<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/Fitness/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog , Fitness</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog , Fitness</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/Fitness</link><lastBuildDate>Fri, 17 Apr 2026 02:37:51 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[SPORTLICH LEISTUNGSFÄHIGER mit sekundären Pflanzenstoffen natürlich unterstützen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/sportliche-leistungsfaehigkeit</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.reformleben.de/beiträge/2024/AdobeStock_327395572.jpeg"/>Viele Sportlerinnen und Sportler müssen sich, unabhängig von ihrem Leistungsniveau, neben den physischen Herausforderungen des Trainings und Wettkampf ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_txriIqbTQ3-VJrG44KR-lA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_sUG9tOD4SSOGqHBw7CQOLQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_FhQd7qVkQkO2OVSkdR3oqw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_-oMkXKCrM1839eUhcHPbvA" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_-oMkXKCrM1839eUhcHPbvA"] .zpimage-container figure img { width: 540px ; height: 355.72px ; } } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-fit zpimage-tablet-fallback-fit zpimage-mobile-fallback-fit hb-lightbox " data-lightbox-options="
                type:fullscreen,
                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/beitr%C3%A4ge/2024/AdobeStock_327395572.jpeg" size="fit" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_8_hBOoznQjutu2sHuu5SVA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-center " data-editor="true"><div><div style="color:inherit;text-align:left;"><strong>Viele Sportlerinnen und Sportler müssen sich, unabhängig von ihrem Leistungsniveau, neben den physischen Herausforderungen des Trainings und Wettkampfs mit weiteren Stressoren aus Beruf, Schule oder Umwelt auseinandersetzen. Die Summe der Belastungsfaktoren kann zu längeren Regenerationszeiten und einem erhöhten Infektions- und Verletzungsrisiko führen. Die bewusste Auswahl von Lebensmitteln mit vielen sekundären Pflanzenstoffen kann diese negativen Auswirkungen deutlich reduzieren. Bei Bedarf helfen gezielte Nahrungsergänzungen, die Versorgung mit diesen wichtigen Schutz- und Reglerstoffen zu optimieren.</strong></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_aqDbHF4aTb_ViOopzZKD9Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_aqDbHF4aTb_ViOopzZKD9Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div><span style="font-size:24px;">Sport führt zu mehr freien&nbsp;<span style="color:inherit;">Sauerstoffradikalen</span></span></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_zlsIKBZoIHKn0Kr-sOC-8w" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Intensive körperliche Aktivität führt zu einem deutlichen Anstieg von oxidativen Prozessen. Typisch ist ein Anstieg der Sauerstoffaufnahme um das 10- bis 20-fache im Vergleich zum Ruhezustand. Mit diesem höheren Sauerstoffumsatz geht eine vermehrte Bildung freier Sauerstoffradikale einher, die zu oxidativem Stress führen kann. Als Folge treten Muskelzellenschäden auf, deren Abbauprodukte sogar im Blut nachgewiesen werden konnten.</div><div><br/></div><div>Zudem spielt der Blutfluss eine entscheidende Rolle für die Sauerstoffversorgung der Muskeln und die Ableitung von Milchsäure (Laktat) zur Leber. Die Kapazität des Blutflusses ist somit ein mitentscheidender Faktor für eine individuell hohe Leistungsfähigkeit.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_c-wDJ7lv3vPZWcS0GHaQlg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_c-wDJ7lv3vPZWcS0GHaQlg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Polyphenole – vielfältige Verbündete der sportlichen Leistung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_8Eqfy9qaOycjKmPAiBskeA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Polyphenole sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (SPS), die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Nüssen, Kakao und Grüntee vorkommen. Sie sind für Farbe, Geschmack und Geruchseigenschaften vieler Pflanzen verantwortlich. Allgemein gilt: je dunkler die Farbe, desto höher ist die Konzentration der SPS.</div><div><br/></div><div>Polyphenole und ihre Unterkategorien wie Flavonoide oder Anthocyane werden von Pflanzen als Reaktion auf Stresssituationen produziert. Nachdem sie verzehrt wurden, fungieren sie auch als wichtige Signalmoleküle im Körper. Sie können Stoffwechselwege stimulieren, die durch Proteine wie Sirtuine vermittelt werden. Sie nehmen direkt Einfluss auf Rezeptorproteine oder indirekt auf die Modulation von Transkriptionsfaktoren und Schlüsselenzymen.</div><div><br/></div><div>SPS sind als nahezu essenziell zu bezeichnen, um den Körper bei der Bekämpfung von oxidativem Stress zu unterstützen. Epicatechine zum Beispiel, die in Kakao oder grünem Tee enthalten sind, können über genetische Mechanismen die Expression antioxidativer Enzyme fördern. Zudem besitzen sie ausgeprägte entzündungshemmende Eigenschaften.<br/><br/><span style="color:inherit;">Ein umfassender Schutz wird durch die möglichst vielfältige Kombination unterschiedlicher Gemüse- und Obstsorten erzielt. Allerdings dokumentiert die Auswertung zahlreicher Ernährungsprotokolle sportlich Aktiver am Deutschen Institut für Sporternährung e.V. (DiSE e.V.), Bad Nauheim, dass im sportiven Alltag in der Regel nicht auf Lebensmittel mit hoher Nährstoff- und Sekundärer Pflanzenstoff-Dichte zurückgegriffen wird, was als weiterer Stressor die Belastung mit freien Sauerstoffradikalen verschärfen kann.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_xgqGHnawSqtILQTGzXf2WA" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_xgqGHnawSqtILQTGzXf2WA"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Mehrfach-Vorteile für Aktive</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_3sA96683jI9ofcyowHBEow" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Es ist gut belegt, dass Nahrungspolyphenole vielfältige positive Auswirkungen auf die sportliche Leistung haben. So vermindern z.B. Anthocyane aus Beeren und roten Trauben sportbedingten, oxidativen Stress. SPS modulieren die mitochondriale Biogenese und unterstützen so die aerobe Energieproduktion im Körper. Sie aktivieren wichtige Enzyme und Transkriptionsfaktoren. Damit helfen sie bei Produktion und Regulation wichtiger, körpereigener antioxidativer Proteine wie SOD, Katalasen und dem Glutathionsystem. Sie können die nach intensivem Sport auftretenden, entzündlichen Prozesse modulieren deren Intensität abmildern und die Dauer der Inflammation verkürzen. Zudem beeinflussen sie das Gleichgewicht körpereigener Immunreaktionen. Einige Polyphenole wie Kakaoflavanole wirken regulierend auf die Endothelfunktion der Blutgefäße und optimieren damit den Sauerstoff- und Nährstofftransport zum Muskel.</div><br/><div>Sportlerinnen und Sportler profitieren weiterhin von sekundären Pflanzenstoffen, indem diese nach der Belastung die Regenerationszeit verkürzen und Schmerzen vermindern und oxidativen Stress auf das für adaptive Prozesse notwendige Maß reduzieren. Daneben interagieren Polyphenole auch mit der Darmmikrobiota. Deren Zusammensetzung beeinflusst die sportliche Leistungsfähigkeit direkt über den Energiestoffwechsel und indirekt durch die Modulation der Nährstoffverfügbarkeit.</div><div><br/></div><div><span style="color:inherit;">Um im sportlichen (Trainings-)Alltag eine optimale Versorgung mit SPS zu gewährleisten, hat sich bei aktiven Sportlern der Einsatz von Vitalstoffkonzentraten bewährt, deren Gehalt an SPS konkret ausgewiesen wird. Hier gibt es im Reformhaus spezielle Präparate, die mit der Tagesdosis von 20ml ca. 400 mg Polyphenole liefern, ähnlich der Menge, die in ca. 800 g unterschiedlichstem Gemüse und Obst enthalten ist.</span></div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_qiEowH7QJQrPs-ZCXJUi7Q" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_qiEowH7QJQrPs-ZCXJUi7Q"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Meereskieferextrakt zur Leistungssteigerung</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_8WI83QMCySMpdjlLzXfKIg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div>Ein Extrakt aus der Rinde der französischen Meereskiefer, als Pycnogenol® bezeichnet, weist einen hohen Gehalt bestimmter SPS, sogenannter oligomere Proanthocyanidine (OPC), auf. In Studien konnte die sportliche Leistungsfähigkeit mit Pycnogenol® verbessert werden. Es gilt als eines der leistungsstärksten Antioxidantien und kann die antioxidative Kapazität des menschlichen Blutes um bis zu 40 % steigern. Zudem trägt es zu einer besseren Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Muskeln bei.</div><br/><div>Die Ergebnisse mehrerer klinischer Studien deuten darauf hin, dass Pycnogenol® einen wirksamen Schutzmechanismus für die durch sportliche Aktivitäten beanspruchte Muskulatur bietet. Besonders in Kombination mit weiteren sekundären Pflanzenstoffen wie Curcumin und Boswellia kann Pycnogenol® auch inflammatorische Prozesse modulieren, trägt dadurch zur Förderung der Leistungsfähigkeit bei und beschleunigt die Regenerationszeit. Kombinationspräparate mit diesen Wirkstoffen sind im Reformhaus erhältlich.</div></div></div>
</div><div data-element-id="elm_CgIgQJqtuAW2l2MbHq6MAg" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_CgIgQJqtuAW2l2MbHq6MAg"] h2.zpheading{ line-height:32px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-style-none zpheading-align-left " data-editor="true"><span style="color:inherit;font-size:24px;">Sekundäre Pflanzenstoffe nicht in zeitlicher Nähe zum Sport einnehmen</span></h2></div>
<div data-element-id="elm_9ynW_inBK9XRZcIpWFUBKQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><p><span style="color:inherit;">Es ist empfehlenswert, eine SPS-Ergänzung deutlich vor oder mit größerem zeitlichem Abstand zum Sport und nicht während oder unmittelbar danach einzunehmen. Denn die durch das Training provozierten Entzündungsprozesse nach der Belastung sind für körperliche Adaptationsmechanismen wie die Muskelhypertrophie wesentlich.</span></p></div>
</div></div><div data-element-id="elm_k89Fkvh1lbAbl6xze5r0EQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_0tCSka0eHXQuPJohbOTHFQ" data-element-type="codeSnippet" class="zpelement zpelem-codesnippet "><div class="zpsnippet-container"><div style="border:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:16px;margin-bottom:20px;font-family:Arial, sans-serif;"><p style="font-size:16px;margin:0 0 8px;color:rgb(85, 85, 85);">Erschienen in:</p><div style="display:flex;align-items:start;"><img src="https://www.reformleben.de/shop/ausgaben/rl_56_0524_title.jpg" alt="Reformleben Magazin" style="width:200px;height:auto;margin-right:16px;border:1px solid rgb(221, 221, 221);"/><div style="flex-grow:1;"><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;">Ausgabe Nr. 56 (Juli/Aug. 2024)</p><p style="margin:0;font-size:24px;color:rgb(51, 51, 51);margin-bottom:10px;font-family:&quot;Spectral&quot;;line-height:1.3em;">Zur Biologie des Alterns</p><p style="margin:0;font-size:14px;color:rgb(51, 51, 51);">Faktoren des Alterns</p></div>
</div><a href="https://shop.reformleben.de/produkt/biologie-des-alterns-56/" target="_blank" ; style="display:inline-block;margin-top:16px;padding:10px 32px;background-color:rgb(38, 152, 210);color:white;text-align:center;text-decoration:none;font-size:14px;border-radius:4px;">Bestellen</a></div>
</div></div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 May 2024 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Zu viel Sitzen kann Ihr Krebsrisiko erhöhen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/zu-viel-sitzen-kann-ihr-krebsrisiko-erhohen</link><description><![CDATA[Benötigen Sie einen weiteren Grund, um sich während der Coronavirus-Epidemie mehr zu bewegen? Hier ist ein wahres &quot;Killer-Argument&quot;: Zu viel ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_JwqV91ZdQlSzLHMf9iajWg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_ucTaYMFKSC-31DiDN0bnUw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_WQmS50FATO-P--5L4xAxJA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_Jf5SxEr5Tu-wcj_UDOKvmw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Benötigen Sie einen weiteren Grund, um sich während der Coronavirus-Epidemie mehr zu bewegen?</strong></p><p>Hier ist ein wahres &quot;Killer-Argument&quot;: Zu viel Sitzen kann Ihr Krebsrisiko erhöhen, so eine neue Studie, die am Donnerstag in JAMA Oncology veröffentlicht wurde. </p><p>&quot;Es ist die erste Studie, die definitiv einen starken Zusammenhang zwischen Bewegungsmangel und Krebstod zeigt&quot;, sagte die Hauptautorin Dr. Susan Gilchrist, Associate Professor für klinische Krebsprävention am MD Anderson Cancer Center der University of Texas. </p><p>Das Ersetzen von mindestens 30 Minuten Sitzen durch leichte, mäßige oder starke körperliche Aktivität kann dieses Risiko jedoch verringern, fügte sie hinzu. &quot;Unsere Ergebnisse bestätigen, dass es wichtig ist, weniger zu sitzen und sich mehr zu bewegen&quot;, sagte Gilchrist in einer Erklärung.</p><p>In der Langzeitstudie wurden im Zeitraum zwischen 2009 und 2013 rund 8.000 Personen gebeten, während ihrer Wachstunden an sieben aufeinander folgenden Tagen ein Ortungsgerät oder einen Beschleunigungsmesser zu tragen. Zu Beginn der Studie hatte keine der Personen Krebs.</p><p>Nach fünf Jahren stellten die Forscher fest, dass die am meisten sitzenden Menschen ein um 82% höheres Risiko hatten, an Krebs zu sterben als die am wenigsten sitzenden Personen, selbst unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und Krankheitsstatus.</p><h2>Lebensstil Entscheidungen sind wichtig</h2><p>Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass mehr als 50% der Krebstoten durch eine gesunde Lebensweise wie gesunde Ernährung, Bewegung und Nichtrauchen vermeidbar sind. Aber wenn es um Sitzen und Krebs ging, hatten sich frühere Studien auf selbst berichtetes Verhalten gestützt, nicht auf objektive Daten.</p><p>Indem die Teilnehmer dieser Studie Fitness-Tracking-Geräte tragen mussten, konnten die Forscher die Auswirkungen von Bewegung auf das Ergebnis genauer abschätzen.</p><p>Sie fanden heraus, dass Menschen, die 30 Minuten Sitzen durch eine Aktivität mit geringer Intensität wie Gehen ersetzt hatten, ihr Krebsrisiko um 8% verringerten.</p><p>&quot;Gespräche mit meinen Patienten beginnen immer damit, warum sie keine Zeit zum Sport haben&quot;, sagte Gilchrist. &quot;Ich fordere sie auf, jede Stunde 5 Minuten bei der Arbeit aufzustehen oder die Treppe anstelle des Aufzugs zu nehmen. Es klingt vielleicht nicht nach viel, aber diese Studie sagt uns, dass selbst leichte Aktivitäten das Krebsrisiko signifikant reduzieren.&quot;</p><p>Bei Aktivitäten mittlerer Intensität war der Nutzen jedoch noch größer, wodurch das Krebsrisiko um 31% gesenkt wurde.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_LJuV3zHKCXPMP2hJre4FqA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sat, 20 Jun 2020 08:58:05 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Warum Bewegung so wichtig ist]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/bewegung</link><description><![CDATA[Haben Sie sich auch Anfang des Jahres vorgenommen, sich mehr zu bewegen? Was ist aus Ihren guten Vorsätzen geworden? Nichts? Dann verzweifeln Sie nich ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_SxHtvnVgSq-gAdo9yjWX1g" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_GRQ1LzuCSiCsdTZoMFIOjg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_pRtzMqvCTcu8Zqxv5NPMjw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_7AZTFQVHT5yHlJLTUqWS0g" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Haben Sie sich auch Anfang des Jahres vorgenommen, sich mehr zu bewegen? Was ist aus Ihren guten Vorsätzen geworden? Nichts? Dann verzweifeln Sie nicht, sondern nehmen Sie jetzt einen neuen Anlauf und gestalten Sie Ihr Leben insgesamt aktiver. Das bereitet zwar zu Beginn ein wenig Mühe, doch es lohnt sich, denn körperliche Aktivität bewirkt viel Gutes für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit – und ohne Bewegung werden wir früher oder später krank.</p><h2>Mehr Muskeln</h2><p>Für jede Bewegung, egal wie klein oder wie groß, wie leicht, wie schwierig oder wie anstrengend, brauchen wir unsere Muskulatur. Wenn wir aktiver werden, bildet der Körper mehr Muskeln, weil er merkt, dass sie benötigt werden. Nutzen wir sie aber nicht, baut er sie auch schnell wieder ab. Mehr Muskeln verdrängen nicht nur die Fettpölsterchen und lassen uns gut aussehen. Muskeln sind vor allem unverzichtbar, wenn wir unser tägliches Leben problemlos bewältigen wollen. Zwar denken wir beim Stichwort Muskeln zunächst an Kraft als ihre hervorstechende Eigenschaft, aber die Beweglichkeit, Koordination und Schnelligkeit der Muskulatur sind genauso wichtig: Diese Eigenschaften lassen uns schnell reagieren, wenn etwas herunterfällt, ermöglichen uns, den anfahrenden Bus zu erwischen und sorgen für geschmeidige, fließende Bewegungen, die nicht schmerzen. Vor allem im Alter ist all das unverzichtbar, um Stürzen vorzubeugen und um den Alltag möglichst lange eigenständig bewältigen zu können.</p><h2>Starkes Herz-Kreislauf-System</h2><p>Körperliche Aktivität sorgt dafür, dass alle Zellen und Organe besser durchblutet werden. Eine intensivere Durchblutung wiederum bedeutet für unseren Organismus eine bessere Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff, denn beides ist im Blut gelöst und wird mit seiner Hilfe durch den Körper transportiert. Auf seinem Weg aus den Zellen hinaus nimmt das Blut dann die Abfallprodukte des Stoffwechsels mit. Auch diese „Entsorgung“ wird durch die Bewegung verstärkt, sodass sich weniger „Müll“ in den Zellen ablagert. Beides, die gute Ver- und Entsorgung, unterstützt den Zellstoffwechsel und damit unser Wohlbefinden. Bei regelmäßiger Bewegung bildet der Organismus sogar neue, sehr feine Blutgefäße, sogenannte Kapillaren, damit das Blut überall gut hingelangt.</p><h2>Niedriger Blutdruck</h2><p>Besonders wenn Sie unter Bluthochdruck leiden, sollten Sie auf körperliche Aktivität setzen: Ihr Herz muss dann mehr arbeiten und die Blutgefäße werden elastischer. Das beugt hohem Blutdruck nicht nur vor, sondern senkt ihn effektiv – meist so stark, dass Sie die Dosis von blutdrucksenkenden Medikamenten deutlich verringern oder sogar komplett darauf verzichten können. Da gerade Blutdrucksenker sehr oft Nebenwirkungen verursachen, bedeutet ein Verzicht darauf eine große Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und der Lebensqualität.</p><h2>Tiefere Atmung</h2><p>Wenn Sie sich im Alltag oder beim Sport richtig anstrengen, atmen Sie automatisch tiefer. Damit nehmen Sie mehr Sauerstoff auf und genau den benötigen all Ihre Zellen, um gut zu funktionieren. Ganz besonders profitieren unsere Gehirnzellen davon: Wie wichtig Sauerstoff fürs Gehirn ist, merken Sie schon, wenn Sie in einem stickigen Raum ein Fenster öffnen. Dieser belebende Effekt wird durch Bewegung deutlich verstärkt. Treiben wir regelmäßig Ausdauersport, verbessert sich die Lungenfunktion insgesamt: Wir atmen dann nicht nur bei Bewegung tiefer, sondern immer: Auch im Alltag und während des Schlafs wird der Körper besser mit Sauerstoff versorgt.</p><h2>Gut fürs Gehirn</h2><p>Das Gehirn profitiert von der stärkeren Durchblutung durch Bewegung zum einen durch das Plus an Sauerstoff (wie gerade erläutert), aber das ist noch längst nicht alles: Auch Neurotransmitter werden nun mit dem Blut schneller weitertransportiert. Diese leiten die Signale des Nervensystems ans Gehirn weiter. Passiert das durch eine bessere Durchblutung schneller, sind unsere Aufmerksamkeit und Konzentration höher und wir reagieren auch schneller. Dieser Effekt wird verstärkt durch ACTH, das Kreativitätshormon, das bei Bewegung vermehrt freigesetzt wird. Der Clou aber: Bewegung regt die Bildung neuer Nervenzellen und Synapsen an, also der Kontakte zwischen den Nervenzellen, und lässt sogar die graue Substanz des Gehirns wachsen, die aus Nervenzellen besteht. Einige Studien weisen auch darauf hin, dass Ausdauersport eine gute Vorbeugung gegen Demenz ist.</p><h2>Gute Cholesterinwerte</h2><p>Bewegung und Sport regen die fettspaltenden Enzyme an und das wirkt doppelt positiv auf den Cholesterinspiegel: Die Menge des „guten“ HDL erhöht sich um bis zu zehn Prozent und die des „schlechten“ LDL vermindert sich um bis zu fünf Prozent. Ist zu viel LDL im Blut, lagert es sich an den Wänden der Gefäße ab und verstopft mit der Zeit die Adern, sodass es zu Herzinfarkt und Schlaganfall kommen kann.</p><h2>Niedriger Blutzucker</h2><p>Wenn wir Schokolade oder Kuchen essen, nehmen wir einfache Kohlenhydrate zu uns. Daraus gewinnt der Körper Einfachzucker, die er in den Zellen in Energie umwandelt. Damit der Zucker in die Zellen kommt, benötigt er Insulin: Es schließt quasi wie ein Schlüssel die Zelle auf.</p><p>So weit, so gut. Problematisch wird es erst, wenn wir dauerhaft zu viel Zucker im Blut haben. Dann reagiert die Zelle immer schlechter auf das Insulin und wird mit der Zeit dagegen resistent.</p><p>Bei Diabetes Typ 2, das zu den Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall gehört, reagiert der Körper gar nicht mehr auf Insulin. Damit es nicht so weit kommt, hilft Bewegung. Die Zellen gewinnen ihre Sensibilität zurück und reagieren wieder auf das Insulin. Mit reichlich Bewegung können Sie die Insulinresistenz sogar rückgängig machen und dem Diabetes Typ 2 ein Schnippchen schlagen. Dazu ist allerdings alle zwei Tage Sport nötig. Zur Vorbeugung gegen Diabetes Typ 2 reicht auch regelmäßige Bewegung im Alltag aus.</p><h2>Das Gewicht im Griff</h2><p>Gerade in den Wintermonaten essen wir oft mehr, als wir an Kalorien verbrauchen – und je älter wir werden, desto eher entstehen Fettpolster, weil der Stoffwechsel mit den Jahren nicht mehr so schnell arbeitet. Wenn Sie sich im Alltag viel bewegen oder regelmäßig Sport treiben, regen Sie Ihren Stoffwechsel an und sorgen dafür, dass die Energie verbrannt und nicht als Polster gespeichert wird. Mit Ausdauersport bewirken Sie, dass Ihre Zellen mehr Mini-Kraftwerke zur Verwertung der Energie bilden, die sogenannten Mitochondrien. Durch Kraftsport bekommen Sie mehr Muskeln, die dann auch mehr Energie verbrauchen. Beides kombiniert ist ideal für den Genuss ohne Reue.</p><h2>Gute Stimmung</h2><p>Ja, das Aufraffen zum Sport fällt manchmal schwer. Aber wenn Sie das geschafft haben, dürfen Sie sich selbst auf die Schulter klopfen, stolz sein und sich freuen: Damit haben Sie schließlich schon mehr geschafft als der Großteil der Bevölkerung und Sie haben etwas Gutes für sich getan! Und nach der Bewegung fühlt sich der Körper doch einfach gut an.</p><p>Wenn wir unsere Muskeln bewegen, werden Endorphine ausgeschüttet. Das bekannteste dieser Glückshormone ist sicher Serotonin, das direkt gegen Stress und positiv auf die Laune wirkt. Hinzu kommen Dopamin und Noradrenalin, die aufmerksam, munter und heiter machen. Außerdem bauen Sie durch Bewegung Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin ab. Bleiben diese dagegen im Körper, führt das zu dauerhafter Anspannung der Muskeln und darüber dann früher oder später fast immer auch zu Schmerzen. Aus diesem Grund ist körperliche Bewegung oft ein Bestandteil der Therapie bei Depressionen oder Burn-out.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_7m5DGVO9HGq9y8xB8xqeaQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sat, 06 Jun 2020 14:06:53 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Ein starker Rücken statt Rückenschmerzen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/ein-starker-ruecken-statt-rueckenschmerzen</link><description><![CDATA[Seit Jahren sind Rückenschmerzen die Volkskrankheit Nummer eins und fast jeden erwischt es irgendwann im Leben – und viele Menschen immer wieder. Dann ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_YXkr5g0rQqm45H519VURcA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_d1zJPrGkRGyniCOOJ6ni2Q" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_oymSa9yCRPerJ0CSwshcgw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_kchyafRyQGizOv8xEjV60Q" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Seit Jahren sind Rückenschmerzen die Volkskrankheit Nummer eins und fast jeden erwischt es irgendwann im Leben – und viele Menschen immer wieder. Dann wird gecremt, geschluckt und gespritzt, was die Medizin hergibt.</p><p>Gerade jetzt im Winter, wenn wir besonders viel und lange am Stück sitzen, hört man allerorten die Klage: „Ich habe Rücken!“ Dabei müsste das in den meisten Fällen gar nicht sein, wenn wir nur auf unseren Körper hören würden. Bevor er nämlich mit massiven Schmerzen reagiert, hat er uns schon zahlreiche Signale geschickt, dass es dem Rücken nicht gut geht und dieser unsere Aufmerksamkeit benötigt.</p><h2>Achten Sie auf die Signale Ihres Rückens</h2><p>Es beginnt mit leichten Verspannungen, die meist schnell wieder verschwinden, wenn wir uns zumindest ausgiebig recken und strecken oder ein wenig hin und her gehen. Tun wir das allerdings nicht und ignorieren die Verspannungen als erstes Zeichen, entstehen richtige Schmerzen: Dabei verkleben die Faszien und wenn wir uns wieder bewegen, „reißen“ wir sie auseinander und das schmerzt, weil sich dort zahlreiche Nervenenden befinden. Diese Schmerzen sind die Signale des Körpers, die uns sagen sollen: Es geht mir schlecht! Mir fehlen Nährstoffe und Ignorieren wir auch diese im Grunde sehr deutlichen Zeichen, wird es richtig schlimm:</p><p>Der Körper schaltet noch eine Stufe hoch und reagiert mit Hexenschuss oder ähnlich intensiven, quälenden Rückenschmerzen, die uns die Tränen in die Augen treiben können.</p><h2>Sitzen Sie nie zu lange am Stück</h2><p>Lassen Sie es gar nicht soweit kommen, sondern gehen Sie achtsam mit sich und Ihrem Rücken um und pflegen Sie ihn. Das bedeutet konkret: Bewegen Sie sich, und zwar nicht nur einmal in der Woche beim Sport, sondern täglich auch über den Tag verteilt zwischendurch. Vermeiden Sie lange Phasen, in denen Sie ununterbrochen sitzen, und sorgen Sie Sauerstoff! Beweg dich mehr!&nbsp; immer wieder für kleine Unterbrechungen: Stehen Sie beispielsweise auf beim Telefonieren, stellen Sie die Ablagekörbe im Büro weiter weg, sodass Sie aufstehen oder sich zumindest strecken müssen. Nehmen Sie die Treppe statt des Lifts. Wenn sich das Dauersitzen nicht vermeiden lässt, sitzen Sie bewegt: Verändern Sie immer wieder Ihre Haltung, lehnen Sie sich zurück und nach vorn, sitzen Sie mal auf der Kante des Stuhls und mal an der Lehne, wippen Sie mit den Beinen und Zehen, ziehen Sie zwischendurch die Schultern hoch und räkeln Sie sich. Das alte Geradesitzen aus dem letzten Jahrhundert gilt längst nicht mehr.</p><h2>Ihr Rücken liebt Bewegung</h2><p>Warum das alles? Nur wenn Sie sich bewegen, werden die Zellen über das Blut mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt und können ihre Funktionen im Stoffwechsel erfüllen und auch entstandene Abfallstoffe mit dem Blutfluss abtransportieren lassen. Nur dann bleiben die Faszien geschmeidig und gleiten problemlos aneinander vorbei. Über die Bewegungen zwischendurch freuen sich nicht nur Ihr Rücken und Ihre Muskeln und Faszien, auch Ihr Gehirn wird sie genießen – und Sie werden frischer und leistungsfähiger.</p><h2>Übungen für Ihren Rücken</h2><p>Um Ihren Rücken insgesamt zu stärken, sollten Sie sich jeden Tag etwa 15 Minuten gezielte Übungen gönnen, vielleicht morgens, um frisch in den Tag zu starten, oder auch abends, um den Stress des Tages hinter sich zu lassen. Machen Sie daraus eine gute Gewohnheit, von der Ihr Organismus, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden insgesamt profitieren. Starten Sie mit den folgenden Übungen: Führen Sie sie langsam und präzise aus und spüren Sie, wie gut sich das anfühlt.</p><h2>Katze und Kuh</h2><figure class="wp-block-image size-full"><img src="https://shop.reformleben.de/wp-content/uploads/2020/03/ruecken-1.jpg" alt="" class="wp-image-4845"><figcaption class="wp-element-caption"> Katze und Kuh </figcaption></figure><p>Diese Übung hält Ihren Rücken und Ihre Wirbelsäule beweglich, indem Sie abwechselnd die Muskulatur an der Vorder- und der Rückseite des Rumpfs dehnt.</p><ul><li>Gehen Sie in den Vierfüßlerstand. Dafür stützen Sie sich gleichmäßig auf Ihre Knie und Hände mit den Knien unter dem Becken, den Händen unter den Schultern.</li></ul><ul><li>Mit der nächsten Ausatmung drücken Sie den Rücken wie eine Katze nach oben in den Buckel, sodass er schön rund wird. Der Kopf hängt nach unten. Spüren Sie, wie Ihr gesamter Rücken inklusive Schultern gedehnt wird.</li></ul><ul><li>Beim Einatmen bewegen Sie sich in die umgekehrte</li></ul><p><strong>Richtung</strong>: Heben Sie den Kopf an und drücken Sie den Rücken durch wie bei einer Kuh.</p><ul><li>Wiederholen Sie diese Übung 10 Mal.</li></ul><h2>Schulterbrücke</h2><figure class="wp-block-image size-full"><img src="https://shop.reformleben.de/wp-content/uploads/2020/01/schulterbruecke.jpg" alt="" class="wp-image-4851"><figcaption class="wp-element-caption"> Schulterbrücke </figcaption></figure><p>Die Schulterbrücke hält die Wirbelsäule beweglich und stärkt die Beine, das Gesäß sowie den unteren Rücken und fördert das Zusammenspiel dieser Muskelgruppen. Legen Sie sich auf den Rücken mit den Armen neben dem Körper. Stellen Sie die Füße auf und nehmen Sie Bauchspannung auf.</p><ul><li>Atmen Sie ein. Mit der Ausatmung kippen Sie Ihr Becken und rollen Ihre Wirbelsäule langsam Wirbel für Wirbel vom Boden hoch, bis Ihr Körper von den Schultern bis zu den Knien eine gerade Linie bildet.</li></ul><ul><li>Atmen Sie ein und rollen Sie sich mit der Ausatmung genauso kontrolliert wieder ab.</li></ul><ul><li>Wiederholen Sie Übung insgesamt 10 Mal. </li></ul><h2>Rückenstütz mit Beinheber </h2><figure class="wp-block-image size-full"><img src="https://shop.reformleben.de/wp-content/uploads/2020/01/r%C3%BCeckenstuetz.jpg" alt="" class="wp-image-4849"><figcaption class="wp-element-caption"> Rückenstütz mit Beinheber </figcaption></figure><p>Mit dieser Übung trainieren Sie Ihre tief liegenden Bauch- und Rückenmuskeln.</p><ul><li>Setzen Sie sich mit gestreckten Beinen auf den Boden und stellen Sie Ihre Hände hinter Ihrem Gesäß auf. Dabei zeigen die Finger in Richtung Füße.</li></ul><ul><li>Drücken Sie mit der Ausatmung die Hände in den Boden und heben Sie das Gesäß so an, dass Ihr Körper von den Schultern bis zu den Fersen eine gerade Linie bildet.</li></ul><ul><li>Aus dieser Position heben Sie ein Bein etwa 45 Grad an.</li></ul><ul><li>Halten Sie es für 2 Sekunden oben, bevor Sie es wieder abstellen.</li></ul><ul><li>Heben Sie dann das andere Bein.</li></ul><ul><li>Heben Sie jedes Bein insgesamt 5 Mal.</li></ul><p><strong>Variante für Einsteiger:</strong></p><p>Stützen Sie sich rücklings mit den Armen auf einem stabilen Stuhl oder Tisch ab. Diese Abwandlung eignet sich auch gut fürs Büro.</p><h2>Planke</h2><figure class="wp-block-image size-full"><img src="https://shop.reformleben.de/wp-content/uploads/2020/01/planke.jpg" alt="" class="wp-image-4848"><figcaption class="wp-element-caption"> Planke </figcaption></figure><p>Mit dieser Übung trainieren Sie die tiefen Bauch- und Rückenmuskeln sowie Hüften und Beckenboden. Aber auch Arme und Beine müssen arbeiten – eine gute Ganzkörperübung.</p><ul><li>Legen Sie sich auf den Bauch und stützen Sie die Unterarme auf den Boden, sodass sich die Ellbogen unter den Schultern befinden (= Unterarmstütz). Stellen Sie die Zehen auf.</li></ul><ul><li>Mit dem Ausatmen aktivieren Sie die Bauchspannung und drücken sich hoch in die Planke.</li></ul><ul><li>Beim Einatmen schieben Sie den Körper kontrolliert ein Stück vor und mit dem Ausatmen wieder zurück.</li></ul><ul><li>Machen Sie das 3 Mal, gehen Sie zurück in den Unterarmstütz und entspannen Sie einige Sekunden, bevor Sie von vorn beginnen.</li></ul><ul><li>Wiederholen Sie die Übung insgesamt 8 Mal.</li></ul><p><strong>Variante für Fortgeschrittene:</strong></p><p>Führen Sie die Übung mit fast durchgestreckten Armen aus.</p><h3><strong>Spine Twist – Rumpfdrehen</strong></h3><figure class="wp-block-image size-full"><img src="https://shop.reformleben.de/wp-content/uploads/2020/01/rumpfdreher.jpg" alt="" class="wp-image-4850"><figcaption class="wp-element-caption"> Rumpfdreher </figcaption></figure><p>Diese Drehung aus dem Pilates macht Ihre Wirbelsäule beweglich und trainiert die schrägen und die tiefliegenden Rücken- und Bauchmuskeln. Dort sollten Sie ein Ziehen spüren, nicht im hinteren Oberschenkel.</p><ul><li>Setzen Sie sich aufrecht hin mit gestreckten, mattenbreit geöffneten Beinen und angezogenen Füßen.</li></ul><ul><li>Heben Sie Ihre Arme mit gestreckten Händen und Fingern zur Seite auf Schulterhöhe an.</li></ul><ul><li>Atmen Sie ein und drehen Sie mit der Ausatmung Ihren Oberkörper soweit wie möglich zu einer Seite.</li></ul><ul><li>Mit dem nächsten Einatmen drehen Sie den Oberkörper wieder zur Mitte und mit der Ausatmung zur anderen Seite.</li></ul><ul><li>Drehen Sie zu jeder Seite insgesamt 5 Mal. Wichtig: Das Becken wird nicht mitbewegt, sondern zeigt nach vorn. Der Rücken bleibt gerade. Sie knicken nirgendwo ein. Falls Sie nicht gut mit gestreckten Beinen sitzen können, winkeln Sie die Beine leicht an und stellen Sie die Füße auf.</li></ul></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_c0zBNNYgxZLECdfvDYZXkg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jan 2020 08:40:00 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Fitte Muskeln - für einen fitten Stoffwechsel]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/fitte-muskeln</link><description><![CDATA[Muskeln sehen nicht nur gut aus und sorgen für eine straffe Figur sowie für Kraft und Beweglichkeit: Muskeln sind auch der wichtigste Motor für unsere ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_lS57NYMNQxCIGGC5yO7xHQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_a50d-957R163jNHLc6NgHQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_EJSRJDK7QfmJS1hIctrUXw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_-Au7LlNdS4yDDwOFEieNZg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Muskeln sehen nicht nur gut aus und sorgen für eine straffe Figur sowie für Kraft und Beweglichkeit: Muskeln sind auch der wichtigste Motor für unseren Stoffwechsel! Nur wenn Sie sich regelmäßig bewegen, arbeitet der Stoffwechsel gut und läuft richtig rund. Umgekehrt gilt: Wenn Sie Ihren Stoffwechsel anregen möchten, klappt das nachhaltig nur mithilfe von Muskelarbeit, sprich Bewegung. Sie sorgt dafür, dass mit dem arteriellen Blut Sauerstoff und Nährstoffe in die Zellen kommen und die Abbauprodukte des Stoffwechsels mit dem venösen Blut aus den Zellen heraustransportiert werden.</p><p>Da unser Stoffwechsel mit zunehmendem Alter langsamer wird, ist es besonders mit dem Älterwerden wichtig, sich regelmäßig zu bewegen und dadurch den Stoffwechsel fit zu halten oder auch erst auf Trab zu bringen. Das Alter gilt auch keinesfalls als Ausrede für ein bewegungsarmes Leben, denn zahlreiche Studien haben nachgewiesen: Muskeln lassen sich in jedem Alter trainieren! Selbst wenn Sie sich bisher kaum bewegt haben, können Sie gleich heute damit anfangen und Sie werden davon profitieren!</p><h2>Stoffwechsel – was ist das eigentlich?</h2><p>Die Wissenschaft bezeichnet den Stoffwechsel als Metabolismus und meint damit alle biochemischen Vorgänge in unserem Körper. Dabei ist der Begriff durchaus wörtlich zu nehmen, denn Stoffe wechseln von einem Milieu in ein anderes: Die Eiweißmoleküle aus der Nahrung werden zum Zellaufbau verwendet, der Sauerstoff aus der Atmung für die Energiegewinnung und entstehende Abfallprodukte werden wieder aus dem Körper hinausbefördert. Das sind nur wenige Beispiele von unzähligen chemischen Prozessen in unserem Organismus. Dabei unterscheidet man grundsätzlich den Energie- und den Baustoffwechsel. Ersterer erzeugt und verbraucht Energie, letzterer ersetzt und erneuert unsere Körperzellen.</p><p>Genau betrachtet hat aber jedes Organ einen eigenen Stoffwechsel – vom Knochen- über den Leber- bis zum Gehirn-Stoffwechsel – und auch die Nährstoffe werden im Eiweiß-, Fettund Kohlenhydrat-Stoffwechsel unterschiedlich umgebaut. Nur wenn all diese Vorgänge einwandfrei ablaufen, sind wir gesund und vital. Für einen gut funktionierenden Stoffwechsel spielt Bewegung eine zentrale Rolle.</p><h2>Wie Muskulatur und Stoffwechsel zusammenhängen</h2><p>Jede Körperzelle enthält Mitochondrien. Sie werden oft als Kraftwerke der Zelle bezeichnet, denn sie stellen unserem Organismus die nötige Energie bereit. Dazu verbrennen sie Zucker (Kohlenhydrate) sowie Fett und wandeln beides in ATP (Adenosintriphosphat) um – so heißt der Treibstoff für die Muskulatur.</p><p>Im Durchschnitt produzieren die Mitochondrien davon etwa 40 Kilogramm (!) pro Tag, und zwar vor allem in jenen Zellen, die auch viel Energie verbrauchen. Das sind neben den Sinnes- und Nervenzellen in erster Linie die Muskelzellen. Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel finden also zum größten Teil in unseren Muskeln statt, und zwar nicht nur wenn wir uns bewegen. Auch in Ruhe, also wenn wir sitzen oder liegen, benötigt unser Körper Energie fürs Denken, Atmen und die einwandfreie Funktion der Organe. Außerdem beeinflussen aktive Muskeln auch den Stoffwechsel der Leber und des Gehirns.</p><p><strong>Kraft und Ausdauer halten den Stoffwechsel auf Trab Jeder Muskel besteht aus roten und weißen Fasern:</strong></p><ul><li>Die gut durchbluteten, unter dem Mikroskop rot erscheinenden Fasern arbeiten langsam, aber dafür ausdauernd.<br/></li><li>Die weniger durchbluteten weiß erscheinenden Fasern reagieren sehr schnell, halten aber nicht lange durch.</li></ul><p>Beide zusammen sorgen dafür, dass wir unser Leben in all seiner Vielfalt führen können, dass wir zum Beispiel sowohl lange wandern als auch schnell sprinten können. Für schweres Heben benötigen wir die roten, für feine Tätigkeiten die weißen Fasern. Damit beide Fasertypen – und damit unsere Muskulatur insgesamt – leistungsfähig werden und bleiben, ist es wichtig, dass wird beide typgerecht fordern und fördern:</p><ul><li>die weißen durch Krafttraining,<br/></li><li>die roten durch Ausdauertraining.</li></ul><p>Wenn Sie also bisher „nur“ mit Freude joggen oder Rad fahren, sollten Sie sich auch unbedingt Kraftübungen im Fitness-Studio, Verein oder Zuhause mit dem eigenen Körpergewicht gönnen – und umgekehrt: Als Kraftsportfan Sollten Sie zusätzlich auf Ausdauer durch Schwimmen, Laufen oder Radfahren setzen.</p><h2>Muskeln brauchen Pausen</h2><p>Während Sie trainieren, arbeitet der Energiestoffwechsel: Die Mitochondrien verarbeiten Zucker und Fett mithilfe von Sauerstoff zu ATP und die Muskelzellen verbrauchen es sofort. Während Sie sich anstrengen, sind die Muskeln vollauf damit beschäftigt, die Leistung zu erbringen, die Sie ihnen abfordern. In dieser Phase haben sie keine Zeit, sich anzupassen und ausdauernder oder kräftiger zu werden. Das passiert, wenn Sie nicht trainieren: Der Körper hat sich gemerkt, dass die Muskulatur mehr arbeiten muss und passt die Muskelzellen an die neuen Anforderungen an. Dabei arbeitet der Baustoffwechsel: Er baut mehr Eiweiße ein, damit die Muskeln kräftiger werden, oder sorgt für mehr Mitochondrien, damit die Muskulatur länger durchhält.</p><p>Deswegen ist es für ein gesundes, stoffwechselförderndes Training sinnvoll, die Kraftund die Ausdauereinheiten von Tag zu Tag abzuwechseln, statt die gleiche Belastung an zwei aufeinander folgenden Tagen einzuplanen.</p><h2>Wie viel Bewegung muss sein?</h2><p>Falls Sie sich bisher kaum bewegen, gilt: Weniger ist mehr! Also nicht am Wochenende richtig ranklotzen, sondern besser jeden Tag kürzere Einheiten absolvieren. Wichtig ist, dass Sie anfangen und dranbleiben, und das klappt nur, wenn Sie sich in kleinen Schritten an Bewegung gewöhnen, ohne sich zu überfordern. Starten Sie also lieber mit 30 Minuten Spazierengehen statt mit einer Stunde Joggen, machen Sie besser fünf korrekte Knieliegestütz statt zehn „gefudelte“ komplette Liegestütz. Nur so vermeiden Sie, dass Ihnen gleich bei den ersten Trainingseinheiten völlig die Lust vergeht, weil es viel zu schwierig und zu anstrengend ist. Außerdem beugen Sie Verletzungen durch Überlastung vor, denn Ihr ganzer Organismus benötigt Zeit, um sich an die neuen Herausforderungen anzupassen. Es müssen schließlich nicht nur die Muskeln plötzlich viel mehr leisten, auch die Gelenke, Sehnen und Knochen, das Herz-Kreislauf-System und die Lunge werden gefordert. Setzen Sie auf 3 mal 20 Minuten Kraft- und 3 mal 40-60 Minuten Ausdauertraining pro Woche.</p><p>Damit können Sie sich ein Leben lang fit und Ihren Stoffwechsel auf Trab halten! Das ist ein überschaubares und machbares Zeitbudget. Die Anforderungen steigern Sie mit der Zeit durch schwierigere Übungen.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_IGKdQvkM6hossTMVqqPNjA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 Jan 2019 08:00:18 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Psoas - Kaum bekannt und doch so wichtig]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/psoas</link><description><![CDATA[Sie leben gesundheitsbewusst, haben aber noch nie etwas vom Psoas gehört? Dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft: Abgesehen von Ärzten, Physiot ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_sP-7zP4KRAaVm3hx5K_EhA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_0OGBG-WsTbGV_lnyg-2etQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_XFTn8jZPSUi8wniBse7pYQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_sWvZ1BCjQCuZyx-5j3fMTg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div>Sie leben gesundheitsbewusst, haben aber noch nie etwas vom Psoas gehört? Dann befinden Sie sich in bester Gesellschaft: Abgesehen von Ärzten, Physiotherapeuten und gut ausgebildeten Trainern kennen „normale“ Menschen den Psoas eigentlich nur, wenn sie bereits unangenehme Bekanntschaft in Form von Schmerzen mit ihm gemacht haben. Dieser Muskel liegt nämlich ziemlich versteckt tief im Körper, bewirkt dort aber eine ganze Menge. <h6><strong>Was den Psoas so besonders macht</strong></h6> Tatsächlich ist der Psoas der einzige Muskel, der Ober- und Unterkörper miteinander verbindet. Durch diese wichtige Funktion ist er mehr oder weniger an den meisten unserer Bewegungen beteiligt. Mediziner nennen ihn Musculus iliopsoas und auf Deutsch heißt er Lenden-Darmbein-Muskel. Genau genommen handelt es sich beim Psoas um zwei Muskelgruppen, die sich jeweils auf der linken und rechten Seite unseres Körpers befinden. Die drei Teile des Psoas – der große und kleine Lendenmuskel (Musculus psoas maior und minor) sowie der Darmbeinmuskel (Musculus iliacus) verbinden die Lendenwirbelsäule und das Becken mit den Oberschenkelknochen. <h6><b>Stabilisiert und sorgt für Beweglichkeit</b></h6> Als einzige Verbindung zwischen Ober- und Unterkörper hat der Psoas zwei ganz unterschiedliche Aufgaben: <ul><li>Er stabilisiert unsere Körperhaltung und sorgt dafür, dass Ober- und Unterkörper in ihrer Position bleiben. Dabei stützt er vor allem die Lendenwirbelsäule.</li><li>Er sorgt dafür, dass beide Bereiche zueinander beweglich bleiben. Nur mithilfe des Psoas können Sie Ihren Oberschenkel stärker als 90 Grad anwinkeln.</li></ul> Welcher Muskelanteil dabei was genau macht, ist bis heute noch nicht wissenschaftlich bis ins letzte Detail geklärt. Das kann uns in unserem Alltag auch egal sein – solange nichts weh tut. Ist der Psoas aber verkürzt, verspannt, verklebt oder nicht stark genug, reichen die Folgen von Rückenschmerzen, über eine schiefe Körperhaltung bis zu Hüftbeschwerden oder Koordinationsproblemen beim Sport. <h6><strong>Wie der Psoas zum Quälgeist wird </strong></h6> Wie alle anderen Muskeln auch leidet der Psoas vor allem unter unserem sitzenden Alltag: Gerade dann muss er besonders viel arbeiten, denn er wird die ganze Zeit gebeugt und muss Beine, Becken und Oberkörper in der Sitzposition halten. Er steht also beim Sitzen unter Dauerspannung und es fehlt ihm der Ausgleich durch die Streckung, die sich beim Stehen ergäbe. Langfristig führt das viele Sitzen dazu, dass die Beweglichkeit des Psoas abnimmt und er beim Stehen das Becken nicht mehr in der richtigen Position halten kann. Es wird dann nach vorn geschoben, verursacht ein Hohlkreuz – und langfristig Rückenschmerzen. <h6><strong>Vermeiden Sie Sitzprobleme</strong></h6> Vor allem folgende Sitzhaltungen beeinträchtigen den Psoas: <ul><li>Sitzen mit übergeschlagenen Beinen</li><li>Niedriges Sitzen, sodass sich die Knie über dem Becken befinden</li><li>Sitzen ohne aufgestellte Fersen (auch in High heels)</li><li>Sitzen mit nach hinten geneigtem Oberkörper. Je öfter Sie zwischendurch aufstehen und sich recken und strecken, desto besser für den Psoas und auch Ihr Wohlbefinden insgesamt.</li></ul> Auch wenn wir eine Psoas-Seite deutlich mehr belasten als die andere, führt das zu Veränderungen beim Psoas. Typisch sind beispielsweise: <ul><li>Langes Stehen mit eingeknickter Hüfte, sodass immer dasselbe Bein belastet wird</li><li>Mütter, die ihr Kind beim Tragen immer auf derselben Hüfte abstützen</li></ul> In diesen Fällen wird die Hüft- und Oberschenkelmuskulatur einer Körperseite deutlich mehr beansprucht als jene der anderen Seite. Auch der Psoas auf der überlasteten Seite verspannt sich und kann das Becken nicht mehr im Gleichgewicht halten: Das Becken kippt im Ganzen nach vorne, steht aber auf der verspannten Seite zusätzlich hoch. Das beeinträchtigt das Gleichgewicht im ganzen Körper und auch die Bewegungsabläufe. <h6><strong> Einfach, aber effektiv: Übungen für den Psoas </strong></h6> Wenn Sie regelmäßig Yoga, Pilates oder Gymnastik machen, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass Ihr Psoas Ihnen Probleme bereitet, denn Sie kräftigen und dehnen ihn immer mit. Bei den meisten anderen Sportarten jedoch – vor allem wenn sie das Heben der Knie erfordern wie Laufen oder Radfahren – wird er nur einseitig belastet. Bauen Sie am besten die folgenden Übungen regelmäßig in Ihren Alltag sein. Sie sind extra so ausgesucht, dass Vielsitzer sie einfach zwischendurch einschieben können. Außerdem noch ein kleiner Tipp: Treppensteigen – am besten zwei Stufen auf einmal – kräftigt den Psoas ganz nebenbei.</div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_IREmTSehWWOxqlqn-keHIQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 Jan 2018 00:00:40 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Beweglich werden und bleiben]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/beweglich-werden-und-bleiben</link><description><![CDATA[Beweglich zu sein, erleichtert uns nicht nur den Alltag, sondern schützt auch vor Verletzungen. Falls Sie beispielsweise ausrutschen, können Sie als b ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_xQBuSuUfRuG_UuYx3TghiQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_bYPLVr-YTaeAhqiw9aOLZA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_SH5M2R0tRs6QS5f4s-cEaA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_QOyJCvF8TnetO5_p05Pakg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div>Beweglich zu sein, erleichtert uns nicht nur den Alltag, sondern schützt auch vor Verletzungen. Falls Sie beispielsweise ausrutschen, können Sie als beweglicher Mensch oft Ihr Gleichgewicht wieder ausbalancieren und einen Sturz vermeiden. Falls es doch zum Sturz kommt, sind Ihre Bänder und Sehnen dehnbarer und reißen nicht so schnell. Zum Glück lässt sich die Mobilität gut und auch ohne großen Aufwand verbessern. <h6><strong>Beweglich bleiben</strong></h6> Damit Sie sich geschmeidig nach unten beugen, nach oben recken oder Ihren Oberkörper drehen und zurückschauen können, muss das Zusammenspiel zwischen Muskeln, Faszien, Bändern, Sehnen und Gelenken klappen. Sie alle müssen gegeneinander gut beweglich sein statt spröde oder verklebt, wie es leider häufig der Fall ist. Das erreichen Sie nur durch eine gute Versorgung dieser Strukturen mit Nährstoffen und Sauerstoff. Genau dazu ist Bewegung unabdingbar. Denn jede noch so kleine Bewegung „pumpt“ in die betroffene Region mehr Gewebsflüssigkeit und Blut – das sind die Transportmittel für Nährstoffe und Sauerstoff. Gleichzeitig entsteht durch Bewegung Wärme im Körper. Sie vermindert die Zähigkeit der Körperflüssigkeiten. Denn ähnlich wie bei einem Automotor und seiner Versorgung mit Öl spielt die Viskosität auch in unserem Organismus eine wichtige Rolle: Wenn alles gut fließt, läuft alles wie geschmiert, weil die Versorgung stimmt. Dann quietschen oder knacken weder Bänder noch Gelenke. Am Beispiel der Gelenke ist das gut nachzuvollziehen: <h6><strong>Nur durch Bewegung gut versorgt </strong></h6> Alle Gelenke – auch die kleinen Facettengelenke Ihrer Wirbelsäule – sind dort, wo die Knochen aufeinanderstoßen, von Gelenkknorpel überzogen und werden durch die Gelenkkapsel und die -bänder zusammengehalten. Die Innenhaut der Gelenkkapsel sondert die Gelenkschmiere ab, damit die Gelenkflächen schön gleiten können. Ein ausgeklügeltes System, das aber nur einwandfrei funktioniert, also beweglich bleibt, wenn es gut ernährt wird. Die Knorpel – alle Knorpel, aber auch die Bandscheiben und die Bänder und Sehnen, die&nbsp;etwas anders zusammengesetzt sind – werden durch Diffusion, also durch die Umverteilung der Stoffe von Zelle zu Zelle, mit Gewebsflüssigkeit versorgt. Jede Bewegung, die Sie machen, trägt dazu bei, denn sie „drückt“ alte Stoffe aus den Knorpelzellen heraus, sodass frische Nährstoffe „nachrücken“ können. <h6><strong>Mit Bewegung Gelenke jung erhalten</strong></h6> Zwar nehmen mit dem Alter die Gelenkknorpel an Volumen und Dicke ab, aber Sie können Ihre Beweglichkeit und die Funktionsfähigkeit Ihrer Gelenke trotzdem fast jugendlich erhalten, wenn Sie für deren gute Versorgung durch Bewegung sorgen. Leben Sie bewegt! Damit Sie ohne Schwierigkeiten unterschiedliche Haltungen und Stellungen einnehmen können, also beweglich bleiben, müssen Sie sich bewegen. Wie Sie sich bewegen, ist im Grunde egal. Wichtig ist, dass Sie es über den Tag verteilt auch in Ihrem Alltag möglichst oft und auch abwechslungsreich tun. Beginnen Sie schon morgens im Bett mit einem genüsslichen und gründlichen Räkeln in alle Richtungen. Am Waschbecken können Sie ein wenig in den Knie- und Fußgelenken wippen. Nehmen Sie die Treppe statt des Aufzugs, gehen Sie zu Fuß, oder radeln Sie, und lassen Sie das Auto öfter stehen. Bauen Sie auch immer wieder gezielt folgende einfache Übungen ein: <ul><li>Neigen Sie sich im Stehen oder im Sitzen zur Seite.</li><li>Wenn Sie auf einem Stuhl sitzen, nehmen Sie die Arme hoch und leicht nach hinten, um die Vorderseite Ihres Rumpfs zu dehnen.</li><li>Beugen Sie im Stehen langsam den Rumpf nach vorne, und rollen Sie Wirbel für Wirbel wieder hoch.</li><li>Rotieren Sie im Sitzen mit dem Oberkörper zu beiden Seiten.</li></ul> Sie sehen selbst: Das sind keine schwierigen Übungen und ist kein anstrengendes Training. Es geht nur um einfache, aber effektive Bewegungen, mit denen Sie sich selbst Gutes tun. Wenn Sie mehr für Ihre Beweglichkeit tun möchten, eignen sich Dehnen, Turnen, Gymnastik, Yoga und Pilates besonders gut. Als Einsteiger sollten Sie dabei immer Wert auf einen qualifizierten Trainer legen, damit Sie die Bewegungen auch richtig ausführen. Nehmen Sie am besten an einer – meist kostenlosen – Probestunde teil.</div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_S6C0i6TsUDvWAf4q14Zn4Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Nov 2017 00:00:47 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Faszien: Sind sie zu recht in aller Munde?]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/faszien</link><description><![CDATA[Wenn Sie sich für Gesundheit interessieren, ist Ihnen der Begriff »Faszien « sicher schon mehr als einmal begegnet: Fernsehberichte, Zeitschriften, Ze ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_O498JyaBSm-01ZEwG-v0nQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_dwCHgoJsRWGKjUgpSpf8iQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_sJZPcohnTcikn5BPHopuSw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_GlC1dOkgQJWKHcpzan2rFQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div>Wenn Sie sich für Gesundheit interessieren, ist Ihnen der Begriff »Faszien « sicher schon mehr als einmal begegnet: Fernsehberichte, Zeitschriften, Zeitungen Bücher, Trainingsangebote und -hilfsmittel wie die »Blackroll« – der Hype um dieses Thema ebbt nicht ab. Doch was steckt dahinter? Wie wichtig sind die Faszien und müssen sie wirklich trainiert werden? <h6><strong>Was sind eigentlich Faszien? </strong></h6> Eine sehr direkte und plastische Vorstellung bekommen Sie, wenn Sie ein großes Stück Fleisch betrachten: Die feinen, dünnen, fast durchsichtigen Häute, die wir vor dem Braten abschneiden, sind Faszien. Sie bestehen aus Bindegewebe und umgeben all unsere Zellen – die Nerven, Muskeln, Sehnen, Knorpel und Knochen. Je kleiner die Struktur ist, desto feiner sind die bindegewebigen Häutchen. <h6><strong>Eine trennende Verbindung </strong></h6> Sie trennen die unterschiedlichen Bestandteile voneinander und halten dadurch unseren Körper in seiner Form. Würde man den Inhalt komplett herausnehmen und nur die Faszien übrig lassen, hätte man ein sehr feines weißliches Gerüst, das den Körper bis in kleinste Details zeigt – weil die Faszien überall und miteinander verbunden sind. Zwischen den Faszien fließt die Lymphe. Sie ist für den Transport von Nähr- und Abfallstoffen zuständig und ein wesentlicher Bestandteil unseres Immunsystems. <h6><strong>Kommunikationsorgan des Körpers </strong></h6> Faszien sorgen nicht nur für die Stabilität des Körpers, sondern auch für Kommunikation: Sie sind mit unzähligen Nervenzellen ausgestattet und reagieren entsprechend empfindlich auf Reize. Da die Faszien alle miteinander verbunden sind, können sie Reize durch den ganzen Körper leiten – ein Aspekt, der für die Schmerztherapie sehr wichtig ist. Er erklärt, warum Schmerzen nicht immer am Ort der Ursache auftreten und warum manche Schmerzen verschwinden, obwohl an ganz anderer Stelle eingegriffen wurde. Auch die Wirkung von Akupressur, Yoga und Massage beruht darauf. Faszien kommunizieren auch direkt mit den Muskeln und lösen dort Veränderungen aus. Nachgewiesen ist beispielsweise, dass bei Stress die Faszien ihre Spannung erhöhen. Das erhöht wiederum die Spannung der entsprechenden Muskeln: Sie spüren das dann zum Beispiel als verspannten und leicht schmerzenden Nacken. <h6><strong>Verklebte Faszien durch Bewegungsmangel </strong></h6> Von Natur aus sind Faszien beweglich und sehr elastisch, denn sie machen jede unserer Bewegungen mit. Sie gleiten dann geschmeidig aneinander vorbei und drücken dabei gleichzeitig die Lymphflüssigkeit weiter. Unser bewegungsarmer Lebensstil jedoch bewirkt oft das Gegenteil: Wenn wir viel sitzen, wird die Lymphe nicht weitertransportiert und staut sich. Dann bildet sich aus dem Blutgerinnungsstoff Fibrinogen, der in der Lymphe enthalten ist, Fibrin. Das ist der körpereigene Klebstoff, der eigentlich für die Wundheilung gedacht ist. Statt einer Verletzung des Gewebes verklebt er nun die Faszien. Das steife Gefühl beim Aufstehen ist ein Zeichen dafür, denn die Bewegung zerrt nun unangenehm an diesen Stellen. Sind die Faszien verklebt, engen sie auch ihre zugehörigen Muskeln ein. Oft sind auch Nerven betroffen und dann schmerzen Bewegungen wegen der vielen Rezeptoren besonders. <h6><strong>Im Alltag kaum zu diagnostizieren </strong></h6> Es gibt inzwischen hocheffektive Geräte, die solche Verklebungen der Faszien sichtbar machen können. Sie sind jedoch so neu und so teuer, dass sie in Arztpraxen noch nicht verbreitet sind. <h6><strong>Wasser für geschmeidige Faszien </strong></h6> Faszien bestehen zum Großteil aus Wasser sowie aus dem dehnbaren, aber doch zugfesten Kollagen und dem flexiblen Elastin. Wenn das Verhältnis zwischen diesen beiden Proteinen und dem Wasseranteil in den Faszien stimmt, arbeiten die Faszien am besten. Andernfalls werden sie spröde und reiben dann rau und hakelig aneinander vorbei, statt geschmeidig zu gleiten. Trinken Sie deswegen jeden Tag mindestens 30 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht, also bei 70 Kilo 2,1 Liter. Der Arzt diagnostiziert dann »unklare Schmerzen« – das betrifft 80 Prozent aller Rückenbeschwerden. Die Empfehlung lautet in diesen Fällen: mehr Bewegung. Wer sich danach richtet, wird feststellen: Genau das hilft! <h6><strong>Faszientraining: Muss das sein? </strong></h6> Bewegung ist neben genug Flüssigkeit (siehe Kasten) das Lebenselixier der Faszien. Wenn Sie sich im Alltag viel bewegen und sich problemlos in alle (!) Richtungen recken, strecken, dehnen, drehen und bücken können, ohne dass&nbsp;es irgendwo ziept, dann geht es Ihren Faszien gut. Klappt das aber nicht, ist ein gezieltes Training angebracht. Sportler nutzen es auch zur Verbesserung ihrer Leistung. Dafür eignen sich die bekannten Dehnübungen, die federnd oder wippend ausgeführt werden, oder eine Selbstmassage der Faszien mit Hilfsmitteln wie Bällen oder Rollen. <h6><strong>3 Tipps für richtiges Rollen </strong></h6> Wichtig ist immer, dass Sie nicht über Ihre Schmerzgrenze gehen: Es darf ziehen, aber nicht stark schmerzen. Es sollte ein Gefühl von »Wohlweh« oder »good pain« entstehen und Hautrötungen durch die angeregte Durchblutung sollten spätestens nach zwei Minuten nicht mehr zu sehen sein. Beherzigen Sie also diese drei Tipps: 1. Für geschmeidige Faszien und einen guten Lymphfluss rollen Sie langsam und mit nur leichtem Druck. Das ist das richtige, um Verklebungen der Bindegewebshäute zu lösen. Sie können es jeden Tag einsetzen. 2. Schnelles, intensives Rollen erhöht die Spannung im Bindegewebe und wirkt dadurch straffend. Das sollten Sie aber nur alle drei Tage machen, nicht öfter. 3. Außerdem sollten Sie sich nicht während des Rollens auf der belasteten Körperregion drehen, denn das quetscht und ist sehr schmerzhaft. Gerade wenn Sie das erste Mal rollen, sollten Sie besser nicht zur bekannten »Blackroll« greifen. Die ist sehr hart und das Rollen wird schnell schmerzhaft.&nbsp;Als Einsteiger können Sie jede Rolle nehmen, die nicht so hart ist – auch die preiswerten vom Discounter.</div></div>
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</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Nov 2017 00:00:10 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[EMS - Fit durch elektrische Muskelstimulation]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/ems-training</link><description><![CDATA[ Im Interview: Claus Pieper Personal Trainer, Inhaber und Lizenzgeber URBANIC fitness Was ist EMS und woher kommt die Methode? Seit Jahrzehnten nutzen ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_Ni0jNqGlQB6kte1JUXW9Rg" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_qtpiceo6TIybYHgpCrwYQg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm__s1wVUOKTXGcoEdF-XEDtA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_aPlZ_I5bQzuu2nzcGOZFww" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><img class="wp-image-447" src="http://wordpress.p414035.webspaceconfig.de/wp-content/uploads/2018/02/claus_pieper.jpg" alt="" width="281" height="282"> Im Interview: Claus Pieper Personal Trainer, Inhaber und Lizenzgeber URBANIC fitness <h6><strong>Was ist EMS und woher kommt die Methode?</strong></h6> Seit Jahrzehnten nutzen Physiotherapeuten Stromimpulse, um Muskeln gezielt zu stärken. Jetzt setzen auch immer mehr Freizeitsportler auf Elektro-Muskelstimulations-Training, kurz EMS. Wir haben ein EMS-Studio in Fulda besucht und Personaltrainer Claus Pieper zu seinen Erfahrungen mit dieser besonderen Trainingsmethode befragt. <strong>reformleben:</strong> Herr Pieper, überall in Deutschland eröffnen gerade kleine Fitnessstudios, in denen man unterstützt durch Elektromuskelstimulation (EMS) trainieren kann. Was hat es damit auf sich? <strong>Claus Pieper:</strong> EMS ist ein sehr wirksames Ganzkörpertraining, bei dem die Muskeln während des Sports mit einem schwachen elektrischen Impulses stimuliert werden. Der Sportler trägt spezielle Kleidung mit eingearbeiteten Elektroden, die den Impuls auf den Muskel übertragen. Dadurch baut sich der Muskel schneller auf und wir können sogar tiefliegende Muskeln aktivieren. Dass das funktioniert, haben wissenschaftliche Studien mehrfach bewiesen. Dass es Spaß macht und gut tut, erlebe ich jeden Tag bei meiner Arbeit. <h6><strong>reformleben:</strong> Warum kommen die Menschen zu Ihnen, was bietet EMS?</h6><strong>Claus Pieper:</strong> Das Besondere ist, dass man nur kurz trainieren muss, um gute Effekte zu erzielen – eine Trainingseinheit beträgt 20 Minuten. Viele Menschen motiviert es, für den Sport nicht allzu viel Zeit einplanen zu müssen. Manche meiner Kunden kommen einfach in der Mittagspause vorbei oder auf dem Weg zur Arbeit. Zudem ist EMS-Training immer ein Personal- Training. Man trainiert also direkt mit seinem Trainer zusammen und wird individuell angeleitet. Daher ist EMS besonders wirkungsvoll. <h6><strong>reformleben:</strong> Was sind denn typische Trainingseffekte, was bringt EMS?</h6><strong>Claus Pieper:</strong> EMS ist vielseitig einsetzbar. Es kann den Fettabbau unterstützen und die&nbsp;Figur formen. Muskeln können gelenkschonend aufgebaut, Kraft und Ausdauer gesteigert und damit das allgemeine Wohlbefinden verbessert werden. Ausdauer, Mobilität und Flexibilität können verbessert und das Herz-Kreislauf- System aktiviert werden. Der Körper richtet sich auf und muskuläre Dysbalancen können verschwinden. Ich bespreche vorab mit meinen Kunden, woran sie arbeiten möchten, und richte das Training darauf aus. <h6><strong>reformleben:</strong> Wie läuft das Training ab?</h6><strong>Claus Pieper:</strong> Es gibt kein starres Konzept. In der Regel geben wir einfache Fitnessübungen vor und regulieren dazu passend die Impulsstärke am EMS-Gerät für jede einzelne Muskelgruppe.&nbsp;Wir üben ohne schwere Gewichte mit dem eigenen Körper, manchmal kommen auch Bälle, Bänder oder kleine Hanteln zum Einsatz. Wie anstrengend die Übungen sind, hängt vom Fitnessgrad der Person ab. Ich habe Kunden, die weit über 70 Jahre alt sind oder schwere&nbsp;Vorerkrankungen mitbringen und dank EMS leicht, aber effektiv trainieren können. Wer möchte, kann das Muskeltraining mit EMSAusdauertraining ergänzen, zum Beispiel auf einem speziellen Crosstrainer. <h6><strong>reformleben:</strong> Die elektrische Muskelstimulation kommt ja ursprünglich auch aus der Physiotherapie.</h6><strong>Claus Pieper:</strong> Richtig. Reizstrom wird seit Jahrzehnten als Reha-Maßnahme eingesetzt, um Patienten zum Beispiel nach einer Verletzung oder Operation beim Muskelaufbau zu unterstützen oder Muskelschwund vorzubeugen. Wir können den Stromimpuls so gut steuern, dass selbst Bandscheibenpatienten effektiv und rückendschonend trainieren können. <h6><strong>reformleben:</strong> Tun die Stromimpulse denn weh?</h6><strong>Claus Pieper:</strong> Überhaupt nicht. Der Trainierende spürt die Impulse nur wie ein leichtes&nbsp;Kribbeln. Der Impuls liegt im sogenannten niederfrequenten Bereich und aktiviert lediglich die quergestreifte Muskulatur, also die Skelettmuskulatur. Die Herzmuskulatur sowie die glatte Organmuskulatur werden nicht angesprochen. <h6><strong>reformleben:</strong> Wie kann man den Trainingseffekt unterstützen?</h6><strong>Claus Pieper:</strong> Direkt nach dem Training kann man die Muskeln lockern, beispielsweise mit einem entspannenden Bad. Ganz wichtig zur Unterstützung ist eine gesunde Ernährung, etwa mit reichlich Eiweiß und guten, hochwertigen Lebensmitteln. Um nachhaltig die Gesundheit zu fördern, ist das Zusammenspiel aus gesunder Ernährung und Bewegung unverzichtbar. Ich stelle meinen Kunden gerne Ernährungspläne zusammen und berate zur Auswahl der richtigen Lebensmittel. Die Rückmeldung ist immer sehr positiv, denn gut ernährt fühlt man sich schnell fitter und leistungsfähiger. Studien belegen Wirksamkeit&nbsp;Experten bescheinigen dem EMS-Training&nbsp;eine gute Wirksamkeit zum Aufbau von&nbsp;Muskelmasse – vor allem zur Stärkung der&nbsp;Rückenmuskulatur – und zur Vorbeugung&nbsp;von Krankheiten.&nbsp;Mehrere Studien an deutschen Universitäten belegen die Wirkung. Die Deutsche&nbsp;Sporthochschule Köln beispielsweise hat&nbsp;2010 in einer Studie Herzpatienten der&nbsp;Herzklinik Bad Oeynhausen mit EMS trainieren&nbsp;lassen und dabei festgestellt, dass&nbsp;sich Kraft- und Ausdauerwerte erheblich&nbsp;verbessert haben. Weitere Infos finden Sie unter: <a href="http://www.urbanic-fitness.de">www.urbanic-fitness.de</a><a href="http://www.miha-bodytec.com">www.miha-bodytec.com</a></div></div>
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Tatsächlich ist Wandern ein wunderbarer Ausdauersport, der körperliche Belastung mit geistig-seelischen Naturerlebnissen zu einem Rundum-glücklich-und-gesund-Paket vereinigt – wenn Sie es richtig angehen. <h6><strong>Gesund und vital durch Wandern </strong></h6> Längst ist wissenschaftlich bewiesen, dass Bewegung die Gesundheit fördert. Regelmäßiges Wandern, bei dem Sie in moderatem Tempo längere Strecken zurücklegen, ist ein sanftes, aber trotzdem sehr effektives Ausdauertraining. Damit verbessern Sie ... <ul><li>die Leistungsfähigkeit Ihres Herz-Kreislauf- Systems</li><li>die Versorgung Ihres gesamten Organismus mit Sauerstoff. Das ist gerade auch für die Leistungsfähigkeit des Gehirns und damit für die Frische Ihres Denkens wichtig</li><li>die Versorgung aller Zellen mit Nährstoffen</li><li>den Abtransport von Abfallstoffen aus den Zellen</li><li>die Arbeit des Stoffwechsels. Ein aktiver Stoffwechsel verbrennt mehr Kalorien und beugt Übergewicht vor</li><li>die Arbeit des Immunsystems</li><li>den Abbau von Stresshormonen. Diese sammeln sich bei Stress im Alltag im Blut an und können nur durch Bewegung abgebaut werden.</li></ul> Das alles ist schon viel, aber Wandern kann noch mehr: Es ist eine wirkungsvolle Vorbeugung gegen Osteoporose und gegen Rückenschmerzen. <h6><strong>Exzellenter Schutz gegen Osteoporose </strong></h6> Beim Wandern drücken die Muskeln mit jedem Schritt auf die Knochen und ziehen auch an ihnen. Genau diese Belastung mit dem eigenen Körpergewicht brauchen unsere Knochen. Nur dann arbeitet der Knochenstoffwechsel einwandfrei und der Abbau alter sowie die Bildung neuer Knochenzellen halten sich die Waage, die Knochen bleiben also stabil und fest. Sitzen oder liegen wir dagegen viel, baut der Organismus mehr Knochenzellen ab als auf, weil er „denkt“ sie würden nicht benötigt. Die Knochen werden dadurch löchrig und brechen bei Überlastung, etwa bei einem Sturz, schneller. <h6><strong>Keine Chance für Rückenschmerzen </strong></h6> In 95 Prozent der Fälle ist zu wenig Bewegung die Ursache für Rückenschmerzen. Regelmäßige Spaziergänge und erst recht längere Wanderungen wirken dagegen, weil die stetig abwechselnde Bewegung der Beine die tiefen Rückenmuskeln aktiviert. Diese kleinen Muskeln setzen an den Wirbeln an, stabilisieren sie und halten sie beweglich. Wichtig zu wissen: Diese tiefe Muskulatur ist mit vielen Fitnessübungen überhaupt nicht zu erreichen, beim Gehen aber setzt sich der Zug der Gesäßmuskeln bis zur Wirbelsäule fort: Die Wirbel drehen bei jedem Schritt leicht hin und her und bleiben dadurch beweglich. Voraussetzung ist allerdings, dass Ihr Rucksack gut sitzt, nirgendwo drückt und nicht zu schwer ist. Lassen Sie sich deshalb im Fachgeschäft beraten. Da ein guter Rucksack fast ein Leben lang hält, lohnt es sich, dafür etwas mehr Geld auszugeben. <h6><strong>Wellness für die Seele</strong></h6> In unserer hektischen, durchgetakteten, digitalisierten Welt bildet das Wandern einen ruhigen Gegenpol: Das gleichmäßige Rechts- Links der Beine über eine längere Strecke wirkt wie eine Körpermeditation. Gedanken kommen und gehen, es fällt leicht, sie wieder loszulassen. Die Bewegung an der frischen Luft mit ihren zahlreichen Natureindrücken ist Balsam für die Seele. Wir sehen ja nicht nur die Landschaft um uns herum, wir hören und riechen sie auch. Die Japaner haben die Wirkung der Natur auf den Menschen in den letzten Jahren sehr ausgiebig wissenschaftlich untersucht und konnten den positiven Einfluss der Natur, besonders des Waldes, nachweisen. Sie verordnen sogar das „Waldbaden“, auf japanisch Shinrin Yoku, als Gesundheitsvorsorge und Therapie. <h6><strong>Wanderlust statt Wanderfrust </strong></h6> Es gibt also genug gute Gründe zu wandern. Vor allem aber sollte es Spaß machen! Wenn Sie die folgenden Tipps beachten, schalten Sie die häufigsten Ursachen für Frust beim Wandern aus: <ul><li>Beginnen Sie mit kürzeren und flacheren Touren von maximal zwei Stunden. Die können Sie im Sommer, wenn die Tage lang sind, auch nach Feierabend mal einschieben. (Wenn Sie sehr untrainiert sind, beginnen Sie mit Spaziergängen und verlängern Sie diese langsam.)</li><li>Wandern Sie regelmäßig und steigern Sie die Länge und Schwierigkeit der Touren nach und nach – entsprechend Ihrer zunehmenden Kondition.</li><li>Berücksichtigen Sie das Wetter: Regen macht viele Wege glitschig und bei Hitze können in offener Landschaft selbst flache Strecken zur Tortur werden.</li><li>Planen Sie genügend Pausen ein und nehmen Sie ausreichend Essen und vor allem Getränke mit.</li><li>Planen Sie immer genug Zeit für Ihre Tour ein, damit Sie auch innehalten und genießen können.</li><li>Stellen Sie sich bei Wanderungen im Gebirge auf wechselnde Wetterverhältnisse ein.</li><li>Denken Sie an Sonnen- und Insektenschutzmittel.</li></ul><h6><strong>Die richtige Ausrüstung </strong></h6> Ihre Ausrüstung sollte zu Ihrer Tour passen. Dabei sind gute Schuhe das A und O. Für regelmäßiges Wandern und längere Strecken sind Wanderschuhe mit möglichst geringem Gewicht unbedingt empfehlenswert, weil sie durch ihre dicke Sohle die Kräfte abfedern, die beim Wandern auf den Körper wirken, und durch ihren hohen Schaft Sicherheit und Halt gegen Umknicken und Ausrutschen bieten. Für längere Wanderungen bietet sich entsprechende Outdoorkleidung nach dem Zwiebelprinzip an. Sie trocknet schnell, ist leicht und vor allem atmungsaktiv. Das funktioniert jedoch nur, wenn alle Schichten, die Sie tragen atmungsaktiv sind. Die beliebte Unterwäsche aus Baumwolle dagegen bleibt feucht. Doch wenn der Schweiß nach außen transportiert wird, verringert das die Gefahr von Erkältungen. Für bergige Regionen sind Wanderstöcke als Unterstützung auf steilen Wegen nützlich. Zum Rucksack stand oben bereits das Wesentliche. In den Rucksack gehört auch ein kleines Notfallpack. In unbekanntem Gelände ist außerdem eine gute Wanderkarte sinnvoll. Sich allein auf die GPS-Funktion des Handys zu verlassen, ist nicht zu empfehlen: In vielen schönen Wanderregionen gibt es keinen GPS-Empfang.</div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_dA6zWEJmfWRzE03RRYj4sA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Sep 2017 00:00:09 +0200</pubDate></item></channel></rss>