<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.reformleben.de/blogs/Allgemein/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog , Allgemein</title><description>reformleben - Zurück zu natürlicher Gesundheit - Blog , Allgemein</description><link>https://www.reformleben.de/blogs/Allgemein</link><lastBuildDate>Thu, 14 May 2026 14:24:54 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Apfelessig vielseitig verwendbar]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/wuerze-getraenk-hautpflege-apfelessig-vielseitig-verwendbar</link><description><![CDATA[Ein guter Apfelessig als Dressingzutatfür Salate schmeckt und ist gesund. Interessant sind darüber hinaus die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten z ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_0O0lCLYzTHu78o9Jog5eCQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_d18yLY-UQUGJDvNfI31DfQ" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_BuokXR7CSYGYXIWoz097dg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_b6o6Dw04QI2N4YJZmGPniw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Ein guter Apfelessig als Dressingzutatfür Salate schmeckt und ist gesund. Interessant sind darüber hinaus die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten zur Stärkung von innen und als Körperpflege von außen. Das einfache Hausmittel hat oft eine erstaunlich gute Wirkung bei niedrigen Kosten.</p><p>Das bekannteste Rezept für den vermutlich ältesten „Energydrink“ stammt von dem amerikanischen Landarzt DeForest Clinton Jarvis (1881-1966) aus dem Staate Vermont. D. C. Jarvis veröffentlichte 1958 ein Buch mit dem Titel: „Guide to Good Health“, in dem er seinen Apfelessig-Honig-Cocktail als vitalisierend empfahl. Das ist sein Grundrezept: In ein Glas Wasser (150 ml) zwei Teelöffel Apfelessig und zwei Teelöffel Honig geben. Gut umrühren. Dieses Getränk morgens und evtl. ein zweites Mal nach körperlicher und geistiger Beanspruchung täglich trinken.</p><h2>Apfelessig – ein Allheilmittel?</h2><p>Das Wertvolle an dem Mix aus Apfelessig und Honig ist, dass es im Gegensatz zu anderen „Powerdrinks“ ohne Aufputschmittel auskommt und nur aus hochwertigen natürlichen Zutaten besteht. Dr. Jarvis empfahl seinen Cocktail in erster Linie als Versorgung des Körpers mit Mineralstoffen und allgemeines Mittel zur Krankheitsvorbeugung.</p><p>Im Laufe der Zeit haben sich eine Reihe von Funktionsstörungen oder leichten Erkrankungen herausgeschält, gegen die Apfelessig besonders hilfreich sein kann.</p><ul><li>Magen-Darm-Trakt: Täglich vor dem Frühstück ein Glas Wasser mit einem Teelöffel Apfelessig (Honig kann weggelassen werden) in kleinen Schlucken trinken. Das ist günstig für die Darmflora und damit zur Ankurbelung der Verdauung.</li></ul><ul><li>Übergewicht: Schon länger wird ebenfalls das tägliche Glas Wasser, aber mit möglichst zwei Teelöffeln Apfelessig und ohne Honig zum Pushen des Stoffwechsels und zur Verringerung des Appetits vor dem Frühstück empfohlen. Nach neueren Erkenntnissen kann dies auch helfen, Blutzucker-, Cholesterin- und Triglycerid-Spiegel besser zu managen. <br/><br/>Quellen: <a href="https://healthline.com/nutrition/6-provenhealth-%20benefits-of-apple-cider%20vinegar" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://healthline.com/nutrition/6-provenhealth- benefits-of-apple-cider vinegar</a> und <a href="https://www.dietdoctor.com/apple-cider-vinegar" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.dietdoctor.com/apple-cider-vinegar</a> Beide Texte sind in englischer Sprache verfasst.</li></ul><ul><li>Schlafförderung: Apfelessig-Trank abends eine halbe bis eine Stunde vor dem Zähneputzen zu sich nehmen. Es darf das Originalrezept mit zwei Teelöffeln Apfelessig und zwei Teelöffeln Honig auf 150 ml Wasser sein.</li></ul><ul><li>Immunstärkung: Originalrezept siehe oben über vier Wochen täglich morgens und abends genießen.</li></ul><ul><li>Husten: Einen Esslöffel Lindenhonig mit einem Teelöffel Apfelessig verrühren und einnehmen.</li></ul><ul><li>Müde Augen: Kurmäßig täglich ein Glas Möhrensaft mit zwei Teelöffeln Apfelessig trinken.</li></ul><ul><li>Müde Muskeln: Apfelessig-Honig-Cocktail trinken und ein bis zwei Glas Apfelessig auf ein Vollbad nehmen.</li></ul><ul><li>Haut und Haare: Äußerlich regelmäßig Massage von Haut und Kopfhaut mit verdünntem Apfelessig (ein Glas Apfelessig auf drei Liter warmes Wasser). Das ist ein gutes Mittel gegen Schuppen.</li></ul><ul><li>Insektenstiche und andere Verletzungen: Mit verdünntem Apfelessig (s. o.) betupfen und Apfelessig-Honig-Cocktail trinken. </li></ul><p>Die Hauptsubstanz im Apfelessig – <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Essigs%C3%A4ure" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Essigsäure</a> – kann schädliche Bakterien abtöten oder ihre Reproduktion bremsen. Darauf beruhen die alten Gewohnheiten, Essig zum Desinfizieren und Konservieren zu verwenden und auch mehrere der oben genannten Anwendungsmöglichkeiten.</p><h2>Leitlinien für die Verwendung von Apfelessig</h2><p>Die Vorteile erstrecken sich auch auf die Vielseitigkeit der Darreichungsformen: ob innerlich, zusammen mit Wasser und Honig, äußerlich auf die Haut aufgetragen oder als Badezusatz, Apfelessig ist gut verträglich und ohne Nebenwirkungen.</p><p>Wenn man es nicht übertreibt. Apfelessig pur kann den Zähnen schaden und die Magenschleimhaut reizen. Zu viel Apfelessig täglich ist auch nicht gut für die Zähne und darüber hinaus die Knochen allgemein. Außerdem ist es nicht bei allen Menschen sinnvoll, weniger Appetit zu haben. Deshalb sollte der Konsum von Apfelessig verdünnt erfolgen und in der täglichen Menge begrenzt. „Viel hilft viel“, ist wie so oft ein Irrtum.</p><p>Regelmäßig in bekömmlichen Portionen ist am besten. Wer es schafft, täglich Salat zu essen, könnte die Verwendung von Apfelessig auch da integrieren und hat sogleich zweigesundheitliche Vorteile.</p><h2>Qualität ist wichtig</h2><p>Für welchen Zweck auch immer Apfelessig verwendet wird, wichtig ist eine gute Qualität. Besonders kommt es auf die Herkunft der Äpfel an. Für die Herstellung des naturtrüben oder klaren Apfelessigs in guter Qualität werden sonnengereifte Äpfel von Streuobstwiesen verwendet, die ohne Schwefelung oder andere Zusätze zunächst zu Saft gepresst, dann zu Apfelwein und schließlich zu 100 Prozent reinem Apfelessig verarbeitet werden.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_e3sM-bIpJxA9q6QHB9c2sg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Sat, 01 May 2021 08:50:00 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Fehlinformationen zu OMEGA-3-FETTSÄUREN]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/fehlinformationen-zu-omega-3-fettsaeuren</link><description><![CDATA[Die Berichterstattung zur Covid-19-Pandemie war zeitweise erschöpft. Da musste anscheinend eine andere Sensation her, um das Sommerloch des angesehene ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_vm-C1poXQDmKZNeFwkhbcA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_WM75cCq3SHKvYRjRsfzkTg" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_WfPfvhV8Ski1q17E-6tFNw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_tZFopj6RQzautKBne14vRA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Die Berichterstattung zur Covid-19-Pandemie war zeitweise erschöpft. Da musste anscheinend eine andere Sensation her, um das Sommerloch des angesehenen Nachrichtenmagazins zu füllen. Da könnten etwa Omega-3- Fettsäuren wieder mal angegriffen werden, zumal einigen Leserinnen/Lesern die optimale Versorgung damit wichtig – und hilfreich – ist.</p><h2>Falsches Heilmittel?</h2><p>Da kann man mal ordentlich auf die Pauke hauen, dachte der Journalist Jörg Blech wohl, als er flott schrieb: „Omega-3-Fettsäuren fördern angeblich die Gesundheit. Nun gibt es Hinweise, dass sie im Übermaß den Darm krank machen können“. Tatsächlich im Übermaß wurden die Leserinnen und Leser dieses Journals mit zweifelhaften, unbegründeten und verkehrten Informationen versorgt. Gekrönt wurde das Werk von dem Titel „Falsches Heilmittel“. Meines Erachtens wäre Fehlinformation als Titel zutreffender gewesen.</p><p>Herr Blech, der Autor, mag es ja gut gemeint und vielleicht nicht besser gewusst haben. Er beruft sich auf „eine Studie unter Federführung der Medizinischen Universität Innsbruck, die im Fachblatt ‚Nature Communications‘ veröffentlicht wurde.“ Die Forscher gaben Mäusen Futter zu fressen, das mit Fischöl angereichert war. Daraufhin entwickelten etliche Nager eine Entzündung des Dünndarms. Der an dem Experiment beteiligte Arzt Timon Adolph befürchtet „mehrfach ungesättigte Fettsäuren könnten auch bei Menschen den Darm krank machen“.</p><h2>Zweifelhafte Begründung</h2><p>Zweifelhafte Ergebnisse von Experimenten mit Mäusen werden hier flockig auf die Genese einer multifaktoriell bedingten Krankheit des Menschen, Morbus Crohn, übertragen. Äußerst fragwürdig ist das. Wer sich jedoch die Mühe macht, die Ausgangspublikationen zu studieren „Mehrfach ungesättigte Fettsäuren lösen Morbus-Crohn-ähnliche Darmentzündungen aus“, liest da erst mal Banales: „auf der Suche nach entzündlichen Nahrungsbestandteilen haben wir einen neuen Ansatz verfolgt. Wir haben für unsere Untersuchungen im Labor eine Diät zusammengestellt, die der Zusammensetzung einer westlichen Ernährungsweise entspricht. Dabei wurden nicht nur gesättigte Fettsäuren, sondern auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die gehäuft in Fleisch, verschiedenen Ölen und Eiern vorkommen, in einer Diät angereichert und Labormäusen über 3 Monate gefüttert“, so Adolph.</p><h2>Studie - keine Rede von Omega-3-Fettsäuren</h2><p>Von den Omega-3-Fettsäuren, die Herr Blech im Spiegel so heftig attackiert, ist da explizit gar nicht die Rede. Bestimmt wissen die Autoren der Studie genau, dass die Arachidonsäure – eine vierfach ungesättigte Omega-6-Fettsäure aus Fleisch und Eiern – entzündungsfördernd ist. Dagegen wirken Omega-3-Fettsäuren etwa aus Alphalinolensäure/Leinöl entzündungshemmend. Aber so differenziert wird das in der Studie aus Innsbruck von L. Mayr, F. Grabherr und T. Adolph Diaetary Lipids fuel GPX4-restricted enteritis resembling Crohns disease nicht ausgesagt. Auch daher sind die Behauptungen von Herrn Blech zu Omega- 3-Fettsäuren „Falsches Heilmittel“ schlicht daneben. Der Kern der angeführten Experimente mit Mäusen war übrigens die gentechnische Veränderung der Glutathionperoxidase 4. Das ist ein wichtiges körpereigenes Enzym, das die essenziellen Omega-3-Fettsäuren im Organismus vor allem in den Zellwänden und Mitochondrien vor Oxidation schützt.</p><h2>Oxidationsschutz ausgeschaltet</h2><p>Im einfachen Klartext: Das Studienergebnis „Nahrungsfette feuern … Morbus-Crohn-ähnliche Entzündungen an&quot; konnte erst dargestellt werden, wenn das schützende Enzym Glutathionperoxidase experimentell ausgeschaltet war.</p><p>Daraufhin kann sich nun jede/jeder den eigenen Reim machen.</p><p>Im Basisprogramm für längere Gesundheit übrigens wird neben optimal dosierter Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren, vorzugsweise aus hochwertigem Leinöl, auch die Nahrungsergänzung mit 50–100 μg Selen/Tag empfohlen. Selen ist essenziell für die körpereigene Bildung der Glutathionperoxidase, deren Wirkung im Mäuseexperiment gentechnisch verhindert wurde.</p><p>Hätte Herr Blech die Studie genauer gelesen oder/und unser Basisprogramm gekannt, wäre ihm die Aufregung wegen vermeintlich darmentzündungsfördernder Omega- 3-Fettsäuren wohl erspart geblieben. Zumal anhaltende Erregung chronische Entzündung anheizt und das Immunsystem schwächt. Gerade da ist die optimale Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren und Selen ratsam.</p></div></div>
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Im Grunde sind wir darauf gut vorbereitet, vorausgesetz ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_BC2bLy5ySnqPkg0eaFkkiA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_4F7DEy2uQVuLTtr6No_xQA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_vzaCgFzZQZelVm1oCLubOg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_axPkwKNqTDy8QIZ7gswFcw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Die größte Bedrohung, der wir in der modernen Welt ausgesetzt sind, ist winzig. Es sind Viren. Im Grunde sind wir darauf gut vorbereitet, vorausgesetzt wir geben unserem Körper, was er zur Abwehr braucht: die richtigen Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren. Ein Mangel erhöht die Chancen des Virus beträchtlich. </p><p>Das Virus, vor dem gerade alle Angst haben, ist nur rund 100 nm (milliardstel Meter) groß: SARS-CoV-2, aus der Gruppe der Corona- Viren. Viele davon lösen Atemwegsinfekte aus sowie auch über 300 andere Virusarten, darunter Adeno-, Rhino- und Influenzaviren. Sie alle überrollen uns vorzugsweise in der nasskalten Jahreszeit, wenn Räume schlecht gelüftet und voll mit Menschen sind und wenn unsere Atemwegsschleimhäute unter der trockenen Luft leiden. Dann haben Viren leichtes Spiel. In den allermeisten Fällen „rauschen“ sie kurz durch, hinterlassen Erkältungssymptome und verschwinden wieder. Von der Grippe (Influenzaviren) kennen wir auch schwere Verläufe. Auch SARS-CoV-2 hat es in sich. Aber wir können auch solchen Viren trotzen. Es gibt da ein paar Nährstoffe, an denen es nicht fehlen sollte. Schauen wir uns das Virus und unsere Verteidigung<br/>genauer an!</p><h2>Der Angreifer</h2><p>Wie jedes Virus ist SARS-CoV-2 nicht mehr als eine Hülle aus Eiweiß, die die Erbinformation des Virus transportiert. Auf der Außenseite sitzen „Landevorrichtungen“, um Strukturen in unserem Körper zu binden. SARS-CoV-2 dockt an sogenannte „ACE-Rezeptoren“ im Körper an, die sich vor allem in den Atemwegen und in der Lunge finden, aber z. B. auch auf den Wänden der Blutgefäße oder in der Leber. Einmal angedockt, dringt verklumpen und lahm legen. Die Gewebe heilen. Wir werden wieder gesund.</p><p>Bei guter Gesundheit und starker Immunabwehr spüren wir den Eindringling und den Kampf des Immunsystems nur als Schwäche, mit Kopfweh, Fieber und Hustenreiz und mit entzündlich schmerzenden Atemwegen. Nur, wenn die Immunabwehr versagt, wandert das Virus bis in die Lunge weiter. Die Schlagkraft des Immunsystems ist ausschlaggebend für den Krankheitsverlauf. Auch die Balance der Immunantwort spielt eine entscheidende Rolle. Ab einem gewissen Punkt kann Übereifer schaden, wie es bei Covid-19 manchmal in der Lunge passiert, wenn die Immunzellen so massiv einwandern, dass die resultierende Entzündung und Schwellung den Sauerstoffaustausch, das „Atmen“, an den sonst dünnen Gewebsbrücken unmöglich machen.</p><h2>Nährstoffe stützen die Immunabwehr</h2><p>Mikronährstoffe erfreuen uns nicht mit Geruch oder Geschmack und liefern auch keine Energie oder Baustoffe. Ihre Aufgabe im Körper ist weit filigraner. Vitamine, jedes einzigartig in Bau und Funktion, sowie auch Mineralstoffe und essenzielle Fettsäuren, sind unverzichtbare Assistenten des Stoffwechsels. In winzigen Mengen, in Tausendstel (mg) und Millionstel Gramm (μg), sorgen sie dabei auch für eine stabile Immunfunktion. Einzige Quelle ist die Nahrung. Nur Vitamin D<br/>kann der Körper in nennenswerten Mengen selbst herstellen, unter Einwirkung des Sonnenlichts in der Haut. Aber auch hier reichen die Mengen allein in der Regel nicht aus.</p><p>Zur Unterstützung der Immunfunktion ist vor allem eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen A, C und D wichtig, mit Zink, Selen und Omega-3-Fettsäuren. Viele Studien weisen heute darauf hin. Trotzdem wird die stützende Rolle der Nährstoffe zur Vorbeugung oder Therapie von Atemwegsinfekten noch immer wenig beachtet. Eine gemischte und abwechslungsreiche Kost bildet die Basis für die Versorgung. Viel Obst und Gemüse, dazu Samen, Nüsse und Hülsenfrüchte, ergänzt durch Vollkorn- und Milchprodukte, Eier und etwas magerem Fleisch und Fisch. Zur Vorbeugung oder Therapie von Atemwegsinfekten ist, besonders im Alter, ist zusätzlich eine Nahrungsergänzung zu empfehlen.</p><h2>Vitamin A und D</h2><p>Untersuchungen weisen darauf hin, dass die meisten Europäer unzureichend mit Vitamin D versorgt sind, allen voran Senioren (Zielwert: 40 bis 80 ng/ml). Vitamin D ist wichtig für stabile Knochen, für die Herzgesundheit<br/>und für den Elektrolythaushalt (Nierenfunktion). Über seinen Einfluss auf die Eiweiß- Produktion von Zellen übt es auch einen großen Einfluss auf die Immunfunktion aus und viele Wirkungen erfolgen in Kooperation mit Vitamin A, weshalb eine kombinierte Zufuhr sinnvoll ist. Vitamin A ist unerlässlich für die Gesundheit von Haut und Schleimhäuten und durch die Umwandlung in Retinsäure aktiviert es dort, zusammen mit Vitamin D, auch direkt die T- und B-Lymphozyten der<br/>Immunabwehr und unterstützt ihr „homing“, ihre Ansammlung in den Schleimhäuten. Vitamin A ist ansonsten auch essenziell für die Sehkraft und für Wachstumsprozesse von Zellen, auch der Immunzellen.</p><p>Vitamin A beschreibt eine Stoffgruppe, darunter Retinol. Außerdem gibt es Vorstufen (Provitamine), wie das Beta-Carotin. Viele Europäer haben aber nicht die geeignete Enzymform, um daraus in ausreichenden muten, dass Selen-abhängige Enzyme auch den Rezeptor für das Corona-Virus blockieren können (ACE2-Rezeptor).</p><h2>Zink</h2><p>Zink ist „treibender“ Co-Faktor von über 3000 Enzymen im Stoffwechsel, wichtig vor allem für die Knochen- und Muskelstruktur, die Herstellung von Eiweißbausteinen, für Wachstumsprozesse und das Immunsystem. Die Immunzellen werden im kindlichen Thymus sogar zinkabhängig gebildet. Außerdem kann Zink, als chemisch positiv geladenes Teilchen (Kation), an der Außenhülle der Viren binden und ihr Eindringen in die Schleimhautzellen erschweren. So wirkt Zinksalbe auch lokal gegen Herpesviren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Zufuhr von 16 mg, mit<br/>bester Aufnahme am Abend.</p><h2>Omega-3-Fettsäuren</h2><p>Omega-3-Fettsäuren sind essenzielle Fettsäuren. Wir brauchen sie als Bausteine von Zellmembranen und als Vorstufen der Signalmoleküle EPA und DHA, die entzündungshemmend und gefäßerweiternd wirken und damit z. B. Embolien vorbeugen. Im Entzündungsgeschehen sind sie wichtige Gegenspieler der in unserer Nahrung reichlich vorhandenen entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren.</p><h2>Risiko Alter</h2><p>Mit zunehmendem Alter schwindet der Appetit. Hinzu kommen Kau- und Schluckprobleme und Schwierigkeiten beim Einkaufen und Stehen für die Zubereitung. Gute Nährstoffquellen für das Immunsystem, wie Seefisch, knackiges Gemüse oder Zitrusfrüchte verschwinden zunehmend vom Speiseplan. Gekocht wird, was schnell geht und weich ist. Fehl- und Mangelernährung können die Vitaminzufuhr dann drastisch senken, mit gravierenden Folgen für den Immunstatus –<br/>und das, wo die Leistung des Immunsystems ohnehin nachlässt. Eine hochwertige Nahrungsergänzung (Reformhaus) mit den oben genannten Nährstoffen, ist mit Blick auf das Infektionsrisiko und den Krankheitsverlauf, hier besonders zu empfehlen.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_xCzHd3lMbY-A7xBIOKCMLw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
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Denn aufgrund seiner großen Oberfläche, ähnlich der eines Tennisplatzes, kommt er mit einer Vielzahl von Fremdstoffen und Krankheitserregern in Kontakt. Wird die Zahl der nützlichen Darmbakterien zum Beispiel durch Stress, falsche Ernährung oder Antibiotika-Einnahme verringert, verliert er seine Schutzfunktion gegenüber unerwünschten Eindringlingen. Die Folge: Bakterien, Viren, Pilze oder Pollen können leicht in den Körper gelangen und unser Immunsystem überfordern. Wichtig ist daher eine gesunde Ernährung mit vielen Ballaststoffen – aber auch Sekundären Pflanzenstoffen. </p><h2>Vitalstoffe aufnehmen – Erreger aussperren </h2><p>Damit unser Körper die guten Mikronährstoffe aufnimmt und die schlechten Erreger aussperrt, ist er auf eine intakte Darmflora angewiesen. Hier spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Während Fastfood und Süßigkeiten den schlechten Bakterien helfen, lieben die nützlichen Bakterien besonders Ballaststoffe sowie Obst und Gemüse. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt Erwachsenen mindestens 650 g Obst und Gemüse pro Tag zu verzehren. Dabei zielt diese Empfehlung nicht nur auf eine ideale Vitamin- bzw. Mineralstoffzufuhr ab, sondern im Besonderen auf die enthaltenen Sekundären Pflanzenstoffe. Diese Substanzen schützen die Pflanzen vor widrigen Umwelteinflüssen und haben auch auf den menschlichen Organismus eine gesundheitsfördernde Wirkung, wie die DGE erklärt. Neueste Studien belegen, dass Stoffe wie die Anthozyane aus roten Früchten, das Lycopin aus der Tomate, das OPC aus Äpfeln oder das Glucoraphanin aus Brokkoli einen wertvollen Beitrag zu unserer Gesundheit leisten. In ihrer Gesamtheit können sie antioxidativ, antimikrobiell, antithrombotisch und immunmodulierend wirken. </p><h2>Natürliches Darmgleichgewicht dank bioaktiver Pflanzenstoffe</h2><p>Besonders das darmbasierte Immunsystem profitiert von der immunmodulierenden Funktion der Sekundären Pflanzenstoffe. Denn sie können, bei einer ausreichenden Zufuhr, das Darmgleichgewicht beeinflussen und eine präventive oder sogar therapeutische Wirkung ausüben. Darüber hinaus können Sekundäre Pflanzenstoffe Einfluss auf die Mikrobiota in Bezug auf Allergien, chronische oder kardiovaskuläre Erkrankungen, Zellveränderungen, den Energiestoffwechsel und den Appetit nehmen. So belegt beispielsweise eine Studie, dass bei einer regelmäßigen Aufnahme von Kakaoflavanolen die Barrierefunktion des Darms verbessert werden kann.</p><h2>Besonders effektiv im Dickdarm</h2><p>Im Schnitt schaffen es rund 90 bis 95 Prozent der Sekundären Pflanzenstoffe unbeschadet im Dickdarm anzukommen. Was viele nicht wissen: diese Pflanzenstoffe werden wie Ballaststoffe von den Darmbakterien als Futter genutzt und haben damit auch einen präbiotischen Effekt. Die aufgespalteten bioaktiven Substanzen gelangen dann über die Darmschleimhaut in die verschiedenen Gewebe, in denen sie ihre volle Wirkung entfalten können. Der Abbau dieser natürlichen Stoffe ist dabei besonders wertvoll für die Darmflora. Die dabei entstehenden kurzkettigen Fettsäuren versorgen die Darmschleimhaut mit Energie und können den pHWert im Darm senken. Damit haben es pathogene Keime schwerer, sich langfristig im Darm anzusiedeln.</p><h2>Auf die richtige Zusammensetzung kommt es an</h2><p>Um die Sekundären Pflanzenstoffe vollständig ausnutzen zu können, ist neben einer hohen Konzentration der bioaktiven Substanzen, die richtige Zusammensetzung entscheidend. Denn nur wenn die Stoffe in ihrer natürlichen Matrix erhalten bleiben, können sie ideal auf den Organismus wirken. Beim Kauf eines Vitalstoffkonzentrats sollte man daher immer auf die Inhaltstoffe achten. Idealerweise sind die verschiedenen Sekundären Pflanzenstoffe in ihren enthaltenen Mengen auf der Verpackung aufgeschlüsselt. Denn nur dann kann man sicher sein, dass das Präparat auch wirklich hält, was es verspricht. Dabei sind die Naturstoffkonzentrate nicht nur bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung empfehlenswert, sondern auch bei einer Darmsanierung der beste Begleiter. </p><h2>Probiotika und sekundäre Pflanzenstoffe gemeinsam stark </h2><p>Neben ausreichend Ballast- und Sekundären Pflanzenstoffen kann das Mikrobiom auch mit sogenannten Probiotika unterstützt werden, also Lebensmitteln, die lebende Milchsäurebakterien oder Hefen enthalten. Dazu zählen zum Beispiel Joghurts, eingelegtes Gemüse, Sauerkraut, Ayran oder Kefir. Leider sind traditionell fermentierte Lebensmittel heutzutage kaum noch Bestandteil unseres Speiseplans. Fermentierte Produkte aus dem Supermarkt, wie Bier oder Milchprodukte, sind in der Regel pasteurisiert. Brot wird nicht mehr mit natürlichem Sauerteig, sondern mit kommerzieller Hefe gebacken. Als hilfreiche Unterstützung haben sich deshalb probiotische Pulver oder Kapseln erwiesen. Doch Achtung: hier sollte man genau auf die Qualität achten. </p><h2>Woran erkennt man ein gutes Präparat? </h2><p>Ein wichtiges Qualitätskriterium für Probiotika ist das ‚Multi-Species-Konzept‘. Man könnte es auch kurz mit dem Slogan ‚Viele Bakterienstämme für viele Anforderungen‘ beschreiben. Während einfache Produkte nur einen Mikroorganismenstamm einer bestimmten Art beziehungsweise Gattung enthalten, kombinieren gut konzipierte Multi-Spezies-Präparate unterschiedliche Merkmale verschiedener Stämme miteinander, die auch in unterschiedlichen Darmabschnitten aktiv sind. Aufgrund ihrer synergistischen Kombination erzielen sie deutlich bessere Ergebnisse als Monopräparate. Wichtig ist daher eine sorgfältige Auswahl sicherer, genetisch charakterisierter Stämme, damit womöglich nicht Stämme kombiniert werden, die sich gegenseitig hemmen.</p><p>Wichtig ist auch eine hohe Dosierung, das heißt zwischen 24 und 140 Milliarden Milchsäurebakterien pro Tag sowie eine individuelle Dosierbarkeit. Denn durch die Aufteilung der Tagesdosis auf beispielsweise vier Kapseln, kann sichergestellt werden, dass alle Darmabschnitt über den ganzen Tag gleichmäßig versorgt werden. Wird hingegen nur eine Kapsel am Morgen eingenommen, werden die Bakterien über den Tag ausgeschieden und können sich nicht langfristig ansiedeln. Gute Probiotika-Präparate zeichnen sich zudem dadurch aus, dass die ausgewählten Stämme eine überdurchschnittlich hohe Stabilität gegen unterschiedliche antibiotische Substanzen aufweisen und gut an der Darmschleimhaut anhaften. Optimal ist es, wenn die Bakterien durch eine säureresistente pflanzliche Cellulosekapsel gegen Magen- und Gallensäure geschützt werden. Auch die Ergänzung mit B-Vitaminen ist sinnvoll, da diese das Wachstum der guten Bakterien im Darm fördern.</p><h2>Fazit</h2><p>Für die Pflege einer gesunden Darmflora ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Obst, Ballaststoffen und fermentierten Lebensmitteln wichtig. Spätestens, wenn die Darmflora zum Beispiel im Zuge einer Antibiotika-Therapie aus dem Gleichgewicht geraten ist, sollte man auch auf hochwertige Vitalstoffkonzentrate mit einem standardisierten Anteil an Sekundären Pflanzenstoffen in Kombination mit hochdosierten Darmflora-Präparaten zurückgreifen. </p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_lXTY3BVyjU0AXl0coIi7YA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 10 Jan 2020 11:11:02 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Erhöhte Blutfettwerte - Behandlung unterstützen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/blutfettwerte</link><description><![CDATA[Cholesterin hat ein schlechtes Image, ist jedoch nicht grundsätzlich schlecht. Unser Körper bildet es sogar selbst. Denn er braucht es als Baustoff fü ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_d86JL7tSQBSVt8b1i6oFIw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_DbwFE8ZoTyWAm1rIdgKW0g" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_NvlDEdOFS16a4bziMY0HTw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_6kSIDhl6TO2I232QeOLoLg" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div>Cholesterin hat ein schlechtes Image, ist jedoch nicht grundsätzlich schlecht. Unser Körper bildet es sogar selbst. Denn er braucht es als Baustoff für Vitamin D, Gallensäure, Zellwände und Hormone. In der Nahrung steckt Cholesterin, wenn sie tierisches Fett enthält. Zu viel davon oder eine erbliche Veranlagung zur Überproduktion lassen den Cholesterinspiegel im Blut ansteigen. Die Blutfettwerte erhöhen sich. Auf Dauer ist dies ein Risikofaktor für Herz- Kreislauf-Probleme. <h3>Fettstoffwechselstörung im Kontext</h3> Die Arteriosklerose-Forschung stuft das Entstehen der gefürchteten Blutgefäßablagerungen, die schwerwiegende Durchblutungsstörungen auslösen, als Geschehen ein, zu dem mehrere Ursachen beitragen. Ist der im Blut gemessene Cholesterinspiegel zu hoch, stellt sich somit die Frage nach dem Kontext. Die wichtigsten weiteren Risikofaktoren sind: Bluthochdruck, Stress, Diabetes, Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel sowie ein Mangel an Antioxidantien in der Ernährung. Die Schutzstoffe kommen in erster Linie in Gemüse und Obst vor. Bei der Erstellung einer Blutanalyse werden zudem die Triglyceridwerte gemessen. Diese Verbindungen aus einem Glycerin-Anteil, einer Art Alkohol, und drei gebundenen Fettsäuren sind Bestandteil natürlicher Fette. Wie beim Cholesterin haben sie auch sinnvolle Aufgaben im Körper und können von ihm selbst hergestellt werden. Alkohol und überschüssiger Zucker fördern dabei eine Überproduktion. Erhöhte Werte sind bedenklich, weil sie das Blut dickflüssiger machen. Weiter gilt ein erhöhter Homocysteinspiegel im Blut als zusätzlicher Risikofaktor. Homocystein ist ein bei Stoffwechselprozessen anfallendes Zwischenprodukt, das normalerweise schnell in harmlose Substanzen umgewandelt wird. Für diesen Prozess sind die Vitamine B6, B12 und Folsäure erforderlich. Sichere Vorhersagen, wann sich die Risikofaktoren so zusammenballen, dass sie einem Herzinfarkt oder Schlaganfall den Weg bahnen, gibt es nicht. Über die richtige Gewichtung der einzelnen Risikofaktoren existieren in der Forschung unterschiedliche Ansichten. Neben der Frage, wie massiv ein Risikofaktor ausfällt, spielt die erbliche Veranlagung, die manche Menschen schützt, anderen eine starke Anfälligkeit für Gefäßerkrankungen aufbürdet, ins Geschehen hinein. Was das Cholesterin anbelangt, gilt es, nicht nur auf die Höhe des Gesamtcholesterins zu schauen. <h3>LDL und HDL</h3> Vom Cholesterin gibt es Untertypen, wobei LDL und HDL die wichtigsten sind. Die Abkürzungen bedeuten Low Density Lipoprotein&nbsp;bzw. High Density Lipoprotein. Alle Fette sind im wässrigen Blut so gut wie unlöslich. Deshalb werden sie im Dünndarm und in der Leber mit Eiweißen umhüllt. Es entstehen Fett-Eiweiß-Verbindungen, die Lipoproteine. LDL bringt das Cholesterin zu den Zellen. Sind diese ausreichend versorgt, bleibt es im Blut und kann sich in die Wände der Blutgefäße einlagern. HDL ist in der Lage, Cholesterin, das nicht benötigt wurde, abzutransportieren. Im Allgemeinen gilt, dass das Risiko bei einer Gesamtcholesterinmenge von über 200 mg/dl beginnt oder wenn das LDL-Cholesterin über 135 mg/dl liegt oder das HDL-Cholesterin unter 40 mg/dl. <h3>Der Einfluss der Ernährung</h3> Fettstoffwechselstörungen können in vielen Fällen allein durch eine Ernährungsumstellung ausreichend behandelt werden. Da medikamentöse Cholesterinsenker beachtliche Nebenwirkungen haben, ist es sinnvoll, es wenigstens zu versuchen. Pflanzenfette sind günstiger als tierische. Besonders wertvoll sind Omega-3-Fettsäuren, die in Leinöl, daraus hergestellten Margarinen, aber auch Fischöl vorkommen – eine Ausnahme bei den tierischen Fetten. Omega- 3-Fettsäuren wirken zudem Entzündungen entgegen, die das Arteriosklerose-Geschehen befeuern. Nicht natürliche Transfettsäuren, die vor allem in gehärteten Fetten oder beim Frittieren entstehen, sind besonders negativ. Positiv in der Ernährung sind neben einer guten Fettwahl viele Antioxidantien, da Cholesterin aggressiver wird, wenn es oxidiert. Antioxidantien wie die Vitamine E und C sowie zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe schützen sowohl Fette als auch Körperzellen.Gemüse, Obst und Vollkorn sollte außerdem deshalb gegessen werden, weil es viele Ballaststoffe enthält. Einige Arten davon sind in der Lage, überschüssiges Cholesterin zu binden und somit aus dem Körper zu transportieren. Wegen ihrer sättigenden Wirkung helfen Ballaststoffe, Gewicht zu reduzieren und zu halten. Zusatzpfunde treiben Blutfettwie Blutdruckwerte nach oben. <h3>Nahrungsergänzung und Heilpflanzen</h3> Zubereitungen aus Artischocke regen die Ausschüttung von Gallenflüssigkeit in den Darm an. Dadurch wird dem Körper Cholesterin entzogen, das als Grundstoff für den Gallensäureaufbau dient. Das Reformhaus bietet dazu einen naturreinen Heilpflanzensaft von Schoenenberger an. Außerdem gibt es von mehreren Herstellern Kapseln und Dragées zum Einnehmen. Unter den cholesterinsenkenden Ballaststoffen sind Beta-Glucane aus Hafer herausragend. Diese können gezielt zugeführt werden, zum Beispiel mit dem Produkt „Cholesterinreduktion“ von Dr. Wolz. Im Zusammenhang mit gesunden Blutfettwerten sind einige Elemente aus dem Basisprogramm von Dr. Mohr sehr empfehlenswert und können mit Essen und Trinken oder als Präparate gezielt zugeführt werden – Leinöl (bzw. Omega-3-Fettsäuren als Kapseln), Selen, Grüner Tee, Granatapfel-Muttersaft, Curcuma. Je nach Kontext können weitere Präparate zur Förderung des Blutflusses und zur Pflege der Gefäße sinnvoll sein. Dazu wird Sie Ihr Reformhaus bei Interesse gern beraten. Schließlich ist auf keinen Fall das Naturheilmittel Bewegung zu vernachlässigen. Ausdauersport hat neben den allgemein günstigen Wirkungen auf Herz und Kreislauf besonders gute Auswirkungen auf den Organismus von Menschen mit Fettstoffwechselstörungen. Cholesterin- und Triglyceridwerte im Blut werden vermindert, während die HDL-Werte sogar steigen können. Das Tempo sollte allerdings moderat sein – keine Stressbelastung! Entspannungsübungen und Meditation sind ein Ansatzpunkt, um zur Ruhe zu kommen. Trainingsangebote mit einem abschließenden Entspannungselement haben inzwischen fast alle Sportvereine im Programm. Nur werden diese noch zu wenig genutzt.</div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_cf4emte46HgTkRNCwJsxBg" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Tue, 01 May 2018 08:00:55 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Arzneipflanze 2018 - Andorn!]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/arzneipflanze-2018-andorn</link><description><![CDATA[Sanddorn ist bekannt, aber Andorn? Kaum jemand kennt mehr diese alte Heilpflanze. Der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_U-hTRfOdRYC6uCoj4pCDHw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_nNJ_Sv35TTm9wToPcO-nSw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_oOS__UhEQzSA8vNFK-SWmw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_6Sze6z0XRfy4DbM-_rOGkw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Sanddorn ist bekannt, aber Andorn? Kaum jemand kennt mehr diese alte Heilpflanze. Der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg will dies ändern und hat den Andorn zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gewählt.</p><h2><strong>Traditionelles pflanzliches Arzneimittel</strong></h2><p>Andorn (Marrubium vulgare), auch Weißer oder Mauer-Andorn ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, vor allem Schleimlösung bei Husten, sowie bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl. Er wurde bereits in der Antike genutzt. Der legendäre Heilkundige Paracelsus nannte den Andorn im 16. Jh. „Arznei der Lunge“.</p><h2><strong>Pflanze</strong></h2><p>Ursprünglich im Mittelmeerraum und Zentralasien zu Hause, gedeiht die halbstrauchige, krautige Pflanze auch in Mitteleuropa. Sie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 60 Zentimeter. Ihre Stängel sind vierkantig, hohl und filzig behaart, die Blätter an der Unterseite ebenfalls behaart und am Rand gezähnt. Sie werden mit zunehmender Höhe der Pflanze kleiner. Von Juni bis September sitzen kleine weiße Blüten kugelig angeordnet in den Achseln der Blätter.</p><h2><strong>Anwendung</strong></h2><p>Die ganze Pflanze wird verarbeitet, wobei die Wirkstoffe vor allem in den Blättern stecken. Es sind Bitterstoffe, hauptsächlich die Substanz Marrubiin. Daneben finden sich Gerbstoffe im Kraut und kleine Mengen ätherisches Öl. Eingesetzt wird Andorn laut Monografie des Committee on Herbal Medicinal Products der European Medicines Agency, also einer EU-Institution, bei Personen über 12 Jahre als Mittel bei erkältungsbedingtem Husten, leichten Verdauungsbeschwerden und zeitweilig auftretender Appetitlosigkeit. Aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe fördert Andorn den Gallenfluss. Im Reformhaus ist Andorn als naturreiner Heilpflanzensaft erhältlich.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_BcHO0yOQjW3M-lUElU6Q-Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 Jan 2018 00:00:09 +0100</pubDate></item><item><title><![CDATA[Fenchel]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/fenchel</link><description><![CDATA[Der aus dem Mittelmeergebiet stammende Fenchel (Foeniculum vulgare) wird seit der Antike als Gemüse, Gewürz und Naturheilmittel genutzt. Heute weltwei ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_KATtQXexT-KSocf3MHYEWA" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_Ud1pJZLVQ5Gd4-5r9y2vCA" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_3PlnAwEKRjyHO0J_xsOgUA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_4HBzxF9PRPy-kFoF6-KRrw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><figure class="wp-block-image alignright"><img src="https://www.reformleben.de/uploads/2/5/8/6/25865610/published/fenchel-1.png?1503821935" alt="Bild"></figure><p>Der aus dem Mittelmeergebiet stammende Fenchel (Foeniculum vulgare) wird seit der Antike als Gemüse, Gewürz und Naturheilmittel genutzt. Heute weltweit verbreitet, ist Fenchel für viele Menschen die erste Heilpflanze, die bei ihnen angewendet wird. Denn Fencheltee ist eine beliebte Hilfe gegen Bauchweh bei Säuglingen. </p><h2>Verdauungsbeschwerden</h2><p>Fenchel, genauer die Samen, können gegen unspezifische Verdauungsprobleme, wie leichte krampfartige Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl und Blähungen eingesetzt werden. Ein Klassiker ist Anis, Fenchel, Kümmel, eine Kombination ähnlich wirkender Kräuter. Bei Entzündungen im Hals und Husten wird Kindern gern Fenchelhonig gegeben, weil sie ihn im Gegensatz zu manch anderen therapeutischen Zubereitungen vom Geschmack her akzeptieren und so die antibakterielle und antientzündliche Wirkung des Fenchels genutzt werden kann. Weniger bekannt ist sein hoher Gehalt an Phytoöstrogenen, obwohl auch schon in der Antike stillenden Frauen zur Anregung der Milchbildung das Trinken von Fencheltee empfohlen wurde.</p><h2>Monatsbeschwerden</h2><p>Das Ärzteblatt berichtete im Mai von einer iranischen Studie, an der Frauen zwischen 45 und 60 Jahren teilnahmen, die unter klimakterischen Beschwerden litten. Bereits nach zwei Wochen täglicher Einnahme eines Fenchelextraktes stellten die iranischen Forscherinnen eine signifikant positive Wirkung fest. Die Ergebnisse müssten allerdings durch eine größere Studie bestätigt werden. Näher nachzulesen unter:&nbsp;<em><a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/75823/Fenchel">https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/75823/Fenchel</a></em></p><h2>Fenchon und Estragol</h2><p>Fenchel gehört zu den Doldengewächsen. Angebaut werden zwei Arten: Bitter- und Süßfenchel. Die arzneilich wirksamen Inhaltsstoffe befinden sich vor allem in den Früchten bzw. Samen. Sie beinhalten reichlich ätherisches Öl. Bei bitterem Fenchel enthält das Öl zu 50 bis 70 Prozent die Substanz trans- Anethol, zu zwölf bis 25 Prozent Fenchon, zu zwei bis acht Prozent Estragol. Süßer Fenchel weist mehr trans-Anethol auf, dafür nur ein Prozent Fenchon und nur wenig Estragol. In beiden kommen außerdem Flavonoide vor, die zu den so genannten sekundären Pflanzenstoffen gehören, deren positive gesundheitliche Wirkung in den letzten Jahren erkannt wurde. Medizinisch kommt vor allem der bittere Fenchel zum Einsatz, da die Wirkungen von den Substanzen trans-Anethol und Fenchon abhängen. </p><p>Andererseits gilt die Substanz Estragol als problematisch für die Gesundheit. In Tees ist die Konzentration deutlich niedriger als im Öl. Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte es wegen möglicher Atemstörungen nicht angewendet werden – bei Säuglingen auch nicht in Form von Fenchelhonig.&nbsp;<em>Quelle: <a href="http://www.apothekenumschau.de/heilpflanzen/fenchel">http://www.apothekenumschau.de/heilpflanzen/fenchel</a></em></p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_oQViGAO04AUyJvoCZF56rQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Fri, 01 Sep 2017 09:00:47 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Knoblauch - als Heilpflanze anerkanntes Gewürz]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/knoblauch</link><description><![CDATA[Der Siegeszug der gesunden Mittelmeerküche hat Knoblauch hierzulande heimisch gemacht. Es gibt ihn mittlerweile bei nahezu jedem Gemüsehändler – wenn ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_gdDLNED1Qo-qNv_490iNMQ" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_yhZkovNPRp2yE9WPTDZR6Q" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_W46jPDfQQ4-jE4mlHfmYbA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_WCcfx_UQQiut24eYWbF9oQ" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p>Der Siegeszug der gesunden Mittelmeerküche hat Knoblauch hierzulande heimisch gemacht. Es gibt ihn mittlerweile bei nahezu jedem Gemüsehändler – wenn auch noch nicht alle Verbraucher Knobi für sich entdeckt haben. Grund ist die Schwefelverbindung Allicin, Hauptwirkstoff des Knoblauchs und sowohl für den starken Geruch verantwortlich, der manche Menschen abschreckt, als auch Quelle der lebensverlängernden antioxidativen sowie keimtötenden Eigenschaften der Superknolle.</p><p>Vor allem das Blutgefäßsystem profitiert von dem als Heilpflanze anerkannten Gewürz mit dem aromatischen Öl. Seine Bestandteile wirken hauptsächlich auf zwei Wegen krankhaften Veränderungen der Adern entgegen. So konnte eine blutverdünnende Aktivität nachgewiesen werden, die zur Folge hat, dass das Blut langsamer gerinnt und Blutgerinnsel nicht so leicht entstehen. </p><p>Zudem wird ein übermäßiges Zusammenkleben der Blutplättchen verhindert. Das Blut kann also ungehinderter durch das Netz der Adern fließen, der Körper wird besser durchblutet, was das aktuelle Wohlbefinden steigert und langfristig Arteriosklerose-Geschehen vorbeugt. Die bessere Durchblutung kommt gleichzeitig dem Gehirn zugute und ist vermutlich im Hinblick auf die Verhinderung altersbedingter Augenerkrankungen interessant.</p><h2>Krebshemmende&nbsp;Eigenschaften</h2><p>Die krebshemmenden Eigenschaften des Knoblauchs gelten inzwischen als wissenschaftlich erwiesen. Dies trifft vor allem auf die Verdauungsorgane zu, gefolgt von der Lunge und den Geschlechtsorganen. Und wieder sind zwei Ansatzpunkte zu erkennen: Zum einen verringern aus dem Allicin entstehende Substanzen das Angriffspotential krebserregender Stoffe, beschleunigen deren Beseitigung, so dass das Erbgut weniger geschädigt wird, zum anderen sind sie in der Lage, Krebszellen in ihrem Wachstum zu stören, ihr Absterben zu fördern und der Ausbreitung von Tumoren entgegenzuwirken. </p><p>Traditionell wird Knoblauch gegen krankmachend Mikroorganismen und Parasiten verwendet, also Bakterien, auch Borrelien, Viren, Pilze, Amöben, Würmer. Zu Recht, wie sich mehr und mehr bestätigt. Knoblauch kann als natürliches Antibiotikum bezeichnet werden, das im Gegensatz zu anderen die nützlichen Darmbakterien nicht mit kaputt macht.</p><p>Da die Darmflora den größten Teil des menschlichen Immunsystems ausmacht, leistet Knoblauch somit gleichzeitig einen Beitrag zur Stärkung der Immunabwehr. Ein intaktes Darmmilieu ermöglicht außerdem eine bessere Aufnahme und Verwertbarkeit von Nährstoffen, bedeutet es kommt mehr „Gescheites“ bei den Zellen an, was insgesamt der Gesundheit zugute kommt.</p><h2>Knoblauch-Dragees</h2><p>Um von den langfristigen Auswirkungen zu profitieren, ist eine regelmäßige Zufuhr Voraussetzung. Wem das nicht schmeckt oder wer um seine sozialen Kontakte fürchtet, kann zu einem Knoblauchpräparat greifen. Unter der</p><p>Einnahme entsteht so gut wie keine Knoblauchfahne. Die Dragees sollen in ihrer Wirkung frischem Knoblauch nicht nachstehen, was allerdings nicht ganz unumstritten ist. Frei wird der Hauptwirkstoff des Knoblauchs, das Allicin, wenn die Zehen angeschnitten werden, heißt je stärker zerkleinert, desto mehr – am besten mit der Knoblauchpresse. Schnell entstehen diverse Schwefelverbindungen, die für die unterschiedlichen Wirkungen sorgen. </p><p>Jede Form der Weiterverarbeitung beeinflusst die Wirkungsweise. Für die Verwendung von frischem Knoblauch bedeutet dies, dass Rohverzehr den vollen Genuss mit all seinen Wirkungen am sichersten gewährleistet. Die Tagesdosis für die langfristigen gesundheitlichen Effekte liegt bei durchschnittlich einer Knoblauchzehe. Beim Kochen sollte Knoblauch erst zum Schluss an das Essen gegeben werden. Öl steigert die Wirksamkeit des Knoblauchs.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_xLl0TL-iGMpzlRPJ3Oo9cw" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 01 May 2017 09:00:54 +0200</pubDate></item><item><title><![CDATA[Weniger Kohlenhydrate - Frühstücksideen]]></title><link>https://www.reformleben.de/blogs/post/weniger-kohlenhydrate-fruehstuecksideen</link><description><![CDATA[Weniger Kohlenhydrate zu essen fällt vielen Menschen beim Frühstück am schwersten. Der Griff zu Brot, Cornflakes und Müsli ist zu sehr im Kopf veranke ]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_ntoUcMnKTm23fbi8pGPV3Q" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_-fQC9HTXQpmJO4qbq3avnw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_yvELQ6N_RVisd5J-LfTV4Q" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_1mML5nroTpOcwVWARRlpZw" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style></style><div class="zptext zptext-align-left " data-editor="true"><div><p><strong>Weniger Kohlenhydrate zu essen fällt vielen Menschen beim Frühstück am schwersten. Der Griff zu Brot, Cornflakes und Müsli ist zu sehr im Kopf verankert. Aber es gibt sie, die Alternativen. Auf Rührei oder Kräuterquark auszuweichen, ist meist das, was zuerst in den Sinn kommt. Die Bedingung „wenig Kohlenhydrate“ erfüllen diese Speisen, doch sie haben einen anderen Nachteil:&nbsp;Sie machen sauer.</strong></p><h2>Das beste Frühstück</h2><p>Etliche Stoffwechselprozesse laufen mit pflanzlicher, mehr basenbildender Ernährung besser, als mit tierischen Nahrungsmitteln, die einen Säureüberschuss produzieren. Ein Ausweg aus dem Dilemma sind Samen und Nüsse. Sie versorgen uns mit wertvollen pflanzlichen Fetten, Eiweißen und Vitalstoffen aller Art. Am besten ist ein selbst zusammengestelltes Müsli. Zugesetzten Zucker gibt es dann schon gar nicht, höchstens ein wenig Obst für den süßen Start in den Tag. </p><h2>Haferflocken</h2><p>Haferflocken eignen sich dafür am besten und haben viele gesunde Inhaltsstoffe. Sie punkten mit einem hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt, enthalten reichlich Mineralstoffe sowie die Vitamine B1 und E. Die Ballaststoffe des Hafers kurbeln wie andere ihrer Art die Verdauung an und dämpfen den Hunger. Dazu sind sie eine Wohltat für den Magen, denn sie halten den sauren Magensaft wie eine Schutzschicht von der Schleimhaut fern.</p><h2>Porridge</h2><p>Wenn das Frühstück kohlenhydratreduziert sein soll, ist trotzdem nur eine kleine Portion Porridge „erlaubt“, die durch&nbsp;<em>Samen&nbsp;</em>und&nbsp;<em>Nüsse</em>&nbsp;ergänzt wird.&nbsp;<em>Leinsamen</em>,&nbsp;<em>Sesam</em>,&nbsp;<em>Walnüsse</em>,&nbsp;<em>Haselnüsse</em>, auch&nbsp;<em>Nussmuse&nbsp;</em>wie zum Beispiel&nbsp;<em>Kokos-&nbsp;</em>oder&nbsp;<em>Mandelmus&nbsp;</em>und Exoten wie&nbsp;<em>Chia&nbsp;</em>oder&nbsp;<em>Hanfsamen&nbsp;</em>passen. </p><p>Für die Süße können frische Früchte oder ein Esslöffel Vollfrucht sorgen – das hat gegenüber Saft den Vorteil, dass die ganze Frucht mitsamt Faserstoffen verarbeitet wurde. Der Obstanteil sollte aber auch hier zugunsten der Kohlenhydratreduktion knapp gehalten werden.</p><h2>Etwas Milch oder Joghurt?</h2><p>Milchprodukte sind wie Getreide zu sehr im Kopf verankert. Natürlich sind Milchprodukte zur Zubereitung eines Müslis gut geeignet und legitim. Es ist aber auch möglich, ein schmackhaftes Müsli ohne Milchprodukte oder mit pflanzlichen Alternativen wie Kokos-, Reis- und Sojamilch zu genießen.</p><h2>Nüsse, Samen, Kerne</h2><p>Alle Samen, Nüsse oder Kerne enthalten viel Fett. Daher galten sie in der Vergangenheit als Kalorienbomben, die man mied. Übersehen wurde dabei, dass es sich beim Nussfett um ein sehr hochwertiges Fett handelt und Fette in der Ernährung durchaus Vorteile haben. Leinsamen, Walnüsse, Hanfnüsse bzw. Hanfsaat, Chiasamen sind gute Quellen für die Versorgung des Körpers mit Omega-3-Fettsäuren. Normalerweise überwiegen in der modernen Ernährung die Omega-6-Fettsäuren. Sie finden sich besonders in tierischen Fetten, aber auch in Getreide und Sonnenblumenkernen.</p><h2>Omega-3-Fettsäuren</h2><p>Da Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmende, die Blutfette senkende, blutverdünnende und stimmungsaufhellende Eigenschaften haben, lässt sich schon erahnen, wie gut diese Fettsäuren und damit Nüsse &amp; Co. Herz, Blut und Gefäßen tun.</p><p>Dazu enthalten Nüsse, Samen und Kerne viele Vitamine und Mineralstoffe. Sie sind eine hervorragende Quelle für die Versorgung des Körpers mit Vitamin E – ein starkes Antioxidans, das schädliche freie Radikale neutralisiert und somit verhindert, dass gesunde Zellen angegriffen werden. Schon eine Handvoll Haselnüsse oder Mandeln reichen, um den Tagesbedarf zu decken. </p><h2>Magnesium</h2><p>Nüsse &amp; Co. sind weiterhin geeignet, den Körper mit dem Mineralstoff Magnesium zu versorgen. Magnesium trägt zur Kontrolle des Blutdrucks bei und fördert ein entspanntes Nervensystem, hemmt Entzündungen und die Bildung von Plaques an den Arterienwänden.</p></div></div>
</div></div><div data-element-id="elm_Y-p-Dk2ii9mnN3L8yl5NCA" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-6 zpcol-sm-12 zpalign-self- zpdefault-section zpdefault-section-bg "><style type="text/css"></style></div>
</div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Wed, 01 Jul 2015 00:00:00 +0200</pubDate></item></channel></rss>