Gesundheitssystem reicht das Geld nicht für die Behandlung der Krankheiten. Mit dem GKV- Modernisierungsgesetz von 2004 wurden Naturstoffe, die nicht verschreibungspflichtig sind, aus der Leistung der gesetzlichen Krankenkassen entfernt. Gewiss sind die wachsenden Defizite seitdem nicht allein daraus entstanden. Dennoch könnte der rationale Einsatz gesundheitsfördernder Naturstoffe schon zur Sanierung, um nicht zu sagen zur Gesundung, des Gesundheitssystems beitragen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_wYK6_jYscg-pYWR8JlpGQQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_wYK6_jYscg-pYWR8JlpGQQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Sulforaphan: Natürliches Potenzial für Zellgesundheit</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_Hs-je8M5Zx8HwZFist2p8w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Die Anwendung von Sulforaphan etwa, das entscheidende Weichen in unseren Körperzellen stellen kann – hin zur Gesundheit.&nbsp;</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_8MsW_Ds9cXb0IZA4JIXKBA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_HrmQgznoivvMPqrE_IJSGA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_62_0525_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 62 (Mai/Juni 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Natürliche Abwehrkräfte aus der Pflanzenwelt</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesund mit Sulphoraphan</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/natuerliche-abwehrkraefte-aus-der-pflanzenwelt-nr-62/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_URst-7vFp2PLj8cyal1plw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Thu, 01 May 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Wenn ein Medikament nicht hilft]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/wenn-ein-medikament-nicht-hilft</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2025/AdobeStock_431571246.jpeg"/>Es hat nicht geholfen. Manche Behandlung wird so empfunden. Bei chronischen Erkrankungen und Funktionsstörungen nicht selten. Das muss sorgfältig gekl ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_Xnbk0BjxQxmLjtTHRyn67g" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_K1RjG0jQQo2f0xhYHRVhFA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_fmdn_YwAT-SLhjOTCoIynA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_qKQYnStrQg6VVKJqlfYr-w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"></p><p style="text-align:left;"><strong>Es hat nicht geholfen. Manche Behandlung wird so empfunden. Bei chronischen Erkrankungen und Funktionsstörungen nicht selten. Das muss sorgfältig geklärt und behoben werden. Anderenfalls ist Verschlimmerung der Krankheit zu befürchten sowie Resignation oder Verzweiflung</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_WDfj57aGiqRgjKn2H2B90A" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_WDfj57aGiqRgjKn2H2B90A"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 303.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2025/AdobeStock_431571246.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_vbDCRRWka_qa_i9VIFEO8g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_vbDCRRWka_qa_i9VIFEO8g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Reklamationen in der modernen Gesellschaft: Medikamente im Fokus</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_IABE_ju4-yqfr4fae9dtRQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Manchmal wird die Bewertung es hat nicht geholfen aber auch in der Art einer Reklamation vorgetragen. In unserer Gesellschaft, im Netz, in einschlägigen Foren ist Reklamieren und Beschweren durchaus üblich geworden. Über zweifelhafte Produkte und miserable Dienstleistungen. Und eben auch über Medikamente und Therapien. Nicht immer sind die korrekt, das muss jeweils im Einzelfall geprüft werden. Ohnehin sind Medikamente keine Konsumartikel, sollten es zumindest nicht sein</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_9ggkPs_rXOQw6-SWMZ0P9w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_9ggkPs_rXOQw6-SWMZ0P9w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Die zwei Seiten der Medikamentenwirkung: Patient und Arzneimittel</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_fXrJGThog3hXjoxCt0x6gw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Bei Medikamenten ist mehr zu beachten. An der Wirkung sind zwei Seiten in unterschiedlichen Anteilen beteiligt: auf der einen Seite die Patientin/der Patient, auf der anderen Seite das Medikament. Wobei selbstverständlich das Medikament für die Patienten da sein sollte, nicht umgekehrt. Letzteres wird immer mal wieder in kritischen Artikeln über die pharmazeutische Forschung und ArzneimittelHersteller unterstellt. Da gelten Patienten als Konsumenten und Opfer industrialisierter, profitsüchtiger Medizin.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_8LY8mx22z0qeoyeLczAsIw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_8LY8mx22z0qeoyeLczAsIw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Medizin als Dienstleistung: Herausforderungen und Erwartungen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_zPASuYivr6O_GuwAhUq4sw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Beides sollten sie nicht werden. Weder Konsument noch Opfer. Inzwischen ist aber, objektiv betrachtet, die Medizin zum Dienstleistungsbetrieb entwickelt worden: spezialisiert und zertifiziert.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_utc-kqgDAYnmWH3K4M24Dg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_utc-kqgDAYnmWH3K4M24Dg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 303.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/AdobeStock_431571246.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_YbVq0pQGsKQxdB46p_ODwg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_YbVq0pQGsKQxdB46p_ODwg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Medikamente als Hauptmittel der evidenzbasierten Medizin</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_sKyfxp4-UTkKrEUVxpXKGA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Zur Behandlung der Krankheiten sowie ihrer Folgen, zur Linderung sämtlicher Schmerzen und Störungen, zur Versorgung der Kranken sind Medikamente das Hauptmittel des medizinischen Managements.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_DnlE9IflZmw6j2OvmnDjHw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Hauptmittel der evidenzbasierten, eingreifenden Medizin – die zweifellos hocheffizient ist, hochwirksam. Problem nur: daraus entsteht keine Heilung – es sei denn durch Wunder. Das sollte jetzt nicht gleich abgestritten, auch nicht verklärt, und nicht als Magie, Zauberei, Esoterik abgetan werden. Rationaler ist: durch Selbstheilung. Willst Du gesund werden? Willst Du geheilt werden? fragt uns das Evangelium. Anleitung zur gedanklichen Linderung von Leiden findet sich in Buddhas Philosophie, seiner Lehre der Selbstlosigkeit (falls gewünscht, | 13 genauer erklärt in einem eventuell folgenden Beitrag von reformleben).</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_1fbkBYIo38mm96dyBEyXTg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_1fbkBYIo38mm96dyBEyXTg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Die Rolle der Medikamente in der modernen Gesellschaft</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_QYEYzcNsUVKCbls4XiAdAw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>In unserer Zeit, unserer Gesellschaft, ist jedoch Selbstlosigkeit selten – und Medizin völlig unverzichtbar (obgleich kaum noch bezahlbar). Hauptmittel dieser Medizin ist das Medikament. Genauer gesagt, eine Fülle von Medikamenten, deren Wirksamkeit mit aufwendigen, teuren Experimenten (Studien) nachgewiesen, damit objektiviert wurde. Große Fortschritte in der Behandlung vieler Krankheiten konnten damit erreicht werden. Fortschritte auch im Begegnen unerwünschter Wirkungen (Nebenwirkungen). In unserer bisher sehr wohl versorgten Gesellschaft ist bestmögliche Wirkung fast schon eine Art von Rechtsanspruch. Zunehmend stehen nun Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten im Fokus.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_gcgB7ZftCb0i9NP-TEhyfQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_gcgB7ZftCb0i9NP-TEhyfQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Arzneimittelwirkung: Erwartungen vs. Realität</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_eu7rKs2wnDe5ZSGTHiO-NQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>In Arzneimittel werden gebraucht zum Behandeln von Krankheiten, zum Beheben von Störungen, zur Besserung von Funktionen, zum Lindern von Schmerzen und anderen Nöten, zum Mindern von Erkrankungsgefahr. Mehr und mehr auch für Lifestyle und Wellness. Was bedeutet da: es hat nicht geholfen? War es unwirksam, hat es die Erwartungen nicht erfüllt?</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_M9CpglXlpWbJr5X3dnQCWQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_M9CpglXlpWbJr5X3dnQCWQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Evidenzbasierte Medizin: Nutzen vs. Risiko</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_zhYkjY5qX_6cKOz8U7cujg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Allerdings haben Arzneimittel mehr oder weniger zahlreich auch unerwünschte Wirkungen, sogenannte Nebenwirkungen. Grundsätzlich – das ist die selbstverständliche Voraussetzung der behördlichen Zulassung jedes eingreifenden Mittels – muss der potentielle Nutzen das potentielle Risiko signifikant überwiegen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_sNDAMdK63yuyjjima4CyiQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_sNDAMdK63yuyjjima4CyiQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Die Kosten der evidenzbasierten Medizin</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_ebbkvQ90BPm20qfJ4veXkw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Um Schaden nach Möglichkeit zu verhindern, wie er etwa durch Contergan verursacht war, hat die Medizin unserer Zeit, die eingreifende Medizin, sich die Evidenzbasierung verordnet. Evidenzbasiert heißt: mittels großer, vorurteilsfrei geplanter, randomisierter, reproduzierbarer, multizentrischer, doppelblinder Anwendungsstudien nachgewiesen und überprüft. Der hohe, auch finanzielle, Aufwand ist für neue synthetische eingreifende Mittel absolut unverzichtbar. Und preistreibend.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Oj87qdKCkXGSW_yf_GIu4w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Medikamentenkosten von 3-10 Euro pro Tag, öfters noch viel mehr, wachsen weiter. Demgegenüber steht „Benefit“. Dass es hilft. Zu lindern, womöglich zu heilen, zu leben.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_NuVQza9-niyI3saAlFyhNw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_NuVQza9-niyI3saAlFyhNw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Heilung vs. Symptomlinderung: Was kann die evidenzbasierte Medizin leisten?</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_sfH0EeA7NVv4lwm_-eHRLg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>In der Heilung und Gesundheit im ursprünglichen Sinn verspricht die evidenzbasierte Medizin allerdings nicht. Beides kann mit Medikamenten allein nicht hergestellt werden. Evidenzbasierte Medizin ist fokussiert auf die objektive Wirkung ihrer Mittel: in welchem Ausmaß konnte/kann Krankheit damit reduziert werden? Wie viele Komplikationen, wie viele Krankenhauseinweisungen, wurden statistisch verhindert? Konnte Selbstständigkeit bewahrt und Pflegebedürftigkeit abgewendet werden? Daran wird die Medizin gemessen. Zumal die Kosten gerade der neu zugelassenen Medikamente außerordentlich hoch sind, wodurch die Ausgaben, daher auch Beitragssätze der Krankenkassen weiterhin steigen. Ohne Milliardenzuwendungen aus dem Steueraufkommen könnte das System viele Leistungen nicht mehr erbringen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_As0tKgcI6zjuhSReYzFFVQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_As0tKgcI6zjuhSReYzFFVQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Die Bedeutung der objektiven Wirkung in der Medizin</span><span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_USqXGVBbdQqYPWyBFcsVNQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Grund: Der Einsatz evidenzbasierter Medizin, ungeachtet hoher Kosten, ist begründet und gerechtfertigt mit den objektiven Wirkungen, die in Zulassungsstudien nachgewiesen sind.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_c2Vkzg4Cjp0FIqGumahmqA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_c2Vkzg4Cjp0FIqGumahmqA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.45px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/AdobeStock_420711927.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_ecxIEtz8nPKrPf4RCJiyuw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_ecxIEtz8nPKrPf4RCJiyuw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Warum die objektive Wirkung nicht immer ausreicht</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_D9sZz_ceXUmKYBTd2yhPSQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Viele von Ihnen werden aber schon erfahren haben, dass die objektive Wirkung nicht immer so eintritt, wie sie im Buch, bzw. auf dem Beipackzettel steht. Unbedingt muss dann geklärt werden, ob das Mittel richtig angewendet wurde; ob es zur Behandlung der Krankheit, für die bestehende Indikation wirklich geeignet ist; ob es ein gleich oder besser geeignetes Mittel gibt. Der Spruch aus früheren Zeiten: gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen, wird heute gern relativiert. Vielmehr wird das Heil in der Entwicklung neuer, meist synthetischer Wirkstoffe gesehen. Zweifellos ist die Medizin damit eingreifender und effektiver geworden. Daher ist die Hoffnung entstanden, künftig könne jede Krankheit sicher und schnell behoben werden. Einiges wurde schon erreicht, wenngleich mit sehr hohem Aufwand. Damit sind aber auch die Erwartungen in der Gesellschaft enorm gestiegen. Mehr noch als die Bereitschaft zur Selbstbeteiligung. Und Mitverantwortung.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_hkd5BDFNB9PAybkXl7cquw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Die Erwartungen an die Medizin sind hoch und fast genauso hoch, manchmal noch höher, sind die Zweifel daran. Die Beziehung ist zwiespältig. Einerseits wird Hilfe erwartet, mehr noch: verlangt und gefordert. Andererseits wird sie beschuldigt. Zu wenig wirksam zu sein, oder zu stark. Mitunter mehr Schaden als Nutzen zu bereiten. Arg teuer zu sein.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_4xwuyLl-rJuFLoJrXd7xLw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_4xwuyLl-rJuFLoJrXd7xLw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Die Rolle der individuellen biologischen Unterschiede</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_a1YBMLtCKOoBRqvGrE6FOA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Heilung und GesunNatürlich wirkt jedes Mittel bei jedem Menschen ein klein wenig anders, als die Studienergebnisse besagen. Besser oder schlechter, stärker oder schwächer, belastender oder entlastender. Das liegt nicht am Medikament allein, sondern vielmehr an der Interaktion zwischen Arzneimittel und Organismus. Alle Menschen sind gleich, jedoch ist keiner genauso</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_MRDzK9Io-comCeM9nGropQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>wie der andere. Dadurch ist auch die genannte Interaktion nicht immer gleich. Biologische Variabilität kann statistisch mit der Gaußschen Normalverteilung, in grafischer Darstellung, der bekannten Glockenkurve prognostiziert werden. Der zufolge ist die Wahrscheinlichkeit einer geringen Abweichung des jeweiligen Merkmals bei ungefähr 4,55 Prozent jeder Population, und eine ausgeprägte Abweichung bei ca. 0,27 Prozent anzunehmen. In der Praxis finden sich allerdings markant höhere Abweichungen von den theoretisch zu erwartenden objektiven Wirkungen, sowie von den Nebenwirkungsquoten.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_qDm2JEb6jVKSTfv-Tkhtqw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_qDm2JEb6jVKSTfv-Tkhtqw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Subjektive vs. objektive Wirkung: Was zählt wirklich?</span><span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_6ICNpiLl8efAstnWnF66Xg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Um dies zu verstehen, müssen wir neben der objektiven Wirkung auch die subjektive Wirkung erkennen. Objektiv steht da für real, d.h. wirklich. Wobei wirkliche Wirkung sich schon ein wenig schräg anhört, redundant oder tautologisch, wie kleiner Zwerg, oder großer Riese. Doch zweifellos ist die objektive Wirkung real, vorhanden, obgleich sie von Mensch zu Mensch ein wenig, mitunter auch etwas mehr variiert – biologisch, statistisch.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_4Kj67K5I-SA9wN8k0q8RUg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_4Kj67K5I-SA9wN8k0q8RUg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Die Interaktion von Medikament und Organismus</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_7Bd17GXt5gF8EN5_AMGcIg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Wenn es aber allein diese Wirkung gäbe, müssten wir nicht jedes Mal dazu sagen: objektiv. Offenbar gibt es noch eine andere. Nämlich die subjektive Wirkung. Aber wie ist die nun zu verstehen? Klar ist: der evidenzbasierten Medizin ist sie manchmal ein Dorn im Auge. Im Patienten kann die objektive Wirkung durch die subjektive Wirkung verändert werden, vermindert aber auch verstärkt. Als Placeboeffekt wird das wissenschaftlich überschrieben (s. reformleben Nr. 52 – Die Wirksamkeit von Placebo). Oder Noceboeffekt, je nach Richtung und Art.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_5i48sBWgpB6FtzZ0deaTSg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_5i48sBWgpB6FtzZ0deaTSg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.45px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/AdobeStock_144687058.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_lh_vOBU_3f0nYvijjzVNYg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_lh_vOBU_3f0nYvijjzVNYg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Die Rolle der Erwartungen und Hoffnungen des Patienten</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_GjsplDd46j56NLqGoHDFVg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Objektiv steht für real, so wie es in Studien nachgewiesen wurde. Subjektiv ist, was im einzelnen Patienten geschieht und empfunden wird. Die objektive Wirkung ist, völlig korrekt, die Grundlage evidenzbasierter und eingreifender Medizin. Alles, was nicht objektiv gesichert ist, gilt da grundsätzlich als unwirksam, und ungültig. Ist demnach das, was wir selbst empfinden und spüren, dass wir subjektiv fühlen, nun irrelevant, irreführend? Bestimmt nicht. Wenn Ihnen bewusst ist, dass es diese beiden Wirkarten gibt, können Sie Therapie besser bewerten und sich besser orientieren. Problematisch ist es, wenn die beiden Arten verwechselt werden – oder, was häufig geschieht, gegeneinander ausgespielt werden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_z9ha-V2xMESFCJJHLQRqoQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_z9ha-V2xMESFCJJHLQRqoQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Wer oder was hilft uns wirklich?</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_OTEmMXkc_tEgbnnndWlZvA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Im Idealfall sollte die subjektive Wirkung mit der objektiven übereinstimmen. Dann kann die Behandlung fortgesetzt werden, erfolgreich. Gerade bei chronischen und funktionellen Erkrankungen ist das aber oft nicht so. Dann fühlen sich Patienten unzureichend oder völlig verkehrt behandelt. Was selbstverständlich geklärt und evaluiert werden muss: welchen Nutzen, welches Ziel hat die Behandlung? Welche Wege gibt es, dieses Ziel zu erreichen? Welcher davon ist allgemein, und welcher individuell besser geeignet? Wie ist die Nutzen-/ Risikoabwägung? Welches Risiko/welche Belastung möchte vom Patienten/der Patientin in Kauf genommen werden – und welches Risiko/Belastung keinesfalls? Wie weit ist die betreffende Krankheit überhaupt therapierbar?</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_UfcSnuWmFW2KP4fYjAVneQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Selbstverständlich sollten all diese Fragen schon im Vorfeld beantwortet sein – und falls das, aus welchen Gründen auch immer, nicht geschehen ist, müssen die Antworten jetzt gegeben und besprochen werden: wenn die&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_v-e19zRSTy8lL0rdE_tDhg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Patientin/der Patient an der Behandlung zweifelt. Und sagt es hilft nicht bzw. es hat nicht geholfen. Die Therapie samt Ergebnis sollte bestmöglich sein. Letzteres kann aber leider nicht bei jeder Erkrankung absolut der Erwartung entsprechen. Selbstverständlich sollte die Medizin stets ihr Bestes bringen und leisten (das ja mitunter, zunehmend häufig angezweifelt wird), eingreifend, evidenzbasiert (s.o.). Aber auch dann wird nur ganz selten ein Wunder geschehen. Vielmehr ist kompetente, seriöse, zuverlässige, vertrauenswürdige, maßvolle Diagnostik und therapeutische Arbeit die Methode der Wahl. Die nicht einseitig bleiben darf.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PrYvl1Ezql_moDVINva92A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_PrYvl1Ezql_moDVINva92A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Die Rolle der Patienten bei der Medikamentenwirkung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_J3Wjfm_JpkH3Kxs-zTUOnA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Zunehmend wird therapeutische Wirkung im Einsatz der neuesten Apparate, der neuesten</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_FJ32mfs0c8KiV5Bri3XVNw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Medikamente in der neuesten Technik gesucht. Hier und da mal erfolgreich, jedoch nicht immer und nachhaltig. Kein Wunder. Auch deshalb kommt manchmal die Mitteilung es hat nicht geholfen. Was hat gefehlt? Was fehlt manchmal auch in der evidenzbasierten Medizin? Vielleicht das Verstehen und Einbeziehen auch subjektiver Wirkung. Wenn es daran fehlt, werden Patienten, vor allem bei „Therapieresistenz“ (wenn es nicht geholfen hat) üblicherweise an die Psychotherapie delegiert. Auch wegen des daraus entstehenden hohen Bedarfes müssen Patientinnen/Patienten da lange anstehen, d.h. auf einen Termin warten. Wenn Sie den letztendlich erhalten, wird aber auch nicht gleich ein Wunder geschehen. Günstigenfalls aber dann ein Bewusstsein dafür, was objektiv ist und was subjektiv, und was getan werden kann, was zu tun ist, um das zu vereinen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_SoCZRiBKd2P3RRlgcrfrhw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_SoCZRiBKd2P3RRlgcrfrhw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Selbstbeteiligung und Mitverantwortung in der Medizin</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_Lxy1ETiPceGaRxgUZ1GNow" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><p><strong>Einigkeit aber scheint in unserer Gesellschaft, in unserer Zeit völlig verloren gegangen und kaum noch erreichbar zu sein. </strong>Wir sind dafür, dass wir dagegen sind. Das Sponti-Prinzip beschreibt unsere Gesellschaft und deren seit etlichen Jahren daraus resultierende Politik. Sinnvoller wäre konstruktives Miteinander. Selbstbeteiligung. Dazu Sparsamkeit, sparsamer Einsatz von Ressourcen, auch in der Medizin. Was nicht bedeutet, Notwendiges zu unterlassen, wohl aber Überflüssiges. In der Wohlstandsgesellschaft geschieht viel Unnötiges. Viele Menschen wollen immer mehr, statt weniger. Etliche Zivilisationskrankheiten – sowie Umweltschäden – entstehen aus Übermaß.</p></div>
</div><div data-element-id="elm_2cPmjbswGMIYpb6eM_aldw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Woher auch immer, jede Krankheit erfordert bestmögliche Therapie. Wenn deren Wirkung unzureichend ist – oder erscheint, wird selbstverständlich zuerst das Medikament und dessen Eignung infrage gestellt, wie oben schon dargelegt. Letztlich ist aber die Interaktion zwischen Wirkstoff und Organismus entscheidend. Aufgrund großer Fortschritte der eingreifenden Medizin neigen Patienten wie Ärzte dazu, sehr einseitig auf das Medikament zu setzen, und weniger auf die Interaktion. Weniger auch darauf, was in den Patienten gleichzeitig mental geschieht.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_sdfyXabFg9kEZSu9sNpjyg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Weil die neuen Mittel und Maßnahmen so effektiv wurden, schien die Mitwirkung der Patienten und deren Selbstbeteiligung weniger notwendig zu sein. Ohnehin wird Selbstbeteiligung im Bereich der Solidar- und Sozialkassen meist als finanzielle Beteiligung verstanden – und folglich abgelehnt. Hier geht es aber um Anderes als das liebe Geld, viel mehr um Wesentliches. Selbstbeteiligung bedeutet erst mal Einverständnis mit den für richtig erachteten Mitteln und Maßnahmen. Bedeutet Übereinstimmung, und Mitwirkung: körperlich und mental, eine gesunde Lebensweise, und Einstellung. Zielorientierung: Gesundheit und Heilung. Mitunter fehlt es an diesen Komponenten. Die bringt kein Mittel von sich aus mit, auch wenn die objektive Wirkung noch so gesichert ist.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_izuvsYzvX4LDlM6bEkEJMQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_izuvsYzvX4LDlM6bEkEJMQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Natürliche Mittel und ihre Bedeutung in der Medizin</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_-VM55Tgdwp6U5TvPEhfm_Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Nicht nur emotional, sondern auch rational ist die Übereinstimmung mit bewährten natürlichen Mitteln meist stärker. Weil diese Mittel, von Pflanzen entwickelt und gebildet, seit einigen hunderttausend Jahren in der Welt sind, daher unseren Zellen vertraut. Einige Pflanzenarten sind, zum Schutz unserer Gesundheit, geradezu essenziell. Bezeichnenderweise stimmt da die objektive Wirkung mit der wohltuend empfundenen subjektiven Wirkung gut überein. So kann manche Krankheit verhütet und die Gesundheit länger bewahrt werden.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_dKQ1exzNFXD8vzJ8KD9B2w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_HD9367QLL1l4qyYtMmulTA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_61_0325_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 61 (März/April 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Zurück auf Normal</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Die ursprüngliche Kraft einer kohlenhydratarmen Ernährung</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/zurueck-auf-normal-nr-61/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_6H2Ez8VaUqneW-ElmcVSgg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sat, 01 Mar 2025 12:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Leiden verwandeln]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/leiden-verwandeln</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2025/AdobeStock_1045221664.jpeg"/>Kein Mensch will leiden. Und daher am liebsten nichts hören und wissen vom Leiden. Hofft stattdessen auf das Wirken eingreifender Medizin. Aber trotz ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_iz-78mV9S_ibqAPFCBQssQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_fOMjWvP_ToO-qXtomd6woA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_diUdwcA1Tg2KBLogEGwg8Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_9X_Jubtwki09q3aM3Dt2jg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_9X_Jubtwki09q3aM3Dt2jg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 270.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2025/AdobeStock_1045221664.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_22ahqWtlSN2vtnAuPVzz3g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Kein Mensch will leiden. Und daher am liebsten nichts hören und wissen vom Leiden. Hofft stattdessen auf das Wirken eingreifender Medizin. Aber trotz deren beachtlicher Wirkungen (die, gewiss ungewollt, mitunter das Leiden sogar mehren) ist das Leiden offensichtlich nicht weniger geworden.</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XFK_Hfy-1WQOAFy69rlvgA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_XFK_Hfy-1WQOAFy69rlvgA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Der Mensch als Verursacher von Leid</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_RR0plyG_qBN4rE6METiyDw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Im Gegenteil: Weltweit entsteht mehr Leiden, tatkräftig befördert vom Handeln vieler Menschen, von deren Ignoranz, Gleichgültigkeit, Verblendung, Gewaltbereitschaft und Gier. Zudem wird in unserer Zeit die Gewalt mit allen technischen Möglichkeiten, einschließlich künstlicher Intelligenz, potenziert. Für Überfälle, grausame Kriege und andere Verbrechen. Letztendlich produziert auch der sinnlose Konsum in den Wohlstandsgesellschaften, mit unnötigem Verbrauch fossiler Brennstoffe für ebenso unnötiges Umherfahren, unnötiges Fliegen weiter zunehmende Klimaveränderung. Aus der schlimmes Leid global und letztendlich auch im eigenen Land erwächst.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Als ob sie all das nichts anginge, sind die Wohlstandsgesellschaften in keiner Weise bereit, auf irgendetwas zu verzichten. Versuchen stattdessen, das Leiden in die Zukunft zu verdrängen. Befinden sich auch deshalb in einer Abwärtsspirale, die sie noch nicht ganz realisiert haben. Ohne die Automobilproduktion, für die es schlicht keinen Platz mehr auf den Straßen und an deren zugeparkten Rändern gibt, schwindet der Wohlstand, an dem besonders auch die hohen Leistungen der Sozialkassen zehren. Längst reichen die Mittel zur Behandlung/Versorgung der Krankheiten samt anschließender Pflege nicht aus. Allein mit Geld kann Leiden ohnehin nicht behoben werden. Mit dem Wohlstand samt daraus erwachsender Mentalität scheint es tendenziell sogar mehr zu werden, paradoxerweise. Ohne das Heilen der Mentalität wird es nicht viel besser werden.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_lR-gPXjzDcHuKxpEyWLnEw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_lR-gPXjzDcHuKxpEyWLnEw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Von der Philosophie des&nbsp;<span style="color:inherit;">Leidens zur Erkenntnis</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_MPTNZXNYsYkBQna5ZwMHPQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Vor dreißig Jahren schon hatte der Philosoph Pascal Brucker das Selbstgefühl: Ich leide, also bin ich“ als die Krankheit der Moderne bezeichnet. Offensichtlich nimmt diese sonderbara Krankheit (die selbstverständlich nicht in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten -ICD-gelistet ist) in unserer Wohlstandsgesellschaft zu. Bezeichnenderweise.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Cogito, ergo sum: Ich denke, also bin ich, so hatte ursprünglich früh in der Neuzeit der Philosoph und Mathematiker René Descartes beschrieben, was den Menschen fortan auszeichne. Das Denken und die Vernunft. Das Denken, der Verstand, hat seitdem tatsächlich großartige Dinge entwickelt. Aber die Weisheit und die Vernunft sind dabei mitunter auf der Strecke geblieben. Deshalb vielleicht ist in unserer | 13 Zeit das Leiden an deren Stelle getreten. Der Hinweis, die Analyse von Pascal Brucker wirkt herausfordernd. Daneben ist das, was heute als Challenge bezeichnet wird, weniger bedeutend. Leiden gibt es seit Menschen auf der Welt sind. Kein empfindendes Lebewesen ist davon völlig frei. Mit dem Auftreten des Menschen hat es jedoch viel mehr Intensität und Zerstörung „gewonnen“.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aQ0KtqI_CE5ABdasVdvTlA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aQ0KtqI_CE5ABdasVdvTlA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Historische Lehren über das Leiden</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_mb1sKSIMjVXF0vjFOuT25Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der Mensch selber bereitet sein Unglück, hatte der biblische Hiob, von Krankheit und Leiden gequält (dem Alten Testament zufolge aus einer Art Wette zwischen Teufel und Gott entstanden), schließlich erkannt, und daraufhin Heilung gefunden und ein hohes Alter erreicht. Mit seinem Eingeständnis hat die Hiob einen entscheidenden Schritt zu seiner Selbstverantwortung und folglich zu seiner Selbstheilung getan.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Nahezu gleichzeitig, vor ungefähr zweitausendsechshundert Jahren, jedoch örtlich weit davon entfernt, in Nordindien, hatte Gautama Siddhartha, in einem wohlhabenden Fürstenhaus gut behütet aufgewachsen und asketisch wie philosophisch gebildet, in meditativer Versenkung erkannt, wie und woraus Leiden entsteht - und wie es behoben werden kann. Und daraufhin seine Lehre (dharma) entwickelt. In deren Mittelpunkt stehen die vier heilsamen Wahrheiten, die in den übermittelten Texten stets Edle oder Heilige Wahrheiten genannt werden:&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><ol><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit vom Leiden. Alles Vergängliche leidet. Es gibt kein Leben ohne Leiden. Geburt ist Leiden; Altern ist Leiden; Tot ist Leiden; Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung sind Leiden; nicht bekommen, was man sich wünscht ist Leiden; Anhaften ist Leiden. Im Grunde wissen wir das aus alltäglicher Erfahrung. Alles Vergängliche leidet. Hier wird es lediglich ganz klar und offen ausgesprochen. <br/><br/>Indem wir daraufhin anerkennen, dass Leiden zum Leben gehört, werden wir nicht mehr der Illusion nachjagen, Leiden könne völlig ausgeschlossen und vermieden werden. Erst mal ist diese Einsicht ernüchternd und bitter. Doch im zweiten Schritt ermutigt sie, unnötiges Leiden anderer Lebewesen wie auch unnötiges Leiden an und in uns selber bestmöglich zu verhindern. Wohl wissend, dass das nicht absolut gelingen wird. Dennoch ist das Ahimsa- Prinzip grundlegend: Vor allem nicht schaden und Schaden von anderen abwenden sowie vom&nbsp;</span>Selbst abwenden.</li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit von der Ursache des Leidens. Primär wird das Leiden verursacht vom Geist, vom Denken der Menschen (Cogito, ergo sum – Ich denke also bin ich). Von manchen mehr, von einigen weniger. Anstelle von Geist sprechen wir heute eher von Mentalität oder Einstellung. Wenn der Geist bzw. die Einstellung von Begehren und Angst, oder gar von Gier, Neid, Hass getrieben und verblendet ist, erwächst Leiden.<br/>Erfahrungsgemäß ist da gutes Zureden, Behandeln und Verhandeln nicht so wirksam, wie es gut wäre. Typisch für unsere Gesellschaft ist der Satz: „Das ist nicht verhandelbar“. Damit besteht die Ursache des Leidens weiter.&nbsp;</span></li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit vom Beenden des Leidens. Das ist ein hoher Anspruch, ein kaum glaubliches Versprechen. „Leiden hört auf, wenn wir aufhören zu tun, was Leiden schafft.&quot; Und was, Freunde, ist die Wahrheit zum Aufhören von Leiden? Es ist das restlose Verschwinden und Aufgeben, der Verzicht, das Loslassen und Zurückweisen jedes Begehrens (s. dazu die zweite Wahrheit).<br/>Das ist enorme Herausforderung, in unserem System, unserer Gesellschaft beinahe undenkbar. Niemals war das Aufgeben von Begehren und Fordern, das Verzichten, so wenig entwickelt wie in unserer Wohlstandsgesellschaft. Die dritte heilsame Wahrheit vom Beenden des Leidens, kann ihr wirklich und wirksam gut tun.</span></li><li><span style="color:inherit;">Die Wahrheit zum Zeigen des Pfades, der aus dem Leiden führt: vorurteilslose Anschauung, richtiges Denken, wahre Rede, gerechtes Handeln, gerechter Lebenserwerb, notwendige Anspannung, stetige Achtsamkeit und innere Sammlung. Aufgrund seiner meditativ erreichten Einsicht und Lehre wurde Siddhartha auch Buddha genannt, d.h. der Erwachte, der Erleuchtete. Der weiterhin ganz einfach und klar verkündete: „Ich lehre nichts anderes als das Leiden und den Weg zur Aufhebung des Leidens“. Er war vollkommen mitfühlend. Sein absolutes Verständnis und Mitgefühl hat einer seiner Schüler, Vimalakirti, übermittelt: „Die Welt ist krank. Also bin auch ich krank. Die Menschen leiden, also muss auch ich leiden.“ Budda lehrte, das Leiden am Selbst, an der eigenen Vergänglichkeit zu verwandeln. Aber nur wenige Menschen sind bereit, das anzunehmen, zu erlernen und auszuüben.</span></li></ol></div>
</div><div data-element-id="elm_5X-anE8MS6CKAwM8d0tWbQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_5X-anE8MS6CKAwM8d0tWbQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;"><span>Das moderne Leiden und seine Paradoxie</span>n</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_PIQEgf6n5HbrYp6hiCAdAQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Immer noch versucht die Mehrheit sich gegen das Leiden zu panzern, es zu verdrängen, es zu leugnen, es zu ignorieren: das Leiden anderer wohl gemerkt. Logischerweise nimmt daraufhin ihr eigenes inneres Leiden zu: das Leiden am Selbst, an Veränderungen, am Altern. Auch das versuchen sie zu verdrängen- und verstärken es dadurch weiter. Bruckers Feststellung, das Empfinden “ ich leide, also bin ich&quot; sei die Krankheit der Moderne ist jedenfalls nicht ganz unzutreffend. Deren Ursachen sieht er klar in einem Trend zur Infantilisierung sowie, damit zusammenhängend, in dem verbreiteten Gefühl, Opfer zu sein. Opfer von anderen, von anderen Gruppen, Einzelpersonen oder den Umständen. Den Infantilismus versteht er als ein Verlangen nach Sicherheit verbunden mit grenzenloser Gier, dem Wunsch versorgt zu werden, ohne selbst die erforderlichen Pflich</span><span style="color:inherit;">ten dafür übernehmen zu müssen. Verständlicherweise&nbsp;</span><span style="color:inherit;">werden die Thesen auf heftigen&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Widerspruch stoßen. Vorurteilsloses Bedenken&nbsp;</span><span style="color:inherit;">ist jedoch ratsam.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jybHZVmfRcNcypkMSLG3pw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_jybHZVmfRcNcypkMSLG3pw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Die Bedeutung von Verzicht und&nbsp;<span style="color:inherit;">Leidensfähigkeit</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_a1GVegSjiVp5kjCSRqeUjA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Unsere Gesellschaft ist ebenso wie die Wirtschaft in keiner guten Verfassung. Gerade die Sozialkassen sind von der Wirtschaftsleistung abhängig. Die Finanzierung der Pflege wird schwieriger. Populisten bündeln und verstärken Verzweiflung und Wut und werden dafür gewählt. Wirksame Reformen werden daher erschwert, zumal Verzicht auf etliche Annehmlichkeiten und Bequemlichkeiten wohl unvermeidbar ist. Bereitschaft zum Verzicht ist aber in unserer Gesellschaft ebenso wenig akzeptabel das Leiden.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Selbstverständlich soll niemand auf Lebenswichtiges verzichten – sinnvollerweise aber auf Unnötiges. Das Verzichten darauf als Beitrag zum Verwandeln des Leidens schwächt keineswegs. Sondern stärkt uns. Stärkt auch die Leidensfähigkeit. Wobei Leidensfähigkeit gewiss nicht bedeutet, mehr leiden zu wollen, sondern Leiden leichter bewältigen zu können. Das ist ein ganz wesentlicher Unterschied. Wer leidensfähig ist, wer Leiden verwandeln kann, ist nicht darauf angewiesen, sich über sein Leiden zu definieren: “ also bin ich“.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_IIIdEkxet-lWBBa-54ocAw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_IIIdEkxet-lWBBa-54ocAw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Leiden als Teil des Lebens anerkennen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_eADLoN-1nDfQcgwZGZcduQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Leiden verwandeln hört sich für manche vielleicht nach Gaukelei oder Scharlatanerie an. Am liebsten möchte man gar nichts damit zu tun haben. Solange es einem halbwegs gut geht. Aber schließlich holt uns das Leiden doch ein. Nicht nur im Altern. Im Erfahren von Vergänglichkeit. Und in schwerer Krankheit wird es ganz schwierig. Im Erleben von Hilflosigkeit, Angewiesensein auf andere, Pflegebedürftigkeit. Ich lehre das Leiden (d.h. die Realität des Leidens, die Wahrheit vom Leiden) hatte Buddha gesagt, die Wahrheit von der Ursache des Leidens und den Weg zur Aufhebung des Leidens.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Diese Lehre ist weder Ideologie noch Mission, noch Indoktrination, noch Religion; sondern Einsicht und heilsame Wahrheit und ohne den Anspruch, Therapie und wirksam zu sein, erschütternd wirksam und dadurch hochwirksam. Die Herausforderung ist, das Leiden achtsam und vorurteilslos anzusehen. Dem Leiden sozusagen in die Augen zu sehen, statt zur Seite, am Leiden vorbei, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Anstatt davor weg zu laufen. Oder es ignorieren und betäuben zu wollen. Weil man fürchtet, es nicht aushalten zu können. Selbstverständlich ist bei starken und stärksten Schmerzen das Lindern mit geeigneten pharmazeutischen Mitteln völlig berechtigt. Ohnehin ist der Schmerz nicht absolut gleichbedeutend mit Leiden. Schmerzen sind unvermeidlich, hat der Dalai Lama einmal gesagt, aber Leiden hängt von der Entscheidung ab.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_rJfIOExbB7oxRqe660wiag" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rJfIOExbB7oxRqe660wiag"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Der Weg zu einem gesunden Umgang mit&nbsp;<span style="color:inherit;">Leiden</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_u-ztlcayhywFDh9R5ASEcg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wer sich entscheidet, übernimmt damit auch Verantwortung für die Konsequenzen aus Entscheidung, Mitverantwortung und Selbstverantwortung. Doch nicht jeder ist gerne verantwortlich, nicht jeder übernimmt gerne Pflichten. Das mit dem Pflichten erinnert wieder an Bruckers Analyse der Infantilisierung in unserer Gesellschaft. Der Schritt zur Empörung, zur Forderungsmentalität und zur Wut ist dann nicht weit.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_BGOrI6764uwa0duxJ-T3FQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_BGOrI6764uwa0duxJ-T3FQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Buddhas Lehre als Inspiration</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_T1F7tImR782cnAfg7HEUbw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Hingegen zeigt Buddhas Lehre in aller Demut den Pfad zur leidensverwandelnden Entscheidung, klar und bewusst, ohne irgendwelche Scharlatanerie, und spektakulär. Jedem/Jeder von uns steht dieser Weg offen. Auf diesem Weg wird dann auch klar, dass viele Prozeduren, die in der modernen, eingreifenden Medizin üblich und etabliert – und gegen viele Krankheiten eingreifend wirksam sind – nicht zu der Annahme verführen sollten, mit möglichst vielen und neuesten Hightech-Apparaten könne man dem Leiden entgehen. Manchmal kann das&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Gegenteil sogar der Fall sein. Buddhas Lehre ist realistischer, ist dem Leiden gegenüber auch hilfreicher, wirksamer, ist mitfühlender und gleichzeitig stärkender, überwindender. In vollkommener Übereinstimmung übrigens mit dem Jesus Wort: In der Welt habt ihr Angst, aber siehe, ich habe die Welt überwunden (Johannes- Evangelium 16,33).</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3_1tQYXJPlV1BCzrA7jMsw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_3_1tQYXJPlV1BCzrA7jMsw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Mein persönliches Basisprogramm für&nbsp;<span style="color:inherit;">Gesundheit</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_W5OrLxcjy5B1yTV14tBEew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>In allen Jahrzehnten ärztlicher Arbeit (fast fünf&nbsp;<span style="color:inherit;">sind es inzwischen, beginnend mit dem Dienst&nbsp;</span><span style="color:inherit;">als begeisterter, dankbarer Assistenzarzt in der Universitätsklinik und all den Stationen danach, schließlich der Hausarztpraxis), einigen Jahren der Lehre an der damals sehr inspirierenden Reformhaus-Fachakademie (samstags und sonntags) ist die anteilige Verantwortung für meine Patientinnen und Patienten von den Einsichten und der Demut geprägt worden, die ich hier angedeutet habe. Stets ging – und geht – es darum, Krankheiten zu behandeln, besser noch sie so weit wie möglich zu verhindern und vor allem darum, Leiden zu lindern, besser noch zu verwandeln. Vielleicht fragen Sie deshalb: Warum geht es in Beiträgen für reformleben dann überhaupt noch um Gesundheit? Ist das bloß schöner Schein?&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Die Antwort ist: Selbstverständlich und vor allem will ich zu ihrer Gesundheit beitragen. Wer sich damit auskennt weiß: Gesundheit entsteht nicht aus schöner Verpackung, auch nicht aus bloßem Freisein von Krankheit. Das ohnehin in unserem System medizinischer Versorgung extrem selten geworden ist. Gesundheit bedarf, so herausfordernd und paradox das jetzt anmuten mag, grundlegend auch der Leidensfähigkeit, der Fähigkeit, Leiden zu wandeln. Auf dieser Grundlage erst ist es sinnvoll, die Gesundheit mit natürlichen Mitteln bestmöglich wiederherzustellen und zu bewahren. Allein dafür habe ich in diesen Jahrzehnten mein persönliches Basisprogramm für längere Gesundheit (statt längeres Leiden) entwickelt. Das zu teilen, ich Sie herzlich einlade.&nbsp;</span></div><div><span style="color:inherit;"><br/></span></div><div><span style="color:inherit;">Ungewöhnlich vielleicht in unserer Zeit und in unserem System medizinischer Versorgung ist: Aus meinem Basisprogramm für längere Gesundheit beziehe ich keinerlei kommerziellen Nutzen, lediglich etwas Mehrarbeit für das Erklären in reformleben. Bin ganz einfach dankbar, dass es gut erschwingliche, seriöse, natürliche Mittel für die Gesundheit noch gibt – wer weiß wie lange noch. Die ich sie selber gerne und dankbar nutze, bei bewusster Leidensbereitschaft und ab und an Leidensfähigkeit. Bloß eigene Hilflosigkeit möchte ich gerne verhindern. Auch deshalb das Basisprogramm für längere Gesundheit ausüben.</span></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Lkz9l22HNXJhwy9bqXXFCg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_2oAw5t74yGGUmwcEq6DBzA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_60_0125_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 60 (Jan./Feb. 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Meine Gesundheit 3.0</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesundheit mit System</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/meine-gesundheit-nr-60/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_aQN1eLK2JYAY0ogOdahZDg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Chronisch gesund]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/chronisch-gesund</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/featured images/chronisch gesund.jpg"/>In der Verbindung klingt das merkwürdig. Chronisch krank, chronisch krank sein, ist geläufiger. Irgendeine Krankheit hat gerade fast Jeder und Jede. U ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_CdjrXCo8TuiG7R6ri6oe8A" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_XrnIFeuNRiyjGHbLdKRDIA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_R2xYEtFDQE61iMbfXYsOMQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_CeI_OR2PPQ8Kg4m-tYdZWw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_CeI_OR2PPQ8Kg4m-tYdZWw"] .zpimage-container figure img { width: 648px ; height: 432.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/featured%20images/chronisch%20gesund.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_ZD9wnUY6REaZ4OFqDxJQcg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">In der Verbindung klingt das merkwürdig. Chronisch krank, chronisch krank sein, ist geläufiger. Irgendeine Krankheit hat gerade fast Jeder und Jede. Und wenn diese Krankheit bleibt, wenn sie nicht heilt, und in ihrem Verlauf meist schlimmer wird, ist sie chronisch. Die Zahl der Betroffenen wächst. In unserer Gesellschaft sind mehr als 40 Prozent aller Mitmenschen chronisch erkrankt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_hsMWUqLJYLhC3VApEGc1nQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Gesundheit hingegen, vor allem die chronische, ist in der Zivilisation selten. Chronisch bedeutet hier: beinahe lebenslang gesund. Ein sinnvolles Ziel. Um das zu erreichen, ist täglicher Einsatz erforderlich. Zumal wir stets von Störung und Krankheit bedrängt sind.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Jb1OJ119znr34qXKUbvuhg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Immerhin sind in der Zivilisation, in unserer Gesellschaft, akute Krankheiten deutlich seltener als die chronischen. Die meisten akuten überwindet der Organismus aus eigener natürlicher Kraft. Selbstheilung wurde das mal, vor allem in der Naturheilkunde, genannt. Von der eingreifenden Medizin wird die nicht mehr so gerne gesehen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_s64RiaewVdnHkbk9C3q0dw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Vor der modernen Medizin war es so: Entweder wurde eine Krankheit vom Organismus mithilfe traditionell bewährter Naturstoffe selber geheilt oder sie führte zum Tode. Auch deshalb waren chronische Krankheiten selten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_n1ayW4m6H0k6In9XKKk01g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mithilfe hygienischer Maßnahmen und wirksamer (noch immer umstrittener und auch gefürchteter – ich weiß) Impfungen, konnten potentiell tödliche Infektionen, vor allem Diphtherie und Pneumonie eingedämmt, zudem mit Antibiotika bekämpft werden. Ehemalige Seuchen, wie die Pest und die Pocken sind nahezu ausgerottet, obgleich nicht endgültig. Die Tuberkulose hingegen, früher Begleiter der Zivilisation und der Industrialisierung, flackert global immer wieder auf. Neue Erreger und Seuchen kommen dazu, befördert durch Klimaveränderung, Tierfleischverzehr, Flugverkehr und Globalisierung. Am Covid-Virus, Erreger von COVID 19, sind bis zum April 2024 (letzter Stand der Statistik) weltweit über sieben Millionen Menschen verstorben.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zIqqyZm8i1LMNPKwFVV0Fw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Chronische Krankheiten sind nicht gleich tödlich. Doch sehr viel häufiger – und anhaltend:</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XoKqX_f7MHZAml7ADq8bPQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><ul><li><span style="color:inherit;"><strong>Arteriosklerose</strong>, bedingt von Einlagerungen tierischer Fette und resultierender Entzündungen der Gefäßwände, gefolgt von Verengungen und Thrombosen, verursacht</span></li></ul></div><div><ul><li><span style="color:inherit;"><strong>Durchblutungsstörungen</strong>, Herzerkrankungen, Infarkte, Schlaganfälle.</span></li></ul></div><div><ul><li><span style="color:inherit;"><strong>Autoimmunerkrankungen</strong>, in unserer Gesellschaft, in der Zivilisation, weiterhin zunehmend. Rheumatische Krankheiten, Fibromyalgien, Depressionen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, neurologische Erkrankungen, auch Morbus Parkinson und Demenz vom Alzheimertyp können derartig verursacht sein – vom eigenen, fehlgeleiteten Immunsystem.</span></li><li><span style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="color:inherit;"><strong style="color:inherit;">Stoffwechselkrankheiten</strong>. In deren Zentrum Adipositas und Diabetes mellitus vom Typ II stehen. Mehrheitlich verursacht von Überernährung, besonders durch Zuckerkonsum. Wodurch die Körperzellen insulinresistent werden. Worauf hin chronische Entzündung, autoimmun, vermutlich auch Krebs und Demenz befeuert werden. Hauptrisikofaktor, neben dem Zuckerverzehr, ist der Bewegungsmangel. In der Zivilisation. Die Bahn spielt (immerhin war es im zwanzigsten Jahrhundert noch üblich, wenigstens zum Bahnhof zu laufen), hierzulande zumindest, kaum eine Rolle mehr. Schließlich gibt es (zu) viele Automobile, Kraftfahrzeuge, Flugzeuge, überwiegend noch von Verbrennungsmotoren angetrieben. Weshalb sollte man sich da noch selbst bewegen? Die Antwort ist einfach und schlicht: für die Gesundheit. Für die Gesundheit des Ökosystems (da erzeugt weniger Verbrennung ganz einfach weniger Hitze, weniger Dürre, weniger Überflutung). Und darüber hinaus für die eigene Gesundheit.</span></div></div></span></li></ul></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_XUiC284KzIGgrDdGAsmNuA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Vielleicht denken Sie nun: das ist mir aber zu viel. Kann ich verstehen. Nur eine Frage dazu noch: Woran denken Sie denn, wenn sie sagen: das ist mir zu viel? Zu viel herumfahren, zu viel Verbrennung fossiler Energieträger, zu viel Hitze (hatten wir jüngst wieder) zu viel Dürre (schrecklich, dass Obst und Olivenöl so teuer geworden sind), dazu mehr Platzregen und Flutung. Apokalyptische Bilder. Die Influencer von: weiter so beschwichtigen. Und treiben weiter an.: Business und Verbrennung, wie gewohnt. Ob das noch gut und gesund ist, können Sie selbst am besten entscheiden. Ob das Verbrennungs-System, ob unsere Art, unsere Gesellschaft, unsere Zivilisation gut für die Natur, sowie gut für die Gesundheit ist. Am Rande des Abgrunds. Da kann man/frau durchaus ins Grübeln kommen – und verzweifeln. Weitermachen. Aufgeben. Davon hilft gar nichts.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_QaVoqhdjUC9awZ_UmkuYzg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Doch hier kommt die gute Nachricht: Jeder Schritt heilt. Ob zum Bäcker, zum Supermarkt oder gar zum Reformhaus, und/oder zur Hausarztpraxis. Mindestens siebentausend Schritte pro Tag sind gut für die Gesundheit. Die Zahl ist, wie viele andere auch in unserer Gesellschaft, umstritten, je nach persönlicher Situation und Bequemlichkeit auch. Manchen, keineswegs unsympathischen, Mitmenschen, erscheinen schon tausend Schritte pro Tag als gerade mal unzumutbar, während weitere Menschen zehntausend Schritte, Tag für Tag wohl gemerkt, für unzureichend erachten. Dazu könne man doch, von Programmen und Maschinen bestärkt, noch viel mehr tun und bekommen. Ja, kann man, kann frau genau damit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_dDZd0C7PIc2UrO7ijnswLQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Und gibt es den Aufwand auch kleiner? Ganz klar. Jeder einzelne, eigene Schritt zählt – auch ohne Smartwatch, ohne Wearable – zählt für den Naturschutz und auch die eigene Gesundheit. Jeder Schritt dieser Art wirkt heilend und erspart gleichzeitig Verbrennung. Allerdings hat sich unsere Zivilisation und unsere Gesellschaft vom Selbstheilungsprinzip wie von der Wahrheit zunehmend entfernt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_GqUFckHxubRgBOyrr3ZmAg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Neuerdings sind, den Daten der Deutschen Stiftung Gesundheitswesen zufolge, um 40 Prozent (vermutlich noch mehr) unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger chronisch krank. Wer sich auf Familienfesten umhört und dazu noch aus Internetforen informiert, wird auf noch höhere Zahlen kommen. Die Einschätzung des amtierenden Gesundheitsminister- Professors klingt noch verheerender. Dessen Hilfe und Unterstützung scheinen wir alle sehr, sehr zu benötigen. Nur gut für uns, dass er so klug ist.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_GVPvdr7fbw_JfqV43DSgDA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die moderne Medizin hat derartige Fortschritte gemacht, dass kaum noch ein Mensch gesund ist, hatte Aldous Huxley bald darauf schon erkannt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Osrzht1DX8SKr2xZLjntGw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Aber irgendwie kam es noch schlimmer. Denn wer würde sich heute noch als wirklich gesund ansehen? Wie sollte das schließlich den Sozial- und den Rentenkassen gegenüber aussehen?</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_eF22ecyNmiYLIp2BZByATQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bitte seien Sie achtsam und liebevoll mit sich selbst und ihren Liebsten und bleiben sie wertschätzend und rücksichtsvoll im Umgang miteinander, schrieb herzlichst Ihr Rainer Plum, ehemals Geschäftsführer der Reformhaus eG in deren Magazin. Ja, das hört sich wundersam an. Hoffentlich bewährt es sich in der Realität.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3HP6TAe_8nhQkfEfiUcacA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Kürzlich schrieb eine Leserin zum Beitrag „Sicher sein“, in dem es vor allem um Wahrheit ging und darum, was zu tun ist, sie sei davon genervt und würde den gleich in die Tonne werfen. Sie hätte lieber mehr Gesundheitstipps und Rezepte erwartet. Mit denen alleine aber, ohne Wahrheit und Sicherheit, wird keine Gesundheit sein. Entscheidend ist die Mentalität. Die Entscheidung für das Gute, für den Sinn, für die Gesundheit. Für das Notwendige. Für die Veränderung zur Nachhaltigkeit. Für die Zukunft.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_COP39wrj9Kn7eGVPEjIiXw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Und woher kann all das kommen? Aus Ihnen selbst. Aber nicht allein aus Ihrer Krankheit. Immer ist daneben auch ein wenig Gesundheit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_obsf15U7vICH1fhszJevKw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">„Gar net krank is a net gsund“, hat Karl Valentin mal gesagt. Der selbst sehr an seiner Hypochondrie litt. Irgendwie ist die Devise nun aber zur Grundeinstellung unseres „Gesundheits-&quot; und Sozialsystems geworden. Unserer Zivilisation.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zUIKlVacLssFfY-W7Ne8Qw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Derzeit ist allzu viel verkehrt. Die Erdtemperatur steigt, mit Hitze, mit Dürre und folgenden Überschwemmungen. Gleichzeitig wird auf Teufel heraus umhergefahren, gereist und geflogen (als ob da alles in Ordnung wäre) und dafür das Heizen von Wohnraum mit Holz verboten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_-0ONyFBQd7J0XWKQEDEQvg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Offensichtlich hat die Zivilisation derartige Fortschritte gemacht, dass wirklich nichts und niemand mehr gut und gesund ist. Bald nichts mehr wahrhaftig ist. Wie soll das weitergehen? Ist die Menschheit endgültig global verrückt geworden? Ein Symptom dafür ist das Wählen populistischer Heilsversprecher und Irrer. Durch Mitmenschen, die von der Wahrheit genervt sind.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_7vlsJgQ4VPknRlVRVepbIw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Letztlich geht es immer um Wahrheit. Um die Wirklichkeit und das Sein, die/das letztlich noch wichtiger als die Gesundheit ist. Thich Nhat Hanh, mein buddhistischer Lehrer – wenn ich das so sagen darf – hat mal erklärt, dass im Chinesischen das Schriftzeichen für Wahrheit aus dem Zeichen von Wort und von Gott besteht. Das derzeit von der kommunistischen Partei Chinas samt ihrer Führung anscheinend nicht so beherzigt wird. Wie es auch internationaler Brauch ist.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zNKwhqc4jEkUCB2gFucy2g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">All dem gegenüber wieder gesund zu werden und dauerhaft (chronisch, d.h. lebenslang) gesund zu bleiben, ist schwierig. Herausfordernd, wie man heute so sagt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_k2KewsybNg0fYmeSZGMlqA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die einfachste, grundlegendste Lösung, der ursprünglichste Weg zur Gesundheit ist und bleibt die körperliche Bewegung. Aber auch darüber wird viel gestritten. Einerseits ist da das Geschäftsmodell Fitnesscenter, andererseits ist es doch auf dem Sofa, ebenso wie im Auto, sehr, sehr bequem. Genau so ist unsere Zivilisation.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_TYCNp5Rtbib36aLDs-5_Ww" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Auf der Strecke bleibt unsere eigene, einfache Gesundheit. Zumal die, ebenso wie die Entstehung der Krankheiten inzwischen höchst komplex und widersprüchlich geworden ist. Gesundheit ist nicht nur Gegenpol, sondern auch Spiegelbild sämtlicher Krankheiten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zpYuJn7GamPDLmiCGGgKdw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Das ereignete sich, nachdem unsere eigene körperliche Aktivität und Bewegung durch die Produktion von Automobilen, von Kraftfahr</span><span style="color:inherit;">zeugen, Flugzeugen, auch Landmaschinen, die von Verbrennungsmotoren angetrieben wurden, samt resultierender industrieller Produktion ersetzt wurde. Mental ist das keineswegs bewältigt, mitunter dient Rehasport als eine Art Ausgleich. Entscheidend jedoch ist der Alltag. Auch dafür sind Krankenkassen aktiv, die sich neuerdings gerne Gesundheitskassen nennen. Kann gut sein. Allerdings kann man Gesundheit nicht in gleicher Weise entwickeln, wie man Krankheiten behandelt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_UWstwBorzL0aFxAzFKiZ3g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Viele Krankheiten können von der eingreifenden Medizin auch ohne großes Zutun des Patienten/der Patientin wirksam behandelt werden. Manchmal ist es schon günstig, wenn da kein massiver Nocebo-Effekt (s. Reformleben Ausgabe Nr. 52) entsteht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jYOfCb-yfek3OMahb0NTCQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Bei Gesundheit, wie auch bei Heilung ist jedoch stets die eigene Mentalität, die eigene Einstellung unabdingbar. Heilung ist unmöglich ohne Selbstheilung. Deshalb ist die Frage „Willst Du gesund werden? Willst Du wirklich gesund werden?“, die man/frau sich selbst stellt – oder eben nicht – so entscheidend.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_sGKLpMXobQj3tXq3LTmgxg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Daraufhin kommt man/frau erstaunlicherweise mit ziemlich einfachen, natürlichen, nachhaltigen Mitteln aus, um gesund zu werden, zu sein und erstaunlicherweise zu bleiben. Dass zu dem bei vorhandenen chronischen Krankheiten dann notwendige Mittel und eingreifende Medizin eingesetzt werden, ist ratsam und steht dagegen nicht im Widerspruch.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_KvAxwlJ60DKPyKuKvpm1Uw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Im derzeitigen Gesundheitswesen, das de facto ein – wirklich effektives –Krankheitsbehandlungs- wie Krankheitsverwaltungs-System (Disease-Management-System) ist, fehlt Grundlegendes: die Selbstverantwortung. Deshalb ist es einerseits hoch effektiv, zweifellos, und andererseits – das sagen auch viele Patientinnen und Patienten dazu – wenig wirksam. Zwar werden sie nun scheinbar mehr eingebunden, können ihre Patientendateien anfordern und kommentieren, können dagegen vorgehen, aber das ist überhaupt nicht der Knackpunkt. Es wird das System lediglich noch etwas aufwendiger, komplexer und teurer machen. Doch letzteres ist es schon lange und bald wird es unbezahlbar sein.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PO_lahVtNhGHP_bS1G8JPg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Es sei denn, mehr Mitmenschen würden und blieben länger gesund. Selbst verantwortlich. Wobei Selbstverantwortung nicht bedeutet, man/frau wisse daraufhin selbst alles besser, was für die Gesundheit zu tun sei. Beraten von Influencern und Spezialisten aller Art. Meine Frage dazu ist dann: Geht es vielleicht ein wenig kleiner? Ohne gigantischen Aufwand?</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_-RGBCHmL-_5zf3QV2iqiYQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der einfachste, bescheidenste, nachhaltigste und wahrscheinlich auch wirksamste Weg zur Gesundheit ist der Fußweg. Der in der Zivilisation durch Autobahnen und Flugterminals (mit den Bahnen klappt es derzeit nicht ganz so gut) abgelöst, asphaltiert und obsolet wurde. Nicht mehr gebraucht. Es sei denn für die Gesundheit. Die aber nun auch mehr und mehr kommerzialisiert wird.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aNzY71snWy-dpaZESKK9CQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Krankheiten, Zivilisationskrankheiten zumal, resultieren aus Risikofaktoren.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_pp0tgQ2CP2xtn7MnSYJeUg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Denen stellen wir hier, mit dem Basisprogramm für längere Gesundheit, einfache Schutzfaktoren entgegen, Gesundheitsfaktoren, mit besonders geeigneten, bewährten Naturstoffen. Mit einem guten Maß körperlicher Bewegung. Mit unserer Einstellung – Gelassen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_EO18LtMgKCca5BWWJMXJgA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Die Basis des Basisprogramms ist körperliche Bewegung. Gewiss ist nicht jeder und jede von uns Superathletin/Superathlet. Das muss man/frau auch nicht sein. Dreißig Minuten kräftiges Gehen sind schon gut, selbstverständlich darf es hiervon etwas mehr sein. Mit den Naturstoffen unseres Basisprogramms erleichtern wir das – und verstärken gleichzeitig dessen&nbsp;<span style="color:inherit;">Wirkungen: zur Ausdauer, zur Gesundheitsstärkung, zur seelischen Orientierung, zur Mentalität.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_iW6aVf1f5aI__PQkHvoBpQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wie viele Schritte pro Tag sind essenziell, sind notwendig für die Erhaltung der Gesundheit? Wie viele Schritte pro Tag sind notwendig zum Ausbau und zum Stärken der Gesundheit? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen, die verständlicherweise auch abhängig und mitbestimmt sind von der eigenen täglichen Anzahl der Schritte.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_a6sBfZUZmPIWEQOT6VFYeg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Für manche Mitmenschen sind das eintausend Schritte pro Tag, wenn es gut lief. Mitunter auch weniger. Für den Stoffwechsel, für das Herz und den Kreislauf, für das Immunsystem, für das Nervensystem, für die Gesundheit, sind das leider zu wenige Schritte. Ohnehin sind die klaren Zusammenhänge zwischen dem Bewegungsmangel und dem Entstehen sowie Verschlechtern der Zivilisationskrankheiten – bis hin zur Demenz – allgemein nicht so bewusst. Werden von Bewegungsprofilen auch gerne ignoriert.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_7Wny5Ztbj6Kb6sTO4PPn1A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p>You can edit text on your website by double clicking on a text box on your website. Alternatively, when you select a text box a settings menu will appear. your website by double clicking on a text box on your website. Alternatively, when you select a text box</p></div>
</div><div data-element-id="elm_1_MO8g2j6lMk48IuZ5ONlw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Weiterhin ist die Frage noch nicht beantwortet: Wie viele Schritte pro Tag sollten wenigstens sein – und wie viele sind optimal. Meine persönliche Empfehlung, aus unterschiedlichen seriösen Studien abgeleitet, ist: viertausend Schritte täglich sind gerade so ausreichend zum Erhalt wesentlicher Gesundheitsfunktionen (die äquivalente Schulnote wäre eine schwache vier). Auf jeden Fall wirksamer für die Gesundheit sind 7000-10.000 Schritte pro Tag. Jahraus, jahrein.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_5VKhLzG150NEUaIuXc803A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ursprünglich, vor dreißig Jahren, waren vom Hersteller eines Schrittzählers mindestens zehntausend Schritte angeraten worden. Vielleicht wurden die Kunden dadurch angeregt – zum Kauf des Zählers, womöglich auch, diese Schrittzahl täglich zu übertreffen. Die meisten Mitmenschen fühlen sich aber von dieser Hürde mehr abgeschreckt: Die schaffe ich doch nicht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_4wa2fqP2Kx_oHBrZ9qHdmA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Letzteres kann bei bereits fortgeschrittener chronischer Krankheit leider der Fall sein. Selbst dann ist, mit erforderlicher eingreifender Therapie und zusätzlicher komplementärer Behandlung, schon eine zusätzliche tägliche Leistung von ein paar Schritten günstig und gewöhnlich auch ausbaufähig.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zVkw3tPDYmlH-qa1ZREDbA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Aber manche Mitmenschen haben schlicht eine Aversion gegen Bewegung. Lieber möchten sie transportiert werden: vom Auto zum Bäcker, nachher zum Supermarkt. Dazu bewegen rund 2 Tonnen Stahl (bei manchen SUVs ein paar 100 kg mehr) durch Verbrennung fossiler Energie, alternativ neuerdings mittels elektrischem Strom, eine – meist einzeln – fahrende Person, die selbst vielleicht fünfzig, sechzig Kilogramm wiegt. Aber mit diesem Lebensstil doch selbst bald mehr. Vieles in unserem Fortschritt ist unverhältnismäßig. Über die Zustände sollte man/frau sich da nicht wundern. Ist doch Gedankenlosigkeit und Hybris im Trend.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_e_3Zj6REfzFINY-RxJEwcw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Fünftausend Schritte pro Tag bewirken schon was für die Gesundheit. Immer wieder ist das meine Empfehlung für meine Patientinnen und Patienten. Selbstverständlich darf es etwas mehr sein. Manche erachten aber schon fünftausend für viel zu viel. Und kommen in die nahe gelegene Hausarztpraxis selbstverständlich mit dem Auto, das nicht so gern auf dem Parkplatz, weniger als einhundert Meter vom Eingang entfernt, geparkt wird, sondern direkt davor. Selbstverständlich ist das erlaubt. Everything is allowed here, hatte ein Jugendfreund, der leider früh verstorben ist, von einem Ureinwohner in Irland gehört, vor Jahrzehnten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_wSV0HU7mIzaFuhJkiVGQPA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In der Hausarztpraxis Staufenberg, die von drei empathisch und sorgfältig arbeitenden Kolleginnen betreut und geleitet wird, arbeite ich im fünfundsiebzigsten Lebensjahr als Gründer und Alter immer noch ein wenig mit, je nach Anforderung fünfzig bis sechzig Stunden pro Woche, gerne weniger, aber manchmal auch ein paar mehr. Doch um den Einsatz geht es hier nicht, sondern um das eigene Bewegen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_AIW9KroZjPNXc0P6KsS1JQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In Anbetracht meiner eigenen, nebensächlichen „Krankheitsgeschichte&quot;: Nach erforderlichem, operativem Ersatz der Aortenherzklappe vor fünf Jahren aufgrund erblicher Disposition und Durchtrennen der Verbindung zwischen rechtem Herzvorhof und den Herzkammern (Ventrikeln), kompensiert durch Schrittmacherimplantation. Hätte zur Invalidität beitragen, bzw. führen können. Statt deren laufe ich weiterhin um die fünftausend bis sechstausend Schritte pro Tag in der Praxis (an manchen Tagen auch ein paar mehr) und ungefähr noch mal genauso viel in Haus, Garten und Umgebung.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_JicALDO0ouZ2CcHAFuFStA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Dokumentiert von der iWatch, die meine Tochter, um einiges mehr noch als sanfte, wirksame, empathische, sorgfältige Ärztin mir damals schenkte. Als relativ kann ich nun meine Gesundheit bezeichnen. Relativ zu chronischer Krankheit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_gOK6gEl58JgKmUOUIwMzqg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Formal – und im Sinne des Sozialgesetzgebers – bin ich nach Aortenklappenstenose – mit der mein geliebter und verehrter Großvater fünfundsechzigjährig verstarb –, dazu der Läsion des His-Bündels und Schrittmacherimplantation chronisch krank.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_2pV-3wRH78lzna8Gu0PvyA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Fühle mich aber gesund und leistungsfähig, auch angesichts meines Lebensalters. Ist einfach so. Bin dankbar für. Vielleicht ist die Mentalität beteiligt daran. Die, zugegeben, sehr schlicht und natürlich ist. Simpel, könnte man wohl sagen. Dankbar und akzeptierend, sage ich. Dazu die Bewegung. Anstrengungslos, jedoch stetig und beharrlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_m_3lYAU2iY2hozItxQQadg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Sowie die ausgewählten Naturstoffe. Mein Basisprogramm für lebenslange Gesundheit.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_ERbyYrFd3QvGGCjMn8kP2A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_4O420BccpkuwjAZX3zSDVA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_58_0924_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 58 (Sep./Okt. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Chronisch gesund</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/chronisch-gesund-nr-58/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div><div data-element-id="elm_EaAh8q9tLxw1xRvLxsm2AQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items-flex-start zpjustify-content-flex-start zpdefault-section zpdefault-section-bg " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_ZDog90qoNQHFum3N7bYu3g" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_BIrCGOAB03yApY6_OsPsNA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_BIrCGOAB03yApY6_OsPsNA"] .zpimage-container figure img { width: 559px !important ; height: 1451px !important ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-original zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/featured%20images/media_library_export-2024_09_20_13_49_39/mistelkraut.jpg" size="original" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Sicher sein - Was ist heute noch sicher?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/sicher-sein-was-ist-heute-noch-sicher</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_105623388.jpeg"/>Die Rente vielleicht? Vor 38 Jahren hatte der einstmalige, wohlwollende Sozialminister Norbert Blüm plakatiert „Eines ist sicher: die Rente“. Der Satz ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_8zY4Y0RASI66gU0Xst2HuQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_jLus0wRUTE2HAWo-VGFmcw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_g5Dk0ie0QkutjXTlk2IaWw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_0Vwu64XjYcrVdulhCWNFNA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_0Vwu64XjYcrVdulhCWNFNA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
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                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_105623388.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_YNK8j6euSuaqlrOUpPEJfA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Die Rente vielleicht? Vor 38 Jahren hatte der einstmalige, wohlwollende Sozialminister Norbert Blüm plakatiert „Eines ist sicher: die Rente“. Der Satz wurde legendär. Das Versprechen besteht weiterhin. Der Generationenvertrag aus Adenauers Zeiten wird treu erfüllt. Die Idee ist gut: Die jeweils erwerbstätige Generation erbringt mit ihren Beiträgen die Renten für die vorhergehenden. Wie üblich gibt es derzeit auch daran Kritik. Sozialverbände beklagen Altersarmut und fordern Rentenerhöhungen, verständlicherweise. Ohnehin ist das System in sich nicht nachhaltig. Die Relation zwischen Erwerbstätigen und Rentenempfängern schrumpft. Derzeit schon werden über die Beiträge der Erwerbstätigen an die Rentenkassen hinaus um die einhundertzehn Milliarden Euro an Steuergeld pro Jahr eingebracht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_OvO7v9_pDXopH0WyYLs6WQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_OvO7v9_pDXopH0WyYLs6WQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Norbert Blüm: &quot;Eines ist sicher&quot;</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_214qk0Gc4zKRgJkHjBMimw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Unser System ist nicht nachhaltig. Politiker betonen, zumindest nach außen hin, die Rentenversicherung sei solide finanziert. Norbert Blüm war ein einfacher, ehrlicher und kluger Politiker. Sein Statement „Eines ist sicher“ wies damals schon darauf hin, dass keineswegs alles sicher ist. Allerdings werden Probleme und Konflikte in unserem Land relativiert durch die Gefahren, die von Staaten mit aggressiver Außenpolitik, flankiert von Raketenarsenalen. Das muss jetzt nicht in Panik versetzen. Panik ist niemals ein guter Ratgeber. Die potentielle Gefahr sollte jedoch bei den oft egozentrischen internen Auseinandersetzungen nicht außer Acht bleiben. Bewusstsein ist die Voraussetzung für Problemlösung.</div><br/><div>Inzwischen scheint überhaupt nichts mehr sicher.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_iDtAU1TDqMUzIV-FsJ9Kcw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_iDtAU1TDqMUzIV-FsJ9Kcw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wem kann man noch vertrauen?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_6lix4JBHoiyW68R7OVAeZw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ehrlichkeit, Vernunft und Wahrheit schwinden. Demokratien werden von innen her ausgenutzt und zerstört. Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten werden mit Empörung und Wut ausgetragen. Weltweit prosperieren Autokratien und Diktaturen. Hass, Gewalt und Zerstörung breiten sich aus. Ein europäisches Land wurde brutal überfallen und wird weiter mit mörderischem Krieg überzogen. Der aber im Land des Aggressors nicht als Krieg bezeichnet werden darf, stattdessen Spezialoperation genannt werden muss. So wird Lüge und Verbrechen als neue Wahrheit verkauft. Kellyanne Conway, ehemalige Beraterin des Expräsidenten Trump, verwandelte die unwahren Behauptungen ihres Auftraggebers in alternative Fakten. Wem kann man künftig noch glauben, wem noch vertrauen? Vertraut denen, die an sich selbst zweifeln, hat Erich Fried sinngemäß mal geschrieben. Bei Autokraten scheinen Selbstzweifel nicht gerade ausgeprägt. Vielmehr die Selbstgerechtigkeit. Immer geht es um Macht, die als Fürsorge zum Besten des Volkes verkauft wird. Mittels alternativer Fakten. Die Macht ist da mit dem Abschöpfen von Geld eng verknüpft. Erhält sich mit Geld, das in Überwachung und Rüstung fließt – und Korruption. Bedrohlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_aPjThSFird3joygVJx5XOw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aPjThSFird3joygVJx5XOw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Flucht in alternative Fakten</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_JqhAnPaNLlSASg_HuitAtg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Gewiss, Politik mit dem Geld gibt es in unserer Demokratie, unserer Gesellschaft auch. Zumal von Interessengruppen und Verbänden stets mehr Geld gefordert wird. Und ein wenig sind die Kämpfe um Lohnsteigerungen auch Machtkämpfe, besonders wirksam betrieben von systemrelevanten Berufsgruppen. Selbstverständlich muss Armut behoben werden. Häufig wird von Armutsbekämpfung gesprochen. Gleichzeitig wird das Verkürzen der Arbeitszeit verlangt. Immerhin ist die Rente sicher. Zumindest so lange sicher, wie Erwerbstätige arbeiten (in 2030 werden das vermutlich zwei sein für einen Rentner/eine Rentnerin) und solange das Steueraufkommen hoch genug ist. Unter den Belastungen durch die Klimaveränderung, die sich auch wirtschaftlich ungünstig auswirken wird, sind die erforderlichen Steigerungen sehr unwahrscheinlich. Ohnehin wird die Volkswirtschaft schon vom Wachstum bisheriger Belastungsfaktoren geschwächt, von wuchernder Bürokratie mit nicht immer sinnvollen Auflagen (gegen die unsere Politik anscheinend nichts tun kann – oder nichts tun will), von hohen Energiekosten, von Lohnsteigerungen bei Arbeitszeitkürzungen. Von daher wird kaum etwas sicherer. Wir müssen uns ehrlich machen und die Tatsachen sehen, nicht auf alternative Fakten abfahren. Immerhin verkündet der Bundeskanzler die Zeitenwende und weist auf seine Besonnenheit hin. Das ermutigt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_oCf9rxYWyWxYhWs8coxChw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_oCf9rxYWyWxYhWs8coxChw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Frieden und Respekt</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm__nakcqAlEeyjkIl1ZYS1zg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ebenso ehrenwert ist es, RESPEKT zu plakatieren, zu fordern, und FRIEDEN. Wer wollte den nicht. Klar, da gibt es einiges noch zu tun. Zumal Respekt ebenso wie der Frieden in letzter Zeit auch in unserer Gesellschaft doch eher im Rückzug war. Umso mehr preisen wir den Fortschritt, auch den sozialen, mit dem aber die Verantwortung für das Ganze wie auch die Selbstverantwortung mehr und mehr verloren ging.</span><br/></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><div style="color:inherit;"><div>Geradezu aberwitzig preist eine aufstrebende Parteipolitikerin die Friedlichkeit eines Herrn W. Putin, dessen Verhandlungsbereitschaft, die immerhin zum Überfall auf die Ukraine führte. Und wohl mit voller Wucht einsetzen würde, wenn alle Kinder, Frauen und Männer da getötet, ersatzweise verschleppt, das Land in Schutt und Asche gelegt und vermint wäre, und dieser Herrscher sich dann ebenso freundlich den anderen europäischen Staaten zuwenden könnte.</div><br/><div>Manchmal verheißt ein netter Traum uns, morgen früh sanft aufzuwachen und zu befinden, dass alles wieder so ist, wie es war. So wie wir es uns vorgestellt hatten. Noch besser sogar. Wenn das überhaupt geht. Dass wir so weitermachen können wie bisher. Aber all das ist eine Illusion. Wir müssen uns ehrlich machen. Den Tatsachen ins Auge sehen. Arbeiten für die Gegenwart und die Zukunft. Von Politikern, aus dem linken Spektrum vor allem, wird unsere Gesellschaft als wohlhabend und reich angesehen. Warum sollte man noch arbeiten. Oder gar arbeiten müssen. Klar, da sind Millionen auf Konten, und Milliarden im Umlauf. Unfassbare Zahlen. Die könnten doch ausgezahlt werden. Trotz dieses Reichtums gelten ungefähr 16 Prozent unserer Bevölkerung, also fast dreizehn Millionen Menschen in Deutschland, als arm. Sozialverbände gehen sogar von noch höheren Zahlen aus, die darüber hinaus in Zukunft noch steigen könnten. Trotz allen Fortschritts, trotz aller Versprechungen. Oder vielleicht deshalb. Jedenfalls muss bis 2030 der Bundeszuschuss an die Rentenkasse (siehe oben) auf ungefähr 180 Milliarden Euro pro Jahr steigen. Hinzu kommen 62 Milliarden Euro von Bund, Ländern und Gemeinden für die Beamtenpensionen. Zinszahlungen für Staatsschulden kommen dazu. Ausgaben für die Landes- und Bündnisverteidigung. Für die Bahn, für die Infrastruktur, für Demokratieförderung. Für FRIEDEN. Für RESPEKT. Wie wird all das zu stemmen sein?</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_R8aczJG43JYbwdjwmbPbsw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_R8aczJG43JYbwdjwmbPbsw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Zurück zur Wahrhaftigkeit</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_U0VIEIxcbuAUugcaHCfLOg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wir müssen wieder ehrlich, klar und wahrhaftig sein. Sehen, was wahr ist und was falsch. Wahrheit und Wirklichkeit, Realität von alternativen Fakten und Verdrehen unterscheiden. De facto kämpft die Menschheit gegen sich selbst und die Erde. Das ist so in Autokratien und Diktaturen (die florieren, und das ist fatal), das ist so bei Überfällen und Kriegen, das ist so bei aller Gewalt. Und nicht ganz wenig ist es auch in unserer Gesellschaft so, obgleich wir das nicht gerne so sehen wollen. Lieber halten wir uns für respektvoll, für friedlich und besonnen. Woke. Doch sind wir das wirklich? Herr Putin, kein Wunder, sieht es gerade umgekehrt. Noch müssen wir uns seinen alternativen Fakten nicht anschließen, seiner militärischen Spezialoperation. Besser dagegenhalten. Nicht ihn preisen und nicht ihn beschwichtigen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_QlNm0ODgwZqHNS9ss2W7HQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_QlNm0ODgwZqHNS9ss2W7HQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mit- und Selbstverantwortung</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_JQDLGVv-B7hjk1CavKACKg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wahrhaftig sein. Gewiss ist es einfacher, die Ursachen eigener Probleme und die Schuld überwiegend bei anderen zu suchen. Das entlastet (scheinbar) von eigener Mit- und Selbstverantwortung. Bringt aber nicht weiter. Ähnlich ist es mit dem Fordern und dem Verlangen. Es wird sehr viel gefordert, aber selten nachgedacht, wie das Verlangte zu ermöglichen sei. Sollen Andere doch sehen, wie die das stemmen. Das Beschuldigen Anderer, das Verbreiten von Fakenews bis hin zu Verschwörungstheorien ist das Erfolgsgeheimnis von Populisten. Notwendig ist, dagegen auf der Wahrheit zu bestehen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_RhBSgdmBSV7I_OuL0Vse_Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_RhBSgdmBSV7I_OuL0Vse_Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Notwendige Dialogbereitschaft</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_51OzbXlW5_XaDZ4tcbHXUA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Doch was ist wahr? Selbst Philosophen fällt es schwer, das zu klären und zu erklären. Natürlich hat Wahrheit immer auch etwas Subjektives: Was nehmen wir wie wahr? Oftmals&nbsp;</span><span style="color:inherit;">spielen da Vorurteile mit, und Erwartungen. Hätte demnach jeder/jede eine eigene Wahrheit? Dann wäre Verständigung kaum möglich.</span><br/></p><div style="color:inherit;"><br/><div>Wozu der Philosoph Hans-Georg Gadamer bemerkt hat, Voraussetzung eines Gesprächs sei die Annahme, dass der andere Recht haben könnte. In unserer Gesellschaft werden Gespräche allerdings oft mit der Prämisse geführt, der andere habe selbstverständlich Unrecht. Dann wird Konsens nicht entstehen können.</div><br/><div>Tatsächlich scheint Dissens und Polarisierung derzeit im Auftrieb. Was dem Ganzen, dem Zusammenwirken wie auch der Zukunftsfähigkeit gewiss nicht förderlich ist. Ein Symptom von vielen ist das Verhalten auf den Straßen. Dass der Kraftverkehr mittels Verbrennungsmotoren signifikant an der Klimaveränderung beteiligt ist, steht außer Zweifel. Wobei ein Großteil sämtlicher Fahrten wahrscheinlich unnötig, überflüssig und sinnlos ist. Selbstverständlich kann man über die Bewertung streiten, der Fahrt etwa zum Supermarkt, zum weit entfernten Schnäppchenmarkt oder häufige Bestellungen im Internet, für die der Lieferwagen rollen muss. Da wir in einem liberalen System leben, sind diese Fragen zugegebenermaßen unzulässig. Ebenso wie die Fragen nach der Notwendigkeit dröhnender Motorradfahrten einfach so zum Vergnügen. Trotzdem müssen mit den Auswirkungen auf das Klima letztendlich alle zurechtkommen.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_CRNbxrjXqicGQF38AS27gA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CRNbxrjXqicGQF38AS27gA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Konsens und Vernunft</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_mFTkcO0cAZkqW-S9aWETeQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Zur Wahrheit übrigens hat Karl Otto Apel (1922-2017), der als Professor an der Universität Frankfurt Philosophie lehrte, und gemeinsam mit Jürgen Habermas die Kommunikationstheorie entwickelte, festgestellt, sie komme im Konsens aller Beteiligten zustande, wofür deren Vernunft vorauszusetzen sei. Hört sich vielleicht etwas kompliziert an. Kernthese ist&nbsp;</span><span style="color:inherit;">der Konsens aller Vernünftigen. Ohne allzu sehr zeitkritisch sein zu wollen, kommen wir aber an dem Empfinden nicht ganz vorbei, dass in unserer Gesellschaft Vernunft und Konsens nicht mehr besonders ausgeprägt ist. Kommen auch an der Sorge nicht ganz vorbei, dass eine Gesellschaft ohne Vernunft und Konsens nicht wahrheitsfähig und nicht zukunftsfähig ist.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_KwPXW78o0Gx_ZQzM4uya9g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_KwPXW78o0Gx_ZQzM4uya9g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wie können wir zukunftsfähig werden?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_6mg03nbXd6gRcY_ffPHarg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Doch fragen wir uns besser umgekehrt: Wie könnten wir zukunftsfähig werden und sein? Als Faktoren wurden Wahrheit, Vernunft und Konsens schon genannt. Ehrlichkeit. Etliche Mitbürger/Mitbürgerinnen werden all das vielleicht für unnütz halten. Und meinen, Ehrlichkeit sei eine Zier, doch weiter komme man ohne ihr. Der vortreffliche Wilhelm Busch (den ich auch als Philosophen verehre) hat das mal über die Höflichkeit gesagt. Aber was soll all die Philosophie, im Grund geht es doch immer wieder um Macht und um Geld. Die Zukunft, die Klimakatastrophen, die Infrastruktur, die insuffiziente Bahn, der Mangel an Erzieherinnen/Erziehern und Kitaplätzen, die medizinische Versorgung, die Rente, die Pflege, die Motivation von Fachkräften, für all das und noch viel mehr, muss – wie gern gesagt wird – endlich mal genug Geld in die Hand genommen werden. Gewiss muss einiges bezahlt und gut entlohnt werden. Gewiss gibt es Armut – Mangel an Geld – in unserer Gesellschaft. Gibt es Kreditaufnahmen und Schulden, die irgendwann und irgendwie in ferner Zukunft (die auch dadurch schwieriger werden könnten) zu tilgen werden. Ehrlich und wahrhaftig dürfen wir die nicht außer Acht lassen. Und auch pragmatisch. Eminente Belastungen durch Klimakatastrophen, die heute verursacht werden (der irrsinnige Straßenverkehr ist nur ein Faktor) werden dazu kommen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PB58ZLYCn5XcMveSky7RZA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_PB58ZLYCn5XcMveSky7RZA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wahrheit und Mentalität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ztVzY1KAwy5p1QsFe-VlLA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Was und wer wird dann noch sicher sein? Niemals in der Menschheitsgeschichte, definitiv, ist so viel Aufwand (und Bürokratie) für die Sicherheit, so viel Medizin, betrieben worden, wie heute. Für die individuelle Sicherheit, genauer gesagt. Für die Sicherheit der Verbraucher. Das ist löblich. Ehrlicherweise müssen wir aber auch feststellen: wir verbrauchen sehr viel. Wir fahren, fliegen, bestellen, konsumieren sehr viel. Wir wollen sehr viel. Wir verlangen sehr viel. Wir fordern sehr viel. Und offen gesagt: sehr viel ist zu viel. Für die Erde, und damit auch für uns selbst. Mehr Geld, mehr Kontrolle, mehr Überwachung, um sicher zu sein. Punktuell mag das funktionieren. Von all dem gibt es schon viel. Genug wird es nie sein. Völlig sicher werden wir auch niemals sein. Etliche Sicherungsmaßnahmen in unserer Zeit belasten, ebenso wie der Irrsinn, die Zukunft. Geld allein, oder wenig? Geld allein, auch noch mehr Geld, wird uns nicht retten. Schon gar nicht, wenn es verkehrt eingesetzt wird. Rüstung allein wird uns nicht retten. Aber das ist irrelevant, wir sind gar nicht gerüstet. Vielleicht könnte die Mentalität uns retten. Der Geist. Zu dem manch einer/eine sagt: was ist das denn? Die Wahrheit. Das Vertrauen in das Richtige. Selbstlosigkeit. Bewahrung. Gesundheit.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_PrEIs5W8Cdo0uCwu2luy6A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Mm4CR9cE1fRxv_4_4pLtSw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_57_0724_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 57 (Juli/Aug. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Raus aus der Hungerfalle</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">So wichtig ist gesunder Schlaf</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/raus-aus-der-hungerfalle-nr-57/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 Jul 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Zur Biologie des Alterns]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/zur-biologie-des-alterns</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/biologie des alterns.jpeg"/>Die Lebensmitte ist ein bedeutsamer Moment. Selbstverständlich kann niemand genau sagen in welchem Jahr – und schon gar nicht an welchem Tag – dieser ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_hyoJO8XSSGKRWH9ncGi94w" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_hUmmK0qVSjC9zFn5YuR3bg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_KCPCS2OdSAe9SOTdCoV7VA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_rnWOnkRv7Y_AB4MFLpvxBA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_rnWOnkRv7Y_AB4MFLpvxBA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 332.10px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/biologie%20des%20alterns.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_TMGqJPYeS0KsJbPf2hIb2Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Die Lebensmitte ist ein bedeutsamer Moment. Selbstverständlich kann niemand genau sagen in welchem Jahr – und schon gar nicht an welchem Tag – dieser Zeitpunkt erreicht wird bzw. erreicht wurde. Erst im Nachhinein könnte man das sagen, wenn die eigene Lebensdauer bekannt ist. Aber dann kann man selber nicht mehr viel Konstruktives damit anfangen. Sinnvoller ist es, möglichst lange vorher das Notwendige für eine gute, gesunde Zeit zu tun.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ymC-hgV4i1NfSf0-4-ukdA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Gipfelerfahrung der Lebensmitte</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_z0dCUVKDGm12PGUKylyElA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ohnehin wird die Lebensmitte auch ohne exaktes Datum gut spürbar: als eine Art Gipfelerfahrung. War bis dahin der Aufstieg, manchmal steil, manchmal mühsam, mit etlichen Rückschlägen, ist irgendwann ein Plateau erreicht, mehr oder weniger hoch befindlich, und von dieser Höhe aus sieht man/frau schon den&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Pfad des Abstiegs, der sich durch grüne Felder, Wälder, aber auch durch steinige Abschnitte, vielleicht auch durch ein Sumpfgebiet, ins Tal schlängelt.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_RdYZJUCm_kvWRWFkCh3YQw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Stoffwechsel pflegen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_gDDrrGiUkxZ9PShJpypYnA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ahnend gefühlt wird die Lebensmitte, wenn die eigenen Kräfte nicht mehr so deutlich weiterwachsen, wenn Phasen von Müdigkeit und Schwäche belasten, wenn hier und da eine marginale Funktionsstörung auftritt. Oftmals geht es dann auch wieder mal besser. Im Laufe der Zeit aber nehmen körperliche Probleme doch zu – manch eine Krankheit entsteht und geht, anders als in der ersten Lebenshälfte, nicht mehr von selbst weg, wird chronisch. Nach dem ersten Impuls, Probleme bzw. Krankheit zu ignorieren/verdrängen, ist es doch klug, sorgfältige Diagnostik und Therapie aufzusuchen. Darüber hinaus ist es sehr sinnvoll, die Zellfunktionen zu pflegen, zu schützen und zu verbessern mithilfe bewährter Naturstoffe.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_CEHDDyNoVGdG3cC9bpiqOg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Hallmarks of Aging</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_whXj3VATfKLp_Hm5wnVg-g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Seit ungefähr fünfzehn Jahren hat die Alterungsforschung aus vorher fragmentarischen wissenschaftlichen Erkenntnissen grundlegende Konzepte erstellt. So stellte Dr. Carlos Lopez-Otin, Professor für Biochemie und Molekularbiologie an der Universität Oviedo (Spanien) für einen Beitrag zur National Library of Medicine die Hallmarks of Aging (Faktoren des Alterns) vor:</span><br/></p><div style="color:inherit;"><div><ul><li>Geninstabilität&nbsp;</li><li>Telomerverkürzungen</li><li>Epigenetische Veränderungen</li><li>Verlust der Proteostase</li><li>Deregulierte Nährstoffsensoren</li><li>Mitochondriale Dysfunktion</li><li>Zelluläre Senezenz</li><li>Stammzellenerschöpfung</li><li>Veränderte zelluläre Kommunikation.</li></ul><div><span style="color:inherit;">In folgenden Ausgaben von reformleben könnten diese Faktoren genau erklärt werden, mit guten Möglichkeiten zur Prävention.</span><br/></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_C82X_q3idJjUc978q6HPLA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Verlust von Zellfunktion</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_6YWghhh3XflUupJppJKtOw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Faszinierend sind die Bezüge der Alterungsforschung zur aktuellen Krebsforschung, aber auch zu dem bisherigen Wissen von der Entstehung der Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der neurodegenerativen Erkrankungen. Das Altern wird da verstanden als fortschreitender Verlust von Zellfunktionen nach Schäden an den Zellstrukturen, den Membranen etwa, den Proteinen, den Chromosomen. Aus der beeinträchtigten Funktion resultiert Krankheitsanfälligkeit und vorzeitige Sterblichkeit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_9hBfgapAPBbcAWSp39kh1w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Geninstabilität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_BcK1ezMdKEmu2L6dYGFOiQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Alterungsforschung zeigt nun näherungsweise genetische Wege und biochemische Reaktionen auf, von denen die Alterungsrate kontrolliert wird. Zu Recht steht bei den Alterungsfaktoren die Geninstabilität an erster Stelle. Von Zellteilung zu Zellteilung nimmt die Wahrscheinlichkeit von Replikationsfehlern zu. Und die Telomere werden kürzer, weitere Zellteilungen schwieriger. Epigenetische Faktoren kommen dazu, nicht zuletzt aus der Lebensweise und auch aus der Mentalität.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_9Wqz0TseUF2cMtrj2mHemQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Selen und Cystein</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_l-1lFASDlCL1kltnXuCPFA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mit dem Sauerstoff, den wir atmen, entsteht nicht nur die notwendige Energie zum Betrieb unserer Körperzellen und des Stoffwechsels, sondern auch eine kleine Rate an Radikalen. Radikale sind hochreaktionsfähige, aggressive Moleküle, die Mikroschäden an Zellwänden, Zellstrukturen, vor allem an Mitochondrien und Chromosomen produzieren können. Natürlich weiß der Organismus davon – und verfügt über Radikalenfänger sowie über Reparaturmöglichkeiten. Die allerdings begrenzt sind und endlich. Für den Radikalenfang übrigens ist das Spurenelement Selen hochwichtig, aus dem zusammen mit der Aminosäure Cystein das Redoxsystem Glutathion entsteht. Das Selen ist daher elementarer Teil des Basisprogramm für längere Gesundheit von reformleben (s. reformleben #14).</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_GwB6S6NkAOfpWext8lLDpg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Naturstoffe schützen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_GRwedOU1dvOb2jBGHugz0g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Von Geburt an, von Tag zu Tag mehr, altern wir, wirken schädigende Faktoren auf unsere Körperzellen ein. Einige davon können wir meiden, reduzieren zumindest, zudem können&nbsp;<span style="color:inherit;">wir regelmäßig Schutzfaktoren: geeignete, bewährte Naturstoffe aufnehmen. Die zu meiden oder abzulehnen, wäre unklug. Ohnedies nagt der Zahn der Zeit an unseren Körperzellen, an unserem Organismus.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_IJEPwMsGNdiWp5Kl7Ir2kg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Arteriosklerose vorbeugen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm__kjDf9HbRD9VIIdZzaj8Dg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ungünstige Nahrung wirkt dabei mit. Langkettige gesättigte Fettsäuren, die ganz überwiegend aus dem Verzehr tierischer Produkte stammen, belasten den Zellstoffwechsel und lagern Lipidpartikel (LDL-C) an den Innenwänden der Arterien ab, erzeugen Arteriosklerose, die gefolgt wird von Durchblutungsstörungen und Infarkten. Mit konsequenter Ernährungsumstellung – und bei veranlagungsbedingter Hypercholesterinämie auch mit Medikamenten (Statinen) – kann entsprechender Krankheitsanfälligkeit samt vorzeitiger Sterblichkeit ziemlich gut begegnet werden. Je früher einsetzend, umso besser.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PGoud-lpbWpaLPT-3aKSTQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Metabolisches Syndrom</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_vFHtYayllmm5BJ3ZVTSolA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Besonders problematisch ist die Glucose, die aus langkettigen Polysacchariden langsam und – weit problematischer noch – aus raffinierten zugesetzten Zuckern (Saccharose, Rohrzucker, Traubenzucker) schnell freigesetzt wird. Daraufhin die Ausschüttung von Insulin stimuliert, die bei häufiger Wiederholung mit der Zeit zu Insulinresistenz der Körperzellen führt, danach zu Bauchfett und zum metabolischen Syndrom, mit Gefäßwandverfettung (Arteriosklerose), Fettleber, Bluthochdruck, später auch Niereninsuffizienz und Demenz. Bei den Schädigungsfaktoren greift da ein Zahnrad ins andere.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_zWMunGXL-b_2jRUmviQjXA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">This is a Heading</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_wPzGRQWwdjRWdncp6yrRnQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In den Körperzellen verursachen permanent erhöhte Glucosespiegel aus dem Blut sowie dem Bindegewebe die Glykosylierung von Proteinen: Strukturproteine werden mit Zuckermolekülen überschwemmt, belastet und verbunden. Wodurch nicht nur ihre Struktur, sondern auch ihre Funktion leidet. Die Proteine werden daraufhin abnorm gefaltet, werden unlöslich und für den Stoffwechsel gewissermaßen unverdaulich. Sie bleiben deshalb in den Zellen abgelagert, verstopfend. Als Amyloid wird die klebrige Masse bezeichnet, mit der die Zellen erstickt werden und schließlich zu Grunde gehen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_bw_9JP2u64_eDElhYy9kMg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Beschleunigte Zellalterung - Seneszenz</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_eGOEHBq9nVdNDlhOAW6sBA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Der quälende Prozess, über Jahre hinweg, wird auch Seneszenz genannt, d.h. ganz schlicht Zellalterung. In diesen Jahren aber werden die Zellen nicht nur insulinresistent, zudem geben sie auch eine Kaskade von Entzündungsmediatoren ab, von Interleukinen und entzündungspropagierenden Prostaglandinen. Die wiederum erzeugen Schmerzen im Bindegewebe, in den Sehnen, in den Gelenken, in der Muskulatur. Bewegung fällt schwerer. Entzündungsmediatoren sorgen auch für Müdigkeit und Schwächegefühl. Beeinflussen auch das Zentralnervensystem, das Fühlen, das Empfinden, das Denken. Ein Großteil der Probleme, von denen oft gesagt wird, das ist das Alter, resultiert mit daraus: die Schmerzen im Bindegewebe, die Schlafstörung, die Müdigkeit am frühen Morgen, die Schwäche, die Unlust, der Leistungsknick. Wundermittel dagegen werden angeboten, doch es könnte viel einfacher sein.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_uoWFppHSyDlejdgPU9gLeg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Unsere Medizin bekämpft die Folgen, aber nicht die Ursachen des Alterns</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_5maFz9JdDxt0xZn1jdC80g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Alterungsfaktoren, die Hallmarks of Aging, sind im Grunde identisch mit den Faktoren häufiger Zivilisationserkrankungen, den sogenannten Risikofaktoren. Der Unterschied ist bloß die Reihenfolge: Erst Zellalterung, dann Krankheit. Dann erst setzt die moderne, eingreifende Medizin mit all ihrer Effektivität ein.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Und bald darauf die Pflege. Kaum ein Bereich unserer Gesellschaft erfährt höhere Wachstumsraten. Pflege ermöglichen und fördern, pflegen ist gut, Pflege entbehrlich zu machen noch besser. Dem entsprechend haben die Vereinten Nationen die Dekade des gesunden Alterns – United Nations Decade of Healthy Aging 2021-2030 – verkündet. Der Pflegebedarf aber wird wahrscheinlich, zivilisatorisch bedingt, weiterwachsen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ge-B7i-77baPhHLyeS7DaA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Jetzt das Altern verlangsamen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_HfF6K098te5phIQ6JkWMYw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><p>Wir müssen frühzeitig, lange vor dem Typ II Diabetes, lange vor dem Bluthochdruck, lange vor dem Schlaganfall, lange vor der Herzinsuffizienz, lange vor dem offenen Bein, lange vor der Demenz präventiv aktiv sein. Lange vor der Seneszenz unserer Körperzellen.</p><ul><li><span style="color:inherit;">An erster Stelle steht die Bewegung, die körperliche Aktivität. Mindestens 30 Minuten pro Tag, gerne auch mehr.</span></li><li>Dann die Ernährung. Tierische Fette, gesättigte Fettsäuren, Arachidonsäure minimieren, nicht nur Tierfleisch, sondern auch Milch, Milchprodukte und Eier.</li><li>Kohlenhydrate weitgehend reduzieren, raffinierte Zucker sowie Produkte damit vollkommen meiden.</li><li>Klar, ab und an eine Ausnahme darf sein. Und Kompromisse sind besser als gar keine Besserung.</li><li>Gerade dann sind Schutzfaktoren noch wichtiger. Alphalinolensäure aus Leinöl, regelmäßig. Mindestens drei Esslöffel Leinöl pro Tag. Selen, ca. 100 μg täglich.</li><li>Pflanzenstoffe gegen die Seneszenz unserer Körperzellen.</li></ul></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_s7X9utiPoVCJ3iwIwu0VlA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Seneszenz mit bewährten Pflanzenstoffen begegnen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_6KVWOepYiVoiAfPBvRdyUQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Körperzellen, die seneszent sind, verlieren ihre Funktionen und belasten den Organismus mit Entzündungsmediatoren, erzeugen Entzündung, diffuse Schmerzen, sind gefährdet, bösartig zu werden. Natürlicherweise gehen sie mittels Apoptose zu Grunde, um durch jüngere, durch Zellteilung generierte Zellen ersetzt zu werden. Häufig ist aber gerade bei seneszenten Zellen auch die Apoptose gestört. Ansatzweise kann diese Störung mit geeigneten, lange bewährten Pflanzenstoffen behoben werden.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_xrbTO2n6jeI_jlbSUIpGUg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Catechine und Flavonoide</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_Dgk45DhhVxIiJNVkzmSfVQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Epigallocatechingallat aus dem Grüntee wirkt gegen Amyloidablagerungen, und parallel dazu Apoptose induzierend. Verwandte, synergistische Wirkstoffe (Ellagitannine) kommen aus dem Granatapfel, sowie aus der Heidelbeeren (Anthocyane). Vermutlich ist das eine Gruppenwirkung von Catechinen und Flavonoiden. Auch das Quercetin gehört dazu, in der Küchenzwiebel reichlich, aber auch in Apfel enthalten. Oligomere Procyanidine aus Weißdornfrüchten, Blättern und Blüten, sowie Resveratrol aus den Traubenkernen.</div><br/><div>Ebenfalls Apoptose fördernd, sowie entzündungshemmend, wirken die Curcumine aus den Curcuma-Rhizomen.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_T-uV8Cv3w0oV_ku3Z1enPQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Synergien der Pflanzenwirkstoffe</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_xbHFEo8-V2nHR3VqenqCgQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Besonders sinnvoll – große Studien mit synergistisch wirkenden Naturstoffen wurden bisher kaum durchgeführt – dürfte das Zusammenwirken der genannten Pflanzenarten sein, für das dann wahrscheinlich keine außerordentlich hohen Dosierungen erforderlich sein werden. Lange schon werden diese Pflanzenarten in alten langlebigen Kulturen, allerdings noch nicht besonders standardisiert, gebraucht. Auch die hiesige Zivilisation sollte davon guten Nutzen haben.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_TdI9xL5kxK2Kp_SiikeL2w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schopenhauer über „wirkliche“ Gelassenheit</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_rx9DQcqXc83e7qpK7B_6hA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>So können wir gelassen sein und bleiben.</div><br/><div>Wirkliche Gelassenheit könnte ohnehin erst im Alter entstehen, schrieb Arthur Schopenhauer:</div><br/><div>„Nur wer alt wird, versteht das Leben in seinem natürlichen Verlauf, in dem er es nicht bloß von der Eingangs – sondern auch von der Ausgangsseite übersieht ... Wodurch er dann die Nichtigkeit desselben vollkommen erkennt. Während die Übrigen stets doch in dem Wahne befangen sind, das Rechte werde erst noch kommen.&quot; Arthur Schopenhauer verstarb in seinem dreiundsiebzigsten Lebensjahr. Seit ein paar Wochen hatte er beim täglichen Spaziergang „Atmungsbeschwerden mit starkem Herzklopfen im Gehen&quot; bemerkt. Die Symptome weisen hin auf Herzinsuffizienz, die durch eine Aortenklappenstenose&nbsp;<span style="color:inherit;">verursacht gewesen sein könnte. Obwohl es&nbsp;</span></div><div style="color:inherit;"><div>die pflanzlichen Schutzstoffe natürlich damals&nbsp;<span style="color:inherit;">schon gab, war die notwendige konsequente&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Anwendung noch gar nicht bekannt.</span></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_-nf43TXFXF9vlUJXDhn0nQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Notwendiger Einsatz für nachhaltige&nbsp;</span><span style="font-size:24px;color:inherit;">Gesundheit</span></div></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_irrMGmDv575jqOUfu82p-Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ahnungsvoll schrieb der Philosoph, das Leben in den Jahren des Alters gleiche dem „fünften Akt eines Trauerspiels: man weiß, dass ein tragisches Ende nahe ist; aber man weiß noch nicht welches es seyn wird.“ Für viele Mitmenschen in unserer Zeit scheint diese Prognose noch zutreffender zu sein.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">„Allerdings hat man, wenn man alt ist nur noch den Tod vor sich. Aber wenn man jung ist, hat man das Leben noch vor sich. Und es frägt sich, welches von Beiden bedenklicher sei.&quot;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">&nbsp;Schopenhauers Frage an uns, die wir mit dem massiv angewachsenen destruktiven Potenzial der Menschheit, mit dem wachsenden Hass, brutaler Gewalt, all der Zerstörung von Leben, Umwelt und Zukunft heute noch viel intensiver konfrontiert sind, ist sogar noch bedrängender als damals. Nicht zur Resignation, sondern zur Bewältigung und Besserung. Der Einsatz für Bewahrung, Verteidigung, Frieden, Verständigung und Gesundheit ist notwendig.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_q5zijYyF_saTExqBhkzfoA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_GM55oBiPwwimnymmTvO0jA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_56_0524_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 56 (Juli/Aug. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Zur Biologie des Alterns</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Faktoren des Alterns</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/biologie-des-alterns-56/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Die heilende Kraft im Verzichten]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/die-heilende-kraft-im-verzichten</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_787367486.jpeg"/>Verzichten ist nicht gerade üblich in unserer Gesellschaft . Weiter verbreitet ist Fordern und Verlangen. Das Motto ist: Das steht mir zu. Vorwurfsvol ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_m9skmMbcRnSa_OT05TGpgg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_CsLMaSoWQfW6EPjy6RAMtw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_m-8fyx11S_e1DusrYtJ_rg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Lr19DvHgjcXj8y8Q6jBsDA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Lr19DvHgjcXj8y8Q6jBsDA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_787367486.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_sNReziXXQTyrjQp-pVimiQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Verzichten ist nicht gerade üblich in unserer Gesellschaft . Weiter verbreitet ist Fordern und Verlangen. Das Motto ist: Das steht mir zu. Vorwurfsvoll, manchmal anklagend. Hingegen ist dieser Satz von Mitmenschen, die bedürft ig, krank, schwach, notleidend sind und in Schwierigkeiten, die wirklich unsere Hilfe brauchen und Zuwendung nur ganz selten zu hören.</strong><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_7hoMfQhChtCJ000nnxbW-g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_7hoMfQhChtCJ000nnxbW-g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Satz des Jahres 2009: „Das steht mir zu“</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_9wFFJdCLx7oSqaCUL5OgSw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p>Y<span style="color:inherit;">Ausgesprochen von einer bedeutenden, selber wirtschaft lich durchaus erfolgreichen Sozialpolitikerin wurde „Das steht mir zu“ von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Satz des Jahres 2009 erkoren. Ein wahrhaft denkwürdiger Satz. Inzwischen gibt es schon etliche Ratgeber dazu. Einer davon mit dem Titel „Was steht mir zu? - Das müssen Sie über Renten, Rechte und Versicherungen wissen“, ist als kartonierte Broschüre für bescheidene 39 Euro erhältlich.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Gewiss ist es ein edles Anliegen, Mitmenschen über ihre Ansprüche aufzuklären, die davon noch nicht wussten. Inzwischen haben in unserem ebenso hoch entwickelten wie komplizierten Sozialwesen allenfalls noch Spezialisten den Durchblick. Bedürft ige benötigen da Beratung.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_c8K-m_d_AHMiyc3PrFlXHg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_c8K-m_d_AHMiyc3PrFlXHg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Starker Sozialstaat?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_-96tVXzu9F3MfU4uppAWDg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Politiker sprechen gern und oft vom starken Sozialstaat. Wobei nicht ganz klar ist, was stark als Attribut da bedeutet. Stark in der Sozialleistung (gut 30 Prozent des Bruttosozialproduktes wird von Verbänden gewöhnlich als unzureichend bezeichnet) oder stark in der Verteidigung? Die Ausgaben für die Landesverteidigung liegen deutlich unter 2 Prozent des BSP.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_64O52HWfMMTW0AHhPa_t2g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_64O52HWfMMTW0AHhPa_t2g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">„Das steht mir zu“ in der&nbsp;<span style="color:inherit;">medizinischen Versorgung</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_DWgGlgpzGWSzryyXVMNhgA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Institutionen gegenüber, oder der Allgemeinheit, gerichtet an die Krankenkasse, die Rentenversicherung, die Sozialkassen, die Medizin oder den Staat, ist „Das steht mir zu“ überaus deutlich: Das ist mein Recht. In der medizinischen Versorgung fällt der Satz manchmal, wenn es um besondere Diagnostik und Therapien geht, die von Influencern, nicht nur im Internet, oder von Bekannten als unbedingt nötig gepriesen („Das steht dir doch zu“), jedoch noch nicht vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen empfohlen wurden. Die Behandlungsergebnisse damit sind oftmals nicht überzeugend.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jttdSqlUieprAfH1BoqnnQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_jttdSqlUieprAfH1BoqnnQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">FOMO – Angst etwas zu versäumen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_YCZp602AVQ1hlbfC53K9ow" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Schließlich macht „Das steht mir zu!“ auch etwas mit uns selber, verändert uns. Dahinter steckt nämlich die Angst, irgendeine Möglichkeit, irgendein Angebot, irgend einen Anspruch auszulassen, zu versäumen. Setzt uns selbst damit unter Druck. Früher traf das wohl nur auf ein paar Leute zu. Ausgelöst und verstärkt von sozialen Medien sind derartige Störungen, erstmals beschrieben 1996 und als FOMO bezeichnet (Fear of Missing out) relativ häufig geworden. Unter jüngeren Menschen soll schon mehr als jede/jeder vierte von der Angst, etwas zu versäumen, betroffen sein. In der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) ist die Störung noch nicht aufgeführt, obgleich sie für die Betroffenen und ihnen Nahestehende sehr belastend sein kann und vermutlich das Entstehen von Ängsten, Depressionen und Burnout fördert. FOMO medikamentös zu behandeln, wäre sicherlich keine gute Idee. Als Gegenmittel, wenngleich nicht ganz leicht zu vermitteln, ist JOMO (Joy of missing out), die Freude daran, nicht an allem teilhaben zu müssen gewiss sinnvoller. Die kann man/frau entwickeln und stärken durch Meditation. Durch Achtsamkeit für die Lebenssituation und durch Dankbarkeit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_a-sECkZhCfy0mxeH4ibzYw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_a-sECkZhCfy0mxeH4ibzYw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Die Befreiung von FOMO</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_AYf9GfvmdWlIk1my0N1wdA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Genau diese Freude, inneres Glück und Resilienz erwächst auch aus dem Verzichten, aus der Befreiung von FOMO. Aus dem Glück, nicht alles haben, brauchen und tun zu müssen. Nicht alles kaufen zu müssen. Aus der Gelassenheit. „Wie zahllos sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf“, hatte Sokrates lapidar angemerkt. Ohne diese Dinge kann es uns wirklich viel besser gehen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_VMBR76YgojF5ZdwcDhelFg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_VMBR76YgojF5ZdwcDhelFg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Zivilisationskrankheiten und Konsumstress</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_3sczQkPSf2u3vuILgCXL6Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der permanente Kauf-, Konsum- und Verbrauchsdruck in unserer Wohlstandsgesellschaft, angefeuert von der Angst, irgendein Angebot, irgendeine Möglichkeit zu verpassen, ist der Gelassenheit abträglich. Sowie der Gesundheit. Die Unfähigkeit, zu verzichten macht anfälliger für verbreitete Krankheiten, unter anderem für Zivilisationskrankheiten. Otfried Höffe, emeritierter Professor für politische und praktische Philosophie (Universität Tübingen sowie Tsinghua-Universität Peking) weist in dem Buch „Die hohe Kunst des Verzichts“ auf die Notwendigkeit des Verzichtenkönnens für das Entwickeln von Besonnenheit hin. Die Besonnenheit galt schon den griechischen Philosophen Platon und Aristoteles als Kardinaltugend, neben der Tapferkeit, der Gerechtigkeit und der Klugheit.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_QsZO-2_TVOiE67kjdEn5Kw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_QsZO-2_TVOiE67kjdEn5Kw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schlüssel zur Resilienz</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_UgoN8qMBMJxoEWrtyhQM-w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Besonnenheit ist in der heutigen Zivilisation mit ihren enormen wirtschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Möglichkeiten notwendiger, wie Professor Höffe erklärt, als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Nicht verzichten können ist zudem ein wesentlicher Risikofaktor des Sündigens. Zugegeben, in unserer Wohlstandsgesellschaft wirkt der Begriff Sünde antiquiert. Heute ist viel mehr von Angst, Burnout, Depression, Verlieren, Versagen, Scheitern, Verzweifeln zu hören. Verständlicherweise, denn das sind weitverbreitete und massiv belastende Probleme. Bei deren Entstehung die Unfähigkeit oder die fehlende Bereitschaft, zu verzichten zumindest ein Cofaktor ist.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_PyoyR2ZD2Gtgw2tzVTdtZQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_PyoyR2ZD2Gtgw2tzVTdtZQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Was können wir aus der Geschichte lernen?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_MUGmlfk_vZfhcSFPRoPi8Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In früheren Gesellschaften wurde es für gut und sinnvoll, ganz einfach vernünftig erachtet, die Kardinalsünden nicht zu begehen, ihnen nicht zu verfallen, ihnen bestmöglich aus dem Weg zu gehen. Obgleich in der katholischen Kirche auch als Todsünden bezeichnet, wussten auch die Menschen im Mittelalter selbstverständlich schon, dass sich vor den Sündhaften die Erde nicht auftun würde, um sie zu verschlingen. Als Zurückweisen von Gott und seinem Bund der Liebe hat Papst Johannes Paul II. den Begriff „Todsünde erklärt“.</span><br/></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Dazu zählt:&nbsp;</span></p><p><strong>Invidia:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">Missgunst, Neid, Eifersucht Superbia: Überheblichkeit, Übermut, Eitelkeit&nbsp;</span></p><p><strong>Avaritia:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">Habsucht, Gier, Geiz&nbsp;</span></p><p><strong>Luxuria:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">Begehren, Genusssucht, Luxus&nbsp;</span></p><p><strong>Gulia:</strong><span style="color:inherit;">&nbsp;Selbstsucht, Völlerei&nbsp;</span></p><p><strong>Acedia:&nbsp;</strong><span style="color:inherit;">Trägheit, Ignoranz, Feigheit&nbsp;</span></p><p><strong>Ira:</strong><span style="color:inherit;">Zorn, Wut, Empörung, Hass&nbsp;<br/><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Das nennt ihr Todsünde, werden manche Zeitgenossen und Zeitgenossinnen hier zweifelnd fragen: Das ist doch heutiger, realer Alltag! Und weil das so ist, ist unsere Gesellschaft und die Zukunft in ernster Gefahr. Zeitgemäßer würde man wohl von Einstellung sprechen statt von Sünde. Und feststellen: Mit diesen Einstellungen sind die Konflikte zwischen Gruppen und Staaten sowie einzelnen Menschen unlösbar. Und mit diesen Einstellungen ist auch die Klimaveränderung nicht abzuwenden.</span><span style="color:inherit;"><br/></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm__meO10W47D2tjjVWtMGZcA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__meO10W47D2tjjVWtMGZcA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">„Das steht mir zu“ in der Politik</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_OnLbq7j3UGr5Vw7JPPWGbg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Dass die fehlende Bereitschaft und daher auch die Unfähigkeit zu verzichten, hinter diesen Einstellungen (bzw. Sünden) steckt, ist evident. Heftig und wortreich wird die Selbstsucht etwa verteidigt („Das steht mir doch zu“) – und stets empört. Das Muster ist in Forderungen höchst selbstbewusster Berufsgruppen zu erkennen, die Schlüsselpositionen in unserer Gesellschaft einnehmen. Es ist in Verbänden und Organisa</span><span style="color:inherit;">tionen zu finden. Manchmal scheint es geradezu kennzeichnend für unsere Zeit zu sein. Manch eine/einer wird da vielleicht auch an einen absurd verehrten Präsidentschaftskandidaten in den USA denken, an dessen Überheblichkeit, Selbstsucht, Ignoranz und Demagogie. Von Klima- und Naturschutz will Trump nichts wissen. Sein großes, häufig betriebenes Privatflugzeug würde dazu auch nicht passen. Die mögliche Wiederwahl Trumps würde das Gefahrenpotenzial auf der Erde weiter verschärfen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_AC3sfBNFoFGEGQV78SzWEw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_AC3sfBNFoFGEGQV78SzWEw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">… und Gesellschaft</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_-pj2tUyiLzDmihgRXxE78g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die Welt ist ohnehin schon voller Auseinandersetzungen, voller Forderungen, voller Überfälle, voller Unrecht, voller Kriege, voller Wut, Hass und Zerstörung. Hilflos steht demgegenüber Ignoranz, Trägheit und Feigheit. Absolut und fundamental keine Bereitschaft auf irgend einen, noch so kleinen Verzicht ist da zu erkennen, vielmehr das Gegenteil: Das steht mir doch zu. Entsetzlich und schlimm, grauenhaft ist vieles, das in der Welt, um uns herum geschieht. Doch damit habe ich nichts zu tun, das liegt nicht an mir, denkt manch einer/eine da. Das bisschen, das ich fordere und verlange und will, macht nichts aus. Selbstverständlich muss ich das fordern, weil es mir schlecht geht. Weil ich mehr brauche. Vor allem mehr Geld. So schlüssig ist die Argumentation häufig. Während ich das schreibe, stehen wieder mal Bahnen still, Fahrgäste werden abgewiesen,</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_O7pZdp27ZyK-0-xwEWHvMg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">der Volkswirtschaft entsteht Schaden in Höhe von fast einer Milliarde Euro, während im Sozialwesen Geld fehlt. Der Gewerkschaftsführer erklärt dazu stolz und von sich selbst überzeugt, ohne erkennbaren Selbstzweifel, das sei rechtmäßig. Von Gerichten bestätigt. Ja dann ist es wohl so. Der entstandene volkswirtschaftliche Schaden wird irgendwie anders behoben werden, vielleicht durch Neuverschuldung, durch Mehrarbeit gewiss nicht. Und die Welt wird sich weiterhin um unser kleines Wohlstandsland drehen, um die systemrelevanten Berufe. Und die Erdtemperatur wird wieder so wie in 1750 sein. Frühling, Sommer, Herbst und Winter aufeinanderfolgen wie einst, Jahr für Jahr. Realistisch betrachtet wird das gar nicht mehr so sein. Weil es im Wesen der Menschen liegt, auf keine Möglichkeit verzichten zu können. Nicht verzichten zu wollen. Dafür zu zerstören.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_eva0nU6W2jRqDDK7IGj0cA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_eva0nU6W2jRqDDK7IGj0cA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Der Fluch des Prometheus</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_IRC_fe9w_vNAqflJ2R6g7g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ihr Schöpfer hatte das bald schon erkannt, dass die Lizenz „Macht euch die Erde untertan“ nicht besonders gut war für die Erde – und schließlich auch nicht gut für die Menschen selber. Um da vielleicht noch ein wenig retten zu können, wurde den Menschen einiges Wissen zuteil, Erkenntnis. So auch die Selbsterkenntnis, dass Sündhaftigkeit weit verbreitet, den Menschen geradezu eigentümlich ist. Und nur vom Menschen selber überwunden, zumindest minimiert und eingehegt werden kann. Wobei Ignoranz, Habsucht und Gier oftmals stärker scheint. Was vorhanden und möglich ist, wird eingesetzt. So geschah es auch mit dem Feuer. Sloterdijk (dt. Autor, Philosoph u. Kulturwissenschaftler, Buch: Die Reue des Prometheus, suhrkamp) erinnert an den Fluch des Prometheus.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm__IN4giiiJ7aw_hSmOZZiHQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm__IN4giiiJ7aw_hSmOZZiHQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Technischer Fortschritt auf Abwegen</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ZyZ2XBVH5BeMWgkpvB-X_Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Nach kleinen Anfängen, dem Nutzen des Feuers um sich daran zu wärmen und Brot zu backen, wurden Brennstoffe, anfangs Holz, später Kohle, Erdöl und Gas in großem Maßstab zum Betrieb von Maschinen genutzt. Zum Roden von Wäldern und Asphaltieren/Betonieren von Autobahnen. Und Erdöldestillate, Benzin, Diesel, Kerosin zum Umherfahren und zum Umherfliegen. Jährlich werden (Stand 2022) um 4,39 Milliarden Tonnen Erdöl verbrannt, davon 357 Milliarden Liter als Kerosin, 11.500 Liter/Sekunde. Allein für die „zivile“, kommerzielle Luftfahrt. Der militärische Verbrauch kommt dazu. Zudem wird da verbrannt und zerstört mit Sprengstoffen und verheerenden Raketen. Hinter derartigem Einsatz des technischen Fortschritts steckt Überheblichkeit, Selbstsucht mit dem Streben nach Macht, Ignoranz, Rücksichtslosigkeit. Die Machthaber&nbsp;</span><span style="color:inherit;">autokratisch regierter Staaten versuchen ihre Pfründe zu sichern. Gewaltsam unterdrückt, lassen die Völker das zu. In anderen Ländern finden sich erstaunlich viele Autokratenversteher. Die Kriegsgefahr wächst allenthalben.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Was im Mittelalter Todsünde genannt wurde, und in unserer säkularen Gesellschaft Einstellung (hört sich neutraler an, schien manchen sogar clever und smart zu sein) erweist sich nun als Triebfeder der Klimaveränderung, des Kriegführens, der Zukunft sverhinderung. Mehrheitlich, möglichst vollzählig, sollte die Menschheit darauf verzichten. De facto als tödlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_NCzqBn7oqduYPwYsnRqBuA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_NCzqBn7oqduYPwYsnRqBuA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;"><span>Mitverantwortung des Einzelne</span>n</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_GrIDjpi5PaeZTKRUaxLygA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Der/die Einzelne kann daran wenig, fast gar nichts ändern. Wird uns beschwichtigend zugerufen. Demnach würde individueller Verzicht fast nichts bringen. Die Politik wird es richten für uns, wird behauptet, mit Auflagen, Beschränkungen, Gesetzen, Verboten, Gängelungen. Häufig ist da von Gerechtigkeit die Rede. Wirkliche Gerechtigkeit würde aber vielmehr Verzicht erfordern. Verzicht auf alles Unnötige. Ursprünglich war Verzicht im Rechtswesen bedeutsam, worauf Professor Otfried Höffe hinweist: für die Gemeinschaft, den Staat, für dessen Gewaltmonopol, musste der einzelne, die einzelne auf Selbstjustiz etwa oder Verfolgung verzichten. Aufgrund des weltweiten Zerstörungspotenzials, nicht nur militärisch, sondern auch an Tankstellen oder durch Buchung von Flugtickets verfügbar, mittels Konsumentscheidungen, ist individueller Verzicht in den Wohlstandsländern auf alles Unnötige grundlegende Voraussetzung für die Gerechtigkeit. Geradezu ignorant und armselig mutet es da an, wenn Gerechtigkeit bloß als Umverteilung von Geld propagiert wird.</span><span style="color:inherit;">&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_tpUMhllzMIpOXIf5CTZPHQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_tpUMhllzMIpOXIf5CTZPHQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Notwendiger Mentalitätswandel</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_f25q5Fbr2KD1K2mA26wHug" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ist die Menschheit überhaupt noch zu retten? Das ist nicht so sicher. Mit der bisherigen Mentalität, mit „das steht mir zu“, wohl nicht. Darauf sich einstellen, ist besser als die Gefahr ignorieren. Was wird dann besser sein: Alles das möglich ist/war mitgenommen zu haben, um noch mal in Saus und Braus zu leben, hedonistisch? Oder asketisch, auf alles verzichtend, das nicht unbedingt notwendig ist? Wäre wohl aussichtsreicher. Denn die Strategie „Mehr desselben“ war nur ganz selten hilfreich. Wird aber sehr, sehr häufi g versucht. Und die Alternative? Natürlich weiß niemand genau, was unbedingt notwendig ist. Man/frau muss das nicht zwanghaft praktizieren, nicht bis zur zweiten Stelle nach dem Komma, nicht fundamentalistisch. Besonnenheit hilft .<br/></span><br/><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_om9iU41TlV8u-kkCjlQVVg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_om9iU41TlV8u-kkCjlQVVg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mangel im Überfluss</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_mu2synwhRaq2AoBaMAMd2A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Auf die Frage, was ihnen wichtig sei, antworten und wünschen viele Mitmenschen in Frieden, frei, möglichst unabhängig und möglichst gesund, vor allem mental, arbeiten, lieben und verantwortlich leben zu können. All das muss andauernd verteidigt, erarbeitet und gestärkt&nbsp;</span><span style="color:inherit;">werden, um zu bleiben. Der Verzicht auf Unnötiges und Schädliches trägt ganz wesentlich dazu bei. In einer Gesellschaft, die auf Konsum, Verbrauch und Wachstum programmiert ist, mag das paradox scheinen. Tatsächlich besteht da viel Mangel im Überfluss.</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Auf Unnötiges verzichten, um Notwendiges besser zu tun, ist sicher ratsam. Scheint so einfach. Ist aber im Alltag, im Einzelfall schwierig abzuwägen, oft mals komplex. Grundsätzlich ist Verzichten sinnvoller als Konsumieren. Macht resilienter.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Besser vorbeugen, Gesundheit entwickeln und bewahren als eingreifende Medizin benötigen. Nicht alle Krankheiten können verhindert werden, jedoch ein wesentlicher Teil.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Im Basisprogramm für längere Gesundheit werden wichtige Naturstoffe dafür erklärt.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">(Die halte ich für unbedingt notwendig und möchte selber darauf nicht mehr verzichten.)</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_YwuAManqKz6Grk2AWTrZHQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_KD0foMmXLNcwLA-_6sMKeg" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_55_0324_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 55 (März/April 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">MCT-Öl</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">der extra Kick für Energie und Konzentration</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/mct-oel-nr-55/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Mar 2024 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Multimedikation - Wie viel Medizin braucht der Mensch]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/multimedikation</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/titel-AdobeStock_620975491.jpg"/>Es ist ungewohnt: Derzeit ist manches Medikament – kurzfristig oder auf längere Zeit – in deutschen Apotheken nicht erhältlich. Kolportiert wird, nahe ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ZnIbSbZiQ32FLyx3GVGAsA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_iNR1E69-QdGfgXHci_nyyw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_7LcbDnRARHaTn-kDohI9MQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_q7Yd7-CgOrB_pfcpG-iRAg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_q7Yd7-CgOrB_pfcpG-iRAg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.00px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/titel-AdobeStock_620975491.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_17NLdq62QqCsQist8aeM5w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Es ist ungewohnt: Derzeit ist manches Medikament – kurzfristig oder auf längere Zeit – in deutschen Apotheken nicht erhältlich. Kolportiert wird, nahezu 30 Prozent der Rezepte seien betroffen. Für schwerkranke Patientinnen/Patienten ist das bedrohlich. Eine Hauptursache der Lieferstörungen ist wahrscheinlich der harte Preisdruck auf rezeptpflichtige Medikamente, vor allem auf die ohnehin günstigen Generika (Arzneimittel, das den identischen Wirkstoff wie ein ehemals patentgeschütztes Präparat enthält und deshalb genauso wirkt - Anm. d. Redaktion) in unserem Land. Für die meistverordneten Mittel müssen alljährlich Rabattverträge zwischen den Krankenkassen und den Arzneimittelherstellern geschlossen werden. Auf Kassenrezept sollen/können in den Apotheken dann nur die entsprechend preisreduzierten Medikamente abgegeben werden.</strong><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_XVKmMfNaN0X2Jwc0hXVfsQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_XVKmMfNaN0X2Jwc0hXVfsQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">„Das steht mir zu&quot;</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_wEVYQ2ypgXpe8Ts1ZLi0ig" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Um bei, den politisch verordneten Auktionen, mithalten zu können, verlagerten viele einheimische Hersteller ihre Produktion, vor allem von Grundstoffen, in Länder mit niedrigeren Löhnen und vermutlich auch niedrigeren Auflagen. Wesentlich mitbestimmt wurde die Einführung der Rabattverträge von dem Professor für Gesundheitsökonomie und damaligen Staatssekretär im Gesundheitsministerium Dr. Karl Lauterbach. Bundesministerin für Gesundheit war damals, von Januar 2001 bis Oktober 2009, Frau Ulla Schmidt bekannt, aufgrund ihrer Paradigmen: „Das Gerede von der demographischen Katastrophe ist Unsinn&quot;, sowie: „Ältere Menschen sind ein wichtiger Faktor für die Marktwirtschaft“.<br/></span><br/><span style="color:inherit;">Auf die Expansion der Pflegewirtschaft und deren Problemen zur Gewinnung von Pflegekräften trifft das durchaus noch zu. Frau Schmidts Statement zum (vollständig nachgezahlten) Einsatz ihres Dienstwagens nahe ihres Urlaubsortes in Spanien: „Das steht mir zu“&nbsp;</span><span style="color:inherit;">wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache sogar zum Satz des Jahres 2009 gewählt. Noch trefflicher hätte man die weiter steigende Anspruchshaltung in unserer Gesellschaft wohl auch nicht wiedergeben können. Davon soll hier aber gar nicht die Rede sein. Es geht um die medizinische Versorgung – mit Medikamenten. Auch da aber spielt die Anspruchshaltung eine Rolle.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_awMjKlfoYi8hIRgY2yMu_Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_awMjKlfoYi8hIRgY2yMu_Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Gesundheitskioske?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_iQe8fraex1RTHrRcx4i0FQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Hier ist nun Herr Professor Dr. Karl Lauterbach als Gesundheitsminister (seit 12/2021) hochaktiv und mit dem Problem fehlender Arzneimittel – besonders betroffen sind krebskranke Menschen, aber auch Kinder, noch mehr deren Eltern – konfrontiert. Höchst wirksam, gewiss auch publikumswirksam, will er gegen die Engpässe, gegen den Mangel, vorgehen. Die Produktion von Schmerzmitteln, Antibiotika und Fiebersäften soll bis zum technischen Limit erhöht werden, ordnete er bereits an. Und Apotheken sollen nicht nur für die Abgabe, sondern auch für den bedarfsweisen Austausch von Medikamenten zu vergüten sein. Übung dafür gibt es schon wegen der Substitution zur Erfüllung sämtlicher Rabattverträge. <br/><br/>Regelmäßig waren Patientinnen und Patienten dadurch verunsichert. Hoffen wir mal, dass neuerdings nicht allzu viel schief geht. Zumal der Gesundheitsminister Apotheken auf dem Land ohne Apothekerin/ohne Apotheker ermöglichen will. Gleichzeitig Gesundheitskioske (Was auch immer das sein soll? Möchte er da zeitgeistig Gesundheit neben Snacks und Sixpacks offerieren?) einrichten, und Gutscheine für Vorsorgeuntersuchungen in Apotheken (ob mit oder ohne Apothekerin/ Apotheker?) ausgeben, nebenbei auch medizinische Versorgungszentren regulieren. Und Digitalisierung von oben vorantreiben. Herr Lauterbach hat sich viel vorgenommen. Und irgendwie sind da noch die traditionellen Arztpraxen, für die er wenig Empathie, wenig Verständnis zeigt, die gleichwohl nach wie vor die Basis grundlegender medizinischer Versorgung sind. So viel zu den Streiflichtern aktueller Gesundheitspolitik.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_a9JGVUiYl2vKq0utyfCxIw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_a9JGVUiYl2vKq0utyfCxIw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehrproduktion bis zum technischen Limit</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_VD5jetnI6MMCrPt3EiMOKw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Ganz profan und analog ist da nun Mehrproduktion von Schmerzmitteln, von Antibiotika und von Fiebersäften angesagt. Bis zum technischen Limit. Was ein Knüller. Klar betrachtet, werden dafür eher mehr Grundstoffe aus China und Indien erforderlich sein als weniger. Für die Endproduktion, das Pressen von Tabletten aus den synthetisierten Wirkstoffen, das Bereiten von Fiebersäften, das Abfüllen und Verpacken sollen einheimische Hersteller nun sogar Prämien bekommen. Die irgendwie das Gegenteil zu Rabattverträgen darstellen. Hü und Hott riefen die Kutscher einstmals den erschöpften Pferden zu, um sie zu lenken.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Den Apotheken werden nun Vergütungen (die sie verständlicherweise als unzureichend ansehen) in der Größenordnung von einem Euro für den Ersatz eines verordneten, aber nicht lieferfähigen Medikamentes gegen ein ähnliches zugesagt. Weil das vielleicht mickrig scheint, soll ihnen künftig erlaubt werden, Impfungen anzubieten, gegen Grippe vor allem, und Vorsorgeuntersuchungen. Das Ausstellen von Kassenrezepten hingegen, von der Ärztin/ dem Arzt bleibt trotz der Verantwortung dafür und allem Haftungsrisiko vollkommen gratis. Darüber hinaus werden Arztpraxen künftig von besorgten Patientinnen/Patienten aufgesucht werden, nachdem sie in der Apotheke mit ihrem Gutschein vorstellig und mit ein paar Parametern vorsorgeuntersucht wurden.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_ieuQSgY3aDBz5CxBpLjMqA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_ieuQSgY3aDBz5CxBpLjMqA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehr Medikamente – mehr Gesundheit?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_SJwlTthyybPIAKfZcqXSew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Professor Karl Lauterbachs schöne neue Gesundheitspolitik, fern von Arztpraxen, fern von Apotheken, ohne sonderliches Alltagsverständnis, vielversprechend immerhin für Patientinnen und Patienten. Die Produktion von Schmerzmitteln, Antibiotika und Fiebersäften bis zum technischen Limit steigern. Klingt äußerst entschlossen. Zwar wurde vor langer Zeit schon die übermäßige Verordnung der übermäßige Konsum gerade dieser Mittel als Gefahr für die Gesundheit erkannt. Aber jetzt gilt es, die Produktion zu steigern. Manches, um nicht zu sagen alles, in der aktuellen Gesundheitspolitik erscheint widersprüchlich.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/>Unbeirrt von seriösen Warnungen, trotz der Versorgungslücken hiesiger Arzneiproduktion steigt der Umsatz. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für rezeptpflichtige Medikamente erreichten mit 52,9 Milliarden Euro im vorigen Jahr einen neuen Höchststand&nbsp;</span><span style="color:inherit;">und damit eine Steigerungsrate um 88 Prozent im Zehnjahreszeitraum der Absatz patentgeschützter Medikamente sogar um 100 Prozent. All das muss ja erst mal geschluckt werden – und dazu erstattet bzw. finanziert werden. Signifikant mehr Gesundheit scheint damit nicht entstanden zu sein. Allerdings ist die Medizin effektiver geworden. In der Dekade von 2012-2021 ist die durchschnittliche Lebenserwartung um knapp ein Jahr gestiegen, im ersten Jahr mit Corona ungefähr einen Monat rückläufig gewesen.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_va-GilWHHnnxSqZNf5IXXA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_va-GilWHHnnxSqZNf5IXXA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Überproportionaler Anstieg&nbsp;<span style="color:inherit;">von Wechselwirkungen</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_ZrayryBXZLbqq0AwvrVltw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Betreut (angebunden, wird manchmal geschrieben) von der eingreifenden, evidenzbasierten Medizin leben die Menschen im Schnitt etliche Monate länger, im Einzelfall können durchaus Jahre, sogar ein paar Jahrzehnte, erreicht werden, wertvolle Lebenszeit geschenkt werden. Dazu tragen hochwirksame Medikamente zweifellos bei. Selbstverständlich muss dabei sorgfältig auf Risiken, unerwünschte Arzneimittelwirkungen (meist als UAW abgekürzt), geachtet werden. Mit der Zahl parallel verordneter verschiedener Medikamente steigt das Risiko und die Gefahr von Wechselwirkungen in der Regel überproportional.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Au0XSY0bam1cEPsEq0sK-Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Au0XSY0bam1cEPsEq0sK-Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehr Symptome, mehr Medikamente</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_qYyt9KddsGHbT7L334ofnA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Denn nur noch selten sind Menschen, die völlig gesund sind, und noch seltener Menschen, die bloß an einer Krankheit leiden. In der zweiten Lebenshälfte sind hierzulande drei oder fünf oder mehr chronische Krankheiten eher die Regel als die Ausnahme. In Entlassbriefen von Krankenhäusern nehmen die zeilenweise aufgeführten Krankheiten (codiert, wichtig auch für die pauschalierte Vergütung) bereits eine halbe Seite und mehr ein.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Ein Teil dieser Krankheiten wird als abhängig klassifiziert, das bedeutet, dass die eine chronische Krankheit die andere bedingt, beispielsweise Niereninsuffizienz von Herzinsuffizienz und/oder von Diabetes mellitus.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Je länger Patienten/Patientinnen mit chronischen Krankheiten von der Medizin erhalten werden können, umso mehr wächst logischerweise die Zahl weiterer chronischer Krankheiten, die Komorbidität. Dazu kommen oft weitere Krankheiten, die ziemlich unabhängig davon entstanden sind. All das zusammen bildet die Multimorbidität, die in unserer Gesellschaft, salopp formuliert, immer mehr „Multi&quot; wird. Und selbstverständlich mehr Medikation erfordert. Das ist dann die Multimedikation.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_r--doiYAp-O81TvWMXLBCQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_r--doiYAp-O81TvWMXLBCQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Öfter mal ans Absetzen denken</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_45R-wRqvV6PwkLTtcdy6FA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Geht man davon aus, dass für jede Krankheit mindestens ein Medikament zu verordnen ist, gewöhnlich sind es zwei oder drei, dann sind das pro Patientin/Patient bestenfalls drei, in manchen Fällen auch zehn und sogar noch viel mehr Medikamente. Wobei es zusätzlich geboten ist, gegen die Nebenwirkungen des einen oder anderen Medikamentes weitere, davor schützende Medikamente zu verordnen. So ist die Skala der Multimedikation nach oben offen. Wozu noch der psychologisch verständliche Faktor kommt, dass mit leichterer Hand verschrieben und angesetzt als abgesetzt wird. Da Anglizismen in der Medizin das frühere Gelehrten-Latein ersetzt haben: Prescribing ist populärer als Deprescribing. Was irgendwie auch verständlich ist: Patienten kommen ins Krankenhaus oder die Praxis, weil sie Beschwerden und Probleme haben. Dann liegt es näher, ein Mittel anzusetzen als ein vorhandenes abzusetzen. Was durchaus mal die bessere Option sein könnte.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_iE_CkxFzaXceIxHQHh1pHA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_iE_CkxFzaXceIxHQHh1pHA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Zunehmende Mulitmorbidität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_LbbD_uCwIRyMWh50GLeOvA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p>Y<span style="color:inherit;">Gefühlt kommen immer mehr Patientinnen/ Patienten in die Hausarztpraxen – dazu in die Facharztpraxen (die heutzutage meist Zentren heißen), sowie in die Krankenhäuser, die an immer mehr Krankheiten leiden, d.h. multimorbide sind. Eigenartigerweise ist die Tendenz dazu mit der Leistungskraft, selbstverständlich auch mit der diagnostischen und technischen Potenz eingreifender Medizin weiter gewachsen. Wie auch immer. Zudem bringen etliche Patientinnen und Patienten Verdachtsdiagnosen mit, die sie im Internet, mit diversen Suchmaschinen und Foren, „recherchiert“ haben (wie sie zeitgemäß sagen). Weiteres wird derzeit „auf Covid&quot; zurückgeführt. Unser Gesundheitsminister Professor Karl Lauterbach hat persönlich Long-Covid Patienten besondere Hilfe mit einem Sonderetat von etlichen Millionen an Euros zugesagt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_pY7F8tzc_qoBH0-WSPpR2A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_pY7F8tzc_qoBH0-WSPpR2A"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Notwendige Behandlung&nbsp;<span style="color:inherit;">in ausreichendem Maß</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_odPjoAa7U0D0BqHl55FTXQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Mit der Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung vor ungefähr 150 Jahren war den Kranken die notwendige Behandlung in ausreichendem Maß zugesichert worden. Seitdem ist die Medizin leistungsfähiger und zweifellos auch (vielleicht überproportional)&nbsp;</span><span style="color:inherit;">teurer geworden. Und die Patientinnen und Patienten wussten immer besser (erinnert von der Gesundheitsministerin im Jahr 2009, mit dem heute noch gültigen Satz des Jahres): Das steht mir zu.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Keineswegs will ich hier einseitig Politik kritisieren. Sogenannte Gesundheitspolitik. Politik, die vor allem nachhaltig und zukunftsschützend sein sollte. Auch der Medizin ist Marketing kein Fremdwort mehr. Wird vielerorts, in etlichen Zentren, praktiziert. Davon sind auch die Krankenkassen, die in heftigem Wettbewerb um die Beitragszahler stehen (den es bei der Gründung der Reichsversicherungsordnung noch nicht gab), die sich nun wohlklingender Gesundheitskassen nennen, nicht ganz frei.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">So hängt alles mit allem zusammen. Wunderschöne Etiketten. Aber wie so oft ist das Ergebnis all dieser Fortschritte nicht ganz so gut. Um nicht zu sagen: problematisch. Oder: bedenklich. Und schon gar nicht zu sagen: gefährlich. Da würde keiner sagen: Das steht mir zu. Hingegen ist der Staat, die Gesellschaft, die Krankenkasse (pardon: die Gesundheitskasse), die moderne Medizin, das MRT, die Pharmazie, doch da, uns zu behüten. Was ja bestmöglich geschieht.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_CmRNvPuXRXtcfbrmXWjEfg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CmRNvPuXRXtcfbrmXWjEfg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Überversorgung schon im Kindesalter?</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ldOm3F5dCEZDkg0EuxV9wQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Nun wächst aber der Bedarf bzw. der Verbrauch (keineswegs ist das das Gleiche, verbrauchen wir doch zunehmend mehr, als wir benötigen) an Antibiotika, Schmerzmitteln und Fiebersäften, schneller als der Nachschub aus fernen Ländern. Außerdem wächst die Multimorbidität und die Multimedikation. Gleichzeitig klagen Kinderärzte über fehlende Antibiotika und Fiebersäfte. In meiner hausärztlichen Praxis benötige ich diese Mittel auch manchmal, jedoch selten. Gerade für Kinder. Denn da wird doch die Grundlage für spätere Gesundheit erbaut, mit nachhaltiger Entwicklung des Immunsystems und der Förderung gesundheitsfördernder Darmflora. Ohne sonderliches Pipapo.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_qNVwnGlYfo0IA9Clez2uYw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_qNVwnGlYfo0IA9Clez2uYw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Mulitmorbidität u. -medikation:&nbsp;<span style="color:inherit;">Ursache oder Wirkung?</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_CSQRqRHQcOSmS5xGFmgraA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Im Weltbild zeitgemäßer Medizin und neuester Gesundheitspolitik kann es (keinesfalls will ich sagen: darf es) eigentlich keine gesunden Menschen mehr geben. So bedenklich und problematisch diese Einsicht auch scheinen mag, leider ist es die Realität. Vielmehr angesagt ist Multimorbidität und Multimedikation. Gewiss können einige Medikamente hilfreich und sogar segensreich sein. Wenn es, ganz einfach gesagt, nicht zu viele sind, nicht zu viele sein müssen. Wenn aus der Vielzahl nicht noch weitere Risiken entstehen. Genaue Daten zu den Gefahren der Multimedikation werden aus verständlichen Gründen nicht so gern und klar publiziert, werden vielleicht auch gar nicht so gerne erfasst. Seriösen Schätzungen zufolge werden ungefähr 5 Prozent aller Krankenhauseinweisungen in Deutschland erforderlich wegen Arzneimittelnebenwirkungen, bei älteren Menschen rund 10 Prozent. Zur Relativierung sollte bewusst sein, das betrifft überwiegend chronisch vorerkrankte Patienten.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_fWbs94jHqxNquSznLbTELg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_fWbs94jHqxNquSznLbTELg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Gesundheitsversorgung&nbsp;<span style="color:inherit;">muss nachhaltig werden</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_XBmtrVZcx0mfSaN45dCzjA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Multimorbide Patienten, da gilt es anzusetzen. Die Krankheitsanfälligkeit, die Krankheitsentstehung und später die Multimorbidität möglichst niedrig halten – schon von Kindheit an. Antibiotika und Schmerzmittel schon in dieser Phase restriktiv und nachhaltig, nur bei unbedingter Notwendigkeit einzusetzen, statt deren Produktion bis zum technischen Limit zu steigern. Irgendwie ist da doch ein Widerspruch. Es ist auch der Widerspruch zwischen:&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Das ist notwendig oder: Das steht mir zu. Mehr und mehr für die Agenda geprägt von dem vermeintlichen Mantra: das steht mir zu, statt von: das kann ich tun, das sollte ich tun, das will ich tun.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Vielmehr wird die neueste Gesundheitspolitik geprägt von der Produktion bis zum technischen Limit, gerne ausgelagert in ferne Länder. Nachhaltig und zukunftsbewahrend ist sie nicht. Allerdings ist das nicht nur in der Medizin und der Gesundheitspolitik so, es durchdringt die gesamte Gesellschaft. Und wenn sich da nichts wirklich grundlegend ändert, am Anspruch, am Fordern und am Verlangen („Das steht mir zu“) ist nicht nur die Gesundheit, sondern damit auch die Zukunft nicht zu retten. Der/die Letzte macht dann das Licht aus.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_-0vGdeQ_U1jAMc8zcpB-4w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_-0vGdeQ_U1jAMc8zcpB-4w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Mangel an Nachhaltigkeit&nbsp;<span style="color:inherit;">zu Lasten der Betroffenen</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_0CkRcja_Ul_bl5U1D8BJeA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">In dieser, leider nicht unrealistischen, Vision ist die Multimorbidität und die Multimedikation bloß eine Marginalie. Für heutige Patientinnen/ Patienten ist das Problem aber höchst bedeutend. Vielleicht hätte mit rechtzeitiger Prävention, mit bewusster, naturgemäßer Ernährung, manche Erkrankung verhindert werden können. Aber nun gilt es nach vorne zu schauen, in die Zukunft. Nachhaltig zu werden, und zu bleiben. Bei bereits chronischer Erkrankung werden Maßnahmen und Mittel der eingreifenden Medizin unverzichtbar bleiben.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Deren Einsatz kann sehr hilfreich, in manchen Fällen aber auch gefährlich sein. Da gilt es abzuwägen. Einseitiger Fundamentalismus, das Propagieren von Vorurteilen, ist nicht besonders hilfreich. Verheddert sich leicht.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Notwendig ist Klarheit. Nicht aller Fortschritt ist gut. Die moderne Medizin hat große Fortschritte gemacht. Die sind notwendig und hilfreich, aber nicht die Welt rettend. Mitunter abträglich.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Gesundheit gibt es kaum noch. Trotz aller Etiketten, auf denen Gesundheit steht. Hingegen sind mehr Krankheiten entstanden. Multimorbidität. Und daraufhin Multimedikation. Einerseits hilfreich. Potenziell aber gefährlich.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_rOV_3q2q82UnMygcUNe9Jw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_rOV_3q2q82UnMygcUNe9Jw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">USA Vorreiter auch bei Mentalität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_w4m4FfSaHR3L2wHsmKNFjg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Lange bevor sie hier ankamen, sind Gesundheitsverluste in den USA schon entstanden, dem Land, das die hiesige Zivilisation und deren Wissenschaft markant geprägt hat. Bedingt durch übermäßigen Konsum, vor allem von Zucker und tierischem Fett. Übergewicht war da die logische Folge, Arteriosklerose, Diabetes mellitus vom Typ zwei, Übergewicht, Anfälligkeit für Depressionen und Schlafstörungen, Entzündungen. Und gegen all das gibt es selbstverständlich immer mehr Medikamente. Deren Absatz und Produktion bis zum technischen Limit (von dem Herr Professor Dr. Karl Lauterbach, der in den USA studiert hatte, nun sprach) bisher wenig reduziert wurde.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Tatsächlich kann Krankheit aus Mangel entstehen/ bestehen, auch aus Mangel an Medikation, was derzeit die herrschende Überzeugung ist. Krankheit kann aber auch aus Übermaß entstehen, aus übermäßigem Fordern und Verlangen, wie auch aus übermäßiger Medikation. Was derzeit nicht beachtet wird.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Wirklich sinnvoll ist Gleichgewicht. Nachhaltigkeit. Weder Hypo- noch Hypermedikation. Nicht zu wenig und nicht zu viel. Die aktuelle Tendenz in unserer Gesellschaft ist aber: Viel hilft viel. So viel wie möglich. Das steht mir zu. Letzteres kann aber in allem schädlich sein.&nbsp;</span></p><p><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p><span style="color:inherit;">Multimorbidität (viel Krankheit) erfordert Multimedikation (viele Mittel). Zweifellos. Dabei kann ein Medikament hilfreich sein, vielleicht noch ein weiteres und ein drittes. Oder viel mehr. Den Leitlinien evidenzbasierter Medizin entsprechend, sowie unserer Mentalität.</span><br/></p></div>
</div><div data-element-id="elm_Kkxunr21c3TvtbxXcHMaaQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_Kkxunr21c3TvtbxXcHMaaQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Unangemessen riskante Medikation</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_ed-99HQ3tWpA1XbStr_UgA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Weil die Multimedikation nicht nur nützlich ist, wurden in den fortschrittsanführenden USA PIM-Listen erstellt, in denen unangemessen riskante Medikamente (potentially inadequate medication) aufgeführt sind. Das hiesige Äquivalent dazu ist das PRISCUS-Verzeichnis, in dem 177 Medikamente mit besonderen Risiken für ältere Menschen benannt sind, samt erforderlichen Dosisanpassungen und Therapiealternativen. <br/><br/>Mit abnehmender körperlicher und muskulärer Aktivität, mit häufiger Fehlernährung, mit überlastetem Bindegewebe, mit schwindender Nierenfunktion, Leberfunktion und Herzmuskelleistung steigt das Risiko unerwünschter Arzneimittelwirkungen. Und bei resultierender Multimorbidität auch das Risiko unerwünschter Wechselwirkungen. <br/><br/>Ratsam ist: So viel wie nötig. Und davon so wenig wie möglich. Höchste Priorität hat das Bewahren, bedarfsweise Wiederherstellen und Erhalten von Gesundheit. Im Basisprogramm für längere Gesundheit finden Sie Anregungen, Informationen und essentielle Mittel dazu.</span><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_6jGjz0kXHfLGHsq28j9Enw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_jPa6_u6daEBiVHKQhjep2g" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_54_0124_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 54 (Jan./Feb. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Multimedikation</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Nicht zu wenig und nicht zu viel - dieser generelle Leitsatz von Dr. Klaus Mohr trifft auch auf das Thema Arzneimittel zu. Vor allem jetzt, in Zeiten von Lieferengpässen.</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/multimedikation-nr-54/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 Jan 2024 00:00:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>