<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/author/dr.-rer.-nat.-anja-bettina-irmler/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog by Dr. rer. nat. Anja Bettina Irmler</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog by Dr. rer. nat. Anja Bettina Irmler</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/author/dr.-rer.-nat.-anja-bettina-irmler</link><lastBuildDate>Tue, 14 Apr 2026 00:15:04 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Curcumin-Präparate: Hierauf sollten Sie achten!]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/curcumin-praeparate</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2022/kurkuma.jpg"/>Kurkuma – oder dessen sekundärer Pflanzenstoff, das Curcumin – wird immer beliebter. Nicht nur als Gewürz oder als Lifestyle-Getränk (Kurkuma-Latte) w ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_HMFs-mdtT5ag3QvBQkx87A" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_zOCU0btTSv6QrCKBm0wa3Q" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_HEntr10HTwyLeB-N3wHzbw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_EHssAheQR9Koes17KdWZng" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p></p><p><strong>Kurkuma – oder dessen sekundärer Pflanzenstoff, das Curcumin – wird immer beliebter. Nicht nur als Gewürz oder als Lifestyle-Getränk (Kurkuma-Latte) wird es gerne verzehrt. Auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zur Vorbeugung und Unterstützung bei Krankheiten kommt die gelbe Knolle mehr und mehr zum Einsatz. Mittlerweile gibt es so viele Anbieter, dass man kaum noch durchblickt: Worauf kommt es beim Kauf von Kurkuma- bzw. Curcumin-Präparaten eigentlich an?&nbsp;</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_n1qCb3KlYXZTnU9nE0rqwQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_n1qCb3KlYXZTnU9nE0rqwQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 303.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2022/kurkuma.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_Xx4Ci5QInwjfntwmhRyI8A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Kurkuma (Curcuma longa), auch Gelber Ingwer oder Gelbwurz aus der Familie der Ingwergewächse ist in Indien und Südostasien heimisch. Dort wird er nicht nur für die Herstellung des Curry-Pulvers und als natürlicher Farbstoff verwendet, in der traditionellen Medizin Indonesiens und Indiens (Ayurveda) nutzt man Kurkuma bereits seit mehreren Tausend Jahren auch als Mittel gegen eine Vielzahl von Erkrankungen und zur Stärkung des Immunsystems. Kurkumapulver enthält als entscheidenden Wirkstoff zwei Prozent&nbsp;</span><span>Curcuminoide, von denen 90 Prozent das Curcumin ausmachen. Mittlerweile gibt es zahlreiche wissenschaftliche Studien, welche das enorme Potenzial des sekundären Pflanzenstoffs Curcumin aufzeigen.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_KNuRUlHR8ggVj2pe8NQllA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_KNuRUlHR8ggVj2pe8NQllA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Vielfältige gesundheitliche Wirkungen</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_ai9SM5kze0xk5PvtF42Tsw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Zugeschrieben werden Curcumin unter anderem gallentreibende, antioxidative, antiseptische, schmerzlindernde, antithrombotische, antitumorale, immunmodulierende und insbesondere antientzündliche Eigenschaften. Daher empfiehlt sich Curcumin insbesondere als therapeutisches Mittel bei Krankheiten wie zum Beispiel entzündliche Darmerkrankungen oder Arthritis. Eine aktuelle Studie der Universität des Saarlandes konnte zeigen, dass Curcumin in seinem Wirkmechanismus dem des Glucocortikoids Cortison sehr ähnelt. Da heute bekannt ist, dass viele Krebsarten mit chronischen Entzündungen zusammenhängen, die das Tumorwachstum fördern, verwundert es nicht, dass dem entzündungshemmenden Curcumin auch ein großes Potenzial in der Krebsprävention zugeschrie<span>ben wird. Zudem konnten mehrere Studien nachweisen, dass Curcumin auch dem Abbau neurodegenerativer Prozesse entgegenwirkt. So kann Curcumin offenbar amyloide Plaques im Gehirn abbauen, die für die Alzheimer Erkrankung verantwortlich sind.</span></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_RKf3aOHPhUfG9fU1PhJDDQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_RKf3aOHPhUfG9fU1PhJDDQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Problem: Bioverfügbarkeit</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_IdoKQrsjtK7eBopt2jk4Rg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Wer Kurkuma zur Unterstützung der Gesundheit nutzen möchte, sollte Folgendes bedenken: Kurkuma enthält nur einen geringen Anteil an Curcuminoiden – ungefähr zwei bis fünf Prozent. Zudem ist Curcumin fettlöslich und wird deshalb in der wässrigen Umgebung des Darmes nur schlecht absorbiert. Der Körper scheidet es zu rund 90 Prozent wieder aus. Dies bedeutet, dass man Unmengen von Kurkuma essen müsste, um tatsächlich eine positive gesundheitliche Wirkung zu erzielen. Wer also wirklich von der positiven Wirkung des Curcumins profitieren möchte, sollte auf einen Curcumin-Extrakt in Kapselform zurückgreifen, bei dem die Bioverfügbarkeit des Curcumins deutlich erhöht wurde.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_SNiraorfD2QkAuQ0iMizWQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_SNiraorfD2QkAuQ0iMizWQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Verwirrende Angaben mancher Hersteller</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_688KHiqMf0IJUycmay0htw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Viele Anbieter überschlagen sich nun mit Superlativen über die Höhe der Bioverfügbarkeit. So werben manche Hersteller damit, dass ihr Curcumin-Extrakt mit Piperin (Pfeffer) die Bioverfügbarkeit um 1000 Prozent erhöhe. Das bedeutet nichts anderes als das 10-fache, was&nbsp;<span>nicht besonders viel ist. Zudem hat Piperin den Nachteil, dass es die Magenschleimhaut reizt und die Wirkung von Medikamenten verringern oder verstärken kann. Andere Anbieter werben mit der 185-fach höheren Bioverfügbarkeit. Hier wird allerdings die aus der Waschmittelproduktion bekannte Micellentechnologie genutzt. Die dafür eingesetzten Polysorbate stehen im Verdacht, Entzündungsprozesse im Darm zu fördern. Ein anderer Hersteller wirbt mit der 136-fachen Bioverfügbarkeit. Diese basiert ebenfalls auf Micellen, diesmal in Form von Polyvinyl Pyrrolidonen (PVP). Auch sie sind mit Vorsicht zu genießen, da sie den Einsatz von Lösungsmitteln erfordern und Studien zufolge die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks bergen. Zudem entsprechen diese Curcuminprodukte in der Regel nicht den Qualitätsrichtlinien der Reformhäuser, weil sie meist eine Fülle von Zusatzstoffen wie Aromen, Phosphate, Stabilisatoren und Trennmittel wie Magnesiumsalze der Speisefettsäuren enthalten.&nbsp;</span></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_MBhkBVlnEIqK86YLDOcCKg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_MBhkBVlnEIqK86YLDOcCKg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Auf die Gesamtcurcuminoide kommt es an</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_PhR9muCNiEof0TFpxVJoYw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Entscheidend für die positiven Wirkungen des Kurkumas ist dessen Gesamtkomplex aus sekundären Pflanzenstoffen. Diese umfassen nicht nur das Curcumin, sondern auch Demethoxycurcumin, Bisdemethoxycurcumin sowie rund 90 weitere Curcuminoide und Tetrahydrocurcuminoide. Gerade letzteres ist ein&nbsp;</span><span>wichtiger bioaktiver Metabolit des Curcumins, der insbesondere in Bezug auf die antioxidative und antidiabetische Wirkung noch effektiver ist als das Curcumin selbst. Daher sind Aussagen zur Bioverfügbarkeit des reinen Curcumins unvollständig. Anbieter, die eine 136-fache Bioverfügbarkeit reklamieren, beziehen sich nur auf das Curcumin, lassen aber die anderen Curcuminoide unberücksichtigt. Ein Vergleich mit Präparaten, welche die Zahl der Curcuminoide insgesamt als Grundlage nehmen, ist daher ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_TuoflWqfevsaTjoBJuE-5w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_TuoflWqfevsaTjoBJuE-5w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Beste Möglichkeit: Cyclodextrin</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_cHW5I8FQRWr0k4KlV2KNaA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Die beste Möglichkeit, um die Bioverfügbarkeit von Curcumin zu erhöhen, ist zum aktuellen Stand der Forschung die Nutzung von Cyclodextrin. Hier kann eine rund 40-fach höhere Bioverfügbarkeit der Gesamtcurcuminoide erreicht werden. Dabei werden die fettlöslichen (lipophilen) Curcuminmoleküle in einen Ring von Glucosemolekülen (Cyclodextrine) eingebettet, und zwar so, dass sich eine hydrophile (wasserliebende) Außenseite und in ihrem Innern ein lipophiler, also fettfreundlicher Hohlraum ergibt. In diesem Hohlraum hält sich das Curcuminmolekül auf, bis es im Darm angelangt ist. Dort wird es von den Cyclodextrinmolekülen einzeln zur Darmwand transportiert, wo es aufgenommen werden kann, während das Cyclodextrin abgebaut und ausgeschieden wird. Im Gegensatz zu anderen Methoden wie Piperin oder Micellen (mit PVP&nbsp;<span>oder Polysorbaten) greift das aus Stärke gewonnene Cyclodextrin nicht nachteilig in den menschlichen Stoffwechsel ein, hat also keine Nebenwirkungen.&nbsp;</span></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_u-EiAhwcLDPJQCYBCmr9cA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p></p><p><strong>Für Eilige... hierauf sollten Sie beim Kauf eines Curcumin-Präparats achten:&nbsp;</strong></p><p><strong><br/></strong></p><p><strong>- Erhöhte Bioverfügbarkeit der Gesamtcurcuminoide&nbsp;</strong></p><p><strong>- Keine unnötigen oder problematischen Zusatzstoffe (z.B. Aromen, Magnesiumsalze der Speisefettsäuren, Phosphate)&nbsp;</strong></p><p><strong>- Neuform Qualität - Relative Bioverfügbarkeit des Tetrahydrocurcumins&nbsp;</strong></p><p><strong>- Bioverfügbarkeit des Curcumins im Blutplasma nach einer Stunde</strong></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_n4N-F6tTKy1Sz8vGvZ4XSA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_s2UA4CJ-IfuWZp7iIb4FYA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_63_0725_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 63 (Juli/August 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Die stille Kraft der Zelle</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);"></p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/die-stille-kraft-der-zelle-nr-63/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_-ZKY-_GPIT86RzkMWRHO-A" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 Jul 2025 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Immunsystem stärken - Mit Sekundären Pflanzenstoffen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/immunsystem-staerken-mit-sekundaeren-pflanzenstoffen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2017/AdobeStock_1028386272.jpeg"/>Eine ausgewogene Ernährung, die das Immunsystem optimal mit Mikronährstoffen versorgt, schließt einen regelmäßigen Verzehr von Obst und Gemüse ein – d ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_WP7TPKBhQ_apuMB0vHf9sg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_Gz8O1yiDR3GWre6SAAukJg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_VOXHP5anRhiruCuX2dFSxA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_wRlxqbKVj1Enm4P31LMM-A" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_wRlxqbKVj1Enm4P31LMM-A"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 360.11px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2017/AdobeStock_1028386272.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_DVyl_QNwSDWE_zzbw6Zo5A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"></p><p style="text-align:left;"><strong>Eine ausgewogene Ernährung, die das Immunsystem optimal mit Mikronährstoffen versorgt, schließt einen regelmäßigen Verzehr von Obst und Gemüse ein – diese Empfehlung ist weithin bekannt: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät zu fünf faustgroßen Portionen täglich. Das entspricht ca. 650 Gramm Obst und Gemüse. Doch viele Menschen schaffen dies nicht. Besonders für Personen mit einem schwachen Immunsystem oder einer erhöhten Anfälligkeit für Infekte können Nahrungsergänzungsmittel eine wertvolle Unterstützung bieten. Diese sollten eine präzise Angabe der enthaltenen Sekundären Pflanzenstoffe auf der Verpackung aufweisen und idealerweise bioaktive&nbsp;<span>Naturstoffe in ihrer natürlichen Matrix enthalten.</span></strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_u9RIvOTlGiUPGJ0ZaH6MJg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_u9RIvOTlGiUPGJ0ZaH6MJg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Naturstoffe in ihrer natürlichen Matrix enthalten.</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_GfR4xVLUfYBzWVLogyQIAw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Doch was sind eigentlich Sekundäre Pflanzenstoffe? Diese in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommenden Substanzen werden nicht wie die klassischen Hauptnährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiße oder Fette im Primärstoffwechsel, sondern im Sekundärstoffwechsel hergestellt - daher der Name. Diese bioaktiven Verbindungen spielen sowohl für Pflanzen als auch für die menschliche Gesundheit eine entscheidende Rolle. Insbesondere für das Immunsystem entfalten sie eine Vielzahl positiver Wirkungen. Zu diesen Sekundären Pflanzenstoffen gehören beispielsweise Farbstoffe, die die Pflanzen vor der Sonne schützen oder Bitterstoffe, die Freßfeinde abwehren.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_MgBjj6kll-E3YwZLViQnTg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_MgBjj6kll-E3YwZLViQnTg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Antioxidative Eigenschaften</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_73GF8QYqTXKRlS31_mOD6Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Carotinoide agieren als starke Antioxidantien. Sie neutralisieren freie Radikale im Körper, die andernfalls Zellschäden verursachen und das Immunsystem schwächen könnten. Durch die Reduzierung von oxidativem Stress tragen diese Stoffe dazu bei, das Immunsystem zu entlasten und seine Funktionsfähigkeit zu steigern.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_iC4QyD3o9E1iHKtWAZtatA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_iC4QyD3o9E1iHKtWAZtatA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Entzündungshemmende Wirkung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_fZAQ0TZoOCxKDz85eWJxRg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Einige dieser Stoffe, darunter Curcumin aus Kurkuma oder Quercetin, das in Zwiebeln vorkommt, sind für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt. Chronische Entzündungen belasten das Immunsystem und können langfristig zu Erkrankungen führen. Eine Reduzierung der Entzündungsreaktionen durch Sekundäre Pflanzenstoffe bietet hier spürbare Vorteile.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_SY0HGDRZWFTcUu3V1N49yA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_SY0HGDRZWFTcUu3V1N49yA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Unterstützung der Immunzellen und Immunantwort</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_Poz6iRseZV84HzDvWQAxBg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Sekundäre Pflanzenstoffe fördern die Bildung und Funktion wichtiger Immunzellen wie T-Zellen, B-Zellen und natürlicher Killerzellen, die essenziell für die Abwehr von Infektionen sind. Zudem können sie die Immunantwort auf Krankheitserreger wie Viren und Bakterien verstärken, sodass das Immunsystem schneller und effektiver reagieren kann. Grund sind deren antioxidative und antientzündliche Effekte, die sowohl den Eintritt von Erregern in die Zellen als auch deren Vermehrung hemmen können. So konnte zum Beispiel gezeigt werden, dass Anthocyane, die roten Farbstoffe aus Beeren, gegen gramnegative bakterielle Erreger wie Salmonellen, Echerichiacoli oder Heliobacterpylori wirken. Diese Erreger lösen teils schwerwiegende Magen-Darm-Erkrankungen aus. Grampositive Keime wie Staphylokokken oder Listerien werden dagegen durch Proanthocyanidine (z.B. OPC aus Äpfeln) und u.a. in grünem Tee vorkommende Catechine gehemmt</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_bBaOLrRZat9iJBK592XTgg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_bBaOLrRZat9iJBK592XTgg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Prävention chronischer Erkrankungen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_I3VX9QtKkAvPotmW8V8Chw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Eine regelmäßige Zufuhr dieser Verbindungen reduziert nachweislich das Risiko für chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Autoimmunerkrankungen. Die unterstützende Rolle eines gesunden Immunsystems ist hierbei von zentraler Bedeutung.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_-dUoNhmvy1k0nhO06cWS_Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_-dUoNhmvy1k0nhO06cWS_Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Bedeutende sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Quellen</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_ywucktBF1HLmScW-_qCzqA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Verschiedene Sekundäre Pflanzenstoffe haben eine besondere Wirkung auf das Immunsystem und können dessen Funktion gezielt unterstützen. Flavonoide sind eine große Gruppe von Sekundären</span></p><p><span>Pflanzenstoffen, die in vielen Obst und Gemüsesorten vorkommen. Sie zeichnen sich durch ihre antioxidativen Eigenschaften aus, die helfen, freie Radikale zu bekämpfen und Entzündungen zu reduzieren. Beispiele für flavonoidreiche Lebensmittel sind Zitrusfrüchte, Beeren, Äpfel, Zwiebeln und Tee. Besonders Anthozyane, die roten Farbstoffe aus Beeren, haben eine antibakterielle Wirkung gegen gramnegative Erreger wie Salmonellen, Escherichia coli oder Helicobacter pylori.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_lFgYN-2DBCNKqnYJpTyL9g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Carotinoide, wie Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin, sind fettlösliche Pigmente, die in orangefarbenem, gelbem und grünem Gemüse wie Karotten, Süßkartoff eln, Spinat und Grünkohl vorkommen. Diese Stoffe fördern die Produktion von Immunzellen und wirken antioxidativ. Eine weitere bemerkenswerte Verbindung ist Curcumin, der Hauptwirkstoff in Kurkuma, der starke entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaft en besitzt. Traditionell wird Curcumin in der indischen Medizin verwendet,&nbsp;</span><span>um das Immunsystem zu stärken. Entscheidend für seine Wirksamkeit ist jedoch die erhöhte Bioverfügbarkeit, die durch natürliche, nebenwirkungsfreie Methoden wie den Einsatz von Cyclodextrin verbessert werden kann. Auch Quercetin, ein Flavonoid, das in Zwiebeln, Äpfeln, Beeren und Grünkohl vorkommt, trägt zur Immunstärkung bei. Es hat entzündungshemmende Eigenschaft en und verbessert die Immunantwort auf Infektionen. Resveratrol, ein Polyphenol, das in Trauben, Rotwein und einigen Beeren vorkommt, wirkt ebenfalls antioxidativ und unterstützt die Immunfunktion. Phenolsäuren aus Echinacea, die aus dem Kraut und den Wurzeln der Echinacea-Pflanze gewonnen werden, sind bekannt für ihre unterstützende Wirkung auf das Immunsystem und werden häufig zur Vorbeugung von Erkältungen eingesetzt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_itEo8cYCVdaFeMVA-FPdPA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_itEo8cYCVdaFeMVA-FPdPA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/AdobeStock_697480648.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_Rahp1Y-ciPcvYNCwP-a0qg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Ein weiterer wichtiger Vertreter dieser Stoffgruppe sind Proanthocyanidine. Diese Polyphenole, die in Lebensmitteln wie Cranberries, Blaubeeren und Traubenkernen enthalten sind, können die Immunantwort verbessern und Entzündungen reduzieren. Sie wirken auch gegen grampositive Keime wie Staphylokokken und Listerien. Zudem finden sich Proanthocyanidine in grünem Tee, dessen Catechine eine hemmende Wirkung auf diese Keime haben. Quercetin, das neben seiner antioxidativen Aktivität auch antiviral wirkt, hemmt die Vermehrung von Atemwegsviren wie dem Influenzavirus, Parainfl uenzavirus, respiratorischem Syncytialvirus, Adenovirus sowie Rhinovirus.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_EOpDuhOMxtCxTYkdEMW2Eg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Ein besonders bemerkenswerter Stoff ist Sulforaphan aus der Gruppe der Glucosinolate. Es handelt sich dabei um ein Abbauprodukt des Glucoraphanins, das in Kohlsorten wie Brokkoli, Kohlrabi und Rosenkohl vorkommt. Sulforaphan steigert nicht nur die Aktivität der natürlichen Killerzellen des angeborenen Immunsystems, sondern fördert auch das spezifische Immunsystem durch die Bildung von Antikörpern.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_xWNQu-s50LwpwLppVDVX0Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Durch eine Ernährung, die reich an diesen Verbindungen ist, kann das Immunsystem optimal unterstützt werden, was sowohl die Abwehrkraft stärkt als auch das Risiko chronischer Erkrankungen senkt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_50a7cy1M0N0vhIWCxDLPLA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_50a7cy1M0N0vhIWCxDLPLA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Bedeutung einer vielseitigen Ernährung</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_JZFWPb5ANHpQNGQY37blnw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Die Wirksamkeit sekundärer Pflanzenstoffe auf das Immunsystem hängt von deren Art und Menge in der Ernährung ab. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit reichlich Obst, Gemüse, Nüssen und Samen wird empfohlen, um die positiven Effekte dieser Verbindungen voll auszuschöpfen. Wer die erforderliche Menge an Obst und Gemüse nicht über die Ernährung aufnehmen kann, weil er die empfohlenen fünf Mindestportionen einfach nicht schafft , der kann auch auf qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungen zurückgreifen. Bei diesen sollte aber die Menge der Sekundären Pfl anzenstoff e – ca. 400 mg Polyphenole - konkret auf der Verpackung ausgewiesen sein und ungefähr einer Menge entsprechen, wie in mindestens 650 Gramm Obst und Gemüse enthalten sind.&nbsp;</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_QhqZxOd4Kzqzq7qskwFnnw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Zoh--le1sE0nTQ_DavLfUw" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_60_0125_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 60 (Jan./Feb. 2025)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Meine Gesundheit 3.0</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Gesundheit mit System</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/meine-gesundheit-nr-60/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_nLwwiROC3_idI_h7ZUaQ4w" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Wie Polyphenole aus Obst und Gemüse unsere Gesundheit unterstützen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/wie-polyphenole-aus-obst-und-gemuese-unsere-gesuntheit-unterstuetzen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2025/AdobeStock_811262270.jpeg"/>Polyphenole sind eine Gruppe von natürlichen Verbindungen, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln und Getränken vorkommen. Diese Verbindungen haben ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_Y8ch__R7RTymucBqn-8gpw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_E8bz5vG2SwyM9O2qoKTAnQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_uLhF1RJUS7uc-8uVdB5x0Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_r6GsA8W2tJwXMOw8C7n8BA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span><strong>Polyphenole sind eine Gruppe von natürlichen Verbindungen, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln und Getränken vorkommen. Diese Verbindungen haben in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, da zahlreiche wissenschaftliche Studien auf ihre beeindruckenden gesundheitlichen Wirkungen für den menschlichen Körper hinweisen.</strong></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_H20QaXympyd4RkYO3oi_OQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_H20QaXympyd4RkYO3oi_OQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/AdobeStock_811262270.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_rfGPSCZJQFS0bF7Zd-_Xvw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Groß angelegte Studien zeigen, dass pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Tee, Kakao und Gewürze einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Dieser Effekt wird vor allem auf die Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe zurückgeführt. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (SPS) werden von Pflanzen im Sekundärstoffwechsel gebildet und bestehen aus sehr unterschiedlichen chemischen Strukturen. Sie dienen den Pflanzen entweder als Lockstoff (z. B. Farbstoffe) oder zur Abwehr gegen Schädlinge (z. B. Glukosinolate). In ihren Eigenschaften als Farb-, Duft- und Geschmacksstoffe nehmen sie Einfluss auf die Auswahl unserer Lebensmittel und können aufgrund ihrer pharmakologischen Wirkungen als Arzneimittel eingesetzt werden. Für den Menschen sind diese SPS nicht essenziell, wie Vitamine oder Mineralstoffe. Die Forschung ist sich jedoch darüber einig, dass SPS aus Obst, Gemüse, Tee, Kaffee und auch Gewürzen wesentlich zur Gesundheit des Menschen beitragen können. Ein hoher Grad an Verarbeitung gepaart mit wenig abwechslungsreicher Ernährung und geringer Nährstoffdichte führt dazu, dass wir zu geringe Mengen dieser bioaktiven Substanzen zu uns nehmen.</span></p><div style="color:inherit;"><br/><div style="text-align:left;">Eine besonders hervorzuhebende Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe sind die Polyphenole. Sie sind in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten, darunter Obst, Gemüse, Nüsse, Samen, Tee, Kaffee und Kakao. Sie sind für die charakteristischen Farben, Aromen und Geschmacksrichtungen vieler dieser Lebensmittel verantwortlich. Es gibt Tausende verschiedener Polyphenole, die in verschiedene Kategorien unterteilt werden können, darunter Flavonoide, Phenolsäuren, Curcumin und Stilbene.</div><div style="text-align:left;"><br/></div><div style="text-align:left;"><div style="color:inherit;"><div>Die gesundheitlichen Wirkungen von Polyphenolen auf den menschlichen Körper sind vielfältig und beeindruckend. Hier sind einige der wichtigsten Effekte:</div><div><ol><li><span style="color:inherit;">Antioxidative Wirkung: Polyphenole sind starke Antioxidantien, die dazu beitragen, freie Radikale im Körper zu neutralisieren. Freie Radikale sind instabile Moleküle, die Zellschäden verursachen können und mit verschiedenen Krankheiten, einschließlich Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, in Verbindung gebracht werden.</span></li><li>Entzündungshemmende Eigenschaften: Einige Polyphenole haben entzündungshemmende Eigenschaften, die dazu beitragen können, Entzündungen im Körper zu reduzieren. Chronische Entzündungen sind ebenfalls mit vielen chronischen Krankheiten verbunden.</li><li>Schutz für das Herz-Kreislauf-System: Polyphenole können dazu beitragen, den Blutdruck zu senken, den Cholesterinspiegel zu verbessern und die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems zu fördern. Dies kann das Risiko von Herzkrankheiten verringern.</li><li>Unterstützung des Immunsystems: Einige Polyphenole können die Immunfunktion stärken und die Abwehrkräfte des Körpers gegen Infektionen verbessern.</li><li>Positive Wirkung auf den Darm: Alle Polyphenole haben eine ähnliche Wirkung wie Präbiotika. Sie gelangen auf Grund ihrer Komplexität, ähnlich wie Ballaststoffe, in den Dickdarm. Dort werden sie von Mikroorganismen gespalten. Diese Metabolite wiederum wirken direkt vor Ort positiv auf das Wachstum und die „Gesundheit“ der Mikrobiota.</li><li>Potenzielle Krebsprävention: Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte Polyphenole, wie etwa Resveratrol in Rotwein und Epigallocatechingallat (EGCG) in grünem Tee, das Risiko für bestimmte Krebsarten verringern können.</li><li>Förderung der Gehirngesundheit: Einige Studien deuten darauf hin, dass Polyphenole die Gehirngesundheit unterstützen können, indem sie die kognitive Funktion verbessern und das Risiko von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson verringern.</li></ol><p><br/></p><p>Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirkungen von Polyphenolen von der Art der Polyphenole und ihrer Menge in der Ernährung abhängen. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an polyphenolreichen Lebensmitteln ist, kann dazu beitragen, die Gesundheit zu fördern. Sinnvoll ist es deswegen, so Lebensmittel so vielfältig und bunt wie möglich auszuwählen. Sollte dies nicht möglich sein, z. B. wegen Unverträglichkeiten, Erkrankungen oder in besonders stressigen Lebenssituationen, kann auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Polyphenole möglichst in der ursprünglichen Matrix verbleiben, also z. B. als Vitalstoffkonzentrat. Zudem sollte auf dem Etikett die Menge und die Art der enthaltenen Polyphenole ausgewiesen sein. Eine tiefrote Farbe eines solchen Vitalkomplexes ist ein guter Indikator dafür, dass viele der zur Gruppe der Polyphenole gehörenden Anthocyane enthalten sind.<br/></p><ul></ul></div></div></div></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_CY9dVcGh4BFYN9AyxLX7GQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_7CD9p_bQ0oi60pPUlnkriQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_53_1123_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 53 (Nov./Dez. 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Ewiges Leben</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Wissenschaft und Technik arbeiten am Sieg des Menschen über den Tod. Dr. Klaus Mohr findet das ethisch und sozial fraglich und plädiert stattdessen für eine natürliche Gesunderhaltung.</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/ewiges-leben-nr-53/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Mit Pflanzenstoffen die Herzgesundheit stärken]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/pflanzenstoffe-herzgesundheit</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2023/food matrix.jpg"/>Kaum eine Gruppe von Krankheiten wird durch den Lebensstil so stark beeinflusst wie diejenige des Herz-Kreislaufsystems: Mit ausgewogener Ernährung, g ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_eXXHWs6EQSOcp6Ei3e85hg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_Dc857SDgT0Wun5Mv0ISK1A" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_bZQsxHwuTcqr_RxzBWC0fg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_DNB9hn6_TBGjbmyuvA3aew" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><p></p><p><strong>Kaum eine Gruppe von Krankheiten wird durch den Lebensstil so stark beeinflusst wie diejenige des Herz-Kreislaufsystems: Mit ausgewogener Ernährung, genügend Bewegung, Nichtrauchen und Bewältigen von Stress kann Herz-Kreislauferkrankungen vorgebeugt werden. Auch bei bereits bestehender Arteriosklerose bzw. koronarer Herzkrankheit ist die Ernährungsumstellung neben Bewegungsförderung eine Grundlage der Therapie.&nbsp;</strong></p></div>
</div><div data-element-id="elm_v75rEZw_lPFYVV_szFP5Vg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_v75rEZw_lPFYVV_szFP5Vg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 363.33px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2023/food%20matrix.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_rn-yriUn2SuBOAsPycM-bQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Denn in Ländern mit dem sogenannten „westlichen Lebensstil“ beruhen mindestens ein Drittel aller Herz-Kreislaufkrankheiten auf Nikotin- und Alkoholkonsum, hohen Blutfettwerten sowie Übergewicht. Dazu kommen noch andere Risikofaktoren wie Diabetes, Bewegungsmangel und psychosozialer Stress. Zu den nichtbeinflussbaren Faktoren gehören beispielsweise das Alter, das Geschlecht (Frauen sind durch ihre Hormone bis zur Menopause weitgehend geschützt; ca. zehn Jahre nach der Menopause haben sie keinen Vorteil mehr) und die familiäre Veranlagung.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_1lt8NqlmIdLvPo8RtQp19A" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Auch der Bluthochdruck ist ein großer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Er betrifft rund 600 Millionen Menschen weltweit, mit steigender Tendenz. In Sachen&nbsp;</span><span>Bluthochdruck ist Deutschland Spitzenreiter in Europa: Über 55 Prozent der Bevölkerung zwischen 35 und 75 Jahren leiden an Bluthochdruck. Werte ab 135 zu 85 mm Hg gelten als Hochdruck, ab etwa 169 zu 95 mm Hg – abhängig von den individuellen Umständen — als behandlungsbedürftig. Bluthochdruck verursacht Schäden an den Gefäßwänden und begünstigt die Entwicklung eines Schlaganfalls. Die Ursachen sind oft unklar: Neben einer genetischen Veranlagung können Übergewicht, Rauchen, hoher Alkoholkonsum, zu salzhaltige Ernährung, Stress und Bewegungsarmut eine Rolle spielen.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_37B1Ns67_dqlvn5XkSlj7w" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_37B1Ns67_dqlvn5XkSlj7w"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Die richtige Ernährung als Basis für Herz-Kreislauf-Gesundheit</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_JG38vmYaitky9zn2GqKtFQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Wie kann man nun am besten Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems – übrigens der Todesursache Nr. 1 – über die Ernährung vor</span><span>beugen? Besonders zu empfehlen ist hier die mediterrane Ernährung. Denn nicht umsonst treten in den Mittelmeerländern Gefäßkrankheiten wesentlich seltener auf. Die traditionelle mediterrane Ernährung zeichnet sich aus durch frische Zutaten, einfache, schonende Zubereitung und denreichlichen Verzehr von Getreideprodukten, Gemüse, Früchten und Milchprodukten. Olivenöl (reich an einfach ungesättigten Fettsäuren) ist die Hauptfettquelle. Weitere Bestandteile des mediterranen Speiseplans sind Fisch (Omega-3-Fettsäuren), Geflügel und Eier. Rotes Fleisch und Wurstwaren werden eher selten verzehrt. Nüsse, Kerne und Samen gehören hingegen zur täglichen Ernährung. Wer diese empfohlenen Nahrungsmittel nur selten isst, kann seinen Omega-3-Fettsäuren-Bedarf auch mit Nahrungsergänzungsmitteln decken.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_S8AaXH_1KRKXeki472CW9g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Wichtig sind auch antioxidative Vitamine (Beta-Carotin, Vitamin E, Vitamin C), welche die Fette im Organismus vor sogenannten freien Radikalen schützen, die z.B. durch Inhaltsstoffe des Zigarettenrauches im Körper entstehen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schreibt aufgrund der umfangreichen Studienlage auch den sekundären Pflanzenstoffen einen schützenden Effekt auf das Herzkreislaufsystem zu.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_jp4niHVf0T4q6iChist-UQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_jp4niHVf0T4q6iChist-UQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Auf den gesunden Blutfluss achten</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_2PqA-AUkaarv7fiBy0-XZQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Diese sekundären Pflanzeninhaltsstoffe fördern nämlich den gesunden Blutfluss, von dem nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern unsere gesamte Gesundheit und unser Wohlbefinden abhängen. Das Blut versorgt&nbsp;</span><span>nicht nur alle unsere Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen, es reguliert auch die Körpertemperatur und fördert unser Immunsystem. Damit das Blut reibungslos durch unseren Körper fließen kann, sind im Wesentlichen drei Faktoren wichtig: Zum einen die normale Funktion der Blutplättchen (Thrombozyten). Sie sind dafür da, die Blutgerinnung einzuleiten und eine Blutung zu stoppen, wenn wir uns verletzen. Dies passiert, indem sie „klebrig“ werden und sich miteinander verklumpen. Leider neigen die Blutplättchen mit zunehmendem Alter und bei bestimmten Risikofaktoren (Diabetes, Bluthochdruck, Adipositas, Rauchen) dazu, auch dann klebrig zu werden, wenn gar keine Wunde vorliegt. Dies gefährdet den gesunden Blutfluss. Um dies zu verhindern, sollte man viel Obst und Gemüse verzehren, da bestimmte Pflanzenstoffe die Verklumpung der Blutplättchen verhindern. Am wirkungsvollsten tut dies die Tomate, die auch in der mediterranen Ernährung eine wichtige Rolle spielt. Seit einigen Jahren gibt es Nahrungsergänzungsmittel, die einen speziellen Tomatenextrakt enthalten, der diese Blutplättchenaggregation nachweislich hemmt.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_A6MeZTzy8b3HuIxCYUF-sA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Der zweite wichtige Faktor für den gesunden Blutfluss sind die Blutgefäße. Dass der Mensch so alt ist wie seine Gefäße, wusste schon der berühmte Pathologe Rudolf Virchow. Die Blutgefäße transportieren das Blut durch den Körper. Sie sind komplexe Organe, die den Stoffaustausch zwischen Blut und umliegenden Gewebe durchführen und in der Lage sind, durch Kontraktion ihrer Muskelschicht den Gefäßdurchmesser zu verändern und dadurch&nbsp;<span>den Blutstrom zu beeinflussen. Schäden an den Gefäßwänden und der Verlust der Elastizität wirken sich negativ auf den Blutfluss aus. Auch die Gefäßelastizität wird durch sekundäre Pflanzenstoffe gefördert, indem sie die Produktion von Stickstoffmonoxid in der Gefäßinnenwand (Endothel) erhöht. Am stärksten geschieht dies durch Kakaoflavanole. Wer dies nun als Freibrief für einen hohen Schokoladekonsum versteht, muss enttäuscht werden: Die vielen Kalorien in der Schokolade würden die gesundheitsfördernde Wirkung der Kakaoflavanole schnell wieder relativieren. Zum Glück gibt es hochkonzentrierte Kakaoflavanole heute auch in Kapselform.</span></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_LTP3tnUYfQsgIkjAhQMA7g" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_LTP3tnUYfQsgIkjAhQMA7g"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left zpheading-align-mobile-left zpheading-align-tablet-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;"><span>Den Cholesterinspiegel auf natürliche Art senken</span></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_-X7AvVYyASOqHT_FB2WYuQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left zptext-align-mobile-left zptext-align-tablet-left " data-editor="true"><p><span>Der dritte Einflussfaktor für den Blutfluss ist der Cholesterinspiegel: Wer ihn auf natürliche Weise senken möchte, kommt nicht darum herum, seine Lebens- und Ernährungsweise zu überdenken. Es reicht leider nicht aus, einfach auf Eier zu verzichten und Margarine statt Butter zu verzehren. Viel wichtiger sind Bewegung und eine ausgewogene Ernährung mit ungesüßten Getränken, Gemüse und Früchten, Vollkornprodukten sowie pflanzlichen Eiweißen und Fetten. Die Einhaltung einer entsprechenden Diät erfordert ein hohes Maß an Disziplin. Für diejenigen, die aufgrund von beruflichen oder privaten Umständen Schwierigkeiten haben, sich konsequent so zu ernähren, bieten sich hochwertige Nahrungsergänzungsmittel mit sogenannten Hafer-Beta Glucanen an. Diese Ballaststoffe senken den Cholesterinspiegel im Blut, indem sie Cholesterin binden, so dass es ausgeschieden wird.&nbsp;</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_M0StIKG6t8oUJbcoT3CUqQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_iFottZLzHWABX_5VvKKUmQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_50_0523_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 50 (Mai/Juni 2023)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Hallmarks of Aging</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Wie wir das Altern verlangsamen können</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/hallmarks-nr-50/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_pUWjww1B8i7ei9NHt9JK6A" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 May 2023 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[BROKKOLI: Gesund – aber schlecht bioverfügbar]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/brokkoli-gesund-aber-schlecht-bioverfuegbar</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2019/AdobeStock_977440474.jpeg"/>Brokkoli ist ein sehr gesundes Nahrungsmittel, das ist mittlerweile allgemein bekannt. Wenige wissen jedoch, dass von den gesundheitsfördernden Inhalt ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_Fwd_nXvWQ0KRJWzqeGTgcA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm__woRxXC4TtysicQXChtrNg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_E_dZiVW4RB--U8PvhLARtQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_KMp7w2b2lLwYdlmqMgOqIg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_KMp7w2b2lLwYdlmqMgOqIg"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 302.74px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2019/AdobeStock_977440474.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_4fnmMcPTSHaYXfHj5osm4w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;"><strong>Brokkoli ist ein sehr gesundes Nahrungsmittel, das ist mittlerweile allgemein bekannt. Wenige wissen jedoch, dass von den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen in der Regel wenig vom Körper aufgenommen wird. Doch es gibt Möglichkeiten, von der gesundheitsfördernden Wirkung des Brokkolis zu profitieren.</strong></span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_3gcqFNoWJnZUdR-yyxu0ig" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Die grünen „Röschen“ der Brokkolipflanze kamen ursprünglich im 16. Jahrhundert aus Kleinasien zu uns nach Europa. Brokkoli gehört zur Pflanzenfamilie der Kreuzblütengewächse, tatsächlich ist es also eine Blüte, die wir essen. Er ist verwandt mit einigen Kulturformen des Gemüsekohls, wie Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl, aber auch Senf, Meerrettich und Wasabi oder Raps gehören zu dieser Familie. Brokkoli enthält zahlreiche Mineralstoffe, wie Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink, Vitamine, wie Vitamin C, B1, B6, E, Folsäure und Beta-Carotin. Der Ballaststoffgehalt ist ebenfalls vergleichsweise hoch. Das Besondere am Brokkoli sind jedoch dessen Sekundäre Pflanzenstoffe wie das Polyphenol Quercetin und das Glucosinolat Glucoraphanin sowie dessen Abbauprodukte, die Isothiocyanate, die auch Senföle genannt werden. Sie sind für den charakteristischen Geruch des Kohls und für die Schärfe in Senf verantwortlich.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_7H8qa_g_Q8a9fytHKyEBmg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_7H8qa_g_Q8a9fytHKyEBmg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Glucosinolate</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_x1mYKYGLicME0I9ITvWmzw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Die Abbauprodukte dieser Glucosinolate haben zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit. Sie wirken beispielsweise antimikrobiell und können so vor bakteriell verursachten Erkrankungen im Mundraum, Magen oder der Harnwege schützen. Insbesondere Helicobacter pylori, ein Bakterium, welches bei uns Magenschleimhautentzündungen auslösen kann, wird im Wachstum gehemmt. Zudem wirken Glucosinolate und ihre Abbauprodukte entzündungshemmend, aktivieren Entgiftungsmechanismen im Körper und wirken sich positiv auf den Hormonhaushalt aus. Die Krebsforschung hat sich ebenfalls bereits intensiv mit diesen Sekundärstoffen auseinandergesetzt. Senföle greifen in einige Prozesse der Krebsentstehung auf für den Körper positive Weise ein. Im Gehirn können Senföle eine Schädigung von Nervenzellen verhindern, was beispielsweise bei Erkrankungen wie Alzheimer von Bedeutung ist.</p><p><br/></p><p>Glucosinolate und ihre Abbauprodukte sind folglich Multitalente. Sie wirken antioxidativ, antientzündlich, antimikrobiell, hemmen Krebszellen und schützen Nervenzellen. Dazu müssen sie jedoch auch in der richtigen Menge aufgenommen werden. Diese Substanz wird nach dem Verzehr mithilfe des ebenfalls im Brokkoli enthaltenen Enzyms Myrinase in das hochwirksame Sulforaphan umgewandelt. Dabei entsteht der typische Kohlgeruch und -geschmack. Im Darm setzen Darmbakterien diesen Umwandlungsprozess weiter fort. Besonders reichhaltig findet man Glucoraphanin in Brokkolisamen der Sorte Brassica oleracea italica. Auch der gelbe Farbstoff Quercetin, ein weiterer wertvoller Sekundärer Pflanzenstoff, findet sich im Brokkoli.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_nwQe3x81OwTlpORolgjDcQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_nwQe3x81OwTlpORolgjDcQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Lagerung und Zubereitung zerstört wertvolle Inhaltsstoffe</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_Dp5H-FrAaYAWEaWClZnj0w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Wer nun glaubt, sich durch reichlich Brokkoliverzehr etwas Gutes zu tun, wird ein Stück weit enttäuscht. Denn bei den meisten neueren Züchtungen ist leider nicht mehr viel Glucoraphanin enthalten. Auch werden durch die Lagerung, durch Tiefgefrieren und die Zubereitung die wertvollen Inhaltstoffe im Brokkoli zerstört. Denn die Abbauprodukte des Glucoraphanins, die gesundheitsfördernden Senföle, sind sehr instabil. Sie liegen in der Pflanzenzelle nämlich nicht frei vor.</p><p><br/></p><p>Das Enzym, das die Glucosinolate zu diesen aktiven Abbauprodukten spaltet, wird erst durch Auftauen, Zerschneiden, Zerkauen oder Raspeln freigesetzt. Dadurch sind meist schon beim Zubereiten des Brokkolis die meisten wertvollen Pflanzenstoffe zerstört. Noch vorhandene, durch Zubereitung nicht zerstörte Senföle sind fettlöslich und werden deswegen relativ schnell in oberen Darmabschnitten aufgenommen. Glucoraphanin wird dort zu Sulforaphan umgewandelt. Dies geschieht durch das Enzym Myrosinase, das entweder aus den Pflanzenzellen des Brokkolis selbst oder von Darmbakterien im Dickdarm stammt.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_jndA1MsOEjpFTI8AUg7c8w" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_jndA1MsOEjpFTI8AUg7c8w"] .zpimage-container figure img { width: 693px !important ; height: 518px !important ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-original zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2019/brokkoli.jpg" size="original" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_A7SR-Zq7spQJEwbqWn9OmQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Am meisten setzt dem Brokkoli Hitze zu. Die hitzeempfindlichen Glucosinolate und das zur Umwandlung in Sulforaphan notwendige Enzym Myrosinase werden beim Kochen größtenteils zerstört oder im inaktiven Zustand wieder durch den Darm ausgeschieden. Auch der Quercetingehalt verringert sich durch Lagerung und Verarbeitung deutlich. So wird durch Kochen 75 bis 80 Prozent des Quercetins zerstört.</p><p><br/></p><p>Im Durchschnitt nehmen wir pro Tag etwa 30–40 mg Glucosinolate über eine normale Mischkost auf. Ein höherer Wert wäre auf Grund der positiven Wirkungen jedoch wünschenswert. Doch das ist nicht ganz einfach.</p><p><br/> Bis die geschmackvollen Brokkoliröschen bei uns auf dem Teller landen, haben sie meist&nbsp;schon einen weiten Weg zurückgelegt: von der Ernte auf dem Feld über den Transport bis hin zur Lagerung. Dabei werden einige der wertvollen Inhaltsstoffe bereits unwiederbringlich abgebaut.</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_pdTt5DrdPCIrIFEQky0taQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_pdTt5DrdPCIrIFEQky0taQ"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Schonende Zubereitung notwendig</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_oDDAbK7Eb1X6aROoxaGu-g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Wer Brokkoli vor allem wegen der gesundheitsfördernden Wirkung essen möchte, müsste dies aus den genannten Grund eigentlich direkt nach der Ernte roh tun, um einen ausreichenden Anteil der wertvollen Inhaltstoffe aufzunehmen. Brokkoli ist also am gesündesten, wenn er möglichst erntefrisch und wenig verarbeitet ist. Das ist oft aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Zudem kann roher Brokkoli zu Verdauungsbeschwerden führen. Durch geeignete Zubereitung und Lagerung können wir aber selbst Einfluss nehmen. Möglichst roh oder wenig gekocht, als Keimlinge und Sprossen können sie im Darm und in den Zielorganen ihre positive Wirkung am erfolgreichsten entfalten.</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_0oxkZz_ZZIbBzIYTfr3ygw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_0oxkZz_ZZIbBzIYTfr3ygw"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;font-weight:400;"><strong>Daher hier ein paar Tipps für die schonende Zubereitung des Brokkolis:</strong></span></h2></div>
<div data-element-id="elm_ItB_0s8CL6gEZ7SDqTY4iQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><ul><li>Wenn nicht roh verzehrt, sollte die Zubereitung möglichst schonend und kurz erfolgen (Dampfgaren, Blanchieren, Kochen in wenig Wasser)<br/></li><li>Rohen Brokkoli gut kauen. So werden die Enzyme im Mund bereits freigesetzt und die Bioverfügbarkeit erhöht.<br/></li><li>Das Kochwasser möglichst weiterverarbeiten, z. B. für Saucen und Suppen. So gehen Glucosinolate, Quercetin und Vitamine aus dem Kochwasser nicht verloren. Eine Alternative sind Nahrungsergänzungsmittel. Hier sollte darauf geachtet werden, dass es sich um Brokkolisamenextrakt mit einer ausgewiesenen Menge an Glucoraphanin und Quercetin handelt. Am besten ist, wenn der Extrakt zugleich auch das Enzym Myrosinase enthält. Dann kann nämlich der wichtige Sekundäre Pflanzenstoff Glucoraphanin durch die Myrosinase frisch im Darm in die aktive Substanz Sulforaphan umgewandelt und so vom Körper genutzt werden.</li></ul></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_kSH89mckUxU6Lgniq6wW1A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_GZbaVwot1Si5pb7jmTEU8Q" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_25_0319_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 25 (März/April 2019)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">(Ei)WEIS(S)e Ernährung</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Proteinversorgung durch vegetabile Kost</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/eiwess-nr-25/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div><div data-element-id="elm_mBDfmbOClMNQeBaAPEbT8g" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><script async src="https://pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js?client=ca-pub-5717017486576175" crossorigin="anonymous"></script><!-- /blogs/post/ --><ins class="adsbygoogle" style="display:block;" data-ad-client="ca-pub-5717017486576175" data-ad-slot="7825854471" data-ad-format="auto" data-full-width-responsive="true"></ins><script>
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</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Mar 2019 00:00:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>