<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/Heilpflanzen/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog , Heilpflanzen</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog , Heilpflanzen</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/Heilpflanzen</link><lastBuildDate>Sat, 14 Mar 2026 08:49:46 +0100</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[GINSENG – HEILMITTEL MIT TRADITION - Positiv bei Erschöpfung und Stresssymptomen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/ginseng-heilmittel-mit-tradition</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_948206308.jpeg"/>Die Ginsengwurzel ist seit mehr als 2.000 Jahren ein wichtiges Heilmittel der traditionellen asiatischen Medizin. Ginseng wirkt nicht direkt gegen bes ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_pGZFUrCVRA6KVhBWAi2Sow" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_MNXK62fjS9G7VLxEdC_o-g" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_BppI2I8iQ6msWMNKyLfvlg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_f190LNs-nYqXHZeh6IOyMw" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_f190LNs-nYqXHZeh6IOyMw"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 308.48px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_948206308.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_fDFwLzmcSCqL-zMMKmGKgw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p style="text-align:left;"><strong>Die Ginsengwurzel ist seit mehr als 2.000 Jahren ein wichtiges Heilmittel der traditionellen asiatischen Medizin. Ginseng wirkt nicht direkt gegen bestimmte Erkrankungen, sondern kann die körpereigenen Selbstheilungskräfte mobilisieren.</strong><br/></p><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;"><br/></span></p><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Die gesunden sekundären Pflanzenstoffe, allen voran die nach Ginseng benannten Ginsenoside, stecken sowohl in den Stamm- als auch in den Haarwurzeln. Bei guter Qualität brauchen die Pflanzen fünf bis sechs Jahre Zeit zum Wachsen und Reifen. Der wirksame Extrakt wird aus gewaschenen und anschließend getrockneten – bei rotem Ginseng zuvor gedämpften – Ginsengwurzeln hergestellt. Übrigens in Asien wird aus Ginseng auch Suppe gekocht und als stärkendes Lebensmittel verzehrt.&nbsp;</span></p></div>
</div><div data-element-id="elm_lNuu5z6JI1ao-TkfoCcV8A" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Wurzel und Inhaltsstoffe</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_OlnxbRIgg4Oq3I7oD2prYw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Medizinisch zum Einsatz kommt ausschließlich die Wurzel. Sie besteht zu zwei bis drei Prozent aus wissenschaftlich Triterpensaponinen genannten Substanzen, zu denen die Ginsenoside zählen. Das sind die wichtigsten Inhaltsstoffe, wenn es um Ginseng als Heilmittel geht. Rund 30 verschiedene Ginsenosid- Verbindungen sind mittlerweile bekannt. Den Ginsenosiden verdankt Ginseng seine entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften. Ihre Wirkungen sind teils ganz unterschiedlich. So gibt es zum Beispiel ein Ginsenosid, das den Blutdruck anhebt, eines, das ihn senkt.&nbsp;</p><p><br/></p><p>Daneben finden sich in den Wurzeln kleinere Mengen ätherisches Öl, Peptidoglykane, Polyacetylene, Phytosterole. Wie in allen Pflanzen stecken in den Ginsengwurzeln Fettsäuren, Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe, vor allem Selen, Eisen, Kalium, Magnesium und Kalzium. In ihrer Gesamtheit sorgen diese Substanzen für den gesundheitsfördernden Effekt von Ginseng.&nbsp;</p></div></div>
</div><div data-element-id="elm_kXzm6rS3V-T1RQOpYJ_djQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Vielfältige Wirkungen&nbsp;</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_coIvStqLMQ-qvjcWjLflag" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><p>Als Multitalent beeinflusst Ginseng die Balance zwischen Körper und Geist und kann in vielen Lebenslagen das Wohlbefinden verbessern. Ginseng wird in der Rekonvaleszenz eingesetzt, das heißt nach langen Erkrankungen oder Operationen, bei Erschöpfung und Müdigkeit, Leistungs- und Konzentrationsschwäche, Stressbelastung in Beruf und Familie sowie bei Beschwerden durch das Altern. Der wesentliche Grund für die vielfältigen Einsatzgebiete liegt in seiner adaptogenen Wirkung, also der Fähigkeit, die Widerstandskraft eines Organismus gegenüber verschiedenen Stressauslösern zu erhöhen. Die Inhaltsstoffe der Ginsengwurzel verhelfen auch dem Immunsystem zu einer besseren Funktion.<br/></p><div><br/><div>Ginsenoside haben dazu antioxidative Effekte, schützen als Radikalfänger vor diversen Erkrankungen und vorzeitigem Verschleiß. Somit ist der Einsatz bei körperlichen und seelischen Belastungen sinnvoll, gleichzeitig für die Krankheitsprophylaxe und um ein altersbedingtes Nachlassen der Leistungsfähigkeit zu bremsen.</div><br/><div><p>In einem Beitrag des NDR aus dem Jahr 2022, an dem der bekannte Mediziner Dr. Jörn Klasen sowie eine Apothekerin und eine Ginsengspezialistin als Experten mitgearbeitet haben, werden vier Einsatzgebiete genannt:</p></div><div><ul><li>Atemwegserkrankungen, da kanadische Wissenschaftler herausgefunden haben, dass Ginseng Erkältungen tatsächlich verkürzt und milder verlaufen lässt, außerdem die Symptome bei Asthma und Heuschnupfen lindert.</li><li>Krebstherapien, da US-amerikanische Studien gezeigt haben, dass Ginseng Krebskranken helfen kann, Therapien besser zu verkraften. Ginseng lindert die bleierne Müdigkeit (Fatigue-Syndrom) und regt die Produktion von Glückshormonen an.<br/></li><li>Chronisch-entzündliche Erkrankungen, da Ginsenoside antibakteriell und antiviral wirken und auch körpereigene Prozesse mildern können, wie zum Beispiel bei Rheuma.</li><li>Konzentration, da Ginsenoside Gehirn-Zellen animieren, mehr Nährstoffe aufzunehmen und so helfen können, sich besser zu konzentrieren und komplexer zu denken.</li></ul></div></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_8a8JDEARZNSUDaS7wiFlvA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Einnahmetipps und Qualität</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_SAN4T3WBJtP1WbjkwGJEyA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Zur Unterstützung der Gesundheit durch Ginseng ist es am besten, ihn in Kuren über drei Monate einzunehmen, damit er Impulse setzten und seine volle Wirkung entfalten kann, denn die Ginsengwirkung benötigt etwas Anlaufzeit. Bei Überdosierung können sich Nebenwirkungen einstellen. Bitte daher nicht mehr nehmen als auf der Packung des ausgewählten Präparats empfohlen. Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, unter Bluthochdruck oder Diabetes leiden, sollten ihre(n) behandelnde(n) Ärztin bzw. Arzt um Rat fragen. Ginseng scheint sogar positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel zu haben, doch ist eine Einnahme von Ginseng im Gesamtkontext von Diagnosen und Medikamenten zu beurteilen.</div><br/><div>Beim Kauf von Ginseng-Präparaten ist die Qualität ein beachtenswerter Aspekt. Neben zugelassenen Naturarzneien gibt es Nahrungsergänzungsmittel. Präparate, die den Arzneimittel-Qualitätsstandard erfüllen sind vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte geprüft und zugelassen, werden regelmäßig kontrolliert.</div><br/><div>Auf die Wirkstoffe und ihre Ausgewogenheit kommt es an. In der Stammwurzel sind alle Ginsenoside und die wertvollen anderen biologischen Wirksubstanzen wie Polyphenole, Polysaccharide, Vitamine der B-Gruppe und Mineralstoffe in ihrer ausgewogensten Form vertreten. Die Seitenwurzeln haben mehr Ginsenoside, aber in einer weniger ausgewogenen Zusammensetzung. Wer mit der Einnahme vor allem einen Energieschub erreichen möchte, müde und vielleicht auch infektanfällig ist, sollte ein Präparat aus der ganzen Wurzel wie die Extraktkapseln nehmen. Wer jedoch überreizt ist, zunächst Ruhe und innere Ausgeglichenheit, also vor allem die adaptogene Kraft des Ginsengs braucht, ist mit den Wurzelschei<span style="color:inherit;">ben aus der Stammwurzel gut beraten. Bei der Auswahl zwischen den diversen Präparaten ist das Fachpersonal im Reformhaus gern behilflich.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_TNHpC14w0Xj46o1seYgIcw" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Herkunft, Aussehen, Verarbeitung</span><br/></h2></div>
<div data-element-id="elm_Dg_4i9Dr7-EXAn34qRNusA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Panax ginseng ist ein Efeugewächs und stammt aus bergigen Waldgebieten Koreas und Chinas. Die Anbaugebiete gelten bis heute als die besten. „Panax“ ist lateinisch und bedeutet Heilmittel. „Jen Shen“, übersetzt die Menschenwurzel, ist in der Traditionellen Chinesischen Medizin eines der ranghöchsten Heilmittel.</div><br/><div>Die Ginsengpflanze wird bis zu 80 Zentimeter hoch und hat am Stängel lang gestielte, handförmige Blätter. Ihre gelblich-weißen Blüten sind eher unscheinbar und ordnen sich in Dolden an. Aus den Blüten entwickeln sich leuchtend rote Beeren. Die Wurzel sieht zylinderförmig aus und besitzt zahlreiche Nebenäste. Sie ist bei der ausgewachsenen Pflanze acht bis zwölf Zentimeter lang und gut zwei Zentimeter dick, Ihre Rinde weist eine gelblich-braune Farbe auf, das Innere ist gelblich-weiß.</div><br/><div>Gute Ginsengqualitäten zu erzeugen, ist aufwändig und benötigt vom Samen bis zur erntereifen Wurzel sechs bis sieben Jahre. Diese älteren Wurzeln sind die besseren, denn je mehr Haar- und Nebenwurzeln ausgebildet werden konnten, desto höher ist der Wirkstoffgehalt. Um möglichst viele der feinen Wurzelfasern zu erhalten, wird Ginseng weitgehend in Handarbeit ausgegraben, gewaschen und gebürstet.</div><br/><div>Es gibt sogenannten roten und weißen Ginseng. Dabei handelt es sich nicht um verschiedene Arten, sondern um unterschiedliche Verarbeitungsweisen. Weißer Ginseng wird direkt getrocknet und behält so seine Farbe. Roter Ginseng entsteht, wenn die Wurzeln vor dem Trocknen gedämpft werden. Durch die Wärmeeinwirkung erhält er seine typisch&nbsp;<span style="color:inherit;">rot-orange Färbung und es werden Wirkstoffe „aufgeschlossen“, wie die Befürworter sagen. Verantwortungsvolle Anbieter kontrollieren die Qualität in jedem Fall und lassen Laboranalysen durchführen.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_3MZ_WTmfrWTfAisu4dFEuQ" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style></style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="font-size:24px;">Quelle</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_LKixsvmY46nMg4Ts_KSgaw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><a href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ginseng-Positive-Wirkung-auf-die-Selbstheilung-des-Koerpers%2Cginseng162.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ginseng-Positive-Wirkung-auf-die-Selbstheilung-des-Koerpers,ginseng162.html</a><br/></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_l1HR0KBTDbU_0-uIy-A3mA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_YbgHWJ1RafiCy36xfmC1IA" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_56_0524_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 56 (Juli/Aug. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Zur Biologie des Alterns</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Faktoren des Alterns</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/biologie-des-alterns-56/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[KURKUMA - Gegenspieler gefährlicher Entzündungen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/kurkuma-gegenspieler-gefaehrlicher-entzuendungen</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2022/kurkuma.jpg"/>Pflanzliche Wirkstoffe können chemisch konstruierten in puncto Wirksamkeit oft „das Wasser reichen“ und punkten meistens durch das Fehlen von Nebenwir ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_2sfJRrR9Spy1-xyd4ekevw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_oxbd4w-UQyajpyser75gxg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_hctmiFc8QmOgY6PgNW_bOw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Hnc0SoKICbGiulx92r4NSQ" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_Hnc0SoKICbGiulx92r4NSQ"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 303.75px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2022/kurkuma.jpg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_5x4JSkdFTqak_nnaCtS3Jw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Pflanzliche Wirkstoffe können chemisch konstruierten in puncto Wirksamkeit oft „das Wasser reichen“ und punkten meistens durch das Fehlen von Nebenwirkungen. Ein exzellentes Beispiel ist Curcumin, aus dem Wurzelstock der Kurkuma-Heilpflanze. Ein potenter Entzündungshemmer, der sich mit moderner „Verpackung“ stabil im ganzen Körper nutzen lässt.</p><p>Kurkuma (Curcuma longa L.), auch als Gelbwurz, Safranwurzel oder Gelber Ingwer bekannt, gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae), mit Heimat in Indien, China und Südostasien. Hier wird die Heilpflanze seit Jahrtausenden kultiviert, aus kulturellen, kulinarischen und medizinischen Gründen. Der unterirdische, knorrige Wurzelstock wird gekocht, getrocknet und zu feinem Pulver vermahlen. So entsteht das farbintensive gelb-orange Gewürz „Kurkuma“, das mit erdig, fein-bitterem Unterton auch Hauptbestandteil des „Curry“ ist.</p><p>Kurkuma hat in seinen Heimatländern aber auch einen hohen Stellenwert in der traditionellen Medizin. Die in Indien beheimatete Ayurveda-Lehre schätzt den Wurzelstock als Basissubstanz zur „Reinigung, Stärkung und Vitalisierung“ bei Verdauungs- und Leberproblemen, Hautleiden und Wunden. In der traditionell chinesischen Medizin (TCM) gilt Kurkuma als „wärmend und bewegend“, zur Linderung von Schmerzen. Seit die moderne Forschung in den letzten drei Jahrzehnten das Potenzial des Hauptwirkstoffs Curcumin erkannt hat, wurden mehr als 18.000 Studien dazu veröffentlicht. Kurkuma gilt als einer der größten Hoffnungsträger zur natürlichen Vorbeugung und Behandlung zahlreicher chronischer Leiden.</p><h2>Potenter Entzündungshemmer mit Mehrwert</h2><p>Wirksamkeitsbestimmend bei der Kurkuma sind sogenannte Curcuminoide, darunter vor allem das Curcumin. Es macht über 75 Prozent der Curcuminoide aus. Curcumin konnte in zahlreichen Studien eindrucksvoll zeigen, dass es in der Lage ist, verschiedene entzündungsfördernde Stoffwechselwege auszubremsen. Es unterdrückt die Produktion entzündungsfördernder Botenstoffe (z.B. Prostaglandine) und Signalwege. Als Fänger aggressiver Stoffwechselprodukte, sogenannter Freier Radikale, bremst es deren zerstörerische und damit entzündungsfördernde Wirkung an den Geweben (antioxidative Eigenschaften) und Curcumin aktiviert körpereigene entzündungsdämmende Schutzsysteme, wie radikalfangende Enzyme oder antientzündliche Proteine. Da es sich bei all dem um grundlegende Mechanismen des Stoffwechsels handelt, die überall im Körper stattfinden, ist das medizinische Potenzial von Curcumin sehr groß. Das gilt umso mehr, da es über eine große Bandbreite günstiger Nebeneffekte verfügt. Es entkrampft die Magen-DarmMuskulatur und regt den Gallenfluss an, was Verdauungsbeschwerden entgegenwirkt. Es kann krebshemmende Wirkung haben, was sich vorbeugend oder unterstützend bei Krebspatienten nutzen lässt. Darüber hinaus wirkt es sich günstig auf die Blutfettwerte und auf das Immunsystem aus. Die Wirkung der Curcuminoide wird durch ätherische Öle, Bitterstoffe und andere sekundäre Pflanzenstoffe der Curcuma abgerundet, antioxidativ, antimikrobiell und verdauungsfördernd.</p><h2>Ideal zur Vorbeugung und als Therapiebegleiter vieler chronischer Leiden</h2><p>Curcumin steht besonders als Entzündungshemmer hoch im Kurs. Sogenannte „Stille Entzündungen“ (Silent Inflammations) legen den Grundstein für viele chronische Erkrankungen, darunter auch die typischen „Altersleiden“. Zu den Auslösern zählen erhöhter oxidativer Stress (z. B. durch Fehlernährung, Übergewicht oder Medikamente) und Fehlleitungen des Immunsystems, deren Ausgangsort oft ein kranker Darm ist. Entzündungsprozesse begünstigen u. a. Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus (Typ II), Krebs, die Chronisch-Obstruktive Lungenerkrankung (COPD), chronisch entzündete Darmleiden und entzündete Gelenke. Eine ausreichende Zufuhr entzündungshemmender Gegenspieler leistet einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung und Therapie solcher Leiden. Da das eine langfristige Einnahme erfordert, punkten hier nebenwirkungsfreie natürliche Wirkstoffe, wie das pflanzliche Curcumin.</p><h2>Herausforderung Bioverfügbarkeit</h2><p>Kurkuma ist traditionell als wirksam gegen Darmbeschwerden bekannt. Der „fettige“ Charakter des Wirkstoffs, der auch in herkömmlichen Curcumin-Extrakten unverändert vorliegt, erschwert seine Überführung ins Blut und konzentriert ihn entsprechend im Darm, wo er umso besser wirkt. So zeigte sich Kurkuma schon immer wirksam bei Verdauungsbeschwerden und Reizdarmsyndrom und wurde 2019 offiziell in die Behandlungsempfehlungen (Leitlinien) für die chronische Darmentzündung Colitis ulcerosa mit aufgenommen.</p><p>Um die vielfältigen positiven Wirkungen des Curcumins zu nutzen, muss der Pflanzenstoff aber in ausreichenden Mengen im Blut anfluten und dort auch ausreichend lange verbleiben. Der intensive Konsum von naturbelassener Kurkuma allein, z. B. als Gewürz, ist hier wenig erfolgsversprechend. Curcumin verklumpt im Darm und macht eine Aufnahme über die Darmschleimhaut damit quasi unmöglich.</p><p>Zielführender sind Extrakte, die Curcumin in geeigneter Dosierung transportieren und durch moderne Techniken so verpacken, dass es seinen Weg durch die Darmschleimhaut ins Blut findet und dort ausreichend lange zirkuliert. Man spricht von einer verbesserten „Bioverfügbarkeit“. Wer sich eine solche körperübergreifende (systemische) Wirkung erhofft, ist mit einer Extrakt-Technologie gut beraten, einem Curcuma-Extrakt-Komplex. Die Curcumin-Moleküle sind hier fein verteilt in eine wasserlösliche Matrix eingearbeitet. Löst sich die Matrix im Darm auf, gibt sie die Curcumin-Moleküle langsam und nachhaltig an die Darmschleimhaut ab. Eine Studie konnte eindrucksvoll bestätigen, dass damit eine 136-fach erhöhte Aufnahmerate und eine Wirkdauer von mindestens 12 Stunden erzielt wird. Das ebnet den Weg, um das ganze Potenzial des Curcumins zu nutzen. </p><p>(Jaeger et al. Comparative absorption of curcumin formulations, Nutr J. 2014 Jan 24;13:11.)</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_zHhVgBwSKbaRu40iKml25A" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 15 Feb 2022 08:32:42 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Quercetin der gelbe Powerstoff aus Pflanzen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/quercetin-der-gelbe-powerstoff-aus-pflanzen</link><description><![CDATA[In Brokkoli steckt er drin, in Äpfeln, Zwiebeln, Zitrusfrüchten und Tomaten, aber auch in grünen Bohnen, Grünkohl und Kapern. Die Rede ist von Quercet ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_yKExv40PRGeyDy2HZ1jyRA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_wWFFiyM4QZCAzso7bVCOwA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_38taps4kQGWwtYLem3kGJQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_d1iKCqthQDuC5cezm_FBpg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><p style="text-align:left;">In Brokkoli steckt er drin, in Äpfeln, Zwiebeln, Zitrusfrüchten und Tomaten, aber auch in grünen Bohnen, Grünkohl und Kapern. Die Rede ist von Quercetin, einem gelben Naturfarbstoff aus der Substanzgruppe der Flavonole bzw. Flavonoide. Das Besondere: Quercetin hat Studien zufolge viele positive Wirkungen auf den Körper. So werden diesem sekundären Pflanzenstoff zellschützende, entzündungshemmende und sogar antikanzerogene Effekte zugesprochen.</p><h2 style="text-align:left;"><span style="font-size:24px;">Neuer Geheimtipp fürs Immunsystem</span></h2><p style="text-align:left;">In jüngsten Studien hat sich Quercetin immer mehr zum „Star“ der immunstärkenden sekundären Pflanzenstoffe gemausert. Dies beruht nicht nur auf seiner hohen antioxidativen Aktivität, Quercetin ist auch ein wirksames antivirales Mittel, weil es die Vermehrung unterschiedlicher Atemwegsviren hemmt. Dazu gehören das Influenzavirus, das Parainfluenzavirus, das Respiratorische Syncytialvirus, das Adenovirus und das Schnupfen- bzw. Rhinovirus. In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass Quercetin die durch Schnupfenviren ausgelöste Ausschüttung entzündungsfördernder Botenstoffe und Lungenentzündungen sowie die Viruslast reduziert. An Mäusen konnte nachgewiesen werden, dass eine Quercetin-Supplementierung die Anfälligkeit für Influenza-A-Virusinfektionen und die Schwere der Erkrankung verringert. Bei Sportlern reduziert Quercetin die Symptome von Infektionen der oberen Atemwege nach stressigem Training.</p><h2 style="text-align:left;"><span style="font-size:24px;">Unterstützung der Herz-Kreislauf-Gesundheit</span></h2><p style="text-align:left;">Durch die hohe antioxidative Aktivität schützt das Quercetin das „gute“ LDL-Cholesterin vor Oxidation. Und auch die antientzündlichen Effekte des Quercetins unterstützen die Gefäßgesundheit. Denn Erkrankungen wie Arteriosklerose gehen mit entzündlichen Prozessen einher. Darüber hinaus hat Quercetin aber auch antithrombotische Eigenschaften, das heißt, es verhindert die Zusammenlagerung von Blutplättchen. Und durch seinen Einfluss auf Enzyme im Inneren von Blutgefäßen kann Quercetin sogar den Blutdruck positiv beeinflussen.</p><h2 style="text-align:left;"><span style="font-size:24px;">Sinnvoll für die Krebsvorbeugung</span></h2><p style="text-align:left;">Eine weitere wichtige Bedeutung kommt dem natürlichen Wirkstoff beim Kampf gegen Krebs zu. Denn hierbei wirkt der sekundäre Pflanzenstoff in vielerlei Hinsicht. So kann Quercetin durch die Hemmung der Zellteilung die Vermehrung von Tumorzellen unterdrücken. Zudem ist der gelbe Naturfarbstoff in der Lage, körperfremdes oder verändertes Eiweiß zu zerstören. Dieser auch Autophagie genannte Selbstreinigungsprozess geht oft mit dem sogenannten programmierten Zelltod (Apoptose) einher.</p><p style="text-align:left;">Auch auf die Blutgefäßbildung des Tumors nimmt Quercetin Einfluss: Für die Vermehrung von Tumorzellen benötigt der Krebs eine Vernetzung über Blutgefäße. Nur so kann er sich mit den notwendigen Substanzen versorgen, die er zum Wachstum braucht. Quercetin hemmt die Bildung dieser notwendigen Blutgefäße und bekämpft somit das Tumorwachstum. Für Patienten, die eine Chemotherapie erhalten, kann Quercetin ebenfalls sinnvoll sein. Die mit dieser Therapie verabreichten Chemikalien sind oft aggressiv und greifen auch gesunde Zellen an. Quercetin setzt hier an und schützt das in den Zellen enthaltene Erbgut vor den zerstörenden Inhaltsstoffen. Gesunde Zellen bleiben somit erhalten.</p><h2 style="text-align:left;"><span style="font-size:24px;">Nur wenig Quercetin kommt tatsächlich im Körper an</span></h2><p style="text-align:left;">Die empfohlene Dosis liegt für Quercetin bei 5 bis 40 mg pro Tag. 100 g Brokkoli enthalten zum Beispiel etwa 3 mg Quercetin. Die durchschnittliche Menge, die wir mit gemischter Kost aufnehmen sollten, beträgt etwa 5 bis 40 mg pro Tag. Da jedoch ein Großteil der Bevölkerung die fünf Portionen Obst und Gemüse nicht erreicht, könnte der Wert wesentlich niedriger liegen. Hinzu kommt, dass ein großer Teil des Quercetins von der Ernte bis zum Verzehr durch viele Verarbeitungsvorgänge wie Transport und Lagerung, Zerkleinern, Auftauen und Erhitzen zerstört wird.</p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;">Um Quercetin beim Zubereiten der Speisen nicht zu zerstören, sollte man auf eine schonende Zubereitung achten. Bei Obst findet sich Quercetin meist in der Schale. Daher sollte man zum Beispiel Äpfel nicht schälen. Quercetinhaltiges Gemüse sollte am besten roh verzehrt oder blanchiert, zumindest jedoch nicht allzu lange gegart werden. Die Zerstörung des Quercetins durch das Kochen ist sowohl von der Zeit als auch von der Menge des Kochwassers abhängig. Dampfgaren wirkt sich vorteilhaft auf den Quercetingehalt aus, während das Garen in der Mikrowelle ungeeignet ist, da hierbei die Zellen durch das in ihnen siedende Wasser platzen. Das Kochwasser sollte möglichst weiterverarbeitet werden, z. B. für Saucen und Suppen. Denn im Kochwasser ist noch Quercetin enthalten, das nicht verschwendet werden sollte. Wer Quercetin therapeutisch nutzen möchte, sollte auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel mit diesem sekundären Pflanzenstoff zurückgreifen.</p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_8ko815FAnuteEYE9aNJ27Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Jan 2021 15:26:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Zitrone - Lebensmittel mit Gesundheitsplus]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/zitrone</link><description><![CDATA[Die Zitrone gilt als bewährtes Haus- und Heilmittel – von der heißen Zitrone gegen Erkältungen, Hustenreiz und Halsschmerzen bis hin zum Desinfektions ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_0WZNaDkZTXmyzifrHxui2A" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_FGb_BWm8Tdmz8cURd1p_BA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_mYPkAtl5QASv63ZShvwWlg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_VYd1usX8Stu_AjxJheVJPQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Die Zitrone gilt als bewährtes Haus- und Heilmittel – von der heißen Zitrone gegen Erkältungen, Hustenreiz und Halsschmerzen bis hin zum Desinfektionsmittel beim Saubermachen, zur Beseitigung von Flecken und Kalkablagerungen. Fruchtig-frisch ist ihr Duft und Geschmack, weswegen die Zitrusfrucht als Zutat an Speisen und Getränken ebenfalls beliebt ist.</strong></p><h2>Kleine Vitamin-C-Bombe</h2><p>Daran, dass die Zitrone eine kleine Vitamin-C-Bombe ist, besteht kein Zweifel. Die sonnengelbe Frucht weist pro 100 Gramm einen Vitamin-C-Gehalt von rund 50 Milligramm auf. Zusätzlich enthält sie viele Mineralstoffe und Antioxidantien. Beim Schnuppern an einer Zitrone ist sofort zu bemerken, dass die Schale reich an wohlduftenden ätherischen Ölen ist. Diese können beim Kochen und Backen und auch bei der Herstellung von Düften verwendet werden.</p><h2>Pflanzenkunde</h2><p>Ursprünglich stammt die Zitrone vermutlich aus Nordindien, wird heute aber überall angebaut, wo es warm, aber nicht zu heiß ist. Denn die Bäume mögen gut temperiertes Klima mit kühlendem Wind. Sie werden drei bis sechs Meter hoch, haben ovale Blätter und große weiße Blüten, deren Außenseite bei manchen Sorten ins Purpurfarbene geht. Von der Blüte bis zur</p><h2>Schmeckt sauer - wirkt basisch</h2><p>Ernte dauert es sieben bis 14 Monate. Morgens nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser mit Zitrone zu trinken, bringt die Verdauung in Schwung, versorgt den Körper mit Flüssigkeit und hilft ihm beim Durchspülen, also beim Ausscheiden von Stoffen, die er los werden muss. Die Zitrone wirkt basisch, obwohl sie sauer schmeckt. Basenbildende Lebensmittel wie die Zitrone entlasten somit den Säure-Basen-Haushalt, der bei heutiger „Normalkost“ oft im Ungleichgewicht ist, so dass der Körper Säuren abbauen muss, um wieder in Balance zu kommen.</p><h2>Auf Temperatur achten</h2><p>Bei Erkältungen ist die heiße Zitrone ebenso schon deshalb keine schlechte Idee, weil die Schleimhäute mit viel Flüssigkeit befeuchtet werden. Gleichzeitig wirkt der Saft der Zitrone antibakteriell und entzündungshemmend. Das Vitamin C ist zwar ein wichtiges Vitamin, das die Immunabwehr unterstützt, kann aber nicht allein eine lästige Erkältung abwehren. Damit nicht zu viel davon verloren geht, sollte das Wasser nach dem Aufkochen erst wieder auf Trinktemperatur abkühlen, bevor der Zitronensaft hinzugefügt wird. Wem Zitrone pur zu sauer ist, süßt am besten mit einem Teelöffel Honig, der das Getränk nicht nur besser schmecken lässt, sondern auch antibakterielle Eigenschaften besitzt.</p><h2>Desinfektionsmittel</h2><p>Die Zitrone kann weiterhin als ökologisch einwandfreies Desinfektionsmittel verwendet werden und so auf ganz andere Weise gegen Krankheiten schützen. Besonders in der Küche sollten die Flächen, auf denen Lebensmittel zubereitet werden nicht mit schädlichen Chemikalien belastet sein. Da ist Reinigung mit verdünntem Zitronensaft oder einem ökologischen Putzmittel auf Zitronenbasis eine gute Alternative.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_c9zgVhiDjKyaZMzh1Xx4hA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sat, 09 May 2020 09:05:40 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[ANGURATÉ - MagenTEE aus Peru]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/angurate-magentee-aus-peru</link><description><![CDATA[Die Heilpflanze Anguraté oder anhuarate, wie sie die Ureinwohner in Perus Bergen nennen, ist robust. Über der Erde wächst ein gelborange blühender Str ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_9xyu3SD5RXu5BfPDtPzcpA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_ujV-RSyjS0awDRPUBrrw2w" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_c7ovp0VTTjK7ZGI6BQhkgQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_eg9Z4EfiTLCd8BWU1xNiTA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Die Heilpflanze Anguraté oder anhuarate, wie sie die Ureinwohner in Perus Bergen nennen, ist robust. Über der Erde wächst ein gelborange blühender Strauch, unterirdisch sorgt eine starke Pfahlwurzel dafür, dass die Pflanze Trockenheit, Wind und Hitze übersteht. Inzwischen wächst die Heilpflanze in ihrer Heimat nicht nur wild an steinigen Hängen, sondern wird von Kleinbauern auf Terrassenfeldern im Hochland angebaut. Seit 2011 geschieht dies auch nach Richtlinien des biologischen Anbaus.</p><h2>Seit den 50er Jahren erhältlich</h2><p>Wissenschaftlich erfasst wurde das Blumennesselgewächs erstmals 1895. Ihr Name Mentzelia cordifolia Dombey geht auf die Ärzte und Botaniker Christian Mentzel und Joseph Dombey zurück, cordifolia steht für die Herzform der Blätter. Es dauerte aber noch bis Anfang der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts bis sich eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe in Lima mit den pharmakologischen Wirkungen der Pflanze näher befasste. Seit dieser Zeit wird Anguraté als Magentee nach Deutschland importiert.</p><p>Wenn es die Natur zulässt, wird zweimal im Jahr geerntet. Die Pflanzenstängel werden abgeschnitten und getrocknet. Damit dies gleichmäßig geschieht, werden sie über zwei bis drei Wochen mehrmals am Tag gewendet. Sind beim Auseinanderbrechen keine grünen Fasern mehr zu sehen, ist der Trocknungsprozess abgeschlossen. Nur einwandfreie Ware wird dann in große Säcke verpackt, nach Lima gebracht und nachdem die Regierung die Exportgenehmigung erteilt hat im Hafen verladen. Selbstverständlich, dass der Rohstoff nach Ankunft in Deutschland von der Firma Alsitan, die die Reformhäuser mit Anguraté -Tee beliefert, nochmals nach den Qualitätsvorgaben des Arzneimittelgesetztes analysiert wird. Erst dann erfolgt die Weiterverarbeitung.</p><h2>Was ist zur Wirksamkeit bekannt?</h2><p>Anguraté wird traditionell angewendet bei „leichten“ Magen-Darmstörungen, zum Beispiel Völlegefühl, Blähungen, verdorbenem Magen, gelegentlichem Sodbrennen, ist aber ausschließlich aufgrund langjähriger Erfahrung für das Anwendungsgebiet registriert. Die gesamte pflanzliche Zubereitung wird als wirksamer Bestandteil angesehen, da das aktive Prinzip noch nicht vollständig bekannt ist. Es wird angenommen, dass die Wirkung auf einem synergistischen Effekt verschiedener Inhaltsstoffe beruht. Dazu zählen die intensiv bitter schmeckenden Iridoide und Flavonoide.</p><h2>Wie den Tee richtig zubereiten?</h2><p>Von der Pflanze kommen nur geschnittene Stängel und Zweigspitzen in die Filterbeutel. Diese werden jeweils mit 125 bis 250 Milliliter siedend heißem Wasser übergossen. Danach sollte der Tee acht bis zehn Minuten ziehen, bevor er eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten getrunken wird.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_TEqV2LybLBWj7SqHUiuL_Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Thu, 06 Feb 2020 12:22:10 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Mit der Kraft des Hafers gegen Cholesterin und Herz-Kreislauf-Erkrankungen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/mit-der-kraft-des-hafers-gegen-cholesterin-und-herz-kreislauf-erkrankungen</link><description><![CDATA[Ein dauerhaft erhöhter Cholesterinspiegel gehört neben Rauchen, Bluthochdruck und Übergewicht zu den Hauptverursachern von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_HF9XxcMVTMmmT8O_pDuRiw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_3t_5G1qVQ1iXxVMeRwdFPA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_7Gaw4WSRQ1urwDY3zI0bWw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_wqZUQL4wR7uCRqOBZ2C-BQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Ein dauerhaft erhöhter Cholesterinspiegel gehört neben Rauchen, Bluthochdruck und Übergewicht zu den Hauptverursachern von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diabetiker sind besonders gefährdet, den ein hoher Blutzuckerwert fördert die Entstehung von Arteriosklerose und koronaren Herzerkrankungen. Neben einem gesunden Lebensstil, der Reduktion von Übergewicht, Blutzucker und Bluthochdruck gilt die Senkung des Cholesterinspiegels als wichtig. Und das geht auf ganz natürliche und überraschend einfache Weise: Mit Hafer Cholesterin ist lebensnotwendig, nur darf es nicht zu viel sein. Denn das „Zu Viel“ muss irgendwo hin. Insbesondere das LDL-Cholesterin lagert sich in den Gefäßen ab und fördert die Verkalkung und damit Verengung der Adern (Arteriosklerose). Koronare Herzerkrankungen, Schlaganfall und Herzinfarkt können auftreten. Und daran ist der erhöhte Cholesterinspiegel nachweislich mit schuld.</p><h2>Natürlicher Cholesterinsenker ohne Nebenwirkung</h2><p>Dem „Zu Viel“ an Cholesterin kann der Hafer zu Leibe rücken. Sein Geheimnis liegt in einer Pflanzenfaser, dem Ballaststoff Hafer-Beta-Glucan. Es ist ‚der‘ pflanzliche Cholesterinsenker - mehr als 60 wissenschaftliche Studien belegen eine Senkung des schädlichen LDL-Cholesterins um bis zu 10%. Und das ohne Nebenwirkungen! Dieses Wundermittel nimmt im Darm wie ein Schwamm überschüssiges Cholesterin auf und befördert es auf natürlichem Weg nach draußen. Weniger Cholesterin kommt in die Blutbahn, weniger wird abgelagert. Somit wird auf ganz natürlichem Weg der Cholesterinspiegel gesenkt. Dafür haben Hafer-Beta-Glucane sogar die Bestätigung vom wissenschaftlichen Gremium der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erhalten: „Hafer-Beta-Glucan reduziert nachweislich den Cholesterinspiegel im Blut. Die Senkung des Cholesterinspiegels kann das Risiko einer koronaren Herzerkrankung verringern“. Die Messlatte für so einen Ritterschlag, der nur für Nahrungsmittel erteilt wird, die nachweislich gesundheitsförderlich sind, liegt hoch.</p><h2>Einfach länger satt sein</h2><p>Hafer-Beta-Glucane haben noch weitere positive Wirkungen: Sie machen den Nahrungsbrei besonders dickflüssig. Die Reise durch Magen und Darm dauert länger. Das ist in zweierlei Hinsicht vorteilhaft: langsamere Aufnahme von Zucker in den Blutkreislauf, wodurch der Blutzuckerspiegel nur allmählich und weniger stark ansteigt und längere Sättigung, gut fürs Gewichtsmanagement. Als „Lieblingsfutter“ der guten Darmbakterien sorgen Hafer-Beta-Glucane auch für eine gesunde Darmflora. Sie wirken beruhigend, regulierend und kurbeln die Verdauung an.</p><h2>Sollen wir jetzt täglich Haferflocken essen? </h2><p>Drei Gramm Hafer-Beta-Glucan müssten täglich verzehrt werden. Das entspricht etwa 90 g Haferflocken! Für jene, die nicht so viel Appetit haben und trotzdem von den Vorzügen des Hafers profitieren wollen, gibt es spezielle Nahrungsergänzungsmittel zur Cholesterinreduktion mit skandinavischem Hafer-Beta-Glucan auf dem Markt. Handelsüblicher Hafer enthält bis zu 7x weniger Beta-Glucane als skandinavische Hafersorten, die dank des nordischen Klimas einen höheren Anteil der cholesterinsenkenden Beta-Glucane aufweisen. Mit Hafer-Beta-Glucanen kommt es bereits nach wenigen Wochen zu einer messbaren Senkung des Cholesterinspiegels. Das Gute liegt also mal wieder in der Natur!<br/><br/><strong>Autor: Dr. rer. nat. Stefanie Rösel</strong></p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_-ex1_Wn2L5o_Ki9UEPqLBQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 May 2019 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Johanniskraut – Heilpflanze 2019]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/johanniskraut-heilpflanze-2019</link><description><![CDATA[Es löst jedes Jahr wieder Verwirrung aus, aber es ist schon seit 1990 so, dass es sowohl eine Heil- als auch eine Arzneipflanze des Jahres gibt. Für 2 ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_T8up9WIdSI6OSJa-Rkl_Bg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_bDtAzw4zTguzSAwyVgd39g" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_yjmTNXA9RSuQe6Y7uyaX4Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_0BmaHDb4SCe2Y0Jrsi6v5w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Es löst jedes Jahr wieder Verwirrung aus, aber es ist schon seit 1990 so, dass es sowohl eine Heil- als auch eine Arzneipflanze des Jahres gibt. Für 2019 wurde der Weißdorn als Arzneipflanze des Jahres gekürt und das Johanniskraut hat es bei den Heilpflanzen mal wieder geschafft. Denn das Johanniskraut war schon 1995 Heilpflanze des Jahres, dazu 2015 Arzneipflanze des Jahres. Weißdorn, die Arzneipflanze 2019, war 1990 Heilpflanze des Jahres. Beide sind also im Scheinwerferlicht keine Neulinge und zählen zu den bekanntesten Pflanzen in der Naturheilkunde.</p><h2>Johanniskraut, die Heilpflanze 2019</h2><p>Eine Heilpflanze des Jahres wird in Deutschland seit dem Jahr 1990 jährlich ausgerufen, zunächst durch den Verband der Heilkräuterfreunde e. V., seit 2003 durch den Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus (NHV). Ziel des Vereins ist es, Informationen zu heilenden Wirkungen von Kräutern anhand der ausgewählten Pflanzen exemplarisch zu vermitteln und auf die Bedeutung der Phytotherapie, also Pflanzenheilkunde, in der Medizin hinzuweisen.</p><p>Das Johanniskraut (Hypericum perforatum) „ist vielseitig anwendbar und ein wahrer Segenals Heilmittel bei den heute so weit verbreiteten Depressionen“, begründete Konrad Jungnickel, Erster Vorsitzender des Vereins, die Wahl. Die im Juni und Juli leuchtend gelb blühende Heilpflanze wird innerlich unter anderem angewendet im Bereich psychischer Erkrankungen und bei Verdauungsbeschwerden, äußerlich zur Wundheilung und Hautpflege. „Johanniskrautöl als sanfte Hilfe bei Verbrennungen sollte in keiner Hausapotheke fehlen“, rät Jungnickel.</p><p>Widersprüchliche Aussagen über Wirksamkeit, Neben- und Wechselwirkungen verunsichern jedoch immer wieder die Bevölkerung. Diesbezüglich begründete Heilpraktikerin Christina Schäfer, Vorsitzende der Jury, ihre Entscheidung: „Eine Heilpflanze, die so eine Odyssee durchlebt und durchlitten hat, verdient es, wiederholt gewürdigt und unter verschiedenen Aspekten der Naturheilkunde betrachtet zu werden, auch wenn sie bereits Arzneipflanze des Jahres 2015 war. Der NHV Theophrastus möchte mit dieser Kür das Vertrauen der Menschen in diese altbewährte Heilpflanze stärken.“</p><p>Bekannt ist, dass Johanniskraut gut gegen den Winterblues oder andere Verstimmungen wirkt, aber die Lichtempfindlichkeit erhöht. Ob die Einnahme die Wirkung anderer Medikamente herabsetzt oder steigert, ist eine Frage, die der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin am besten im konkreten Fall beantworten sollte.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_lxI0xqtCi5-xR3C9VaCQMw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
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Die Wurzel hat sich bewährt als Tonikum, welches das Immunsystem stä ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_C6VHWWoZSWyb8skWZFjGNA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_WbfMJDygQyOjK_vmQ3Afxg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_IAGlh3wiTYKfRCghaitQxw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_D85sA7FCTaWEx9Lihj5mlQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>In der fernöstlichen Medizin wird Ginseng gegen vielerlei Beschwerden eingesetzt. Die Wurzel hat sich bewährt als Tonikum, welches das Immunsystem stärkt, den Stoffwechsel anregt und den Körper allgemein&nbsp; widerstandsfähiger gegen Stress und andere negative Einflüsse macht. </strong></p><p>Ginseng setzt somit beim Allgemeinbefinden an, ist fast ein Alleskönner, der ganzheitlich günstige Wirkungen entfaltet und aufmuntert. Erschöpfungszustände lassen nach, bleierne Müdigkeit weicht, Erkältungen &amp; Co. wird vorgebeugt. Die können sich gerade jetzt in der nasskalten Jahreszeit wieder vermehrt ausbreiten, wenn ihnen nichts entgegengesetzt wird.</p><h2>Herkunft und Aussehen der Heilpflanze</h2><p>Panax ginseng gehört zu den Efeugewächsen, stammt aus den bergigen Waldgebieten zwischen Südkorea und dem Nordosten Chinas. Die Anbaugebiete gelten bis heute als die besten. „Panax“ ist das lateinische Wort für Allheilmittel. Genutzt wird Ginseng bereits seit Jahrtausenden. In der Traditionellen Chinesischen Medizin zählt Ginseng, „Jen Shen“, übersetzt die Menschenwurzel, zu den ranghöchsten Arzneimitteln. Diese „königlichen“ sollen in erster Linie Gesundheit erhalten, weitgehend frei von Nebenwirkungen sein und geeignet für den häufigen Gebrauch.</p><p>Die Ginsengpflanze wird bis zu 80 Zentimeter hoch und trägt am Stängel lang gestielte, handförmige Blätter. Ihre gelblich-weißen Blüten sind eher unscheinbar und ordnen sich zu Dolden an. Aus den Blüten entwickeln sich leuchtend rote Beeren.</p><p>Die Wurzel hat eine zylindrische Gestalt und besitzt zahlreiche Nebenäste. Sie ist bei der ausgewachsenen Pflanze acht bis zwölf Zentimeter lang und gut zwei Zentimeter dick. Ihre Rinde weist eine gelblich-braune Farbe auf, das Innere ist gelblich-weiß. Besondere Exemplare haben eine menschenähnliche Form, woher wohl der Name „Menschenwurzel“ rührt.</p><h2>Wissenswertes zur Verarbeitung</h2><p>Gute Ginsengqualitäten zu erzeugen ist aufwändig und benötigt vom Samen bis zur erntereifen Wurzel circa sechs bis sieben Jahre. Diese älteren Wurzeln sind die besseren, denn je mehr Haar- und Nebenwurzeln ausgebildet werden konnten, desto größer ist auch der Wirkstoffgehalt. Um möglichst viele der feinen Wurzelfasern zu erhalten, wird Ginseng behutsam ausgegraben und weitgehend in Handarbeit gewaschen und vorsichtig gebürstet.</p><p>Es gibt roten und weißen Ginseng. Dabei handelt es sich nicht um verschiedene Arten, sondern um unterschiedliche Verarbeitungsweisen. Weißer Ginseng wird direkt getrocknet und behält so seine Farbe. Roter Ginseng entsteht, wenn die Wurzeln vor dem Trocknen gedämpft werden. Durch die Wärmeeinwirkung erhält er seine typisch rot-orange Färbung und es werden Wirkstoffe „aufgeschlossen“. Verantwortungsvolle Anbieter kontrollieren die Qualität in jedem Fall und lassen Laboranalysen durchführen.</p><h2>Inhaltsstoffe und ihre Wirkungen</h2><p>Arzneilich zum Einsatz kommt die Wurzel. Sie besteht zu zwei bis drei Prozent aus sogenannten Triterpensaponinen, zu denen die Ginsenoside zählen. Das sind die wichtigsten Inhaltstoffe, wenn es um Ginseng als Heilmittel geht. Über 30 verschiedene Ginsenosid-Verbindungen sind inzwischen bekannt. Den Ginsenosiden verdankt Ginseng seine entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften. Ihre Wirkungen sind teils ganz unterschiedlich. So gibt es zum Beispiel ein Ginsenosid, das den Blutdruck anhebt, eines, das ihn senkt.</p><p>Weitere Inhaltsstoffe sind ätherische Öle, Peptidoglykane und Phytosterole. Außerdem sind Fettsäuren, Aminosäuren und zahlreiche Mineralstoffe wie Selen, Eisen, Kalium, Magnesium, Kalzium enthalten. Hinzu kommen diverse Vitamine und Spurenelemente. In ihrer Gesamtheit sorgen alle diese Stoffe für die gesundheitsfördernde Wirkung von Ginseng.</p><h2>Multitalent</h2><p>Ginseng kann dem Menschen in nahezu jeder Lebenslage gute Dienste erweisen. Als Multitalent beeinflusst er die Balance zwischen Körper und Geist positiv. Ginseng findet Anwendung in der Rekonvaleszenz, das heißt nach langen Erkrankungen oder Operationen, bei Erschöpfung und Müdigkeit, Leistungsund Konzentrationsschwäche, Stressbelastung in Beruf und Familie, Wechseljahrsbeschwerden sowie bei Alterserscheinungen. Der wesentliche Grund für die vielfältigen Einsatzgebiete liegt in seiner adaptogenen Wirkung, also der Fähigkeit, die Anpassungsfähigkeit eines Organismus gegenüber potentiellen Stressauslösern zu erhöhen. Diese Eigenschaft ist in sich schnell verändernden Zeiten wie heute sehr gefragt.</p><h2>Immunsystem</h2><p>Die Inhaltstoffe der Ginsengwurzel verhelfen dem Immunsystem zu einer besseren Funktion, sind immunmodulierend. Im Bedarfsfall werden Fresszellen (weiße Blutkörperchen), Antikörper und Botenstoffe aktiviert. Ginseng ist aber auch in der Lage, ein überschießendes Immunsystem in Richtung Normalfunktion einzuregeln. Ginsenoside haben dazu antioxidative Effekte, schützen als Radikalfänger vor vorzeitigem Verschleiß. Somit ist der Einsatz bei körperlichen und seelischen Belastungen sinnvoll, für die Krankheitsprophylaxe sowie um ein altersbedingtes Nachlassen der Leistungsfähigkeit zu bremsen.</p><h2>Hochwertiges Arzneimittel</h2><p>Zur kontinuierlichen Unterstützung der Gesundheit mit Ginseng ist es am besten, ihn in Kuren über einen längeren Zeitraum einzunehmen, damit der Ginseng einerseits Impulse setzen und andererseits seine volle Wirkung entfalten kann. Die Wirkung benötigt mitunter etwas Anlaufzeit.</p><p>Ärzte, die Naturheilverfahren einsetzen, beziehen Ginseng gern in die Therapie ein. Bestehen Unsicherheiten, ob die Einnahme im persönlichen Kontext bestehender Gesundheitsprobleme sinnvoll ist, sollte der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin darauf angesprochen werden. Angeraten ist dies bei Einnahme blutverdünnender Medikamente, bei zu hohem Blutdruck und Diabetes. Das heißt nicht, dass dann grundsätzlich kein Ginseng eingenommen werden sollte. Es gibt naturheilkundlich tätige Ärzte, die Ginseng in die Therapie einbeziehen. Aber dies sollte individuell je nach Stoffwechsellage und anderen verordneten Medikamenten entschieden werden.</p><h2>Kapseln, Tabletten, Tonika oder ...</h2><p>Beim Kauf von Ginseng-Präparaten ist die Qualität ein beachtenswerter Aspekt. Neben zugelassenen Naturarzneien gibt es Nahrungsergänzungsmittel. Präparate, die den Arzneimittel-Qualitätsstandard erfüllen, sind vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte geprüft und zugelassen, werden darüber hinaus jährlich kontrolliert. Das Verfahren ist aufwändig und für den Hersteller teuer. Deshalb müssen diese Präparate dann auch einen höheren Preis haben. Bei der Auswahl zwischen den diversen Kapseln, Tabletten, Tonika, Wurzelscheiben, Tees usw. ist das Fachpersonal im Reformhaus gern behilflich.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Nq7gkF7MXcgaj-1Jr3f2kA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Thu, 01 Nov 2018 08:43:04 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Passionsblumenkraut für mehr Gelassenheit]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/passionsblumenkraut</link><description><![CDATA[Die Wirkstoffe des Passionsblumenkrauts entspannen ohne zu ermüden – ideal gegen die tägliche Überforderung. Die Passionsblume (Passiflora) verdankt ih ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_kJl_rDlRSDu2djG83l-8RQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_YCDAVhJpRo-1VTFcfknBGQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_LW9dLItvSkui3q9wN_QfZw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_bnodp1ecRVace-XITdql2w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Die Wirkstoffe des Passionsblumenkrauts entspannen ohne zu ermüden – ideal gegen die tägliche Überforderung.</strong></p><p>Die Passionsblume (Passiflora) verdankt ihren Namen ihrer symbolträchtigen Blütenform. Die auffällig gefärbte, filigrane Blüte soll das Leiden Christi darstellen, mit drei Narben, die an drei Nägel erinnern und dem purpurroten Kranz als Abbild der Dornenkrone. Ihre Heimat sind die tropischen Wälder Mittel- und Südamerikas, wo sie als Heilkraut schon von den Azteken geschätzt wurde. Die heute medizinisch verwendete Passiflora incarnata L. stammt als einzige der rund 400 Arten aus dem Südosten der USA. Die Auszüge ihres Krauts beruhigen und entspannen und wirken so nervösen Unruhezuständen entgegen und helfen beim Einschlafen.</p><h2>Unterstützt das körpereigene Beruhigungssystem</h2><p>Wer den Zustand nervöser Unruhe und die Wirkung der Passionsblume verstehen will, muss einen Blick in den Mikrokosmos der Nerven wagen. Nerven sind endlos lange „Kabel“ aus hintereinander geschalteten und gebündelten winzigen Nervenzellen. Über kaum wahrnehmbare elektrische Impulse leiten sie „Erregungen“ von einer Zelle zur nächsten durch den Körper, wobei das Signal an jedem Zellübergang durch chemische Botenstoffe kontrolliert wird. Anregende und dämpfende Botenstoffe balancieren hier die Stärke der Reizweiterleitung aus, so dass der Körper immer angemessen reagieren kann. Stress fordert eine gewisse Erregung. Wir müssen bereit sein, für schnelle Reaktionen. Eine Überaktivierung aber ist kontraproduktiv. Die entstehende „Nervosität“ blockiert uns. Der Botenstoff, der in unserem Körper für Gelassenheit sorgt, heißt GABA oder fachsprachlich Gamma-Aminobuttersäure. Er dämpft die Erregbarkeit der Nervenzellen und verhindert damit eine zu starke „Zündung“. Die Nerven beruhigen sich.</p><p>Das GABA-System ist im Gehirn weit verbreitet und entscheidend für unser nervliches Gleichgewicht. Ein Mangel des Botenstoffs steht im Zusammenhang mit nervösen Unruhezuständen, Angst, Schlafstörungen, nervösen Magen-Darm-Beschwerden und Depressionen. Viele dämpfende Wirkstoffe greifen hier an, darunter chemisch-synthetische Beruhigungsmittel, Alkohol und auch die Wirkstoffe des Passionsblumenkrauts.</p><h2>Entspannt ohne zu ermüden</h2><p>Auszüge des Passionsblumenkrauts unterstützen die GABA-Wirkung und das gleich doppelt: Sie binden die gleichen Rezeptoren und setzen damit die Erregbarkeit der Nervenzellen herab und sie bewirken, dass GABA selbst länger zwischen den Nervenzellen verbleibt und seine beruhigende Wirkung so stärker und länger entfaltet. Nervosität und Ruhelosigkeit lassen nach. Das Einschlafen fällt leichter. Passionsblumenkraut wirkt milder als andere beruhigende Kräuter, wie etwa Baldrian. Der große Vorteil liegt in der „Alltagstauglichkeit“. Unter Passionsblumenkraut bleiben Reaktions- und Konzentrationsvermögen sowie insgesamt die Tagesleistungsfähigkeit trotz Beruhigung voll erhalten. Es entspannt ohne zu ermüden und die Einnahme birgt keine Risiken, wie Abhängigkeit oder Nebenwirkungen. Wirksam ist der gesamte Auszug des Krauts. Sein Gemisch der wirksamen Inhaltsstoffe liegt in der frischen Pflanze in der höchsten Konzentration und im natürlichen Mengenverhältnis vor. Frischpflanzensaft ist daher besonders geeignet.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_PScB-N-FQruYYum2mO6GjQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Thu, 01 Nov 2018 00:00:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Sanddorn - für außen und innen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/sanddorn</link><description><![CDATA[Da Sanddornbeeren sehr sauer schmecken und zu den Vitamin-C-reichsten nordischen Früchten zählen, werden sie auch als Zitronen des Nordens bezeichnet. ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_o80MgVqwRpKANTA-jFVDbQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_qqkm23JlS5C62EqwzLaIig" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_E1tq4K3rRtSa55s8eHF_Fw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_HIHKtYBoQ2aTbTDyUEbAaw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Da Sanddornbeeren sehr sauer schmecken und zu den Vitamin-C-reichsten nordischen Früchten zählen, werden sie auch als Zitronen des Nordens bezeichnet. Andere Namen der leuchtend orange gefärbten Beerensträucher sind Orangenbeerstrauch, Korallenstrauch und rote Schlehe, auch Weiden- und Audorn, was neben Sanddorn auf ihre Standorte hinweist. Der botanische Gattungsname Hippophaerhamnoides erinnert daran, dass Sanddorn gut für Pferde ist, besonders für ein schönes Fell. Profitieren auch die Reiter oder alle Menschen davon?</p><p>Gesüßt werden die Beeren des Sanddornstrauches gerne genutzt, um Konfitüren, Kuchen, Säfte zuzubereiten. In der traditionellen russischen, indischen, tibetischen und chinesischen Medizin ist Sanddorn auch Heilpflanze. Dieser Status blieb ihm im westlichen Europa weitgehend versagt. Sanddorn gehörte eher zu den magischen Pflanzen. Zweige wurden über Türen und Fenstern angebracht, in der Hoffnung, böse Geister fern zu halten. Altes Erfahrungswissen aus anderen Ländern sowie Ergebnisse moderner wissenschaftlicher Forschungen könnten in absehbarer Zeit jedoch dazu führen, Sanddorn offiziell als Heilpflanze anzuerkennen.</p><h2>Nährstoffe und Fettsäuren</h2><p>Sanddornbeeren bestehen wie andere Beeren zu über 80 Prozent aus Wasser. Obgleich sie sehr sauer sind, haben sie etwa ebenso viel Zucker – hauptsächlich in Form von Fructose und Glucose – wie Erdbeeren. Es sind ungefähr fünf Gramm auf 100 Gramm Früchte. Der saure Geschmack ist auf die enthaltenen Fruchtsäuren zurückzuführen. Auffallend ist weiterhin der für eine Frucht hohe Öl- bzw. Fettgehalt von sieben auf 100 Gramm. Da bringen es Erdbeeren nur auf 0,3. Der Kaloriengehalt der Sanddornbeeren ist daher mit circa 94 kcal in 100 Gramm Beeren höher.</p><p>Im Fruchtfleisch stecken etwa fünf Prozent Öl, in den Sanddornsamen 20. Die Zusammensetzung ist unterschiedlich. Das Samenöl besteht zu je 35 Prozent aus Linolsäure (einer Omega-6-Fettsäure) und Alpha-Linolensäure (einer Omega-3-Fettsäure), was einem interessanten Omega-6-Omega-3-Verhältnis von 1:1 entspricht. Im Fruchtfleisch dominiert mit durchschnittlich 40 Prozent die Palmitoleinsäure, die auch als Omega-7-Fettsäure bezeichnet wird. Gesundheitlich soll sie wie Omega-3 Entzündungsprozesse hemmen und den Kohlenhydratstoffwechsel positiv beeinflussen. Diese Erkenntnisse sind aber noch sehr neu. Sicher ist, dass die enthaltenen fettlöslichen Vitamine K und E aus Sanddornbeeren gut resorbiert werden können.</p><h2>Vitamine, Mineralstoffe und mehr</h2><p>In erster Linie sind Sanddornbeeren für ihren außergewöhnlich hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt. Zwischen „nur“ 120 und sagenhaften 2.500 Milligramm pro 100 Gramm wurden schon gemessen. Offiziell gelten 450 Milligramm als Durchschnitt. Der Gehalt kann wie auch bei anderen Vitaminen und Mineralstoffen je nach Sorte, Standort, Erntezeitpunkt, Weiterverarbeitung erheblich schwanken. Dennoch in Sanddornbeeren steckt mehr Vitamin C als in Zitronen. Deren Durchschnittsgehalt wird mit 53 Milligramm Vitamin C auf 100 Gramm Frucht angegeben.</p><p>B-Vitamine, K und E sind in Sanddornbeeren auch auf jeden Fall drin. Ein Streitpunkt ist B12. Bei pflanzlichen Quellen ist in Bezug auf B12 stets Skepsis geboten. Sanddornbeeren wurden eine Zeit lang als gute Quelle angepriesen. Dann brachte ein Produkttest ein&nbsp;negatives Ergebnis. Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2017 hat wieder ergeben, dass aktives Vitamin B12 gefunden wurde. Es kann also durchaus sein, dass manche Sanddornprodukte Vitamin B12 enthalten. Sicherheitshalber sollte jedoch nicht davon ausgegangen werden. Vielleicht müsste jede Charge untersucht werden.</p><p>An Mineralstoffen sind Kupfer, Magnesium, Kalium und Calcium zu nennen, aber nicht<br/>mit überragenden Gehalten. Eher brillieren die leuchtend orangen Beeren neben erstaunlich<br/>hohen Vitamingehalten mit Antioxidantien. Der Carotinoidgehalt ist doppelt so hoch wie bei Karotten – etwa 100 Milligramm pro 100 Gramm Beeren. Außerdem enthalten Sanddornbeeren jede Menge Flavonoide wie Rutin und Quercetin. Diverse Studien haben gezeigt, dass eine höhere Flavonoid-Aufnahme die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs senkt. Breit angelegte Studien zur durchschnittlichen Flavonoidzufuhr beim Menschen fehlen aber noch.</p><h2>Zweierlei Öle</h2><p>Mit Sanddornbeeren oder -saft nimmt man natürlich auch etwas vom sanddorneigenen Öl zu sich. Es gibt aber auch Sanddornöl pur, entweder gepresst aus dem Fruchtfleisch oder den Kernen. In beiden Fällen handelt es sich bei Kaltpressung um heilkräftige Öle.</p><p>Auf die unterschiedliche Zusammensetzung der Fettsäuren wurde oben schon eingegangen.&nbsp;Zusätzlich hat das Sanddornfruchtfleischöl im Vergleich zum Kernöl beim Carotinoidgehalt die Nase vorn. Das eher gelbe Sanddornkernöl enthält dafür mehr Vitamin K.&nbsp;In der traditionellen Heilkunde anderer Länder kommt Sanddornöl innerlich vor allem bei Problemen mit Schleimhäuten zum Einsatz. In erster Linie aber dient Sanddornöl der Hautgesundheit. Forscher der polnischen Adam Mickiewicz University bescheinigen Sanddornöl gute Reparatureigenschaften und listen 200 bioaktive Substanzen auf, die es enthält. Ob zur Wundheilung, bei Verbrennungen, als Anti-Aging-Mittel oder zur Behandlung chronischer Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis, Sanddornöl darf auf die Haut. Einfach auftragen oder mit anderen Ölen mischen. Erhältlich sind zudem Naturkosmetik-Produkte mit Sanddorn.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_vdb7fdFdfyw2ZgiOMaxb2w" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sun, 01 Jul 2018 08:00:57 +0200</pubDate></item></channel></rss>